Stark für das Oldenburger Münsterland - Bitter & Co. Werbeagentur ...

bitters

Stark für das Oldenburger Münsterland - Bitter & Co. Werbeagentur ...

Foto: bitters.de

Seither sind über zehn Jahre vergangen

und es steht außer Frage, dass

alle Marktteilnehmer – vom freiberuflichen

Dienstleister bis zum produzierenden

Großkonzern – im Internet Flagge

zeigen müssen. Die Qualität des Auftritts

ist dabei ein entscheidendes Mittel geworden,

um überhaupt wahrgenommen zu

werden, sich von der Konkurrenz abzuheben

und für eine stärkere Kundenbindung

zu sorgen. Die Besucher stellen heute jedoch

andere Ansprüche. Bunte Grafiken

täuschen längst nicht mehr über gravierende

Mängel in Sachen Güte und Nutz-

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Dienstleistungen

Internetschmiede Calveslage: Autor Ralf Kunefke arbeitet seit neun Jahren für die Bitter & Company Werbeagentur im Calveslager Kathmannhaus

und wurde 2005 in die Geschäftsführung berufen. Der 43-Jährige hat bis dato weit über 200 Internetauftritte projektiert.

Sein Credo für gelungene Websites ist ebenso einfach wie effizient: »Schnelle Ladezeiten, schnelle Navi, schnell zur Sache kommen – im

Prinzip wollen wir als User ja auch nichts anderes«.

RALF KUNEFKE

Gute Seiten, schlechte Seiten

»Ich bin drin. Das war ja einfach! « Als Tennisprofi Boris Becker im Jahr 1999 dieses Erfolgserlebnis

vermelden konnte, stellte sich noch niemand die brennende Frage, ob damit eine Besenkammer

oder das Treppenhaus eines Londoner Nobelrestaurants gemeint war. Vielmehr gab der markige

TV-Spot auch für die letzten mittelständischen und großen Unternehmen das endgültige Signal,

sich auf eine völlig neue Art präsentieren zu müssen – mit dem eigenen Auftritt im World Wide Web.

wert einer Website hinweg. Stattdessen

nehmen heute das schnelle Finden der gewünschten

Information, eine schlüssige

Struktur, kurze Ladezeiten und Interaktion

die vordersten Plätze in der Gunst der

User ein.

Nur am Rande: Jugendsünden

Irgendwo in den untersten Windungen

des Langzeitgedächtnisses schlummert

bei vielen, die einmal ein Beratungsge -

spräch mit Webdesignern geführt haben,

der folgenschwere Satz: »Da machen wir

erstmal ein schönes Flash-Intro, woll?«.

VERBUND OM | ARGUMENTE 2010

Ich nehme mich da nicht aus und muss

schamgerötet gestehen, in den Anfangstagen

des Internets selbst mal solche nervtötenden

Animationen aus hereinfliegenden

Logo-Fetzen erstellt zu haben. Zum

Glück ist dieser üble Vertreter aus der Gattung

Zeitdiebe fast ausgerottet. Ein Schicksal,

dass er sich – ebenso zum Glück – mit

munterer Startseiten-Hintergrundmusik

im Sound eines 1981-er-Mikrochips teilt.

Ziele setzen

Das Onlineangebot ist nicht nur die weltweit

zugängliche Visitenkarte und der


Imagebotschafter eines Unternehmens,

sondern sollte zudem drei grundlegende

Funktionen erfüllen: sich mit dem Kunden

befassen, eine Beziehung aufbauen

und den Boden für weitere Besuche bereiten.

Um diese Ziele zu erreichen, braucht

es mehr als einen grafisch gelungenen

Auftritt. Der Schönheitspreis ist sicherlich

das willkommene Sahnehäubchen, aber

ausschlaggebend ist »auf’m Platz«.

Inhalt

Der Inhalt einer Website, neudeutsch gerne

auch Content genannt, ist der mit Abstand

wichtigste Grund, warum jemand

eine bestimmte Seite einmalig oder regelmäßig

besucht. Für eine gewerbliche Ho -

mepage reicht es heute nicht mehr, neben

dem üblichen »Willkommen bei…«-Text

die digitale Kopie einer angestaubten Firmenbroschüre

anzubieten – schlimmstenfalls

noch garniert mit News aus dem Jahr

2007. Die Besucher erwarten mehr. Verständliche,

lesenswerte und klar strukturierte

Informationen, aktuelle Neuigkeiten

und die Nennung von Ansprechpartnern

sind die Mindestvoraussetzungen

für eine gewerbliche Homepage. Inhalte

gilt es kurz, prägnant und verständlich zu

formulieren und in angemessenem Maße

mit erläuternden Medien wie Bild, Grafik

oder Video zu versehen. Eine klare Gliederung

mit Zwischenüberschriften sorgt

auch bei längeren Textpassagen für den

nötigen Überblick.

Da es meist besser ist, eine Sache richtig

gut zu machen, empfiehlt es sich für

Unternehmen mit mehreren Geschäfts -

bereichen durchaus, diese auf getrennten

Websites zu präsentieren. Eine Portalseite

unter www.firma.de leitet dann den

User, der sich in diesem Moment meist

Dienstleistungen

nur für ein einziges der Geschäftsfelder

interessiert, zu genau den Inhalten seiner

Wahl, ohne ihn durch nicht relavante Informationen

zu überfordern. Eine Website

kann als inhaltlich gelungen angesehen

werden, wenn deren Besucher folgendes

Fazit ziehen:

die Seite bietet mir interessante

Informationen

ich kann die Inhalte dieser Seite

vielleicht einmal gebrauchen

die Inhalte waren für mich ohne Hilfs-

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Braucht keiner, will keiner und funktioniert auf keinem iPhone der Welt: Klassische Flash-

Startseite eines Internetauftritts mit »Skip Intro«-Button, wie er bis vor drei Jahren die

Web-Szene prägte. »Ich will aber nicht warten«, so Autor Kunefke: »Ich will starten«.

VOSS & WILLENBORG

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VERBUND OM | ARGUMENTE 2010

mittel verständlich oder Hilfen werden

gegeben (Glossar oder Erläuterungen)

die einzelnen Inhalte sind logisch

miteinander verknüpft

die Inhalte machen mich

neugierig auf mehr

die Seite lädt mich zur Interaktion

ein (zum Beispiel Kontaktaufnahme)

Guten Content für eine Website zu erstellen

kostet viel Zeit, Geld oder beides.

Doch ohne flüssige und saubere Texte

brauchen Sie sich eigentlich gar keine Ge-

Dipl.-Kfm. Ernst Freese

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Dipl.-Kfm. Hubert Feldhaus

Steuerberater

Aloys Freese

Steuerberater

August Freese

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Dr. Michael Veltmann

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Dipl.-Kfm. (FH) Werner Tombrägel

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater

Dipl.-Kfm. (FH) Gerd Kathmann

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Dipl.-Kfm. (FH) Hartmut Moormann

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Dipl.-Kffr. Katja Meyer-Sieveke

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Ludwig Voss

Rechtsanwalt/Steuerberater

Felix Willenborg

Rechtsanwalt/Steuerberater

Fachanwalt für Steuerrecht

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Foto: bitters.de


Fotos: bitters.de

danken um die folgenden Kriterien zu machen,

denn Sie werden keine Besucher haben.

Und nicht vergessen: Am schnellsten

unprofessionell wirkt man mit einer glatten

Sechs im das Grammatik und Rechtschraibunk.

Geschwindigkeit

Alle Untersuchungen belegen: auf die Geschwindigkeit

kommt es an. Schnelle Seiten

werden bevorzugt und langsame gemieden,

weil sie negative Gefühle auslösen.

Das Paradebeispiel für Geschwindigkeit

ist der Suchmaschinengigant Google,

der kurz nach seiner Markteinführung im

Herbst 1998 – spätestens aber seit 2002 –

alle damals führenden Suchmaschinen

mit deutlich schnelleren Antwortzeiten

verdrängt hat. Lange Ladezeiten werden

vom Benutzer unmittelbar als ärgerliche

Wartezeit erlebt und führen schon inner-

172

Dienstleistungen

Muss auf allen Browsern funktionieren: Bitter-&-Co.-Webprogrammierer Michael Bornhorst

wäre froh, wenn jeder User »Firefox« einsetzte. Das echte Leben aber ist leider ganz anders...

Laptop-Bildschirme sind kleiner und stellen nicht halb soviel dar, wie der 22-Zöller am Chef-

Arbeitsplatz. »Die relevanten Informationen müssen schon in WXGA-Auflösung funktionieren«,

weiß Dorothee Schubert, zurzeit Auszubildende bei Bitter & Company.

halb weniger Sekunden dazu, sich anderweitig

umzusehen. Dabei lassen sich die

meisten Bremsen eigentlich schnell lösen.

Navigations- und Infotexte, die als Bilddatei

anstatt mit HTML-Code angelegt

wurden, sind nicht nur der ärgste Feind

aller Suchmaschinen, sondern erfordern

auch erheblich längere Ladezeiten. Gleiches

gilt für Farbflächen oder andere simple

Konstrukte zur grafischen Seitenge -

staltung. Was sich mit den Mitteln der im

Internet verwendeten »Sprache« HTML –

der Hypertext Markup Language – darstellen

lässt, sollte technisch auch damit und

nicht mit Grafiken umgesetzt werden. Das

größte Datenvolumen jedoch entfällt in

der Regel auf die verwendeten Bilder. Jeder

kennt sie: Abbildungen, die sich gähnend

langsam Zeile für Zeile aufbauen.

Was ist da los? Die Bilder werden zwar

nur in einer Größe von z. B. 300 x 200 Pi-

VERBUND OM | ARGUMENTE 2010

xeln auf dem Bildschirm angezeigt, wurden

aber in ihrer Originalgröße von z. B.

3.000 x 2.000 Pixeln auf den Server überspielt

und anschließend einfach mit der

Maus kleiner gezogen. Für den Betrachter

bedeutet das, für einen visuellen Gewinn

von null unnötig lange warten zu müssen,

bis sich satte einskommafünf Megabytes

pro Bild durch die Leitung gezwängt haben.

Dabei würde ein um den Faktor 30

kleineres Bild genauso gut aussehen – anständig

geschärft sogar besser. Auf die optimale

Größe skalieren und nachschärfen

kann man Bilder schon mit jedem kostenlosen

Bildbearbeitungsprogramm wie

beispielsweise »Gimp«.

Als ein weiteres Ärgernis im Wartezimmer

Internet werden Seiten empfunden,

die durchgehend animiert sind. Trickreich

aufklappende Textboxen, die sich

nur langsam mit Zeilen füllen, während

von links das Firmenlogo hineinschwebt,

lassen eigentlich nur den Schluss zu, dass

der Entwickler sich entweder an den verlockenden

Funktionen seiner Software

oder an getrockneten Pilzen berauscht.

Beim ersten Mal (vielleicht) noch nett anzusehen,

wirken selbst sekundenkurze

Perma-Animationen spätestens beim dritten

Aufruf nur noch lästig.

Navigation und Bedienung

Ob ein Onlineangebot als langsam oder

schnell angesehen wird, hängt nicht nur

von den Antwort- oder Ladezeiten ab,

sondern in besonders hohem Maße von

der Navigation und Bedienbarkeit. Vergleichen

wir eine Website doch einmal

mit einem öffentlichen Gebäude: Bei beiden

muss man mit Gästen rechnen, die

sich nicht auskennen und sich schon beim

ersten Besuch gut zurechtfinden sollen. In

Gebäuden ist die Verteilung der Zimmernummern

oft ähnlich undurchsichtig wie

das Fahrkartensystem der Deutschen

Bahn. Und auf zu vielen Websites sucht

man vergeblich nach einer simplen Telefonnummer.

Navigation heißt, den Besucher schnell

und sicher an sein Ziel zu bringen. Leider

weiß man im Vorfeld nicht, was genau die

User suchen. Sie lesen die Seiten nicht in

einer vorgegebenen Reihenfolge, sondern

springen darin herum. Besucher kommen

auch nicht immer über die Startseite, sondern

häufig via Suchmaschine direkt auf

eine Unterseite. Eine gute Navigation ist

deshalb konsistent und intuitiv. Sie erklärt

sich selbst und muss nicht erlernt werden.

Sie ist für den Besucher der Fixstern, dessen

Position und Struktur sich nicht ändern

sollten.

Bei der Hauptnavigationsleiste hat sich

eine Anzahl von fünf bis maximal sieben


Punkten als optimal herausgestellt, weil

diese am ehesten dem verfügbaren RAM-

Speicher des menschlichen Kurzzeitgedächtnisses

entspricht. Eine gute Navigation

verwendet aussagekräftige Beschriftungen

und beachtet allgemeine Konventionen.

»Startseite« und »Kontakt« sind

eindeutig, doch was verbirgt sich wohl

hinter dem Button »Info«?

Eine gute Navigation bietet dem Besucher

Alternativen. Die wichtigsten Inhalte

sollten über mehrere Wege erreicht

werden können, zum Beispiel über ein zusätzliches

Menü am Seitenfuß oder eine

inzwischen unverzichtbare Volltextsuche.

Die Bedienung Ihrer Homepage ist innovativ?

Schade! Damit legen Sie vielen

Besuchern Steine in den Weg. Zu jeder

Zeit sollten die Nutzer Ihrer Webseite bereits

wissen, was sie erwartet, wenn sie

irgendwo klicken. Nur dann ist eine Webseite

intuitiv zu bedienen – und erspart

ihren Besuchern unangenehme Überraschungen.

Fragen Sie sich: Welche Seiten

besuchen meine Nutzer sonst noch? Welche

Gewohnheiten haben Sie durch die

Verwendung branchenüblicher Computerprogramme?

Etablierte Standards und

klug gemachte, alltagstaugliche Benutzerführungskonzepte

zu adaptieren, ist

keine Schande.

Zu guter Letzt zeigt eine gute Navigation

dem Besucher, wo er sich gerade befindet.

Ähnlich wie ein in der Stadt aufgestellter

Stadtplan eine »Sie sind hier«-

Markierung hat, sollte die Navigation

dem Besucher farblich oder typografisch

signalisieren, wo genau er sich innerhalb

der Site befindet. Von vielen Besuchern

geschätzt wird zudem die Anzeige und

und Verlinkung des kompletten Navigationspfades

(»Sie sind hier: Startseite >

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Schnelle Ladezeiten sind das A und O. Internet-Autorin Jessika Wollstein rät bei internationalen

B2B-Projekten zu mehr Reduktion: »Nicht die ganze Welt ist mit DSL unterwegs«.

Lesbarkeit erhöhen: Texter Matthias Koos sorgt für nutzerfreundliche Strukturen und

schreibt anschließend die Texte einer Website: »Das muss einerseits schöne, knappe Prosa

mit aussagekräftigen Sätzen und andererseits äußerst suchmaschinenfreundlich sein.«

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Fotos: bitters.de


Foto: bitters.de

Produktübersicht > Mobile Sportgeräte >

Bälle > Fußbälle). Unter Experten heißt

so etwas in Anlehnung an das Hänsel-und-

Gretel-Märchen der Brüder Grimm auch

»Brotkrumennavigation« (oder englisch

»breadcrumbs« bzw. »breadcrumbs navigation«).

Kompatibilität

Alle Ersteller einer Homepage stehen vor

dem gleichen Problem: Sie können nicht

wissen, mit welchem Browser und Betriebssystem

die Seite angezeigt wird.

Während der üblichen Büro- und Geschäftszeiten

sind die meisten Surfer mit

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Dienstleistungen

Gelungener Firmengruppenauftritt mit ordentlicher Inhaltsmenge: Die inhaltliche Struktur

einer guten Internetseite sollte sich auch im Layout widerspiegeln. Nur so findet sich der

User sofort zurecht – und das ist ja letztlich Sinn und Zweck der Übung.

dem Internet Explorer von Microsoft unterwegs.

Aber schon hier spannen die Sorgenfalten

der Programmierer zum ersten

Mal kräftig nach: Version 6, 7 oder 8? Leider

hält sich das Urgestein Internet Explorer

6 an beinahe keine der von dem unabhängigen

WWW-Konsortium aufgestellten

Regeln zur kompatiblen Web-Programmierung;

der Programmierer muss

die Homepage stattdessen mühsam mit

speziellen Codes für diesen Oldtimer ergänzen.

Nach Feierabend erlangt der Firefox-Browser

leichte Oberhand, wobei er

immer häufiger von den Kollegen Google-

Chrome und Apple-Safari begleitet wird.

Man sollte also darauf achten, dass alle

gängigen Browser die Seite richtig darstellen.

Das ist leider weder üblich noch

trivial.

Manche Browser oder Browser-Versionen

lassen Seiten unlesbar aussehen, weil

sie bestimmte Anweisungen gar nicht erst

verstehen oder anders interpretieren.

Außerdem sollte eine Homepage auch

ohne Javascript und Cookies zumindest

halbwegs funktionieren, denn nicht wenige

Surfer schalten diese Funktionen aus

Angst vor Viren erstmal ab.

Gestaltung

Die grafische Gestaltung bestimmt das

Aussehen Ihrer Site und besteht aus verschiedenen

Komponenten: Seitenlayout,

Farbgebung, grafische Elemente, Schriftarten

und -größen etc.

Die grafische Gestaltung ist nicht unwichtig

und bestimmt auch den ersten

Eindruck; doch die Ästhetik von Webseiten

wird häufig überschätzt. Das Auge isst

zwar mit, aber Gestaltung ist kein Selbstzweck.

Webseiten sind keine Gemälde, sie

werden nicht betrachtet, sondern benutzt.

Weder mit Google, noch mit Amazon

oder eBay würde man einen gestalterischen

Blumentopf gewinnen; und doch

gehören diese drei Sites zu den erfolgreichsten

überhaupt. Sie haben für die Benutzer

relevanten Inhalt und die Gestaltung

dient nur dazu, diesen möglichst effektiv

zugänglich zu machen.

Natürlich muss die grafische Gestaltung

zum Angebot passen. Der Betreiber verfolgt

mit seiner Homepage eine bestimmte

Absicht: Er will Produkte verkaufen,

sich selbst darstellen, Netzwerke aufbauen,

informieren. Das Design muss dabei

dem Zeck und der Zielgruppe entspre-

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VERBUND OM | ARGUMENTE 2010


chen. Wie heißt es so schön bei unserem

Kunden Miavit: »Die Mischung macht’s«.

Eine ansprechende Gestaltung darf nicht

zu Lasten der Navigation oder der Zugänglichkeit

gehen. Umgekehrt muss ein

Schwerpunkt auf Zugänglichkeit nicht bedeuten,

dass eine Website aussieht wie

Aschenputtel vor dem großen Fest.

Auffindbarkeit

Mindestens einmal pro Woche werden wir

gefragt: »Wie komme ich bei Google ganz

nach oben?« Nun ja: Wenn ich das wüsste,

würde ich jetzt nicht im winterlichen

Vechta sitzen und diesen Artikel schreiben,

sondern auf Bora-Bora gemeinsam

mit meiner Frau und einer Riesenschildkröte

um die Wette schnorcheln. Leider

verrät Branchenriese Google nicht bis ins

Detail, welche Kriterien für die Rangfolge

herangezogen werden. Doch Bitter & Co.

wären keine guten Dienstleister, wenn sie

Dienstleistungen

Fröhliches Dutzend aus dem Landkreis Vechta: Die Kreativabteilung der Werbeagentur Bitter & Company in ihrem Fotostudio in Calveslage.

nicht durch aufwändige Recherchen und

zahlreiche Versuche viele Geheimnisse

des Rankings gelüftet hätten.

Grundsätzlich lässt sich der Rang schon

mit einfachen Mitteln der Programmierung,

Textformatierung und Verlinkung

erheblich steigern, während beispielsweise

der einst durchaus wirksame Metatag

»Keywords« von Google inzwischen

nicht mehr berücksichtigt wird. An dieser

Stelle will ich freilich nicht viel mehr ausplaudern,

denn neben Kreativität ist solches

Wissen natürlich Teil unseres Agentur-Geschäftsmodells.

Doch Websites, die

ganz ohne jede bezahlte Werbung (Google

AdWords) bei bestimmten Suchbegriffen

an dritter oder vierter Stelle der Ergebnisseite

auftauchen, erfüllen uns mit gewissem

Stolz und lassen Kundengesichter

strahlen wie den legendären Knirps von

Brandt-Zwieback. Soviel sei an dieser

Stelle verraten: Die berühmt-berüchtige

Suchmaschinenoptimierung oder SEO (=

Search Engine Optimization) ist so furchtbar

kompliziert nun auch wieder nicht. Es

gibt da manches schwarze Schaf in unserer

Branche, das behautptet, den Stein der

Weisen längst gefunden zu haben. Hat das

Schaf nichts weiter vorzuweisen, setzten

Sie es vor die Tür.

Fazit

Die sieben Kriterien Inhalt, Performance,

Navigation, Bedienung, Kompatibilität,

Gestaltung und Auffindbarkeit sind bei

der Beurteilung der Qualität einer Website

relevant und nützlich. Deren genaue

Gewichtung ist je nach Einordnung des

Angebots in das Kontinuum zwischen reiner

Information und reiner Unterhaltung

jedoch zu differenzieren. Gutes Internet

zu machen, ist nicht so einfach, wie das

oft vorgegaukelt wird. Aber es macht einen

Riesenspaß. ■

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VERBUND OM | ARGUMENTE 2010 175

Foto: bitters.de

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