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Unsere Gemeinde erstellt ein Energie- und Klimaschutzkonzept! Unsere Bürgerinnen und Bürger nehmen teil und profitieren selbst davon! Vor einigen Monaten entwickelte sich mit den Ergebnissen des in unserer Gemeinde laufenden Gemeindeentwicklungsprogramms auch die Idee, nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Energienutzung zu suchen. Auch die laufenden bzw. gerade begonnenen Planungen für gemeindliche Bauvorhaben bzw. Bauleitplanungen für künftige Bauflächen ergaben Ansätze hierfür. Zudem machten die Vertreter unserer örtlichen Gewerbebetriebe in kürzlich geführten Gesprächen deutlich, dass eine zukunftsfähige, gesicherte und möglichst wirtschaftliche Energieversorgung eine zunehmende Bedeutung für einen Standort gewinnt. Unser Gemeinderat hat deshalb bereits vor einigen Monaten entschieden, in eine Energienutzungsplanung einzusteigen, die sich zunächst auf die öffentlichen und gewerblichen Objekte beschränken sollte. Anfang Mai des Jahres entschied die Bayer. Staatsregierung, dass 100 ländliche Gemeinden ausgewählt werden sollen, die für ihr Gebiet ein Klimaschutzkonzept erstellen wollen und hierfür Fördermittel in Höhe von bis zu 30.000 € erhalten. Als Voraussetzung hierfür wurde insbesondere angesehen, dass die Gemeinde sich bereits in Prozessen der ländlichen Entwicklung befindet. Bereits wenige Tage nach Bekanntwerden führte die Verwaltung der Gemeinde mit dem Amt für ländliche Entwicklung die ersten Gespräche, um die Möglichkeiten der dargestellten Förderung zu erörtern. Die erfreuliche Nachricht ließ nicht lange auf sich warten. Unsere Gemeinde soll für die Förderung ausgewählt werden. Der Gemeinderat hat deshalb in seiner letzten Sitzung entschieden, dass er eine derartige Planung für die Gemeinde erstellen und die sich hieraus ergebenden Prozesse entwickeln möchte. Die hierfür zu erwartenden Ausgaben werden mit insgesamt ca. 57.000 € angesetzt. Welche Ziele verfolgt ein Klimaschutzkonzept? Im Ergebnis des Vorhabens sollen die Möglichkeiten für einen Umstieg auf die erneuerbaren Energien bzw. die Optimierung der energetischen Nutzung untersucht bzw. entwickelt werden. Gleichzeitig soll ein örtliches „Netzwerk Energie Privathaushalte“ aufgebaut werden, das - auch über die Gemeindegrenzen hinaus - die Möglichkeit bietet, dass hieraus örtliche in diesem Bereich tätige Dienstleister zu einer Verbesserung der Energienutzung und der regionalen Wertschöpfung beitragen. Die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zeigten sich überzeugt, dass hier maßgeschneiderte Lösungen für unsere Gemeinde durch eine frühzeitige und intensive Einbindung der Bürger gefunden werden können. Ob der Prozess gerade für die privaten Wohnanwesen zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden


kann, hängt davon ab inwieweit es gelingt, dass unsere Gebäudeeigentümer bzw. Nutzer die Bedeutung dieser Angelegenheit erkennen und sich einbringen wollen. Wie erfolgt die Umsetzung? Das Konzept wird zunächst in fünf Stufen erstellt: Stufe 1 Energieanalyse: In einem Energieatlas wird der Ist-Energieverbrauch für alle Liegenschaften in Gewerbe, Landwirtschaft und Privathaushalten erfasst. Dies betrifft insbesondere den Strom-, Öl-, Wärmeenergieverbrauch. Stufe 2 Einsparpotential: Unter Betrachtung der individuellen Bedingungen der Gebäude bzw. des Betriebs werden die Möglichkeiten der Einsparungen aller Bereiche untersucht. Stufe 3 Energieverbrauch der Zukunft: Darstellung eines Energieatlas, der den künftig möglichen Energiebedarf enthält Stufe 4 Ermittlung der regenerativen Energiequellen und der ungenutzten Energien Hier werden alle verfügbaren Energiequellen in ihrer Lage und verfügbaren Menge aufgezeigt. Besonders wichtig ist hierbei die Darstellung der Tages-, Wochen-, Monats- und Jahreslinien. Stufe 5 Maßnahmenkonzepte und Wirtschaftlichkeitsberechnung Hier entsteht ein Aktionsplan für alle Bereiche, der die Möglichkeiten von - Sparmaßnahmen - Energieerzeugung - Energieverteilung - Energienutzung darstellen wird. Mit der Planung der zu realisierenden Einzelmaßnahmen könnte ggfs. nach Abschluss des Konzeptes begonnen werden. Wie geht es weiter? Sobald die Zusage über die Förderung vorliegt, werden wir den Prozess mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung beginnen und hierin die Planungsphasen im Einzelnen darstellen und Fragen hierzu beantworten. Hierzu werden wir die Bürgerinnen und Bürger sobald möglich informieren. Nützliche Informationen zu dem Thema finden Interessierte im Internet unter http://www.energieatlas.bayern.de/kommunen/energienutzungsplan.html „Für Anfragen steht im Vorfeld unser Herr Stadler (Tel. 08075/9197-15 oder Email geschaeftsleitung@amerang.de) zur Verfügung.“

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