MAN-Combics Ex Indikator CIXS3-d

gc0Z5lHMbV

MAN-Combics Ex Indikator CIXS3-d

Betriebsanleitung

Sartorius Combics 3

EX-Modell CIXS3

Auswertegerät

98648-012-29


2

Inhalt

2 Inhalt

3 Bedienkonzept

3 Eingabe

5 Anzeige/Display

7 Voreinstellungen

7 Sprache einstellen

8 Im Setup navigieren (Beispiele)

9 Setup mit einem Zugangscode

schützen

10 Parametereinstellung ausdrucken

11 Setup-Übersicht (Parameter)

21 Betrieb

21 Messbetrieb

21 Wägen W

22 Geräteparameter

23 Wägen mit Tarieren

24 Wägen mit nummerischer Eingabe

26 Wägen mit gemischten Tarawerten

28 Individuelle Kennzeichnung (Identifier)

31 Kalibrieren, Justieren

34 Datenausgabe

36 Datenschnittstelle

38 SBI-Datenausgabe einstellen

39 Druckausgabe konfigurieren

41 Musterprotokolle

44 Datenausgangsformat

46 Dateneingangsformat

47 Steckerbelegungsplan

48 Verbindungsplan

49 Service

49 Service-Modus aktivieren

50 ADU-Konfiguration

53 Service-Menü

64 Geografische Daten

70 Kalibrieren, Justieren, Linearisieren,

Vorlast

86 Fehlermeldungen

87 Übersicht

87 Technische Daten

88 Abmessungen (Maßskizzen)

89 Zubehör

92 Konformitätserklärungen

93 EG-Bauartzulassung

97 Schilder und Marken

98 Dokumente für den

explosionsgefährdeten Bereich

Anlage


General-Zugangscode

Leitfaden zum Eichen


Zeichenerklärung

Im Text werden folgende Symbole verwendet:

§ Anweisung für die richtige Bedienung

$ Besondere Anweisung für Ausnahmefälle

> Beschreibund der Auswirkungen eines Bedienschritts

!Gefahrenhinweise

Anwendungsberatung

Telefon: + 49 (0) 551 / 308-4440

Telefax: + 49 (0) 551 / 308-4449


Bedienkonzept

Combics 3 (CIXS3) kann Wägewerte

von zwei Plattformen erfassen. Mit den

Applikationen

(Anwendungsprogramme) die

Verrechnung und Darstellung der

Wägewerte einsetzen und Wägegüter

kennzeichnen .

Das Auswertegerät muss zunächst über

das Setup für die gewünschte

Anwendung vorbereitet werden

(Eingabe der Druckerparameter, etc.).

Danach kann der Messbetrieb

beginnen.

Combics 3

n 0

Bedienfeld von Combics 3

Eingabe

Eingabe über Tastatur

Beschriftete Tasten

Einige haben eine zweite Tastenfunktion,

die durch längeres Drücken

aktiviert wird. Je nach Betriebszustand

und Menüwahl sind die Tasten jedoch

vorübergehend funktionslos.

e Ein-/Ausschalten (Standby-schalten)

(im Standby-Betrieb erscheint die

Anzeige OFF).

n Beim Anschluss einer zweiten

Wägeplattform wechselt die

Anzeige zwischen den Plattformen.

( Nullstellen

Abbrechen Kalibrieren/Justieren

) Zum Tarieren:

Taste kürzer als 2 Sek. drücken

– Kalibrieren/Justieren:

Taste länger als 2 Sek. drücken:

k – Umschalten (je nach Setup-

Vorgabe) zwischen erster und

zweiter Wägeeinheit, Bruttound

Nettoangaben oder normaler

und 10-facher Auflösung

p – Zum Drucken:

Taste kürzer als 2 Sek. drücken:

– GMP-Fuß-Drucken:

Taste länger als 2 Sek. drücken:

D Zum Umschalten in den Info-

Modus:

Taste länger als 2 Sek. drücken

M Zugang/Verlassen des Setup-

T

Fn

1

- : +

#

PQRS

.

*

Programm

c – Zum Beenden der Programme

oder

Löschen einzelner Zeichen:

Taste kürzer als 2 Sek. drücken

– Zum Löschen der Eingaben:

Taste länger als 2 Sek. drücken

0, 1, 2... 9, .

Eingabe von Ziffern, Buchstaben

und Zeichen

a Wechsel zwischen Zahlen- und

Texteingabe

Softkeys

]

2 3

ABC DEF

4 5 6

GHI JKL MNO

7

8

TUV WXYZ

0

ABC

SETUP CF

Die Belegung der Softkeys (Funktionstasten)

wird durch Abkürzungen und

Symbole in der untersten Zeile der

Anzeige angegeben:

F5 F4 F3 F2 F1

Beispiele für Abkürzungen:

1.ID: Ersten Beizeichner speichern

Esc: Eingabe abbrechen

9

3


4

Bedienkonzept

Mögliche Symbole:

oo: Zurück zu Ausgangszustand

o: Zur übergeordneten Auswahl

O: Unterpunkte des aktivierten

Begriffes zeigen

Q: Im Ein- und Ausgabefenster

nach oben bewegen

q: Im Ein- und Ausgabefenster

nach unten bewegen

l: Angewählte Parameterein

stellung auswählen

Zahlen über die Tastatur eingeben

§ Zahlen ziffernweise eingegeben:

0, 1, 2... 9 drücken

§ Eingabe übernehmen:

entsprechende Taste drücken. Zum

Beispiel ) für »Handeingabe eines

Tarawertes«.

$ Ziffer löschen:

c kürzer als 2 Sek. drücken

$ Eingabe komplett löschen:

c länger als 2 Sek. drücken

Texte über die Tastatur eingeben

§ Taste a drücken.

> In der Anzeige erscheint »ABC«.

§ Entsprechende Taste so oft drücken,

bis das gewünschte Zeichen erscheint.

$ Wenn der nächste Buchstabe auf der

gleichen Taste liegt, Softkey l drücken

oder 2 Sek. warten, bis der blinkende

Cursor erscheint.

$ Leerzeichen eingeben: 0 drücken

$ Satzzeichen oder Sonderzeichen

eingeben:

Mehrmals hintereinander 1 oder .

drücken. Gewünschtes mit Softkey l

einfügen.

$ Zeichen löschen:

c kürzer als 2 Sek. drücken

$ Eingabe komplett löschen:

c länger als 2 Sek. drücken

$ Zur Zahleneingabe zurückkehren:

a drücken

> 123 erscheint in der Anzeige

§ Eingabe übernehmen:

Entsprechenden Softkey drücken

(z.B. 1.ID)

Eingabe über die Waage

Um ein auf der Wägeplattform

aufliegendes Gewicht als Taragewicht

zu speichern: ) drücken

Eingabe über den digitalen

Steuereingang

Über den Steuereingang können

externe Hand- oder Fußtaster angeschlossen

werden, mit denen sämtliche

Anwendungen bedient werden können.

Im Setup-Menü (Geräteparameter

-

Steuereingang) können ihm

folgende Funktionen zugewiesen

werden.:

– Druck-Taste

– Druck-Taste-Lang

– Tara-Taste

– Tara-Taste-Lang

– Fn-Taste

– WP-Wechseltaste

– Nullstell-/Tara-

Kombifunktion

Eingabe über die

ASCII-Schnittstelle

Siehe Abschnitt »Dateneingangsformate«.


Anzeige / Display

Metrologiezeilen

Bargraph

Info-/Statuszeile

Messwertzeile

Textzeilen

Beschriftung Softkeys

Vorzeichen

Stillstand

Es gibt zwei Display-Darstellungen:

eine Darstellung für den normalen

Betrieb, eine für den Gerätezustand

»Setup« (Voreinstellungen).

Darstellung der Wägewerte und

verrechnete Werte

(Hauptanzeige)

Hier ist die Anzeige in 9 Bereiche

unterteilt.

Metrologiezeilen

Hier werden folgende Kenngrößen

angezeigt:

WP1/2 aktive Wägeplattform

R1/2 aktueller Wägebereich der

aktiven Wägeplattform

(beim Anschluss von

Mehrbereichswaagen)

Max obere Grenze des Wäge

bereiches der aktiven

Wägeplattform

Min untere Grenze des

Wägebereiches der aktiven

Wägeplattform (nur bei

geeichten Modelltypen)

e Eichwert der aktiven

Wägeplattform (nur bei

geeichten Modelltypen)

Applikative Piktogramme

Tarabelegung

Verrechnete Werte

Einheit

Batteriebetrieb

d kleinster Anzeigeschritt

der aktiven Wägeplattform

Piktogramme:

Je nach gewähltem Programm erscheint

ein Piktogramm:

A z.B. bei der Applikation »Zählen«

S Ausdruck aktiv

T GMP-Ausdruck aktiv

Bargraph

Der Bargraph zeigt an, wieviel Prozent

des Wägebereiches der aktiven

Plattform durch ein aufgelegtes

Gewicht genutzt werden (Bruttobargraph).

0% untere Lastgrenze

100% obere Lastgrenze

Im Kontrollwägen (verrechneter

Bargraph) erscheinen folgende

Symbole:

Bargraph mit 10%-Marken

Minimum »Kontrollwägen«

Sollwert »Kontrollwägen«

Maximum »Kontroll

wägen«

Vorzeichen

+ oder - für Wägewert oder verrechneten

Wert,

o für Nullstellung oder bei tarierter

Wägeplattform

Messwertzeile

Darstellung der Wägewerte oder des

verrechneten Wertes durch Ziffern und

Buchstaben.

Einheit und Stillstand

Bei Stillstand der Waage werden die

Gewichtseinheit oder die Einheit für

einen verrechneten Wert angezeigt.

Tarabelegung und verrechnete Werte

Bedeutung der Symbole:

a Verrechneter Wert (nicht

bei eichpflichtigen Anwendungen)

NET Nettowert (Bruttogewicht

minus Tara)

B/G Bruttowert (Nettowert plus

Tara)

Textzeilen

Textzeilen für Bezeichnungen und zur

Bedienerführung.

Softkeyzeile

Informiert über die Belegung der

Softkeys.

Anzeige für Voreinstellungen

und Informationen (Setup-Menü)

Diese Anzeige ist in 3 Bereiche

unterteilt.

Statuszeile

Aus- und Eingabefenster

Beschriftung Softkeys

Statuszeile

Die Statuszeile informiert über die

Funktion der Anzeigeseite. Im Setup-

Menü wird der »Pfad« zu der angezeigten

Information dargestellt

Aus- und Eingabefenster

Zur Eingabe und Darstellung von

Detailinformationen, z.B.. für die

aktivierte Anwendung. Ausgewählte

Begriffe erscheinen in weißer Schrift

auf schwarzem Grund.

Beschriftung Softkeys

5


6

Bedienkonzept

Siehe Beschreibung Seite 3.

Beispiel: Anzeige im Modeus »Setup«

o Einstellungsmarkierung

Parameter einstellen:

§ Softkey Q oder q: Parametereinstellung

§ Softkey l: Parameter bestätigen

§M: Setup-Menü verlassen

Fehlermeldungen

– Inaktive Tasten werden 2 Sek. lang

durch »−−−−−−−« und/oder

»Keine Funktion« sowie

durch einen Doppelton angezeigt

– Bei temporären Fehlern erscheint 2

Sek. lang in der Messwertzeile ein

Error-Code (z.B. Inf 09),

dauerhafte Fehler (z.B. Err 101)

können durch »Reset« behoben

werden.

Ausführliche Beschreibung der

Fehlermeldungen, siehe Kapitel

»Fehlermeldungen«.

Datenausgabe

Drucker

An Combics 3 können zwei Streifenoder

Etikettendrucker angeschlossen

werden. Ausdrucke werden auf

Tastendruck oder automatisch ausgelöst.

Sie sind frei konfigurierbar.

Zusätzlich können ein Summenprotokoll

und die aktuellen Menü-

Einstellungen ausgedruckt werden.

Siehe Abschnitt »Drucken«.

Digitale Eingabe-/Ausgabe-

Schnittstelle

Die digitale Eingabe-/Ausgabe-

Schnittstelle wird von den Anwendungsprogrammen

»Kontrollieren«

und »Klassieren« unterstützt.

Kontrollieren

Das Ausgabegerät verfügt über

vielfältige Kontrollfunktionen. 4

Ausgänge liefern Informationen zu

»kleiner«, »gleich«, »größer« und »Set«.

Der Benutzer legt fest, ob die Ausgänge

»immer«, »immer bei Stillstand«, »im

Kontrollbereich« oder »im Kontrollbereich

bei Stillstand« schalten oder

ausgeschaltet sind.

Klassieren

4 Ausgänge liefern Informationen zu

den Klassen (Klasse 1, 2, 3, 4, 5) und

zum Überschreiten der Mindestlast

(Set). Der Benutzer legt fest, ob die

Ausgänge »immer« oder »bei Stillstand«

schalten oder ausgeschaltet sind. Siehe

»Anwendung: Klassieren« in der

beiliegenden Anleitung »Basis-

Anwendungsprogramme«.

Kommunikationsschnittstelle

Für die SBI-Schnittstelle können

Parameter vorgegeben werden (Auslösung

der Ausgabe, Zeitabhängige

automatische Ausgabe, Kennung).

Siehe Abschnitt »Datenschnittstelle«.

Kontrollleuchten

Die Kontrollleuchten zeigen beim

Kontrollwägen an, wo die Toleranzgrenze

liegt. Die Kontrollleuchten

zeigen beim Klassieren, zu welcher

Klasse der Wägewert gehört.

Sicherung

Combics 3 speichert auch alle Anwendungsparameter

(z.B. Referenzwerte),

wenn das Gerät ausgeschaltet

oder zwischen

Anwendungsprogrammmen gewechselt

wird. Der Zugang zum Setup-Menü

»Geräteparameter« kann mit einem

Codewort geschützt werden (im Setup

unter Geräteparameter -

Zugangscode).


Voreinstellungen

Die Eingabe individueller Grundeinstellungen

im Setup-Menü erfolgt

durch die Auswahl von Parametern.

Diese sind in folgenden Gruppen

zusammengefasst (1. Menüebene):

– Anwendungsparameter

– Fn-Taste

– Geräteparameter

– Gerätespezifische Informationen

»Info«

– Sprache

Bei Eichpflicht ist die Anwahl der

einzelnen Parameter eingeschränkt.

Die Werkseinstellungen der Parameter

sind in der Auflistung ab der nächsten

Seite mit einem »o« gekennzeichnet.

Sprache einstellen

Für die Darstellung der Informationen

zwischen 5 Sprachen wählen:

– Deutsch

– Englisch (Werksvoreinstellung)

– Englisch mit U.S.-Datum/Uhrzeit

– Französisch

– Italienisch

– Spanisch

Beispiel: Sprache »Deutsch« wählen

e Combics einschalten

M Voreinstellung wählen

Mehrfach Softkey q, (Language) Sprache wählen

Softkey O und bestätigen

Softkey Q, Sprache »Deutsch« wählen

Softkey l Sprache speichern

Softkey oo Setup verlassen

7


Im Setup navigieren (Beispiele)

Beispiel: Anpassung an den Aufstellort Menüpunkt »Sehr unruhige Umgebung« für Wägeplattform WP1.

e Combics einschalten

M Voreinstellung wählen

Softkey q, Geräteparameter wählen

Softkey O und bestätigen

Softkey O, Wägeplattform WP-1 bestätigen und danach

Softkey O Intern bestätigen

Softkey q, Filteranpassung wählen

Softkey O und bestätigen

2x Softkey q, Sehr unruhig wählen

Softkey l und speichern

Ggf. mehrfach Softkey o Weitere Menüpunkte einstellen

Softkey oo Setup verlassen

8


Setup-Menü mit einem Zugangscode schützen: Passwort eingeben, ändern oder löschen

Beispiel: Passwort »ABC1« eingeben, ändern oder ggf. löschen.

e Combics einschalten

M Voreinstellung wählen

2x Softkey q, Geräteparameter wählen

Softkey O und bestätigen

Mehrmals Softkey q, Zugangscode wählen

Softkey O und bestätigen

a, 2 (ABC), Softkey l; Passwort »ABC1« einstellen (max. 8 Zeichen)

2x 2 (ABC), Softkey l; Zeichen bestätigen (2 Sekunden warten oder mit Softkey l )

3x 2 (ABC), Softkey l; Passwort bestätigen

a, 1, Softkey l

Ggf. Passwort wieder löschen:

Taste c eingeben und übernehmen mit Softkey l

Ggf. mehrfach Softkey o Weitere Menüpunkte einstellen

Softkey oo Setup verlassen

9


Parametereinstellung ausdrucken

Beispiel: Ausdruck mit maximal 20

Zeichen pro Zeile.

10

--------------------

12.01.2002 09:46

Typ CIS3

Ser.no 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

SETUP

GERAET

--------------------

WP-1

Intern

COM-1

Datenkommunikation

SBI

Baudrate

1200 Baud

Paritaet

Odd

Anzahl Stopbits

1 Stopbit

Handshake-Betrie

Hardware 1-Zeichen

Anzahl Datenbits

7 Bit

Datenausgabe

Druckprotokoll Druck

er 1

Zeilenformat

Fuer sonst. Anw. (22

Zeichen)

COM-2

Aus

UNICOM

Aus

Steuereingang

Druck-Taste

Referenz-Wert

Druckprotokoll

Kopfzeilen

Zeile 1:

usw.

Zeile 2:

Identifier

ID1:

123

ID2:

456

ID3:

ID3

ID4:

ID4

ISO/GLP/GMP-Protok

Aus

Datum/Uhrzeit

Datum mit Uhrzeit

Einmalig bei Still

Aus


Setup-Übersicht (Parameter)

o = Werksvoreinstellung

W = Einstellung Benutzer

Setup

Anwendungsparameter: siehe Betriebsanleitung »Basis-Anwendungsprogramme«

Fn-Taste

Geräteparameter

WP-1

Aus

o Brutto/Netto-Umschaltung

Einheitenumschaltung

Wägewertanzeige x10

Aus

RS-232 1 )

Intern

1 ) = Funktionalität wird später bereitgestellt

SBI-Standard

SBI-Eiche

o IS-232

ADC-232

Kalibrieren/Justieren

Funktion CAL-Taste

o Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht

Kal./Just.-Ext.; Gewicht wählbar

Taste gesperrt

Kal./Just-Ablauf

Kalibrieren mit Justieren automatisch

o Kalibrieren mit Justieren manuell

isoCAL-Funktion

o Aus

Justierhinweis

Freigabe externes Justieren 2 )

o Frei

Gesperrt

Externes Gewicht

Kal./Justier-Gewicht:

Filteranpassung

Sehr ruhig

o Ruhig

Unruhig

Sehr unruhig

Anwendungsfilter

o Auswägen

Dosieren

Geringe Filterung

Ohne Filterung

Stillstandsbereich

1/4 Ziffernschritt

1/2 Ziffernschritt

o 1 Ziffernschritt 2 )

2 Ziffernschritte 2 )

4 Ziffernschritte 2 )

8 Ziffernschritte 2 )

2 ) = Einstellungsänderung entfällt bei geeichten Geräten

11


12

Geräteparameter

WP-1

Intern

Stillstandsverzögerung

Ohne Verzögerung

o Kurze Verzögerung

Mittlere Verzögerung

Lange Verzögerung

Tarierung 1 )

Ohne Stillstand

o Nach Stillstand

Autozero

o Ein

Aus

1 ) = Einstellungsänderung entfällt bei geeichten Geräten

2 ) = abhängig vom Wägeplattformtyp

Gewichtseinheit 1 2 )

Wahlfrei / o (Werksvoreingestellt: Gramm) 1 )

Gramm / g

o Kilogramm / kg

Carat / ct 1 )

Pound / lb 1 )

Unze / oz 1 )

Troy Unze / ozt 1 )

Tael Honkong / tlh 1 )

Tael Singapur / tls 1 )

Tael Taiwan / tlt 1 )

Grain / GN 1 )

Pennyweight / dwt 1 )

Milligramm / mg 1 )

Parts per Pound / lb 1 )

Tael China / tlc 1 )

Momme / mom 1 )

Karat / K 1 )

Tola / tol 1 )

Baht / bat 1 )

Mesghal / MS 1 )

Tonne / t

Anzeigegenauigkeit 1

o Alle Stellen

Red. um 1 Stelle bei Lastwechsel

Index +1 1 )

Index +2 1 )

Reduziert um 1 Stelle 1 )

Nullbereich

1 Prozent/Max. Last

o 2 Prozent/Max. Last

Einschalt-Nullbereich

2 Prozent/Max. Last

o 5 Prozent/Max. Last

Einschalt-Tara/Null

o Ein

Aus

Nur Einschalt-Null


Geräteparameter

WP-1

COM-1

Intern

o Aus

WP-2

Gewichtseinheit 2 2 )

Wahlfrei / o (Werksvoreingestellt: Gramm) 1 )

o Gramm / g

Kilogramm / kg

Carat / ct 1 )

Pound / lb 1 )

Unze / oz 1 )

Troy Unze / ozt 1 )

Tael Honkong / tlh 1 )

Tael Singapur / tls 1 )

Tael Taiwan / tlt 1 )

Grain / GN 1 )

Pennyweight / dwt 1 )

Milligramm / mg 1 )

Parts per Pound / lb 1 )

Tael China / tlc 1 )

Momme / mom 1 )

Karat / K 1 )

Tola / tol 1 )

Baht / bat 1 )

Mesghal / MS 1 )

Tonne / t

Anzeigegenauigkeit 2

o Alle Stellen

Red. um 1 Stelle bei Lastwechsel

Index +1 1 )

Index +2 1 )

Reduziert um 1 Stelle 1 )

Werkseinstellung nur Wägeparameter

Ja

o Nein

o RS-232

Datenkommunikation

o SBI

1 ) = Einstellungsänderung entfällt bei geeichten Geräten

2 ) = abhängig vom Wägeplattformtyp

3 ) = nicht bei 8 Datenbits

4 ) = nicht bei 7 Datenbits

SBI-Standard (9600 Baud)

SBI-Eiche (9600 Baud)

o IS-232 1 )

ADC-232 1 )

Baudrate

150 Baud

300 Baud

600 Baud

o 1200 Baud

2400 Baud

4800 Baud

9600 Baud

19200 Baud

Parität

Space 3 )

o Odd

Even

None 4 )

13


14

Geräteparameter

COM-1

Datenkommunikation

o SBI

Anzahl Stopbits

o 1 Stopbit

2 Stopbit

Handshake-Betrieb

Software-Handshake

o Hardware 1-Zeichen

Anzahl Datenbits

o 7 Bit

8 Bit

Datenausgabe

Auf Anforderung, ohne Stillstand

o Auf Anforderung, nach Stillstand

Automatisch, ohne Stillstand

o 1 Anzeigezyklus

2 Anzeigezyklen

10 Anzeigezyklen

100 Anzeigezyklen

Automatisch, bei Stillstand

o 1 Anzeigezyklus

2 Anzeigezyklen

10 Anzeigezyklen

100 Anzeigezyklen

Druckprotokoll Drucker 1

Druckprotokoll Drucker 2

Zeilenformat

Für Rohdaten (16 Zeichen)

o Für sonst. Anw. (22 Zeichen)

Werkseinstellung

Ja

o Nein

XBPI-RS232

MP8 (binär)

Anwendungsprogramm

MP8: 3-1-1

MP8: 3-1-2

MP8: 3-1-3

MP8: 3-1-4

MP8: 3-1-5

MP8: 3-1-6

MP8: 3-1-7

MP8: 3-1-8

MP8: 3-1-9

MP8: 3-2-1

MP8: 3-2-2

MP8: 3-2-3

MP8: 3-2-4

MP8: 3-2-5

MP8: 3-2-6

MP8: 3-2-7

MP8: 3-2-8

MP8: 3-2-9


Geräteparameter

COM-1

1 ) = nicht bei 8 Datenbits

2 ) = nicht bei 7 Datenbits

Datenkommunikation

MP8

SMA

Anwendungsprogramm

MP8: 3-3-1

MP8: 3-3-2

MP8: 3-3-3

MP8: 3-3-4

MP8: 3-3-5

MP8: 3-3-6

MP8: 3-3-7

MP8: 3-3-8

MP8: 3-3-9

Index 2

o Ind. 2.1

Ind. 2.2

Ind. 2.3

Ind. 2.4

Baudrate

150 Baud

300 Baud

600 Baud

o 1200 Baud

2400 Baud

4800 Baud

9600 Baud

Parität

Mark

Space (Leerzeichen)

o Odd (Ungerade)

Even (Gerade)

Druck bei Wägen

Manuell ohne Stillstand

o Manuell nach Stillstand

Automatisch ohne Stillstand

Automatisch bei Stillstand

Baudrate

150 Baud

300 Baud

600 Baud

1200 Baud

2400 Baud

4800 Baud

o 9600 Baud

19200 Baud

Parität

Space (Leerzeichen) 1 )

Odd (Ungerade)

Even (Gerade)

o None 2 )

Anzahl Stopbits

o 1 Stopbit

2 Stopbit

15


16

Geräteparameter

COM-1

Datenkommunikation

SMA

Drucker 1 1 )

Handshake-Betrieb

Software-Handshake

o Hardware 1-Zeichen

Anzahl Datenbits

o 8 Bit

YDP01IS

o Line

Label

Label, Formfeed manuell

YDP02

YDP03

1 ) = max. 2 Drucker können konfiguriert werden

Baudrate

o 1200 Baud

2400 Baud

4800 Baud

9600 Baud

Parität

Space

o Odd

Even

Anzahl Stopbits

o 1 Stopbit

2 Stopbit

Handshake-Betrieb

Software-Handshake

o Hardware 1-Zeichen

Baudrate

o 1200 Baud

2400 Baud

4800 Baud

9600 Baud

19200 Baud

Parität

YDP02IS

o Line

Label

Space

o Odd

Even

Anzahl Stopbits

o 1 Stopbit

2 Stopbit

Handshake-Betrieb

Software-Handshake

o Hardware 1-Zeichen


Geräteparameter

COM-1

COM-2

Drucker 1 4 )

Universal

Baudrate

150 Baud

300 Baud

600 Baud

1200 Baud

4800 Baud

o 9600 Baud

19200 Baud

Parität

Space (Leerzeichen) 1 )

Odd (Ungerade)

Even (Gerade)

o None 2 )

Anzahl Stopbits

o 1 Stopbit

2 Stopbit

Handshake-Betrieb

o Software-Handshake

Hardware 1-Zeichen

o YDP04IS

o Line

Label

Label, Formfeed manuell

YAM01IS

Drucker 2 4 ) wie bei Drucker 1

Externer Alibi-Speicher

o YAM01IS

Aus

WP-2

RS-232 wie bei COM-1

o RS-485

o IS-485

ADC-485

Datenkommunikation

o SBI wie bei COM-1

xBPI-232 wie bei COM-1

xBPI-485 Adresse: 0 bis 31 wählbar, werksvoreingestellt: 0

SMA wie bei COM-1

SBI-RS422

XBPI-RS422

SMA-RS422

Drucker 1 4 ) wie bei COM-1 5 )

Drucker 2 4 ) wie bei COM-1 5 )

Externer Alibi-Speicher wie bei COM-1

Externer Multi-I/O-Wandler 3 )

1 ) = nicht bei 8 Datenbits

2 ) = nicht bei 7 Datenbits

3 ) = Funktionalität wird später bereitgestellt

4 ) = max. 2 Drucker können konfiguriert werden

5 ) = erweitert um : YDP01IS-RS422, YDP02-RS422, YDP03-RS422, YDP02IS-RS422, Universal-RS422, YDP04IS-RS422, YAM01IS-RS422

17


Geräteparameter

UNICOM (Optionale Schnittstelle)

o Aus

Datenkommunikation

o SBI wie bei COM-1

xBPI-232 wie bei COM-1

xBPI-485 wie bei COM-2

SMA wie bei COM-1

Profibus Adresse: 0 bis 126 wählbar, werksvoreingestellt: 126

Drucker 1 1 ) wie bei COM-1

Drucker 2 1 ) wie bei COM-1

Analog-Ausgang

Analog Out Ausgabewert

o Netto-Wert

Brutto-Wert

Analog Out Fehlerausgabe

o High-Pegel (20 mA)

Low-Pegel (0/4 mA). Während Menü und Kalibrieren

(0/4 mA) auf dieser Schnittstelle.

Analog Out Ausgabe Modus

o Null bis Maximallast

Min./Max.-Werte

Analog Out Ausgabe Min./Max.-Werte

o Min. (0/4 mA) Eingabe in kg

Max.(20 mA) Eingabe in kg

Externer Alibi-Speicher wie bei COM-1

Steuereingang 1, 2 oder 3

Steuereingang (für externen Taster) 1

o Funktion der Druck-Taste p

Druck-Taste p -Lang

Tarier-Taste )

Tarier-Taste ) -Lang

Fn-Taste k

WP-Wechseltaste n

Nullstell-/Tara-Kombifunktion

Nullstell-Taste

Funktionstaste F1 } gilt für alle 3 Eingänge gleich

Druckprotokoll

Kopfzeilen

Zeile 1:

Zeile 2:

Identifier (Individuelle Kennzeichnung)

ID1:

ID2:

ID3:

ID4:

ISO/GLP/GMP-Protokoll

o Aus

Für 1 Applikationsergebnis

Für mehrere Applikationsergebnisse

Datum/Uhrzeit

o Datum mit Uhrzeit

Nur Datum

Einmalig bei Stillstand

o Aus

Ein

1 ) = max. 2 Drucker können konfiguriert werden

Geräteparameter

18


Geräteparameter

Druckprotokoll

FlexPrint

Drucker 1

o Aus

Ein

Anzahl der Ausdrucke

o 1 Ausdruck

2 Ausdrucke

Komponente/Einzel-Ausdruck

o Kopfzeile 1, 2

o ID1, ... ID4

o Datum und Uhrzeit

o Applikations-Init-Daten

o Waagenkennzeichnung (z.B. Serien-Nr.)

o Applikations-Ergebnis

Ergebnis/Summen-Ausdruck

o Kopfzeile 1, 2

o ID1, ... ID4

o Datum und Uhrzeit

o Waagenkennzeichnung (z.B. Serien-Nr.)

o Applikations-Ergebnis

Drucker 2 1 ) wie bei Drucker 1

Werkseinstellung Protokolldruck

Ja

o Nein

Betriebsparameter

Akustisches Signal

o Ein

Aus

Tastatur

Anzeige

Sperren der Tastenfunktionen

o Alle frei

Alle gesperrt bis auf SETUP, I/O

Alphanumerische Tasten gesperrt

Kontrast

1 ) = max. 2 Drucker können konfiguriert werden

1

2

3

o4

5

6

19


Setup

Geräteparameter

Betriebsparameter

Anzeige

Hinterleuchtung

o Ein

Automat. abschalten nach Timer

Automatisch abschalten

Automat. abschalten nach Timer

o Nicht automatisch abschalten

Timer

Vorzugswaage

o WP-1

WP-2

o 1 + 1 Minute

2 + 2 Minuten

5 + 5 Minuten

Anzeige der geographischen Daten

o Aus

Ein

Werkseinstellung Betriebsparameter

Ja

o Nein

Uhr

Uhrzeit:

Datum:

Zugangscode

Test I/O-Ports

Setze interne Ausgänge*

Zugangscode: Lese interne Eingänge** Int. Ausg. 1 0

Int. Ausg. 1 0 Int. Ausg. 2 0

Info Int. Ausg. 2 0 Int. Ausg. 3 0

Service Int. Ausg. 3 0 Int. Ausg. 4 0

Service-Datum:

Terminal

Model:

Serien-Nr.:

Versions-Nr.: (Applikations-Softwareversion)

Basis-Nr.:

1. Wägegeber

Model:

Versions-Nr.: (Softwareversion)

Serien-Nr.:

Breitengrad: 1 )

Höhe: 1 )

Erdbeschleunigung: 1 )

Flexinfo

ID---

V.---

Sprache

Deutsch

o English

U.S.-Mode

Francais

Italiano

Espanol

1 ) = Je nach Eingabe vor Eichung: Entweder Geographische Breite/Höhe oder Erdbeschleunigung

* = Mit dieser Funktion können die Ausgänge: minor, pares, major, set aktiviert werden.

** = Mit dieser Funktion kann der Zustand der 3 Universal- Input-Keys gelesen werden.

20


Betrieb

Messbetrieb

Wägen W

Die Grundfunktion »Wägen« ist stets

verfügbar, allein oder in Kombination

mit den Anwendungsprogrammen

(Zählen, Kontrollwägen, Prozentwägen

usw.).

Merkmale

– Nullstellen (

– Taragewicht von der Waage übernehmen

)

– Taragewicht eingeben über die

numerischen Tasten (abspeichern mit

Taste ))

– Behältergewicht automatisch tarieren

– Tarawerte löschen durch die numerische

Eingabe 0 (abspeichern mit

Taste ))

– Umschalten k zwischen:

– Bruttowert und Nettowert

– 1. und 2. Gewichtseinheit

– Normaler und 10-fach höherer

Auflösung

Einstellung der Tastenfunktion C im

Setup-Menü eingestellt unter:

Fn-Taste

– Wägen mit zwei Wägeplattformen

– Individuelle Kennzeichnung von

Wägewerten (Identifier)

– Wägewerte drucken

– Manuell mit Taste p

– Automatisch (siehe Kapitel Datenausgabe)

– GMP-Protokoll (siehe Kapitel

Datenausgabe)

– Rückkehr zur Werkseinstellung durch

Einstellung im Setup-Menü:

Anwendungsparameter:

Nur Wiegen: Werkseinstellung

Softkey-Funktionstasten

ID Eingabe von bis zu vier

Identifiern zur Kennzeichnung

der Messergebnisse

beim Ausdruck.

1.ID Übernahme der Eingabe

als Wert für den ersten

Identifier.

Vorbereitung

§ Setup wählen: M drücken

§ Anwendungsparameter auswählen:

Softkey O drücken

§ Anwendung »Nur Wiegen« auswählen:

Softkey O drücken

Nur Wiegen

Min.-Last für autom. Tarieren

1 Anzeigeschritt

2 Anzeigeschritte

5 Anzeigeschritte

o 10 Anzeigeschritte

20 Anzeigeschritte

50 Anzeigeschritte

100 Anzeigeschritte

200 Anzeigeschritte

500 Anzeigeschritte

1000 Anzeigeschritte

Autom. Tarieren 1. Gewicht

o Aus

Ein

Werkseinstellung

Ja

o Nein

o = Werksvoreinstellung

§ Einstellung speichern und Setup-Menü

verlassen: Taste M oder Softkey oo

drücken.

Automatisches Tarieren

Das erste Wägegut, das eine vorgegebene

Mindestlast überschreitet, wird

bei Stillstand in den Taraspeicher

übernommen. Die nächsten aufgelegten

Wägegüter werden als Gewichtswerte

übernommen. Die Waage kehrt

in den Ausgangszustand zurück, wenn

ein aufliegendes Gewicht 50% der

Mindestlast unterschreitet. Im Setup-

Menü einstellen unter:

Anwendungsparameter:

Nur Wiegen:

Autom. Tarieren

1. Gewicht.

Mindestlast

Um das Behältergewicht automatisch

zu tarieren, wird im Setup-Menü die

Mindestlast eingestellt:

Anwendungsparameter:

Nur Wiegen:

Min.-Last f. autom.

Tarieren

Es stehen 10 Einstellungsstufen zur

Wahl. Sie unterscheiden sich in den

Anzeigeschritten:

1 Anzeigeschritt (keine Mindestlast)

2 Anzeigeschritte

5 Anzeigeschritte

10 Anzeigeschritte

20 Anzeigeschritte

50 Anzeigeschritte

100 Anzeigeschritte

200 Anzeigeschritte

500 Anzeigeschritte

1000 Anzeigeschritte

Beispiel: Bei d = 1 g ist ein Teilschritt 1

g. Bei Einstellung »1000 Anzeigeschritte«

wird erst ab 1000 g Auflagegewicht

der Wert als »Tara« gespeichert.

Automatischer Ausdruck

Der erste Gewichtswert, der über der

Mindestlast liegt, wird gedruckt.

Einstellung im Setup-Menü:

Geräteparameter:

Druckprotokoll:

Einmalig bei Stillstand

Wägen mit zwei Wägeplattformen

Mit der Taste n kann zwischen zwei

Wägeplattformen gewechselt werden.

So wird eine der Waagen zur »Vorzugswaage«:

Geräteparameter:

Betriebsparameter:

Vorzugswaage

Nach dem Einschalten wird immer die

Vorzugswaage angezeigt. Nach dem

Einschalten wird immer die Vorzugswaage

angezeigt. Zum Umschalten auf

die zweite Plattform n drücken.

21


22

Betrieb

Geräteparameter

Akustisches Signal

Das Drücken einer Taste wird durch ein

akustisches Signal bestätigt (Einfachton).

Bei nicht akzeptierter Tastenbetätigung

ertönt ein Doppelton. Das

Ein- und Abschalten wird im Setup-

Menü vorgenommen:

Geräteparameter:

Betriebsparameter:

Akustisches Signal

Tastatur

Die Tastatur kann gesperrt werden. Die

Einstellung wird im Setup vorgenommen

unter:

Geräteparameter:

Betriebsparameter:

Tastatur: Sperren der

Tastenfunktionen

Es gibt drei Einstellungen:

– Alle Tasten frei

– Alle Tasten gesperrt bis auf e

und M

– Alphanumerische Tasten gesperrt

Anzeige

Eine Kontrast-Anpassung der Anzeige

an die Umgebungsbedingungen erfolgt

im Setup-Menü:

Geräteparameter:

Betriebsparameter:

Anzeige: Kontrast

Die Hinterleuchtung der Anzeige kann

automatisch abgeschaltet werden.

Einstellung im Setup-Menü:

Geräteparameter:

Betriebsparameter:

Anzeige:

Hinterleuchtung

Automatisch abschalten

Die Einstellung wird im Setup-Menü

vorgenommen unter:

Geräteparameter:

Betriebsparameter:

Automatisch abschalten

Drei Timereinstellungen stehen zur

Wahl: zwei, vier oder zehn Minuten:

Geräteparameter:

Betriebsparameter:

Timer


Beispiel:

Wägen mit Tarieren durch Auflage eines Behälters

e

)

Combics 3 einschalten.

Es folgt ein automatischer Selbsttest. Wenn die Gewichtsanzeige erscheint, ist Combics 3

wägebereit und automatisch auf Null gestellt. Mit der Taste ( kann die unbelastete

Wägeplattform jederzeit auf Null gestellt werden.

Leeren Behälter auf die Waage legen.

Waage tarieren.

Hinweis: Ist die automatische Tarierfunktion aktiv, braucht die Waage nicht mit der Taste

) tariert zu werden. Die Waage übernimmt das Taragewicht automatisch, sobald der

Behälter aufgelegt ist.

Warten, bis die Nullanzeige und das Symbol NET (Nettogewicht) erscheinen.

Wägegut auf die Waage legen.

Warten, bis die Gewichtseinheit erscheint (Stillstandskontrolle).

Wägewert ablesen.

23


24

Betrieb

Beispiel:

Wägen mit nummerischer Eingabe des Taragewichtes, Ergebnis ausdrucken

e

.25

)

k

Combics 3 einschalten.

Es folgt ein automatischer Selbsttest. Wenn die Gewichtsanzeige erscheint, ist Combics 3

wägebereit und automatisch auf Null gestellt. Mit der Taste ( kann die unbelastete

Wägeplattform jederzeit auf Null gestellt werden.

Bekanntes Taragewicht über die Tastatur eingeben (hier z.B. 0,25 kg).

Eingegebenes Taragewicht übernehmen.

Wägegut inkl. Behälter auf die auf die Waage legen.

Ergebnis ablesen.

Umschalten der Anzeige des Netto-Gewichtswertes. Es erscheint:

das Bruttogewicht (hier z.B. 0,250 kg für den Behälter plus 2,000 kg für das Produkt.


k

p

Zu vorhergehender Anzeige zurückschalten.

Ergebnis ausdrucken.

-------------------- Anfang GMP-Kopf (wird nur gedruckt, wenn GMP-Ausdruck voreingestellt ist)

24.10.2002 10:09

Typ CIS3

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

-------------------- Ende GMP-Kopf

EISENSCHMIDT Kopfzeilen

GOETTINGEN

Chargen-Nr. 123456 Identifier

Kunde Schulze

24.10.2002 10:09

--------------------

G# + 2.250 kg

T + 0.000 kg

PT2 + 0.250 kg

N + 2.000 kg

--------------------

-------------------- Anfang GMP-Fuß (wird nur gedruckt, wenn GMP-Ausdruck voreingestellt ist)

24.10.2002 10:10

Name:

-------------------- Ende GMP-Fuß

25


26

Betrieb

Beispiel:

Wägen mit gemischten Tarawerten, Ergebnis ausdrucken und Tarawerte löschen

e

)

.25

)

Combics 3 einschalten.

Es folgt ein automatischer Selbsttest. Wenn die Gewichtsanzeige erscheint, ist Combics 3

wägebereit und automatisch auf Null gestellt. Mit der Taste ( kann die unbelastete

Wägeplattform jederzeit auf Null gestellt werden.

Leeren Behälter auf die Waage legen.

Waage tarieren

Hinweis: Ist die automatische Tarierfunktion aktiv, braucht die Waage nicht mit der Taste

) tariert zu werden. Die Waage übernimmt das Taragewicht automatisch, sobald der

Behälter aufgelegt ist.

Warten, bis die Nullanzeige und das Symbol NET (Nettogewicht) erscheinen.

Wägegut in Verpackung in den Behälter legen.

Bekanntes Taragewicht der Verpackung in der aktuellen Wägeeinheit über die Tastatur

eingehen (hier z.B. 0,25 kg).

Eingegebenes Verpackungsgewicht übernehmen (beide Tarawerte werden addiert).


p

G# + 6.433 kg

T + 4.183 kg

PT2 + 0.250 kg

N + 2.000 kg

--------------------

0

)

p

G# + 6.433 kg

T + 0.000 kg

N + 6.433 kg

--------------------

Nettogewicht ablesen.

Ergebnis ausdrucken.

Über die Tastatur eine 0 eingeben.

Eingegebenen Wert übernehmen (Tarawerte werden gelöscht, in der Anzeige erscheint der

Bruttowert).

Ergebnis ausdrucken.

27


28

Betrieb

Individuelle Kennzeichnung

(Identifier)

Unter allen Anwendungsprogrammen

können der Messwerterfassung

Kennzeichen zugeordnet werden (z. B.

Produktname, Chargen-Nummer usw.).

Merkmale

- Es stehen vier Identifier zur Verfügung.

- Jedem Identifier kann ein Name und

ein Wert zugeordnet werden.

- Der Name jedes Identifiers wird

linksbündig, der Wert rechtsbündig

ausgedruckt. Sind Name plus Wert zu

lang für eine Druckzeile, wird in

mehreren Zeilen ausgedruckt.

- Namen für Identifier werden im Setup-

Menü eingegeben unter:

Geräteparameter:

Druckprotokoll:

Identifier

Die Länge des Namens beträgt

maximal 20 Zeichen. Bei der ID-Wert-

Eingabe erscheinen maximal elf

Zeichen, es werden jedoch alle 20

Zeichen ausgedruckt.

- Die Länge der Werte für Identifier

beträgt maximal 21 Zeichen, die mit

Softkey ID eingegeben werden

können.

- Der erste Identifierwert ist direkt über

die Zahlenblockeingabe erreichbar. Der

Wert wird nach Drücken des Softkeys

1.ID gespeichert.

- Einzelne Zeichen des Identifierwertes

können mit Taste ( gelöscht

werden, ganze Identifierwerte mit

Softkey Lösch.

- Ist sowohl der Name als auch der Wert

eines Identifiers leer, wird er nicht

gedruckt.

- Bei welchem Vorgang die Identifier

gedruckt werden, wird im Setup-Menü

eingestellt (Beschreibung siehe

Abschnitt: Druckausgabe

konfigurieren).

Werksvoreinstellung der

Identifiernamen

ID1: ID1

ID2: ID2

ID3: ID3

ID4: ID4

Werksvoreinstellung der

Identifierwerte

Keine Werte voreingestellt.

Softkey-Funktionstasten

ID Zur Identifier-Eingabemaske

wechseln

ESC Eingabe abbrechen

Lösch. Angewählten Identifierwert

löschen

1.ID Übernahme der Eingabe

als Wert für den ersten

Identifier.


Beispiel:

Identifiernamen eingeben.

Für den Identifier 1 und Identifier 2 sollen als Namen »Chargen-Nummer« und »Kunde« eingegeben werden.

M

2x Softkey »q«

Setup wählen.

Softkey »O« Geräteparameter auswählen.

6x Softkey »q«

Softkey »O« Druckprotokoll auswählen.

Softkey »q«

Softkey »O« Identifier auswählen.

a

Buchstabeneingabe wählen.

3 x 2 Zur Eingabe des Buchstaben »C« 3-mal Taste 2 drücken.

ABC

6 x GHI

4 Für den Buchstaben »h« 6-mal Taste 4 drücken.

Auf gleiche Art weitere Buchstaben auswählen.

29


30

Betrieb

Softkey »l« Namen für ersten Identifier bestätigen.

Identifier ID2 eingeben (hier: Kunde).

Softkey »l« Namen für zweiten Identifier bestätigen.

Identifier ID3 und ID4 löschen.

Softkey »l« Eingaben bestätigen.

Softkey »oo« Setup verlassen.

Beispiel:

Identifierwerte eingeben.

Für den Identifier 1 und Identifier 2 sollen als Werte »123456« und »Schulze« eingegeben werden.

Softkey »ID« Eingabe Identifierwerte starten.

123

456

Identifierwert 1 eingeben (hier: 123456).

Softkey »l« Wert für ersten Identifier bestätigen:

Identifierwert 2 eingeben (hier: Schulze).

Softkey »l« Eingaben bestätigen.

Softkey »oo« Eingabe Identifierwerte verlassen.


Kalibrieren, Justieren

Zweck

Beim Kalibrieren wird eine mögliche

Abweichungen zwischen dem angezeigten

Messwert und dem wahren

Massewert erkennbar. Beim Kalibrieren

erfolgt kein verändernder Eingriff in

die Waage.

Durch Justieren kann eine Abweichung

zwischen dem angezeigten Messwert

und dem wahren Massewert beseitigt

oder auf zulässige Grenzwerte reduziert

werden.

Funktion »Eichpflicht« einstellen

Die Umstellung auf „Wägen bei

eichpflichtigem Warenverkehr“ erfolgt

über einen Schalter. Er befindet sich

unter einer Abdeckklappe hinten links

am Gehäuse des Auswertgerätes (siehe

“Gerätedarstellung“).

Position:

§ Schalter nach links = Einstellung für

Eichpflicht

§ Schalter nach rechts = frei

Merkmale

Die zur Verfügung stehenden Merkmale

werden von der angeschlossenen

Wägeplattform vorgegeben und

können jeweils im Setup-Menü

eingestellt werden:

- Kein externes Justieren bei geeichten

Waagen möglich

- Externes Justieren mit dem Standardgewicht

der Werksvoreinstellung oder

einem vom Benutzer vorgegebenen

Gewicht (nicht bei geeichten Waagen):

... Kalibrieren/

Justieren: Funktion

CAL-Taste

- Gewichtsvorgabe für externes

Kalibrieren/Justieren:

... Kalibrieren/

Justieren: Standard-

Gewicht

- Internes Justieren bei IS-Wäge-

Plattformen (Voreinstellung unter:

COM1: oder COM2: WP2)

- Sperren der Taste ), damit die oben

genannten Funktionen nicht ausgelöst

werden können: ... ..

Kalibrieren/

Justieren: Funktion

CAL-Taste

- Kalibrieren und automatisches oder

manuelles Justieren (nicht bei

geeichten Waagen):

... Kalibrieren/

Justieren: Kal./Just-

Ablauf

- Blinkendes WP-Symbol als

Justierhinweis. Bei mehreren

angeschlossenen Waagen blinkt

zusätzlich die zugehörige

Waagennummer:

... Kalibrieren/

Justieren: Funktion

CAL-Taste

- Externes Justieren freigeben oder

sperren:

... Kalibrieren/

Justieren: Freigabe

ext. Justieren

- Anzeige von Höhe und geografischem

Breitengrad bzw. Erdbeschleunigung

nach Anzeige von Cal beim Starten

des Kalibriervorgangs, wenn diese

Werte vom Wägegeber unterstützt

werden: Geräteparameter:

Betriebsparameter:

Anzeige der geograph.

Daten

Die Begriffe Höhe (Altitud),

geografische Breite (Latitud) oder

Erdbeschleunigung (Gravity) werden

für je 1 Sek. angezeigt. Danach

erscheint der zugehörige Wert, der mit

Taste ) quittiert werden muss.

Vorbereitung

§ Setup wählen: Taste M drücken

§ Geräteparameter auswählen: Softkey O

drücken

$ Wägeplattform 1 „WP1“ auswählen:

Softkey O drücken oder

$ Schnittstelle 1 „COM-1“ oder

Schnittstelle 2 „COM-2“ auswählen

(je nach Schnittstelle):

Softkey O drücken

Wägeplattform 2 „WP2“ auswählen:

Softkey O drücken

Kalibrieren/Justieren

Funktion CAL-Taste

o Kal./Just.-Ext.: Standardgewicht

Kal./Just.-Ext.: Gewicht wählbar

Taste gesperrt

Kal./Just-Ablauf

Kal. mit Just. autom.

o Kal. mit Just. manuell

isoCAL-Funktion

o Aus

Justierhinweis

Freigabe ext. Justieren

o Frei

Gesperrt

Externes Gewicht

o = Werksvoreinstellung

§ Einstellung speichern und Setup

verlassen: Taste M oder Softkey oo

drücken

31


32

Betrieb

Beispiel:

Extern kalibrieren und manuell justieren mit Standardgewichten (Wägeparameter sind Werkseinstellung)

(

Waage nullstellen.

) lang Kalibrieren starten (z.B. nach Justierhinweis blinkendes WP-Symbol).

Anzeige Cal erscheint für zwei Sekunden.

Aufforderung zum Auflegen des Kalibrier-/Justiergewichtes erscheint (hier 10 000 g).

Kalibrier-/Justiergewicht auf die Wägeplattform legen.


Differenz zwischen Messwert und wahrem Massewert wird mit Vorzeichen angezeigt.

Externes Kalibrieren Protokoll wird ausgedruckt, wenn Justieren nicht durchgeführt wird und der Vorgang mit

Soll + 10000 g mit ( abgebrochen wird.

Diff. + 1 g

)

Justieren auslösen (Kalibrieren/Justieren abbrechen mit ().

Nach Abschluss der Justierung erscheint das Justiergewicht.

-------------------- GMP-Protokoll wird ausgedruckt.

24.10.2002 10:15

Typ CIS3

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Externes Kalibrieren

Soll + 10000 g

Diff. + 1 g

Externes Justieren

Diff. + 0 g

--------------------

24.10.2002 10:15

Name:

--------------------

33


34

Metrologiezeilen

Bargraph

Info-/Statuszeile

Messwertzeile

Textzeilen

Beschriftung Softkeys

Vorzeichen

Stillstand

Applikative Piktogramme

Tarabelegung

Verrechnete Werte

Einheit

Batteriebetrieb

Max 300kg

Min 0.1kg

e= 0.1kg

d= 0.01kg

F

+ -

A

5.23r

20

g

pcs

Datenausgabe

Die Datenanzeige erfolgt über die Anzeige am Auswertegerät oder eine Datenausgabe

über die Schnittstellen. Es gibt zwei Standard-Datenschnittstellen (COM1 und COM2).

Details siehe Seite 43.

Aufbau der Anzeige am Auswertegerät (Wägewerte und verrechnete Werte)

Metrologiezeilen (bei Eichpflicht)

In dieser Zeile werden dargestellt:

– Obere Grenze des Wägebereichs (z.B. 300 kg)

– Untere Grenze des Wägebereichs, die nicht unterschritten werden darf (z.B. 0,1 kg)

– Eichwert (z.B. 1 kg)

– Ablesbarkeit/Teilungswert: Angabe der Schrittweite der Waage

(z.B. 0,01 kg)

Symbole und ihre Bedeutung

– Das Busy-Symbol erscheint, solange auf Tastendruck Befehle ausgeführt werden.

– Vorzeichen des Messwertes

– Hinweis für Wägewert »Null« (nach Nullstellen der Waage, nach Nullstellen der aktiven

Wägeplattform)

Messwert-/Ergebniszeile

– Aktueller Wägewert (bei geeichten Geräten mit e = d wird die letzte Stelle durch eine

Umrahmung gekennzeichnet)

– Verrechnete Werte bei Applikationen (z.B. bei »Zählen« oder »Prozentwägen«)

Einheit

– Aktuelle Gewichtseinheit (z.B. »g«)

– Kennzeichnung für weitere Maße (z.B. bei Applikation »Zählen«)

34


a

B/G NET

PT

WP1

WP

S

T

R1 R2

A

L H W M B D A

Taraspeicherbelegung, verrechnete Werte, Kennzeichnung der aktiven Wägeplattform

bei Anschluss mehrerer Wägeplattformen

– Hinweis auf verrechnete Werte (nicht geeichte Werte)

– Hinweis auf Bruttowert oder belegten Taraspeicher (Nettowert)

– Hinweis auf Tara-Handeingabe bei Tara-Information.

– Anzeige der aktiven Wägeplattform bei Anschluss von 2 Wägeplattformen .

Anzeige blinkt bei isoCal-Justieranforderung der Wägeplattform.

– Bei aktiviertem Timer (Setup: ...: Betriebsparameter: Timer) blinkt

das Symbol als Hinweis darauf, dass die eingestellte Zeit zur Hälfte abgelaufen ist.

Piktogramme

– Aktuell ablaufender Druckvorgang

– Aktiviertes GMP-Protokoll

Bargraph

Folgende Messwerte werden dargestellt:

– als Prozentwert des Maximalgewichts der Waage oder Wägeplattform (Bruttogewicht)

– in Bezug zu einem Sollwert mit Toleranzwerten

Applikative Piktogramme

– Anzeige des Bereiches bei Mehrbereichswaagen

Symbole für Anwendungen:

– Symbol für Anwendung »Zählen«

– Symbole für Anwendungen »Summieren«, »Kontrollwägen«, »Klassieren«, »Netto-Total«,

»Prozentwägen«, »Zählen« (ggf. mit Referenzoptimierung) und neutrales Messen. Die

einzelnen Symbole werden in den jeweiligen Anwendungskapiteln genauer erläutert.

35


36

Datenschnittstelle

Das Auswertegerät besitzt zwei

Standard-Datenschnittstellen: COM1

und COM2.

COM1 und COM2 sind für unterschiedliche

Ein-/Ausgabefunktionen

konfigurierbar (siehe Kapitel »Voreinstellungen«),

beispielsweise für

Drucker, Alibispeicher, PC, Kontrollanzeige,

2. Wägeplattform oder Eingabe

von Steuerbefehlen (z. B. über Fußtaster

an COM1).

Merkmale der Schnittstellen

!Nur eigensichere Stromkreise verwenden,

die die Parameter der EG-

Baumusterprüfbescheinigung für CIXS3

erfüllen (siehe unter EX-Zertifikate

„Nachweis der Eigensicherheit“)

– Das Anschlusskabel des Peripheriegerätes

wird über eine PG-Verschraubung

mit dem Auswertegerät verbunden.

!Bei Verwendung fremder oder handelsüblicher

RS232-Verbindungskabel kann

eine falsche Pinbelegung vorliegen. Um

Fehlfunktionen oder Defekte zu

vermeiden, die Pinbelegung

sicherheitshalber mit Hilfe von

Verbindungsplänen prüfen.

Spezifikationen

serielle Schnittstelle:

Schnittstellenbetrieb: vollduplex

Pegel: COM1: RS232,

COM2: RS232, RS485, RS422

Anschluss: Anschluss der freien Kabelenden an Schraubklemmen

im Gehäuse, Gehäusedurchführung über Kabelverschraubung.

Übertragungsgeschwindigkeit: 150, 300, 600, 1200, 2400, 4800, 9600 und 19200 baud

(je nach Betriebsart)

Anzahl Datenbits: 7, 8 Bit

Parität: Space, Odd, Even, None (je nach Betriebsart)

Anzahl Stopbits: 1 oder 2 Stopbits

Handshake-Betriebsart: Software (XON/XOFF), Hardware (1 Zeichen nach CTS)

Protokolle: SBI, XBPI-232 1) , XBPI-485 1)2) , MP8-binär 3) ,

verschiedene Drucker:

– YDP01IS – YDP02IS-Label

– YDP01IS-Label – Universal

– YDP02 – YDP04IS

– YDP03 – YDP04IS-Label

– YDP02IS – Alibispeicher YAM01IS

Netzwerkadresse 4) : 0, 1, 2, ..., 31

SBI: Datenausgabe manuell: Ohne Stillstand, nach Stillstand, konfigurierbares Druckprotokoll

SBI: Datenausgabe

automatisch: Ohne Stillstand, bei Stillstand, einstellbares Zeitintervall

SBI: Ausgabeformat: 16 Zeichen, 22 Zeichen

Applikativer Protokolldruck: Ausgabe eines konfigurierbaren Druckprotokolls

Werksvoreinstellung:

je nach konfiguriertem Gerät, Beispiel: Einstellung »Data Protokoll«, »SBI«

Übertragungsgeschwindigkeit:1200 baud

Anzahl Datenbits: 7 Bit

Parität: Odd (Ungerade)

Stopbits: 1 Stopbit

Handshake: Hardware-Handshake, 1 Zeichen nach CTS

Auslösung der Datenausgabe: Einzelprint nach Stillstand

Autoprint zeitabhängig: 1 Anzeigeintervall

Ausgabeformat: 22 Zeichen

! Peripheriegeräte über externe Spannungsversorgung betreiben.

1) Betriebsart XBPI immer mit 9600 baud, 8-Bit, Parität: Odd (Ungerade), 1 Stopbit

2) Schnittstelle COM2

3) nur Standardschnittstelle COM1

4) Netzwerkadresse hat nur Bedeutung für Betriebsart XBPI


COM1 Aus *

WP2 RS-232 SBI-Standardversion

SBI-Eichversion

IS-232 *

ADC-232

Daten- SBI *

kommunikation XBPI-232

MP8 binär

SMA

Drucker 1 3) YDP01IS Line *

oder Label

Drucker 2 3) Label, man. Form-Feed

YDP02

YDP03

YDP02IS Line *

Label

Universal (-drucker)

YDP04IS Line *

Label

Label, man. Form-Feed

YAM01IS (Alibispeicher)

Externer YAM01IS

Alibi-Speicher

COM2 Aus * RS-232 SBI-Standardversion

WP2 1) (9600 baud) SBI-Eichversion

ÍS-232 *

ADC-232

RS-485 IS-485 *

ADC-485

Daten- SBI *

kommunikation XBPI-232

XBPI-RS485

SMA

SBI-RS422

XBPIRS422

SMA-RS422

Drucker 1 2) YDP01IS Line *

oder Label

Drucker 2 2) Label, man. Form-Feed

YDP02

YDP03

YDP02IS Line *

Label

Universal (-drucker)

YDP04IS Line *

Label

Label, man. Form-Feed

YAM01IS (Alibispeicher)

YDP01IS-RS422

YDP02IS-RS422

YDP03IS-RS422

YDP04IS-RS422

YDP02 -RS422

Universal-RS422

YDP04IS-RS422

Externer YAM01IS-RS422

Alibi-Speicher YAM01IS (Alibispeicher)

Externer Multi- YAM01IS

I/O-Wandler 3)

* Werksvoreinstellung

nur bei COM2

2) Max. 2 Drucker konfigurieren

Funktionalität wird später bereitgestellt

Vorbereitung

§ Pinbelegung und Steckerbelegungsplan

siehe Abschnitt

»Steckerbelegungsplan«.

Anschlussmöglichkeiten für

Peripherie

An die Standardschnittstellen COM1,

COM2 können folgende Drucker

angeschlossen werden:

– YDP02 (freie Einstellung der

Schnittstellenparameter)

– YDP03 (freie Einstellung der

Schnittstellenparameter)

– YDP01IS (Streifen- oder

Etikettendrucker)

– YDP02IS (Streifen- oder

Etikettendrucker)

– YDP04IS (Streifen- oder

Etikettendrucker)

– Universeller Drucker

(freie Einstellung der

Übertragungsparameter)

– Alibispeicher YAM01IS

!Peripheriegeräte ggf. über externe

Spannungsversorgung betreiben.

An die Standardschnittstellen COM1

und COM2 können außerdem folgende

Geräte angeschlossen werden:

– Fußtaster / Handtaster

– PC (RS232-Schnittstelle)

– 2. Wägeplattform (RS232-Schnittstelle)

– externe Kontrollanzeige (Ampel) über

Digital I/O (Sartorius Standard)

1)

3)

37


Das Modell Combics 3 ermöglicht den

Anschluss einer 2. Wägeplattform (z.B.:

IS-Wägegeber). Diese kann sowohl an

der Schnittstelle COM1 oder an der

COM2 betrieben werden. Die

Schnittstelle COM1 wird im RS232-

Modus betrieben. Die Betriebsarten für

eine 2. Wägeplattform sind:

– SBI

– IS-232 (Werksvoreinstellung)

– ADC-232

Modi für die Schnittstellen COM2. Die

Betriebsarten für die 2.Wägeplattform

sind:

– SBI (RS232-Mode)

– IS-232 (RS232-Mode)

– ADC-232 (RS232-Mode)

– IS485 (RS485-Mode, XBPI-Betrieb,

Werksvoreinstellung)

– ADC-485 (RS485-Mode)

38

Als Druckerschnittstelle können COM1

oder COM2 verwendet werden.

Für den Betrieb als

Kommunikationsschnittstelle sind

folgende Datenprotokolle einstellbar:

– SBI (Werksvoreinstellung)

– XBPI-232

– XBPI-485

– MP8-binär (nur Schnittstelle COM1)

Im SBI-Betrieb besteht die Möglichkeit,

Anzeigeeinheit und angeschlossene

Wägeplattform vom PC aus über ESC-

Befehle zu steuern – über COM1.

Siehe auch »Dateneingangsformat« in

diesem Kapitel.

SBI-Datenausgabe einstellen

Die Einstellung der Datenausgabe

erfolgt im Setup-Menü unter dem

Menüpunkt »Datenkommunikation >

SBI > Datenausgabe«. Es bestehen

folgende Optionen:

Ausgabe eines Anzeigewertes bei oder

ohne Stillstand

– Automatische Ausgabe eines

Anzeigewertes bei oder ohne Stillstand

bzw. zeitabhängige automatische

Datenausgabe

– Ausgabe eines konfigurierbaren

Druckprotokolls mit Hilfe der

Menüpunkte »Geräteparameter >

Druckprotokoll > Drucker 1 oder 2«

(siehe nächste Seite).

Das Protokoll kann aus einzelnen

Informationsblöcke zusammengesetzt

werden (siehe Abschnitt »Druckausgabe

konfigurieren«).

Generell wird der aktuelle Anzeigewert

ausgegeben (Wägewert mit Einheit,

berechneter Wert, Zahlen- und

Buchstabenanzeige), außer bei der

Ausgabe eines konfigurierbaren

Druckprotokolls.

Die Datenausgabe erfolgt generell bei

Waagenstillstand

(Werksvoreinstellung). Sie kann aber

auch ohne Stillstand oder als

Protokollprint (konfigurierbares

Druckprotokoll) erfolgen. Für die

Datenausgabe »ohne Stillstand« muss

die Datenkommunikation entsprechend

eingestellt werden (SBI >

Datenausgabe).

Bei zeitabhängiger automatischer

Datenausgabe muss zusätzlich die

Anzahl der Anzeigeintervalle

angegeben werden.

Das Zeilenformat besteht aus maximal

20 Zeichen. Die ersten 6 Zeichen

(Header) kennzeichnen den

nachfolgenden Wert. Bei

abgeschaltetem Header stehen nur 14

Zeichen zur Verfügung. Einstellung

über Menüpunkt »Zeilenformat« (siehe

auch »Setup-Übersicht« im Kapitel

»Voreinstellungen«).


Geräteparameter

Druckprotokoll

Kopfzeilen Zeile 1:

Zeile 2:

Identifier ID1:

ID2:

ID3:

ID4:

ISO/GMP- o Aus

Protokoll Für 1 Applikationsergebnis

Für mehrere Applikationsergebnisse

Datum/ o Datum mit Uhrzeit

Uhrzeit nur Datum

Einmalig bei

Stillstand 2) o Aus

Ein

FlexPrint o Aus

Ein

Drucker 1 Anzahl der

Ausdrucke o 1 Ausdruck

2 Ausdrucke

Drucker 2 wie bei Drucker 1

WerkseinstellungProtokolldruck

Zurücksetzen

Nicht Zurücksetzen

Ergebnis/ o Kopfzeile 1, 2

Summen- o Datum und Uhrzeit

Ausdruck 1) o Applikation-Init-Daten

o Waagenkennzeichnung

o Applikations-Ergebnis

o ID1, ... ID4

Komponente/ o Kopfzeile 1, 2

Einzel-Ausdruck 1) o Datum und Uhrzeit

o Waagenkennzeichnung

o Applikations-Ergebnis

o ID1, ... ID4

o = Werksvoreinstellung

1) = Mehrfachselektion möglich

2) = Bei Überschreiten der Mindestlast (einstellbar unter Menüpunkt:

Anwendungsparameter: ... : Mindestlast für autom. Tarieren)

Drucken

Die Datenausgabe an der

Druckerschnittstelle erfolgt durch die

Taste p.

Im Modus »Setup« werden durch die

Taste p die Menüeinstellungen

ausgedruckt.

Der Ausdruck erfolgt nach Empfang

des SBI-Befehls »Esc k P _« (siehe

»Dateneingangsformat« in diesem

Kapitel) oder nach Tastendruck (z. B.

»Quittierung der Datenübernahme«

oder »Start der Auswertung«) zur

Ausgabe eines konfigurierbaren

Druckprotokolls.

Während der Datenausgabe erscheinen

in der Anzeige die Symbole S und F.

Zeilenformat: siehe vorherige Seite.

Druckausgabe konfigurieren

Die Konfiguration erfolgt über das

Zahlenmenü (Ebene 6, siehe

Darstellung links).

Für jede Schnittstelle kann ein

unterschiedliches Protokoll konfiguriert

werden. Jedes Protokoll ist aus

verschiedenen Informationsblöcken

zusammengesetzt:

– Kopfzeilen: Kopfzeile 1, Kopfzeile 2

– Datum, Uhrzeit

– Strichzeile und Leerzeile (bei

Applikation »Wägen«) sind nicht

konfigurierbar.

– Initialisierungsdaten (z. B.

Referenzanzahl, Referenzstückgewicht),

gefolgt von einer Leerzeile.

Im Ergebnis-Druckprotokoll der

Anwendungen »Summieren« und

»Netto-Total« fehlt dieser Block.

– Seriennummer der Wägezelle

– Ergebnisdaten: Brutto-, Tara-,

Nettowert, Leerzeile und anwendungsabhängiges

Ergebnis (z. B. Stückzahl,

gefolgt von einer Strichzeile).

Mit Hilfe des Menüs können die

Informationsblöcke einzeln ausgewählt

werden (Mehrfachselektion, Werksvoreinstellung:

alle Blöcke selektiert). Ein

nicht ausgewählter Block wird auch

nicht ausgedruckt.

39


40

Informationsblöcke

Nachfolgend werden die einzelnen

Informationsblöcke als Druckbild-

Beispiele dargestellt. Eine

Gesamtübersicht der einzelnen

Protokolle (Musterprotokolle) befindet

sich am Ende dieses Abschnitts.

Kopfzeilen

In diesem Beispiel wird der

Firmenname zentriert gedruckt: 4 bis 5

Leerzeichen vor und hinter dem

Textblock (Beispiel):

EISENSCHMIDT

GOETTINGEN

Identifier

Das Kürzel für den Identifier (z. B. ID1)

wird linksbündig gesetzt, das Wort

oder der Wert wird rechtsbündig

gesetzt. Bei Überlänge wird in zwei

Zeilen gedruckt.

Beispiel für maximal 4 eingegebene

Identifier:

ID1 Chargen-Nr. 1234

ID2 Eisenmeier GmbH

ID3 Schrauben M4x6

ID4 Herr Schmidt

--------------------

Datum/Uhrzeit

Beispiel für das Druckbild:

21.01.2001 16:02

Die Einstellung »nur Datum« kann

vorgenommen werden, wenn immer

die gleiche Uhrzeit gedruckt werden

soll. In diesem Modus kann die Uhrzeit

durch eine übergeordnete Steuerung

(beispielsweise durch einen PC)

eingefügt werden.

Trennblock = Strichzeile

Der Trennblock »Strichzeile« wird

automatisch eingefügt, bevor einer der

weiteren Informationsblöcke

abgedruckt wird.

--------------------

Applikation-Init.-Daten

Der Inhalt dieses Blocks ist

anwendungsabhängig. In der

Anwendung »Zählen« werden

beispielsweise Referenzanzahl und

Referenzstückgewicht abgedruckt (plus

Leerzeile).

Beispiel für Druckbild »Zählen«:

nRef 10 pcs

wRef + 0.035 kg

Waagenkennzeichnung

Beispiel für Druckbild »Seriennummer«

der Wägeplattform:

Ser.no. 1234567890

Anwendungsergebnis

Der Inhalt ist anwendungsabhängig.

Falls möglich, werden immer Brutto-,

Netto- und Taragewicht (plus

Leerzeile) ausgegeben. Der Block wird

mit einer Strichzeile beendet. Beispiel

für Druckbild bei der Anwendung

»Zählen«:

G# + 1.402 kg

T + 0.200 kg

N + 1.202 kg

Qnt 34 pcs

--------------------

GMP-Protokoll

Mit Hilfe der Menüeinstellung »ISO/

GMP-Protokoll« kann das

Druckprotokoll um den Abdruck eines

GMP-Kopfes und -Fußes ergänzt

werden. Bei aktiviertem GMP-Protokoll

(Werksvoreinstellung: GMP-Protokoll

deaktiviert) ist bis zur Ausgabe des

GMP-Protokolls das Symbol T in der

Anzeige sichtbar.

Es stehen folgende Einstellungen zur

Verfügung:

– GMP-Protokoll ausgeschaltet

(Werksvoreinstellung)

– GMP-Protokoll für 1 Messergebnis

– GMP-Format für mehrere

Messergebnisse

Der GMP-Kopf wird gedruckt, sobald

das erste Messergebnis nach

Aktivierung des GMP-Protokolls

ausgedruckt werden soll. Der GMP-Fuß

wird entweder nach jedem einzelnen

Messergebnis gedruckt oder nach

mehreren Messergebnissen, indem die

Taste p lang gedrückt wird. Das

Symbol T bleibt in diesem Fall bis

zum Druck des GMP-Fußes in der

Anzeige sichtbar.

Beim Wechseln der Waage, während

eines GMP-Drucks für mehrere

Messergebnisse, wird bei Betätigung

der Taste p der GMP-Fuß für die

bisher verwendete Waage gedruckt.

Beim nächsten Druckvorgang wird der

GMP-Kopf für die neu angewählte

Waage gedruckt.

Ein automatischer GMP-Ausdruck wird

nach Beendigung der Vorgänge

»Kalibrierung/Justierung«,

»Linearisierung« und »Vorlast setzen/

löschen« erzeugt.

Auf einem Etikettendrucker reicht ggf.

die Etikettenlänge für den gesamten

Ausdruck nicht aus. Bei

Menüeinstellung wird nach Abdruck

des GMP-Kopfes und des

Messergebnisses jeweils automatisch

ein Vorschub ausgelöst. Es folgen 3

Muster für den GMP-Protokollkopf

und der GMP-Protokollfuß (siehe

Abschnitt »Musterprotokolle«).


Musterprotokolle

Zur Erklärung der einzelnen

Informationsblöcke siehe Abschnitt

»Druckausgabe konfigurieren« auf den

vorherigen Seiten. Zur Kennzeichnung

der Ergebnisdaten (Header) siehe das

Kapitel der betreffenden Anwendung.

Anwendung »Wägen«:

Der Informationsblock »Applikations-

Init.-Daten« ist leer. Falls ausgewählt,

wird eine Leerzeile ausgedruckt.

Darstellung mit Kennzeichnung der

Wägeplattform:

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.01.2002 09:43

--------------------

Ser.no. 80705337

G# + 1.402 kg

T + 0.200 kg

N + 1.202 kg

--------------------

Anwendung »Zählen«:

Der Initialisierungsdatenblock enthält

die Referenzstückzahl und das

Referenzstückgewicht. Der Ergebnisblock

enthält Brutto-, Netto- und

Taragewicht und als Ergebnis die

Stückzahl.

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

-------------------nRef

10 pcs

wRef + 0.035 kg

G# + 1.402 kg

T + 0.212 kg

N + 1.190 kg

Qnt 34 pcs

--------------------

Anwendung »Neutrales Messen«:

Der Initialisierungsdatenblock enthält

die Referenzanzahl und das Referenzgewicht.

Der Ergebnisblock enthält

Brutto-, Netto- und Taragewicht und

als Ergebnis die Stückzahl.

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

Ref 2 o

wRef + 1.200 kg

G# + 14.700 kg

T + 0.300 kg

N + 14.400 kg

Qnt 12 o

--------------------

Anwendung »Prozentwägen«:

Der Initialisierungsdatenblock enthält

den Referenzprozentwert und das

Referenzgewicht. Der Ergebnisblock

enthält Brutto-, Netto- und Taragewicht

und als Ergebnis den Prozentwert,

dargestellt entweder als Restoder

Verlustwert.

Rest-Darstellung

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

-------------------pRef

100 %

Wxx% + 2.100 kg

G# + 1.859 kg

T + 0.200 kg

N + 1.659 kg

Prc 79 %

--------------------

Verlust-Darstellung

:

:

D 21 %

--------------------

Anwendung »Kontrollwaage«:

Der Initialisierungsdatenblock enthält

das Sollgewicht, die Minimal- und

Maximallast. Der Ergebnisblock enthält

immer das Brutto-, Netto- und

Taragewicht. Die weiteren Ergebnisse

können in 2 verschiedenen

Darstellungsarten ausgegeben werden:

– Gewichtsdarstellung:

Im Gut- und im Schlechtbereich wird

immer die Abweichung vom Sollgewicht

als prozentuale und absolute

Abweichung gedruckt.

– Grenzwertdarstellung:

Im Gutbereich wird die Abweichung

vom Sollgewicht als prozentuale und

absolute Abweichung gedruckt. Im

Schlechtbereich wird bei Gewichtsüberschreitung

»HH«, bei

Gewichtsunterschreitung »LL« gedruckt.

Gutbereich in der Gewichts- und

Grenzwertdarstellung

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

Setp + 1.300 kg

Min + 1.235 kg

Max + 1.365 kg

G# + 1.312 kg

T + 0.000 kg

N + 1.312 kg

Lim + 0.92 %

W.Diff+ 0.012 kg

--------------------

Schlechtbereich in der Gewichtsdarstellung

:

:

Lim - 7.69 %

W.Diff- 0.100 kg

--------------------

Schlechtbereich (Unterschreitung) in

der Grenzwertdarstellung

:

:

Stat LL

--------------------

Schlechtbereich (Überschreitung) in der

Grenzwertdarstellung

:

:

Stat HH

--------------------

41


42

Anwendung »Klassieren«:

Der Initialisierungsdatenblock enthält

die oberen Grenzen der Gewichtsklassen

1, 2, 3, 4. Der Ergebnisblock

enthält Brutto-, Netto- und Taragewicht

und als Ergebnis die zugeordnete

Gewichtsklasse (1 bis 5, wobei

Klasse 5 die Überschreitung von Klasse

4 bedeutet).

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

Lim1 + 10.000 kg

Lim2 + 11.000 kg

Lim3 + 12.000 kg

Lim4 + 13.000 kg

G# + 9.700 kg

T + 0.000 kg

N + 9.700 kg

Class 1 1)

--------------------

1) Die Klassierung kann die Werte von

1 bis 5 annehmen. Das Wägegut

wird in Klasse 5 eingeordnet, wenn

sein Gewicht den Grenzwert »Lim4«

überschreitet und vorher im Menü

»5 Klassen« gewählt wurde.

Anwendung »Tierwägen«:

Der Initialisierungsdatenblock enthält

die Anzahl der Messwerte für die

Mittelwertbildung. Der Ergebnisblock

enthält das Taragewicht und den

Mittelwert.

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

-------------------mDef

8

T + 0.000 kg

x-Net + 4.202 kg

--------------------

Anwendung »Netto-Total«:

Der Initialisierungsdatenblock ist leer.

Die im Ergebnisblock dargestellten

Werte sind abhängig vom Programmzustand,

in dem der Ausdruck erzeugt

wird. Es gibt folgende Möglichkeiten:

– Summen-/Ergebnisausdruck

(Taste c)

– Einzel-/Komponentenausdruck

(Softkey M+ betätigen für Komponentenübernahme

oder Taste p für

Einzelausdruck)

Summenausdruck

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

-------------------n

3

Tot.cp+ 3.400 kg

Cont.T+ 0.200 kg

--------------------

Einzel-/Komponentendruck

Bei Betätigung der Taste O wird der

Protokollkopf nur einmal gedruckt. Die

einzelnen Komponenten werden

mittels Softkey M+ automatisch

untereinander gedruckt.

Soll dieser Ausdruck auf einem

Etikettendrucker gedruckt werden,

sollte die Etikettenlänge überprüft

werden. Dazu dient bei Verwendung

der Drucker YDP01IS und YDP04IS die

Menüeinstellung „manuelles Form-

Feed“ (manueller Seitenvorschub). Bei

Verwendung des Druckers YDP02IS

wird bei jedem Druckauftrag

automatisch ein Seitenvorschub

erzeugt (nicht abschaltbar).

Wird bei der Komponentenübernahme

ein automatischer Ausdruck erzeugt, so

ist das Komponentengewicht gleich

dem aktuellen Nettowert. Deshalb wird

nicht der Nettowert, sondern die

Komponente gedruckt.

Menüeinstellung

»Komponentenausdruck« mit

3 Komponenten:

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

Cmp001+ 1.200 kg

Cmp002+ 2.000 kg

Ausdruck der 3. Komponente mit

Taste p

G# + 4.400 kg

T + 0.200 kg

T2 + 4.200 kg

N + 0.000 kg

Einzeldruck, bei Übernahme einer

Komponente in den Taraspeicher

(Taste O drücken).

Menüeinstellung

»Komponentenausdruck«:

Beispiel: 2. Komponente ausdrucken

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

Cmp002+ 1.000 kg

Einzeldruck der Komponente mit Taste

p, Beispiel: 2. Komponente:

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

G# + 2.400 kg

T + 0.200 kg

T2 + 2.200 kg

N + 0.000 kg

Anwendung »Summieren«:

Der Initialisierungsdatenblock ist leer,

ggf. wird eine Leerzeile ausgedruckt.

Die im Ergebnisblock dargestellten

Werte sind abhängig vom

Programmzustand. Es gibt folgende

Möglichkeiten, die über das Setup-

Menü eingestellt werden:

– Ergebnisausdruck (Taste c

betätigen): Ausdruck von Brutto-

Summenspeicher »*G«, Netto-

Summenspeicher »*N« und Anzahl der

Posten »n«

– Standard-/Komponentenausdruck

automatisch mit Softkey M+

– Standard-/Komponentenausdruck

manuell mit Taste p

Beim Komponentendruck wird der

Protokollkopf nur einmal gedruckt.

Alle Komponenten werden

untereinander ausgedruckt.

Soll dieser Ausdruck auf einem

Etikettendrucker gedruckt werden,

sollte die Etikettenlänge überprüft

werden (siehe Anwendung »Netto-

Total«).

Bei manuellem Ausdruck (mit Taste

p) wird der Postenzähler nicht mit

ausgedruckt.


Komponentendruck,

Beispiel mit 3 Posten:

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

G# + 1.400 kg

T + 0.200 kg

N + 1.200 kg

n 1

G# + 3.400 kg

T + 0.200 kg

N + 3.200 kg

n 2

G# + 4.400 kg

T + 0.200 kg

N + 4.200 kg

n 3

Summenausdruck (Taste c drücken)

zum vorangegangenen Beispiel:

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.01.2002 09:43

--------------------

*G 9.200 kg

*N + 8.600 kg

n 3

--------------------

Einzeldruck bei Übernahme eines

Postens in den Summenspeicher

(Taste O drücken).

Beispiel: 2. Posten ausdrucken

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

G# + 2.400 kg

T + 0.200 kg

N + 2.200 kg

n 2

Einzeldruck (Taste p drücken),

Beispiel: 2. Posten ausdrucken

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

G# + 2.400 kg

T + 0.200 kg

N + 2.200 kg

GMP-Protokoll

Das GMP-Protokoll besteht aus

3 Bereichen (siehe dazu auch den Abschnitt

»GMP-Protokoll«):

– GMP-Kopf

– Protokollausdruck

(z.B für Anwendung »Wägen«)

– GMP-Fuß

Protokoll »Linearisieren«

--------------------

14.07.2002 13:00

Typ CIS3

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Linearisieren

Gew.1 + 7.00 kg

Gew.2 + 15.00 kg

Gew.3 + 22.00 kg

Gew.4 + 30.00 kg

abgeschlossen

--------------------

14.07.2002 13:02

Name:

--------------------

Protokoll »Justieren«

--------------------

14.07.2002 13:50

Typ CIS3

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Externes Kalibrieren

Soll + 30.00 kg

Diff. - 0.03 kg

Externes Justieren

Diff. + 0.00 kg

--------------------

14.07.2002 13:52

Name:

--------------------

Protokoll »Vorlast setzen«

--------------------

14.01.2002 13:50

Typ CIS3

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Vorlast setzen

abgeschlossen

--------------------

14.07.2002 13:52

Name:

--------------------

Protokoll »Vorlast löschen«

--------------------

14.07.2002 13:50

Typ CIS3

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Vorlast loeschen

abgeschlossen

--------------------

14.07.2002 13:52

Name:

--------------------

Protokoll »Wägen« mit mehreren

Messergebnissen

(Beispiel: 2 Messergebnisse):

--------------------

14.07.2002 09:43

Typ CIS3

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:43

--------------------

G# + 2.40 kg

T + 0.20 kg

N + 2.20 kg

--------------------

KOPFZEILE1

KOPFZEILE2

14.07.2002 09:44

--------------------

G# + 3.40 kg

T + 0.30 kg

N + 3.10 kg

--------------------

14.07.2002 09:45

Name:

--------------------

43


44

Datenausgangsformat

Die Inhalte von Messwertzeile und Gewichtseinheit können mit

oder ohne Kennzeichnung ausgegeben werden. Die Art der

Ausgabe wird im Menü unter Menüpunkt: Zeilenformat)

eingestellt.

Beispiele:

+ 235 pcs ohne Kennzeichnung

Qnt + 235 pcs mit Kennzeichnung

Einstellung »Zeilenformat«:

Für Rohdaten (16 Zeichen): ohne Header,

Für sonst. Anw. (22 Zeichen): mit Header (Werksvoreinstellung).

Ausgabeformat mit 16 Zeichen

Zeichen, die in der Anzeige nicht sichtbar sind, werden als

Leerzeichen ausgegeben. Bei Zahlen ohne Dezimalpunkt wird

kein Dezimalpunkt ausgegeben.

Mögliche Zeichen abhängig von der Ausgabeposition:

Normaler Betrieb

Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516

+ * A A A A A A A A * E E E CRLF

oder - * A A A A A A A A * E E E CRLF

oder * * * * * * * * * * * * * * CRLF

+-: Vorzeichen

*: Leerzeichen

A: Zeichen der Anzeige (max. 7 Ziffern und Dezimalpunkt)

E: Zeichen für Messeinheit 1

(1 bis 3 Buchstaben, gefolgt von 2 bis 0 Leerzeichen)

CR: Carriage Return

LF: Line Feed

Sonderbetrieb

Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516

* * * * * * – – * * * * * * CRLF

oder * * * * * * H * * * * * * * CRLF

oder * * * * * * H H * * * * * * CRLF

oder * * * * * * L * * * * * * * CRLF

oder * * * * * * L L * * * * * * CRLF

oder * * * * * * C * * * * * * * CRLF

*: Leerzeichen

– –: Auswaage

H: Überlast

HH: Überlast Kontrollwaage

L: Unterlast

LL: Unterlast Kontrollwaage

C: Justieren

1) bauartabhängig, z.B. stehen bei geeichten Waagen nicht

alle Einheiten zur Verfügung.

Fehlermeldung

Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516

* * * E r r * * # # * * * * CRLF

oder * * * E r r * # # # * * * * CRLF

*: Leerzeichen

#: Ziffer (2- oder 3-stellige Fehlernummer)

Beispiel: Ausgabe des Wägewertes +1255,7 g

Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516

+ * * * 1 2 5 5 . 7 * g * * CRLF

Position 1: Vorzeichen +, - oder Leerzeichen

Position 2: Leerzeichen

Position 3-10: Gewichtswert mit Dezimalpunkt. Führende

Nullen werden als Leerzeichen ausgegeben.

Position 11: Leerzeichen

Position 12-14: Zeichen für Messeinheit oder Leerzeichen

Position 15: Carriage Return

Position 16: Line Feed

Ausgabeformat mit 22 Zeichen

Hierbei wird dem Ausgabeformat mit 16 Zeichen ein Block von

6 Zeichen vorangestellt. Diese 6 Zeichen kennzeichnen den

nachfolgenden Wert.

Normaler Betrieb

Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516171819202122

K K K K K K + * A A A A A A A A * E E E CRLF

oder K K K K K K - * A A A A A A A A * E E E CRLF

oder * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * CRLF

K: Zeichen für Kennzeichnung 1 , rechtsbündig aufgefüllt mit

Leerzeichen

+-: Vorzeichen

*: Leerzeichen

A: Zeichen der Anzeige (max. 7 Ziffern und Dezimalpunkt)

E: Zeichen für Messeinheit 1

(1 bis 3 Buchstaben, gefolgt von 2 bis 0 Leerzeichen)

CR: Carriage Return

LF: Line Feed

Sonderbetrieb

Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516171819202122

S t a t * * * * * * * * – – * * * * * * CRLF

oder S t a t * * * * * * * * H * * * * * * * CRLF

oder S t a t * * * * * * * * H H * * * * * * CRLF

oder S t a t * * * * * * * * L * * * * * * * CRLF

oder S t a t * * * * * * * * L L * * * * * * CRLF

oder S t a t * * * * * * * * C * * * * * * * CRLF

*: Leerzeichen – –: Auswaage

H: Überlast HH: Überlast Kontrollwaage

L: Unterlast LL: Unterlast Kontrollwaage

C: Justieren


Fehlermeldung

Pos. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10111213141516171819202122

S t a t * * * * * E r r * * # # * * * * CRLF

oder S t a t * * * * * E r r * # # # * * * * CRLF

*: Leerzeichen

#: Ziffer (2- oder 3-stellige Fehlernummer)

Zeichen für

Kennzeichnung K 1 Bedeutung

G# Bruttowert

N Nettowert

T Tara 1 Anwendung

T2 Tara 2 Anwendung

Diff. Differenz beim Justieren

Soll Exakter Justiergewichtswert

Nom. Exakter Justiergewichtswert

bei Ausgabe SBI-Protokoll

nRef Referenzstückzahl

pRef Referenzprozentzahl

wRef Referenzstückgewicht

Qnt Ergebnis bei Anwendung »Zählen«

(Stückzahl) und »Neutrales Messen«

mDef Sollmesszahl bei Tierwägen

x-Net Ergebnis Tierwägen

Setp Sollwert Kontrollwägen

W.Diff Abweichung absolut (z.B. in kg)

bei Kontrollwägen

Lim Abweichung in % bei Kontrollwägen

Max Obere Grenze Kontrollwägen

Min Untere Grenze Kontrollwägen

Stat Status

Class KLassieren

Limx KLassengrenze

D Prozentzahl (Verlustdarstellung)

Prc Prozentzahl (Rest-Darstellung)

Wxx% Referenzprozentgewicht

Cmpxxx Komponente xxx

Cont.T Inhalt des Taraspeichers

bei Netto-Total

Tot.cp Summe der Einwaage

bei Netto-Total

PT2 Preset Tara

n Postenzähler

*G Summe der Bruttowerte

bei Summieren

*N Summe der Nettowerte

bei Summieren

Ser.no Seriennummer der Wägeplattform

oder des Auswertegerätes

1) bauartabhängig, z.B. stehen bei geeichten Waagen nicht

alle Einheiten und Kennzeichnungen zur Verfügung.

Automatische Datenausgabe (SBI)

Das Messergebnis kann automatisch ausgegeben werden 1) .

Dies kann in Abhängigkeit von einer Anzahl von Anzeigezyklen

2) erfolgen und verbunden sein mit dem Stillstand der

Waage 3) . Das Anzeigeintervall ist abhängig vom Betriebszustand

der Waage und vom Waagentyp.

Beispiele:

N + 153.00 g Nettogewicht

Stat Anzeige dunkel

Stat L Anzeige Unterlast

Stat H Anzeige Überlast

Einstellung »Datenausgabe«:

1) 3) »Automatisch, ohne Stillstand«

oder

»Automatisch, mit Stillstand«.

Werksvorstellung: Manuelle Datenausgabe nach Stillstand,

d.h. automatische Datenausgabe ausgeschaltet.

2) Automatische Datenausgabe zeitabhängig:

Zeitabhängigkeit: 1, 2, 10 oder 100 Anzeigezyklen

Werksvoreinstellung: 1 Anzeigezyklus

45


46

Dateneingangsformat

Der angeschlossene Rechner kann

Befehle zum Auswertegerät senden,

um Waagenfunktionen und Funktionen

der Anwendungsprogramme zu

steuern. Alle Befehle haben ein

gemeinsames Rahmenformat: Sie

beginnen mit dem Zeichen ESC

(ASCII:27) und enden mit der Zeichenfolge

CR (ASCII:13) und LF (ASCII:10).

Ihre Länge variiert von mind. 4 Zeichen

(1 Befehlszeichen) bis zu 7 Zeichen (4

Befehlszeichen).

Die in der folgenden Tabelle dargestellten

Befehle müssen jeweils um das

Rahmenformat ESC ... CR LF ergänzt

werden.

Beispiel: Es soll der Ausgabebefehl »P«

(»sende Anzeigewert«) an das Auswertegerät

gesendet werden. Dazu

wird die Zeichenfolge »ESC P CR LF«

gesendet.

Befehl Bedeutung

K Wägemodus 1

L Wägemodus 2

M Wägemodus 3

N Wägemodus 4

O Tastatur sperren

P Sende Anzeigewert

zur Datenschnittstelle

Q Akustisches Signal ausgeben

R Tastatur freigeben

T Tarieren und Nullstellen

(Tara-Kombifunktion)

f3_ Nullstellen (Zero),

wie Befehl »kZE_«

f4_ Tarieren (ohne Nullstellen),

wie Befehl »kT_«

i_ Info über Auswertegerät,

Ausgabebeispiel:

»CI3/012502/1«

Bedeutung:

Auswertegerät: Combics 3,

Softwareversion: 012502,

aktive Wägeplattform: 1

kF1_ Softkey F1 auslösen

kF2_ Softkey F2 auslösen

kF3_ Softkey F3 auslösen

kF4_ Softkey F4 auslösen

kF5_ Softkey F5 auslösen

kP_ Taste p auslösen

Drucken auf Druckerschnittstelle

Befehl Bedeutung

kT_ Taste T auslösen

(Tarieren)

kNW_ Taste n auslösen

(Umschalten der Wägeplattform)

kZE_ Taste ( auslösen

(Nullstellen)

x1_ Ausgabe Typ aktuelle

Wägeplattform,

Beispiel: »LP6200S-0CE «

x2_ Ausgabe Seriennummer

aktuelle Wägeplattform,

Beispiel: »0012345678 «

x3_ Ausgabe Softwareversion

aktuelle Wägeplattform,

Beispiel: » 00-20-05 «

x4_ Ausgabe Softwareversion

Auswertegerät,

Beispiel: » 01-26-02 «

x9_ Ausgabe Seriennummer

Auswertegerät,

Beispiel: »0012345678 «

x10_ Ausgabe Typ

Auswertegerät,

Beispiel:

»CIS3 «

z1_ Eingabe: Protokollkopfzeile

1

z2_ Eingabe: Protokollkopfzeile

2

Das Zeichen » _ « (Underline) ist das

ASCII-Zeichen 95 dezimal. Format für

die Eingabe der Protokollkopfzeilen:

»ESC z x a ...a _CR LF« mit x = 1 oder

2 und a ... a: 1 bis 20 Zeichen für die

Kopfzeile x, gefolgt von den Zeichen

Underline, CR und LF.

Synchronisation

Zum Datenaustausch zwischen Rechner

und Auswertegerät werden über die

Datenschnittstelle Telegramme aus

ASCII-Zeichen übertragen. Zum

fehlerfreien Datenaustausch müssen

die Parameter für die COM-Schnittstellen

»Baudrate«, »Parität« und »Handshake«

und das Zeichenformat übereinstimmen.

Dies geschieht über die entsprechenden

Einstellungen im Setup-Menü.

Eine offene Datenschnittstelle (kein

Peripheriegerät angeschlossen)

verursacht keine Fehlermeldungen.

Handshake

Die Datenschnittstelle der Waage SBI

(Sartorius Balance Interface) ist

ausgestattet mit Sende- und

Empfangspuffer. Im Setup-Menü des

Auswertegerätes können zwei Arten

des Handshakes eingestellt werden:

– Beim Hardware-Handshake (CTS/DTR)

mit 4-Draht-Schnittstelle kann nach

CTS noch 1 Zeichen gesendet werden.

– Software-Handshake (CTS/DTR) wird

über XON und XOFF gesteuert. Beim

Einschalten eines Gerätes muss ein

XON gesendet werden, um ein evtl.

angeschlossenes Gerät freizugeben.

Wenn der Software-Handshake im

Setup-Menü eingestellt ist, ist der

Hardware-Handshake jeweils nach dem

Software-Handshake aktiv.

Hardware-Handshake

Das Software-Handshake wird über

XON und XOFF gesteuert. Beim Einschalten

eines Gerätes muss ein XON

gesendet werden, um ein evtl. angeschlossenes

Gerät freizugeben.

Wenn Software-Handshake im Setup

eingestellt ist, so ist der Hardware-

Handshake jeweils nach dem Software-

Handshake aktiv.

Der Ablauf der Datenübertragung sieht

so aus:

Waage ––– byte –––> Rechner

(Sender)––– byte –––> (Empfänger)

––– byte –––>

––– byte –––>


––– byte –––>

...

(Pause)

...


––– byte –––>

––– byte –––>

––– byte –––>

Sender

Ein empfangenes XOFF verhindert das

weitere Aussenden von Zeichen. Ein

empfangenes XON gibt das Senden

wieder frei.

Empfänger

Um eine Übertragung nicht zu stark

mit Steuerzeichen zu belasten, erfolgt

die Freigabe durch XON erst, nachdem

der Puffer fast geleert ist.


Steckerbelegungsplan

Modell CIXS3:

siehe Zeichnung 65607-745-20-A3

unter: Dokumente für den explosionsgefährdeten Bereich

Kabel an den Schnittstellen montieren

Der Anschluss der Verbindungskabel sollte nur von einem geschulten und autorisierten

Sartorius-Fachmann ausgeführt werden.

§ Entsprechendes Anschlusskabel mit Kabelverschraubung verwenden (Zubehör).

!Vor Beginn der Arbeiten das Gerät vom Netz trennen.

!IP67-Schutzart beeinflussende Arbeiten sind äußerst sorgfältig durchzuführen.

!Bei unsachgemäßer Installation entfällt die Gewährleistung.

!Alle Arbeiten am Gerät nicht unter Netzspannung ausführen.

!Die Kabeldurchführung (IP67-Schutz) für den Anschluss der Wägeplattform am

Auswertegerät ist bereits vormontiert, die anderen Durchführungen sind durch Blindstopfen

verschlossen. Alle Arbeiten an der Kabelverschraubung sehr sorgfältig ausführen.

§ Frontplatte abnehmen: 4 Schrauben der Frontplatte lösen.

§ Anschlusskabel des Peripheriegerätes mittels Kabelverschraubung mit dem Auswertegerät

verbinden.

!Das Verbindungskabel ist bereits für den Einbau in das Combics-Auswertegerät vorbereitet.

Die Kabelverschraubung ist bereits auf das Kabel aufgesteckt und vormontiert.

!Alle Arbeiten an der Kabelverschraubung sehr sorgfältig ausführen. Einen Drehmomentschlüssel

verwenden.

Drehmoment dieser Kabelverschraubung: 5 Nm.

§ Verbindungskabel montieren:

– Blindstopfen an der vorgesehenen Bohrung des Auswertegerätes entfernen.

– Kabel mit der bereits aufgesteckten Kabelverschraubung durch die Bohrung führen.

– Kabelverschraubung fachgerecht montieren.

– Kontakt der Klemmen mit der Schirmung kontrollieren. Die Masseverbindung erfolgt

über die Abschirmung!

47


48

1

§ Verbindungskabel abisolieren und montieren:

– Kabel durch die PG-Verschraubung stecken.

– PG-Verschraubung fachgerecht montieren.

– Kabel abisolieren: Die Schirmung (1) muss Kontakt mit den Klemmen (2) haben.

– Für Montage: Adern (3) des Kabels ca. 15 cm lang lassen.

– Kabel durch die PG-Verschraubung stecken.

– Kontakt der Klemmen mit der Schirmung kontrollieren. Die Masseverbindung erfolgt

über die Abschirmung!

§ Verbindungskabel montieren:

– Das Kabel abisolieren. Adern des Kabels ca. 5 cm lang lang lassen, so dass diese

montiert werden können.

– Adern ca. 1 cm abisolieren und mit Aderendhülsen versehen.

– Adern entsprechend den Klemmenbelegungsplänen fest an den Klemmen verschrauben.

§ Nach Beendigung der Montagearbeiten den IP67-Schutz überprüfen, dazu Druckmanometer

verwenden. Weitere Informationen dazu sind beim Sartorius Service zu

erfragen.

Verbindungsplan (Anschlusskabel am PC)

Informationen zu dem Verbindungsplan sin den EX-Zerifikaten zu entnehmen.

Auswertegerät PC

24V Modul Netzgerät (110-230V) EX-Akku- Pack 24V Modul Netzgerät (110-230V)

Auswertegerät mit Wägeplattform Zenerbarriere oder Wandler PC

V24


Service

Service-Modus aktivieren

Zweck

Hinweis: Das Service-Menü ist dem

Sartorius-Service vorbehalten!

Der Servicemodus ermöglicht den Zugriff

auf ein erweitertes Setup-Menü, mit dem

die wichtigsten Justier- und

Abgleicharbeiten im Auswertegerät und

an den angeschlossenen Wägeplattformen

durchgeführt werden können.

Der aktivierte Service-Modus ist durch

ein »S« in der rechten Ecke der

Kopfzeile des Setup-Menüs gekennzeichnet.

Er wird durch den Neustart

des Anzeigegerätes deaktiviert.

Service-Modus einstellen

e Beim Einschalten befindet sich die Waage in einem Anwendungsprogramm

(hier: »Zählen«).

Servicecode (siehe Anlage General-Zugangscode) eingeben und mit M betätigen.

Das Gerät befindet sich nun im Servicemodus. Rechts oben im Setup-Menü wird »S«

angezeigt. Gegenüber dem Benutzer-Menü enthält das Setup-Menü zusätzliche

Menüpunkte, z. B. Werkseinstellung alle Parameter.

Geräteparameter anschauen oder ändern:

2 Softkey q Menü Geräteparameter anwählen.

Softkey O Menü öffnen. Das Untermenü Gerät wird geöffnet.

Menüpunkt auswählen und öffnen. Dies so lange wiederholen, bis der gewünschte

Menüpunkt auf der untersten Menüebene geöffnet werden kann. Menüpunkt ansehen

oder ändern (mit l bestätigen) und mit o zum Hauptmenü zurückkehren.

Service-Modus verlassen

e e Nach dem Aus- und Wiedereinschalten befindet sich das Gerät wieder im normalen

Anwendungsmodus. Wird das Setup-Menü jedoch ohne Änderung von Einstellungen,

d. h. ohne Betätigung von M oder des Softkeys oo, verlassen, bleibt der

Servicemodus aktiv. Durch Drücken von M wird das Setup-Menü wieder geöffnet.

49


50

Zusatzfunktionen

Im Servicemodus stehen dem

Servicetechniker die folgenden

zusätzlichen Optionen des Setup-

Menüs zur Verfügung:

– Im Hauptmenü:

Werkseinstellung für

alle Parameter.

– Im Menü Geräteparameter:

Wartung (Service-Datum),

Memory-Nummer

(Transaktionscode für einen

Alibispeicher) und

Terminal-Daten

(Seriennummer und

Modellbezeichnung des Geräts).

– Im Geräteparameter-Menü für den

Anschluss WP-1 INTERN:

Untermenü

ADU-Konfiguration.

– Im Menü Kalibrieren/

Justieren des Geräteparameter-

Menüs für WP-1 INTERN:

Untermenüs Justieren ohne

Gewichte und

Geographische Daten.

– Die Untermenüs der Kalibrier-/

Justiermenüs Funktion CAL-

Taste und Externes

Gewicht sind erweitert.

Ist eine der Schnittstellen für den

Anschluss einer 2. Wägeplattform

konfiguriert, gelten die

Menüerweiterungen des Kalibrier-/

Justiermenüs auch für WP-2. Bei

geeigneter Plattform und

Kommunikationsart ist auch für WP-2

eine ADU-Konfiguration möglich.

Wenn die Wägezelle bestimmte

Parameter nicht liefert oder die

Parameter nicht geändert werden

können, werden die entsprechenden

Menüpunkte nicht angezeigt. Im

Kalibrier-/Justiermenü wird z. B. der

Menüpunkt Freigabe

externes Justieren nicht

anzeigt, wenn die angeschlossene

Wägezelle eichpflichtig ist und einen

Eichkonfigurations-Datensatz besitzt.

Der Menübaum des Setup-Menüs im

Servicemodus ist ab Seite 57

dargestellt.

Hinweis

Zur Durchführung der ADU-

Konfiguration und zum Eintragen oder

Ändern von Parametern im Kalibrier- /

Justier-menü den

Verriegelungsschalter in

Schalterstelung »Frei« stellen. Dazu

den Schalter nach rechts (in Richtung

der Schnittstellenanschlüsse) schieben.

Siehe dazu auch die Abschnitte »ADU-

Konfiguration« und »Kalibrieren/Justieren

und Linearisieren, Vorlast setzen

und löschen« in diesem Kapitel,

sowie den Abschnitt »Kalibrieren,

Justieren« im Kapitel »Betrieb«.

ADU-Konfiguration

Für den Einsatz mit den analogen

Sartorius-Plattformen CAPXS..-EX,

sowie allen handelsüblichen DMS-

Lastzellen müssen die Parameter des

Analog-Digital-Umsetzers im

Servicemodus angepasst werden. Der

Servicemodus ist durch einen

Servicecode gesichert. Außerdem muss

zunächst der Verriegelungsschalter

geöffnet (nach rechts geschoben)

werden.

Die konfigurierbaren Parameter:

– Umschaltung Standard-/

Eichkonfiguration (Konfiguration für

den Einsatz bei Eichpflicht)

– Eichwert e

– Anzeigeschritt d

– Minimallast

– Maximallast

– Maximallast für den jeweiligen Bereich

– Eichwert e für den jeweiligen Bereich

– Verwendbare Gewichtseinheiten

– Gewichtseinheit für Justierung/

Kalibrierung

Diese Parameter sind nicht betroffen,

wenn das Gerät mit

Werkseinstellung alle

Parameter zurückgesetzt wird.

Für die Einstellung aller anderen

Parameter gelten durch die bei der

ADU-Konfigurierung getroffenen Wahl

»Standardkonfiguration« oder

»Eichkonfiguration« die gleichen

Einschränkungen wie bei nicht

konfigurierbaren Sartorius-Waagen.

Das Menü ADU-

Konfiguration wird über das

Menü Geräteparameter

aufgerufen (Wägeplattform 1: WP-1,

Wägeplattform 2: COM-1 oder

COM-2). Der Menübaum befindet

sich im Kapitel : „Setup-Übersicht“.

Zum Aufrufen des Setup-Menüs siehe

unter „Voreinstellungen“.

Die ADU-Konfiguration ist nur im

Service-Modus und nur bei geöffnetem

Verriegelungsschalter möglich.

Mit dem Menüpunkt


Konfigurationsdaten

speichern sichern Sie Ihre

Einstellungen. Bei der Rückkehr in die

oberste Menüebene mit Softkey o

werden Sie gefragt, ob die

Konfigurationsdaten gespeichert

werden sollen. Ja: Softkey O,

nein: Softkey o. oo beendet den

Servicemodus ohne Speicherung der

Daten.

Nach dem Speichern der Konfiguration

den Verriegelungsschalter (17)

schließen, indem Sie ihn nach links

schieben, das Gerät aus- und wieder

einschalten. Danach ist eine

Beeinflussung der Wägeergebnisse

über das Auswertegerät nicht mehr

möglich.

Die Gewichtseinheit für die

Konfigurierung der Maximallasten der

Wägebereiche im Geräteparameter-

Menü der betreffenden Wägeplattform

unter Gewichtseinheit 1

wählen. Die Einheit ohne

Kommastellen konfigurieren, da sie

durch Rundung in der Wägeplattform

abgeschnitten werden. Die

Maximallasten so bestimmen, dass sie

für alle Einheiten mit maximal vier von

0 verschiedenen Ziffern darstellbar

sind.

Falls eine erforderliche Einheit nicht

freigegeben ist, diese zunächst

freigeben (ADU-

Konfiguration / Freie

Einheiten). Im Menü

»Gewichtseinheit x« sind nur die

freigegebenen Einheiten aufgelistet.

Die ausgewählte Einheit kann nicht

gesperrt werden.

Einsatz bei Eichpflicht

Die metrologischen Daten der aktiven

Wägeplattform werden in der 1. und 2.

Zeile der Anzeige dargestellt. Siehe

dazu auch »Bedienkonzept«, Abschnitt

»Anzeige«). Im Menü

Gewichtseinheit 1 kann

geprüft werden, dass nur zugelassene

Gewichtseinheiten wählbar sind.

Beschreibung der Menüpunkte

Standard / Eiche

Vor Beginn auswählen, welcher

Konfigurationsdatensatz geladen

werden soll: Standardkonfiguration

oder Eichkonfiguration. Mit Softkey Q

oder q auswählen. Softkey O bestätigt

die Auswahl und öffnet das

Konfigurationsmenü.

Eichklasse

In der Standardkonfiguration ist dieser

Menüpunkt ausgeblendet. In der

Eichkonfiguration ist ausschließlich die

Klasse å / ï anwählbar. Den

Menüpunkt Eichklasse

aufrufen, Klasse III/IIII

auswählen und Auswahl mit Softkey l

bestätigen.

Bereiche

Der Wägebereich der Plattform kann in

einen oder mehrere Bereiche eingeteilt

werden.

– Einbereichswaage:

Teilt den Wägebereich in Abhängigkeit

vom kleinsten Anzeigeschritt d und

dem Maximalgewicht in kleinste

ablesbare Teilungswerte.

– Mehrteilungswaage:

Unterteilung in bis zu 4 Bereiche mit

unterschiedlicher Ablesbarkeit. Der

Wechsel erfolgt automatisch. Nach

dem Tarieren steht auch bei höher

belasteter Wägeplattform die

größtmögliche Auflösung zur

Verfügung. Bei Eichkonfiguration nur

in den Genauigkeitsklassen å / ï

zulässig.

– Mehrbereichswaage:

Waage mit zwei oder drei

Wägebereichen. Bei Überschreiten der

Bereichsgrenze schaltet sie in den

nächsthöheren Wägebereich (niedrigere

Auflösung) und bleibt darin. Ein

Zurückschalten erfolgt nur bei

vollständiger Entlastung nach Drücken

von (.

Gewünschte Konfiguration mit Softkey

Q oder q auswählen. Mit O die

Auswahl bestätigen. In den

Untermenüs die weiteren Einstellungen

vornehmen: Anzeigeschritt d /

Eichwert e, Minimallast (nur bei

Eichkonfiguration), Bereichsgrenzen

(nur bei Mehrteilungs-oder

Mehrbereichswaage), Maximallast. Mit

Softkey l bestätigen oder mit Esc.

abbrechen.

Anzeigeschritt d

d gibt die Auflösung der Waage an.

Die Eingabe ist nur in den Intervallen

1, 2, 5, 10, 20 usw. möglich.

Eichwert e

»e« gibt die Auflösung der Waage im

eichpflichtigen Verkehr an. Als

Auflösungsstufen sind 1, 2, 5, 10, 20

etc. möglich. Für Waagen der Klassen

å / ï gilt e = d. Daher wird in der

Eichkonfiguration der Anzeigeschritt d

nicht abgefragt.

Min.-Last

Die Minimallast beträgt bei Waagen

der Eichklasse å 20 e, bei Klasse ï

10 e. Unterhalb dieser Last kann eine

Addition von Toleranzen zu relevanten

Messfehlern führen, daher sind

niedrigere Einwaagen im Eichverkehr

nicht erlaubt.

Bereich 1, Bereich 2, Bereich 3

Eingabe der Bereichsgrenzen, bei deren

Überschreitung die Genauigkeit

wechselt. Bitte beachten, dass gelten

muss:

Bereich 1 < Bereich 2 < Bereich 3 <

Maximallast.

Der Wägebereich kann in bis zu

4 Bereiche mit verschiedenen Auflösungsstufen

eingeteilt werden. Die

Auflösungsstufen können in den

Schritten 1, 2, 5, 10, 20 usw. gewählt

werden; die feinste Auflösung ist durch

den angegebenen kleinsten Anzeigeschritt

d begrenzt. Nicht benötigte

Bereiche auf 0 setzen.

Maximallast

Die Maximallast, mit der die Waage

beschickt werden kann. Bei Überschreitung

wird »H« angezeigt. Aus

Maximallast und kleinstem Anzeigeschritt

d errechnen sich die Teilungsschritte

der Waage. Bei Eichpflicht darf

die Anzahl der Schritte nicht größer als

6.250 e sein (bei Mehrteilungswaagen

nicht größer als 3.125 e pro Bereich).

Im nicht eichpflichtigen Betrieb kann

eine „SuperRange“-Waage definiert

werden, indem die zulässigen

Teilungsschritte vergrößert werden.

Beispiel: Bei einer Maximallast von

30.000 kg und d = 0,001 kg ergeben

sich 30.000 Teilungsschritte. Eventuelle

physikalische Einschränkungen

müssen dabei in Kauf genommen

werden.

51


52

Freie Einheiten

Der Menüpunkt dient der Sperrung

von Einheiten, die im Wägebetrieb

(Gewichtseinheit x, x = 1, 2) nicht

anwählbar sein sollen. Alle mit *

gekennzeichneten Einheiten sind

freigegeben (Mehrfachauswahl

möglich). Mit Softkey Q oder q

auswählen und mit Softkey l sperren

oder wieder freigeben.

Kalibrier-/Justier-Einheit

Mit dieser Funktion wird die

Gewichtseinheit festgelegt, mit der die

Kalibrierung durchgeführt werden

muss. Sie gilt auch dann, wenn für den

Wägebetrieb eine andere Einheit

ausgewählt wurde. Die gewählte

Einheit ist mit o markiert. Änderung

durch Auswahl der Einheit mit Softkey

Q oder q, Bestätigung mit Softkey l.

Konfigurationsdaten speichern

Zur Speicherung der ADU-

Konfiguration mit Softkey Q »Ja«

auswählen und mit Softkey l

bestätigen. Das Gerät führt einen

Software-Reset durch und schaltet in

den normalen Wägemodus. Soll die

Konfiguration nicht gespeichert

werden, den Menüpunkt mit Softkey

o verlassen.

Nach der Konfiguration sind A/D-

Umsetzer und Lastzelle zusammen als

Waage definiert und können als

normale Wägeplattform behandelt

werden. Im Anschluss muss die

Gewichtseinheit festgelegt und der

Abgleich vorgenommen werden. Eine

ausführliche Beschreibung finden Sie

im Abschnitt »Justieren im

Servicemodus«.

Menü »Justieren ohne

Gewichte«

Untermenü von Kalibrieren/

Justieren. In dessen Untermenü

Parameter eingeben

lassen sich Nennlast (Spezifikation des

DMS-Wägebalkens) und Auflösung in

kg und Empfindlichkeit

(Empfindl.1) in mV/V eingeben.

Diese Parameter werden in interne

Größen umgerechnet. Sie können nach

Speichern der ADU-

Konfigurationsdaten nicht mehr über

das Untermenü Parameter

speichern ausgelesen werden.

Bei mehreren Lastzellen kann entweder

– unter Empfindl.1 bis

Empfindl.4 jeweils ein

individueller Wert eingetragen werden

oder

– unter Empfindl.1 ein

Mittelwert bestimmt werden,

wobei Empfindl.2 bis

Empfindl.4 auf 0 gesetzt

werden müssen.

Mit dem Untermenü Parameter

speichern sichern.

Menü »Geographische Daten«

Untermenü von Kalibrieren/Justieren.

! Hinweis:

Nach der Konfiguration des A/D-Umsetzers

und dem Abgleich

(Kalibrierung/Justierung und

Linearisierung) den

Verriegelungsschalter auf »gesperrt«

stellen.

Eine Beeinflussung der Wägeergebnisse

durch das Auswertegerät ist nach dem

Sperren der Konfiguration des A/D-

Umsetzers nicht mehr möglich. Der

Umfang der möglichen Waagenfunktionen

ist im A/D-Umsetzer festgelegt.

Waagenfunktionen, die angesprochen

werden können, sind z.B.

– Wägewert lesen

– Tarieren

– Justieren

– Tarawert lesen

– Taraeingabe speichern/löschen


Übersicht Setup-Menü im Service-Mode

o = Werksvoreinstellung

x = Einstellung Benutzer

Eingabe des Setup Anwendungsparameter

Service-Codewortes Fn-Taste

Geräteparameter (siehe Menübaum »Geräteparameter« weiter unten)

Info

Sprache

Werkseinstellung alle Parameter

Setup Gerät WP-1 Aus

(Geräteparameter)

Zugang mit RS-232 1) SBI-Standard

Service-Codewort

SBI-Eiche

o IS-232 Werkseinstellung o Ja

Nein

Standard (siehe Menübaum »WP1 - Intern« 2) . Anstelle der ADU-Konfi-

Eiche figuration erfolgt hier die Variantenselektion »Variante«).

ADC-232 (siehe Menübaum »WP1 - Intern« 2) ).

Intern ADU-Konfiguration (siehe Menübaum »WP1 - Intern - ADU-Konfiguration« auf der übernächsten Seite).

Kalibrieren/Justieren Funktion CAL-Taste o Kal./Just.-Ext.; Standardardgewicht3) Kal./Just.-Ext.; Gewicht wählbar3) 2) 3)

Linearis.-Ext.; Standardgewichte

Linearis.-Ext.; Gewichte wählbar3) Vorlast setzen3) Vorlast löschen 3)

Taste gesperrt

Kal./Just-Ablauf Kalibrieren mit Justieren automatisch

o Kalibrieren mit Justieren manuell

isoCAL-Funktion o Aus

Justierhinweis

Freigabe externes o Frei

Justieren 3) Gesperrt

Externes Gewicht 3) Kalibrier/Justier-Gewicht

Linearisierungsgewicht 1

Linearisierungsgewicht 2

Linearisierungsgewicht 3

Linearisierungsgewicht 4

Justieren ohne Parameter eingeben Nennlast

Gewichte Auflösung

Empfindlichkeit für Zelle 1

oder Mittelwert gemittelt

über alle Zellen

Empfindlichkeit für Zelle 2

Empfindlichkeit für Zelle 3

Empfindlichkeit für Zelle 4

Parameter speichern

Geographische Daten 3) Parameter eingeben geographische Breite

Ortshöhe

Erdbeschleunigung

Parameter speichern

Menüpunkte »Filteranpassung« ... »Werkseinstellung nur Wägeparameter«: siehe Abschnitt »Setup-Übersicht

(Parameter)« im Kapitel

»Voreinstellungen«

Geräteparameter »COM-1« ... »Terminal-Daten«: siehe nächste Seite

1 ) Funktionalität wird später bereitgestellt

2 ) Einstellbare Menüpunkte sind abhängig von Software und Funktionalität der jeweils angeschlossenen Wägeplattform

3 ) Menüpunkt entfällt bei geeichten Geräten

53


Setup Gerät WP-1 siehe vorhergehende Seite

(Geräteparameter)

Zugang mit COM-1 o Aus

Service-Codewort WP-2 o RS-232 SBI-Standard

SBI-Eiche

o IS-232 3) (siehe Menübaum »WP1 - RS232 - IS-232«).

ADC-232 3) (siehe Menübaum »WP1 - Intern« 2) Datenkommunikation

Drucker 1

Drucker 2

Externer Alibi-Speicher

).

(siehe Abschnitt »Setup-Übersicht (Parameter)« im Kapitel »Voreinstellungen«)

}

54

COM-2 o Aus

WP-2 RS-232 SBI-Standard

SBI-Eiche

o IS-232 3) (siehe Menübaum »WP1 - RS232 - IS-232«).

ADC-232 3) (siehe Menübaum »WP1 - Intern« 2) ).

o RS-485 o IS-485 (siehe Menübaum »WP1 - RS232 - IS-232«).

ADC-485 (siehe Menübaum »WP1 - Intern« 2) ).

}

}

Datenkommunikation

Drucker 1

Drucker 2 (siehe Abschnitt »Setup-Übersicht (Parameter)« im Kapitel »Voreinstellungen«)

Externer Alibi-Speicher

Externer Multi-I/O-Wandler

Steuereingang

Druckerprotokoll (siehe Abschnitt »Setup-Übersicht (Parameter)« im Kapitel »Voreinstellungen«)

Betriebsparameter

Uhr

Test I/O Ports

Zugangscode

Wartung Servicedatum

Memory-Nummer Memory-Nr.

Terminal-Daten Serien-Nr.

Modellbezeichnung

1 ) Funktionalität wird später bereitgestellt

2 ) Einstellbare Menüpunkte sind abhängig von Software und Funktionalität der jeweils angeschlossenen Wägeplattform

3 ) Menüpunkt entfällt bei geeichten Geräten


Setup-Menü ADU-Konfiguration

Setup-Zugang im

Service-Mode

WP1 - Intern -

ADU-Konfiguration Standard- Bereiche Einbereichswaage Anzeigeschritt d

konfiguration Max.-Last

Mehrteilungswaage Anzeigeschritt d

Bereich 1

Bereich 2

Bereich 3

Max.-Last

Mehrbereichswaage Anzeigeschritt d

Bereich 1

Bereich 2

Bereich 3

Max.-Last

Freie Einheiten Wahlfrei /o

o Gramm /g

o Kilogramm /kg

o Carat /ct

...

o Mesghal /MS

o Tonne /t

Kalibrier-/Justier- Wahlfrei / o

Einheit Gramm / g

o Kilogramm /kg

Carat /ct

...

Mesghal /MS

Tonne /t

Konfigurationsdaten

speichern

o Eichkonfiguration Eichklasse o Klasse Bereiche Einbereichswaage Eichwert e

å / ï Min.-Last

Max.-Last

Mehrteilungswaage Eichwert e

Min.-Last

Bereich 1

Bereich 2

Bereich 3

Max.-Last

Mehrbereichswaage Eichwert e

Min.-Last

Bereich 1

Bereich 2

Bereich 3

Max.-Last

Freie Einheiten Wahlfrei /o

o Gramm /g

o Kilogramm /kg

...

o Tonne /t

Kalibrier-/Justier- Gramm /g

Einheit Kilogramm /kg

Tonne /t

Konfigurationsdaten

speichern

55


ADU-Konfiguration (Beispiele)

Beispiel1: ADU-Konfiguration mit angeschlossener Wägeplattform

Softkey O

ggf. Softkey Q | q, Softkey O

56

Vorbereitung

(Konfiguration mit Lastzelle: Siehe Seite 64)

§ Abdeckkappe (17) hinten links am Gehäuse entfernen

§ Verriegelungsschalter nach rechts schieben

§ Servicemodus einstellen, Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

Wägeplattform WP-1 anwählen.

Falls nicht bereits intern eingestellt ist (Markierung o), diese Einstellung mit

Softkey Q oder q auswählen und mit O bestätigen. Für kurze Zeit erscheint die

Meldung Funktion aktiv, danach öffnet sich das Menü WP-1 Intern.

Softkey O Menü ADU-Konfiguration aufrufen

Mit Softkey Q oder q den gewünschten Konfigurationsdatensatz auswählen:

Standard oder Eiche (Eichkonfiguration). Eiche ist ab Werk voreingestellt

(Markierung o).

Softkey O Das Menü öffnen, um die Parameter für die ADU-Konfiguration einzutragen. In

unserem Beispiel wird das Menü für eine eichpflichtige Wägeplattform geöffnet. Falls

vorher Standardkonfiguration ausgewählt wurde, wird der Menüpunkt

Eichklasse nicht angezeigt.

Softkey O Ersten Menüpunkt öffnen. Bei Standardkonfiguration den Menüpunkt Bereiche,

bei Eichkonfiguration den Menüpunkt Eichklasse.

ggf. Softkey Q | q, Softkey O Menüpunkt Bereiche öffnen.

Bei Eichkonfiguration ist immer zuerst der Menüpunkt Eichklasse zu öffnen!

Eichklasse å / ï einstellen. Das Symbol o markiert die Einstellung. Den

Menüpunkt mit Softkey o verlassen.

Im gezeigten Beispiel ist Einbereichswaage eingestellt

(Markierung mit o).

Zum Ändern der Wägebereichskonfiguration den Auswahlbalken entsprechend

verschieben und das gewählte Menü öffnen. Die Konfiguration wird dadurch aktiviert.

Bei der Rückkehr in die höhere Menüebene ist sie mit o markiert.

Nähere Erläuterungen zur Bereichskonfiguration befinden sich im Abschnitt

»Beschreibung der einzelnen Menüpunkte« am Anfang dieses Kapitels.


Softkey O Menü für die Einstellung des Wägebereiches öffnen. Die Parameter sind:

– Eichwert e oder Anzeigeschritt d

– Minimallast (bei Eichkonfiguration)

– Bereichsgrenzen (bei Mehrteilungswaage, Mehrbereichswaage)

– Maximallast

Die voreingestellten Werte sind abhängig vom geladenen Datensatz und müssen ggf.

angepasst werden. Im Beispiel wird eine Konfiguration als Einbereichswaage mit

einem Eichkonfigurations-Datensatz vorgenommen.

Navigieren und Eingabe

– Mit Softkey Q oder q den Auswahlbalken auf das Eingabefeld setzen

– Zahleneingabe mit 0 ... 9 und . (Dezimalstelle). Korrektur mit L.

– Mit l bestätigen. Falls weitere Parameter folgen, wechselt der Auswahlbalken

automatisch ins nächste Feld.

– Zahleneingabe abbrechen: Softkey ESC

– Mit Softkey o in die nächsthöhere Menüebene wechseln. Dadurch werden alle

Parameter übernommen.

– Mit Softkey oo verlassen Sie das Setup-Menü und den Servicemodus

In unserem Beispiel einer geeichten Waage mit einer Maximallast von 6.000 kg wird

0 . 0 0 2 der voreingestellte Eichwert von 0,001 kg auf 0,002 kg geändert, da nur max.

3.000 Eichschritte erlaubt sind. Der geänderte Wert wird mit Softkey l bestätigt.

Der Auswahlbalken wechselt automatisch auf das Feld Min.-Last.

Für geeichte Waagen sind bestimmte Minimallasten vorgeschrieben:

– für Klasse å: Min.-Last = 20 e

– für Klasse ï: Min.-Last = 10 e

Ein geänderter Eichwert wirkt sich daher auch auf die Minimallast aus. Die Änderung

von e wird automatisch in Min.-Last übernommen, man kann den Wert aber auch

manuell ändern:

Im Beispiel müsste für Klasse å die Minimallast auf 0,04 kg erhöht werden.

0 . 0 4 0 eingeben und mit Softkey l bestätigen. Der Auswahlbalken

wechselt automatisch auf das Feld Max.-Last.

Der Wert für die Maximallast wird nicht geändert. Für unser Beispiel einer

Einbereichswaage in Eichkonfiguration ist die Eingabe der Parameter beendet.

Mit Softkey o gelangt man in das nächsthöhere Menü zurück.

57


58

Mehrteilungswaage

Die Abbildung links zeigt das Eingabemenü der Bereichskonfiguration für eine

Mehrteilungswaage. Es handelt sich um eine Eichkonfiguration mit 2 Wägebereichen

bei einer Höchstlast von 6.000 kg.

– Bereich 1: 0–3.000 kg mit e1 = 0.001 kg

– Bereich 2: 3.002 –6.000 kg mit e2 = 0.002 kg

Im Feld E: den Eichwert für den Bereich 1 eingeben. Die Minimallast muss für eine

Waage der Klasse å auf 0,02 kg eingestellt werden.

Softkey o Bei der Rückkehr in die nächsthöhere Menüebene ist die aktive Bereichskonfiguration

mit o markiert.

Softkey o Zurück zum Menü ADU-Konfiguration.

Menüpunkt Freie Einheiten öffnen.

Softkey q, ggf. Softkey O Das Menü dient der Freigabe oder Sperrung der unter

Gewichtseinheit x (x = 1, 2) einstellbaren Einheiten.

Betreffende Einheit mit Softkey Q oder q auswählen und mit Softkey l bestätigen.

In der Regel ist aber eine Änderung der vorgegebenen Werte nicht erforderlich.

Freigegebene Einheiten sind mit * gekennzeichnet.

Die für die Konfiguration der Bereiche verwendete Einheit kann nicht gesperrt werden.

Softkey o Zurück zum Menü ADU-Konfiguration.

Softkey q, ggf. Softkey O Menüpunkt Kalibrier-/Justier-Einheit öffnen, um die

Gewichtseinheit für die Kalibrierung und Justierung festzulegen. In der Regel ist eine

Änderung des vorgegeben Wertes nicht erforderlich. Im Menü werden alle Einheiten

angezeigt, die in Freie Einheiten aktiviert sind.

Die aktuell eingestellte Einheit ist mit o markiert. Sie wird unabhängig von ihrem

Aktivierungszustand in Freie Einheiten immer angezeigt.

Um die Kalibrier-/Justiereinheit zu wechseln, Einheit mit Softkey Q oder q auswählen

und mit Softkey l bestätigen.

Softkey o Zurück zum Menü ADU-Konfiguration.

Softkey q, Softkey O Menüpunkt Konfigurierungsdaten speichern öffnen.


Um die Konfiguration zu speichern, mit Softkey Q „Ja“ auswählen und mit Softkey l

bestätigen. Für kurze Zeit erscheint die Meldung Daten gespeichert.

Danach kehrt das Programm in den normalen Wägebetrieb zurück.

Konfiguration nicht speichern: Mit Softkey o das Menü verlassen. Das Programm

kehrt in die nächsthöhere Menüebene zurück.

Wurde das Konfigurationsmenü nach Änderung von Parametern ohne zu speichern

verlassen, wird beim Wechsel in das Menü WP1 - INTERN eine

Sicherheitsabfrage angezeigt.

– Daten speichern: Softkey O

– Daten nicht speichern: Softkey o. Das Programm kehrt in das Menü

WP1 - INTERN zurück.

Waage justieren: siehe Kapitel »Betrieb«, Abschnitt »Kalibrieren, Justieren« oder

Service-Handbuch.

§ Nach dem Speichern der Konfiguration den Verriegelungsschalter (17) schließen,

indem Sie ihn nach links schieben.

Zugang zum Verriegelungsschalter wieder mit Abdeckkappe verschließen.

e e Das Gerät aus- und wieder einschalten. Es befindet sich nun im Wägebetrieb.

Die abgebildete Anzeige gilt für eine Mehrteilungswaage (siehe links und unten)

oder eine Mehrbereichswaage.

Wurde die Konfiguration mit einem Eichkonfigurations-Datensatz durchgeführt,

werden in der 1. und 2. Zeile der Anzeige zusätzlich die metrologischen Daten für den

eichpflichtigen Verkehr dargestellt.

59


60

Beispiel 2: ADU-Konfiguration mit angeschlossener Lastzelle

Justieren ohne Gewichte

Vorbereitung

§ Abdeckkappe (17) hinten links am Gehäuse entfernen

§ Verriegelungsschalter nach rechts schieben

§ Servicemodus einstellen, Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

Wägeplattform WP-1 anwählen.

Falls nicht bereits Intern eingestellt ist (Markierung o), diese Einstellung mit

Softkey Q oder q auswählen und mit O bestätigen.

Für kurze Zeit erscheint die Meldung Funktion aktiv, danach öffnet sich das

Menü WP-1 INTERN.

Softkey O Menü ADU-Konfiguration aufrufen.

Im Beispiel sollen Eingabe und Speicherung der Lastzellenparameter einer

Wägeplattform gezeigt werden. Dies betrifft nur die Verwendung im Standardbetrieb.

Mit Softkey O den Konfigurationsdatensatz Standard auswählen. In der

Abbildung ist noch die Eichkonfiguration eingestellt (Markierung o ).

Das Öffnen des Menüs bewirkt das Laden der Standardkonfiguration.

Bei der Rückkehr in das Menü WP-1 INTERN ist sie mit o markiert.

Softkey O Das Menü für die ADU-Konfiguration Standard öffnen.

Softkey O Menüpunkt Bereiche öffnen.

In unserem Beispiel ist Einbereichswaage voreingestellt

(Markierung mit o). Die Konfiguration einer Mehrteilungs- oder Mehrbereichswaage

wird im Beispiel 1 (Seite 64 – 66) erläutert.

Softkey O Menü für die Einstellung des Wägebereichs öffnen.


Im Beispiel wird die ADU-Konfiguration mit einem Standarddatensatz als

Einbereichswaage vorgenommen. Anzeigeschritt d und Maximallast eingeben.

Die vorgegebenen Werte müssen ggf. angepasst werden.

Navigieren und Eingabe

Siehe Beispiel 1, ab Seite 61.

In unserem Beispiel einer Einbereichswaage in Standardkonfiguration mit einer

0 . 0 0 2 Maximallast von 6.000 kg wird der voreingestellte Anzeigeschritt d von 0,0005 kg

(12.000 Schritte) auf 0,002 kg (3.000 Schritte) geändert. Der geänderte Wert wird mit

Softkey l bestätigt. Der Auswahlbalken wechselt automatisch auf Max.-Last.

Falls erforderlich, auch diesen Wert ändern und bestätigen. Die Maximallast ist im

Allgemeinen kleiner als die in Justieren ohne Gewichte einzutragende

Nennlast der Lastzelle(n), da diese u. U. zusätzlich durch Aufbauten belastet wird.

Weitere Erläuterungen dazu folgen auf der nächsten Seite. In unserem Beispiel bleibt

der Wert unverändert.

Softkey o Nach der Rückkehr in das nächsthöhere Menü Bereiche ist die aktive

Konfiguration mit o markiert.

Softkey o Zurück zum Menü ADU-Konfiguration.

Softkey q, ggf. Softkey O Menüpunkt Freie Einheiten öffnen.

Er dient der Freigabe oder Sperrung der unter Gewichtseinheit x (x = 1, 2)

einstellbaren Einheiten. Siehe dazu Beispiel 1, Seite 60.

In der Regel ist eine Änderung der vorgegebenen Werte nicht erforderlich.

Softkey o Zurück zum Menü ADU-Konfiguration.

Softkey q, ggf. Softkey O Menüpunkt Kalibrier-/Justier-Einheit öffnen, um die

Gewichtseinheit für die Kalibrierung und Justierung festzulegen.

Siehe dazu Beispiel 1, Seite 62. In der Regel ist eine Änderung nicht erforderlich.

Softkey o Zurück zum Menü ADU-Konfiguration.

Softkey q, Softkey O Menüpunkt Konfigurierungsdaten speichern öffnen.

Um die Konfiguration zu speichern, mit Softkey Q „Ja“ auswählen und mit Softkey l

bestätigen. Für kurze Zeit erscheint die Meldung Daten gespeichert.

Danach kehrt das Programm in den normalen Wägebetrieb zurück.

Konfiguration nicht speichern: Mit Softkey o das Menü verlassen. Das Programm

kehrt ins nächsthöhere Menü zurück.

Wurde das Konfigurationsmenü nach Änderung von Parametern ohne zu speichern

verlassen, wird bei der Rückkehr in das Menü WP1 - INTERN eine

Sicherheitsabfrage angezeigt.

– Daten speichern: Softkey O

– Daten nicht speichern: Softkey o.

Das Programm kehrt in das Menü WP1 - INTERN zurück.

Sobald Sie das Gerät aus- und wieder eingeschaltet haben, befindet es sich im

e e normalen Wägebetrieb.

61


62

Justieren

Zum Justieren erneut in den Servicemodus gehen und den Menüpunkt

Geräteparameter aufrufen. Das Setup-Menü für WP1 - INTERN

auswählen.

Softkey q, Softkey O Menü Kalibrieren/Justieren wählen.

5x Softkey q Menüpunkt Justieren ohne Gewichte wählen.

Softkey O Menü Justieren ohne Gewichte öffnen.

Softkey O Menü für die Eingabe der Lastzellenparameter öffnen.

u. U.

Nennlast und Auflösung in kg, Empfindlichkeit der Lastzellen(n) in mV/V in die

entsprechenden Felder eintragen. Die Maximallast ist im Allgemeinen kleiner als die in

Justieren ohne Gewichte einzutragende Nennlast, da die Lastzelle

durch Aufbauten zusätzlich belastet wird.

Navigieren und Eingabe: Siehe Beispiel 1, Seite 61.

Bei einer Wägeplattform aus mehreren Lastzellen, muss die Nennlast entsprechend

multipliziert werden. Beispiel: Besteht die Wägeplattform aus 4 Lastzellen zu je 50 kg,

beträgt die Nennlast 4 x 50 kg = 200 kg.

1 0 . 0 0 Im dargestellten Beispiel besteht die Plattform aus einer Lastzelle mit einer Höchstlast

von 10 kg.

Softkey l Eingabewert bestätigen. Der Auswahlbalken wechselt automatisch auf das Feld

Auflösung. Dort den kleinsten Anzeigeschritt d in kg eintragen. Er muss mit dem

Eintrag unter D: im ADU-Konfigurationsmenü übereinstimmen.

0 . 0 0 2 Im dargestellten Beispiel soll d = 0,002 kg sein.

Softkey l Eingabewert bestätigen. Der Auswahlbalken wechselt automatisch auf das

Feld Empfindl.1.

Bei einer Wägeplattform aus mehreren Lastzellen kann in diesem Eingabefeld die

Empfindlichkeit entweder

– unter Empfindl.1 bis Empfindl.4 als individueller Wert oder

– unter Empfindl.1 als Mittelwert angegeben werden

Wenn ein Mittelwert eingegeben wurde bzw. weniger als 4 Lastzellen angeschlossen

sind, müssen die übrigen Felder auf 0 gesetzt werden.


Erlaubter Wertebereich: 0,01–5 mV/V.

1 . 9 4 4 Empfindlichkeit von 1,944 mV/V eingeben.

Softkey l Eingabewert bestätigen. Der Auswahlbalken wechselt automatisch auf

Empfindl.2.

Falls die Plattform aus mehreren Lastzellen besteht und im Eingabefeld

Empfindl.1 kein Mittelwert eingetragen wurde, die weiteren Empfindlichkeiten

in Empfindl.2 bis Empfindl.4 eintragen.

Alle leeren Felder müssen auf 0 gesetzt werden.

Softkey o Rückkehr zur Menüebene Justieren ohne Gewichte.

Softkey q, Softkey O Menü Parameter speichern öffnen.

Zum Speichern der Konfiguration „Ja“ auswählen und mit Softkey l bestätigen.

Für kurze Zeit erscheint die Meldung Daten gespeichert. Anschließend

kehrt das Programm in den Anzeigezustand „Nein“ zurück.

Softkey o Zurück zum Menü Justieren ohne Gewichte.

Softkey o Zurück zum Menü Kalibrieren/Justieren.

Softkey o Rückkehr ins Setup-Menü für die Geräteparameter von WP-1 INTERN.

Vorlast setzen/löschen: Siehe Seite 84.

oo oder M Rückkehr in den normalen Wägebetrieb.

§ Nach Beendigung der ADU-Konfiguration und

der Justierung den Verriegelungsschalter (17) schließen, indem Sie ihn nach links

schieben.

§ Zugang zum Verriegelungsschalter wieder mit Abdeckkappe verschließen.

e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

63


64

Geografische Daten

eintragen

Die Empfindlichkeit einer Waage

ändert sich je nach Aufstellort, da sie

von der örtlichen Schwerkraft –

genauer: der Erdbeschleunigung –

abhängt. Die Erdbeschleunigung

nimmt in Richtung der Pole, d. h. mit

zunehmender geogr. Breite, zu und

verringert sich mit größerer Entfernung

vom Erdmittelpunkt, d. h. mit

zunehmender Ortshöhe. Da die

entsprechenden Daten in der Waage

gespeichert werden können, ist es

leicht möglich, ihren Aufstellort zu

ändern. Vor allem aber kann die Waage

extern (beim Hersteller oder Verkäufer)

justiert und an ihrem Einsatzort nach

Änderung der geographischen Daten

ohne Neujustage in Betrieb genommen

werden.

Externe Justage

Bei der externen Justage werden die

geographischen Daten des

Herstellungsorts als Referenz

verwendet. Für Sartorius in Göttingen

sind dies:

– 51°32‘ nördlicher Breite

– 151 m über NN

– 9,811590 m/s 2 Erdbeschleunigung

Sind diese Daten in der Waage

abgelegt, entfällt die Änderung des

Justierfaktors am Aufstellort, lediglich

die neuen geographischen Daten

müssen eingegeben werden. Natürlich

kann auch dies schon ab Werk

erfolgen.

Toleranzzone

Die Justierung gilt am Aufstellort

innerhalb einer bestimmten

Toleranzzone. Bei 3.000 e beträgt sie

z. B. ±100 km von der eingestellten

geogr. Breite und ±200 m der Höhe

über NN.

Eine Ausnahme bildet die Einstellung

„Deutschland (Zone D)“: Mit den

geographischen Daten

– 51,00° nördl. Breite

– 513 m Höhe über NN

kann die Waage überall in Deutschland

betrieben werden. Die entsprechende

Erdbeschleunigung beträgt

9,810 m/s 2 .

Diese Einstellung empfiehlt sich z. B.

für Waagenhändler bei Lieferungen

innerhalb Deutschlands. Die Eingabe

der exakten geographischen Daten

führt zu einer höheren Genauigkeit,

schränkt aber die Toleranzzone ein.

Bei der Auslieferung sind im

Ausgabegerät die geographischen

Daten „Deutschland (Zone D)“

eingetragen.

Werte eingeben

Verriegelungsschalter (17) öffnen. Es

wird entweder das Wertepaar

Breite (geogr. Breite in Grad)

und Höhe (Ortshöhe in m über NN)

eingegeben oder der Wert

Erdbeschl. Die Eingabe erfolgt

im Geräteparameter-Menü der

Wägeplattform unter

Kalibirieren/

Justieren:

Geographische Daten.

Dabei hat die Erdbeschleunigung

Priorität über geogr. Breite und

Ortshöhe: Wenn sie genau spezifiert

wird, wird für die Breite

999999.99 und für die Höhe

9999999 angezeigt. Wenn nur

Höhe und Breite angegeben sind,

erscheint für die Erdbeschleunigung

0000000.

Stellen Sie zunächst sicher, dass die

geographischen Daten für den

Justierort korrekt eingegeben wurden.

Falls keine externe Justierung erfolgt

ist, geben Sie die Daten des

Aufstellorts ein. Die Daten können

beim Katasteramt oder bei der Behörde

für Landesvermessung erfragt werden.

Nach der Eingabe den

Verriegelungsschalter schließen.

Geeichte Waagen müssen danach

erneut geeicht werden.

Justierung

Eine Kennwertjustage vor Ort durch

einen Servicetechniker (z. B. nach dem

Austauschen von Lastzellen) wird

durchgeführt, ohne die gespeicherten

geographischen Daten zu ändern.

Ob die Daten bei einer Justierung im

Display angezeigt werden, hängt davon

ab, ob dies unter

Betriebsparameter:

Anzeige geograph.

Daten aktiviert wurde. Falls ja, läuft

der Justiervorgang so ab:

Nach Start der Justage CAL werden bei

Verwendung von geogr. Breite und

Ortshöhe kurz das Wort Altitud und

die Höhe über NN eingeblendet; sie

kann mit ) bestätigt werden

(Abbruch mit (). Anschließend

erscheinen Latitud und der Wert der

geogr. Breite. Auch sie wird mit )

bestätigt (Abbruch ebenfalls mit ().

Dann werden Sie aufgefordert, das

Justiergewicht aufzulegen.

Bei Verwendung der

Erdbeschleunigung erscheinen nach

CAL das Wort Gravity und der

eingestellte Wert. Mit ) bestätigen,

Abbruch mit (.


Beispiel: Eingabe des Justierorts und externer Justierung

§ Abdeckkappe (17) am Gehäuse entfernen

§ Verriegelungsschalter nach rechts schieben

§ Servicemodus einstellen, Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

WP-1 anwählen. Falls nicht bereits Intern eingestellt ist (Markierung o), diese

Einstellung mit Softkey Q oder q auswählen und mit O bestätigen. Für kurze Zeit

erscheint die Meldung Funktion aktiv, danach öffnet sich das Menü

WP-1 INTERN.

Setup-Menü für die Geräteparameter WP-1 INTERN wird angezeigt.

Softkey q, Softkey O Kalibrieren/Justieren öffnen.

5 Softkey q, Softkey O Geographische Daten öffnen.

Softkey O Parameter eingeben öffnen.

Im Beispiel links sind die geographischen Daten für die betreffende Plattform als

Wertepaar Breite und Höhe eingetragen. Es wird nach dem Speichern und

erneuten Öffnen des Anzeigemenüs wieder angezeigt. Das Eingabefeld für

Erdbeschleunigung ist leer.

Im nächsten Beispiel ist der Wert der Erdbeschleunigung am Aufstellort eingetragen.

Die Felder Breite und Höhe sind leer. Der eingestellte Wert wird nach dem

Speichern und erneuten Öffnen des Eingabemenüs nicht angezeigt. Das betreffende

Eingabefeld ist leer, sodass ein neuer Wert eingegeben werden kann. Der aktuelle Wert

kann im Info-Menü der Wägeplattform abgefragt werden.

Daten ändern

Eingabefeld mit Softkey Q oder q auswählen, Zahlenwert eingeben und mit

Softkey l bestätigen. Der Auswahlbalken wechselt auf das nächste Eingabefeld.

Navigieren und Eingabe

Siehe Beispiel 1, Seite 61.

Eingeben von geogr. Breite und Ortshöhe

Werte in die Eingabefelder eintragen. Erlaubte Wertebereiche :

– Nördliche oder südliche Breite in Grad: 0 d“ Breite d“ 90.00

– Ortshöhe in m über NN: –10000 d“ Höhe d“ 10000

Die geogr. Breite des Aufstellorts als positive Dezimalzahl eingeben

(Winkelminuten in Dezimalstellen umrechnen).

Die Abbildung links zeigt das Wertepaar Breite und Höhe für „Deutschland

(Zone D)“. Mit dieser Einstellung kann die Waage in ganz Deutschland eingesetzt

werden.

65


66

Eingabe der Erdbeschleunigung

Die Erdbeschleunigung in m/s 2 in das Feld eingeben. Erlaubter Wertebereich:

9.700000 d“ Erdbeschleunigung 2 d“ 9.900000

Im Beispiel links wurde der Wert für die Erdbeschleunigung geändert.

Der neue Wert 9.810000 m/s 2 gilt für „Deutschland (Zone D)“.

Softkey o Rückkehr in das nächsthöhere Menü.

Softkey q , Softkey O Parameter speichern öffnen.

Um die geografischen Daten zu speichern, mit Softkey Q „Ja“ auswählen und mit

Softkey l bestätigen. Es erscheint für kurze Zeit die Meldung

Daten gespeichert.

Das Programm kehrt in den Anzeigezustand „Nein“ zurück.


Softkey o Rückkehr in das Menü Geographische Daten.

Softkey o Rückkehr in das Menü Kalibrieren/Justieren.

Softkey o Rückkehr zum Setup-Menü für WP-1 INTERN.

oo oder M Rückkehr in den Wägebetrieb.

e e Neustart: Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

( Waage entlasten und nullstellen.

) lang Start externes Justieren.

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

Waage Waage justieren

justieren

(Siehe auch „Betrieb“, Abschnitt „Kalibrieren, Justieren“, Seite 31.)

§ Geräteparameter-Menü für die betreffende Wägeplattform aufrufen

(z. B. WP-1 INTERN), Untermenü Kalibrieren/Justieren öffnen.

– Menüpunkt Funktion CAL-Taste:

Einstellung Kal./Just.-Ext.: Standardgewicht

(Werkseinstellung).

– Menüpunkt Kal./Just-Ablauf:

Einstellung Kal. mit Just. manuell (Werkseinstellung).

– Menüpunkt Freigabe ext. Justieren (nicht für Eichkonfiguration):

Einstellung Frei (Werkseinstellung).

Für die Anzeige der geografischen Daten im Geräteparameter-Menü das Untermenü

Betriebsparameter öffnen.

Menüpunkt Anzeige der geograph. Daten > Ein.

67


68

CAL

Altitud

Die Anzeige CAL erscheint kurz.

Im Beispiel sind die Höhe des Aufstellortes und die geogr. Breite eingetragen.

Die Anzeige Altitud erscheint für 2 Sekunden.

Die Höhe des Aufstellortes in m über NN wird angezeigt, hier die Ortshöhe für

„Deutschland (Zone D)“.

) Den angezeigten Wert bestätigen oder mit [Icon] den Justiervorgang abbrechen.

Latitud

Die Anzeige Latitud erscheint.

Die geogr. Breite in Grad nördlicher oder südlicher Breite wird angezeigt, hier für

„Deutschland (Zone D)“.

) Den angezeigten Wert bestätigen oder mit ( abbrechen.

Sie werden aufgefordert, das Justiergewicht aufzulegen (hier: 5 kg).

Die weitere Beschreibung des Vorgangs finden Sie in „Betrieb“,

Abschnitt „Kalibrieren, Justieren“, Seite 31.


Gravity

Wenn anstelle von geogr. Breite und Ortshöhe die Erdbeschleunigung eingetragen

wurde, wird nach CAL für kurze Zeit Gravity angezeigt.

Der eingetragene Wert in m/s 2 erscheint, hier für die Einstellung

„Deutschland (Zone D)“.

) Den angezeigten Wert bestätigen oder mit ( abbrechen.

Sie werden aufgefordert, das Justiergewicht aufzulegen (hier: 5 kg).

Die weitere Beschreibung des Vorgangs finden Sie in „Betrieb“,

Abschnitt „Kalibrieren, Justieren“, Seite 31.

§ Nach der Justage die Abdeckklappe hinten am Gehäuse entfernen und den

Verriegelungsschalter (17) schließen, indem Sie ihn nach links schieben.

§ Zugang zum Verriegelungsschalter wieder mit Abdeckkappe verschließen.

e e Neustart: Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

Wurde die Justierung mit einem Eichkofigurations-Datensatz durchgeführt,

erscheinen nach der Verriegelung in der 1. und 2. Zeile der Anzeige die

metrologischen Daten für den Einsatz bei Eichpflicht.

Siehe auch „Einsatz bei Eichpflicht“, Seite 55.

69


Kalibrieren / Justieren, Linearisieren, Vorlast setzen und löschen

Eingabe der Justier- und Linearisierungsgewichte

Softkey O

ggf. Softkey Q | q, Softkey O

70

Vorbereitung

(siehe auch Kapitel »Betrieb«, Abschnitt »Kalibrieren, Justieren«)

§ Abdeckkappe hinten links am Gehäuse des Auswertegerätes entfernen.

§ Verriegelungsschalter nach rechts (in Richtung der Schnittstellenanschlüsse) schieben,

Stellung »frei«.

§ Service-Modus einstellen und Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

(siehe entsprechenden Abschnitt am Anfang dieses Kapitels).

Gewünschte Wägeplattform anwählen (im dargestellten Beispiel: WP-1).

Falls Intern nicht bereits eingestellt ist (Markierung durch o), diese Einstellung

mit Softkey Q oder q auswählen und die Auswahl mit Softkey O bestätigen. Für kurze

Zeit wird in der 1. Zeile der Anzeige die Meldung Funktion aktiv dargestellt,

danach wird das Setup-Menü zu »WP1 - Intern« geöffnet.

Setup-Menü für die Geräteparameter »WP1 - Intern« wird angezeigt.

Softkey q, Softkey O Menü Kalibrieren/Justieren anwählen und öffnen.

3 Softkey q, Softkey O Menü Externes Gewicht anwählen und öffnen.

Der erste Menüpunkt »Kal/Just-Gew.« für die Auswahl des externen

benutzerdefinierten Justiergewichtes ist auch ohne Einstellung des Service-Modes

zugänglich. Die Menüpunkte für die Auswahl der Linearisierungsgewichte

»Lin.-Gew.1« bis »Lin.-Gew.4« können jedoch nur nach Anwahl des Service-Modes

aufgerufen werden.

Die aktuell gültigen Werte für das benutzerdefinierte Justiergewicht und die 1 bis 4

Linearisierungsgewichte werden in der Anzeige dargestellt. Sie können bestätigt oder,

falls erforderlich, geändert werden.

Navigieren im Menü: Eingabe / Änderung von Parametern

Siehe dazu die Erläuterungen im Beispiel 1 des Abschnitts »ADU-Konfiguration« und

im Kapitel »Bedienkonzept«.

Im hier gezeigten Beispiel wird der Wert für das externe benutzerdefinierte Justier-

6 . 0 0 0 gewichte auf 6.000 kg geändert. Der geänderte Wert wird mit Softkey l bestätigt.

Der Auswahlbalken wird automatisch auf das Feld für das Linearisierungsgewicht 1

Softkey l (»Lin.-Gew.1«) platziert.


Linearisierungsgewicht 1 ändern:

1 . 5 0 0 Neuen Wert (hier 1.5 kg) eingeben und mit Softkey l bestätigen. Der Auswahlbalken

wird automatisch auf das Feld für das Linearisierungsgewicht 2 (»Lin.-Gew.2«)

Softkey l platziert.

Falls erforderlich, nacheinander alle Linearisierungsgewichte eintragen oder ändern.

Nicht benötigte Linearisierungsstützpunkte durch Eingabe des Wertes »0.000« anstelle

des jeweiligen Gewichtswertes ausblenden. Der Auswahlbalken wird automatisch nach

jedem Eintrag auf das nächste Eingabefeld platziert. Bei Verlassen des Eingabemenüs

mit Taste o werden die Eingabewerte direkt übernommen.

Im hier gezeigten Beispiel wurden 4 Linearisierungsstützpunkte (1.5 kg, 3.0 kg, 4.5 kg

und 6.0 kg) eingegeben.

Softkey o Rückkehr zur nächsthöheren Menüebene, Übernahme der Eingabewerte.

Kalibrier- / Justier- und Linearisierungsfunktionen

Voreinstellungen:

§ Geräteparameter-Menü für die betreffende Wägeplattform aufrufen

(z.B. »WP-1 - Intern«), und Untermenü »Kalibrieren/Justieren« öffnen.

– Menüpunkt »Kal./Just-Ablauf«: Einstellung »Kal. mit Just. manuell«

(Werksvoreinstellung).

– Menüpunkt »Freigabe ext. Justieren« (nicht für Eichkonfiguration): Einstellung »Frei«

(Werksvoreinstellung).

– Die geografischen Daten werden beim Kalibrieren/Justieren nicht angezeigt

(Werksvoreinstellung).

Anzeige der geografischen Daten aktivieren: Menü »Geräteparameter« - »Betriebsparameter«

- »Anzeige der geograph. Daten« - Einstellung »Ein« (Werksvoreinstellung:

»Aus«).

Der Kalibrier-/Justiervorgang mit aktivierter Anzeige der geografischen Daten ist im

Abschnitt »Geografische Breite, Ortshöhe und Erdbeschleunigung eintragen« beschrieben.

Vorbereitung

(siehe auch Kapitel »Betrieb«, Abschnitt »Kalibrieren, Justieren« und das Service-Handbuch

für Combics-Komplettwaagen und Auswerteeinheiten).

§ Abdeckkappe (17) hinten links am Gehäuse des Auswertegerätes entfernen.

§ Verriegelungsschalter nach rechts (in Richtung der Schnittstellenanschlüsse) schieben,

Stellung »frei«.

§ Service-Modus einstellen und Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

(siehe entsprechenden Abschnitt am Anfang dieses Kapitels).

Gewünschte Wägeplattform anwählen (im dargestellten Beispiel: WP-1).

Falls Intern nicht bereits eingestellt ist (Markierung durch o), diese Einstellung

mit Softkey Q oder q auswählen und die Auswahl mit Softkey O bestätigen. Für

kurze Zeit wird in der 1. Zeile der Anzeige die Meldung Funktion aktiv

dargestellt, danach wird das Setup-Menü zu »WP1 - Intern« geöffnet.

71


Softkey O

ggf. Softkey Q | q, Softkey O

72

Setup-Menü für die Geräteparameter »WP1 - Intern« wird angezeigt.

Softkey q, Softkey O Menü Kalibrieren/Justieren anwählen und öffnen.

Untermenü »Kalibrieren/Justieren« für die gewählte Wägeplattform (im gezeigten

Beispiel »WP1 - Intern«) wird angezeigt.

Softkey O Untermenü Funktion CAL-Taste öffnen.

Untermenü »Funktion CAL-Taste« wird angezeigt.

Externes Justieren mit einem Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht

Hinweis:

Die im Untermenü »Funktion CAL-Taste« einstellbaren Funktionen sind abhängig von

der anwählten Wägeplattform und den für sie gültigen Konfigurationsdaten. Nicht ausführbare

Funktionen werden in der Auswahlmaske nicht dargestellt (im hier dargestellten

Beispiel die Funktion »Linearis.-Ext.; Standardgewichte«).

Hinweis:

Die im Menü »Funktion CAL-Taste« eingestellte Funktion wird im normalen Wägemode

(Anzeige: CAL) ausgeführt, da beim Verlassen des Setup-Menüs der Servicemode

deaktiviert wird. Soll die Funktion mit einer digitalen Wägeplattform

(z.B. IS-Wägeplattform) ausgeführt werden, diese im Servicemode ausführen.

Dazu nach Einstellen der gewünschten Funktion und Verlassen des Setup-Menüs

erneut den Servicemode aktivieren und das Setup-Menü sofort wieder mit Taste M

oder Softkey oo verlassen.

Die Waage befindet sich jetzt im Servicemode ohne dass dieser angezeigt wird. Die vorher

eingestellte Funktion mit Taste ) (lang drücken) auslösen. In der Anzeige erscheint

S-CAL als Quittung dafür, dass sich das Gerät im Servicemode befindet. Bei Abbruch

der Funktion mit Taste ( oder durch Neustart der Waage mit Taste e wird der

Servicemode verlassen.

ggf. Softkey Q, Softkey l Falls nicht bereits eingestellt (Werksvoreinstellung, Markierung durch o), den Menüpunkt

Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht (externes

Justieren mit einem Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht) einstellen.

Dazu den Auswahlbalken mit Softkey Q (ggf. mehrfach betätigen) auf diesen Menüpunkt

platzieren und mit Softkey l bestätigen. Der Menüpunkt wird als eingestellt

mit einem Kreis (o) markiert.

Hinweis:

Die Menüpunkte »Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht« (externes Justieren mit einem

Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht), »Kal./Just.-Ext.; Gewicht wählbar«

(externes Justieren mit einem vom Benutzer vorgegebenen Gewicht) und »Taste

gesperrt« sind auch ohne Einstellung des Service-Modes zugänglich.

e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.


ggf. ( Waage entlasten und nullstellen.

) lang Start externes Justieren.

CAL

Diese Anzeige erscheint für 2 Sekunden.

Hinweis:

Falls die Anzeige der geografischen Daten (Ortshöhe und geografische Breite oder Erdbeschleunigung)

aktiviert ist (siehe Voreinstellungen am Beginn dieses Abschnitts), so

werden diese angezeigt und jeweils mit Taste ) bestätigt (Abbruch des Kalibrier- /

Justiervorgangs mit Taste (). Siehe dazu den Abschnitt »Geografische Breite, Ortshöhe

und Erdbeschleunigung eintragen« in diesem Kapitel.

Der Sollwert des geforderten Justiergewichtes (im darstellten Beispiel: 5.000 kg)

erscheint als negativer Wert in der Anzeige.

§ Gefordertes Justiergewicht aufstellen.

Hinweis:

Falls der Kalibrier- / Justierablauf auf automatisches Justieren eingestellt ist (Menü

»Kalibrieren/Justieren« - »Kal./Just-Ablauf« - Einstellung »Kal. mit Just. autom.«,

siehe Voreinstellungen am Beginn dieses Abschnitts) und das Justiergewicht aus mehreren

Gewichtsstücken besteht, diese jeweils innerhalb kurzer Zeiträume nacheinander

aufstellen. Kommt Kommt die die Waage Waage Waage zum zum Stillstand, Stillstand, so so wird wird wird nach nach Ablauf Ablauf Ablauf eines eines vorgege- vorgegevorgege- benen benen Zeitraums Zeitraums die die die aufgelegte aufgelegte Last Last als als gefordertes gefordertes Justiergewicht Justiergewicht akzeptiert akzeptiert und

und

die die die Waage Waage mit mit diesem diesem Gewicht Gewicht justiert. justiert. Die Differenz zur letzten Kennwertjustage

wird nicht angezeigt und nur im GMP-Protokoll ausgegeben (siehe nächste Seite).

Nach kurzer Zeit erscheint die Differenz zur letzten Kennwertjustage (Kalibrieren).

Hinweis:

Diese Anzeige erscheint nur bei Einstellung »Kal. mit Just. manuell« (siehe vorherigen

Hinweis). Im Falle »Kal. mit Just. autom.« ist kein Abbruch des Kalibrier- / Justiervorgangs

möglich.

$ Falls nur Kalibrieren gewünscht, den Kalibrier- / Justiervorgang mit Taste ( abbrechen

(nur bei Einstellung »Kal. mit Just. manuell«).

) Waage justieren (nur bei Einstellung »Kal. mit Just. manuell«).

Nach Abschluss des Justiervorgangs wird der Justiergewichtswert als positiver Wert

angezeigt.

73


74

-------------------- Am Ende des Kalibrier- / Justiervorgangs wird das links dargestellte GMP-Protokoll

14.01.2002 13:50 ausgedruckt. Wurde der Justiervorgang abgebrochen (nur Kalibrieren), entfallen die

Typ CW3P1-6DC-LCE beiden Zeilen »Externes Justieren« und »Diff. + 0.000 kg«.

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Externes Kalibrieren

Soll + 5.000 kg

Diff. + 0.010 kg

Externes Justieren

Diff. + 0.000 kg

--------------------

14.01.2003 13:52

Name:

--------------------

§ Waage entlasten.

e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

Externes Justieren mit einem vom Benutzer vorgegebenen Gewicht

e e

( Waage entlasten und nullstellen.

) lang Kalibrier- / Justiervorgang starten.

CAL

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

Achtung:

Wurde die Waage versehentlich grob falsch justiert (z.B. bei Verwendung der Einstellung

»Kal. mit Just. autom.« und einer extrem geringen Justierlast), so kommt die

Waage unter Umständen nicht mehr zum Stillstand und zeigt infolgedessen keinen

Nullpunkt mehr an. In diesem Falle über das Menü »Justieren ohne Gewichte« eine

mittlere Empfindlichkeit des DMS-Wägebalkens von 2.0 mV/V eingeben und abspeichern.

Anschließend die Waage neu justieren. Siehe dazu auch den Abschnitt »ADU-

Konfiguration«, Beispiel 2: Justieren ohne Gewichte.

Vorbereitung

Wie für Menüpunkt »Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht« (externes Justieren

mit einem Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht), jedoch

Menüpunkt Kal./Just.-Ext.; Gewicht wählbar

(externes Justieren mit benutzerdefiniertem Gewicht) einstellen.

— Zusätzlich:

Sollwert des Justiergewichtes im Menü »Kalibrieren/Justieren« unter Menüpunkt

»Externes Gewicht« im Eingabefeld »Kal/Just-Gew.:« eingeben.

Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

Diese Anzeige erscheint für 2 Sekunden.

Hinweis:

Falls die Anzeige der geografischen Daten (Ortshöhe und geografische Breite oder Erdbeschleunigung)

aktiviert ist (siehe Voreinstellungen am Beginn dieses Abschnitts), so

werden diese angezeigt und jeweils mit Taste ) bestätigt (Abbruch des Kalibrier- /

Justiervorgangs mit Taste (). Siehe dazu den Abschnitt »Geografische Breite, Ortshöhe

und Erdbeschleunigung eintragen« in diesem Kapitel.


) Waage justieren.

Der Sollwert des geforderten Justiergewichtes (im darstellten Beispiel: 6.000 kg)

erscheint als negativer Wert in der Anzeige.

§ Gefordertes Justiergewicht aufstellen.

Falls der Kalibrier- / Justierablauf auf automatisches Justieren eingestellt ist, den Hinweis

im Abschnitt »Externes Justieren mit einem Gewicht der Werksvoreinstellung -

Standardgewicht« beachten.

Nach kurzer Zeit erscheint die Differenz zur letzten Kennwertjustage (Kalibrieren).

$ Falls nur Kalibrieren gewünscht, den Kalibrier- / Justiervorgang mit Taste ( abbrechen.

Nach Abschluss des Justiervorgangs wird der Justiergewichtswert als positiver Wert

angezeigt.

-------------------- Am Ende des Kalibrier- / Justiervorgangs wird das links dargestellte GMP-Protokoll

14.01.2002 13:50 ausgedruckt. Wurde der Justiervorgang abgebrochen (nur Kalibrieren), entfallen die

Typ CW3P1-6DC-LCE beiden Zeilen »Externes Justieren« und »Diff. + 0.000 kg«.

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Externes Kalibrieren

Soll + 6.000 kg

Diff. + 0.010 kg

Externes Justieren

Diff. + 0.000 kg

--------------------

14.01.2003 13:52

Name:

--------------------

§ Waage entlasten.

e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

Internes Kalibrieren/Justieren

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

Achtung:

Bei versehentlich grob falscher Justierung Hinweise im vorangehenden Abschnitt

beachten!

Diese Funktion existiert nur, wenn eine digitale Wägeplattform (z.B. IS-Wägeplattform)

an WP2 angeschlossen ist, entweder als 2. Wägeplattform oder als einzige Wägeplattform

ohne Nutzung des internen A/D-Wandlers WP1. Der Anschluss erfolgt über die

Schnittstelle COM1 oder COM2 bei entsprechender Konfiguration. Diese Funktion ist

auch ohne Einstellung des Services-Modes zugänglich.

75


Externes Linearisieren mit Gewichten der Werksvoreinstellung - Standardgewichte

76

Diese Funktion ist nur dann zugänglich, wenn Software und Funktionalität der

angeschlossenen Wägeplattform dies ermöglichen.

Vorbereitung

Wie für Menüpunkte »Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht« (externes Justieren mit

einem Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht) und »Linearis.-Ext.;

Gewichte wählbar«. Die Aktivierung der Anzeige der geografischen Daten ist für diese

Funktion ohne Bedeutung.

§ Im Menü »Kalibrieren/Justieren« das Untermenü »Funktion CAL-Taste« anwählen und

den Menüpunkt Linearis.-Ext.; Standardgewichte

(externes Linearisieren mit Standardgewichten) einstellen.

e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

( Waage entlasten und nullstellen.

) lang Linearisierungsvorgang starten.

Lin

Externes Linearisieren mit vom Benutzer vorgegebenen Gewichten

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

Diese Anzeige erscheint für 2 Sekunden.

Der weitere Ablauf der Linearisierungsfunktion ist so, wie weiter unten unter Menüpunkt

»Linearis.-Ext.; Gewichte wählbar« (externes Linearisieren mit vom Benutzer

vorgegebenen Gewichten) beschrieben.

Vorbereitung

Wie für Menüpunkte »Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht« (externes Justieren mit

einem Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht) und »Linearis.-Ext.;

Standardgewichte«. Die Aktivierung der Anzeige der geografischen Daten ist für diese

Funktion ohne Bedeutung.

§ Im Menü »Kalibrieren/Justieren« das Untermenü »Funktion CAL-Taste« anwählen und

den Menüpunkt Linearis.-Ext.; Gewichte wählbar

(externes Linearisieren mit benutzerdefinierten Gewichten) einstellen.

— Zusätzlich:

Sollwerte der Linearisierungsgewichte im Menü »Kalibrieren/Justieren« unter Menüpunkt

»Externes Gewicht« in den Eingabefeldern »Lin.Gew.1« bis »Lin.-Gew.4« eingeben,

wie zu Beginn dieses Abschnitts beschrieben.

e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

( Waage entlasten und nullstellen.

) lang Linearisierungsvorgang starten.

Lin

LIN

LIN

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

Diese Anzeige erscheint für 2 Sekunden.


Nach ca. 2 Sekunden erscheint der Sollwert des geforderten Linearisierungsgewichtes 1

(im dargestellten Beispiel: 1.500 kg) als negativer Wert in der Anzeige.

§ Gefordertes Linearisierungsgewicht 1 aufstellen.

Nach kurzer Zeit erscheint die Differenz zur letzten Justage (Kalibrieren).

$ Abbruch der Linearisierungsfunktion mit Taste (.

) Waage justieren, d.h. Linearisierungsgewicht 1 übernehmen.

Nach Übernahme des Linearisierungsgewichtes 1 erscheint der Sollwert des geforderten

Linearisierungsgewichtes 2 (im dargestellten Beispiel: 3.000 kg) als negativer Wert in

der Anzeige.

§ Gefordertes Linearisierungsgewicht 2 aufstellen.

Nach kurzer Zeit erscheint die Differenz zur letzten Justage (Kalibrieren).

$ Abbruch der Linearisierungsfunktion mit Taste (.

) Waage justieren, d.h. Linearisierungsgewicht 2 übernehmen.

4

Nach Übernahme des Linearisierungsgewichtes 2 erscheint der Sollwert des geforderten

Linearisierungsgewichtes 3 (im dargestellten Beispiel: 4.500 kg) als negativer Wert in

der Anzeige.

§ Gefordertes Linearisierungsgewicht 3 aufstellen.

Nach kurzer Zeit erscheint die Differenz zur letzten Justage (Kalibrieren).

$ Abbruch der Linearisierungsfunktion mit Taste (.

77


) Waage justieren, d.h. Linearisierungsgewicht 3 übernehmen.

78

4

Nach Übernahme des Linearisierungsgewichtes 3 erscheint der Sollwert des geforderten

Linearisierungsgewichtes 4 (im dargestellten Beispiel: 6.000 kg) als negativer Wert in

der Anzeige.

§ Gefordertes Linearisierungsgewicht 4 aufstellen.

Nach kurzer Zeit erscheint die Differenz zur letzten Justage (Kalibrieren).

$ Abbruch der Linearisierungsfunktion mit Taste (.

) Waage justieren, d.h. Linearisierungsgewicht 4 übernehmen.

Nach Übernahme des Linearisierungsgewichtes 4 wird der Nullpunkt verlangt.

§ Alle Linearisierungsgewichte von der Wägeplattform nehmen.

Nach automatischer Übernahme des Nullpunktes schaltet das Auswertegerät

selbsttätig in den Wägebetrieb.

-------------------- Am Ende des Linearisierungsvorgangs wird das links dargestellte GMP-Protokoll

14.01.2002 13:00 ausgedruckt.

Typ CW3P1-6DC-LCE

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Linearisieren

Gew.1 + 1.500 kg

Gew.2 + 3.000 kg

Gew.3 + 4.000 kg

Gew.4 + 6.000 kg

abgeschlossen

--------------------

14.01.2003 13:02

Name:

--------------------


Vorlast setzen und löschen

Softkey O

ggf. Softkey Q | q, Softkey O

Vorbereitung

(siehe auch Kapitel »Betrieb«, Abschnitt »Kalibrieren, Justieren« und das Service-Handbuch

für Combics-Komplettwaagen und Auswerteeinheiten).

§ Abdeckkappe (17) hinten links am Gehäuse des Auswertegerätes entfernen.

§ Verriegelungsschalter nach rechts (in Richtung der Schnittstellenanschlüsse) schieben,

Stellung »frei«.

§ Service-Modus einstellen und Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

(siehe entsprechenden Abschnitt am Anfang dieses Kapitels).

Gewünschte Wägeplattform anwählen (im dargestellten Beispiel: WP-1).

Falls Intern nicht bereits eingestellt ist (Markierung durch o), diese Einstellung

mit Softkey Q oder q auswählen und die Auswahl mit Softkey O bestätigen. Für kurze

Zeit wird in der 1. Zeile der Anzeige die Meldung Funktion aktiv dargestellt,

danach wird das Setup-Menü zu »WP1 - Intern« geöffnet.

Setup-Menü für die Geräteparameter »WP1 - Intern« wird angezeigt.

Softkey q, Softkey O Menü Kalibrieren/Justieren anwählen und öffnen.

Softkey O Untermenü Funktion CAL-Taste öffnen.

Vorlast setzen

Die aktuell eingestellte Funktion (im dargestellten Beispiel »Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht«

(externes Justieren mit dem Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht)

ist mit einem Kreis (o) markiert.

ggf. mehrmals Softkey Q | q Falls nicht bereits eingestellt (Markierung durch o), den Menüpunkt Vorlast

setzen einstellen. Dazu den Auswahlbalken mit Softkey q oder Q (ggf. mehrfach

Softkey l betätigen) auf diesen Menüpunkt platzieren und mit Softkey l bestätigen.

Die Funktion »Vorlast setzen« ist mit einem Kreis (o) als eingestellt markiert.

e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

( oder ) Waage entlasten, anschließend tarieren oder nullstellen.

Nach einem Tara-Befehl erscheint eventuell noch NET in der Anzeige.

79


80

Anzeige bei nullgestellter Waage.

§ Vorlastgewicht auf die Wägeplattform legen.

) lang Funktion »Vorlast setzen« starten.

SET VOR

Setze Vorlast

Diese Anzeige erscheint für 2 Sekunden. Die aufgelegte Last wird als Vorlast gesetzt.

Nach Ausführung der Funktion »Vorlast setzen« ist die Waage nullgestellt.

Das Gerät befindet sich danach im Wägebetrieb.

-------------------- Am Ende des Vorgangs »Vorlast setzen« wird das links dargestellte GMP-Protokoll

14.01.2002 13:50 ausgedruckt.

Typ CW3P1-6ED-LCE

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Vorlast setzen

abgeschlossen

--------------------

14.01.2003 13:52

Name:

--------------------

Vorlast löschen

Untermenü Funktion CAL-Taste öffnen.

Die aktuell eingestellte Funktion (im dargestellten Beispiel »Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht«

(externes Justieren mit dem Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht)

ist mit einem Kreis (o) markiert.

ggf. mehrmals Softkey Q | q Falls nicht bereits eingestellt (Markierung durch o), den Menüpunkt Vorlast

löschen einstellen. Dazu den Auswahlbalken mit Softkey q oder Q (ggf. mehr-

Softkey l fach betätigen) auf diesen Menüpunkt platzieren und mit Softkey l bestätigen.

Die Funktion »Vorlast löschen« ist mit einem Kreis (o) als eingestellt markiert.


e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

§ Vorlastgewicht von der Wägeplattform entfernen.

In der Anzeige wird die entfernte Vorlast als negativer Wert dargestellt.

) lang Funktion »Vorlast löschen« starten.

CLR VOR

Lösche Vorlast

Diese Anzeige erscheint für 2 Sekunden. Die Vorlast wird gelöscht.

Nach Ausführung der Funktion »Vorlast setzen« ist die Waage nullgestellt.

Das Gerät befindet sich danach im Wägebetrieb.

-------------------- Am Ende des Vorgangs »Vorlast löschen« wird das links dargestellte GMP-Protokoll

14.01.2002 13:50 ausgedruckt.

Typ CW3P1-6DC-LCE

Ser.no. 12345678

Vers. 1.0103.11.2

BVers. 01-26-02

--------------------

Vorlast loeschen

abgeschlossen

--------------------

14.01.2003 13:52

Name:

--------------------

Nach Beendigung der Funktionen »Kalibrieren / Justieren«, »Linearisieren« und »Vorlast setzen / löschen«:

§ Im Geräteparameter-Menü der entsprechenden Wägeplattform (z.B. für WP-1)

das Menü »Kalibrieren/Justieren« aufrufen.

Softkey O Das Menü »Kalibrieren/Justieren« wird geöffnet.

§ Untermenü »Funktion CAL-Taste« aufrufen und die Funktion »Kal./Just.-Ext.; Standardgewicht«

(externes Justieren mit dem Gewicht der Werksvoreinstellung - Standardgewicht)

einstellen. Dies ist die Werksvoreinstellung für dieses Untermenü und daher auch

bei inaktivem Servicemode zugänglich.

§ Zur Durchführung von Servicearbeiten ggf. geänderte Einstellungen der Untermenüs

»Kal./Just-Ablauf« (Ablauf des Kalibrier- / Justiervorgangs) und

»Freigabe ext. Justieren« (Freigabe externes Justieren, nicht für Eichkonfiguration) auf

ihren ursprünglichen Zustand (d.h. im Allgemeinen auf die Werksvoreinstellung)

zurücksetzen.

Die Werksvoreinstellungen sind:

– Menüpunkt »Kal./Just-Ablauf«: »Kal. mit Just. manuell«

– Menüpunkt »Freigabe ext. Justieren« (nicht bei Eichkonfiguration): Einstellung »Frei«

81


3 Softkey o Rückkehr in das Geräteparametermenü.

mehrmals Softkey q Menü Betriebsparameter anwählen.

6 Softkey q, Softkey O Untermenü Anzeige der geograph. Daten anwählen und öffnen.

82

Falls nicht ausgeschaltet (Markierung durch o), die Anzeige der geografischen Daten

ausschalten (Werksvoreinstellung). Dazu mit Softkey Q den Auswahlbalken auf »Aus«

platzieren und diese Einstellung mit Softkey l bestätigen. Der Kreis (o) markiert jetzt

die neue Stellung »Aus«.

Hinweis:

Der in der obersten Menüebene des Setup-Menüs im Servicemode vorhandene Menüpunkt

»Werkseinstellung alle Parameter« setzt, wenn aktiviert, alle Betriebsparameter

auf die Werksvoreinstellung zurück. Dies betrifft auch kundenspezifische Einstellungen,

sofern solche vorgenommen wurden. Siehe dazu den Abschnitt »Zurücksetzen aller

Betriebsparameter auf die Werksvoreinstellung« in diesem Kapitel.

§ Verriegelungsschalter von »frei« auf »gesperrt« stellen:

§ ggf. Abdeckkappe hinten links am Gehäuse des Auswertegerätes entfernen.

§ Verriegelungsschalter nach links schieben, Stellung »gesperrt«.

Siehe auch Kapitel »Betrieb«, Abschnitt »Kalibrieren, Justieren« oder Service-Handbuch.

§ Zugang zum Verriegelungsschalter wieder mit Abdeckkappe verschließen.

e e Neustart der Waage: Auswertegerät aus- und wieder einschalten.

Nach Anzeige des Sartorius-Logos befindet sich das Gerät im Wägebetrieb.

Wurde die ADU-Konfiguration mit einem Eichkonfigurations-Datensatz durchgeführt,

so werden bei gesperrtem Verriegelungsschalter in den Metrologiezeilen (Zeilen 1 und 2)

der Anzeige die metrologischen Daten für den Einsatz der Waage im eichpflichtigen

Verkehr dargestellt. Siehe dazu auch den Abschnitt »Prüfung und Konfiguration für den

Einsatz im eichpflichtigen Verkehr« diesem Kapitel.


Anschluss einer Wägeplattform an WP2

(Schnittstelle COM1 (bevorzugt)

oder COM2):

Bei Anschluss einer digitalen

Wägeplattform an WP2

(Übertragungsprotokoll XBPI-232, wird

automatisch eingestellt), die für den

Einsatz im eichfähigen Verkehr

konfiguriert ist, werden die

metrologischen Daten beim Aufbau der

Kommunikation zwischen Auswertegerät

und Wägeplattform automatisch

übernommen. Sie werden nach dem

Zurücksetzen aller Betriebsparameter auf die Werksvoreinstellung

Schließen des Verriegelungsschalters in

der Metrologiezeile des Auswertegerätes

angezeigt (siehe dazu auch die Hinweise

am Anfang und Ende dieses Kapitels

sowie den Abschnitt »Kalibrieren,

Justieren« im Kapitel »Betrieb«). Eine

besondere Verriegelung der

Kommunikation zwischen Auswertegerät

und Wägeplattform (z.B. durch die

Erfassung der Seriennummer der

Wägeplattform) ist daher nicht

erforderlich.

Durch Aktivieren des Menüpunktes »Werkseinstellung alle Parameter« in der obersten

Menüebene des Setup-Menüs werden alle Betriebsparameter (d.h. alle im EEPROM

und im RAM des Auswertegerätes gespeicherten Einstellungen) auf die Werksvoreinstellung

zurückgesetzt. Die Benutzersprache wird auf die werkseitig voreingestellte

Sprache (»Englisch«) eingestellt und ein evtl. aktiviertes Anwender-Codewort wird deaktiviert.

Das Rücksetzen auf die Werksvoreinstellung betrifft auch alle Schnittstellenkonfigurationen

(z.B. »SBI« an COM1 oder »WP-2« an COM2) und alle kundenspezifische

Einstellungen, sofern solche vorgenommen wurden. Der interne Zähler für den

Alibispeicher wird ebenfalls zurückgesetzt. Daher wird nach Neustart der Fehler

»Err 343« angezeigt. Die Einstellung der Wägeplattformen WP-1 oder WP-2 wird

hierbei nicht verändert.

Vorbereitung

(siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«, Abschnitt »Bedienmenü-Übersicht«)

§ Service-Modus einstellen (siehe entsprechenden Abschnitt am Anfang dieses Kapitels).

5 Softkey q, Softkey O Menü Werkseinstellung alle Parameter anwählen und

öffnen.

– Alle Parameter auf Werksvoreinstellung zurücksetzen: mit Softkey Q den Auswahlbalken

auf »Ja« einstellen und mit Softkey l das Rücksetzen auf Werksvoreinstellung

bestätigen. In der 1. Zeile der Anzeige erscheint für kurze Zeit die Meldung

Parameter sind zurückgesetzt. Anschließend kehrt das Programm

in den Anzeigezustand »o No« (englische Sprachversion:

Parameter nicht zurücksetzen) zurück.

Softkey o Rückkehr zum Setup-Menü im Service-Modus.

Das Gerät ist auf die englische Sprachversion eingestellt.

Ggf. mit Setup-Menü »Language« - »Deutsch« erneut die deutsche Sprachversion einstellen.

83


Servicedatum eintragen

mehrmals Softkey q Menüpunkt Wartung aufrufen.

Softkey O Menüpunkt Wartung öffnen.

84

Vorbereitung

(siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«, Abschnitt »Bedienmenü-Übersicht« und das

Service-Handbuch für Combics-Komplettwaagen und Auswerteeinheiten).

§ Service-Modus einstellen und Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

(siehe entsprechenden Abschnitt am Anfang dieses Kapitels).

Das Eingabefeld für das Servicedatum wird angezeigt.

Navigieren im Menü: Eingabe / Änderung von Parametern

Siehe dazu die Erläuterungen im Beispiel 1 des Abschnitts »ADU-Konfiguration« und im

Kapitel »Bedienkonzept«.

Datum des nächsten Servicetermins eintragen und mit Softkey l bestätigen.

Softkey o Rückkehr in das Geräteparametermenü.

Transaktionsnummer für die Speicherung von Daten im Alibispeicher eingeben

Hinweis:

Das Servicedatum wird im Setup-Menü unter »Setup« - »Info« - »Service« angezeigt. Die

Einstellung des Service-Modes ist hierfür nicht erforderlich.

Das Combics-Auswertegerät verwendet zur eindeutigen Kennzeichung der im Alibispeicher

abgelegten Datensätze eine Transaktionsnummer. Das ist eine max. 8-stellige

Zahl, die nach jeder Übertragung eines Datensatzes an den Alibispeicher inkrementiert

wird. Ihr Startwert wird entweder vom Auswertegerät (Startwert: = 1) oder vom Anwender

festgelegt. Falls z.B. eine defekte Wägeplattform durch den Reparaturservice ausgetauscht

wurde, kann der Anwender durch die explizite Eingabe des Startwertes der

Transaktionsnummer erreichen, dass der bisher verwendete Nummernkreis auch weiterhin

beibehalten wird.

Vorbereitung

(siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«, Abschnitt »Bedienmenü-Übersicht« und das

Service-Handbuch für Combics-Komplettwaagen und Auswerteeinheiten).

§ Service-Modus einstellen und Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

(siehe entsprechenden Abschnitt am Anfang dieses Kapitels).


mehrmals Softkey q Menüpunkt Memory-Nummer aufrufen.

Softkey O Menüpunkt Memory-Nummer öffnen.

Softkey o Rückkehr in das Geräteparametermenü.

Seriennummer und Modellbezeichnung eintragen

Navigieren im Menü: Eingabe / Änderung von Parametern

Siehe dazu die Erläuterungen im Beispiel 1 des Abschnitts »ADU-Konfiguration« und im

Kapitel »Bedienkonzept«.

Neuen Startwert für die Transaktionsnummer eintragen und mit Softkey l bestätigen.

Nach einem Austausch der Digitalplatine müssen Seriennummer und Modellbezeichnung

des Auswertegerätes oder Komplettgerätes im Auswertegerät eingetragen werden.

Vorbereitung

(siehe auch Kapitel »Voreinstellungen«, Abschnitt »Bedienmenü-Übersicht« und das

Service-Handbuch für Combics-Komplettwaagen und Auswerteeinheiten).

§ Service-Modus einstellen und Menüpunkt Geräteparameter aufrufen

(siehe entsprechenden Abschnitt am Anfang dieses Kapitels).

mehrmals Softkey q Menüpunkt Terminal-Daten aufrufen.

Softkey O Menüpunkt Terminal-Daten öffnen.

Softkey o Rückkehr in das Geräteparametermenü.

Navigieren im Menü: Eingabe / Änderung von Parametern

Siehe dazu die Erläuterungen im Beispiel 1 des Abschnitts »ADU-Konfiguration« und

im Kapitel »Bedienkonzept«.

Im Feld »Serien-Nr.« die Seriennummer eintragen und mit Softkey l bestätigen. Der

Auswahlbalken wird automatisch auf das Feld »Model« (Modellbezeichnung) platziert.

Im Feld »Model« die Modellbezeichnung eintragen und mit Softkey l bestätigen.

Softkey o Rückkehr in das Setup-Menü im Servicemode.

oo oder M Rückkehr in den normalen Wägebetrieb.

85


86

Fehlermeldungen

Fehlermeldungen werden in der Hauptanzeige dargestellt. ERR-Meldungen werden dauerhaft dargestellt; INF-Meldungen für 2 Sekunden,

danach kehrt das Programm automatisch in den Wägezustand zurück.

Anzeige Ursache Abhilfe

ERR 101 - 104 Klemmende Taste Taste loslassen oder

Taste beim Einschalten betätigt Sartorius Kundendienst ansprechen

ERR 320 Betriebsprogrammspeicher defekt Sartorius Kundendienst ansprechen

ERR 335 Eich-Wägeplattform passt nicht zum Passende Wägeplattform anschließen

angeschlossenen Terminal

ERR 340 Betriebsparameter (EEPROM) defekt Waage aus- und wieder einschalten,

bei permanenter Anzeige Err 340:

Sartorius Kundendienst ansprechen

ERR 341 RAM verlor Daten Gerät mindestens 10 Stunden

Akku leer eingeschaltet lassen

ERR 343 Datenverlust im Speicher für Transaktions- Sartorius Kundendienst ansprechen

Nummer externer Alibispeicher

INF 01 Datenausgabe passt nicht in das Korrekte Einstellung im Setup vornehmen

»Anzeigenüberlauf« Ausgabeformat

INF 02 Justierbedingung wurde nicht eingehalten Erst nach Nullanzeige justieren

»Nullpunkstfehler bei z.B. nicht tariert oder Waage entlasten

Start Kal.« Waagschale belastet Tarieren mit Taste )

INF 03 Justiervorgang konnte nicht innerhalb Anwärmzeit einhalten und

einer bestimmten Zeit abgeschlossen nochmals justieren

werden.

INF 06 »Int. Gewicht

nicht vorh. od. fehl.« Integriertes Justiergewicht defekt Sartorius Kundendienst ansprechen

INF 07 »Funk. nicht erlaubt Zuletzt ausgeführte Bedienfunktion ist für Zu Einstellungsänderungen bitte

bei Eichwaagen« geeichte Waagen nicht zulässig Sartorius Kundendienst ansprechen

INF 08 Waage ist zu hoch belastet, um nullstellen Prüfen Sie bitte, ob bei Ihrer Konfigurazu

können tion der »Einschalt-Nullstellbereich«

eingehalten wurde.

INF 09 Bei Brutto Null kein Tarieren möglich Waage nullstellen

INF 10 Tarieren nicht möglich bei belegtem Erst nach Löschen des Applikations-

Taraspeicher programms ist das Tarieren

wieder möglich.

INF 22 Referenzübernahmefehler, Größeres Gewicht auflegen

Gewicht zu gering

INF 23 »Initalisierungs- Fehler beim Initialisieren einer Applikation Sartorius Kundendienst ansprechen

fehler Applikation«

INF 29 Mindestlast nicht erreicht Mindestlast verringern

»Waagen-Mindestlast (unter Applikation, Menüpunkt:

nicht erreicht« Mindestlast für autom. Initialisierung)

INF 71 »Ungültiger Wert«, Übernahme des Messwertes (bzw. der Ein- Keine

»Wert zu klein/gross« oder gabe) nicht möglich (z.B. Kontrollgrenze

»Auswahl ist nicht möglich« zu klein oder zu groß)

INF 72 Übernahme des Messwertes nicht möglich Keine

»Maximale Anzahl erreicht« (z.B. Maximum für Postenzähler erreicht)

INF 73 »Speicher gelöscht/ Gespeicherte Daten sind gelöscht oder Sartorius Kundendienst ansprechen

Speicher nicht verfügbar« nicht lesbar

INF 74 »Funktion ist nicht Funktion ist gesperrt Keine

verfügbar« oder (z.B. Menü ist verriegelt)

»Funktion ist gesperrt«

INF 88 »Funktion wurde Eine Funktion ist aktiviert worden Keine

gestartet«

INF 98 Keine Wägeplattform angeschlossen Wägeplattform anschließen

INF 99 Keine Wägeplattform angeschlossen Wägeplattform anschließen

NO WP Keine Wägeplattform angeschlossen Wägeplattform anschließen


Übersicht

Technische Daten

Einsatz im nicht eichpflichtigen Verkehr:

– Anzahl der Anzeigeschritte 1,200 μV/e 0,3

Leistungsdaten des integrierten

A//D-Wandlers:

Wägebereich bis 32 t

Messsignal 0,3 mV bis 36 mV

Messignal für Totlast 0,3 mV bis 6,3 mV

Messsignalhub 43 mV bis 19,8 mV

Empfindlichkeit max. 4 Millionen Schritte (intern)

Digitale rückwirkungsfreie

Schnittstelle gemäß EN45501

Datenschnittstelle Bidirektionale RS232-Schnittstelle »COM1«

mit Steuerausgängen (5V, TTL-Pegel),

serienmäßig eingebaut

Bidirektionale Schnittstelle »COM2« als RS232, RS422 oder RS485

serienmäßig eingebaut

Weitere Datenschnittstelle: optional

Anzeige 108 x 58 mm Grafikdisplay, hinterleuchtet, Pixel: 248 x 128

Gehäuse:

– Material Edelstahl 1.4301

– Schutzklasse gemäß EN60529 CIXS3: IP65/IP67

Temperaturbereich -10°C bis +40°C

Netzversorgung 100-240 VAC (-15/+10%), 50-60Hz,

max. 25 VA

optional 15,5-24 VDC (±10%), max. 10 W

Akkubetrieb optional über externen EX-Akku-Pack

Störausssendung Gemäß EN61326+A1 Klasse A (IEC 61326+A1)

Störfestigkeit Gemäß EN61326+A1, Industrielle Bereiche

(IEC 61326+A1)

Elektrische Sicherheit Gemäß EN61010-1 (EC 1010-1) EN60950

(IEC 950)

Explotionsschutz siehe EG-Baumusterprüfbescheinigung (Ex-Zulassungen) EEx ib IIC T4 T135°C; II 2G 1D

87


88

Abmessungen (Maßskizzen)

187

Alle Angaben in Millimetern

302

49

90


Zubehör

Artikel Bestell-Nr.

Hinweis:

In den abgedruckten EX-Zulassungen befinden sich auch Angaben

über das Zubehör. Ein direkter Anlschluss von Zubehör an das

Combics Modell CIXS3 ist nicht erlaubt. Zubehör kann nur über eine

Zenerbarriere angeschlossen werden.

Arbeitsschutzhauben (2 Stück) YDC01CI-X

Eichfähiger Streifen-/Etikettendrucker mit Thermodruckwerk,

60 mm Papierbreite, mit Anschlusskabel (12-pol. Rundstecker)

und externem Netzgerät. YDP04IS-0CEUV

Adapterkabel 69Y03142 notwendig für Auswertegerät

Combics Modell CIXS3 ist über die Zenerbarriere YDI02-Z.. anzuschließen.

– 3 Papierrollen für YDP04/12IS, 60 mm 75 m, Thermopapier 69Y03090

– Etiketten für YDP04/12IS, klein, 58 mm 30 mm, 1000 Stück 69Y03092

– Etiketten für YDP04/12IS, mittel, 58 mm 76 mm, 500 Stück 69Y03093

– Etiketten für YDP04/12IS, groß, 58 mm 100 mm, 350 Stück 69Y03094

Eichfähiger Messwertdrucker mit Datum, Uhrzeit, Statistik- YDP03-0CE

programm und LC-Anzeige.

– 5 Papierrollen á 50m für Messwertdrucker 6906937

– Tintenbandkassette (Ersatz) 6906918

Adapterkabel (3m) zum Anschluss des Druckers über eine YCC01-0016M3

Zenerbarriere an das CIXS3 bei Verwendung des mitgelieferten

Datenkabels oder des Datenkabels: XCC01-0019M3 (3m).

Netzgeräte : Süd Afrika 6971410

Australien 6971411

Europa 6971412

USA 6971413

Großbritannien 6971414

Eichfähiger Streifen-/Etikettendrucker mit Thermodruckwerk,

101 mm Papierbreite, mit Anschlusskabel (12-pol. Rundstecker)

und externem Netzgerät. YDP12IS-0CE-UV

Für Inbetriebnahme des Druckers YDP12IS die PC-Software

»Sartorius Nice Label Express« erforderlich!

Adapterkabel 69Y03142 notwendig für Auswertegerät

Combics Modell CIXS3 ist über die Zenerbarriere YDI02-Z.. anzuschließen.

– 1 Papierrolle für YDP12IS, 101 mm 75 m, Thermopapier 69Y03196

– Etiketten für YDP12IS, sehr groß, 101 mm 75 m, 305 Stück 69Y03195

89


90

Artikel Bestell-Nr.

Externes Akkupack, bis zu 30 h Betriebszeit, inkl. Ladegerät YRB02-X

zur Installation im explosionsgefährdeten Bereich.

Ladegerät für das Externe Akkupack YRB02LD

Halterung für das Externe Akkupack YBPH01

Netzgeräte zur Installation im explosionsgefährdeten Bereich:

24V Netzmodul YPS02-XV24

100-240V ac, Euro-Version YPS02-XDR

100-240V ac, UK-Version YPS02-XGR

Netzgeräte zur Installation ausserhalb

des explosionsgefährdeten Bereiches:

100-240V ac, Euro-Version YPS02-ZDR

100-240V ac, UK-Version YPS02-ZGR

Zenerbarrieren für den Einsatz ausserhalb des EX-Bereiches:

4 Datenleitungen, Schraubverbindung YDI02-Z

4 Daten- und Leitung (offene Enden) YDI02-ZCX

Vernetzung als Bussystem über RS485 (ohne Kabel) YDI01-Z

T-Konnektor für den EX-Bereich YTE02-X

(das Kabel vor Beschädigungen sichern)

Fußtaster für den Einsatz im EX-Bereich YPE05-X

Speicherkarte für YAM01IS YAM13IS

Flexible Druckbeleggestaltung (z.B. Barcode, variable Schriftgrößen,

Einbindung einer Grafik u.a.) auf Anfrage

Sartorius WinScale Waagentreiber für Windows 95/98/2000/NT

mit aktueller Messwertanzeige und eichfähigem PC-Datenspeicher.

RS232 Anschlusskabel YCC01-09ISM5 erforderlich

(RS485 Anschlusskabel auf Anfrage). YSW03

PC Programmset SartoConnect (zum Einlesen von Wägewerten

in einen PC unter Windows 95/98/NT und direkte Weiterverarbeitung

durch Anwenderprogramme Excel, Access, ...

inkl. Verbindungskabel (1,5 m) Waage an PC (12-pol./9-pol.). YSC01I

Hinweis:

im eichpflichtigen Verkehr nicht ohne Alibispeicher zulässig!

Installationskit für Grubenrahmeneinbau (trennbare Verbindung

zum Auswertegerät) YAS99I

Combics Konfigurationstool für Menüeinstellungen * YAD03CW

Wandhalter Edelstahl YDH02CIS

Bodenstativ YDH03CIP

Bodenstativ Edelstahl YDH03CIS

Stativsockel YBP03CIP

Stativsockel Edelstahl YBP03CIS

* nicht einsetzbar im eichpflichtigen Verkehr


Artikel Bestell-Nr.

Platte zur Aufnahme eines Druckers, für Bodenstative, Aufstell- YPP01CWS

bockstative

Rad-Set für Stativsockel YBP03CIP/S,

mit 2 Lenk- und Bremsrädern YRO03CI

Diebstahlsicherung YTP01CI

Anschlusskabel mit Kabelverschraubung, 14-pol. Rundbuchse,

0,2m zum Anschluss der Zenerbarrieren YDI01-Z../YDI02-Z.. YCC02-R14F02

an das Gerät CIXS3.

Kabelverschraubung YAS04CIS

Anschluß von IS-Wägeplattformen an Combics 3

Eine IS-Wägeplattform kann über das Anschlusskabel YCC02-XR14M6

(6m) an COM1/RS232 angeschlossen werden.

Merkmale:

– IS-Wägeplattformen besitzen eine eigene Messwertverarbeitung.

– Internes Justieren möglich.

– Es gelten die Bedingungen, wie in der zugehörigen Anleitung beschrieben.

– Anschlusskabel von 12 pol auf 25 pol D-SUB (5m) zum Anschluss

eines PC oder Druckers an die Zenerbarriere YDI01-Z../YDI02-Z.. YCC01-03ISM5

– Anschlusskabel 12 pol auf 9 pol YCC01-09ISM5

Hinweis:

In den Zeichnungen 65607-745-50-A4 und 65607-749-51-A4 (EX-Zertifikate) sind

Konfigurationsbeispiele aufgeführt unter Angabe des zu verwendenden Zubehörs (siehe

unter Zubehör).

91


Konformitätserklärungen

Der Rat der EG hat 1985 ein Konzept zur

technischen Harmonisierung und

Normung verabschiedet. Die

Überwachung der richtlinien- und

normenkonformen EG-Kennzeichnung

wird in den einzelnen EU-Mitgliedstaaten

durch Umsetzen der EG-Richtlinien in

nationales Recht geregelt. Im Dezember

1993 wurde der Gültigkeitsbereich aller

EG-Richtlinien auf die Mitgliedstaaten der

Europäischen Union und Signatarstaaten

des Europäischen Wirtschaftsraumes

erweitert.

Sartorius wendet die EG-Richtlinien und

Europäische Normen an, um Geräte nach

dem neuesten Stand der Technik und für

eine lange Gebrauchsdauer anbieten zu

können.

Die C-Kennzeichnung darf nur

angebracht werden, wenn die Konformität

mit folgenden Richtlinien festgestellt

wurde:

89/336/EWG »Elektromagnetische

Verträglichkeit (EMV)«

Zugehörige europäische Normen:

92

1.1 Fundstellen zu 89/336/EWG: EG-

Amtsblatt Nr. 2001/

C105/03

EN 61326-1 Elektrische Betriebsmittel

für Messtechnik,

Leittechnik und

Laboreinsatz

EMV-Anforderungen

Teil 1: Allgemeine Anforderungen

Störfestigkeit:

Industrielle Bereiche,

kontinuierlicher,

nicht überwachter

Betrieb

Störaussendung:

Wohnbereiche,

CIXS3 Klasse A

Hinweis:

Modifikationen des Auswertegerätes

(nicht zulässig für das zu eichende

Gerät) sowie der Anschluss nicht von

Sartorius gelieferter Kabel oder

Geräte unterliegen der Verantwortung des

Betreibers. Angaben zur Betriebsqualität

(gemäß den o. g. Normen) sind bei

Sartorius erhältlich.

73/23/EWG »Elektrische Betriebsmittel

zur Verwendung innerhalb bestimmter

Spannungsgrenzen«

Zugehörige Europäische Normen:

EN 60950 Sicherheit von Einrichtungen

der Informationstechnik,

einschließlich elektrischer

Büromaschinen

EN 61010 Sicherheitsanforderungen

an elektrische Mess-,

Steuer-, Regel- und

Laborgeräte

Teil 1: Allgemeine Anforderungen

94/9/EG »Geräte und Schutzsysteme zur

bestimmungsgemäßen Verwendung in

explosionsgefährdeten Bereichen«

Zugehörige europäische Normen:

EN 50014 Allgemeine Bestimmungen

EN 50020 Eingensicherheit

EN 50281-1-1 Elektrische Betriebsmittel

zur Verwendung in

Bereichen mit

brennbarem Staub.

Teil 1-1:

Elektrische Betriebsmittel

mit Schutz durch Gehäuse-

Konstruktion und Prüfung.

(siehe beigefügte EG-

Baumusterprüfbescheinigung)

Bei Verwendung elektrischer

Betriebsmittel in Anlagen und

Umgebungsbedingungen mit erhöhten

Sicherheitsanforderungen sind die

entsprechenden Auflagen zu beachten.

Waagen zur Verwendung im

gesetzlichen Messwesen:

Richtlinie 90/384/EWG

»Nichtselbsttätige Waagen«

Diese Richtlinie regelt die Bestimmung

der Masse im gesetzlichen Meßwesen.

Die zugehörige Konformitätserklärung für

von SARTORIUS geeichte Waagen mit EG-

Bauartzulassung siehe Anleitung der

jeweils angeschlossenen Wägeplattform.

Diese Richtlinie regelt ebenfalls die

Durchführung der EG-Eichung durch den

Hersteller, sofern eine EG-

Bauartzulassung vorliegt und der

Hersteller für diese Tätigkeiten von einer

von der Kommission der Europäischen

Gemeinschaften benannten Stelle

akkreditiert ist.

Rechtliche Grundlage für Sartorius, die

EG-Eichung durchzuführen, ist die EG-

Richtlinie Nr. 90/384/ EWG für nicht

selbsttätige Waagen, die ab dem

01.01.1993 im harmonisierten

Binnenmarkt gilt, sowie die erteilte

Anerkennung des diesbezüglichen

Qualitätsmanagement Systems der

Sartorius durch das Niedersächsische

Landesverwaltungsamt -Eichwesen vom

15.02.1993.

Weitere Informationen zu dem EG-

Zeichen auf Sartorius Geräten sind

erhältlich unter der Publikations-Nr.

W- -0052-d93081.

»Neuaufstellung« ein Service

von Sartorius

Service »Neuaufstellung« in

Deutschland

Unser Servicepaket »Neuaufstellung«

bietet Ihnen eine Reihe wichtiger

Leistungen, die Ihnen ein

zufriedenstellendes Arbeiten garantieren:

– Aufstellung

– Inbetriebnahme

– Überprüfung

– Einweisung

Wenn die Neuaufstellung der Waage

durch Sartorius erfolgen soll, dann

fordern Sie mit der Karte »Neuaufstellung

Scheck Nr 2« aus dem beiliegenden

Garantie- und Servicescheckheft einen

Kundendienstmitarbeiter an.

Nacheichungen in Deutschland

Die Gültigkeit der Eichung endet mit

Ablauf des übernächsten Kalenderjahres.

Bei einem Einsatz der Waage in der

Füllmengenkontrolle, gemäß Verordnung

über Fertigpackungen, endet die

Gültigkeit mit Ablauf des folgenden

Kalenderjahres. Nacheichungen müssen z.

Zt. von einem Eichbeamten durchgeführt

werden. Eine rechtzeitige Nacheichung ist

beim örtlichen Eichamt anzumelden. Bitte

beachten Sie ggf. die Änderungen des

Gesetzgebers.

Nacheichungen im Europäischen

Ausland

Die Eichgültigkeitsdauer richtet sich nach

nationalen Vorschriften des Landes, in

dem die Waage verwendet wird.

Informationen über die aktuellen in Ihrem

Land gültigen gesetzlichen Vorschriften

sowie über zuständiges Personal erfragen

Sie bitte bei Ihrem SARTORIUS-

Kundendienst.

Für weitere Informationen zum Thema

»Eichung« stehen Ihnen unsere

Kundendienst-Leitstellen zur Verfügung.


98

Übersetzung (Maßgeblich ist die englischsprachige Originalfassung)

(1) EG-BAUMUSTERPRÜFBESCHEINIGUNG

Geräte- und Schutzsysteme zur bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten

(2) Bereichen - Richtlinie 94/9/EG

(3) EG-Baumusterprüfbescheinigung Nummer: KEMA 03ATEX1157 X Ausgabe-Nummer: 3

(4)

Gerät: Wägeindikator Typ CIXS3

Wägesystem-Modellreihe CX3..-......-... und CHX3.-......-...

Schalt-Box Typ YSB01CI-X..

(5) Hersteller: Sartorius

(6) Anschrift: Weender Landstraße 94-108, 37075 Göttingen, Germany

(7) Die Bauart dieses Gerätes sowie die verschiedenen zulässigen Ausführungen sind in der Anlage zu dieser EG-

Baumusterprüfbescheinigung und in den zugehörigen Unterlagen festgelegt.

(8) KEMA Quality B.V. bescheinigt als benannte Stelle Nr. 0344 nach Artikel 9 der Richtlinie 94/9/EG des Rates der

Europäischen Gemeinschaften vom 23. März 1994 die Erfüllung der grundlegenden Sicherheits- und

Gesundheitsanforderungen für die Konzeption und den Bau von Geräten und Schutzsystemen zur

bestimmungsgemäßen Verwendung in explosionsgefährdeten Bereichen gemäß Anhang II der Richtlinie.

Die Ergebnisse der Prüfung sind im vertraulichen Prüfbericht Nr. 210704000 festgelegt.

(9) Die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen werden erfüllt durch Übereinstimmung mit:

EN 60079-0 : 2006 EN 50020 : 2002 EN 50281-1-1 : 1998 + A1

(10) Falls das Zeichen “X” hinter der Bescheinigungsnummer steht, wird auf besondere Bedingungen für die sichere

Anwendung des Gerätes in der Anlage zu dieser Bescheinigung hingewiesen.

(11) Diese EG-Baumusterprüfbescheinigung bezieht sich nur auf Konstruktion, Überprüfung und Tests des

spezifizierten Gerätes in Übereinstimmung mit Richtlinie 94/9/EG. Weitere Anforderungen der Richtlinie gelten für

das Herstellungsverfahren und die Lieferung dieses Gerätes. Diese sind von vorliegender Bescheinigung nicht

abgedeckt.

(12) Die Kennzeichnung des Gerätes muss die folgenden Angaben enthalten:

II 2G Ex ib IIC T4

II 1D IP6X T 135 °C

Diese Bescheinigung wurde am 20. Juni 2008 ausgestellt und muss ggf. vor dem im Amtsblatt der Europäischen

Gemeinschaften mitgeteilten Auslaufdatum der Vermutungswirkung im Hinblick auf die angewandte(n) Norm(en)

erneuert werden.

KEMA Quality B.V.

P.T. van Nijen

Certification Manager

Seite 1/8

©

Diese Bescheinigung und die zugehörigen Berichte dürfen nur ungekürzt veröffentlicht werden. Die Vervielfältigung dieser Bescheinigung ist nur ungekürzt und

ohne Änderungen zulässig.

KEMA Quality B.V. Utrechtseweg 310, 6812 AR Arnhem P.O. Box 5185, 6802 ED Arnhem The Netherlands

T +31 26 3 56 20 00 F +31 26 3 52 58 00 customer@kema.com www.kema.com Registered Arnhem 09085396


(13) ANHANG

(14) zur EG-Baumusterprüfbescheingigung KEMA 03ATEX1157 X Ausgabe Nr. 3

(15) Beschreibung

Der Wägeindikator Typ CIXS3 wird zur Verarbeitung und Anzeige von Daten in einem

Wägesystem eingesetzt.

Die Wägesystem-Modellreihe Typ CX3..-......-... ist eine Kombination aus dem Wägeindikator

CIXS3 und der zugelassenen Wägeplattform Modell CAPX..-......-...... (KEMA 02ATEX1010 X).

Sie sind zu einem Gerät zusammengesetzt oder sind durch ein Kabel miteinander verbunden.

Der Wägeindikator Typ CIXS3 und die Wägesystem-Modellreihe Typ CX3..-......-... können

optional mit Temperaturkompensation für Sensorstromkreise geliefert werden.

Die Wägesystem-Modellreihe Typ CHX3.-......-... ist aus dem Wägeindikator CIXS3 und der

zugelassenen Wägemodul-Modellreihe Typ IS.......-.X.... (zugelassen unter der Nummer KEMA

01ATEX1099 X) zusammengesetzt.

Sie bilden eine Einheit oder sind durch ein Kabel miteinander verbunden.

Der Wägeindikator bzw. die Wägesystem-Modellreihe können in Verbindung mit einer Dosier-

Schnittstelle oder einer Schalt-Box (Dosierbox) der folgenden Typen eingesetzt werden:

YDO03C-X bzw. YSB01CI-X.. bzw.

YDO03C-XV1 bzw. YSB01CI-XV1 .

Der Wägeindikator bzw. die Wägesystem-Modellreihe werden durch bis zu sechs eigensichere

Stromkreise versorgt und besitzen mehrere Datenkommunikations- und Eingabe-/Ausgabe-

Stromkreise.

Der COM1-Anschluss ist für die RS232-Signale und der COM2-Anschluss für die RS232- oder

RS422/RS485-Signale vorgesehen.

Zusätzlich ist die Kommunikation über die UNICOM-Platine oder über die YDI01C-XWP-Platine

möglich.

Die Stromkreise der YDO02C-X oder Teile der Stromkreise der YDI01C-XWP sind für den

Anschluss an eigensichere digitale Wägeeinheiten ausgelegt.

Der Sensorstromkreis des Typs CIXS3 ist für den Anschluss an eine eigensichere Wägezelle oder

an eine Wägeeinheit konzipiert.

Umgebungstemperaturbereich -20 °C ... +40 °C.

Die maximale Oberflächentemperatur T 135 °C des Gehäuses basiert auf einer

Umgebungstemperatur von 40 °C und einer Staubschicht von einer maximalen Stärke von 5 mm.

Elektrische Daten

Typ CIXS3, Typ CX3..-......-... und Typ CHX3.-......-...:

Versorgungsstromkreise:

In der Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für die Verbindung mit einem bescheinigten

eigensicheren Stromkreis mit folgenden Höchstwerten:

Stromkreis Anschlüsse Ui Ii Pi Ci Li

V-1 ST4-1,2 12,6 V 133 mA 1,46 W 0 nF 0 mH

V-2 ST4-3,4 12,6 V 133 mA 1,46 W 0 nF 0 mH

V-3 ST4-5,6 8,6 V 187 mA 1,61 W 100 nF 0 mH

V-4 ST4-7,8 12,6 V 150 mA 1,68 W 55 nF 0 mH

V-5 ST4-9,10 12,6 V 133 mA 1,46 W 0 nF 0 mH

V-6 ST4-11,12 8,6 V 187 mA 1,61 W 0 nF 0 mH

Der Wert für Ui ist auf Erdpotenzial bezogen.

CERT01 V1.1 Seite 2/8

99


100

(13) ANHANG

(14) zur EG-Baumusterprüfbescheingigung KEMA 03ATEX1157 X Ausgabe Nr. 3

Datenkommunikations-Stromkreise:

In der Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für den Anschluss an einen bescheinigten

eigensicheren Stromkreis mit folgenden Höchstwerten (pro Stromkreis oder zusammen; siehe

Anmerkungen):

Stromkreis

Anmerkung Anschluss Ui Ii Pi Ci Li

COM1 1) LV1 12,6 V 82 mA 0,24 W 0 nF 0 mH

COM2 1) LV3 12,6 V 82 mA 0,24 W 0 nF 0 mH

COM2 2) LV4 12,6 V 1,5 A 2,5 W 5) 0 mH

I/O's 3) LV5 8,6 V belieb. belieb. 0 nF 0 mH

Wert Wert

YDO02C-X 4) LV2 12,6 V belieb. belieb. 0 nF 0 mH

Wert Wert

Anmerkungen:

1) Die Parameter gelten für jede Leitung des Stromkreises bezogen auf Erdpotential.

Der Strom Ii muss mit einem ohmschen Widerstand begrenzt werden.

Der maximale Wert von Ui zwischen den Leitungen beträgt 25,2 V.

2) Die Parameter beziehen sich auf die kombinierten Stromkreise.

Der Strom Ii muss mit einem ohmschen Widerstand begrenzt werden.

Der Wert von Ui ist auf Erdpotenzial bezogen.

Der maximale Wert von Ui zwischen den Leitungen beträgt 25,2 V.

3) Der Wert von Ui ist auf Erdpotenzial bezogen.

Der maximale Wert von Ui zwischen den Leitungen beträgt 17,2 V.

4) Der Wert von Ui ist auf Erdpotenzial bezogen.

Der maximale Wert von Ui zwischen den Leitungen beträgt 25,2 V.

5) Ci = 300 nF gegen Erdpotenzial, Ci = 100 nF zwischen den Leitungen.

und

in der Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC mit folgenden Höchstwerten (für kombinierte

Stromkreise):

Stromkreis

Steckverbinder

Uo Io Po Co Lo Lo/Ro

COM1 LV1 11,8 V 124 mA 0,07 W 1,5 F 2,2 mH 97 H/

(*)

23,6 V

0,13 F

COM2 LV3 11,8 V 124 mA 0,07 W 1,5 F 2,2 mH 97 H/

(*)

23,6 V

0,13 F

COM2 LV4 7,2 V 168 mA 0,25 W 13 F 0,8 mH 118 H/

(*)

8,2 V

7,6 F

I/O's LV5 8,6 V 51 mA 0,12 W 6,2 F 14 mH 350 H/

(*)

8,6 V

6,2 F

YDO02C-X LV2 11,8V 62 mA 0,18 W 1,41 F 8 mH 175 H/

(*)

23,6 V

0,125 F

Die Werte für Uo gelten bezogen auf Erdpotenzial außer bei (*). Die mit (*) gekennzeichneten

Angaben sind auf die Werte zwischen den Leitungen bezogen.

CERT01 V1.1 Seite 3/8


(13) ANHANG

(14) zur EG-Baumusterprüfbescheingigung KEMA 03ATEX1157 X Ausgabe Nr. 3

Typ CIXS3:

Sensorstromkreise:

in der Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC mit folgenden Höchstwerten

(Anschlüsse LV1-1...7,10):

Anmerkung Uo Io Po Co Lo Lo/Ro

1) 12,6 V 350 mA 927 mW 1,15 F 220 H 32 H/

2) 12,6 V 323 mA 918 mW 1,15 F 220 H 35 H/

3) 12,6 V 407 mA 1030 mW 1,15 F 180 H 28 H/

Anmerkungen:

1) Standardversion und Sensorstromkreis ans Erdpotenzial angeschlossen.

2) Standardversion und Sensorstromkreis vom Erdpotenzial isoliert.

3) Versionen mit der Temperatursensor-Option (Anschlüsse LV1-8,9).

Die Sensorstromkreise dürfen auch an die Wägezelle Typ PR 62../.. , die gemäß

PTB 02 ATEX 2059 zugelassen ist, oder an die Wägezelle Typ PR 6251/.., die gemäß PTB 00

ATEX 2039 zugelassen ist, unter den folgenden Bedingungen angeschlossen werden:

- Die Temperaturklasse ist T4.

- Die Zündschutzart ist Ex ib IIC.

- Die Gerätekategorie ist 2.

- Die Kapazität des Anschlusskabels beträgt 1,15 F und die

Induktivität 180 H oder Lo/Ro 28 H/.

Typ CIXS3 oder Typ CX3..-......-... oder Typ CHX3.-......-... in Verbindung mit einer Dosier-

Schnittstelle:

Signalstromkreise (Anschlüsse LV1-9/8, LV1-10/8, LV4-1/2):

In der Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC mit folgenden Höchstwerten (für kombinierte

Stromkreise):

Uo = 12,6 V; Io = 51 mA; Po = 0,12 W; Co = 1,14 F; Lo = 14 mH.

Signalstromkreise (Anschlüsse LV1-1/2 oder LV1-3/4 oder LV4-7/8 oder LV4-9/10):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für den Anschluss an (einen) bescheinigte(n)

eigensichere(n) Stromkreis(e) mit folgenden Höchstwerten (je Stromkreis und bei kombinierten

Stromkreisen):

Ui = 30 V; Ii = 500 mA; Pi = 1,5 W; Ci = 3 nF; Li = 2 H.

Die Stromkreise sind gegeneinander und gegen alle übrigen Stromkreise galvanisch getrennt.

Mit der Dosier-Schnittstelle Typ YDO03C-X oder Typ YSB01CI-X...:

Versorgungsstromkreise (LV2 und/oder ST10):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für die Verbindung zum eingebauten

Versorgungsstromkreis im Typ CIXS3 oder im Typ CX3..-......-... oder im Typ CHX3.-......-...

an eine separate bescheinigte Spannungsversorgung mit folgenden Höchstwerten:

Ui = 8,7 V; Ii = 187 mA; Pi = 1,61 W; Ci = 0,12 F; Li = 0 H.

Signalstromkreise (Anschlüsse LV1-5/6, LV1-7/8, LV4-3/4, LV4-5/6):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC mit folgenden Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Uo = 8,7 V; Io = 199 mA; Po = 1,2 W; Co = 0,5 F; Lo = 200 H.

CERT01 V1.1 Seite 4/8

101


(13) ANHANG

(14) zur EG-Baumusterprüfbescheingigung KEMA 03ATEX1157 X Ausgabe Nr. 3

Diese Parameter haben nur Gültigkeit, wenn das Gerät von folgenden Modellen versorgt wird:

Modell YPS02-Z.. (KEMA 98ATEX0611 X)

Modell YPS02-X.. (KEMA 98ATEX0892 X)

Modell YRB02-X (KEMA 03ATEX2137 X)

Modell YRB02-XV24 (KEMA 03ATEX2164 X)

Model- YPSC01-. (KEMA 08ATEX0044)

Mit der Dosier-Schnittstelle Typ YDO03C-XV1 oder Typ YSB01CI-XV1:

Versorgungsstromkreise (LV2 und/oder ST10):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für die Verbindung zum eingebauten

Versorgungsstromkreis im Typ CIXS3 oder im Typ CX3..-......-... oder im Typ CHX3.-......-... oder

zu einer separaten bescheinigten Spannungsversorgung mit folgenden Höchstwerten:

Ui= 12,6 V; Ii = 150 mA; Pi = 1,68 W; Ci = 0,12 F; Li = 0 H.

Signalstromkreise:

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, mit folgenden Höchstwerten:

Anschlüsse LV1-5/6, LV1-7/8, LV4-3/4, LV4-5/6 (alle Stromkreise kombiniert):

Uo = 12,6 V; Io = 140 mA; Po = 0,45 W; Co = 1,14 F; Lo = 1,7 mH.

Anschlüsse LV4-3/4, LV4-5/6 (je Stromkreis):

Uo = 12,6 V; Io = 44 mA; Po = 0,14 W; Co = 1,14 F; Lo = 18 mH.

Anschlüsse LV4-3/4, LV4-5/6 (Stromkreise kombiniert):

Uo = 12,6 V; Io = 76 mA; Po = 0,24 W; Co = 1,14 F; Lo = 6 mH.

Anschlüsse LV1-5/6, LV1-7/8 (Stromkreise kombiniert):

Uo = 12,6 V; Io = 76 mA; Po = 0,24 W; Co = 1,14 F; Lo = 6 mH.

Schalt-Box Typen YSB01CI-X.. oder YSB01CI-XV1 in Verbindung mit einer Dosier-Schnittstelle:

Datenstromkreise (ST9):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für den Anschluss an die entsprechenden

Datenstromkreise folgender bescheinigter Geräte:

FCT01-X (KEMA 00ATEX1012 X),

FCT01-XV1 (KEMA 00ATEX1012 X),

FC.......-.X.... (KEMA 01ATEX1099 X),

FCA......-.X.... (KEMA 01ATEX1099 X),

FCB......-.X.... (KEMA 01ATEX1099 X),

IS.......-.X.... (KEMA 01ATEX1099 X),

CIXS3 (KEMA 03ATEX1157 X),

CX3..-......-... (diese Bescheinigung),

CHX3.-......-... (diese Bescheinigung),

unter Berücksichtigung folgender maximaler Kabelparameter: C = 1,15 F, L = 2 mH (kombinierte

Stromkreise).

Typ CIXS3 oder Typ CX3..-......-... oder Typ CHX3.-......-... mit eingebauter UNICOM-Platine:

Versorgungsstromkreis (Steckverbinder ST1):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für den Anschluss an einen bescheinigten

eigensicheren Stromkreis mit folgenden Höchstwerten:

Ui = 8,6 V; Ii = 187 mA; Pi = 1,61 W; Ci = 0 F; Li = 0 H.

CERT01 V1.1 Seite 5/8

102


(13) ANHANG

(14) zur EG-Baumusterprüfbescheingigung KEMA 03ATEX1157 X Ausgabe Nr. 3

PS/2-Anschluss (Steckverbinder ST5):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, mit folgenden Höchstwerten (kombinierte

Stromkreise):

Uo = 8,6 V; Io = 449 mA (mit einem ohmschen Widerstand begrenzt); Po = 2,73 W; Co = 1,8 F; Lo =

100 H;

und nur für den Anschluss an einen bescheinigten eigensicheren Stromkreis mit folgenden

Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Ui = 8,6 V; Ii = 110 mA; Pi = 150 mW; Ci = 0,25 F; Li = 0 mH.

Signalstromkreis PROFIBUS DP oder 4-20 mA (Steckverbinder ST3 oder ST4):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, mit folgenden Höchstwerten (kombinierte

Stromkreise):

Uo = 8,6 V; Io = 41 mA (mit einem ohmschen Widerstand begrenzt); Po = 88 mW; Co = 5,7 F; Lo =

20 mH;

und nur für den Anschluss an einen bescheinigten eigensicheren Stromkreis mit folgenden

Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Ui = 6,8 V; Ii = 150 mA; Pi = 0,5 W; Ci = 0,55 F; Li = 2 H.

Oder

Kommunikationsstromkreis RS422 (Anschlüsse LV3):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, mit folgenden Höchstwerten (kombinierte

Stromkreise):

Uo = 8,6 V; Io = 134 mA (mit einem ohmschen Widerstand begrenzt); Po = 288 mW;

Co = 5,7 F; Lo = 2 mH;

und nur für den Anschluss an einen bescheinigten eigensicheren Stromkreis mit folgenden

Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Ui = 8,6 V; Ii = 210 mA; Pi = 0,5 W; Ci = 0,55 F; Li = 2 H.

Oder

Kommunikationsstromkreis RS232 (Anschlüsse LV1):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, mit folgenden Höchstwerten (kombinierte

Stromkreise):

Uo = 10,0 V (20,0 V zwischen den Leitungen); Io = 104 mA (mit einem ohmschen Widerstand

begrenzt); Po = 288 mW; Co = 3 F (220 nF zwischen den Leitungen); Lo = 3 mH; Lo/Ro = 136

H/ (34 H/ zwischen den Leitungen);

und nur für den Anschluss an einen bescheinigten eigensicheren Stromkreis mit folgenden

Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Ui = 12,6 V (25,2 V zwischen den Leitungen); Ii = 328 mA (mit einem ohmschen Widerstand

begrenzt); Pi = beliebig; Ci = 0 F; Li = 2 H.

Typ CIXS3 oder Typ CX3..-......-... oder Typ CHX3.-......-... mit eingebauter UNICOM-Platine

(nur RS485):

Versorgungsstromkreis (Steckverbinder ST2):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für den Anschluss an einen bescheinigten

eigensicheren Stromkreis mit folgenden Höchstwerten:

Ui = 8,6 V; Ii = 187 mA; Pi = 1,61 W; Ci = 0 F; Li = 0 H.

PS/2-Anschluss (Steckverbinder ST5):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC mit folgenden Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Uo = 8,6 V; Io = 449 mA (mit einem ohmschen Widerstand begrenzt); Po = 2,73 W; Co = 5,6 F; Lo =

120 H;

und nur für den Anschluss an einen bescheinigten eigensicheren Stromkreis mit folgenden

Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Ui = 8,6 V; Ii = 110 mA; Pi = 150 mW; Ci = 0,25 F; Li = 0 mH.

CERT01 V1.1 Seite 6/8

103


(13) ANHANG

(14) zur EG-Baumusterprüfbescheingigung KEMA 03ATEX1157 X Ausgabe Nr. 3

Kommunikationsstromkreis RS485 (Anschlüsse LV2):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC mit folgenden Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Uo = 7,2 V; Io = 127 mA (mit einem ohmschen Widerstand begrenzt); Po = 273 mW; Co = 11,3 F;

Lo = 2 mH;

Lo/Ro = 130 H/;

und nur für den Anschluss an einen bescheinigten eigensicheren Stromkreis mit folgenden

Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Ui = 12,6 V; Ii = 1,5 A (mit einem ohmschen Widerstand begrenzt); Pi = 2,5 W; Ci = 0 F; Li = 2 H.

Typ CIXS3 oder Typ CX3..-......-... oder Typ CHX3.-......-... mit eingebauter YDI01C-XWP-Platine:

Kommunikationsstromkreis RS232 (Anschlüsse LV1):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, mit folgenden Höchstwerten (kombinierte

Stromkreise):

Uo = 11,8 V (23,6 V zwischen den Leitungen); Io = 62 mA (mit einem ohmschen Widerstand

begrenzt); Po = 181 mW; Co = 1,3 F (130 nF zwischen den Leitungen); Lo = 7 mH;

und nur für den Anschluss an einen bescheinigten eigensicheren Stromkreis mit folgenden

Höchstwerten (kombinierte Stromkreise):

Ui = 12,6 V (25,2 V zwischen den Leitungen); Ii = 131 mA (mit einem ohmschen Widerstand

begrenzt); Pi = beliebig; Ci = 0 F; Li = 2 H.

Oder

Kommunikationsstromkreis RS485 (Anschlüsse LV2):

In Zündschutzart Eigensicherheit Ex ib IIC, nur für den Anschluss an die Wägemodul- Modellreihe

Typ IS.......-.X.... oder Wägesystem-Modellreihe Typ FC.......-.X.... oder FCA......-.X.... oder

FCB......-.X.... (bescheinigt durch die EG-Baumusterprüfbescheinigung KEMA 01ATEX1099 X)

oder an COM2 (RS485) im Typ CIXS3 oder im Typ CX3..-......-... oder im Typ CHX3.-......-... .

(16) Prüfbericht

KEMA-Nr. 210704000.

(17) Besondere Bestimmungen für den sicheren Gebrauch

1. Bei Anschluss des Wägeindikators Typ CIXS3 an die Wägeplattform Modell

CAPX..-......-....... muss die Induktivität des Verbindungskabels 214 H oder Lo/Ro 34 H/

sein.

Ist die Temperatursensor-Option zusätzlich installiert, muss die Induktivität des Kabels

174 H oder Lo/Ro 27 H/ betragen.

In beiden Fällen muss die Kabelkapazität 1,15 F betragen.

Es muss sichergestellt werden, dass der Stromwert des Kabelschirms für den maximalen

Potenzialausgleichsstrom geeignet ist oder dass der Schirm nur einseitig geerdet ist.

2. Wenn der Wägeindikator Typ CIXS3 oder die Wägesystemmodellreihe Typ CX3..-......-...

oder die Wägesystemmodellreihe Typ CX3..-......-... an die Basisstation Typ

YBR01BS-X (zugelassen unter der Nummer TÜV 03 ATEX 2337) angeschlossen werden,

muss zu diesem Zweck das Kabel Typ YCC02-XBR verwendet werden.

3. Die Kabel, die mehr als einen eigensicheren Stromkreis besitzen, müssen so installiert

werden, dass eine mechanische Beschädigung ausgeschlossen ist.

4. Umgebungstemperaturbereich siehe (15).

CERT01 V1.1 Seite 7/8

104


(13) ANHANG

(14) zur EG-Baumusterprüfbescheingigung KEMA 03ATEX1157 X Ausgabe Nr. 3

(18) Grundlegende Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen

Abgedeckt durch die unter Punkt (9) erwähnten Normen.

(19) Prüfungsunterlagen

Siehe Liste im Prüfbericht Nr. 210704000.

CERT01 V1.1 Seite 8/8

105


106


107


108


109


110


111


112


113


114


115


116


117


118


119


120


121


122


123


124


125


126


127


128


129


130


131


132


133


134


135


136


137


138


139


140


141


142


143


144


145


146


147


148


149


150


151


152


135


154


155


156


157


160

Applikation Zählen mit

Umschaltung zwischen 2 Plattformen mit Taste

2 Wägeplattformen (1)

Menüpunkt: 8.11.1 Menüpunkt: 8.11.2


Applikation Zählen mit

Automatische Umschaltung zwischen 2 Plattformen mit Taste

2 Wägeplattformen (2)

161


Anlage: Leitfaden zum Eichen

Kompatibilitätsnachweis von Modulen

an nichtselbsttätigen Waagen

Mit der Excel-Datei können für die

Eichung nötige Dokumente erstellt,

gespeichert und archiviert werden (siehe

CD).

Der Ausdruck gilt als Vorlage für die

Eichung; ist er ordnungsgemäß von der

Waagenbaufirma ausgefüllt und unterschrieben,

wird er dem Eichbeamten

vorgelegt. Er gilt dann als

Kompatibilitätsnachweis für die Waage.

Wichtig für den Beamten können Bauartzulassung,

Prüfschein oder Prüfbericht

sein. Herstellerangaben zur Wägezelle

oder zum Auswertegerät können zusätzlich

nützlich sein.

Systemvoraussetzungen

Minimale Voraussetzungen

– PC 486DX/33 MHz

– Maus

– 8 MB RAM

– Windows ® ab 95/NT

– Double-Speed-CD-ROM Laufwerk

– MS-Excel 97

– VGA-Grafikkarte 800 x 600, 256 Farben

® Windows-95 und Excel-97 sind eingetragene

Warenzeichen von Microsoft Inc.

Rechtliche Hinweise beachten!

Installation

§ Die CD einlegen.

§ Startet das Programm nicht automatisch,

das Arbeitsplatzsymbol bzw. den Explorer

mit einem Doppelklick öffnen. CD-

Laufwerksordner auswählen. Auf

„start.pdf“ doppelklicken (Abbrechen: Alt

+F4).

§ Sprachversion auswählen.

Programm bedienen

Liesmich-Datei

Bevor die Excel-Datei geöffnet wird, sollte

die Liesmich-Datei gelesen werden. Sie

enthält Informationen über die Benutzung

der Excel-Datei und gibt wichtige

Hinweise zum Ausfüllen der Dokumente.

Datei »Dokumente«

Hier befinden sich alle Dokumente des

Auswertegerätes, die für die

Kompatibilitätserklärung von Bedeutung

sind.

Start

§ »Starten« anklicken.

$ Excel öffnet die Datei.

§ Ein Fenster zur Makro-Auswahl

erscheint; »Makros aktivieren« anklicken.

> Hinweis: Je nach Rechnereinstellung

erscheint ggf. kein Fenster.

§ Alle Felder der Seite »Daten« (gelb)

sind vom Benutzer auszufüllen.

> Unter »Dokumente« steht ein ausgefülltes

Musterexemplar zur Verfügung.

Dort finden Sie auch Erläuterungen zu

den gelb hinterlegten Feldern. Werden

die technischen Daten nach Herstellerangaben

ausgefüllt, berechnet das

Programm automatisch alle Werte.

§ Im Feld »Waagentyp« mit dem rechts

in der mittleren Spalte befindlichen

Pfeil n den entsprechenden Waagentyp

auswählen, z. B. »Einbereichswaage«.

> Das Ausfüllen der Felder sollte von

einer Fachkraft ausgeführt werden. Auf

Seite 2 wird in den grün oder rot

hinterlegten Feldern angezeigt,ob die

Komponenten (Auswertegerät und

Lastzelle[n]) zueinander kompatibel

sind:

– Rot: nicht kompatibel

– Grün: kompatibel

!Die Waagenbaufirma, die aus den

einzelnen Komponenten (Auswertegerät

und Lastzelle[n]) eine Waage

konfiguriert, ist für die technischen

Angaben im Dokument verantwortlich.

§ Sind alle Daten korrekt ausgefüllt,

beide Seiten ausdrucken.

§ Angaben noch einmal kontrollieren,

Datenblatt unterschreiben.

Rechtliche Hinweise

Copyright

Ohne ausdrückliche schriftliche Genehmigung

der Sartorius darf kein Teil

dieser Unterlagen für irgendwelche

Zwecke vervielfältigt oder übertragen

werden. Alle Rechte nach dem Gesetz

über Urheberrecht bleiben der Sartorius

vorbehalten.

Der Erwerber darf das Programm nur für

eigene Zwecke nutzen und es Dritten weder

unentgeltlich noch entgeltlich überlassen.

Die Software darf nicht verändert,

zurückentwickelt oder durch Assimilation

geändert werden.

Das verwendete Excel-Programm wurde

von der Arbeitsgemeinschaft für Messund

Eichwesen konzipiert. Es ist auch als

Freeware im Internet erhältlich. Das Pro-

gramm darf nicht verändert werden. Bei

Missbrauch des Programms haftet der

Anwender.

159


158

Anlage: General-Zugangscode

M Voreinstellung wählen

2x Softkey q, Geräteparameter wählen

Softkey O (oder evtl. Anwendungsparameter)

und bestätigen

Aufforderung zur Eingabe des

Zugangscodes erscheint

Ziffern eingeben General-Zugangscode eingeben

(siehe unten)

Softkey l Zugangscode bestätigen

Parameter erscheinen in der Anzeige

Ggf. mehrfach Softkey q, Ggf. altes Passwort lesen oder ein

neues Passwort eingeben

Softkey l (max. 8 Zeichen)

Softkey oo Setup verlassen

Ggf. Passwort wieder löschen:

Taste . oder c eingeben und

übernehmen mit Softkey l

Neustart der Anwendung

General-Zugangscode:

40414243

Service-Zugangscode:

202122


Sartorius

Weender Landstraße 94-108

37075 Göttingen

Telefon 0551.308.0

Fax 0551.308.3289

www.sartorius.com

Copyright by Sartorius,

Göttingen, BR Deutschland.

Nachdruck oder Übersetzung, auch

auszugsweise, ist ohne schriftliche

Genehmigung der Sartorius

nicht gestattet.

Alle Rechte nach dem Gesetz über das

Urheberrecht bleiben der Sartorius

vorbehalten.

Die in dieser Anleitung enthaltenen

Angaben und Abbildungen entsprechen

dem unten angegebenen Stand.

Änderungen der Technik, Ausstattung

und Form der Geräte gegenüber den

Angaben und Abbildungen in dieser

Anleitung selbst bleiben der Sartorius

vorbehalten.

Stand:

20,

,

Göttingen

Printed in Germany.

Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier

· KT

Publication No.: WCI6006-d

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine