Geschäftsbericht 2009 - Schulthess Group

schulthessgroup

Geschäftsbericht 2009 - Schulthess Group

Geschäftsbericht 2009


2 Schulthess Group

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Umsatz

in CHF Mio.

Cashflow

in CHF Mio.

EBIT

in CHF Mio.

Konzerngewinn

in CHF Mio.

Kennzahlen

Erfolgsrechnung (in CHF 1 000) 2009 2008 2007

Umsatz 339 525 414 597 360 638

Operativer Cash-Flow EBITDA 52 125 68 932 57 733

in % des Umsatzes 15.4 % 16.6 % 16.0 %

Betriebsergebnis EBIT 39 869 56 802 47 603

in % des Umsatzes 11.7 % 13.7 % 13.2 %

Konzerngewinn 30 042 40 179 32 820

in % des Umsatzes 8.8 % 9.7 % 9.1 %

Bilanz (in CHF 1 000) 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

Bilanzsumme 252 155 260 426 246 951

Umlaufvermögen 118 084 126 683 118 804

in % der Bilanzsumme 46.8 % 48.6 % 48.1 %

Anlagevermögen 134 071 133 743 128 147

in % der Bilanzsumme 53.2 % 51.4 % 51.9 %

Kurzfristiges Fremdkapital 58 553 82 471 77 583

in % der Bilanzsumme 23.2 % 31.7 % 31.4 %

Langfristiges Fremdkapital 17 888 19 608 18 872

in % der Bilanzsumme 7.1 % 7.5 % 7.6 %

Eigenkapital 175 714 158 347 150 496

in % der Bilanzsumme 69.7 % 60.8 % 60.9 %

Eigenkapitalrendite (ROE) in % 18.0 % 26.0 % 23.4 %

Investitionen 12 863 22 938 33 362

in % des operativen Cash-Flow EBITDA 24.7 % 33.3 % 57.8 %

Mitarbeiter 2009 2008 2007

Anzahl Mitarbeiter 1 145 1 163 1 108

Umsatz je Mitarbeiter (in CHF) 296 528 356 489 325 486

Titelstatistik 2009 2008 2007

Anzahl Namenaktien 10 625 000 10 625 000 10 625 000

Gewinn pro Aktie (in CHF) 2.83 3.78 3.09

Kurs-/Gewinn Verhältnis 17.68 11.11 43.67

EBITDA pro Aktie (in CHF) 4.91 6.49 5.43

Kurs-/EBITDA-Verhältnis 10.19 6.47 24.83

Ausschüttung je Aktie (in CHF) 1.50 1.50 1.30

Pay-out Ratio 53.05 % 39.67 % 42.09 %

Eigenkapital je Aktie (in CHF) 16.54 14.90 14.16

Schlusskurs 31.12. (in CHF) 50.00 42.00 134.90

Höchstkurs (in CHF) 65.80 135.90 160.90

Tiefstkurs (in CHF) 36.50 35.75 87.30

Börsenkapitalsierung (in CHF 1 000) 531 250 446 250 1 433 313


Inhalt

Schulthess Group 3

Jahresbericht

4 Brief des Verwaltungsratspräsidenten

8 Bericht der Geschäftsleitung

12 Human Resources

14 Expertenbericht zu Wärmepumpen

17 Corporate Governance

29 Finanzbericht des Konzerns

67 Finanzbericht der Holding

73 Meilensteine und Adressen

Titelbild:

Der Mensch im Zentrum der Unternehmenstätigkeit


4 Schulthess Group

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Jahresbericht Brief des Verwaltungsratspräsidenten

Rudolf Kägi

Präsident des Verwaltungsrats

Bewegtes und

schwieriges Geschäftsjahr

In einem von einer schweren Rezession geprägten Marktumfeld konnte die Schulthess

Group im Jahr 2009 nicht an die vergleichsweise hohen Vorjahresergebnisse anknüpfen.

Sowohl Umsatz als auch Ertragskraft fielen tiefer aus, da vor allem im zweiten Halbjahr das

Geschäftsvolumen in der Wärmetechnik spürbar zurückging und die Absatzmärkte in der

Kältetechnik einbrachen.

Aufgrund des hohen Bestellungsbestandes Anfang 2009 war die Auslastung in der

Wärmetechnik im ersten Semester relativ gut. Daher konnte beim Halbjahresabschluss

noch von einer soliden Umsatzentwicklung für das Gesamtjahr ausgegangen werden.

Leider hat sich diese Erwartung nicht bestätigt, denn im weiteren Jahresverlauf entwickelte

sich das Geschäftsvolumen konjunkturbedingt vor allem im deutschen Markt,

dem wichtigsten Absatzmarkt unseres Unternehmens, rückläufig. Demgegenüber

wurde im ebenfalls bedeutenden Markt Schweiz für das Gesamtjahr 2009 ein gutes

Ergebnis erzielt. Insgesamt aber ging der Umsatz in der Wärmetechnik gegenüber dem

Vorjahr um 9.1 % zurück.

Im Segment Kältetechnik hat der Anlagenbau einen dramatischen Einbruch erlitten,

aber auch beim Geräteumsatz für die Medizinaltechnik war eine deutliche Nachfragezurückhaltung

zu spüren. Gesamthaft fiel der Umsatz im Vorjahresvergleich um 50.9 %.

Um die Kostenstruktur dem geringeren Umsatz anzupassen, wurden einschneidende

Sparmassnahmen eingeleitet.

Die Waschtechnik verzeichnete im Jahr 2009 nur einen geringfügig tieferen Umsatz.

Während das Exportgeschäft und der Verkauf von Gewerbemaschinen zurückgingen,

belebte sich die Inlandsnachfrage in der zweiten Jahreshälfte durch die Markteinführung

neuer Produkte. Insgesamt lag der vergleichbare Umsatz um 1.8 % unter dem

Vorjahr.


ack

Schulthess Group 5

Brief des Verwaltungsratspräsidenten Jahresbericht

Liebe Aktionärinnen und Aktionäre

Das Geschäftsjahr 2009 hat eine enttäuschende Entwicklung genommen. Unsere

Jahreszielsetzungen konnten weder beim Umsatz noch hinsichtlich der Rentabilität

erreicht werden. Die Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise akzentuierten sich

zunehmend im Jahresverlauf, sodass die bis anhin solide Entwicklung in der Wärmetechnik

spürbar belastet wurde, und in der Kältetechnik brach der Umsatz markant

ein. Die im ersten Halbjahr eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen reichten nicht

aus, um die Kostenstruktur und den Personalbestand der Kältetechnik dem massiven

Umsatzrückgang anzupassen. Daher werden zusätzliche tiefgreifende Restrukturierungsmassnahmen

notwendig.

In der Wärmetechnik halten wir an unserer Einschätzung fest, dass das Unternehmen in

Bezug auf den Produktbereich zur Nutzung erneuerbarer Energien gut positioniert ist.

Der Markt Deutschland, der bedeutendste für unser Unternehmen, war schwach und

hat im Jahr 2009 sehr enttäuscht. Wir stellen zunehmend fest, dass vor allem im dreistufigen

Vertrieb, d.h. Verkauf von Wärmepumpen über Grossmärkte, die Preisstellung

deutlich aggressiver geworden ist, da weitere Marktteilnehmer aus der Heizungsbranche

mit neuen Produkten in den Markt eingetreten sind und versuchen, mit günstigeren

Preisen die erforderlichen Stückzahlvolumen zu erreichen. Sollte sich die Nachfrage

nach diesen Produkten aufgrund von höheren Heizölpreisen wieder steigern, ist damit

zu rechnen, dass das aggressive Preisgebaren zur Erreichung von Marktanteilen wieder

zurück gehen wird.

Die Kältetechnik, welche in den vergangenen Jahren markante prozentuale Umsatzsteigerungen

verzeichnen konnte, wurde von der Wirtschaftskrise besonders hart

betroffen. So konnte im Jahre 2009 keine Grossanlage an die Föderalen Zentren in

Russland ausgeliefert werden, obwohl bereits Aufträge erteilt waren, diese aber aufgrund

von nicht erfolgter Finanzierung durch den Auftraggeber nicht zur Ausführung

kamen. Zudem war das Anlagengeschäft sowohl in Deutschland wie auch im übrigen

Europa markant eingebrochen, sodass die Kältetechnik im Jahre 2009 einen deutlichen

Verlust verzeichnete. Insgesamt wurden bisher rund 60 Stellen abgebaut und weitere

Sparmassnahmen umgesetzt. Sollte sich die Lage in den nächsten Monaten nicht zügig

verbessern, werden weitere umfassende Restrukturierungen eingeleitet.

Die Waschtechnik hat sich im Jahr 2009 relativ gut behauptet. Der Inlandsmarkt konnte

vor allem von der guten Auslastung in der Baubranche profitieren. Mit der Einführung

einer neuen Generation von Wärmepumpen-Tumblern für den Haushalt, die mit Energy-

Label A ausgezeichnet sind, wurden bedeutende Umsatzfortschritte erzielt. Ausserdem

konnte die neue Waschmaschinen-Generation für das Ein- und Mehrfamilienhaus mit

führender Technologie am Markt gut partizipieren, sodass es gelang, in der Schweiz

Marktanteile zu gewinnen. Im Gegenzug war das Exportgeschäft rückläufig. Märkte wie

z.B. die Ukraine und Russland waren völlig eingebrochen und der Markt England litt

zusätzlich unter der starken Abwertung des britischen Pfunds.


6 Schulthess Group

Jahresbericht Brief des Verwaltungsratspräsidenten

Zahlen zum Geschäftsergebnis

Im Berichtsjahr ging der Konzernumsatz von CHF 414.6 Mio. auf CHF 339.5 Mio. zurück.

Der Umsatz in der Wärmetechnik lag um 9.1 % unter dem Vorjahreswert und in der

Kältetechnik führte das äusserst schwierige Marktumfeld für den Anlagen- und Gerätebau

zu einem Umsatzrückgang von CHF 46.7 Mio. In der Waschtechnik sank der Umsatz

im Vorjahresvergleich, bereinigt um die Veräusserung der Novelan AG per 1.10.2008,

um 1.8 %. Auf EBIT-Stufe erzielte die Gruppe einen Gewinn in Höhe von CHF 39.9 Mio.

gegenüber CHF 56.8 Mio. im Vorjahr, und somit eine EBIT-Marge von 11.7 %. Während

die Wärmetechnik und die Waschtechnik im 2009 ein positives Betriebsergebnis

erwirtschafteten, wies die Kältetechnik, belastet von Aufwendungen für Restrukturierungen

und Personalabbau, einen deutlichen Betriebsverlust aus. Der Jahresgewinn

nach Steuern lag bei CHF 30.0 Mio. gegenüber CHF 40.2 Mio. im Vorjahr, damit wurde

eine EAT-Marge von 8.8 % erreicht.

Wachstum als Zielsetzung

Wir sind von dem Entwicklungspotenzial unseres Unternehmens überzeugt und werden

unsere Wachstumsstrategie weiterverfolgen. Wir gehen davon aus, dass das laufende

Jahr sehr herausfordernd wird, doch mittelfristig sind wir zuversichtlich, dass unsere

Produkte zur Nutzung erneuerbarer Energien auch in Zukunft gute Wachstumschancen

haben. Wir streben eigenständiges organisches Wachstum an, sind aber auch offen

für Kooperationen und Akquisitionen, die unsere Marktstellung stärken. Wir stellen

fest, dass sich insbesondere in der Wärmepumpenindustrie ein Konsolidierungstrend

abzeichnet. Diesen Trend verfolgen wir mit grossem Interesse. Da nach unserer

Einschätzung dieser Markt in den nächsten Jahren weiter wachsen wird, erachten wir es

als notwendig, eine starke Position in Europa zu erreichen. Im Jahr 2009 hatten wir ein

Projekt eingeleitet, in dem wir untersuchten, in wie weit ein Zusammenschluss zweier

Unternehmen aus der Branche zu einem starken und führenden europäischen Anbieter

formiert werden könnte. Unter anderem wegen der schwierigen wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen konnte das Projekt letztlich nicht umgesetzt werden. Die dafür

aufgewendeten Kosten beliefen sich auf CHF 1.3 Mio. Dies ändert jedoch nichts an

unserer Überzeugung, dass es bei dem hohen Wachstumstempo der Branche äusserst

wichtig ist, dass ein Unternehmen im Volumenmarkt mit eigener hoher Wertschöpfung

führend sein muss.

Das schwierige Jahr 2009 liegt hinter uns, nun gilt es den Blick nach vorne zu richten.

In der Wärmetechnik werden wir zukünftig unsere Produkte vermehrt in Haustechniksysteme

einbinden, welche den Kunden einen umfassenden Nutzen bringen. Systemtechnik

mit Wohnungslüftung, Beheizung von Gebäuden, Warmwassererzeugung und

weitere Anwendungen von erneuerbaren Energien werden in Zukunft zum zentralen

Thema in der Gebäudetechnik. Damit wird für den Kunden auch eine optimale Planungssicherheit

erreicht. Demzufolge werden wir weiterhin intensiv Entwicklungen

fördern bezüglich innovativen Produkten, welche einen hohen Kundennutzen haben.

Wir legen auch ein hohes Gewicht auf den Aufbau von weiteren Marktorganisationen in

europäischen Ländern, um unser Wachstum zu stützen.

In der Waschtechnik werden wir mit unserer neuen Produktgeneration die Marktbearbeitung

intensivieren und von neuentwickelten Gewerbemaschinen erwarten wir

zusätzliche Wachstumsimpulse.


Veränderung in der Geschäftsleitung und im Verwaltungsrat

im Geschäftsjahr 2010

Der Verwaltungsrat hat Dr. Werner Karlen, einen erfahrenen Manager mit ausgezeichnetem

Leistungsausweis, zum neuen CEO der Schulthess Group berufen. Werner

Karlen tritt sein Amt am 1. April 2010 an und wird der Geschäftsleitung der Schulthess

Group angehören, zudem übernimmt er die Leitung der Geschäftssparte Wärme- und

Kältetechnik.

Artur Rodecker, der bisherige CEO der Schulthess Group, Mitglied der Geschäftsleitung

und Leiter der Geschäftssparte Wärme- und Kältetechnik hat den Verwaltungsrat

um seinen Rücktritt gebeten, um sich beruflich neu zu orientieren. Er wird der Gruppe

aber in den nächsten Monaten noch in beratender Funktion zur Verfügung stehen. Wir

danken Artur Rodecker für sein langjähriges, grosses persönliches Engagement für das

Unternehmen.

Per Mitte 2010 wird mit Christian Walker, einer weiteren erfahrenen Führungspersönlichkeit,

die vakante Position des Leiters der Geschäftssparte Waschtechnik wieder

besetzt. Bis zu diesem Zeitpunkt wird die Sparte weiterhin ad interim von Max M.

Müller, CFO der Gruppe, geleitet.

Josef Felder gehört dem Verwaltungsrat der Schulthess Group AG seit 2008 an und hat

auf eigenen Wunsch zur nächsten Generalversammlung seinen Rücktritt erklärt, um

sich neuen Aktivitätsfeldern und Aufgaben zu widmen. Wir bedauern seine Entscheidung

sehr und danken ihm für die geleistete Arbeit, verbunden mit unseren besten

Wünschen für die Zukunft.

Anträge an die Generalversammlung

Aufgrund der soliden Bilanz wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung vorschlagen,

eine unveränderte Dividende wie im Vorjahr von CHF 1.50 pro Namenaktie

auszuschütten.

Zudem wird der Verwaltungsrat der Generalversammlung vom 15. April 2010 die Zuwahl

von Dr. Gero Büttiker, einer ausgewiesenen Schweizer Unternehmerpersönlichkeit und

Grossaktionär der Schulthess Group, beantragen.

Meine Kollegen im Verwaltungsrat und ich, die Gründeraktionäre wie auch unser Grossaktionär

sind überzeugt davon, die Schulthess Group mit den neuen Führungspersönlichkeiten

und dem CFO in eine erfolgreiche Zukunft zu führen.

2010 wird ein anspruchsvolles Jahr werden. Wir haben uns zum Ziel gesetzt,

die Voraussetzungen zu schaffen, um bald eine deutliche Ergebnisverbesserung zu

erreichen.

Unser Dank

Ihnen, als unseren Aktionärinnen und Aktionäre, danken wir für Ihr Vertrauen, das

Sie uns und unserem Unternehmen entgegen bringen. Wir setzen alles daran, die

Schulthess Group erfolgreich weiterzuentwickeln. Unseren Kunden im In- und Ausland

danken wir für ihre Treue und das Vertrauen in unsere Produkte. Das Kapital des

Unternehmens sind vor allem unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Ihnen gehört an

dieser Stelle ein ganz besonderer Dank.

R. Kägi

Präsident Verwaltungsrat

Schulthess Group 7

Brief des Verwaltungsratspräsidenten Jahresbericht


8 Schulthess Group

Jahresbericht Bericht der Geschäftsleitung

Artur Rodecker

CEO

Max M. Müller

CFO

Stabiler Schweizer Markt –

schwaches EU-Umfeld

Die Wirtschaftskrise hat sich im 2009 sehr unterschiedlich auf unsere Geschäftssparten und deren Entwicklungen ausgewirkt.

Während sich die Produkte und Systeme der erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr noch gut behaupten konnten,

ging die Nachfrage im vierten Quartal stark zurück, da vor allem Impulse vom Renovationsmarkt ausblieben.

Im Gebrauchsgüterbereich der weissen Ware hat sich der Schweizer Markt als stabiler Anker erwiesen und konnte den

deutlichen Umsatzrückgang im Exportgeschäft nahezu ausgleichen. Im Bereich der Investitionsgüter hat der Einfluss

der Wirtschaftskrise auf den Maschinenbau die Kältetechnik mit voller Härte getroffen. Konjunkturprogramme einzelner

Ländern boten keine Unterstützung, da die verfügbaren Mittel verstärkt in Infrastrukturmassnahmen geflossen sind.

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Umsatz

in CHF Mio.

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Wärmetechnik – Marktrückgang der erneuerbaren Energien

Die Wärmetechnik erzielte im 2009 einen Umsatz von CHF 183.1 Mio. resp. 54 % des

Konzernumsatzes (2008: CHF 201.4 Mio.). Dies entspricht einem Rückgang von 9.1 %

bzw. währungsbereinigt von 6 % gegenüber dem Vorjahr.

In Europa wird für das Jahr 2009 im Bereich der Wärmepumpenanwendung von einem

Rückgang des Gesamtmarktes von mehr als 10 % und bei der Solarthermie sogar von

rund 30 % ausgegangen. Demgegenüber hat der Markt für Komfortlüftungsanlagen,

die vornehmlich in Neubauten eingesetzt werden, leicht zulegen können.

Nur in der Schweiz, in England und in Norwegen haben sich die Märkte positiv entwickelt.

Schulthess Group konnte den Umsatz in der Wärmetechnik, mit Ausnahme der

Märkte Deutschland und Österreich in sämtlichen anderen europäischen Zielmärkten

wie Schweiz, Frankreich, Niederlande, Norwegen und Tschechien erhöhen und europaweit

leicht Marktanteile dazu gewinnen.

Dies hat jedoch den deutlichen Marktrückgang in Deutschland von rund 15 % nicht

ausgleichen können. Hauptursache für diese Entwicklung war der rückläufige Renovationsmarkt

für erneuerbare Energien der, bedingt durch die moderate Preisentwicklung

des Heizöls, weit hinter den Erwartungen zurückblieb.

Die grosse Unsicherheit der Verbraucher hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen

Entwicklung und die starke staatliche Förderung der Automobilbranche (Abwrackprämie)

in Deutschland haben im 2009 ebenfalls dazu geführt, dass Kunden notwendige

Renovationsinvestitionen verschoben haben.


Umsatzbeitrag 2009

nach Sparten

Wärmetechnik 54 %

Waschtechnik 33 %

Kältetechnik 13 %

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Die Wärmetechnik erzielte im 2009 ein Betriebsergebnis EBIT von CHF 29.2 Mio. und

eine EBIT-Marge von 15.9 % gegenüber CHF 35.5 Mio. und einer EBIT-Marge von 17.6 %

im Vorjahr.

Umsatzeinbruch in Industrie und Maschinenbau trifft die Kältetechnik

Die Kältetechnik verzeichnete im Jahr 2009 einen markanten Umsatzrückgang auf

CHF 45.0 Mio. gegenüber CHF 91.7 Mio. im Vorjahr. Der Anteil am Konzernumsatz lag

2009 bei rund 13 %. Nachdem im ersten Halbjahr die Verkäufe bereits deutlich

rück läufig waren, blieb die erwartete Stabilisierung in der zweiten Jahreshälfte aus.

Der Umsatz im Gerätebau war gegenüber dem Vorjahr um rund 30 % tiefer, was unmittelbar

mit dem fehlenden Bedarf an Kältemaschinen für den deutschen Maschinenbau

zusammenhing.

Die Umsätze im OEM Geschäft der Medizintechnik waren konjunkturbedingt schwächer,

entwickelten sich aber im Rahmen unserer Erwartungen.

Der Umsatz im Anlagenbau ist 2009 um mehr als 60 % zurückgegangen, wobei sich

die Zurückhaltung von Investitionen der Industrie in neue Anlagen und Produktionen

ganzjährig negativ niedergeschlagen hat. Zudem sind die für 2009 erwarteten und zum

Teil schon vereinbarten Grossaufträge zur Planung und Montage von Modulkliniken

in Russland gänzlich ausgeblieben. Die in einigen Ländern aufgelegten Konjunkturprogramme

lösten keine zusätzliche Nachfrage aus, da die Mittel mehrheitlich in Infrastrukturmassnahmen

geflossen sind.

Der Servicebereich hat sich mit zusätzlichen Wartungsverträgen und sonstigen Servicedienstleistungen

im Kältesektor deutlich über dem Vorjahr entwickelt und gehört auch

in Zukunft zu den wichtigen Ertragssäulen innerhalb der Kältetechnik.

Im Zuge von notwendigen Restrukturierungsmassnahmen wurde die Belegschaft 2009

um rund 1/3 verringert. Diese Anpassungen der Kostenstruktur konnten jedoch

den starken Umsatzrückgang von CHF 46.7 Mio. nur bedingt und zeitlich verzögert

abfedern. Die Kältetechnik schloss 2009 mit einem Betriebsverlust von CHF 3.8 Mio. ab

(2008: Betriebsgewinn von CHF 3.3 Mio.).

Weiterhin hohe Profitabilität in der Waschtechnik

Die Waschtechnik erwirtschaftete im 2009 rund 33 % des Konzernumsatzes und

erzielte einen Umsatz von CHF 111.4 Mio. (2008: CHF 121.5 Mio.). Unter Berücksichtigung

des Verkaufs der Novelan AG per 1. Oktober 2008 entspricht dies einem Rückgang

des vergleichbaren Umsatzes von 1.8 %.

In der Schweiz wurde der Umsatz mit Einfamilien- und Mehrfamilienhaus-Geräten

gegenüber dem Vorjahr markant gesteigert. Diese Umsatzzunahme ist auf die Lancierung

neuer Produkte insbesondere im Einfamilienhaus-Segment im zweiten Halbjahr

2009 zurückzuführen.

Schulthess Group 9

Bericht der Geschäftsleitung Jahresbericht


10 Schulthess Group

Mitarbeiter nach Ländern

Deutschland 577

Österreich 19

Schweiz 434

Dänemark 81

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Jahresbericht Bericht der Geschäftsleitung

Im kleineren internationalen Geschäft brachen die Umsätze in verschiedenen osteuropäischen

Ländern bis zu 70 % ein. Auch in Westeuropa lagen die Umsätze unter

den guten Vorjahreswerten.

Der Verkauf von Gewerbe-Maschinen war gegenüber dem Vorjahr rückläufig, was vor

allem darauf zurückzuführen ist, dass bereits im 2008 ein erheblicher Nachholbedarf

aus den Vorjahren gedeckt wurde und somit die Investitionstätigkeit im 2009 zurückhaltend

war.

Das Betriebsergebnis konnte im zweiten Halbjahr 2009 dank des höheren Umsatzes

in der Schweiz sowie den erzielten Kostensenkungen deutlich gesteigert werden.

Insgesamt wies die Sparte im Geschäftsjahr 2009 ein Betriebsergebnis EBIT von

CHF 17.3 Mio. gegenüber CHF 19.4 Mio. im Vorjahr aus. Die EBIT-Marge lag im 2009 bei

15.6 % (2008: 16.0 %).

Solide Bilanz

Schulthess Group verzeichnete im 2009 ein weiteres Mal eine Stärkung des Eigenkapitals

und die Eigenkapitalquote stieg von 60.8 % auf 69.7 %. Am 31. Dezember 2009

wurde eine verfügbare Netto-Liquidität von CHF 18.0 Mio. ausgewiesen (2008: Netto-

Verschuldung von CHF 2.9 Mio.). Dies ist vor allem auf die stark reduzierten Investitionen

von CHF 12.9 Mio. gegenüber CHF 22.9 Mio. im 2008 zurückzuführen. Der Free

Cash Flow erhöhte sich von CHF 21.8 Mio. auf CHF 33.8 Mio.

Mitarbeiterentwicklung

Ende 2009 beschäftigte die Schulthess Group 1 111 Mitarbeitende in 6 Ländern. Damit

sank der Personalbestand gegenüber dem Vorjahr um 5.8 %.

Basierend auf der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 1 145 betrug der Umsatz pro

Beschäftigtem CHF 296 520 oder 16.8 % weniger als im Vorjahr.


ack

Schulthess Group 11

Bericht der Geschäftsleitung Jahresbericht


12 Schulthess Group

Jahresbericht Human Resources

Felix Kolb,

Bereichsleiter Human Resources

Der Mensch im Zentrum

aller Geschäftsaktivitäten

Der Mensch ist Dreh- und Angelpunkt eines Unternehmens. Seine Fähigkeiten, seine

Motivation und seine Leistungsfähigkeit tragen nicht nur zur Qualität der Produkte

und Dienstleistungen, sondern auch zur Kundenzufriedenheit und somit zum wirtschaftlichen

Erfolg des Unternehmens bei.

Innerhalb der Schulthess Gruppe arbeiten 1 111 Mitarbeitende über nationale Grenzen hinweg

zusammen, um die Bedürfnisse der Kunden in unterschiedlichen Märkten zu erfüllen. All

unsere Mitarbeitenden verbindet das gemeinsame Ziel, den dauerhaften Erfolg des Unternehmens

und unserer Kunden sicherzustellen. Dabei verpflichten wir uns zu respektvollem

und glaubwürdigem Umgang mit allen Anspruchsgruppen.

Unser Geschäftsmodell stützt sich sehr auf die Fähigkeiten und das Wissen der Mitarbeitenden

an den nationalen und lokalen Standorten. Deshalb wird der ‚KMU-Spirit’ in den einzelnen

Gruppengesellschaften weiterhin stark gefördert. Es gilt zu vermeiden, dass mit zunehmender

Unternehmensgrösse der organisatorische Regulierungsgrad zu stark ansteigt. Wir

vertreten die Ansicht, dass Kundennähe, Marktkenntnisse und schnelle Entscheidungswege,

die für den Markterfolg massgebend sind, nur in dezentralen Organisationsstrukturen optimal

umgesetzt werden können. Das schliesst selbstverständlich nicht aus, dass Synergien

innerhalb der Gruppe genutzt werden (Supply Chain, Informatik, Finanz-/Rechnungswesen).

Im Bewusstsein, dass Kompetenz und hohes Engagement der Mitarbeitenden, Grundlage für

den Erfolg des Unternehmens sind, wird der Aus- und Weiterbildung viel Bedeutung zugemessen.

Wir fördern deshalb die persönliche und fachliche Entwicklung der Mitarbeitenden

durch gezielte und zukunftsorientierte Ausbildungsmassnahmen und engagieren uns auch

in der Lehrlingsausbildung. Besonderes Augenmerk legen wir auch auf das Einfliessen der

Bedürfnisse der Kunden in unsere Aktivitäten im Aus- und Weiterbildungsbereich.

Um Spitzenleistungen erzielen zu können, ist eine Unternehmenskultur des gegenseitigen

Vertrauens und Respekts nötig. Schulthess Group legt Wert auf ein motivierendes

Arbeitsumfeld, auf Förderung der Eigenverantwortung, auf Entwicklungsmöglichkeiten

für Leistungsträger und eine faire und wertschätzende Zusammenarbeit. Mit flachen

Hierarchien, direkten Ablaufstrukturen und klarer Zuordnung von Kompetenzen und Verantwortung

fördern wir zudem das unternehmerische Denken und Handeln. Enge Kontakte

zwischen Mitarbeitenden und den Mitgliedern der Geschäftsleitung tragen zu einem offenen

und transparenten Arbeitsumfeld innerhalb des Unternehmens bei.

In einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld mit rückläufigen Umsatzzahlen und damit

verbunden mit weniger Beschäftigung, ist es besonders anspruchsvoll, das Thema Personal


Schulthess Group 13

Human Resources Jahresbericht

und die damit verbundenen Unsicherheiten zu beachten. Notwendige Abbaumassnahmen

von Personal gilt es sorgsam zu planen und insbesondere auch gut und umfassend zu kommunizieren.

Ganz besonders gilt es, Härtefälle zu vermeiden und Lösungen zu suchen, damit

die Stabilität für Mitarbeiter und Unternehmen nicht beeinträchtigt wird. Wichtig ist, dass die

Partnerschaft zwischen den Mitarbeitern und dem Unternehmen auf eine respektvolle Art

gelebt wird und dass auch in diesen schwierigen Prozessen gegenseitig Verständnis für die

notwendigen Massnahmen aufgebracht werden.

Wir sind bestrebt, die Mitarbeitenden an das Unternehmen zu binden und eine hohe gegenseitige

Identifikation zu erreichen. Kompetenz und Erfahrung sollen erhalten bleiben und

deshalb fördern wir eine langfristige Partnerschaft mit unseren Mitarbeitenden. Wir sind

stolz darauf, dass einige von ihnen ihr ganzes Arbeitsleben Schulthess treu geblieben sind.

Für die Innovationsfähigkeit und Weiterentwicklung des Unternehmens ist auch eine ausgewogene

Zusammensetzung des Mitarbeiterbestandes nötig. Neben dem Generie ren von

internem Nachwuchs und dem Entwickeln und Fördern der bestehenden Mit arbeitenden ist

ein Unternehmen auch auf Ressourcen des Arbeitsmarktes angewie sen. Ein erklärtes Ziel

unseres Unternehmens ist deshalb, weiterhin als attraktive Arbeitgeberin wahrgenommen zu

werden, die gut ausgebildete, leistungsorientierte und sozial kompetente Personen gewinnen

und langfristig an sich binden kann.

Die Investition in Menschen betrachten wir als zentralen Erfolgsfaktor für den lang fristigen

Unternehmenserfolg und wir werden diesen Weg konsequent weiterverfolgen.


14 Schulthess Group

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Jahresbericht Expertenbericht

Dr. Walter Steinmann,

Direktor des Bundesamtes für Energie BFE

Wärmepumpen in der Schweiz – Ein Expertenbericht

Mit Wärmepumpen können der Brennstoffverbrauch und die CO 2-Emissionen im Vergleich

zu herkömmlichen Heizsystemen um rund 50 % gesenkt werden. Gegenüber elektrischen

Widerstandsheizungen beträgt die Energieeinsparung sogar bis zu 80 %. Wärmepumpen

besitzen verschiedene weitere Vorteile: Sie verursachen beispielsweise nur geringe

Energie- und Wartungskosten und sind kompakt, geruchsfrei und sauber (kein Rauch, keine

Feinpartikel, keine Asche).

Der nachstehende Bericht zeigt die langfristig positive Perspektive für Wärmepumpen.

Die verfügbaren statistischen Zahlen für Europa beziehen sich auf das Jahr 2008,

welches noch ein ausgesprochen positives Bild zeigt und gleichzeitig die mittelfristigen

Wachstumschancen nach der Krise andeuten (Anmerkung der Redaktion).

Da rund die Hälfte des schweizerischen Energieverbrauchs für die Raumheizung und

die Warmwasseraufbereitung benötigt wird, unterstützt das Bundesamt für Energie

(BFE) seit 1993 die Fördergemeinschaft Wärmepumpen Schweiz (FWS). Dahinter

steckt der Gedanke, dass mit dem breiten Einsatz von Wärmepumpen eine erhebliche

Reduktion der CO 2-Emissionen und des Verbrauchs fossiler Brennstoffe für Heizzwecke

erreicht werden könnte.

Seit der Gründung der FWS und der Umsetzung indirekter Massnahmen wächst der

Schweizer Markt stetig. Auch die Qualität und Leistung der Wärmepumpen haben sich

seit Ende der 80er Jahre deutlich verbessert. Die Einführung des internationalen Gütesiegels

für Wärmepumpen (EHPA Gütesiegel) war einer der Haupterfolgsfaktoren für

das heutige Marktwachstum mit über 20‘000 verkauften Wärmepumpen im Jahr 2008.

Auch international ist die Popularität beachtlich. Im Jahr 2007 wurden weltweit fast

477 000 Wärmepumpen verkauft. Im Jahr 2008 sanken die Verkäufe von Heizkesseln

europaweit deutlich, in Frankreich um 12 %, in Grossbritannien um 2 % und in Italien

um 8 %. Nur Deutschland verzeichnete ein positives Wachstum von 16 %. Der Verkauf

von Wärmepumpen stieg hingegen stark an: in Frankreich um 103 %, in Deutschland

um 44 % und in Grossbritannien um 101 %. In anderen Ländern ist die Situation vergleichbar.

So sind Wärmepumpen in Schweden, Österreich und in der Schweiz gegenwärtig

das beliebteste Heizsystem.

In der Schweiz halten Wärmepumpen im Segment der neu erstellten Einfamilienhäuser

einen Marktanteil von knapp 80 %. Hingegen ist bei den Heizungssanierungen das

Potenzial nach wie vor gross. Die letzte Bestandesaufnahme des Bundes im Jahr 2000

hat gezeigt, dass in der Schweiz immer noch über eine Million Heizkessel und rund

177 000 Elektroheizungen in Betrieb sind, die möglicherweise durch Wärmepumpen


ack

Schulthess Group 15

Expertenbericht Jahresbericht

ersetzt werden könnten. Obwohl die Verkaufszahlen auch im Sanierungsbereich mit

über 4 000 verkauften Exemplaren im Jahr 2008 ansteigen, liegt der Marktanteil noch

unter 3 %. Wärmepumpen können mit einer Amortisationszeit von weniger als zehn

Jahren zwar mit anderen Technologien mithalten, doch die Investitionskosten scheinen

immer noch ein grosses Hindernis zu sein. Dies könnte sich jedoch rasch ändern, vor

allem, wenn der Erdölpreis auf 90 US-Dollar pro Barrel oder höher ansteigt (wie im Jahr

2008).

Wärmepumpen sind Teil des Aktionsprogramms EnergieSchweiz. Dessen Klimaziel

besteht darin, die CO 2-Emissionen bis 2010 gegenüber dem Niveau von 1990 um 10 %

zu senken (entsprechend dem CO 2-Gesetz). Zudem will das Programm den Anteil der

erneuerbaren Energien an der Strom- und Wärmeerzeugung steigern. Heute werden

18,5 % des Gesamtenergieverbrauchs der Schweiz durch erneuerbare Energien

gedeckt. In der Zwischenzeit hat der Bundesrat neue Zielsetzungen festgelegt, die sich

an den Reduktionszielen der Europäischen Union orientieren:

• Bis 2020 sollen die Treibhausgasemissionen gegenüber dem Wert von 1990 um

20 % und bis 2050 um 50 % reduziert werden.

• Der Verbrauch von fossilen Energien soll bis 2020 um 20 % gesenkt und der Anteil

der erneuerbaren Energien um 50 % gesteigert werden.

• Der Anstieg des Stromverbrauchs zwischen 2010 und 2020 soll auf maximal 5 %

begrenzt werden.

In der Folge wird die CO 2-Abgabe beispielsweise von 12 CHF auf 36 CHF pro Tonne

CO 2 verdreifacht. Ein Drittel davon fliesst in das nationale Gebäudesanierungsprogramm.

Mit der Erhöhung stehen dem Programm bis 2020 pro Jahr 200 Millionen CHF

zur Verfügung. Da Wärmepumpen CO 2-wirksam sind, sind sie gut positioniert, um in

die kantonalen Förderprogramme aufgenommen zu werden, vor allem in Kombination

mit anderen Technologien, die ihre Wirksamkeit steigern könnten (z.B. zusammen mit

Solarkollektoren), oder als Ersatz für Elektroheizsysteme.

Ab dem 1. Januar 2010 gelten für die in der Schweiz verkauften Elektromotoren und

-geräte strengere Anforderungen in punkto Energieeffizienz. Diese entsprechen

teilweise den vor kurzem in der Europäischen Union beschlossenen Vorschriften.

Wäschetrockner müssen ab 2012 neu den Anforderungen der Energieeffizienzklasse A

(weniger als 0,51 kWh/kg pro Durchgang) genügen. Auch hier spielen Wärmepumpen

eine wichtige Rolle. Wärmepumpentrockner mit ‹0,3 kWh/kg sind bereits erhältlich.

2008 sind in der Schweiz über 140 000 Wärmepumpen in Betrieb, die rund 3,32 TWh

Heizenergie erzeugen (2,25 TWh aus der Umwelt und 1,07 TWh aus Strom). Auf die

Wärmepumpen entfallen 20,2 % der durch erneuerbare Energien produzierten Gesamtwärme

(11,15 TWh). Wie bereits erwähnt soll gemäss Zielsetzung des Bundesrats der

Anteil der erneuerbaren Energien bis 2020 um 50 % gesteigert werden. Dies entspricht

24,1 TWh für die Heizenergieproduktion, wovon mindestens 6,5 TWh durch Wärmepumpen

erzeugt werden.

Mit den bestehenden Rahmenbedingungen und dem erwarteten Anstieg der Energiepreise

dürfte der Schweizer Wärmepumpenmarkt mindestens auf dem Niveau des

Vorjahrs bleiben. Man kann deshalb davon ausgehen, dass von 2010 bis 2020 zwischen

150 000 und 250 000 Wärmepumpen installiert werden.


ack


ack

Corporate Governance

18 Konzernstruktur und Aktionariat

19 Organisation

20 Kapitalstruktur

21 Verwaltungsrat

25 Geschäftsleitung

25 Entschädigungen, Beteiligungen und Darlehen

26 Mitwirkungsrecht der Aktionäre

27 Kontrollwechsel und Abwehrmassnahmen

27 Revisionsstelle

27 Informationspolitik

28 Wesentliche Änderungen seit Bilanzstichtag

28 Finanzkalender

28 Kontaktadresse Investor Relations

Schulthess Group 17


18 Schulthess Group

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Corporate Governance Konzernstruktur und Aktionariat

Corporate Governance

Die Schulthess Group AG verpflichtet sich einer umsichtigen und guten Unternehmensführung (Corporate

Governance). Im Interesse unserer Aktionäre informieren wir regelmässig und transparent

über unseren Geschäftsgang und aktuelle Ereignisse. Neben dem jährlichen Geschäftsbericht und

dem Halbjahresbericht finden sich viele Details über das Unternehmen auf unserer Homepage www.

schulthess-group.com.

1. Konzernstruktur und Aktionariat

1.1 Konzernstruktur

Die operative Konzernstruktur ist im nebenstehenden Organigramm abgebildet.

Konsolidierungskreis

a) Kotierte Gesellschaft

Firma Schulthess Group AG

Sitz Bubikon/ZH

Kotierung SIX Swiss Exchange

Börsenkapitalisierung per 31.12.2009 CHF 531.250 Mio.

Anteil eigene Aktien per 31.12.2009 0.489 %

Valoren-Symbol / Nummer SGRN / 00 2 992 600

ISIN CH0029926000

b) Nicht kotierte Gesellschaften

Die nicht kotierten Gesellschaften, welche zum Konsolidierungskreis der Schulthess Group AG gehören,

sind im Finanzbericht auf Seite 35 aufgeführt.

1.2 Bedeutende Aktionäre

Folgende Aktionäre besassen per 31. Dezember 2009 mehr als 3 % der Namenaktien:

Name des Aktionärs 31.12.09 31.12.08

Rudolf Kägi 11.49 % 10.49 %

Paul O. Rutz 10.44 % 10.46 %

Gebuka AG 7.06 % – %

Andrea Malär 5.51 % 5.99 %

Gabriele Rutz 3.71 % 3.70 %

Susquehanna Ireland Ltd. < 3 % 9.41 %

The Bank of New York < 3 % 6.92 %

JABCAP Multi Strategy Master Fund Ltd. < 3 % 5.41 %

Jabre Capital Partners SA < 3 % 4.95 %

Chase Nominees Ltd. < 3 % 3.50 %

Soweit der Schulthess Group AG bekannt ist, bestehen zwischen den bedeutenden Aktionären der

Gesellschaft weder Aktionärbindungsverträge noch sonstige Absprachen mit Bezug auf die von ihnen

gehaltenen Namenaktien der Schulthess Group AG oder die Ausübung der Aktionärsrechte.

1.3 Kreuzbeteiligungen

Schulthess Group AG ist keine kapital- oder stimmenmässige Kreuzbeteiligung mit anderen Gesellschaften

eingegangen.


ack

Schulthess Group 19

Organisation Corporate Governance

Organisation per 1. Januar 2010

Wärmetechnik

Artur Rodecker

Alpha-InnoTec GmbH DE

Kältetechnik

Artur Rodecker

Novelan GmbH DE KKT Kraus USA Corp. USA

Alpha-InnoTec Sun GmbH

DE

Alpha-InnoTec France EURL

FR

Alpha-InnoTec Norge AS

NO

Erdwärme plus GmbH DE

Alpha-InnoTec Schweiz AG CH

Genvex A/S DK

Schulthess Group AG

Verwaltungsrat : Rudolf Kägi (Präsident), Dr. Peter R. Isler (Vizepräsident)

Mitglieder: Prof. Dr. Christian Belz, Josef Felder, Thomas D. Rutz

Schulthess Group

Geschäftsleitung : Artur Rodecker (CEO), Max M. Müller (CFO)

KKT Kraus Kälte- und

Klimatechnik GmbH DE

Waschtechnik

Max M. Müller (a. i.)

Schulthess Maschinen AG CH

Merker AG CH

Schulthess Maschinen GmbH

AT


20 Schulthess Group

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Corporate Governance Konzernstruktur und Aktionariat

2. Kapitalstruktur

2.1 Kapital

Das ordentliche Aktienkapital der Schulthess Group AG beträgt CHF 2 125 000.

2.2 Genehmigtes und bedingtes Kapital im Besonderen

Per 31. Dezember 2009 besteht weder zusätzliches genehmigtes noch bedingtes Kapital.

2.3 Kapitalveränderungen

Das ordentliche Aktienkapital der Schulthess Group AG hat sich im Berichtsjahr nicht verändert.

Die Veränderungen beim Eigenkapital ergeben sich insbesondere aufgrund der gestiegenen Gewinnreserven.

Die Struktur des Eigenkapitals in den letzten drei Berichtsjahren stellt sich wie folgt dar:

Eigenkapital Schulthess Group AG

(in CHF 1 000) 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007

Aktienkapital 2 125 2 125 2 125

Reserve für eigene Aktien 2 152 10 452 –

Allgemeine Reserven 22 704 14 404 24 856

Bilanzgewinn 70 051 62 805 56 647

Total 97 032 89 786 83 628

2.4 Aktien

Das Aktienkapital ist in 10 625 000 Namenaktien von je CHF 0.20 Nennwert eingeteilt. Alle Namenaktien

sind dividendenberechtigt. Jede Namenaktie mit Stimmrecht berechtigt zu einer Stimme. Das

Stimmrecht kann nur ausgeübt werden, wenn der Aktionär im Aktienbuch der Schulthess Group AG als

Aktionär mit Stimmrecht eingetragen ist. Das Stimmrecht ist pro Aktionär auf 5 % der Gesamtzahl der

im Handelsregister eingetragenen Namenaktien beschränkt. Ausgenommen davon sind die Aktionäre,

die bereits vor dem Initial Public Offering (IPO) mehr als 5 % Aktien der Schulthess Group besassen,

mit ihren dannzumaligen Anteilen («grandfathering»). Ausländische Investoren sind in diesem Rahmen

ebenfalls stimmberechtigt.

2.5 Partizipations- oder Genussscheine

Die Schulthess Group AG hat weder Partizipationsscheine noch Genussscheine ausstehend.

2.6 Beschränkung der Übertragbarkeit und Nominee-Eintragungen

Die Übertragung von Namenaktien zu Eigentum oder Nutzniessung unterliegt der Genehmigung des

Verwaltungsrates. Die Genehmigung kann aus wichtigen Gründen verweigert werden:

1. Sofern ein Erwerber infolge der Anerkennung als Aktionär direkt oder indirekt mehr als 5 % der

Gesamtzahl der im Handelsregister eingetragenen Namenaktien erwerben oder insgesamt besitzen

würde. Der Verwaltungsrat kann hievon Ausnahmen bewilligen.

2. Soweit und solange die Anerkennung eines Erwerbers als Aktionär die Gesellschaft gemäss den

ihr zur Verfügung stehenden Informationen daran hindern könnte, den durch Bundesgesetz geforderten

Nachweis schweizerischer Beherrschung zu erbringen.

3. Wenn der Erwerber der Gesellschaft nicht ausdrücklich erklärt, dass er die Aktien im eigenen

Namen und im eigenen Interesse erworben hat und halten wird.

Juristische Personen und Rechtsgemeinschaften, die durch Kapital, Stimmkraft, Leitung oder auf

andere Weise miteinander verbunden sind, sowie alle natürlichen oder juristischen Personen und

Rechtsgemeinschaften, welche durch Absprachen, Syndikat oder auf andere Weise im Hinblick auf eine

Umgehung der Eintragungsbeschränkung koordiniert vorgehen, gelten als ein einziger Erwerber.


ack

Schulthess Group 21

Verwaltungsrat Corporate Governance

Die Schulthess Group AG führt ein Aktienbuch, in welches die Eigentümer und Nutzniesser mit Namen

und Adresse eingetragen werden. Die Eintragung im Aktienbuch setzt einen Ausweis über den Erwerb

der Aktien zu Eigentum oder die Begründung einer Nutzniessung voraus. Eine Erleichterung oder Auf -

hebung der Beschränkung des Stimmrechts oder der Übertragbarkeit der Namenaktien bedarf eines

Beschlusses der Generalversammlung. Ein solcher Beschluss muss mindestens zwei Drittel der vertretenen

Aktienstimmen und die absolute Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte auf sich vereinigen.

2.7 Wandelanleihen und Optionen

Die Schulthess Group AG hat keine Wandelanleihen ausstehend.

Im Rahmen der Entschädigung an die Führungsorgane der Schulthess Group AG werden Mitarbeiteroptionen

zugeteilt, für welche eine von der Schulthess Group AG beauftragte Bank bei einer Ausübung

genügend Aktien bereit hält. Die Details dieser Optionen sind im folgenden beschrieben; es

sind keine zusätzlichen Optionen ausstehend.

Zugeteilte Optionen auf Aktien der Schulthess Group AG während den letzten drei Jahren

Anzahl Optionen Emittiert Jahr Bezugsverhältnis Ausübungspreis Laufzeit

8 000 April 2007 1 Option : 1 Namenaktie CHF 155.00 April 2011

4 800 April 2008 1 Option : 1 Namenaktie CHF 70.00 April 2012

6 600 April 2009 1 Option : 1 Namenaktie CHF 50.00 April 2013

Bei Ausübung entspricht das Total der genannten Optionen 0.18 % des Aktienkapitals.

3. Verwaltungsrat

Der Verwaltungsrat der Schulthess Group AG bestand am 31. Dezember 2009 aus insgesamt fünf

Mitgliedern.

3.1 Mitglieder des Verwaltungsrates

Von links:

Josef Felder, Prof. Dr. Christian Belz, Rudolf Kägi, Thomas D. Rutz, Dr. Peter R. Isler


22 Schulthess Group

Corporate Governance Verwaltungsrat

Rudolf Kägi

Präsident

Dr. Peter R. Isler

Vize-Präsident

Prof. Dr. Christian Belz

Mitglied

Josef Felder

Mitglied

Thomas D. Rutz

Mitglied

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3.2 Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen

Die Angaben zur Person und zu den weiteren Tätigkeiten und Interessenbindungen der einzelnen

Mitgliedern des Verwaltungsrates lauten wie folgt:

Jahrgang 1941, Schweizer

Ausbildung: Konstrukteur und Elektrotechniker

Nicht-exekutives Mitglied

Seit 1995 im Verwaltungsrat und seit 2000 Präsident des Verwaltungsrates

Beruflicher Werdegang: Eintritt im Jahre 1963 als Konstrukteur und ab 1984 Bereichsleiter Forschung +

Entwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung. Ab 1991 als Geschäftsleiter der Schulthess Maschinen

AG und ab 1995 als CEO der Schulthess Gruppe bis zum 30. April 2006

Weitere wichtige Tätigkeiten und Interessenbindungen: Newave Energy Holding AG, Vizepräsident des

Ver waltungsrates

Jahrgang 1946, Schweizer

Ausbildung: Dr. iur. Universität Zürich, Rechtsanwalt und LL.M.

Nicht-exekutives Mitglied

Seit 1998 bei Schulthess Group

Beruflicher Werdegang: Rechtsanwalt und Partner des Advokaturbüros Niederer Kraft & Frey AG, Zürich

Weitere wichtige Tätigkeiten und Interessenbindungen: Clariden Leu AG, Vize-Präsident des Verwaltungsrates,

Clariden Leu Holding AG, Vize-Präsident des Verwaltungsrates, Clariant AG, Mitglied

des Verwaltungsrates

Jahrgang 1953, Schweizer

Ausbildung: Dr. oec. Universität St. Gallen

Nicht-exekutives Mitglied

Seit 1998 bei Schulthess Group

Beruflicher Werdegang: Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität St. Gallen

und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Marketing und Handel

Weitere wichtige Tätigkeiten und Interessenbindungen: Mitglied des Verwaltungsrates der Starrag

Heckert Holding AG, der Création Baumann Holding AG

Jahrgang 1961, Schweizer

Ausbildung: eidg. dipl. Experte für Rechnungslegung und Controlling

Nicht-exekutives Mitglied

Seit 2008 bei Schulthess Group

Beruflicher Werdegang: Absolvent AMP an der Harvard Universität, Boston,

CEO von Unique (Flughafen Zürich AG) von März 2000 bis Januar 2008

Weitere wichtige Tätigkeiten und Interessenbindungen: Präsident des Verwaltungsrates sämtlicher

Tochtergesellschaften der Schulthess Group AG, Mitglied des Verwaltungsrates der AMAG-Gruppe,

der Careal-Holding AG, der Luzerner Kantonalbank AG, der HTC-Corporation (Taiwan), der Edelweiss

Air AG, der Victoria-Jungfrau Collection AG, der Zingg-Lamprecht AG sowie Präsident der Stiftung Pro

Juventute

Jahrgang 1956, Schweizer

Ausbildung: Dipl. Betriebsökonom Fachhochschule Zürich

Nicht-exekutives Mitglied

Seit 2002 bei Schulthess Group

Beruflicher Werdegang: Compagnie Granière SA und Hermes-Holding AG, Delegierter des

Verwaltungsrates

Weitere wichtige Tätigkeiten und Interessenbindungen: Keine


ack

Schulthess Group 23

Verwaltungsrat Corporate Governance

Unabhängigkeit der nicht-exekutiven Mitglieder

Rudolf Kägi war bis 30. April 2006 CEO der Schulthess Group. Die anderen vier nicht-exekutiven

Mitglieder des Verwaltungsrates gehörten in den letzten drei Jahren nicht der Geschäftsleitung der

Schulthess Group an. Ebenso haben alle nicht-exekutiven Mitglieder des Verwaltungsrates keine

wesentlichen geschäftlichen Beziehungen zur Schulthess Group AG (Holdinggesellschaft) oder zu

Gruppengesellschaften.

3.3 Wahl und Amtszeit

Der Verwaltungsrat der Schulthess Group AG besteht gemäss Statuten aus mindestens drei und

höchstens sieben Mitgliedern. Diese werden von der Generalversammlung für eine Amtsperiode von

jeweils drei Jahren gewählt und können nach Ablauf der Mandatsperiode wieder gewählt werden. Der

Wahlturnus ist gestaffelt und wird vom Verwaltungsrat insbesondere so festgelegt, dass Präsident

und Vize-Präsident nie gleichzeitig zur Wiederwahl kommen. Die Angaben zur Wahl sind aus folgender

Tabelle ersichtlich:

Name Amt Aufgabe Mitglied Gewählt

seit bis GV

Rudolf Kägi Präsident nicht-exekutiv 1995 2010

Dr. Peter R. Isler Vize-Präsident nicht-exekutiv 1998 2012

Prof. Dr. Christian Belz Mitglied nicht-exekutiv 1998 2012

Josef Felder Mitglied nicht-exekutiv 2008 2011

Thomas D. Rutz Mitglied nicht-exekutiv 2002 2010

Die Herren Dr. Peter R. Isler und Prof. Dr. Christian Belz wurden an der Generalversammlung vom

16. April 2009 für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren wiedergewählt.

3.4 Interne Organisation

Der Verwaltungsrat hat die oberste Verantwortung für die Geschäftsstrategie und die Oberleitung der

Schulthess Group AG. Er hat die höchste Entscheidungskompetenz und legt Richtlinien fest zur Strategie,

Organisation, Finanzplanung und zur Buchhaltung, die von der Schulthess Group zu befolgen

sind. Die Führung der laufenden Geschäfte hat der Verwaltungsrat der Geschäftsleitung übertragen.

Der Verwaltungsrat der Schulthess Group AG hat sich im Berichtsjahr 2009 insgesamt elf Mal zu

regulär angesetzten Sitzungen getroffen. Davon waren zwei Sitzungen ganztägig und neun Sitzungen

halbtägig. Die Traktanden werden durch den Präsidenten des Verwaltungsrates festgelegt. Zusätzlich

kann jedes Mitglied des Verwaltungsrates die Aufnahme weiterer Traktanden beantragen.

Die Mitglieder des Verwaltungsrates erhalten jeweils vor den Verwaltungsratssitzungen detaillierte

Unterlagen, die ihnen die Vorbereitung auf die Behandlung der Traktanden erlauben.

Ausschüsse

Der Verwaltungsrat hat einen Prüfungs- sowie einen Entschädigungsausschuss gebildet. Die Vorsitzenden

wurden durch den Verwaltungsrat gewählt. Die Ausschüsse treffen sich regelmässig und sind

dazu verpflichtet, Sitzungsprotokolle und Empfehlungen zu Handen der regulären Verwaltungsratssitzungen

zu erstellen. Die Traktanden werden durch ihre jeweiligen Vorsitzenden festgelegt.

Prüfungsausschuss (Audit Committee)

Der Prüfungsausschuss setzt sich aus zwei nicht-exekutiven Mitgliedern des Verwaltungsrates

zusammen. Die Amtszeit beträgt ein Jahr, wobei eine Wiederwahl möglich ist. Zur Zeit besteht der

Prüfungsausschuss aus Dr. Peter R. Isler und Rudolf Kägi, wobei Dr. Peter R. Isler den Vorsitz führt. Der

Prüfungsausschuss tagte im Berichtsjahr 2009 sieben Mal. An diesen Sitzungen nehmen auch der Chief

Executive Officer und der Chief Financial Officer und, wenn nötig, Vertreter der Revisionsstelle teil.


24 Schulthess Group

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Corporate Governance Verwaltungsrat

Der Prüfungsausschuss hat die Hauptaufgabe, ein umfassendes und effizientes Prüfungskonzept für

die Schulthess Group aufrecht zu erhalten. Zu den Aufgaben des Prüfungsausschusses gehören bezüglich

der externen Revision:

– Genehmigung der Revisionsschwerpunkte

– Abnahme des Revisionsberichtes und allfälliger Empfehlungen der Revisionsstelle, bevor die

Jahresrechnung (Einzel- und Konzernabschluss) dem Gesamtverwaltungsrat zur Genehmigung

unterbreitet wird

– Vorschlag an den Gesamtverwaltungsrat zur Frage, welcher externe Prüfer der Generalversammlung

als Revisionsstelle zur Wahl vorgeschlagen werden soll sowie Beurteilung der Leistung,

Honorierung und Unabhängigkeit der Revisionsstelle

Entschädigungsausschuss (Compensation Committee)

Der Entschädigungsausschuss setzt sich aus zwei nicht-exekutiven Mitgliedern des Verwaltungsrates

zusammen. Die Amtszeit beträgt ein Jahr, wobei eine Wiederwahl möglich ist. Zur Zeit besteht der

Entschädigungsausschuss aus Rudolf Kägi und Josef Felder, wobei Rudolf Kägi den Vorsitz führt.

Aufgabe des Entschädigungsausschusses ist es, dem Gesamtverwaltungsrat die Entschädigung (inkl.

Optionsprogramme) der Mitglieder des Verwaltungsrates zu beantragen sowie die Entschädigung für

die Mitglieder der Geschäftsleitung festzulegen.

Der Entschädigungsausschuss tagte ein Mal im Berichtsjahr 2009.

3.5 Kompetenzregelung

Für die Schulthess Group AG als Konzernobergesellschaft und für jede weitere Konzerngesellschaft

hat der Verwaltungsrat der Schulthess Group AG ein Organisationsreglement erarbeitet und einen

Verwaltungsrat pro Konzerngesellschaft eingesetzt. Die Kompetenzen für das laufende Geschäft hat

der Verwaltungsrat an die Geschäftsleitung der Schulthess Group delegiert, wobei zu berücksichtigen

ist, dass Investitionsentscheide über CHF 1 Mio. vom Verwaltungsrat getroffen werden müssen. Die

Kompetenzen der Geschäftsleitung sind detailliert im Organisationsreglement aufgeführt. Der Chief

Executive Officer führt die Schulthess Group. Er unterbreitet dem Gesamtverwaltungsrat das jährliche

Budget, einzelne Projekte und informiert regelmässig über die Geschäftsentwicklung aller Tochtergesellschaften.

3.6 Informations- und Kontrollinstrumente

Dem Verwaltungsrat der Schulthess Group AG steht ein ausführliches MIS (Management Information

System) zur Verfügung. Der Chief Financial Officer rapportiert monatlich die wesentlichen Rentabilitäts-

und Liquiditätskennzahlen jeder Konzerngesellschaft direkt an den Verwaltungsrat. Die Konzernrechnung

wird halbjährlich erstellt. Sämtliche Zahlen werden mit den Werten des Vorjahres und

des Budgets verglichen. Das Budget wird auf Grund der Monatsabschlüsse in der Form einer Erwartungsrechnung

auf seine Erreichbarkeit überprüft. Der Chief Executive Officer und der Chief Financial

Officer überprüfen und diskutieren monatlich die finanziellen Ergebnisse der einzelnen Konzerngesellschaften.

An den Verwaltungsratssitzungen werden diese Berichte jeweils besprochen.


Artur Rodecker

Chief Executive Officer (CEO)

Max M. Müller

Chief Financial Officer (CFO)

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Schulthess Group 25

Geschäftsleitung Corporate Governance

4. Geschäftsleitung

Am 31. Dezember 2009 gehörten der Geschäftsleitung der Schulthess Group zwei Mitglieder an.

4.1 Mitglieder der Geschäftsleitung

Artur Rodecker, CEO und Max M. Müller, CFO

4.2 Weitere Tätigkeiten und Interessenbindungen

Die Angaben zur Person und zu den weiteren Tätigkeiten und Interessenbindungen dieser zwei

Mitglieder der Geschäftsleitung lauten wie folgt:

Jahrgang 1956, Deutscher

Ausbildung: Dipl. Elektro-Ingenieur Fachhochschule Coburg (DE)

Beruflicher Werdegang: Seit 1. Mai 2006 Chief Executive Officer (CEO), seit 2003 Mitglied der

Geschäftsleitung, seit 2000 bei Schulthess Group als Geschäftsleiter der Alpha-InnoTec GmbH,

Gründer der Alpha-InnoTec GmbH in Kasendorf (DE) im Jahre 1998, langjährige Tätigkeit beim

Siemens-Konzern in Deutschland

Weitere wichtige Tätigkeiten und Interessenbindungen: Keine

Jahrgang 1962, Schweizer

Ausbildung: Eidg. dipl. Experte für Rechnungslegung und Controlling

Beruflicher Werdegang: Seit 1996 CFO und Mitglied der Geschäftsleitung bei Schulthess Group,

1982 bis 1995 diverse Funktionen im Bereich Finanzen und Controlling bei mittelständischen Unternehmen

Weitere wichtige Tätigkeiten und Interessenbindungen: Keine

4.3 Managementverträge

Weder die Schulthess Group AG noch ihre Konzerngesellschaften haben mit Dritten Managementverträge

abgeschlossen.

5. Entschädigungen, Beteiligungen und Darlehen

5.1 Inhalt und Festsetzungsverfahren von Entschädigungen und Beteiligungsprogrammen

Die Mitglieder des Verwaltungsrates der Schulthess Group AG beziehen für ihre Tätigkeit eine Entschädigung.

Der Verwaltungsrat legt die Höhe dieser Entschädigung fest.

Alle Mitglieder der Geschäftsleitung werden erfolgsabhängig entschädigt. Von den Gesamtbezügen

werden bis zu 60 % variabel ausgerichtet. Für den Chief Executive Officer und den Chief Financial

Officer wird die Erfolgsbeteiligung auf Grund des erreichten Konzerngewinnes (EAT) der Schulthess

Group ermittelt. Für die Mitglieder der Bereichsleitung ist jeweils das operative Ergebnis (EBIT) der

von ihnen geführten Unternehmen resp. Geschäftssparten massgebend.

Gemäss einem Reglement über die Ausgabe von Optionen auf Aktien der Schulthess Group AG (letzte

Version vom 11. Juli 2006) erhalten die Mitglieder des Verwaltungsrates, die Mitglieder der Geschäftsleitung

sowie weitere Führungskräfte Optionen in dem vom Verwaltungsrat festgelegten Rahmen.

Erstmals wurden Optionen im April 2002 zugeteilt.

5.2 Vergütungen an den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung

Die Informationen werden gemäss Art. 663b bis OR im Anhang der Konzernrechnung der Schulthess

Group ausgewiesen.


26 Schulthess Group

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Corporate Governance Entschädigungen und Mitwirkungsrecht

6. Mitwirkungsrecht der Aktionäre

6.1 Stimmrechte und Stimmrechtsvertretung

Jede Namenaktie mit Stimmrecht berechtigt an der Generalversammlung der Schulthess Group AG zu

einer Stimme.

Ein Aktionär darf direkt oder indirekt für eigene und vertretene Aktien zusammen nur die Stimmen

von insgesamt 5 % der im Handelsregister ausgewiesenen Gesamtzahl von Aktien auf sich vereinigen.

Juristische Personen und Rechtsgemeinschaften, die durch Kapital, Stimmkraft, Leitung oder auf

andere Weise miteinander verbunden sind, gelten als ein Aktionär. Das gleiche gilt für Personen oder

Rechtsgemeinschaften, die im Hinblick auf eine Umgehung der Eintragungsbeschränkung koordiniert

vorgehen. Diese Stimmrechtsbeschränkung gilt nicht für Depotvertreter, Organvertreter oder unabhängige

Vertreter im Sinne von Art. 689c OR. Für Aktionäre, welche bei Erlass der Statutenbestimmung

betreffend Stimmrechtsbeschränkung mit einem Bestand an Namenaktien eingetragen waren,

der mehr als 5 % aller Aktienstimmen verkörperte, gilt diese Stimmrechtsbeschränkung nicht. Diese

Ausnahme wurde im Berichtsjahr 2009 wiederum gewährt (vgl. auch «grandfathering» unter 2.4

Aktien auf Seite 20 dieses Geschäftsberichts).

Jeder stimmberechtigte Aktionär kann seine Aktien durch einen anderen im Aktienbuch eingetragenen

Aktionär vertreten lassen. Depotvertreter im Sinne von Art. 689d OR sowie Organvertreter und der

unabhängige Stimmrechtsvertreter müssen nicht Aktionäre sein.

Voraussetzungen zur Aufhebung statutarischer Stimmrechtsbeschränkungen

Eine Änderung der Beschränkungen des Stimmrechts kann nur durch die Generalversammlung

beschlossen werden. Dabei ist die Zustimmung von mindestens zwei Drittel der vertretenen Stimmen

und die absolute Mehrheit der vertretenen Aktiennennwerte erforderlich.

6.2 Statutarische Quoren

Für Beschlüsse über:

– die Umwandlung von Namenaktien in Inhaberaktien

– die Auflösung der Gesellschaft (auch infolge einer Fusion)

– die Änderung der Statutenbestimmungen über die Übertragungsbeschränkungen, die Beschränkungen

des Stimmrechts, der statutarischen Quoren und die Abberufung von mehr als einem

Drittel der Mitglieder des Verwaltungsrates

ist die Zustimmung von mindestens zwei Drittel der vertretenen Stimmen und die absolute Mehrheit

der vertretenen Aktiennennwerte erforderlich. Vorbehalten bleiben zwingende Vorschriften des

Gesetzes. Im übrigen fasst die Schulthess Group AG ihre Beschlüsse und vollzieht ihre Wahlen ohne

Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Aktionäre und der vertretenen Aktienstimmen mit der Mehrheit

der abgegebenen Stimmen.

6.3 Einberufung der Generalversammlung

Die Einberufung der Generalversammlung und die Traktandierung richten sich nach den gesetzlichen

Vorschriften.

6.4 Traktandierung der Generalversammlung

Die Generalversammlung wird durch den Verwaltungsrat einberufen. Die Einladung erfolgt mindestens

20 Tage vor dem Versammlungstermin durch Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt.

Im Aktienbuch eingetragene Aktionäre werden auch brieflich eingeladen. Der Verwaltungsrat nimmt

die Traktandierung der Verhandlungsgegenstände vor. Stimmberechtigte Aktionäre, die zusammen

Aktien im Nennwert von mindestens CHF 100 000 vertreten, können unter Angabe der Anträge die

Traktandierung eines Verhandlungsgegenstandes verlangen. Das Begehren um Traktandierung eines

Verhandlungsgegenstandes und die Anträge sind dem Verwaltungsrat spätestens 45 Tage vor einer

Generalversammlung mitzuteilen.


ack

Schulthess Group 27

Kontrollwechsel und Revisionsstelle Corporate Governance

6.5 Eintragungen im Aktienbuch

In den letzten 10 Tagen vor der Generalversammlung werden keine Eintragungen im Aktienregister

vorgenommen. Aktionäre, die ihre Aktien vor der Generalversammlung veräussern, sind nicht mehr

stimmberechtigt. Im Falle eines teilweisen Verkaufs oder Zukaufs ist die zugestellte Zutrittskarte am

Tag der Generalversammlung am Informationsschalter umzutauschen.

7. Kontrollwechsel und Abwehrmassnahmen

7.1 Angebotspflicht, Opting out

Es bestehen keine statutarischen Regelungen betreffend Opting-out bzw. Opting-up (Art. 22 BEHG).

7.2 Kontrollwechselklauseln

Die Mitglieder des Verwaltungsrates oder der Geschäftsleitung haben sich mit keinen besonderen,

vertraglichen Vereinbarungen gegen eine unerwünschte Übernahme geschützt.

8. Revisionsstelle

8.1 Dauer des Mandates und Amtsdauer des leitenden Revisors

PricewaterhouseCoopers AG in Zürich ist seit 1995 Revisionsstelle der Schulthess Group AG (Holdinggesellschaft)

und des Schulthess Group Konzerns. Der leitende Revisor ist seit 2003 für das

Revisions mandat verantwortlich. Sein Mandat geht an der Generalversammlung vom 15. April 2010 zu

Ende.

8.2 Revisionshonorar

PricewaterhouseCoopers AG fakturierte der Schulthess Group im Geschäftsjahr 2009 CHF 300 000 für

Dienstleistungen im Zusammenhang mit der Prüfung der Jahresrechnungen der Schulthess Group AG (Holdinggesellschaft)

und der Konzerngesellschaften, sowie der Konzernrechnung der Schulthess Group.

8.3 Zusätzliche Honorare

Zusätzlich stellte PricewaterhouseCoopers AG der Schulthess Group CHF 39 000 in Rechnung für

Steuerberatung sowie für Transaktionsberatung (inkl. Due Diligence) CHF 697 000.

8.4 Aufsichts- und Kontrollinstrumente gegenüber der Revision

Der Prüfungsausschuss des Verwaltungsrates beurteilt jährlich die Leistung, Honorierung und Unabhängigkeit

der Revisionsstelle. Der Verwaltungsrat beantragt der Generalver sammlung die Wahl des

externen Prüfers. Der Prüfungsausschuss prüft jährlich den Umfang der externen Revision, die Revisionspläne

und die relevanten Abläufe und bespricht die Revisionsergebnisse mit den externen Prüfern.

9. Informationspolitik

Die Schulthess Group AG verfolgt gegenüber ihren Aktionären, der Öffentlichkeit und den -Finanzmärkten

eine offene, transparente Informationspolitik. Die Aktionäre werden halbjährlich detailliert über den

Geschäftsgang der Schulthess Group informiert. Nach Bekanntgabe der Jahresergebnisse jeweils im März

wird ein ausführlicher Geschäftsbericht veröffentlicht. Dieser wird den Aktionären mit der Einladung zur

Generalversammlung zugestellt. Die hohe Kontinuität in der Investorenpflege wird durch regelmässige

Gespräche mit der Finanz- und Wirtschaftspresse, die minutiöse Pflege der -Schulthess Group Website

www.schulthess-group.com, eine aktive Teilnahme an Investorenanlässen und regelmässige Besuche bei

grösseren Investoren unterstrichen.


28 Schulthess Group

< back

Corporate Governance Informationspolitik

10. Wesentliche Änderungen seit Bilanzstichtag

Der Verwaltungsrat der Schulthess Group AG hat Dr. Werner Karlen zum neuen Chief Executive Officer

(CEO) der Gruppe berufen (ab 1. April 2010). Werner Karlen wird der Geschäftsleitung der Schulthess

Group angehören und die Leitung der Geschäftssparte Wärme- und Kältetechnik übernehmen. Ab dem

1. April 2010 gehören der Geschäftsleitung der Schulthess Group der neue CEO Werner Karlen und der

bisherige CFO Max M. Müller an.

Artur Rodecker, bisheriger CEO der Schulthess Group, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter der

Geschäftssparte Wärme- und Kältetechnik hat den Verwaltungsrat um seinen Rücktritt gebeten. Er

wird seine Funktionen am 1. April 2010 übergeben und wird der Gruppe weiterhin in beratender Funktion

zur Verfügung stehen.

Josef Felder, Mitglied des Verwaltungsrates der Schulthess Group AG seit 2008, hat auf eigenen

Wunsch seinen Rücktritt auf die kommende Generalversammlung vom 15. April 2010 erklärt. Der

Verwaltungsrat der Schulthess Group AG wird der Generalversammlung am 15. April 2010 Herrn Dr.

Gero Büttiker, einen erfahrenen Unternehmer aus der Bauindustrie und gleichzeitig Grossaktionär bei

Schulthess Group, zur Zuwahl in den Verwaltungsrat vorschlagen.

Für die Lebensläufe von Werner Karlen und Gero Büttiker verweisen wir auf die ad hoc Medienmitteilung

vom 19. Februar 2010 (abrufbar unter http://www.schulthess-group.com/dMedienmitteilungen.

asp?lang=d)

11. Finanzkalender

Bilanzmedienkonferenz/Analystenpräsentation 9. März 2010

Generalversammlung 15. April 2010

Dividendenzahlung 20. April 2010

Aktionärsbrief Halbjahresabschluss 2010 17. August 2010

Umsatzmeldung Geschäftsjahr 2010 18. Januar 2011

Bilanzmedienkonferenz/Analystenpräsentation 8. März 2011

Generalversammlung 14. April 2011

12. Kontaktadresse Investor Relations

Max M. Müller

Chief Financial Officer

Schulthess Group AG

Landstrasse 37

CH– 8633 Wolfhausen

Telefon +41 55 253 51 11

Fax +41 55 253 54 80

Email cfo@schulthess-group.com


ack

Finanzbericht der Schulthess Group

30 Konzernerfolgsrechnung

31 Gesamtergebnisrechnung

31 Nachweis Konzerneigenkapital

32 Konzernbilanz

33 Konzerngeldflussrechnung

34 Anhang zur Konzernrechnung

34 Allgemeine Angaben

34 Wesentliche Grundsätze

41 Finanzrisiko-Management

43 Einschätzungen von Bilanzierungsrisiken

44 Segment-Berichterstattung

65 Bericht des Konzernprüfers

Schulthess Group 29


30 Schulthess Group

Finanzbericht Konzernerfolgsrechnung

Die Erläuterungen auf den Seiten 34

bis 64 sind intergrierender Bestandteil

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Konzernerfolgsrechnung

in CHF 1 000 Anhang 2009 2008

Total Erlös aus Lieferungen und Leistungen 5 339 525 100.00 % 414 597 100.00 %

abzüglich Erlösminderungen 5 –9 566 –11 290

Nettoerlös 5 329 959 403 307

Materialaufwand –137 544 –184 566

Personalaufwand 22 –92 628 –100 128

Mietaufwand –4 019 –3 813

Verwaltungsaufwand –7 610 –6 079

Werbeaufwand –13 447 –15 206

Sonstige betriebliche Aufwendungen –27 360 –28 799

Nebenerlöse und aktivierte Eigenleistungen 4 774 4 216

Ergebnis EBITDA 52 125 15.35 % 68 932 16.63 %

Abschreibungen auf Sachanlagen 10 –9 443 –9 041

Abschreibungen auf immat. Vermögenswerten 11 –2 813 –2 359

Verlust aus Verkauf Beteiligung 27 0 –730

Betriebsergebnis EBIT 39 869 11.74 % 56 802 13.70 %

Finanzertrag 23 227 257

Finanzaufwand 24 –856 –2 816

Finanzergebnis – netto –629 –2 559

Ergebnis vor Ertragssteuern 39 240 11.56 % 54 243 13.08 %

Ertragssteuern 19 –9 198 –14 064

Konzerngewinn 30 042 8.85 % 40 179 9.69 %

zurechenbar an:

Aktionäre der Muttergesellschaft 30 042 40 118

Minderheiten 0 61

Konzerngewinn 30 042 40 179

Unverwässerter Gewinn pro Aktie (in CHF) 25 2.85 3.80

Verwässerter Gewinn pro Aktie (in CHF) 25 2.85 3.80


Die Erläuterungen auf den Seiten 34

bis 64 sind intergrierender Bestandteil

dieser Konzernrechnung.

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Schulthess Group 31

Gesamtergebnisrechnung und Nachweis Konzerneigenkapital Finanzbericht

Gesamtergebnisrechnung

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Konzerngewinn 30 042 40 179

Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge/Aufwände:

Währungsumrechnung –508 –6 539

Total sonstige Ergebnisse –508 –6 539

Gesamtperiodenergebnis 29 534 33 640

Zurechenbar an:

Aktionäre der Muttergesellschaft 29 534 33 579

Minderheiten 0 61

Nachweis Konzerneigenkapital

in CHF 1 000 Anhang

Aktien-

kapital

Kapital-

reserven

Eigene

Aktien

Gewinn-

reserven

Fremd-

währungs-

differenzen

Eigen kapital

zurechenbar

an Aktionäre

Minder-

heiten-

anteile

Total

Eigen kapital

Stand 01.01.2008 2 125 16 525 0 128 119 2 295 149 064 1 432 150 496

Gesamtergebnis 2008 40 118 -6 539 33 579 61 33 640

Kauf Minderheiten-Anteile 26 0 –1 043 –1 043

Transaktionen mit eigenen Aktien 21 –123 –10 452 0 –10 575 0 –10 575

Dividenden 25 –13 721 –13 721 –450 –14 171

Stand 31.12.2008 2 125 16 402 –10 452 154 516 –4 244 158 347 0 158 347

Stand 01.01.2009 2 125 16 402 –10 452 154 516 –4 244 158 347 0 158 347

Gesamtergebnis 2009 30 042 –508 29 534 0 29 534

Transaktionen mit eigenen Aktien 21 –4 624 8 300 0 3 676 0 3 676

Dividenden 25 –15 843 –15 843 0 –15 843

Stand 31.12.2009 2 125 11 778 –2 152 168 715 –4 752 175 714 0 175 714


32 Schulthess Group

Finanzbericht Konzernbilanz

Die Erläuterungen auf den Seiten 34

bis 64 sind intergrierender Bestandteil

dieser Konzernrechnung.

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Konzernbilanz

in CHF 1 000 Anhang 31.12.2009 31.12.2008

Aktiven

Flüssige Mittel 6 21 148 16 416

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7 38 510 46 274

Sonstige Forderungen 8 3 384 3 738

Aktive Rechnungsabgrenzungen 1 869 761

Vorräte und Fertigungsaufträge 9 53 173 59 494

Umlaufvermögen 118 084 46.83 % 126 683 48.64 %

Sachanlagen 10 90 025 91 800

Immaterielle Vermögenswerte 11 40 962 39 768

Pensionsguthaben 20 1 955 2 000

Aktive latente Ertragssteuern 19 1 129 175

Anlagevermögen 134 071 53.17 % 133 743 51.36 %

Total Aktiven 252 155 100.00 % 260 426 100.00 %

Passiven

Finanzschulden 12 3 133 19 318

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 13 11 875 16 486

Steuer-Verbindlichkeiten 8 234 9 719

Sonstige Verbindlichkeiten 14 8 787 9 719

Passive Rechnungsabgrenzungen 15 22 498 24 193

Kurzfristige Rückstellungen 18 4 026 3 036

Kurzfristiges Fremdkapital 58 553 23.22 % 82 471 31.67 %

Finanzdarlehen 16 0 448

Langfristige Rückstellungen 18 2 403 4 012

Passive latente Ertragssteuern 19 15 485 15 148

Langfristiges Fremdkapital 17 888 7.10 % 19 608 7.53 %

Total Fremdkapital 76 441 30.32 % 102 079 39.20 %

Aktienkapital 21 2 125 2 125

Kapitalreserven 21 12 226 16 402

Eigene Aktien 21 –2 600 –10 452

Gewinnreserven 21 168 715 154 516

Fremdwährungsdifferenzen 21 –4 752 –4 244

Total Eigenkapital 175 714 69.68 % 158 347 60.80 %

Total Passiven 252 155 100.00 % 260 426 100.00 %


Die Erläuterungen auf den Seiten 34

bis 64 sind intergrierender Bestandteil

dieser Konzernrechnung.

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Schulthess Group 33

Konzerngeldflussrechnung Finanzbericht

Konzerngeldflussrechnung

in CHF 1 000 Anhang 2009 2008

Betriebsergebnis EBIT 39 869 56 802

Abschreibungen auf Sachanlagen 10 9 443 9 041

Abschreibungen auf immat. Vermögenswerten 11 2 813 2 359

Verlust aus Verkauf Beteiligung 27 0 704

Erhaltene Zinsen 23 143 257

Bezahlte Zinsen 24 –856 –1 900

Steuerzahlungen 19 –11 304 –16 941

Zunahme Wertberichtigungen auf Forderungen 7 626 82

Abnahme Wertberichtigungen auf Vorräten 9 –453 –712

Veränderung Pensionsguthaben 20 45 –18

Zunahme Rückstellungen 18 433 567

Geldfluss vor Veränderung Nettoumlaufvermögen 40 759 50 241

Abnahme / (Zunahme) Forderungen 7 6 275 –11 849

Abnahme / (Zunahme) Vorräte 9 6 750 –7 273

(Abnahme) / Zunahme Verbindlichkeiten 13,14,15 –7 147 13 599

Geldfluss aus Geschäftstätigkeit 46 637 44 718

Geldfluss aus Investitionstätigkeit

Investitionen in Grundstücke und Gebäude 10 –867 –10 657

Devestitionen von Grundstücke und Gebäude 10 14 3

Investitionen in Anlagen und Fahrzeuge 10 –7 073 –7 868

Devestitionen von Anlagen und Fahrzeuge 10 143 305

Investitionen in immaterielle Vermögenswerte 11 –5 131 –3 258

Devestitionen in immaterielle Vermögenswerte 11 51 0

Kauf von Minderheiten-Anteilen 26 0 –3 678

Verkauf Beteiligung (exkl. abgegebene Flüssige Mittel) 27 0 2 215

Geldfluss aus Investitionstätigkeit –12 863 –22 938

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit

Zunahme Finanzschulden 12 613 2 987

Abnahme Finanzschulden 12 –16 784 –2 419

Zunahme Finanzdarlehen 16 0 0

Abnahme Finanzdarlehen 16 –454 –36

Darlehens-Rückzahlung aus Verkauf Beteiligung 27 0 1 500

Transaktionen mit eigenen Aktien 3 676 –10 575

Dividendenzahlung 25 –15 843 –13 721

Dividendenzahlung an Minderheiten 0 –450

Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit –28 792 –22 714

Währungsumrechnungsdifferenzen –250 –1 230

Nettoveränderung der flüssigen Mittel 4 732 –2 164

Liquiditätsnachweis:

Flüssige Mittel am 1. Januar 16 416 18 580

Flüssige Mittel am 31. Dezember 21 148 16 416

Nettoveränderung der flüssigen Mittel 4 732 –2 164

Die Vorjahreszahlen 2008 wurden, wie in Erläuterung 2.1 dargelegt, angepasst.


34 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Allgemeine Angaben

Anhang zur Konzernrechnung

1. Allgemeine Angaben

Die Kernaktivitäten der Schulthess Group sind die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von

Produkten und Dienstleistungen der beiden Geschäftssparten Wärme-/ Kältetechnik und Waschtechnik.

Die Schulthess Group beschäftigte am 31. Dezember 2009 1 111 Mitarbeiter (2008: 1 179).

In der Wärmetechnik befasst sich die Schulthess Group mit der Entwicklung, Produktion und dem

Vertrieb von Wärmepumpen sowie mit gewerblichen und industriellen Kühlsystemen und mit der

kontrollierten Wohnungslüftung. Das Produktionswerk der Wärmepumpen, die Alpha-InnoTec GmbH,

befindet sich in Kasendorf (DE). Die Systeme und Geräte für die kontrollierte Wohnungslüftung werden

bei der Genvex A/S in Haderslev (DK) hergestellt.

In der Kältetechnik entwickelt, produziert und vertreibt die KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik GmbH

in Lauf (DE) gewerbliche und industrielle Kühlsysteme.

In der Waschtechnik ist die Schulthess Group ein führender Hersteller von Waschautomaten und

Wäschetrocknern und in den Bereichen Haushalt sowie gewerbliche und industrielle Wäschereien

tätig. Alle Haushaltgeräte und Wäschereimaschinen dieser Sparte werden bei der Schulthess Maschinen

AG in Bubikon-Wolfhausen entwickelt und hergestellt.

Die Muttergesellschaft resp. Holdinggesellschaft, die Schulthess Group AG, ist domiziliert an der

Landstrasse 37 in CH-8633 Bubikon-Wolfhausen. Die Schulthess Group AG ist seit April 1998 an der

Schweizer Börse (SIX) kotiert.

Die vorliegende Konzernrechnung wurde vom Verwaltungsrat am 1. März 2010 genehmigt und wird an

der Generalversammlung vom 15. April 2010 zur Genehmigung vorgelegt.

2. Wesentliche Grundsätze der Konzernrechnungslegung

2.1 Grundsätze der Rechnungslegung

Die Konzernrechnung der Schulthess Group basiert auf den nach einheitlichen Richtlinien erstellten

Einzelabschlüssen der Konzerngesellschaften. Die Erstellung der Konzernrechnung erfolgt nach dem

Anschaffungs- bzw. Herstellungskostenprinzip (historische Kosten), sofern in den nachstehenden

Bilanzierungsgrundsätzen nichts anderes erwähnt ist, sowie gemäss den vom International Accounting

Standards Board (IASB) verabschiedeten International Financial Reporting Standards (IFRS) und

entspricht dem Schweizer Gesetz sowie den Rechnungslegungsvorschriften des Kotierungsreglements

der SIX Swiss Exchange AG. Der vorliegende Konzernabschluss ist in Schweizer Franken (CHF)

erstellt, der die funktionale Währung der Muttergesellschaft und die Berichtswährung des Unternehmens

darstellt.

Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2009 in der Konzerngeldflussrechnung "Transaktionen mit eigenen

Aktien" gemäss IAS 7 Par. 17 b als "Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit" ausgewiesen. "Transaktionen

mit eigenen Aktien" wurden fälschlicherweise in der Konzerngeldflussrechnung 2008 als "Geldfluss

aus Investitionstätigkeit" ausgewiesen.

Der Konzern hat gemäss IAS 8.41 ff. die Konzerngeldflussrechnung per 31. Dezember 2008 rückwirkend

angepasst. "Transaktionen mit eigenen Aktien" im Betrag von CHF –10.575 Mio. wurden aus dem

"Geldfluss aus Investitionstätigkeit" in den "Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit" umgegliedert.

Dadurch weist der angepasste "Geldfluss aus Investitionstätigkeit" neu einen Geldabfluss von CHF

–22.938 Mio. (publizierter Jahresbericht 2008: CHF –33.513 Mio.) und der angepasste "Geldfluss aus

Finanzierungstätigkeit" neu einen Geldabfluss von CHF –22.714 Mio. (publizierter Jahresbericht 2008:


ack

Schulthess Group 35

Anhang Wesentliche Grundsätze Finanzbericht

CHF –12.139 Mio.) aus. Diese Umgliederung hat keinen Einfluss auf den unverwässerten und verwässerten

Gewinn pro Aktie im Geschäftsjahr 2008.

Die nachfolgenden Rechnungslegungsgrundsätze wurden konsequent auf sämtliche im vorliegenden

Abschluss dargestellten Zeiträume angewandt. Die Rechnungslegungsgrundsätze werden von den

Konzerngesellschaften einheitlich angewandt.

Die folgenden Standards, Interpretationen und Abänderungen wurden am 1. Januar 2009 erstmals

angewandt.

IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen (überarbeitet)

IFRS 7 Angaben Finanzinstrumente (überarbeitet)

IFRS 8 Operative Segmente (neu)

IAS 1 Darstellung des Abschlusses (neu)

IAS 23 Finanzierungskosten (überarbeitet)

IAS 32 Darstellung Finanzinstrumente (überarbeitet)

Die folgenden Standards, Interpretationen und Abänderungen, die veröffentlicht wurden und beginnend

am 1. Juli 2009 oder später angewandt werden müssen, sind gemäss heutiger Einschätzung für

die Konzernrechnung der Schulthess Group nicht relevant oder werden lediglich eine Auswirkung auf

zukünftige Transaktionen haben.

IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse (überarbeitet)

IAS 27 Konzern- und separate Einzelabschlüsse (überarbeitet)

IAS 39 Ansatz und Bewertung Finanzinstrumente (überarbeitet)

Weitere jährliche Präzisierungen und kleineren Anpassungen an diversen Standards sowie Interpretationen

(IFRICs) sind gemäss heutiger Einschätzung für die Konzernrechnung nicht relevant.

2.2 Bilanzstichtag

Stichtag der Schulthess Group, sämtlicher Konzerngesellschaften wie auch der Konzernrechnung ist

der 31. Dezember.

2.3 Konsolidierungskreis

Per 31. Dezember hält die Schulthess Group AG folgende wesentliche Beteiligungen:

Gesellschaft Gesellschaftskapital Beteiligungsquote

2009 2008

Schulthess Group AG, CH-Bubikon CHF 2 125 000 Holdinggesellschaft

Schulthess Maschinen AG, CH-Bubikon CHF 1 500 000 100 % 100 %

Merker AG, CH-Dällikon CHF 500 000 100 % 100 %

Schulthess Maschinen GmbH, AT-Wien EUR 500 000 100 % 100 %

Alpha-InnoTec GmbH, DE-Kasendorf EUR 500 000 100 % 100 %

Calmotherm AG, CH-Altishofen CHF 250 000 100 % 100 %

Genvex A/S, DK-Haderslev DKK 2 000 000 100 % 100 %

KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik GmbH, DE-Lauf EUR 250 000 100 % 100 %

Alpha-InnoTec Sun GmbH, DE-Theley EUR 27 076 0 % 80 %

Änderungen im Konsolidierungskreis:

Am 1. Januar 2009 wurde die Alpha-InnoTec Sun GmbH (vormals Corona Solar GmbH) als eine konzerninterne

Transaktion an die Alpha-InnoTec GmbH veräussert.

Am 31. März 2008 wurden die restlichen 30 % der Calmotherm AG übernommen.

Am 1. Oktober 2008 wurde die Novelan AG veräussert.


36 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Wesentliche Grundsätze

2.4 Konsolidierungsmethode

Gesellschaften, an denen die Schulthess Group AG die Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik

inne hat und direkt oder indirekt mit mehr als 50 % beteiligt ist, werden voll konsolidiert.

Assoziierte Gesellschaften, an denen die Schulthess Group massgeblichen Einfluss ausüben kann,

aber keine Kontrolle besitzt und die Beteiligungsquote von 20 bis 50 % beträgt, werden mit dem

anteilmässigen Eigenkapital bilanziert (Equity-Methode).

Beteiligungen unter 20 % werden zum beizulegenden Zeitwert (Fair Value) bilanziert.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Purchase-Methode.

Transaktionen zwischen Gesellschaften unter gemeinsamer Kontrolle erfolgen zum Buchwert der

veräussernden Konzerngesellschaft.

Im Rahmen der Business Combination mit Alpha-InnoTec Sun GmbH werden die Minderheiten als

Verbindlichkeit aus Put Option ausgewiesen. Es erfolgt somit kein Ausweis dieser Minderheiten im

Eigenkapital.

2.5 Konzerninterne Beziehungen

Alle Forderungen und Verbindlichkeiten, Transaktionen sowie unrealisierte Gewinne und Verluste

zwischen den Konzerngesellschaften werden eliminiert.

2.6 Segment-Berichterstattung

Die Schulthess Group ist in den drei Geschäftssparten Wärmetechnik, Kältetechnik und Waschtechnik

tätig. Die Berichterstattung erfolgt analog dem internen Reporting an den Verwaltungsrat sowie den Chief

Executive Officer. Die finanzielle Führung der Schulthess Group wird durch den CEO wahrgenommen.

Unter Corporate werden die Kosten, die in der Schulthess Group AG (Holdinggesellschaft) anfallen,

ausgewiesen.

2.7 Fremdwährungsumrechnung

Die Berichtswährung ist der Schweizer Franken (CHF). Die in den Abschlüssen der einzelnen Konzerngesellschaften

enthaltenen Positionen sind in der Währung des Wirtschaftsraums ausgewiesen, in

denen das jeweilige Untenehmen primär tätig ist (funktionale Währung).

Transaktionen in Fremdwährung werden zu denjenigen Kursen in die funktionale Währung umgerechnet,

die am jeweiligen Transaktionsdatum massgebend waren. Fremdwährungsgewinne und -verluste,

die aus der Abwicklung derartiger Transaktionen sowie aus der Umrechnung finanzieller Vermögenswerte

bzw. Verpflichtungen in Fremdwährung stammen, werden in der Erfolgsrechnung erfasst.

Umrechnungsdifferenzen auf langfristigen konzerninternen Finanztransaktionen im Zusammenhang

mit den Nettoinvestitionen in ausländische Konzerngesellschaften werden erfolgsneutral im Eigenkapital

erfasst.

Vermögenswerte und Verbindlichkeiten von Konzerngesellschaften, die in anderen Währungen als

dem Schweizer Franken (CHF) bilanzieren, werden für die Konsolidierung jeweils zum Wechselkurs

am Bilanzstichtag umgerechnet. Erträge, Aufwendungen, Mittelzuflüsse/-abflüsse (Cashflows) und

sonstige Bewegungspositionen werden zum durchschnittlichen Wechselkurs im Berichtszeitraum

umgerechnet. Die sich aus der Umrechnung ergebenden Währungsdifferenzen werden erfolgsneutral

im Eigenkapital ausgewiesen.

Bei Veräusserung einer Konzerngesellschaft werden die damit verbundenen kumulierten Umrechnungsdifferenzen

vom Eigenkapital umgebucht und mit dem Gewinn bzw. Verlust aus dem Verkauf in

der Erfolgsrechnung erfasst.


ack

Die Jahresend- und Durchschnittskurse:

Bilanz Erfolgsrechnung

Jahresendkurse Durchschnittskurse

Währung 31.12.09 31.12.08 2009 2008

1 EUR 1.4850 1.4900 1.5096 1.5865

100 DKK 19.95 20.05 20.28 21.28

Schulthess Group 37

Anhang Wesentliche Grundsätze Finanzbericht

2.8 Flüssige Mittel

Diese umfassen Geld und geldnahe Mittel einschliesslich in Bargeld umwandelbarer Geldanlagen

mit einer ursprünglichen Laufzeit von höchstens drei Monaten.

2.9 Finanzaktiven zu Handelszwecken

Die Finanzaktiven zu Handelszwecken werden im Anschluss an ihren erstmaligen Ansatz zum Zeitwert

angesetzt. Transaktionskosten werden in der Erfolgsrechnung erfasst. Gewinne oder Verluste aus der

Bewertung zum beizulegenden Zeitwert werden in das Ergebnis der Periode einbezogen, in der sie

entstanden sind.

2.10 Forderungen

Forderungen werden anfänglich zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in der Folge zu fortgeführten

Anschaffungskosten unter Abzug von Wertminderungen bewertet. Eine Wertminderung bei

Forderungen wird dann erfasst, wenn objektive Hinweise dafür vorliegen, dass die fälligen Forderungsbeträge

nicht vollständig einbringlich sind.

Die Höhe der Wertminderung bemisst sich als Differenz zwischen dem Buchwert der Forderung und

dem Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows aus dieser Forderung. Die Wertminderung wird

erfolgswirksam erfasst.

2.11 Vorräte und Fertigungsaufträge

Die Bewertung der Vorräte erfolgt unter Anwendung der gewichteten Durchschnittskostenmethode,

in jedem Fall jedoch höchstens zu den realisierbaren Nettoverkaufspreisen. Der Nettoverkaufspreis

ist der geschätzte Verkaufspreis im normalen Geschäftsverlauf abzüglich der geschätzten Fertigstellungs-

und Vertriebskosten. Dazu werden Reichweitenanalysen herangezogen.

Selbst hergestellte Halb- und Fertigfabrikate sind zu den Herstellkosten gemäss Arbeitsfortschritt

bewertet. Die Herstellkosten beinhalten die direkten Material- und Personalkosten sowie entsprechend

anteilige Gemeinkosten. Der Inkuranz ist durch entsprechende Wertberichtigungen Rechnung

getragen.

Sofern Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit Fertigungsaufträgen verlässlich geschätzt

werden können, werden die daraus resultierenden Umsätze nach der Percentage-of-Completion-

Methode erfasst. Dabei werden Erträge und Aufwendungen entsprechend dem Fertigungsstand

erfolgswirksam verbucht. Der Fertigungsstand wird nach dem Kostenvergleichsverfahren (Cost-to-

Cost Method) ermittelt, d. h. der entsprechende Fertigungsstand wird durch die Ermittlung des

Verhältnisses zwischen den zum jeweiligen Zeitpunkt bereits angefallenen Projektkosten und den veranschlagten

Gesamtkosten des Projekts berechnet. Vorhersehbare Verluste aus Fertigungsaufträgen

werden sofort erfolgswirksam erfasst.

2.12 Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungswerten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen und allfälliger

Wertminderungen bilanziert. Die Anschaffungskosten entsprechen dem bezahlten Kaufpreis und

den direkt zuweisbaren Kosten. Die Abschreibung des Anschaffungswertes erfolgt linear über den

Zeitraum der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Dabei werden grundsätzlich die folgenden

Abschreibungssätze angewandt:


38 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Wesentliche Grundsätze

Grundstücke werden nicht abgeschrieben

Gebäude 25 Jahre

Feste Installationen 15 Jahre

Maschinen und Geschäftsmobiliar 10 Jahre

Spezialwerkzeuge 5 Jahre

EDV-Geräte 5 Jahre

Lastwagen 10 Jahre

Servicefahrzeuge 5 Jahre

Die Kosten für Unterhalt und Reparaturen sowie Posten von geringem Wert werden direkt bei Anfall

der Erfolgsrechnung als Aufwand belastet. Allfällige Finanzierungskosten für im Bau befindliche Sachanlagen

werden kapitalisiert. Wertvermehrende Erneuerungsarbeiten zur Verlängerung der Nutzungsdauer

von Sachanlagen werden jeweils aktiviert.

Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Sachanlagen werden in der Erfolgsrechnung erfasst.

2.13 Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene immaterielle Vermögenswerte, die zukünftige wirtschaftliche Vorteile verkörpern, wie

zum Beispiel erworbene Software, Lizenzen, Patente und ähnliche Rechte werden anfänglich zu

Anschaffungskosten bilanziert und linear über ihre Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben.

Kundenlisten aus Akquisitionen werden zu Akquisitionskosten aktiviert und anschliessend linear über

ihre Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Markenrechte aus Akquisitionen hingegen werden

nicht abgeschrieben, sondern jährlich auf Wertminderungen überprüft.

Selbst geschaffene Entwicklungskosten werden nur in dem Umfang als immaterielle Vermögenswerte

bilanziert, in dem spezifische Bilanzierungskriterien (IAS 38) erfüllt sind und der bilanzierte

Betrag aufgrund zukünftiger ökonomischer Vorteile als wieder einbringbar betrachtet wird. Die selbst

geschaffenen Entwicklungskosten werden zu Anschaffungskosten bilanziert und über eine Nutzungsdauer

von 5 bis 7 Jahren linear abgeschrieben. Die Anschaffungskosten umfassen vorwiegend

Material- und Personalkosten; jedoch keine Fremdkapitalkosten. Die Abschreibung beginnt mit der

Nutzung des Aktivums.

Sämtliche Forschungskosten werden direkt als Aufwand in der Erfolgsrechnung erfasst.

Der Goodwill – die Differenz zwischen den Anschaffungskosten von Akquisitionen und dem Fair Value

der erworbenen Nettovermögenswerte – wird bilanziert und jährlich auf Wertminderung überprüft.

2.14 Wertbeeinträchtigungen von Aktiven

Die Werthaltigkeit von Vermögenswerten mit begrenzter Nutzungsdauer wird an jedem Bilanzstichtag

einer Beurteilung unterzogen. Sofern Anzeichen einer nachhaltigen Wertminderung vorliegen, wird

eine Berechnung des realisierbaren Wertes durchgeführt (Impairment Test).

Der Goodwill, sonstige immaterielle Vermögenswerte mit einer unbegrenzten Nutungsdauer sowie

noch nicht genutzte immaterielle Vermögenswerte werden jährlich auf Wertminderung überprüft. Der

Goodwill wird für die Durchführung des Impairment Tests nach der diskontierten Cashflow Methode

auf die geldfluss-generierenden Einheiten aufgeteilt. Die Zuteilung auf die geldfluss-generierende

Einheiten oder die Gruppen der geldfluss-generierenden Einheiten erfolgt aufgrund des erwarteten

Nutzens aus der Geschäftstransaktion, die der Goodwill generiert.

Übersteigt der Buchwert den realisierbaren Wert, wird eine erfolgswirksame Anpassung vorgenommen.

2.15 Finanzschulden und Finanzdarlehen

Finanzschulden und Finanzdarlehen werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden

Zeitwert, inklusive Transaktionskosten, bilanziert. In den Folgejahren werden sie zu fortgeführten

Anschaffungskosten bewertet.


ack

Schulthess Group 39

Anhang Wesentliche Grundsätze Finanzbericht

Finanzschulden werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, da diese innert 12 Monaten

nach Bilanzstichtag fällig sind. Finanzdarlehen haben eine Laufzeit von mehr als 12 Monaten und

werden somit als langfristig klassifiziert.

2.16 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten werden anfänglich

zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in der Folge zu fortgeführten Anschaffungskosten

bilanziert.

2.17 Personalvorsorgeverpflichtungen

Es bestehen verschiedene Personalvorsorgepläne innerhalb der Schulthess Group, die jeweils den

örtlichen Bedingungen in den einzelnen Ländern angepasst sind.

Alle Schweizer Konzerngesellschaften verfügen entweder über ihre eigenen, rechtlich selbständigen

Vorsorgeeinrichtungen oder sind bei Sammelstiftungen von Versicherungsgesellschaften angeschlossen.

Für eine ausländische Konzerngesellschaft wurde direkt bei einer Versicherungsgesellschaft ein

Vorsorgevertrag abgeschlossen.

Die Vorsorgeeinrichtungen werden aus Beiträgen der Arbeitgeber und Arbeitnehmer finanziert. Diese

Pensions- und Ruhestandsleistungen gelten als leistungsorientierte Vorsorgepläne gemäss IAS 19

(Employee benefit). Die Auswirkungen der Berechnung nach IAS 19 für die Pensionsleistungen sind

in der Jahresrechnung und im Anhang offengelegt. Demnach werden versicherungsmathematische

Gewinne und Verluste nach dem Korridoransatz erfasst. Nach dem Korridoransatz wird der kumulierte

Betrag der nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste, der 10 % des grösseren

Betrages aus Barwert der Verpflichtungen aus leistungsorientierten Plänen und beizulegendem

Zeitwert bestehender Vorsorgevermögen übersteigt, auf die erwartete verbleibende durchschnittliche

Arbeitszeit der am Plan teilnehmenden Mitarbeitenden aufgeteilt und erfolgswirksam erfasst.

Ansonsten wird kein versicherungsmathematischer Gewinn oder Verlust erfasst.

2.18 Kurzfristige Steuer-Verbindlichkeiten

Laufende Ertragssteuern basieren auf dem steuerbaren Gewinn des laufenden Geschäftsjahres und

werden im Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand erfasst.

2.19 Latente Steuern

Latente Ertragssteuern werden nach der Verbindlichkeitsmethode (Liability Method) unter Anwendung

gesetzlich gültiger Ertragssteuersätze auf allen temporären Bewertungsdifferenzen ermittelt.

Steuerersparnisse aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen auf künftigen steuerbaren Erträgen

und sonstigen latenten Ertragssteuerguthaben werden nur in dem Umfang bilanziert, in dem es

wahrscheinlich ist, dass zukünftige steuerbare Gewinne zur Verfügung stehen, mit denen die zeitlich

befristeten Bewertungsdifferenzen verrechnet werden können.

2.20 Rückstellungen

Eine Rückstellung wird lediglich dann ausgewiesen, wenn die Gesellschaft eine gegenwärtige (gesetzliche

oder faktische) Verpflichtung aufgrund eines vergangenen Ereignisses besitzt, es wahrscheinlich

ist, dass die Erfüllung der Verpflichtung zu einem Abfluss von Mitteln führt und wenn eine zuverlässige

Schätzung der Höhe der Verpflichtung vorgenommen werden kann. Konnte keine Rückstellung

gebildet werden, weil eines der genannten Kriterien nicht erfüllt war, wird eine Eventualschuld ausgewiesen.

Rückstellungen werden zu jedem Bilanzstichtag überprüft und an die gegenwärtig beste Schätzung

angepasst. Wenn der entsprechende Zinseffekt wesentlich ist, entspricht der Rückstellungsbetrag

dem Barwert der zur Erfüllung der Verpflichtung voraussichtlich notwendigen Ausgaben. Bei Abzinsung

wird die den Zeitablauf widerspiegelnde Erhöhung der Rückstellung als Zinsaufwand erfasst.

Wenn erwartet wird, dass die zur Erfüllung einer zurückgestellten Verpflichtung erforderlichen Aus-


40 Schulthess Group

< back

Finanzbericht Anhang Wesentliche Grundsätze

gaben ganz oder teilweise von einer anderen Partei erstattet werden, wird die Erstattung erst dann

erfasst, wenn es so gut wie sicher ist, dass der Konzern die Erstattung erhält.

2.21 Finance-Leasing und Operating-Leasing

Leasingverhältnisse, bei denen die Schulthess Group im Wesentlichen alle Risiken und Chancen des

Eigentums übernimmt, werden als Finance-Leasing eingestuft. Vom Eigentümer genutzte Vermögenswerte,

die im Rahmen von Finance-Leasing erworben wurden, werden mit einem Betrag angesetzt,

der ihrem beizulegenden Zeitwert oder dem tieferen Barwert der Mindestleasingzahlungen bei

Leasingbeginn abzüglich der aufgelaufenen Abschreibung und der Wertminderungsaufwendungen

entspricht.

Ein Leasingverhältnis wird als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn im Wesentlichen alle

Risiken und Chancen, die mit Eigentum verbunden sind, beim Leasinggeber verbleiben. Leasingzahlungen

innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses werden als Aufwand linear über die Laufzeit

des Leasingverhältnisses erfasst.

2.22 Eigene Aktien

Die eigenen Aktien werden zum Anschaffungswert mit dem Eigenkapital verrechnet.

2.23 Gewinn je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird ermittelt, indem der Gewinn nach Minderheitenanteilen

durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl der während des Berichtszeitraums in Umlauf befindlichen

Aktien dividiert wird. Das verwässerte Ergebnis je Aktie beinhaltet auch alle potenziellen

Verwässerungseffekte.

2.24 Erfassung von Umsatzerlösen und Erträgen

Umsatzerlöse sind sämtliche mit Lieferungen und Leistungen erzielten Umsätze zum beizulegenden

Zeitwert bewertet abzüglich Erlösminderungen wie etwa Rabatte, Umsatzboni, Skonti, sowie Mehrwertsteuern

und Provisionen. Diese werden im Zeitpunkt des Übergangs von Nutzen und Gefahr

erfasst.

Service-Dienstleistungen werden bei Leistungserbringung erfasst. Per Stichtag werden die Service-

Abonnemente für das Folgejahr in der Jahresrechnung entsprechend abgegrenzt.

Umsätze auf Fertigungsaufträgen werden bei Schulthess Group nach der Percentage-of-Completion

Methode erfasst.

2.25 Aktienbasierte Entschädigungen

Die aus dem Optionsprogramm resultierenden Entschädigungen werden bei Zuteilung als Aufwand

erfasst.

2.26 Derivate Finanzinstrumente

Die Schulthess Group nutzt keine derivaten Finanzinstrumente zur Absicherung von Wechselkurs- und

Zinsrisiken.

2.27 Dividenden

Dividenden werden in der Periode als Verbindlichkeit erfasst, in der sie beschlossen werden.

2.28 Unternehmenszusammenschlüsse

Unternehmenszusammenschlüsse werden nach der Erwerbsmethode verbucht. Die Kosten des Unternehmenszusammmenschlusses

entsprechen dem im Erwerbszeitpunkt gültigen Fair Value der entrichteten

Vermögenswerte und der eingegangen oder übernommenen Schulden. Eine etwaige Differenz

zwischen den Anschaffungskosten für den Unternehmenszusammenschluss und dem Anteil der Gruppe

am Netto-Fair Value der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualschulden wird als

Goodwill behandelt (Anhang 2.13).


ack

Schulthess Group 41

Anhang Finanzrisiko-Management Finanzbericht

3. Finanzrisiko-Management

3.1 Finanzielles Risikomanagement

Die Schulthess Group ist verschiedenen finanziellen Risiken wie Währungsrisiken, Zinsrisiken, Kreditrisiken

und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Geschäftsleitung überwacht diese Risiken regelmässig.

Bei Bankkrediten wird nach Möglichkeit eine möglichst kurze Laufzeit gewählt. Fremdwährungen

werden nach zukünftigem Bedarf gehalten. Die Schulthess Group setzt jedoch keine derivaten Finanzinstrumente

zur Absicherung solcher Risiken ein.

3.2 Währungsrisiko

Die Schulthess Group ist vorwiegend in West- und Zentral-Europa tätig. Sie operiert hauptsächlich in

den Währungen CHF, EUR und DKK. Währungsrisiken ergeben sich aus zukünftigen Transaktionen, aus

finanziellen Aktiven und Passiven sowie aus konzerninternen Finanzierungen.

Unter Annahme, dass der EUR gegenüber dem CHF per 31. Dezember 2009 um 11.2 % (31. Dezember

2008: 10.5 %) schwächer notiert hätte und alle übrigen Parameter gleich blieben, wäre der Gewinn

nach Steuern um CHF 2.194 Mio. (2008: 2.277 Mio.) tiefer ausgefallen. Im umgekehrten Fall hätte sich

der Gewinn in gleichem Umfang erhöht. Hauptgründe dafür wären Wechselkursgewinne/-verluste

auf Forderungen und Verbindlichkeiten sowie auf konzerninternen kurzfristigen Forderungen und

Verbindlichkeiten.

Unter Annahme, dass der DKK gegenüber dem CHF per 31. Dezember 2009 um 9.8 % (31. Dezember

2008: 9.7 %) schwächer notiert hätte und alle übrigen Parameter gleich blieben, wäre der Gewinn

nach Steuern um CHF 0.519 Mio. (2008: 0.513 Mio.) tiefer ausgefallen. Im umgekehrten Fall hätte sich

der Gewinn in gleichem Umfang erhöht. Hauptgrund dafür wären Wechselkursgewinne/-verluste auf

der konzerninternen langfristigen Finanzierung.

Unter Annahme, dass der EUR gegenüber dem DKK per 31. Dezember 2009 um 1.1 % (31. Dezember

2008: 0.8 %) schwächer notiert hätte und alle übrigen Parameter gleich blieben, wäre der Gewinn

nach Steuern um CHF 0.007 Mio. (2008: 0.009 Mio.) tiefer ausgefallen. Im umgekehrten Fall hätte sich

der Gewinn in gleichem Umfang erhöht. Hauptgründe dafür wären Wechselkursgewinne/-verluste

auf Forderungen und Verbindlichkeiten sowie auf konzerninternen kurzfristigen Forderungen und

Verbindlichkeiten.

Die Volatilitäten werden aufgrund von historischen Kursbewegungen ermittelt.

3.3 Zinsrisiko

Die Beschaffung von Bankkrediten und damit zusammenhängende Zinskonditionen werden zentral

verwaltet. Die Schulthess Group verfügt nicht über wesentliche verzinsliche Vermögenswerte, daher

bleiben sowohl Erträge als auch operativer Cash Flow von Änderungen des Markt-Zinssatzes weitgehend

unbeeinflusst.

Die Zinssätze der kurz- sowie langfristigen Bankdarlehen werden zum Zeitpunkt der Transaktion fest

vereinbart. Daher wird auf eine Sensitivitätsanalyse des Zinsrisikos verzichtet.

3.4 Kreditrisiko

Die Schulthess Group kann einen finanziellen Schaden erleiden, wenn der Geschäftspartner nicht

bereit oder in der Lage ist, seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Kreditrisiken können auf Guthaben bei Finanzinstituten sowie auf Kundenforderungen bestehen.

Finanzinstitute müssen ein unabhängiges, minimales Rating von «A» aufweisen, um mit der Schulthess

Group Bankbeziehungen pflegen zu können. Schulthess operiert zurzeit mit mehreren Banken.


42 Schulthess Group

< back

Finanzbericht Anhang Finanzrisiko-Management

Die höchsten Guthaben bei einer Bank betragen max. 33 % der Gesamtguthaben an flüssigen Mitteln.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden laufend auf lokaler Ebene als auch über das

Management-Reporting des Konzerns überwacht. Kreditrisiken werden durch die breite Streuung der

Kunden begrenzt. Wesentliche Risiko-Konzentrationen ergeben sich keine. Das Management erwartet

keine wesentliche Verluste aus Forderungsbeständen.

3.5 Liquiditätsrisiko

Die Finanz-Leitung des Konzerns gewährleistet, dass den Gesellschaften der Schulthess Group stets

eine optimale Liquidität zur Verfügung steht. Flüssige Mittel werden kurzfristig angelegt. Es bestehen

bei Schweizer Banken genügend Kreditlinien, um allfällige kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken.

Das Management überwacht monatlich die Netto-Liquidität aller Tochtergesellschaften.

Zum Bilanzstichtag präsentiert sich die Situation der verfügbaren Liquidität wie folgt:

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Liquiditätsreserven 21 148 16 416

abzüglich beanspruchte Kreditlinien – 3 133 – 19 766

Netto-Liquidität 18 015 – 3 350

Zugesagte Kreditlinien 56 173 55 968

Total Liquditätsreserven plus ungenutzte Kreditlinien 74 188 52 618

Die folgende Tabelle enthält Angaben zu vertraglichen Restlaufzeiten der Finanzverbindlichkeiten

per 31.12.09 und 31.12.08 (nicht diskontierte Cash Flows)

Am 31.12.2009

Zwischen

0 und 3 Monaten

3 Monate

bis 1 Jahr

Zwischen

1 und 2 Jahren

Zwischen

2 und 5 Jahren

Mehr als

5 Jahre Total

Finanzdarlehen, langfristig 0 0 0 0 0 0

Finanzschulden, kurzfristig 0 3 133 0 0 0 3 133

Verbindlichkeiten aus L&L 11 875 0 0 0 0 11 875

Finanz-Leasing Verbindlichkeit 0 48 0 0 0 48

Sonstige Verbindlichkeiten 7 480 0 0 0 0 7 480

Am 31.12.2008

19 355 3 181 0 0 0 22 536

Zwischen

0 und 3 Monaten

3 Monate

bis 1 Jahr

Zwischen

1 und 2 Jahren

Zwischen

2 und 5 Jahren

Mehr als

5 Jahre Total

Finanzdarlehen, langfristig 0 0 378 70 0 448

Finanzschulden, kurzfristig 0 19 318 0 0 0 19 318

Verbindlichkeiten aus L&L 16 486 0 0 0 0 16 486

Finanz-Leasing Verbindlichkeit 0 42 48 0 0 90

Sonstige Verbindlichkeiten 7 026 0 0 0 0 7 026

23 512 19 360 426 70 0 43 368

3.6 Kapitalrisiko

Bei der Bewertung des Kapitals achtet die Schulthess Group insbesondere darauf, dass die Weiterführung

der operativen Tätigkeit des Konzerns gewährleistet ist, eine angemessene Rendite für die Aktionäre

erzielt und die Bilanzstruktur unter Berücksichtigung der Kapitalkosten optimiert werden kann.

Um diese Ziele zu erreichen, kann die Schulthess Group die Dividendenzahlung anpassen, Kapital an

die Aktionäre zurückzahlen, neue Aktien ausgeben oder Vermögenswerte veräussern.


ack

Schulthess Group 43

Anhang Einschätzungen Finanzbericht

Die Schulthess Group überwacht die Kapitalstruktur auf Basis des Nettoverschuldungsgrades. Dabei

wird die Nettoverschuldung am Gesamtkapital gemessen und in Prozenten ausgedrückt. Die Nettoverschuldung

berechnet sich aus der Summe des verzinslichen Fremdkapitals, den Verbindlichkeiten

aus Lieferungen und Leistungen, sowie den übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten abzüglich der

Flüssigen Mittel. Das Gesamtkapital berechnet sich aus dem in der Konzernbilanz ausgewiesenen

Eigenkapital zuzüglich der Nettoverschuldung.

Der Nettoverschuldungsgrad stellt sich an den Stichtagen wie folgt dar:

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Finanzverbindlichkeiten 3 133 19 766

Verbindlichkeiten aus L&L 11 875 16 486

Sonstige Verbindlichkeiten 8 787 9 719

abzüglich Flüssige Mittel – 21 148 – 16 416

Netto-Verschuldung 2 647 29 555

Eigenkapital 175 614 158 347

Gesamtkapital 178 261 187 902

Netto-Verschuldungsgrad 1.48 % 15.73 %

3.7 Fairer Wert nach Hierarchiestufen

Seit dem 1. Januar 2009 werden Finanzanlagen und -verbindlichkeiten, die in der Konzernrechnung

zum fairen Wert erfasst sind, entsprechend dem Ermessungsspielraum bei den zur Ermittlung des

fairen Wertes verwendeten Inputfaktoren gemäss IFRS 7 wie folgt kategorisiert:

Kategorie 1: Marktdaten, die aus aktiven Märkten als Input-Faktoren abgeleitet sind.

Kategorie 2: Inputfaktoren, die direkt oder indirekt von beobachtbaren Marktdaten abgeleitet sind.

Kategorie 3: Inputfaktoren, die nicht beobachtbar sind.

Bei Schulthess Group ist einzig die Rückstellung für die Kaufpreis-Nachzahlung aus dem Erwerb der

Alpha-Innotec Sun GmbH sowie Uebernahme-Verpflichtung der Minderheit in der Kategorie 3 darzustellen.

Der faire Wert dafür beträgt am 31.12.09 CHF 0,822 Mio. (Anhang 18).

Die Schulthess Group hat keine Finanzanlagen und -verbindlichkeiten in den Kategorien 1 und 2.

4. Einschätzungen und Beurteilungen von Bilanzierungsrisiken

Die Geschäftsleitung hat die Entwicklung und Offenlegung kritischer Bilanzierungsmethoden erörtert.

Diese Beurteilung gründet auf Erfahrung und anderen Faktoren, wie beispielsweise Erwartungen

künftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen als angemessen angesehen werden.

Der erworbene Goodwill wird jährlich auf seine Werthaltigkeit geprüft. Allenfalls notwendige Wertminderungen

werden direkt der Konzernerfolgsrechnung belastet (Anhang 11).

Falls der Diskontsatz vor Steuern (WACC) der diskontierten Cash Flows 10 % höher als der vom

Management geschätzte Disontierungssatz liegen würde (z.B. 9.35 % anstatt 8.5 %), müsste die

Schulthess Gruppe immer noch keine Goodwill-Wertminderungsbuchung vornehmen.

Die Aktivierung von latenten Steuern aufgrund von zukünftig verrechenbaren Verlustvorträgen

basiert auf dem Budget sowie der Mittelfristplanung der Tochtergesellschaften (Anhang 19).

Die Gruppe verwendet die Percentage-of-completion Methode für die Verbuchung von Festpreisverträgen.

Aufgrund der Verwendung der Percentage-of-Completion Methode muss die Gruppe die

prozentual erbrachten Leistungen zum Gesamtauftrag abschätzen (Anhang 9).


44 Schulthess Group

Finanzbericht Anhang Segment-Berichterstattung

1) Im Wesentlichen Kosten der

Holdinggesellschaft

2) Die konzerninternen Transaktionen

zwischen Segmenten erfolgen zu

marktüblichen Konditionen.

< back

5. Segment-Berichterstattung

5.1 Erfolgsrechnung nach Segmenten

in CHF 1 000

Wärmetechnik Kältetechnik Waschtechnik

Corporate Center 1)

Eliminationm 2 ) Total

2009 2008 2009 2008 2009 2008 2009 2008 2009 2008

Waren-Erlös 179 016 198 545 39 555 85 369 70 293 77 381 0 0 288 864 361 295

Service-Erlös 4 084 2 808 5 458 6 359 41 119 44 135 0 0 50 661 53 302

Total-Erlös aus Lieferungen

und Leistungen

183 100 201 353 45 013 91 728 111 412 121 516 339 525 414 597

abzüglich Erlösminderungen –6 185 –6 075 –687 –2 127 –2 694 –3 088 –9 566 –11 290

Nettoerlös aus Lieferungen

und Leistungen an Dritte

176 915 195 278 44 326 89 601 108 718 118 428 0 0 329 959 403 307

Erlös aus Lieferungen und Leistungen

an andere Segmente

142 38 2 0 4 690 5 984 –4 834 –6 022 0 0

Total Nettoerlös 177 057 195 316 44 328 89 601 113 408 124 412 –4 834 –6 022 329 959 403 307

Abschreibungen –3 984 –3 375 –1 231 –1 542 –7 041 –6 483 0 0 –12 256 –11 400

Betriebsergebnis EBIT 29 191 35 458 –3 823 3 309 17 336 19 398 –2 835 –1 363 39 869 56 802

Finanzergebnis –984 –1 156 –395 –371 –587 –635 1 337 –397 –629 –2 559

Ergebnis vor Ertragssteuern 28 207 34 302 –4 218 2 938 16 749 18 763 –1 498 –1 760 39 240 54 243

Ertragssteuern –6 976 –8 895 1 074 –936 –3 272 –4 207 –24 –26 –9 198 –14 064

Konzerngewinn 21 231 25 407 –3 144 2 002 13 477 14 556 –1 522 –1 786 30 042 40 179

5.2 Investitionen nach Segmenten

in CHF 1 000 Wärmetechnik Kältetechnik Waschtechnik Corporate Center 1) Total

2009 2008 2009 2008 2009 2008 2009 2008 2009 2008

Total 4 913 14 910 756 799 7 402 6 074 0 0 13 071 21 783

5.3 Bilanz

in CHF 1 000 Wärmetechnik Kältetechnik Waschtechnik Corporate Center 1) Total

31.12.09 31.12.08 31.12.09 31.12.08 31.12.09 31.12.08 31.12.09 31.12.08 31.12.09 31.12.08

Aktiven 102 356 109 416 38 941 43 554 108 653 107 388 2 205 68 252 155 260 426

Fremdkapital 31 591 36 920 8 207 9 642 35 806 38 315 837 17 202 76 441 102 079

Netto-Aktiven 70 765 72 496 30 734 33 912 72 847 69 073 1 368 -17 134 175 714 158 347

5.4 Erlöse nach Lage der Kunden

in CHF 1 000 2009 2008

Schweiz 152 105 154 694

Deutschland 104 228 180 946

Österreich 15 949 20 268

Frankreich 18 656 17 334

Dänemark 7 769 11 664

Übrige Länder 40 818 29 691

Total 339 525 414 597

Kunden mit einem Umsatzanteil > 10 % des Konzernumsatzes 0 0

5.5 Langfristige Vermögenswerte nach Lage

in CHF 1 000 31.12.09 31.12.08

Schweiz 64 673 64 304

Deutschland 57 749 59 343

Österreich 80 12

Dänemark 8 485 7 909

Total 130 987 131 568


ack

Schulthess Group 45

Anhang Flüssige Mittel und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Finanzbericht

6. Flüssige Mittel

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Kassen- und Postbestände 240 313

Bankbestände 17 608 10 400

Festgeldanlagen bei Banken 3 300 5 703

Total 21 148 16 416

Währungen der Flüssigen Mittel

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

CHF 12 040 4 174

EUR 8 791 12 057

DKK, NOK und USD 317 185

Total 21 148 16 416

7. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Brutto-Forderungen 40 196 47 347

Einzel-Wertberichtigungen –1 686 –1 073

Total 38 510 46 274

Der Buchwert entspricht dem Fair Value.

Altersstruktur der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in CHF 1 000

Brutto-

Forderung

Einzel-

Wertberichtigungen

31.12.2009 31.12.2008 31.12.2009 31.12.2008

Nicht überfällig 20 868 36 068 0 15

Überfällig 1 – 30 Tage 10 973 6 530 0 6

Überfällig 31 – 60 Tage 2 976 1 326 26 36

Überfällig 61 – 120 Tage 1 521 1 509 30 97

Überfällig 121 – 180 Tage 1 244 636 77 55

Überfällig über 181 Tage 2 614 1 278 1 553 864

Total 40 196 47 347 1 686 1 073

Wertberichtigungen zweifelhafter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

in CHF 1 000 2009 2008

Stand am 01.01. 1 073 1 148

Änderung Konsolidierungskreis 0 –61

Bildung 633 699

Verwendung –7 –618

Währungseinflüsse –13 –95

Stand am 31.12. 1 686 1 073

Betrag der Wertminderungen, der in der Berichtsperiode als Erlösminderung erfasst

worden ist.

613 234


46 Schulthess Group

< back

Finanzbericht Anhang Sonstige Forderungen und Vorräte

Währungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, netto

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

CHF 17 236 19 096

EUR 18 945 25 413

DKK, NOK und USD 2 329 1 765

Total 38 510 46 274

8. Sonstige Forderungen

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Anzahlungen 702 6

Steuerguthaben (ohne Ertragssteuern) 1 474 2 166

Übrige Forderungen 1 208 1 566

Total 3 384 3 738

Der Buchwert entspricht dem Fair Value.

9. Vorräte und Fertigungsaufträge

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Rohmaterial 35 337 33 182

Ware in Arbeit 3 930 7 718

Fertigfabrikate 12 097 14 877

Service-Teile 4 804 3 978

Fertigungsaufträge (PoC) 1 013 4 199

Brutto-Wert 57 181 63 954

abzüglich Wertberichtigungen –4 008 –4 460

Total 53 173 59 494

Betrag der Vorräte und Wertminderungen von Vorräten, der in der

Berichtsperiode als Material-Aufwand erfasst worden ist.

–452 –442

Verpfändete Vorräte 0 0

Details Fertigungsaufträge (PoC)

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Umsatz mit Fertigungsaufträgen (PoC) 14 717 52 942

Aufgelaufene Auftragskosten und anteiliger Gewinn 1 014 10 089

Teilrechnungen (Anzahlungen) 0 –5 890

Aufträge in Arbeit netto 1 014 4 199

Feritgungsaufträge mit Guthaben-Saldo 1 014 4 199

Feritgungsaufträge mit Schuld-Saldo 0 0

Aufträge in Arbeit netto 1 014 4 199

Vorauszahlungen von Kunden (PoC) 0 0

Rückbehalte 0 0


ack

10. Sachanlagen

in CHF 1 000

Grundstücke

Gebäude

Schulthess Group 47

Anhang Sachanlagen Finanzbericht

Anlagen und

Fahrzeuge Total

Bruttowert 01.01.2008 17 455 44 460 81 563 143 478

Änderung Konsolidierungskreis –447 –1 700 –1 551 –3 698

Zugänge 198 10 459 7 868 18 525

Abgänge 0 –26 –1 932 –1 958

Währungseinflüsse –322 –2 206 –2 154 –4 682

Bruttowert 31.12.2008 16 884 50 987 83 794 151 665

Kumulierte Wertberichtigungen 01.01.2008 0 6 184 48 738 54 922

Änderung Konsolidierungskreis 0 –323 –1 064 –1 387

Planmässige Abschreibungen 0 1 919 7 122 9 041

Abgänge 0 –23 –1 627 –1 650

Währungseinflüsse 0 –155 –906 –1 061

Kumulierte Wertberichtigungen 31.12.2008 0 7 602 52 263 59 865

Nettobuchwert 31.12.2008 16 884 43 385 31 531 91 800

Bruttowert 01.01.2009 16 884 50 987 83 794 151 665

Zugänge 0 867 7 073 7 940

Abgänge –2 –13 –10 952 –10 967

Währungseinflüsse –8 –101 –94 –203

Bruttowert 31.12.2009 16 874 51 740 79 821 148 435

Kumulierte Wertberichtigungen 01.01.2009 0 7 602 52 263 59 865

Planmässige Abschreibungen 0 2 245 7 198 9 443

Abgänge 0 –1 –10 809 –2 141

Währungseinflüsse 0 –25 –63 –88

Kumulierte Wertberichtigungen 31.12.2009 0 9 821 48 589 58 410

Nettobuchwert 31.12.2009 16 874 41 919 31 232 90 025

Weitere Angaben zu Sachanlagen

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Eigentumsbeschränkungen für eigene Verpflichtungen

Verpfändete Immobilien

– Bilanzwert 0 0

– Pfandbelastung 0 0

– Beanspruchung 0 0

Anzahlungen für Sachanlagen 105 1 610

Netto-Buchwert der Anlagen und Fahrzeuge in Finanz-Leasing (Anhang 17) 48 90

Betrag für vertragliche Verpflichtungen für den Erwerb von Sachanlagen 115 1 304


48 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Immaterielle Vermögenswerte

11. Immaterielle Vermögenswerte

in CHF 1 000

immaterielle

Vermögens-

werte

Erworbene

Entwicklungs-

kosten

selbst-

geschaffene

Entwicklungs-

kosten

Firmenwert/

Goodwill

Bruttowert 01.01.2008 14 964 1 588 8 224 18 534 43 310

Änderung Konsolidierungskreis 0 0 0 –305 –305

Zugänge 895 77 2 286 2 635 5 893

Abgänge –446 0 0 -68 –514

Währungseinflüsse –194 0 –387 0 –581

Bruttowert 31.12.2008 15 219 1 665 10 123 20 796 47 803

Kumulierte Wertberichtigungen 01.01.2008 3 225 1 067 2 039 0 6 331

Planmässige Abschreibungen 779 221 1 359 0 2 359

Abgänge –446 0 0 0 –446

Währungseinflüsse –107 0 –102 0 –209

Kumulierte Wertberichtigungen 31.12.2008 3 451 1 288 3 296 0 8 035

Nettobuchwert 31.12.2008 11 768 377 6 827 20 796 39 768

Bruttowert 01.01.2009 15 219 1 665 10 123 20 796 47 803

Zugänge 810 1 119 3 202 0 5 131

Abgänge –23 0 –59 –1 038 –1 120

Währungseinflüsse –13 –2 –42 0 –57

Bruttowert 31.12.2009 15 993 2 782 13 224 19 758 51 757

Kumulierte Wertberichtigungen 01.01.2009 3 451 1 288 3 296 0 8 035

Planmässige Abschreibungen 975 309 1 529 0 2 813

Abgänge –4 0 –27 0 –31

Währungseinflüsse –8 0 –14 0 –22

Kumulierte Wertberichtigungen 31.12.2009 4 414 1 597 4 784 0 10 795

Nettobuchwert 31.12.2009 11 579 1 185 8 440 19 758 40 962

Der Aufwand für Forschung & Entwicklung betrug im Geschäftsjahr 2009: CHF 6.179 Mio.

(2008: CHF 5.269 Mio.).

Die noch nicht aktiv genutzten selbstgeschaffenen Entwicklungskosten betrugen am 31.12.09:

CHF 1.917 Mio. (2008: CHF 2.263 Mio.)

In den erworbenen immateriellen Vermögenswerten sind Markenrechte mit unbegrenzter Nutzungsdauer

im Betrag von CHF 7.563 Mio. (2008: CHF 7.563 Mio.) enthalten.

Total


ack

Schulthess Group 49

Anhang Immaterielle Vermögenswerte Finanzbericht

Goodwill-Wertminderungstest

Der Goodwill-Wertminderungstest wurde im Dezember 2009 für das Berichtsjahr 2009 durchgeführt.

Er wurde auch für die erworbenen Markenwerte der Genvex A/S und KKT Kraus Kälte- und

Klimatechnik GmbH durchgeführt.

Die wesentlichen Annahmen für die Berechnung des Nutzungswertes des Goodwills sind wie folgt:

Zahlungsmittel generierende Einheit

(CGU)

Buchwert

des

Goodwills

Währung

Brutto-

Gewinn-

Marge

Wachstums-

rate

Diskontsatz

(WACC)

Projektions-

periode

31.12.2009

Calmotherm AG 3 195 CHF 32.0 % 10.0 % 9.0 % 5 Jahre

Alpha-Innotec GmbH 2 724 EUR 46.0 % 15.0 % 8.5 % 5 Jahre

Genvex A/S 946 DKK 45.0 % 15.0 % 8.5 % 5 Jahre

KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik GmbH 9 723 EUR 44.0 % 4.0 % 8.5 % 5 Jahre

Alpha-Innotec Sun GmbH 3 170 EUR 23.0 % 17.0 % 9.0 % 5 Jahre

Total in CHF 1 000 19 758

31.12.2008

Calmotherm AG 3 195 CHF 30.0 % 12.0 % 9.0 % 5 Jahre

Alpha-InnoTec GmbH 2 724 EUR 47.0 % 17.0 % 8.5 % 5 Jahre

Genvex A/S 946 DKK 50.0 % 15.0 % 8.5 % 5 Jahre

KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik GmbH 9 723 EUR 45.0 % 5.0 % 8.5 % 5 Jahre

Corona Solar GmbH 4 208 EUR 23.0 % 20.0 % 9.0 % 5 Jahre

Total in CHF 1 000 20 796

Die Goodwill-Beträge können den einzelnen Segmenten wie folgt zugeteilt werden:

Wärmetechnik Kältetechnik Total

in CHF 1 000

31.12.09 31.12.08 31.12.09 31.12.08 31.12.09 31.12.08

Schweiz 3 195 3 195 0 0 3 195 3 195

Deutschland 5 894 6 932 9 723 9 723 15 617 16 655

Dänemark 946 946 0 0 946 946

Total 10 035 11 073 9 723 9 723 19 758 20 796

Der Buchwert des erworbenen Goodwills beträgt am 31. Dezember 2009 CHF 19.8 Mio. (2008: CHF

20.8 Mio.) Dieser wurde auf die geldfluss-generierenden Einheiten (Cash Generating Units resp.

Tochtergesellschaft) aufgeteilt. Der erzielbare Betrag für eine Cash Generating Unit wird aufgrund von

Nutzungsberechnungen (Value-in-use calculation) festgelegt. Die Cashflow-Projektionen basieren

auf der von der Geschäftsleitung erstellten und vom Verwaltungsrat genehmigten Mittelfristplanung,

welche einen Zeitraum von 5 Jahren abdeckt. Die Cashflows, welche nach diesen Zeitraum erwartet

werden, wurden aufgrund der oben aufgeführten Wachstumsraten extrapoliert. Diese Wachstumsraten

entsprechen den aufgrund bisheriger Erfahrungen erwarteten langfristigen durchschnittlichen

Wachstumsraten in den entsprechenden Geschäftsfeldern. Die von der Geschäftsleitung festgelegte

Bruttogewinnmarge basiert auf Erfahrungswerten. Der angewendete Diskontsatz (WACC) ist vor

Steuern. Aufgrund des Wertminderungstest war es nicht notwendig, eine Wertminderung zu erfassen

(2008: CHF 0).


50 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Finanzschulden bis Finanzdarlehen

12. Finanzschulden

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Kurzfristige Bankkredite (Konto-Korrent) 3 133 19 318

Total 3 133 19 318

Der Buchwert entspricht dem Marktwert.

Es sind keine Aktiven als Sicherheit für diese Kredite verpfändet worden.

13. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen; nach Währungen

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

CHF 2 263 3 986

EUR 9 056 11 750

DKK, USD und andere Währungen 556 750

Total 11 875 16 486

14. Sonstige Verbindlichkeiten

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Steuern (ohne Ertragssteuern) 2 462 1 815

Sozialversicherungen 920 869

Anzahlungen von Kunden 1 259 2 603

Leasing-Verbindlichkeiten 48 90

Sonstige 4 098 4 342

Total 8 787 9 719

15. Passive Rechnungsabgrenzungen

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Abonnementserträge (Folgejahr) 9 533 9 118

Rückvergütungen an Kunden 279 177

Ansprüche des Personals für Ferien, Überzeit usw. 9 656 10 424

Sonstige Rechnungsabgrenzungen 3 030 4 474

Total 22 498 24 193

16. Finanzdarlehen

in CHF 1 000 31.12.2009 31.12.2008

Bank-Kredit 0 448

Total 0 448

Der Buchwert entspricht dem Marktwert.

Es sind keine Aktiven als Sicherheit für diese Kredite verpfändet worden.


ack

Schulthess Group 51

Anhang Leasing-Verbindlichkeiten Finanzbericht

17. Leasing-Verbindlichkeiten

Per 31. Dezember 2009 bestanden folgende Mindestleasingverpflichtungen:

in CHF 1 000 Operating-Leasing Finanz-Leasing

Fällig im Geschäftsjahr

2010 822 48

2011 571 –

2012 190 –

2013 58 –

später 39 –

Total 1 680 48

abzüglich Finanzierungskosten – –

Total ohne Finanzierungskosten 1 680 48

Vorjahr 1 651 90

Die Schulthess Group hat im Wesentlichen Leasingvereinbarungen über Fahrzeuge abgeschlossen.

Die Leasinglaufzeit dieser Operating-Leasingverträge beträgt in der Regel maximal 5 Jahre.

Im Jahr 2009 wurden der Konzernerfolgsrechnung Operating-Leasingkosten im Umfang von CHF 0.805

Mio. (2008: CHF 0.658 Mio.) belastet.

Die Finanz-Leasingverträge betreffen ausschliesslich Fahrzeuge.


52 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Rückstellungen

18. Rückstellungen

in CHF 1 000

Garantie

und Kulanz

Kaufpreis-

Nachzahlung aus

Erwerb von

Tochtergesell-

schaften

Langfristige

Personal-

Rückstellungen Total

Stand am 01.01.2008 4 376 1 928 250 6 554

Änderung Konsolidierungskreis –5 0 0 –5

Bildung 4 331 270 0 4 601

Verwendung –3 503 –338 0 –3 841

Währungseinflüsse –261 0 0 –261

Stand am 31.12.2008 4 938 1 860 250 7 048

davon kurzfristig 3 036 0 0 3 036

davon langfristig 1 902 1 860 250 4 012

Stand am 01.01.2009 4 938 1 860 250 7 048

Bildung 4 655 0 0 4 655

Verwendung –3 969 –1 038 0 –5 007

Auflösung –252 0 0 –252

Währungseinflüsse –15 0 0 –15

Stand am 31.12.2009 5 357 822 250 6 429

davon kurzfristig 3 204 822 0 4 026

davon langfristig 2 153 0 250 2 403

Schulthess Group gewährt auf ihre Produkte in der Regel eine 2-Jahres-Garantie. Während dieser Zeit

werden die Produkte kostenlos repariert oder ersetzt. Die Berechnung der Rückstellung basiert auf

den tatsächlichen Kosten für Garantie und Kulanz im Verhältnis zum erzielten Umsatz.

Die Mittelfristplanung bildet die Basis für die Berechnung der Kaufpreis-Nachzahlung aus Erwerb

von Tochtergesellschaften sowie die Übernahmeverpflichtung des Minderheitsanteils. Die Rückstellung

von CHF 0.822 Mio. (2008: 1.860 Mio.) betrifft nur die Alpha-Innotec Sun GmbH.


ack

Schulthess Group 53

Anhang Steuern Finanzbericht

19. Steuern

in CHF 1 000 2009 2008

Laufende Steuern 9 823 13 184

Veränderung latente Steuern -625 880

Total Steueraufwand 9 198 14 064

Überleitung Steueraufwand:

Gewinn vor Steuern und Minderheitsanteilen 39 240 54 243

Durchschnittlich gewichteter Konzernsteuersatz 24.26 % 25.92 %

Ertragssteuern zum Konzernsteuersatz 9 519 14 060

+/- Auswirkung von:

steuerlich nicht anerkannten Aufwendungen 10 32

Verwendung von vorgängig nicht aktivierten Verlustvorträgen 0 –2

nicht steuerbaren Erträgen 1 –7

veränderten Steuersätzen auf latenten Steuern –292 –7

Vorjahres- und übrigen Posten –40 –12

Total Steueraufwand 9 198 14 064

in % des Konzerngewinns vor Steuern und Minderheitsanteilen 23.44 % 25.93 %

Die Veränderung des erwarteten Steuersatzes beruht auf teils tieferen Steuersätzen ausländischer Tochtergesellschaften

sowie veränderter Profitabilität der Konzerngesellschaften in den entsprechenden Ländern.

Zusammensetzung der latenten Steuern

Nachweis nach Bilanzpositionen

31.12.2009 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2008

in CHF 1 000

Aktiven Passiven Aktiven Passiven

Verlustvorträge 1 073 0 119 0

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0 618 0 510

Vorräte 0 1 932 0 2 182

Sachanlagen und immat. Vermögenswerte 0 11 598 0 11 298

Verbindlichkeiten + Rückstellungen 56 1 337 56 1 158

Total 1 129 15 485 175 15 148

Es existieren keine Verlustvorträge, die nicht aktiviert worden sind (2008: CHF 0 Mio.).

Auf Bewertungsdifferenzen im Zusammenhang mit Beteiligungen (2009: CHF 53.8 Mio., 2008: CHF 43.7 Mio.)

wurden keine latenten Steuern erfasst.

Veränderung der latenten Steuern

in CHF 1 000

2009 2009 2008 2008

Aktiven Passiven Aktiven Passiven

Stand am 01.01. 175 15 148 630 14 444

Änderung Konsolidierungskreis 0 0 –467 –82

Bildung 970 853 26 1 094

Verwendung 0 –507 0 –186

Fremdwährungsdifferenzen –16 –9 –14 –122

Stand am 31.12. 1 129 15 485 175 15 148


54 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Leistungen an Arbeitnehmer und Eigenkapital

20. Leistungen an Arbeitnehmer

20.1 Status der Vorsorgeeinrichtungen

31.12.2009 31.12.2008

Barwert der fondsfinanzierten Verbindlichkeiten 96 943 99 234

Beizulegender Zeitwert des Planvermögens –93 919 –91 994

3 024 7 240

Noch nicht erfasste vers.-math. (Verluste) –4 979 –9 240

Bilanzierte Pensionsguthaben (–) –1 955 –2 000

20.2 Pensionsaufwand der Periode

2009 2008

Vorsorgekosten 2 636 2 889

Zinsaufwand 3 189 3 191

Erwartete Erträge aus Planvermögen –3 187 –3 307

Anpassung gemäss IAS 19.58 78 0

Pensionsaufwand der Periode 2 716 2 773

Effektiver Ertrag aus Planvermögen 3 740 490

20.3 Entwicklung der leistungsorientierten Verpflichtung

2009 2008

Stand 1.1. 99 234 92 979

Änderung Konsolidierungskreis 0 –3 203

Vorsorgekosten 2 636 2 889

Zinsaufwand 3 189 3 191

Dotierung von Planteilnehmern 2 436 2 573

Versicherungsmathematische (Gewinne) / Verluste –3 708 863

Geleistete Zahlungen –6 844 –58

Stand 31.12. 96 943 99 234

20.4 Entwicklung des Zeitwertes des Planvermögens

2009 2008

Stand 1.1. 91 994 89 797

Änderung Konsolidierungskreis 0 –3 153

Erwartete Erträge aus Planvermögen 3 187 3 307

Versicherungsmathematische Gewinne / (Verluste) 553 –3 213

Dotierung durch Arbeitgeber 2 593 2 741

Dotierung durch Arbeitnehmer 2 436 2 573

Geleistete Zahlungen –6 844 –58

Stand 31.12. 93 919 91 994


ack

Schulthess Group 55

Anhang Leistungen an Arbeitnehmer Finanzbericht

20.5 Zusammensetzung des Planvermögens

20.6 Gewichtete versicherungsmathematische Annahmen

31.12.2009 31.12.2008

Jährlicher Diskontierungszinssatz 3.50 % 3.25 %

Langfristige jährliche Rendite aus Planvermögen 3.50 % 3.50 %

Jährliche Lohnerhöhungen 1.50 % 1.50 %

Jährliche Rentenanpassungen 0.50 % 0.50 %

Durchschnittliche Lebenserwartung der Männer bei Pensionierung 17.90 Jahre 17.56 Jahre

Durchschnittliche Lebenserwartung der Frauen bei Pensionierung 21.85 Jahre 21.15 Jahre

Die langfristig jährliche geplante Rendite basiert auf folgenden Annahmen:

Eigenkapital-Titel: 6 %

Fremdkapital-Titel: 3 %

Sonstige: 4 %

20.7 Weitere Angaben

31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006 31.12.2005

Erfahrungsbedingte Anpassungen bei Planschulden 31 4 937 4 649 4 542 –4 116

Erfahrungsbedingte Anpassungen bei Planvermögen 553 –2 817 –492 2 540 4 097

20.8 Vorsorgeaufwand

2009 2008

Beitragsorientierter Vorsorgeaufwand 1 006 978

20.9 Erwarterter Vorsorgeaufwand für die Folgejahre

2009 in % 2008 in %

Eigenkapital-Titel 12 482 13 % 12 340 13 %

Fremdkapital-Titel 77 654 83 % 76 069 83 %

Sonstige 3 783 4 % 3 585 4 %

Total 93 919 100 % 91 994 100 %

2010 2011

Leistungs- und beitragsorientierter Vorsorgeaufwand 3 816 3 939


56 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Eigenkapital

21. Eigenkapital

Die Definitionen der verwendeten Eigenkapital-Kategorien lauten wie folgt:

– Das Aktienkapital stellt das Aktienkapital der Muttergesellschaft Schulthess Group AG dar.

– Die Kapitalreserven enthalten die im Rahmen von Kapitalerhöhungen der Schulthess Group AG

erzielten Agios sowie die Gewinne/Verluste aus dem Verkauf eigener Aktien.

– Die Position „Eigene Aktien“ enthält die am Markt zum jeweiligen Börsenkurs (Einstandspreis)

zurückgekauften Aktien der Schulthess Group AG.

– Die Gewinnreserven beinhalten die in den Konzerngesellschaften zurückbehaltenen Gewinne und

alle übrigen Reserven

– Die Fremdwährungsdifferenzen beinhalten Wechselkurseffekte aus den Umrechnungen von

Konzerngesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Schweizer Franken (CHF) ist sowie

Umrechnungsdifferenzen auf Nettoinvestitionen in ausländischen Konzerngesellschaften.

Das Aktienkapital ist in 10 625 000 Namenaktien von je CHF 0.20 Nennwert eingeteilt und ist vollständig

einbezahlt. Jede Namenaktie mit Stimmrecht berechtigt zu einer Stimme.

Es besteht weder genehmigtes noch bedingtes Kapital. Gewinne von der Muttergesellschaft sowie

den Tochtergesellschaften dürfen nur bis zur Höhe der maximal gesetztlich zulässigen sowie den statutarischen

Bestimmungen (resp. gesetzliche Reserven) ausbezahlt werden.

Im Berichtsjahr 2009 waren Reserven im Umfang von CHF 4.4 Mio. nicht ausschüttbar (2008:

CHF 12.6 Mio.).

Entwicklung des Aktienkapitals

Ausgegebene Anzahl Aktien von

Ausgegebene

Aktien-

je CHF 0.20 Nennwert

Aktien kapital

Aktien

Aktien

Aktien

Aktien

resp. Nennwert des Aktienkapitals in CHF 1 000 (Stückzahl) (in CHF 1 000) (Stückzahl) (in CHF 1 000) (Stückzahl) (in CHF 1 000)

Stand 01.01.2008 10 625 000 2 125 0 0 10 625 000 2 125

Kauf eigener Aktien 0 0 –170 308 –34 –170 308 –34

Verkauf eigener Aktien 0 0 37 308 7 37 308 7

Stand am 31.12.2008 10 625 000 2 125 –133 000 –27 10 492 000 2 098

Eigene

Eigene

Ausstehende

Ausstehende

Stand 01.01.2009 10 625 000 2 125 –133 000 –27 10 492 000 2 098

Kauf eigener Aktien 0 0 –199 0 –199 0

Verkauf eigener Aktien 0 0 81 199 17 81 199 17

Stand am 31.12.2009 10 625 000 2 125 –52 000 –10 10 573 000 2 115


ack

22. Personalaufwand

Schulthess Group 57

Anhang Personalaufwand Finanzbericht

in CHF 1 000 2009 2008

Saläre 75 013 80 187

Sozialaufwand 10 125 10 563

Aufwand für aktienbasierte Vergütung 458 399

Vorsorgeaufwand für leistungsorientierte Pläne 2 716 2 773

Vorsorgeaufwand für beitragsorientierte Pläne 1 006 978

Übriger Personalaufwand 3 310 5 228

Total 92 628 100 128

22.1 Mitarbeitende nach Geschäftssparten am Jahresende

31.12.2009 31.12.2008

Wärmetechnik 535 532

Kältetechnik 174 238

Waschtechnik 402 409

Total 1 111 1 179

22.2 Mitarbeitende nach Ländern am Jahresende

31.12.2009 31.12.2008

Schweiz 434 440

Deutschland 577 634

Österreich 19 15

Dänemark 81 90

Total 1 111 1 179

22.3 Mitarbeitende im Durchschnitt

2009 2008

Total 1 145 1 163


58 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Personalaufwand

22.4 Ausstehende Optionen auf Aktien der Schulthess Group AG

Die Mitglieder des Verwaltungsrates der Schulthess Group AG sowie die Mitglieder der Geschäftsleitung

erhalten mindestens 21 % jedoch maximal 85 % ihres Verwaltungsratshonorares, beziehungsweise

der Erfolgsbeteiligung in Form von Optionen und Aktien. Das Optionsprogramm wurde im April

2002 etabliert. Sämtliche Optionen sind während drei Jahren gesperrt und können danach während

der Frist von einem Jahr ausgeübt werden. Eine Barabgeltung der Ansprüche ist nicht vorgesehen.

Die Zuteilung für Optionen wurde vollumfänglich an eine Schweizer Bank übertragen.

Der Personalaufwand für das Optionsprogramm 2009 belief sich auf CHF 0.1 Mio. (2008:

CHF 0.1 Mio.).

Ausstehende Optionen

Durchschnittlicher

Ausübungspreis

2009 2008

(CHF je Aktie) Anzahl Optionen

Durchschnittlicher

Ausübungspreis

(CHF je Aktie) Anzahl Optionen

Am 1. Januar 49.59 89 150

Gewährte Optionen 50.00 6 600 70.00 4 800

Ausgeübte Optionen * )

Am 31. Dezember

Der Ausübungspreis der ausgeübten Optionen betrug CHF 50.00.

Der durchschnittlich gewichtete Aktienkurs betrug im Jahr 2009 CHF 54.94 (2008: CHF 81.97).

Das Bezugsverhältniss sämtlicher Optionen beträgt 1 Option : 1 Namenaktie.

Die ausstehenden Optionen haben folgende Verfallszeitpunkte:

Verfalldatum

Ausübungspreis

(CHF pro Aktie)

Ausstehende Optionen

2009 2008

April 2009 (Programm 2005) 60.00 *) 26 700

März 2010 (Programm 2006) 155.00 8 000 8 000

März 2011 (Programm 2007) 70.00 4 800 4 800

April 2012 (Programm 2008) 50.00 6 600 0

Erläuterung

*) Aufgrund des Bankgeheimnisses verfügt die Schulthess Group über keine Transaktionsdaten.


Schulthess Group 59

Anhang Personalaufwand Finanzbericht

Die Berechnung des Fair Value der Optionen erfolgte mittels Binomial-Modell mit folgenden Berechnungsparametern:

2009 2008

Aktienkurs CHF 50.00 CHF 70.30

Ausübungspreis CHF 50.00 CHF 70.00

Laufzeit 4 Jahre 4 Jahre

Volatilität 57.00 % 48.00 %

Risikoloser Zins 1.47 % 3.24 %

Ausübungsverhältnis 1/1 1/1

Dividende

2009 -– CHF 1.30

2010 CHF 1.30 CHF 1.30

2011 CHF 1.30 CHF 1.30

2012 CHF 1.30 CHF 1.30

2013 CHF 1.30 –

Fair Value bei Ausgabe CHF 20.15 CHF 25.95

Die Volatilität basiert auf der annualisierten historischen Volatilität des letzten Jahres.

Weitere ausgegebene Eigenkapitalinstrumente

2009 wurden als Teil der Erfolgsbeteiligung an Kadermitarbeiter 6 500 Aktien (2008: 3 900) abgegeben.

Diese wurden definitiv erworben, sind aber mit einer Sperrfrist von 3 Jahren versehen. Diese

Aktien wurden zum Marktpreis von CHF 50.00 abgegeben. Diese Aktien sind dividendenberechtigt.


60 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Gewinn pro Aktie und Akquisition

23. Finanzertrag

in CHF 1 000 2009 2008

Zinsertrag auf Bankguthaben und Kundenforderungen 143 257

Fremdwährungseffekt auf Konzerndarlehen 84 0

Total 227 257

24. Finanzaufwand

in CHF 1 000 2009 2008

Zinsaufwand auf Darlehen von Banken und Dritten 856 1 900

Fremdwährungseffekt auf Konzerndarlehen 0 916

Total 856 2 816

25. Gewinn pro Aktie (EPS) und Dividende pro Aktie

in CHF 2009 2008

Konzerngewinn zurechenbar an Aktionäre 30 042 000 40 118 000

Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien 10 555 489 10 556 528

Unverwässerter Gewinn pro Aktie 2.85 3.80

Konzerngewinn zurechenbar an Aktionäre 30 042 000 40 118 000

Gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien 10 555 489 10 556 528

Anpassung Verwässerungseffekt von Aktien 0 0

Verwässerter Gewinn pro Aktie 2.85 3.80

Dividenden-Zahlung je Namenaktie 1.50 1.30

Dividenden-Zahlung an Aktionäre (ohne eigene Aktien) 15 843 000 13 721 500

Der Verwaltungsrat der Schulthess Group AG schlägt der Generalversammlung am 15. April 2010 vor,

eine Dividende von CHF 1.50 je Namenaktie resp. total CHF 15 859 500 auszuschütten.

26. Akquisitionen

Im Geschäftsjahr 2009 wurde keine Gesellschaft erworben.

Am 31. März 2008 erwarb die Schulthess Group AG die restlichen 30 % der Calmotherm AG.

Der Kaufpreis betrug CHF 3.7 Mio. und daraus resultierte ein Goodwill von CHF 2.6 Mio.


ack

Schulthess Group 61

Anhang Nahestehende Personen und Geschäftsvorfälle Finanzbericht

27. Verkauf einer Beteiligung

Im Geschäftsjahr 2009 wurde keine Tochtergesellschaft verkauft.

Am 1. Juli 2008 hat die Calmotherm AG von der Novelan AG den Geschäftsbereich „Wärmepumpen“

übernommen; insbesondere die Aktivposten Vorräte und Teile des Anlagevermögens zu Buchwerten.

Ab diesem Zeitpunkt war die Novelan AG nur im Geschäftsbereich Waschtechnik tätig.

Am 1. Oktober 2008 hat die Schulthess Group AG sämtliche Aktien der Novelan AG an die SIBIR Haushalttechnik

AG verkauft.

in CHF 1 000 Buchwerte

Flüssige Mittel 35

Forderungen (Dritte und Konzern) 1 786

Vorräte 994

Anlagevermögen 2 781

Goodwill 305

Kurzfristiges Fremdkapital –1 360

Darlehen von Schulthess Group AG –1 500

Rückstellungen und Latente Steuern –87

Total Nettovermögen 2 954

Total Veräusserungspreis (Barzahlung) 2 250

Brutto Verkaufsverlust –704

Anteilige Verkaufskosten –26

Netto Verkaufsverlust –730

Der durch diesen Verkauf der Gesellschaft entfallende Umsatz und EBIT beträgt für die Periode vom

1. Oktober bis 31. Dezember 2008 auf Basis der entsprechenden Vorjahreswerte CHF 3 Mio., respektive

CHF 0.1 Mio.

28. Nahestehende Personen und Gesellschaften

Die gesamte Vergütung des Verwaltungsrates sowie der Geschäftsleitung unter Anwendung der

Regeln des IFRS 2 für die Bilanzierung von aktienbasiertere Vergütung stellt sich wie folgt dar:

in CHF 1 000 2009 2008

Kurzfristig fällige Leistungen 4 381 4 072

Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0

Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses 0 0

Andere langfristig fällige Leistungen 0 0

Aktienbasierte Vergütungen 307 648

Total 4 688 4 720

29. Geschäftsvorfälle nach dem Bilanzstichtag

Seit dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 sind keine Ereignisse eingetroffen, die einen wesentlichen

Einfluss auf die Konzernrechnung 2009 haben.


62 Schulthess Group

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Finanzbericht Anhang Vergütungen

30. Offenlegung der Vergütung an den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung

gemäss Art. 663b bis und Art. 663c OR

Vergütungen

Für das Jahr 2009

Alle Beträge in CHF

Basisvergütung Variable Vergütung 1)

Cash

Aktien/

Optionen 3) Cash

Aktien/

Andere

Optionen 3) 2)

Vergütungen Total

Verwaltungsrat (VR)

Rudolf Kägi, Präsident 101 243 42 090 17 056 160 389

Dr. Peter R. Isler, Vize-Präsident 63 925 34 075 5 369 103 369

Prof. Dr. Christian Belz 49 544 25 455 4 207 79 206

Josef Felder 135 925 34 075 9 005 179 005

Thomas D. Rutz 34 544 25 455 3 450 63 449

Total VR

Geschäftsleitung (GL)

385 181 161 150 39 087 585 418

Artur Rodecker, CEO 314 607 315 000 84 830 714 437

Max M. Müller, CFO 229 900 166 000 44 000 60 978 500 878

Dr. Thomas Boltshauser Divisionsleiter 360 500 163 000 49 366 572 866

Total GL 905 007 644 000 44 000 195 174 1 788 181

Erläuterungen

1) Im Jahr 2009 effektiv verbuchte Aufwendungen der für das Geschäftsjahr 2009 zugesprochenen

Boni, welche im April 2010 ausbezahlt werden.

2) Sozialabgaben Arbeitgeberanteil (AHV, ALV und Pensionskasse).

3) Die Zuteilung der ausgewiesen Beträge in Aktien resp. Optionen erfolgt zu Marktwerten und wird

im April 2010 nach der Generalversammlung festgelegt. Die Verwaltungsräte sowie die Mitglieder

der Geschäftsleitung erhalten 71 % in Form von Aktien und den Rest in Form von Optionen.

Ausser der Vergütung an Dr. Th. Boltshauser wurden keine Vergütungen an frühere Mitglieder des

Verwaltungsrates oder der Geschäftsleitung gewährt. Ebenso wurden keine nicht marktüblichen

Vergütungen an gegenwärtige oder ehemalige Mitglieder des Verwaltungsrates oder der Geschäftsleitung

nahe stehender Personen gewährt.

Darlehen und Kredite

Per 31. Dezember 2009 bestanden keine Darlehen und Kredite an einzelne Mitglieder des Verwaltungsrates

und der Geschäftsleitung.

Beteiligungen

Per 31. Dezember 2009 hielten die einzelnen Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung

(inklusive ihnen nahe stehende Personen) die folgende Anzahl an Beteiligungspapieren an der

Gesellschaft:

Aktien

Aktienoptionen

Fälligkeit in 2010 Fälligkeit in 2011 Fälligkeit in 2012

Rudolf Kägi, VR-Präsident 1 220 290 1 850 280 600

Dr. Peter R. Isler, VR-Vize-Präsident 47 795 500 255 500

Prof. Dr. Christian Belz, VR-Mitglied 57 150 450 230 370

Josef Felder, VR-Mitglied 20 695 - 230 500

Thomas D. Rutz, VR-Mitglied 243 135 450 230 370

Artur Rodecker, CEO 13 260 950 1 140 1 800

Max M. Müller, CFO 93 900 700 770 1 200


ack

Vergütungen

Für das Jahr 2008

Alle Beträge in CHF

Basisvergütung Variable Vergütung 1)

Cash

Aktien/

Optionen 3) Cash

Aktien/

Schulthess Group 63

Anhang Vergütungen Finanzbericht

Andere

Optionen 3) 2)

Vergütungen Total

Verwaltungsrat (VR)

Rudolf Kägi, Präsident und Delegierter 195 456 25 544 200 000 18 599 439 599

Dr. Peter R. Isler, Vize-Präsident 43 862 23 138 3 803 70 803

Prof. Dr. Christian Belz 28 917 21 083 2 945 52 945

Josef Felder 28 917 21 083 2 735 52 735

Andrea Malär 43 917 21 083 3 702 68 702

Thomas D. Rutz 28 917 21 083 2 945 52 945

Total VR

Geschäftsleitung (GL)

369 986 133 014 200 000 34 729 737 729

Artur Rodecker, CEO 330 007 474 000 126 000 79 856 1 009 863

Max M. Müller, CFO 245 900 316 000 84 000 57 968 703 868

Total GL 575 907 790 000 210 000 137 824 1 713 731

Erläuterungen

1) Im Jahr 2008 effektiv verbuchte Aufwendungen der für das Geschäftsjahr 2008 zugesprochenen

Boni, welche im April 2009 ausbezahlt werden.

2) Sozialabgaben Arbeitgeberanteil (AHV, ALV und Pensionskasse).

3) Die Zuteilung der ausgewiesen Beträge in Aktien resp. Optionen erfolgt zu Marktwerten und wird

im April 2009 nach der Generalversammlung festgelegt. Die Verwaltungsräte sowie die Mitglieder

der Geschäftsleitung erhalten 71 % in Form von Aktien und den Rest in Form von Optionen.

Es wurden keine Vergütungen an frühere Mitglieder des Verwaltungsrates oder der Geschäftsleitung

gewährt. Ebenso wurden keine nicht marktüblichen Vergütungen an gegenwärtige oder ehemalige

Mitglieder des Verwaltungsrates oder der Geschäftsleitung nahe stehender Personen gewährt.

Darlehen und Kredite

Per 31. Dezember 2008 bestanden keine Darlehen und Kredite an einzelne Mitglieder des Verwaltungsrates

und der Geschäftsleitung.

Beteiligungen

Per 31. Dezember 2008 hielten die einzelnen Mitglieder des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung

(inklusive ihnen nahe stehende Personen) die folgende Anzahl an Beteiligungspapieren an der

Gesellschaft:

Aktien

Aktienoptionen

Fälligkeit in 2009 Fälligkeit in 2010 Fälligkeit in 2011

Rudolf Kägi, VR-Präsident 1 128 690 7 200 1 850 280

Dr. Peter R. Isler, VR-Vize-Präsident 47 315 1 650 500 255

Prof. Dr. Christian Belz, VR-Mitglied 52 800 1 500 450 230

Josef Felder, VR-Mitglied 20 215 – – 230

Andrea Malär, VR-Mitglied 636 575 1 500 450 230

Thomas D. Rutz, VR-Mitglied 254 925 1 500 450 230

Artur Rodecker, CEO 3 660 3 000 950 1 140

Max M. Müller, CFO 92 700 2 700 700 770


64 Schulthess Group

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Finanzbericht Risikobeurteilung

31. Risikobeurteilung gemäss Art. 663b Ziffer 12 OR

Der Verwaltungsrat diskutierte im Juli 2009 auf Gruppenstufe die Risiken, welchen die Holdinggesellschaft

und deren Tochtergesellschaften ausgesetzt sind. Es wurden Massnahmen aufgezeigt, um die

spezifischen Risiken einzugrenzen. Aufgrund der Risikobeurteilung sind keine besonderen Rückstellungen

in der finanziellen Berichterstattung notwendig sind. Die Risiken und Massnahmen werden

periodisch überprüft.


ack

Schulthess Group 65

Bericht des Konzernprüfers Finanzbericht

Bericht der Revisionsstelle an die Generalversammlung

zur Konzernrechnung 2009

Bericht der Revisionsstelle zur Konzernrechnung

Als Revisionsstelle haben wir die Konzernrechnung der Schulthess Group AG, bestehend aus

Konzernerfolgsrechnung, Gesamtergebnisrechnung, Nachweis Konzerneigenkapital, Konzernbilanz,

Konzerngeldflussrechnung und Anhang zur Konzernrechnung (Seiten 30 bis 64) für das am

31. Dezember 2009 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft.

Verantwortung des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Konzernrechnung in Übereinstimmung mit den International

Financial Reporting Standards (IFRS) und den gesetzlichen Vorschriften verantwortlich. Diese

Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung, Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen

Kontrollsystems mit Bezug auf die Aufstellung einer Konzernrechnung, die frei von wesentlichen

falschen Angaben als Folge von Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat

für die Auswahl und die Anwendung sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme

angemessener Schätzungen verantwortlich.

Verantwortung der Revisionsstelle

Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Konzernrechnung

abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den

Schweizer Prüfungsstandards sowie den International Standards on Auditing vorgenommen. Nach

diesen Standards haben wir die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass wir hinreichende

Sicherheit gewinnen, ob die Konzernrechnung frei von wesentlichen falschen Angaben ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen

für die in der Konzernrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl

der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung

der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Konzernrechnung als Folge von Verstössen

oder Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem,

soweit es für die Aufstellung der Konzernrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen

entsprechenden Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die

Wirksamkeit des internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung

der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen

Schätzungen sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Konzernrechnung. Wir sind

der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene

Grundlage für unser Prüfungsurteil bilden.

Prüfungsurteil

Nach unserer Beurteilung vermittelt die Konzernrechnung für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene

Geschäftsjahr ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-

und Ertragslage in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und

entspricht dem schweizerischen Gesetz.


66 Schulthess Group

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Finanzbericht Bericht des Konzernprüfers

Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften

Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz

(RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR und Art. 11 RAG) erfüllen und keine mit

unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen.

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen

wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates ausgestaltetes internes Kontrollsystem

für die Aufstellung der Konzernrechnung existiert.

Wir empfehlen, die vorliegende Konzernrechnung zu genehmigen.

PricewaterhouseCoopers AG

Stefan Gerber Adrian Steiner

Revisionsexperte Revisionsexperte

Leitender Revisor

Zürich, 1. März 2010


ack

Finanzbericht der Schulthess Group AG

68 Bilanz

68 Erfolgsrechnung

69 Anhang zur Jahresrechnung

70 Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes

71 Bericht der Revisionsstelle

Schulthess Group 67


68 Schulthess Group

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Finanzbericht Holding Bilanz und Erfolgsrechnung

Bilanz

in CHF 1 000 31.12.09 31.12.08

Aktiven

Bankguthaben 2 129 0

Wertschriften 2 152 5 253

Forderungen gegenüber Gruppengesellschaften 20 865 11 986

Übrige Forderungen 76 68

Umlaufvermögen 25 222 17 307

Forderungen gegenüber Gruppengesellschaften, langfristig 8 206 20 160

Beteiligungen 64 441 69 521

Anlagevermögen 72 647 89 681

Total Aktiven 97 869 106 988

Passiven

Bankdarlehen, kurzfristig 0 16 177

Sonstige Verbindlichkeiten 624 9

Passive Rechnungsabgrenzungen 210 160

Steuerverbindlichkeiten 3 6

Rückstellungen 0 850

Fremdkapital 837 17 202

Aktienkapital 2 125 2 125

Reserve für eigene Aktien 2 152 10 452

Allgemeine Reserve 22 704 14 404

Bilanzgewinn: 70 051 62 805

– Vortrag vom Vorjahr 46 962 42 926

– Jahresgewinn 23 089 19 879

Eigenkapital 97 032 89 786

Total Passiven 97 869 106 988

Erfolgsrechnung

in CHF 1 000 2009 2008

Beteiligungsertrag Konzern 24 070 28 195

Management fees 2 496 2 161

Diverse Erlöse 50 50

Finanzertrag 2 204 1 565

Ertrag 28 820 31 971

Finanzaufwand 326 8 439

Verwaltungsaufwand 5 381 3 574

Abschreibung Beteiligungen 0 53

Steuern 24 26

Aufwand 5 731 12 092

Jahresgewinn 23 089 19 879


ack

Anhang zur Jahresrechnung

Beteiligungen

Gesellschaft

Schulthess Group 69

Holding Anhang Finanzbericht

Gesellschaftskapital Beteiligungsquote

2009 2008

Schulthess Maschinen AG, CH-Bubikon CHF 1 500 000 100 % 100 %

Merker AG, CH-Regensdorf CHF 500 000 100 % 100 %

Schulthess Maschinen GmbH, AT-Wien EUR 500 000 100 % 100 %

Alpha-Innotec GmbH, DE-Kasendorf EUR 500 000 100 % 100 %

Calmotherm AG, CH-Altishofen CHF 250 000 100 % 100 %

Genvex A/S, DK-Haderslev DKK 2 000 000 100 % 100 %

KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik GmbH, DE-Lauf EUR 250 000 100 % 100 %

Alpha-Innotec Sun GmbH, DE-Theley EUR 26 076 0 % 80 %

Alle Beteiligungen sind in der Branche Wärme-/Kältetechnik resp. Waschtechnik tätig.

Angaben über den Erwerb von eigenen Aktien

in Stück 2009 2008

Stand am 1. Januar 133 000 0

Kauf von Aktien 199 170 308

Verkauf von Aktien –81 199 –37 308

Stand am 31. Dezember 52 000 133 000

Durchschnittlicher Preis der gekauften Aktien in CHF 51.19 87.29

Durchschnittlicher Preis der verkauften Aktien in CHF 45.41 108.93

Eventualverpflichtungen (in CHF 1 000)

Garantien gegenüber Dritten zugunsten Tochtergesellschaften 4 700 4 700

Unabdingbare Pflicht den 20 % Anteil der Alpha-Innotec Sun GmbH zu übernehmen 0 1 530

Bedeutende Aktionäre

in % 2009 2008

Rudolf Kägi 11.49 % 10.49 %

Paul O. Rutz 10.44 % 10.46 %

Gebuka AG 7.06 % 0.00 %

Andrea Malär 5.51 % 5.99 %

Gabriele Rutz 3.71 % 3.70 %

Susquehanna Ireland Ltd. < 3 % 9.41 %

The Bank of New York < 3 % 6.92 %

JABCAP Multi Strategy Master Fund Ltd. < 3 % 5.41 %

Jabre Capital Partners SA < 3 % 4.95 %

Chase Nominees Ltd. < 3 % 3.50 %

Offenlegung der Vergütung an den Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung gemäss Art. 663b bis

und Art. 663c OR

Siehe Seite 62, Anhang 30.

Risikobeurteilung gemäss Art. 663b Ziffer 12 OR

Siehe Seite 64, Anhang 31.


70 Schulthess Group

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Finanzbericht Holding Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes

Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes

Antrag des Verwaltungsrates über die Verwendung des Bilanzgewinnes 2009:

in CHF 1 000

2009 2008

Beantragt Genehmigt

Gewinnvortrag 46 962 42 926

Jahresgewinn 23 089 19 879

Bilanzgewinn 70 051 62 805

Dividende (CHF 1.50 brutto / Namenaktie) ohne eigene Aktien –15 860 –15 843

Vortrag auf neue Rechnung 54 191 46 962


ack

Bericht der Revisionsstelle an die Generalversammlung

zur Jahresrechnung 2009

Schulthess Group 71

Holding Bericht der Revisionsstelle Finanzbericht

Bericht der Revisionsstelle zur Jahresrechnung

Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung der Schulthess Group AG, bestehend aus Bilanz,

Erfolgsrechnung und Anhang (Seiten 68 bis 70) für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene

Geschäftsjahr geprüft.

Verantwortung des Verwaltungsrates

Der Verwaltungsrat ist für die Aufstellung der Jahresrechnung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen

Vorschriften und den Statuten verantwortlich. Diese Verantwortung beinhaltet die Ausgestaltung,

Implementierung und Aufrechterhaltung eines internen Kontrollsystems mit Bezug auf

die Aufstellung einer Jahresrechnung, die frei von wesentlichen falschen Angaben als Folge von

Verstössen oder Irrtümern ist. Darüber hinaus ist der Verwaltungsrat für die Auswahl und die Anwendung

sachgemässer Rechnungslegungsmethoden sowie die Vornahme angemessener Schätzungen

verantwortlich.

Verantwortung der Revisionsstelle

Unsere Verantwortung ist es, aufgrund unserer Prüfung ein Prüfungsurteil über die Jahresrechnung

abzugeben. Wir haben unsere Prüfung in Übereinstimmung mit dem schweizerischen Gesetz und den

Schweizer Prüfungsstandards vorgenommen. Nach diesen Standards haben wir die Prüfung so zu

planen und durchzuführen, dass wir hinreichende Sicherheit gewinnen, ob die Jahresrechnung frei von

wesentlichen falschen Angaben ist.

Eine Prüfung beinhaltet die Durchführung von Prüfungshandlungen zur Erlangung von Prüfungsnachweisen

für die in der Jahresrechnung enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben. Die Auswahl

der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemässen Ermessen des Prüfers. Dies schliesst eine Beurteilung

der Risiken wesentlicher falscher Angaben in der Jahresrechnung als Folge von Verstössen oder

Irrtümern ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Prüfer das interne Kontrollsystem,

soweit es für die Aufstellung der Jahresrechnung von Bedeutung ist, um die den Umständen entsprechenden

Prüfungshandlungen festzulegen, nicht aber um ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit des

internen Kontrollsystems abzugeben. Die Prüfung umfasst zudem die Beurteilung der Angemessenheit

der angewandten Rechnungslegungsmethoden, der Plausibilität der vorgenommenen Schätzungen

sowie eine Würdigung der Gesamtdarstellung der Jahresrechnung. Wir sind der Auffassung,

dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise eine ausreichende und angemessene Grundlage für

unser Prüfungsurteil bilden.

Prüfungsurteil

Nach unserer Beurteilung entspricht die Jahresrechnung für das am 31. Dezember 2009 abgeschlossene

Geschäftsjahr dem schweizerischen Gesetz und den Statuten.


72 Schulthess Group

< back

Finanzbericht Holding Bericht der Revisionsstelle

Berichterstattung aufgrund weiterer gesetzlicher Vorschriften

Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen an die Zulassung gemäss Revisionsaufsichtsgesetz

(RAG) und die Unabhängigkeit (Art. 728 OR und Art. 11 RAG) erfüllen und keine mit

unserer Unabhängigkeit nicht vereinbare Sachverhalte vorliegen.

In Übereinstimmung mit Art. 728a Abs. 1 Ziff. 3 OR und dem Schweizer Prüfungsstandard 890 bestätigen

wir, dass ein gemäss den Vorgaben des Verwaltungsrates aus gestaltetes internes Kontrollsystem

für die Aufstellung der Jahresrechnung existiert.

Ferner bestätigen wir, dass der Antrag über die Verwendung des Bilanzgewinnes dem schweizerischen

Gesetz und den Statuten entspricht und empfehlen, die vorliegende Jahresrechnung zu

genehmigen.

PricewaterhouseCoopers AG

Stefan Gerber Adrian Steiner

Revisionsexperte Revisionsexperte

Leitender Revisor

Zürich, 1. März 2010


Meilensteine

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Meilensteine

Schulthess Group 73

2009 Eröffnung Kundencenter und Verwaltungsgebäude bei Alpha-InnoTec, Kasendorf (Deutschland)

2008 Verkauf der Novelan AG an die SIBIR Haustechnik AG

2007 Übernahme der Corona Solar GmbH, Theley (Deutschland)

2006 Neubau der Fabrikationshalle für Wärmepumpen bei Alpha-InnoTec GmbH, Kasendorf

(Deutschland)

2005 Übernahme KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik GmbH, Lauf a. d. Pegnitz (Deutschland)

2004 Übernahme Genvex A/S, Haderslev (Dänemark)

2003 Lancierung der Spirit XL-Waschautomaten-Generation für das Eigenheim und gewerbliche

Anwendungen

2002 Produktionsaufnahme in neuer Fertigungshalle mit integrierter Produktion für Waschtechnik

2001 Übernahme der Wärmepumpen-Aktivitäten von Siemens in Deutschland und Österreich

2000 Übernahme der Alpha-InnoTec GmbH, Kasendorf (Deutschland)

und der Calmotherm AG, Altishofen

1999 Übernahme der Novelan AG, Dällikon

Produktionsaufnahme beim Joint Venture Wuxi Little Swan-Schulthess Washing Machinery Co.

Ltd., Wuxi (China)

1998 Publikumsöffnung der Schulthess Group

Gründung des Joint Venture Wuxi Little Swan-Schulthess

1997 Bildung der Schulthess Group AG als Holding der Schulthess-Firmen

1995 150-Jahr-Jubiläum und Umbenennung der Maschinenfabrik Schulthess AG

in Schulthess Maschinen AG

1995 Ausgliederung der Maschinenfabrik Hildebrand AG, Aadorf

1994 Einführung der Fliessfertigung («Just-in-time»-Produktion)

1991 Übernahme der Merker AG, Baden

1988/89 Bildung der Schulthess Gruppe aus Maschinenfabrik Schulthess AG,

Querop Handels AG und Hildebrand AG

1988 Trennung von der Familienaktionärsgruppe durch Management-Buy-out

1978 Lancierung des ersten Waschautomaten mit Mikroprozessorsteuerung

1951 Produktion der ersten Haushaltwaschautomaten Europas

1949 Erfindung der Lochkartensteuerung für Waschmaschinen

1943 Umwandlung der bisherigen Kollektivgesellschaft in eine Aktiengesellschaft

1917 Bezug von Fabrikationsgebäuden in Wolfhausen, Kanton Zürich

1904 Herstellung des ersten Waschgeräts

1890 Übernahme der Ornamentfabrik Künzli & Co. in Zürich

1845 Gründung der Bauspenglerei Kaspar Schulthess in Zürich


74 Schulthess Group

Adressen

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Unternehmen der Schulthess Group

Schulthess Group AG

Landstrasse 37

CH– 8633 Wolfhausen

Telefon +41 55 253 51 11

Fax +41 55 253 54 80

E-Mail direktion@schulthess-group.com

Internet www.schulthess-group.com

Wärme-/Kältetechnik

Alpha-InnoTec GmbH

Industriestrasse 3

DE– 95359 Kasendorf

Telefon +49 9228 9906– 0

Fax +49 9228 9906– 29

E-Mail kontakt@alpha-innotec.de

Internet www.alpha-innotec.de

Novelan GmbH

Industriestrasse 3

DE– 95359 Kasendorf

Telefon +49 9228 9960 7– 0

Fax +49 9228 9960 7– 189

E-Mail info@novelan.com

Alpha-InnoTec Sun GmbH

Gewerbepark BAB1 Nr. 19

DE– 66636 Theley

Telefon +49 6853 300536

Fax +49 6853 300558

E-Mail info@alpha-innotec-sun.com

Internet www.alpha-innotec-sun.com

Alpha-InnoTec France EURL

Parc d´Activites "Les Couturiers"

16, Rue des Couturières

FR–67240 BISCHWILLER

Telefon +33 3 88 06 24 10

Fax +33 3 88 06 24 11

E-Mail info@alpha-innotec.fr

Internet www.alpha-innotec.fr

Alpha-InnoTec Norge AS

Langgatan. 59

NO-4306 Sandnes

Telefon +47 51 66 05 95

Fax +47 51 66 05 94

E-Mail info@alpha-innotec.no

Erdwärme plus GmbH

Bahnhofstrasse 2

DE– 95359 Kasendorf

Telefon +49 9228 996 02 30

Fax +49 9228 996 02 31 29

E-Mail info@erdwaermeplus.de

Internet www.erdwaermeplus.de


Adressen

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Alpha-InnoTec Schweiz AG

Logistikcenter Gäuerhof

CH– 6246 Altishofen

Telefon +41 62 748 20 00

Fax +41 62 748 20 01

E-Mail info@calmotherm.ch

Internet www.calmotherm.ch

KKT Kraus Kälte- und Klimatechnik GmbH

Industriestrasse 23 a

DE– 91207 Lauf a. d. Pegnitz

Telefon +49 9123 174– 01

Fax +49 9123 824– 41

E-Mail kkt@kkt-kraus.com

Internet www.kkt-kraus.com

KKT KRAUS USA Corp

Erica Alvi & Bruce Roenna

1351 Brummel Ave.

Elk Grove; IL 60007

Tel +847 734 1600

Fax +847 734 1601

Toll Free in the US: 866 517 6867

Genvex A/S

Sverigevej 6

DK– 6100 Haderslev

Tel. +45 (73) 53 27 00

Fax +45 (73) 53 27 07

E-Mail salg@genvex.dk

Internet www.genvex.dk

Waschtechnik

Schulthess Maschinen AG

Landstrasse 37

CH– 8633 Wolfhausen

Telefon +41 55 253 51 11

Fax +41 55 253 54 70

E-Mail info@schulthess.ch

Internet www.schulthess.ch

Schulthess Maschinen GmbH

Hetzendorferstrasse 191

AT– 1130 Wien

Telefon +43 1 803 98 00 20

Fax +43 1 803 98 00 30

E-Mail verkauf@schulthess.at

Internet www.schulthess.at

Merker AG

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CH-8105 Regensdorf

Telefon +41 44 847 21 00

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Herausgeber:

Schulthess Group AG

Landstrasse 37

CH– 8633 Wolfhausen

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Konzeption und Redaktion: Schulthess Group AG

Gestaltung, Layout und Satz: Mapro AG, Winterthur

Bildnachweis: Umschlag: plainpicture/Fogstock; Inhalt: Günther Bolzern

Druck: Mapro AG, Winterthur

Dieser Bericht erscheint auch in englischer Sprache.

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