Messungen elektromagnetischer Immissionen von ... - Seeshaupt.

seeshaupt

Messungen elektromagnetischer Immissionen von ... - Seeshaupt.

Messungen

elektromagnetischer Immissionen

von Mobilfunksendeanlagen

Auftraggeber:

Gemeinde Seeshaupt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung............................................................................................................ 2

1.1. Adressen ................................................................................................................ 2

1.2. Ortstermin .............................................................................................................. 2

2. Vorgehensweise................................................................................................. 3

2.1. Aufgabenstellung ................................................................................................... 3

3. Messplanung ...................................................................................................... 3

3.1. Vorgehensweise..................................................................................................... 3

3.1.1. Aufbau von Mobilfunksendern......................................................................... 3

3.1.2. Erfassung der Messwerte ............................................................................... 4

3.1.3. Anmerkungen zu den Messtabellen ................................................................ 4

3.1.4. Qualitätssicherung: ......................................................................................... 5

4. Messprotokoll..................................................................................................... 6

4.1. Zusammenfassung der Messwerte ........................................................................ 6

4.2. Übersicht über die Messpunkte.............................................................................. 7

4.2.1. Messwerte im Detail........................................................................................ 8

5. Bewertungsgrundlagen................................................................................... 18

5.1. Elektromagnetische Wellen.................................................................................. 18

5.2. Grenzwerte........................................................................................................... 18

5.2.1. Grenzwerte der 26. BImSchV für das D- (GSM) und E-Netz (DCS).............. 19

5.2.2. Schweizer Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung (Verordnung über den Schutz

vor nichtionisierender Strahlung in der Schweiz vom 23.12.1999) .............................. 19

5.3. Biologische Wirkungen......................................................................................... 20

5.3.1. Überblick über Grenz- und Richtwerte für den Mobilfunk.................................. 23

5.3.2. Referenzwerte für den Mobilfunk................................................................... 23

5.4. Bewertung der gemessenen Strahlungsleistung .................................................. 24

6. Bewertung ........................................................................................................ 26

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 1 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Einleitung


1.1. Adressen

1. Einleitung

Auftraggeber Gemeinde Seeshaupt

Weilheimer Str. 1

82402 Seeshaupt

Auftragnehmer anbus analytik GmbH

Gesellschaft für Gebäudediagnostik

Umweltanalytik und Umweltkommunikation

Mathildenstr. 48

90762 Fürth

1.2. Ortstermin

Durchgeführt von Uwe Münzenberg

Ortstermin am 12.10.2002

Anwesend zum Ortstermin Dr. Jürgen Seitz. Rosa Jaufmann-Keil

Uwe Münzenberg

Untersuchungsauftrag elektromagnetische Immissonen

von GSM-Sendern

Untersuchungsobjekt Gemeindegebiet von Seeshaupt

Verfasser des Prüfberichtes Uwe Münzenberg

Berichtsnummer 02498

Datum des Prüfberichtes 29.11.02

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 2 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Einleitung


2.1. Aufgabenstellung

2. Vorgehensweise

Ziel der Messungen ist es, einen Überblick über die von Mobilfunksendern im Gemeindegebiet

ausgehende Strahlung zu erhalten.

Die gewonnenen Daten und Erkenntnisse sollen es der Gemeinde erleichtern, bei zukünftigen

Fragen zu neuen Standorten für Mobilfunksender, Kriterien für eine humanverträgliche

Netzplanung zu bewerten und so, im Sinne der gesundheitlichen Vorsorge, das technisch

Machbare anzustreben.

3. Messplanung

Die durchgeführten Messungen erfolgen nach den Richtlinien des Berufsverbandes Deutscher

Baubiologen VDB e.V. (Entwurf Februar 2002 3a. Mobilfunk) und in Anlehnung an

die Schweizer Messempfehlung für GSM Basisstationen (BUWAL 20.03.2001).

3.1. Vorgehensweise

Hochfrequente elektromagnetische Felder in unserer Umwelt setzen sich aus einer Vielzahl

von Signalen von unterschiedlicher Frequenz und Stärke zusammen. Um die von diesem

Signal-Spektrum jeweils hervorgerufenen einzelnen Feldstärken bzw. Strahlungsdichten

beurteilen zu können, müssen diese selektiv über eine “Spektrum-Analyse” gemessen

werden.

Mittels eines Spektrumanalysators (FSH3, Rohde & Schwarz) und einer geeigneten Messantenne

(kalibrierte logarithmisch-periodische Antenne der Firma Schwarzbeck, USLP

9143) wurden Frequenz und Empfangspegel der einzelnen am Messort zu analysierenden

HF-Signale festgestellt.

Unter Zuhilfenahme der Kalibrierdaten der verwendeten Messantenne und unter Berücksichtigung

der Dämpfung der Messkabel kann damit die am Messort herrschende Feldstärke

ermittelt werden. Die richtungsabhängige maximale Feldstärke wird mit Hilfe des Maximalwertspeichers

des Spektrumanalysators und durch geeignete Richtungsänderung der

Messantenne am Messort ermittelt.

Bei den ausgewählten Messorten werden die Messungen außerhalb von Gebäuden in einer

Höhe von 3,5 m über Grund durchgeführt. Ein Messpunkt (MP 3, Hauptstr. 1) wird bewusst

im Dachboden eines zentral gelegen Hauses durchgeführt um zumindest einen

Messwert von einem für Seeshaupt hohen Standort zu bekommen. Die Messorte selbst

wurden nach Möglichkeit so ausgewählt, dass sie repräsentative Daten für das Gemeindegebiet

ergeben.

3.1.1. Aufbau von Mobilfunksendern

Eine Mobilfunk-Sendeanlage besteht in der Regel aus mehreren sogenannten Basisstationen.

Die Basisstationen wiederum benötigen zur Steuerung der verschiedenen Mobilfunkgespräche

mehrere spezielle Sende-Kanäle, die sogenannten Organisations- und Ver-

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 3 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Vorgehensweise


kehrskanäle. Die Organisationskanäle einer Basisstation haben die Aufgabe, jedem Handy

„seine“ Mobilfunksstation zuzuweisen. Damit nehmen sie für die Handys vergleichsweise

die Funktion eines „Leuchtturms“ wahr, an dem sie sich orientieren können. Der Organisationskanal,

sozusagen der Stamm-Frequenzkanal einer Basisstation, sendet ständig - also

auch wenn kein Telefonat über die betreffende Basisstation geführt wird - mit seiner maximalen

Leistung.

Ist der Organisationskanal mit Mobiltelefonaten ausgelastet (i.d.R. können sechs Mobiltelefonate

durch einen Organisationskanal abgewickelt werden), so kann die Basisstation einen

zusätzlichen, lastabhängigen Verkehrskanal auf einer anderen Frequenz für bis zu

acht weiteren Mobilgesprächen öffnen. Ist auch dieser Verkehrskanal belegt, so steht - je

nach Konfiguration der Anlage - ggf. ein dritter oder auch vierter Frequenzkanal zur Verfügung.

Alle zu einer Basisstation gehörenden Frequenzkanäle - also Organisationskanal

und lastabhängige Verkehrskanäle - werden über dieselbe Antenne abgestrahlt. Pro Antenne

einer Basisstation können somit maximal 30 Telefonate geführt werden. Eine Mobilfunkstation

besteht wiederum in der Regel aus mehreren Organisationskanälen (häufig

sind es drei). Die lastabhängigen Verkehrskanäle sind leistungsgeregelt. Jeder Sendekontakt

zu einem Handy wird individuell angepasst und nur mit der Leistung gesendet, die zur

Aufrechterhaltung einer stabilen Verbindung erforderlich ist.

3.1.2. Erfassung der Messwerte

Um zeitlich unabhängige und reproduzierbare Messwerte von GSM-Sendern zu erhalten,

um die Messwerte mit Richt- und Grenzwerten vergleichen zu können und zukünftige Berechnungen

(z.B. Erhöhung der Strahlungsdichte durch Installation von weiteren Sendekanälen

durch den Betreiber) durchführen zu können, wurden die einzelnen Organisationskanäle

(so weit feststellbar) unter den Verkehrskanälen herausgefiltert und ihre Stärke (ab ca.

–65 dB) gemessen.

3.1.3. Anmerkungen zu den Messtabellen

Messwert in µW/m 2

Hier ist die Strahlungsdichte der einzelnen Organisationskanäle festgehalten. Diese Werte

entsprechen einer Dauerbelastung.

Feldstärke und Strahlungsdichte einer hochfrequenten elektromagnetischen Welle sind im

sogenannten Fernfeld fest miteinander verknüpft. Im Fernfeld befindet man sich bei

Abständen von der Sendeantenne, die deutlich größer als eine Wellenlänge sind, wie

dies in der Praxis üblicherweise der Fall ist. Wenn eine der beiden Größen Feldstärke

oder Strahlungsdichte z.B. aufgrund einer Messung bekannt ist, kann die andere aus diesem

Wert berechnet werden

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 4 von 26

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Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Vorgehensweise


Für die Beurteilung der Intensität von Hochfrequenzsendern wird üblicherweise die Leistungsflussdichte

verwendet. Die Leistungsflussdichte in Watt pro Quadratmeter beschreibt

die in einer Fläche von einem Quadratmeter fließende Leistungsmenge der durch die elektromagnetische

Welle transportierte Hochfrequenzenergie. Die Leistungsflussdichte wird

aus der im Fernfeld der Sendeantenne gemessenen Antennenspannung (Messwert in

dBm) der Frequenz (Frequenz in MHz) und dem Antennengewinn abzüglich der Kabeldämpfung

(Gewinn in dBi) errechnet. Die Strahlungsdichte wird im Prüfbericht in Mikrowatt

pro Quadratmeter (µW/m²) und zusätzlich in Nanowatt pro Quadratzentimeter

(nW/cm²) angegeben. Die elektrische Feldstärke wird in Volt pro Meter bez. in Millivolt pro

Meter (mV/m) angegeben

Maximum in µW/m 2

Multipliziert man die erhobenen Daten mit der Anzahl der möglichen Verkehrskanäle, erhält

man die maximale Strahlung durch eine Basisstation für den jeweiligen Messort. Hierbei

wird angenommen, dass auf allen zur Verfügung stehenden Kanälen mit voller Leitung gesendet

wird. Die Anzahl der Kanäle wird im Protokoll als Erfahrungswert angenommen, da

die Betreiberdaten nicht bekannt sind.

3.1.4. Qualitätssicherung:

Zum Zeitpunkt der Messungen regnete es leicht. Nach unsere bisherigen Erfahrungen

hat feuchtes Wetter keinen nennenswerten Einfluss auf Messwerte im Freien. Wir können

jedoch auch einen Einfluss des feuchten Wetters auf die Messwerte nicht mit Sicherheit

ausschließen.

Für den gesamten Messaufbau muss mit einer Messunsicherheit von ±3 dB gerechnet

werden.

Die eingesetzte Messantenne und der Spektrumanalyser sind kalibriert

Die frequenzabhängigen Dämpfungswerte der bei den Messungen eingesetzten Messantenne

einschließlich des Messkabels werden dokumentiert.

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 5 von 26

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Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Vorgehensweise


4. Messprotokoll

4.1. Zusammenfassung der Messwerte

Beschreibung Feldstärke Mobilfunk

Messort Mobilfunk Messwert

in mV/m in µW/m 2

Mobilfunk

Maximalwert

in µW/m 2

D-Netz

Messwert

in µW/m 2

D-Netz

Maximalwert

in µW/m 2

E-Netz

Messwert

in µW/m 2

E-Netz

Maximalwert

in µW/m 2

DECT

Messwert

in µW/m 2

MP 03

Mobilfunk

DG

Hauptstr.1

MP 01

Mobilfunk

Dampfersteg

MP 06

Mobilfunk

Urlichs-Au

MP 07

Mobilfunk

Magnetsried

MP 04

Mobilfunk

Kindernest

MP 05

Mobilfunk

Kiga/Sportpl

MP 10

Mobilfunk

Ach 8

MP 02

Mobilfunk

Schule

MP 08

Mobilfunk

Hübschmühle

MP 09

Mobilfunk

Jenhausen

61,26 6,46 13,95 0,51 2,05 5,95 11,90 1,41

35,35 1,70 5,64 1,12 4,47 0,58 1,16 0,00

26,15 0,97 2,43 0,25 1,00 0,72 1,43 0,97

26,75 0,97 1,79 0,62 1,09 0,35 0,70 0,01

17,00 0,44 1,03 0,07 0,29 0,37 0,74 0,13

8,73 0,10 0,31 0,06 0,22 0,05 0,09 0,01

8,62 0,10 0,32 0,06 0,24 0,04 0,08 0,00

5,96 0,05 0,13 0,02 0,06 0,03 0,07 0,35

4,15 0,02 0,08 0,01 0,06 0,01 0,02 0,00

2,81 0,01 0,03 0,01 0,02 0,00 0,01 0,00

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 6 von 26

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Prüfbericht


4.2. Übersicht über die Messpunkte

MP 6

MP 7

MP 8

MP 4

MP 5

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MP 3

MP 9

MP 1

MP 2

MP 10

Prüfbericht


4.2.1. Messwerte im Detail

Beschreibung

Messort /Sender

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

D-Netz

Dampfersteg /

Summe D-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Dampfersteg /

E-Netz

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

0,03 0,11 3,17 945,2 -60,4 6,30 4 Vodafone

0,26 1,03 9,85 950,2 -50,6 6,30 4 Vodafone

0,03 0,12 3,42 951,0 -59,8 6,30 4 Vodafone

0,04 0,15 3,75 951,8 -59,0 6,30 4 T-Mobil

0,22 0,88 9,11 952,6 -51,3 6,30 4 T-Mobil

0,05 0,20 4,32 954,8 -57,8 6,30 4 T-Mobil

0,04 0,16 3,85 955,4 -58,8 6,30 4 T-Mobil

0,27 1,07 10,03 956,2 -50,5 6,30 4 Vodafone

0,04 0,14 3,69 957,0 -59,2 6,30 4 Vodafone

0,15 0,62 7,63 959,2 -52,9 6,30 4 Vodafone

1,12 4,47 20,54

0,18 0,36 8,21 1836,3 -59,0 5,20 2 O2

0,05 0,09 4,12 1837,3 -65,0 5,20 2 O2

0,01 0,02 2,07 1838,0 -71,0 5,20 2 O2

0,01 0,01 1,68 1839,3 -72,8 5,20 2 O2

0,02 0,05 2,99 1841,0 -67,8 5,20 2 O2

0,07 0,13 5,00 1855,5 -63,4 5,20 2 E-plus

0,06 0,12 4,67 1857,1 -64,0 5,20 2 E-plus

0,05 0,10 4,42 1861,5 -64,5 5,20 2 E-plus

0,14 0,28 7,26 1863,1 -60,2 5,20 2 E-plus

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Prüfbericht


Dampfersteg /

Summe E-Netz

Dampfersteg /

DECT-Telefon

Dampfersteg /

TV-Sender

Dampfersteg /

Digitales Radio

Dampfersteg /

Radio Sender

Summe MobilfunkDampfersteg

Abbildung 1 D-Netz Dampfersteg

0,58 1,16 14,82

0,00 0,00 0,00 5,50

0,01 0,00 2,16 466,0 -58,4 5,50

0,14 0,00 7,21 210,0 -41,0 5,50

0,29 0,00 10,45 102,0 -43,0 -6,00

1,70 5,64 35,35

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 9 von 26

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Prüfbericht


Beschreibung

Messort / Sender

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

Schule / D-Netz 0,01 0,03 1,80 944,8 -65,3 6,30 4 T-Mobil

Schule / D-Netz 0,00 0,01 1,10 952,6 -69,7 6,30 4 T-Mobil

Schule / D-Netz 0,00 0,02 1,27 959,2 -68,5 6,30 4 Vodafone

Schule / Summe

D-Netz

0,02 0,06 2,46

Schule / E-Netz 0,01 0,03 2,34 1858,5 -70,0 5,20 2 E-plus

Schule / E-Netz 0,02 0,04 2,60 1859,8 -69,1 5,20 2 E-plus

Schule / Summe

E-Netz

Schule / DECT-

Telefon

Schule / TV-

Sender

Schule / TV-

Sender

Schule / Radio

Sender

Summe Mobilfunk

Schule

0,03 0,07 3,50

0,35 0,00 11,54 1890,0 -56,0 5,50

0,03 0,00 3,28 479,0 -55,0 5,50

0,07 0,00 5,10 210,0 -44,0 5,50

0,12 0,00 6,79 105,0 -47,0 -6,00

0,05 0,13 5,96

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Prüfbericht


Beschreibung

Messort / Sender

DG Hauptstr.1 /

D-Netz

DG Hauptstr.1 /

D-Netz

DG Hauptstr.1 /

D-Netz

DG Hauptstr.1 /

D-Netz

DG Hauptstr.1 /

D-Netz

DG Hauptstr.1 /

D-Netz

DG Hauptstr.1 /

D-Netz

DG Hauptstr.1 /

Summe D-Netz

DG Hauptstr.1 /

E-Netz

DG Hauptstr.1 /

E-Netz

DG Hauptstr.1 /

E-Netz

DG Hauptstr.1 /

E-Netz

DG Hauptstr.1 /

Summe E-Netz

DG Hauptstr.1 /

DECT-Telefon

DG Hauptstr.1 /

Radio Sender

DG Hauptstr.1 /

TV-Sender

DG Hauptstr.1 /

Radio Sender

DG Hauptstr.1 /

TV-Sender

Summe Mobilfunk

DG

Hauptstr.1

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

0,00 0,01 1,04 945,2 -70,1 6,30 4 Vodafone

0,46 1,85 13,21 944,8 -48,0 6,30 4 T-Mobil

0,01 0,02 1,42 949,8 -67,4 6,30 4 Vodafone

0,00 0,02 1,23 951,8 -68,7 6,30 4 T-Mobil

0,02 0,07 2,60 952,6 -62,2 6,30 4 T-Mobil

0,00 0,01 1,00 957,0 -70,5 6,30 4 Vodafone

0,02 0,07 2,53 959,2 -62,5 6,30 4 Vodafone

0,51 2,05 13,90

0,42 0,83 12,52 1828,0 -55,3 5,20 2 O2

2,45 4,91 30,42 1830,0 -47,6 5,20 2 O2

0,82 1,64 17,57 1858,6 -52,5 5,20 2 E-plus

2,26 4,52 29,19 1860,0 -48,1 5,20 2 E-plus

5,95 11,90 47,36

1,41 0,00 23,04 1892,0 -50,0 5,50

0,79 0,00 17,23 99,0 -38,4 -6,00

4,22 0,00 39,90 479,0 -33,3 5,50

2,88 0,00 32,97 504,0 -35,4 5,50

6,17 0,00 48,24 729,0 -35,3 5,50

6,46 13,95 61,26

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Prüfbericht


Beschreibung

Messort/Sender

Kindernest / D-

Netz

Kindernest / D-

Netz

Kindernest / D-

Netz

Kindernest /

Summe D-Netz

Kindernest / E-

Netz

Kindernest / E-

Netz

Kindernest / E-

Netz

Kindernest / E-

Netz

Kindernest / E-

Netz

Kindernest /

Summe E-Netz

Kindernest /

DECT-Telefon

Kindernest /

Radio-Sender

Kindernest /

Digitales Radio

Kindernest /

TV-Sender

Summe MobilfunkKindernest

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

0,06 0,26 4,91 944,8 -56,6 6,30 4 T-Mobil

0,00 0,01 1,11 952,6 -69,6 6,30 4 T-Mobil

0,00 0,02 1,36 959,2 -67,9 6,30 4 Vodafone

0,07 0,29 5,21

0,02 0,05 2,97 1828,2 -67,8 5,20 2 O2

0,14 0,28 7,21 1829,8 -60,1 5,20 2 O2

0,01 0,02 1,70 1836,8 -72,7 5,20 2 O2

0,10 0,19 6,02 1858,6 -61,8 5,20 2 E-plus

0,10 0,21 6,24 1860,0 -61,5 5,20 2 E-plus

0,37 0,74 11,79

0,13 0,00 7,11 1890,0 -60,2 5,50

0,18 0,00 8,28 92,8 -44,2 -6,00

0,07 0,00 5,05 210,0 -49,6 0,00

0,00 0,00 1,09 476,0 -64,5 5,50

0,44 1,03 17,00

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 12 von 26

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Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Prüfbericht


Beschreibung

Messort / Sender

Kiga/Sportpl / D-

Netz

Kiga/Sportpl / D-

Netz

Kiga/Sportpl / D-

Netz

Kiga/Sportpl / D-

Netz

Kiga/Sportpl /

Summe D-Netz

Kiga/Sportpl / E-

Netz

Kiga/Sportpl / E-

Netz

Kiga/Sportpl / E-

Netz

Kiga/Sportpl / E-

Netz

Kiga/Sportpl / E-

Netz

Kiga/Sportpl /

Summe E-Netz

Kiga/Sportpl /

DECT-Telefon

Kiga/Sportpl /

Radio Sender

Kiga/Sportpl / Digitales

Radio

Kiga/Sportpl / TV-

Sender

Summe Mobilfunk

Kiga/Sportpl

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

0,02 0,06 2,43 944,8 -62,7 6,30 4 T-Mobil

0,02 0,07 2,48 952,6 -62,6 6,30 4 T-Mobil

0,02 0,08 2,74 959,2 -61,8 6,30 4 Vodafone

0,00 0,01 1,14 954,4 -69,4 6,30 4 T-Mobil

0,06 0,22 4,57

0,00 0,01 1,36 1828,2 -74,6 5,20 2 O2

0,01 0,03 2,23 1829,8 -70,3 5,20 2 O2

0,01 0,01 1,58 1836,8 -73,3 5,20 2 O2

0,01 0,02 1,70 1858,6 -72,8 5,20 2 E-plus

0,01 0,03 2,27 1860,0 -70,3 5,20 2 E-plus

0,05 0,09 4,16

0,01 0,00 1,99 1895,0 -71,3 5,50

0,06 0,00 4,67 102,0 -50,0 -6,00

0,46 0,00 13,12 210,0 -41,3 0,00

0,06 0,00 4,74 479,0 -51,8 5,50

0,10 0,31 8,73

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 13 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Prüfbericht


Beschreibung

Messort / Sender

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Frequenz

in MHz

Messwert

in dBm

Gewinn

in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

Ulrichsau / D-Netz 0,24 0,97 944,8 -50,8 6,30 4 T-Mobil

Ulrichsau / D-Netz 0,00 0,01 952,6 -70,0 6,30 4 T-Mobil

Ulrichsau / D-Netz 0,00 0,01 959,2 -70,1 6,30 4 Vodafone

Ulrichsau / D-Netz 0,00 0,01 954,4 -72,2 6,30 4 T-Mobil

Ulrichsau / Summe

D-Netz

0,25 1,00

Ulrichsau / E-Netz 0,09 0,17 1828,2 -62,1 5,20 2 O2

Ulrichsau / E-Netz 0,35 0,69 1829,8 -56,1 5,20 2 O2

Ulrichsau / E-Netz 0,03 0,05 1836,8 -67,5 5,20 2 O2

Ulrichsau / E-Netz 0,17 0,34 1858,6 -59,3 5,20 2 E-plus

Ulrichsau / E-Netz 0,09 0,17 1860,0 -62,3 5,20 2 E-plus

Ulrichsau / Summe

E-Netz

Ulrichsau / DECT-

Telefon

Ulrichsau / Radio

Sender

Ulrichsau / Digitales

Radio

Summe Mobilfunk

Ulrichsau

Abbildung 2 E-Netz

0,72 1,43

0,97 0,00 1890,0 -51,6 5,50

0,10 0,00 92,0 -46,6 -6,00

0,14 0,00 210,0 -46,3 0,00

0,97 2,43

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 14 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Prüfbericht


Beschreibung

Messort / Sender

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried / D-

Netz

Magnesried /

Summe D-Netz

Magnesried / E-

Netz

Magnesried / E-

Netz

Magnesried / E-

Netz

Magnesried / E-

Netz

Magnesried / E-

Netz

Magnesried / E-

Netz

Magnesried / E-

Netz

Magnesried /

Summe E-Netz

Magnesried /

DECT-Telefon

Magnesried / Radio

Sender

Magnesried / TV-

Sender

Magnesried / TV-

Sender

Summe Mobilfunk

Magnesried

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

0,04 0,15 3,82 936,2 -58,7 6,30 4 Vodafone

0,00 0,02 1,21 938,6 -68,7 6,30 4 T-Mobil

0,01 0,05 2,12 945,2 -63,9 6,30 4 Vodafone

0,10 0,41 6,19 946,0 -54,6 6,30 4 Vodafone

0,02 0,10 3,03 947,0 -60,8 6,30 4 Vodafone

0,06 0,24 4,72 950,3 -57,0 6,30 4 Vodafone

0,01 0,06 2,29 952,1 -63,3 6,30 4 T-Mobil

0,01 0,03 1,76 953,6 -65,6 6,30 4 T-Mobil

0,01 0,05 2,09 954,8 -64,1 6,30 4 T-Mobil

0,08 0,32 5,52 957,0 -55,7 6,30 4 Vodafone

0,35 1,42 11,55

0,17 0,35 8,10 1832,2 -59,1 5,20 2 O2

0,02 0,04 2,66 1837,5 -68,8 5,20 2 O2

0,03 0,05 3,20 1840,3 -67,2 5,20 2 O2

0,02 0,04 2,67 1841,7 -68,8 5,20 2 O2

0,07 0,14 5,19 1859,0 -63,1 5,20 2 E-plus

0,02 0,04 2,76 1862,7 -68,6 5,20 2 E-plus

0,02 0,04 2,74 1825,4 -68,5 5,20 2 O2

0,35 0,70 11,49

0,01 0,00 2,30 1890,0 -70,0 5,50

6,55 0,00 49,69 99,0 -29,2 -6,00

26,04 0,00 99,08 479,0 -25,4 5,50

16,59 0,00 79,08 504,0 -27,8 5,50

0,70 2,12 23,04

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 15 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Prüfbericht


Beschreibung

Messort / Sender

Hübschmühle / D-

Netz

Hübschmühle / D-

Netz

Hübschmühle / D-

Netz

Hübschmühle / D-

Netz

Hübschmühle / D-

Netz

Hübschmühle / D-

Netz

Hübschmühle /

Summe D-Netz

Hübschmühle / E-

Netz

Hübschmühle / E-

Netz

Hübschmühle /

Summe E-Netz

Summe Mobilfunk

Hübschmühle

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

0,0015 0,0060 0,75 936,2 -72,8 6,30 4 Vodafone

0,0019 0,0078 0,86 938,6 -71,7 6,30 4 T-Mobil

0,0053 0,0213 1,42 944,8 -67,4 6,30 4 T-Mobil

0,0022 0,0087 0,90 946,0 -71,3 6,30 4 Vodafone

0,0017 0,0068 0,80 952,1 -72,4 6,30 4 T-Mobil

0,0019 0,0076 0,84 957,0 -72,0 6,30 4 Vodafone

0,0145 0,0582 2,34

0,0040 0,0080 1,23 1832,2 -75,5 5,20 2 O2

0,0047 0,0094 1,33 1859,0 -74,9 5,20 2 E-plus

0,0087 0,0174 1,81

0,0232 0,0756 4,15

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 16 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Prüfbericht


Beschreibung

Messort / Sender

Jenhausen / D-

Netz

Jenhausen / D-

Netz

Jenhausen /

Summe D-Netz

Jenhausen / E-

Netz

Jenhausen /

Summe E-Netz

Summe Mobilfunk

Jenhausen

Beschreibung

Messort / Sender

Messwert

in µW/m 2

Messwert

in µW/m 2

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

0,00 0,01 1,02 938,6 -70,2 6,30 4 T-Mobil

0,00 0,01 1,09 944,8 -69,7 6,30 4 T-Mobil

0,01 0,02 1,49

0,00 0,01 1,32 1859,0 -75,0 5,20 2 E-plus

0,00 0,01 1,32

0,01 0,03 2,81

Maximalwert

in µW/m 2

Feldstärke

in mV/m

Frequenz Messwert Gewinn

in MHz in dBm in dBi

Anzahl

Kanäle

Betreiber

Ach 8 / D-Netz 0,02 0,08 2,70 944,8 -61,8 6,30 4 T-Mobil

Ach 8 / D-Netz 0,02 0,06 2,40 952,6 -62,9 6,30 4 T-Mobil

Ach 8 / D-Netz 0,00 0,02 1,26 954,5 -68,5 6,30 4 T-Mobil

Ach 8 / D-Netz 0,02 0,09 2,87 959,2 -61,4 6,30 4 Vodafone

Ach 8 / Summe D-

Netz

0,06 0,24 4,78

Ach 8 / E-Netz 0,01 0,02 1,69 1828,0 -72,7 5,20 2 O2

Ach 8 / E-Netz 0,01 0,02 1,73 1830,0 -72,5 5,20 2 O2

Ach 8 / E-Netz 0,02 0,05 2,99 1860,0 -67,9 5,20 2 E-plus

Ach 8 / Summe E-

Netz

Summe Mobilfunk

Ach 8

0,04 0,08 3,84

0,10 0,32 8,62

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 17 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Prüfbericht


5. Bewertungsgrundlagen

5.1. Elektromagnetische Wellen

Elektromagnetische Wellen sind sehr schnell veränderliche Felder, bei denen das elektrische

und magnetische Feld über den Wellenwiderstand des Raumes fest und eindeutig

miteinander verknüpft sind. Kennt man hier z.B. die elektrische Feldstärke, so lässt sich die

magnetische Feldstärke berechnen und umgekehrt. Wegen dieser Verknüpfung von elektrischem

und magnetischem Feld spricht man bei hochfrequenten Wellen von einem elektromagnetischen

Feld.

Kennzeichnend für die (hochfrequente) elektromagnetische Welle - im Gegensatz zu niederfrequenten

elektrischen- oder magnetischen Feldern - ist die Abstrahlung von Energie in

Form einer elektromagnetischen Welle "frei in den Raum".

Die Grenze zwischen der Niederfrequenz und der Hochfrequenz ist nicht eindeutig zu ziehen.

Häufig wird für diese Grenze 30 kHz genannt, da hier der Langwellenbereich beginnt,

von dem aufwärts das elektromagnetische Spektrum im wesentlichen zur Funkübertragung

und Telekommunikation genutzt wird.

5.2. Grenzwerte

Die bekannteste und unumstrittene biologische Wirkung von Hochfrequenzfeldern ist die

Wärmewirkung, wie sie z. B. im Mikrowellenherd genutzt wird. Entsprechende Grenzwerte,

die Schutz vor Gesundheitsschädigungen durch Wärmeeffekte bieten (thermische Vorsorgewerte),

sind in Deutschland in der 26. BImSchV (Sechsundzwanzigste Verordnung

zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes / Verordnung über elektromagnetische

Felder vom 16. Dezember 1996) festgelegt. Die deutschen Grenzwerte basieren

auf den Empfehlungen des International Comittee for Non-Ionizing Radiation Protection

(ICNIRP).

Hochfrequente Felder erzeugen bei entsprechend hoher Leistungsdichte eine messbare

Erwärmung des biologischen Gewebes. Die ICNIRP steht auf dem Standpunkt, dass im

Hochfrequenzbereich nur dann relevante Effekte hinsichtlich der Gesundheit auftreten und

sieht dies ab einer Temperaturerhöhung um 1°C bei einer SAR (= spezifische Absorptionsrate,

ein Maß für die in Geweben absorbierte Leistung in Watt/kg) von 4 W/kg als gegeben

an. Mit einem Sicherheitsfaktor 50 resultiert daraus der Basisgrenzwert für Ganzkörperexposition

von 0,08 W/kg.

Da die SAR nur am Phantom gemessen oder simuliert werden kann, erfolgt eine Umrechnung

in messbare Größen: Je nach Frequenzbereich (D- bzw. E-Netz) entspricht dies einer

elektrischen Feldstärke von 42 V/m bzw. 58 V/m (oft auch als Leistungsflussdichte von ca.

4,5 bzw. 9 W/m² angegeben).

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 18 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Bewertung


5.2.1. Grenzwerte der 26. BImSchV für das D- (GSM) und E-Netz (DCS)

Grenzwerte der 26. BImSchV (Bundesgesetzblatt Jahrgang 1996 Teil I Nr. 66, ausgegeben

zu Bonn am 20. Dezember 1996) Anhang 1(zu §2)

Hochfrequenzanlagen (Effektivwert der Feldstärke und der Leistungsflußdichte* 1) , quadratisch

gemittelt) über 6-Minuten-Intervalle

Frequenz in MHz Feldstärke in V/m Leistungsflussdichte in W/m 2

946,0 (GSM) 42,291 4,730

1850,3 (DCS) 59,146 9,252

5.2.2. Schweizer Grenzwerte für Mobilfunkstrahlung

(Verordnung über den Schutz vor nichtionisierender Strahlung

in der Schweiz vom 23.12.1999)

Die NISV schreibt in Orten mit empfindlicher Nutzung (d.h. Orte an denen sich Personen

regelmäßig längerer Zeit aufhalten) für Mobilfunkanlagen vorläufige Werte vor:

Frequenz in MHz Feldstärke in V/m Leistungsflussdichte in W/m 2

900 (GSM) 4,0 0,042

1800 (DCS) 6,0 0,095

In der Erläuterung zu der Verordnung ist unter Punkt 32 „Schädliche oder lästige

Einwirkungen verhindern“ zu lesen:

Bei den Immissionsgrenzwerten von Anhang 2 handelt es sich um die von der Internationalen

Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung (ICNIRP) im April 1998 publizierten

Grenzwerte für die (allgemeine) Bevölkerung. Bei der Erarbeitung dieser Werte

stützte sich die Kommission auf biologische Wirkungen, die in experimentellen Untersuchungen

wiederholt und reproduzierbar erzeugt werden konnten und die für den Menschen

ein Gesundheitsrisiko darstellen. Effekte, aus denen sich nicht eindeutig ein Gesundheitsrisiko

ableiten lässt, einmalige oder nicht wiederholbare Befunde sowie insbesondere auch

epidemiologische Untersuchungen wurden bei der Grenzwertsetzung durch die ICNIRP

nicht berücksichtigt. Die ICNIRP hat zwar bei der Festlegung der Grenzwerte einen Sicherheitsfaktor

eingebaut. Dieser bezieht sich jedoch nur auf die von der ICNIRP berücksichtigten,

zweifelsfrei nachgewiesenen, schädlichen Wirkungen. Die ICNIRP-Grenzwerte sind

somit Gefährdungsgrenzwerte und nicht Vorsorgewerte.

Konkret bedeutet dies folgendes:

• Die Grenzwerte schützen den menschlichen Körper vor einer unzulässigen Erwärmung.

• Die ICNIRP-Grenzwerte berücksichtigen nicht sog. nicht-thermische Wirkungen.

Beispielsweise wurde experimentell beim Menschen eine Beeinflussung des Schlafs bei 14

V/m nachgewiesen. Mäuse entwickelten signifikant häufiger Lymphknotenkrebs unter dem

Einfluss von Mobilfunkstrahlung mit einer Intensität im Bereich des ICNIRP-Grenzwertes.

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 19 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Bewertung


Ebenfalls unberücksichtigt blieb der Befund der epidemiologischen Untersuchung beim

Kurzwellensender Schwarzenburg, dass Schlafstörungen ab einer mittleren nächtlichen

Belastung von ca. 0,4 V/m gehäuft auftraten. Die ICNIRP-Grenzwerte vermögen somit mit

Sicherheit Schädigungen im thermischen Wirkungsbereich zu vermeiden. Hingegen können

sie den umfassenderen Kriterien des 6. Umweltschutzgesetzes (USG) nicht genügen.

Denn das USG verlangt, dass Immissionsgrenzwerte nicht nur nach dem Stand der Wissenschaft,

sondern auch nach dem Stand der Erfahrung festgelegt werden müssen. Zudem

müssen dabei nicht nur die Wirkungen auf die allgemeine Bevölkerung, sondern auch die

Wirkungen auf Personengruppen mit erhöhter Empfindlichkeit, wie Kinder, Kranke, Betagte

und Schwangere, berücksichtigt werden...

5.3. Biologische Wirkungen

Zusätzlich zu den thermischen Effekten wird in wissenschaftlichen Veröffentlichungen über

vielfältige nichtthermische Wirkungen berichtet, die bei wesentlich niedrigeren Feldstärken

bzw. Strahlungsdichten auftreten, als sie in der 26. BImSchV festgelegt sind.

Hinsichtlich der biologischen Wirksamkeit hochfrequenter Wellen spielt die Modulationsart

eine wichtige Rolle. Nach bisherigen Erkenntnissen scheint der menschliche Organismus

für amplitudenmodulierte Signale empfänglich zu sein, weniger dagegen für frequenz- oder

phasenmodulierte Signale, bei denen die Amplitude ja konstant bleibt. Besondere biologische

Effekte sind bei digital modulierter Hochfrequenz festzustellen, wenn die Modulation

in Form von niederfrequenten, streng periodischen Impulsen erfolgt. Gepulste Hochfrequenz

stellt eine besonders "scharfe" Form der Amplitudenmodulation dar.

Die Universität Wien, Institut für Umwelthygiene und das Amt der Kärntner Landesregierung,

UA Umweltmedizin, Klagenfurt haben eine Studie über Auswirkungen von Mobilfunk-

Basisstationen auf Gesundheit und Wohlbefinden durchgeführt, deren Ergebnisse bekannt

gegeben wurden:

• „Die vorliegende Untersuchung ist die erste, welche die Frage der Auswirkungen

von Mobilfunk-Basisstationen empirisch behandelt.

• Im ländlichen Raum ist zumindest im näheren Umkreis von Basisstationen die Immission

durch die Handy-Masten der dominierende Anteil an allen hochfrequenten

Feldern.

• Die hochfrequenten Felder haben in den Wohnungen sehr niedrige Werte, die um

mindestens den Faktor 600 unter den empfohlenen Grenzwerten der Internationalen

Kommission zum Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung liegen.

• Der von der Salzburger Landessanitätsdirektion vorgeschlagene Vorsorgewert von

1 mW/m² wird allerdings in etwa einem Viertel der Haushalte im Nahbereich der

Antennen gelegentlich überschritten.

• Die Wohnbevölkerung hat keine übertrieben hohen Befürchtungen, dass von Handy-Masten

nachteilige gesundheitliche Auswirkungen ausgingen. 40% meinen

zwar, dass es solche Auswirkungen gäbe, aber nur 6% befürchten starke Auswirkungen.

• Die meisten erhobenen Symptome und Beschwerden zeigen zwar einen Zusammenhang

mit dem Ausmaß der Befürchtungen negativer gesundheitlicher Auswir-

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 20 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Bewertung


kungen der Basisstation, nicht aber mit den erhobenen Feldstärken der

hochfrequenten elektromagnetischen Felder.

• Davon weichen allerdings die Herz-Kreislauf-Beschwerden ab: Diese zeigen ausschließlich

einen Zusammenhang mit den gemessenen Feldstärken und können

nicht auf die Befürchtungen zurückgeführt werden.

Wir ziehen aus den bisher vorliegenden Befunden den Schluss, dass nachteilige gesundheitliche

Auswirkungen einer langandauernden auch sehr niedrigen Exposition in der Größenordnung

von einigen mW/m² nicht ausgeschlossen werden können und dass daher erstens

größere Umsicht bei der Situierung der Antennenanlagen notwendig ist und dass zur

weiteren Abklärung ähnliche Untersuchungen in größerem Maßstab durchgeführt werden

sollten.“

[Universität Wien, Institut für Umwelthygiene und Amt der Kärntner Landesregierung, UA

Umweltmedizin, Klagenfurt: Erste Ergebnisse der Studie über Auswirkungen von Mobilfunk-Basisstationen

auf Gesundheit und Wohlbefinden, August 2001]

Die Diskussion um die biologischen Risiken der periodisch gepulsten Mobilfunkstrahlung

hat mittlerweile zu einer Reihe von Reaktionen durch Regierungen und Behörden geführt.

So erhielt z.B. jede Schule in Großbritannien von der Britischen Regierung die schriftliche

Empfehlung, Schülern unter 16 Jahren vom Mobiltelefonieren mit dem Handy abzuraten.

Außerdem sollten sich Schulen in der Nähe zu einer Mobilfunk-Basisstation mit dem verantwortlichen

Betreiber in Verbindung setzen, um sicher zu stellen, dass die Hauptstrahlrichtung

der Antennen nicht auf das Schulgelände fällt. [David Charter, The Times, 27 July

2000]

Die Anwendung des Vorsorgeprinzips ist auch zentraler Bestandteil der europäischen Umweltpolitik

und im Grundlagenvertrag der Europäischen Gemeinschaft von 1992 festgelegt.

Im Vertrag von Amsterdam, in den die einschlägigen Bestimmungen des Vertrages von

Maastricht 1992 übernommen wurden, heißt es (Artikel 174):

„(2) Die Umweltpolitik der Gemeinschaft zielt unter Berücksichtigung der unterschiedlichen

Gegebenheiten in den einzelnen Regionen der Gemeinschaft auf ein hohes Schutzniveau

ab. Sie beruht auf den Grundsätzen der Vorsorge und Vorbeugung, auf dem Grundsatz,

Umweltbeeinträchtigungen mit Vorrang an ihrem Ursprung zu bekämpfen, sowie auf dem

Verursacherprinzip ...“

In der „Empfehlung des Rates vom 12. Juli 1999 zur Begrenzung der Exposition der Bevölkerung

gegenüber elektromagnetischen Feldern“ wird explizit der Vorsorgegedanke hervorgehoben:

„Die Mitgliedstaaten sollten den Fortschritt der wissenschaftlichen Kenntnisse und der

Technologie in bezug auf den Schutz vor nichtionisierender Strahlung unter Berücksichtigung

des Vorsorgeaspekts beachten.“ [Der Rat der Europäischen Union 1999]

Die Umweltkommission der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und Jugendmedizin

e.V. erklärt in einer Stellungnahme zum Betrieb von Basisstationen:

„Bei der Belastung durch Ausstrahlungen von Sendemasten ist zu bedenken:

• Es handelt sich um unfreiwillig eingegangene Risiken.

• Es handelt sich um dauerhafte Belastungen.

• Es sind sehr viele Menschen betroffen. Der Multiplikator ist entsprechend groß, so

dass auch kleine Risiken stärker gewichtet werden müssen.

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 21 von 26

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Ohne schriftliche Genehmigung darf der Bericht nicht auszugsweise vervielfältigt werden.

Die Prüf-/Untersuchungsergebnisse beziehen sich ausschließlich auf die untersuchten Prüfgegenstände.

Bewertung


Demzufolge ist es im Sinne eines vorbeugenden Gesundheitsschutzes für die Bevölkerung

unumgänglich, sich an dem Minimierungsprinzip bzw. dem ALARA-Prinzip (as low as reasonable

achievable) zu orientieren.

Der bislang gültige Grenzwert (Verordnung über elektromagnetische Felder 26. BImSchV,

gültig seit 1.1.97) orientiert sich an den thermischen Effekten von elektromagnetischen Feldern.

Die bei viel niedrigeren Energiedichten auftretenden biologischen Effekte werden dabei

nicht berücksichtigt.

Von der Installation von Basisstationen in der Nachbarschaft von Kindergärten, Schulen

und Krankenhäusern ist dringend abzuraten, einerseits wegen der Ungewissheiten hinsichtlich

der Gefährdung der Kinder und Jugendlichen, andererseits - und insbesondere -

wegen der vorhersehbar entstehenden Befürchtungen und Diskussionen mit den Anrainern.

Für bestehende und künftige Mobilfunksendeanlagen sind alle technischen Möglichkeiten

auszunutzen, um eine möglichst niedrige Exposition von Anrainern zu gewährleisten.“

[Stellungnahme der Umweltkommission der Deutschen Akademie für Kinderheilkunde und

Jugendmedizin e.V. zu den Themen Mobilfunk und Elektromagnetische Felder; Umweltmed

Forsch Prax 6 (1) S. 55-56]

Prüfbericht: 02498 • Prüfdatum 12.10.2002 • Verfasser: Uwe Münzenberg Seite 22 von 26

Auftraggeber: Gemeinde Seeshaupt • Untersuchungsauftrag: elektromagnetische Immissonen von GSM-Sendern

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