scNews - Science und Computing AG

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scNews - Science und Computing AG

science + computing ag

Ausgabe 4/2001 | Erscheinungstermin Oktober 01

panta rhei - alles fließt

Damit die solide Struktur unseres

Unternehmens stets optimal auf

unser Wachstum und die Dynamik

unserer Aufgaben angepasst bleibt,

schlüpft s+c aus dem Rechtsmantel

der GmbH in den der Aktiengesell-

schaft. Auf diese Weise schreiben

wir die Wandlung fort, die s+c im

Laufe der vergangenen - zum Teil

stürmischen - Wachstumsjahre bereits

durchlaufen hat: vom Alle-machen-Alles

der Gründerfirma zu einem

räumlich und funktional differenzierten

Unternehmen. Längst

orientieren sich unsere Strukturen

jenseits der Firmenhistorie an den

Bedürfnissen und Anforderungen

des Marktes, der Kunden und der

Mitarbeiter.

Die Umwandlung in eine AG ist

somit ein weiterer folgerichtiger

Schritt. Sie schärft die Definition

von Rollen und Verantwortlichkeiten

durch die stärkere Trennung

Dr. Arno Steitz, Vorstandsmitglied, Technik

science + computing ag

von Anteilseigentum und Geschäftsleitung.

Außerdem können

wir nun auch unsere Mitarbeiter unkompliziert

in den Kreis der Anteilseigner

aufnehmen: Künftig ist

es ihnen möglich, im Rahmen eines

Mitarbeiterbeteiligungsprogramms

Unternehmensanteile zu erwerben.

Ganz besonders freuen wir uns, mit

Prof. Dr. Hanns Ruder (Theoretische

Astrophysik), Dipl. Ing. Götz

Kern (Abteilungsleiter PKW-Entwicklung)

und Dr. jur. Gerhard

Bormann (Rechtsanwalt) drei profilierte

und erfahrene Männer aus

Wissenschaft und Wirtschaft für

den Aufsichtsrat der s+c- Aktiengesellschaft

gewonnen zu haben.

Freuen Sie sich mit uns.

Dr. Ingrid Zech

Dr. Arno Steitz

Dr. Ingrid Zech, Vorstandsmitglied, Finanzen

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scNews

Informationen und Innovationen der

science + computing ag

Die Themen

VENUS 2.0 kommt zur Systems

s+c ist ein Berliner

Erstes s+c Infoforum ein

voller Erfolg

s.cluster - und es rechnet

sich schneller

CASP - das ASP-Angebot von

s+c für kühle Rechner

s+c verstärkt das Expertennetz

Gut investiert

Schulungen und Messen

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4/2001

s.cluster - und es

rechnet sich schneller

Moderne Entwicklungsarbeit verlangt

immer mehr Rechenleistung.

Linuxbasierte Compute-Cluster machen

diese Leistung inzwischen

auch für Unternehmen rentabel, für

die ein eigener Großrechner bis-

lang nicht in Betracht gekommen ist.

Das nötige Know-how liefert s+c mit

s.cluster, einem flexiblen Dienstleistungspaket

zu Planung, Installation

und Betrieb eines Clusters.

Ein kompletter s.cluster entsteht in

mehreren Schritten: Phase 1 baut

auf die Erfahrung des s.cluster-

Teams. Es analysiert den gewünschten

Einsatzbereich des

Linux-Clusters, wägt die benötigte

Rechenleistung, Speicherbedarf

und die Netzbandbreite ab und

schlägt daraufhin die optimale

Hardware-Konfiguration vor. In Phase

2 kommt die spezielle s.cluster-

Installationssoftware zum Zuge. Mit

ihrer Hilfe ist der Cluster innerhalb

kürzester Zeit betriebsbereit eingerichtet.

Natürlich arbeitet ein s.cluster

problemlos mit bestehenden

s+c-Produkten wie VENUS, flow-

Guide oder LSF zusammen. Während

des Betriebs in Phase 3 steht

das s.cluster-Team für die Wartung

zur Verfügung. Es sorgt für den

raschen Austausch defekter Komponenten,

beseitigt Softwareprobleme

und hält die eingesetzten Programmpakete

auf aktuellem Stand.

s.cluster ist freilich kein starres Paket.

Der Kunde kann jeden Einzelschritt

gesondert auswählen und

beispielsweise die Wartung des

Clusters selbst übernehmen. Das

garantiert Flexibilität einerseits, bietet

andererseits jedoch auch die

Komplettlösung für Linux-Compute-

Cluster aus einer Hand. Bequemer

geht's nicht.

VENUS 2.0 kommt zur

Systems

Zur Systems 2001 präsentiert s+c

die neueste Version seines Systemadministrationswerkzeugs

VENUS.

Auf den ersten Blick fällt

auf: VENUS lässt sich

jetzt zusätzlich zur Kommandozeile

auch mittels

seines grafischen Benutzer-Interfaces

bedienen.

"Bei der Entwicklung des

VENUS-GUI ging es uns

nicht um eine schön

anzusehende Bilderwelt

zum Klicken, sondern um die Überwindung

der Grenzen des Arbeitens

wie sie der Kommandozeile eigen

sind", erläutert Ralf Allrutz,

VENUS-Chefentwickler. Das Arbeiten

mit dem GUI entlaste den

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Softwareintegration

Benutzer-

und

Dateisystemverwaltung

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VENUS Handbuch für Systemverwalter

Konfigurationsmanagement

Administrator und erleichtere so

manche Administrationsvorgänge.

Zum Beispiel vereinfacht sich das

Navigieren im Konfigurationsdepot

durch die Visualisierung außerordentlich.

Nicht sofort zu sehen ist,

dass VENUS 2.0 sich zu einem sicheren

Werkzeug weiterentwickelt

hat: Der remote-shell-Mechanismus

wurde eliminiert und durch den

aktuellen Sicherheitsstandard (Secure

Socket Layer, kurz SSL) für

eine sichere Authentifizierung und

Datenübertragung ersetzt. Auch auf

Firewallfreundlichkeit ist bei der neuen

Version großer Wert gelegt worden.

Installationen von Clients über das VENUS-GUI

s+c verstärkt das

Expertennetz

Seit Dezember ist s+c Partner der

TechNet Alliance AG, einem Zusammenschluss

spezialisierter Firmen

der CAE-Branche aus über 25 Ländern.

In virtuellen Teams arbeiten

sie mit vereintem Expertenwissen

an innovativen Lösungen für Engineering-

und IT-Prozesse. Für s+c-

Kunden bedeutet das: Noch mehr

Kompetenz, noch mehr Wissen,

aber nach wie vor der gleiche vertraute

Ansprechpartner.


s+c ist ein Berliner

Seit Mai diesen Jahres ist s+c mit

einer neuen Niederlassung in Berlin

vertreten - ein wichtiger Schritt

auf dem Weg zum deutschlandweiten

s+c-Service vor Ort. Dabei

wird die Hauptstadtniederlassung

neben dem gewohnten s+c-Angebot

auf ihre Linux-Kompetenzen

setzen. Schließlich betreut s+c seit

1993 viele Linux-Kunden und verfügt

daher über langjährige Erfahrungen

mit der Open-Source-Plattform.

Auf diese Weise können s+c-

Kunden einerseits die Vorteile von

Open-Source-Software nutzen, gleich-

zeitig aber einen zuverlässigen Service-Partner

an ihrer Seite wissen.

Zum s+c-Know-how gehört die Konfiguration

von Standardarbeitsplätzen

ebenso wie die Konzeption und

Implementierung von Firewalls und

High Performance Linux-Clustern.

Michael Arndt

Geschäftsbereichsleiter IT-Service Berlin

CASP - das ASP-

Angebot von s+c für

kühle Rechner

Für Berechnungen im CAx-Umfeld

bietet s+c seit Dezember einen neuen

ASP-Dienst an: CASP (Computational

Application Service Providing).

Es bietet Unternehmen die

Möglichkeit, Rechenzeiten und Anwendungen

für CAx-Berechnungen

über das Internet zu mieten.

Für unsere Kunden heißt das:

einfache Nutzung von zusätzlicher

Rechenleistung bei Spitzenlast

geringerer Kostenaufwand als bei

Finanzierung und Betrieb der

gleichen Rechenleistung im eigenen

Haus

kostengünstige Anwendung selten

benötigter Applikationen

kein Aufwand für Installation,

Betrieb, Wartung von Hard- und

Software.

Der Zugang zu CASP erfolgt über

einen gewöhnlichen Browser. Dabei

ist das Userinterface - auf der

Basis von Standard-Webtechnologien

(z.B. JavaScript, HTTPS) -

direkt auf den Ingenieur zugeschnitten.

Er kann seine Jobs an CASP

schicken und dort berechnen lassen.

Eine zusätzliche Softwareinstallation

auf dem eigenen Rechner

ist dafür nicht nötig. Das Verschlüsselungsverfahren

SSL garantiert die

sichere Datenübertragung. Für Jobs

mit besonders großem Rechen- und

Speicherbedarf hat s+c Zugriff auf

den Cluster Kepler PIII der Universi-

tät Tübingen. Die Spitzengeschwindigkeit

beträgt hier 127 Gflops/s. Als

Applikationen stehen momentan LS-

Dyna für die Crashsimulationen,

Permas für Schwingungs- und Star-

CD für Strömungsberechnung zur

Verfügung. Abgerechnet wird unkompliziert

nach beanspruchter

CPU -Zeit. Außerdem bietet s+c

auch die CASP- Softwaretechnologie

an. So lassen sich Intranet-ASPs

einfach und sicher realisieren.

Gut investiert

s+c beendet sein Geschäftsjahr

2000/2001 ähnlich erfolgreich wie

in den letzten Jahren: Das Unternehmen

steigerte seinen Umsatz

von 18,9 Mio. DM auf 25,1 Mio.

Mark. Dies entspricht einem Umsatzwachstum

von 33%. Die

Tübinger erwirtschafteten dabei

einen Gewinn Falzmarke vor Steuern von 2,2

Mio. Mark. Im Vergleich zum Vorjahr

mit einem Gewinn von 2,9 Mio.

Mark vor Steuern machte s+c

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4/2001


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4/2001

damit vergangenes Jahr weniger

Gewinn. Dieser erste Gewinnrückgang

in der nun 12-jährigen Geschichte

des Unternehmens ist auf

die enormen Investitionen im abgelaufenen

Geschäftsjahr zurückzuführen.

"So macht sich der Aufbau der neuen

Geschäftsstelle in Berlin ebenso

im Ergebnis bemerkbar wie das

halbjährige Traineeprogramm", erklärt

Vorstandsmitglied Dr. Ingrid

Zech. Dr. Arno Steitz, ebenfalls Mitglied

des Vorstands, ergänzt: "Etliche

Investitionen, die wir in die

Forschung und Entwicklung neuer

Produkte und Lösungen gesteckt

haben, werden sich erst in den

nächsten Jahren für uns auszahlen."

So ist im vergangenen Jahr die

Entwicklung der neuen Software

flowGuide geschultert worden sowie

die ASP-Lösung von s+c: CASP.

Erstes s+c Infoforum

ein voller Erfolg

Am 17. Mai diesen Jahres veranstaltete

s+c in Berlin ein Infoforum

zum Thema "Linux für Simulation

und Visualisierung". Die Veranstaltung,

die den Auftakt für die Geschäftstätigkeit

des Tübinger Unternehmens

in der Bundeshauptstadt

setzte, war ein voller Erfolg. Innerhalb

kürzester Zeit waren die

verfügbaren Plätze ausgebucht, so

dass die Anmeldung vor dem offiziellen

Anmeldeschluss geschlossen

werden musste.

Aus ganz Deutschland kamen die

Gäste nach Berlin, um sich zum

Themenkreis "Linux in der Industrie"

über neueste Trends zu informieren

und sich einen Einblick in

Erfahrungen aus der Praxis zu verschaffen:

Am Vormittag sprachen

Repräsentanten der Firmen HP,

IBM, SGI, Fujitsu Siemens und Sun

zu den neuesten Entwicklungen im

Linux-Compute-Cluster Sektor und

im Bereich des verteilten Computings.

Nach dem Mittagessen dann

waren Anwender und Kunden von

s+c an der Reihe. Die Gäste konnten

von Pionieren des Linux-Cluster-Computings

erfahren, wo die

realen Möglichkeiten und Grenzen

dieser Berechnungsinfrastruktur zu

sehen sind. Neben vielen informellen

"Ganggesprächen" in den

Pausen konnte das interessierte Publikum

auch Hardwaredemonstrationen

in Augenschein nehmen, wie

zum Beispiel ein VR-System auf

Linuxbasis oder einen CAE-Arbeitsplatz

unter Linux.

Repräsentanten sprachen zum Thema

"Linux für Simulation und Visualisierung" in Berlin

Prof. Dr. Hanns Ruder, Institutsleiter

Theoretische Astrophysik Tübingen

Schulungen

VENUS, Tübingen

20.11.2001 - 21.11.2001

LSF, Tübingen

22.11.2001 - 23.11.2001

Messen

SYSTEMS 2001

15.10.2001 - 19.10.2001

Halle A4 Stand 101 A9

CADFEM USER'S MEETING,

Berlin

17.10.2001 - 19.10.2001

Tagungsort: DORINT HOTEL

Potsdam

Effizienter Staat, Berlin

22.10.2001 - 23.10.2001

Tagungsort: Schöneberger Rathaus

LinuxWorld, Frankfurt/Main

30.10.2001 - 01.11.2001

Halle 6.0 Stand C 18

COMTEC, Dresden

Fachmesse für Information und

Kommunikationstechnologien

01.11.2001 - 03.11.2001

Halle 1 Stand B12

Impressum

Ausgabe 4/2001

Erscheinungstermin Oktober 2001

Die scNews ist eine Veröffentlichung der

science + computing ag.

Erscheinungsweise: Vierteljährlich

Auflage: 5.000

Herausgeber: science + computing ag

Hagellocher Weg 71-75, D-72070 Tübingen

Telefon: 07071-9457-0, Fax: 07071-9457-211,

email: t.feifel@science-computing.de

Verantwortlich: Dr. Karsten Gaier

Redaktion: Tobias Feifel

Text: Dr. Arno Steitz, Tobias Feifel,

Daniel Kobras, Sandra Müller

Produktion und Gestaltung: Birgit Neu

Alle Rechte vorbehalten. Abdruck, auch auszugsweise,

nur mit ausdrücklicher Genehmigung

des Herausgebers.

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