PFIMBAInformationsblatt der Pfadi Mittelrheintal Ausgabe 1/2009

pfimba.ch

PFIMBAInformationsblatt der Pfadi Mittelrheintal Ausgabe 1/2009

PFIMBA

Informationsblatt

der Pfadi Mittelrheintal

Ausgabe 1/2009


Impressum

Offizielles Mitteilungsblatt der Pfadiabteilung Mittelrheintal

Redaktion: Fabian Grob v/o Panda (Redaktionsleitung)

Benjamin Voit v/o Baboon (Inserate)

Redaktionsadresse: PFIMBA

Fabian Grob v/o Panda

Flurstrasse 8

9445 Rebstein

Tel. 079 357 43 67

panda@pfimba.ch

Layout: Fabian Grob v/o Panda

Auflage: 200 Stück

Druck: Erker Druck


Pfimba 1/09

Inhalt

Inhaltsverzeichnis

Redaktionsseite ................................................................................................ 2

Jahresbericht 2008 ...........................................................................................4

Nachruf Samuel Voit v/o Wicki .........................................................................8

1.Stufe

Meute Hathi .................................................................................................9

Pfila 2008 .................................................................................................. 10

Contura BuLa 2008 in der Linthebene ...................................................... 12

2.Stufe

Couchepins Foulard .................................................................................. 17

Rheintaler Lied .......................................................................................... 18

Contura BuLa 2008 in der Linthebene ......................................................20

ProbleMlosewandeRung ...........................................................................23

Die Grosse Zeltaufbau- und Flickerei ....................................................... 24

Sommerlager 2009 St.Peterzell ................................................................ 25

Bilder .........................................................................................................39

4.Stufe/Leiter

Akku-Weekend 2008 .................................................................................40

Kolumne: GatP ............................................................................................... 42

Gründung der Pfadi Mittelrheintal ..................................................................44

70 Jahre Pfadi Mittelrheintal ...........................................................................45

Abteilung

Waldweihnacht 2007 .................................................................................46

Lagertermine 2010 .................................................................................... 47

Boulevard .......................................................................................................48

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Redaktionsseite

2 Pfimba 1/09

Editorial

■ Liebe Pfimbaleserinnen, lieber Pfimbaleser

Genau 71 Jahre ist es her, als Walter Schellenberg v/o Kobold ins schöne

Rheintal gezogen ist, und im Jahr darauf gründete er die Pfadi Mittelrheintal.

Dieses Jubiläum ist ein grossartiger Anlass, den wir natürlich in diesem Jahr

mächtig gefeiert hat. Begonnen haben die Aktivitäten bereits am 1.Januar, als

die neue Webseite aufgeschalten wurde. Bis zum Sommer gab es dann weiterhin

kleine Fest-Aktivitäten, alles endete dann am grossen Jubiläumsfest, zu

welchem zahlreiche Altpfader eingeladen wurden.

Auch weit zurück liegt das Datum des letzten erschienenen Pfimbas. Vier Jahre

musstet ihr warten. Das führt dazu, dass wohl viele Erststüfler zum erste

Mal überhaupt ein Pfimba in die Hand bekommen. In diesen vier Jahren gibt

es vieles zu Berichten, doch da es kein Pfimba gab, wurden leider auch keine

Berichte geschrieben. Nichts desto Trotz versucht dieses Pfimba, die Lücke

einigermassen zu schliessen. Alle Berichte, welche in der Vergangenheit geschrieben

wurden und den Weg in die Redaktion gefunden haben, werden nun

endlich veröffentlicht.

Natürlich war eines der Highlights der letzten Jahre das Bundeslager „Contura“,

welches 2008 in der Linthebene stattgefunden hat. An diesem Grossereignis

haben wir natürlich viel erlebt und da so ein BuLa nicht alle Jahre stattfindet, ist

es den meisten hoffentlich noch in guter Erinnerung. Deshalb werden auch in

diesem Heft viele Beiträge zum Bundeslager erscheinen.

Lagerberichte (welche nicht verbrannt wurden) fehlen natürlich ebenso wenig

wie die Kolumne GatP.

Nun möchte ich euch nicht weiter aufhalten und wünsche euch viel Spass beim

lesen des Pfimbas.

Allzeit Bereit ...

Fabian Grob v/o Panda

Redaktionsleitung


Pfimba 1/09 Pfimba-Sponsoring

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4 Pfimba 1/09

Jahresbericht 2008

Der Höhepunkt des Jahres 2008 war auch für die Mittelrheintaler die Teilnahme

am Bundeslager Contura 08 in der Linthebene. Die Wölfe, Pfader und Leiter

durften je nach Alter eine oder zwei Wochen im grössten Lager der Schweiz

verbringen.

Die beiden Meuten Hathi und Bermudas nahmen eine Woche im Unterlager 8

Big Bang am BULA teil. Mit einem tollen Lagerbau und vielen unvergesslichen

Erlebnissen geht dieses Lager in die Pfadigeschichte ein.

Auch die 2. Stufe konnte im UL 8 am BULA teilnehmen. In den zwei Lagerwochen

gewannen sie unter anderem „Pimp my Zelt“ oder schafften es mit einem

tollen Foto auf die Titelseite vom Magazin „Sarasani“. Auch sie konnten mit

unvergesslichen und tollen Erlebnissen wie dem Besuch von Bundesrat Pascal

Couchepin das Lager abschliessen

Abteilungsanlässe

Ebenfalls im 2008 konnten wir viele gelungene Abteilungsanlässe durchführen.

Mit folgenden tollen Anlässen konnten wir vom Wolf bis zum Altpfader alle begeistern:

- Pfila 1. Stufe in Gossau (Hauslager)

- Pfila 2. Stufe in Rüthi (Zeltlager)

- Papiersammlung (Balgach, Berneck, Heerbrugg)

- Übertritt (von der 1. in die 2. Stufe der Pfadi)

- Abteilungsübung

- AL - Rat (Kantonaler Anlass)

- Elternabend

- Abteilungsklaus (eine moderne Form des Klaushöck)

- Waldweihnachten (Jahresausklang zusammen mit den Eltern)

Stufen und Gruppen

Die 1. Stufe wie auch die 2. Stufe trafen sich an unzähligen

- Übungen in Wald und Wiese

- Übungen im und am Wasser

- Lagern und Abteilungsanlässen

Abteilungsleitung

In diesem Jahr konnten wir das erste Mal seit langer Zeit wieder acht Teilnehmer

aus unserer eigenen 1.Stufe in die 2. Stufe übertreten lassen. Dies sind

so viele wie schon lange nicht mehr. Mit diesem „Nachschub“ konnte auch das

Fähnli Bahamas wieder reaktiviert werden.


Pfimba 1/09 Pfimba-Sponsoring

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6 Pfimba 1/09

Ausbildung

Die Pfadi Mittelrheintal ist bestrebt immer gut ausgebildete und genügend Leiter

zur Verfügung zu haben. Um dieses Ziel zu erreichen besuchen jedes Jahr

etliche Leiter Kantonale Kurse. In diesem Jahr konnten zusätzlich einige Leiter

das Brevet 1 von der SLRG erfolgreich abschliessen. So kann die Sicherheit

unserer Teilnehmer im und am Wasser noch besser gewährleistet werden.

Kantonale Kurse

Abteilungsleitung

Wir möchten folgenden Personen zu bestandenen Kursen gratulieren:

Tipkurs

- Fabian Grob v/o Panda

- Kaoru Keel v/o Aboo

- Nathan Federer v/o Tox

- Reto Keel v/o Titeuf

- Lukas Schmidheini v/o Gautama

- Rebecca Sieber v/o Aida

LS/T Aufnahmeprüfung

- Fabian Grob v/o Panda

- Kaoru Keel v/o Aboo

- Nathan Federer v/o Tox

- Lukas Schmidheini v/o Gautama

Basiskurs J&S Mitleiter

- Joël Rodi v/o Rama

- Denise Gasser v/o Manana

- Simon Wüst v/o Listo

- Benjamin Voit v/o Baboon

Modul Fortbildung

- Christian Frei v/o Pi

- Sabrina Hutter v/o Shina

- Nadia Sieber v/o Latarka

- Ursina Voit v/o Tschina

Organisation

Auch in diesem Jahr sind wieder einige Mutationen innerhalb der Abteilung zu

verzeichnen. Die Aktuelle Leiterbesetzung ist im Internet auf www.pfimba.ch

ersichtlich.


Pfimba 1/09

Bestände 2008

In unserer Abteilung sind 72 Mitglieder vom Jahrgang 2002 bis 1985 vertreten.

2007 2008

total weiblich männlich total weiblich männlich

1.Stufe 26 7 19 31 11 20

2.Sufe 15 4 11 17 4 13

Leiter 13 6 7 24 8 16

Total 58 17 41 72 23 49

Dank

Abteilungsleitung

Im Namen der Abteilung Mittelrheintal möchten wir allen die sich für die PMR

einsetzen recht herzlich danken. Ein besonderer Dank geht an:

- Christoph Giger v/o van Broc für seine Arbeit als unser Coach im 08

- Den Leitern für ihren Einsatz in der Lagern und an den Übungen

- Unseren Sponsoren und Helfern die uns tatkräftig unterstützt haben

Allzeit Bereit

Nadia Sieber v/o Latarka & Dario Rodi v/o Pan

Abteilungsleitung

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Abteilungskomitee

8 Pfimba 1/09

Nachruf Samuel Voit v/o Wicki

Am 9. Feb. 2009 wurde unser ehemaliger

Abteilungsleiter, Samuel

Voit v/o Wicki, durch einen Skiunfall

auf der Lenzerheide jäh aus dem

Leben gerissen. Wicki war 18 Jahre

lang begeistertes Mitglied unserer

Pfadiabteilung. Als Leiter hat

er später viele Lager mitorganisiert

und mit seinen Gedanken geprägt.

Vieles hat Wicki kritisch hinterfragt,

doch stets war er Optimist. Sein

Leitspruch lautete oft:“ Es geht

schon irgendwie“. Als Zeichen des Fortschrittes hat er mit einem Logo-Wettbewerb

das neue PMR Logo lanciert. Das Sieger-Logo aus dem Wettbewerb,

welches nun jedes neue Shirt oder jeden Pullover trägt, wird uns immer wieder

an Wicki erinnern.

Alles, was die jungen, wissbegierigen Pfadfinder

wissen wollten, konnte er vermitteln.

Wicki hat es verstanden, diese Dinge mit

Freude weiterzugeben. Beim Pfadigruss

wird der Daumen über den kleinen Finger

gelegt. Dies symbolisiert, dass der Starke

dem Schwachen hilft. Dies hat Wicki als

junges Pfadimitglied an einem Weekend

früh erfahren, es hat ihn geprägt und er hat

dieses Denken später weitergegeben.

Auch bei seinem Rücktritt liess Wicki nicht

alles hängen sondern suchte eine gute

Nachfolgeregelung. Sein persönliches

Rücktrittsschreiben endete mit

Allzeit Bereit – Bewusst Handeln!

Nachdem Wicki unsere Abteilung verlassen hat, konnte er der Pfadi den Rücken

nicht zukehren. Er hat im Kantonalverband eine neue Aktivität begonnen,

die leider wegen seinem plötzlichen Unfall zu kurz war. Zu schnell musstest du

uns verlassen.

Das Abteilungskomitee der Pfadfinderabteilung Mittelrheintal


Pfimba 1/09

Meute Hathi

1. Stufe

Nun ist unsere Meute schon dreieinhalb

jährig. Seit der Gründung können wir ein

stetiges Wachstum verbuchen, so dass

wir mittlerweile schon 17 Teilnehmer aus

Rebstein und Widnau haben. Mit Schurken

und Helden, die uns stetig begleiten,

erleben wir die aufregendsten Abenteuer.

Gerade erst von einer halbjährigen

Weltreise zurückgekehrt, bei der wir die

verschiedensten Länder erkundet haben,

zeigt uns auch Globi schon wieder, was

es noch Spannendes zu erfahren gibt, sei

es, wie man eine Wasserschlacht im Hallenbad

veranstaltet oder wie man richtig

mit dem Beil umgeht.

Auch auf unserer Weltreise haben wir vieles kennen gelernt: Als Cowboys

konnten wir uns im Rodeo-Reiten testen, im Rugby gewannen wir beinahe gegen

Australien

und in Finnland schwammen wir in einem kalten See um die Wette, für dessen

Flüsschen wir ein Wasserrad konstruierten. In Indonesien testeten wir während

eines Geländespiels unsere Fähigkeiten als Kakaoproduzenten. Indem

wir Kaffeebohnen sammelten, konnten wir Kerzchen kaufen, um die Bohnen

zu rösten und danach Schokolade zu produzieren. Natürlich hatten wir unsere

Leiter belehrt, dass aus Kaffeebohnen keine Schokolade entsteht, doch am

Schluss kamen wir trotzdem noch in deren Genuss.

Da wir in der Zwischenzeit auch von armen Ländern gehört hatten, entschlossen

wir uns, zusammen mit der Meute Bermuda an der Aktion Strassenkind

von Terre des Hommes teilzunehmen. Wir stellten massenhaft selbst Gebasteltes

her, was wir dann, genau wie Strassenkinder, vor dem Coop verkauften.

Insgesamt durften wir einen Betrag von Fr. 1‘289.55 an Strassenkinder der

ganzen Welt spenden, worauf wir mächtig stolz sind.

Auf alles werden wir sicher noch lange mit Freude zurückblicken.

Mañana

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10 1.Stufe

Pfimba 1/09

Pfila 2008 in Gossau

Am 09. Mai 2008 brach eine Gruppe von Schildbürgern vom Bahnhof Heerbrugg

aus zu einer Reise auf. Das Ziel der Schildbürger war das Pfadiheim

Helfenberg Oberberg in Gossau. Gereist wurde mit dem Zug. In Gossau angekommen

legten die Schildbürger, natürlich rückwärtslaufend, (warum vorwärts

laufen wenn man auch rückwärts laufen kann?) den 5 min Fußmarsch bis

zum Pfadiheim zurück. Im Heim angekommen reichte die Zeit dieses Freitag

Abends gerade noch aus, um das Gepäck zu verstauen, sich einzurichten und

gemeinsam den Lagerpakt zu besprechen. Um ca. 22.00 Uhr war dann Nachtruhe.

Doch wie könnte es bei den Schildbürgern sein? Warum um 22.00 Uhr

Nachtruhe machen, wenn man auch um 23.00 Uhr Nachtruhe machen kann?

Früh morgens am darauffolgenden

Samstag, es war um

08.00 Uhr, gab es dann erst

einmal ein ausgiebiges Frühstück.

Pi unser Lagerkoch mußte

dafür schon bereits um 05.00

Uhr aufstehen. :-) Um 09.00 Uhr

ging das Lager dann so richtig

los. Die ersten Aktivitäten standen

auf dem Programm. Während

des ganzen Tages wurden

diverse Blöcke durchgeführt.

Zum täglichen Programm gehörten

2h Sport. Nicht vergessen wurde aber der Spass. In einem Atelier konnte

man sich sein eigenes Steckenpferd basteln. Um 12.00 Uhr gab es dann wieder

Mittagessen. Und ganz wichtig

für die Schildbürger: Nach dem

Mittagessen folgt die Siesta.

Der Tag war ein sehr schöner.

Die Sonne schien und im Freien

war es einfach herrlich. Nach

dem Essen um 18.00 Uhr wurden

wie nach jeder Malzeit die

Ämtli durchgeführt. Nach den

Ämtli wurde fast immer amerikanisches

Sitzball, das liebste

Spiel der 1. Stufe, auf der grossen

Wiese gespielt. Um 22.00


Pfimba 1/09 1.Stufe

Uhr war dann wiederum Nachtruhe.

Aussage der Leiter: Warum Nachtruhe machen, wenn man auch eine Taufe

machen kann?

Im Pfila 2008 hatten wir 14 1.Stüfler dabei die noch keinen Pfadinamen hatten.

Es war also an der Zeit, diesen 3 Damen und 11 Herren eine Pfadinamen zu

verleihen. Die Taufe dauerte ziemlich lange. (14 Kinder sind schon ganz schön

viele) Jedes Kind ging einzeln einen Kerzliweg. Auf diesem befanden sich dann

jeweils Posten bei denen immer auch ein Leiter war. An den Posten mußte

dann eine Aufgabe gelöst werden. Am letzen Posten wurde den frisch getauften

deren neuer Pfadiname auf die Stirn geschrieben. Doch Achtung, dies war

ein falscher Name. Warum den richtigen Namen schreiben, wenn man auch

den falschen schreiben kann? Erst am darauffolgenden Morgen erfuhren die

14 Wölfli dann ihren richtigen

Pfadinamen.

Der Sonntag verlief dann ganz

ähnlich wie der Samstag. Jedoch

das Frühstück oder besser

gesagt der Brunch war noch

vielfältiger als jener am Samstagmorgen.

Am Nachmittag

dieses auch so schönen Sonntags

kamen dann mal kurz Gewitterwolken

auf und brachten

einen kleinen Regen mit sich.

Nichts für ungut, die Schildbürger

zogen sich ins Haus zurück und formten ihre Salzteigfiguren.

Der Montag verlief dann wie im Flug. Es war der Tag der Abreise. Alle, groß und

klein, waren schon etwas müde von den vergangenen drei Lagertagen. Doch

viel gab es trotzdem noch zu tun. Es mußte gepackt und geputzt werden. Von

der Küche bis zum WC. Um 11.00 Uhr waren wir dann soweit und begaben uns

auf den OL der uns zum Bahnhof Gossau zurück führte. Mit dem Zug fuhren wir

dann wiederum nach Heerbrugg.

11

Leiterteam 1. Stufe


12 1. Stufe

Pfimba 1/09

Contura 08

Im Jahr 2008 durften auch

1.-Stüfler zum ersten Mal an

einem Bundeslager teilnehmen.

Unsere Wölfinnen und

Wölfe wollten sich das natürlich

nicht entgehen lassen,

und so reisten wir mit einem

Zug, gefüllt nur mit Pfadfindern,

von Heerbrugg in die

Linthebene.

An unserem Platz im Unterlager

„BigBang“ stellten wir

gemeinsam unsere Zelte

auf, angeordnet um unseren

Special-Sarasani. Er war über ein Gerüst zu beklettern, das als Mittelpflock

missbraucht wurde. Von dort oben hatte man eine „Bombenaussicht“ über den

ganzen Lagerplatz. Unser Sani war der höchste Aussichtsturm vom gesamten

Unterlager, und so kamen viele Neider, die ihn besichtigen wollten.

Uns wurde aber auch sonst viel Aufmerksamkeit zuteil:

Alle Wölfe nahmen die Mahlzeiten in einem riesigem Esszelt ein. Schon bald

entbrannte ein Machtkampf, wer das beste Lied vor dem Essen sang: Die Welschen

sangen zwar am lautesten, unsere Abteilung hatte jedoch bei weitem

das längste Lied zu bieten, sodass unser Essen beinahe schon kalt war, bevor

wir überhaupt zu futtern angefangen hatten.

Einige Programmblocks bewältigten

wir mit allen anderen

Wölfen zusammen wie beispielsweise

den Spieleparcours,

den Singabend oder den

Bastelnachmittag. Daneben

blieb noch viel Zeit für Sitzball

im Sarasani, Lagerauskundschaftung

und gegenseitiges

Anmalen.

Einmal unternahmen wir einen

Ausflug an den Walensee, um


Pfimba 1/09

1. Stufe

zu bräteln und uns im Stein-Weitwurf zu testen. Einige wagten sogar ein Bad

im kalten See.

Zurück im Lager hockten wir uns dann auf unser „Contura-Stüeli“ und knüpften

Bändeli.

Manchmal fanden Wettbewerbe statt und wir schlugen uns tapfer gegen die

anderen Abteilungen in Sportspielen, Geschicklichkeitsübungen und vielem

mehr. Da es keine Deutsch-Übersetzung gab, wussten wir das Französisch-

Geschwafel der Welschen als überragenden Sieg für uns zu deuten. Wir hatten

es sicherlich verdient, denn einige waren nach den Wettkämpfen so schmutzig,

dass sie sich in einem Bassin bei den sanitären Anlagen zu waschen hatten.

Dies nützte aber nicht viel, hatte doch eine andere Gruppe zuvor violette Farbe

dort hineingeleert. So wurden die Drecksspatzen eben von den Leitern aus

mit den Feuerwehrpumpen abgespritzt, was die Nachbarsabteilung zu nutzen

wusste und ihre Teilnehmer gerade auch noch für eine Dusche zu uns schickte.

Noch manch anderes tolles Erlebnis wartete auf uns und am Ende der Woche

liessen wir das Bula 2008 zwar müde, aber mit überwältigenden Eindrücken

hinter uns.

13

Mañana


14 Pfimba-Sponsoring

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Pfimba 1/09 Pfimba-Sponsoring

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16 Elternrat Gesucht

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2.Stufe

PMR – Foulard Couchepin

Die rechte Seite violett, die linke Seite blau, umgeben von einem weissen Rand

– die Pfa-dikrawatte des Bundesratspräsidenten Pascal Couchepin. Zu seiner

Rede im Bundeslager Contura 08 der Pfadi am 1.August trug er diese stolz

zur Schau. Eine halbe Stunde später tauschte er sein Foulard nach alter Pfadfindertradition

mit einem Teilnehmer. Lukas Schmid-heini v/o Gautama überreichte

die rot-weisse Kravatte der Abteilung Mittelrheintal voll Freu-de dem

Bundesratspräsidenten und erhielt im Gegenzug die im Nachhinein mit Autogramm

Versehene von Couchepin.

17

Tsunami


18 2. Stufe

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Rheintaler Lied

Well mear vom Rhintel seand, das woss doch jedes Kind, mear rupfend Bömm

us wo konni sind.

Be goasch, isch wohr - HA!

Bewegung Dazu:

1. Hand an Ellbogen und mit anderer Hand Zeigfinger drehen

2. Beide Arme richtung Bauch drehen und in die Knie gehen

3. So tun als man Bäume ausrupft -> Vom Boden her mit den Händen in die

Höhe gehen

4. Linker Arm + Hand in den Himmel zeigen -> dann Faust ans Herz -> Dann

Brust raus und Hände an die Hüfte

Idee und Umsetzung:

Thor, Piltz, Transit, Partout, Pi, Latarka, Globus


Pfimba 1/09 Pfimba-Sponsoring

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2. Stufe

20 Pfimba 1/09

Contura 08

Im Summer 2008 hät notürlich au d’Pfadi Mittelrheintal am gröschtä schwizerischa

Pfadilager tail gno. S’ganzi Lager isch i 8 Unterlager unterteilt und i da

Linthebani votailt wora.

Di 1. Stufa und i di 2. Stufa vo da Pfadi Mittelrheintal händ eri Zälter im Unterlager

8 ufgstellt. Sunterlager 8 Hät da Nama Big Bang ka und isch eher französisch

sprächend gsi. Da haisst äs hät relativ viel französisch sprächandi Abtailiga

uf am Lagerplatz ka. Für di Aina sind da eher „unagnemi“ Tön i da Ohra

gsi und für di Andara ischas gad

a supper Möglichkait gsi zum iri

Französischkenntniss ufzfrischa.

Doch au ohni Französisch hämmer

d’Ufmerksamkait vo da andara

Abtailiga schnäll uf üszocha.

Mer händ an Wunderschöna Sarasani

ufbaua. Di 1.Stufa hät sogar

an begehbara Ussichtsturm

ka. Mit am Rhiantler-Liad und

üsana Megaphone hämmer üs

au presentiert.

I däna 2 Wucha hämmer viel Sacha erläbt.

Jedi Abtailig hät eras Programm aigantlich sälber köna gstalta, doch jewils am

Obad häts an Alas fürs ganzi Unterlager gä. Wo s’Thema vom jeweiliga Unterlager

da Theilnehmer kli übermitlat wora isch.

Mer händ a voschidana fraiwilliga Aktiona tailgno.

Zum Bischbil a 2 Öbad hämmer

an Programmustusch mit anara

andara Pfadi gmacht. Dahaisst

si sind amana Obad zu üs ko und

händ bi üsam Programm mitgmacht

und umgekehrt. Aso mer

händ für si an gmüatlicha Gnüserobad

gmacht. Mit Massaga,

Gsichtsmaska, und so witer. Und

si händ für üs daför an unterhaltsama

Casinoobad organisiert.


Pfimba 1/09

Mer händ au amana Spielturnier tailgno wo mer aber us unerklärlicha Gründ

nöd uf am Podescht glandat

sind.

A witeri sportlichi Aktion isch a

Rugbyspiel mit anara andara Abtailig

gsi, nämlich mit da Gösger.

Amana andera Tag hämmer a

klini Wanderig zunara noglägna

Bunkeralag gmacht und händ

döta a Museumsbesichtigung is

Inneri vo da Alag bsuacht.

Laider hämmer i da nöchi nöd

gad an gaignata Platz zum Bada

ka. Doch mer sind glich dazua ko zum üs abküala. Mer händ üs us Brätter, Siel

und Gummiring floss baua und sind dän in See gstocha. Jedas Floss isch au

mit anara Wasserpumpi usgstattet gsi und so hämmer üs gegasitig attakiart.

ga Partyzält ufpimpt wora.

2. Stufe

21

A Highlight, vor allem für üsi Pfadisli

isch da Sieg bim „Pimp mis

Zält gsi“. Si händ a Ameldeformular

für da Gwünnspiel müsa

usfülla. Und so kreativ wi üsi

Pfader und Pfadisli au sind, häts

eri Ameldig dän au gschaft und

si händ gwunna.

Enasis zält isch vom „Pimp mis

Zält-Team“ ufgsuacht wora und

komplett umgstaltat wora. Äs

isch mit Musig, Liachtefekts usgstattat

wora und zumana richti-

Sogar da Couchepin hät üs psuacht und hät vor am Unterlager 8 a Red ghalta.

Da Gautama hät am Couchepin sini signiert Pfadikravattä ergatteret und si dän

da räscht vom Lager mit Rum und Ehre trait. Au d’Squirrel hät au Adänka an

Pascal, i däm si a Foti mit em gschossa hät.

Nochamana 2 wüchiga Zält lager sind mer dänn alli wider voller neua Erfahriga

und Bekantschafta richtig Rhintal gfahra.

Listo


22 Pfimba-Sponsoring

Pfimba 1/09


Pfimba 1/09

2.Stufe

ProbleMlosewandeRung

Bei Regen ins Strandbad? Keine gute Idee! Dies befanden wir schon beim

Ablauf zu unserer geplanten Wanderung nach Einsiedeln (SZ). Doch: Was tun?

Fragen wir doch unseren Transit, der mit 10% allzeit bereit ist und „sis Best“

gibt: Gesagt, getan. Die Lösung: Ins HALLEN-Bad Einsiedeln!

Nach einem gemütlichen Marsch mit gelegentlichem Nieselregen (aufgepasst

Alpha-Centauris: Regen macht zwar schön, aber ZU schön ist kitschig!) und

einer mit Zeitungen (natürlich kommt allerdings keine an die Volkszeitung ran!)

bestückten Fahrt ging es direkt zum Wallfahrtsort (der Flirt-Zug ist fast so toll

wie der thurgauische Thurbo! Ehrlich!). Aber: Eine Schanze ist zwar vorhanden,

aber von einem Hallenbad – weit und breit keine Spur! Nun gut, machen

wirs wie die Japaner: Kiosk – Kathedrale – Metzg – Abfahrt zum Hallenbad Wädenswil

(und das alles innerhalb von wenigen Minuten! Jaja: Touristen können

sich ein Stück PMR ruhig abschneiden!). Aber: Unsere Zweitstüfler scheinen

vom Pech (zum Glück aber ohne Schwefel) verfolgt! Erst in 6 Tagen öffnet das

Bad wieder. Aber eine Rheintalerin wie die PMR lässt sich niemals unterkriegen!

Also: Ab ins nahegelegene Strandbad, denn Petrus scheint uns schon

besser gesinnt als am Morgen. Nur: Ein Unglück kommt bekanntlich selten

allein. GESCHLOSSEN!

Die PMR wäre allerdings nicht die PMR, fände sie nicht abermals eine Lösung.

Mit den von der tollen, welschen Big-Bang-Organisation (an dieser Stelle herzlichen

Dank und B-R-A-V-O für euer tolles Französisch! *schmelz*) zur Verfügung

gestellten Tages-GAs geht es weiter. Und zwar: auf einem prächtigen

(beinahe AIDA-) Schiff. Denn: „Eine Seefahrt, die ist lustig!“ Im Bad angekommen

(ja: Es ist vorhanden UND offen!) scheint langsam auch die Sonne wieder.

Und das vom Regenwasser eisgekühlte Nass kann unseren starken Männern

nichts anhaben! Die Damen begütigen sich derweil mit dem Luxus von warmen

Duschen, spülbaren Toiletten, elektrischen Föhns und wunderschönen

Gesichtern in Spiegeln (nämlich: ihre eige-nen!) – endlich!

Tja: Der Einfallsreichtum der PMR ist nun einmal… Unübertrefflich!!!

Gewinnfrage: Wie viele Kilometer hat die PMR an dieser „Wanderung“ eigentlich

ZU FUSS zurückgelegt?;)

Shina

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2. Stufe

24 Pfimba 1/09

Die Grosse Zeltaufbau- und Flickerei

Wie von vielen von euch vielleicht schon persönlich erlebt, waren unsere Zelte

lange Zeit in keinem wirklich guten Zustand. So war es vielfach normal, das

ganze Lager über nur einen Eingang zu nutzen, da der andere mit Sicherheitsnadeln

zugemacht werden musste. Oder man brauchte 3 Zeltsätze, um

schlussendlich ein vollständiges Schlafplätzchen zusammen zu haben. Natürlich

konnte man dieser Situation auch Positives abgewinnen: die Kreativität

beim Aufstellen wurde dadurch definitiv gefördert!

Und schlussendlich ging es ja immer irgendwie. Deshalb wurden Ende Lager

auch alle Zelte wieder eingepackt ohne das irgendwas geflickt wurde. So diese

Probleme von Lager zu Lager weitergeschleppt (wortwörtlich: je so ein Zelt

gelupft?!). Bis wir dann nach dem Bundeslager beschlossen, endlich etwas

dagegen zu unternehmen! Wuhu!

So trafen sich ganz viele Pfadileiter und –venner und –sympathisanten im Garten

der Familie Sieber um das Problem gemeinsam anzupacken. Kurzfristig

mit dabei: Pandas Mami Ursi Grob mit ihrer Nähmaschine, viel Fachwissen

und anderen sehr nützlichen Flick-Utensilien. Der ganze Garten wurde zwecks

besserer Übersicht mit Innen- und Aussenzelten ausgelegt. Und dann fing das

Schaffen an: Löcher flicken, Heringschlaufen ersetzen, Nähte ausbessern,

Stangen austauschen uuuund so weiter. Die schlimmsten Fälle wurden den

fachkundigen Händen von Ursi Grob übergeben.

Am Ende der ganzen Arbeit hatten wir endlich wieder ordentliche, ganze Zelte

beieinander. Da aber nicht alle Defekte an Ort und Stelle beseitigt werden

konnten, war Ursi Grob so nett, diese in den Zick-Zack zu nehmen und dort

fertig zu flicken. An dieser Stelle noch mal ein riesiges DANKESCHÖN!!!

Latarka

Schmid & Grob, Bahnhofstrasse 3, 9445 Rebstein Tel 071 770 02 25

Haben Sie ein Zelt zu flicken

möchten sie ein Pfadihemd besticken?

Kommen Sie bei uns vorbei

wir flicken und besticken Allerlei.

Unser Sortiment umfasst:

Wolle, Mercerie, Tag- und Nachtwäsche,

Näh- und Flickservice, Pfaff Nähmaschinen


Pfimba 1/09 2. Stufe

Sonnag

Sommerlager 2009 St.Peterzell

Angefangen hat das ganze Lager mit dem Antreten

am Bahnhof Heerbrugg um 9:00. Alle begrüssten

sich und gaben die Notfallzettel Pan ab. Das Thema

war Siedler. Zu diesem Thema spielten die am

Antreten erschienenen Leiter ein kurzes Pantomimentheater

vor, bei welchem der Chef alle Arbeiter

entliess und diese darauf mit einem Bauer ins

Tauschgeschäft eintraten. Danach gab es noch

klassische Pfadikurzspiele wie „Chum-Mit-Gang-

Weg“ oder „Pflockspiel“. Wir verabschiedeteten

uns von unseren Eltern. Die eine oder andere Träne floss, doch alle freuten

sich riesig auf das Abenteuer Pfadilager.

Um 11:23 fuhr unser Zug in Richtung St.Peterzell ab. In Herisau mussten wir

dann auf das Postauto umsteigen, welches uns dann direkt nach St.Peterzell

brachte. Bei der Sekundarschule haben wir noch ein paar kurze Spiele gespielt.

Die Leiter verkündeten uns dann, dass der Hike startet. Wir konnten je

eine Blache und eine Zelteinheit holen, danach wurden wir in die Lagergruppen

eingeteilt, welche jeweils zusammen auf den Hike gingen. Während dem Hike

sollte jedes Team eine Fahne für ihre Gruppe basteln und eine Spielfigur. Gegen

den Abend kamen dann die Leiter, die unseren Schlafplatz schwerstens

unter die Lupe genommen haben.

Montag

25

Newa, Panda

Um 11:00 trafen alle Teilnehmer am Lagerplatz ein. Es war noch relativ rutschig

und matschig, da es am Wochenende heftig geregnet hatte und sich der Lagerplatz

an einem Hang befindet. Es gab da schon die eine oder andere dreckige

Hose. Noch vor dem Mittagessen haben wir unsere Zelte aufgestellt, das im

Bula gepimpte Zelt war leider nicht dabei. :‘-(

Nach dem anstrengenden Zeltaufbau gab es endlich zu Essen. Die Küche hatte

leider etwas Verspätung, doch die Salzkartoffeln mit Fischstäbchen waren

sehr fein, auch wenn die Fischstäbchen nicht mehr ganz in Stäbchenform waren.

Das Warten hat sich gelohnt.

Nach dem Essen werden wie üblich in einem Lager die Ämtli erledigt.


26 Pfimba 1/09

Danach gab es eine kurze Einführung in die Lagerbautechnik, als Highlight das

Blachenlied von Baboon. Danach ging es daran, die Theorie in die Praxis umzusetzen

und das grosse Firstzelt aufzustellen. Die grösste Arbeit stellte wohl

das Blachenknüpfen dar.

Im anschliessenden Sportblock wurde unsere Ausdauer das erste mal beansprucht.

Wir mussten Bälle fangen, werfen und uns dabei noch flink freilaufen.

Nach dem witzigen Sportblock, welcher einige wohl ziemlich „geschlaucht“ hat,

gab es das verdiente Nachtessen. Das Gericht Pilaw kannten die wenigsten,

doch die meisten waren davon begeistert.

Vor den Ämtli wurden wir von Pan noch dazu aufgefordert, sauber abzuwaschen,

da das Geschirr vom Mittag noch relativ dreckig war.

Zum ersten Mal hat am Montag dann das Mottospiel „Siedler, das Spiel“ stattgefunden.

Es ist eine Abwandlung vom bekannten Brettspiel „Die Siedler von

Catan“ welches vergrössert wurde und so gespielt. Die Rohstoffe wurden jeweils

bei diversen Spielen während dem Tag verdient und konnten am Abend

auf dem Brettspiel verbaut werden.

Vor dem Mottospiel gab es immer noch die Teilnehmerstunde, in welcher aktuelle

Probleme in der Gruppe diskutiert werden konnten. Jede Gruppe wurde

von zwei Leitern betreut.

Im Sing-Song gab es ein Lieder-Rate-Quiz, die Lieder wurden danach jeweils

gesungen. Der grösste Wunsch der meisten Teilnehmer „Bolle“ wurde kurz vor

Schluss auch noch erfüllt.

Beim Tagesabschluss konnten alle den Tag nochmals gedanklich nachspielen

und sich an die schönen Momente erinnern. Danach legten sich alle müde aber

gemütlich in ihre Zelte.

Dienstag

2. Stufe

Newa, Panda

Am Morgen wurden wir von den Leitern mit lauter Musik geweckt, nach dem

anstrengenden Morgensport gab es Brot, Gonfi und frische Milch zum Zmorge.

Die Ämtli wurden zügig erledigt und im anschliessenden Sportblock gab es fein

fein sport von aboo. Es ging um tragen fangen prellen.

Die Chäshörnli zum Zmittag waren sehr gut und wurden von allen genossen.

Danach bauten wir an den Lagerbauten weiter, unter anderem Halterungen für

Beile Sägen. Zudem stellten wir noch ein Eingangstor auf, bei welchem Sprudel

plötzlich mit Farbigen Händen und Füssen auftauchte. Die Extremitäten wur-


Pfimba 1/09 Pfimba-Sponsoring

27


2. Stufe

28 Pfimba 1/09

den für ein Muster auf dem Tor benötigt.

Im anschliessenden Sportblock ging es darum, eine gewisse Strecke mit diversen

Vorgaben zurückzulegen. Es ging akrobatisch zur Sache und war sehr

lustig aber nicht einfach.

Nach den Minestrone zum Znacht konnten zum ersten Mal die während dem

Tag gewonnenen Rohstoffe auf dem Spielbrett verbaut werden. Die ersten

Strassen und Siedlungen entstanden.

Am Abend war chillen angesagt. Wir konnten tun, was wir wollen, die meisten

von uns spielten jedoch „Die Werwölfe vom Düsterwald“ - auch bekannt als

„Werwölfle“ unter der Leitung von Pi.

Noch beim Tagesabschluss ahnte niemand, was diese Nacht stattfinden würde,

nur die Venner und Leiter waren involviert und freuten sich schon.

Newa, Panda

Taufe

Das grosse Ereignis, was diese Nacht stattfand, war die Taufe. Wie üblich wurden

wir Täuflinge mitten in der Nacht geweckt. Wir mussten uns warm anziehen,

danach sollten wir auf den Weg gehen und wurden dort bereits von Pi erwartet.

Mit dem Auto fuhren wir danach den kurvigen Weg zum Anfang der Taufe, wo

uns Tsunami und Squirel an einem kleinen Feuer erwarteten. Wir mussten auf

einen Zettel unseren alten Pfadinamen aufschreiben und diesen ins Feuer werfen.

Wir waren ab jetzt namenslose Pfader. Wir wurden der Reihe nach los geschickt.

Der Weg zum Anfang der Schnur, welcher wir nachher folgen sollten,

war nicht einfach. Der Schnur gefolgt trafen wir bald Aebi, welcher uns auf den

Kerzliweg schickte. Baboon hing an einem Baum und hatte einen Galgen um

den Hals und erschrak uns mächtig. Die Knickliechtli und die Kerzen wiesen

uns den steilen Weg zum nächsten Posten, wo uns Panda schon erwartete.

Er schickte uns durch einen Blachenschlauch. Am Ende des Schlauches wies

uns Panda den Weg zum nächsten Posten, von welchem wir die Kerzen von

weitem her sahen. Er führte durch eine steile Wiese und wir stolperten einige

Male. Unten wurden wir von Pan und Gautama erwartet, welche uns erschraken

und Rasierschaum ins Gesicht schmierten. Danach wiesen uns die Kerze

in den dunkeln Wald, in welchem wir kaum noch etwas sehen konnten. Caruso

erschrak uns direkt beim Waldeingang und wir liefen in ein durchsichtiges Band

hinein, welches uns auch erschrak. Es ging weiter zum nächsten Posten, wo

uns Tox erwartete. Er liess uns durch den Bach gehen, spritze uns danach mit

Wasser voll und stäubte uns im Anschluss mit Mehl voll.

Am Ende des Kerzenweges wartete Listo auf uns, welcher uns als letzte Auf-


Pfimba 1/09

gabe einen Trank gab. Danach schrieb er uns den neuen Pfadinamen auf den

Rücken und wir durfen zu Pi ans Feuer sitzen und uns waschen. Pi hat uns

noch ein paar Guetzli gegeben und wir gingen wieder schlafen.

Mittwoch

2. Stufe

29

Viva, Panda

Am Morgen nach der Taufe waren wir alle noch ein bisschen müde obwohl wir

eine Stunde später geweckt wurden.

Nach dem Morgenessen

begaben wir uns für einen

Sportblock auf die Spielwiese.

Auf der Wiese bauten wir

Menschenpyramiden verschiedener

Arten in unterschiedlichen

Spielformen.

Als wir zurückkamen von

der Spielwiese begrüsste

uns Baboon erklärte uns die

Tipps des Kochens. Wir durften

danach der Küche beim

Zubereiten der zwei Sorten


30 Pfimba 1/09

Risotto helfen, wobei uns die Küche lediglich sagte, was zu tun war.

Nach dem Risotto und den Ämtli hatten wir den ersten JP/P/OP-Pfaditechnik-

Block zum Üben für die kommende Prüfung. Wir lernten, wo man Zelte aufstellt,

was für Blachenzelte es gibt, verschiedene Knöpfe und deren Anwendungsbereiche

sowie die erste Hilfe bei einem Unfall oder einer Verletzung.

Der Anschliessende Sportblock machte allen riesen Spass. Es ging zuerst darum,

in einer Staffete einen Plastik, Wasser und Herringe zu holen, die anschliessend

zu zwei Rutschen aufgebaut wurden. Auf diesen Rutschen gab

es noch weitere Spiele bevor die eine Rutsche nachher in steileres Gelände

verschoben wurde und das freie Rutschen eröffnet wurden.

Zum Znacht gab es Fotzelschnitten, die meisten Fanden es sehr gut, doch

Gautama hätte sie lieber versalzen gehabt.

Nach dem Siedler-Spiel legten die frisch getauften Pfader das Taufversprechen

ab, die anderen erneuerten ihr Taufversprechen. Danach gab es bereits

wieder den Tagesabschluss und wir gingen wieder schlafen.

Donnerstag

2. Stufe

Newa, Panda

Wie jeden Tag wurden wir am Morgen früh geweckt um danach Morgensport

zu treiben. Bereits währen dem Essen machten die Leiter Andeutungen, dass

wir genug essen sollen damit wir die Strenge Wanderung durchhalten können.

Gleich nach dem Essen gab es von Pan eine Einführung, wie man einen Rucksack

für eine Wanderung richtig packt. Je länger wir für Alles benötigten, desto

schneller mussten wir wandern, dies wurde uns bis zum Wanderungsbeginn

immer wieder erzählt.

Nach dem Packen brachte uns Baboon bei, wie man mit dem Kompass umgeht

und wie man richtig Karte liest.

Anschliessend mussten wir unser Essen selber kochen. Jede Gruppe „kochte“

einen Gang. Zu Essen gab es Salat, Mah-Meh und Erdbeertörtchen. Die Qualität

des Essens war zwar nicht gleich gut wie von unserer super Küche und es

dauerte auch ein bisschen länger, doch Übung macht den Meister. So wird es

beim nächsten mal auch sicher nicht mehr vorkommen, dass das Nudelwasser

eine Stunde zu spät über das Feuer gestellt wird oder der Schlagrahm zu Butter

wird. Das Essen war aber sehr fein, auch wenn die Erdbeertörtchen schwierig

zu essen waren, ohne sich zu bekleckern.

Trotz diesen Pannen waren wir um 15:00 bereit zum ablaufen. Pan liess uns


Pfimba 1/09

wie im Militär in Zweierreihe einstellen und erzählte uns, dass wir nun zur Zwei-

Tages-Wanderung aufbrechen, dass wir nicht reden dürfen und dass wir, wegen

der Verspätung beim Essen bis um 23:00 Wandern müssen. Als er dann

am Schluss sagte: „... ich wünsche euch nun viel Spass auf dem Hike 2“ und

alle Leiter die Rucksäcke wegwarfen und anfingen, zu lachen, waren wir alle

verwirrt, da niemand richtig begriff, was hier eigentlich gespielt wurde. Wir

freuten uns riesig, als wir endlich begriffen, dass uns keine strenge Wanderung

sondern ein Hike bevorstand. Die Leiter zeigten uns, dass ihre Rucksäcke federleicht

waren, meist nur ein Schlafsack beinhalteten. Wir konnten noch unsere

Dinge verräumen, welche wir auf dem Hike nicht benötigten. Die Leiter übergaben

den Gruppenführern die Hike-Aufgaben, welche darin bestanden, aus

den 5 Siedlerrohstoffen (Legostein, Zinn-Bälkchen, Kleines Reagenzgläschen

gefüllt mit Körnern, Wattebausch, Holz mit Loch) etwas möglichst Wertvolles zu

ertauschen und Stempel von möglichst vielen Dörfern zu holen.

Danach brachen wir alle zum zweiten Hike auf. Wir fuhren zuerst alle zusammen

mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach Wattwil wo wir uns dann in die

einzelnen Gruppen aufteilten. Eine Gruppe kam in Wattwil im Hotel National

unter während die zwei anderen Gruppen im Pfadiheim der Pfadi Wattwil ihr

Quartier bezogen. Gegen den Abend kamen uns dann die Leiter besuchen.

Freitag

2. Stufe

31

Newa, Panda

Am Morgen erfüllten die meisten Gruppen ihre Hike-Aufgaben und wir trafen

uns alle wieder um 11:30 am Bahnhof Wattwil. Wir waren danach viel zu früh

zurück in St.Peterzell, so dass wir zuerst noch im Necker baden gehen konnten

bevor wir zurück zum Lagerplatz wanderten.

Als wir zurück waren, konnten wir unsere Sachen verräumen, danach lernten

wir etwas über Knoten und Material. Wir lernten auch das Baboon‘sche Blachenlied

kennen.

Beim Anschliessenden Sportblock ging es richtig rund. Zuerst trollten wir einen

Hang hinab, danach mussten wir Carusos Schuhe durch rollende Ringe hindurchschmeissen,

bevor wir vom Regen unterbrochen wurden und ein Ei mit

einem Ring sicher zurück zum Lagerplatz bringen mussten.

Nach dem Abendessen stand wieder das Siedler-Spiel auf dem Programm. Da

die Runde am Donnerstag wegen des Hikes ausgefallen war, spielten wir zwei

Runden.

Am Abend konnen wir tun, was wir wollten. Viele von uns werwölfleten aber,

Pan übernahm die Spielleitung.


32 Pfimba 1/09

Während dem Abend kam noch Besuch von Leitern, welche dieses Jahr nicht

am Lager teilnahmen. Sie spielten danach beim Werwolf mit und nach dem

Tagesabschluss gingen wir alle wieder in unsere Schlafsäcke.

Samstag

2. Stufe

Newa, Panda

Am Morgen wurden wir früh geweckt und danach

gab es zu Morgen essen. Gleich nach den Ämtli

hiess es dann Lunch Fassen und um 9:15 wanderten

wir los zur Bushaltestelle. Wir waren viel zu

früh dort, so dass wir uns die Zeit noch mit Frisbee,

Jonglieren und Rugby vertrieben. Das Postauto

brachte uns anschliessend zum Bahnhof Wattwil

von wo aus wir zum Freibad spazierten. Dort

angekommen gab es zuerst ein durchzählen und

kontrollieren, danach zogen sich alle um. Bevor es

aber ins Wasser ging, mussten wir zuerst noch eine

Runde rund ums Bad rennen, damit wir alle schön

warm waren. Danach kontrollierte Aboo, dass sich

alle duschten und wir machten uns auf ins kühle

Nass. Der Sprungturm war am beliebtesten, da

sich dieser direkt vor unserem Niederlassungsort

in der Badi befand. Es gab diverse Kunststücke zu

bestaunen.

Als sich alle erfrischt haben, gab es diverse Stafetten-Läufe bei welchen es

Rohstoffe für das Siedler-Spiel zu gewinnen gab. Nach diesem strengen Sportblock

durften wir uns in der Badi frei bewegen. Die meisten gingen nochmals

ins Wasser und duschten sich anschliessen während die meisten Leiter im

Badi-Restaurant etwas assen.

Um 15:00 besammelten wir uns am Ausgang der Badi und begaben uns auf den

Weg zurück zum Bahnhof. Da unser Bus erst in einer Stunde abfuhr, durften

wir noch in Wattwil shoppen gehen. Die meisten kauften im Migros gegenüber

dem Bahnhof etwas ein. Pan spendierte uns allen Glace, welche alle dankend

nahmen. Shio behauptete darauf, er könne 3 dieser Glaces in 67 Sekunden

verspeisen. Natürlich wollten dies alle sehen, doch ass er diese Glaces nicht,

sondern stopfte sie sich in den Mund, auch wenn dafür kein Platz mehr war. Wir

lachten so sehr, dass auch Shio zu lachen begann und die Hälfte der Glace auf

den Boden fiel. Pan meinte, er solle nun doch die ganze Glace essen, worauf

er die Glace vom Boden aufnahm und weiterass.


Pfimba 1/09

Auf dem Nachhauseweg schliefen im Postauto ein paar Leute ein, da sie so

müde waren vom Baden, doch niemand verpasste die Haltestelle und wir kamen

alle am Lagerplatz an, wo uns die Küche mit Pot au Feu erwartete.

Pan erklärte sich am Abend freundlicherweise dazu bereit, den Spielleiter beim

„Werwölfle“ zu übernehmen. Wir spielten dies den ganzen Abend, bis wir dann

nach dem Tagesabschluss wieder in unsere Zelte verzogen.

Sonntag (Besuchstag)

2. Stufe

33

Newa, Panda

Am Morgen erwachten wir und erwarteten bereits voller Vorfreude unsere Eltern,

welche uns am heutigen Besuchstag besuchen kommen sollten. Bevor

die Eltern aber da waren, gab es noch einen von Listo organisierten Sportblock,

bei welchem wir Hornussen und Seilziehen machten. Als wir zurückkamen,

waren bereits die ersten Eltern da, welche nun nach und nach auf dem

Lagerplatz eintrudelten. Die Freude am Besuchstag war sowohl auf Seiten der

Kinder als auch auf Seiten der Eltern. Wir erzählten den Eltern, was wir bereits

erlebt haben, vorallem die Taufe war ein grosses Gesprächsthema. Zum Mittagessen

gab es dann viele unterschiedliche Salate. Zusätzlich gab es für uns

noch Cervelats und die Eltern durften das eigene Grillgut auf dem Grill braten.

Nach dem Essen gab es einen Postenlauf, bei welchem wir mit unseren Eltern

gemeinsam teilnehmen konnten. Wir spielten während diesem Postenlauf

Blachenvolleyball und Blachenschnurfussball. Am Meisten Spass machte aber

wohl der dritte Posten „Dessert Essen“. Unsere Eltern haben fleissig gebacken

und wir haben viele unterschiedliche Kuchen gegessen. Die Eltern machten

sich danach wieder auf den Nachhause-Weg. Firenze, Ülä und Platon verliessen

ebenso das Lager mit ihren Eltern zusammen.

Um 17:00 startete dann der Sportblock, bei welchem es ums Kämpfen ging.

Wir gingen zuerst auf unsere Spielwiese, wo uns dann Tox die verschiedenen

Kampfarten erkärte und was man tun muss, dass die Kämpfe fair bleiben. Dazu

gehört unter anderem das Hände schütteln vor dem Kampf und das sofortige

Beenden des Kampfes, wenn der Gegner „Stop“ sagt. Mit diesen Regeln ausgestattet

bestreiten wir nun diverse Kämpfe gegen unterschiedliche Gegner.

Der wohl entspannendste Teil dieses Blockes war die Massage im Anschluss

an die Kämpfe.

Unmittelbar nach dem Nachtessen startete die Knöpflitagchef-Wahl. Die erste

Aufgabe der Wahl war, sich im Schlamm so lang wie möglich zu wühlen, bis

man so dreckig wie möglich war. Dies führte zu spektakulären Köpflern in den

Schlamm hinein. Da nachher alle voller Dreck waren, war die nächste Aufgabe,


34 Pfimba 1/09

so lang wie möglich im kalten Bach drin zu sitzen.

Da nach 5 Minuten immer noch keiner aus dem Wasser kommen wollte, der

nächste Block auf dem Programm stand und Erkältungsgefahr bestand, wurden

alle aus dem Wasser geholt.

Nachdem alle Trocken waren, machten wir uns auf zum Nachgeländespiel. Wir

begaben uns in den nahen Wald, wo bereits verschiedene Dinge markiert waren.

Das Ziel jeder Gruppe war es, eine Schnur von ihrer Siedlung (Baum) zum

Paradies (Zentrale) zu spannen. Dazu mussten sie zuerst Geld verdienen, mit

welchem sie dann Schnüre kaufen konnten. Die Verdienstmöglichkeiten waren

vielseitig: Einerseits konnte man das Geld einfach stehlen, Witze oder Märchen

erzählen oder um das Geld fighten.

Nach dem Interessanten Geländespiel trafen wir uns zum Tagesabschluss,

doch gab es vor dem Tagesabschluss noch die wichtige Frage des Knöpflitagchefes

zu klären. Wir stimmten ab über den Knöpflitagchef, die Vorschläge von

Newa fanden den grössten Anklang.

Montag (Knöpflitag)

2. Stufe

Newa, Panda

Am Montag war der Knöpflitag. Am Knöpflitag sind die Leiter-Teilnehmerrollen

für einen Tag vertauscht.

Da unsere Leiter nicht aufstehen wollten, haben sie sich am Abend davor vor-


Pfimba 1/09

bereitet und sich Wasserspritzen in ihr Zelt geholt. Als wir sie dann Wecken

wollten, öffneten sie ihre Zelte und wollten uns mit Wasser vollspritzen. Die meisten

von uns konnten aber noch rechtzeitig ausweichen. Als ihnen das Wasser

ausgegangen ist, standen sie dann auf und wir organisierten den Morgensport.

Wir spielten Blachenvolleyball. Die Leiter heulten, da sie wieder ins Bett wollten

und noch müde seien. Sie haben kindisch getan und das Verhalten von ein

paar Teilnehmern im extremen gespielt. Sie wollten nicht mehr spielen, da sie

Hunger hatten und haben gemotzt, wann es denn nun endlich Zmorge gäbe.

Als es dann endlich Zmorge gab, durften die Leiter zuerst anstehen. Natürlich

gab es am Knöpflitag Speck, Rührei und Nutella.

Danach wollten wir einen Sportblock veranstalten, doch die Leiter waren nicht

motiviert, da sie nicht wie versprochen bis um 11:00 schlafen konnten und die

Hälfte ging wieder schlafen.

Die restlichen Leiter haben gewerwölflet.

Am Nachmittag waren wir noch Baden. El Niño und Fox haben noch einen

Sportblock organisiert, an welchem 5 Leiter teilnahmen. An diesem Sportblock

spielten sie „Schitlivertschutte“ . Die Leiter wollten aber lieber etwas anderes

spielen und haben sich mit einer Blache zugedeckt und geweint.

Zum Abendessen gab es danach Thon Spagetti und Tomatenspagetti. Danach

spielten wir zusammen wieder Werwölflen. Anschliessend war Tagesabschluss

und viele der Teilnehmer haben gesagt, dass die Leiter extrem übertrieben

haben.

Dienstag

2. Stufe

35

Newa, Panda

Nach dem Morgenturnen und dem Morgenessen gab es den Täglichen Sportblock.

Dieser bestand heute hauptsächlich aus Völkerball.

Nach diesem Sportblock richteten wir uns für das Geländespiel, welches bis

am Abend dauern würde.

Als erstes gab es im Geländespiel Geld zu verdienen, welches an einem Baum

hing und von den Leitern verteidigt wurde. Die Leiter konnten uns in ein Gefängnis

stecken, welches auch von 2 Leitern bewacht wurde. Um dieses Geld

zu vermehren gab es danach Casino-Posten. Mit diesem Geld musste dann

unser Gruppenleiter auf einem Brettspiel ähnlich „Risiko“ Soldaten kaufen und

Länder erobern. Das Ziel vom ganzen Spiel war es, am Schluss am meisten

Länder zu besitzen.


36 Pfimba 1/09

Danach gab es diverse Posten, bei welchen kleine Aufgaben zu erledigen waren

um Geld zu verdienen. Später gab es dann noch ein Rollenspiel, bei welchem

die Leiter verschiedene Rollen wie z.B. Pinocchio, Donald Duck, etc.

annahmen und verschiedene Sachen wollten und geben konnte. Das Ziel war

es, heraus zu finden, wer was wollte. Nach diesem Spiel gab es Znacht. Es

gab Bratkartoffeln mit Speck und Gemüse. Danach ging es wieder mit diversen

kleinen Aufgaben weiter bis dann das Spiel etwa um 21:00 beendet wurde.

Im Anschluss wurde noch das Siedlerspiel gespielt und danach war wieder

Tagesabschluss.

Mittwoch

Newa, Panda

Nach dem Morgenessen gab es einen Sportblock, bei dem wir in unseren

Gruppen verschiedene Kämpfe austrugen. Danach gab es für den Abend ein

Casting „PMR’s next Topsiedler“ bei welchem wir verschiedene Darbietungen

vortragen konnten. Aus diesen Castings wählte die Jury die acht Finalisten

aus, welche dann am Abend bekannt gegeben wurden. Unmittelbar nach dem

Casting gab es Mittagessen. Nach dem Essen gingen wir Baden und Saunen,

um 14:00 kam dann der Bauer dem die Wiese gehört hat mit dem „Bschütti“-

Fass voller Wasser und beschleunigte unsere Rutschbahn extrem. Die meisten

Rutschten und es machte riesig Spass. Bis dann plötzlich der Plastik riss. Den

letzten Teil der Rutsche wurde auf der schlammigen, nassen Erde gerutscht.

Danach folgten die JP/P/OP-Prüfungen, welche die meisten noch in Badehosen

absolvierten.

Anschliessend gab es noch ein Sportblock, bevor es dann wieder Znacht gab.

Nach dem Nachtessen folgte dann die Entscheidung bei „PMR’s next Topsiedler“

bei welchem sich Aebi knapp vor Viva und Squirel durchsetzen konnte. Im

Anschluss gab es dann noch drei Vulkane bei der Rangverkündigung, danach

war bereits wieder Tagesabschluss.

Donnerstag

2. Stufe

Newa, Panda

Während dem Morgenessen machten uns die Leiter bereits darauf Aufmerksam,

dass wir am nächsten Tag abreisen werden. Nach dem Sportblock, bei

welchem wir verschiedene Spiele durchführten, ging es an den Abbau der Lagerbauten.

Zuerst wurde das grosse Firstzelt abgebrochen und Blachenbünde

gebildet. Zudem wurde unsere Chill-Plattform abgebaut. Diese wurden danach

neben die Leiterburg zum verladen bereitgelegt.


Pfimba 1/09

2. Stufe

Danach gab es Mittagessen. Am Nachmittag haben wir dann das Materialzelt

und das Schlafzelt von der Küche abgebaut. Danach haben wir auch noch

den Hochbau, auf welchem das Küchenzelt

gestanden hat, abgebaut. Die

Sauna wurde auch noch abgebaut.

Der Abend wurde mit einem fantastischen

Znacht a la Pfadi eingeläutet.

Unsere super Küche hat den ganzen

Metzgerladen ausgeräumt und lieferte

uns 6.5 Kilo Fleisch vom feinsten. Es

gab von Straussenfilet über Fleischrollen

bis Koteletten, ein Traum eines

jeden Pfaders. Nach dem die Ämtli erledigt

waren ging es gleich weiter mit

dem Finale unseres Siedler Spiels.

Es gab 2 Siegerteams, die Gruppe

von Newa und die Gruppe Aebi haben

sich durch viel strategisches Geschick

und guter Zusammenarbeit den Sieg

erkämpft. Anschliessend durfte das

Dankesgeschenk an unseren tollen

Lagerplatzbesitzer übergeben werden.

37


38 Pfimba 1/09

Als alle wider ein bisschen in ruhigerer Stimmung waren wurden um das Lagerfeuer

die Auszeichnungen für die JP/P/OP Prüfung verteilt. Bis auf 2 Pfader

erhielten alle eine Auszeichnung der Pfaditechnik Prüfung.

Freitag

2. Stufe

Panda, Aboo

Der letzte Tag des Lagers wurde mit einem super Morgenturnen mit Pan gestartet.

Nachdem ausgiebig gefrühstückt wurde hatten wir noch ein letztes Mal

Sport bevor es dann mit den letzten aufräum- und fetzel-aufgaben weiter ging.

Beim letzten Mittagessen durften wir noch alle Reste die uns die Küche zu

bieten hatte essen, unter anderem grossartige Sabberbrötli (restliches Chilli auf

Brot = viel kleckern und sabbern). Als wir dann noch einen kurzen Rückblick

vom Lager hatten hiess es dann leider schon wider „Abteilung marsch“ nach

Hause.

Und schon waren 2 wunderschöne, von Brämen geplagte Wochen vorüber. Bis

nächstes Jahr :D

Aboo


Pfimba 1/09 Bilder

39


Leiter

40 Pfimba 1/09

Akku Weekend 2008

An einem Samstag im November traf man in Heerbrugg in der Frühe schon

allerhand komische Gestalten an. Bewaffnet mit Schlafsack und Agenda machten

sich die Leiter der PMR auf zum Pfadiheim Heerbrugg, wo das diesjährige

Akku-Weekend stattfinden soll. Als die ersten verschlafenen Leiter eintrafen

brannte dank Pan & Rama schon ein schönes Feuer im Kamin und das ganze

Haus stank nach Rauch, Als endlich die Zweite hälfte der Abteilungsleitung

eigetroffen war begannen wir den Morgen mit einer Sitzung und sitzen bis zum

Zmitag (Bratwürste und Spaghetti ohne Sauce). Plötzlich bemerkten wir, das

niemand ausser pan ein Mätteli mitgebracht hatte (da es nicht auf der Packliste

stand) und schickten das CDS-Büssli mit Piltz zu jedem nachhause , die Mätteli

(oder für sich selber & Shina Eine Matratze) zu holen. Mit ihm gingen auch Aida

und Tsunami, die für den Weihnachtsmarkt noch einige dringende Einkäufe zu

tätigen hatten.

Nach einer Weiteren Sitzung stimmten wir uns frierend auf die Weihnacht ein,

indem wir (von Piltz möglichst behindert) einen Adventskranz bastelten. Trotz

gespaltener Kerze gelang uns schlussendlich der Kranz. Vielen Dank auch

dem drei-Beine-spezialist Pi, der uns bei der Konstruktion unseres Werkes

stark unterstütze. Währenddessen erforschte Tsunami das Wunder des heissen

Schnees: was passiert, wenn ich ein Schneeball erhitze? Werde ich mir

daran die Finger verbrennen?

Nach unserem Znacht (Wienerli, gewärmte Spaghetti und Brot, juhuii) begann

die grosse Überraschung des diesjährigen Akku-Weekends. Umständlich fuhren

wir nach St.Gallen (Titeuf verpasste fast den Bus, da er draussen stehen

blieb und winkte) und gingen in den Säntispark! Alle probierten die neue Rutsche

aus, Gautama zerstörte sich seinen Zehennagel, Aida ist fast ertrunken,

und nochmals gingen alle rutschen. Auch das solebad war beliebt, ausser

wenn die Jungs alle in den Schnee werfen wollten. Nach einer langen Doucheund

Haarföhnzeit standen alle wieder in den nach Rauch stinkenden Pullis

draussen, die Hälfte war sogar schon im Buffet des Migros-Restaurants angekommen.

Doch Aida Fehlte. Man überlegte, wo sie zuletzt gesehen worden

ist, ob sie Vielleicht wirklich ertrunken ist. Wir wollte sie Ausrufen lassen (Die

Frau wollte nicht) und riefen sie vergeblich auf ihrem Handy an. Schlussendlich

fanden wir sie und die Bröter für den Pfadi-Kebap (für dein weihnachtsmarkt?

Wohlbehalten und nicht gestorben.

Zurück im Pfadiheim gab es noch Dessert (Danke Frau Rodi) Einige Filme

und ein paar stunden Schlaf später hiess es schon wieder aufstehen. Ein suuuuuper

Zmorgenbuffet erwartete uns: Frische Gipfel und Zopf div. Confitüren


Pfimba 1/09

Leiter

und Honig, Frischer Speck und Rührei. Noch ein Film und eine Sitzung später

machten wir ein Geländespiel und versuchten, in der Weihnachtsmannhirarchie

möglichst weit aufzusteigen. (oder assen einfach viele Gutslis und Schokolade)

Dann hiess es aufrüumen und alle gingen an den Weihnachtsmarkt, wo

die Fähnlis Alpha-Centauri und Bahamas einen Verkaufsstand hatten.

41

Loa


Kolumne

42 Pfimba 1/09

Das liebe Gepäck

Liebe Anhängerinnen (namentlich das Fähnli Alpha-Centauri), Schwärmer

(ALLE), Stalker (B-/Aboo-/n: hört auf mit diesen Mails, SMSen, Liebesbriefen,

Flaschenpost, Brieftauben, Telegramme! Wir sind für alle da und können uns

nicht nur euch zuwenden!), Fans (Wir danken allen für ihre Treue und für den

Gewinn der Publikumpreise der Vogue, Schweizer Illustrierten, Joy, Gala, NZZ,

Blick, 20Minuten…), Sympathisantinnen (Frauen vor!!) und Junkies (Wir wissen,

es ist schwer von uns abzulassen) unserer Kolumne: Nach langer Durststrecke

sind wir wieder da!

In dieser Ausgabe möchten wir uns einem grundlegenden Problem widmen,

welches uns Pfader und Pfadisli zwei Mal pro Jahr betrifft: dem Packen. Wer

kennt das nicht? Mit der Packliste bewaffnet, hat man dann schliesslich alles

gerichtet und möchte es fachfrauisch in ein dafür vorgesehenes Utensil einsortieren.

Doch welches Objekt eignet sich am besten?

Zuerst muss man sich mal der Grundsatzfrage stellen, ob man sich eines Koffers,

einer Tasche oder doch lieber eines Rucksacks bedienen will. Hat man

sich dann für eine Möglichkeit entschieden, gilt es, andere Faktoren wie Form,

Farbe und Funktionalität (kurz: FFF [nicht zu verwechseln mit fff: fit for fun]) in

Betracht zu ziehen. Will man auffallen, entscheidet man sich vielleicht für das

neueste Rucksackmodell aus dem Hause Ber(mudaHa)thi im trendigen, list(o)


Pfimba 1/09

Kolumne

igen Steinbockdesign (Typ Adler ist leider schon ausverkauft).

Bequeme wählen den

shinanden Rollkoffer

mit integrierter Warmwasserdusche

und ausklappbaremGanzkörperspiegel

(als Massstab

wurde die Körperlänge

von Loa gewählt). Dazu

gehört auch ein bereits

mit allen nötigen Schönheitsmittelchen

gefülltes

Beautycase. Bei Unsicherheiten

bezüglich

der richtigen Hautpflege

kann man sich getrost an

Tsunami wenden, die in

Notfällen auch mit ihrem

eigenen Kosmetikkoffer

zur Stelle ist.

Für Taschenliebhaber, -innen und aussen, empfiehlt sich für das PfiLa ein handlicher

Weekender, entweder von (T)H(or)&M(añana) oder C(aruso)&A(ida). Für

das längere SoLa ist eine grosse Sporttasche angemessener, wobei diese nur

mit starken, toxischen Armen tragbar ist.

Die ganz Kleinen unter uns werden sich wohl für das multifunktionale, pandaförmige

Modell entscheiden, welches sowohl als Rucksack, Koffer und auch

Tasche verwendbar ist. Durch das süsse Design des Gepäckstücks ist es der

ideale Begleiter für den stilbewussten Single-Mann auf Frauenfang.

43

Jene unter euch, die sich nun ihrem

langweiligen, unmodernen

Rucksack abwenden wollen und ins

nächste Lager mit einem innovativen

Gepäckstück antreten wollen, wenden

sich bitte vertrauensvoll an ihre

Verkaufstelle (latarka@pfimba.ch).

Bis zum nächsten Mal !

Shina® & Latarka© (auch bekannt

als NASA)


Abteilung

44 Pfimba 1/09

Gründung der Pfadi Mittelrheintal

Es war im Jahre 1938 nach Christi Geburt,

Walter Schellenberg wohnte in Uzwil und wollte furt.

Da er auf dem Weg zur Arbeit ins Rheintal aufbrach,

beschloss er sich niederzulassen in Balgach.

Dies war jedoch nicht meine einzige Aufgabe,

der Kantonalfeldmeister vom höchsten Stabe,

gab mir die Ehre eine Abteilung zu gründen,

und das Pfadifieber auch im Rheintal zu entzünden.

Er war sich bewusst, er konnte dies zwar planen,

doch um es zu Verwirklichen benötigt er einen Kumpanen.

Bei der Arbeit traf er dann einen jungen Mann,

der einen Pfadigürtel sein eigen nennen kann.

Er ist zwar nie in der Pfadi gewesen,

doch wurde in die Pfadigesetze eingewiesen.

„Dies geschah in den Ferien im Graubünden“,

wusste dieser stolz zu verkünden.

Walter Schellenberg vulgo Kobold merkte,

dass dieser Mann ihm helfen würde bei seinem Werke.

So kam es, dass dieser Oscar Eberle,

Walter brachte vier pfaditaugliche Kerle.

Das erste Treffen folgte schon bald,

bereits am Samstag trafen sie sich im Wald.

Man lernte die Pfadibewegung kennen

Und wurde ausgebildet zu Vennern.

Nach der nächsten Delegiertenversammlung,

Das Jährliche Treffen der schweizer Pfadileitung

War die Pfadi Mittelrheintal offiziell existent

Für die sechs Mitglieder ein schöner Moment.

Bereits zwei Monate Später erschien eine Einladung

Es wurde aufgerufen zur ersten Werbeübung

Wie üblich vor so einer grossen Aktion,

gab es am Montag eine Elterninformation.

Panda


Pfimba 1/09

Abteilung

70 Jahre Pfadi Mittelrheintal

Zum Jubiläum hat sich die Abteilungsleitung etwas spezielles einfallen lassen.

Neben der neuen Webseite, diversen Anlässen gibt es neu auch einen Pfadi

Mittelrheintal-Batch, den man sich aufs Pfadihemd nähen kann. Neu ist auch

das Pfadi-Mittelrheintal Sackmesser.

Beide Sachen können bei den Leitern an den Übungen bestellt werden, sie

bringen es dann so bald wie möglich mit.

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46 Abteilung

Pfimba 1/09

Waldweihnacht 2007

Es war Samstag der 22. Dezember 2007, als wir uns beim Schulhaus Berg

in Balgach besammelten. Eingeladen waren die ganze Abteilung, Eltern, Geschwister

und Verwandte. Einige zündeten Fakeln an, die der Stamm Ehrenfels

in der letzten Übung Hergestellt hatte. Wir liefen los, auf einem schmalen,

steilen Weg hinauf in den Wald. Nach einigen Minuten laufen, trafen wir auf

dem Werkhofplatz ein. Dort stellten sich alle vor und danach spielten wir ein

lustiges Spiel. In diesem geht es darum dass eine Person in der Mitte mit einer

zusammengerollten Zeitung, die genannte Person berühren musste. Der

Betroffene konnte sich retten in dem er einen anderen Namen aufrief, bevor es

ihn erwischte.

Nach etwa 15 Minuten ging es weiter. Der nächste Wegabschnitt war mit Kerzen

beleuchtet, denen wir folgen sollten. Die Forsthütte war unser gemeinsames

Ziel. Dort erwarteten uns Feuerfässer von den Leitern selbst hergestellt, bei

Mondschein und Raureife auf den Bäumen. Es war sehr schön und feierlich.

Die mitgebrachten Geschenke wurden unter einen kleinen Baum gelegt. Wir

wurden aufgefordert uns in eine Reihe zu stellen. Die gestellte Aufgabe war,

dass wir uns nach dem Geburtsdatum ordnen sollten. Schliesslich wurden wir

durch nummerieren in Gruppen aufgeteilt.

Das nächste Spiel wurde vom Elternrat durchgeführt. Dieser pfiff oder summte

uns eine Melodie eines Weinachtlieds vor. Einer der jeweiligen Gruppen musste

so schnell wie möglich mit der Lösung nach vorne rennen und die richtige

Antwort melden.

Die Resultate wurden notiert und am Schluss durfte sich die Gruppe je nach

Platzierung ein Geschenk auswählen. Später gab es feinen Orangen- oder

Rumpunsch, Nüsschen, Mandarinen und Schokolade. Es wurde noch ein Bisschen

geredet und gelacht. Danach gingen alle Gemeinsam, bei Mondschein

zurück zum Schulhaus Berg. Man wünschte sich schöne Feiertage und ging

nach Hause.

Aebi


Pfimba 1/09

Abteilung

Lagertermine 2010

Auch im Jahre 2010 werden wieder Lager stattfinden. Die ungefähren Daten

sind bereits jetzt bekannt.

Das alljährliche Pfingstlager findet sowohl in der ersten als auch in der zweiten

Stufe wie üblich an den Pfingsten statt. (Wieso wohl ... ?)

Die erste Stufe wird nächstes Jahr ein Sommerlager veranstalten. Dies wird in

der ersten Woche der Sommerferien stattfinden.

Das Sommerlager der zweiten Stufe wird in den ersten beiden Wochen der

Sommerferien stattfinden.

Das Leiterteam freut sich auf viele motivierte Teilnehmer.

Weitere Informationen folgen mit dem Jahresprogramm.

Panda i.V. für das Leiterteam

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Boulevard

48 Pfimba 1/09

Wussten Sie schon, dass …

… im letzen Schluck einer 1.5-Liter-Flasche 70% Spucke enthalten ist?

… Glasbläser laut Caruso Medizin studieren?

… Baboon 3 Anläufe brauchte, um den ersten Lagerdruck richtig zu machen?

… Squirrel + Caruso geheiratet haben? (inkl. 50-Quadrat-Ring)

… Titeuf strippte um das Publikum bei einem Wettkampf auf sich aufmerksam

zu machen?

… Aboo gerne seine Gefühle und Körperliche Veränderungen mitteilt?

… Listo seinen Kopf aufblasen kann, bis seine Mütze vom Kopf fliegt?

… Baboon eine Ohrfeige bekam, weil er eine Frau kennengelernt hatte und

sie Santa hiess? Baboon zu ihr dann Santa Claus sagte.

… Alpha Centauri bei „Pimp my Zelt“ mitmachte und ihr Spatz zu einem

Partyort wurde?

der „Röschtigrabä“ genau neben unserem Lagerplatz seinen Weg zog?

… die PMR mit „Olé-Olé-Olé-Olé-Mier-gönd-id-Berg-Mier-gönd-id-Berge“

bekannt wurde?

… die erste Stufe den grössten Aussichtsturm des Big-Bang hatte und damit

so manch neidische Blicke auf sich zog?

… die zweite Stufe im Bundeslager ein Zweierzelt sinnlos aufstellte?

… Baboon und Aida gerne Nummern schieben? aber nicht miteinander?

… Sprudel die „Wälschen“ an unserem Bula-Lagerplatz nicht mochte?

… Listo auch nach 1-Tägigem-Einfahren immer noch nicht mit vollbeladenem

Lieferbüsschen und angezogener Handbremse den Berg hinauffahren

konnte und darauf vom Traktor abgeschleppt wurde?

… beim Leiterteam im Sola nie klar war, von welcher „Nudle“ denn nun gesprochen

wurde?

… Pan auf der Teilnehmerliste des Sommerlagers jeden Geburtstag markierte,

der während des Lagers stattfand, seinen eigenen jedoch nicht?

… die Familie Rodi aber bereits Nussgipfel für das ganze Lager an Pan‘s

Geburtstag organisierte?

… sogar der Lagerplatzbesitzer ein Geschenk für Pan hatte und mit den

Leitern auf Pan‘s Geburtstag anstosste?


Pfimba 1/09

Boulevard

Wussten Sie schon, dass …

… ein Bschüttifass voller Wasser eine Rutschbahn extrem beschleunigt?

… Aboo mehr als 3 Monate benötigt, um einen halbseitigen Bericht zu

schreiben?

… Tsunami Angst hat vor heissem Schnee?

… Caruso von den SoLa-Leitern am meisten Kirschenkerne in den Mund

nehmen konnte?

… die Pfadi Mittelrheintal dieses Jahr das 70-Jahr-Jubiläum feierte?

… das 60-Jahr-Jubiläum vor 11 Jahren gefeiert wurde?

… blaue Würmchen gefährlich sind?

… es schwierig ist, einen WC-Schlauch zu kreiren, der nicht reisst?

… Caruso im Sommerlager zwei unterschiedliche Perücken hatte?

… die Teilnehmer im Sommerlager sich umsonst auf eine Wanderung vorbereitet

haben?

… man einen Teil eines zerbrochenen Zündschlüssels zwei Mal innerhalb

von 5 Minuten verlieren kann?

… man aus Schumpffolie und Leimspray einen prima Fliegenfänger für eine

Leiterburg basteln kann?

… Gautamas Velo auf einem Kiesweg am Waldrand so gut getarnt ist, dass

es Latarka prompt übersah und mit ihrem Auto drüber fuhr?

… sich Globus im Bula die Augenbrauen an einer Peperocini verbrannte und

er sich darauf einen Kopfverband mit Milch umlegte?

… Aida während dem 70-Jahr-Jubliäum von verschiedenen Leuten dazu

motiviert wurde, eine Kurzhaarfrisur zu schneiden?

… Baboon ihr nachher im Mat-Keller die gewünschte Frisur schnitt?

… dies das erste Pfimba mit bunten Bildern ist?

… es jeder und jedem gestattet ist, einen Bericht fürs Pfimba zu verfassen

und dieser dann auch veröffentlicht wird?

… Uran drei Mal am selben Tag den Kleidern im selben Brunnen baden ging

und danach kaum mehr trockene Kleider hatte

… die Pfimba-Redaktion Rechtschreibefehler in zugesandten Beiträgen

nicht überprüft?

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Das Pfimba

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Ob Teilnehmer, Leiter, Elternteil oder Aussenstehender ...

Du hast etwas, was du schreiben möchtest?

und es hat am Besten noch mit Pfadi zu tun?

Dein Text steht vielleicht schon im nächsten Pfimba ...

Pfimba-Artikel senden an: panda@pfimba.ch

Die Redaktionsleitung

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