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GESCHÄFTSBERICHT AACHENER UND MÜNCHENER

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2 0 0 2<br />

<strong>GESCHÄFTSBERICHT</strong> <strong>AACHENER</strong> <strong>UND</strong> <strong>MÜNCHENER</strong> LEBENSVERSICHERUNG AG


DIE <strong>AACHENER</strong> <strong>UND</strong> <strong>MÜNCHENER</strong><br />

LEBENSVERSICHERUNG 2002 IM ÜBERBLICK<br />

AMLeben – in schwierigem Umfeld gut behauptet<br />

• Standard & Poor’s bestätigt der Aachener und Münchener Lebensversicherung AG (AMLeben)<br />

eine ausgezeichnete Wettbewerbsstellung auf dem deutschen Lebensversicherungsmarkt und<br />

zugleich der Aachener und Münchener Versicherung AG (AMVers) eine sehr gute Marktposition<br />

in der Schaden- und Unfallversicherung. Beide Gesellschaften sind wiederum mit „AA“ bewertet.<br />

• Kernergebnisse des Projektes Fortschreibung der strategischen Ausrichtung und Integration der<br />

Aachener und Münchener:<br />

· Straffung der Organisationsstrukturen in der Direktion sowie die Integration der<br />

Betriebsbereiche Leben und Komposit in gemeinsamen Kundenservice-Direktionen<br />

· Gründung der AM Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung mbH, um unseren Vertrieben<br />

und damit unseren Kunden maßgeschneiderte Produkte der betrieblichen Altersversorgung in<br />

allen fünf Durchführungswegen anbieten zu können.<br />

• Der Bekanntheitsgrad der Aachener und Münchener hat sich insbesondere durch die<br />

Fernsehspots mit Mario Adorf weiter erhöht.<br />

• Die AMLeben bietet auch nach der Anpassung der Überschussbeteiligung zum 1.1.2003 mit<br />

einer Gesamtverzinsung ohne Schlussüberschuss von 5,00 % eine attraktive Rendite.<br />

• Die Hauptversammlung am 24. Juni 2002 beschloss die Übertragung der Aktien der Minderheits-<br />

aktionäre der AMLeben auf die AMB Generali Holding AG gegen Barabfindung.<br />

Die Eintragung ins Handelsregister ist erfolgt.<br />

Ergebnisse im Bestand und Beitrag verbessert, Rückgang bei den<br />

Kapitalerträgen<br />

• Gebuchte Bruttobeiträge um 6,6 % auf 3,0 Mrd. Euro gestiegen (Branche: +4,8 %).<br />

• Versicherungsbestand um 6,5 % auf 99,4 Mrd. Euro erhöht (Branche: +5,3 %).<br />

• Neuzugang nach laufendem Jahresbeitrag beträgt 409,4 Mio. Euro nach 476,7 Mio. Euro<br />

im Jahr 2001 und 385,4 Mio. Euro in 2000 (Branche: +5,1 %).<br />

• Bestand an Kapitalanlagen liegt nach einer Steigerung um 0,1 % bei 17,1 Mrd. Euro<br />

• Nettoergebnis aus Kapitalanlagen mit 745,1 Mio. Euro aufgrund der negativen Kapital-<br />

marktentwicklung deutlich unter dem Vorjahresergebnis von 937,4 Mio. Euro.<br />

• Gesamtüberschuss nach Dotierung der Direktgutschrift beträgt 210,6 Mio. Euro<br />

(Vorjahr: 410,0 Mio. Euro).<br />

Marktanteile weiter ausgebaut und Kostensätze besser als in der Branche<br />

• Weitere Marktanteilsgewinne bei Beitrag und Bestand erzielt.<br />

• Verwaltungskostensatz mit 3,2 % unter Marktniveau gehalten.<br />

• Abschlusskostensatz von 5,5 % auf 5,3 % gesunken.


Finanzdienstleistungsverbund der AMB Generali Gruppe<br />

Schaden- und<br />

Unfallversicherer<br />

Aachener und<br />

Münchener<br />

Versicherung AG<br />

Aachen<br />

100 %<br />

Volksfürsorge<br />

Deutsche Sachversicherung<br />

AG<br />

Hamburg<br />

100 %<br />

COSMOS<br />

Versicherung AG<br />

Saarbrücken<br />

100 %<br />

Thuringia Generali<br />

Versicherung AG<br />

München<br />

100 %<br />

AdvoCard<br />

Rechtsschutzversicherung<br />

AG<br />

Hamburg<br />

100 %<br />

Lebensversicherer Krankenversicherer<br />

Aachener und<br />

Münchener Lebensversicherung<br />

AG<br />

Aachen<br />

100 %<br />

Volksfürsorge<br />

Deutsche Lebensversicherung<br />

AG<br />

Hamburg<br />

100 %<br />

COSMOS<br />

Lebensversicherungs-AG<br />

Saarbrücken<br />

100 %<br />

Thuringia Generali<br />

Lebensversicherung<br />

AG<br />

München<br />

98,6 %<br />

Dialog<br />

Lebensversicherungs-AG<br />

Augsburg<br />

100 %<br />

CENTRAL<br />

KRANKEN-<br />

VERSICHERUNG AG<br />

Köln<br />

100 %<br />

Volksfürsorge<br />

Krankenversicherung<br />

AG<br />

Hamburg<br />

100 %<br />

COSMOS<br />

Krankenversicherung<br />

AG<br />

Saarbrücken<br />

100 %<br />

Finanzdienstleistungen<br />

AMB Generali<br />

Finanzanlagen-<br />

Management GmbH<br />

Köln<br />

100 %<br />

AM Generali Invest<br />

Kapitalanlagegesellschaft<br />

mbH<br />

Köln<br />

100 %<br />

AMB Generali<br />

Immobilien GmbH<br />

Köln<br />

100 %<br />

Deutsche<br />

Bausparkasse<br />

Badenia AG<br />

Karlsruhe<br />

100 %<br />

Sonstige<br />

AMB Generali<br />

Informatik<br />

Services GmbH<br />

Aachen<br />

100 %<br />

Volksfürsorge<br />

Holding AG<br />

Hamburg<br />

99,6 %<br />

Generali<br />

Lloyd AG<br />

München<br />

80,4 %<br />

Deutsche<br />

Vermögensberatung<br />

AG DVAG<br />

Frankfurt a. M.<br />

50 % – 10 Aktien


Kennzahlen der letzten fünf Geschäftsjahre<br />

Beiträge<br />

Gebuchte Bruttobeiträge in Mio. Euro<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

Neuzugang *<br />

in Mio. Euro laufender Jahresbeitrag<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

in % des Anfangsbestandes<br />

in Mio. Euro Versicherungssumme<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

in % des Anfangsbestandes<br />

Beitragssumme des Neuzugangs (Mio. Euro)<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

Versicherungsbestand *<br />

in Mio. Euro Versicherungssumme<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

in Mio. Euro laufender Jahresbeitrag<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

Leistungen für unsere Kunden<br />

in Mio. Euro<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

davon ausgezahlte Leistungen in Mio. Euro<br />

Zuwachs der Leistungsverpflichtungen in Mio. Euro<br />

Leistungsverpflichtungen gegenüber unseren<br />

Kunden am Jahresende in Mio. Euro<br />

Kapitalanlagen<br />

Bestand in Mio. Euro<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

Nettoergebnis in Mio. Euro<br />

Veränderung zum Vorjahr in %<br />

Nettoverzinsung in % **<br />

Nettoverzinsung im 3-Jahresdurchschnitt in % **<br />

Eigenkapital (nach Gewinnausschüttung)<br />

in Mio. Euro<br />

* selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft<br />

** ohne Fondsgebundene Versicherungen (Kapitalanlagen für Rechnung und<br />

Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen)<br />

2002 2001 2000 1999 1998<br />

2 988,5 2 803,4 2 558,9 2 269,8 2 037,8<br />

+ 6,6 + 9,6 + 12,7 + 11,4 + 5,5<br />

409,4 476,7 385,4 551,2 303,7<br />

- 14,1 + 23,7 - 30,1 + 81,5 + 9,4<br />

14,3 18,2 15,9 26,9 15,9<br />

14 150,0 18 046,4 9 835,9 14 585,5 9 220,8<br />

- 21,6 + 83,5 - 32,6 + 58,2 + 8,4<br />

15,2 22,0 12,5 21,1 14,1<br />

10 084,9 11 989,6 8 936,2 12 336,3 7 145,7<br />

- 15,9 + 34,2 - 27,6 + 72,6 + 11,4<br />

99 440,6 93 377,3 82 099,7 78 498,3 69 059,2<br />

+ 6,5 + 13,7 + 4,6 + 13,7 + 5,6<br />

3 012,7 2 870,5 2 615,8 2 428,2 2 048,3<br />

+ 5,0 + 9,7 + 7,7 + 18,5 + 7,1<br />

2 241,2 2 556,2 2 788,2 2 695,1 2 431,7<br />

- 12,3 - 8,3 + 3,5 + 10,8 + 2,2<br />

1 783,3 1 591,0 1 477,3 1 314,4 1 190,9<br />

457,9 965,2 1 310,9 1 380,7 1 240,8<br />

17 399,1 16 941,2 15 976,0 14 665,1 13 284,4<br />

17 119,2 17 104,9 16 350,1 15 102,4 13 294,9<br />

+ 0,1 + 4,6 + 8,3 + 13,6 + 10,9<br />

745,1 937,4 1 067,1 1 027,2 883,4<br />

- 20,5 - 12,2 + 3,9 + 16,3 + 12,3<br />

4,6 6,2 7,6 7,9 7,6<br />

6,1 7,2 7,7 7,7 7,5<br />

205,8 205,8 185,5 157,7 132,5


JAHRESABSCHLUSS<br />

<strong>UND</strong> LAGEBERICHT 2002<br />

Aachener und Münchener<br />

Lebensversicherung AG<br />

Aachen


8 AUFSICHTSRAT<br />

9 VORSTAND<br />

10 BERICHT DES AUFSICHTSRATS<br />

12<br />

UNSER UNTERNEHMEN<br />

Marktanteilsgewinne im Bestand und bei den Beiträgen<br />

14 Bewertung der AMLeben durch Standard & Poor’s<br />

mit „AA“ = ausgezeichnet<br />

15 Aachener und Münchener im Dialog<br />

17 AM-Medienpreis – ein Gütesiegel für herausragende<br />

journalistische Arbeiten<br />

19 Gute Noten für AM-Werbung mit Mario Adorf<br />

22<br />

LAGEBERICHT<br />

Einbindung in die AMB-Gruppe<br />

22 Vertriebswege, Organisation, Verwaltung<br />

25 Unser Marktauftritt in der betrieblichen Altersversorgung<br />

27 Entwicklung in der Lebensversicherung im Jahre 2002<br />

28 Geschäftsverlauf<br />

32 Entwicklung der Kapitalanlagen<br />

36 Ergebnis aus Kapitalanlagen<br />

37 Übertragung der Aktien von Minderheitsaktionären<br />

37 Eigenkapital<br />

38 Gesamtüberschuss und Überschussverwendung<br />

38 Überschussbeteiligung unserer Versicherungsnehmer<br />

39 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter<br />

41 Gesamtergebnis<br />

42 Risiken der zukünftigen Entwicklung und deren Steuerung<br />

50 Ausblick 2003<br />

JAHRESABSCHLUSS<br />

133 Bilanz zum 31. Dezember 2002<br />

145 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit<br />

vom 1. Januar bis 31. Dezember 2002<br />

52<br />

ANHANG<br />

Währungsumrechnung, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze<br />

60 Erläuterungen zur Bilanz<br />

68 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung<br />

70 Sonstige Angaben<br />

72 Weitere Angaben zum Lagebericht<br />

78 Weitere Angaben zum Anhang<br />

127 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES WIRTSCHAFTSPRÜFERS<br />

128 MANDATE<br />

INHALT


8<br />

GREMIEN<br />

AUFSICHTSRAT<br />

Dr. Dr. h. c.<br />

Wolfgang Kaske<br />

Rechtsanwalt<br />

Vorsitzender<br />

(bis 31.12.2002)<br />

Dr. Michael Kalka<br />

Generaldirektor i. R.<br />

Vorsitzender<br />

(ab 1.1.2003)<br />

Karl-Rupert Hasenkopf *)<br />

Versicherungsangestellter<br />

stellv. Vorsitzender<br />

Dr. Sergio Balbinot<br />

Administratore Delegato der<br />

Assicurazioni Generali S.p.A.<br />

Paul Dieter Bock *)<br />

Haustechniker<br />

Dr. Hans Jäger<br />

Vorsitzender des Vorstands<br />

der AMB Generali Holding AG<br />

(bis 3.4.2002)<br />

Christa Just *)<br />

Versicherungsangestellte<br />

Judith Kerschbaumer *)<br />

Rechtsanwältin der ver.di –<br />

Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft<br />

Thomas Körber *)<br />

stellv. Direktor<br />

Dietmar Meister<br />

Mitglied des Vorstands der<br />

AMB Generali Holding AG<br />

(ab 1.1.2003)<br />

Dr. Reinfried Pohl<br />

Vorsitzender des Vorstands<br />

der Deutsche<br />

Vermögensberatung<br />

Aktiengesellschaft DVAG<br />

Dr. Manfred Schaudwet<br />

Generalbevollmächtigter der<br />

Dresdner Bank AG<br />

(bis 31.12.2002)<br />

Dr. Walter Thießen<br />

Vorsitzender des Vorstands<br />

der AMB Generali Holding AG<br />

(ab 5.4.2002)<br />

Norbert Trautwein *)<br />

leitender Angestellter i. R.<br />

der ver.di – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft<br />

Dr. Theo Waigel<br />

Rechtsanwalt<br />

*) Arbeitnehmervertreter/in<br />

Von den Mitgliedern des Aufsichtsrats und des Vorstands gehaltene Mandate s. S. 128 ff.


Dr. Michael Kalka<br />

(bis 31.12.2002)<br />

Vorsitzender<br />

Grundsatzfragen,<br />

Öffentlichkeitsarbeit,<br />

Unternehmensentwicklung<br />

Michael Westkamp<br />

Vorsitzender (ab 1.1.2003)<br />

Grundsatzfragen,<br />

AM-Akademie,<br />

Öffentlichkeitsarbeit,<br />

Personal,<br />

Recht,<br />

Strategische Unternehmensentwicklung<br />

Dr. Egbert Blume<br />

Betriebswirtschaft/Controlling,<br />

Forderungsmanagement,<br />

Finanzsysteme,<br />

Immobilienfinanzierung,<br />

Rechnungswesen<br />

Johannes Booms<br />

Versicherungstechnik<br />

Komposit Privatkunden,<br />

Versicherungstechnik Leben,<br />

Lebensysteme,<br />

Schaden,<br />

Schadenmanagement<br />

Wolfgang Lambertz<br />

Basissysteme,<br />

Betreuung DVAG,<br />

Vertriebsanwendungsentwicklung,<br />

Zentrale Dienste<br />

Walter Lex<br />

(ab 1.1.2003)<br />

Kundenservicedirektionen<br />

(KDen),<br />

Koordination KDen,<br />

Betriebsorganisation,<br />

Außendienst-Systeme<br />

Wilfried Simons<br />

Marketing,<br />

Vertriebsbetreuung,<br />

Vertriebsförderung,<br />

Vertriebsinformation,<br />

Vertriebsunterstützung<br />

Nichtausschließlichkeit,<br />

Vertriebsorganisation,<br />

Vertriebe<br />

Dr. Alfons Weiß<br />

(ab 1.9.2002)<br />

Versicherungstechnik<br />

Komposit Firmenkunden,<br />

Industrie<br />

Anmerkung: Die Angaben zu den Ressortverantwortlichkeiten betreffen den Stand 1. Januar 2003.<br />

VORSTAND<br />

GREMIEN<br />

9


10<br />

BERICHT DES AUFSICHTSRATS<br />

BERICHT DES AUFSICHTSRATS<br />

Der Aufsichtsrat nahm im Geschäftsjahr die<br />

ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden<br />

Aufgaben wahr und überwachte die<br />

Geschäftsführung der Gesellschaft laufend.<br />

Durch vierteljährliche Berichte und in drei<br />

Sitzungen wurde der Aufsichtsrat mündlich<br />

und schriftlich im Sinne des § 90 AktG<br />

über die allgemeine Geschäftsentwicklung<br />

eingehend unterrichtet.<br />

Die Beschlussfassungen des Allgemeinen<br />

Ausschusses des Aufsichtsrats erfolgten im<br />

Geschäftsjahr im schriftlichen Umlauf-<br />

verfahren. Der Ausschuss für Personal- und<br />

Vorstandsangelegenheiten tagte dreimal;<br />

weitere Beschlussfassungen erfolgten auch<br />

hier auf schriftlichem Wege. Eine Sitzung<br />

des Vermittlungsausschusses war auch in<br />

2002 nicht erforderlich.<br />

Der Aufsichtsratsvorsitzende stand in ständi-<br />

ger Verbindung mit dem Vorstandsvor-<br />

sitzenden und erhielt laufend Informationen<br />

über alle wichtigen Vorgänge und Entschei-<br />

dungen. Die Geschäftslage wurde in den<br />

Aufsichtsratssitzungen beraten. Der Auf-<br />

sichtsrat hat zu den vorgelegten zustim-<br />

mungspflichtigen Geschäften seine Zu-<br />

stimmung erteilt.<br />

Die Prüfung des Jahresabschlusses gemäß<br />

§ 341 k HGB i. V. mit § 316 HGB und<br />

§ 57 VAG wurde durch die PwC Deutsche<br />

Revision Aktiengesellschaft Wirtschafts-<br />

prüfungsgesellschaft, Düsseldorf, vorge-<br />

nommen. Es ergaben sich keine Beanstan-<br />

dungen. Der Bestätigungsvermerk ist unein-<br />

geschränkt erteilt. Die Mitglieder des<br />

Aufsichtsrats haben den Prüfungsbericht<br />

und den Geschäftsbericht unverzüglich<br />

erhalten. Die Berichte sind in der Bilanz-<br />

sitzung des Aufsichtsrats von den Wirt-<br />

schaftsprüfern erläutert und mit dem<br />

Aufsichtsrat ausführlich erörtert worden.<br />

Aus der eingehenden Prüfung dieser<br />

Berichte durch den Aufsichtsrat ergaben<br />

sich keine Einwände. Der Aufsichtsrat<br />

stimmt dem Ergebnis der Prüfung zu.<br />

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss,<br />

den Lagebericht des Vorstands sowie den<br />

Vorschlag des Vorstands für die Verwen-<br />

dung des Jahresüberschusses geprüft und<br />

erhebt nach dem abschließenden Ergebnis<br />

seiner Prüfung keine Einwendungen. Er<br />

billigt den Jahresabschluss für das Ge-<br />

schäftsjahr 2002, der damit gemäß § 172<br />

AktG festgestellt ist. Dem Vorschlag des<br />

Vorstands für die Verwendung des Jahres-<br />

überschusses schließt sich der Aufsichts-<br />

rat an.<br />

Nachdem Herr Dr. Jäger aus gesundheit-<br />

lichen Gründen aus dem Vorstand der<br />

AMB Generali Holding AG ausgeschieden<br />

war, legte er mit Wirkung zum 3. April 2002<br />

auch sein Aufsichtsratsmandat nieder. Der<br />

Aufsichtsrat hat ihm für die geleistete<br />

Arbeit seinen herzlichen Dank ausgespro-<br />

chen. Durch Beschluss des Amtsgerichts<br />

Aachen vom 21. März 2002 wurde mit


Wirkung zum 5. April 2002 an seiner<br />

Stelle Herr Dr. Walter Thießen bestellt.<br />

Zum 31. Dezember 2002 hat Herr<br />

Dr. Manfred Schaudwet sein Aufsichts-<br />

ratsmandat niedergelegt. Der Aufsichtsrat<br />

hat ihm für die geleistete Arbeit seinen<br />

herzlichen Dank ausgesprochen.<br />

Ebenfalls zum 31. Dezember 2002 legte<br />

Herr Dr. Wolfgang Kaske sein Mandat als<br />

Mitglied und Vorsitzender des Aufsichts-<br />

rats nieder. Wir danken Herrn Dr. Wolfgang<br />

Kaske für sein großes Engagement und<br />

seine verdienstvolle langjährige Tätigkeit<br />

als Aufsichtsratsvorsitzender.<br />

Die außerordentliche Hauptversammlung<br />

am 20. November 2002 hat Herrn<br />

Dietmar Meister als Nachfolger von Herrn<br />

Dr. Schaudwet und Herrn Dr. Michael Kalka<br />

als Nachfolger von Herrn Dr. Kaske mit<br />

Wirkung zum 1. Januar 2003 in den Auf-<br />

sichtsrat gewählt. Herr Dr. Michael Kalka<br />

war seit 1974 Vorstandsmitglied und seit<br />

1992 Vorstandsvorsitzender der Gesell-<br />

schaft und schied zum 31. Dezember 2002<br />

aus dem Vorstand aus.<br />

Anfang Januar 2003 wurde Herr Dr.<br />

Michael Kalka zum Vorsitzenden des<br />

Aufsichtsrats gewählt.<br />

Zu seinem Nachfolger als Vorstandsvor-<br />

sitzenden der Gesellschaft hat der Auf-<br />

sichtsrat Herrn Michael Westkamp mit<br />

Wirkung zum 1. Januar 2003 bestellt. Die-<br />

ses Amt bekleidet Herr Michael Westkamp<br />

auch bei der Aachener und Münchener<br />

Versicherung AG.<br />

Zum 1. September 2002 wurde Herr<br />

Dr. Alfons Weiß, langjähriges Vorstands-<br />

mitglied der Aachener und Münchener<br />

Versicherung AG, zum Mitglied des<br />

Vorstands der Aachener und Münchener<br />

Lebensversicherung AG bestellt.<br />

Zum gleichen Zeitpunkt wurden die Vor-<br />

standsmitglieder Herr Johannes Booms und<br />

Herr Wolfgang Lambertz zu Vorstands-<br />

mitgliedern der Aachener und Münchener<br />

Versicherung AG bestellt, so dass nun alle<br />

Vorstandsmitglieder für beide Gesell-<br />

schaften verantwortlich zeichnen.<br />

Darüber hinaus haben die Aufsichtsräte bei-<br />

der Gesellschaften zum 1. Januar 2003<br />

Herrn Walter Lex zum Vorstandsmitglied<br />

beider Gesellschaften bestellt.<br />

Der Dank des Aufsichtsrats gilt allen Mit-<br />

arbeiterinnen und Mitarbeitern der Aache-<br />

ner und Münchener Lebensversicherung für<br />

ihre erfolgreiche Arbeit und ihren tat-<br />

kräftigen Einsatz.<br />

Aachen, den 11. Februar 2003<br />

Der Aufsichtsrat<br />

Dr. Michael Kalka<br />

Vorsitzender<br />

BERICHT DES AUFSICHTSRATS<br />

11


12<br />

UNSER UNTERNEHMEN<br />

MARKTANTEILSGEWINNE IM BESTAND<br />

<strong>UND</strong> BEI DEN BEITRÄGEN<br />

Die Aachener und Münchener Lebensver-<br />

sicherung AG (AMLeben) hat im schwie-<br />

rigen Marktumfeld auch in 2002 Markt-<br />

anteile im Bestand und bei den Beiträgen<br />

hinzugewinnen können.<br />

Das Neugeschäft nach laufendem Jahres-<br />

beitrag belief sich bei einem Marktanteil von<br />

5,78 % in 2002 auf 409,4 Mio. Euro. Es lag<br />

damit zwar unter dem vom Start der<br />

„Riester-Rente“ und dem durch den Ge-<br />

setzgeber ausgelösten Nachholbedarf bei<br />

der Berufsunfähigkeitsabsicherung beson-<br />

ders geförderten Ergebnis des Jahres 2001<br />

(476,7 Mio. Euro), übertraf andererseits<br />

aber das Neugeschäft des „Normal-Jahres“<br />

2000 deutlich. Die AMLeben hat somit die<br />

Chancen der Rentenstrukturreform zur<br />

Ausweitung ihres Neugeschäfts deutlich<br />

genutzt.<br />

Mit einer Versicherungssumme des einge-<br />

lösten Neugeschäfts von 14,2 Mrd. Euro<br />

(Vorjahr 18,0 Mrd. Euro) hat die AMLeben<br />

ihre Vertriebsstärke wieder einmal ein-<br />

drucksvoll unter Beweis gestellt. Zu diesem<br />

Erfolg hat erneut die mit uns partnerschaft-<br />

lich verbundene Deutsche Vermögens-<br />

beratung Aktiengesellschaft DVAG mit<br />

ihren rund 30 000 Vermögensberatern in<br />

einem überragenden Maße beigetragen.<br />

Der Versicherungsbestand wuchs um<br />

6,5 % auf eine Versicherungssumme von<br />

99,4 Mrd. Euro (Vorjahr 93,4 Mrd. Euro).<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge konnten von<br />

2,8 Mrd. Euro um 6,6 % auf 3,0 Mrd. Euro<br />

gesteigert werden.<br />

Der Bestand an Kapitalanlagen liegt nach<br />

einer Steigerung um 0,1 % gerundet wie-<br />

der bei 17,1 Mrd. Euro. Vor allem das niedri-<br />

ge Zinsniveau für Neuanlagen und die nega-<br />

tive Entwicklung an den Aktienmärkten<br />

führten zu einem reduzierten Nettoergebnis<br />

aus Kapitalanlagen von 0,7 Mrd. Euro nach<br />

0,9 Mrd. Euro im Vorjahr. Damit erreichten<br />

wir eine Nettoverzinsung von 4,6 %. Dabei<br />

haben wir von den Möglichkeiten des<br />

§ 341 b HGB Gebrauch gemacht. Im Laufe<br />

des Jahres haben wir unsere Risikoposition<br />

durch eine weitere Reduzierung unserer<br />

Aktienquote verbessert.<br />

Der Verwaltungskostensatz konnte auf<br />

3,2 % gehalten werden. Der Abschluss-<br />

kostensatz sank von 5,48 % auf 5,29 %.<br />

Mit der Gründung der Tochtergesellschaft<br />

AM Gesellschaft für betriebliche Altersver-<br />

sorgung mbH (AMbAV) haben wir im Jahr<br />

2002 die Voraussetzungen geschaffen,<br />

unseren Vertrieben alle Durchführungs-<br />

wege des Marktes für die betriebliche<br />

Altersversorgung (bAV) zu öffnen und dort<br />

mittelfristig eine gleich starke Marktposition<br />

wie im Privatkundengeschäft aufzubauen.<br />

Nachdem die AMLeben bereits 2001 zu den<br />

ersten und erfolgreichsten Anbietern der ab<br />

2002 staatlich geförderten Rentenprodukte


gehörte, hatte im Jahre 2002 die Abrun-<br />

dung unseres Produktangebotes im Bereich<br />

der bAV besonders hohe Priorität.<br />

Der Rückgang des Nettoergebnisses aus<br />

Kapitalanlagen infolge der ungünstigen<br />

Börsenentwicklung führte zu einer Redu-<br />

zierung des Gesamtüberschusses auf 210,6<br />

Mio. Euro (Vorjahr 410,0 Mio. Euro). Wie<br />

die gesamte Branche hat die AMLeben auf<br />

die anhaltend schlechte Kapitalmarkt-<br />

situation mit einer Reduzierung der Über-<br />

schussbeteiligung ab Anfang 2003 von<br />

6,3 % auf 5,0 % Gesamtverzinsung der<br />

Versicherungsnehmerguthaben reagiert.<br />

Auch nach dieser Anpassung bieten unsere<br />

Produkte im Vergleich zu alternativen<br />

Anlagen weiterhin eine attraktive Rendite.<br />

Insgesamt hat die AMLeben in einem<br />

schwierigen Geschäftsjahr ihre Stärken<br />

bestätigt. Die Maßnahmen zur strategi-<br />

schen Ausrichtung und die eingeleiteten<br />

weiteren Kostenoptimierungen bilden die<br />

Grundlage für künftige Effizienz- und<br />

Ertragssteigerungen über einen weiteren<br />

Ausbau unserer Marktpositionen im Privat-<br />

kundengeschäft und in der betrieblichen<br />

Altersversorgung.<br />

Die Diskussion um die Finanzierung der<br />

gesetzlichen Rentenversicherung in der<br />

Zukunft sehen wir als Chance, den Kunden<br />

maßgeschneiderte privatwirtschaftliche<br />

Angebote zu unterbreiten.<br />

UNSER UNTERNEHMEN<br />

13


14<br />

UNSER UNTERNEHMEN<br />

BEWERTUNG DER AMLEBEN DURCH STANDARD<br />

& POOR’S MIT „AA“ = AUSGEZEICHNET<br />

Die international renommierte Rating-<br />

agentur Standard & Poor’s hat erst Anfang<br />

des Jahres 2003 wiederum das Rating für<br />

die Aachener und Münchener Lebens-<br />

versicherung AG (AMLeben) bestätigt.<br />

Standard & Poor’s verleiht unserem<br />

Unternehmen – wie auch unserer Schwes-<br />

tergesellschaft Aachener und Münchener<br />

Versicherung AG – im interaktiven Insurer<br />

Financial Strength Rating (Rating der<br />

Finanzkraft) die Benotung „AA“ = Ausge-<br />

zeichnet.<br />

Der AMLeben wird von Standard & Poor’s<br />

eine ausgezeichnete Wettbewerbsstellung<br />

auf dem deutschen Lebensversicherungs-<br />

markt bescheinigt. Zu den wesentlichen<br />

Wettbewerbsvorteilen zählen der etablierte<br />

Markenname, die hohe Vertriebskraft und<br />

die finanzielle Solidität der Gesellschaft.<br />

Standard & Poor’s geht davon aus, dass<br />

die AMLeben auch zukünftig ihre Markt-<br />

position beibehalten oder sogar weiter aus-<br />

bauen wird.<br />

In der Einstufung wurde die wichtige Rolle<br />

der AMLeben innerhalb der AMB-Gruppe<br />

herausgestellt, die ihrerseits in der strate-<br />

gischen Ausrichtung des Großaktionärs<br />

Assicurazioni Generali ein wesentliches<br />

Element darstellt.


Die Diskussionspartner: Friedrich Merz, Prof. Dr. Rolf Peffekoven, Olaf Scholz, Dr. Michael Kalka<br />

<strong>AACHENER</strong> <strong>UND</strong> <strong>MÜNCHENER</strong> IM DIALOG<br />

Unternehmen von der Größe der Aachener<br />

und Münchener sind – über ihre Aktivitäten<br />

in den Kernbereichen hinaus – Teil des wirt-<br />

schaftlichen und gesellschaftlichen Lebens<br />

insgesamt. Aus diesem Selbstverständnis<br />

heraus haben die beiden Gesellschaften die<br />

Diskussionsforen „Aachener Dialog“ und<br />

„Berliner Dialog“ zu jeweils herausragen-<br />

den und aktuellen Themenkomplexen be-<br />

gründet. Ziel dieser hochkarätig besetzten,<br />

einmal jährlich stattfindenden Veranstal-<br />

tungen am Firmensitz in Aachen und in der<br />

Bundeshauptstadt Berlin ist es, Wirtschaft,<br />

Wissenschaft und Politik für einen in der<br />

Sache weiterführenden Dialog zu gewin-<br />

nen und eine breite Diskussionsbasis zu<br />

schaffen. Beide Veranstaltungen finden zu-<br />

dem ein starkes Medieninteresse. Ausführ-<br />

liche Berichte in den Fernsehsendern n-tv<br />

und Phoenix sind dafür beispielhaft.<br />

Die Bedeutung des „Berliner Dialogs“<br />

wurde durch die Teilnahme zahlreicher<br />

Bundestagsabgeordneter aus allen Parteien<br />

unterstrichen. Unter den Zuhörern waren<br />

außerdem der frühere Bundesfinanz-<br />

minister, Dr. Theo Waigel, und der Vor-<br />

sitzende des Sachverständigenrats der<br />

Bundesregierung, Prof. Bert Rürup, die sich<br />

mit eigenen Wortbeiträgen in die grundle-<br />

gende Debatte über die Verbesserung des<br />

Arbeitsmarktes einschalteten. Den Teil-<br />

nehmern auf dem Podium, Bundesminister<br />

Walter Riester, Ministerpräsident Prof.<br />

Wolfgang Böhmer (Sachsen-Anhalt), Prof.<br />

Hans-Werner Sinn (Präsident ifo-Institut<br />

15


16<br />

UNSER UNTERNEHMEN<br />

München), Hanns-Eberhard Schleyer (Zen-<br />

tralverband des Deutschen Handwerks) und<br />

Dr. Michael Kalka, war die Aufgabe vorge-<br />

geben, realistisch zu erörtern, mit welchen<br />

Mitteln und auf welchen Wegen und vor<br />

allem in welchem Zeithorizont die Massen-<br />

arbeitslosigkeit in Deutschland überwunden<br />

werden kann.<br />

Der „Aachener Dialog“ fand in kurzem<br />

zeitlichen Abstand zur Bundestagswahl<br />

statt. Vor rund 400 geladenen Gästen de-<br />

battierten Friedrich Merz von der CDU/CSU-<br />

Bundestagsfraktion, Olaf Scholz als neuer<br />

Generalsekretär der SPD und Prof. Dr. Rolf<br />

Peffekoven, Direktor des Instituts für<br />

Finanzwissenschaft der Universität Mainz,<br />

über die ökonomische und soziale Zukunft<br />

Deutschlands. Die mehrstündige, zum Teil<br />

hitzige Debatte stand sichtlich noch unter<br />

dem Eindruck des knappen Wahlausgangs<br />

und den Positionsbestimmungen während<br />

des Wahlkampfes, aber ließ auch schon die<br />

ordnungspolitischen Leitlinien der beiden<br />

großen Volksparteien bei der allseits für not-<br />

wendig erachteten Modernisierung des<br />

Landes erkennen. Einen Schlüsselsatz, der<br />

breite Zustimmung fand, formulierte Prof.<br />

Peffekoven: „Der Keil zwischen Bruttolohn<br />

und Nettolohn ist in Deutschland zu groß.<br />

Solange sich in Deutschland mit Schwarz-<br />

arbeit mehr Geld verdienen lässt als mit<br />

gering qualifizierter Arbeit, werden wir das<br />

Problem der Arbeitslosigkeit nicht lösen.“<br />

V. l. n. r.: Prof. Hans-Werner Sinn,<br />

Prof. Dr. Wolfgang Böhmer, Manfred Schell<br />

(Moderation), Walter Riester,<br />

Hanns-Eberhard Schleyer, Dr. Michael Kalka


Die Medienpreisgewinner mit Dr. Michael Kalka (4. v. l.) und Prof. Dr. Dieter Farny (3. v. r.)<br />

AM-MEDIENPREIS – EIN GÜTESIEGEL FÜR<br />

HERAUSRAGENDE JOURNALISTISCHE ARBEITEN<br />

Die Idee, einen jährlich zu verleihenden<br />

Medienpreis der Aachener und Münchener<br />

zu begründen, war die Konsequenz aus<br />

einem Besuch der Journalistenschule Axel<br />

Springer in Berlin und die dabei gewonnene<br />

Erkenntnis, dass Journalisten ermuntert<br />

werden sollten, sich sachkundig den kom-<br />

plexen Themen der Versicherungswirtschaft<br />

zu widmen. Inzwischen ist dieser seit 1997<br />

vergebene Medienpreis zu einem Güte-<br />

siegel für herausragende journalistische<br />

Arbeiten geworden. Es werden Beiträge<br />

ausgezeichnet, die sich analytisch und kon-<br />

struktiv-kritisch mit der schwierigen Materie<br />

Risiken, Vorsorge, Versicherung und Finan-<br />

zen beschäftigen und dabei eine breite<br />

Öffentlichkeit sachkundig informieren. Die<br />

unabhängige Jury besteht aus Prof. Dr.<br />

Dieter Farny (Vorsitz), den Journalisten<br />

Helmut Markwort, Stefan Baron, Michael<br />

Jungblut und Dr. Hugo Müller-Vogg sowie<br />

dem Vorstandsvorsitzenden der AM-Gesell-<br />

schaften.<br />

Den Hauptpreis 2002 erhielt der in Berlin<br />

tätige Fachjournalist Helmut Zermin für sein<br />

„Handbuch Altersvorsorge“, in dem der<br />

Verfasser die wichtigsten Instrumente zur<br />

privaten Vorsorge darstellt. Das Buch<br />

umfasst 348 Seiten. Die Jury urteilte, es<br />

sei „didaktisch gut aufgebaut und leicht<br />

verständlich“.<br />

17


18<br />

UNSER UNTERNEHMEN<br />

Ein Preis für erfolgreiche Teamarbeit ging<br />

an folgende fünf Redakteure des Ressorts<br />

Wirtschaft von BILD und BILD am Sonntag:<br />

Alexandra Heyde, Dirk Hoeren, Holger<br />

Karkheck, Beate Krämer und Jens Lehmann.<br />

Sie haben unter der Leitung des stellvertre-<br />

tenden Chefredakteurs Stefan Paulsen ein<br />

„Rentenjournal“ für beide auflagenstarken<br />

Zeitungen erarbeitet, in dem die Renten-<br />

situation und das Thema Riester-Rente<br />

sachlich und übersichtlich dargestellt<br />

werden.<br />

Der Förderpreis für junge Journalisten ging<br />

an Frau Kerstin Kohlenberg vom „Tages-<br />

spiegel“ Berlin, die sich in einer ausführli-<br />

chen Reportage mit der Frage befasste, wie<br />

unter dem Aspekt Gen-Test die Versiche-<br />

rung von morgen aussehen könnte. Die<br />

Jury, so Prof. Dr. Farny, habe diese Arbeit als<br />

besonders kreativ beurteilt, weil damit ein<br />

schwieriges und gesellschaftspolitisch heik-<br />

les Thema gut recherchiert und dem Leser in<br />

verständlicher Form dargestellt wurde.<br />

Prof. Dr. Farny ging in seinen Würdigungen<br />

– auch angesichts der vielen Bewerbungen –<br />

ausführlich auf die Kriterien für eine<br />

Auszeichnung ein. „Analytisch“ bedeute die<br />

systematische, kenntnisreiche und realitäts-<br />

bezogene Darstellung von Sachverhalten.<br />

Die „kritische“ Auseinandersetzung müsse<br />

auch zur Urteilsfindung besonders aus der<br />

Sicht der Verbraucher beitragen und „kon-<br />

struktiv“ schließe ein, dass auch Anregun-<br />

gen für bessere Lösungen gegeben werden<br />

sollten.<br />

Dr. Michael Kalka und Prof. Dr. Dieter Farny<br />

überreichen Kerstin Kohlenberg<br />

den Förderpreis für junge Journalisten


Die TV-Werbespots der Aachener und<br />

Münchener mit dem Weltstar Mario Adorf<br />

sind wirkungsvoll und beschäftigen in positi-<br />

ver Weise die Medien. Erst kürzlich haben<br />

die Fachblätter der Werbewirtschaft diese<br />

Spots erneut lobend herausgestellt. Noch<br />

wichtiger aber sind die von der Gesell-<br />

schaft für Konsumforschung (GfK) erhobe-<br />

nen aktuellen Werte über die Resonanz<br />

des breiten Publikums auf die Fernsehwer-<br />

bung der Aachener und Münchener.<br />

Danach ist eindeutig, dass die TV-Spots und<br />

der damit verbundene einheitliche Markt-<br />

auftritt der AM zu einer kontinuierlichen<br />

Steigerung des Bekanntheitsgrades und<br />

einem weiteren Imageaufbau der unter<br />

Durch die optisch werbewirksame Präsentation der Marke „Aachener und Münchener“<br />

in den Werbespots wurden höhere Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitswerte erzielt.<br />

GUTE NOTEN FÜR AM-WERBUNG<br />

MIT MARIO ADORF<br />

einer einheitlichen Leitung stehenden<br />

Gesellschaften führen. Die GfK hat in einer<br />

zum Ende des Jahres 2002 abgeschlossenen<br />

Erhebung festgestellt, dass zum einen die<br />

„Botschaften“ dieser Werbekampagne<br />

(„gut versichert“) bei den Bürgern „deutlich<br />

stärker als bisher wahrgenommen“ werden.<br />

Zugleich konnte die Werbeerinnerung<br />

deutlich gesteigert werden. Dies gilt für<br />

die gestützte wie ungestützte Werbeerin-<br />

nerung. Wichtig dabei ist die Frage, wie-<br />

viele Befragte sich spontan, also ohne Hin-<br />

weise, an die Werbung der Aachener und<br />

Münchener erinnern. Hierzu stellt die GfK<br />

fest: „Erfreulich entwickelt sich die unge-<br />

stützte Markenbekanntheit. Sie konnte von<br />

19


20<br />

UNSER UNTERNEHMEN<br />

7,6 Prozent im Februar 2000 (kurz nach<br />

dem Start der Kampagne) auf aktuell<br />

12,8 Prozent gesteigert werden“ – obwohl<br />

das Budget im vergangenen Jahr nicht<br />

erhöht wurde und Fernsehgroßereignisse<br />

wie die Fußballweltmeisterschaft und der<br />

Bundestagswahlkampf vieles überlagerten.<br />

Die Untersuchung ist auch deshalb zusätz-<br />

lich bedeutsam, weil sich zeigt, dass sich die<br />

Zunahme der ungestützten Markenbe-<br />

kanntheit sehr deutlich aus dem Reservoir<br />

der bisherigen Nichtkunden ergibt. Die GfK<br />

kommentiert die positiven Entwicklungen<br />

auch bei der Qualität der Werbewahr-<br />

nehmung so: „Sowohl die Prägnanz der<br />

Werbung („Wie klar und lebendig ist Ihnen<br />

die Werbung in Erinnerung?“) als auch bei<br />

der korrekten Zuordnung Mario Adorf =<br />

Aachener und Münchener sind deutliche<br />

Zuwächse zu verzeichnen.“ Konkret heißt<br />

dies: Die korrekte Zuordnung der Werbe-<br />

partner hat sich verdoppelt. Dies ist ein sig-<br />

nifikanter Sprung in der Markenanbindung,<br />

was auch darauf zurückzuführen ist, dass<br />

die Aachener und Münchener als Absender<br />

der Werbebotschaften nunmehr optisch<br />

stärker herausgestellt wird. Außerdem be-<br />

richten die Meinungsforscher, die Werbung<br />

werde in den Augen der Fernsehkon-<br />

sumenten „weiterhin als gut gemacht und<br />

sympathisch“ angesehen. Diese erfolgreiche<br />

Entwicklung wird dadurch abgerundet, dass<br />

unser Partner Mario Adorf auch in diversen<br />

Erhebungen im Jahr 2002 in der Spitze der<br />

beliebtesten Schauspieler Deutschlands<br />

gelegen hat. Die Aachener und Münchener<br />

werden die TV-Kampagne mit Mario Adorf<br />

fortsetzen.


22<br />

LAGEBERICHT<br />

EINBINDUNG IN DIE AMB-GRUPPE<br />

Die AMLeben ist eine Gesellschaft der AMB-<br />

Gruppe, an deren Spitze die AMB Generali<br />

Holding AG (AMB) steht. Die AMB gehört<br />

mehrheitlich zur weltweit tätigen Assicu-<br />

razioni Generali S. p. A., Triest, der dritt-<br />

größten Versicherungsgruppe in Europa.<br />

Unter dem Dach der AMB arbeiten heute<br />

Unternehmen, die das ganze Spektrum<br />

der Finanzdienstleistungen anbieten. Durch<br />

die Zusammenarbeit der AMB mit der<br />

Die Einbindung der AMLeben in die<br />

AMB-Gruppe bietet unseren Kunden ein<br />

komplettes Service- und Finanzdienstleis-<br />

tungsangebot aus dem Versicherungs-,<br />

Banken-, Investment- und Bausparbereich.<br />

Durch diesen leistungsstarken Verbund<br />

können wir mit aufeinander abgestimmten<br />

Produkten allen Kundenbedürfnissen in den<br />

Bereichen der privaten Risikoabsicherung<br />

und Altersvorsorge, bei Finanzierungen,<br />

Bankprodukten und in der Vermögens-<br />

anlage gerecht werden.<br />

Commerzbank konnte der Finanzdienstleis-<br />

tungsverbund in der AMB-Gruppe weiter<br />

ausgebaut werden.<br />

Moderne bedarfsgerechte Produkte und<br />

qualifizierte Beratung, verbunden mit<br />

Solidität und Finanzkraft, haben die AMB-<br />

Gruppe zu einem führenden Allfinanz-<br />

Anbieter auf dem deutschen Markt ge-<br />

macht.<br />

VERTRIEBSWEGE, ORGANISATION, VERWALTUNG<br />

Deutsche Vermögensberatung<br />

Aktiengesellschaft<br />

DVAG<br />

Mit der Deutschen Vermögensberatung<br />

bauen wir auf eine nunmehr siebenund-<br />

zwanzigjährige erfolgreiche und vertrau-<br />

ensvolle Zusammenarbeit. Unser bedeu-<br />

tendster Vertriebspartner konnte mit<br />

seinen nahezu 30.000 Vermögensberatern<br />

in 2002 erneut seinen eindrucksvollen<br />

Wachstumskurs fortsetzen.<br />

Im Bestand erreichte die Deutsche Ver-<br />

mögensberatung mit mehr als 3 Millionen<br />

Verträgen über 67,5 Mrd. Euro Versiche-<br />

rungssumme mit einem laufenden Jahres-<br />

beitrag von über 2 Mrd. Euro.<br />

Das eingelöste Neugeschäft betrug<br />

10,6 Mrd. Euro Versicherungssumme, ein<br />

Anteil von 74,6 % unseres gesamten


Neugeschäftes; der laufende Jahresbeitrag<br />

des Neugeschäftes lag mit 321,6 Mio. Euro<br />

bei einem Anteil von 78,5 %.<br />

Wesentliche Faktoren dieser beständigen<br />

und herausragenden Erfolge sind eine<br />

weitblickende Unternehmensphilosophie,<br />

eine vorbildliche Aus- und Weiterbildung<br />

der Vermögensberater, eine langfristige und<br />

intensive Betreuung der Kunden und ein<br />

hoher Qualitätsstandard bei der Infor-<br />

mations- und Kommunikationstechnologie.<br />

Der dauerhafte Vertriebserfolg der Deut-<br />

schen Vermögensberatung wird auch in<br />

Zukunft maßgeblich dazu beitragen, unsere<br />

starke Position im Markt und Wettbewerb<br />

zu sichern und weiterhin auszubauen.<br />

Unser eigener Vertrieb<br />

Auch in diesem Jahr haben unsere eigenen<br />

Vertriebsorganisationen den zweitgrößten<br />

Anteil zum Neugeschäft beigetragen. Im<br />

Rahmen ihrer umfassenden Beratungs-<br />

leistung bieten sie neben der kompletten<br />

Produktpalette der Aachener und Mün-<br />

chener – AMLeben und AMVers – alle an-<br />

deren Versicherungs- und Finanzprodukte<br />

unserer Partner an; für die AdvoCard<br />

Rechtsschutzversicherung AG, die Deutsche<br />

Bausparkasse Badenia AG, die Com-<br />

merzbank AG sowie für die CENTRAL<br />

KRANKENVERSICHERUNG AG und die<br />

AM Generali Invest Kapitalanlagegesell-<br />

schaft mbH.<br />

Über die neu gegründete AM Gesellschaft<br />

für betriebliche Altersversorgung mbH<br />

bieten wir in dem Wachstumsmarkt der<br />

betrieblichen Altersversorgung maßge-<br />

schneiderte Produkte in allen fünf Durch-<br />

führungswegen an.<br />

Unsere Vertriebspartner<br />

im Verbund<br />

Eine Stärke der AMLeben liegt im Verkauf<br />

unserer Produkte über vielfältige Vertriebs-<br />

wegeorganisationen der AMB-Gruppe.<br />

Zusätzlich zu unseren eigenen Vertrieben<br />

sowie der Deutschen Vermögensberatung<br />

vermitteln für die AMLeben die Deutsche<br />

Bausparkasse Badenia AG, die CENTRAL<br />

KRANKENVERSICHERUNG AG und die<br />

Finanz- und Versorgungsdienst Gesellschaft<br />

für Finanzberatung und Vorsorgemanage-<br />

ment Deutschland mbH.<br />

Organisation und<br />

Verwaltung<br />

Gemeinsame Maßnahmen<br />

Die AMLeben hat im Zuge der vollständigen<br />

Integration mit der AMVers entscheidende<br />

Veränderungen beschlossen mit dem Ziel,<br />

die Ertragskraft des Unternehmens dauer-<br />

haft zu verbessern. Dazu gehörte auch,<br />

weitere Kosteneinsparungspotenziale zu<br />

erschließen und ineffiziente Strukturen auf<br />

allen Ebenen zu beseitigen.<br />

Die neue Organisationsstruktur sieht im<br />

Vorstand neben einer Reduzierung der<br />

Ressorts auch die Einrichtung gemeinsamer<br />

LAGEBERICHT<br />

23


24<br />

LAGEBERICHT<br />

Verantwortlichkeiten für AMLeben und<br />

AMVers vor, die für beide Gesellschaften ab<br />

2003 übergreifend vollzogen wird.<br />

Im laufenden Jahr werden die beiden<br />

Zweigniederlassungen der AMLeben und<br />

die fünf Verwaltungsdirektionen der<br />

AMVers an sechs Standorten zusammen-<br />

geführt. Die Zweigniederlassungen und<br />

Verwaltungsdirektionen erhalten dann ein-<br />

heitlich die Bezeichnung Kundenservice-<br />

Direktion (KD). Innerhalb der KD wird es<br />

künftig drei Kernbereiche geben:<br />

• Das Kunden-Service-Center (KSC) erle-<br />

digt spartenübergreifend für Kraftfahrt,<br />

Privatkunden und Leben telefonische<br />

Geschäftsvorfälle umfassend und fallab-<br />

schließend aus einer Hand.<br />

• Die Kunden-Schnell-Betreuung (KSB) ist<br />

zuständig für die spartenübergreifende und<br />

abschließende Bearbeitung des definierten<br />

Schriftgutes.<br />

• Die Kunden-Fach-Betreuung (KFB) be-<br />

arbeitet komplexe telefonische und schrift-<br />

liche Geschäftsvorfälle spartenspezifisch in<br />

den jeweiligen Abteilungen.<br />

Insgesamt erreichen wir damit eine Ver-<br />

besserung der Kunden- und Vertriebsori-<br />

entierung, einen einheitlichen Auftritt nach<br />

außen und eine Förderung der Integration<br />

von Leben und Komposit nach innen.<br />

Um deutliche Effizienzsteigerungen zu<br />

erreichen und getrennte Systeme zu verein-<br />

heitlichen, wird die Vereinheitlichung der<br />

IT-Anwendungslandschaft vorangetrieben.<br />

Die Gemeinsamkeiten der Aachener und<br />

Münchener zeigten sich auch im laufenden<br />

Jahr in der erfolgreichen Durchführung<br />

zahlreicher weiterer Projekte.<br />

Für alle freiberuflichen und angestellten<br />

Außendienst-Mitarbeiter der Aachener und<br />

Münchener wurden im letzten Jahr ein-<br />

heitlich neue leistungsfähige Notebooks<br />

eingesetzt. Mit der Erneuerung und Ver-<br />

einheitlichung der Technik haben wir die<br />

Voraussetzungen für die schnelle Installa-<br />

tion neuer Software-Programme und damit<br />

die optimale Betreuung und Beratung<br />

unserer Kunden geschaffen.<br />

Im Rahmen des Projektes I*Net wurden die<br />

vormals getrennten Entwicklungen der<br />

Außendienst-Intranets von AMLeben und<br />

AMVers zu einem technisch und inhaltlich<br />

einheitlichen System entwickelt. Hierdurch<br />

wird eine zielgruppenspezifische Steue-<br />

rung der Informationsangebote ermöglicht.<br />

Ferner wurden in 2002 die Beratungssoft-<br />

ware-Komponenten der AMLeben und der<br />

AMVers fachlich überarbeitet und zusam-<br />

mengeführt. Die Agenturnummern und<br />

Vertriebssteuerungssysteme wurden har-<br />

monisiert, dies sind wesentliche Voraus-<br />

setzungen für weitere Optimierungen.<br />

AMLeben – eigene Maßnahmen<br />

Neben den genannten Maßnahmen liegen<br />

weitere Projekte in der Verantwortung der<br />

AMLeben, die für alle Konzernunterneh-<br />

men entwickelt werden; dazu zählen u. a.<br />

der Ausbau eines einheitlichen Konzern-<br />

Außendienst-Systems, die Weiterentwick-


lung der Anwendungen zum Pensionsma-<br />

nagement und zur Erfassung, Erkennung<br />

und Archivierung von Schriftgut vor der<br />

Sachbearbeitung.<br />

Schwerpunkte waren außerdem die erfolg-<br />

reiche Installation der Standardsoftware für<br />

die Zulagenverwaltung der Riester-Verträge<br />

und die Weiterentwicklung der Produkte für<br />

die betriebliche Altersversorgung.<br />

UNSER MARKTAUFTRITT IN DER<br />

BETRIEBLICHEN ALTERSVERSORGUNG<br />

Neue Rahmenbedingungen für die<br />

betriebliche Altersversorgung<br />

Das Altersvermögensgesetz (AVmG) hat das<br />

deutsche System der Alterssicherung – und<br />

damit auch den Markt für Altersvorsorge-<br />

produkte – spürbar verändert. Erkennbarer<br />

Wille des Gesetzgebers war eine partielle<br />

Abkehr von den mit Finanzierungspro-<br />

blemen behafteten umlagefinanzierten<br />

Systemen hin zu ersetzender kapital-<br />

gedeckter Altersversorgung. Die diesem<br />

Zwecke dienenden flankierenden steuer-<br />

und arbeitsrechtlichen Änderungen haben<br />

in besonderem Maße die zweite Säule des<br />

deutschen Alterssicherungsystems – die<br />

betriebliche Altersversorgung – privilegiert.<br />

Die AMbAV – das neue Profil der<br />

Aachener und Münchener im Markt<br />

der betrieblichen Altersversorgung<br />

Die Aachener und Münchener will am<br />

aktuellen Wachstumsmarkt des bAV-Mark-<br />

tes partizipieren und mittelfristig eine ähn-<br />

lich starke Marktposition wie im Privat-<br />

kundengeschäft aufbauen.<br />

Mit Gründung der AM Gesellschaft für<br />

betriebliche Altersversorgung mbH (AMbAV)<br />

wurden die Weichen für eine erfolgreiche<br />

Geschäftsausweitung in diesem Marktseg-<br />

ment gestellt. In der neuen Gesellschaft wur-<br />

den die in der Direktion in diesem Bereich<br />

tätigen Organisationseinheiten zusammen-<br />

gefasst. Hierbei liegt der Schwerpunkt auf<br />

der spezialisierten Vertriebsunterstützung.<br />

Die AMbAV wird als Beratungsgesellschaft<br />

am Markt positioniert und unterstützt den<br />

Vertrieb durch regional vertriebswegeüber-<br />

greifend tätige, spezialisierte bAV-Berater.<br />

Deren Anzahl soll hierbei – auch in Abhän-<br />

gigkeit zu der sich einstellenden Geschäfts-<br />

entwicklung – in 2003 auf bis zu 50 Berater<br />

ausgeweitet werden. Mit Unterstützung die-<br />

ser Spezialisten wird in Zukunft der gesamte<br />

Prozess des Geschäftsabschlusses von der<br />

Konzepterstellung bis hin zur Einrichtung<br />

eines betrieblichen Versorgungswerkes<br />

begleitet.<br />

Über die AMbAV werden die umfassen-<br />

den bAV-Produkte der Aachener und<br />

Münchener angeboten. Zudem wurden im<br />

LAGEBERICHT<br />

25


26<br />

LAGEBERICHT<br />

Konzern zwei Gesellschaften gegründet,<br />

welche die Produktpalette vervollständigen.<br />

Neben unseren Produkten für Direktver-<br />

sicherungen und rückgedeckten Pensions-<br />

sowie Unterstützungskassenzusagen und<br />

Produkten des AMB Generali Pensionsfonds<br />

stehen nun weitere Produktneuheiten der<br />

vor kurzem neu gegründeten AMB Generali<br />

Pensionskasse AG zur Verfügung. Damit<br />

werden über die AMbAV Produkte im<br />

Rahmen aller fünf Durchführungswege der<br />

bAV angeboten.<br />

Gründung der<br />

AMB Generali Pensionskasse AG<br />

Die neu gegründete AMB Generali Pensi-<br />

onskasse AG erhielt im Oktober seitens der<br />

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungs-<br />

aufsicht die Zulassung zum Geschäfts-<br />

betrieb. Sie ist (als 100%ige Tochter) an die<br />

AMB angebunden und wird die einzige<br />

operativ tätige Pensionskasse des Konzerns<br />

sein. Alle Funktionen werden über entspre-<br />

chende Ausgliederungs- bzw. Dienstleis-<br />

tungsverträge insbesondere von der<br />

Aachener und Münchener erbracht, die<br />

auch die operative Führung übernimmt. Die<br />

Produkte der Pensionskasse stehen allen<br />

Vertrieben des Konzerns zur Verfügung.<br />

Anlass für die Gründung der Pensionskasse<br />

war die neue arbeits- und steuerrechtliche<br />

Ausgestaltung dieses seit langem bewähr-<br />

ten Durchführungsweges. Die Pensionskasse<br />

bietet aktuell beste Voraussetzungen, um<br />

einen erheblichen Marktanteil des im<br />

Bereich der betrieblichen Altersversorgung<br />

zu erwartenden Neugeschäfts zu gewinnen.<br />

Nur im Durchführungsweg der Pensions-<br />

kasse kann die Förderung der Beiträge im<br />

Sinne der<br />

• Steuerfreiheit nach § 3 Nr. 63 EStG,<br />

• Lohnsteuerpauschalierung gemäß<br />

§ 40b EStG sowie<br />

• Förderung nach § 10 a/ Abschnitt XI EStG<br />

(„Riester-Förderung“)<br />

in Anspruch genommen werden. Die Pen-<br />

sionskasse erfüllt nicht zuletzt hierdurch<br />

ideale Voraussetzungen zur Umsetzung des<br />

neuen Entgeltumwandlungsanspruches der<br />

Arbeitnehmer.<br />

Ausblick<br />

Mit Verabschiedung des Altersvermögens-<br />

gesetzes wurde das System der deutschen<br />

Alterssicherung einschneidend verändert.<br />

Erstmalig werden bisher umlagefinanzierte<br />

Leistungsbestandteile durch kapitalgedeckte<br />

Systeme ersetzt. Die betriebliche Alters-<br />

versorgung wird in besonderem Maße von<br />

dieser Systemänderung profitieren. Der<br />

neue Entgeltumwandlungsanspruch der<br />

Arbeitnehmer sowie die vielfältigen, neu<br />

geschaffenen steuerlichen Anreize sind<br />

deutliche Anzeichen hierfür. Mit den im<br />

Konzern neu gegründeten Gesellschaften<br />

AMB Generali Pensionsfonds AG und AMB<br />

Generali Pensionskasse AG bieten unsere<br />

Vertriebe mit Unterstützung der AMbAV<br />

Produkte und Problemlösungen in allen<br />

Durchführungswegen der betrieblichen


Altersversorgung. Damit verfügen wir über<br />

entscheidende Voraussetzungen, um von<br />

dem zu erwartenden Aufschwung in die-<br />

sem Geschäftsbereich zu profitieren.<br />

ENTWICKLUNG IN DER LEBENSVERSICHERUNG<br />

IM JAHRE 2002<br />

Trotz der konjunkturell schwierigen Wirt-<br />

schaftslage und der nach 2001 erneuten<br />

drastischen Kurseinbrüche an den Akti-<br />

enmärkten hat die deutsche Versicherungs-<br />

wirtschaft in 2002 ihren Wachstumskurs<br />

und ihre Leistungskraft unter Beweis<br />

gestellt. Maßgeblich zum erfreulichen Prä-<br />

mienwachstum von 4,5 % in der Lebens-<br />

versicherung hat die neue Förderung der<br />

privaten Altersvorsorge beigetragen.<br />

In Zeiten hoher Wertverluste bei Fonds und<br />

Aktien erweist sich die Lebensversicherung<br />

durch ihre langfristige, auf Sicherheit ausge-<br />

richtete Anlagepolitik als Garant für sichere<br />

Renditen. Die neue, seit Anfang 2002 geför-<br />

derte Riester-Rente, die einen Einstieg in die<br />

vom Arbeitnehmer finanzierte kapitalge-<br />

deckte Altersversorgung bedeutet, sorgte<br />

für weitere Impulse. Entsprechend stark<br />

entwickelte sich die Nachfrage nach<br />

Lebensversicherungsprodukten zur privaten<br />

Altersversorgung. Dies zeigen das starke<br />

Neugeschäft, ein solides Beitragswachstum,<br />

ein deutlicher Zuwachs im Vertragsbestand<br />

und die steigenden Leistungszahlungen in<br />

der Branche.<br />

Das aktuelle Produktangebot der AMLeben<br />

finden Sie ist auf den Seiten 72 und 73.<br />

Insgesamt wurden allerdings die Erwar-<br />

tungen an die Riester-Rente branchenweit<br />

nicht erfüllt. Die komplizierte Abwicklung<br />

und äußerst beratungsintensive Regelungs-<br />

vielfalt waren die Ursache. Auch wenn<br />

durch die politische Diskussion im Wahljahr<br />

deutlich wurde, dass die gesetzliche Renten-<br />

versicherung alleine nicht zur Altersver-<br />

sorgung ausreicht, müssen noch weitere<br />

Reformschritte folgen, um die private<br />

Altersvorsorge noch mehr in das Bewusst-<br />

sein aller Bürger zu bringen.<br />

Positiv entwickelten sich die Brutto-Bei-<br />

tragseinnahmen aller Lebensversicherer; sie<br />

stiegen voraussichtlich um 4,5 % (Vorjahr<br />

1,9 %). Dem standen voraussichtlich um<br />

4,2 % steigende Gesamtleistungen in Höhe<br />

von 85,7 Mrd. Euro gegenüber, von denen<br />

55,1 Mrd. Euro direkt an die Kunden<br />

ausgezahlt und weitere 30,6 Milliarden Euro<br />

in die zugunsten der Kunden gebildeten<br />

Leistungsreserven fließen werden. Insgesamt<br />

erreichten die Auszahlungen der Lebensver-<br />

sicherer 2002 etwa 29 % der Ausgaben der<br />

gesetzlichen Rentenversicherung. Vor zehn<br />

Jahren lag diese Quote noch bei 18,5 %.<br />

LAGEBERICHT<br />

27


28<br />

LAGEBERICHT<br />

GESCHÄFTSVERLAUF<br />

Zusammensetzung des Neugeschäfts 2002<br />

nach laufendem Jahresbeitrag<br />

in %<br />

13,8 %<br />

59,8 %<br />

Kapitallebensversicherungen<br />

Fondsgebundene<br />

Versicherungen<br />

Im Laufe des Jahres 2002 wurden die<br />

Bewertungskriterien für Kapitalanlagen zur<br />

Anwendung des § 341 b HGB und die<br />

Definition einer „dauernden Wertminde-<br />

rung“ konkretisiert.<br />

Auf Initiative des Gesamtverbandes der<br />

Deutschen Versicherungswirtschaft wurde<br />

im Jahre 2002 mit dem Lebensversicherer<br />

„Protektor“ eine Auffanggesellschaft für<br />

durch weitere Turbulenzen auf den<br />

Kapitalmärkten möglicherweise betroffene<br />

Lebensversicherer gegründet. Die AMLeben<br />

hat sich an der Gesellschaft beteiligt.<br />

Die Branche hat bereits am Ende des Ge-<br />

schäftsjahres 2001 und auch in 2002 auf die<br />

Neugeschäft<br />

Laufender Beitrag bei<br />

409,4 Mio. Euro<br />

Das eingelöste Neugeschäft lag im Ge-<br />

schäftsjahr, gemessen am laufenden Jahres-<br />

beitrag, bei 409,4 Mio. Euro und damit um<br />

Berufsunfähigkeitsversicherungen<br />

Risiko- und Kollektivversicherungen<br />

Renten- und Pensionsversicherungen<br />

anhaltend schlechte Kapitalmarktsituation,<br />

auf den Rückgang ihrer Bewertungsreserven<br />

und die rückläufigen Renditen überwiegend<br />

mit einer Anpassung ihrer Überschussbeteili-<br />

gung reagiert. Diese Maßnahme betrifft die<br />

zukünftige Überschussbeteiligung. In der<br />

Vergangenheit bereits zugeteilte Über-<br />

schussanteile sind davon nicht betroffen.<br />

Auch nach diesen Veränderungen bleibt die<br />

Lebensversicherung eine Anlage, die ein<br />

hohes Maß an Sicherheit mit einer – im<br />

Vergleich zu gleichgearteten Produkten –<br />

attraktiven Rendite verbindet.<br />

14,1 % (Branche 1-11: +2,5 %) unter dem<br />

Ergebnis des Vorjahres. Dieses war begüns-<br />

tigt durch den Start der Riester-Rente und<br />

den durch Änderungen in der Sozialver-<br />

sicherung ausgelösten Nachholbedarf bei<br />

der Berufsunfähigkeitsabsicherung.<br />

7,3 %<br />

3,6 %<br />

15,5 %


Bei der für den Vertriebserfolg maßgebli-<br />

chen Kennziffer – eingelöstes Neugeschäft<br />

in Relation zum Anfangsbestand – erzielten<br />

wir, gemessen am laufenden Jahresbeitrag,<br />

eine Quote von 14,3 % nach 18,2 % in<br />

2001 und 15,9 % im Jahr 2000.<br />

Das Neugeschäft an Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag erreichte 49,1 Mio. Euro. Der<br />

Gesamtbeitrag des Neugeschäfts liegt damit<br />

bei 458,5 Mio. Euro (Vorjahr 544,3 Mio.<br />

Euro).<br />

14,2 Mrd. Euro<br />

Versicherungssumme<br />

Das eingelöste Neugeschäft erreichte mit<br />

618 990 neuen Verträgen (Vorjahr 744 071)<br />

eine Versicherungssumme von 14,2 Mrd.<br />

Euro nach 18,0 Mrd. Euro im Vorjahr<br />

(-21,6 %) und 9,8 Mrd. Euro im Jahr 2000.<br />

Die Branche konnte eine Steigerung um<br />

0,1 % verzeichnen.<br />

Struktur des Neugeschäfts<br />

Gemessen am laufenden Jahresbeitrag hat-<br />

ten die Fondsgebundenen Versicherungen<br />

2002 erneut den höchsten Anteil am<br />

Neugeschäft. Er ging allerdings von 63,1 %<br />

auf 59,8 % zurück. Der Rückgang des<br />

fondsgebundenen Neugeschäfts ist vor<br />

dem Hintergrund der sehr ungünstigen<br />

Entwicklung im Fonds- und Aktienmarkt zu<br />

sehen.<br />

Den zweitgrößten Anteil am Neugeschäft<br />

hatten in diesem Jahr die Rentenversiche-<br />

rungen und Pensionsversicherungen mit<br />

15,5 % (im Vorjahr 10,8 %) des Neuge-<br />

schäfts.<br />

Der Anteil der klassischen Kapitallebens-<br />

versicherungen (einschließlich Vermögens-<br />

bildende Versicherungen) am Neugeschäft<br />

hat in diesem Jahr mit 13,8 % gegenüber<br />

dem Vorjahr (11,9 %) wieder zugenommen.<br />

Während die Berufsunfähigkeitsversiche-<br />

rungen nach einem Anteil von 10,0 % im<br />

Vorjahr auf 7,3 % gesunken sind, betrug<br />

der Anteil der übrigen Versicherungen<br />

(Risikoversicherungen und Kollektivversi-<br />

cherungen) 3,6 % (im Vorjahr 4,2 %).<br />

In den zuvor genannten Zahlen für Fonds-<br />

gebundene und konventionelle Rentenversi-<br />

cherungen ist das Neugeschäft aus der<br />

Privat-Rente mit Garantie, unserem Produkt<br />

für die Riester-Förderung, enthalten.<br />

Versicherungsbestand<br />

selbst abgeschlossenes Geschäft<br />

in Mrd. € Versicherungssumme<br />

100<br />

90<br />

80<br />

70<br />

60<br />

50<br />

40<br />

30<br />

20<br />

10<br />

0<br />

69,1 78,5 82,1 93,4 99,4<br />

1998 1999 2000 2001 2002<br />

LAGEBERICHT<br />

29


30<br />

Gebuchte Bruttobeiträge<br />

selbst abgeschlossenes Geschäft<br />

in Mrd. €<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,0<br />

2,04 2,27 2,56 2,80 2,99<br />

1998 1999 2000 2001 2002<br />

Mit 221 548 eingelösten Versicherungs-<br />

scheinen belief sich der laufende Jahres-<br />

beitrag der Privat-Rente mit Garantie auf<br />

48,4 Mio. Euro. Damit wurde das Vor-<br />

jahresergebnis – 197 177 neu eingelöste<br />

Verträge mit einem Jahresbeitrag von<br />

46,2 Mio. Euro – übertroffen. Hinzu kom-<br />

men rd. 6 000 Verträge, die mit Beginn<br />

im Jahre 2003 abgeschlossen wurden. Mit<br />

einem Marktanteil von 8,6 % ist das ein<br />

ausgesprochen gutes Ergebnis, trotzdem<br />

wurden damit unsere Erwartungen – wie im<br />

Markt allgemein – an das Neugeschäft aus<br />

der Riester-Rente bisher nicht erreicht.<br />

Versicherungsbestand<br />

Knapp 100 Mrd. Euro<br />

Versicherungssumme<br />

Zum Ende des Geschäftsjahres 2002 erhöh-<br />

te sich die Versicherungssumme des Be-<br />

stands im selbst abgeschlossenen Geschäft<br />

von 93,4 Mrd. Euro im Vorjahr um 6,5 %<br />

auf 99,4 Mrd. Euro. Gemessen am laufen-<br />

den Beitrag für ein Jahr ergibt sich eine<br />

Bestandserhöhung von 5,0 % auf 3,0 Mrd.<br />

Euro (Vorjahr 2,9 Mrd. Euro).<br />

Die Anzahl der Verträge nahm im Berichts-<br />

jahr um 6,5 % auf 4,8 Mio. Stück zu. Mit<br />

einer Versicherungssumme von 39,9 Mrd.<br />

Euro haben die klassischen Kapitallebens-<br />

versicherungen noch immer den größten<br />

Anteil am Bestand (40,2 %), gefolgt von<br />

Fondsgebundenen Versicherungen mit<br />

einem Anteil von 31,6 %. Der Anteil der<br />

Berufsunfähigkeitsversicherungen beträgt<br />

13,5 %.<br />

Vorzeitiger Abgang<br />

Die vorzeitigen Abgänge (Rückkäufe,<br />

Umwandlungen in beitragsfreie Versiche-<br />

rungen und sonstige vorzeitige Abgänge)<br />

lagen bei 7,0 % des mittleren Bestandes<br />

gemessen am laufenden Jahresbeitrag<br />

(6,3 % im Vorjahr).<br />

Die Einzelangaben zur Aufgliederung und<br />

Bewegung unseres Bestands sind auf den<br />

Seiten 74 bis 77 dargestellt.<br />

Beitragseinnahmen<br />

Wachstum auf rund 3,0 Mrd. Euro<br />

Die gebuchten Bruttobeiträge im selbst<br />

abgeschlossenen Geschäft erhöhten sich im<br />

Geschäftsjahr 2002 um 6,6 % auf 2 988,5<br />

Mio. Euro (Vorjahr 2 803,4 Mio. Euro). Die<br />

Steigerungsrate der Branche liegt bei 5,3 %<br />

(1. bis 3. Quartal 2002). Die Beiträge aus<br />

der Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

belaufen sich auf 274,5 Mio. Euro. Unter


Berücksichtigung dieser Beiträge stiegen<br />

die Gesamtbeiträge um 3,7 % auf 3 263,0<br />

Mio. Euro.<br />

Leistungen für unsere<br />

Kunden<br />

Ausgezahlte Versicherungs-<br />

leistungen 1,8 Mrd. Euro<br />

Die an unsere Kunden ausgezahlten Leis-<br />

tungen, die sich aus den Aufwendungen für<br />

Versicherungsfälle und den zugehörigen<br />

ausgezahlten Überschussanteilen zusam-<br />

mensetzen, sind im Geschäftsjahr 2002 um<br />

12,1 % auf 1 783,3 Mio. Euro gestiegen.<br />

Davon entfielen 135,1 Mio. Euro auf Todes-<br />

fall-Leistungen sowie 1 188,2 Mio. Euro<br />

auf Ablaufleistungen und Rentenzahlungen.<br />

Die Aufwendungen für Rückkäufe belie-<br />

fen sich auf 460,0 Mio. Euro (Vorjahr<br />

437,3 Mio. Euro).<br />

Leistungsverpflichtungen<br />

17,4 Mrd. Euro<br />

Zu den Gesamtleistungen eines Lebens-<br />

versicherers gehört neben den ausgezahl-<br />

ten Versicherungsleistungen die Erhöhung<br />

der Leistungsverpflichtungen. Sie entsteht<br />

aus den Sparanteilen der Beiträge, der rech-<br />

nungsmäßigen Verzinsung dieser Sparan-<br />

teile und der Direktgutschrift, die in der<br />

Deckungsrückstellung ausgewiesen werden.<br />

Hinzu kommen die erwirtschafteten Über-<br />

schüsse für die Gewinnbeteiligung unserer<br />

Kunden, die in der Rückstellung für Bei-<br />

tragsrückerstattung ausgewiesen werden.<br />

Unsere Leistungsverpflichtungen gegenüber<br />

unseren Kunden beliefen sich am Geschäfts-<br />

jahresende auf 17,4 Mrd. Euro (Vorjahr<br />

16,9 Mrd. Euro).<br />

Leistungen für unsere Kunden<br />

in Mrd. €<br />

3,0<br />

2,5<br />

2,0<br />

1,5<br />

1,0<br />

0,5<br />

0,0<br />

1,2<br />

1,2<br />

Die Gesamtleistungen an unsere Kunden<br />

betrugen im Berichtszeitraum 2 241,2 Mio.<br />

Euro (Vorjahr 2 556,2 Mio. Euro).<br />

Verwaltungs- und<br />

Abschlusskosten<br />

Verwaltungskostensatz weiterhin<br />

unter Marktniveau<br />

1,4<br />

1,3<br />

1,3<br />

1,5<br />

1998 1999 2000 2001 2002<br />

Zuwachs an Leistungsverpflichtungen<br />

Ausgezahlte Leistungen<br />

Die Verwaltungskosten stiegen von<br />

88,7 Mio. Euro um 6,9 Mio. Euro (+7,7 %)<br />

auf 95,6 Mio. Euro. Der Verwaltungskosten-<br />

satz (Verwaltungskosten in Prozent der<br />

gebuchten Bruttobeiträge) liegt mit 3,2 %<br />

leicht über dem Vorjahressatz von 3,16 %.<br />

0,9<br />

Die Verwaltungskosten ohne Bestands-<br />

pflegeprovisionen (Personal- und Sachkos-<br />

ten) gingen in Relation zu den gebuchten<br />

Bruttobeiträgen zurück. Das ist auf<br />

1,6<br />

0,5<br />

1,8<br />

31


32<br />

LAGEBERICHT<br />

Kapitalanlagen<br />

Jahresendbestand einschl. Anlagen<br />

für Fondsgebundene Versicherungen<br />

in Mrd. €<br />

20<br />

15<br />

10<br />

5<br />

0<br />

Maßnahmen zur Kostenoptimierung und<br />

Effizienzsteigerung sowie auf einen abso-<br />

luten Rückgang der Sachkosten zurück-<br />

zuführen.<br />

Abschlusskostensatz gesunken<br />

Die Abschlusskosten verringerten sich<br />

im Berichtszeitraum um 18,8 % oder<br />

123,3 Mio. Euro auf 534,0 Mio. Euro.<br />

Marktentwicklung in 2002<br />

Die internationale Finanzmarktentwicklung<br />

2002 war von erheblichen Turbulenzen<br />

gekennzeichnet. An den Aktienmärkten<br />

kam es im dritten Jahr in Folge zu einem<br />

Kursrückgang. Ein wesentlicher Grund dafür<br />

waren die zu Jahresbeginn auftretenden<br />

Bilanzierungsskandale in den USA. Sie<br />

erschütterten das Vertrauen der Anleger in<br />

13,3 15,1 16,4 17,1 17,1<br />

1998 1999 2000 2001 2002<br />

Gleichzeitig reduzierte sich die Beitrags-<br />

summe des eingelösten Neugeschäfts um<br />

15,9 %.<br />

Somit sank der Abschlusskostensatz (Ab-<br />

schlusskosten in Prozent der Beitragssum-<br />

me des eingelösten Neugeschäfts) von<br />

5,48 % im Vorjahr auf 5,29 % im Ge-<br />

schäftsjahr.<br />

ENTWICKLUNG DER KAPITALANLAGEN<br />

die Rechnungslegung der Unternehmen<br />

weltweit erheblich. Als weiterer Grund für<br />

die schlechte Entwicklung an den Aktien-<br />

märkten wird die Lage der Weltwirtschaft<br />

mit einer Zunahme geopolitischer Risiken<br />

gesehen. Zahlreiche Krisenherde wie der<br />

Nahost-Konflikt, der Kaschmir-Konflikt oder<br />

zuletzt die Irak-Krise haben zu einem deutli-<br />

chen Anstieg der Risikoprämie auf Aktien<br />

geführt.<br />

Die Flucht der Anlegergelder aus Aktien in<br />

Rentenpapiere hat in den USA die Rendite<br />

der 10-jährigen Staatsanleihe im Oktober<br />

auf ein 40-Jahres-Tief von 3,57 % fallen las-<br />

sen. Noch im Sommer rentierten Anleihen<br />

dieses Typs volle zwei Prozentpunkte höher.<br />

Die Renditen von Anleihen gleicher Laufzeit<br />

im Euro-Raum sind ebenfalls deutlich auf<br />

4,22 % gesunken. Infolge der stark fal-<br />

lenden Kapitalmarktzinsen waren deut-<br />

liche Kurssteigerungen am Rentenmarkt<br />

zu verzeichnen.


Zusammensetzung der Kapitalanlagen 2002<br />

ohne Anlagen der Fondsgebundenen Versicherungen<br />

in %<br />

17,6 %<br />

3,4 %<br />

13,7 %<br />

Kapitalanlagebestand<br />

unverändert<br />

Der Kapitalanlagebestand ist im Geschäfts-<br />

jahr nur um 0,1 % bzw. 14,4 Mio. Euro auf<br />

17,1 Mrd. Euro gewachsen. Diese Steige-<br />

rung beinhaltet auch die Veränderung des<br />

Kapitalanlagebestandes für Fondsgebun-<br />

dene Versicherungen. Ohne die Invest-<br />

mentfonds für Fondsgebundene Versiche-<br />

rungen sind unsere Kapitalanlagen um<br />

221,5 Mio. Euro bzw. 1,5 % auf 14,7 Mrd.<br />

Euro gewachsen.<br />

Das Bruttoneuanlagevolumen betrug<br />

6,6 Mrd. Euro bzw. 5,9 Mrd. Euro ohne<br />

die Investmentfonds für fondsgebundene<br />

Versicherungen. Dem stehen Verkäufe und<br />

Abgänge gegenüber, die sich auf 5,4 Mrd.<br />

Euro bzw. 5,3 Mrd. Euro ohne die Invest-<br />

mentfonds für fondsgebundene Versiche-<br />

rungen beliefen.<br />

Grundbesitz<br />

Im Immobilienbereich führten wir unsere<br />

bereits begonnenen Investitionen insbe-<br />

sondere mit dem Bau und der Fertigstellung<br />

der Erweiterung des Konzern-Rechen-<br />

zentrums in Aachen fort.<br />

Hypotheken und<br />

Grundschuldforderungen<br />

Beteiligungen,<br />

Anteile an verbundenen<br />

Unternehmen<br />

Aktien,<br />

Investmentanteile<br />

Zum Jahresende belief sich der Wert des<br />

Grundbesitzes auf 488,1 Mio. Euro. Der<br />

Anteil der Immobilien am Gesamtbestand<br />

der Kapitalanlagen fiel auf 3,3 % (Vorjahr<br />

4,0 %).<br />

Kapitalanlagen in<br />

verbundenen Unternehmen<br />

und Beteiligungen<br />

Im Rahmen einer angestrebten Ent-<br />

flechtung der Beteiligungsstruktur auf<br />

Konzernebene trennten wir uns im abge-<br />

laufenden Geschäftsjahr von Anteilen an<br />

der AMB Beteiligungs-GmbH, der CENTRAL<br />

KRANKENVERSICHERUNG AG und der<br />

Volksfürsorge Holding AG.<br />

Wir haben zwei Gesellschaften, die AM RE<br />

Verwaltungs GmbH und AM Erste Immo-<br />

bilien AG & Co. KG, neu gegründet, deren<br />

Aufgabe die Verwaltung von Teilen des<br />

Immobilienbestandes der AMLeben ist. Des<br />

Weiteren wurde eine Beteiligung an der<br />

Protektor Lebensversicherungs-AG in Grün-<br />

dung, der Auffanggesellschaft für notlei-<br />

dene Lebensversicherer, eingegangen. Es<br />

wurden Anteile an der GLL GmbH &<br />

Namensschuld- 52,3 %<br />

verschreibungen,Schuldscheinforderungen<br />

übrige<br />

Anlagen<br />

Co. Messeturm Holding KG (Frankfurter<br />

Grundstücke<br />

Festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

3,6 %<br />

3,3 %<br />

6,1 %<br />

33


34<br />

LAGEBERICHT<br />

Messeturm), sowie an der VA Vermögens-<br />

und Anlageberatungsgesellschaft mbH &<br />

Co. Immobilienfonds KG und der ZR Beteili-<br />

gungsgesellschaft mbH & Co. Immobilien-<br />

fonds KG (Dessau) erworben.<br />

Der Anteil unserer Kapitalanlagen in ver-<br />

bundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

sank auf 3,4 %.<br />

Aktien/Investmentanteile<br />

und andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

Im abgelaufenen Jahr entwickelten sich die<br />

Aktienmärkte außerordentlich negativ, der<br />

DAX verlor 43,9 %, der Dow Jones STOXX<br />

600 Europe Index 30,9 % und der S&P 500<br />

23,4 %.<br />

Im abgelaufenen Geschäftsjahr weisen<br />

wir einen Bruttozugang über insgesamt<br />

1 059,6 Mio. Euro aus, der aus Aktienkäu-<br />

fen, Investmentanteilskäufen und Kapital-<br />

Laufende Kapitalanlageerträge<br />

einschl. Anlagen für Fondsgebundene Versicherungen<br />

in Mio. €<br />

1 000<br />

900<br />

800<br />

700<br />

600<br />

500<br />

400<br />

300<br />

200<br />

100<br />

0<br />

795,8 866,9 872,3 988,9 931,4<br />

1998 1999 2000 2001 2002<br />

maßnahmen resultierte. Wir verkauften<br />

Aktien und Investmentanteile im Buchwert<br />

von 1 218,7 Mio. Euro und erzielten dabei<br />

Verkaufsgewinne von 48,2 Mio. Euro und<br />

Verluste in Höhe von 40,9 Mio. Euro. Der<br />

Aktienbestand ging unter Berücksichtigung<br />

erforderlicher Abschreibungen und Zu-<br />

schreibungen auf 583,3 Mio. Euro zurück<br />

und entspricht einem Anteil von 4,0 % am<br />

Gesamtbestand der Kapitalanlagen.<br />

Der Anteil der Investmentanteile am Ge-<br />

samtbestand der Kapitalanlagen stieg im<br />

Vergleich zum Jahresanfangsbestand um<br />

0,4 %-Punkte auf 9,7 %. Der Anteil anderer<br />

nicht festverzinslicher Wertpapiere liegt zum<br />

Jahresende bei 0,1%.<br />

Festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

Im abgelaufenen Geschäftsjahr investierten<br />

wir saldiert 575,5 Mio. Euro in Namens-<br />

schuldverschreibungen (NSV) und 841,9<br />

Mio. Euro in Schuldscheinforderungen und<br />

Darlehen (SSD). Der Bestand an Inhaber-<br />

papieren wurde um 420,5 Mio. Euro<br />

reduziert.<br />

Nach Berücksichtigung der angefallenen<br />

Abschreibungen in Höhe von 3,3 Mio. Euro<br />

erhöhte sich der Bestand an sonstigen<br />

Ausleihungen, einschließlich NSV, SSD,<br />

Darlehen und Vorauszahlungen auf<br />

Versicherungsscheine sowie übrige Aus-<br />

leihungen von 6 717,3 Mio. Euro auf<br />

8 157,2 Mio. Euro. Dies entspricht einem<br />

Anteil am gesamten Kapitalanlagebestand


ohne FLV von 55,6 % (Vorjahr 46,5 %). Der<br />

Bestand an Inhaberschuldverschreibungen<br />

liegt nun bei 888,8 Mio. Euro. Das sind<br />

6,1 % unseres Gesamtkapitalanlagebe-<br />

standes (Vorjahr 9,1 %).<br />

Das Hauptaugenmerk lag bei unseren<br />

Käufen im Bereich von Schuldscheinen der<br />

deutschen Bundesländer sowie Namens-<br />

papieren von öffentlich-rechtlichen Kredit-<br />

instituten. Beide verfügen über eine hohe<br />

Liquidität sowie sehr gute Beurteilung durch<br />

die Ratingagenturen. Die bevorzugte Lauf-<br />

zeit lag im Bereich von 10 - 12 Jahren.<br />

Hypotheken-, GrundschuldundRentenschuldforderungen<br />

In 2002 wurden 181,2 Mio. Euro grund-<br />

schuldgesicherte Immobiliendarlehen aus-<br />

gezahlt. Unter Berücksichtigung der plan-<br />

mäßigen Tilgungen, Rückzahlungen und<br />

Abschreibungen fiel der Bestand der Im-<br />

mobiliendarlehen um 13,7 Mio. Euro auf<br />

2 586,5 Mio. Euro. Der Anteil am Gesamt-<br />

bestand der Kapitalanlagen beläuft sich auf<br />

17,6 % und liegt damit unter dem Vor-<br />

jahresniveau von 18,0 %.<br />

Kapitalanlagen für Fondsgebundene<br />

Versicherungen<br />

Der Wert der Kapitalanlagen für Rechnung<br />

und Risiko von Inhabern von Lebensversi-<br />

cherungspolicen (Fondsgebundene Versi-<br />

cherungen), die zu Zeitwerten bilanziert<br />

werden, fiel im Geschäftsjahr um 207,1<br />

Mio. Euro auf 2 451,6 Mio. Euro. Dem<br />

Netto-Zugang von 551,1 Mio. Euro steht<br />

ein erheblicher Abschreibungsbedarf auf-<br />

grund von Zeitwertverlusten in Höhe von<br />

766,3 Mio. Euro gegenüber. Die Zuschrei-<br />

bungen beliefen sich auf 8,1 Mio. Euro. Eine<br />

Übersicht der Fonds, in die im Rahmen der<br />

Fondsgebundenen Versicherung investiert<br />

wurde, ist auf den Seiten 62 bis 64 zu<br />

finden.<br />

Bewertungsreserven<br />

Die Bewertungsreserven der Kapitalan-<br />

lagen, die zu Anschaffungskosten bilanziert<br />

sind, betragen insgesamt -265,4 Mio. Euro<br />

(Differenz zwischen dem Zeitwert und dem<br />

Buchwert dieser Kapitalanlagen). Dabei sind<br />

Umgliederungen von Aktien und Invest-<br />

mentanteilen in die nach § 341 b HGB wie<br />

Anlagevermögen bewerteten Vermögens-<br />

gegenstände berücksichtigt. Der Betrag ent-<br />

spricht dem Saldo aus stillen Reserven und<br />

stillen Lasten.<br />

LAGEBERICHT<br />

35


36<br />

LAGEBERICHT<br />

ERGEBNIS AUS KAPITALANLAGEN<br />

Nettoergebnis<br />

Unsere laufenden Kapitalerträge gingen im<br />

Geschäftsjahr um 6,8 % auf 855,4 Mio.<br />

Euro zurück. Die darüber hinaus erzielten<br />

Erträge aus den Anlagen für die Fonds-<br />

gebundenen Versicherungen betrugen<br />

76,0 Mio. Euro, so dass sich der Gesamt-<br />

ertrag auf 931,4 Mio. Euro belief (Vorjahr<br />

988,9 Mio. Euro).<br />

Aufgrund der unbefriedigenden Bör-<br />

senentwicklung sank das Nettoergebnis<br />

ohne die Ergebnisse der Fondsgebundenen<br />

Lebensversicherungen von 870,7 Mio. Euro<br />

um 22,6 % auf 674,4 Mio. Euro. Dabei<br />

wurden die Erträge und Aufwendungen aus<br />

Kapitalanlagen einschließlich der Gewinne<br />

und Verluste aus dem Verkauf von Kapital-<br />

anlagen und erfolgswirksame Wertverän-<br />

derungen berücksichtigt.<br />

Nettoergebnis aus Kapitalanlagen<br />

einschl. Anlagen für Fondsgebundene Versicherungen<br />

in Mio. €<br />

1100<br />

1 000<br />

900<br />

800<br />

700<br />

600<br />

500<br />

400<br />

300<br />

200<br />

100<br />

0<br />

883,4 1 027,2 1 067,1 937,4 745,1<br />

1998 1999 2000 2001 2002<br />

Wir erzielten aus Verkäufen und Abläufen<br />

Gewinne aus dem Abgang von Kapital-<br />

anlagen in Höhe von 341,1 Mio. Euro.<br />

Überwiegend stammen sie aus der<br />

Veräußerung von Immobilien, Anteilen an<br />

verbundenen Unternehmen, Aktien und<br />

Schuldscheinforderungen. Aus der Auf-<br />

lösung des Sonderpostens mit Rücklage-<br />

anteil ergab sich eine Ergebniserhöhung<br />

von 11,3 Mio. Euro. Abschreibungen nach<br />

dem Niederstwertprinzip waren auf Aktien,<br />

Investmentanteile und andere nicht festver-<br />

zinsliche Wertpapiere in Höhe von 123,6<br />

Mio. Euro erforderlich. Durch Umbuchung<br />

in die wie Anlagevermögen bewerteten<br />

Vermögensgegenstände konnten nach<br />

§ 341 b HGB Abschreibungen auf Aktien<br />

in Höhe von 142,0 Mio. Euro und auf<br />

Spezialfonds in Höhe von 159,6 Mio. Euro<br />

unterlassen werden.<br />

Außerordentliche Abschreibungen wurden<br />

bei Hypotheken nach Berücksichtigung von<br />

Zuschreibungen in Höhe von 85,5 Mio.<br />

Euro, bei Immobilien in Höhe von 19,1 Mio.<br />

Euro, Anteilen an verbundenen Unter-<br />

nehmen in Höhe von 64,2 Mio. Euro und<br />

Ausleihungen an verbundene Unternehmen<br />

in Höhe von 73,1 Mio. Euro vorgenommen.<br />

Auf Beteiligungen nahmen wir Wertberich-<br />

tigungen in Höhe von 34,1 Mio. Euro vor.


Nettoverzinsung von 4,6 %<br />

Aus dem erzielten Nettoergebnis aus<br />

Kapitalanlagen ergibt sich eine Nettover-<br />

zinsung von 4,6 % (Vorjahr 6,2 %). Bei<br />

dieser Nettoverzinsung sind die Werte<br />

für die Fondsgebundenen Versicherungen<br />

nicht berücksichtigt.<br />

ÜBERTRAGUNG DER AKTIEN<br />

VON MINDERHEITSAKTIONÄREN<br />

Die AMB Generali Holding AG sowie die<br />

AMLeben haben im Januar 2002 beschlos-<br />

sen, auf Basis der im Jahre 2001 verkünde-<br />

ten Änderung des Aktiengesetzes den<br />

Ausschluss von Minderheitsaktionären her-<br />

beizuführen (Squeeze-out-Verfahren). Dieser<br />

Grundsatzbeschluss wurde getroffen, da der<br />

Streubesitz bei der AMLeben mit 2,49 %<br />

sehr gering war. Demgegenüber stand der<br />

unverhältnismäßig hohe formale Aufwand,<br />

der sich aus den Mitwirkungsrechten von<br />

Minderheitsaktionären ergab.<br />

Im Rahmen der Hauptversammlung am<br />

24. Juni 2002 wurde der Übertragungsbe-<br />

schluss gefasst. Der Übertragungsbeschluss<br />

EIGENKAPITAL<br />

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt<br />

71,3 Mio. Euro und ist eingeteilt in<br />

1 900 800 vinkulierte Stückaktien, die auf<br />

den Namen lauten, und 633 600 Stück-<br />

aktien, die auf den Inhaber lauten.<br />

sieht für die außenstehenden Aktionäre eine<br />

Barabfindung gemäß § 327 b AktG vor,<br />

die aufgrund eines Bewertungsgutachtens<br />

der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft<br />

Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungs-<br />

gesellschaft ermittelt wurde. Das Ergebnis<br />

wurde anschließend durch den Übertra-<br />

gungsprüfer SUSAT & PARTNER OHG<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg,<br />

geprüft. Die Barabfindung in Höhe von<br />

528,00 Euro je Stückaktie der AMLeben<br />

wurde unter Beachtung der gesetzlichen<br />

Fristen nach Bekanntmachung des Be-<br />

schlusses am 7. September 2002 an die<br />

Minderheitsaktionäre gezahlt.<br />

Das Eigenkapital der Gesellschaft (ohne<br />

Berücksichtigung der Gewinnabführung)<br />

beläuft sich auf insgesamt 205,8 Mio. Euro.<br />

LAGEBERICHT<br />

37


38<br />

LAGEBERICHT<br />

GESAMTÜBERSCHUSS <strong>UND</strong><br />

ÜBERSCHUSSVERWENDUNG<br />

391,9 Mio. Euro<br />

für unsere Kunden<br />

Im Geschäftsjahr 2002 haben wir einen<br />

Rohüberschuss von 416,9 Mio. Euro erwirt-<br />

schaftet. Nach Zuteilung der Direktgut-<br />

schrift von 206,3 Mio. Euro ergibt sich ein<br />

Gesamtüberschuss in Höhe von 210,6 Mio.<br />

Euro. Aufgrund des Rückgangs des Netto-<br />

ergebnisses aus Kapitalanlagen infolge der<br />

negativen Börsenentwicklung liegt der<br />

Gesamtüberschuss um 199,4 Mio. Euro<br />

unter dem Vorjahreswert. Der für zukünfti-<br />

ge Überschussbeteiligungen der Versiche-<br />

rungsnehmer bestimmten Rückstellung für<br />

ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG<br />

UNSERER VERSICHERUNGSNEHMER<br />

Die Überschussbeteiligung unserer Kunden<br />

wird sowohl aus der RfB als auch aus der<br />

Direktgutschrift dotiert. Nach unserem<br />

Geschäftsplan erhielten die Großlebens-,<br />

Kleinlebens-, Kollektiv-Kapital-, Vermö-<br />

gensbildungs- sowie Renten- und Pensi-<br />

onsversicherungen – wie in den Vorjahren –<br />

mit den Zins- und Ansammlungs-Über-<br />

schussanteilen eine Direktgutschrift von<br />

2 % bei den Tarifen, bei denen eine rech-<br />

nungsmäßige Verzinsung von 3 % garan-<br />

tiert ist, und von 1,5 % bei den Tarifen mit<br />

einem Rechnungszins von 3,5 %. Die Tarife<br />

Beitragsrückerstattung (RfB) haben wir<br />

aus dem Gesamtüberschuss 185,6 Mio.<br />

Euro (Vorjahr 364,0 Mio. Euro) zugewie-<br />

sen. Damit stellen wir unseren Kunden<br />

391,9 Mio. Euro (94,0 %) aus dem Ge-<br />

schäftsjahresergebnis zur Verfügung.<br />

Die RfB beträgt nach Entnahme von<br />

404,3 Mio. Euro und der oben genannten<br />

Zuweisung am Geschäftsjahresende nun-<br />

mehr 1 156,9 Mio. Euro nach 1 375,6 Mio.<br />

Euro im Vorjahr. Als Jahresüberschuss vor<br />

Gewinnabführung verbleiben 25,0 Mio.<br />

Euro.<br />

mit einem Rechnungszins von 4 % erhiel-<br />

ten eine Direktgutschrift von 1 % bzw. von<br />

1,75 % bei der neuesten Tarifgeneration<br />

mit einem Rechnungszins von 3,25 %.<br />

Ferner wurden die Grund-Überschussan-<br />

teile für die Risikoversicherungen unserer<br />

beiden letzten Tarifgenerationen (mit einem<br />

Rechnungszins von 4,0 % und 3,25 %)<br />

sowie die Grund- und Risiko-Überschuss-<br />

anteile bei den Tarifen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“ in<br />

voller Höhe als Direktgutschrift gewährt.


Das anhaltend niedrige Zinsniveau auf den<br />

Kapitalmärkten sowie die Kursrückgänge<br />

auf den Aktienmärkten machten eine<br />

Senkung der Überschussbeteiligung in<br />

2002 unvermeidlich. Neben den Schluss-<br />

überschussanteil-Sätzen konventioneller<br />

Versicherungen mit Sparkapitalbildung<br />

wurden deshalb die Zins- und Ansamm-<br />

lungs-Überschussanteil-Sätze um i. d. R.<br />

0,95 %-Punkte reduziert. Die Verzinsung<br />

der Versicherungsnehmer-Guthaben (De-<br />

ckungskapitale, verzinslich angesammelte<br />

Überschussguthaben) belief sich somit im<br />

Jahr 2002 auf i. d. R. 6,25% bis 6,35 %.<br />

Da sich die Erwartungen auf eine Erholung<br />

der Kapitalmärkte in 2002 nicht erfüllt<br />

haben, sondern im Gegenteil die Aktien-<br />

märkte nochmals deutlich eingebrochen<br />

sind, ist im Jahr 2003 eine weitere Senkung<br />

der Überschussbeteiligung erforderlich.<br />

Deshalb werden insbesondere die Zins-<br />

und Ansammlungsüberschussanteil-Sätze<br />

gegenüber dem Jahr 2002 i. d. R. um<br />

1,3 %-Punkte vermindert und auch die<br />

Schlussüberschussanteil-Sätze herabge-<br />

setzt.<br />

UNSERE MITARBEITERINNEN<br />

<strong>UND</strong> MITARBEITER<br />

Dank an die Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter<br />

Der Erfolg unserer Gesellschaft ist vor allem<br />

ein Erfolg unserer Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter. Ihre Aktivitäten stellen die ganz<br />

entscheidenden Beiträge zur weiteren posi-<br />

tiven Entwicklung unserer Gesellschaft dar.<br />

Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern<br />

im Außen- und Innendienst danken wir<br />

deshalb für die erbrachten guten Leis-<br />

tungen.<br />

Unser Dank richtet sich auch an alle<br />

Betriebsräte und ihre Gremien sowie den<br />

Die für die einzelnen Abrechnungsverbän-<br />

de und Bestandsgruppen festgelegten Über-<br />

schussanteil-Sätze für das Jahr 2003 sind<br />

auf den Seiten 82 bis 125 ausgewiesen.<br />

Sprecherausschuss der Leitenden Ange-<br />

stellten für die verantwortungsvolle und<br />

sachorientierte Wahrnehmung ihrer Auf-<br />

gaben. Die Zusammenarbeit war stets ver-<br />

trauensvoll und konstruktiv.<br />

Danken möchten wir auch denjenigen Mit-<br />

arbeiterinnen und Mitarbeitern, die nach<br />

oft langjähriger und erfolgreicher Tätigkeit<br />

in den Ruhestand getreten sind. Den ver-<br />

storbenen Mitarbeiterinnen und Mitar-<br />

beitern und den verstorbenen Pensionären<br />

werden wir ein ehrendes Gedenken be-<br />

wahren.<br />

LAGEBERICHT<br />

39


40<br />

LAGEBERICHT<br />

Personalentwicklung und<br />

Mitarbeiterqualifizierung<br />

Eine effiziente und zielgerichtete Weiter-<br />

bildung aller Mitarbeiterinnen und Mitar-<br />

beiter sowie die systematische Förderung<br />

von Mitarbeitern mit Führungsaufgaben<br />

sind Basis für den Erfolg und ein wesent-<br />

licher Faktor für die Zukunftssicherung<br />

unserer Gesellschaft. Einer unserer Aktivitä-<br />

tenschwerpunkte lag auch in diesem Jahr<br />

auf dem Erkennen und Entwickeln von<br />

Mitarbeitern mit Potential für Führungsauf-<br />

gaben. Besonders wichtig ist uns, hiermit<br />

eine optimale Grundlage für die Besetzung<br />

von Führungspositionen aus den eigenen<br />

Reihen zu schaffen. Zum Aufbau eines<br />

Mitarbeiter-Förderpools setzen wir syste-<br />

matisch Führungskräfte-Assessment-Center<br />

ein, zu denen wir allen interessierten Mitar-<br />

beiterinnen und Mitarbeitern ab Gruppen-<br />

leiterebene Zugang gewähren. Im Zentrum<br />

dieser Aktivitäten steht die im vorigen Jahr<br />

in Bensberg eingerichtete Akademie der<br />

AMVersicherungen.<br />

Personalarbeit<br />

Unsere Personalarbeit ist dezentral ausge-<br />

richtet und bildet damit die Grundlage für<br />

ein möglichst reibungsloses Zusammen-<br />

spiel zwischen den verschiedenen Füh-<br />

rungsebenen und dem Personalbereich.<br />

Um die Zusammenarbeit schnell und effizi-<br />

ent zu machen, ist es Ziel der Perso-<br />

nalarbeit, Aufgaben und Kompetenzen<br />

soweit wie möglich an die verschiedenen<br />

Führungsebenen des Unternehmens zu<br />

delegieren, damit personelle Angelegen-<br />

heiten möglichst mitarbeiternah entschie-<br />

den werden können.<br />

Die Aktivitäten im Bereich der Personalbe-<br />

schaffung wurden im Berichtszeitraum<br />

reduziert. Hintergrund ist die Konsolidie-<br />

rung der Beschäftigtenzahlen auf Grund<br />

organisatorischer und struktureller Verän-<br />

derungen.<br />

Personalsituation<br />

Am Ende des Geschäftsjahres waren 1 652<br />

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr<br />

1 678) für uns tätig, davon 169 (Vorjahr 144)<br />

im angestellten Außendienst. Im Außen-<br />

dienst waren zusätzlich zu den vor-<br />

her erwähnten festangestellten Arbeit-<br />

nehmern weitere 828 hauptberufliche<br />

Vermittler und eine Vielzahl nebenberuf-<br />

licher Vermittler ausschließlich für uns tätig.<br />

Im Berichtsjahr haben wir 89 Auszubil-<br />

dende eingestellt. Zum Jahresende befan-<br />

den sich 76 junge Mitarbeiterinnen und<br />

Mitarbeiter in der Ausbildung zum Versi-<br />

cherungskaufmann. 65 Auszubildende leg-<br />

ten in 2002 ihre Prüfung mit Erfolg ab.<br />

Die Aufwendungen für Gehälter und So-<br />

zialabgaben haben sich gegenüber dem<br />

Vorjahr um 0,59 % verringert. Für die<br />

Altersversorgung wurden 6,0 Mio. Euro<br />

aufgewendet.<br />

Der Vorstand hat die betriebliche Alters-<br />

versorgung der Mitarbeiter mit Versor-<br />

gungszusage in Form einer Direktversiche-


ung erheblich verbessert. Mit Wirkung ab<br />

1. Januar 2002 zahlt der Arbeitgeber<br />

Beiträge in die AM Gruppenunterstüt-<br />

GESAMTERGEBNIS<br />

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres<br />

2002 vor Gewinnabführung belief sich auf<br />

25,0 Mio. Euro. Im Vorjahr ergab sich ein<br />

Jahresüberschuss von 46,0 Mio. Euro.<br />

Die Gewinnabführung richtet sich nach<br />

dem Gewinnabführungsvertrag. Für das<br />

Geschäftsjahr 2002 wurden 25,0 Mio. Euro<br />

abgeführt.<br />

Jahresüberschuss vor Gewinnabführung<br />

Gewinnabführung an die AMB Generali Holding AG als Rechtsnachfolgerin<br />

der AM EPIC GmbH gemäß § 1 Abs. 1 Gewinnabführungsvertrag<br />

Jahresüberschuss<br />

Einstellung aus dem Jahresüberschuss in Gewinnrücklagen<br />

Bilanzgewinn<br />

zungskasse für die Mitarbeiter der AMB<br />

Generali Holding und ihrer Tochtergesell-<br />

schaften.<br />

€<br />

25 000 000,00<br />

25 000 000,00<br />

0,00<br />

0,00<br />

0,00<br />

LAGEBERICHT<br />

41


42<br />

LAGEBERICHT<br />

RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN<br />

ENTWICKLUNG <strong>UND</strong> DEREN STEUERUNG<br />

Gesamtsystem der Risikoüberwachung<br />

und -steuerung<br />

Wir sind ein führendes Unternehmen im<br />

deutschen Lebensversicherungsmarkt, das<br />

im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit regel-<br />

mäßig einer Vielzahl von Risiken ausge-<br />

setzt ist.<br />

Systematisches Risikomanagement stellt<br />

somit einen wesentlichen Bestandteil des<br />

unternehmerischen Handelns der AMLeben<br />

dar. Alle wesentlichen Regelungen des<br />

Risikomanagements sind im Risikoma-<br />

nagementsystem der Gesellschaft zusam-<br />

mengefasst und dokumentiert. Daher bildet<br />

dieses System den aufbau- und ablauforga-<br />

nisatorischen Rahmen integrierter Risiko-<br />

überwachung und -steuerung. Das Risiko-<br />

managementsystem unserer Gesellschaft ist<br />

in das zentrale Steuerungssystem der<br />

AMB-Gruppe eingebunden.<br />

Organisation und Aufgaben<br />

der Risikoüberwachung und<br />

-steuerung<br />

Das Risikomanagementsystem des Unter-<br />

nehmens ist sowohl zentral als auch de-<br />

zentral organisiert. Sein aufbauorgani-<br />

satorischer Rahmen umfasst die Mitglieder<br />

des Vorstandes, die Verantwortlichen aller<br />

betroffenen Fachbereiche, den Risikoma-<br />

nager und die Abteilung Konzernrevision.<br />

Zur Vorbereitung risikobezogener Entschei-<br />

dungen und Maßnahmen sowie zur Über-<br />

prüfung der Erfüllung von Anforderungen<br />

an die Risikoberichterstattung dient die<br />

Risikokonferenz, die unter Federführung<br />

des für den Finanzbereich zuständigen<br />

Vorstandsmitglieds regelmäßig zusammen-<br />

tritt. Die Mitglieder der Risikokonferenz<br />

verbinden insoweit die Ebene des Vor-<br />

stands mit derjenigen des Risikomanagers.<br />

Dem Risikomanager obliegt das zentrale<br />

Risikomanagement. Er trägt die Risiko-<br />

verantwortung für bereichsübergreifende<br />

Risiken, verfügt über die Richtlinienkom-<br />

petenz gegenüber den Risikoverantwort-<br />

lichen und unterstützt sie. Die Funktion des<br />

Risikomanagers der AMLeben übt die<br />

Abteilung Betriebswirtschaft/Controlling<br />

(BC) aus. Zu den Aufgaben des Risikoma-<br />

nagers gehören die Bewertung der Risiko-<br />

situation, die konzeptionelle Weiterent-<br />

wicklung und Pflege des Risikomanage-<br />

mentsystems, die Vorgabe von Standards<br />

für das Risikomanagement, die Initiierung,<br />

Erarbeitung und Koordination von Risiko-<br />

management-Maßnahmen gemeinsam mit<br />

den Risikoverantwortlichen und dem Risiko-<br />

manager des AMB-Konzerns, die Doku-<br />

mentation und die Berichterstattung.<br />

Die Abteilungsleiter der Fachbereiche<br />

tragen als Risikoverantwortliche die Verant-<br />

wortung für das Risikomanagement und<br />

die Risikosteuerung in ihrem jeweiligen


Funktionsbereich. Sie setzen die vorgege-<br />

benen Standards um, beobachten, erfas-<br />

sen, überwachen Risiken, sind die fach-<br />

lichen Ansprechpartner für den Risiko-<br />

manager und berichten ihm.<br />

Risikomanagementprozess<br />

Risikoidentifikation<br />

Risikoanalyse<br />

u. -bewertung<br />

Da Risiken prinzipiell in allen betrieblichen<br />

Bereichen, Funktionen und Prozessen ent-<br />

stehen können, besteht der erste Schritt<br />

des Risikomanagementprozesses in der<br />

Identifikation aller wesentlichen Risiken,<br />

die die AMLeben an der Erreichung ihrer<br />

Geschäftsziele hindern können. Die Risiken<br />

werden in allen Unternehmensbereichen auf<br />

Basis der für die AMB-Gruppe einheitlich<br />

vorgegebenen Risikoliste erfasst. Die Risiko-<br />

liste wird laufend aktualisiert und ermög-<br />

licht die vollständige sowie systematische<br />

Erfassung der Risiken.<br />

Alle identifizierten wesentlichen Risiken<br />

werden nach den zwei Merkmalen Auswir-<br />

kung und Eintrittswahrscheinlichkeit ana-<br />

lysiert, bewertet und in eine Risikomatrix<br />

eingeordnet. Bereits getroffene Maßnah-<br />

men bzw. vorhandene Steuerungsinstru-<br />

mente gehen in die Bewertung ein. Die so<br />

Risikokommunikation<br />

Um die Funktionsfähigkeit des Risiko-<br />

managementsystems zu gewährleisten, wird<br />

es regelmäßig durch die Abteilung Revision<br />

als übergeordnete, prozessunabhängige<br />

Instanz geprüft.<br />

Risikoüberwachung<br />

u. -dokumentation<br />

Risikosteuerung<br />

vorgenommene Klassifizierung gewähr-<br />

leistet, dass vor allem diejenigen Risiken<br />

betrachtet werden, die eine hohe Eintritts-<br />

wahrscheinlichkeit aufweisen und große<br />

Auswirkungen haben können. Die Steue-<br />

rung und Überwachung der übrigen<br />

Risiken erfolgt dezentral.<br />

Die Überwachung und die Kommunikation<br />

hinsichtlich der festgestellten wesentlichen<br />

Risiken werden durch ein regelmäßiges und<br />

ein ad-hoc-Berichtswesen verwirklicht. Die<br />

regelmäßige Berichterstattung nehmen die<br />

Risikoverantwortlichen durch Berichte zur<br />

aktuellen Risikolage in den jeweiligen<br />

Verantwortungsbereichen an den Risiko-<br />

manager quartalsweise vor. Diese Berichte<br />

werden durch den Risikomanager der<br />

AMLeben zu einem Gesamtbericht verdich-<br />

tet und nach Abstimmung und Qualitäts-<br />

sicherung durch die Risikokonferenz dem<br />

LAGEBERICHT<br />

43


44<br />

LAGEBERICHT<br />

Vorstand und dem Konzern-Risikomanager<br />

vorgelegt. Ferner besteht eine sofortige<br />

Berichtspflicht der Risikoverantwortlichen<br />

dann, wenn vordefinierte Schwellenwerte<br />

für die Einzelrisiken überschritten oder<br />

unterjährig erhebliche, noch nicht erfasste<br />

Risiken erstmalig festgestellt werden<br />

(ad-hoc-Berichterstattung). Auch das Con-<br />

trolling der eingeleiteten Maßnahmen<br />

findet im Rahmen der regelmäßigen<br />

Berichterstattung statt.<br />

Die Steuerung der Risiken erfolgt über ein<br />

duales Grenzwertsystem. Es steuert quanti-<br />

fizierbare Risiken mit Hilfe von Schwellen-<br />

werten zu einheitlich definierten Risiko-<br />

indikatoren, deren Überschreitung be-<br />

stimmte Maßnahmen auslöst. Nicht quanti-<br />

fizierbare Risiken werden über sog. Ge-<br />

fährdungsstufen gesteuert, die für diese<br />

Risiken deren Risikoausprägung angeben.<br />

Die identifizierten, analysierten und doku-<br />

mentierten Risiken werden laufend über-<br />

wacht.<br />

Risikokategorien und -arten<br />

Die versicherungstechnischen Risiken<br />

umfassen in der Lebensversicherung:<br />

• das BEITRAGS-/VERSICHERUNGS-RISIKO:<br />

Dies ist das Risiko, aus einem im Voraus<br />

festgelegten Beitrag eine über einen<br />

langjährigen Zeitraum gleichbleibende<br />

Versicherungsleistung zu erbringen, die<br />

von künftigen Entwicklungen abhän-<br />

gig ist;<br />

• das ZINSGARANTIERISIKO aufgrund von<br />

Versicherungsverträgen mit garantierten<br />

Zinsleistungen.<br />

Risiken aus dem Ausfall von Forderun-<br />

gen aus dem Versicherungsgeschäft<br />

ergeben sich<br />

• in der Lebensversicherung insbesondere<br />

aus Forderungen gegenüber Versiche-<br />

rungsnehmern, Versicherungsvermittlern<br />

und Rückversicherern.<br />

Risiken aus Kapitalanlagen beinhalten<br />

• das MARKTRISIKO: Das ist das Risiko,<br />

wegen nachteiliger Veränderungen von<br />

Marktpreisen oder preisbeeinflussenden<br />

Faktoren wie Zins-, Aktienkurs- oder<br />

Wechselkursveränderungen Verluste zu<br />

erleiden,<br />

• das BONITÄTSRISIKO: Das ist das Risiko,<br />

durch den Ausfall eines Emittenten oder<br />

Kontrahenten Verluste zu erleiden. Auch<br />

das Risiko, Verluste aus dem individu-<br />

ellen Kreditgeschäft zu erleiden, wird<br />

hierunter erfasst,<br />

• das LIQUIDITÄTSRISIKO: Das ist das Risiko,<br />

aufgrund von nicht zeitgerechten Liquidi-<br />

tätszu- und -abflüssen den Zahlungs-<br />

verpflichtungen – hauptsächlich aus<br />

Versicherungsverträgen – nicht jederzeit<br />

nachkommen zu können.<br />

Operationale Risiken treten im Zusam-<br />

menhang mit betrieblichen Systemen oder<br />

Prozessen auf, vor allem


• als BETRIEBLICHE RISIKEN, die durch<br />

menschliches oder technisches Versagen<br />

und externe Einflussfaktoren entstehen<br />

können, oder<br />

• als RECHTLICHE RISIKEN, die aus vertrag-<br />

lichen Vereinbarungen oder rechtlichen<br />

Rahmenbedingungen resultieren.<br />

Überwachung und<br />

Steuerung der Risiken<br />

Versicherungstechnische Risiken in der<br />

Lebensversicherung<br />

Bei der Berechnung der versicherungs-<br />

technischen Rückstellung wurden von uns<br />

vorsichtig bemessene biometrische Rech-<br />

nungsgrundlagen verwendet.<br />

Ein kontinuierlicher Abgleich der in den ein-<br />

gesetzten Ausscheideordnungen festgeleg-<br />

ten Erwartungswerte mit den eingetretenen<br />

Leistungsfällen sichert die Angemessenheit<br />

der Rechnungsgrundlagen.<br />

Zur Begrenzung der versicherungstech-<br />

nischen Risiken durch zufallsbedingte<br />

Schwankungen im Eintritt der Versiche-<br />

rungsfälle sind geeignete Rückversiche-<br />

rungsverträge abgeschlossen worden.<br />

Zur Eingrenzung des Zinsgarantierisikos<br />

dienen folgende Maßnahmen:<br />

Die verwendeten Rechnungszinssätze betra-<br />

gen zwischen 3,0 % und 4,0 %. Dabei<br />

erfolgte die Festlegung im Altbestand<br />

gemäß der durch die Aufsichtsbehörde<br />

genehmigten Geschäftspläne. Für das<br />

Neugeschäft betrug der Rechnungszins<br />

3,25 %.<br />

Die Lebensversicherung unterliegt nur in<br />

geringem Maße einem Stornorisiko, da<br />

aufgrund der Vorschriften in der Ver-<br />

ordnung über die Rechnungslegung von<br />

Versicherungsunternehmen (RechVersV)<br />

mindestens der Rückkaufswert reserviert<br />

werden muss. Bei Tarifen, wo die Forde-<br />

rungen an Versicherungsnehmer aktiviert<br />

werden (gezillmerte Tarife), wird dem<br />

Stornorisiko durch angemessene Wert-<br />

berichtigungen begegnet.<br />

Die Risikotragfähigkeit bildet eine wichtige<br />

Risikokennziffer für die Steuerung von<br />

Lebensversicherungsunternehmen. Wir füh-<br />

ren Analysen auf einem gemeinsam in der<br />

AMB-Gruppe entwickelten Asset-Liability-<br />

Modell (ALM) durch.<br />

Risiken aus dem Ausfall von Forderun-<br />

gen aus dem Versicherungsgeschäft<br />

Forderungen aus dem Versicherungsge-<br />

schäft gegenüber Versicherungsnehmern<br />

und Versicherungsvermittlern, die seit über<br />

90 Tagen fällig waren, bestanden am<br />

Bilanzstichtag in Höhe von 15,7 Mio. Euro.<br />

Zur Risikovorsorge wurden die in der Bilanz<br />

ausgewiesenen Forderungen an Versiche-<br />

rungsnehmer und Vermittler um Pauschal-<br />

wertberichtigungen in Höhe von 1,1 Mio.<br />

Euro vermindert.<br />

Gegenüber Rückversicherern sind zum<br />

Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von<br />

73,0 Mio. Euro ausgewiesen worden. Unser<br />

in Rückdeckung gegebenes Versicherungs-<br />

geschäft haben wir im Wesentlichen bei<br />

LAGEBERICHT<br />

45


46<br />

LAGEBERICHT<br />

unserer Muttergesellschaft, der AMB<br />

Generali Holding AG, Aachen, platziert.<br />

Diese nimmt die Aufgabe des konzern-<br />

internen Rückversicherers wahr. Die AMB<br />

Generali Holding AG gibt ihrerseits das<br />

übernommene Versicherungsgeschäft teil-<br />

weise an konzernexterne Rückversicherer<br />

ab. Sie arbeitet hierbei nur mit erstklassigen<br />

Rückversicherern bester Bonität zusammen.<br />

Sofern wir darüber hinaus im Bereich der<br />

fakultativen Rückversicherung Verträge mit<br />

externen Rückversicherern abgeschlossen<br />

haben, fand dies ebenfalls nur mit erstklas-<br />

sigen Adressen bester Bonität statt.<br />

Risiken aus Kapitalanlagen<br />

Unsere Kapitalanlage erfolgte mit dem Ziel,<br />

eine angemessene Rentabilität bei hoher<br />

Sicherheit zu erreichen. Zur Begrenzung der<br />

Anlagerisiken setzten wir auf eine breite,<br />

über die aufsichtsrechtlichen Anforde-<br />

rungen hinausgehende Mischung und<br />

Streuung. Die Konzentration von Know-<br />

how in der zentralen Kapitalanlagegesell-<br />

schaft der AMB-Gruppe, der AMB Generali<br />

Finanzanlagen-Management GmbH, stellen<br />

eine transparente Bestandsführung und<br />

ein durchgängiges Controlling sicher.<br />

Marktrisiken<br />

Marktrisiken äußern sich in nachteiligen<br />

Veränderungen der Marktpreise und<br />

preisbeeinflussenden Faktoren wie Zins-,<br />

Aktienkurs- oder Wechselkursverände-<br />

rungen.<br />

Zur Risikoüberwachung simulieren wir die<br />

potenziellen Schwankungen des Markt-<br />

preises in sogenannten Stresstests. Bei<br />

diesen Analysen berücksichtigen wir<br />

• für unsere Aktienbestände Index-<br />

schwankungen in Höhe von +/- 10 %<br />

bzw. +/- 20 %;<br />

• für unsere Bestände an festverzinslichen<br />

Wertpapieren eine Veränderung der<br />

jeweiligen Zinsstrukturkurve um +/- 100<br />

bzw. +/- 200 Basispunkte (BP).<br />

Am Jahresende 2002 ergaben sich unter<br />

den dargestellten Szenarien Marktwerte<br />

entsprechend der folgenden Tabelle:<br />

Aktienkursveränderung Marktwerte aktienkurssensitiver Kapitalanlagen (Mio. Euro)<br />

Anstieg um 20 %<br />

Anstieg um 10 %<br />

Rückgang um 10 %<br />

Rückgang um 20 %<br />

Zinsveränderung Marktwerte zinssensitiver Kapitalanlagen (Mio. Euro)<br />

Anstieg um 200 Basispunkte (BP)<br />

Anstieg um 100 BP<br />

Rückgang um 100 BP<br />

Rückgang um 200 BP<br />

1 067,5<br />

971,4<br />

779,2<br />

683, 1<br />

8 434,1<br />

8 954,8<br />

9 9 96,2<br />

10 516,9<br />

Erläuterungen:<br />

Da unsere Hypothekenbestände in erster Linie einem Bonitätsrisiko unterliegen, wurden sie bei der Analyse des<br />

Zinsrisikos nicht in die Betrachtung einbezogen.


Bonitätsrisiken<br />

Mit jeder Wertpapierposition wird neben<br />

dem Marktrisiko automatisch das Bonitäts-<br />

Risiko des Emittenten übernommen.<br />

Bei der Beurteilung von Bonitätsrisiken<br />

berücksichtigen wir neben der Bewertung<br />

durch Rating-Agenturen auch vorhandene<br />

Besicherungen, die Eigenkapitalausstattung<br />

des Emittenten sowie die Risikopräferenz<br />

und -tragfähigkeit der Gesellschaft.<br />

Für die AMLeben ergab sich zum Bilanz-<br />

stichtag folgendes Bild:<br />

Emittentengruppen A AA AAA B NR Gesamtergebnis<br />

Banken 2 565,2 287,4 1 727,8 - 38,4 4 618,9<br />

Corporates 0,6 333,6 - 2,7 - 336,8<br />

Öffentliche Hände 989,6 148,3 3 506,2 2,4 - 4 646,5<br />

Gesamtergebnis 3 555,4 769,3 5 234,0 5,1 38,4 9 602,2<br />

Hinweis:<br />

Das aufgeführte Rating ist überwiegend auf impliziter Basis abgeleitet, sofern keine tatsächlichen Ratings<br />

vorhanden sind. Dabei wurde auf die zugrunde liegende Bonität der Schuldner abgestellt. Dieses Verfahren ist<br />

marktüblich. Die Bonitätsbetrachtung umfasst die festverzinslichen Wertpapiere des Direktbestandes.<br />

Zur Vermeidung von Emittentenkumulen<br />

sind interne Limite festgelegt.<br />

Die zweite Ausprägung des Bonitätsrisikos<br />

ist das so genannte Kontrahentenrisiko. Da<br />

wir überwiegend die Geschäfte „Zug um<br />

Zug“ abwickelten, war dieses primär im<br />

Derivatbereich zu beachten. Hierfür fest-<br />

gelegte Limite werden täglich überwacht.<br />

Liquiditätsrisiken<br />

Liquiditätsrisiken wurden von uns direkt<br />

gesteuert. Dabei fanden sämtliche Zah-<br />

lungsströme aus dem versicherungstech-<br />

nischen Geschäft, den Kapitalanlagen und<br />

der allgemeinen Verwaltung Berücksich-<br />

tigung.<br />

Operationale Risiken<br />

Sicherheit im IT-Bereich<br />

(Funktionsfähigkeit von<br />

DV-Systemen)<br />

Die Aufgaben des AMB-Verbundes im<br />

Bereich Informationstechnologie (IT)<br />

sind bei der AMB Generali Informatik<br />

Services GmbH (AMB-Informatik) gebündelt<br />

worden.<br />

Zur Risikominderung werden fortlaufend<br />

Maßnahmen zur Sicherung der größtmög-<br />

lichen Verfügbarkeit der Hardware- und<br />

Softwaresysteme im Rechenzentrum der<br />

AMB-Informatik sowie zur Sicherheit bzw.<br />

zum Schutz der Daten aller Konzernunter-<br />

nehmen ergriffen. Durch umfangreiche<br />

Investitionen wurden auch im Geschäfts-<br />

jahr 2002 vornehmlich die Vorsorge für den<br />

Katastrophenfall und die Backup-Lösungen<br />

weiter optimiert. Die hier vorhandenen<br />

LAGEBERICHT<br />

47


48<br />

LAGEBERICHT<br />

IT-Risiken wurden bis auf nicht ausschalt-<br />

bare Restrisiken reduziert. Die Arbeiten zur<br />

Fertigstellung eines zweiten Rechen-<br />

zentrums mit integrierter Backup-Funktion<br />

sind in 2002 fortgeführt worden und sollen<br />

in 2003 abgeschlossen werden.<br />

Rechtliche Risiken<br />

Rechtliche und steuerrechtliche Risiken, die<br />

sich aus der Anwendung gesetzlicher<br />

Bestimmungen, der Rechtsprechung und<br />

den unterschiedlichsten Verwaltungsan-<br />

ordnungen ergeben, wurden fortlaufend<br />

überwacht und hinsichtlich der bilanziellen<br />

Konsequenzen geprüft.<br />

Insiderregeln<br />

Das Ansehen und der Ruf der AMLeben<br />

können bereits durch den Verdacht eines<br />

Insiderverstoßes geschädigt werden. Aus<br />

diesem Grund haben wir ausreichende<br />

Vorkehrungen getroffen, damit mit In-<br />

siderinformationen gesetzeskonform um-<br />

gegangen wird.<br />

Solvabilitätsanforderungen<br />

Die Solvabilität beträgt 136 %. Dabei<br />

wurden vorhandene Eigenmittel in Höhe<br />

von 1 097,4 Mio. Euro berücksichtigt. Be-<br />

wertungsreserven flossen in die Berech-<br />

nung nicht ein. Die Kapitalausstattung ist<br />

dem Geschäftszweck und der Risikolage<br />

angemessen.<br />

Ausblick<br />

Die Weiterentwicklung des Risikomanage-<br />

ments ist ein kontinuierlicher Prozess bei<br />

der AMLeben. Neue betriebswirtschaftliche<br />

Erkenntnisse fließen durch Aktualisierung<br />

von Indikatoren und Schwellenwerten in<br />

regelmäßigen Abständen in das Risiko-<br />

management ein.<br />

Zusammenfassende<br />

Darstellung der Risikolage<br />

Aufgrund der anhaltenden Veränderungs-<br />

prozesse in den verschiedensten Bereichen<br />

der Wirtschaft sieht sich auch die AMLeben<br />

in der Zukunft weiterhin herausfordernden<br />

Aufgaben gegenübergestellt. Die Verände-<br />

rungen im Zusammenhang mit der gesetz-<br />

lichen Rentenversicherung und der damit<br />

verbundenen zunehmenden Bedeutung der<br />

privaten und betrieblichen Altersvorsorge<br />

sowie die branchenweit erkannte Not-<br />

wendigkeit zur weiteren Senkung der Über-<br />

schussbeteiligung in der kapitalbildenden<br />

Lebensversicherung seien hier beispielhaft<br />

genannt.<br />

Die konsequente Nutzung der damit ver-<br />

bundenen Chancen in dem Bewusstsein,<br />

dass damit auch Risiken verbunden sind,<br />

wird auch weiterhin das unternehmerische<br />

Handeln der AMLeben bestimmen.<br />

Nicht zuletzt durch das implementierte<br />

Risikomanagementsystem der AMLeben,<br />

das sich flexibel auf Veränderungen ein-<br />

stellt und damit die Erkennung, Analyse,<br />

Beurteilung und Steuerung bereits erkann-


ter und neuer Risiken sicherstellt, wird die<br />

AMLeben auch künftig weiter in der Lage<br />

sein, unternehmerische Entscheidungen so<br />

zu treffen, dass ein ausgewogenes Verhält-<br />

nis aus Chancen und Risiken erreicht wird.<br />

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit<br />

nicht erkennbar. Im Geschäftsjahr 2002<br />

wurden durch erstmalige Anwendung des<br />

§ 341 b Abs. 2 HGB Abschreibungen in<br />

Höhe von 301,6 Mio. Euro vermieden. Wir<br />

gehen davon aus, dass diese stillen Lasten<br />

nicht zu einer Bestandsgefährdung der<br />

Gesellschaft in den kommenden Jahren<br />

führen werden.<br />

LAGEBERICHT<br />

49


50<br />

LAGEBERICHT<br />

AUSBLICK 2003<br />

Bei den Personenversicherungen wird der<br />

allgemeine Trend zu mehr Eigenvorsorge für<br />

das Alter und für die Gesundheit anhalten<br />

und weiterhin zu Wachstumsimpulsen im<br />

Bereich der Lebensversicherung führen. Auf<br />

der anderen Seite werden die drastisch stei-<br />

genden Sozialversicherungsbeiträge Aus-<br />

wirkungen auf die Fähigkeit der Haushalte<br />

zur Eigenvorsorge haben. Darüber hinaus<br />

ist zurzeit nicht von einer nachhaltigen<br />

Konjunkturerholung auszugehen, so dass<br />

die unverändert hohe Arbeitslosigkeit die<br />

Bereitschaft vieler Arbeitnehmer zu einer<br />

verstärkten Vorsorge dämpft. Vor diesem<br />

Hintergrund wird für die Branche in 2003<br />

ein Beitragswachstum um die 3,5 % pro-<br />

gnostiziert.<br />

Kritisch ist die derzeit stattfindende Dis-<br />

kussion um die Besteuerung der Lebens-<br />

versicherung zu sehen; sie führt zu einer<br />

möglichen Verunsicherung der Kunden.<br />

Auch im nächsten Jahr erwarten wir einen<br />

starken Wettbewerb in der betrieblichen<br />

Altersversorgung. Die AMLeben zählt zu<br />

den wenigen Versicherern, die in der Lage<br />

sind, alle fünf Durchführungswege der<br />

betrieblichen Altersversorgung (Direktver-<br />

sicherung, rückgedeckte Pensionszusagen,<br />

Unterstützungskassen, Pensionskassen und<br />

Pensionsfonds) anzubieten. Wir haben hier<br />

entscheidende Weichenstellungen vorge-<br />

nommen und erwarten deutliche Impulse<br />

für das Neugeschäft.<br />

Im Bereich der Kapitalanlagen erwarten wir<br />

weiterhin niedrige Verzinsungen bei Neu-<br />

anlagen und eine eher moderate Entwick-<br />

lung bei Aktien in Abhängigkeit von einer<br />

konjunkturellen Erholung. Die niedrige<br />

Aktienquote der AMLeben ist dabei positiv<br />

zu bewerten; gleichzeitig werden die Mög-<br />

lichkeiten der Erzielung außerordentlicher<br />

Kapitalerträge bei Aktien damit einge-<br />

schränkt.<br />

Die BAFin erwartet von den Lebensversi-<br />

cherungsunternehmen ab dem Jahre 2003<br />

eine größere Transparenz ihrer Kapital-<br />

anlagen. Entsprechende Verordnungen<br />

treten zum Jahreswechsel in Kraft.<br />

Die AMLeben ist gut vorbereitet. Wir haben<br />

unsere Organisation und unsere Strukturen<br />

auf die zukünftigen Anforderungen hin<br />

ausgerichtet und werden unsere Kosten<br />

weiter optimieren. Wir erwarten eine posi-<br />

tive Neugeschäftsentwicklung, die sich im<br />

Bestands- und Beitragswachstum nieder-<br />

schlagen wird, und werden damit den<br />

Unternehmenswert steigern.


JAHRESABSCHLUSS 2002<br />

Aachener und Münchener<br />

Lebensversicherung AG<br />

Aachen<br />

DIE BILANZ SOWIE DIE GEWINN- <strong>UND</strong> VERLUSTRECHNUNG BEFINDEN SICH AUF DEN<br />

AUSKLAPPBAREN SEITEN AM ENDE DES BERICHTS.<br />

51<br />

51


52<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

ANHANG<br />

Währungsumrechnung, Bilanzierungsund<br />

Bewertungsgrundsätze<br />

WÄHRUNGSUMRECHNUNG<br />

Vermögensgegenstände, die auf fremde<br />

Währung lauten, wurden mit dem Devisenund<br />

ggf. Wertpapierkurs zum Bewertungsstichtag<br />

umgerechnet. Die Erträge aus ausländischen<br />

Wertpapieren wurden mit den<br />

Devisenkursen zum Zeitpunkt des Ertragszuflusses<br />

bzw. bei Abgrenzung mit dem<br />

Kurs zum Bewertungsstichtag umgerechnet.<br />

BILANZWERTERMITTLUNG<br />

VON AKTIVA<br />

Bei den sonstigen immateriellen Vermögensgegenständen<br />

handelt es sich um ein<br />

Vorkaufsrecht zur Sicherung eines Vertriebsweges.<br />

Des Weiteren werden hier angekaufte<br />

EDV-Software bzw. entsprechende<br />

Lizenzgebühren bilanziert, bei denen für<br />

die Bemessung der planmäßigen Abschreibungen<br />

eine Nutzungsdauer von drei bzw.<br />

vier Jahren angesetzt wird.<br />

Die Bewertung der Kapitalanlagen erfolgte<br />

zu den am 31.12.2002 gültigen gesetzlichen<br />

Vorschriften.<br />

Die Grundstücke sind zu den Anschaffungsbzw.<br />

Herstellungskosten bewertet, vermindert<br />

um die handelsrechtlich zulässigen<br />

planmäßigen Abschreibungen. Außerplanmäßige<br />

Abschreibungen erfolgen nur bei<br />

einer dauerhaften Wertminderung.<br />

Die Anteile an verbundenen Unternehmen<br />

und die Beteiligungen sind grundsätzlich mit<br />

den Anschaffungskosten bilanziert; in sieben<br />

Fällen sind sie jedoch mit dem niedrigeren<br />

Teilwert ausgewiesen. Ausleihungen an verbundene<br />

Unternehmen und Unternehmen,<br />

mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht,<br />

sind mit dem Nennwert bewertet. In drei Fällen<br />

wurden Abschreibungen vorgenommen.<br />

Im Geschäftsjahr wurden Aktien und Investmentanteile<br />

den wie Anlagevermögen<br />

bewerteten Vermögensgegenstände zugeordnet,<br />

da diese dauerhaft dem Geschäftsbetrieb<br />

zu dienen bestimmt sind. Gemäß<br />

§ 341 b Abs. 2 Satz 1 HGB wurden sie nach<br />

den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften<br />

( § 253 Abs. 2 HGB) bewertet.<br />

Zur Feststellung, ob eine voraussichtlich<br />

dauernde Wertminderung der betreffenden<br />

Vermögensgegenstände vorliegt und somit<br />

eine außerplanmäßige Abschreibung nach<br />

§ 253 Abs. 2 Satz 3 HGB vorzunehmen ist,<br />

wurden die Zeitwerte der letzten sechs<br />

Monate herangezogen. Eine voraussichtlich<br />

dauernde Wertminderung wurde angenommen,<br />

wenn der Zeitwert der einzelnen<br />

Wertpapiergattungen in diesem Zeitraum<br />

durchgehend weniger als 80 % der durchschnittlichen<br />

fortgeführten Anschaffungskosten<br />

zum Bewertungsstichtag betrug.<br />

Sofern eine außerplanmäßige Abschreibung<br />

erforderlich war, wurde auf den jeweils<br />

höheren Wert aus Substanz- bzw. Marktwert<br />

abgeschrieben.<br />

Die nach den für das Umlaufvermögen<br />

geltenden Vorschriften bilanzierten Wert-


papiere und Anteile sind mit den Anschaffungskosten<br />

bzw. mit den Börsenkurswerten/Rücknahmepreisen<br />

zum jeweiligen<br />

Bewertungsstichtag bilanziert, sofern letztere<br />

niedriger sind (strenges Niederstwertprinzip).<br />

In den Vorjahren vorgenommene<br />

Abschreibungen nach dem strengen Niederstwertprinzip<br />

sind aufgrund des Wertaufholungsgebots<br />

gemäß § 280 Abs. 1 HGB<br />

im Geschäftsjahr bis zu den Börsenkurswerten/Rücknahmepreisen<br />

am Bewertungsstichtag,<br />

maximal bis zu den Anschaffungskosten<br />

zugeschrieben worden. Die Bewertung<br />

von offenen Devisentermingeschäften<br />

erfolgte auf Basis des Devisenterminkurses<br />

zum Bewertungsstichtag.<br />

Die Hypotheken- und Grundschuldforderungen<br />

sind mit dem Nennwert abzüglich<br />

geleisteter Tilgungsbeträge bilanziert. Soweit<br />

Ausfälle zu erwarten waren, wurden<br />

Abschreibungen vorgenommen. Die zur<br />

Berücksichtigung zukünftiger Ausfälle gebildete<br />

Pauschalwertberichtigung wurde<br />

erhöht. Die gebildete Pauschalwertberichtigung<br />

wurde aktivisch abgesetzt. Die<br />

Disagiobeträge werden durch passive<br />

Rechnungsabgrenzung, die Agiobeträge<br />

durch aktive Rechnungsabgrenzung auf die<br />

Festschreibungszeit verteilt.<br />

Die Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen<br />

und Darlehen sind<br />

grundsätzlich mit dem Nennwert bewertet.<br />

Namensschuldverschreibungen und Schuldscheinforderungen,<br />

die abgezinst oder bei<br />

denen die Zinsen planmäßig zugerechnet<br />

wurden, sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten<br />

bewertet. Die Disagiobeträge<br />

werden durch passive Rechnungsabgrenzung,<br />

die Agiobeträge durch aktive<br />

Rechnungsabgrenzung auf die Festschreibungszeit<br />

verteilt. In drei Fällen wurde eine<br />

Abschreibung vorgenommen.<br />

Die strukturierten Produkte werden grundsätzlich<br />

einheitlich ohne Zerlegung von<br />

Derivaten und Kassainstrumenten bilanziert.<br />

Die Darlehen und Vorauszahlungen auf<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

Versicherungsscheine sind in Höhe der<br />

Restforderung aktiviert; aufgelaufene Zinsen<br />

werden den Darlehen vereinbarungsgemäß<br />

zugeschlagen.<br />

Die übrigen Ausleihungen wurden zum<br />

Nennwert bilanziert.<br />

Tages- und Termingelder werden mit dem<br />

Nominalwert angesetzt.<br />

Die anderen Kapitalanlagen wurden zum<br />

Anschaffungswert bilanziert.<br />

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko<br />

von Inhabern von Lebensversicherungspolicen<br />

sind mit dem Zeitwert (= Rücknahmepreis<br />

der Fondsanteile) bilanziert.<br />

Alle Forderungen sind mit dem Nennwert<br />

bilanziert. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen<br />

vorgenommen.<br />

Zu den Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft an Versicherungsnehmer<br />

wurden Pauschalwertberichtigungen<br />

wegen des Zahlungsausfallrisikos<br />

vorgenommen, die aktivisch bei<br />

den entsprechenden Forderungen in Abzug<br />

kamen. Die Berechnungsverfahren sind<br />

gegenüber der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht<br />

festgelegt.<br />

Die Forderungen an Versicherungsvermittler<br />

aus Abschlusstätigkeiten sind unter Berücksichtigung<br />

der Bonität bewertet. Darüber<br />

hinaus wurde hinsichtlich rückzubelastender<br />

Abschlussprovisionen eine Pauschalwertberichtigung<br />

auf der Basis der Erfahrungen<br />

der Vergangenheit gebildet, die aktivisch<br />

abgesetzt wurde.<br />

Die Bewertung der Betriebs- und Geschäftsausstattung<br />

erfolgt zu den Anschaffungskosten,<br />

vermindert um die steuerlich<br />

zulässige Abschreibung. Geringwertige<br />

Wirtschaftsgüter werden im Jahr der<br />

Anschaffung voll abgeschrieben.<br />

Die Vorräte werden unter Anwendung eines<br />

Verbrauchfolgeverfahrens, ausgehend von<br />

den Anschaffungs- und Herstellungskosten,<br />

bewertet. In Einzelfällen wurden Abschreibungen<br />

vorgenommen.<br />

53


54<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

Die laufenden Guthaben bei Kreditinstituten<br />

wurden mit den Nominalbeträgen angesetzt.<br />

Die unter den Rechnungsabgrenzungsposten<br />

ausgewiesenen Zinsen sind mit den<br />

Nominalbeträgen bewertet.<br />

BILANZWERTERMITTLUNG<br />

VON PASSIVA<br />

Die Beitragsüberträge wurden für den<br />

gesamten Bestand an selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungen einzeln unter Berücksichtigung<br />

der genauen Beitragsfälligkeiten<br />

ermittelt. Ausgewiesen wird der Teil der im<br />

Geschäftsjahr fälligen Beiträge, der den<br />

Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem<br />

Abschlussstichtag darstellt. Die nicht übertragungsfähigen<br />

Ratenzuschläge und Kostenanteile<br />

bleiben gemäß Schreiben des<br />

Bundesministers der Finanzen vom 29. Mai<br />

1974 unberücksichtigt.<br />

Die Deckungsrückstellung wurde für jede<br />

Versicherung einzeln unter Berücksichtigung<br />

des genauen Beginntermins nach versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen prospektiv<br />

ermittelt und beinhaltet auch die<br />

Verwaltungskostenrückstellung für beitragsfreie<br />

Jahre und beitragsfreie Versicherungen.<br />

Für den Altbestand im Sinne des<br />

§ 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2<br />

des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG<br />

zum VAG sind diese Grundsätze gegenüber<br />

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht<br />

geschäftsplanmäßig festgelegt.<br />

Für den Neubestand wurde die<br />

Deckungsrückstellung unter Beachtung des<br />

§ 341 f HGB sowie der aufgrund des § 65<br />

Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnung<br />

berechnet. Die Deckungsrückstellung für<br />

bereits zugeteilte Summen- bzw. Rentenerhöhungen<br />

und Erlebensfallboni wurde<br />

wie für beitragsfreie Versicherungen ermittelt.<br />

Die Verwaltungskosten für die beitragspflichtige<br />

Zeit wurden implizit berücksichtigt.<br />

Die Deckungsrückstellung beinhaltet<br />

eine zusätzliche Rückstellung für Renten-<br />

versicherungen gemäß VerBAV 1995,<br />

S. 367 ff., zur Anpassung an die aktualisierten<br />

Rechnungsgrundlagen. Für Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen enthält<br />

die Deckungsrückstellung eine zusätzliche<br />

Rückstellung zur Anpassung an die aktualisierten<br />

Rechnungsgrundlagen. Sie entspricht<br />

dem versicherungsmathematischen Barwert<br />

der zusätzlichen Anlagebeiträge, die<br />

benötigt werden, wenn bei Beginn der<br />

Rentenzahlungen die Deckungsrückstellungen<br />

mit den aktualisierten Rechnungsgrundlagen<br />

ermittelt werden. In dem Umfang,<br />

wie im weiteren Verlauf der Versicherungsverträge<br />

die eingehenden Beiträge<br />

vertragsgemäß in Anteileinheiten angelegt<br />

werden, wird die zusätzliche Rückstellung<br />

zum Ankauf zusätzlicher Anteileinheiten verwendet<br />

und dementsprechend die zusätzliche<br />

Deckungsrückstellung sukzessive in<br />

den Passivposten D. I. 1. überführt. Für die<br />

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen<br />

und Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherungen<br />

enthält die Deckungsrückstellung<br />

eine zusätzliche Rückstellung gemäß VerBAV<br />

1998, S. 295 f., zur Berücksichtigung aktualisierter<br />

Rechnungsgrundlagen. Für noch<br />

nicht abgewickelte Berufsunfähigkeitsfälle,<br />

die bis zum Abschlussstichtag eingetreten<br />

und der Gesellschaft bis zum Zeitpunkt der<br />

Bestandsfeststellung bekannt geworden<br />

sind, beinhaltet die Deckungsrückstellung<br />

die einzelvertraglich ermittelten Beträge entsprechend<br />

der erwarteten Leistung.<br />

Noch nicht getilgte, rechnungsmäßig gedeckte<br />

Abschlusskosten wurden für Versicherungen<br />

des Altbestands in Höhe des<br />

Unterschiedsbetrags zwischen der geschäftsplanmäßigen<br />

Deckungsrückstellung<br />

und der uneingeschränkt gezillmerten<br />

Deckungsrückstellung als Forderungen an<br />

Versicherungsnehmer aktiviert (Aktiva D. I.<br />

1b). Für den Neubestand wurden die<br />

Forderungen an Versicherungsnehmer auf<br />

Ersatz einmaliger Abschlussaufwendungen<br />

in dem Umfang aktiviert, wie sie die


geleisteten, einmaligen Abschlusskosten in<br />

Höhe des Zillmersatzes nicht übersteigen<br />

und noch nicht aus den bereits gezahlten<br />

Beiträgen getilgt sind. Bei den aufgeschobenen<br />

Rentenversicherungen nach den<br />

Kriterien des Altersvermögensgesetzes werden<br />

die Abschlusskosten bis zur Höhe von<br />

in der Regel und höchstens 40 ‰ der Beitragssumme<br />

auf die ersten 10 Jahre der<br />

1) in geringem Umfang auch Tarife mit niedrigerem Zillmersatz<br />

2) Reduzierungen in Abhängigkeit der Versicherungsdauer<br />

3) unternehmenseigene Invalidisierungstafel in Anlehnung an DAV 97 I<br />

4) teilweise (aber gering) auch 27,5 oder 30<br />

5) bei Risikoversicherungen (aber gering) auch 35 %o, reduziert wie b)<br />

6) teilweise (aber gering) auch 14<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

Aufschubzeit verteilt. Forderungen an<br />

Versicherungsnehmer für noch nicht fällige<br />

Ansprüche werden für diese Versicherungen<br />

nicht gebildet.<br />

Die verwendeten Rechnungsgrundlagen für<br />

die Berechnung der Deckungsrückstellung<br />

und deren prozentuale Anteile ergeben sich<br />

aus der folgenden Übersicht:<br />

Tarif- Rechnungs- Ausscheide- Zillmer- Bezugs-<br />

Anteil an der<br />

Deckungsbezeichnung<br />

zins ordnung satz größe rückstellung<br />

%o 1)<br />

Passiva C. II. 1<br />

Einzelkapital- 3,25 DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,39 %<br />

versicherung 4,00 DAV 94 T 40 Beitragssumme 9,83 %<br />

3,50 1986 M/F 35 Versicherungssumme 39,80 %<br />

3,00 1960/62 M 35 Versicherungssumme 28,88 %<br />

3,00 1924/26 M 35 Versicherungssumme 3,04 %<br />

Vermögensbildungs- 3,50 1986 M/F 35 Versicherungssumme 0,76 %<br />

versicherung 3,00 1960/62 M 35 Versicherungssumme 1,68 %<br />

Risikoversicherung 4,00 DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,04 %<br />

3,50 1986 M/F 35 2)<br />

Versicherungssumme 0,09 %<br />

Rentenversicherung 3,25 DAV 97 I u. DAV 94 T 3)<br />

40 Beitragssumme 0,17 %<br />

einschl. selbständige 3,25 DAV 94 R 40 Beitragssumme 0,90 %<br />

BU-Versicherung 4,00 DAV 94 R 40 Beitragssumme 5,07 %<br />

3,50 1986 M/F u. USA 35/39 0 0,12 %<br />

3,00 1949/51 M 25 4)<br />

Versicherungssumme 0,72 %<br />

Fondsgebundene 3,25 DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,14 %<br />

Kapital- und 3,25 DAV 94 R 35 / 40 Beitragssumme 0,24 %<br />

Rentenversicherung 4,00 DAV 94 T 35 / 40 Beitragssumme 2,31 %<br />

4,00 DAV 94 R 35 / 40 Beitragssumme 0,29 %<br />

Kollektivversicherung 3,25 DAV 94 T 20 Beitragssumme 0,09 %<br />

3,25 DAV 94 R 20 Beitragssumme 0,04 %<br />

4,00 DAV 94 T 20 Beitragssumme 0,43 %<br />

4,00 DAV 94 R 20 Beitragssumme 0,04 %<br />

4,00 PSV 96 R 0 0,37 %<br />

3,50 1986 M/F 20 5)<br />

Versicherungssumme 0,89 %<br />

3,00 1960/62 M 20 Versicherungssumme 0,39 %<br />

3,00 1949/51 M 0 6)<br />

Versicherungssumme 0,36 %<br />

3,25 PSV 2000 R 0 0,29 %<br />

BU-Zusatzver- 3,25 DAV 97 I u. DAV 94 T 3)<br />

40 Beitragssumme 0,32 %<br />

sicherung einschl. 4,00 VT90 M/F u. DAV 94 T 40 Beitragssumme 0,82 %<br />

Invaliditäts-ZV 3,50 VT90 M/F u. DAV 94 T 0 0,07 %<br />

und EUZS 3,50 1986 M/F u. USA 35/39 0 0,99 %<br />

3,00 1960/62 M u. USA 35/39 0 0,37 %<br />

übrige 0,07 %<br />

55


56<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte<br />

Schäden, Abläufe, Renten und Rückkäufe<br />

wurde für jeden bis zum Abschlussstichtag<br />

eingetretenen, der Gesellschaft bis zum<br />

Zeitpunkt der Bestandsfeststellung bekannt<br />

gewordenen Fall einzeln entsprechend der<br />

erwarteten Leistung gebildet. Für bis zum<br />

Zeitpunkt der Bestandsfeststellung noch<br />

nicht bekannte Schäden des Geschäftsjahres<br />

wurde eine pauschale Spätschadenrückstellung<br />

gebildet.<br />

Der Fonds für die Schluss-Überschussanteile<br />

wurde so berechnet, dass sich für jede<br />

Versicherung der Teil des zu ihrem regulären<br />

Fälligkeitszeitpunkt (Ablauf der Versicherung<br />

oder Rentenbeginn bei aufgeschobenen<br />

Rentenversicherungen) vorgesehenen<br />

Schluss-Überschussanteils ergab, der dem<br />

Verhältnis der abgelaufenen Versicherungsdauer<br />

zu der gesamten Versicherungsdauer<br />

oder der gesamten Aufschubzeit für Rentenversicherungen<br />

entspricht, abgezinst mit<br />

einem je Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe<br />

festgelegten Zinssatz. Für den<br />

Altbestand im Sinne von § 11 c VAG und<br />

Artikel 16 § 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG<br />

zum VAG erfolgte die Berechnung<br />

nach dem von der Bundesanstalt<br />

für Finanzdienstleistungsaufsicht genehmigten<br />

Geschäftsplan. Der Zinssatz beträgt<br />

8,5 %, laufzeitunabhängige Sockelbeträge<br />

bleiben – mit Ausnahme bei der Vermögensbildungsversicherung<br />

– in Höhe von 6 % der<br />

Versicherungssumme unberücksichtigt. Für<br />

die Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung<br />

und die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

beträgt der Zinssatz 6,5 %. Für<br />

den Neubestand entspricht der Zinssatz dem<br />

über 10 Jahre errechneten arithmetischen<br />

Mittel der Umlaufrenditen der Anleihen der<br />

öffentlichen Hand gemäß der von der<br />

Deutschen Bundesbank in ihren Monatsberichten<br />

veröffentlichten Kapitalmarktstatistik<br />

(5,3 %). Für vorzeitig fällige<br />

Schluss-Überschussanteile wurden von der<br />

Restlaufzeit und der voraussichtlichen<br />

Inanspruchnahme abhängige Abschläge auf<br />

die bei Ablauf fällige Leistung berücksichtigt.<br />

Für die Selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung<br />

und die Berufsunfähigkeits-<br />

Zusatzversicherung (jeweils für Bedingungen<br />

mit einem Auflagedatum vor 1995) beträgt<br />

der Zinssatz 6,5 %.<br />

Die Deckungsrückstellung der Lebensversicherungen,<br />

bei denen das Anlagerisiko von<br />

den Versicherungsnehmern getragen wird<br />

(Fondsgebundene Kapitallebens- und<br />

Rentenversicherungen), wurde für jede<br />

Versicherung einzeln retrospektiv ermittelt,<br />

in Anteileinheiten geführt und beinhaltet<br />

auch die Verwaltungskostenrückstellung für<br />

beitragsfreie Jahre und beitragsfreie Versicherungen.<br />

Für den Altbestand im Sinne des<br />

§ 11 c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2<br />

des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG<br />

zum VAG sind diese Grundsätze gegenüber<br />

der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht<br />

geschäftsplanmäßig festgelegt.<br />

Für den Neubestand wurde die<br />

Deckungsrückstellung unter Beachtung des<br />

§ 341 f HGB sowie der aufgrund des § 65<br />

Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnung<br />

berechnet. Die Verwaltungskosten für die<br />

beitragspflichtige Zeit wurden implizit berücksichtigt.<br />

Sofern in den Versicherungen<br />

garantierte Leistungen für den Erlebensfall<br />

enthalten sind, wurde die hierauf entfallende<br />

Deckungsrückstellung prospektiv ermittelt<br />

und im Passivposten C. II. 1 geführt.<br />

Die Deckungsrückstellung beinhaltet eine<br />

zusätzliche Rückstellung für die Fondsgebundene<br />

Rentenversicherung zur Anpassung<br />

an die aktualisierten Rechnungsgrundlagen<br />

in der Höhe, dass die einzelvertraglich<br />

gebildete Deckungsrückstellung<br />

damit proportional zum Verhältnis der Rente<br />

je 10.000 Euro Deckungskapital zum Beginn<br />

der Rentenzahlung nach bisherigen und<br />

aktualisierten Rechnungsgrundlagen erhöht<br />

wird. Noch nicht getilgte, rechnungsmäßig<br />

gedeckte Abschlusskosten wurden für Versicherungen<br />

des Altbestands in Höhe des


Unterschiedsbetrags zwischen der geschäftsplanmäßigen<br />

Deckungsrückstellung<br />

und der uneingeschränkt gezillmerten Deckungsrückstellung<br />

als Forderungen an<br />

Versicherungsnehmer aktiviert (Aktiva D. I.<br />

1b). Für den Neubestand wurden die<br />

Forderungen an Versicherungsnehmer für<br />

noch nicht fällige Ansprüche auf Beiträge<br />

der Versicherungsnehmer in dem Umfang<br />

aktiviert, wie sie die geleisteten, einmaligen<br />

Abschlussaufwendungen in Höhe des<br />

Zillmersatzes nicht übersteigen und noch<br />

nicht aus den bereits gezahlten Beiträgen<br />

getilgt sind. Die Zillmersätze betragen für<br />

den Altbestand maximal 35 ‰ der Beitragssumme,<br />

für den Neubestand maximal 40 ‰<br />

der Beitragssumme. Bei den aufgeschobenen<br />

Rentenversicherungen nach den<br />

Kriterien des Altersvermögensgesetzes werden<br />

die Abschlusskosten bis zur Höhe von<br />

maximal 40 ‰ der Beitragssumme auf die<br />

ersten 10 Jahre der Aufschubzeit verteilt.<br />

Forderungen an Versicherungsnehmer für<br />

noch nicht fällige Ansprüche werden für<br />

diese Versicherungen nicht gebildet.<br />

Die übrigen versicherungstechnischen Rückstellungen,<br />

bei denen das Anlagerisiko von<br />

den Versicherungsnehmern getragen wird,<br />

wurden für jede Versicherung einzeln, entsprechend<br />

den in Anteileinheiten umgerechneten<br />

zugeteilten Überschussanteilen<br />

ermittelt.<br />

Beim Mitversicherungsgeschäft wurden die<br />

Positionen, zu denen uns die Angaben des<br />

geschäftsführenden Mitversicherers nicht<br />

rechtzeitig vorlagen, mit geeigneten Schätzverfahren<br />

ermittelt. Bezogen auf die<br />

Deckungsrückstellung (Passiva C. II. 1) liegt<br />

der geschätzte Anteil unter 0,1 %.<br />

Für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft<br />

entsprechen die Anteile<br />

der Rückversicherer an den Rückstellungen<br />

den Rückversicherungsverträgen. Die Bewertungsmethoden<br />

entsprechen denen des<br />

selbst abgeschlossenen Bruttogeschäftes.<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

Die Pensionsrückstellung ist nach versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen auf<br />

Grundlage der „Richttafeln 1998“ von Prof.<br />

Dr. Heubeck mit einem Zinssatz von 6,0 %<br />

berechnet. Die Pensionsverpflichtungen<br />

wurden nach den Grundsätzen des § 6 a<br />

EStG in Verbindung mit § 52 Absatz 16 b<br />

EStG bewertet. Als Pensionsrückstellung<br />

wurde der Teilwert in voller Höhe angesetzt.<br />

Für die gebildete Rückstellung für Vorruhestandsverpflichtungen<br />

wurden die Grundsätze<br />

entsprechend dem Schreiben des<br />

Bundesministers der Finanzen vom 16. Oktober<br />

1984 und des § 6 a EStG beachtet.<br />

Die Rückstellung für Zuwendungen anlässlich<br />

eines Dienstjubiläums von Arbeitnehmern<br />

wurde nach versicherungsmathematischen<br />

Grundsätzen mit einem Zinssatz von<br />

5,5 % berechnet. Nach den Bestimmungen<br />

des § 5 Abs. 4 EStG in Verbindung mit<br />

dem Schreiben vom 29. Oktober 1993 des<br />

Bundesministers der Finanzen ist die Rückstellung<br />

mit dem Teilwert bewertet. Der nach<br />

steuerlicher Vorschrift ermittelten Rückstellung<br />

wurden weitere Beträge nach handelsrechtlichen<br />

Grundsätzen zugeführt.<br />

Als handelsrechtlicher Ansatz wurde für die<br />

sich aus Altersteilzeitarbeitsverhältnissen<br />

ergebende Verpflichtung eine Rückstellung<br />

für ungewisse Verbindlichkeiten nach Maßgabe<br />

von § 249 Abs. 1 HGB in Verbindung<br />

mit der IDW-Stellungnahme vom 18. November<br />

1998 (IDW RS – HFA 3) auf Basis<br />

eines Zinssatzes von 5,5 % und der<br />

Wahrscheinlichkeit für die Inanspruchnahme<br />

gebildet. Für den steuerrechtlichen Ansatz<br />

erfolgte die Berechnung der Rückstellung für<br />

die Verpflichtung aus Altersteilzeitarbeitsverhältnissen<br />

auf der Grundlage des Schreibens<br />

des Bundesministers der Finanzen<br />

vom 11. November 1999 auf Basis eines<br />

Zinssatzes von 5,5 %.<br />

Die übrigen nicht genannten Verbindlichkeiten<br />

wurden mit dem Rückzahlungsbetrag<br />

angesetzt.<br />

57


58<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

Im Geschäftsjahr wurde der in 1999 gem.<br />

§ 52 Abs. 16 EStG für die Erträge aus<br />

Zuschreibungen nach § 280 Abs. 1 HGB<br />

gebildete Sonderposten mit Rücklageanteil<br />

den gesetzlichen Regelungen entsprechend<br />

aufgelöst.<br />

ZEITWERTERMITTLUNG<br />

Die Bewertung der Grundstücke erfolgte<br />

zum Bilanzstichtag grundsätzlich nach<br />

einem geeigneten Verfahren, im Wesentlichen<br />

nach dem Ertragswertverfahren.<br />

Hiervon ausgenommen war unter anderem<br />

die Bewertung der Baugrundstücke und der<br />

im Bau befindlichen Grundstücke, für die als<br />

Zeitwerte die Anschaffungs- und Herstellungskosten<br />

angesetzt wurden.<br />

Hinsichtlich der Inhaberschuldverschreibungen,<br />

Aktien und Investmentanteile<br />

richtete sich der Zeitwert der börsengängigen<br />

Titel nach den Börsenkursen zum<br />

Bewertungsstichtag und derjenige der<br />

Investmentanteile nach den Rücknahmepreisen<br />

zum Bewertungsstichtag. Die Ermittlung<br />

der Zeitwerte für diejenigen Null-<br />

Kupon-Namenspapiere, die dem Emittenten<br />

ein nutzbares Kündigungsrecht einräumen,<br />

erfolgte durch die Zusammenführung der<br />

getrennten Bewertungen beider Teilkomponenten<br />

(Basis- und Derivativgeschäft).<br />

Hierbei wurden die marktüblichen Methoden<br />

angewendet. Für die Bewertung der<br />

Anteile an verbundenen Unternehmen und<br />

an Beteiligungsgesellschaften, deren Aktien<br />

jeweils an der Börse gehandelt worden sind,<br />

galt der Börsenkurs zum Bewertungsstichtag<br />

als maßgebend. Andere Anteile an verbundenen<br />

Unternehmen haben wir nach dem<br />

Ertragswertverfahren bewertet. Lagen<br />

Marktwerte nicht vor oder erfüllten Unternehmen<br />

Teilfunktionen unserer Gesellschaft<br />

oder stellten die Anteile an ihnen<br />

ausschließlich eine Kapitalanlage dar,<br />

wurden die Anteile mit dem auf sie entfallenden<br />

Eigenkapital der jeweiligen Gesellschaft<br />

oder mit dem Buchwert angesetzt.<br />

Der Grundsatz der Vorsicht ist bei der<br />

Bewertung beachtet worden. Die Zeitwerte<br />

der Anderen Kapitalanlagen entsprechen<br />

den Anschaffungskosten.<br />

Zeitwert Zeitwert Buchwert<br />

Mio. € Mio. €<br />

Es sind folgende Zeitwerte der zum Anschaffungswert<br />

ausgewiesenen Kapitalanlagen ermittelt worden:<br />

• Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten<br />

• Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen,<br />

Aktien, Investmentanteile und andere nicht festver-<br />

zinsliche Wertpapiere<br />

• Inhaberschuldverschreibungen, andere festverzinsliche<br />

Wertpapiere sowie sonstige Ausleihungen und andere<br />

Kapitalanlagen<br />

501,0 488,1<br />

2 058,7 2 353,2<br />

1 379,0 1 362,8<br />

3 938,7 4 204,1


60<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ<br />

Aktiva<br />

ENTWICKLUNG DER AKTIVPOSTEN A, B I BIS III IM GESCHÄFTSJAHR 2002<br />

A. Immaterielle Vermögensgegenstände<br />

Bilanzwerte Zugang Um- Abgänge<br />

Vorjahr buchungen<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

1. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des - - - -<br />

Geschäftsbetriebs nach § 269 Abs. 1 Satz 1 HGB<br />

2. entgeltlich erworbener Geschäfts- oder Firmenwert - - - -<br />

3. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 295 44 955 - 47<br />

4. Summe A. 295 44 955 - 47<br />

B I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 572 119 79 869 - 130 736<br />

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken<br />

B II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

1. Anteile an verbundenen Unternehmen 566 515 232 606 - 506 263<br />

2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 102 475 212 262 - 185 212<br />

3. Beteiligungen 105 815 12 282 17 136 -<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungs- 111 256 3 720 - -<br />

verhältnis besteht<br />

5. Summe B II. 886 061 460 870 17 136 691 475<br />

B III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 2 348 685 1 059 550 -11 586 1 249 636<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 1 309 306 1 992 589 - 2 409 396<br />

3. Hypotheken, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 2 600 228 181 247 - 109 435<br />

4. Sonstige Ausleihungen 6 717 321 2 153 582 - 710 386<br />

a) Namensschuldverschreibungen 2 713 919 676 909 - 101 363<br />

b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 3 544 124 1 387 378 - 545 523<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 176 821 89 295 - 61 582<br />

d) übrige Ausleihungen 282 457 - - 1 918<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten - 15 000 - -<br />

6. Andere Kapitalanlagen 12 412 5 550 -5 550 -<br />

7. Summe B III. 12 987 952 5 407 518 -17 136 4 478 853<br />

insgesamt 14 446 427 5 993 212 - 5 301 111


Zuschrei- Abschrei- Bilanzwerte<br />

bungen bungen Geschäftsjahr<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

- - -<br />

- - -<br />

- 150 45 053<br />

150 45 053<br />

293 33 431 488 114<br />

- 64 245 228 613<br />

- 73 129 56 396<br />

- 34 103 101 130<br />

- 4 976 110 000<br />

- 176 453 496 139<br />

39 123 568 2 023 484<br />

407 4 130 888 776<br />

12 885 98 404 2 586 521<br />

- 3 334 8 157 183<br />

- - 3 289 465<br />

- 3 334 4 382 645<br />

- - 204 534<br />

- - 280 539<br />

- - 15 000<br />

- - 12 412<br />

13 331 229 436 13 683 376<br />

13 624 439 470 14 712 682<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

A IMMATERIELLE<br />

VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

Bei den aktivierten immateriellen Vermögensgegenständen<br />

handelt es sich<br />

um ein Vorkaufsrecht zur Sicherung<br />

eines Vertriebsweges, um entgeltlich<br />

erworbene EDV-Software und Lizenzgebühren.<br />

B KAPITALANLAGEN<br />

B I. Grundstücke, grundstücksgleiche<br />

Rechte und Bauten einschließlich<br />

der Bauten auf fremden Grundstücken<br />

Der Bilanzwert der im Rahmen der<br />

unternehmerischen Tätigkeit überwiegend<br />

eigengenutzten Grundstücke und<br />

Bauten betrug:<br />

Eigennutzung: 5 681 Tsd. €<br />

Konzernnutzung: 53 482 Tsd. €<br />

Im Berichtsjahr wurden Grundstücke mit<br />

einem Verkehrswert von rd. 172 Mio.<br />

Euro in die AM Erste Immobilien AG & Co.<br />

KG eingebracht. Die hieraus realisierten<br />

Abgangsgewinne belaufen sich auf rd.<br />

65 Mio. Euro.<br />

B II. 1 und 3 Anteile an verbundenen<br />

Unternehmen und Beteiligungen<br />

sind in der Tabelle auf der folgenden<br />

Seite aufgeführt<br />

B III. 1. Aktien, Investmentanteile und<br />

andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

Im Geschäftsjahr wurden Aktien und<br />

Investmentanteile mit einem Buchwert<br />

von insgesamt 1 117,5 Mio. Euro dem<br />

Anlagevermögen zugeordnet. Zum Bewertungsstichtag<br />

wurden hierdurch Abschreibungen<br />

in Höhe von 301,6 Mio.<br />

Euro vermieden. Auf die erstmals nach<br />

den für das Anlagevermögen geltenden<br />

Vorschriften bilanzierten Wertpapiere<br />

waren Abschreibungen in Höhe von<br />

29,9 Mio. Euro vorzunehmen.<br />

61


62<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

B II. 1 und 3 Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

Liste der Beteiligungen am Geschäftsjahresende gem. § 285 Nr. 11 HGB:<br />

Name und Sitz Anteil Eigenkapi- Geschäfts- Ergebnis<br />

(%) tal (Tsd. €) jahr (Tsd.€)<br />

Aachener und Münchener Lebensversicherung AG & Co.<br />

Immobilienfonds KG, Köln<br />

AKH Abrechnungskasse der Heilberufe und Ärzteservice GmbH, Hagen<br />

ALLWO Allgemeine Wohnungsvermögens-Aktiengesellschaft, Hannover<br />

AM Erste Immobilien AG & Co. KG, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

AM Zweite Immobilien AG & Co. KG, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

AM Dritte Immobilien AG & Co. KG, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

AM Vierte Immobilien AG & Co. KG, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

AM Fünfte Immobilien AG & Co. KG, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

AM Erste TB AG & Co. KG, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

AM Zweite TB AG & Co. KG, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

AM Gesellschaft für betriebliche Altersversorgung, Aachen<br />

(vorher: BEMA GmbH Management- und Beratungsgesellschaft für<br />

betriebliche Altersversorgung, Köln)<br />

AM RE Verwaltungs GmbH, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

ARCADIUM Konzeption & Management für aktives Wohnen GmbH, Aachen<br />

ATLAS Dienstleistungen für Vermögensberatung GmbH, Frankfurt am Main<br />

EUREGIO ServiceResidenzen Management GmbH, Aachen mittelbar<br />

Finanz- und Versorgungsdienst Gesellschaft für Finanzberatung und<br />

Vorsorgemanagement Deutschland mbH, Aachen<br />

Hotel Fürst Leopold Management GmbH, Dessau mittelbar<br />

Hotel Magistralen Carré Management GmbH, Halle/Saale mittelbar<br />

Hotel und Seniorenresidenz Rosenpark GmbH, Marburg<br />

Main Plaza Management GmbH, Frankfurt mittelbar<br />

Pflegehaus Schloßpark Rahe Betriebsgesellschaft mbH, Aachen mittelbar<br />

Schloß Bensberg Grundstücks-GbR, Aachen<br />

mittelbar<br />

Schloß Bensberg Management GmbH, Bergisch-Gladbach mittelbar<br />

VA Vermögens- und Anlageberatungsgesellschaft mbH & Co.<br />

Immobilienfonds KG, Aachen (in 2002 gegründet)<br />

VTG Grundstücksgesellschaft Halle-Neustadt Zentrum mbH, Halle<br />

ZR Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. Immobilienfonds KG,<br />

Aachen (in 2002 gegründet)<br />

* Stammkapital<br />

98,00 29 553 2001 1 580<br />

51,18 589 2001 405<br />

46,86<br />

100,00<br />

100,00<br />

100,00<br />

100,00<br />

100,00<br />

100,00<br />

100,00<br />

30 432 2001 -2 810<br />

100,00 60 2001 0<br />

100,00<br />

100,00 1 634 2001 -291<br />

74,00 5 522 2001 776<br />

100,00 -6 749 2001 -4 380<br />

100,00 1 359 2001 524<br />

100,00 -42 *<br />

2001 -354<br />

100,00 366 *<br />

2001 71<br />

25,00 295 2001 0<br />

100,00 -410 *<br />

2001 -819<br />

55,00 21 2001 9<br />

94,00<br />

6,00<br />

-28 051 2001 -13 101<br />

100,00 234 *<br />

2001 306<br />

100,00<br />

60,00 -5 068 2001 -1 253<br />

100,00<br />

C KAPITALANLAGEN FÜR RECHNUNG <strong>UND</strong> RISIKO VON INHABERN VON<br />

LEBENSVERSICHERUNGSPOLICEN<br />

Verwahrung der Anteileinheiten in Depots Bilanzwert Anteileinheiten<br />

31.12.2002 Anzahl<br />

Tsd. €<br />

Dbi-Fonds Assecura I (FLV alt)<br />

iii-Fonds-Nr. 1 (FLV alt)<br />

SEB ImmoInvest (FLV 90)<br />

SEB Invest Aktienfonds (FLV 90)<br />

SEB Invest Europafonds (FLV 90)<br />

SEB Invest Rentenfonds (FLV 90)<br />

SEB Invest Zinsglobal (FLV 90)<br />

137 223,5 1 515 779<br />

188 487,6 2 886 045<br />

145 188,4 2 588 029<br />

367 857,1 9 690 650<br />

102 688,5 2 672 091<br />

130 552,6 4 331 539<br />

68 126,7 2 107 881


DIT Concentra (FLR 94, FLR 95)<br />

DGI grundbesitz-invest (FLR 94, FLR 95)<br />

iii-Fonds-Nr. 1 (FLV 90)<br />

SEB ImmoInvest (FLV 95, FLV 98, FLV 2000, FLR 2000,<br />

SZR 7.2000, RG)<br />

SEB Invest Aktienfonds (FLV 95, FLV 98, FLV 2000, FLR 2000)<br />

SEB Invest Europafonds (FLV 95, FLV 98, FLV 2000, FLR 2000)<br />

SEB Invest Rentenfonds (FLV 95, FLV 98, FLV 2000, FLR 2000)<br />

SEB Invest Zinsglobal (FLV 95, FLV 98, FLV 2000, FLR 2000)<br />

DIT Fonds für Vermögensbildung (FLV 98, SZP, FLV 2000, FLR 2000, SZR 2.2000,<br />

SZR 7.2000, RG)<br />

DIT Industria (FLV 98, FLR 98, SZP, FLV 2000, FLR 2000,<br />

SZR 2.2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT Interglobal (FLV 98, FLR 98, SZP, FLV 2000, FLR 2000,<br />

SZR 2.2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT Europazins (FLV 98, SZP, FLV 2000, FLR 2000, SZR 2.2000<br />

SZR 7.2000, RG)<br />

DIT Deutscher Rentenfonds (FLV 98)<br />

DIT Vermögensbildung Europa (FLV 98, FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT Wachstum Europa (FLV 98, FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

SEB Optimix Chance (FLV 98, FLV 2000, FLR 2000)<br />

SEB Optimix Ertrag (FLV 98, FLV 2000, FLR 2000)<br />

SEB Optimix Wachstum (FLV 98, FLV 2000, FLR 2000)<br />

iii-Fonds-Nr. 3 (FLV 98, FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT Internationaler Rentenfonds (FLV 98, FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT Concentra (FLV 95, FLV 98, FLR 98, FLV 2000,<br />

FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DGI grundbesitz-invest (FLV 95, FLV 98, FLR 98, FLV 2000, FLR 2000,<br />

SZR 7.2000, RG)<br />

iii-Fonds-Nr. 1 (FLV 95, FLV 98)<br />

AM Generali Aktien Deutschland (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Aktien Euroland (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Aktien Europa (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Aktien Global (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Bond Euro (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Bond Europa Plus (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Bond Global (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Komfort-Balance (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Komfort-Wachstum (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Komfort-Dynamik Europa (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

AM Generali Komfort-Dynamik Global (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

SEB Invest EuroCompanies (FLV 2000, FLR 2000)<br />

SEB Invest Global Players (FLV 2000, FLR 2000)<br />

Commerz Grundbesitz Haus-Invest (FLV 2000, FLR 2000, RG)<br />

DIT-Euroaktien (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT-Transatlanta (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT-Pazifikfonds (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT-Vermögensbildung Global (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT-Wachstumsfonds (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DIT-Wachstum Global (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

CB-Basis Renten Anteilsklasse AV (FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

CB-Basis Aktien Anteilsklasse AV (FLR 2000, RG)<br />

CB-Basis Aktien/Renten Anteilkl. AV (FLR 2000, RG)<br />

DWS Plus Invest (Wachstum) (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Plus Invest (Balance) (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

106 373,0 3 742 894<br />

196 239,4 4 554 174<br />

230 794,2 3 533 827<br />

23 850,1 425 135<br />

12 329,3 324 798<br />

21 002,0 546 499<br />

5 865,1 194 594<br />

3 129,1 96 817<br />

14 751,3 312 660<br />

173 064,2 2 930 312<br />

76 983,4 688 335<br />

8854,2 198 925<br />

1 115,5 22 477<br />

14 249,1 517 397<br />

54 113,7 1 903 402<br />

6 319,3 141 055<br />

450,9 9 062<br />

3 197,7 63 496<br />

1 441,7 25 316<br />

2 301,4 59 994<br />

176 020,3 6 193 536<br />

36 484,4 846 702<br />

9 795,8 149 990<br />

332,8 16 927<br />

468,2 19 365<br />

703,9 27 878<br />

407,1 15 664<br />

76,1 1 387<br />

72,1 1 322<br />

77,0 1 481<br />

794,0 19 022<br />

2 201,6 58 772<br />

5 827,0 190 363<br />

5 009,6 159 491<br />

2 203,8 58 987<br />

373,5 15 164<br />

37,5 902<br />

8 298,9 273 351<br />

1 271,0 45 135<br />

793,6 27 593<br />

1 474,5 64 729<br />

707,5 21 324<br />

2 313,8 97 916<br />

0 0<br />

5,7 253<br />

0 0<br />

945,4 27 363<br />

203,9 4 825<br />

63


64<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

DWS Plus Invest (Einkommen) (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Top 50 Europa (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Top 50 Welt (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Top 50 Asien (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Investa (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Eurovesta (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Provesta (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Intervest (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Vermögensbildung I (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Akkumula (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Eurorenta (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Vermögensbildung R (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Inter-Renta (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DWS Geldmarktfonds (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

DGI grundbesitz-global (FLV 2000, FLR 2000, SZR 7.2000, RG)<br />

Forderungen auf Anteileinheiten aus Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine<br />

Die gesamten Kapitalanlagen stellen sich zum 31. Dezember 2002 wie folgt dar:<br />

B I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten<br />

auf fremden Grundstücken<br />

B II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen<br />

B III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

Zwischensumme<br />

C Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von<br />

Lebensversicherungspolicen (Fondsgebundene Versicherungen)<br />

Kapitalanlagen gesamt<br />

E SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE<br />

E. III. Andere Vermögensgegenstände<br />

Anzahlungen<br />

Vorausgezahlte Versicherungsleistungen und Überschussanteile<br />

übrige andere Vermögensgegenstände<br />

F RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN<br />

F. II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten<br />

Agio aus Hypotheken- und Grundschuldforderungen, Namensschuldverschreibungen<br />

sowie Schuldscheinforderungen und Darlehen<br />

sonstige vorausgezahlte Aufwendungen<br />

96,9 2 031<br />

543,9 9 729<br />

256,0 5 624<br />

22,1 496<br />

256,4 4 838<br />

135,1 2 116<br />

45,4 458<br />

212,6 2 334<br />

2 135,1 34 360<br />

60,4 179<br />

136,3 2 574<br />

138,6 8 199<br />

52,5 3 192<br />

0,3 4<br />

15,7<br />

2 357 555,3<br />

94 031,6<br />

2 451 586,9<br />

312<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

488 114 572 119<br />

496 139 886 061<br />

13 683 376 12 987 951<br />

14 667 629 14 446 131<br />

2 451 587 2 658 734<br />

17 119 216 17 104 865<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

21 381<br />

-<br />

29 296<br />

1 257 300<br />

22 638 29 596<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

19 349 4 123<br />

10 640 15 745


PASSIVA<br />

A EIGENKAPITAL<br />

I. Gezeichnetes Kapital<br />

Stand 1.1.2002<br />

Stand 31.12.2002<br />

II. Kapitalrücklage<br />

Stand 1.1.2001<br />

Stand 31.12.2001<br />

III. Gewinnrücklagen<br />

1. gesetzliche Rücklage<br />

Stand 1.1.2001<br />

Stand 31.12.2001<br />

2. andere Gewinnrücklagen<br />

Stand 1.1.2001<br />

Stand 31.12.2001<br />

Eigenkapital ohne Bilanzgewinn<br />

IV. Bilanzgewinn<br />

Gewinnvortrag aus dem Vorjahr<br />

Jahresüberschuss vor Gewinnabführung<br />

Gewinnabführung an die AMB Generali Holding AG<br />

Einstellung in die gesetzliche Rücklage<br />

Einstellung in andere Gewinnrücklagen<br />

Bilanzgewinn 2001<br />

Eigenkapital<br />

Das gezeichnete Kapital von<br />

71 269 997,91 Euro ist voll eingezahlt<br />

und eingeteilt in 1 900 800 Stückaktien,<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

€ €<br />

- -<br />

71 269 997,91<br />

71 269 997,91<br />

4 090 335,05<br />

4 090 335,05<br />

4 090 335,05<br />

4 090 335,05<br />

126 352 571,03<br />

126 352 571,03 130 442 906,08<br />

205 803 239,04<br />

0<br />

25 000 000,00<br />

-25 000 000,00<br />

0<br />

0<br />

0<br />

205 803 239,04<br />

C VERSICHERUNGSTECHNISCHE RÜCKSTELLUNGEN<br />

C IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung<br />

Stand am 1. Januar<br />

Entnahme für zugeteilte Überschussanteile des Geschäftsjahres<br />

Zuführung aus dem Bruttoüberschuss des Geschäftsjahres<br />

Stand am 31. Dezember<br />

die auf den Namen lauten, und 633 600<br />

Stückaktien, die auf den Inhaber lauten.<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

1 375 625 1 476 159<br />

-404 263 -464 512<br />

185 552 363 978<br />

1 156 914 1 375 625<br />

65


66<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

Die zugeteilten Überschussanteile enthalten<br />

auch die über 3,0 % p. a., 3,25 %<br />

p. a., 3,5 % p. a. bzw. 4,0 % p. a. hinausgehenden<br />

Zinsen auf angesammelte<br />

Überschussanteile.<br />

Von der Rückstellung für Beitragsrückerstattung<br />

Ende 2002 entfallen auf<br />

bereits für 2003 festgelegte, aber noch<br />

nicht zugeteilte jährliche Überschussanteile<br />

124 708 Tsd. Euro und auf bereits<br />

für 2003 festgelegte, aber noch nicht<br />

zugeteilte Schluss-Überschussanteile<br />

102 464 Tsd. Euro. Darüber hinaus sind<br />

für künftige, noch nicht festgelegte<br />

Schluss-Überschussanteile und für<br />

Auffüllbeträge im Rahmen der Mindest-<br />

E ANDERE RÜCKSTELLUNGEN<br />

E III. Sonstige Rückstellungen<br />

Rückstellung für noch zu zahlende Vergütungen an Mitarbeiter<br />

Rückstellung für Vertreterbezüge<br />

Rückstellung für Vorruhestandsverpflichtungen<br />

Rückstellung für Dienstjubiläen<br />

Rückstellung für Altersteilzeit<br />

Rückstellung für noch zu zahlende Beiträge zur gesetzlichen Unfallversicherung/<br />

Schwerbehindertenabgabe<br />

Rückstellung für offene Devisentermingeschäfte<br />

Rückstellung für drohende Verluste<br />

Rückstellung für Garantieleistungen aus Grundstücksinvestitionen<br />

Rückstellung für Bauleistungen<br />

Rückstellung für Jahresabschlusskosten<br />

übrige Rückstellungen<br />

G ANDERE<br />

VERBINDLICHKEITEN<br />

G I. Verbindlichkeiten aus dem<br />

selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft<br />

G I. 1. gegenüber Versicherungsnehmern<br />

In diesem Posten sind<br />

147 147 Tsd. Euro verzinslich angesammelte<br />

enthalten.<br />

Überschussanteile<br />

leistung aus der Überschussbeteiligung<br />

475 166 Tsd. Euro (Schluss-Überschussanteilfonds,<br />

Fonds für Mindestleistung<br />

aus der Überschussbeteiligung, Rentenzuschlagfonds)<br />

gebunden.<br />

Zur Finanzierung der 2003 insgesamt<br />

fällig werdenden jährlichen Überschussanteile<br />

stehen der in der Rückstellung<br />

für Beitragsrückerstattung festgelegte<br />

Betrag von 124 708 Tsd. Euro und die<br />

Direktgutschrift aus dem Geschäftsergebnis<br />

des Jahres 2003 zur Verfügung.<br />

Die für die einzelnen Abrechnungsverbände/Bestandsgruppenfestgesetzten<br />

Überschuss-Anteilsätze sind auf den<br />

Seiten 82 bis 125 ausgewiesen.<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

719 2 151<br />

2 589 2 937<br />

1 816 2 259<br />

2 422 2 140<br />

3 470 3 775<br />

470 438<br />

0 1 223<br />

0 28<br />

1 220 5 044<br />

443 270<br />

413 448<br />

13 948 7 572<br />

27 510 28 285<br />

G III. Sonstige Verbindlichkeiten<br />

Angabe gemäß § 285 Nr. 1 HGB<br />

In diesem Posten sind aus<br />

Finanzierungen im Rahmen des<br />

sozialen Wohnungsbaus bestehende<br />

Verbindlichkeiten in Höhe von<br />

2 555 Tsd. Euro, die grundpfandrechtlich<br />

gesichert sind und eine<br />

Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren<br />

haben, enthalten.


H RECHNUNGS-<br />

ABGRENZUNGSPOSTEN<br />

Hier handelt es sich im Wesentlichen um<br />

das auf die Folgejahre entfallende Disagio<br />

aus Hypotheken- und Grundschuldfor-<br />

Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen<br />

Namensschuldverschreibungen<br />

Schuldscheinforderungen und Darlehen<br />

Übrige Ausleihungen – Namensgenussscheine<br />

SONSTIGE ANGABEN<br />

Sonstige finanzielle Verpflichtungen<br />

Sonstige finanzielle Verpflichtungen<br />

bestehen in Höhe von 217 132 Tsd. Euro,<br />

davon 144 303 Tsd. Euro Resteinzahlungsverpflichtungen<br />

gegenüber der<br />

Protektor Lebensversicherung AG i. Gr.,<br />

51 129 Tsd. Euro aus Abnahmeverpflichtungen<br />

aus Schuldscheindarlehen mit<br />

Andienungsrechten und 21 450 Tsd.<br />

Euro Nachzahlungsverpflichungen für die<br />

GLL GmbH & Co. Office KG.<br />

Die gegenüber verbundenen Unternehmen<br />

bestehenden sonstigen finanziellen<br />

Verpflichtungen betragen 250 Tsd. Euro.<br />

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen<br />

aus Mietverträgen belaufen<br />

sich im Durchschnitt auf jährlich rund<br />

1 792 Tsd. Euro; die durchschnittliche<br />

Vertragsdauer beträgt 6,5 Jahre.<br />

Mit Rücksicht auf die hohe umsatzmäßige<br />

Bedeutung für unser Unternehmen<br />

haben wir zur Festigung der Geschäftsbeziehung<br />

mit der Deutsche Vermögensberatung<br />

Aktiengesellschaft DVAG,<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

derungen sowie Namensschuldverschreibungen<br />

und Schuldscheinforderungen<br />

im Sinne des § 341 c Abs. 2 Satz<br />

1 HGB.<br />

Frankfurt am Main, die Verpflichtung<br />

übernommen, auf entsprechende Aufforderung<br />

hin, Anteile an der DVAG zu<br />

erwerben oder an Dritte zu vermitteln.<br />

Der Betrag der Verpflichtung kann nicht<br />

beziffert werden, da derzeit nicht von<br />

der Verwirklichung einer solchen Aufforderung<br />

ausgegangen wird und Vergleichsmaßstäbe<br />

fehlen.<br />

Sonstige Haftungsverhältnisse<br />

Haftungsverhältnisse aus übernommenen<br />

Bürgschaften bestehen in Höhe von<br />

96 Tsd. Euro (Vorjahr: 96 Tsd. Euro).<br />

Die AMLeben hat gegenüber der<br />

ARCADIUM Konzeption und Management<br />

für aktives Wohnen GmbH als Alleingesellschafterin<br />

erklärt, die Gesellschaft<br />

weiterhin durch die Bereitstellung<br />

liquider Mittel zur Abdeckung<br />

entstandener und in der Zukunft anfallender<br />

Verluste zu unterstützen und bis<br />

auf weiteres die materiellen Möglichkeiten<br />

zur Fortführung der Gesellschaft<br />

zu gewährleisten.<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

16 468 20 660<br />

1 574 2 466<br />

6 547 1 689<br />

40 0<br />

67


68<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- <strong>UND</strong> VERLUSTRECHNUNG<br />

I VERSICHERUNGSTECHNISCHE RECHNUNG<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

a) gebuchte Bruttobeiträge aus<br />

aa) laufenden Beiträgen<br />

bb) Einmalbeiträgen<br />

Direktgutschrift<br />

Die Direktgutschrift ist in folgenden Positionen enthalten:<br />

Summe<br />

b) gebuchte Bruttobeiträge, untergliedert nach Beiträgen im Rahmen von Verträgen<br />

aa) ohne Gewinnbeteiligung<br />

bb) mit Gewinnbeteiligung<br />

cc) bei denen das Kapitalanlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird<br />

Summe<br />

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige<br />

und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen<br />

für eigene<br />

Rechnung<br />

Bei den ausgewiesenen Aufwendungen<br />

handelt es sich ausschließlich um erfolgsabhängige<br />

Beitragsrückerstattungen.<br />

Die Aufwendungen für Beitragsrücker-<br />

Veränderung der Deckungsrückstellung<br />

Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung:<br />

Zinsen auf gutgeschriebene/angesammelte Überschussanteile<br />

übrige Aufwendungen<br />

Direktgutschrift insgesamt<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

2 935 419 2 734 168<br />

53 100 69 223<br />

2 988 519 2 803 391<br />

- -<br />

1 668 618 1 648 069<br />

1 319 901 1 155 322<br />

2 988 519 2 803 391<br />

stattung ohne Berücksichtigung der<br />

Verträge, bei denen das Kapitalanlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern<br />

getragen wird, beliefen sich in 2001 auf<br />

316 301 Tsd. Euro; der entsprechende<br />

Wert für 2002 wird im Rahmen der zu<br />

erstellenden Zerlegung des Rohergebnisses<br />

nach Ergebnisquellen ermittelt.<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

192 465 183 143<br />

12 541 10 335<br />

1 296 2 739<br />

206 302 196 217


Rückversicherungssaldo<br />

Verdiente Beiträge des Rückversicherers<br />

- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für Versicherungsfälle<br />

- Anteile des Rückversicherers an den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb<br />

Zwischensumme<br />

+ Veränderung des Anteils der Rückversicherer an der Brutto-Deckungsrückstellung<br />

Rückversicherungssaldo<br />

10 b. Abschreibungen auf Kapitalanlagen<br />

Die Abschreibungen auf Kapitalanlagen<br />

enthalten außerplanmäßige Abschreibungen<br />

nach § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB<br />

von insgesamt 297 305 Tsd. Euro. Davon<br />

entfallen auf Grundstücke 19 115 Tsd.<br />

Euro, auf Anteile an verbundenen Unternehmen<br />

64 245 Tsd. Euro, auf Beteili-<br />

Nettoergebnis aus Kapitalanlagen (ohne Anlagen für Fondsgebundene Versicherungen)<br />

laufende Erträge aus Kapitalanlagen<br />

außerordentliche Erträge<br />

laufende Aufwendungen<br />

außerplanmäßige Aufwendungen<br />

Im Geschäftsjahr wurden im Rahmen<br />

von Umstrukturierungsmaßnahmen<br />

Anteile an verbundenen Unternehmen<br />

in Höhe von 506 263 Tsd. Euro an an-<br />

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personal-Aufwendungen<br />

1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB<br />

für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft<br />

2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB<br />

3. Löhne und Gehälter<br />

4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung<br />

5. Aufwendungen für Altersversorgung<br />

6. Aufwendungen insgesamt<br />

Gesamterträge<br />

Gesamtaufwendungen<br />

Nettoergebnis<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

gungen 34 103 Tsd. Euro, auf Hypothekenforderungen<br />

98 403 Tsd. Euro, auf<br />

Ausleihungen an verbundene Unternehmen<br />

73 129 Tsd. Euro, auf Ausleihungen<br />

an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis<br />

besteht, 4 976 Tsd.<br />

Euro und auf Schuldscheinforderungen<br />

3 334 Tsd. Euro.<br />

dere Konzernunternehmen veräußert;<br />

dabei entstanden per Saldo Abgangsgewinne<br />

von 185 021 Tsd. Euro.<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

139 690 99 492<br />

-29 103 -28 642<br />

-46 070 -44 594<br />

64 517 26 256<br />

-110 040 -71 642<br />

-45 523 -45 386<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

855 411 917 758<br />

365 855 332 294<br />

1 221 266 1 250 052<br />

-63 900 -55 207<br />

-482 922 -324 101<br />

-546 822 -379 308<br />

674 444 870 744<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. €<br />

438 229 542 607<br />

21 507 32 169<br />

72 247 73 221<br />

12 230 11 758<br />

6 020 8 010<br />

550 233 667 765<br />

69


70<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

SONSTIGE ANGABEN<br />

Die Mitglieder des Aufsichtsrats und des<br />

Vorstands sind auf den Seiten 8 und 9<br />

dieses Berichts aufgeführt.<br />

Angaben zu den gehaltenen Mandaten der<br />

Mitglieder des Aufsichtsrats und des<br />

Vorstands enthält die Aufstellung auf den<br />

Seiten 128 ff.<br />

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen<br />

290 Tsd. Euro, die des Vorstands<br />

2 563 Tsd. Euro. An frühere Vorstandsmitglieder<br />

bzw. ihre Hinterbliebenen wurden<br />

Pensionen in Höhe von 502 Tsd. Euro<br />

gezahlt. Die Rückstellungen für Anwartschaften<br />

und laufende Renten dieses Personenkreises<br />

sind in voller Höhe gebildet.<br />

Sie betragen 10 530 Tsd. Euro. Kredite an<br />

Mitglieder des Aufsichtsrats bestehen am<br />

Bilanzstichtag nicht. An Mitglieder des<br />

Vorstands bestehen Kredite mit einem Nominalkapital<br />

von 348 Tsd. Euro. Am Jahresende<br />

valutierten die Kredite mit 314 Tsd. Euro. Sie<br />

haben eine Effektivverzinsung von 5,36 %<br />

bis 6,80 %. Im Berichtszeitraum wurden<br />

Tilgungen in Höhe von 5 Tsd. Euro geleistet.<br />

Alle Kredite sind durch eingetragene<br />

Grundpfandrechte dinglich gesichert.<br />

Im Geschäftsjahr 2002 beschäftigten wir<br />

im Durchschnitt 1 673 festangestellte Mitarbeiterinnen<br />

und Mitarbeiter, davon 1 434<br />

im Innendienst, 169 im Außendienst und<br />

70 als Auszubildende.<br />

Nach Durchführung der von der Hauptversammlung<br />

am 24. Juni 2002 beschlossenen<br />

Übertragung der Aktien der Minderheitsaktionäre<br />

hält die AMB Generali Holding<br />

AG 100 % der Stimmrechte der AMLeben.<br />

Zwischen der AMB Generali Holding AG als<br />

herrschendem Unternehmen und unserer<br />

Gesellschaft besteht seit dem 30. Juni 1997<br />

gemäß § 291 AktG ein Beherrschungsvertrag<br />

und seit dem 15. Oktober 2001 ein<br />

Gewinnabführungsvertrag.<br />

Unsere Gesellschaft bildet ein Tochterunternehmen<br />

der AM-Gruppe, deren Konzernabschluss<br />

die AMB Generali Holding AG<br />

erstellt. Dieser wird im Bundesanzeiger veröffentlicht<br />

und kann beim Handelsregister in<br />

Aachen eingesehen werden. Unsere Gesellschaft<br />

gilt ferner als verbundenes Unternehmen<br />

der Generali-Gruppe, die eine<br />

Mehrheitsbeteiligung an der AMB besitzt.<br />

Den Konzernabschluss der Generali-Gruppe<br />

erstellt die Assicurazioni Generali S. p. A. in<br />

Triest/Italien; sie hinterlegt ihn an ihrem<br />

Geschäftssitz und reicht ihn bei den italienischen<br />

Aufsichtsbehörden ein.<br />

Die AMLeben ist Mitglied des Gesamtverbands<br />

der Deutschen Versicherungswirtschaft<br />

e.V., Berlin, der Wiesbadener<br />

Vereinigung, Bonn, und des Arbeitgeberverbands<br />

der Versicherungsunternehmen in<br />

Deutschland, München.


Aachen, den 22. Januar 2003<br />

Aachener und Münchener Lebensversicherung Aktiengesellschaft<br />

Westkamp<br />

Dr. Blume<br />

Booms<br />

Lex Simons<br />

Lambertz<br />

Dr. Weiß<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

71


72<br />

WEITERE ANGABEN ZUM LAGEBERICHT<br />

WEITERE ANGABEN ZUM LAGEBERICHT<br />

In der Berichtszeit betriebene<br />

Versicherungsarten<br />

SELBST ABGESCHLOSSENES<br />

GESCHÄFT<br />

Kapitalversicherung (ohne die Vermögensbildungsversicherung<br />

und ohne Fondsgebundene<br />

Lebensversicherung) als Einzelund<br />

Kollektivversicherung<br />

1.1 Kapitalbildende Versicherung<br />

Versicherung auf den Todes- und<br />

Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und<br />

Erlebensfall mit reduzierter Todesfall-<br />

Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und<br />

Erlebensfall mit erhöhter Todesfall-<br />

Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und<br />

Erlebensfall mit Recht auf vorgezogene<br />

Teilauszahlungen<br />

Versicherung mit festem Auszahlungszeitpunkt<br />

Versicherung zweier Leben auf den<br />

Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung zweier Leben auf den<br />

Todes- und Erlebensfall mit Recht auf<br />

vorgezogene Teilauszahlungen<br />

1.2 Risikoversicherung als Einzel- und<br />

Kollektivversicherung<br />

Risikoversicherung mit Umtauschrecht<br />

Risikoversicherung mit jährlich fallender<br />

Todesfallsumme<br />

1 2<br />

3<br />

4<br />

Vermögensbildungsversicherung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

mit Teilauszahlungen<br />

Fondsgebundene Lebensversicherung als<br />

Einzel- und Kollektivversicherung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

mit reduzierter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

mit erhöhter Todesfall-Leistung<br />

Versicherung zweier Leben auf den Todesund<br />

Erlebensfall<br />

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall<br />

mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

bzw. Teilrenten in garantierter<br />

Höhe<br />

Aufgeschobene Rente mit garantierter<br />

Todesfall-Leistung<br />

Renten- und Pensionsversicherung als Einzelund<br />

Kollektivversicherung<br />

Sofort beginnende Leibrente auf ein oder<br />

zwei Leben<br />

Aufgeschobene Rente mit und ohne<br />

Kapitalleistung bei Tod<br />

Aufgeschobene Rente auf zwei Leben mit<br />

Beitragsfreistellung bei Tod einer der beiden


5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

versicherten Personen vor Rentenbeginn und<br />

Kapitalleistung bei Tod beider versicherten<br />

Personen<br />

Aufgeschobene Rente mit Hinterbliebenenversorgung<br />

Aufgeschobene Rente mit Recht auf vorgezogene<br />

Teilrenten zu festgelegten Terminen,<br />

mit garantierter Mindestlaufzeit und<br />

Kapitalleistung bei Tod vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

Aufgeschobene Renten nach den Kriterien<br />

des Altersvermögensgesetzes als Einzel- und<br />

Kollektivversicherung<br />

Risikoversicherung als Kollektivversicherung<br />

Risikoversicherung mit monatlich fallender<br />

Todesfallsumme (Restschuldversicherung)<br />

Bausparrisikoversicherung<br />

Rentenversicherung als Kollektivversicherung<br />

Sofort beginnende abgekürzte und lebenslange<br />

Leibrente mit und ohne Hinterbliebenenversorgung<br />

Sofort beginnende abgekürzte Invaliditätsrente,<br />

auch in Verbindung mit einer aufgeschobenen,<br />

lebenslangen Leibrente, mit und<br />

ohne Hinterbliebenenversorgung<br />

Berufsunfähigkeitsversicherung als Einzelund<br />

Kollektivversicherung<br />

8.1 Berufsunfähigkeitsversicherung<br />

8.2 Berufsunfähigkeitsversicherung mit<br />

gegenüber der Leistungsdauer abgekürzter<br />

Versicherungs- und Beitragszahlungsdauer<br />

Zusatzversicherung<br />

9.1 Unfall-Zusatzversicherung<br />

9.2 Berufsunfähigkeits-<br />

Zusatzversicherung<br />

9.3 sonstige Zusatzversicherung<br />

Zu fast allen Kapitalversicherungen sowie<br />

den Berufsunfähigkeitsversicherungen, zu<br />

den Fondsgebundenen Lebensversicherungen<br />

und zu den aufgeschobenen<br />

Rentenversicherungen kann die automatische<br />

Summen- bzw. Rentenanpassung nach<br />

dem Dynamik-Plan vereinbart werden.<br />

WEITERE ANGABEN ZUM LAGEBERICHT<br />

73


74<br />

WEITERE ANGABEN ZUM LAGEBERICHT<br />

A. BEWEGUNG DES BESTANDES AN SELBST ABGESCHLOSSENEN<br />

LEBENSVERSICHERUNGEN IM GESCHÄFTSJAHR 2002<br />

Anzahl der lfd. Beitrag Einmal- Versicherungs- Anzahl der lfd. Beitrag<br />

Versiche- für ein Jahr beitrag summe bzw. 12fache Versiche- für ein Jahr<br />

rungen in Tsd. € in Tsd. € Jahresrente in Tsd. € rungen in Tsd. €<br />

I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 4 515 365 2 870 490 93 377 339 2 087 380 1 234 381<br />

II. Zugang während des Geschäftsjahres<br />

1. Neuzugang<br />

a) eingelöste Versicherungsscheine 618 990 342 225 49 064 12 598 611 25 768 24 727<br />

b) Erhöhungen der Versicherungssummen - 67 208 - 1 551 407 - 31 635<br />

2. Erhöhungen der Versicherungssummen<br />

durch Überschussanteile - - 546 415 - -<br />

3. übriger Zugang 10 128 3 780 4 036 149 444 2 156 1 639<br />

4. gesamter Zugang 629 118 413 214 53 101 14 845 878 27 924 58 002<br />

III. Abgang während des Geschäftsjahres<br />

1. Tod, Heirat, Berufsunfähigkeit 26 153 5 542 159 820 22 082 2 732<br />

2. Ablauf der Versicherung/<br />

Beitragszahlung 77 471 53 432 1 752 711 41 660 31 774<br />

3. Rückkauf und Umwandlung in<br />

beitragsfreie Versicherungen 189 160 179 659 5 351 710 70 442 62 881<br />

4. sonstiger vorzeitiger Abgang 33 807 25 168 1 277 535 2 137 3 236<br />

5. übriger Abgang 9 141 7 172 240 867 1 525 1 690<br />

6. gesamter Abgang 335 732 270 973 8 782 643 137 846 102 314<br />

IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 4 808 751 3 012 731 99 440 573 1 977 458 1 190 069<br />

Die Beitragssumme des Neuzugangs beläuft sich auf 10 084 934 Tsd. €.<br />

gesamtes selbst abgeschlossenes<br />

Versicherungsgeschäft<br />

Kapitalversicherungen<br />

(einschließlich<br />

Vermögensbildungsversicherungen)<br />

ohne Risikoversicherungen<br />

und sonstige<br />

Lebensversicherungen


Risikoversicherungen<br />

Einzelversicherungen<br />

Rentenversicherungen<br />

(einschließlich<br />

Berufsunfähigkeitsversicherungen)<br />

ohne sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl der lfd. Beitrag Anzahl der lfd. Beitrag Anzahl der lfd. Beitrag Anzahl der lfd. Beitrag<br />

Versiche- für ein Jahr Versiche- für ein Jahr Versiche- für ein Jahr Versiche- für ein Jahr<br />

rungen in Tsd. € rungen in Tsd. € rungen in Tsd. € rungen in Tsd. €<br />

241 697 67 056 413 468 276 404 1 566 118 1 261 091 206 702 31 558<br />

28 194 9 167 251 967 88 625 280 633 214 883 32 428 4 824<br />

- 674 - 4 781 - 30 015 - 103<br />

- - - - - - - -<br />

3 288 264 1 073 469 2 343 1 366 1 268 42<br />

31 482 10 105 253 040 93 876 282 976 246 263 33 696 4 968<br />

394 157 655 544 2 280 2 044 742 64<br />

4 029 957 2 972 12 307 5 051 7 428 23 759 967<br />

19 295 5 398 15 510 16 655 80 624 92 284 3 289 2 440<br />

1 263 244 11 506 5 713 18 898 15 974 3 1<br />

2 361 654 223 444 3 440 4 245 1 592 138<br />

27 342 7 410 30 866 35 664 110 293 121 975 29 385 3 610<br />

245 837 69 752 635 642 334 616 1 738 801 1 385 379 211 013 32 915<br />

WEITERE ANGABEN ZUM LAGEBERICHT<br />

Kollektivversicherungen<br />

75


76<br />

WEITERE ANGABEN ZUM LAGEBERICHT<br />

B. STRUKTUR DES BESTANDES AN SELBST ABGESCHLOSSENEN LEBENSVERSICHERUNGEN<br />

(OHNE ZUSATZVERSICHERUNGEN)<br />

gesamtes selbst abgeschlossenes<br />

Versicherungsgeschäft<br />

Kapitalversicherungen<br />

(einschließlich<br />

Vermögensbildungsversicherungen)<br />

ohne Risikoversicherungen und<br />

sonstige Lebensversicherungen<br />

Anzahl der Versicherungs- Anzahl der Versiche-<br />

Versiche- summe bzw. 12fache Versiche- rungssumme<br />

rungen Jahresrente in Tsd. € rungen in Tsd. €<br />

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 4 515 365 93 377 339 2 087 380 41 608 822<br />

davon beitragsfrei 697 094 3 153 517 573 620 2 034 390<br />

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 4 808 751 99 440 573 1 977 458 39 926 064<br />

davon beitragsfrei 724 552 3 482 827 559 408 2 170 092<br />

C. STRUKTUR DES BESTANDES AN SELBST ABGESCHLOSSENEN ZUSATZVERSICHERUNGEN<br />

Zusatzversicherungen insgesamt Unfall-Zusatzversicherungen<br />

Anzahl der Versicherungs- Anzahl der Versiche-<br />

Versiche- summe bzw. 12fache Versiche- rungssumme<br />

rungen Jahresrente in Tsd. € rungen in Tsd. €<br />

1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 1 291 766 38 373 429 333 421 2 383 312<br />

2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 1 340 210 43 339 817 304 418 2 210 445<br />

D. BESTAND AN IN RÜCKDECKUNG ÜBERNOMMENEN LEBENSVERSICHERUNGEN<br />

1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres: - Tsd. €<br />

2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres: - Tsd. €


Risikoversicherungen<br />

Einzelversicherungen<br />

Rentenversicherungen<br />

(einschließlich<br />

Berufsunfähigkeitsversicherungen)<br />

ohne sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Sonstige<br />

Lebensversicherungen<br />

Anzahl der Versiche- Anzahl der 12fache Anzahl der Versiche- Anzahl der Versiche-<br />

Versiche- rungssumme Versiche- Jahresrente Versiche- rungssumme Versiche- rungssumme<br />

rungen in Tsd. € rungen in Tsd. € rungen in Tsd. € rungen in Tsd. €<br />

241 697 6 685 318 413 468 13 806 847 1 566 118 28 949 402 206 702 2 326 950<br />

4 052 33 447 13 275 291 899 48 533 270 352 57 614 523 430<br />

245 837 6 731 430 635 642 19 074 406 1 738 801 31 401 141 211 013 2 307 533<br />

4 797 40 155 29 681 382 562 73 802 385 466 56 864 504 553<br />

WEITERE ANGABEN ZUM LAGEBERICHT<br />

Kollektivversicherungen<br />

Berufsunfähigkeits- oder<br />

Risiko- und Zeitrenten-<br />

Invaliditäts-Zusatzversicherungen Zusatzversicherungen<br />

Sonstige Zusatzversicherungen<br />

Anzahl der 12fache Anzahl der Versicherungssumme Anzahl der Versicherungssumme<br />

Versiche- Jahresrente Versiche- bzw. 12fache Versiche- bzw. 12fache<br />

rungen in Tsd. € rungen Jahresrente in Tsd. € rungen Jahresrente in Tsd. €<br />

950 898 35 905 398 293 8 785 7 154 75 934<br />

1 027 444 41 032 134 275 8 402 8 073 88 836<br />

77


78<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG UNSERER K<strong>UND</strong>EN<br />

Bei den einzelnen Versicherungsformen<br />

gelten für das Kalenderjahr 2003 – bzw. für<br />

den Todesfallbonus bei Risikolebensversicherungen<br />

bis zum Ende des in 2003 beginnenden<br />

Versicherungsjahres – die auf den<br />

Seiten 82 bis 125 angegebenen Überschussanteil-Sätze.<br />

Versicherungen mit planmäßigem<br />

Ablauf bzw. Ablauf der Aufschubzeit<br />

vor dem 31.12.2003 erhalten in 2003 die<br />

für 2002 deklarierten Sätze. Entsprechendes<br />

gilt für vor dem 31.12.2003 fällig werdende<br />

Teilauszahlungen bei Teilauszahlungsversicherungen.<br />

Darüber hinaus erhalten Versicherungen<br />

des Beginnjahres 2002 ihre<br />

eventuell in 2003 fällige Überschusszuteilung<br />

unter Zugrundelegung der für 2002<br />

deklarierten Sätze.<br />

Direktgutschrift<br />

Die Großlebens- und Kollektiv-Kapitalversicherungen,<br />

die Vermögensbildungsversicherungen,<br />

die Kleinlebensversicherungen,<br />

die Risiko-Lebensversicherungen mit verzinslicher<br />

Ansammlung der Überschussanteile,<br />

die Fondsgebundenen Lebens- bzw.<br />

Rentenversicherungen mit Recht auf vorgezogene<br />

Teilauszahlungen bzw. Teilrenten<br />

und die Rentenversicherungen erhalten eine<br />

Direktgutschrift. Sie wird aus dem im Jahr<br />

2003 erwirtschafteten Geschäftsergebnis<br />

Erlebensfallbonus<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden als<br />

Einmalbeitrag zur Bildung von beitragsfreien<br />

Versicherungen verwendet, aus denen bei<br />

Erleben des Ablaufs der Versicherung<br />

Leistungen fällig werden (Erlebensfallbonus).<br />

Die Erlebensfallbonus-Summen sind als beitragsfreie<br />

Versicherungen wiederum überschussberechtigt.<br />

Bei konventionellen Versi-<br />

zugeteilt und beträgt 1,8 % (Vorjahr: 2 %)<br />

des maßgebenden Versicherungsnehmer-<br />

Guthabens bei den Tarifen mit einem<br />

geschäftsplanmäßig garantierten Zins<br />

(Rechnungszins) von 3 % bzw. 1,3 % (Vorjahr:<br />

1,5 %) bei einem Rechnungszins von<br />

3,5 %. Bei den K-, KS-, FLG-, AR-Tarifen und<br />

Tarif ARBS sowie den Risiko-Lebensversicherungen<br />

der Tarifgeneration mit einem Rechnungszins<br />

von 4,0 % gilt ein Direktgutschrift-Satz<br />

von 0,8 % (Vorjahr: 1,0 %) bzw.<br />

von 1,55 % (Vorjahr: 1,75 %) bei der<br />

neuesten Tarifgeneration (einschließlich der<br />

RG-Tarife) mit einem Rechnungszins von<br />

3,25 %. Die Direktgutschrift beläuft sich<br />

jedoch höchstens auf den jeweils angegebenen<br />

Zinsüberschussanteil-Satz. Ferner<br />

werden die eventuellen Grund-Überschussanteile<br />

für die Risiko-Lebensversicherungen<br />

unserer beiden letzten Tarifgenerationen<br />

(mit einem Rechnungszins von 4,0 % und<br />

3,25 %), die Überschussanteile der letzten<br />

Tarifgeneration der Bauspar-Risikoversicherungen<br />

sowie die Grund- und Risiko-Überschussanteile<br />

bei den Tarifen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ in voller Höhe als Direktgutschrift zugeteilt.<br />

Die Überschussbeteiligung aus der<br />

Direktgutschrift wird auf die jährlichen<br />

Überschussanteile angerechnet.<br />

FORMEN DER ÜBERSCHUSSBETEILIGUNG<br />

cherungen mit Recht auf vorgezogene<br />

Teilauszahlungen wird bei Inanspruchnahme<br />

einer Teilauszahlung auch eine vorgezogene<br />

Leistung aus der Überschussbeteiligung ausgezahlt.<br />

Bei Eintritt des Versicherungsfalls<br />

durch Tod werden die vertraglich garantierte<br />

Todesfallsumme und gegebenenfalls<br />

ein Schluss-Überschussanteil gezahlt. Als<br />

gesamte Todesfall-Leistung wird jedoch


mindestens ein Betrag in Höhe der Rückkaufsleistung,<br />

erhöht um einen im Geschäftsplan<br />

festgelegten Zuschlag, erbracht.<br />

Bei den K- und KS-Tarifen erbringen wir als<br />

gesamte Todesfall-Leistung mindestens<br />

einen Betrag in Höhe der Deckungsrückstellung<br />

und gegebenenfalls des Schluss-<br />

Überschussanteils.<br />

Summen- bzw.<br />

Rentenerhöhung<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden als<br />

Einmalbeitrag zur Erhöhung der Versicherungsleistung<br />

(Summen- bzw. Rentenerhöhung)<br />

verwendet. Die Summen- bzw.<br />

Rentenerhöhung ist als beitragsfreie Versicherung<br />

wiederum überschussberechtigt.<br />

Für Großlebens- (außer nach den K-Tarifen)<br />

und Kollektiv-Kapitalversicherungen (außer<br />

nach den KS-Tarifen) sowie Vermögensbildungsversicherungen<br />

wird bei vorzeitigem<br />

Eintritt des Versicherungsfalls im Allgemeinen<br />

ab Beginn eine Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung gewährt; bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen werden<br />

auf die Mindestleistung angerechnet.<br />

Verzinsliche Ansammlung<br />

der Überschussanteile<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden mit<br />

dem geschäftsplanmäßig garantierten Zins<br />

(Rechnungszins) von 3 % bzw. 3,5 % sowie<br />

von 4,0 % bzw. 3,25 % bei den K-, KS-, AR-<br />

Tarifen, Tarif 1RG und Tarif ARBS wie auch<br />

bei den Risiko-Lebensversicherungen unserer<br />

beiden letzten Tarifgenerationen verzinslich<br />

angesammelt. In den laufenden Überschussanteilen<br />

ist ein Zins-Überschussanteil<br />

in Prozent des zu Beginn des Versicherungsjahrs<br />

vorhandenen Ansammlungsguthabens<br />

enthalten. Die jährliche Gesamtverzinsung<br />

des Ansammlungsguthabens – d. h. rechnungsmäßige<br />

Verzinsung plus Ansammlungs-Überschussanteil<br />

– beträgt im Jahr<br />

2003 5,05 % (2002: 6,35 %). Das Ansammlungsguthaben<br />

wird bei Beendigung der<br />

Versicherung ausgezahlt bzw. bei Rentenversicherungen<br />

bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

zur Rentenerhöhung verwendet.<br />

Todesfallbonus<br />

Bei Tod der versicherten Person wird ein<br />

Todesfallbonus in der für das betreffende<br />

Versicherungsjahr festgesetzten Höhe fällig.<br />

Beitragsanrechnung<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden in<br />

Prozent des überschussberechtigten Jahresbeitrags<br />

bemessen und auf den Beitrag<br />

angerechnet.<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Für alle Großlebens-, Kleinlebens-, Kollektiv-,<br />

Kapital-, Vermögensbildungsversicherungen<br />

mit Sparkapitalbildung, die Fondsgebundenen<br />

Lebens- bzw. Rentenversicherungen<br />

mit Recht auf vorgezogene Teilauszahlungen<br />

bzw. Teilrenten und die aufgeschobenen<br />

Rentenversicherungen nach den AR-Tarifen<br />

bzw. Tarif ARBS sowie die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen<br />

der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ kann zusätzlich zu den jährlichen Überschussanteilen<br />

bei Ablauf bzw. Beginn der<br />

Rentenzahlung und unter bestimmten Voraussetzungen<br />

auch bei vorzeitiger Beendigung<br />

der Versicherung und bei vorzeitigem<br />

Eintritt des Versicherungsfalls ein<br />

Schluss-Überschussanteil hinzukommen.<br />

Auch bei den übrigen Tarifen der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

sowie bei<br />

der selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung<br />

erfolgt die Überschussbeteiligung<br />

u. a. in Form eines Schluss-Überschussanteils.<br />

Rentenzuschlag<br />

Die jährlichen Überschussanteile werden bei<br />

Beginn der Rentenzahlung für eine Zusatzrente<br />

verwendet, deren Höhe gleich bleibt,<br />

solange sich die maßgebenden Überschussanteil-Sätze<br />

nicht ändern.<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

79


80<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Bonusrente<br />

Zusätzlich zur vertraglich vereinbarten<br />

Berufsunfähigkeitsrente wird bei Eintritt<br />

einer Berufsunfähigkeit eine Bonusrente<br />

gewährt. Sie ist ab dann garantiert und wird<br />

so lange wie die Berufsunfähigkeitsrente<br />

gezahlt.<br />

Umrechnung in<br />

Anteileinheiten<br />

Bei den Fondsgebundenen Lebens- und<br />

Rentenversicherungen werden die jährlichen<br />

Überschussanteile, soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen, zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis in Anteileinheiten<br />

der maßgebenden Fonds umgerechnet und<br />

der Versicherung gutgeschrieben.


82<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

ÜBERSCHUSSANTEIL-SÄTZE 2003<br />

Übersicht Seite<br />

1<br />

2<br />

3<br />

4<br />

5<br />

6<br />

7<br />

8<br />

9<br />

10<br />

11<br />

12<br />

Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Großlebensversicherungen und Gewinnverbände K2 und K3<br />

der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Großlebensversicherungen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Abrechnungsverband Gruppenversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

sowie Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“ bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“ (ohne Gewinnverbände K2, K3, R2 und R3)<br />

Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Vermögensbildungsversicherungen<br />

Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Fondsgebundene Lebensversicherungen<br />

Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, AV2)<br />

und Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände KAV1, KAV2)<br />

Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, KAV1)<br />

Bestandsgruppen Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Kollektiv-Rentenversicherungen nach dem<br />

AltZertG, Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Gewinnverbände AV1 und AV2<br />

der Bestandsgruppe Rentenversicherungen, Gewinnverbände KAV1 und KAV2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen, Gewinnverbände AV1 und KAV1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen<br />

Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Risikoversicherungen und Gewinnverbände R2 und R3 der<br />

Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Risikoversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“<br />

Restschuldversicherungen im Abrechnungsverband Risikoversicherungen bzw. Bestandsgruppe Restschuldversicherungen<br />

Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Bauspar-Risikoversicherungen<br />

Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Berufsunfähigkeits-Versicherungen und Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Berufsunfähigkeits-Versicherungen<br />

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZV) sowie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZV)<br />

der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

83<br />

91<br />

94<br />

95<br />

99<br />

107<br />

114<br />

116<br />

117<br />

117<br />

118<br />

121


Überschussanteil-Sätze 2003 (evtl. abweichende Vorjahreswerte in Klammern)<br />

1 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Großlebensversicherungen und Gewinnverbände K2<br />

und K3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Großlebensversicherungen<br />

der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

1.1 Gewinnverband K0 Kleinlebenstarife (L-, T-, St-, F-, G-, E-Tarife) und Vereinsgruppentarife der ehemaligen Volkshilfe<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4 (1,1)‰ 1,0 (1,5) ‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5 (1,4)‰ 1,4 (2,0)‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8 (1,9)‰ 1,9 (2,7)‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9 (2,2)‰ 2,3 (3,2)‰<br />

1,95 % (3,25 %)<br />

überschussberechtigte<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil 0 % (12 %)<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

zuzüglich 6 %<br />

mindestens jedoch 4,7 ‰ (6,3 ‰)<br />

1.2 Gewinnverband K1 Tarife 2, 2A, 4, 5, IVB, A, C, S, K (alt) und mt<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4 (1,1)‰ 1,0 (1,5) ‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5 (1,4)‰ 1,4 (2,0)‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8 (1,9)‰ 1,9 (2,7)‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9 (2,2)‰ 2,3 (3,2)‰<br />

1,95 % (3,25 %)<br />

6 ‰<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, wobei nur die<br />

ab 1950 begonnenen Versicherungsjahre<br />

zur Anrechnung<br />

kommen; für die ab 1950 bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

7 ‰, für das 2002<br />

begonnene Versicherungsjahr<br />

6,3 ‰<br />

Schluss-Überschussanteil 0 % (12 %)<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

zuzüglich 6 %<br />

mindestens jedoch 4,7 ‰<br />

(6,3 ‰)<br />

überschussberechtigte<br />

Todesfallsumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 1978<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6 ‰, für die ab 1978 bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

7 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3 ‰<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

verzinsliche Ansammlung oder Anrechnung<br />

auf den Beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

83


84<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

1.3 Gewinnverband K2 w-Tarife<br />

1.4 Gewinnverband K3 z-Tarife<br />

1.5 Gewinnverband K4 TAT-Tarife<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

w-Tarife<br />

z-Tarife<br />

TAT-Tarife<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen erstmals<br />

zu Beginn des dritten, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil 0 % (12 %)<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4 (1,1)‰ 1,0 (1,5) ‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5 (1,4)‰ 1,4 (2,0)‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8 (1,9)‰ 1,9 (2,7)‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9 (2,2)‰ 2,3 (3,2)‰<br />

1,95 % (3,25 %)<br />

3,0 ‰<br />

1,5 ‰<br />

6,0 ‰<br />

zuzüglich 6 %<br />

mindestens jedoch 4,7 ‰<br />

(6,3 ‰)<br />

10 %<br />

überschussberechtigte<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes<br />

Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 1978<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6 ‰, für die ab 1978 bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

7 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3 ‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als<br />

5 Jahren werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung<br />

von Termfixversicherungen infolge Tod der<br />

versicherten Person werden die bei Ablauf<br />

fälligen Summenerhöhungen auf 10 % der<br />

Versicherungssumme aufgefüllt. Bei<br />

Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens das<br />

Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.


1.6 Gewinnverband K5 O-Tarife<br />

1.7 Gewinnverband K6 M-Tarife<br />

1.8 Gewinnverband K7 N-Tarife mit Beginnjahr bis 1980<br />

1.9 Gewinnverband K8 N-Tarife mit Beginnjahr von 1981 bis 1986<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Abzugssatz auf den<br />

Zins-Überschussanteil<br />

O-Tarife<br />

M-Tarife<br />

N-Tarife<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4 (1,1)‰ 1,0 (1,5) ‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5 (1,4)‰ 1,4 (2,0)‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8 (1,9)‰ 1,9 (2,7)‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9 (2,2)‰ 2,3 (3,2)‰<br />

1,95 % (3,25 %)<br />

6,0 ‰<br />

0,5 ‰<br />

-<br />

überschussberechtigte<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes<br />

Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Versicherungssumme<br />

(maximal 30.677,51 €)<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen erstmals<br />

zu Beginn des dritten, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil 0 % (12 %)<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

zuzüglich 6 %<br />

mindestens jedoch 4,7 ‰ (6,3 ‰)<br />

10 %<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 1978<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6 ‰, für die ab 1978 bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

7 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3 ‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als<br />

5 Jahren werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von<br />

Termfixversicherungen infolge Tod der<br />

versicherten Person werden die bei Ablauf<br />

fälligen Summenerhöhungen auf 10 % der<br />

Versicherungssumme aufgefüllt. Bei<br />

Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens das<br />

Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

85


86<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

1.10 Gewinnverband K9a und Versicherungen mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987, N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis 1992<br />

1.11 Gewinnverband K9b93<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

1.12 Gewinnverband K9b94 und Versicherungen mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E0<br />

N-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994 bzw. 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Reduktionssatz bei<br />

Erlebensfallbonus<br />

Tarife 1N, 1NE, 2N, 2NE, 3N, 5N, 8N<br />

mit Beginnjahr von 1987 bis 1992;<br />

Tarife 4N, 4NF, 6N mit Beginnjahr<br />

ab 1987<br />

Tarife 1N, 1N10, 2N, 3N, 3N10, 5N, 8N,<br />

8N10 und 9N mit Beginnjahr ab 1993,<br />

Tarife 1NE und 2NE mit Beginnjahr ab<br />

1993<br />

Tarif 1NA<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,8 (1,5)‰ 0,7 (1,2) ‰<br />

30 bis 39 J.: 0,9 (1,8)‰ 0,8 (1,4)‰<br />

40 bis 49 J.: 1,0 (2,1)‰ 0,8 (1,6)‰<br />

ab 50 Jahre: 1,1 (2,4)‰ 0,9 (1,8)‰<br />

1,45 % (2,75 %)<br />

40 %<br />

0 % (12 %)<br />

zuzüglich 6 %<br />

mindestens jedoch 4,7 ‰<br />

(6,3 ‰)<br />

10 %<br />

überschussberechtigte<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

von den laufenden Zuteilungen<br />

einzubehaltende Risikobeiträge<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab dem 4.,<br />

für die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 7 ‰, für<br />

das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

6,3 ‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen erstmals<br />

zu Beginn des dritten, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich bei<br />

Ablauf<br />

Bei bereits bestehenden Erlebensfallbonussummen<br />

wird der Zins-Überschussanteil<br />

um einen Abzugssatz gekürzt. Dieser<br />

Abzugssatz ist die Differenz zwischen<br />

Grund-Überschussanteil-Satz und 1,2 ‰.<br />

falls als Todesfallsumme ein höherer Betrag<br />

als die garantierte Todesfallsumme und der<br />

bei Tod fällige Schluss-Überschussanteil zu<br />

erbringen ist<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung<br />

aus der Überschussbeteiligung<br />

Bildung von Erlebensfallbonussummen<br />

Dauerabkürzung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als<br />

3 Jahren werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

für Versicherungen mit Verwendung<br />

der Überschussanteile zur Summenerhöhung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des<br />

Versicherungsfalles mit Ausnahme der<br />

Tarife 1N10, 3N10 und 8N10 sowie mit<br />

Ausnahme der Versicherungssummen, die<br />

sich bei den Tarifen 8N, 8N10 und 9N durch<br />

Nicht-Inanspruchnahme von Teilauszahlungen<br />

ergeben. Bei Beitragsfreistellung von<br />

Termfixversicherungen infolge Tod der<br />

versicherten Person werden die bei Ablauf<br />

fälligen Summenerhöhungen auf 10 % der<br />

Versicherungssumme aufgefüllt. Bei<br />

Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens das<br />

Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.


1.13 Gewinnverband E1<br />

K-Tarife mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag: vor dem 1.1.1998)<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen,<br />

nicht in Anspruch genommene<br />

Teilauszahlungen in der beitragsfreien<br />

Zeit sowie bestehende<br />

Summenerhöhungen und<br />

Erlebensfallbonussummen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige<br />

Versicherungsjahre<br />

Tarife 1KM, 2KM, 3KM, 5K,<br />

8KM, 9K<br />

Tarife 1KF, 2KF, 3KF, 8KF<br />

Tarife 1K10, 3K10, 8K10, 4K<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

Jahresbeitrag unter 1.227,10 €:<br />

1,25 % (1,75 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.227,10 €:<br />

1,75 % (2,25 %)<br />

Bei Versicherungen nach Tarif 8K10,<br />

8K und 9K Reduzierung des Grund-<br />

Überschussanteil-Satzes pro in Anspruch<br />

nehmbarer, vor dem Ablauftermin<br />

liegender Teilauszahlung<br />

(höchstens 5 werden gerechnet) um<br />

0,2 %-Punkte<br />

1 ‰<br />

0,5 ‰<br />

1,0 % (2,30 %)<br />

25 %<br />

4,7 ‰ (6,3 ‰)<br />

4,4 ‰ (5,9 ‰)<br />

4,1 ‰ (5,4 ‰)<br />

4,1 ‰ (5,4 ‰)<br />

22 ‰<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Erlebensfallsumme der nicht<br />

in Anspruch genommenen<br />

Teilauszahlungen<br />

jeweilige Erlebensfallsumme<br />

maßgebendes<br />

Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7 ‰ 6,3 ‰<br />

6,5 ‰ 5,9 ‰<br />

6 ‰ 5,4 ‰<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6,0 ‰, für das 2002<br />

begonnene Versicherungsjahr<br />

5,4 ‰<br />

Versicherungssumme<br />

für das 2002<br />

begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Grund-, Zins- und Risiko-Überschussanteile<br />

zu Beginn des Versicherungsjahres, bei<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

oder mit Beitragszahlungsdauern bis zu<br />

19 Jahren erstmals zu Beginn des zweiten,<br />

bei Beitragszahlungsdauern ab 20 Jahren<br />

erstmals zu Beginn des dritten Versicherungsjahres,<br />

zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig, sofern bereits jährliche<br />

Überschussanteile zugeteilt wurden)<br />

Bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag mit<br />

Versicherungsdauern unter 12 Jahren sind<br />

die Sätze der beitragsfreien Versicherungsjahre<br />

und des grundsätzlich dauerunabhängigen<br />

Teils noch mit dem Quotienten aus<br />

Versicherungsdauer in Jahren und 12 zu<br />

multiplizieren.<br />

87


88<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

1.14 Gewinnverband E2<br />

K-Tarife<br />

1.15 Gewinnverband EO2<br />

Tarif 1K ohne Gesundheitsprüfung<br />

1.16 Gewinnverband EM2<br />

Tarife 1K und 1K60 mit vereinfachter Gesundheitsprüfung<br />

1.17 Gewinnverband K2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: vom 1.8.1997, Versicherungen gegen Einmalbeitrag: vom 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

Tarife 1K, 2K, 5K<br />

Tarife 1K60, 4K<br />

Tarife 8K, 9K, nicht in Anspruch<br />

genommene Teilauszahlungen<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

dauerunabhängiger Teil<br />

Jahresbeitrag unter 1.227,10 €:<br />

0,45 % (0,75 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.227,10 €:<br />

0,95 % (1,25 %)<br />

0,6 ‰ (0,7 ‰)<br />

30 %<br />

1,0 % (2,30 %)<br />

Der Zins-Überschussanteil-Satz ist in<br />

den ersten 5 Versicherungsjahren<br />

gleich dem arithmetischen Mittel aus<br />

dem Zins-Überschussanteil-Satz für<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung (2003: 1,0 %) und<br />

dem über den Rechnungszins von<br />

4,0 % hinausgehenden jeweils<br />

festgelegten, zum Versicherungsbeginn<br />

maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

4,1 ‰ (5,4 ‰)<br />

3,9 ‰ (5,2 ‰)<br />

3,4 ‰ (4,5 ‰)<br />

4,6 ‰ (6,1 ‰)<br />

6 ‰<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

bei beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Versicherungssumme, bei<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in Anspruch<br />

genommenen Teilauszahlungen;<br />

Summenerhöhungen und<br />

Erlebensfallbonussummen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes<br />

Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

6,0 ‰ 5,4 ‰<br />

5,75 ‰ 5,2 ‰<br />

5,0 ‰ 4,5 ‰<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6,75 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,1 ‰<br />

Deckungskapital<br />

für das 2002<br />

begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern bis zu<br />

19 Jahren erstmals zum Ende des ersten,<br />

bei Beitragszahlungsdauern ab 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig, sofern bereits jährliche<br />

Überschussanteile zugeteilt wurden)<br />

Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

sind die Sätze der beitragsfreien Versicherungsjahre<br />

für die ersten 5 Jahre der<br />

Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu<br />

multiplizieren.


1.18 Gewinnverband E3<br />

K-Tarife<br />

1.19 Gewinnverband EO3<br />

Tarif 1K ohne Gesundheitsprüfung<br />

1.20 Gewinnverband EM3<br />

Tarife 1K und 1K60 mit vereinfachter Gesundheitsprüfung<br />

1.21 Gewinnverband K3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

K-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils mit Policierung ab dem 1.7.2000<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

Tarife 1K, 1K10, 1K60, 2K, 4K,<br />

5K<br />

Tarife 8K, 9K, nicht in Anspruch<br />

genommene Teilauszahlungen<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

dauerunabhängiger Teil<br />

Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Verträge für die Alters- und Hinterbliebenenversorgung<br />

der selbstständigen<br />

hauptberuflichen Versicherungsvertreter<br />

in Form einer Grundversicherung<br />

nach Tarif 2K200 mit jährlichen Ergänzungsversicherungen<br />

nach Tarif 1K10E<br />

Jahresbeitrag unter 1.200 €:<br />

0,2 % (0,5 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €:<br />

0,7 % (1,0 %)<br />

0,4 ‰ (0,5 ‰)<br />

30 %<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

Der Zinsüberschussanteil-Satz ist<br />

in den ersten 5 Versicherungsjahren<br />

gleich dem arithmetischen Mittel aus<br />

dem Zinsüberschussanteil-Satz für<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung (2003: 1,75 %) und<br />

dem über den Rechnungszins von<br />

3,25 % hinausgehenden jeweils<br />

festgelegten, zum Versicherungsbeginn<br />

maßgebenden Zinssatz für<br />

Beitragsdepots.<br />

4,9 ‰ (6,5 ‰)<br />

4,4 ‰ (5,9 ‰)<br />

5,6 ‰ (7,4 ‰)<br />

2 ‰<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

bei beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Versicherungssumme, bei<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in Anspruch<br />

genommenen Teilauszahlungen;<br />

Summenerhöhungen und<br />

Erlebensfallbonussummen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

7,25 ‰ 6,5 ‰<br />

6,5 ‰ 5,9 ‰<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

8,25 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 7,4 ‰<br />

Deckungskapital<br />

für das 2002<br />

begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Kosten-, Risiko- und Zins-Überschussanteile<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, bei<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

oder mit Beitragszahlungsdauern bis zu<br />

19 Jahren erstmals zum Ende des ersten,<br />

bei Beitragszahlungsdauern ab 20 Jahren<br />

erstmals zum Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig, sofern bereits jährliche<br />

Überschussanteile zugeteilt wurden)<br />

Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

sind die Sätze der beitragsfreien<br />

Versicherungsjahre für die ersten 5 Jahre<br />

der Versicherungsdauer noch mit 0,3 zu<br />

multiplizieren.<br />

Bei Tod des Versicherten wird die erreichte<br />

Todesfallleistung<br />

- im 1. Versicherungsjahr auf 60 % der Beitragssumme<br />

auf Basis des Erstjahresbeitrags<br />

- in den folgenden Jahren auf 60 % der Beitragssumme<br />

auf Basis des Durchschnitts<br />

aller in den Vorjahren fälligen Beiträge<br />

aufgefüllt.<br />

89


90<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

1.22 Großlebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

Versicherungen nach Einzeltarifen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 7 Jahre: 0,45 % (1,75 %)<br />

8 bis 12 Jahre: 0,50 % (2,00 %)<br />

13 bis 19 Jahre: 0,65 % (2,50 %)<br />

20 bis 29 Jahre: 0,75 % (3,00 %)<br />

30 bis 39 Jahre: 0,90 % (3,50 %)<br />

ab 40 Jahre: 1,00 % (4,00 %)<br />

40 %<br />

maximal 2,5 ‰<br />

1,45 % (2,75 %)<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,80 ‰ 4,00 ‰)<br />

20 bis 29 J.: 3,55 ‰ (4,75 ‰)<br />

30 bis 39 J.: 3,80 ‰ (5,00 ‰)<br />

ab 40 Jahre: 4,30 ‰ (5,50 ‰)<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Risikosumme zu Beginn des<br />

jeweiligen Versicherungsjahres<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Versicherungssumme für jedes voll<br />

zurückgelegte Versicherungsjahr, für<br />

die bis 2001 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 7,50 ‰<br />

20 bis 29 J.: 8,25 ‰<br />

30 bis 39 J.: 8,50 ‰<br />

ab 40 Jahre: 9,00 ‰,<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 4,00 ‰<br />

20 bis 29 J.: 4,75 ‰<br />

30 bis 39 J.: 5,00 ‰<br />

ab 40 Jahre: 5,50 ‰<br />

Grund- und Risiko-Überschussanteile<br />

anteilig mit jeder Beitragszahlung, Zins-<br />

und Ansammlungs-Überschussanteile<br />

jeweils zum Ende des Versicherungsjahres;<br />

Anrechnung der Grund-Überschussanteile<br />

auf den Beitrag und verzinsliche Ansammlung<br />

der Risiko- und Zins-Überschussanteile;<br />

im Rahmen eines Firmen- und Verbandsgruppen-<br />

oder eines Sammelversicherungsvertrages<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf (bei<br />

vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mindestens 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod werden<br />

reduzierte Leistungen fällig)


WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

2 Abrechnungsverband Gruppenversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie<br />

Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung<br />

AG“ (ohne Gewinnverbände K2, K3, R2 und R3)<br />

2.1 Gewinnverband GK1<br />

Gruppentarife der ehemaligen Aachener und Münchener Leben (Tarife GII, GIII, G42) und der ehemaligen Atlas Leben (Tarife G, T); Tarife VA/G, VA/Z; NVA/G,<br />

NVA/Z mit Beginn vor 1988; Firmengruppentarife der ehemaligen Volkshilfe; F-Tarife (Firmengruppen) mit Beginnjahr vor 1987; V-Tarife (Vereinsgruppen) mit<br />

Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Tarife GII, GIII, G42, G und T<br />

Tarife VA/G, VA/Z und Tarife NVA/G,<br />

NVA/Z mit Beginnjahr bis 1979<br />

Firmengruppentarife der ehemaligen<br />

Volkshilfe Leben<br />

F-, V-Tarife bis 1986; Tarife NVA/G,<br />

NVA/Z mit Beginnjahr von 1980 bis<br />

1988<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,4 (1,1)‰ 1,0 (1,5) ‰<br />

30 bis 39 J.: 0,5 (1,4)‰ 1,4 (2,0)‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8 (1,9)‰ 1,9 (2,7)‰<br />

ab 50 Jahre: 0,9 (2,2)‰ 2,3 (3,2)‰<br />

1,95 % (3,25 %)<br />

0 % (12 %)<br />

zuzüglich 6 %<br />

mindestens jedoch 4,7 ‰<br />

(6,3 ‰)<br />

10 %<br />

überschussberechtigte<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes<br />

Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 1978<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6 ‰, für die ab 1978 bis 2002<br />

zurück-gelegten Versicherungsjahre<br />

7 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 6,3 ‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf<br />

verzinsliche Ansammlung oder Anrechnung<br />

auf den Beitrag<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

verzinsliche Ansammlung für beitragspflichtige,<br />

Summenerhöhung für beitragsfreie<br />

Versicherungen<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod nach mehr<br />

als 5 Jahren werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des<br />

Versicherungsfalles<br />

91<br />

91


92<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

2.2 Gewinnverband GK2a und Versicherungen mit laufender Beitragszahlung im Gewinnverband E1<br />

F-Tarife mit laufender Beitragszahlung mit Beginnjahr ab 1987; F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr von 1987 bis 1992;<br />

Tarife NVA/G, NVA/Z mit Beginnjahr ab 1988<br />

2.3 Gewinnverband GK2b93<br />

F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1993<br />

2.4 Gewinnverband GK2b94 und Versicherungen mit Einmalbeitragszahlung im Gewinnverband E1<br />

F-Tarife mit Einmalbeitragszahlung mit Beginnjahr 1994<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Kapital-Ergänzungsversicherung<br />

nach Tarif NVA/Z mit Beginn der<br />

Grundversicherung ab 1997<br />

- 1. Ergänzungsversicherung<br />

- 2. Ergänzungsversicherung<br />

- 3. Ergänzungsversicherung<br />

- 4. Ergänzungsversicherung<br />

- 5. Ergänzungsversicherung<br />

- ab der 6. Ergänzungsversicherung<br />

sowie stets ab dem jeweils<br />

3. Versicherungsjahr<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,5 (1,2)‰ 0,4 (0,9)‰<br />

30 bis 39 J.: 0,6 (1,5)‰ 0,5 (1,1)‰<br />

40 bis 49 J.: 0,7 (1,8)‰ 0,5 (1,3)‰<br />

ab 50 Jahre: 0,8 (2,1)‰ 0,6 (1,5)‰<br />

1,45 % (2,75 %)<br />

0 % (12 %)<br />

zuzüglich 6 %<br />

mindestens jedoch 4,7 ‰ (6,3 ‰)<br />

10 %<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 280 %<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60 %<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 220 %<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60 %<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 160 %<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60 %<br />

im 1. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 100 %<br />

im 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 60 %<br />

im 1. und 2. Versicherungsjahr der<br />

Ergänzungsversicherung 40 %<br />

10 %<br />

überschussberechtigte Todesfallsumme<br />

und bereits bestehende<br />

Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Leistung aus der laufenden<br />

Überschussbeteiligung<br />

Versicherungssumme<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr ab dem 4., für<br />

die bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 7 ‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

6,3 ‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

versicherte Erlebensfallsumme der<br />

jeweiligen Ergänzungsversicherung<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen erstmals<br />

zu Beginn des dritten, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als<br />

3 Jahren werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des<br />

Versicherungsfalles


2.6 Gewinnverband E2<br />

KS-Tarife mit Policierung vom 4.12.1995 bis 30.6.2000<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

dauerabhängiger Teil<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger<br />

Teil<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

0 %, Versicherungen mit<br />

Policierung vor dem 5.8.1996<br />

2,0 % (2,5 %)<br />

0,5 ‰<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

25 %<br />

3,4 ‰ (4,5 ‰)<br />

22 ‰<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Versicherungssumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

5 ‰, für das 2002<br />

begonnene Versicherungsjahr<br />

4,5 ‰<br />

Versicherungssumme<br />

2.7 Abrechnungsverband Gruppen-Kapitallebensversicherungen bzw. Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

Gruppen-Kapitallebensversicherungen<br />

nach Sondertarifen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Grund-, Zins- und Risiko-Überschussanteile<br />

zu Beginn des Versicherungsjahres, bei<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag oder<br />

mit Beitragszahlungsdauern bis zu<br />

19 Jahren erstmals zu Beginn des zweiten,<br />

bei Beitragszahlungsdauern ab 20 Jahren<br />

erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres, zusätzlich bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig, sofern bereits jährliche<br />

Überschussanteile zugeteilt wurden)<br />

Bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

mit Versicherungsdauern unter 12 Jahren<br />

sind die Schluss-Überschussanteil-Sätze<br />

noch mit dem Quotienten aus Versicherungsdauer<br />

in Jahren und 12 zu multiplizieren.<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 8 Jahre: 0,50 % (2,00 %)<br />

9 bis 12 Jahre: 0,60 % (2,35 %)<br />

13 bis 19 Jahre: 0,75 % (3,00 %)<br />

20 bis 24 Jahre: 0,90 % (3,65 %)<br />

25 bis 34 Jahre: 1,20 % (4,75 %)<br />

ab 35 Jahre: 1,40 % (5,50 %)<br />

40 %<br />

maximal 2,5 ‰<br />

1,45 % (2,75 %)<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,80 ‰ (4,00 ‰)<br />

20 bis 29 J.: 3,55 ‰ (4,75 ‰)<br />

30 bis 39 J.: 3,80 ‰ (5,00 ‰)<br />

ab 40 Jahre: 4,30 ‰ (5,50 ‰)<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

Risikosumme zu Beginn des<br />

jeweiligen Versicherungsjahres<br />

maßgebendes<br />

Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Versicherungssumme für jedes voll<br />

zurückgelegte Versicherungsjahr,<br />

für die bis 2001 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre bei<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 7,50 ‰<br />

20 bis 29 J.: 8,25 ‰<br />

30 bis 39 J.: 8,50 ‰<br />

ab 40 Jahre: 9,00 ‰,<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 4,00 ‰<br />

20 bis 29 J.: 4,75 ‰<br />

30 bis 39 J.: 5,00 ‰<br />

ab 40 Jahre: 5,50 ‰<br />

Grund- und Risiko-Überschussanteile<br />

anteilig mit jeder Beitragszahlung, Zins- und<br />

Ansammlungs-Überschussanteile jeweils<br />

zum Ende des Versicherungsjahres;<br />

Anrechnung der Grund-Überschussanteile<br />

auf den Beitrag und verzinsliche<br />

Ansammlung der Risiko- und Zins-Überschussanteile;<br />

im Rahmen eines Firmenund<br />

Verbandsgruppen- oder eines<br />

Sammelversicherungsvertrages verzinsliche<br />

Ansammlung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mindestens 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod werden<br />

reduzierte Leistungen fällig)<br />

93


94<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

3 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Vermögensbildungsversicherungen<br />

3.1 Gewinnverband VL1 NS-Tarife mit Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,2 (0,8)‰ 0,9 (1,3) ‰<br />

30 bis 39 J.: 0,2 (1,0)‰ 1,2 (1,7)‰<br />

40 bis 49 J.: 0,4 (1,4)‰ 1,7 (2,4)‰<br />

ab 50 Jahre: 0,4 (1,6)‰ 2,0 (2,8)‰<br />

1,95 % (2,9 %)<br />

2,7 ‰ (3,6 ‰)<br />

10 %<br />

3.2 Gewinnverbände VL2 und E1 NS-Tarife mit Beginnjahr ab 1987<br />

überschussberechtigte<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Versicherungssumme für jedes<br />

begonnene Versicherungsjahr, für<br />

die bis 1984 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 5 ‰, für die<br />

von 1984 bis 2002 zurückgelegten<br />

Versicherungsjahre 4 ‰, für das<br />

2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

3,6 ‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als<br />

5 Jahren werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des Versicherungsfalles.<br />

Bei Beitragsfreistellung von<br />

Termfixversicherungen infolge Tod der<br />

versicherten Person werden die bei Ablauf<br />

fälligen Summenerhöhungen auf 10 % der<br />

Versicherungssumme aufgefüllt. Bei<br />

Beendigung einer durch Tod beitragsfreien<br />

Termfixversicherung wird mindestens das<br />

Deckungskapital der so aufgefüllten<br />

Summenerhöhungen ausgezahlt.<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil Versicherungsdauer bis 15 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 2,8 (3,4)‰ 2,8 (3,2)‰<br />

30 bis 39 J.: 2,8 (3,6)‰ 2,8 (3,3)‰<br />

40 bis 49 J.: 2,8 (3,8)‰ 2,8 (3,5)‰<br />

ab 50 Jahre: 2,8 (4,0)‰ 2,8 (3,6)‰<br />

Versicherungsdauer 16 bis 24 J.:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 1,4 (2,0)‰ 1,4 (1,8)‰<br />

30 bis 39 J.: 1,4 (2,2)‰ 1,4 (1,9)‰<br />

40 bis 49 J.: 1,4 (2,4)‰ 1,4 (2,1)‰<br />

ab 50 Jahre: 1,4 (2,6)‰ 1,4 (2,2)‰<br />

Versicherungsdauer ab 25 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 29 Jahre: 0,8 (2,0)‰ 0,8 (1,8) ‰<br />

30 bis 39 J.: 0,8 (2,2)‰ 0,8 (1,9)‰<br />

40 bis 49 J.: 0,8 (2,4)‰ 0,8 (2,1)‰<br />

ab 50 Jahre: 0,8 (2,6)‰ 0,8 (2,2)‰<br />

überschussberechtigte<br />

Todesfallsumme und bereits<br />

bestehende Summenerhöhungen<br />

Grund- und Zins-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen erstmals<br />

zu Beginn des dritten, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Summenerhöhung mit Mindestleistung aus<br />

der Überschussbeteiligung


4 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Fondsgebundene Lebensversicherungen<br />

Todesfallbonus<br />

Gewinnverbände F1/F2<br />

Gewinnverbände F3/F4<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Mindestleistung aus der<br />

Überschussbeteiligung<br />

1,45 % (2,4 %)<br />

2,7 ‰ (3,6 ‰)<br />

10 %<br />

4.1 Gewinnverband F1 Tarif 1A, Beginnjahre bis 1980<br />

4.2 Gewinnverband F2 Tarif 1B, Beginnjahre bis 1980<br />

4.3 Gewinnverband F3 Tarif 1A, Beginnjahre ab 1981<br />

4.4 Gewinnverband F4 Tarif 1B, Beginnjahre ab 1981<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

25 %<br />

40 %<br />

Mindest-Todesfallsumme<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des Versicherungsfalles<br />

nach Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres;<br />

Aufstockung der für den Todesfall<br />

vereinbarten Leistung<br />

Jährliche Überschussanteile Mindest-Todesfallsumme<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des<br />

Versicherungsdauer bis 12 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 8,0 ‰ 9,0 ‰<br />

46 bis 50 J.: 10,0 ‰ 11,0 ‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0 ‰ 13,0 ‰<br />

Versicherungsdauer 13 bis 17 J.:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 7,0 ‰ 8,0 ‰<br />

46 bis 50 J.: 9,0 ‰ 10,0 ‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0 ‰ 13,0 ‰<br />

Versicherungsdauer ab 18 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 45 Jahre: 5,2 ‰ 6,2 ‰<br />

46 bis 50 J.: 8,0 ‰ 9,0 ‰<br />

ab 51 Jahre: 12,0 ‰ 13,0 ‰<br />

maßgebendes<br />

Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Versicherungssumme für jedes ab<br />

dem 4. Versicherungsjahr begonnene<br />

Versicherungsjahr, für die bis<br />

2002 zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

4 ‰, für das 2002<br />

begonnene Versicherungsjahr<br />

3,6 ‰<br />

versicherte Erlebensfallsumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf nach mehr als 1/3 der Laufzeit<br />

oder 10 Jahren sowie bei Tod nach mehr als<br />

3 Jahren werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)<br />

Mindestleistung aus der Überschussbeteiligung<br />

bei vorzeitigem Eintritt des<br />

Versicherungsfalles<br />

Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

zusätzliche Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, die Leistung bei Ablauf<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

95


96<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

4.5 Gewinnverband F5 FLN-/FLS-Tarife Beginnjahre vor 1995<br />

4.6 Gewinnverband E1 FLN-/FLS-Tarife Beginnjahr 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Tarife 1FLN und 5FLN<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

Tarif 1FLN<br />

Tarif 1FLS<br />

Tarif 5FLN, Tarif 5FLS<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

Tarif 1FL<br />

Tarif 5FL<br />

Tarif 1FL50/1FL60<br />

25 %<br />

Männer: 6,2 %<br />

Frauen: 6,0 %<br />

Männer: 6,4 %<br />

Frauen: 6,2 %<br />

6,4 %<br />

4.7 Gewinnverband E2 FL-Tarife Beginnjahre von Ende 1995 bis Ende 1998<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 3,75 %<br />

ab 35 Jahre: 4,50 %<br />

0,5 ‰<br />

Männer: 1,0 %<br />

Frauen: 0,5 %<br />

0,5 %<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6 % 0,4 %<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4 % 0,3 %<br />

ab 14 Jahre: 0,2 % 0,2 %<br />

Versicherungssumme bzw.<br />

Einmalbeitrag<br />

Einmalbeitrag dividiert durch die<br />

Laufzeit bzw. überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag bei laufender<br />

Beitragszahlung<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Versicherungssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen bzw.<br />

durch die Versicherungsdauer<br />

geteilter Rückkaufswert zum<br />

Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des<br />

Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall<br />

vereinbarten Leistung<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des<br />

Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

zusätzliche Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, die Leistung bei Ablauf<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zu Beginn des dritten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer bis zu<br />

19 Jahren erstmals zu Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres), zusätzlich bei Ablauf;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

zusätzliche Überschussanteil bei Ablauf<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten umgerechnet,<br />

es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt


4.8 Gewinnverband E3 FL-Tarife der Tarifgeneration von August 1998 bis 30.6.2000<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

für Versicherungen, denen ein<br />

Teilfonds des Fondssystems<br />

SEB Invest Optimix zugrunde liegt<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 3,75 %<br />

ab 35 Jahre: 4,25 %<br />

0,5 ‰<br />

0,5 %<br />

Männer: 30 %<br />

Frauen: 15 %<br />

4.9 Gewinnverband E4 FL-Tarife als Einzelversicherungen<br />

4.10 Gewinnverband K4 FL-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils der Tarifgeneration ab 1.7.2000<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige FL-Tarife<br />

beitragsfreie FL-Tarife<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Versicherungssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen bzw.<br />

durch die Versicherungsdauer<br />

geteilter Rückkaufswert zum<br />

Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital<br />

Risikobeitrag<br />

Grund-Überschussanteile zum Ende des<br />

Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer bis zu 19 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres),<br />

Kostenüberschussanteile für<br />

Versicherungen, denen ein Teilfonds des<br />

Fondssystems SEB Invest Optimix zugrunde<br />

liegt, anteilig zu Beginn eines jeden Monats,<br />

erstmals, nachdem auch ein Grund-Überschussanteil<br />

zugeteilt wurde, Risiko-Überschussanteile<br />

zu Beginn eines jeden<br />

Beitragszahlungsabschnitts (bei beitragsfrei<br />

gestellten Versicherungen zu Beginn eines<br />

jeden Monats), erstmals zu Beginn des<br />

dritten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer bis zu 19 Jahren<br />

erstmals zu Beginn des zweiten<br />

Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung der Grund- und Kostenüberschussanteile<br />

in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der Überschussanteil<br />

bei Ablauf wird nicht mehr in<br />

Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn,<br />

die Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren<br />

verlangt; Anrechnung der Risiko-Überschussanteile<br />

auf den Risikobeitrag<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 4,25 %<br />

ab 35 Jahre: 4,50 %<br />

0,5 ‰<br />

Männer: 30 %<br />

Frauen: 15 %<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Versicherungssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen bzw.<br />

durch die Versicherungsdauer<br />

geteilter Rückkaufswert zum<br />

Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag<br />

Grund-Überschussanteile zum Ende des<br />

Versicherungsjahres, erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres (bei einer<br />

Beitragszahlungsdauer bis zu 19 Jahren<br />

erstmals zum Ende des ersten Versicherungsjahres),<br />

Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn eines jeden Beitragszahlungsabschnitts<br />

(bei beitragsfrei gestellten<br />

Versicherungen zu Beginn eines jeden<br />

Monats), erstmals zu Beginn des dritten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

bis zu 19 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des zweiten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung der Grund-Überschussanteile<br />

in Anteileinheiten zum jeweiligen Ausgabepreis<br />

der Anteileinheiten und Gutschrift zur<br />

Versicherung; der Überschussanteil bei<br />

Ablauf wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Leistung bei<br />

Ablauf wird in Wertpapieren verlangt;<br />

Anrechnung der Risiko-Überschussanteile<br />

auf den Risikobeitrag<br />

97


98<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

2.2<br />

4.11<br />

Gewinnverband<br />

Gewinnverband<br />

R2<br />

FLG1<br />

und<br />

Tarif<br />

E1<br />

8FLG/8FLGT<br />

Tarife RN, RS<br />

mit<br />

mit Beginnjahr<br />

Beginn bis Anfang<br />

ab 1987,<br />

2000<br />

Tarif RE (Einzelgeschäft) mit Beginnjahr ab 1988<br />

Überschussanteil<br />

Überschussanteil<br />

Überschussanteil-Satz<br />

Überschussanteil-Satz<br />

Bezugsgröße<br />

Bezugsgröße<br />

Zuteilung<br />

Zuteilung<br />

und<br />

und<br />

Verwendung<br />

Verwendung<br />

im<br />

im<br />

Regelfall<br />

Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

für die Grundversicherung<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- verzinsliche Ansammlung<br />

Grund-Überschussanteil<br />

summenbezogener Teil<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Grundversicherung<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger Teil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

bei Dynamikerhöhungen<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

- Riskio-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

Männer Frauen<br />

60 % 55 %<br />

Jahresbeitrag unter 1.227,10 €:<br />

0,45 % (0,75 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.227,10 €:<br />

0,95 % (1,25 %)<br />

Männer Frauen<br />

0,6 40 % ‰ (0,7 ‰) 35 %<br />

30 %<br />

1,0 % (2,30 %)<br />

1,7 ‰ (2,3 ‰)<br />

2,4 ‰ (3,2 ‰)<br />

6 ‰<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

bis 34 Jahre: 2,25 %<br />

ab 35 Jahre: 3,0 %<br />

0,5 ‰<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6 % 0,4 %<br />

9 bis 13 Jahre: 0,4 % 0,3 %<br />

ab 14 Jahre: 0,2 % 0,2 %<br />

0<br />

beim Tarif RN in % der Versicherungssumme,<br />

bei den Tarifen RS<br />

und RE in % der jeweils erreichten<br />

Todesfallsumme<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

bei beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Versicherungssumme, bei<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch nicht in Anspruch<br />

nehmbaren Teilauszahlungen,<br />

zusätzlich jeweils die Erlebensfallsumme<br />

aus nicht in Anspruch<br />

genommenen Teilauszahlungen<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital<br />

Erlebensfallsumme für jedes<br />

Versicherungsjahr; für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

2,5 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 2,3 ‰<br />

Erlebensfallsumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

3,5 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 3,2 ‰<br />

Erlebensfallsumme<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragssumme bzw. durch die<br />

Versicherungsdauer geteilter<br />

Rückkaufswert zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

im Kosten-, Regelfall Risiko- Todesfallbonus und Zins-Überschussanteile<br />

bei Eintritt des<br />

Versicherungsfalles;<br />

zum Ende des Versicherungsjahres, erst-<br />

Aufstockung mals zum Ende der des für zweiten den Todesfall Versicherungsvereinbartenjahres (bei Leistung einer Beitragszahlungsdauer bis<br />

zu 19 Jahren erstmals zum Ende des ersten<br />

alternativ Versicherungsjahres);<br />

bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen Umrechnung in Anteileinheiten nach Tarif RN und zumRS<br />

jährliche jeweiligen Überschussanteile Ausgabepreis der anteilig Anteileinheiten mit<br />

jeder und Gutschrift Beitragszahlung zur Versicherung; der<br />

Überschussanteil bei Ablauf wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn,<br />

bei Ablauf wird die Leistung aus der Überschussbeteiligung<br />

in Wertpapieren verlangt<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod werden reduzierte<br />

Leistungen fällig, sofern bereits jährliche<br />

Überschussanteile zugeteilt wurden);<br />

Auszahlung mit der Versicherungsleistung<br />

(in Form von Wertpapieren, wenn bei Ablauf<br />

die Leistung aus der Überschussbeteiligung<br />

in Wertpapieren verlangt wird)<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer bis zu<br />

19 Jahren erstmals zum Ende des ersten<br />

Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

Überschussanteil bei Ablauf wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn,<br />

die Leistung bei Ablauf wird in Wertpapieren<br />

verlangt


WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

5 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1, AV2) und<br />

Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände KAV1, KAV2)<br />

5.1 Gewinnverband L1<br />

R-, L-Tarife; L-Tarife der ehemaligen ATLAS-Leben; RA-Tarife der ehemaligen Volkshilfe; Renten- und Pensionsversicherungen für die Versorgung<br />

des hauptberuflichen Versicherungsaußendienstes; L, LK-Tarife mit Beginnjahr von 1970 bis 1984<br />

5.2 Gewinnverband L2a<br />

L-, K-Tarife mit laufender Beitragszahlung; L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr von 1985 bis 1992<br />

5.3 Gewinnverband L2b93<br />

L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr 1993<br />

5.4 Gewinnverband L2b94<br />

L-, K-Tarife gegen Einmalbeitrag mit Beginnjahr 1994<br />

5.5 Gewinnverband E1<br />

L-Tarife mit Beginnjahr 1995<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Versicherungen während der<br />

Aufschubzeit:<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

Gewinnverbände L2a, L2b93, L2b94,<br />

E1, vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Dynamik-Erhöhungen mit Beginn<br />

ab Oktober 1996<br />

Versicherungen während des<br />

Rentenbezugs mit der Überschussverwendungsart<br />

„jährliche Rentenerhöhung“:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

Versicherungen während des<br />

Rentenbezugs mit der Überschussverwendungsart<br />

„Rentenzuschlag“:<br />

Zins-Überschussanteil<br />

2 %<br />

2,0 % (3,3 %)<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

2,0 % (3,3 %)<br />

jährliche Rente<br />

(maximal 1.533,88 €)<br />

Deckungskapital<br />

Deckungskapital<br />

Deckungskapital<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des<br />

Versicherungsjahres, bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn des<br />

dritten Versicherungsjahres, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen erstmals zu Beginn<br />

des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung; bei Beginn der<br />

Rentenzahlung wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet<br />

jährliche Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals nachdem<br />

die Rente für ein Jahr gezahlt wurde, aus<br />

denen jeweils sofort beginnende Rentenerhöhungen<br />

gebildet werden<br />

jährliche Zins-Überschussanteile zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, erstmals zu<br />

Beginn des 2. Versicherungsjahres; aus den<br />

Zins-Überschussanteilen wird bereits ab<br />

Beginn der Rentenzahlung ein Rentenzuschlag<br />

gewährt; der Rentenzuschlag ergibt<br />

sich aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

maßgeblichen Deckungskapitals<br />

unter Berücksichtigung des auf den Vertrag<br />

entfallenden Rentenzuschlagfonds und<br />

eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2003. Die Modifikation<br />

besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um den Zins-Überschussanteil.<br />

Der Rentenzuschlag wird in % der<br />

garantierten Rente bemessen.<br />

99<br />

99


100<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

5.6 Gewinnverband E2<br />

SR-, AR-Tarife ab 1995 mit Policierung vor dem 20.5.1997 (Haustarife: vor dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag:<br />

vor dem 1.1.1998)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Grund-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen vor<br />

Beginn der Rentenzahlung<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Versicherungen während des<br />

Rentenbezugs<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige<br />

Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

AR-Tarife<br />

dauerabhängiger Teil<br />

grundsätzlich<br />

dauerunabhängiger Teil<br />

Jahresbeitrag unter 1.227,10 €:<br />

0,75 % (1,25 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.227,10 €:<br />

1,25 % (1,75 %)<br />

0,5 %<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

0 % (0,05 %)<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

3,8 ‰ (5,1 ‰)<br />

22 ‰<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

jährliche Rente<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

6 ‰, für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr 5,1 ‰<br />

Kapitalabfindung<br />

jährliche Überschussanteile zu Beginn des<br />

Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

bis zu 19 Jahren erstmals<br />

zu Beginn des zweiten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zu<br />

Beginn des dritten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Beginn der<br />

Rentenzahlung; bei Beginn der Rentenzahlung<br />

wird das angesammelte Guthaben<br />

zur Rentenerhöhung verwendet;<br />

die nach Beginn der Rentenzahlung<br />

zugeteilten Überschussanteile werden im<br />

Regelfall zum einen Teil zur Bildung eines<br />

Rentenzuschlags, der mit Beginn der<br />

Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen verwendet; alternativ<br />

ist auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des<br />

rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen unter<br />

Berücksichtigung des auf den Vertrag<br />

entfallenden Rentenzuschlagfonds) und<br />

eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn der<br />

Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2003). Die Modifikation<br />

besteht in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 1,0 %-Punkte (2,25 %-Punkte).<br />

Der Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

und bei vorverlegtem Rentenbeginn<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Bei ab dem 3.2.1997 abgeschlossenen<br />

Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

mit einer Dauer bis zum Beginn der<br />

Rentenzahlung unter 12 Jahren sind die<br />

Schluss-Überschussanteil-Sätze noch mit<br />

dem Quotienten aus Dauer bis zum Beginn<br />

der Rentenzahlung in Jahren und 12 zu<br />

multiplizieren.


5.7 Gewinnverband E3<br />

SR-, AR-Tarife als Einzelversicherungen<br />

5.8 Gewinnverband R3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

AR-Tarife als Kollektivversicherungen<br />

jeweils mit Policierung vom 20.5.1997 (Haustarife: ab dem 1.8.1997, aufgeschobene Rentenversicherungen gegen Einmalbeitrag:<br />

ab dem 1.1.1998) bis zum 30.6.2000<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

- Tarif 8ARB einschl.<br />

Dynamikerhöhungen hierzu<br />

- übrige Tarife<br />

auf Kapitalabfindung bzw.<br />

Verrentungssumme bezogener Teil<br />

- Tarif 8ARB einschl.<br />

Dynamikerhöhungen hierzu<br />

- übrige Tarife<br />

- beitragspflichtige Versicherungen<br />

- beitragsfreie Versicherungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- für Dynamikerhöhungen ab<br />

Juli 2000 sowie für Renten ab<br />

Juli 2000 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor 1.2000<br />

- sonstige Versicherungen mit<br />

laufender Beitragszahlung und<br />

Versicherungen ohne Kapitalwahlrecht<br />

gegen Einmalbeitrag ab<br />

1999, sofern der Einmalbeitrag aus<br />

einer abgelaufenen Versicherung<br />

bei der AMLeben stammt<br />

- übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jahresbeitrag unter 1.227,10 €:<br />

0,45 % (0,75 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.227,10 €:<br />

0,95 % (1,25 %)<br />

Jahresbeitrag unter 1.227,10 €:<br />

0,05 % (0,35 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.227,10 €:<br />

0,55 % (0,85 %)<br />

0,6 ‰ (0,7 ‰)<br />

0,15 ‰ (0,25 ‰)<br />

0,1 ‰ (0,2 ‰)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

Der Zins-Überschussanteil-Satz ist<br />

in den ersten 5 Versicherungsjahren<br />

gleich dem arithmetischen<br />

Mittel aus dem obigen Zins-Überschussanteil-Satz<br />

für Versicherungen<br />

mit laufender Beitragszahlung und<br />

dem über den Rechnungszins von<br />

3,25 % bzw. 4,0 % hinausgehenden<br />

jeweils festgelegten, zum<br />

Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Kapitalabfindung; Grundversicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen<br />

Verrentungssumme, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe<br />

der noch nicht in Anspruch nehmbaren<br />

Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich jeweils aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilverrentungskapitalen<br />

gebildetes<br />

Teilverrentungskapital zum Ende<br />

der Aufschubzeit<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

jährliche Überschussanteile zum Ende des<br />

Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

bis zu 19 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der<br />

Aufschubzeit; bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

wird das angesammelte Guthaben zur<br />

Rentenerhöhung verwendet;<br />

101


102<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile, soweit<br />

sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.7.2000<br />

für Renten ab Juli 2000 aus<br />

Überschussguthaben bei AVB vor<br />

1.2000 und sonstige Versicherungen<br />

gegen laufende Beitragszahlung,<br />

Versicherungen nach Tarif<br />

SR und SRP mit Beginn in 1997, mit<br />

Policierung ab 1.7.1999 sowie<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

mit Policierung ab 1.1.1999,<br />

sofern der Einmalbeitrag aus einer<br />

abgelaufenen Versicherung bei der<br />

AMLeben stammt<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

für Dynamikerhöhungen mit<br />

Beginn ab 1.7.2000 sowie für<br />

Renten ab Juli 2000 aus Überschussguthaben<br />

bei AVB vor<br />

1.2000<br />

sonstige Versicherungen gegen<br />

laufende Beitragszahlung,<br />

Versicherungen nach Tarif SR und<br />

SRP mit Beginn in 1997, mit<br />

Policierung ab 1.7.1999 sowie<br />

Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

mit Policierung ab 1.1.1999,<br />

sofern der Einmalbeitrag aus einer<br />

abgelaufenen Versicherung bei der<br />

AMLeben stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen 0 % (0,05 %),<br />

sonst 1,0 %<br />

0 % (0,05 %)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

Der Zins-Überschussanteil-Satz ist in<br />

den ersten 5 Versicherungsjahren<br />

gleich dem arithmetischen Mittel aus<br />

dem obigen Zins-Überschussanteil-<br />

Satz für Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung und dem über<br />

den Rechnungszins von 3,25 % bzw.<br />

4,0 % hinausgehenden jeweils festgelegten,<br />

zum Versicherungsbeginn<br />

maßgebenden Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

Bei Versicherungen nach Tarif<br />

SR und SRP wird dieser so errechnete<br />

Mittelwert noch um 0,8 %-Punkte<br />

erhöht.<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

die nach Beginn einer Rentenzahlung<br />

zugeteilten Überschussanteile werden im<br />

Regelfall zum einen Teil zur Bildung eines<br />

Rentenzuschlags, der mit Beginn der<br />

Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen verwendet; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des<br />

rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen unter Berücksichtigung<br />

des auf den Vertrag entfallenden<br />

Rentenzuschlagfonds) und eines modifizierten<br />

überschussberechtigten Deckungskapitals<br />

jeweils zu Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2003).<br />

Für Dynamikerhöhungen mit Beginn ab<br />

1.7.2000 besteht die Modifikation in einer<br />

Erhöhung des Rechnungszinses um<br />

0,75 %-Punkte (2,05 %-Punkte) (bei bereits<br />

im Rentenbezug befindlichen Verträgen um<br />

1,75 % (3 %-Punkte)). Für Renten ab Juli<br />

2000 aus Überschussguthaben bei AVB vor<br />

1.2000 besteht die Modifikation in einer<br />

Erhöhung des Rechnungszinses um<br />

ebenfalls 1,75 %-Punkte (3 %-Punkte), bei<br />

den ansonsten genannten Versicherungen<br />

um 1,0 %-Punkte (2,25 %-Punkte).<br />

Der Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen.


WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

vor Ablauf der Aufschubzeit<br />

- Tarif 8ARB<br />

- Dynamikerhöhungen zu Tarif<br />

8ARBD<br />

- übrige Tarife<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre vor<br />

Ablauf der Aufschubzeit<br />

- Tarif 8ARB<br />

- Dynamikerhöhungen zu Tarif 8ARBD<br />

- übrige Tarife<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger Teil<br />

- Tarif 8ARB<br />

- Dynamikerhöhungen zu Tarif 8ARBD<br />

- übrige Tarife<br />

1,6 ‰ (2,1 ‰)<br />

3,2 ‰ (4,3 ‰)<br />

3,5 ‰ (4,7 ‰)<br />

2,3 ‰ (3,0 ‰)<br />

3,8 ‰ (5,1 ‰)<br />

4,5 ‰ (6,0 ‰)<br />

6,0 ‰<br />

8,0 ‰<br />

-<br />

5.9 Gewinnverband KR1 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

Tarif ARBS mit Policierung vom 16.2.1998 bis zum 30.6.2000<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

- Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung und Versicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht<br />

gegen Einmalbeitrag ab 1999,<br />

sofern der Einmalbeitrag aus<br />

einer abgelaufenen Versicherung<br />

bei der AMLeben stammt<br />

- übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

Kapitalabfindung (Tarif 8ARB:<br />

Verrentungssumme) für jedes<br />

Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

2,5 ‰ 2,1 ‰<br />

5,0 ‰ 4,3 ‰<br />

5,5 ‰ 4,7 ‰<br />

Kapitalabfindung (Tarif 8ARB:<br />

Verrentungssumme) für jedes<br />

Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

3,5 ‰ 3,0 ‰<br />

6,0 ‰ 5,1 ‰<br />

7,0 ‰ 6,0 ‰<br />

Verrentungssumme<br />

Kapitalabfindung<br />

für das 2002<br />

begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

für das 2002<br />

begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit zur sofortigen Rentenerhöhung,<br />

bei Tarif 8ARB der Hauptrente<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Rückkauf oder Tod und bei vorverlegtem<br />

Ablauf der Aufschubzeit werden reduzierte<br />

Leistungen fällig);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

sind die Schluss-Überschussanteil-Sätze für<br />

die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

Der Zins-Überschussanteil-Satz ist in<br />

den ersten 5 Versicherungsjahren<br />

gleich dem arithmetischen Mittel aus<br />

dem obigen Zins-Überschussanteil-<br />

Satz für Versicherungen mit<br />

laufender Beitragszahlung und dem<br />

über den Rechnungszins von 4,0 %<br />

hinausgehenden jeweils festgelegten,<br />

zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

jährliche Überschussanteile zum Ende des<br />

Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

bis zu 19 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Beginn der<br />

Rentenzahlung; bei Beginn der Rentenzahlung<br />

wird das angesammelte Guthaben<br />

zur Rentenerhöhung verwendet;<br />

103


104<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Versicherungen während des<br />

Rentenbezugs<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

für Renten ab Juli 2000 aus<br />

Überschussguthaben<br />

übrige Versicherungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungsjahre<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

beitragsfreie Versicherungsjahre vor<br />

Beginn der Rentenzahlung<br />

0 % (0,05 %)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

1,0 % (2,3 %)<br />

3,2 ‰ (4,3 ‰)<br />

4,5 ‰ (6,0 ‰)<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr,<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

5,0 ‰ 4,3 ‰<br />

7,0 ‰ 6,0 ‰<br />

für das 2002<br />

begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

die nach Beginn der Rentenzahlung<br />

zugeteilten Überschussanteile werden im<br />

Regelfall zum einen Teil zur Bildung eines<br />

Rentenzuschlags, der mit Beginn der<br />

Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen verwendet; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des<br />

rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen unter<br />

Berücksichtigung des auf den Vertrag<br />

entfallenden Rentenzuschlagfonds) und<br />

eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn der<br />

Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2003). Für Renten ab<br />

Juli 2000 aus Überschussguthaben besteht<br />

die Modifikation in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 1,75 %-Punkte (3 %-<br />

Punkte); bei den übrigen Versicherungen<br />

um 1,0 %-Punkte (2,25 %-Punkte). Der<br />

Rentenzuschlag wird in % der garantierten<br />

Rente bemessen.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

und bei vorverlegtem Rentenbeginn werden<br />

reduzierte Leistungen fällig);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

sind die Schluss-Überschussanteil-Sätze für<br />

die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


5.10 Gewinnverband E7 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen<br />

5.11 Gewinnverband R4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen<br />

jeweils mit Policierung ab dem 1.7.2000<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

auf Kapitalabfindung bzw.<br />

Verrentungssumme bezogener Teil<br />

- Tarife AR, ARB, ARP, ART<br />

- Tarif 8ARB einschl. seiner<br />

Dynamikerhöhungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung, Versicherungen<br />

nach Tarif SR und SRP und<br />

aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

ohne Kapitalwahlrecht<br />

gegen Einmalbeitrag, sofern der<br />

Einmalbeitrag aus einer abgelaufenen<br />

Versicherung bei der<br />

AMLeben stammt<br />

- übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

Jahresbeitrag unter 1.200 €:<br />

0,2 % (0,5 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €:<br />

0,7 % (1 %)<br />

0,1 ‰ (0,2 ‰)<br />

0,4 ‰ (0,5 ‰)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

Der Zinsüberschussanteil-Satz ist in<br />

den ersten 5 Versicherungsjahren<br />

gleich dem arithmetischen Mittel aus<br />

dem Zinsüberschussanteil-Satz für<br />

Versicherungen mit laufender Beitragszahlung<br />

(2003: 1,75 %) und dem<br />

über den Rechnungszins von 3,25 %<br />

hinausgehenden jeweils festgelegten,<br />

zum Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Kapitalabfindung; Grundversicherung<br />

bei Tarif 8ARB: bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen<br />

Verrentungssumme, bei beitragsfreien<br />

Versicherungen Summe<br />

der noch nicht in Anspruch nehmbaren<br />

Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich jeweils aus nicht in<br />

Anspruch genommenen Teilverrentungskapitalen<br />

gebildetes<br />

Teilverrentungskapital zum Ende<br />

der Aufschubzeit<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

jährliche Überschussanteile zum Ende des<br />

Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

bis zu 19 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum<br />

Ende des zweiten Versicherungsjahres;<br />

verzinsliche Ansammlung vor Ablauf der<br />

Aufschubzeit; bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

wird das angesammelte Guthaben zur<br />

Rentenerhöhung verwendet;<br />

105


106<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige<br />

Rentenerhöhungen<br />

Versicherungen gegen laufende<br />

Beitragszahlung, Versicherungen<br />

nach Tarif SR und SRP sowie<br />

aufgeschobene Rentenversicherungen<br />

gegen Einmalbeitrag,<br />

sofern der Einmalbeitrag aus einer<br />

abgelaufenen Versicherung bei<br />

der AMLeben stammt<br />

übrige Versicherungen gegen<br />

Einmalbeitrag<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife AR, ARB, ARP ART<br />

Tarif 8ARB (Grundversicherung)<br />

Tarif 8ARB (Dynamikerhöhungen)<br />

bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen 0 % (0,05 %),<br />

sonst 1,0 %<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

Der Zins-Überschussanteil-Satz ist in<br />

den ersten 5 Versicherungsjahren<br />

gleich dem arithmetischen Mittel aus<br />

dem Zins-Überschussanteil-Satz für<br />

Versicherungen mit laufender<br />

Beitragszahlung und dem über den<br />

Rechnungszins von 3,25 % hinausgehenden<br />

jeweils festgelegten, zum<br />

Versicherungsbeginn maßgebenden<br />

Zinssatz für Beitragsdepots.<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr 3,2 ‰ 4,8 ‰<br />

(4,3 ‰) (6,4 ‰)<br />

11.-20. Jahr 4,8 ‰ 6,4 ‰<br />

(6,4 ‰) (8,5 ‰)<br />

ab 21. Jahr 6,4 ‰ 9,6 ‰<br />

(8,5 ‰) (12,8 ‰)<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. Jahr 1,7 ‰ 2,9 ‰<br />

(2,3 ‰ (3,8 ‰)<br />

11.-20. Jahr 2,4 ‰ 3,2 ‰<br />

(3,2 ‰ (4,3 ‰)<br />

ab 21. Jahr 3 ‰ 4,8 ‰<br />

(4,0 ‰) (6,4 ‰)<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

4,8 ‰ (6,4 ‰) 6,4 ‰ (8,5 ‰)<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

Kapitalabfindung für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 5,0 ‰ 7,5 ‰<br />

11.-20. J. 7,5 ‰ 10,0 ‰<br />

ab 21. J. 10,0 ‰ 15,0 ‰,<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 4,3 ‰ 6,4 ‰<br />

11.-20. J. 6,4 ‰ 8,5 ‰<br />

ab 21. J. 8,5 ‰ 12,8 ‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 2,75 ‰ 4,5 ‰<br />

11.-20. J. 3,75 ‰ 5,0 ‰<br />

ab 21. J. 4,75 ‰ 7,5 ‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 2,3 ‰ 3,8 ‰<br />

11.-20. J. 3,2 ‰ 4,3 ‰<br />

ab 21. J. 4,0 ‰ 6,4 ‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre:<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

7,5 ‰ 10,0 ‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

6,4 ‰ 8,5 ‰<br />

die nach Beginn einer Rentenzahlung<br />

zugeteilten Überschussanteile werden im<br />

Regelfall zum einen Teil zur Bildung eines<br />

Rentenzuschlags, der mit Beginn der<br />

Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen verwendet; alternativ ist<br />

auch die alleinige Bildung von Rentenerhöhungen<br />

möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten des<br />

rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen unter Berücksichtigung<br />

des auf den Vertrag entfallenden<br />

Rentenzuschlagfonds) und eines modifizierten<br />

überschussberechtigten Deckungskapitals<br />

jeweils zu Beginn der Rentenzahlung<br />

(bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2003). Die Modifikation<br />

besteht in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 0,75 %-Punkte (2,05 %-Punkte)<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen um 1,75 %-Punkte (3,0 %-<br />

Punkte). Der Rentenzuschlag wird in %<br />

der garantierten Rente bemessen.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit zur sofortigen<br />

Rentenerhöhung, bei Tarif 8ARB der<br />

Hauptrente (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

durch Rückkauf oder Tod und bei<br />

vorverlegtem Ablauf der Aufschubzeit<br />

werden reduzierte Leistungen fällig);<br />

bei Versicherungen gegen Einmalbeitrag<br />

sind die Schluss-Überschussanteil-Sätze für<br />

die ersten 5 Jahre der Versicherungsdauer<br />

noch mit 0,3 zu multiplizieren.


6 Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen (ohne Gewinnverbände AV1 und KAV1)<br />

6.1 Gewinnverband E1<br />

Tarif 1FLR, Beginnjahre bis 1995 (Die Sätze gelten nicht für Dynamik-Erhöhungen mit Beginn ab Oktober 1996.)<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

Beitragspflichtige Versicherungen<br />

durch vorzeitige Einstellung der<br />

Beitragszahlung beitragsfreie<br />

Versicherungen vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht, vor<br />

Beginn der Rentenzahlung<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

während des Rentenbezugs<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls Beitragsbefreiung<br />

wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 1,0 %<br />

20 bis 34 Jahre: 1,5 %<br />

ab 35 Jahre: 2,0 %<br />

0,5 ‰<br />

Erreichtes<br />

Alter Männer Frauen<br />

bis 30 Jahre: 1,50 % 0,50 %<br />

31 bis 40 J.: 0,75 % 1,00 %<br />

ab 41 Jahre: 0,00 % 1,50 %<br />

0 % (0,05 %) in den ersten<br />

5 Jahren des Rentenbezugs,<br />

danach 1,0 % (2,30 %)<br />

25 %<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

durch die Aufschubzeit geteilter<br />

Rückkaufswert zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

überschussberechtigter Jahresbeitrag<br />

der Hauptversicherung für<br />

die vollen Versicherungsjahre, für<br />

die Beitragsbefreiung aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt wurde<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile vor<br />

Beginn der Rentenzahlung zu Beginn des<br />

Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des dritten Versicherungsjahres, zusätzlich<br />

bei Beginn der Rentenzahlung;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der zusätzliche<br />

Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

Zins-Überschussanteile nach Beginn der<br />

Rentenzahlung, erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden<br />

reduzierte Leistungen fällig)<br />

107


108<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

6.2 Gewinnverband E2<br />

Tarif 1FLR, Beginnjahre von Ende 1995 bis Ende 1998 (Die Sätze gelten auch für Dynamik-Erhöhungen mit Beginn ab Oktober 1996 zu<br />

Versicherungen des Gewinnverbandes E1.)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

durch vorzeitige Einstellung der<br />

Beitragszahlung beitragsfreie<br />

Versicherungen vor Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

keine Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

während des Rentenbezugs<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige<br />

Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 19 Jahre: 2,5 %<br />

20 bis 34 Jahre: 3,5 %<br />

ab 35 Jahre: 4,5 %<br />

0,5 ‰<br />

Erreichtes<br />

Alter Männer Frauen<br />

bis 30 Jahre: 1,50 % 0,50 %<br />

31 bis 40 J.: 0,75 % 1,00 %<br />

ab 41 Jahre: 0,00 % 1,50 %<br />

0 % (0,05 %)<br />

1,0 % (2,30 %)<br />

25 %<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

durch die Aufschubzeit geteilter<br />

Rückkaufswert zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag der Hauptversicherung<br />

für die vollen Versicherungsjahre<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zu<br />

Beginn des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zu Beginn des dritten Versicherungsjahres,<br />

zusätzlich bei Beginn der Rentenzahlung;<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

zusätzliche Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die<br />

Kapitalabfindung wird in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

Zins-Überschussanteile nach Beginn der<br />

Rentenzahlung, erstmals zu Beginn des<br />

zweiten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

der Rentenzuschlag ergibt sich aus dem<br />

Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

überschussberechtigten Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen unter Berücksichtigung des auf<br />

den Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds)<br />

und eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im<br />

Rentenbezug befindlichen Verträgen zum<br />

Versicherungsjahreswechsel in 2003). Die<br />

Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 1,0 %-Punkte (2,25 %-<br />

Punkte). Der Rentenzuschlag wird in % der<br />

garantierten Rente bemessen.<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden<br />

reduzierte Leistungen fällig)


6.3 Gewinnverband E3 Tarif 1FLR der Tarifgeneration von August 1998 bis 30.6.2000<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen vor<br />

Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls keine<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

besteht<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

während des Rentenbezugs<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung und<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

bis 30.6.2000<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.7.2000<br />

- alternativ alleinige<br />

Rentenerhöhungen<br />

Grundversicherung und<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

bis 30.6.2000<br />

Dynamikerhöhungen mit Beginn<br />

ab 1.7.2000<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls<br />

Beitragsbefreiung wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 6,75 %<br />

ab 35 Jahre: 8,00 %<br />

0,5 ‰<br />

50 %<br />

0 % (0,05 %)<br />

bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen 0 % (0,05<br />

%), sonst 1,0 %<br />

1,0 % (2,30 %)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

25 %<br />

Überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen bzw.<br />

durch die Aufschubzeit geteilter<br />

Rückkaufswert zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

überschussberechtigter Jahresbeitrag<br />

der Hauptversicherung für<br />

die vollen Versicherungsjahre, für<br />

die Beitragsbefreiung aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt wurde<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer bis zu<br />

19 Jahren erstmals zum Ende des ersten<br />

Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

Zins-Überschussanteile nach Beginn der<br />

Rentenzahlung, erstmals am Ende des<br />

ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit möglich<br />

Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

der Rentenzuschlag ergibt sich aus dem<br />

Quotienten des rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen unter Berücksichtigung des auf<br />

den Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds)<br />

und eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im<br />

Rentenbezug befindlichen Verträgen zum<br />

Versicherungsjahreswechsel in 2003).<br />

Für die Grundversicherung und Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn bis 30.6.2000 besteht<br />

die Modifikation in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 1,0 %-Punkte<br />

(2,25 %-Punkte). Für Dynamikerhöhungen<br />

mit Beginn ab 1.7.2000 besteht die Modifikation<br />

in einer Erhöhung des Rechnungszinses<br />

um 0,75 %-Punkte (2,05 %-Punkte)<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen um 1,75 %-Punkte (3,0 %-<br />

Punkte)). Der Rentenzuschlag wird in %<br />

der garantierten Rente bemessen.<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

109<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden<br />

reduzierte Leistungen fällig)<br />

109


110<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

6.4 Gewinnverband E4 Tarif 1FLR als Einzelversicherung<br />

6.5 Gewinnverband K4 Tarif 1FLR als Kollektivversicherung<br />

jeweils der Tarifgeneration ab 1.7.2000<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

Beitragspflichtige Versicherungen<br />

beitragsfreie Versicherungen vor<br />

Beginn der Rentenzahlung<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls keine<br />

Beitragsbefreiung wegen<br />

Erwerbsunfähigkeit besteht<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

während des Rentenbezugs<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

- alternativ alleinige<br />

Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

bei Einschluss des Erwerbsunfähigkeits-Zusatzschutzes,<br />

falls Beitragsbefreiung<br />

wegen Erwerbsunfähigkeit<br />

bestand<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

bis 34 Jahre: 6,75 %<br />

ab 35 Jahre: 8,00 %<br />

0,5 ‰<br />

20 %<br />

bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen 0 %<br />

(0,05 %), sonst 1,0 %<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

25 %<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragssumme bei planmäßig<br />

beitragsfreien Versicherungen bzw.<br />

durch die Aufschubzeit geteilter<br />

Rückkaufswert zum Zeitpunkt der<br />

Beitragsfreistellung<br />

Risikobeitrag für das<br />

Erwerbsunfähigkeitsrisiko<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

überschussberechtigter Jahresbeitrag<br />

der Hauptversicherung für<br />

die vollen Versicherungsjahre, für<br />

die Beitragsbefreiung aufgrund von<br />

Erwerbsunfähigkeit gewährt wurde<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitragszahlungsdauer bis zu<br />

19 Jahren erstmals zum Ende des ersten<br />

Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

Überschussanteil bei Beginn der Rentenzahlung<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

Zins-Überschussanteile nach Beginn der<br />

Rentenzahlung, erstmals am Ende des<br />

ersten Jahres nach Rentenbeginn;<br />

zum einen Teil Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung<br />

einsetzt, zum anderen Teil soweit<br />

möglich Bildung von jährlichen Rentenerhöhungen;<br />

der Rentenzuschlag ergibt sich<br />

aus dem Quotienten des rechnungsmäßigen<br />

überschussberechtigten Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen unter Berücksichtigung des auf<br />

den Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds)<br />

und eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im<br />

Rentenbezug befindlichen Verträgen zum<br />

Versicherungsjahreswechsel in 2003). Die<br />

Modifikation besteht in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 0,75 %-Punkte<br />

(2,05 %-Punkte) (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen um 1,75 %-<br />

Punkte (3,0 %-Punkte)). Der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente<br />

bemessen.<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung werden<br />

reduzierte Leistungen fällig)


6.6 Gewinnverband FLGR1 Tarif 8FLGR mit Beginn von Anfang 2000 bis 30.6.2000<br />

6.7 Gewinnverband FLGT1 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn von Anfang 2000 bis 30.6.2000<br />

6.8 Gewinnverband FLGR2 Tarif 8FLGR mit Beginn ab 1.7.2000<br />

6.9 Gewinnverband FLGT2 Tarif 8FLG/8FLGT mit Beginn ab 1.7.2000<br />

6.10 Gewinnverband FLGRK2 Tarif 8FLGR als Kollektivversicherung mit Beginn ab 1.7.2000<br />

6.11 Gewinnverband FLGTK2 Tarif 8FLG/8FLGT als Kollektivversicherung mit Beginn ab 1.7.2000<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

für die Grundversicherung, soweit<br />

sie nicht auf laufende<br />

Rentenzahlungen entfallen:<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

- Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1:<br />

- Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2:<br />

summenbezogener Teil<br />

- Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1:<br />

- Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2:<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

Tarif 8FLG/8FLGT<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1:<br />

- Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2, FLGTK2:<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jahresbeitrag unter 1.227,10 €:<br />

0,45 % (0,75 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.227,10 €:<br />

0,95 % (1,25 %)<br />

Jahresbeitrag unter 1.200 €:<br />

0,2 % (0,50 %)<br />

Jahresbeitrag ab 1.200 €:<br />

0,7 % (1,00 %)<br />

0,6 ‰ (0,7 ‰)<br />

0,4 ‰ (0,5 ‰)<br />

30 %<br />

1,0 % (2,30 %)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

bei beitragspflichtigen Versicherungen<br />

Verrentungssumme, bei<br />

beitragsfreien Versicherungen<br />

Summe der noch nicht in<br />

Anspruch nehmbaren Teilverrentungskapitale,<br />

zusätzlich<br />

jeweils aus nicht in Anspruch<br />

genommenen Teilverrentungskapitalen<br />

gebildetes Teilverrentungskapital<br />

zum Ende der<br />

Aufschubzeit<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital<br />

Kosten- und Zins-Überschussanteile<br />

(bei den Tarifen 8FLG/8FLGT auch Risiko-<br />

Überschussanteile) zum Ende des Versicherungsjahres,<br />

erstmals zum Ende des zweiten<br />

Versicherungsjahres (bei einer Beitragszahlungsdauer<br />

bis zu 19 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

Überschussanteil bei Ablauf der Aufschubzeit<br />

wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die Kapitalabfindung<br />

wird in Wertpapieren verlangt<br />

111


112<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

für die Grundversicherung<br />

- Gewinnverbände FLGR1<br />

- Gewinnverband FLGT1<br />

- Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGRK2:<br />

- Gewinnverbände FLGT2, FLGTK2<br />

grundsätzlich dauerunabhängiger Teil<br />

- Gewinnverbände FLGT1, FLGR1<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

1,6 ‰ (2,1 ‰) 2,3 ‰ (3,0 ‰)<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

1,7 ‰ (2,3 ‰) 2,4 ‰ (3,2 ‰)<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 1,7 ‰ 2,9 ‰<br />

(2,3 ‰) (3,8 ‰)<br />

11.-20. J. 2,3 ‰ 3,0 ‰<br />

(3,0 ‰) (4,0 ‰)<br />

ab 21. J. 2,7 ‰ 3,8 ‰<br />

(3,6 ‰) (5,1 ‰)<br />

Bestands- beitrags- beitragspflichtig<br />

frei jahr<br />

1.-10. Jahr 1,9 ‰ 3,1 ‰<br />

(2,5 ‰) (4,1 ‰)<br />

ab 11. Jahr 2,4 ‰ 3,1 ‰<br />

(3,2 ‰) (4,1 ‰)<br />

6 ‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

2,5 ‰ 3,5 ‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

2,1 ‰ 2,3 ‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

2,5 ‰ 3,5 ‰,<br />

für das 2002 begonnene Versicherungsjahr<br />

beitrags- beitragspflichtig<br />

frei<br />

2,3 ‰ 3,2 ‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 2,75 ‰ 4,50 ‰<br />

11.-20. J. 3,50 ‰ 4,75 ‰<br />

ab 21. J. 4,25 ‰ 6,00 ‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 2,3 ‰ 3,8 ‰<br />

11.-20. J. 3,0 ‰ 4,0 ‰<br />

ab 21. J. 3,6 ‰ 5,1 ‰<br />

Verrentungssumme für jedes<br />

Versicherungsjahr, für die bis 2002<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 2,75 ‰ 4,5 ‰<br />

ab 11. J. 3,5 ‰ 4,5 ‰,<br />

für das 2002 begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

Bestands- beitrags- beitragsjahr<br />

pflichtig frei<br />

1.-10. J. 2,5 ‰ 4,1 ‰<br />

ab 11. J. 3,2 ‰ 4,1 ‰<br />

Verrentungssumme<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

der Hauptrente (bei vorzeitiger<br />

Vertragsbeendigung durch Rückkauf oder<br />

Tod und bei vorverlegtem Ablauf der<br />

Aufschubzeit werden reduzierte Leistungen<br />

fällig, sofern bereits jährliche Überschussanteile<br />

zugeteilt wurden);<br />

Auszahlung bei Ablauf der Aufschubzeit mit<br />

der Kapitalabfindung, wenn diese verlangt<br />

wird (in Form von Wertpapieren, wenn bei<br />

Ablauf der Aufschubzeit die Kapitalabfindung<br />

in Wertpapieren verlangt wird)


WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile bei<br />

Dynamikerhöhungen, soweit sie<br />

nicht auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

- Gewinnverband FLGT1<br />

- Gewinnverband FLGR1<br />

- Gewinnverbände FLGT2,<br />

FLGTK2<br />

- Gewinnverbände FLGR2,<br />

FLGRK2<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

- Risiko-Überschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

- Gewinnverband FLGT1<br />

- Gewinnverbände FLGT2,<br />

FLGTK2<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

Jährliche Überschussanteile,<br />

soweit sie auf laufende Rentenzahlungen<br />

entfallen:<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

- im Regelfall Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2, FLGT2,<br />

FLGRK2, FLGTK2<br />

- alternativ alleinige Rentenerhöhungen<br />

Gewinnverbände FLGR1,<br />

FLGT1<br />

Gewinnverbände FLGR2, FLGT2,<br />

FLGRK2, FLGTK2<br />

Beitragszahlungsdauer der<br />

Dynamikerhöhung<br />

bis 34 Jahre: ab 35 Jahre:<br />

2,25 % 3,0 %<br />

bis 34 Jahre: ab 35 Jahre:<br />

5,25 % 6,75 %<br />

bis 34 Jahre: ab 35 Jahre:<br />

2,75 % 3,00 %<br />

bis 34 Jahre: ab 35 Jahre:<br />

6,25 % 7,75 %<br />

0,5 ‰<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

der Dynamikerhöhung<br />

Männer Frauen<br />

bis 8 Jahre: 0,6 % 0,4 %<br />

9 bis 13 Jahre 0,4 % 0,3 %<br />

ab 14 Jahre 0,2 % 0,2 %<br />

Männer Frauen<br />

30 % 15 %<br />

0<br />

0 % (0,05 %)<br />

bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen 0 % (0,05 %),<br />

sonst 1,0 %<br />

1,0 % (2,30 %)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragssumme bzw. durch die<br />

Aufschubzeit geteilter Rückkaufswert<br />

zum Zeitpunkt der Beitragsfreistellung<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

jährlicher Risikobeitrag<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital<br />

Kosten- und Risiko-Überschussanteile zum<br />

Ende des Versicherungsjahres, erstmals<br />

zum Ende des zweiten Versicherungsjahres<br />

(bei einer Beitrags-zahlungsdauer bis zu<br />

19 Jahren erstmals zum Ende des ersten<br />

Versicherungsjahres);<br />

Umrechnung in Anteileinheiten zum<br />

jeweiligen Ausgabepreis der Anteileinheiten<br />

und Gutschrift zur Versicherung; der<br />

Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit wird nicht mehr in Anteileinheiten<br />

umgerechnet, es sei denn, die<br />

Kapitalabfindung wird in Wertpapieren<br />

verlangt<br />

die nach Beginn einer Rentenzahlung<br />

zugeteilten Überschussanteile werden im<br />

Regelfall zum einen Teil zur Bildung eines<br />

Rentenzuschlags, der mit Beginn der<br />

Rentenzahlung einsetzt, zum anderen Teil<br />

soweit möglich zur Bildung von jährlichen<br />

Rentenerhöhungen verwendet;<br />

alternativ ist auch die alleinige Bildung von<br />

Rentenerhöhungen möglich; der Rentenzuschlag<br />

ergibt sich aus dem Quotienten<br />

des rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals (bei bereits im<br />

Rentenbezug befindlichen Verträgen unter<br />

Berücksichtigung des auf den Vertrag<br />

entfallenden Rentenzuschlagfonds) und<br />

eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils zu Beginn der<br />

Rentenzahlung (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen zum Versicherungsjahreswechsel<br />

in 2003). In den Gewinnverbänden<br />

FLGR1 und FLGT1 besteht die<br />

Modifikation in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 1,0 %-Punkte (2,25%-<br />

Punkte). In den Gewinnverbänden FLGR2,<br />

FLGT2, FLGRK2 und FLGTK2 besteht die<br />

Modifikation in einer Erhöhung des<br />

Rechnungszinses um 0,75 % %-Punkte<br />

(2,05 %-Punkte) (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen um 1,75 %-<br />

Punkte (3,0 %-Punkte)). Der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente<br />

bemessen.<br />

113


114<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

7 Bestandsgruppen Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Kollektiv-Rentenversicherungen nach dem<br />

AltZertG, Fondsgebundene Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Gewinnverbände AV1 und AV2 der<br />

Bestandsgruppe Rentenversicherungen, Gewinnverbände KAV1 und KAV2 der Bestandsgruppe Kollektiv-<br />

Rentenversicherungen, Gewinnverbände AV1 und KAV1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen<br />

7.1 Gewinnverbände AV1, AV2 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen, Gewinnverbände KAV1, KAV2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen, Gewinnverbände AV1, KAV1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene Rentenversicherungen<br />

nicht zertifizierte RG-Tarife<br />

7.2 Gewinnverbände AVZ1, AVZ2 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen nach dem AltZertG, AVZ1, KAVZ1 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen nach dem AltZertG, Gewinnverbände KAVZ1, KAVZ2 der Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Rentenversicherungen nach dem AltZertG<br />

zertifizierte RG-Tarife<br />

jeweils mit Policierung bis Ende 2001<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragspflichtige Versicherungen<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Versicherungen während des<br />

Rentenbezugs<br />

Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif 1RG<br />

Tarif 2RG, 3RG<br />

0,2 % (0,5 %)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr 2,9 ‰ (3,8 ‰)<br />

11.-20. Jahr 4,5 ‰ (6,0 ‰)<br />

ab 21. Jahr 8,3 ‰ (11,1 ‰)<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr 2,9 ‰ (3,8 ‰)<br />

11.-20. Jahr 4,3 ‰ (5,7 ‰)<br />

ab 21. Jahr 8,1 ‰ (10,8 ‰)<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

maßgebendes<br />

Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

für die bis<br />

2002 zurückgelegtenVersicherungsjahre<br />

für das 2002<br />

begonnene<br />

Versicherungsjahr<br />

4,5 ‰ 3,8 ‰<br />

7,0 ‰ 6,0 ‰<br />

13,0 ‰ 11,1 ‰<br />

4,5 ‰ 3,8 ‰<br />

6,75 ‰ 5,7 ‰<br />

12,75 ‰ 10,8 ‰<br />

Jährliche Überschussanteile zum Ende des<br />

Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Sonderzahlung oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

bis zu 19 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres;<br />

Tarif 1RG: verzinsliche Ansammlung vor<br />

Ablauf der Aufschubzeit; bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet,<br />

Tarife 2RG, 3RG: Umrechnung in Anteileinheiten<br />

zum jeweiligen Ausgabepreis der<br />

Anteileinheiten und Gutschrift der Versicherung;<br />

die bei Beginn der Rentenzahlung<br />

fällige Zuteilung wird nicht mehr in<br />

Anteileinheiten umgerechnet, es sei denn,<br />

die Verlängerung der Aufschubzeit wird<br />

verlangt.<br />

Jährliche Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung (bei vorzeitiger Vertragsbeendigung<br />

werden reduzierte Leistungen<br />

fällig)


WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

7.3 Gewinnverbände AVZ3, AVZ4 der Bestandsgruppe Rentenversicherungen nach dem AltZertG, AVZ2, KAVZ2 der Bestandsgruppe Fondsgebundene<br />

Rentenversicherungen nach dem AltZertG, KAVZ3, KAVZ4 der Bestandsgruppe Kollektiv-Rentenversicherungen nach dem AltZertG<br />

zertifizierte RG-Tarife mit Policierung ab Ende 2001<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Kostenüberschussanteil<br />

beitragsbezogener Teil<br />

(nur für beitragspflichtige<br />

Versicherungen)<br />

Tarif 1RG<br />

Tarif 2RG<br />

Tarif 3RG<br />

Beitragssummenbezogener Teil<br />

Tarif 1RG<br />

sonst<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

vor Beginn der Rentenzahlung<br />

Versicherungen während des<br />

Rentenbezugs<br />

- im Fall alleiniger Rentenerhöhungen<br />

- im Fall von Rentenzuschlag mit<br />

Rentenerhöhungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarif 1RG<br />

Tarif 2RG<br />

Tarif 3RG<br />

0,5 % (3,5 %)<br />

0,25 % (2,25 %)<br />

0,5 % (3,75 %)<br />

0,2 ‰ (1 ‰)<br />

0 ‰<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

1,75 % (3,05 %)<br />

bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen 0 % (0,05 %),<br />

sonst 1,0 %<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr 1,9 ‰ (2,5 ‰)<br />

11.-20. Jahr 4,9 ‰ (6,5 ‰)<br />

21.-30. Jahr 11,6 ‰ (15,5 ‰)<br />

ab 31. Jahr 1,5 ‰ (2,0 ‰)<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr 4,1 ‰ (5,5 ‰)<br />

11.-20. Jahr 5,3 ‰ (7,0 ‰)<br />

21.-30. Jahr 9,8 ‰ (13,0 ‰)<br />

ab 31. Jahr 3,8 ‰ (5,0 ‰)<br />

Bestandsjahr:<br />

1.-10. Jahr 2,1 ‰ (2,75 ‰)<br />

11.-20. Jahr 5,5 ‰ (7,3 ‰)<br />

21.-30. Jahr 14,3 ‰ (19,0 ‰)<br />

ab 31. Jahr 5,6 ‰ (7,5 ‰)<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

überschussberechtigte<br />

Beitragssumme<br />

maßgebendes Versicherungsnehmer-Guthaben<br />

Deckungskapital zum<br />

Zuteilungszeitpunkt<br />

Deckungskapital für jedes<br />

Versicherungsjahr, für das 2002<br />

begonnene Versicherungsjahr<br />

2,5 ‰<br />

6,5 ‰<br />

15,5 ‰<br />

2,0 ‰<br />

5,5 ‰<br />

7,0 ‰<br />

13,0 ‰<br />

5,0 ‰<br />

2,75 ‰<br />

7,3 ‰<br />

19,0 ‰<br />

7,5 ‰<br />

Jährliche Überschussanteile zum Ende des<br />

Versicherungsjahres, bei Versicherungen<br />

gegen Sonderzahlung oder mit Beitragszahlungsdauern<br />

bis zu 19 Jahren erstmals<br />

zum Ende des ersten, bei Beitragszahlungsdauern<br />

ab 20 Jahren erstmals zum Ende<br />

des zweiten Versicherungsjahres;<br />

Tarif 1RG: verzinsliche Ansammlung vor<br />

Ablauf der Aufschubzeit bei Ablauf der<br />

Aufschubzeit wird das angesammelte<br />

Guthaben zur Rentenerhöhung verwendet,<br />

Tarife 2RG, 3RG: Umrechnung in Anteileinheiten<br />

zum jeweiligen Ausgabepreis der<br />

Anteileinheiten und Gutschrift der<br />

Versicherung, die bei Beginn der Rentenzahlung<br />

fällige Zuteilung wird nicht mehr<br />

in Anteileinheiten umgerechnet, es sei<br />

denn, die Verlängerung der Aufschubzeit<br />

wird verlangt.<br />

Jährliche Rentenerhöhungen<br />

Zins-Überschussanteile nach Beginn der<br />

Rentenzahlung, erstmals am Ende des<br />

ersten Jahres nach Rentenbeginn; zum<br />

einen Teil Bildung eines Rentenzuschlags,<br />

der mit Beginn der Rentenzahlung einsetzt,<br />

zum anderen Teil soweit möglich Bildung<br />

von jährlichen Rentenerhöhungen; der<br />

Rentenzuschlag ergibt sich aus dem<br />

Quotienten des rechnungsmäßigen überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals<br />

(bei bereits im Rentenbezug befindlichen<br />

Verträgen unter Berücksichtigung des auf<br />

den Vertrag entfallenden Rentenzuschlagfonds)<br />

und eines modifizierten überschussberechtigten<br />

Deckungskapitals jeweils zu<br />

Beginn der Rentenzahlung (bei bereits im<br />

Rentenbezug befindlichen Verträgen zum<br />

Versicherungsjahreswechsel in 2003).<br />

Die Modifikation besteht in einer Erhöhung<br />

des Rechnungszinses um 0,75 %-Punkte<br />

(2,05 %-Punkte) (bei bereits im Rentenbezug<br />

befindlichen Verträgen um 1,75 %-<br />

Punkte (3,0 %-Punkte). Der Rentenzuschlag<br />

wird in % der garantierten Rente bemessen.<br />

Schluss-Überschussanteil bei Beginn der<br />

Rentenzahlung<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung und<br />

bei vorverlegtem Rentenbeginn werden<br />

reduzierte Leistungen fällig)<br />

115


116<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

8 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Risikoversicherungen und Gewinnverbände R2 und R3 der<br />

Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen sowie Risikoversicherungen der ehemaligen „die individuale<br />

Lebensversicherung AG“<br />

8.1 Gewinnverband R1 Tarif R, Tarif RE mit Beginnjahr vor 1988, Tarife RN, RS mit Beginnjahr vor 1987<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Anrechnung auf den Beitrag<br />

- verzinsliche Ansammlung<br />

Grund-Überschussanteil<br />

Tarif R; Tarife RN, RS mit<br />

Beginnjahr vor 1981<br />

Tarife RN, RS mit Beginnjahr von<br />

1981 bis 1985<br />

Tarife RN, RS mit Beginnjahr 1986,<br />

Tarif RE mit Beginnjahr vor 1988<br />

8.2 Gewinnverband R2 und E1 Tarife RN, RS mit Beginnjahr ab 1987, Tarif RE (Einzelgeschäft) mit Beginn von 1988 bis 1996<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- verzinsliche Ansammlung<br />

Grund-Überschussanteil<br />

Männer Frauen<br />

100 % 120 %<br />

30 %<br />

die Versicherungen nach den Tarifen<br />

R, RN und RS erhalten zusätzlich<br />

einen Todesfallbonus in Höhe von<br />

Männer Frauen<br />

25 % 35 %<br />

Männer Frauen<br />

50 % 55 %<br />

Männer Frauen<br />

60 % 55 %<br />

Männer Frauen<br />

40 % 35 %<br />

8.3 Gewinnverband GR2 und E1 Tarif RF mit Beginnjahr ab 1987<br />

Todesfallbonus<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- verzinsliche Ansammlung<br />

Grund-Überschussanteil<br />

100 %<br />

50 %<br />

bei den Tarifen R und RN in % der<br />

Versicherungssumme, bei den<br />

Tarifen RS und RE in % der jeweils<br />

erreichten Todesfallsumme<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

bei den Tarifen R und RN in % der<br />

Versicherungssumme, beim Tarif RS<br />

in % der jeweils erreichten Todesfallsumme<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

beim Tarif RN in % der<br />

Versicherungssumme, bei den<br />

Tarifen RS und RE in % der jeweils<br />

erreichten Todesfallsumme<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Versicherungssumme<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des<br />

Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall<br />

vereinbarten Leistung<br />

jährliche Überschussanteile anteilig mit<br />

jeder Beitragszahlung, bei vor 1981<br />

abgeschlossenen Versicherungen zusätzlich<br />

bei Beendigung der Versicherung durch<br />

Kündigung zum Ende des Versicherungsjahres<br />

verzinsliche Ansammlung, für beitragsfreie<br />

Versicherungen Todesfallbonus<br />

Todesfallbonus für beitragsfreie<br />

Versicherungen, für beitragspflichtige<br />

Versicherungen verzinsliche Ansammlung,<br />

ab Beginnjahr 1983 Anrechnung auf den<br />

Beitrag<br />

im Regelfall Todesfallbonus, alternativ bei<br />

beitragspflichtigen Versicherungen<br />

verzinsliche Ansammlung<br />

im Regelfall Todesfallbonus bei Eintritt des<br />

Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall<br />

vereinbarten Leistung<br />

alternativ bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen nach Tarif RN und RS<br />

jährliche Überschussanteile anteilig mit<br />

jeder Beitragszahlung<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

im Regelfall Todesfallbonus bei Eintritt des<br />

Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall<br />

vereinbarten Leistung<br />

alternativ bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen jährliche Überschussanteile<br />

mit jeder Beitragszahlung


8.4 Gewinnverband E2<br />

Tarife RN, RS mit Beginn von Ende 1996 bis zum 30.6.2000<br />

8.5 Gewinnverband R2 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarife RN, RS als Kollektivversicherungen mit Beginn von Ende 1996 bis zum 30.6.2000<br />

8.6 Gewinnverband E3<br />

Tarife RN, RS mit Beginn ab 1.7.2000<br />

8.7 Gewinnverband R3 der Bestandsgruppe Kollektiv-Kapitalversicherungen<br />

Tarife RN, RS als Kollektivversicherungen mit Beginn ab 1.7.2000<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus<br />

Laufende Überschussanteile<br />

- verzinsliche Ansammlung<br />

Grund-Überschussanteil<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- laufender Überschussanteil<br />

Todesfallbonus<br />

Tarife Ri und RiF<br />

Tarife RiA, RiE und RiFE<br />

125 %<br />

35 %<br />

40 %<br />

65 %<br />

9 Restschuldversicherungen im Abrechnungsverband Risikoversicherungen bzw.<br />

Bestandsgruppe Restschuldversicherungen<br />

Restschuldversicherungen des Rahmenvertragsgeschäfts mit Beginnjahr ab 1988 (Tarif RE)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Todesfallbonus Todesfallbonus bei Eintritt des<br />

Männer Frauen<br />

60 % 60 %<br />

jeweils erreichte<br />

Todesfallsumme<br />

10 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Bauspar-Risikoversicherungen<br />

10.1 Tarif RB (Abrechnungsverband Bauspar-Risikoversicherungen und Gewinnverband E1)<br />

beim Tarif RN in % der Versicherungssumme,<br />

beim Tarif RS in % der<br />

jeweils erreichten Todesfallsumme<br />

überschussberechtigter<br />

Ratenbeitrag<br />

8.8 Risikoversicherungen im Abrechnungsverband Großlebensversicherungen bzw. Bestandsgruppe Risikoversicherungen der ehemaligen<br />

„die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

bei Tarifen mit gleichbleibender<br />

Versicherungssumme in % der<br />

Versicherungssumme, bei Tarifen mit<br />

flexibler Versicherungssumme in %<br />

der im jeweiligen Versicherungsjahr<br />

geltenden Versicherungssumme<br />

Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall<br />

vereinbarten Leistung<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile 50 %<br />

jährliche Überschussanteile mit der<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

im Regelfall Todesfallbonus bei Eintritt<br />

des Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall<br />

vereinbarten Leistung<br />

alternativ bei beitragspflichtigen<br />

Versicherungen laufende Überschussanteile<br />

mit jeder Beitragszahlung<br />

laufende Überschussanteile anteilig mit<br />

jeder Beitragszahlung<br />

Todesfallbonus bei Eintritt des<br />

Versicherungsfalles;<br />

Aufstockung der für den Todesfall<br />

vereinbarten Leistung<br />

im Regelfall Anrechnung auf den Beitrag<br />

oder verzinsliche Ansammlung, alternativ<br />

Todesfallbonus; bei vorzeitig beitragsfrei<br />

gestellten Versicherungen Todesfallbonus<br />

Todesfallbonus<br />

Beitragszahlung;<br />

Anrechnung auf den Beitrag<br />

117


118<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

10.2 Tarif RB (Gewinnverband E2)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Jährliche Überschussanteile 40 %<br />

jährliche Überschussanteile mit der<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag<br />

Beitragszahlung;<br />

Anrechnung auf den Beitrag<br />

11 Abrechnungsverband bzw. Bestandsgruppe Berufsunfähigkeits-Versicherungen und Bestandsgruppe<br />

Kollektiv-Berufsunfähigkeits-Versicherungen<br />

11.1 Tarife BU, BUA des Gewinnverbandes E1 der Bestandsgruppe Berufsunfähigkeits-Versicherungen<br />

(Versicherungsbeginne von 1995 bis Ende 2000)<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Beitragspflichtige Versicherungen:<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Beitragsfreie Versicherungen:<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

25 % für die bis einschließlich 1993<br />

zurückgelegten Versicherungsjahre;<br />

für jedes ab Januar 1993 bis 2002<br />

begonnene Versicherungsjahr gelten<br />

folgende Sätze:<br />

Endalter bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer bis 40 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 25 % 30 %<br />

25 bis 29 J.: 20 % 23 %<br />

30 bis 34 J.: 15 % 15 %<br />

35 bis 39 J.: 13 % 13 %<br />

Endalter bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer über 40 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 38 % 45 %<br />

25 bis 29 J.: 30 % 35 %<br />

30 bis 34 J.: 23 % 25 %<br />

35 bis 39 J.: 18 % 20 %<br />

40 bis 44 J.: 15 % 15 %<br />

45 bis 49 J.: 10 % 10 %<br />

ab 50 Jahre: 8 % 8 %<br />

Für die ab 2003 begonnenen<br />

Versicherungsjahre gelten folgende<br />

Sätze:<br />

Endalter bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer bis 40 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 12 (25) % 15 (30) %<br />

25 bis 29 J.: 10 (20) % 11 (23) %<br />

30 bis 34 J.: 7 (15) % 7 (15) %<br />

35 bis 39 J.: 6 (13) % 6 (13) %<br />

Endalter bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer über 40 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 19 (38) % 22 (45) %<br />

25 bis 29 J.: 15 (30) % 17 (35) %<br />

30 bis 34 J.: 11 (23) % 12 (25) %<br />

35 bis 39 J.: 9 (18) % 10 (20) %<br />

40 bis 44 J.: 7 (15) % 7 (15) %<br />

45 bis 49 J.: 5 (10) % 5 (10) %<br />

ab 50 Jahre: 4 (8) % 4 (8) %<br />

1,5 % (2,55 %)<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Tod oder Rückkauf werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

Zins-Überschussanteile zu Beginn des<br />

Versicherungsjahres, erstmalig nachdem<br />

die Rente für ein volles Versicherungsjahr<br />

geleistet wurde;<br />

jährliche Rentenerhöhungen


11.2 Bestandsgruppe Berufsunfähigkeits-Versicherungen, Gewinnverband E2<br />

11.3 Bestandsgruppe Kollektiv-Berufsunfähigkeits-Versicherungen, Gewinnverband BV1<br />

jeweils Tarif BU mit Beginn von Ende 2000 bis Ende 2002<br />

Beitragspflichtige Versicherungen<br />

und aufgrund abgekürzter<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Bonusrente<br />

Beitragsfreie Versicherungen<br />

(mit Ausnahme der aufgrund<br />

abgekürzter Beitragszahlungsdauer<br />

beitragsfreien)<br />

Versicherungen der Aktiven:<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Versicherungen der<br />

Berufsunfähigen:<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Für die bis 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre gelten folgende<br />

Sätze:<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre: 15 %<br />

10 bis 19 Jahre: 25 %<br />

20 bis 29 Jahre: 50 %<br />

ab 30 Jahre: 100 %<br />

Für die ab 2003 begonnenen<br />

Versicherungsjahre gelten folgende<br />

Sätze:<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre: 0 (15 %)<br />

10 bis 19 Jahre: 0 (25 %)<br />

20 bis 29 Jahre: 0 (50 %)<br />

ab 30 Jahre: 0 (100 %)<br />

Für Beitragszahlungsdauern unter<br />

5 Jahren reduzieren sich die Sätze<br />

um jeweils 1/5 für jedes Jahr, das<br />

die Beitragszahlungsdauer unter<br />

5 Jahren liegt<br />

50 %<br />

1 % (2 %)<br />

1,75 % (2,8 %)<br />

überschussberechtigter Jahresbeitrag<br />

für jedes Versicherungsjahr<br />

jeweils garantierte<br />

Berufsunfähigkeitsrente<br />

Jahresrente für jedes beitragsfreie<br />

Versicherungsjahr<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Tod oder Rückkauf werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

Bonusrente:<br />

Erhöhung der zu zahlenden Berufsunfähigkeitsrente<br />

bei Beginn der Leistungspflicht<br />

Zins-Überschussanteile zu Beginn des<br />

Versicherungsjahres, erstmalig nachdem<br />

die Rente für ein volles Versicherungsjahr<br />

geleistet wurde;<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

119


120<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

11.4 Bestandsgruppe Berufsunfähigkeits-Versicherungen, Gewinnverband E3<br />

11.5 Bestandsgruppe Kollektiv-Berufsunfähigkeits-Versicherung, Gewinnverband BV2<br />

jeweils Tarif BU mit Beginn ab Anfang 2003<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Beitragspflichtige Versicherungen<br />

und aufgrund abgekürzter<br />

Beitragszahlungsdauer<br />

beitragsfreie Versicherungen<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Bonusrente<br />

Beitragsfreie Versicherungen<br />

(mit Ausnahme der aufgrund<br />

abgekürzter Beitragszahlungsdauer<br />

beitragsfreien)<br />

Versicherungen der Aktiven:<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Versicherungen der<br />

Berufsunfähigen:<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Berufsgruppe Männer Frauen<br />

1 1,07 % 1,07 %<br />

2 1,07 % 1,07 %<br />

3 1,00 % 1,07 %<br />

4 1,00 % 1,07 %<br />

jeweils mit der Anzahl aller ab dem<br />

5. Versicherungsjahr vereinbarten<br />

Versicherungsjahre multipliziert und<br />

im Verhältnis von Beitragszahlungszu<br />

Versicherungsdauer gewichtet<br />

Berufsgruppe Männer Frauen<br />

1 42 % 42 %<br />

2 42 % 42 %<br />

3 33 % 42 %<br />

4 33 % 42 %<br />

1 %<br />

1,75 %<br />

überschussberechtigter<br />

Jahresbeitrag für jedes<br />

Versicherungsjahr<br />

jeweils garantierte<br />

Berufsunfähigkeitsrente<br />

Jahresrente für jedes beitragsfreie<br />

Versicherungsjahr<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer<br />

(bei vorzeitiger Vertragsbeendigung durch<br />

Tod oder Rückkauf werden reduzierte<br />

Leistungen fällig)<br />

Bonusrente:<br />

Erhöhung der zu zahlenden<br />

Berufsunfähigkeitsrente bei Beginn der<br />

Leistungspflicht<br />

Zins-Überschussanteile zu Beginn des<br />

Versicherungsjahres, erstmalig nachdem<br />

die Rente für ein volles Versicherungsjahr<br />

geleistet wurde;<br />

jährliche Rentenerhöhungen


WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

12 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZV) sowie Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen (BUZV)<br />

der ehemaligen "die individuale Lebensversicherung AG"<br />

12.1 Beitragspflichtige Versicherungen und aufgrund abgekürzter Beitragszahlungsdauer beitragsfreie Versicherungen<br />

(ohne Versicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“)<br />

FI-, NI-, LI-, FLI-, RNI-, RSI- und KI-Tarife mit Beginnjahr vor 1995 oder Bedingungen für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung mit Auflagedatum<br />

„BUZVB (10.94)“<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- Beitragsbefreiungsrente<br />

(nicht dynamischer BUZV-Tarif) und<br />

Berufsunfähigkeitsrente mit gleicher<br />

Versicherungs- und Leistungsdauer<br />

- Beitragsbefreiungsrente<br />

(dynamischer BUZV-Tarif)<br />

- Berufsunfähigkeitsrente mit<br />

gegenüber der Leistungsdauer<br />

abgekürzter Versicherungsdauer<br />

- Beitragsbefreiungsrente<br />

(nicht dynamischer BUZV-Tarif) und<br />

Berufsunfähigkeitsrente mit gleicher<br />

Versicherungs- und Leistungsdauer<br />

Bezugsgröße ist der Jahresbeitrag der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

(BUZV) für jedes Versicherungsjahr. Für die bis einschließlich 1993 zurückgelegten<br />

vollen Versicherungsjahre gilt ein Überschussanteil-Satz von einheitlich 40 %,<br />

für die ab Januar 1993 bis 2002 begonnenen Versicherungsjahre gelten die<br />

nachstehenden Überschussanteil-Sätze:<br />

Endalter bei Ablauf der Versicherungsrungsdauer<br />

bis 40 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 0 % 60 %<br />

25 bis 29 J.: 0 % 20 %<br />

30 bis 34 J.: 0 % 0 %<br />

35 bis 39 J.: 0 % 0 %<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 0 % 70 %<br />

25 bis 29 J.: 0 % 20 %<br />

30 bis 34 J.: 0 % 0 %<br />

35 bis 39 J.: 0 % 0 %<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 40 % 90 %<br />

25 bis 29 J.: 25 % 60 %<br />

30 bis 34 J.: 25 % 30 %<br />

35 bis 39 J.: 25 % 30 %<br />

Für die ab 2003 begonnenen Versicherungsjahre gelten die nachstehenden<br />

Überschussanteil-Sätze:<br />

Endalter bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

bis 40 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 0 (0) % 30 (60) %<br />

25 bis 29 J.: 0 (0) % 10 (20) %<br />

30 bis 34 J.: 0 (0) % 0 (0) %<br />

35 bis 39 J.: 0 (0) % 0 (0) %<br />

Endalter bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

über 40 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 60 % 150 %<br />

25 bis 29 J.: 30 % 100 %<br />

30 bis 34 J.: 20 % 60 %<br />

35 bis 39 J.: 15 % 40 %<br />

40 bis 44 J.: 5 % 20 %<br />

45 bis 49 J.: 0 % 10 %<br />

ab 50 Jahre: 0 % 0 %<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 100 % 225 %<br />

25 bis 29 J.: 70 % 150 %<br />

30 bis 34 J.: 40 % 90 %<br />

35 bis 39 J.: 20 % 60 %<br />

40 bis 44 J.: 10 % 30 %<br />

45 bis 49 J.: 0 % 15 %<br />

ab 50 Jahre: 0 % 0 %<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 70 % 150 %<br />

25 bis 29 J.: 50 % 100 %<br />

30 bis 34 J.: 30 % 70 %<br />

35 bis 39 J.: 20 % 50 %<br />

40 bis 44 J.: 10 % 30 %<br />

45 bis 49 J.: 0 % 10 %<br />

ab 50 Jahre: 0 % 0 %<br />

Endalter bei Ablauf der Versicherungsdauer<br />

über 40 Jahre:<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 30 (60) % 75 (150)%<br />

25 bis 29 J.: 15 (30) % 50 (100)%<br />

30 bis 34 J.: 10 (20) % 30 (60) %<br />

35 bis 39 J.: 7 (15) % 20 (40) %<br />

40 bis 44 J.: 2 (5) % 10 (20) %<br />

45 bis 49 J.: 0 (0) % 5 (10) %<br />

ab 50 Jahre: 0 (0) % 0 (0) %<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer der BUZV<br />

(bei vorzeitiger Beendigung der BUZV<br />

werden reduzierte Leistungen fällig,<br />

mindestens jedoch der in 1989 erreichte<br />

Wert)<br />

121


122<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Beitragsbefreiungsrente<br />

(dynamischer BUZV-Tarif)<br />

- Berufsunfähigkeitsrente mit<br />

gegenüber der Leistungsdauer<br />

abgekürzter Versicherungsdauer<br />

wJ-, zb-, zi-, FJ-, NJ-, LJ-, AJ-, BJ- und M-Tarife<br />

Modifizierte Werte<br />

- wJ- und zb-Tarife<br />

- zi-, FJ-, NJ-, LJ-, AJ-, BJ- und<br />

M-Tarife<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 0 (0) % 35 (70) %<br />

25 bis 29 J.: 0 (0) % 10 (20) %<br />

30 bis 34 J.: 0 (0) % 0 (0) %<br />

35 bis 39 J.: 0 (0) % 0 (0) %<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 20 (40) % 45 (90) %<br />

25 bis 29 J.: 12 (25) % 30 (60) %<br />

30 bis 34 J.: 12 (25) % 15 (30) %<br />

35 bis 39 J.: 12 (25) % 15 (30) %<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 50(100)% 112(225)%<br />

25 bis 29 J.: 35 (70) % 75(150) %<br />

30 bis 34 J.: 20 (40) % 45 (90) %<br />

35 bis 39 J.: 10 (20) % 30 (60) %<br />

40 bis 44 J.: 5 (10) % 15 (30) %<br />

45 bis 49 J.: 0 (0) % 7 (15) %<br />

ab 50 Jahre: 0 (0) % 0 (0) %<br />

Eintrittsalter Männer Frauen<br />

bis 24 Jahre: 35 (70) % 75(150)%<br />

25 bis 29 J.: 25 (50) % 50(100)%<br />

30 bis 34 J.: 15 (30) % 35 (70) %<br />

35 bis 39 J.: 10 (20) % 25 (50) %<br />

40 bis 44 J.: 5 (10) % 15 (30) %<br />

45 bis 49 J.: 0 (0) % 5 (10 )%<br />

ab 50 Jahre: 0 (0) % 0 (0) %<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- Beitragsbefreiungsrente<br />

Die vorstehenden Werte der FI-, NI-, LI-, FLI-, RNI-, RSI- und KI-Tarife mit Beginnjahr<br />

vor 1995 oder Bedingungen für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

mit Auflagedatum „BUZVB (10.94)“ werden wie folgt erhöht (+) bzw. vermindert<br />

(-), soweit sich keine negativen Werte ergeben:<br />

Eintrittsalter<br />

bis 25 Jahre: – 5 %<br />

26 bis 40 Jahre: + 8 %<br />

ab 41 Jahre: + 21 %<br />

alle – 5 %<br />

FLI-, KI-, KSI-, ARI-, RNI- und RSI-Tarife mit Beginn von 1995 bis 30.6.2000 (ausgenommen Versicherungen mit Bedingungen für die Berufsunfähigkeits-<br />

Zusatzversicherung mit Auflagedatum „BUZVB (10.94)“)<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Bezugsgröße ist der Jahresbeitrag der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

(BUZV) für jedes Versicherungsjahr; die nachstehenden Überschussanteil-Sätze<br />

gelten für jedes vollendete Versicherungsjahr der BUZV<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre:<br />

10 bis 19 J.<br />

ab 20 Jahre:<br />

für die bis 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

33 %<br />

66 %<br />

100 %<br />

für die ab 2003 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

29 % (33 %)<br />

58 % (66 %)<br />

70 % (100 %)<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer der BUZV<br />

(bei vorzeitiger Beendigung der BUZV<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)


WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

- Berufsunfähigkeitsrente<br />

Bonusrente<br />

für die bis 2002 begonnenen Versicherungsjahre<br />

Endalter bei Ablauf<br />

der Versicherungsdauer<br />

bis 59 Jahre:<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre: 4 %<br />

10 bis 19 J.: 5 %<br />

20 bis 29 J.: 10 %<br />

ab 30 Jahre: 20 %<br />

für die ab 2003 begonnenen Versicherungsjahre<br />

Endalter bei Ablauf<br />

der Versicherungsdauer<br />

bis 59 Jahre:<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre: 0 % (4 %)<br />

10 bis 19 J.: 0 % (5 %)<br />

20 bis 29 J.: 0 % (10 %)<br />

ab 30 Jahre: 0 % (20 %)<br />

25 % der Berufsunfähigkeitsrente für von 1997 bis 2002 eingetretene und 2003<br />

eintretende Berufsunfähigkeitsfälle<br />

10 % der Berufsunfähigkeitsrente für 1996 eingetretene Berufsunfähigkeitsfälle<br />

FLI-, KI-, ARI-, RNI- und RSI-Tarife mit Beginn ab 1.7.2000 bis Ende 2002<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- Beitragsbefreiungsrente<br />

- Berufsunfähigkeitsrente<br />

Bonusrente<br />

Endalter bei Ablauf<br />

der Versicherungsdauer<br />

ab 60 Jahre:<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre: 4 %<br />

10 bis 19 J.: 8 %<br />

20 bis 29 J.: 25 %<br />

ab 30 Jahre: 50 %<br />

Endalter bei Ablauf<br />

der Versicherungsdauer<br />

ab 60 Jahre:<br />

Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre: 0 % (4 %)<br />

10 bis 19 J.: 0 % (8 %)<br />

20 bis 29 J.: 0 % (25 %)<br />

ab 30 Jahre: 0 % (50 %)<br />

Bezugsgröße ist der Jahresbeitrag der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

(BUZV) für jedes Versicherungsjahr; die nachstehenden Überschussanteil-Sätze<br />

gelten für jedes vollendete Versicherungsjahr der BUZV<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre:<br />

10 bis 19 J.:<br />

20 bis 29 J.:<br />

ab 30 Jahre:<br />

bei Versicherungsdauer<br />

bis 9 Jahre:<br />

10 bis 19 J.:<br />

20 bis 29 J.:<br />

ab 30 Jahre:<br />

50 % der Berufsunfähigkeitsrente<br />

Bonusrente;<br />

Erhöhung der zu zahlenden Berufsunfähigkeitsrente<br />

bei Beginn der Leistungspflicht<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

für die bis 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

30 %<br />

60 %<br />

100 %<br />

150 %<br />

für die bis 2002 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

15 %<br />

25 %<br />

50 %<br />

100 %<br />

für die ab 2003 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

15 % (30) %<br />

35 % (60) %<br />

50 % (100) %<br />

50 % (150) %<br />

für die ab 2003 begonnenen<br />

Versicherungsjahre<br />

0 % (15) %<br />

0 % (25) %<br />

0 % (50) %<br />

0 % (100) %<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer der BUZV<br />

(bei vorzeitiger Beendigung der BUZV<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Bonusrente;<br />

Erhöhung der zu zahlenden Berufsunfähigkeitsrente<br />

bei Beginn der Leistungspflicht<br />

123


124<br />

WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

FLI-, KI-, ARI-, RNI- und RSI-Tarife mit Beginn ab Anfang 2003<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

- Beitragsbefreiungsrente<br />

- Berufsunfähigkeitsrente<br />

Bonusrente<br />

Bezugsgröße ist der jeweilige Jahresbeitrag der Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

(BUZV) für jedes Versicherungsjahr; die nachstehenden Überschussanteil-Sätze<br />

gelten für jedes vollendete Versicherungsjahr der BUZV<br />

Berufsgruppe Männer Frauen<br />

1 3,21 % 3,21 %<br />

2 3,21 % 3,21 %<br />

3 3,00 % 3,21 %<br />

4 3,00 % 3,21 %<br />

jeweils mit der Anzahl aller ab dem 5. Versicherungsjahr vereinbarten<br />

Versicherungsjahre multipliziert und im Verhältnis von Beitragszahlungs-<br />

zu Versicherungsdauer gewichtet<br />

Berufsgruppe Männer Frauen<br />

1 1,07 % 1,07 %<br />

2 1,07 % 1,07 %<br />

3 1,00 % 1,07 %<br />

4 1,00 % 1,07 %<br />

jeweils mit der Anzahl aller ab dem 5. Versicherungsjahr vereinbarten<br />

Versicherungsjahre multipliziert und im Verhältnis von Beitragszahlungs-<br />

zu Versicherungsdauer gewichtet<br />

Berufsgruppe Männer Frauen<br />

1 42 % 42 %<br />

2 42 % 42 %<br />

3 33 % 42 %<br />

4 33 % 42 %<br />

jeweils der garantierten Berufsunfähigkeitsrente<br />

12.2 Beitragsfreie Versicherungen mit Ausnahme der aufgrund abgekürzter Beitragszahlungsdauer beitragsfreien,<br />

(ohne Versicherungen der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Versicherungen der Aktiven:<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife mit Beginnjahr ab 1995<br />

(ausgenommen Versicherungen mit<br />

Bedingungen für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

mit<br />

Auflagedatum „BUZVB (10.94)“)<br />

übrige Tarife<br />

Versicherungen der Berufsunfähigen,<br />

sofern keine Berufsunfähigkeitsrente<br />

gezahlt wird:<br />

Schluss-Überschussanteil<br />

Tarife mit Beginn von 1995<br />

bis 30.6.2000 (ausgenommen<br />

Versicherungen mit Bedingungen<br />

für die Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung<br />

mit Auflagedatum<br />

„BUZVB (10.94)“)<br />

übrige Tarife<br />

1 % (2 %) der Jahresrente für jedes beitragsfreie Versicherungsjahr<br />

1/10 des Prozentsatzes für beitragspflichtige Versicherungen (ohne Berücksichtigung<br />

der modifizierten Werte für die wJ-, zb-, zi-, FJ-, NJ-, LJ-, AJ-, BJ- und<br />

M-Tarife) bezogen auf die Jahresrente für jedes beitragsfreie Versicherungsjahr<br />

Bezugsgröße ist die jährliche Beitragsbefreiungsrente; die nachstehenden<br />

Überschussanteil-Sätze gelten für jedes volle Versicherungsjahr, in dem als<br />

Leistung aus der BUZV nur die Beitragsbefreiung gewährt wurde<br />

10 % (20 %); für die bis 2002 begonnenen Versicherungsjahre gilt ein Satz<br />

von 20 %<br />

12 % (25 %); für die bis 2002 begonnenen Versicherungsjahre gilt ein Satz von<br />

25 %<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf der<br />

Versicherungsdauer der BUZV<br />

(bei vorzeitiger Beendigung der BUZV<br />

werden reduzierte Leistungen fällig)<br />

Bonusrente;<br />

Erhöhung der zu zahlenden Berufsunfähigkeitsrente<br />

bei Beginn der Leistungspflicht<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

der Versicherungsdauer der BUZV<br />

(bei vorzeitiger Beendigung der BUZV<br />

werden reduzierte Leistungen fällig,<br />

mindestens jedoch der in 1989 erreichte<br />

Wert)<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf<br />

der Versicherungsdauer der BUZV<br />

(bei vorzeitiger Beendigung der BUZV<br />

werden reduzierte Leistungen fällig,<br />

mindestens jedoch der in 1989 erreichte<br />

Wert)


WEITERE ANGABEN ZUM ANHANG<br />

Überschussanteil Bezugsgröße und Überschussanteil-Satz Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

Versicherungen der Berufsunfähigen,<br />

sofern eine Berufsunfähigkeitsrente<br />

gezahlt wird:<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

- Zins-Überschussanteil<br />

Tarife mit Beginn ab 1.7.2000<br />

Tarife mit Beginn von 1995 bis<br />

30.6.2000 (ausgenommen<br />

Versicherungen mit Bedingungen<br />

für die Berufsunfähigkeits-Zusatz<br />

versicherung mit Auflagedatum<br />

„BUZVB (10.94)“)<br />

sonstige FI-, NI-, FLI-, RNI-, RSI-<br />

und KI-Tarife<br />

übrige Tarife<br />

überschussberechtigtes Deckungskapital<br />

1,75 % (2,80 %)<br />

1,0 % (2,05 %)<br />

1,5 % (2,55 %)<br />

2,0 % (3,05 %)<br />

12.3 Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherunen (BUZV) der ehemaligen „die individuale Lebensversicherung AG“<br />

Versicherungen der Aktiven:<br />

– Jährliche Überschussanteile<br />

– Schluss-Überschussanteil<br />

–Versicherungen der<br />

Berufsunfähigen:<br />

Anteil für Beitragsbefreiung:<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

– Zins-Überschussanteil<br />

– Sofern eine Berufsunfähigkeitsrente<br />

gezahlt wird:<br />

Jährliche Überschussanteile<br />

– Zins-Überschussanteil<br />

7,5 % (15 %)<br />

12 % (25 %)<br />

Kürzung um 7,5 %-Punkte<br />

1,5 % (2,55 %)<br />

1,5 % (2,55 %)<br />

überschussberechtigter<br />

BUZV-Jahresbeitrag<br />

gezahlte BUZV-Beitragssumme für<br />

die voll zurückgelegten Versicherungsjahre,<br />

für die bis 2002<br />

begonnenen Versicherungsjahre<br />

gilt ein Satz von 25 %;<br />

bei Versicherungen mit abgekürzter<br />

Beitragszahlungsdauer wird als<br />

Maßstab der fiktive Beitragsaufwand<br />

einer entsprechenden beitragspflichtigen<br />

Versicherung mit übereinstimmender<br />

Versicherungs- und Beitragszahlungsdauer<br />

zugrunde gelegt.<br />

bei Versicherungen mit gegenüber<br />

der Leistungsdauer abgekürzter<br />

Versicherungsdauer im Falle des<br />

Eintritts der Berufsunfähigkeit<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital der<br />

Beitragsbefreiungsrente<br />

überschussberechtigtes<br />

Deckungskapital der<br />

Berufsunfähigkeitsrente<br />

Zins-Überschussanteile zu Beginn des<br />

Versicherungsjahres, erstmalig nachdem<br />

die Rente für ein volles Versicherungsjahr<br />

geleistet wurde;<br />

jährliche Rentenerhöhungen<br />

Überschussanteil Überschussanteil-Satz Bezugsgröße Zuteilung und Verwendung im Regelfall<br />

jährliche Überschussanteile anteilig mit<br />

jeder Beitragszahlung;<br />

Anrechnung des laufenden Überschussanteils<br />

auf den Beitrag<br />

Schluss-Überschussanteil bei Ablauf,<br />

Rückkauf, Tod oder Eintritt der Berufsunfähigkeit<br />

ab Beginn des 2. Versicherungsjahres<br />

Zins- und Ansammlungs-Überschussanteile<br />

zu Beginn jedes Versicherungsjahres,<br />

erstmals zu Beginn des Versicherungsjahres,<br />

das frühestens ein Jahr nach<br />

Beginn der Beitragsbefreiung beginnt;<br />

verzinsliche Ansammlung der jährlichen<br />

Überschussanteile<br />

Zins-Überschussanteile zu Beginn jedes<br />

Versicherungsjahres, erstmals zu Beginn<br />

des Versicherungsjahres, das frühestens<br />

ein Jahr nach Rentenbeginn beginnt;<br />

Verwendung der jährlichen Überschussanteile<br />

zur sofortigen Rentenerhöhung<br />

125


Wir haben den Jahresabschluss unter<br />

Einbeziehung der Buchführung und den<br />

Lagebericht der Aachener und Münchener<br />

Lebensversicherung Aktiengesellschaft,<br />

Aachen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar<br />

bis 31. Dezember 2002 geprüft. Die Buchführung<br />

und die Aufstellung von Jahresabschluss<br />

und Lagebericht nach den deutschen<br />

handelsrechtlichen Vorschriften, insbesondere<br />

nach § 341 ff. HGB und der<br />

RechVersV, sowie den ergänzenden Regelungen<br />

in der Satzung liegen in der Verantwortung<br />

des Vorstands der Gesellschaft.<br />

Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage<br />

der von uns durchgeführten Prüfung eine<br />

Beurteilung über den Jahresabschluss unter<br />

Einbeziehung der Buchführung und über<br />

den Lagebericht abzugeben.<br />

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung<br />

nach § 341 k in Verbindung mit § 317 HGB<br />

unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer<br />

(IDW) festgestellten deutschen<br />

Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung<br />

sowie ergänzender Verlautbarungen<br />

der BAFin vorgenommen. Danach ist die<br />

Prüfung so zu planen und durchzuführen,<br />

dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich<br />

auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss<br />

unter Beachtung der Grundsätze<br />

ordnungsmäßiger Buchführung und durch<br />

den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-,<br />

Finanz- und Ertragslage wesentlich<br />

auswirken, mit hinreichender Sicherheit<br />

Düsseldorf, den 30. Januar 2003<br />

PwC Deutsche Revision<br />

Aktiengesellschaft<br />

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft<br />

(A. Hofmann)<br />

Wirtschaftsprüfer<br />

BESTÄTIGUNGSVERMERK DER WIRTSCHAFTSPRÜFER<br />

BESTÄTIGUNGSVERMERK<br />

erkannt werden. Bei der Festlegung der<br />

Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse<br />

über die Geschäftstätigkeit und über das<br />

wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der<br />

Gesellschaft sowie die Erwartungen über<br />

mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen<br />

der Prüfung werden die Wirksamkeit des<br />

rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems<br />

sowie Nachweise für die<br />

Angaben in Buchführung, Jahresabschluss<br />

und Lagebericht überwiegend auf der Basis<br />

von Stichproben beurteilt. Die Prüfung<br />

umfasst die Beurteilung der angewandten<br />

Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen<br />

Einschätzungen des Vorstands sowie<br />

die Würdigung der Gesamtdarstellung des<br />

Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir<br />

sind der Auffassung, dass unsere Prüfung<br />

eine hinreichend sichere Grundlage für unsere<br />

Beurteilung bildet.<br />

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen<br />

geführt.<br />

Nach unserer Überzeugung vermittelt der<br />

Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze<br />

ordnungsmäßiger Buchführung ein<br />

den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes<br />

Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage<br />

der Gesellschaft. Der Lagebericht<br />

gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung<br />

von der Lage der Gesellschaft und stellt<br />

die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend<br />

dar.<br />

(C. Sack)<br />

Wirtschaftsprüfer<br />

127


128<br />

MANDATE<br />

AUFSICHTSRAT<br />

Mandate in anderen gesetzlich zu bildenden<br />

Aufsichtsräten bei inländischen<br />

Gesellschaften<br />

Mandate in vergleichbaren in- und<br />

ausländischen Kontrollgremien von<br />

Wirtschaftsunternehmen<br />

Dr. Michael Kalka<br />

Vorsitzender<br />

– Aachener und Münchener Versicherung<br />

AG, Aachen (Vorsitzender)<br />

– AMB Generali Informatik Services GmbH,<br />

Aachen<br />

– Deutsche Bausparkasse Badenia AG,<br />

Karlsruhe<br />

– Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft<br />

DVAG, Frankfurt am Main<br />

– Thuringia Generali Versicherung AG,<br />

München<br />

– Volksfürsorge Deutsche<br />

Lebensversicherung AG, Hamburg<br />

Karl-Rupert Hasenkopf<br />

stellv. Vorsitzender<br />

Dr. Sergio Balbinot<br />

– AMB Generali Holding AG, Aachen<br />

– Aachener und Münchener Versicherung<br />

AG, Aachen<br />

– Commerzbank AG, Frankfurt am Main<br />

– Generali Lloyd AG (Holding), München<br />

– Assicurazioni Generali S.p.A, Triest/Italien<br />

– Banco Vitalicio de España,<br />

Barcelona/Spanien<br />

– Europ Assistance Holding S.A.,<br />

Paris/Frankreich<br />

– Generali China Holding S.p.A., Triest/Italien<br />

– Generali España Holding de Entidades de<br />

Seguros, S.A., Madrid/Spanien<br />

– Generali Finance B.V.,<br />

Diemen/Niederlande<br />

– Generali France Holding S.A.,<br />

Paris/Frankreich<br />

– Generali (Schweiz) Holding,<br />

Adliswil/Schweiz<br />

– Generali Sigorta A.S., Istanbul/Türkei<br />

– Generali Vienna Holding AG,<br />

Wien/Österreich<br />

– Graafschap Holland Participatie<br />

Maatschappij N.V., Diemen/Niederlande<br />

– La Estrella S. A. de Seguros y Reaseguros,<br />

Madrid/Spanien<br />

– Migdal Insurance Company Ltd.,<br />

Tel Aviv/Israel<br />

– Migdal Insurance Holding Ltd.,<br />

Tel Aviv/Israel<br />

– Migdal Investements Management 2001<br />

Ltd., Tel Aviv/Israel<br />

– Transocean Holding Corporation,<br />

New York/ USA<br />

Paul Dieter Bock<br />

Dr. Hans Jäger<br />

– United Technologies Holding GmbH, Berlin<br />

Christa Just


Dr. Dr. h. c. Wolfgang Kaske<br />

– Aachener und Münchener<br />

Versicherung AG, Aachen<br />

– AMB Generali Holding AG,<br />

Aachen (Vorsitzender)<br />

– CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG,<br />

Köln (Vorsitzender)<br />

– Deutsche Bausparkasse Badenia AG,<br />

Karlsruhe<br />

– Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft<br />

DVAG, Frankfurt am Main<br />

– Thuringia Generali Versicherung AG,<br />

München<br />

– U.C.A. AG, München<br />

– Volksfürsorge Deutsche<br />

Lebensversicherung AG, Hamburg<br />

Judith Kerschbaumer<br />

Thomas Körber<br />

Dietmar Meister<br />

– AM Generali Invest Kapitalanlagegesellschaft<br />

mbH, Köln (Vorsitzender)<br />

– COSMOS Krankenversicherung AG,<br />

Saarbrücken (Vorsitzender)<br />

– COSMOS Lebensversicherungs-AG,<br />

Saarbrücken (Vorsitzender)<br />

– COSMOS Versicherung AG, Saarbrücken<br />

(Vorsitzender)<br />

– Deutsche Bausparkasse Badenia AG,<br />

Karlsruhe (Vorsitzender)<br />

– Generali Lloyd AG (Holding), München<br />

– Protektor Lebensversicherung AG,<br />

München<br />

– Thuringia Generali Lebensversicherung<br />

AG, München<br />

– Volksfürsorge Deutsche<br />

Lebensversicherung AG, Hamburg<br />

– Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung<br />

AG, Hamburg<br />

– Volksfürsorge Holding AG, Hamburg<br />

– AMB Generali Finanzanlagen-<br />

Management GmbH, Köln (Vorsitzender)<br />

– AMB Generali Immobilien GmbH, Köln<br />

(Vorsitzender)<br />

– AM Prudence S. A.,<br />

Neuilly sur Seine/Frankreich<br />

– GLL Real Estate Partners GmbH, München<br />

Dr. Reinfried Pohl<br />

– AMB Generali Holding AG, Aachen<br />

– Assicurazioni Generali S.p.A., Triest/Italien<br />

– ATLAS Dienstleistungen für Vermögensberatung<br />

GmbH, Frankfurt am Main<br />

Dr. Manfred Schaudwet<br />

– Fresenius AG, Bad Homburg v. d. H.<br />

Dr. Walter Thießen<br />

– Aachener und Münchener<br />

Versicherung AG, Aachen<br />

– AMB Generali Informatik Services GmbH,<br />

Aachen (Vorsitzender)<br />

– CENTRAL KRANKENVERSICHERUNG AG,<br />

Köln<br />

– COSMOS Lebensversicherungs-AG,<br />

Saarbrücken<br />

MANDATE<br />

129


130<br />

MANDATE<br />

– Generali Lloyd AG (Holding),<br />

München (Vorsitzender)<br />

– Thuringia Generali<br />

Lebensversicherung AG, München<br />

– Thuringia Generali Versicherung AG,<br />

München (Vorsitzender)<br />

– THALES Information Systems GmbH,<br />

Siegburg<br />

– Volksfürsorge Deutsche Lebensversicherung<br />

AG, Hamburg (Vorsitzender)<br />

– Volksfürsorge Deutsche Sachversicherung<br />

AG, Hamburg (Vorsitzender)<br />

– Volksfürsorge Holding AG, Hamburg<br />

(Vorsitzender)<br />

Norbert Trautwein<br />

Dr. Theo Waigel<br />

VORSTAND<br />

Mandate in anderen gesetzlich zu bildenden<br />

Aufsichtsräten bei inländischen<br />

Gesellschaften<br />

Mandate in vergleichbaren in- und<br />

ausländischen Kontrollgremien von<br />

Wirtschaftsunternehmen<br />

Michael Westkamp<br />

Vorsitzender<br />

– AMB Generali Pensionskasse AG, Aachen<br />

(Vorsitzender)<br />

– Atlas Dienstleistungen für Vermögensberatung<br />

GmbH, Frankfurt am Main<br />

Dr. Egbert Blume<br />

– ALLWO Allgemeine<br />

Wohnungsvermögens-AG, Hannover<br />

– AM Generali Invest Kapitalanlagegesellschaft<br />

mbH, Köln<br />

– AMB Generali Finanzanlagen-<br />

Management GmbH, Köln<br />

– AMB Generali Immobilien GmbH, Köln<br />

Johannes Booms<br />

– AMB Generali-Pensionsfonds AG,<br />

München<br />

– AM Gesellschaft für betriebliche<br />

Altersversorgung mbH, Aachen<br />

– Finanz- und Versorgungsdienst<br />

Gesellschaft für Finanzberatung und<br />

Vorsorgemanagement Deutschland mbH,<br />

Aachen<br />

– Generali Global GmbH, München


Dr. Michael Kalka<br />

(Mandate s. unter Aufsichtsrat)<br />

Wolfgang Lambertz<br />

Walter Lex<br />

– Volksfürsorge Pensionsfonds AG, Hamburg<br />

– Volksfürsorge Pensionskasse AG, Hamburg<br />

Wilfried Simons<br />

– AM Gesellschaft für betriebliche<br />

Altersversorgung mbH, Aachen<br />

– AMPAS Aachener und Münchener<br />

Partner-Service Gesellschaft m.b.H.,<br />

Aachen (Vorsitzender)<br />

– ATLAS Dienstleistungen für<br />

Vermögensberatung GmbH,<br />

Frankfurt am Main<br />

– Finanz- und Versorgungsdienst Gesellschaft<br />

für Finanzberatung und Vorsorgemanagement<br />

Deutschland GmbH, Aachen<br />

(Vorsitzender)<br />

Dr. Alfons Weiß<br />

– DRS Deutscher Reisepreis-Sicherungsverein<br />

VVaG, München<br />

– Münchener und Magdeburger<br />

Agrarversicherung AG, München<br />

– AMPAS Aachener und Münchener Partner-<br />

Service Gesellschaft m.b.H., Aachen<br />

– Generali Global GmbH, München<br />

MANDATE<br />

131


BILANZ ZUM<br />

31. DEZEMBER 2002<br />

Aktivseite<br />

133


JAHRESBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2002<br />

Aktivseite 2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

A. Immaterielle<br />

Vermögensgegenstände<br />

sonstige immaterielle<br />

Vermögensgegenstände 45 053 295<br />

B. Kapitalanlagen<br />

I. Grundstücke, grundstücksgleiche<br />

Rechte und Bauten einschließlich<br />

der Bauten auf fremden Grundstücken<br />

488 114 572 119<br />

II. Kapitalanlagen in verbundenen<br />

Unternehmen und Beteiligungen<br />

1. Anteile an verbundenen<br />

Unternehmen<br />

2. Ausleihungen an verbundene<br />

228 613 566 515<br />

Unternehmen 56 396 102 475<br />

3. Beteiligungen<br />

4. Ausleihungen an Unternehmen,<br />

mit denen ein Beteiligungs-<br />

101 130 105 815<br />

verhältnis besteht 110 000 111 256<br />

496 139 (886 061)<br />

III. Sonstige Kapitalanlagen<br />

1. Aktien, Investmentanteile und<br />

andere nicht festverzinsliche<br />

Wertpapiere<br />

2. Inhaberschuldverschreibungen<br />

und andere festverzinsliche<br />

2 023 484 2 348 685<br />

Wertpapiere<br />

3. Hypotheken-, Grundschuld- und<br />

888 776 1 309 305<br />

Rentenschuldforderungen<br />

4. Sonstige Ausleihungen<br />

2 586 521 2 600 228<br />

a) Namensschuldverschreibungen<br />

b) Schuldscheinforderungen<br />

3 289 465 2 713 920<br />

und Darlehen<br />

c) Darlehen und Vorauszahlungen<br />

4 382 645 3 544 123<br />

auf Versicherungsscheine 204 534 176 821<br />

d) übrige Ausleihungen 280 539 282 457<br />

8 157 183 (6 717 321)<br />

5. Einlagen bei Kreditinstituten 15 000 -<br />

6. Andere Kapitalanlagen 12 412 12 412<br />

13 683 376 (12 987 951)<br />

IV. Depotforderungen aus dem in<br />

Rückdeckung übernommenen<br />

Versicherungsgeschäft - -<br />

14 667 629 (14 446 131)<br />

C. Kapitalanlagen für Rechnung und<br />

Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen<br />

2 451 587 2 658 734


Aktivseite 2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

D. Forderungen<br />

I. Forderungen aus dem selbst<br />

abgeschlossenen Versicherungsgeschäft<br />

an:<br />

1. Versicherungsnehmer<br />

a) fällige Ansprüche<br />

davon an verbundene<br />

Unternehmen:<br />

Tsd. € 45 (Vj. Tsd. € 174)<br />

63 972 59 146<br />

b) noch nicht fällige Ansprüche 297 475 320 244<br />

Ich bescheinige hiermit entsprechend § 73 VAG, dass die im Deckungsstockverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen<br />

den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.<br />

Aachen, den 21. Januar 2003<br />

Der Treuhänder<br />

Reinhardt<br />

361 447 (379 390)<br />

2. Versicherungsvermittler<br />

davon an verbundene<br />

35 642 59 898<br />

Unternehmen: 397 089 (439 288)<br />

II.<br />

Tsd. € 752 (Vj. Tsd. € 1 271)<br />

Abrechnungsforderungen aus dem<br />

Rückversicherungsgeschäft<br />

davon an verbundene Unternehmen:<br />

Tsd. € 72 983 (Vj. Tsd. € 37 030)<br />

72 983 37 030<br />

III. Sonstige Forderungen 208 346 82 820<br />

davon an verbundene Unternehmen: 678 418 (559 138)<br />

Tsd. € 134 737 (Vj. Tsd. € 8 790)<br />

E. Sonstige Vermögensgegenstände<br />

I. Sachanlagen und Vorräte 26 743 28 343<br />

II. Laufende Guthaben bei<br />

Kreditinstituten, Schecks und<br />

Kassenbestand 636 788 387 359<br />

III. Andere Vermögensgegenstände 22 638 29 596<br />

F. Rechnungsabgrenzungsposten<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

686 169 (445 298)<br />

I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 302 989 268 225<br />

II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten<br />

29 988 19 868<br />

332 977 (288 093)<br />

Summe der Aktiva 18 861 833 18 397 689


BILANZ ZUM<br />

31. DEZEMBER 2002<br />

Passivseite<br />

139


JAHRESBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2002<br />

Passivseite 2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

A. Eigenkapital<br />

I. Gezeichnetes Kapital 71 270 71 270<br />

II. Kapitalrücklage 4 090 4 090<br />

III. Gewinnrücklagen<br />

1. gesetzliche Rücklage 4 090 4 090<br />

2. andere Gewinnrücklagen 126 353 126 353<br />

130 443 (130 443)<br />

IV. Bilanzgewinn - -<br />

205 803 (205 803)<br />

B. Sonderposten mit Rücklageanteil 10 206 21 535<br />

C. Versicherungstechnische Rückstellungen<br />

I. Beitragsüberträge<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung<br />

149 128 150 204<br />

gegebene Versicherungsgeschäft -45 682 -37 457<br />

103 446 (112 747)<br />

II. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung<br />

13 928 273 13 088 322<br />

gegebene Versicherungsgeschäft -352 774 -284 644<br />

13 575 499 (12 803 678)<br />

III. Rückstellung für noch nicht<br />

abgewickelte Versicherungsfälle<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung<br />

153 678 130 739<br />

gegebene Versicherungsgeschäft -263 -399<br />

153 415 (130 340)<br />

IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige<br />

Beitragsrückerstattung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung<br />

1 156 914 1 375 625<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - -<br />

V. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen<br />

1 156 914 (1 375 625)<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung<br />

- -<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - -<br />

14 989 274 (14 422 390)<br />

D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich<br />

der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko<br />

von den Versicherungsnehmern getragen wird<br />

I. Deckungsrückstellung<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung<br />

2 421 032 2 638 532<br />

gegebene Versicherungsgeschäft -111 755 -69 846<br />

2 309 277 (2 568 686)


Passivseite 2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

II. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen<br />

1. Bruttobetrag<br />

2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung<br />

30 555 20 202<br />

gegebene Versicherungsgeschäft - -<br />

30 555 (20 202)<br />

2 339 832 (2 588 888)<br />

E. Andere Rückstellungen<br />

I. Rückstellungen für Pensionen und<br />

ähnliche Verpflichtungen 63 794 62 310<br />

II. Steuerrückstellungen 75 516 40 160<br />

III. Sonstige Rückstellungen 27 510 28 285<br />

166 820 (130 755)<br />

F. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung<br />

gegebenen Versicherungsgeschäft 510 211 391 947<br />

G. Andere Verbindlichkeiten<br />

I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen<br />

Versicherungsgeschäft gegenüber<br />

1. Versicherungsnehmern<br />

davon gegenüber verbundenen Unternehmen:<br />

Tsd. € 19 (Vj. Tsd. € 5)<br />

499 088 511 325<br />

2. Versicherungsvermittlern 19 310 24 603<br />

davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 518 398 (535 928)<br />

II.<br />

Tsd. € 4 205 (Vj. Tsd. € 4 151)<br />

Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem<br />

Rückversicherungsgeschäft<br />

davon gegenüber verbundenen Unternehmen:<br />

Tsd. € 953 (Vj. Tsd. € 2 117)<br />

1 928 3 847<br />

III. Sonstige Verbindlichkeiten<br />

davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 94 731 71 781<br />

Tsd. € 30 612 (Vj. Tsd. € 20 068)<br />

davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein<br />

Beteiligungsverhältnis besteht:<br />

Tsd. € 1 010 (Vj. Tsd. € 1 420)<br />

davon aus Steuern:<br />

Tsd. € 2 607 (Vj. Tsd. € 2 318)<br />

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit:<br />

Tsd. € 1 563 (Vj. Tsd. € 1 560)<br />

615 057 (611 556)<br />

H. Rechnungsabgrenzungsposten 24 630 24 815<br />

Summe der Passiva 18 861 833 18 397 689<br />

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten C. II. und D. I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter<br />

Beachtung des § 341 f HGB sowie der auf Grund des § 65 Abs. 1 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist; für den<br />

Altbestand im Sinne des § 11c VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die<br />

Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 7. August 2002 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.<br />

Aachen, den 20. Januar 2003<br />

Der Verantwortliche Aktuar<br />

Booms<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002


Gewinn- und Verlust-<br />

rechnung für die Zeit<br />

vom 1. Januar bis<br />

31. Dezember 2002<br />

145


GEWINN- <strong>UND</strong> VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

I. Versicherungstechnische Rechnung<br />

1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung<br />

a) Gebuchte Bruttobeiträge 2 988 519 2 803 391<br />

b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge -147 914 -117 751<br />

2 840 605 (2 685 640)<br />

c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge<br />

d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer<br />

1 076 400<br />

an den Bruttobeitragsüberträgen 8 225 18 259<br />

9 301 (18 659)<br />

2 849 906 (2 704 299)<br />

2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung<br />

für Beitragsrückerstattung<br />

3. Erträge aus Kapitalanlagen<br />

274 481 341 938<br />

a) Erträge aus Beteiligungen<br />

davon: aus verbundenen Unternehmen<br />

Tsd. € 17 174 (Vj. Tsd. € 43 274)<br />

b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen<br />

davon: aus verbundenen Unternehmen<br />

Tsd. € 15 430 (Vj. Tsd. € 10 269)<br />

aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen<br />

Rechten und Bauten einschließ-<br />

18 787 49 067<br />

lich der Bauten auf fremden Grundstücken 31 100 28 760<br />

bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 881 533 911 029<br />

912 633 (939 789)<br />

c) Erträge aus Zuschreibungen 13 624 569<br />

d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen<br />

e) Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens<br />

341 127 316 400<br />

mit Rücklageanteil 11 329 15 518<br />

1 297 500 (1 321 343)<br />

4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen<br />

5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für<br />

8 122 6 805<br />

eigene Rechnung<br />

6. Aufwendungen für Versicherungsfälle<br />

für eigene Rechnung<br />

a) Zahlungen für Versicherungsfälle<br />

5 940 35 954<br />

aa) Bruttobetrag 1 655 509 1 470 993<br />

bb) Anteil der Rückversicherer -29 238 -28 438<br />

1 626 271 (1 442 555)<br />

b) Veränderung der Rückstellung für noch<br />

nicht abgewickelte Versicherungsfälle<br />

aa) Bruttobetrag 22 939 26 595<br />

bb) Anteil der Rückversicherer 136 -203<br />

23 075 (26 392)<br />

1 649 346 (1 468 947)<br />

7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen<br />

Netto-Rückstellungen<br />

a) Deckungsrückstellung<br />

aa) Bruttobetrag 622 451 1 058 416<br />

bb) Anteil der Rückversicherer -110 039 -71 642<br />

512 412 (986 774)<br />

b) Sonstige versicherungstechnische<br />

Netto-Rückstellungen 10 353 14 161<br />

522 765 (1 000 935)


BIS 31. DEZEMBER 2002<br />

2002 2001<br />

Tsd. € Tsd. € Tsd. € Tsd. €<br />

8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und<br />

erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen<br />

für eigene Rechnung<br />

9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb<br />

für eigene Rechnung<br />

185 552 363 978<br />

a) Abschlussaufwendungen 533 952 657 266<br />

b) Verwaltungsaufwendungen 95 554 88 685<br />

629 506 (745 951)<br />

c) davon ab:<br />

Erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen<br />

aus dem in Rückdeckung<br />

gegebenen Versicherungsgeschäft -46 070 -44 594<br />

583 436 (701 357)<br />

10. Aufwendungen für Kapitalanlagen<br />

a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen,<br />

Zinsaufwendungen und sonstige<br />

Aufwendungen für die Kapitalanlagen 51 266 41 913<br />

b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen<br />

davon außerplanmäßige Abschreibungen<br />

gemäß § 277 Abs. 3 Satz 1 HGB:<br />

Tsd. € 297 305 (Vj. Tsd. € 74 745)<br />

439 320 244 715<br />

c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen<br />

d) Einstellungen in den Sonderposten mit<br />

61 821 97 273<br />

Rücklageanteil - -<br />

552 407 (383 901)<br />

11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen<br />

12. Sonstige versicherungstechnische<br />

766 348 356 850<br />

Aufwendungen für eigene Rechnung 58 406 29 779<br />

13. Versicherungstechnisches Ergebnis für<br />

eigene Rechnung 117 689 104 592<br />

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung<br />

1. Sonstige Erträge 96 900 70 688<br />

2. Sonstige Aufwendungen 134 416 101 112<br />

-37 516 (-30 424)<br />

3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 80 173 74 168<br />

4. Außerordentliche Erträge - -<br />

5. Außerordentliche Aufwendungen - -<br />

6. Außerordentliches Ergebnis - -<br />

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag<br />

davon Konzernumlage<br />

Tsd. € 4 986 (Vj. Tsd. € -402)<br />

54 217 27 228<br />

8. Sonstige Steuern 956 940<br />

davon Konzernumlage Tsd. € 156 (Vj. Tsd. € 56)<br />

9. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines<br />

Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinn-<br />

55 173 (28 168)<br />

abführungsvertrages abgeführte Gewinne 25 000 (25 700)<br />

10. Jahresüberschuss - 20 300<br />

11. Einstellungen in Gewinnrücklagen<br />

ANHANG DES JAHRESABSCHLUSSES 2002<br />

a) in die gesetzliche Rücklage - -<br />

b) in andere Gewinnrücklagen - 20 300<br />

- (20 300)<br />

12.Bilanzgewinn 0 0


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