AXA Immoselect - Skandia Lebensversicherung AG

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AXA Immoselect - Skandia Lebensversicherung AG

Jahresbericht

zum 30. April 2009

AXA Immoselect


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Inhalt

AXA Immoselect auf einen Blick . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3

Jahresbericht

Vorwort der Geschäftsführung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

der Europäischen Immobilienmärkte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Anlagetätigkeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Verkaufstätigkeit. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 14

Vermietungssituation . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Ausblick und Fazit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Bericht der Fondsverwaltung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Geographische Verteilung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18

Laufzeit der Mietverträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18

Wirtschaftliche Altersstruktur. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .18

Größenklassen der Fondsobjekte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

Nutzungsarten der Fondsobjekte. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

Übersicht Kredite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

Übersicht Währungsrisiken. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

Laufzeit der Zinsfestschreibung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

Bestand der Währungssicherungsinstrumente . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .19

Übersicht: Renditen, Bewertung, Vermietung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Ergebniskomponenten der Fondsrendite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .20

Entwicklung der Renditekennzahlen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Kapitalinformationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Wertänderungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Vermietungsinformationen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Laufzeit der Mietverträge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 22

Entwicklung des Fonds (Mehrjahresübersicht) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Entwicklung des Fondsvermögens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 24

Vermögensaufstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 25

Erläuterung zur Vermögensaufstellung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 26

Immobilienverzeichnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Zusätzliche Angaben zum Immobilienportfolio . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Übersicht Verkehrswerte und Mieten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 32

Verzeichnis der Käufe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Käufe direkt gehaltener Immobilien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Beteiligungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Verzeichnis der Verkäufe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Verkäufe direkt gehaltener Immobilien. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35

Bestand der Liquidität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 35

Ertrags- und Aufwandsrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Erläuterung der Ertrags- und Aufwandsrechnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . 36

Berechnung der Ausschüttung. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Besonderer Vermerk des Abschlussprüfers . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 38

Steuerliche Hinweise für Deutschland und Österreich . . . . . . . . . . . . . . . . . . 39

3 %-Steuer Frankreich. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49

Steuerliche Behandlung der Ertragsausschüttung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 51

Steuerrechnung für das Sondervermögen

AXA Immoselect zum 30.04.2009. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 52

Bescheinigung nach § 5 Abs. 1 S. 1 Nr. 3 Investmentsteuergesetz

(InvStG) über die Ermittlung der steuerlichen Angaben . . . . . . . . . . . . . . . 54

Firmenspiegel und Gremien . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 55

Titelbild: Niederlande, Den Haag, Burgemeester De Monchyplein


AXA Immoselect

Jahresbericht

zum 30.04.2009

AXA Immoselect auf einen Blick

Fondsvermögen EUR 3.712,0 Mio.

Immobilienvermögen gesamt EUR 3.334,2 Mio.

davon direkt gehalten EUR 2.419,7 Mio.

davon über Immobilien-Gesellschaften EUR 914,5 Mio.

Ankäufe während des Berichtszeitraums (01.05.2008 – 30.04.2009) EUR 574,2 Mio.

davon Immobilien EUR 516,3 Mio.

davon über Immobilien-Gesellschaften EUR 57,9 Mio.

Zahl der Immobilien 70

davon in Immobilien-Gesellschaften 20

Vermietungsquote (1) 95,7 %

Netto-Mittelzufl uss EUR –124,8 Mio.

Ausschüttung am 24.07.2009 je Anteil EUR 1,85

davon steuerfrei (2) EUR 1,14

Anlageerfolg (3) seit Fondsaufl egung 03.06.2002 – 30.04.2009 37,8 %

Anteilwert / Rücknahmepreis EUR 59,24

Ausgabepreis EUR 62,20

(1) Berechnungsgrundlage: Bruttosollmieten

(2) Für Anteile im Privatvermögen

(3) Hinweis: Die frühere Wertentwicklung ist kein Indikator für die Zukunft. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds können steigen oder fallen und werden nicht garantiert.

Berechnungsmethode nach BVI. Als Basis für die Berechnung der Wertentwicklung werden die Anteilwerte (= Rücknahmepreise) herangezogen, unter Hinzurechnung

zwischenzeitlicher Ausschüttungen, die kostenfrei reinvestiert werden. Ausgabeaufschläge fi nden hier keine Berücksichtigung.

Wertpapierkennnummer 984 645

ISIN-Code DE 0009846451

Aufl agedatum 03. Juni 2002

Fondsmanagement Achim Gräfen

Der Kauf von Investmentanteilen erfolgt auf der Basis des zurzeit gültigen Verkaufsprospekts und der darin enthaltenen Allgemeinen und Besonderen Vertrags bedingungen.

Darüber hinaus werden dem Erwerber bei Abschluss des Kaufvertrages kostenlos und unaufgefordert der Jahresbericht und sofern der Stichtag des Jahresberichtes länger als

acht Monate zurückliegt auch der Halbjahresbericht zur Verfügung gestellt. Angaben von wesentlicher Bedeutung werden in diesen regelmäßig zu erstellenden Berichten jeweils

aktualisiert.

Das Investmentgesetz wurde durch das am 28.12.2007 in Kraft getretene Investmentänderungsgesetz novelliert. Wir machen von der Übergangsvorschrift gemäß § 145 Abs. 2 InvG

Gebrauch und wenden auf das Immobilien-Sondervermögen AXA Immoselect bis zur Umstellung der Vertragsbedingungen noch die vor dem 28.12.2007 geltende Fassung des

Gesetzes an. Demgemäß erstatten wir den vorliegenden Jahresbericht nach den Vorschriften des § 44 Abs. 1 in der bis zum 27.12.2007 geltenden Fassung.

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Luxemburg, Strassen

Jahresbericht zum

30.04.2009


Köln, im Mai 2009

Sehr geehrte Anlegerinnen,

sehr geehrte Anleger,

w

ir überreichen Ihnen heute

den Jahresbericht für das

abgelaufene Geschäftsjahr

2008/2009 des AXA Immoselect. Der

Berichtszeitraum wurde vor allem durch

die Ende September 2008 beginnende

globale Kapitalmarktkrise geprägt, in

deren Verlauf zwölf Offene Immobilienfonds

die Rücknahme von Anteilscheinen

aussetzen mussten. In unserem

Halbjahresbericht haben wir hierüber

bereits ausführlich berichtet und werden

auch in diesem Bericht weitere Punkte

aufgreifen.

Das Fondsvolumen des AXA Immoselect

betrug zum 30.04.2008 rund 3,8 Mrd.

Euro und hatte in den ersten vier Monaten

des Geschäftsjahres 2008/2009 von

Mai bis August 2008 Nettomittelzufl üsse

in Höhe von 243 Mio. Euro zu verzeichnen.

Ein bis dahin nicht gekanntes

Volumen von Anteilscheinrückgaben

führte im September und Oktober 2008

zu Abfl üssen in Höhe von insgesamt

rund 417 Mio. Euro.

Vom 27. auf den 28.10.2009 sind Rückgabewünsche

in Höhe von 116 Mio.

Euro eingegangen. Unter Berücksichtigung

der reservierten Mittel im Fonds

war eine ordnungsgemäße Bewirtschaftung

des Sondervermögens nicht mehr

möglich. Daraus ergab sich die Aussetzung

der Rücknahme der Anteile gemäß

§ 81 InvG in Verbindung mit § 12

Absatz 5 der Allgemeinen Vertragsbedingungen

des Fonds.

Nach Aussetzung der Rücknahme der

Anteilscheine am 28.10.2008 für zunächst

drei Monate fl ossen dem Fonds

bis Ende April 2009 Mittel in Höhe von

rund 51 Mio. Euro zu. Insgesamt konnte

das Geschäftsjahr mit Nettomittelrückfl üssen

von ca. 125 Mio. Euro abgeschlossen

werden. Das Fondsvolumen betrug zum

30.04.2009 rund 3,7 Mrd. Euro.

Die Maßnahme der Aussetzung der

Anteilscheinrücknahme dient vor allem

dem Schutz der Anleger und der Vermeidung

negativer Auswirkungen auf

die Wertentwicklung des Fonds z. B.

durch zwanghaften Verkauf von Objekten.

Das Fondsmanagement erhält somit

Planungssicherheit zur Verwaltung der

Liquidität und zur laufenden Bewirtschaftung

des Immobilienbestandes. Im

Januar 2009 wurde die Aussetzung um

weitere neun Monate verlängert. Grund

hierfür war die nicht ausreichende

Liquidität zur Bedienung möglicher

Rückgaben sowie die gesamtwirtschaftliche

Situation an den Märkten.

Durch mehrere strategische Maßnahmen

konnten wir die Liquiditätsposition

des AXA Immoselect mittlerweile

ausbauen. Sowohl durch Objektfi nanzierungen,

die sich auf dem aktuellen

Zinsniveau wieder positiv auf die Performance

des AXA Immoselect auswirken,

als auch durch den gewinnbringenden

Verkauf eines Objektes in Darmstadt zum

01.09.2008 haben wir die Liquidität verbessert.

Auch sind wir von zwei Kaufvorverträgen

zurückgetreten und haben ein

kurzfristiges Darlehen durch ein langfristiges

Darlehen ersetzt.

Bis Juli 2008 wurde die freie Liquidität

des Fonds neben Fest- und Tagesgeldern

auch in den Geldmarktfonds AXA

SF Liquid angelegt. Aufgrund der Turbulenzen

an den internationalen Finanzmärkten

und der daraus resultierenden

Performanceverschlechterung, wurde der

AXA SF Liquid aufgelöst. Die Liquidität

wird seither ausschließlich in Fest- und

Tagesgeldern bei fünf verschiedenen internationalen

Kreditinstituten mit hoher

Bonität angelegt.

Insgesamt wurden – geprägt durch die

gute Mittelzufl usssituation in den ersten

Monaten des Geschäftsjahres – Ankäufe

mit einem Verkehrswertvolumen von

rund 628 Mio. Euro durchgeführt. Mit

dem Erwerb eines Einkaufscenters in

Schweden konnte der AXA Immoselect

seine Länderallokation weiter aus bauen

und ist nunmehr in elf europäischen

Ländern investiert. Des Weiteren sind

Objekte in den Niederlanden, Spanien,

Luxemburg, Deutschland, Österreich

und Frankreich in das Sondervermögen

übergegangen.

Zum Ende des Geschäftsjahres beträgt

die Immobilienquote 65,2 %, sowie die

JAHRESBERICHT

Beteiligungsquote 18,6 %. Die Finanzierungsquote

beläuft sich zum 30.04.2009

auf 11,9 % (bezogen auf das Immobilienvermögen)

und liegt damit im Marktvergleich

sehr niedrig. Sie bietet nun

– wie erwähnt – Raum zur Liquiditätsausweitung

und Performanceverbesserung.

Der vor dem Hintergrund der Abkühlung

der Immobilienmärkte nach wie

vor gute Vermietungsstand von 95,7 %

zum 30.04.2009 unterstützt weiterhin

unsere Strategie, dass der maßgebliche

Bestandteil der Gesamtrendite sich aus

dem laufenden Immobilienertrag speisen

soll. Die Nettomietrendite von 5,7 %

zum 30.04.2009 unterstreicht die hohe

Qualität unseres Portfolios.

Die Fondsperformance gemäß BVI im

abgelaufenen Geschäftsjahr 2008/2009

beträgt 3,8 %*, was die Stabilität und

Ertragsstärke des Portfolios des AXA

Immoselect zeigt.

Das Ergebnis ist insofern bemerkenswert,

als der Gesamtbestand der Immobilien

des Sondervermögens im abge laufenen

Geschäftsjahr 2008/2009 durch den

Sachverständigenausschuss turnus mäßig

neu bewertet wurde. Die Ergebniskomponente

daraus beträgt saldiert 0,1 %.

Die Liquiditätsrendite zum 30.04.2009

betrug 3,3 %, was die Gesamtperformance

des AXA Immoselect deutlich

unterstützte.

Die Ausschüttung wird in diesem Jahr

am 24. Juli erfolgen. Wir werden aus

den Erträgen des abgelaufenen Geschäftsjahres

mit 1,85 Euro pro Anteil

einen höheren Betrag als im vergangenen

Geschäftsjahr ausschütten. Wir werden

erneut einen hohen Anteil auf neue

Rechnung vortragen und somit Vorsorge

in diesem turbulenten Marktumfeld

treffen.

* Hinweis: Die frühere Wertentwicklung ist kein Indikator

für die Zukunft. Wert und Rendite einer Anlage in Fonds

können steigen oder fallen und werden nicht garantiert.

Berechnungsmethode nach BVI. Als Basis für die Berechnung

der Wertentwicklung werden die Anteilwerte

(= Rücknahmepreise) herangezogen, unter Hinzurechnung

zwischenzeitlicher Ausschüttungen, die kostenfrei

reinvestiert werden. Ausgabeaufschläge fi nden hier keine

Berücksichtigung.

5


AXA IMMOSELECT

6

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

der Europäischen

Immobilienmärkte

Das erste Quartal 2009 hat den

bereits zur Jahresmitte 2008 begonnenen

Trend fortgesetzt.

So sank das Wirtschaftswachstum in

der Eurozone um 2,5 Prozentpunkte

im Vergleich zum Vorquartal. In Deutschland

wurde dieser Wert deutlich unterschritten

und ein Rückgang um 3,8 Prozentpunkte

registriert. Eines der besseren

Resultate konnte noch in Frankreich mit

–1,2 % oder in Portugal mit –1,5 % erzielt

werden.

Insgesamt wuchs die Wirtschaft innerhalb

der Eurozone in 2008 nur noch um

0,8 %. Für das aktuelle Jahr ist allerdings

nicht mehr mit einem positiven Impuls zu

rechnen, sondern mit einem Rückgang

der Wirtschaftsleistung um 4,5 %. Bedingt

durch die starke Exportabhängigkeit

wird für Deutschland eine drastische

Verschlechterung der Wirtschaftsleistung

vermutet. Mit einer zu erwartenden Verminderung

des Bruttoinlandsproduktes

um 6,0 % in 2009 würde das niedrigste

Ergebnis seit Gründung der Bundesrepublik

erzielt werden. Aber auch in Italien

wird die Wirtschaftsleistung unterhalb der

Frankreich, Issy les Moulineaux, rue Rouget de Iísle

Eurozone vermutet. Mit einem Rückgang

um 5,0 % im aktuellen Jahr würde hier

sogar das zweite negative Jahresergebnis

in Folge (–1,0 % in 2008) verzeichnet

werden.

Ebenso bilden die Mittel- und Osteuropäische

Länder (CEE) keine signifi kante

Ausnahme mehr, wenn auch immerhin

in Polen mit 0,0 % Wachstum noch ein

stabiles Ergebnis und in der Slowakei mit

0,9 % sogar noch ein moderater Anstieg

in 2009 erwartet wird.

Der gesamtwirtschaftliche Rückgang

hat bereits seine Spuren

auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen.

In der Eurozone erreichte

die saisonbereinigte Arbeitslosenquote

im März bereits einen

Stand von 8,9 % und lag damit

um 1,7 Prozentpunkte über

dem Vorjahreswert. Die Intensität

sowie der zeitliche Verlauf

des Einbruchs am Arbeitsmarkt

variiert dabei unter den Ländern

des Euroraums. Während

sich in Deutschland und den

Niederlanden der Arbeitsmarkt

eher spät – erst gegen Ende

des Jahres 2008 bzw. Anfang

2009 – verschlechterte, kam es

in Spanien und Irland schon Mitte 2008

zu einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen.

Mit einer Arbeitslosenquote

von 17,4 % im März wurde in Spanien

bereits ein um knapp 8 Prozentpunkte

höherer Wert als im Vorjahr erreicht. Für

das Gesamtjahr 2009 wird in der Eurozone

eine Arbeitslosenquote von ca.

10 % erwartet – ein Anstieg um rund 2,5

Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr.

Wachstumsprognosen:

BIP Wachstum (real in % zum Vorjahr)

2008 2009* 2010*

Deutschland 1,3 – 6,0 – 0,5

Österreich 1,8 – 3,2 – 0,5

Niederlande 2,0 – 3,4 – 0,4

Belgien 1,2 – 3,1 – 0,6

Frankreich 0,8 – 3,5 – 0,3

Italien – 1,0 – 5,0 – 0,8

Spanien 1,2 – 4,1 – 0,9

Eurozone 0,8 – 4,5 – 0,6

UK 0,7 – 4,0 – 0,8

EU – 15 0,7 – 4,5 – 0,6

USA 1,1 – 3,5 – 0,1

Quelle: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr 2009

* = Prognose


Niederlande, Rotterdam, Hofplein

Die Lage der öffentlichen Haushalte im

Euroraum hat sich im Zuge der konjunkturellen

Abschwächung bereits im Jahr

2008 verschlechtert. Das zusammengefasste

Budgetdefi zit stieg auf annähernd

1,7 % in Relation zum Bruttoinlandsprodukt

gegenüber 0,6 % im Vorjahr. Insbesondere

in Spanien und Irland hat sich die

Haushaltssituation deutlich verschlimmert.

Allerdings traten hier auch 2008 erhebliche

Konjunkturprogramme in Kraft.

Aufgrund der Finanzkrise und des starken

konjunkturellen Einbruchs senkte die

Europäische Zentralbank den Zinssatz für

Hauptrefi nanzierungsgeschäfte in sieben

Schritten von 4,25 % auf das historische

Tief von derzeit 1,0 % (Stand: 30.04.2009).

Eine weitere Reduzierung des Leitzinsniveaus

kann nicht ausgeschlossen werden

wobei eine Nullzinspolitik, wie beispielsweise

in den USA, abgelehnt wird.

Die konjunkturellen Aussichten für den

Euroraum sind nach wie vor trübe. Indes

dürfte sich die wirtschaftliche Talfahrt in

den kommenden Monaten verlangsamen,

da die Anpassung der Produktion

in der Industrie an die gesunkene Nachfrage

bereits weit fortgeschritten zu sein

scheint. Allerdings zeichnet sich eine Erholung

der Konjunktur noch nicht ab. An-

Düsseldorf, „Grafenberger Höfe“

gesichts des voraussichtlich anhaltenden

Rückgangs der Auftragseingänge aus

dem Ausland werden auch in der näheren

Zukunft von den Exporten keine Anregungen

zu erwarten sein.

(Quelle: Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose Frühjahr

2009, Eurostat, AXA Real Estate Investment Managers (AXA

REIM))

Die Europäischen

Immobilien märkte

Büroimmobilien

Nachdem sich bereits zur Jahresmitte

2008 eine rückläufi ge Nachfrage auf den

Bürovermietungsmärkten abgezeichnet

hatte, machen sich nun die verschlechterten

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen

auf den europäischen Vermietungsmärkten

bemerkbar. Vermieter geraten

zunehmend unter Druck und Mieter

beginnen damit, die bestehenden Mietvertragskonditionen

nachzuverhandeln.

Gleichzeitig bringt der Wandel zum Mietermarkt

ein deutliches Ansteigen der vermieterseitigen

Zuzahlungen (Incentives)

mit sich.

Im aktuellen Kalenderjahr wird das Vermietungsvolumen

voraussichtlich aufgrund

mangelnder Nachfrage geringer

ausfallen als im Jahr 2008. Dabei werden

JAHRESBERICHT

die Mietpreise wahrscheinlich weiterhin

sinken und die Leerstände erwartungsgemäß

ansteigen.

Das negative Wirtschaftswachstum innerhalb

Europas hat seine Einfl ussnahme

auf den Bürovermietungsmarkt im ersten

Quartal 2009 bereits gezeigt. Insgesamt

wurden innerhalb von 24 untersuchten

europäischen Indexstädten abgeschlossene

Büromietverträge mit einem Volumen

von 1,9 Mio. qm registriert. Ein ähnlich

starker Rückgang konnte bisher noch

nicht beobachtet werden: im Vergleich

zum Vorquartal wurde 37,0 % weniger

Fläche vermietet (–40,0 % im Vergleich

zu Q1 2008) (Quelle: Jones Lang LaSalle)

Die derzeitige wirtschaftliche Unsicherheit

lässt mögliche Kostenreduzierungen bei

den meisten Unternehmen in den Vordergrund

rücken, was sich unter anderem

auf die Mitarbeiterzahlen und somit

auch auf den Flächenbedarf auswirkt.

Expansionspläne sind bei vielen Firmen

erst einmal in den Hintergrund gerückt

bzw. Flächenoptimierungen in Form von

Reduzierungen gewichen. Bedingt durch

eine erwartete stark steigende Arbeitslosigkeit,

die sich voraussichtlich in der

zweiten Jahreshälfte 2009 und im Jahr

2010 auf den Büromarkt auswirkt, wird

7


AXA IMMOSELECT

8

Frankreich, Saint Denis, „Innovatis 2“

derzeit nicht mit einer Erholung der

Nachfrage in den kommenden Monaten

gerechnet.

Die schwache Nachfrage und ein Fertigstellungsvolumen

von rund 2 Mio. qm im

ersten Quartal 2009 – eines der höchsten,

bisher quartalsweise registrierten

Fertigstellungsvolumina – ließ die Leerstandsraten

in den meisten europäischen

Standorten ansteigen. Die europäische

Leerstandsrate erhöhte sich zwischen

dem vierten Quartal 2008 und dem ersten

Quartal 2009 um 80 Basispunkte auf

8,5 %. Die Spanne der einzelnen Werte

reicht dabei von 2,4 % in Luxemburg bis

18,5 % in Dublin.

Bis zum Jahresende wird mit einem

weiterhin steigenden Leerstandsvolumen

gerechnet.

(Quelle: Jones Lang LaSalle, Knight Frank, PMA, AXA REIM)

Die wie zuvor angesprochenen steigenden

Arbeitslosenzahlen sind ebenfalls

ein Indi kator für zukünftige Mietpreisentwicklungen.

Durch eine zeitverzögerte

Reaktion der Vermietungsmärkte auf die

wirtschaftlichen Entwicklungen, respektive

des Arbeitsplätzeabbaus, kam es somit

erst im vierten Quartal 2008 zu einer

Zunahme sinkender Mietwerte. Allerdings

ist die Transparenz bezüglich der Miet-

preise in der gegenwärtigen Marktphase

nur bedingt gegeben, da viele Vermieter

mittlerweile umfangreiche Incentives (wie

beispielsweise mietfreie Zeit) gewähren

und somit Einfl uss auf die effektive Miete

nehmen.

Durch das erwartete Ansteigen der Leerstände

gekoppelt mit einer sinkenden

Nachfrage werden die Mietpreise in 2009

und 2010 voraussichtlich sinken. Allerdings

sind Nebenlagen hiervon stärker

betroffen als die sogenannten 1A-Lagen.

Nachdem sich das europäische Investmenttransaktionsvolumen

in 2008 bereits

um 54,0 % im Vergleich zum Vorjahr verringert

hatte, gibt auch das Ergebnis des

ersten Quartals 2009 noch keinen Grund

zum Aufatmen. Mit einem Umsatz von

12 Mrd. Euro reduzierte sich das Transaktionsvolumen

um 30,0 % im Vergleich

zum vierten Quartal 2008. Im Einjahresvergleich

verringerte es sich sogar um

70,0 %. Allerdings gilt hier zu bemerken,

dass die vorangegangenen Jahre 2005

bis 2007 von einem außergewöhnlich

hohen Transaktionsvolumen geprägt

waren. In diesen Jahren wurden mehrere

großvolumige Portfoliotransaktionen abgeschlossen,

die das Gesamtergebnis

stark beeinfl ussten.

Österreich, Salzburg-Portfolio, Airport Businesspoint

Im ersten Quartal des laufenden Jahres

waren die Hauptzielländer westeuropäische

Kernmärkte wie beispielsweise Großbritannien,

Deutschland, die Niederlande,

Belgien und Schweden. Anders als in

vorangegangenen Quartalen wurde der

geringste Rückgang dabei in Großbritannien

mit 4,0 % im Vergleich zum Vorquartal

verbucht. Geringe Aktivitäten zeigten

sich in Mittel- und Ost europa, wo Transaktionen

mit einem Gesamtvolumen von

nur 539 Mio. Euro registriert wurden. Für

das aktuelle Jahr wird mit einer weiteren

Verringerung des gesamten Transaktionsvolumens

im Vergleich zu 2008 gerechnet.

(Quelle: Jones Lang LaSalle, AXA REIM)

Gleichzeitig wird bis zum Jahresende

von einem weiteren Anstieg der Renditeniveaus

in nahezu allen europäischen

Märkten ausgegangen. Im Durchschnitt

wird die europäische Bürospitzenrendite

ein voraussichtliches Niveau von 7,2 %

zum Jahresende erreichen. Durch die

nach wie vor signi fi kanten Einfl üsse der

Finanzkrise wird auch im darauf folgenden

Jahr ein weiteres Ansteigen des Renditeniveaus

erwartet, wenn auch deutlich

gemäßigter als in 2009. Aber ähnlich wie

bei der Mietpreisentwicklung zeigt sich

ebenfalls eine höhere Wertstabilität bei

so genannten „Core“-Immobilien (qualita-


Frankreich, Dijon, rue de la Liberté

tiv hochwertige Immobilien in guter Lage

mit langfristigen Mietverträgen und bonitätsstarkem

Mieterbesatz). Bedingt durch

das sehr begrenzte Angebot an diesen

Immobilien und der nach wie vor beständigen

Nachfrage sind hier geringere Renditeanstiege

zu verzeichnen.

(Quelle: AXA REIM)

Einzelhandelsimmobilien

Im März 2009 ist das Absatzvolumen im

Einzelhandel in der Eurozone (EZ16) um

0,6 % gefallen. Der Grund ist in dem weiterhin

schwachen wirtschaftlichen Umfeld

zu sehen.

Dabei sind nach wie vor deutliche

regionale Unterschiede bei der Umsatzentwicklung

im europäischen Einzelhandel

zu erkennen. Beispielsweise waren

im Vergleich zum Vormonat die größten

Einbußen in osteuropäischen Ländern zu

verzeichnen.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat

verringerte sich der Einzelhandelsumsatz

in der Eurozone (EZ16)

um 4,2 %. Der Absatz von Nahrungsmitteln,

Getränken und Tabakwaren war

im März 2009 in der Eurozone um 5,2 %

geringer als im entsprechenden Vorjah-

resmonat. Gleichzeitig nahm der Nicht-

Nahrungsmittelsektor um 1,9 % ab.

Spanien, Madrid, Avenida de Manoteras

(Quelle: Eurostat)

Die schwache wirtschaftliche Entwicklung

des ersten Quartals 2009 und die

Verunsicherung der Konsumenten und

Einzelhändler zeichnen sich nun auch

in der Mietpreisentwicklung für Einzelhandelsimmobilien

ab. Laut CB Richard

Ellis verringerte sich das Mietpreisniveau

innerhalb der EZ16 Länder in diesem Sektor

um 1,3 % im ersten Quartal 2009.

Durch das noch positive Mietpreiswachstum

um 0,4 % (EZ16) im vierten Quartal

2008 wird die zeitverzögerte Reaktion

des Einzelhandels – im Vergleich zu Büroimmobilien

– auf das wirtschaftliche Umfeld

deutlich. (Quelle: CB Richard Ellis)

Im weiteren Jahresverlauf wird sich das

europäische Mietpreisniveau, mit regionalen

Unterschieden, voraussichtlich weiter

reduzieren. (Quelle: AXA REIM)

Trotz der schwierigen Marktumstände

wurde mit einem Shopping-Center-

Fertig stellungsvolumen von mehr als

9 Mio. qm ein neues Rekordergebnis

in 2008 erzielt. Insgesamt wurden 310

neue Shopping-Center im letzten Jahr

JAHRESBERICHT

innerhalb Europas eröffnet. Bedingt

durch das derzeitig schwierige Marktumfeld

wird mit einer rückläufi gen

Nachfrage nach Shopping-Center-Fläche

gerechnet, so dass sich die Fertigstellungspipeline

für 2009/2010 schon

deutlich reduziert hat.

In den Jahren 2009 und 2010 wird das

größte Fertigstellungsvolumen im Bereich

Shopping-Center in der Türkei mit ca.

2 Mio. qm erwartet, gefolgt von Russland

mit ca. 1,4 Mio. qm. Allerdings wird auch

in diesem Bereich noch mit weiteren Verzögerungen

bezüglich der Fertigstellungen

gerechnet, vermut lich werden einige

Planungen auch komplett verworfen.

(Quelle: Cushman & Wakefi eld)

In den ersten drei Monaten dieses

Kalenderjahres sind nach Informationen

internationaler Immobilienberater mit 980

Mio. Euro rund 35 % weniger Investitionen

in kontinentaleuropäische Einzelhandelsimmobilien

gefl ossen als im Vorjahreszeitraum.

Mit einem Anteil von 89,0 % entfällt der

Großteil des Transaktionsvolumens auf

Westeuropa. Hauptgrund für diese regionale

Dominanz ist laut Jones Lang

LaSalle die zunehmende Fokussierung

9


AXA IMMOSELECT

10

Italien, Oleggio, Via Canapi

euro päischer Investoren auf ihre Heimatmärkte.

Italien und Deutschland waren

im ersten Quartal die aktivsten Märkte

und stehen für 31,0 bzw. 28,0 % des ermittelten

Transaktionsvolumens während

das Markt geschehen in Mittel- und Osteuropa

angesichts der vergleichsweise

geringen Zahl nationaler Investoren eher

verhalten ausfi el.

Im Fokus der Investoren standen erneut

Shopping-Center, wobei diese aber nur

etwas mehr als ein Drittel des gesamten

Transaktionsvolumens ausmachten.

In 2008 lag der entsprechende Anteil

noch bei 55,0 %. Der Rückgang spiegelt

den derzeitigen Mangel an hochwertigen

Angeboten und die in dieser Kategorie

aufgrund der Objektgrößen besonders

erschwerten Finanzierungsbedingungen

wider. (Quelle: Jones Lang LaSalle)

Die Preise für Einzelhandelsimmobilien

zeigen sich ebenfalls beeinfl usst von

der gegenwärtigen Wirtschaftsschwäche.

Zum Jahresende wird in den meisten

Märkten eine moderate Erhöhung der

Spitzenrenditen erwartet. (Quelle: AXA REIM)

Spanien, Madrid, Getafe

Logistikimmobilien

Am europäischen Vermietungsmarkt für

Lagerfl ächen konnte im Jahr 2008 mit

rund 14,3 Mio. qm in zwölf untersuchten

Ländern noch ein leichtes Umsatzplus im

Vergleich zum Vorjahr verbucht werden.

Allerdings kann sich dieser Sektor – trotz

des positiven Ergebnisses – nicht von den

negativen wirtschaftlichen Entwicklungen

abkoppeln. Insgesamt zeigte sich der Mietermarkt

schon verhaltener und das starke

Vermietungsergebnis konnte nur durch

deutliche Umsatzsteigerungen in vier der

zwölf untersuchten Länder erzielt werden.

Das Umsatzplus in diesen Ländern basiert

auf anhaltendem Out sourcing und einer

strukturellen Veränderung im Einzelhandelssegment.

So resultiert beispielsweise

das expandierende Discountersegment

und Internet shopping zu großfl ächigen

Anmietungen von Kontraktlogistikern und

Einzelhandelsunternehmen.

(Quelle: Jones Lang LaSalle)

In den ersten drei Monaten des laufenden

Kalenderjahres zeichnete sich die nachlassende

Nachfrage in den Mietpreisen ab.

Im Vergleich zum vierten Quartal 2008

verringerte sich der Mietwert innerhalb

der EZ16 Länder um 2,2 % – im einjährigen

Vergleich sogar um 4,6 %.

(Quelle CB Richard Ellis)

Da auch im weiteren Jahresverlauf mit

einem nach wie vor wirtschaftlich schwierigen

Umfeld gerechnet werden muss,

wird von einem weiter rückläufi gen Mietpreisniveau

ausgegangen. Wobei auch

im Bereich der Logistikimmobilie die regionalen

Unterschiede zu beachten sind.

(Quelle: AXA REIM)

Das europaweit gesunkene Investmenttransaktionsvolumen

macht auch im

Logistiksegment keine Ausnahme. So

wurde in 2008 mit rund 8,5 Mrd. Euro

europaweit erfasstem Investmentvolumen

44,0 % weniger als im Vorjahr investiert.

Rund die Hälfte des Gesamt volumens

wurde im letzten Jahr in nur zwei Märkten

erzielt. Trotz einer Halbierung des Volumens

(im Vergleich zu 2007) auf 2,4 Mrd.

Euro war Großbritannien mit 30,0 % des

Gesamtvolumens auch 2008 der stärkste

Investmentmarkt vor Deutschland. Hier

wurde mit einem Anteil von 20,0 % am

Gesamtvolumen und 1,7 Mrd. Euro der

geringste Rückgang zum Vorjahr registriert

(–28,0 %). (Quelle: Jones Lang LaSalle)

Bis zum Jahresende 2009 werden die

Spitzenrenditen für Logistikimmobilien bei

einem europäischen Durchschnitt von

9,1 % erwartet. (Quelle: AXA REIM)


Hamburg, „Madison Hotel“

Hotelimmobilien

Die globale Wirtschaftsschwäche zeigt

ebenfalls Auswirkungen auf Tourismus,

Geschäftsreisen und somit auf die Hotellerie

– betroffen sind nahezu alle Regionen

weltweit. Zeitlich etwas verzögert gilt dies

auch für Europa. Bisher stehen einzelne

europäische Ziele unverändert hoch in

der Gunst der Reisenden: So verzeichneten

die wichtigsten europäischen Städtedestinationen

London und Paris, aber

auch Berlin im letzten Jahr noch Zuwächse.

Im Durchschnitt konnte 2008 jedoch

nur noch ein geringes europäisches Gesamt-RevPAR-Wachstum

von 0,1 % erzielt

werden (RevPAR: Room-Yield: Zimmerauslastung

x durchschnitt liche Zimmerrate).

Zu den gefragtesten Hotelstandorten

zählen London und Paris. So hatte

Großbritan niens Hauptstadt 2008 die

weltweit fünfthöchste Bettenauslastung

mit 81,1 % und Paris rangiert immerhin

noch auf Platz 14 mit 77,8 % (London

und Paris sind somit die einzigen europäischen

Standorte in den Top 20).

(Quelle: Deloitte)

Im abgelaufenen Kalenderjahr wurden

rund 7,8 Mrd. Euro auf dem europäischen

Hotelinvestmentmarkt umgesetzt –

60,0 % weniger als im Vorjahr 2007. Dabei

war der größte Rückgang vor allem

im Bereich der Portfoliotransaktionen

festzustellen. Aufgrund ihres größeren

Volumens und der schwierigen Finanzierungssituation

waren diese kaum zu realisieren.

Mit 3,5 Mrd. Euro lag ihr Transaktionsvolumen

um 74,0 % niedriger als

2007. Im Verhältnis zu Einzeltransaktionen

kamen sie 2008 auf einen Anteil von

ca. 45 % des Gesamtvolumens, während

es 2007 noch 69,0 % waren.

Die ersten drei Monate des laufenden

Kalenderjahres lassen auch nicht auf

eine Kehrtwende hoffen. Mit einem

Transaktions volumen von rund 700 Mio.

Euro wurde ein Rückgang um 81,0 %

im Vergleich zum ersten Quartal 2008

verzeichnet. Ebenso im langfristigen Vergleich

mit dem Durchschnittswert der jeweils

ersten Quartale der Jahre 1999 bis

2008 zeigt sich kein anderes Bild sondern

ein Rückgang um 78,0 %.

Dresden, Hotel Maritim

JAHRESBERICHT

Wie schon in 2008 lag der Schwerpunkt

der Investoren auf Investments im eigenen

Land. Dabei dominierte das inländische

Kapital im ersten Quartal 2009 mit

einem Anteil von über 50,0 % das Hotelinvestmentvolumen.

Das in 2008 registrierte

starke Engagement von Investoren

aus dem Nahen Osten mit damals 27,0 %

des Hoteltransaktionsvolumens hat sich

bisher nicht weiter fortgesetzt.

Es wird darauf hingewiesen, dass die in diesem Dokument enthaltenen Meinungsäußerungen unsere aktuelle Einschätzung zum Zeitpunkt der Erstellung wiedergeben.

Diese können sich jederzeit ohne vorherige Ankündigung ändern.

(Quelle: Jones Lang LaSalle)

11


AXA IMMOSELECT

12

Luxemburg, Strassen

Anlagetätigkeit

m Geschäftsjahr 2008/2009 wurden

13 Immobilien mit einem Verkehrswertvolumen

von rund 628 Mio. Euro

in das Sondervermögen AXA Immoselect

übernommen.

Dabei handelt es sich um elf direkt gehaltene

Immobilien sowie zwei Beteiligungen

an Immobilien-Gesellschaften.

Zusätzlich wurde eine Hotelprojektierung

kaufvertraglich gesichert.

Bereits im Halbjahresbericht zum 31.10.

2008 wurde über nachfolgende Ankäufe

berichtet:

Großraum Salzburg,

„Wals Trade Center“, „SMC I & II“

Im Geschäftsjahr 2007/2008 wurde ein

Investment bestehend aus elf Liegenschaften

im Großraum Salzburg erworben.

Nachdem bereits im Dezember 2007 die

erste Tranche in das Sondervermögen AXA

Immoselect übergegangen ist, wurde im

Mai 2008 nach Abschluss der Bauarbeiten

Niederlande, Amersfoort,

Van Asch van Wijkstraat

und des Mieterbezugs die zweite Tranche

übernommen. Diese besteht aus drei Liegenschaften

gemischter Nutzung.

Düsseldorf, „Grafenberger Höfe“

Im Mai 2008 ist das Büroensemble „Grafenberger

Höfe“ nach Fertigstellung in

das Fondsvermögen übergegangen.

Der Gebäudekomplex befi ndet sich am

etablierten Bürostandort Grafenberg in

der Landeshauptstadt Düsseldorf. Die

Immobilie besteht aus drei Baukörpern

und weist ca. 14.650 qm Bürofl äche

sowie 218 Tiefgaragenstellplätze auf. Die

Flächen sind langfristig an ein namhaftes

Dienstleistungsunternehmen sowie

an einen der weltweit größten Handelskonzerne

vermietet.

Den Haag, Burgemeester

De Monchyplein

Bereits im Juni 2007 wurde der Kaufvertrag

über den Erwerb eines Projektes

am niederländischen Regierungssitz, Den

Haag, geschlossen. Nach Baufertigstellung

ist die Büroimmobilie in das Sondervermögen

übernommen worden.

Österreich, Salzburg-Portfolio,

„Wals Trade Center“

Das Bürogebäude ist innenstadtnah gelegen

und verfügt über eine Nutzfl äche

von rund 7.000 qm. Der Hauptmieter ist

ein niederländisches Forschungsinstitut

mit einer Mietvertragslaufzeit von zehn

Jahren.

Eine Restfl äche im Erdgeschoss mit einem

Mietfl ächenanteil von ca. 500 qm ist

derzeit noch nicht vermietet. Hierüber

gewährt der Verkäufer eine zweijährige

Vermietungsgarantie.

Colombes, „Perspective Défense“

Im Mai 2008 ist die Immobilie „Perspective

Défense“ in das Sondervermögen

AXA Immoselect übergegangen. Die Liegenschaft

befi ndet sich nordwestlich der

französischen Hauptstadt Paris.

Die Büroimmobilie besteht aus zwei Gebäudeteilen,

die über ein Atrium miteinander

verbunden sind. Die Liegenschaft

wurde Ende 2007 fertig gestellt und

verfügt über eine Mietfl äche von ca.

27.000 qm sowie 530 Tiefgaragenstellplätze.


Frankreich, Colombes,

„Perspective Défense“

Das komplette Gebäude ist langfristig an

ein Unternehmen aus der Energiebranche

vermietet.

Arnheim, „Eusebiushof“

Im Juni 2008 ist das bereits in 2007 gesicherte

Investment „Eusebiushof“ in der niederländischen

Provinzhauptstadt Arnheim

nach Abschluss der Bauarbeiten in das

Fondsvermögen übernommen worden.

Die Liegenschaft befi ndet sich in verkehrsgünstiger

Lage, nahe der Innenstadt

von Arnheim. Der Gebäudekomplex

umfasst eine Nutzfl äche von ca.

27.541 qm sowie eine zweigeschos sige

Tiefgarage mit 248 Stellplätzen. Sowohl

der Mietvertrag mit der Gemeinde

(Hauptmieter) als auch die Mietgarantie

über die derzeit unvermieteten Flächen

haben langfristige Laufzeiten.

Im zweiten Geschäftshalbjahr gingen

weitere vier direkt und zwei indirekt gehaltene

Immobilien in das Fondsvermögen

über:

Niederlande, Arnheim, „Eusebiushof“

Großraum Madrid & Barcelona,

Logistikimmobilien

Das im Mai 2008 kaufvertraglich gesicherte

spanische Logistikportfolio, bestehend

aus vier Liegenschaften, ging im

November 2008 in das Fondsvermögen

über. Es handelt sich um Bestandsimmobilien

an etablierten Logistikstandorten

im Großraum Madrid und Barcelona.

Die vier Liegenschaften weisen

im Ganzen eine Mietfl äche von rund

139.000 qm auf.

Luxemburg „K-Point“

Im November 2008 wurde das im Dezember

2006 kaufvertraglich gesicherte

Projekt in Luxemburg-Kirchberg dem

Fondsvermögen zugeschrieben.

Bereits während der Bauphase konnte

die komplette Bürofl äche (ca. 8.200 qm)

an ein internationales Rechtsberatungsunternehmen

über eine Vertragslaufzeit

von neun Jahren vermietet werden. Die

Einzelhandelsfl ächen im Erdgeschoss (ca.

1.040 qm) sind inzwischen größtenteils

vermietet, die Restfl ächen sind durch eine

Mietgarantie des Verkäufers über 15 Monate

wertgesichert.

Düsseldorf, „Grafenberger Höfe“

JAHRESBERICHT

Kirchberg zählt neben der Innenstadt zu

den etabliertesten Bürolagen in Luxemburg.

Der hochwertige Neubau verfügt

über 87 Stellplätze und liegt verkehrsgünstig

in unmittelbarer Nachbarschaft

zu Bürogebäuden international bekannter

Dienstleistungsunternehmen.

Arlöv, „Stora Bernstorp“

Erworben wurde im Dezember 2008

eine Grundstücksgesellschaft, welche die

ersten drei Bauabschnitte (I, II und V) des

im April 2008 kaufvertraglich gesicherten

Retail Parks „Stora Bernstorp“ hält.

Das nordöstlich von Malmö gelegene

Fachmarktzentrum besteht nach seiner

Gesamtrealisierung aus insgesamt fünf

Bauabschnitten und verfügt über eine

Mietfl äche von rund 37.000 qm. Hiervon

wurden in einem ersten Schritt rund

18.500 qm erworben.

Ankermieter dieser Teilfl äche sind ein

internationaler Elektronikkonzern sowie

ein Lebensmittelhändler. Die verbleibenden

Flächen (ca. 1.300 qm) sind durch

eine zweijährige Erstvermietungsgarantie

des Verkäufers gesichert.

13


AXA IMMOSELECT

14

Luxemburg, Kirchberg, „K-Point“

Das erste Investment in Schweden trägt

zur Diversifi kation des Portfolios von AXA

Immoselect sowohl nach Ländern als

auch nach Nutzungsarten (durch Stärkung

des Einzelhandelssegmentes im

Fonds) bei.

Berlin, „Motel One“

Kaufvertraglich gesichert wurde eine

Hotelentwicklung in unmittelbarer Nähe

zum Berliner Hauptbahnhof (dem früheren

Lehrter Bahnhof). Der Standort zeichnet

sich durch seine Verkehrs- und Lagegunst

im Berliner Stadtgebiet aus. Neben

den benachbarten Bundesministerien versprechen

Touristen eine dauer haft gute

Auslastung des Hotels. Das Projekt wird

nach seiner Fertigstellung voraussichtlich

Ende September 2009 über 6.850 qm

Nutzfl äche sowie 22 Autostellplätze verfügen.

Das Hotel wird im stark expansiven

2-Sterne-Bereich betrieben und ist für 25

Jahre plus Option an einen renommierten

Hotelbetreiber vermietet. Der Übergang

von Nutzen und Lasten in das Sondervermögen

erfolgt nach schlüsselfertiger

Erstellung des Baukörpers und Inbetriebnahme

des Hotels.

Rückabwicklung von Kaufvorverträgen

Aufgrund nicht erfüllter Fälligkeitsvoraussetzungen

der Verkäufer wurden die

Kaufvorverträge der Projektentwicklungen

in Salzburg „Postareal“ und San Donato

im Laufe des Fondsgeschäftsjahres

2008/2009 einvernehmlich aufgelöst.

Verkaufstätigkeit

Schweden, Arlöv, „Stora Bernstorp“

Im zurückliegenden Geschäftsjahr wurde

neben den beschriebenen Akquisitionen

eine Bestandsimmobilie in Darmstadt

veräußert. Darüber hinaus konnten die

Verkäufe der Fondsobjekte in Köln und

Mannheim vertraglich gesichert werden.

Die Ausbuchung dieser Immobilien aus

dem Sondervermögen erfolgt voraussichtlich

im Fondsgeschäftsjahr 2009/2010.


Tschechien, Prag, „Oregon House“

Vermietungssituation

Die Vermietungssituation im AXA Immoselect

erweist sich trotz der wirtschaftlichen

Rahmenbedingungen als weiterhin

stabil. Zum Ende des Geschäftsjahres

liegt die Vermietungsquote (Basis: Bruttosollmiete)

bei 95,7 % und somit weit über

dem Marktdurchschnitt. Dies spricht vor

allem für die gute Objekt- und Standortqualität

unseres Portfolios. Auch die lokale

Präsenz der AXA Investment Managers,

die ein schnelles Agieren auf die sich

stetig verändernden Märkte ermöglicht,

leistet einen wesentlichen Beitrag.

In den letzten Monaten konnten im In-

und Ausland zahlreiche Mietverträge neu

abgeschlossen bzw. verlängert werden.

So wurden u. a. ein auslaufender Mietvertrag

über mehr als 2.000 qm in der Liegenschaft

in Hattersheim verlängert sowie

eine Freizeitfl äche von etwa 4.000 qm in

Salzburg übergangslos weiter vermietet.

Im spanischen Getafe (Madrid) ist es uns

gelungen, einen direkten Anschlussvertrag

für eine gekündigte Logistikfl äche

von rund 7.500 qm ab zuschließen. In

unserem Objekt in Prag wurde eine Bü-

Hattersheim, Philipp-Reis-Straße

rofl äche von ca. 1.500 qm langfristig neu

vermietet, während im Warschauer Portfolio

Vertragsverlängerungen und Neuvermietungen

von über 2.500 qm erzielt

werden konnten.

Leerstand besteht nach wie vor im Objekt

Avenue des Communautes in Brüssel. Die

Nachfrage nach qualitativ hochwertigen

Bürofl ächen in der Peripherielage von

Brüssel ist in den letzten Monaten weiterhin

gesunken. Mit unseren Spezialisten

vor Ort haben wir eine neue Vermietungsstrategie

entwickelt, um im nächsten

Geschäftsjahr (2009/2010) Vermietungserfolge

erzielen zu können.

Darüber hinaus ist das Konsumverhalten

in Spanien aufgrund der Wirtschaftskrise

stark rückläufi g und wirkt sich unmittelbar

auf die Einzelhandels- und Freizeitumsätze

aus. Dies bekommen insbesondere

das Shopping-Center in Albacete

und das Freizeit-Center in Manoteras zu

spüren. Leerständen und drohenden

Kündigungen begegnen wir in diesem

Fall durch intensive Mieterkontakte, zeitlich

beschränkte Mietreduktionen und

verstärkte Vermarktungsaktivitäten.

JAHRESBERICHT

15


AXA IMMOSELECT

16

Ausblick und Fazit

Italien, Rom, Via Calabria

Die konjunkturellen Aussichten

für Europa lassen in 2009 und

2010 keine Erholung erwarten.

Abhängig von der wirtschaftlichen

Entwicklung prognostizieren wir jedoch

eine Erholungsphase der europäischen

Immobilienmärkte in 2010 bis 2011 und

den Folgejahren. Im Gegensatz zu 2007

ist das Investmentvolumen im Jahr 2008

über alle Märkte um durchschnittlich 50 %

geringer ausgefallen.

Aktuell stehen Sachwerte als infl ationsgeschützte

Anlageform wieder im Blickpunkt

des Anlegerinteresses. Dies wird

sich in der Zukunft wieder in steigender

Nachfrage nach Immobilien widerspiegeln.

Der AXA Immoselect bietet mit den an

die Infl ationsrate angepassten Miet- und

Pachtvertragsmodalitäten eine stabile Anlage.

Gerade das weiter anhaltende unruhige

Umfeld der Volkswirtschaften bestätigt

die konservative Anlagestrategie des

AXA Immoselect. Neben den sehr guten

Lagen und Gebäudequalitäten stehen

vor allem die Bonität der Mieter als auch

die Mietvertragslaufzeiten und -konditionen

im Vordergrund. Letztendlich lässt

sich seit September 2007, nach den

ersten Auswirkungen der Finanzmarktkrise

auf den Immobilienmarkt, verstärkt

eine Hinwendung zu Qualität feststellen.

Somit trägt die Anlagepolitik des AXA

Immoselect der aktuellen Situation in

vollem Umfang Rechnung: Der anteilige

Ergebnisbeitrag zur Gesamtperformance

stammt maßgeblich aus dem laufenden

Kapitalstrom der Mieterträge.

Die Wertänderungsrendite als Teilkomponente

des Fondsergebnisses wird in

2009 und 2010 noch von der allgemeinen

Konjunkturschwäche und den damit

verbundenen Auswirkungen auf die

Immobilienmärkte beeinfl usst. Wir erwarten

aus heutiger Sicht für die Bewertungen

des Portfolios im Geschäftsjahr

2009/2010 nahezu Stabilität mit

eventuell moderatem Abwertungsbedarf.

Im Rahmen der vorgesehenen Aufhebung

der Rücknahmeaussetzung der

Anteile des AXA Immoselect und der

damit verbundenen Liquiditätsbeschaffung

befassen wir uns eingehend mit der

Finanzierungsoptimierung auf Objektebene.

Diese Maßnahme steht vor dem

Hintergrund, die Wertentwicklung für

unsere langfristigen Bestands investoren

zu sichern.

Darüber hinaus setzen wir die mit dem

Beginn des Geschäftsjahres 2008/2009

defi nierte Veräußerungsstrategie von Einzelobjekten

mit einem Verkehrswert von

bis zu 50 Mio. Euro weiter fort. Im Blickpunkt

stehen Liegenschaften, die ihren

Ergebnisbeitrag für den Fonds geleistet

haben.

Die Entscheidung über den Zeitpunkt der

Aufhebung der Rücknahmeaussetzung

gemäß § 81 InvG wird unter verschiedenen

Parametern getroffen.

Wir arbeiten intensiv an der Analyse des

Anlegerverhaltens und des damit verbundenen

Rückgabepotenzials. Auch das

an der Börse gehandelte Volumen wird

hierbei von uns berücksichtigt, so dass wir

aus heutiger Sicht ein Rücknahmepotenzial

in Höhe von ca. 500 Mio. Euro identifi

ziert haben.

Unser Ziel ist es, die Aussetzung so nachhaltig

und so schnell wie möglich aufzuheben

um einerseits das Vertrauen

unserer Anleger zu bestätigen und andererseits

von den steigenden Renditen

an den europäischen Immobilienmärkten

profi tieren zu können.

Um eventuelle zukünftige Marktverwerfungen

besser abfedern zu können,


Frankreich, Saint Denis, „Innovatis 2“

haben wir im Branchenverband (BVI)

zusammen mit den einzelnen Kapitalanlagegesellschaften

einen Maßnahmenkatalog

zusammengestellt und den zuständigen

Gremien vorgelegt. Die Maßnahmen

verfolgen das Ziel, der zunehmenden

Institutionalisierung von Anlegerentscheidungen

Rechnung zu tragen und entsprechende

Steuerungsmaßnahmen zu

ergreifen, ohne dabei den ursprünglichen

Charakter der Offenen Immobilienfonds

zu verwässern. Sie bieten Privatanlegern

die Möglichkeit, schon mit geringem

Kapitaleinsatz von der Entwicklung der

gewerblichen Immobilienmärkte zu profi

tieren. Wir rechnen jedoch erst in der

kommenden Legislaturperiode mit einer

Umsetzung.

Im Rahmen der Novelle des Investmentgesetzes

kann die Umstellung des Son-

dervermögens erst nach Aufhebung der

Rücknahmeaussetzung erfolgen.

In der Folge der Finanzmarktkrise ist das

Renditeniveau für vergleichbar risikoarme

Anlageformen wie den AXA Immoselect

deutlich gesunken. Der Mangel an Alternativanlagen

führt dazu, dass die Wertentwicklung

unseres Fonds gerade unter

dem Aspekt der Nachsteuerbetrachtung

wieder deutlich an Attraktivität gewonnen

hat. Dies unterstützt unsere Aktivitäten

für eine Aufhebung der Rücknahmeaussetzung

nachhaltig.

Darüber hinaus ist die Verunsicherung

über die Entwicklung der Aktien- und

Rentenmärkte nach wie vor allgegenwärtig.

Dies trägt aus unserer Sicht ebenso

zur Alleinstellung der Anlagekategorie der

Offenen Immobilienfonds bei.

Stephan Heitz Achim Gräfen

Rainer Nonnengässer

JAHRESBERICHT

Um künftig für das Sondervermögen und

die Anleger des AXA Immoselect durch

Erwerb von hoch rentierlichen Objekten

von dem aktuellen Marktumfeld profi tieren

zu können, freuen wir uns, dass Sie

uns weiterhin die Treue halten und bedanken

uns weiterhin für Ihr Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

AXA Investment Managers Deutschland

GmbH

Geschäftsführung

Christoph Mölleken

Gerald W. Springer Achim Stranz

17


AXA IMMOSELECT

18

Bericht der Fondsverwaltung

Geographische Verteilung

Angaben in % der Immobilienverkehrswerte (inklusive Beteiligungen)

Österreich

4,8 %

Luxemburg

5,0 %

Laufzeit der Mietverträge*

Angaben in % der Nettosollmiete

16 %

14 %

12 %

10 %

8 %

6 %

4 %

2 %

0 %

Wirtschaftliche Altersstruktur

Angaben in % der Immobilienverkehrswerte (inklusive Beteiligungen)

60 %

50 %

40 %

30 %

20 %

10 %

0 %

unbefristet

1,8 %

leer

4,4 %

< 5 Jahre

47,1 %

Italien

10,8 %

Spanien

7,3 %

*Basis: Mietvertragslaufzeiten bis zur ersten Sonderkündigungsmöglichkeit

Sonstiges Ausland

3,6 %

Deutschland

19,6 %

Niederlande

13,0 % Frankreich

bis 31.12.

2009

5,2 %

2010

7,3 %

2011

13,2 %

6 < 10 Jahre

16,9 %

Polen

4,5 %

2012

6,3 %

2013

10,2 %

2014

3,3 %

11 < 15 Jahre

9,8 %

2015

6,9 %

31,4 %

2016

8,1 %

2017

13,8 %

16 < 20 Jahre

17,8 %

2018

4,5 %

2019

0,1 %

2020

1,7 %

älter als 20 Jahre

8,4 %

ab 01.01.

2021

13,2 %


Größenklassen der Fondsobjekte

Angaben in % der Immobilienverkehrswerte (inklusive Beteiligungen)

mehr als 200 Mio. EUR

12,4 %

150 < 200

Mio. EUR

5,5 %

100 < 150

Mio. EUR

13,4 %

Übersicht Kredite

50 < 100 Mio. EUR

36,2 %

Übersicht Währungsrisiken

Offene Währungs-

positionen zum

Berichtsstichtag in EUR

bis zu 10 Mio. EUR

1,3 %

10 < 25 Mio. EUR

6,4 %

Kreditvolumen direkt

in EUR

Verhältnis zum

Fondsvermögen

in %

USD 3.532,50 0,10

SEK 0,00 0,00

Andere 0,00 0,00

25 < 50

Mio. EUR

24,8 %

Verhältnis zu den

Verkehrswerten aller

investierten Immobilien

in %

Nutzungsarten der Fondsobjekte

Angaben in % der Nettosollmiete

Industrie 6,0 %

Hotel 5,9 %

Handel/

Gastronomie

13,3 %

Wohnen 0,1 %

Freizeit 1,3 %

Kreditvolumen indirekt

(über Immobilien-

Gesellschaften)

in EUR

Kfz 4,3 %

Sonstiges 0,7 %

Laufzeit der Zinsfestschreibung

unter 1 Jahr

in %

JAHRESBERICHT

Verhältnis zu den

1–5 Jahre

in %

Büro 68,4 %

Verkehrswerten aller

investierten Immobilien

Euro-Kredite Inland 0,00 0,00 0,00 0,00

Euro-Kredite Ausland 316.950.000,00 9,48 80.704.277,92 2,41

Fremdwährungskredite 0,00 0,00 0,00 0,00

Gesamt 316.950.000,00 9,48 80.704.277,92 2,41

Bestand der Währungssicherungsinstrumente (1)

Währung Volumen

(in Tausend)

Kurswert Verkauf

(Euro in Tausend)

in %

andere

in %

Euro-Kredite Inland 0,00 0,00 0,00

Euro-Kredite Ausland 95,35 4,65 0,00

Fremdwährungskredite 0,00 0,00 0,00

Kurswert Stichtag

(Euro in Tausend)

Unrealisiertes Ergebnis

(Euro in Tausend)

Offene Positionen am Stichtag

SEK 460.997 41.494 43.318 – 1.824

Summe offener Positionen 41.494 43.318 – 1.824

Kurswert Kauf

Realisiertes Ergebnis

(Euro in Tausend)

(Euro in Tausend)

Beendete Sicherungsgeschäfte im Berichtszeitraum

SEK 1.773.648 163.942 161.486 2.455

Summe beendete Positionen 163.942 161.486 2.455

(1) Der Einsatz von Währungssicherungsinstrumenten dient der Absicherung des Verkehrswertes von in Fremdwährung geführten Anteilen an einer Immobilien-Gesellschaft

und der Absicherung von Zahlungsströmen aus der Immobilien-Gesellschaft. Die Absicherung erfolgt über Devisentermingeschäfte.

19


AXA IMMOSELECT

20

Übersicht: Renditen, Bewertung, Vermietung

Ergebniskomponenten der Fondsrendite in % (1)

Deutschland Italien Frankreich Niederlande

Österreich Spanien

I. Immobilien

Bruttoertrag 6,7 % 6,0 % 6,3 % 6,4 % 6,2 % 5,7 %

Bewirtschaftungsaufwand – 0,4 % – 0,8 % 0,0 % – 0,3 % – 0,2 % – 0,1 %

Nettoertrag 6,3 % 5,1 % 6,3 % 6,1 % 6,0 % 5,6 %

Wertänderungen – 0,4 % 1,2 % 1,6 % – 0,1 % 0,0 % – 4,8 %

Ausländische Ertragsteuern 0,0 % – 0,8 % – 0,9 % – 0,2 % 0,0 % – 0,5 %

Ausländische latente Steuern 0,0 % – 0,4 % – 0,5 % – 0,2 % 0,0 % – 0,2 %

Ergebnis vor Darlehensaufwand

Ergebnis nach Darlehensaufwand

5,9 % 5,2 % 6,5 % 5,6 % 6,0 % 0,2 %

in Währung 5,9 % 5,2 % 6,7 % 6,9 % 6,0 % – 0,7 %

Währungsänderung 0,0 % 0,1 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

Gesamtergebnis in Fondswährung

II. Liquidität

Liquiditätsrendite

III. Fondsrendite

Ergebnis gesamter Fonds vor Fondskosten

5,9 % 5,3 % 6,7 % 6,9 % 6,0 % – 0,7 %

Ergebnis gesamter Fonds nach Fondskosten (BVI-Methode)

Entwicklung der Renditekennzahlen in % (1)

I. Immobilien

Bruttoertrag

Bewirtschaftungsaufwand

Nettoertrag

Wertänderungen

Ausländische Ertragsteuern

Ausländische latente Steuern

Ergebnis vor Darlehensaufwand

Ergebnis nach Darlehensaufwand in Währung

Währungsänderung

Gesamtergebnis in Fondswährung

II. Liquidität

Liquiditätsrendite

III. Fondsrendite

Ergebnis gesamter Fonds vor Fondskosten

Ergebnis gesamter Fonds nach Fondskosten (BVI-Methode)

Kapitalinformationen (Durchschnittszahlen in TEUR)

Deutschland Italien Frankreich Niederlande Österreich Spanien

Direkt gehaltene Immobilien 401.653 233.506 975.623 420.398 120.051 116.114

Über Beteiligungen gehaltene Immobilien 0 0 0 0 0 0

Immobilien insgesamt 401.653 233.506 975.623 420.398 120.051 116.114

Liquidität 987.223 6 – 49 371 25 – 959

Kreditvolumen 0 0 80.000 228.219 0 18.433

Fondsvolumen (netto) 0 0 0 0 0 0

(1) Die hier veröffentlichten Zahlen wurden exakt berechnet und anschließend auf die 1. Nachkommastelle gerundet, so dass Rundungsdifferenzen auftreten können.


Belgien Direkt investments

gesamt

Beteiligungen

Deutschland

Beteiligungen

Österreich

Beteiligungen

Polen

Beteiligungen

Luxemburg

Sonstige

Beteiligungen

Beteiligungen

gesamt

JAHRESBERICHT

2,2 % 6,2 % 5,1 % 5,9 % 4,6 % 5,5 % 6,7 % 5,6 % 6,1 %

– 1,6 % – 0,3 % – 0,3 % – 0,8 % – 0,9 % – 0,6 % – 0,8 % – 0,6 % – 0,4 %

0,6 % 6,0 % 4,8 % 5,2 % 3,7 % 4,9 % 5,9 % 5,0 % 5,7 %

– 4,3 % 0,4 % – 1,0 % – 0,9 % 2,3 % – 1,1 % – 1,8 % – 0,7 % 0,1 %

0,3 % 0,5 % – 0,1 % 0,0 % 1,2 % – 0,2 % – 0,9 % – 0,1 % – 0,4 %

0,0 % – 0,3 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % – 0,2 %

– 3,5 % 5,5 % 3,7 % 4,2 % 7,2 % 3,6 % 3,3 % 4,2 % 5,2 %

– 4,1 % 5,7 % 3,7 % 4,2 % 10,3 % 3,6 % 3,3 % 4,1 % 5,3 %

0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % – 3,7 % 0,0 % 0,0 % – 0,3 % – 0,1 %

– 4,1 % 5,7 % 3,7 % 4,2 % 6,5 % 3,6 % 3,3 % 3,8 % 5,2 %

Belgien Direkt investments

gesamt

Gesamt

3,3 %

4,5 %

3,8 %

2008/2009 2007/2008 2006/2007 2005/2006

6,1 % 6,3 % 6,5 % 6,3 %

– 0,4 % – 0,6 % – 0,5 % – 0,4 %

5,7 % 5,7 % 6,0 % 5,9 %

0,1 % 1,7 % 2,6 % 1,2 %

– 0,4 % – 0,4 % – 1,0 % – 0,6 %

– 0,2 % – 0,4 % – 0,7 % – 0,4 %

5,2 % 6,6 % 6,9 % 6,1 %

5,3 % 6,8 % 7,5 % 6,8 %

– 0,1 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

5,2 % 6,8 % 7,5 % 6,8 %

3,3 % 3,4 % 3,3 % 2,1 %

4,5 % 5,7 % 5,9 % 5,0 %

3,8 % 5,1 % 5,2 % 4,0 %

Beteiligungen

Deutschland

Beteiligungen

Österreich

Beteiligungen

Polen

Beteiligungen

Luxemburg

Sonstige

Beteiligungen

Beteiligungen

gesamt

44.319 2.311.664 0 0 0 0 0 0 2.311.664

0 0 270.212 34.539 150.426 128.951 274.198 858.325 858.325

44.319 2.311.664 270.212 34.539 150.426 128.951 274.198 858.325 3.169.989

3 986.620 14.766 1.432 3.321 4.213 32.087 55.819 1.042.438

2.935 329.587 0 0 81.640 0 0 81.640 411.227

0 0 0 0 0 0 0 0 3.791.236

Gesamt

21


AXA IMMOSELECT

22

Wertänderungen in TEUR

Deutschland Italien Frankreich Niederlande Österreich Spanien

Gutachterliche Verkehrswerte Portfolio 385.815 233.570 1.016.217 (1) 433.340 123.910 183.860

Gutachterliche Bewertungsmieten Portfolio 23.213 16.152 57.596 26.737 7.470 12.118

Positive Wertänderungen lt. Gutachten 1.400 4.420 17.795 1.170 980 0

Sonstige positive Wertänderungen (2) 0 2.175 320 3.146 31 2.290

Negative Wertänderungen lt. Gutachten – 4.505 – 1.690 – 2.360 – 4.980 – 970 – 7.360

Sonstige negative Wertänderungen (2) 0 – 906 – 4.859 – 1.028 – 43 – 664

Wertänderungen lt. Gutachten insgesamt – 3.105 2.730 15.435 – 3.810 10 – 7.360

Sonstige Wertänderungen insgesamt (2) 0 1.269 – 4.539 2.118 – 12 1.626

(1) Projekt Lille mit Wert nach Bautenstand enthalten (2) inkl. Wertänderungen im Zusammenhang mit Capital Gain Taxes

Vermietungsinformation nach Jahresmietertrag (4)

Deutschland Italien Frankreich Niederlande Österreich Spanien

Büro 42,8 % 61,5 % 90,8 % 78,9 % 17,7 % 0,0 %

Handel/Gastronomie 13,8 % 1,4 % 5,0 % 14,1 % 51,0 % 8,0 %

Hotel 35,8 % 19,9 % 0,0 % 0,0 % 17,5 % 0,0 %

Industrie (Lager, Hallen) 2,0 % 15,6 % 0,4 % 1,1 % 0,4 % 71,6 %

Wohnen 0,4 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,4 % 0,0 %

Freizeit 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 11,8 % 15,0 %

Kfz-Stellplätze 3,6 % 0,0 % 3,5 % 5,1 % 0,8 % 5,4 %

Andere 1,6 % 1,6 % 0,3 % 0,8 % 0,4 % 0,0 %

(4) bezogen auf Nettosollmieten

Vermietungsinformation nach Leerstand (5)

Deutschland Italien Frankreich Niederlande Österreich Spanien

Büro 1,4 % 0,0 % 4,0 % 0,4 % 5,5 % 0,0 %

Handel/Gastronomie 0,0 % 0,0 % 0,0 % 2,6 % 0,0 % 0,0 %

Hotel 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

Industrie (Lager, Hallen) 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 19,1 %

Wohnen 15,4 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

Freizeit 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

KfZ-Stellplätze 1,6 % 0,0 % 3,3 % 1,1 % 7,8 % 0,0 %

Andere 4,8 % 0,0 % 13,4 % 0,8 % 9,4 % 0,0 %

Vermietungsquote 99,1 % 100,0 % 96,1 % 99,2 % 98,9 % 86,6 %

(5) bezogen auf Bruttosollmieten

Laufzeit der Mietverträge (6)

Deutschland Italien Frankreich Niederlande Österreich Spanien

unbefristet 0,6 % 0,0 % 0,0 % 0,1 % 16,7 % 15,0 %

leer 1,0 % 0,0 % 3,4 % 0,7 % 1,1 % 14,1 %

2009 3,3 % 24,2 % 3,7 % 0,0 % 1,5 % 12,6 %

2010 0,8 % 17,1 % 1,3 % 9,9 % 11,2 % 14,8 %

2011 5,6 % 0,4 % 24,8 % 0,7 % 26,1 % 17,8 %

2012 8,1 % 25,6 % 0,9 % 2,6 % 8,3 % 7,5 %

2013 2,1 % 12,8 % 11,1 % 18,7 % 4,4 % 2,1 %

2014 2,4 % 0,0 % 9,0 % 0,4 % 4,0 % 0,0 %

2015 5,2 % 19,9 % 0,0 % 28,4 % 1,5 % 2,7 %

2016 6,5 % 0,0 % 17,5 % 12,7 % 3,4 % 0,0 %

2017 18,0 % 0,0 % 28,3 % 7,8 % 0,0 % 0,0 %

2018 11,8 % 0,0 % 0,0 % 17,6 % 3,9 % 0,0 %

2019 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

2020 7,5 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

2021+ 27,1 % 0,0 % 0,0 % 0,4 % 17,9 % 13,4 %

(6) Basis: Mietvertragslaufzeiten bis zur ersten Sonderkündigungsmöglichkeit, bezogen auf Nettosollmieten


Belgien Direkt investments

gesamt

Beteiligungen

Deutschland

Beteiligungen

Österreich

Beteiligungen

Polen

Beteiligungen

Luxemburg

Sonstige

Beteiligungen

Beteiligungen

gesamt

JAHRESBERICHT

42.960 2.418.322 (3) 268.997 34.416 150.954 166.010 294.154 914.531 3.332.853

3.324 146.609 14.085 1.965 9.057 9.548 17.118 51.774 198.383

190 25.955 0 20 4.969 0 1.940 6.929 32.884

0 7.961 0 0 0 0 431 431 8.392

– 2.090 – 23.955 – 2.781 – 340 – 1.534 – 550 – 7.287 – 12.492 – 36.447

0 – 7.499 0 0 0 – 891 0 – 891 – 8.390

– 1.900 2.000 – 2.781 – 320 3.435 – 550 – 5.347 – 5.563 – 3.563

0 462 0 0 0 – 891 431 – 460 2

(3) Ohne Aktivierung einer Modernisierungsmaßnahme in Issy-les-Moulineaux.

Belgien Direkt investments

gesamt

Beteiligungen

Deutschland

Beteiligungen

Österreich

Beteiligungen

Polen

Beteiligungen

Luxemburg

Sonstige

Beteiligungen

Beteiligungen

gesamt

98,5 % 67,7 % 95,2 % 15,1 % 85,8 % 78,9 % 47,1 % 70,3 % 68,4 %

0,0 % 10,2 % 0,0 % 84,8 % 3,3 % 2,4 % 47,9 % 21,6 % 13,3 %

0,0 % 8,2 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 5,9 %

0,0 % 7,9 % 0,1 % 0,0 % 1,2 % 2,6 % 0,7 % 0,9 % 6,0 %

0,0 % 0,1 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,1 %

0,0 % 1,8 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 1,3 %

1,0 % 3,4 % 4,3 % 0,0 % 8,0 % 14,7 % 4,1 % 6,5 % 4,3 %

0,5 % 0,7 % 0,4 % 0,1 % 1,7 % 1,4 % 0,2 % 0,7 % 0,7 %

Belgien Direkt investments

gesamt

Beteiligungen

Deutschland

Beteiligungen

Österreich

Beteiligungen

Polen

Beteiligungen

Luxemburg

Sonstige

Beteiligungen

Beteiligungen

gesamt

92,5 % 5,7 % 0,0 % 0,0 % 7,1 % 0,0 % 2,7 % 1,8 % 4,5 %

0,0 % 0,6 % 0,0 % 0,0 % 8,9 % 0,0 % 2,5 % 2,2 % 1,3 %

0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

0,0 % 15,7 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 15,7 %

0,0 % 11,6 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 11,6 %

0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 %

80,1 % 2,6 % 0,0 % 0,0 % 13,0 % 0,0 % 0,0 % 2,7 % 2,6 %

92,1 % 5,9 % 5,4 % 0,0 % 16,0 % 0,0 % 7,2 % 6,6 % 6,1 %

7,7 % 94,7 % 100,0 % 100,0 % 92,1 % 100,0 % 97,5 % 98,0 % 95,7 %

Belgien Direkt investments

gesamt

Beteiligungen

Deutschland

Beteiligungen

Österreich

Beteiligungen

Polen

Beteiligungen

Luxemburg

Sonstige

Beteiligungen

Beteiligungen

gesamt

0,0 % 2,2 % 0,0 % 22,0 % 0,4 % 0,0 % 0,0 % 0,9 % 1,8 %

92,3 % 5,3 % 0,0 % 0,0 % 7,9 % 0,0 % 2,4 % 2,2 % 4,4 %

0,0 % 5,3 % 2,0 % 3,4 % 18,5 % 0,0 % 3,5 % 5,0 % 5,2 %

0,0 % 5,7 % 0,0 % 3,5 % 25,1 % 4,7 % 17,8 % 11,6 % 7,3 %

0,0 % 14,0 % 0,0 % 23,0 % 21,5 % 11,6 % 11,6 % 10,6 % 13,2 %

7,7 % 5,6 % 12,8 % 39,8 % 12,1 % 0,0 % 3,8 % 8,2 % 6,3 %

0,0 % 9,9 % 0,0 % 0,0 % 11,6 % 41,7 % 5,0 % 10,8 % 10,2 %

0,0 % 4,4 % 0,0 % 0,0 % 2,5 % 0,0 % 0,2 % 0,5 % 3,3 %

0,0 % 8,1 % 11,5 % 8,3 % 0,0 % 0,0 % 1,9 % 4,0 % 6,9 %

0,0 % 10,8 % 0,0 % 0,0 % 0,3 % 0,0 % 2,0 % 0,8 % 8,1 %

0,0 % 16,0 % 0,1 % 0,0 % 0,1 % 42,0 % 2,0 % 8,0 % 13,8 %

0,0 % 5,3 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 7,0 % 2,6 % 4,5 %

0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,1 %

0,0 % 1,2 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 8,4 % 3,1 % 1,7 %

0,0 % 6,2 % 73,6 % 0,0 % 0,0 % 0,0 % 34,4 % 31,7 % 13,2 %

Gesamt

Gesamt

Gesamt

Gesamt

23


AXA IMMOSELECT

24

Entwicklung des Fonds: Mehrjahresübersicht

30.04.2007

TEUR

Entwicklung des Fondsvermögens: 01.05.2008 – 30.04.2009

30.04.2008

TEUR

30.04.2009

Immobilien 1.440.305,1 1.907.440,7 2.419.672,5

Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 379.824,2 665.064,5 691.226,7

Bankguthaben 908.986,0 1.318.905,5 759.973,2

Sonstige Vermögensgegenstände 145.600,0 321.955,0 333.522,5

Verbindlichkeiten / Rückstellungen – 356.184,8 – 396.606,9 – 492.357,0

Fondsvermögen 2.518.530,5 3.816.758,8 3.712.037,9

Anteilumlauf (Stück) 43.741.155 64.828.283 62.659.448

Anteilwert (EUR) 57,58 58,87 59,24

Ausschüttung je Anteil (EUR) (1) 1,60 1,80 1,85

Tag der Ausschüttung 26. Juli 2007 24. Juli 2008 24. Juli 2009

(1) zahlbar nach Ablauf des Geschäftsjahres

TEUR

TEUR TEUR TEUR

Fondsvermögen zu Beginn des Geschäftsjahres (01.05.2008) 3.816.759

Ausschüttung für das Vorjahr (1) – 121.242

Mittelzufl üsse aus Anteilausgaben 1.029.583

Mittelabfl üsse aus Anteilrücknahmen – 1.154.423

Mittelzufl uss (netto) (2) – 124.840

Ertragsausgleich (3) 4.868

Ordentlicher Nettoertrag (4) Realisierte Gewinne

abzügl. nicht realisierter Wertveränderungen der Vorjahre

128.798

bei Immobilien (5) 898 1.082 – 183

– davon in Fremdwährung TEUR 0,0

Realisierte Verluste

abzügl. nicht realisierter Wertveränderungen der Vorjahre

bei Liquiditätsanlagen

– 2.646 – 2.924 278

(6)

– davon in Fremdwährung TEUR 0,0

Wertveränderung der nicht realisierten Gewinne

bei Immobilien (7) 25.361 39.967

– davon in Fremdwährung TEUR 0,0

bei Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften (8) 14.606

– davon in Fremdwährung TEUR 0,0

Wertveränderung der nicht realisierten Verluste – 30.700

bei Immobilien (9) – 19.512

– davon in Fremdwährung TEUR 0,0

bei Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften (10) – davon in Fremdwährung TEUR – 1.273,7

– 11.188

Währungskursveränderungen (11) – 1.665

Fondsvermögen zum 30.04.2009 3.712.038

Erläuterung zur Entwicklung des Fondsvermögens

Die Entwicklung des Fondsvermögens zeigt auf, welche Geschäftsvorfälle während des Berichtszeitraums zu dem neuen, in der Vermögensaufstellung des Fonds ausgewiesenen

Vermögen geführt haben. Es handelt sich also um die Aufgliederung der Differenz zwischen dem Vermögen zu Beginn des Geschäftsjahres und am Ende des Geschäftsjahres.

(1) Es handelt sich um die Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2007/2008.

(2) Die Mittelzufl üsse aus Anteilausgaben und die Mittelabfl üsse aus Anteilrücknahmen ergeben sich aus dem jeweiligen Rücknahmepreis multipliziert mit der Anzahl der verkauften bzw.

der zurückgenommenen Anteile. In dem Rücknahmepreis sind die Erträge pro Anteil enthalten, die als Ertragsausgleich bezeichnet werden.

(3) Die Mittelzufl üsse und -abfl üsse werden um den Ertragsausgleich gekürzt und damit auf die Vermögensänderungen reduziert.

(4) Die Zusammensetzung des ordentlichen Nettoertrages ist aus der Ertrags- und Aufwandsrechnung ersichtlich.

(5) Die realisierten Gewinne aus Immobilien ergeben sich aus der Differenz des Verkaufserlöses und steuerlichen Buchwerten. Die nicht realisierten Wertveränderungen der Vorjahre

ergeben sich aus der Differenz zwischen den Verkehrswerten des Vorjahres und den fortgeschriebenen Anschaffungskosten des Vorjahres.

(6) Die realisierten Verluste aus Liquiditätsanlagen ergeben sich aus der Differenz des Ankaufswertes und den Kursen bei Verkauf. Die nicht realisierten Wertveränderungen der Vorjahre

beinhalten die Kurswertveränderungen der gehaltenen Anteile.

(7) Die Wertveränderungen der nicht realisierten Gewinne ergeben sich bei den Immobilien aus den Wertfortschreibungen der Verkehrswerte und der Veränderung der Anschaffungskosten

im Berichtszeitraum. Für ausländische Immobilien in Staaten, in denen im Falle der Veräußerung eine Besteuerung des Veräußerungsgewinns im Ausland erfolgt, sind die

insgesamt nicht realisierten Gewinne um eine Risikovorsorge in Höhe von TEUR 28.082,0 für Steuerlasten auf zukünftige Gewinne aus der Veräußerung dieser Immobilien gekürzt.

Es wurden 50 % der potenziellen Steuern ohne Abzinsung zurückgestellt.

(8) Die Wertveränderungen der nicht realisierten Gewinne ergeben sich bei den Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften aus den Wertfortschreibungen der Beteiligungswerte und der

Veränderung der Anschaffungskosten im Berichtszeitraum.

(9) Die Wertveränderungen der nicht realisierten Verluste ergeben sich bei den Immobilien aus den Wertfortschreibungen der Verkehrswerte und der Veränderung der Anschaffungskosten

im Berichtszeitraum.

(10) Die Wertveränderungen der nicht realisierten Verluste ergeben sich bei den Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften aus den Wertfortschreibungen der Beteiligungswerte und

der Veränderung der Anschaffungskosten im Berichtszeitraum.

(11) In den Währungskursveränderungen ist die Differenz der Bewertung der Vermögensgegenstände in Fremdwährung zwischen dem Kurs zu Beginn und – ohne das Ergebnis der

Wertfortschreibungen – dem Kurs am Ende der Berichtsperiode angegeben. Das Ergebnis der Wertfortschreibungen ist bereits in der Nettoveränderung nicht realisierter Gewinne/

Verluste bei Immobilien bzw. Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften enthalten. Bei im Berichtsjahr erworbenen Vermögensanlagen ist die Differenz aus der Bewertung mit dem Kurs

zum Zeitpunkt der Aktivierung und dem Kurs zum Ende der Berichtsperiode angegeben. Die Währungskursveränderungen umfassen auch Bewertungen aus Devisentermin geschäften.


Vermögensaufstellung zum 30.04.2009 in EUR

JAHRESBERICHT

Anteil am

Fondsvermögen

I. Immobilien (siehe Seiten 29–31)

1. Geschäftsgrundstücke 2.382.745.000,00

– davon in Fremdwährung 0,00

2. im Zustand der Bebauung 36.927.450,00

– davon in Fremdwährung 0,00

2.419.672.450,00 65,2 %

II. Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften

1. Mehrheitsbeteiligungen

– davon in Fremdwährung 18.685.652,01

621.008.363,89 16,7 %

2. Minderheitsbeteiligungen 70.218.303,17 1,9 %

– davon in Fremdwährung 0,00

691.226.667,06

III. Liquiditätsanlagen

1. Bankguthaben innerhalb eines Jahres fällig 759.973.179,22

759.973.179,22 20,5 %

IV. Sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen aus der Immobilienbewirtschaftung 32.631.293,80

– davon in Fremdwährung 0,00

2. Forderungen an Immobilien-Gesellschaften

– davon in Fremdwährung 18.879.213,42

172.958.511,62

3. Zinsansprüche 2.683.722,61

– davon in Fremdwährung 100.689,14

4. andere Vermögensgegenstände

– davon in Fremdwährung 3.850.556,02

125.248.949,08

333.522.477,11 9,0 %

Summe der Vermögenswerte

V. Verbindlichkeiten aus

4.204.394.773,39 113,3 %

1. Krediten 316.950.000,00

– davon in Fremdwährung 0,00

2. Immobilienbewirtschaftung 43.366.270,12

– davon in Fremdwährung 0,00

3. andere Gründe 73.167.297,13

– davon in Fremdwährung 387,15

433.483.567,25 11,7 %

VI. Rückstellungen 58.873.429,53

– davon in Fremdwährung 42.115,94

58.873.429,53 1,6 %

Summe der Verbindlichkeiten und Rückstellungen 492.356.996,78 13,3 %

VII. Fondsvermögen 3.712.037.776,61 100,0 %

Summe umlaufende Anteile (Stücke) 62.659.448

Anteilwert 59,24

25


AXA IMMOSELECT

26

Düsseldorf, „Feldmühle“

Erläuterung zur Vermögensaufstellung

AXA Immoselect

zum 30.04.2009

Immobilien

Im Berichtszeitraum 01.05.2008 bis

30.04.2009 erhöhte sich das Immobilienvermögen

um TEUR 512.231,8 auf TEUR

2.419.672,5. Die Veränderung resultiert

im Wesentlichen aus dem Erwerb (Übergang

Nutzen und Lasten) von elf Immobilien

(davon 10 Immobilien im Ausland)

und der Veräußerung einer Immobilie in

Deutschland sowie der Anpassung der

Verkehrswerte.

Zum Stichtag ist der AXA Immoselect

mit 49 Immobilien und einer Immobilie

im Ausland im Zustand der Bebauung

investiert. Das im Ausland bestehende

Immobilienvermögen beträgt damit TEUR

1.996.930,0. Der Wert der Immobilie

im Zustand der Bebauung beträgt TEUR

36.927,5. Der Auslandsanteil beläuft sich

auf 84,06%. Die Immobilien sind mit

den von Sachverständigen ermittelten

Verkehrswerten in das Fondsvermögen

eingestellt. Informationen zur Zusammensetzung

des Immobilienvermögens und

weitere Angaben zu den Grundstücken

können dem Immobilienverzeichnis entnommen

werden.

Beteiligungen

Der Wert der Mehrheitsbeteiligungen an

Immobilien-Gesellschaften setzt sich zum

Stichtag wie folgt zusammen: La Scaglia

S.r.l. TEUR 21.594,7, PDM A-Parco dé

Medici TEUR 97.087,1, S.A.R.L. Argiroc

TEUR 20.233,8, Astroceres Inversiones

2005, S.L. TEUR 28.681,6, AXA Immoselect

Hauptverwaltungsgebäude GmbH

& Co. KG Objekt Düsseldorf Uerdinger

Straße KG TEUR 134.301,4, Harbor

Phase Zero Verwaltungs GmbH TEUR

42.882,6, Feldmühleplatz 1 GmbH & Co.

KG TEUR 104.956,1, Airport Businesspoint

Baulandentwicklungs GmbH &

Co. KG TEUR 16.957,0, Baulandentwicklung

Gdst 1682/5 GmbH & Co. KG

TEUR 4.790,2, Baulandentwicklung Gdst

1682/6 GmbH & Co. KG TEUR 14.124,5,

AXA Immoselect Luxemburg 1 Strassen

S.A. TEUR 53.214,4, AXA Real Estate

Prague I s.r.o. TEUR 26.155,2 und der

neu erworbenen Immobilien-Gesellschaften

AXA Immo select Luxemburg 2 Sibelius

S.A. TEUR 37.344,0 und IS Stora Bernstorp

A + AB TEUR 18.685,7.

Die Werte der Minderheitsbeteiligun -

gen (49,0 %) an Immobilien-Gesellschaften

betrugen zum Stichtag: Europolis

Sienna Center Sp.z.o.o. TEUR 14.715,6,

Europolis Bitwy Warszawskiej Sp.z.o.o.

TEUR 15.271,6, Warsaw Towers Sp.z.o.o.

TEUR 23.521,3, Europolis Saski Point

Sp.z.o.o. TEUR 5.476,1 und Europolis

Saski Crescent Sp.z.o.o. TEUR 11.233,7.

Liquiditätsanlagen

Die Liquidität ist vornehmlich in Termingelder

mit einer Laufzeit von bis zu einem

Monat angelegt. Die Bankguthaben

decken die gesetzlich vorgeschriebene

Mindestliquidität (TEUR 185.601,9).

Die vorhandenen liquiden Mittel sind,

sofern sie die investmentrechtlich vorgeschriebene

Mindestliquidität übersteigen,

für folgende zwecksgebundene Positionen

vorgesehen: laufende Mittel zur

Sicherstellung einer ordnungsgemäßen

Bewirtschaftung (TEUR 26.689,4), Mittel,

die für die nächste Ausschüttung vorgesehen

sind (TEUR 115.920,0) sowie

fällig werdende Verbindlichkeiten aus

rechtswirksam geschlossenen Grundstückskaufverträgen/Darlehensverträgen

(TEUR 329.451,5).

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus der Grundstücksbewirtschaftung

beinhalten Mietforderungen

in Höhe von TEUR 2.650,4 und

noch nicht abgerechnete Betriebskosten

in Höhe von TEUR 22.828,3. Dem stehen


Frankreich, Charenton le Pont,

avenue de la Liberté

Umlagenvorauszahlungen der Mieter

gegenüber, die in der Position Verbindlichkeiten

aus der Grundstücksbewirtschaftung

erfasst sind. Weiterhin werden

Forderungen gegenüber der Hausverwaltung

in Höhe von TEUR 7.152,6 ausgewiesen.

Die Forderungen an Immobilien-Gesellschaften

betreffen sieben Darlehen

mit einer Höhe von insgesamt TEUR

166.052,3, die die Kapitalanlagegesellschaft

für Rechnung des Sondervermögens

an die Immobilien-Gesellschaften La

Scaglia S.r.l., S.A.R.L. Agiroc, Astroceres

Inversiones 2005 S.L., AXA Real Estate

Prague I s.r.o. , AXA Immoselect Luxemburg

1 Strassen S.A., AXA Immoselect

Luxemburg 2 Sibelius S.A. und IS Stora

Bernstorp A AB vergeben hat. Des Weiteren

resultieren Forderungen aus einer

Kapitalrückführung von zwei polnischen

Immobilien-Gesellschaften (TEUR

1.577,1), sowie aus der Ausschüttung

der Erträge einer deutschen Immobilien-

Gesellschaft (TEUR 4.550,0) und der drei

österreichischen Immobilien-Gesellschaften

(TEUR 779,1).

Die Zinsansprüche ergeben sich aus der

Abgrenzung von Zinserträgen aus Termingeldanlagen

(TEUR 150,7) und Zins-

Rosenheim, Prinzregentenstraße

forderungen aus Gesellschafterdarlehen

(TEUR 2.533,0).

Die Position „Andere Vermögensgegenstände“

besteht im Wesentlichen aus Forderungen

aus Immobilienerwerb (TEUR

55.540,9) sowie Erstattungsansprüchen

gegenüber den Finanzämtern Deutschland

(TEUR 910,8), Niederlande (TEUR

3.222,9), Italien (TEUR 19.251,3), Österreich

(TEUR 42,2), Belgien (TEUR 153,4),

Frankreich (TEUR 16.387,1), Spanien

(TEUR 21.154,1) und Polen (TEUR 1,7).

Darüber hinaus werden Forderungen

aus Versicherungsschäden in Höhe von

TEUR 7.250,6 ausgewiesen und Forderungen

gegenüber Verkäufern aus

der Abwicklung von Immobilienankäufen

(TEUR 1.063,7).

Verbindlichkeiten

Die nicht grundpfandrechtlich gesicherten

Kredite (TEUR 141.200,0) wurden zur

teilweisen Kaufpreisfi nanzierung der niederländischen

Immobilien in Amsterdam,

Karperstraat 8+10, Johan Huizingalaan

400, Rotterdam, Hofplein 20 und der

Immobilien in Frankreich, Dijon, 51-57

rue de la Liberté, Paris, rue Lafayette, Boulogne-Billancourt,

Quai du Point du Jour,

aufgenommen. Die grundpfandrechtlich

gesicherten Kredite (TEUR 175.750,0)

JAHRESBERICHT

betreffen die Objekte Rijswijk, Chelsea

Building, Dronten, Shopping Centre

Suydersee, Amersfoort, Van Asch van

Wijkstraat 25, Den Haag, Burgemeester

De Monchyplein und Arnheim, Eusebiusbuitensingel.

Die Verbindlichkeiten aus der Grundstücksbewirtschaftung

beinhalten die

Umlagenvorauszahlungen der Mieter

in Höhe von TEUR 22.392,1 und Mietvorauszahlungen

in Höhe von TEUR

15.759,3. Des Weiteren werden die Verbindlichkeiten

aus der Immobilienverwaltung

in Höhe von TEUR 871,6 und Mieterkautionen

in Höhe von TEUR 4.343,2

ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten aus anderen Gründen

resultieren im Wesentlichen aus

der Zahlung des Kaufpreises durch den

Käufer vor Fälligkeit von Übergang Nutzen

und Lasten (TEUR 29.580,9), Fondsverwaltungsgebühren

(TEUR 2.537,1),

Depotbankgebühren (TEUR 77,3), Verbindlichkeiten

gegenüber den Finanzverwaltungen

Inland und Ausland (TEUR

37.942,7) und abgegrenzten Zinsen für

die aufgenommenen Darlehen (TEUR

663,8). Des Weiteren beinhalten sie

eine Verbindlichkeit aus Devisentermingeschäften

zur Absicherung gegen Wäh-

27


AXA IMMOSELECT

28

Dresden, Hotel Maritim

rungsrisiken in Höhe von TEUR 1.824,4

und Währungskorrekturposten (TEUR

541,0).

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden hauptsächlich

für Erwerbsnebenkosten (TEUR 5.279,2),

für Instandhaltungsaufwendungen (TEUR

123,0), Prüfungskosten (TEUR 48,0),

Schadensfall Oleggio (TEUR 13.963,0),

für Verpfl ichtungen aus Immobilienverkäufen

(TEUR 22,4) und für Finanzierungskosten

(TEUR 1.058,0) gebildet.

Des Weiteren wurden Rückstellungen für

Ertragsteuern der ausländischen Objekte

(TEUR 10.297,8) und Rückstellungen als

Risikovorsorge für zukünftige Steuern auf

Gewinne aus der Veräußerung von Auslandsimmobilien

(Capital Gains) in Höhe

von TEUR 28.082,0 ausgewiesen. Es

werden bis zu 50 % der latenten Gewinnsteuern

ohne Abzinsung zurückgestellt.

Fondsvermögen

Zum Stichtag 30.04.2009 beträgt das

Fondsvermögen TEUR 3.712.037,8. Während

des Berichtszeitraums 01.05.2008

bis 30.04.2009 wurden 17.549.985 Anteile

ausgegeben und 19.718.820 An teile

zurückgenommen. Bei einem Anteilumlauf

von 62.659.448 Anteilen ergibt

sich ein Anteilwert von EUR 59,24.


Immobilienverzeichnis zum 30.04.2009

JAHRESBERICHT

Nutzfl äche

Lage des Grundstückes Art des

Grundstückes

(1)

Art der Nutzung (2) Erwerbs- Bau-/ Grundstücks- Gewerbe Wohnen AusstatdatumUmbau-

größe qm qm tungsjahr

qm

merkmale (3)

I. Direkt gehaltene Immobilien in Ländern mit Euro-Währung

Deutschland

61348 Bad Homburg

G H

E/G 12/2003 1990 5.193 18.408 0 PA/teilw.K

Kaiser-Friedrich-Promenade 69

100 %

01067 Dresden

G H

E/G 12/2004 1913/14/ 5.852 25.916 0 PA/LA/K

Devrienstraße 10,12,

Kleine Packhofstraße 17

100 %

2006

40235 Düsseldorf

G B

E/G 05/2008 2008 6.378 14.720

Grafenberger Allee 337 a-c

93 %

(10) 0 PA/K

40212 Düsseldorf

G B

L P S 07/2002 1961/89 187 1.066 0 PA/teilw.K

Königsallee 12

29 %

60 %

20459 Hamburg

G H

S E/G 11/2007 1993/1997 3.779 13.358 0 PA/teilw. K

Schaarsteinweg 4 / Pasmannstraße 1-3

74 %

65795 Hattersheim

G B

S E/G 12/2005 2003 8.620 10.412 0 PA

Philipp-Reis-Straße 2

89 %

50672 Köln

G L

S 12/2004 1968/2004 840 1.507 559 PA/teilw.K

Ehrenstraße 14-16

87 %

68161 Mannheim

G B L P S 08/2006 1951/91/ 1.393 4.504 231 PA/teilw.K

O7, 11-12

86 %

2006

80687 München

G B

L S E/G 08/2007 2007 5.353 24.775 0 PA/LA

Landsberger Straße 294

83 %

80538 München

G B

S E/G 03/2005 1957/2001 2.959 8.727 198 PA/LA/K

Prinzregentenstraße 56

91 %

83022 Rosenheim

G L

S 02/2005 2000 893 2.861 0 PA/LA/K

Münchener Straße 2 /

Prinzregentenstraße 1

Niederlande

97 %

3811 LP Amersfoort

G B

S E/G 03/2007 1995/2005 11.820 31.974 0 PA/K

Van Asch van Wijkstraat 55

97 %

1066 JS Amsterdam

G

Johan Huizingalaan 400

(4) B

S E/G 06/2003 1991 8.656 12.259 0 PA

89 %

1075 KZ, LB Amsterdam

G

Karperstraat 8+10, Karperweg 25, 27+33

(4) B

E/G 03/2003 2003 5.585 8.882 0 PA/K

100 %

6828 HZ Arnheim

G

Eusebiusbuitensingel / Westervoortsedijk

(4) B

S E/G 06/2008 2008 31.212 27.541 0 PA/K

94 %

2585 DB Den Haag

G

Burgemeester De Monchyplein

(4) B

S E/G 04/2008 2008 3.551 6.961

84 %

(12) 0 PA

8254 KA Dronten

G L

09/2006 2006 13.230 13.946 0

Suydersee

100 %

2289 DE Rijswijk

G B

E/G 01/2006 2005 3.366 8.479 0 PA/K

Laan van Hoornwijck /

Laan van Zuidhoorn 70

88 %

3032 AC Rotterdam

G

Hofplein 20

(4) B

S E/G 01/2007 1974 3.577 18.637 0 PA/LA/K

Italien

79 %

20147 Mailand

G B

E/G 12/2005 1981–85 4.820 6.774 0 PA/K

Via Nizzoli 6/8

100 %

20144 Mailand

G H L S E/G 12/2007 ca.1900/

(11) 26.365 0 PA

Via Tortona 35

87 %

2004/05

28047 Oleggio

G S E/G 08/2003 2003 60.040

Via Canapi

100 %

(8) 39.492 0 PA

00187 Rom

G B

E/G 07/2004 1900/50/ 2.500

Via Calabria 46, 48, 54 / Via Belisario 15

100 %

53/96

(5) 12.531 0 PA/K

00148 Rom

G B

E/G 12/2003 1978/2003 17.000 19.878 0 PA/K

Via Cesare Giulio Viola 34, 36, 48

Österreich

100 %

5162 Obertrum am See

G L

S 12/2007 2005/07 17.405 6.216 0 LA/teilw. K

Gewerbestraße 6-14 / Jakobistraße 9-15

88 %

5020 Salzburg

G B H L P S E/G 12/2007 2003 8.604 5.947 0 PA/teilw. K

Carl-Zuckmayer-Straße 1

37 % 45 %

5020 Salzburg

G B S E/G 05/2008 1984/2006 10.682 3.899 208

Münchner Bundesstraße 114

89 %

5020 Salzburg

G H

S E/G 05/2008 2007 7.558 4.370 0

Münchner Bundesstraße 114, 114a, 114b

47 %

53 %

5073 Wals

G S

12/2007 2005 1.303 1.599 235 PA/LA

Franz-Brötzner-Straße 9

100 %

5073 Wals

G B H L

S E/G 05/2008 2008 12.339 15.255 0 PA/LA

Franz-Brötzner-Straße 11, 11a, 11b,

13, 13a, 15

59 %

5073 Wals

G B

L E/G 12/2007 2006 2.670 1.745 0 PA

Franz-Brötzner-Straße 12

83 %

5073 Wals

G B H L

S E/G 12/2007 2001 15.512 14.273 0 PA

Josef-Lindner-Straße 2-8

54 %

1190 Wien

G B

L S E/G 08/2003 1900/50/01 1.061 2.843 72 PA

Billrothstraße 4

87 %

(1) G = Geschäftsgrundstück, W/G = Gemischt genutztes

Grundstück, i. B. = im Bau befi ndlich

(2) B = Büros, L = Läden, H = Hotel, P = Praxen,

S = Sonstige, E/G = Einstellplätze/Garagen. Bei Objekten

im Umbau erfolgt die endgültige Zuordnung zu „Art der

Nutzung“ nach Fertigstellung/Vermietung.

(3) K = Klimaanlage, LA = Lastenaufzug, PA = Personen aufzug

(4) Erbbaurecht nach niederländischem Gesetz

(5) Angabe lt. Gemeinde Rom

(6) Kein Realgrundstück / Miteigentum an Volumeneigentum

(7) Keine genauen Angaben / 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts

(8) Bewertungsrelevante Fläche

(9) Grundstück wurde neu vermessen

(10) Änderung nach Umbau

(11) Keine Angabe im Gutachten

(12) Flächen nach Fertigstellung

(13) Erbbaurecht

29


AXA IMMOSELECT

30

Immobilienverzeichnis zum 30.04.2009

Lage des Grundstückes Art des

Grundstückes

(1)

Belgien

1050 Brüssel

avenue de la Couronne 159-165

1200 Brüssel

avenue des Communautes 110 /

rue de Bretagne 22

Frankreich

92100 Boulogne-Billancourt

1 & 3 rue des peupliers / 12 rue du Fief,

40 & 42 quai du Point du Jour,

2 to 8 boulevard de la Republique

92100 Boulogne-Billancourt

rue de Silly 159

94220 Charenton le Pont

5 avenue de la Liberte

92700 Colombes

1-9, rue du Débarcadère

21000 Dijon

rue de la Liberte 92-104 / rue des Godrans

92130 Issy les Moulineaux

16-18 et 20, rue Rouget de Iísle

59800 Lille

rue Chaude Rivière / avenue Willy Brandt

75008 Paris

24, rue Cambacérés

75009 Paris

rue Lafayette 61

93210 Saint Denis

1, rue Luigi Cherubini

Spanien

28806 Alcalá de Henares (Madrid)

„Alcalá Garena“, Rotonda de René Descartes

19200 Azuqueca de Henares (Guadalajara)

„Miralcampo“, Avenida del Acero 10-12

08820 El Prat de Llobregat

„Mas Blau II“, Avenida de las Garrigas 33

28906 Getafe (Madrid)

„Getafe”, Centro Logístico de

Abastecimiento, Calle Zujar No. 1

28050 Madrid

Avenida de Manoteras 40

G B

95 %

G B

100 %

G B

100 %

Art der Nutzung (2) Erwerbs-

datum

Bau-/

Umbaujahr

Grundstücks-

größe

qm

Nutzfl äche

Gewerbe Wohnen Ausstat-

qm qm tungsmerkmale

(3)

S E/G 11/2003 1930/60/70/

2001–03

3.495 5.670 0 PA

E/G 03/2004 2004 4.194 (9) 14.361 0 PA/K/LA

S E/G 01/2005 1992/2002 2.405 15.481 0 PA

G B

90 %

E/G 04/2004 1992 (6) 4.796 0 PA/K

G B

100 %

E/G 09/2005 2005 20.396 46.478 0 PA/K

G B

88 %

L S E/G 05/2008 2007 6.604 26.911 0 PA/teilw. K

G L

100 %

07/2005 (7) 1.637 3.904 0 K

G B

87 %

L E/G 12/2005 1991 4.110 15.301 0 PA/LA/K

i.B. 12/2007 3.525

G B

100 %

G B

92 %

G B

83 %

G S

100 %

G S

100 %

G S

100 %

G S

100 %

G L

28 %

E/G 07/2006 1993 820 2.813 0 PA/K

L S E/G 12/2004 1973/96 4.004 16.961 0 PA/LA/K

L S E/G 03/2008 2003 7.578 19.442 0 PA/K

S

53 %

11/2008 2001 94.200 51.496 0

11/2008 2001 59.780 36.990 0 K

11/2008 2000 28.400 17.100 0 K

11/2008 1995 43.120 33.066 0

E/G 10/2007 2006/07 7.500 12.400 (10) 0 PA/LA/K

II. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien mit Euro-Währung

Deutschland

AXA Immoselect

Hauptverwaltungsgebäude GmbH & Co.

Objekt Düsseldorf, Uerdinger Straße KG

Beteiligung 55 %

40474 Düsseldorf

G B

E/G 03/2007 1961/96/97/ 25.026 71.947 166 PA/LA/K

Wilhelm-Bötzkes-Straße 1 /

Uerdinger Straße 96

Düsseldorf,

Feldmühleplatz 1 GmbH & Co.KG

Beteiligung 94,9 %

100 %

2000

40545 Düsseldorf

G B

S E/G 10/2007 1952/2004/ 15.447 24.574

Feldmühleplatz 1

89 %

2005

(10) 0 PA/LA/K

Harbor Phase Zero Verwaltungs-GmbH

Beteiligung 100 %

20457 Hamburg

G B

S E/G 06/2007 1960 3.069 10.374 0

Am Sandtorkai 37

Luxemburg

AXA Immoselect Luxemburg 1

Strassen S.A.

Beteiligung 100 %

94 %

2361 Strassen

G B

S E/G 03/2008 2007 8.979 12.053 0 LA/PA

rue de Primeurs 5

74 %

8035 Strassen

G B

S E/G 03/2008 2004 3.143 4.403 0 PA/K

rue de Primeurs 7

AXA Immoselect Luxemburg 2

Sibelius S.A.

Beteiligung 100 %

75 %

2540 Luxemburg-Kirchberg

G B

S E/G 11/2008 2008 2.344 9.820 0 PA

Ecke 18-20, rue Edward Steichen /

rue Marcel Fischbach

85 %

(1) G = Geschäftsgrundstück, W/G = Gemischt genutztes

Grundstück, i. B. = im Bau befi ndlich

(2) B = Büros, L = Läden, H = Hotel, P = Praxen,

S = Sonstige, E/G = Einstellplätze/Garagen. Bei Objekten

im Umbau erfolgt die endgültige Zuordnung zu „Art der

Nutzung“ nach Fertigstellung/Vermietung.

(3) K = Klimaanlage, LA = Lastenaufzug, PA = Personen aufzug

(4) Erbbaurecht nach niederländischem Gesetz

(5) Angabe lt. Gemeinde Rom

(6) Kein Realgrundstück / Miteigentum an Volumeneigentum

(7) Keine genauen Angaben / 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts

(8) Bewertungsrelevante Fläche

(9) Grundstück wurde neu vermessen

(10) Änderung nach Umbau

(11) Keine Angabe im Gutachten

(12) Flächen nach Fertigstellung

(13) Erbbaurecht


Immobilienverzeichnis zum 30.04.2009

Lage des Grundstückes Art des

Grundstückes

(1)

Österreich

Airport Businesspoint

Baulandentwicklungs GmbH & Co.KG,

Beteiligung 99,9 %

5073 Wals

Fachmarktstraße 3+3A / Kinostraße 13

Baulandentwicklung

Gdst 1682/6 GmbH & Co.KG,

Beteiligung 99,9 %

5073 Wals

Fachmarktstraße 1

Baulandentwicklung

Gdst 1682/5 GmbH & Co.KG,

Beteiligung 99,9 %

5073 Wals

Fachmarktstraße 3/3A

Italien

La Scaglia S.r.l., Viterbo,

Beteiligung 100 %

00053 Civitavecchia

Via Aurelia Nord Km 76

PDM A – Parco dé Medici A S.r.l,

Beteiligung 100 %

Rom

Viale Parco dé Medici 7, 37, 61 –

Palazzina A

Frankreich

Agiroc S.A.R.L. Courbevoie,

Beteiligung 100 %

75001 Paris

boulevard de la Madeleine 11

Spanien

Astroceres Inversiones 2005 SL, Madrid

Beteiligung 100 %

02006 Albacete

Centro Comercial Imaginalia Poligono

Campollano

G L

100 %

G L

93 %

G B

100 %

G L

99 %

G B

90 %

G B

83 %

G L

100 %

Art der Nutzung (2) Erwerbsdatum

Bau-/

Umbaujahr

Grundstücks-

größe

qm

JAHRESBERICHT

Nutzfl äche

Gewerbe Wohnen Ausstat-

qm qm tungsmerkmale

(3)

E/G 12/2007 2005 4.466 3.987 (10) 0 LA/PA/K

S 12/2007 2005 2.819 2.524 0 LA/PA/K

12/2007 2005 2.951 2.312 0 PA

E/G 04/2004 1998 32.565 15.671 0 PA/K

S E/G 02/2005 1993 44.348 32.738 0 PA/K

L E/G 12/2005 1900/90 769 2.261 0

E/G 12/2005 2005 54.292 27.051 0 PA/K

III. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien in Ländern mit anderer Währung

Polen

Europolis Saski Cresent Sp. z o.o.,

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

G

Ul. Krolewska 16

(13) B

L S E/G 02/2007 2003 4.194 15.421 0 PA/LA

Europolis Saski Point Sp. z.o.o.,

90 %

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

G

Ul. Marszalkowska 111 / Krolewska

(13) B

L S E/G 02/2007 1998 3.432 7.933 0 PA/LA

Warsaw Towers Sp. z.o.o.,

78 %

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

G B

L S E/G 02/2007 1999 3.113 21.014 0 PA/K

Ul. Sienna 39

Europolis Bitwy Warszawskiej Sp. z.o.o.,

84 %

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

G

Bitwy Warszawskiej 1920 r Nr. 7, 7a, 7b

(13) B

L S E/G 02/2007 2001 6.008 20.271 0 PA/K

Europolis Sienna Center Sp. Z.o.o.,

88 %

Warschau, Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

G

Sienna 73-75

(13) B

L S E/G 02/2007 1997 4.051 19.956 0 PA/K

Tschechien

AXA Real Estate Prague I s.r.o.,

89 %

Beteiligung 100 %

13 Prag

G B

L S E/G 10/2007 2005/07 17.918 14.298 0 PA/LA/K

Revnicka ulize 170

Schweden

IS Stora Bernstorp A+AB

Bauabschnitt I und II

81 %

23291 Arlöv

G L

E/G 12/2008 2008 62.498 20.138 0

Vassvägen 20 und 24

100 %

(1) G = Geschäftsgrundstück, W/G = Gemischt genutztes

Grundstück, i. B. = im Bau befi ndlich

(2) B = Büros, L = Läden, H = Hotel, P = Praxen,

S = Sonstige, E/G = Einstellplätze/Garagen. Bei Objekten

im Umbau erfolgt die endgültige Zuordnung zu „Art der

Nutzung“ nach Fertigstellung/Vermietung.

(3) K = Klimaanlage, LA = Lastenaufzug, PA = Personen aufzug

(4) Erbbaurecht nach niederländischem Gesetz

(5) Angabe lt. Gemeinde Rom

(6) Kein Realgrundstück / Miteigentum an Volumeneigentum

(7) Keine genauen Angaben / 1. Hälfte des 19. Jahrhunderts

(8) Bewertungsrelevante Fläche

(9) Grundstück wurde neu vermessen

(10) Änderung nach Umbau

(11) Keine Angabe im Gutachten

(12) Flächen nach Fertigstellung

(13) Erbbaurecht

31


AXA IMMOSELECT

32

Zusätzliche Angaben zum Immobilienportfolio

Übersicht Verkehrswerte und Mieten (Nettosollmieten)

Ort, Anschrift Land Vermietungsquote

zum 30.04.2009

(1) Bei Immobilien mit weniger als 5 verschiedenen Mietern wird auf einen Ausweis der Daten bezüglich „auslaufender Mietverträge im folgenden Geschäftsjahr“ und „Mieteinnahmen im

Geschäftsjahr“ aufgrund des Daten- und Wettbewerbschutzes verzichtet.

(2) Diese Immobilien befanden sich nicht über den gesamten Berichtszeitraum im Eigentum des Sondervermögens, so dass die erzielten Mieteinnahmen unter der gutachterlichen

Bewertungsmiete liegen.

Auslaufende

Mietverträge im

folgenden Geschäftsjahr

Mieteinnahmen im

Berichtszeitraum

Gutachterliche

Bewertungsmiete

zum 30.04.2009

Gutachterlicher

Verkehrswert zum

30.04.2009

I. Direkt gehaltene Immobilien

Deutschland

61348 Bad Homburg

Kaiser-Friedrich-Promenade 69

01067 Dresden

D 100,0 % (1) (1) 1.696 25.940

Devrienstraße 10, 12, Kleine Packhofstraße 17

40235 Düsseldorf

D 100,0 % (1) (1) 4.450 69.100

Grafenberger Allee 337 a-c (2) D 100,0 % (1) (1) 2.398 43.490

40212 Düsseldorf

Königsallee 12

20459 Hamburg

D 100,0 % 0,0 % 424 425 7.920

Schaarsteinweg 4-6 / Pasmannstr. 1-3

65795 Hattersheim

D 100,0 % 1,0 % 2.692 2.606 41.740

Philipp-Reis-Straße 2

50672 Köln

D 88,9 % 52,4 % 1.560 1.655 23.840

Ehrenstraße 14-16

68161 Mannheim

D 97,6 % 0,0 % 597 594 10.540

O7, 11-12

80687 München

D 96,4 % 0,0 % 1.654 1.624 29.030

Landsberger Straße 294

80538 München

D 100,0 % 0,0 % 4.721 4.702 83.800

Prinzregentenstraße 56

83022 Rosenheim

D 99,9 % 0,0 % 2.128 2.263 36.670

Münchener Straße 2 / Prinzregentenstraße 1

Niederlande

3811 LP Amersfoort

D 100,0 % (1) (1) 800 13.745

Van Asch van Wijkstraat 55

1066 JS Amsterdam

NL 100,0 % (1) (1) 6.187 102.870

Johan Huizingalaan 400

1075 KZ, LB Amsterdam

NL 100,0 % (1) (1) 2.585 39.650

Karperstraat 8+10, Karperweg 25, 27+33

6828 HZ Arnheim

NL 100,0 % (1) (1) 2.126 32.360

Eusebiusbuitensingel / Westervoortsedijk (2) 2585 DB Den Haag

NL 100,0 % (1) (1) 5.593 91.080

Burgemeester de Monchyplein (2) NL 100,0 % (1) (1) 1.412 25.570

8254 KA Dronten

Suydersee

2289 DE Rijswijk

NL 97,4 % 0,0 % 3.314 3.412 59.100

Laan van Hoornwijck / Laan van Zuidhoorn 70 NL 100,0 % (1) (1) 1.575 22.810

3032 AC Rotterdam

Hofplein 20

Italien

20147 Mailand

NL 97,6 % 0,1 % 3.785 3.845 59.900

Via Nizzoli 6/8

20144 Mailand

I 100,0 % (1) (1) 1.281 17.360

Via Tortona 35

28047 Oleggio

I 100,0 % (1) (1) 5.937 95.800

Via Canapi

00187 Rom

I 100,0 % (1) (1) 1.965 25.600

Via Calabria 46, 48, 54, Via Belisario 15

00148 Rom

I 100,0 % (1) (1) 3.276 49.000

Via Cesare Giulio Viola 34, 36, 48

Österreich

5162 Obertrum am See

I 100,0 % (1) (1) 3.694 45.810

Gewerbestr. 6-14, Jakobistr. 9-15

5020 Salzburg

A 100,0 % 10,5 % 965 858 14.380

Carl-Zuckmayer-Str. 1

5020 Salzburg

A 100,0 % 6,1 % 975 1.007 16.970

Münchener Bundesstr. 114 (2) 5020 Salzburg

A 100,0 % 76,7 % 272 271 4.290

Münchener Bundesstr. 114, 114a, 114b (2) 5073 Wals

A 100,0 % (1) (1) 869 14.510

Franz-Bötzner-Str. 9

5073 Wals

A 100,0 % (1) (1) 234 3.560

Franz-Bötznerstr. 11, 11a, 11b, 13, 13a, 15 (2) 5073 Wals

A 100,0 % 0,0 % 1.658 1.771 31.370

Franz-Bötzner-Str. 12

5073 Wals

A 100,0 % 0,1 % 284 252 4.090

Josef-Lindner-Str. 2-8

1190 Wien

A 99,3 % 2,4 % 1.772 1.740 26.800

Billrothstraße 4 A 84,9 % (1) (1) 467 7.940


Übersicht Verkehrswerte und Mieten (Nettosollmieten)

Ort, Anschrift Land Vermietungsquote

zum 30.04.2009

Auslaufende

Mietverträge im

folgenden Geschäftsjahr

Mieteinnahmen im

Berichtszeitraum

Gutachterliche

Bewertungsmiete

zum 30.04.2009

JAHRESBERICHT

Gutachterlicher

Verkehrswert zum

30.04.2009

Belgien

1050 Brüssel

avenue de la Couronne 159-165

1200 Brüssel

avenue des Communautes 110 /

B 37,6 % (1) (1) 806 10.160

rue de Bretagne 22

Frankreich

92100 Boulogne-Billancourt

1 & 3 rue des peupliers, 12 rue du Fief,

40 & 42 quai du Point du Jour,

B 0,0 % (1) (1) 2.517 32.800

2 to 8 boulevard de la Republique

92100 Boulogne-Billancourt

F 100,0 % (1) (1) 6.893 117.390

rue de Silly 159

92700 Colombes

F 100,0 % 32,1 % 1.792 1.813 27.640

1-5, rue du Débarcadére (2) 94220 Charenton le Pont

F 100,0 % (1) (1) 10.279 181.000

5 avenue de la Liberte

21000 Dijon

F 100,0 % (1) (1) 15.849 283.410

rue de la Liberte 92-104 / rue des Godrans

92130 Issy les Moulineaux

F 100,0 % (1) (1) 1.541 25.040

16-18 et 20, Rue Rouget de Iísle

75008 Paris

F 100,0 % (1) (1) 6.400 99.450

24, rue Cambacérés

75009 Paris

F 100,0 % (1) (1) 1.385 27.430

rue Lafayette 61

93210 Saint Denis

F 71,5 % 6,8 % 7.308 7.841 119.980

1, rue Luigi Cherubini

Spanien

F 100,0 % (1) (1) 5.595 96.600

28806 Alcalá de Henares (Madrid)

„Alcala Garena“ Rotonda de René Descart (2) 19200 Azuqueca de Henares (Guadalajara)

E 82,5 % 10,0 % 1.243 3.340 50.730

„Miralcampo“ Avenida del Acero 10-12 (2) 08820 El Prat de Llobregat

E 100,0 % (1) (1) 1.785 25.030

„Mas Blau II“, Avenida de las Garrigas 33 (2) 28906 Getafe (Madrid)

„Getafe“, Centro Logistico de Abastecimiento

E 83,5 % (1) (1) 1.317 20.310

Calle Zujar No. 1 (2) 28050 Madrid

E 61,5 % (1) (1) 2.381 33.480

Avenida de Manoteras 40 E 100,0 % (1) (1) 3.295 54.310

II. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien mit Euro-Währung

Deutschland

AXA Immoselect Hauptverwaltungsgebäude

GmbH & Co.

Objekt Düsseldorf, Uerdinger Straße KG

Beteiligung 55 %

40474 Düsseldorf

Wilhelm-Bötzkes -Straße 1 / Uerdinger Straße 96

Feldmühleplatz 1 GmbH & Co. KG

Beteiligung 94,9 %

40545 Düsseldorf

D 100,0 % (1) (1) 6.778 126.103

Feldmühleplatz 1

Harbor Phase Zero Verwaltungs GmbH

Beteiligung 100 %

20457 Hamburg

D 100,0 % 0,0 % 4.945 5.014 100.594

Am Sandtorkai 37

Luxemburg

AXA Immoselect Luxemburg 1 Strassen S.A.

Beteiligung 100 %

2361 Strassen

D 99,8 % 12,6 % 2.132 2.292 42.300

rue de Primeurs 5

8035 Strassen

LUX 100,0 % (1) (1) 4.114 71.240

rue de Primeurs 7

AXA Immoselect Luxemburg 2 Sibelius S.A.

Beteiligung 100 %

2540 Luxemburg Kirchberg, Ecke 18-20,

LUX 100,0 % (1) (1) 1.497 25.160

rue Edward Steichen / rue Marcel Fischbach (2) LUX 100,0 % (1) (1) 3.938 69.610

(1) Bei Immobilien mit weniger als 5 verschiedenen Mietern wird auf einen Ausweis der Daten bezüglich „auslaufender Mietverträge im folgenden Geschäftsjahr“ und „Mieteinnahmen im

Geschäftsjahr“ aufgrund des Daten- und Wettbewerbschutzes verzichtet.

(2) Diese Immobilien befanden sich nicht über den gesamten Berichtszeitraum im Eigentum des Sondervermögens, so dass die erzielten Mieteinnahmen unter der gutachterlichen

Bewertungsmiete liegen.

33


AXA IMMOSELECT

34

Übersicht Verkehrswerte und Mieten (Nettosollmieten)

Ort, Anschrift Land Vermietungsquote

zum 30.04.2009

(1) Bei Immobilien mit weniger als 5 verschiedenen Mietern wird auf einen Ausweis der Daten bezüglich „auslaufender Mietverträge im folgenden Geschäftsjahr“ und „Mieteinnahmen im

Geschäftsjahr“ aufgrund des Daten- und Wettbewerbschutzes verzichtet.

(2) Diese Immobilien befanden sich nicht über den gesamten Berichtszeitraum im Eigentum des Sondervermögens, so dass die erzielten Mieteinnahmen unter der gutachterlichen

Bewertungsmiete liegen.

Auslaufende

Mietverträge im

folgenden Geschäftsjahr

Mieteinnahmen im

Berichtszeitraum

Gutachterliche

Bewertungsmiete

zum 30.04.2009

Gutachterlicher

Verkehrswert zum

30.04.2009

Österreich

Airport Businesspoint Baulandentwicklungs

GmbH & Co. KG

Beteiligung 99,9 %

5073 Wals

Fachmarktstraße 3+3a / Kinostraße 13

Baulandentwicklung Gdst 1682/6

GmbH & Co. KG

Beteiligung 99,9 %

5073 Wals

A 100,0 % 0,0 % 941 898 16.174

Fachmarktstraße 1

Baulandentwicklung Gdst 1682/5

GmbH & Co. KG

Beteiligung 99,9 %

5073 Wals

A 100,0 % 8,2 % 792 781 13.576

Fachmarktstr. 3 / 3A

Italien

La Scaglia S.r.l., Viterbo

Beteiligung 100 %

53 Civitavecchia

A 100,0 % 1,0 % 305 286 4.665

Via Aurelia Nord Km 76

„PDM A – Parco dé Medici A S.r.l

Beteiligung 100 %

Rom

I 100,0 % 55,3 % 2.285 2.103 27.150

Viale Parco dé Medici 7, 37, 61 – Palazzina A

Frankreich

Agiroc S.A.R.L. Courbevoie

Beteiligung 100 %

75001 Paris

I 100,0 % (1) (1) 6.842 99.700

boulevard de la Madeleine 11

Spanien

Astroceres Inversiones 2005 SL, Madrid

Beteiligung 100 %

02006 Albacete

Centro Comercial Imaginalia Poligono

F 100,0 % (1) (1) 1.682 30.560

Campollano E 95,0 % 5,9 % 3.947 4.158 58.100

III. Über Immobilien-Gesellschaften gehaltene Immobilien mit anderer Währung

Polen

Europolis Saski Cresent Sp. z o.o.

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

Ul. Krolewska 16

Europolis Saski Point Sp. z.o.o.

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

PL 91,8 % 20,2 % 1.498 1.776 28.915

Ul. Marszalkowska 111 / Krolewska

Warsaw Towers Sp. z.o.o.

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

PL 100,0 % 14,6 % 776 923 14.352

Ul. Sienna 39

Europolis Bitwy Warszawskiej Sp. z.o.o.

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

PL 94,8 % 26,9 % 1.984 2.042 40.254

Bitwy Warszawskiej 1920 r Nr. 7, 7a, 7b

Europolis Sienna Center Sp. z.o.o.

Beteiligung 49 %

00-121 Warschau

PL 84,4 % 32,7 % 1.112 2.175 34.540

Sienna 73-75

Tschechien

AXA Real Estate Prague I s.r.o.

Beteiligung 100 %

13 Prag

PL 91,7 % 21,3 % 1.580 2.140 32.894

Revnicka ulize 170

Schweden

IS Stora Bernstorp A+AB

Beteiligung 100 %

23291 Arlöv

CZ 88,8 % 1,1 % 2.228 2.334 40.810

Vassvägen 20 und 24 (2) SWE 100,0 % (1) (1) 2.220 37.834


Verzeichnis der Käufe

Käufe direkt gehaltener Immobilien in Ländern mit Euro-Währung

JAHRESBERICHT

Land PLZ Ort Straße Übergang von

Nutzen und Lasten

zum

Österreich 5073 Wals Franz-Brötzner-Straße 13 (Wals Trade Center) 01.05.2008

Österreich 5020 Salzburg Münchner Bundesstraße 114 (SMC I) 01.05.2008

Österreich 5020 Salzburg Münchner Bundesstraße 114 (SMC II) 01.05.2008

Deutschland 40235 Düsseldorf Grafenberger Allee 337 a-c (Grafenberger Höfe) 06.05.2008

Niederlande 2585 DB Den Haag Burgemeester De Monchyplein 26.05.2008

Frankreich 92700 Colombes 1-5, rue du Débarcadère (Perspective Défense) 29.05.2008

Niederlande 6828 HZ Arnhem Eusebiusbuitensingel 49-50 (Eusebiushof) 27.06.2008

Spanien 08820 El Prat de Llobregat Avenida de las Garrigas 33 19.11.2008

Spanien 28806 Alcalá de Henares Rotonda de René Descartes 19.11.2008

Spanien 28906 Getafe Centro Logístico de Abastecimiento 19.11.2008

Spanien 19200 Azuqueca de Henares Avenida del Acero 10-12 19.11.2008

Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften in Ländern mit Euro-Währung

Land Sitz Name Beteiligungsquote Übergang von

Nutzen und Lasten

zum

Luxemburg Luxemburg AXA Immoselect Luxemburg 2 Sibelius S.A. 100,0 % 10.11.2008

Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften in Ländern mit anderer Währung

Land Sitz Name Beteiligungsquote Übergang von

Nutzen und Lasten

zum

Schweden Göteborg IS Stora Bernstorp A+AB 100,0 % 03.12.2008

Verzeichnis der Verkäufe

Verkäufe direkt gehaltener Immobilien in Ländern mit Euro-Währung

Land PLZ Ort Straße Übergang von

Nutzen und Lasten

zum

Deutschland 64283 Darmstadt Ludwigsplatz 6 01.09.2008

Bestand der Liquidität

Bestand der Investmentanteile zum 30.04.2009

Käufe nominal

TEURO

bzw. Stück

in Tausend

Verkäufe nominal

TEURO

bzw. Stück

in Tausend

Bestand nominal

TEURO

bzw. Stück

in Tausend

Kurswert TEURO

Kurs per

30.04.2009

Anteil am

Fondsvermögen

in %

I. Investmentanteile 0,0 215.892.568,5 0,0 0,0 0,0

Investmentanteile gesamt 0,0 215.892.568,5 0,0 0,0 0,0

35


AXA IMMOSELECT

36

Ertrags- und Aufwandsrechnung vom 01.05.2008 bis 30.04.2009 in EUR

I. Erträge

1. Erträge aus Immobilien 136.306.695,14

– davon in Fremdwährung 0,00

2. Erträge aus Beteiligungen an Immobilien-Gesellschaften 12.934.346,98

– davon in Fremdwährung 0,00

3 Erträge aus Liquiditätsanlagen

3.1 Erträge aus Bankguthaben 32.088.045,14

– davon in Fremdwährung 0,00

4. Sonstige Erträge

– davon in Fremdwährung 2.957.758,49

17.683.619,55

Summe der Erträge 199.012.706,81

II. Aufwendungen

1. Bewirtschaftungskosten

1.1 Betriebskosten 2.686.705,82

– davon in Fremdwährung 0,00

1.2 Instandhaltungskosten 2.303.002,96

– davon in Fremdwährung 0,00

1.3 Kosten der Immobilienverwaltung 1.268.067,37

– davon in Fremdwährung 0,00

1.4 Sonstige Kosten 2.693.755,78

– davon in Fremdwährung 0,00

2. Zins- und Finanzierungsaufwendungen

8.951.531,93

15.736.439,47

– davon in Fremdwährung 0,00

3. Ausländische Steuern 13.846.898,71

4. Kosten der Verwaltung des Sondervermögens

4.1 Vergütung an die Fondsverwaltung (1) 22.573.671,77

4.2 Depotbankvergütung 1.022.010,46

4.3 Sachverständigenkosten 528.861,66

4.4 Sonstige Aufwendungen gemäß § 14 AVB 2.688.017,65

– davon in Fremdwährung 483.942,63 26.812.561,54

Summe der Aufwendungen 65.347.431,65

III. Ertragsausgleich – 4.867.453,44

Ordentlicher Nettoertrag 128.797.821,72

(1) Daneben erhielt die Gesellschaft Gebühren gemäß § 12 Abs. 2 BVB in Höhe von TEUR 3.932,3

Gesamtkostenquote (TER) nach BVI-Methode 0,70 %. Die Total Expense Ratio (TER) enthält alle im Zusammenhang mit der Fondsanlage

anfallenden Kosten mit Ausnahme der Transaktionskosten.

Performanceabhängige Vergütung nach BVI-Methode: 0,0 %

Erläuterung der Ertrags-

und Aufwandsrechnung

Erträge

Die Erträge aus Immobilien erhöhten

sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR

35.650,7 auf TEUR 136.306,7. Davon

wurden TEUR 112.282,4 im Ausland erwirtschaftet.

Aus den Beteiligungen an Immobilien-

Gesellschaften wurden Erträge in Höhe

von TEUR 12.934,3 erwirtschaftet. Von

diesen Erträgen entfi el ein Anteil von

TEUR 8.483,7 auf ausländische Immobilien-Gesellschaften.

Die Erträge aus Liquiditätsanlagen in

Höhe von TEUR 32.088,0 resultieren aus

Zinserträgen der inländischen Tages- und

Termingeldanlagen.

Die sonstigen Erträge resultieren im Wesentlichen

aus der Liquiditätsausschüttung

von TEUR 2.709,1 einer Immobilien-

Personengesellschaft, die der Höhe nach

der gebuchten AfA auf Sachanlagen

entspricht. Dieser Betrag wird bei der

Immobilien-Gesellschaft zu Lasten der

bestehenden Rücklagen entnommen.

Ferner sind unter dieser Position Erträge

aus der Aufl ösung von Steuerrückstellungen

in Höhe von TEUR 933,9, aus

der Verzinsung von Gesellschafterdarle-

hen an Immobilien-Gesellschaften (TEUR

8.080,6) und aus der Aufl ösung von

Rückstellungen (TEUR 1.328,1) enthalten.

Weiterhin sind darin die Aufl ösung der

Einzel- und Pauschalwertberichtigungen

(TEUR 36,1), Körperschaftsteuererstattungen

für vergangene Geschäftsjahre (TEUR

810,3), Zinsen für gezahlte Kaufpreisraten

(TEUR 834,1) und Zinsen für Körperschaftsteuererstattung

Vorjahre in Höhe von

TEUR 98,9 enthalten. Die Erträge aus

Devisentermingeschäften belaufen sich

auf TEUR 2.455,4.

Aufwendungen

Die Bewirtschaftungskosten verringerten

sich um TEUR 7.293,5 auf TEUR 8.951,5.


Italien, Mailand, „nhow“ Hotel

Darin sind Betriebskosten von TEUR

2.686,7 enthalten. Für die Instandhaltung

wurde im Rahmen des aktiven Bestandsmanagements

und zur Verbesserung der

nachhaltigen Vermietbarkeit ein Betrag

von TEUR 2.303,0 aufgewendet. Die Aufwendungen

für die Immobilienverwaltung

und die sonstigen Kosten weisen

eine Höhe von TEUR 3.961,8 auf. In den

sonstigen Kosten sind Aufwendungen für

Mieterwechsel, Zuführung zur Einzel- und

Pauschalwertberichtigung, Abschreibung

auf Mietforderungen, Mietrechtskosten

und Vorsteuerberichtigungen gemäß

§15a Umsatzsteuergesetz enthalten.

Die Zins- und Finanzierungsaufwendungen

resultieren aus den aufgenommenen

Darlehen, die im Zusammenhang mit

den Kaufpreisfi nanzierungen verschiedener

ausländischer Immobilien stehen.

Die Position ausländische Steuern enthält

die Steuer, die auf im Ausland erzielte Einkommen

entfällt.

Die Position Kosten der Verwaltung des

Sondervermögens enthält im Wesent-

Luxemburg, Kirchberg, „K-Point“

lichen die Vergütung für die Fondsverwaltungsgesellschaft

und die Depotbank

gemäß § 12 Abs. 1 und 3 der „Besonderen

Vertragsbedingungen“.

Für den Erwerb und Verkauf von Immobilien

und Beteiligungen an Immobilien-

Gesellschaften erhielt die Fondsverwaltungsgesellschaft

gemäß § 12 Abs.2 der

„Besonderen Vertragsbedingungen“ ein

Entgelt in Höhe von TEUR 3.932,3. Ankaufsvergütungen

sind in den Anschaffungskosten

enthalten.

Im Berichtsjahr fi el eine erfolgsbezogene

Vergütung an die Fondsverwaltungsgesellschaft

nach § 12 Abs. 1 der „Besonderen

Vertragsbedingungen“ nicht an.

Die Sachverständigenkosten fi elen für die

jährliche Begutachtung der Immobilien

an.

Bei den sonstigen Aufwendungen (§ 14

„Allgemeine Vertragsbedingungen“ in

Verbindung mit § 12 der „Besonderen

Vertragsbedingungen“) handelt es sich

vorrangig um Kosten für Steuerbera-

JAHRESBERICHT

tung, Rechtsberatung, Bankgebühren,

Kosten für die Abschlussprüfung, Veröffentlichungs-

und Druckkosten, Kosten

für nicht erworbene Immobilien und um

Aufwand aus Vorsteuerkorrekturen des

Vorjahres. Davon entfallen TEUR 1.717,6

auf die ausländischen Immobilien. Aus

realisierten Fremdwährungskursdifferenzen

resultieren Aufwendungen in Höhe

von TEUR 435,6.

Ertragsausgleich

Der Ertragsausgleich ist der Saldo aus

dem Wert der Ertragsanteile, die vom

Anteilerwerber im Ausgabepreis als Ausgleich

für aufgelaufene Erträge gezahlt

werden, saldiert mit den bei der Rücknahme

von Anteilen im Rücknahmepreis

zu erstattenden Ertragsanteilen.

Ordentlicher Nettoertrag

Der ordentliche Nettoertrag betrug im Geschäftsjahr

2008/2009 TEUR 128.797,8.

37


AXA IMMOSELECT

38

Berechnung der Ausschüttung

Insgesamt Je Anteil

Ordentlicher Nettoertrag 128.797.821,72 EUR 2,06 EUR

Außerordentlicher Ertrag 1.706.519,41 EUR 0,03 EUR

zzgl. Vortrag aus Vorjahr 22.717.304,50 EUR 0,36 EUR

Einbehalt von Überschüssen gem. § 13 Abs. 2 BVB – 6.805.301,23 EUR – 0,11 EUR

Für die Ausschüttung verfügbar 146.416.344,40 EUR 2,34 EUR

Vortrag auf neue Rechnung 30.496.365,60 EUR 0,49 EUR

Gesamtausschüttung 115.919.978,80 EUR 1,85 EUR

Barausschüttung 115.919.978,80 EUR 1,85 EUR

zzgl. anrechenbare ausländische Quellensteuer 0,00 EUR 0,00 EUR

Kapitalertragsteuer 17.286.395,14 EUR 0,2759 EUR

Solidaritätszuschlag 950.751,73 EUR 0,0152 EUR

Ordentlicher Nettoertrag

Der ordentliche Nettoertag beträgt rund TEUR 128.797,8

Einbehalte

Aus dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2008/2009 werden TEUR 6.805,3 nach § 13 Abs.2 der BVB für künftige Instandsetzungen und zum

Ausgleich von Wertminderungen der Immobilien einbehalten.

Vortrag auf neue Rechnung

Dem Vortrag auf neue Rechnung werden TEUR 30.496,4 zugeführt.

Ausschüttung

Die Ausschüttung beträgt für das Geschäftsjahr 2008/2009 TEUR 115.920,0 das sind bei einem Anteilumlauf von 62.659.448 Stück EUR 1,85 je Anteil.

Besonderer Vermerk des

Abschlussprüfers

ir haben gemäß § 44 Abs. 5

des Investmentgesetzes (InvG)

den Jahresbericht des Sondervermögens

AXA Immoselect für das Geschäftsjahr

vom 1. Mai 2008 bis 30. April

2009 geprüft. Die Aufstellung des Jahresberichts

nach den Vorschriften des InvG

liegt in der Verantwortung der Geschäftsführer

der Kapitalanlagegesellschaft.

Unsere Aufgabe ist es, auf der

Grundlage der von uns durchgeführten

Prüfung eine Beurteilung über den Jahresbericht

abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung nach § 44

Abs. 5 InvG unter Beachtung der vom

Ins titut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten

deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung vorgenom

men. Danach ist die Prüfung so zu

planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten

und Verstöße, die sich auf den

Jahresbericht wesentlich auswirken, mit

hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen

werden die Kenntnisse über die

Verwaltung des Sondervermögens sowie

die Erwartungen über mögliche Fehler

berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung

werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems

und die Nachweise für die Angaben

im Jahresbericht überwiegend auf

der Basis von Stichproben beurteilt. Die

Prüfung umfasst die Beurteilung der

angewandten Rechnungslegungsgrundsätze

für den Jahresbericht und der wesentlichen

Einschätzungen der Geschäftsführer

der Kapitalanlagegesellschaft. Wir

sind der Auffassung, dass unsere Prüfung

eine hinreichend sichere Grundlage für

unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen

geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der

bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der Jahresbericht den gesetzlichen

Vorschriften.

Düsseldorf, den 21. Juli 2009

PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Peter ppa. Holger

Gathmann

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Steuerliche Hinweise für

Deutschland und Österreich

Die Ausschüttung für das Geschäftsjahr

2008/2009 in Höhe von 1,85 Euro je

Anteil erfolgt am 24.07.2009.

Besteuerung auf der Fondsebene

Der Gesetzgeber hat inländische Sondervermögen

von allen Ertragsteuern befreit.

Die Besteuerung der Erträge erfolgt jeweils

bei den Anlegern.

Besteuerung auf der Ebene eines

Privatanlegers

Werden die Anteile im Privatvermögen

gehalten, handelt es sich bei den steuerpfl

ichtigen Erträgen des Fonds um

Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie beinhalten

die vom Sondervermögen ausgeschütteten

Erträge, die ausschüttungsgleichen

Erträge, den Zwischengewinn

sowie den Gewinn aus dem An- und Verkauf

von Fondsanteilen, wenn diese nach

dem 31.12.2008 erworben wurden bzw.

werden. Diese Erträge sind grundsätzlich

im Jahr des Zufl usses zu versteuern.

Einkünfte aus Kapitalvermögen unterliegen

grundsätzlich einem Steuerabzug

von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag

Düsseldorf, „Grafenberger Höfe“

und ggf. Kirchensteuer). Der Steuerabzug

hat grundsätzlich Abgeltungswirkung

(sog. Abgeltungsteuer), so dass die Einkünfte

aus Kapitalvermögen regelmäßig

nicht in der Einkommensteuererklärung

anzugeben sind. Bei der Vornahme des

Steuerabzugs werden durch die depotführende

Stelle grundsätzlich bereits Verlustverrechnungen

vorgenommen und

ausländische Quellensteuern angerechnet.

Der Steuerabzug hat u. a. aber dann

keine Abgeltungswirkung, wenn der persönliche

Steuersatz geringer ist als der

Abgeltungssatz von 25 %. In diesem Fall

können die Einkünfte aus Kapitalvermögen

in der Einkommensteuererklärung

angegeben werden. Das Finanzamt

setzt dann den niedrigeren persönlichen

Steuersatz an und rechnet auf die persönliche

Steuerschuld den vorgenommenen

Steuerabzug an (sog. Günstigerprüfung).

Sofern Einkünfte aus Kapitalvermögen

keinem Steuerabzug unterlegen haben

(weil z. B. ein Gewinn aus der Veräußerung

von Fondsanteilen in einem

aus ländischen Depot erzielt wird), sind

diese in der Steuererklärung anzugeben.

Im Rahmen der Veranlagung unterlie-

JAHRESBERICHT

gen die Einkünfte aus Kapitalvermögen

dann ebenfalls dem Abgeltungssatz von

25 % oder dem niedrigeren persönlichen

Steuer satz.

Trotz Steuerabzug und höherem persönlichen

Steuersatz können Angaben zu

den Einkünften aus Kapitalvermögen erforderlich

sein, wenn im Rahmen der Einkommensteuererklärungaußergewöhnliche

Belastungen oder Sonderausgaben

(z. B. Spenden) geltend gemacht werden.

Vom Steuerabzug kann Abstand genommen

werden, wenn der Anleger Steuerinländer

ist und einen Freistellungsauftrag

vorlegt, sofern die steuerpfl ichtigen

Ertragsteile 801,00 Euro bei Einzelveranlagung

bzw. 1.602,00 Euro bei Zusammenveranlagung

von Ehegatten nicht

übersteigen. Entsprechendes gilt auch

bei Vorlage einer NV-Bescheinigung und

bei ausländischen Anlegern bei Nachweis

der steuerlichen Ausländereigenschaft.

Ausgeschüttete oder thesaurierte inländische

Mieterträge, Zinsen, sonstige Erträge,

ausländische Dividenden sowie

Gewinne aus dem Verkauf inländischer

Immobilien innerhalb von 10 Jahren seit

Anschaffung des Sondervermögens un-

39


AXA IMMOSELECT

40

Düsseldorf, Königsallee

terliegen bei Inlandsverwahrung dem

Steuerabzug von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag

und ggf. Kirchensteuer).

Handelt es sich um ein steuerrechtlich

thesaurierendes Sondervermögen, so

wird der Steuerabzug auf die thesaurierten,

dem Steuerabzug unterliegenden

Erträge des Sondervermögens in Höhe

von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag)

durch die Kapitalanlagegesellschaft selbst

abgeführt. Der Ausgabe- und Rücknahmepreis

der Fondsanteile ermäßigt sich

insoweit um den Steuerabzug zum Ablauf

des Geschäftsjahres. Da die Anleger

der Kapitalanlagegesellschaft regelmäßig

nicht bekannt sind, kann in diesem Fall

kein Kirchensteuereinbehalt erfolgen, so

dass kirchensteuerpfl ichtige Anleger insoweit

Angaben in der Einkommensteuererklärung

zu machen haben.

Gewinne aus dem Verkauf inländischer

und ausländischer Immobilien

nach Ablauf von 10 Jahren seit der

Anschaffung

Gewinne aus dem Verkauf inländischer

und ausländischer Immobilien außerhalb

der 10-Jahresfrist, die auf der Ebene des

Sondervermögens erzielt werden, sind

beim Anleger stets steuerfrei.

Ausländische Mieterträge und

Gewinne aus dem Verkauf ausländischer

Immobilien innerhalb von

10 Jahren seit der Anschaffung

Steuerfrei bleiben ausländische Mieterträge

und Gewinne aus dem Verkauf

ausländischer Immobilien, auf deren Besteuerung

Deutschland aufgrund eines

Doppelbesteuerungsabkommens (Freistellungsmethode)

verzichtet hat (Regelfall).

Die steuerfreien Erträge wirken sich

auch nicht auf den anzuwendenden

Steuersatz aus (kein Progressionsvorbehalt).

Sofern im betreffenden Doppelbesteuerungsabkommen

ausnahmsweise die

Anrechnungs-Methode vereinbart oder

kein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen

wurde, gelten die Aussagen

zur Behandlung von Gewinnen aus

dem Verkauf inländischer Immobilien

innerhalb von 10 Jahren seit Anschaffung

analog. Die in den Herkunftsländern

gezahlten Steuern können ggf.

auf die deutsche Einkommensteuer angerechnet

werden, sofern die gezahlten

Steuern nicht bereits auf der Ebene des

Sondervermögens als Werbungskosten

berücksichtigt wurden.

Niederlande, Amersfoort, Van Asch van Wijkstraat

Gewinne aus der Veräußerung von

Wertpapieren, Kapitalgesellschaften,

Gewinne aus Termingeschäften und

Erträge aus Stillhalterprämien

Gewinne aus der Veräußerung von

Aktien, Kapitalgesellschaften, eigenkapitalähnlichen

Genussrechten und Investmentanteilen,

Gewinne aus Termingeschäften

sowie Erträge aus Stillhalterprämien, die

auf der Ebene des Sondervermögens

erzielt werden, werden beim Anleger

grundsätzlich nicht erfasst, solange sie

nicht ausgeschüttet werden.

Werden Gewinne aus der Veräußerung

von Wertpapieren oder Kapitalgesellschaften

ausgeschüttet, sind sie grundsätzlich

steuerpfl ichtig und unterliegen

bei Verwahrung der Anteile im Inland

dem Steuerabzug von 25 % (zuzüglich

Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer).

Ausgeschüttete Gewinne aus

der Veräußerung von Wertpapieren

oder Kapitalgesellschaften und Gewinne

aus Termingeschäften sind jedoch

steuerfrei, wenn die Wertpapiere auf

Ebene des Sondervermögens vor dem

01.01.2009 erworben bzw. die Termingeschäfte

vor dem 01.01.2009 eingegangen

wurden.


Hattersheim, Philipp-Reis-Straße

Negative steuerliche Erträge

Verbleiben negative Erträge nach Verrechnung

mit gleichartigen positiven Erträgen

auf der Ebene des Sondervermögens,

werden diese auf Ebene des Sondervermögens

steuerlich vorgetragen. Diese

können auf Ebene des Sondervermögens

mit künftigen gleichartigen positiven steuerpfl

ichtigen Erträgen der Folgejahre verrechnet

werden. Eine direkte Zurechnung

der negativen steuerlichen Erträge auf

den Anleger ist nicht möglich.

Substanzauskehrungen

Substanzauskehrungen (z. B. in Form von

Bauzinsen) sind nicht steuerbar.

Veräußerungsgewinne auf

Anlegerebene

Werden Anteile an einem Sondervermögen,

die nach dem 31.12.2008 erworben

wurden, von einem Privatanleger

veräußert, unterliegt der Veräußerungsgewinn

dem Abgeltungssatz von 25 %.

Sofern die Anteile in einem inländischen

Depot verwahrt werden, nimmt die depotführende

Stelle den Steuerabzug vor.

Der Steuerabzug von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag

und ggf. Kirchensteuer)

kann durch die Vorlage eines ausreichenden

Freistellungsauftrags bzw. einer NV-

Bescheinigung vermieden werden.

München, Prinzregentenstraße

Werden Anteile an einem Sondervermögen,

die vor dem 01.01.2009 erworben

wurden, von einem Privatanleger innerhalb

eines Jahres nach Anschaffung

(Spekulationsfrist) wieder veräußert, sind

Veräußerungsgewinne als Einkünfte

aus privaten Veräußerungsgeschäften

grundsätzlich steuerpfl ichtig. Beträgt der

aus „privaten Veräußerungsgeschäften“

erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr

weniger als 600,00 Euro, ist er steuerfrei

(Freigrenze). Wird die Freigrenze überschritten,

ist der gesamte private Veräußerungsgewinn

steuerpfl ichtig.

Bei einer Veräußerung der vor dem

01.01.2009 erworbenen Anteile außerhalb

der Spekulationsfrist ist der Gewinn

bei Privatanlegern steuerfrei.

Bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns

sind die Anschaffungskosten um

den Zwischengewinn im Zeitpunkt der

Anschaffung und der Veräußerungspreis

um den Zwischengewinn im Zeitpunkt

der Veräußerung zu kürzen, damit es

nicht zu einer doppelten einkommensteuerlichen

Erfassung von Zwischengewinnen

(siehe unten) kommen kann.

Zudem ist der Veräußerungspreis um die

thesaurierten Erträge zu kürzen, die der

Anleger bereits versteuert hat, damit es

JAHRESBERICHT

auch insoweit nicht zu einer Doppelbesteuerung

kommt.

Der Gewinn aus der Veräußerung nach

dem 31.12.2008 erworbener Fondsanteile

ist insoweit steuerfrei, als er auf die

während der Besitzzeit im Fonds entstandenen,

noch nicht auf der Anlegerebene

erfassten, DBA-steuerfreien Erträge zurückzuführen

ist (sogenannter besitzzeitanteiliger

Immobiliengewinn).

Die Kapitalanlagegesellschaft veröffentlicht

den Immobiliengewinn bewertungstäglich

als Prozentsatz des Wertes des

Investmentanteils.

Anteile im Betriebsvermögen

(Steuerinländer)

Inländische Mieterträge und Zinserträge

sowie zinsähnliche Erträge

Inländische Mieterträge, Zinsen und sonstige

Erträge sind beim Anleger grundsätzlich

steuerpfl ichtig*. Dies gilt unabhängig

davon, ob diese Erträge thesauriert oder

ausgeschüttet werden.

* Die zu versteuernden Zinsen sind gemäß § 2 Abs. 2a

InvStG im Rahmen der Zinsschrankenregelung nach § 4h

EStG zu berücksichtigen.

41


AXA IMMOSELECT

42

Luxemburg, Strassen

Ausländische Mieterträge

Bei Mieterträgen aus ausländischen Immobilien

verzichtet Deutschland in der

Regel auf die Besteuerung (Freistellung

aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens).

Bei Anlegern, die nicht Kapitalgesellschaften

sind, ist jedoch der Progressionsvorbehalt

zu beachten.

Sofern im betreffenden Doppelbesteuerungsabkommen

ausnahmsweise die

Anrechnungsmethode vereinbart oder

kein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen

wurde, können die in den Herkunftsländern

gezahlten Ertragsteuern

ggf. auf die deutsche Einkommen- oder

Körperschaftsteuer angerechnet werden,

sofern die gezahlten Steuern nicht

bereits auf der Ebene des Sondervermögens

als Werbungskosten berücksichtigt

wurden.

Gewinne aus dem Verkauf inländischer

und ausländischer Immobilien

Thesaurierte Gewinne aus der Veräußerung

inländischer und ausländischer

Immobilien sind beim Anleger steuerlich

unbeachtlich, soweit sie nach Ablauf von

10 Jahren seit der Anschaffung der Immobilie

auf Fondsebene erzielt werden. Die

Gewinne werden erst bei ihrer Ausschüttung

steuerpfl ichtig, wobei Deutschland

in der Regel auf die Besteuerung ausländischer

Gewinne (Freistellung aufgrund

Doppelbesteuerungsabkommens)

verzichtet.

Gewinne aus der Veräußerung inländischer

und ausländischer Immobilien innerhalb

der 10-Jahresfrist sind bei Thesaurierung

bzw. Ausschüttung steuerlich auf

Anlegerebene zu berücksichtigen. Dabei

sind die Gewinne aus dem Verkauf inländischer

Immobilien in vollem Umfang

steuerpfl ichtig.

Bei Gewinnen aus dem Verkauf ausländischer

Immobilien verzichtet Deutschland

in der Regel auf die Besteuerung (Freistellung

aufgrund eines Doppelbesteuerungsabkommens).

Bei Anlegern, die

nicht Kapitalgesellschaften sind, ist jedoch

der Progressionsvorbehalt zu beachten.

Sofern im betreffenden Doppelbesteuerungsabkommen

ausnahmsweise die

Anrechnungsmethode vereinbart oder

kein Doppelbesteuerungsabkommen geschlossen

wurde, können die in den Herkunftsländern

gezahlten Ertragsteuern

ggf. auf die deutsche Einkommensteuer

bzw. Körperschaftsteuer angerechnet

werden, sofern die gezahlten Steuern

nicht bereits auf der Ebene des Sonder-

vermögens als Werbungskosten berücksichtigt

wurden.

Eine Abstandnahme vom Steuerabzug

bzw. eine Vergütung des Steuerabzugs

ist nur durch Vorlage einer entsprechenden

NV-Bescheinigung möglich. Ansonsten

erhält der Anleger eine Steuerbescheinigung

über die Vornahme des Steuerabzugs.

Gewinne aus der Veräußerung von

Wertpapieren, Kapitalgesellschaften,

Gewinne aus Termingeschäften und

Erträge aus Stillhalterprämien

Gewinne aus der Veräußerung von

Aktien, Kapitalgesellschaften, eigenkapitalähnlichen

Genussrechten und Investmentfondsanteilen,

Gewinne aus

Termingeschäften sowie Erträge aus Stillhalterprämien

sind grundsätzlich beim

Anleger steuerlich unbeachtlich, wenn sie

thesauriert werden.

Werden diese Gewinne ausgeschüttet,

so sind sie steuerlich auf Anlegerebene

zu berücksichtigen. Dabei sind Veräußerungsgewinne

aus Aktien bei Kapitalgesellschaften

grundsätzlich ganz (5 %

der Gewinne gelten als nicht abzugsfähige

Betriebsausgaben) oder zu 40 %

(bei sonstigen betrieblichen Anlegern,


Italien, Mailand, „nhow“ Hotel

z. B. Einzelunternehmern und gewerblichen

Personengesellschaften) steuerfrei

(Teileinkünfteverfahren). Veräußerungsgewinne

aus Renten/Kapitalforderungen,

Gewinne aus Termingeschäften sowie

Erträge aus Stillhalterprämien sind hingegen

in voller Höhe steuerpfl ichtig.

Ergebnisse aus der Veräußerung von

Kapitalforderungen, die nicht in der o. g.

Aufzählung enthalten sind, sind steuerlich

wie Zinsen zu behandeln (s. o.).

Ausgeschüttete Wertpapierveräußerungsgewinne,

ausgeschüttete Termingeschäftsgewinne

sowie ausgeschüttete

Erträge aus Stillhalterprämien unterliegen

grundsätzlich dem Steuerabzug (Kapitalertragsteuer

25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag).

Dies gilt nicht für Gewinne aus der

Veräußerung von vor dem 01.01.2009 erworbenen

Wertpapieren und für Gewinne

aus vor dem 01.01.2009 eingegangenen

Termingeschäften. Die auszahlende Stelle

nimmt jedoch insbesondere dann keinen

Steuerabzug vor, wenn der Anleger eine

unbeschränkt steuerpfl ichtige Körperschaft

ist oder diese Kapitalerträge Betriebseinnahmen

eines inländischen Betriebs sind

und dies der auszahlenden Stelle vom

Gläubiger der Kapitalerträge nach amtlich

vorgeschriebenen Vordruck erklärt wird.

In- und ausländische Dividenden

(insbesondere aus Immobilienkapitalgesellschaften)

Dividenden in- und ausländischer Immobilien-Kapitalgesellschaften,

die auf Anteile

im Betriebsvermögen ausgeschüttet

oder thesauriert werden, sind mit Ausnahme

von Dividenden nach dem REITG

bei Körperschaften steuerfrei (5 % der

Dividenden gelten als nicht abzugsfähige

Betriebsausgaben). Von Einzelunternehmern

oder natürlichen Personen, die an

gewerblichen Personengesellschaften beteiligt

sind, sind diese Erträge zu 60 % zu

versteuern (Teileinkünfteverfahren).

Inländische Dividenden unterliegen dem

Steuerabzug (Kapitalertragsteuer 25 % zuzüglich

Solidaritätszuschlag).

Ausländische Dividenden unterliegen

grundsätzlich dem Steuerabzug (Kapitalertragsteuer

25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag).

Die auszahlende Stelle nimmt

jedoch insbesondere dann keinen Steuerabzug

vor, wenn der Anleger eine unbeschränkt

steuerpfl ichtige Körperschaft

ist (wobei von Körperschaften i.S.d. § 1

Abs. 1 Nr. 4 und 5 KStG der auszahlenden

Stelle eine Bescheinigung des für

sie zuständigen Finanzamtes vorliegen

muss) oder die ausländischen Dividenden

Niederlande, Arnheim, „Eusebiushof“

JAHRESBERICHT

Betriebseinnahmen eines inländischen

Betriebs sind und dies der auszahlenden

Stelle vom Gläubiger der Kapitalerträge

nach amtlich vorgeschriebenem Vordruck

erklärt wird.

Unter bestimmten Voraussetzungen können

Dividenden von ausländischen

(Immobilien-) Kapitalgesellschaften als so

genannte Schachteldividenden in vollem

Umfang steuerfrei sein.

Negative steuerliche Erträge

Verbleiben negative Erträge nach Verrechnung

mit gleichartigen positiven Erträgen

auf der Ebene des Sondervermögens,

werden diese steuerlich auf Ebene des

Sondervermögens vorgetragen. Diese

können auf Ebene des Sondervermögens

mit künftigen gleichartigen positiven

steuerpfl ichtigen Erträgen der Folgejahre

verrechnet werden. Eine direkte Zurechnung

der negativen steuerlichen Erträge

auf den Anleger ist nicht möglich. Damit

wirken sich diese negativen Beträge beim

Anleger bei der Einkommensteuer bzw.

Körperschaftsteuer erst in dem Veranlagungszeitraum

(Steuerjahr) aus, in dem

das Geschäftsjahr des Sondervermögens

endet bzw. die Ausschüttung für das Geschäftsjahr

des Sondervermögens erfolgt,

für das die negativen steuerlichen Erträge

43


AXA IMMOSELECT

44

Düsseldorf, Uerdinger Straße

auf Ebene des Sondervermögens verrechnet

werden.

Substanzauskehrungen

Substanzauskehrungen (z. B. in Form von

Bauzinsen) sind nicht steuerbar.

Veräußerungsgewinne auf

Anlegerebene

Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen

im Betriebsvermögen sind für betriebliche

Anleger steuerfrei, soweit es sich um

noch nicht zugefl ossene oder noch nicht

als zugefl ossen geltende ausländische

Mieten und realisierte und nicht realisierte

Gewinne des Sondervermögens aus ausländischen

Immobilien handelt, sofern

Deutschland auf die Besteuerung verzichtet

hat (sog. Immobiliengewinn).

Die Kapitalanlagegesellschaft veröffentlicht

den Immobiliengewinn bewertungstäglich

als Prozentsatz des Wertes des

Investmentanteils.

Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen

im Betriebsvermögen sind für Körperschaften

zudem steuerfrei (5 % der

Gewinne gelten als nicht abziehbare

Betriebsausgaben), soweit die Gewinne

aus noch nicht zugefl ossenen oder noch

nicht als zugefl ossen geltenden Dividen-

den und aus realisierten und nicht realisierten

Gewinnen des Sondervermögens

aus in- und ausländischen Immobilienkapitalgesellschaften

herrühren (sog. Aktiengewinn).

Von Einzelunternehmern oder

natürlichen Personen, die an gewerblichen

Personengesellschaften beteiligt

sind, sind diese Veräußerungs gewinne

zu 60 % zu versteuern.

Die Kapitalanlagegesellschaft veröffentlicht

den Aktiengewinn bewertungstäglich

als Prozentsatz des Wertes des Investmentanteils.

Steuerausländer

Verwahrt ein Steuerausländer Anteile

an ausschüttenden Sondervermögen

im Depot bei einer inländischen depotführenden

Stelle (Depotfall), wird vom

Steuerabzug auf Zinsen, sonstige Erträge,

Wertpapierveräußerungsgewinne, Termingeschäftsgewinne

und ausländische Dividenden

Abstand genommen, sofern er

seine steuerliche Ausländereigenschaft

nachweist. Inwieweit eine Anrechnung

oder Erstattung des Steuerabzugs auf

inländische Dividenden für den ausländischen

Anleger möglich ist, hängt von

dem zwischen dem Sitzstaat des Anlegers

und der Bundesrepublik Deutschland bestehendenDoppelbesteuerungsabkom-

men ab. Sofern die Ausländereigenschaft

der depotführenden Stelle nicht bekannt

bzw. nicht rechtzeitig nachgewiesen

wird, ist der ausländische Anleger gezwungen,

die Erstattung des Steuerabzugs

gemäß § 37 Abs. 2 AO zu beantragen.

Zuständig ist das Betriebsstättenfi

nanzamt der depotführenden Stelle.

Hat ein ausländischer Anleger Anteile

thesaurierender Sondervermögen im

Depot bei einer inländischen depotführenden

Stelle, wird ihm bei Nachweis

seiner steuerlichen Ausländereigenschaft

der Steuerabzug in Höhe von 25 % zuzüglich

Solidaritätszuschlag, soweit dieser

nicht auf inländische Dividenden entfällt,

erstattet. Erfolgt der Antrag auf Erstattung

verspätet, kann – wie bei verspätetem

Nachweis der Ausländereigenschaft bei

ausschüttenden Fonds – eine Erstattung

gemäß § 37 Abs. 2 AO auch nach dem

Thesaurierungszeitpunkt beantragt werden.

Solidaritätszuschlag

Auf den bei Ausschüttungen oder Thesaurierungen

abzuführenden Steuerabzug

ist ein Solidaritätszuschlag in Höhe

von 5,5 % zu erheben. Der Solidaritätszuschlag

ist bei der Einkommensteuer und

Körperschaftsteuer anrechenbar.


Fällt kein Steuerabzug an bzw. erfolgt

bei Thesaurierung die Vergütung des

Steuerabzugs – beispielsweise bei ausreichendem

Freistellungsauftrag, Vorlage

einer NV-Bescheinigung oder Nachweis

der Steuerausländereigenschaft –, ist kein

Solidaritätszuschlag abzuführen bzw. wird

dieser bei einer Thesaurierung vergütet.

Kirchensteuer

Soweit die Einkommensteuer bereits

von einer inländischen depotführenden

Stelle (Abzugsverpfl ichteter) durch den

Steuerabzug erhoben wird, wird die darauf

entfallende Kirchensteuer nach dem

Kirchensteuersatz der Religionsgemeinschaft,

der der Kirchensteuerpfl ichtige

angehört, als Zuschlag zum Steuerabzug

erhoben. Zu diesem Zweck hat der

Kirchensteuerpfl ichtige dem Abzugsverpfl

ichteten in einem schriftlichen Antrag

seine Religionsangehörigkeit zu benennen.

Ehegatten haben in dem Antrag

zudem zu erklären, in welchem Verhältnis

der auf jeden Ehegatten entfallende

Anteil der Kapitalerträge zu den gesamten

Kapitalerträgen der Ehegatten steht,

damit die Kirchensteuer entsprechend

diesem Verhältnis aufgeteilt, einbehalten

und abgeführt werden kann. Wird kein

Aufteilungsverhältnis angegeben, erfolgt

eine Aufteilung nach Köpfen.

Spanien, Madrid, Avenida de Manoteras

Die Abzugsfähigkeit der Kirchensteuer als

Sonderausgabe wird bereits beim Steuerabzug

mindernd berücksichtigt.

Ausländische Quellensteuer

Auf die ausländischen Erträge des Sondervermögens

wird teilweise in den Herkunftsländern

Quellensteuer einbehalten.

Die Kapitalanlagegesellschaft kann die anrechenbare

Quellensteuer auf der Ebene

des Sondervermögens wie Werbungskosten

abziehen. In diesem Fall ist die

ausländische Quellensteuer auf Anlegerebene

weder anrechenbar noch abzugsfähig.

Übt die Kapitalanlagegesellschaft ihr

Wahlrecht zum Abzug der ausländischen

Quellensteuer auf Fondsebene nicht

aus, dann wird die anrechenbare Quellensteuer

bereits beim Steuerabzug mindernd

berücksichtigt.

Zwischengewinnbesteuerung

Zwischengewinne sind die im Verkaufs-

oder Rückgabepreis enthaltenen Entgelte

für vereinnahmte oder aufgelaufene

Zinsen sowie Gewinne aus der Veräußerung

von nicht in § 1 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1

Buchstaben a) bis f) InvStG genannten

Kapitalforderungen, die vom Fonds noch

JAHRESBERICHT

nicht ausgeschüttet oder thesauriert und

infolgedessen beim Anleger noch nicht

steuerpfl ichtig wurden (etwa Stückzinsen

aus festverzinslichen Wertpapieren

vergleichbar). Der vom Sondervermögen

erwirtschaftete Zwischengewinn ist bei

Rückgabe oder Verkauf der Anteile durch

Steuerinländer einkommensteuerpfl ichtig.

Der Steuerabzug auf den Zwischengewinn

beträgt 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag

und ggf. Kirchensteuer).

Der bei Erwerb von Anteilen gezahlte

Zwischengewinn kann im Jahr der Zahlung

einkommensteuerlich als negative

Einnahme abgesetzt werden. Er wird bereits

beim Steuerabzug steuermindernd

berücksichtigt. Wird der Zwischengewinn

nicht veröffentlicht, sind jährlich 6 % des

Entgelts für die Rückgabe oder Veräußerung

des Investmentanteils als Zwischengewinn

anzusetzen.

Die Zwischengewinne können regelmäßig

auch den Abrechnungen sowie

den Erträgnisaufstellungen der Banken

entnommen werden.

EU-Zinsrichtlinie / Zinsinformationsverordnung

Die Zinsinformationsverordnung (kurz

ZIV), mit der die Richtlinie 2003/48/

45


AXA IMMOSELECT

46

EG des Rates vom 03.06.2003, ABL. EU

Nr. L 157 S. 38 umgesetzt wird, soll

grenzüberschreitend die effektive Besteuerung

von Zinserträgen natürlicher

Personen im Gebiet der EU sicherstellen.

Mit einigen Drittstaaten (insbesondere

mit der Schweiz, Liechtenstein, Channel

Islands, Monaco und Andorra) hat die EU

Abkommen abgeschlossen, die der EU-

Zinsrichtlinie weitgehend entsprechen.

Dazu werden grundsätzlich Zinserträge,

die eine im europäischen Ausland

oder bestimmten Drittstaaten ansässige

natürliche Person von einem deutschen

Kreditinstitut (das insoweit als Zahlstelle

handelt) gutgeschrieben erhält, von dem

deutschen Kreditinstitut an das Bundeszentralamt

für Steuern und von dort aus

letztlich an die ausländischen Wohnsitzfi

nanzämter gemeldet.

Nach der ZIV ist von der Kapitalanlagegesellschaft

für jeden in- und ausländischen

Fonds anzugeben, ob er der ZIV unterliegt

(in scope) oder nicht (out of scope).

Für diese Beurteilung enthält die ZIV zwei

wesentliche Anlagegrenzen.

Wenn das Vermögen eines Fonds aus

höchstens 15 % Forderungen im Sinne

Niederlande, Amersfoort, Van Asch van Wijkstraat

der ZIV besteht, haben die Zahlstellen,

die letztendlich auf die von der Kapitalanlagegesellschaft

gemeldeten Daten

zurückgreifen, keine Meldungen an das

Bundeszentralamt für Steuern zu versenden.

Ansonsten löst die Überschreitung

der 15 %-Grenze eine Meldepfl icht der

Zahlstellen an das Bundeszentralamt für

Steuern über den in der Ausschüttung

enthaltenen Zinsanteil aus.

Bei Überschreiten der 40 %-Grenze ist

der in der Rückgabe oder Veräußerung

der Fondsanteile enthaltene Zinsanteil zu

melden. Handelt es sich um einen ausschüttenden

Fonds, so ist zusätzlich im Falle

der Ausschüttung der darin enthaltene Zinsanteil

an das Bundeszentralamt für Steuern

zu melden. Handelt es sich um einen thesaurierenden

Fonds, erfolgt eine Meldung

konsequenterweise nur im Falle der Rückgabe

oder Veräußerung des Fondsanteils.

Zum 30.04.2009 war der Forderungsquotient

des AXA Immoselects größer als

15 % und kleiner als 40 %. Der Zinsanteil

betrug 0,62 Euro pro Anteil.

Grunderwerbsteuer

Der Verkauf von Anteilen an dem Sondervermögen

löst keine Grunderwerbsteuer

aus.

Hinweis

Die steuerlichen Ausführungen gehen

von der derzeit bekannten Rechtslage

aus. Sie richten sich an in Deutschland

unbeschränkt einkommensteuerpfl ichtige

oder unbeschränkt körperschaftsteuerpfl

ichtige Personen. Es kann jedoch

keine Gewähr dafür übernommen

werden, dass sich die steuerliche Beurteilung

durch Gesetzgebung, Rechtsprechung

oder Erlasse der Finanzverwaltung

nicht ändert.

Rechtliches und steuerliches Risiko

Eine Änderung fehlerhaft festgestellter

Besteuerungsgrundlagen des Fonds für

vorangegangene Geschäftsjahre (z. B.

aufgrund von steuerlichen Außenprüfungen)

kann für den Fall einer für den

Anleger steuerlich grundsätzlich nachteiligen

Korrektur zur Folge haben, dass der

Anleger die Steuerlast aus der Korrektur

für vorangegangene Geschäftsjahre zu

tragen hat, obwohl er unter Umständen

zu diesem Zeitpunkt nicht in dem Sondervermögen

investiert war. Umgekehrt

kann für den Anleger der Fall eintreten,

dass ihm eine steuerlich grundsätzlich

vorteilhafte Korrektur für das aktuelle und

für vorangegangene Geschäftsjahre,

in denen er an dem Sondervermögen

beteiligt war, durch die Rückgabe oder


Italien, Mailand, „nhow“ Hotel

Veräußerung der Anteile vor Umsetzung

der entsprechenden Korrektur nicht mehr

zugute kommt.

Zudem kann eine Korrektur von Steuerdaten

dazu führen, dass steuerpfl ichtige

Erträge bzw. steuerliche Vorteile in einem

anderen als eigentlich zutreffenden Veranlagungszeitraum

tatsächlich steuerlich

veranlagt werden und sich dies beim einzelnen

Anleger negativ auswirkt.

Österreich

Beschränkte Steuerpfl icht

Durch das Immobilien-Investmentfondsgesetz

(ImmoInvFG) besteht in Österreich

eine beschränkte Steuerpfl icht auch für

Gewinne, die ein nicht in Österreich

ansässiger Anleger aus österreichischen

Immobilien des Fonds erzielt. Besteuert

werden die laufenden Bewirtschaftungsgewinne

aus der Vermietung und die aus

der jährlichen Bewertung resultierenden

Wertzuwächse der österreichischen Immobilien.

Steuersubjekt für die beschränkte

Steuerpfl icht in Österreich ist der einzelne

Anleger, der weder Wohnsitz noch gewöhnlichen

Aufenthalt (bei Körperschaften

weder Sitz noch Ort der Geschäftsleitung)

in Österreich hat:

■ Für natürliche Personen beträgt der

Steuersatz für diese Einkünfte in

Österreich 25 %. Erzielt der Anleger

pro Kalenderjahr insgesamt maximal

2.000,– Euro in Österreich steuerpfl

ichtige Einkünfte, braucht er keine

Steuererklärung abzugeben und die

Einkünfte bleiben steuerfrei. Bei Überschreiten

dieser Grenze oder nach Aufforderung

durch das österreichische

Finanzamt ist eine Einkommensteuererklärung

in Österreich abzugeben.

■ Für Körperschaften beträgt der Steuersatz

für diese Einkünfte in Österreich

25 %. Anders als bei natürlichen Personen

gibt es keinen gesetzlichen Freibetrag.

Die auf einen Anteil entfallenden in Österreich

steuerpfl ichtigen Einkünfte eines

beschränkt steuerpfl ichtigen Anlegers

betragen für das Kalenderjahr 2009

0,1237 Euro. Dieser Betrag ist mit der

vom Anleger gehaltenen Anzahl von Anteilen

zu multiplizieren.

Unbeschränkte Steuerpfl icht

Mit der Novelle des Immobilien-Investmentfondsgesetzes

(kurz: ImmoInvFG)

durch das BGBl. I 2006/134 wurden in

Österreich ausländische Immobilienfonds

JAHRESBERICHT

ab 02.08.2006 in das System der ertragsteuerlichen

Endbesteuerung von Meldefonds

eingebunden. Für den AXA Immoselect

erfolgt seit 25.04.2007 eine tägliche

Meldung der kapitalertragsteuerrelevanten

Daten an die österreichische Kontrollbank.

Der Fonds gilt somit als blütenweißer

Immobilienfonds (Meldefonds).

Steuersubjekt für die unbeschränkte

Steuerpfl icht in Österreich ist der einzelne

Anleger, der einen Wohnsitz oder gewöhnlichen

Aufenthalt (bei Körperschaften

Sitz oder Ort der Geschäftsleitung)

in Österreich hat. Besteuert werden

die laufenden Bewirtschaftungsgewinne

aus der Vermietung und die aus der jährlichen

Bewertung resultierenden Wertzuwächse

österreichischer Immobilien und

von Immobilien in Ländern, mit denen

Österreich nach bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen

für Einkünfte aus

unbeweglichem Vermögen die Anrechnungsmethode

vereinbart hat, sowie

Liquiditätsgewinne.

Folgende Besteuerungsgrundsätze gelten

für diese Einkünfte eines Meldefonds:

■ Für natürliche Personen beträgt der

Steuersatz in Österreich 25 %.

47


AXA IMMOSELECT

48

– Werden die Fondsanteile bei einer

österreichischen Depotbank gehalten,

sind alle laufenden Fondserträge

durch den verpfl ichtenden Kapitalertragsteuerabzug

durch die Depotbank

des Anlegers endbesteuert. Das heißt,

steuerpfl ichtige Einkünfte aus einer Beteiligung

am AXA Immoselect müssen

nicht mehr in einer Einkommensteuererklärung

des Privatanlegers erklärt

werden, außer es wird – bei einem

günstigeren Tarifsteuersatz – eine

Veranlagung beantragt. Die österreichische

Depotbank muss für den

AXA Immoselect keine Sicherungssteuer

einbehalten.

Bei unterjährigem Kauf von Fondsanteilen

über ein österreichisches Depot

wird dem Privatanleger für die seit Beginn

des Fondsgeschäftsjahres bis

zum Kauf erwirtschafteten steuerpfl ichtigen

Fondserträge Kapitalertragsteuer

gutgeschrieben. Bei unterjährigem Verkauf

wird nur jene Kapitalertragsteuer

abgezogen, die seit Beginn des Fondsgeschäftsjahres

bis zum Verkaufszeitpunkt

angefallen ist. So wird sichergestellt,

dass nur die steuerpfl ichtigen

Fondserträge besteuert werden, die in

der Periode erwirtschaftet wurden, in

der der Privatanleger beteiligt war.

Polen, Warschau, „Sienna Center“

Spekulationsgewinne infolge Verkauf

der Fondsanteile innerhalb eines

Jahres sind im Zuge einer Einkommensteuererklärung

zu erklären und

werden zum progressiven Einkommensteuertarif

des Privatanlegers versteuert.

Spekulationsgewinne können

nur mit Spekulationsverlusten desselben

Kalenderjahres verrechnet werden.

– Werden die Fondsanteile bei einer

ausländischen Depotbank gehalten,

unterliegen die steuerpfl ichtigen Einkünfte

aus der Beteiligung am AXA

Immoselect dem Sondersteuersatz von

25 % und sind in die Einkommensteuererklärung

des Privatanlegers aufzunehmen.

Auch in diesem Fall besteht die

Möglichkeit, zur Antragsveranlagung

zu optieren. Für Spekulationsgewinne

gilt das oben Gesagte.

■ Für Körperschaften beträgt der Steuersatz

in Österreich 25 %. Werden die

Fondanteile bei einer österreichischen

Depotbank gehalten, erfolgt

grundsätzlich auch für Körperschaften

ein Kapitalertragsteuerabzug.

Der Kapitalertragsteuerabzug durch

die öster reichische Depotbank kann

durch Abgabe einer Befreiungs-

erklärung gegenüber der österreichischen

Depotbank vermieden werden.

Die steuerpfl ichtigen Einkünfte aus der

Beteiligung am AXA Immoselect (einschließlich

Veräußerungsgewinne) sind

jedenfalls in die Körperschaft steuererklärung

aufzunehmen. Wurde keine

Befreiungserklärung abgegeben, so ist

eine einbehaltene Kapital ertragsteuer

auf die Körperschaft steuer anzurechnen.

■ Für Privatstiftungen beträgt der

Steuer satz in Österreich 12,5 % (Zwischensteuer).

Privatstiftungen sind

vom Kapitalertragsteuerabzug befreit.

Spekulationsgewinne infolge Verkauf

der Fondsanteile innerhalb eines Jahres

unterliegen der Körperschaftsteuer

von 25 %.

Für Anleger, die in Österreich unbeschränkt

steuerpfl ichtig sind, betragen die

auf einen Anteil entfallenden österreichischen

Einkünfte für das Kalenderjahr

2009 0,7842 Euro (resultierend aus einer

Ausschüttung je Anteil in Höhe von 1,85

Euro und einem ausschüttungsgleichen

Ertrag je Anteil in Höhe von –1,0658

Euro). Dieser Betrag ist mit der vom

An leger gehaltenen Anzahl von Fondsanteilen

zu multiplizieren. Ausländische


Steuern in Höhe von 0,0582 Euro je Anteil

sind an rechenbar.

Hinweis

Bei den oben angeführten steuerlichen

Ausführungen gehen wir von der derzeitigen

Rechtslage und der dazu bisher

bekannten Verwaltungspraxis aus.

Es kann jedoch keine Gewähr dafür

übernommen werden, dass sich die

steuerliche Beurteilung durch Gesetzgebung,

Rechtsprechung oder Erlässe

der Finanzverwaltung nicht ändert. Im

Übrigen empfehlen wir den Anlegern

zu steuerlichen Aspekten ihren persönlichen

Steuerberater zu konsultieren.

3 %-Steuer Frankreich

Luxemburg, Kirchberg, „K-Point“

■ Seit dem 01.01.2008 unterfallen Immobilien-Sondervermögengrundsätzlich

dem Anwendungsbereich einer

französischen Sondersteuer (sog. französischen

3 %-Steuer), die jährlich auf

den Verkehrswert der in Frankreich

gelegenen Immobilien erhoben wird.

Das französische Gesetz sieht für französische

Immobilien-Sondermögen sowie

vergleichbare ausländische Sondervermögen

die Befreiung von der

3 %-Steuer vor. Nach Auffassung der

französischen Finanzverwaltung sind

deutsche Immobilien-Sondervermögen

nicht grundsätzlich mit französischen

Immobilien-Sondervermögen

vergleichbar, so dass sie nicht von

vorneherein von der 3 %-Steuer befreit

sind.

■ Um von dieser Steuer befreit zu werden,

muss das Sondervermögen AXA

Immoselect nach Auffassung der französischen

Finanzverwaltung entweder

– sehr enge Voraussetzungen erfüllen,

um eine so genannte allgemeine Befreiung

von der 3 %-Steuer zu erreichen.

Die Voraussetzungen für die

allgemeine Befreiung sind eine Immobilienquote

von 60 % und eine Liquiditätsquote

von 10 % – jeweils ermittelt

nach Vorgaben der französischen Finanzverwaltung,

oder

– jährlich eine Erklärung abgeben, in

welcher der französische Grundbesitz

zum 1. Januar eines jeden Jahres angegeben

wird und diejenigen Anteilsinhaber

benannt werden, die zum

1. Januar eines Jahres an dem Sondervermögen

zu 1 % oder mehr beteiligt

waren (Befreiung durch Erklärung).

JAHRESBERICHT

■ Zum 01.01.2009 erfüllte der AXA

Immoselect die Voraussetzungen für

die allgemeine Befreiung. Die Abgabe

einer Steuererklärung per 01.01.2009

am 15.05.2009 war somit nicht erforderlich

und somit auch nicht die

Benennung von Anlegern. Wir haben

die französischen Finanzbehörden dennoch

schriftlich darauf aufmerksam gemacht,

dass der AXA Immoselect unter

die allgemeine Befreiung fällt.

■ Zum 01.01.2008 erfüllte der AXA

Immoselect die Voraussetzungen nicht

für die allgemeine Befreiung. Somit

haben wir eine Erklärung zum

15.05.2009 eingereicht in welcher

der französische Grundbesitz genannt

wurde. Es war uns kein Anleger bekannt,

der zum 01.01.2008 am AXA

Immoselect zu mehr als 1 % beteiligt

war.

■ Inwieweit der AXA Immoselect zum

01.01.2010 die Voraussetzungen für

die allgemeine Befreiung erfüllen

kann, steht derzeit noch nicht fest.

Informationspfl ichten des Anlegers an

den AXA Immoselect

■ Wenn Ihre Beteiligung zum 01.01.2008

1 % oder mehr beträgt (d. h. mehr als

49


AXA IMMOSELECT

50

565.117 Anteile), bitten wir Sie, uns

eine schriftliche Erklärung zuzusenden

unter Nennung Ihres genauen Namens

sowie Ihrer Anschrift, in der Sie

der Bekanntgabe Ihres Namens, ihrer

Anschrift und ihrer Beteiligungshöhe

gegenüber der französischen Finanzverwaltung

zustimmen. Nur so kann

der AXA Immoselect seiner Erklärungspfl

icht nachkommen und eine Erhebung

der französischen 3 %-Steuer

vermeiden.

■ Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht

geklärt werden kann, ob der AXA

Immoselect auch zum 01.01.2010

unter die allgemeine Befreiung fällt

und somit ggf. eine weitere Steuererklärung

zum 15.05.2010 einreichen

muss, weisen wir bereits jetzt darauf

hin, dass wir ggf. eine Zustimmungserklärung

für die Anteile per 01.01.2010

benötigen.

Inwieweit eine solche Zustimmungserklärung

tatsächlich notwendig sein

wird oder ob der AXA Immoselect per

01.01.2010 unter die o. g. allgemeine

Befreiung fällt, können Sie ab dem

15.01.2010 auf unserer Internetseite

www.axa-im.com nachlesen.

■ Ein Muster für die Zustimmungserklärungen

per 01.01.2008 sowie per

01.01.2010 (ab dem 15.01.2010)

Niederlande, Den Haag, Burgemeester De Monchyplein

können Sie von unserer Internetseite

www.axa-im.com herunterladen.

Eigene Erklärungspfl ichten der

Anleger des AXA Immoselect in

Frankreich

■ Für natürliche Personen: Diese Benennung

hat für Sie weder fi nanzielle

Auswirkungen noch löst sie eigene Erklärungs-

oder Meldepfl ichten für Sie

gegenüber den französischen Steuerbehörden

aus. Sie müssen neben

Ihrer Zustimmungserklärung keine

weiteren Schritte veranlassen.

■ Für institutionelle Anleger: Diese

Benennung hat für Sie weder fi nanzielle

Auswirkungen noch löst sie eigene

Erklärungs- oder Meldepfl ichten für Sie

gegenüber den französischen Steuerbehörden

aus, wenn Ihre Beteiligung

am Sondervermögen am 01.01.2008

bzw. am 01.01.2010 weniger als 5 %

betrug (u. E. ist die Beteiligung unter

5 % auch dann nicht zu erklären,

wenn daneben weitere erklärungspfl

ichtige Beteiligungen an französischen

Immobilien von über 5 % bestehen).

Falls Ihre Beteiligungsquote am

01.01.2008 bzw. 01.01.2010 5 %

oder mehr betrug bzw. betragen

wird, sind Sie aufgrund der Beteiligung

an französischen Immobilien ge-

gebenenfalls selbst steuerpfl ichtig und

müssen für die Steuerbefreiung durch

die Abgabe einer eigenen Erklärung

gegenüber den französischen Steuerbehörden

Sorge tragen.

Für verschiedene institutionelle Anleger

können jedoch allgemeine Befreiungstatbestände

greifen.

So sind börsennotierte Gesellschaften

sowie bestimmte in Deutschland steuerbefreite

Körperschaften auch von

der 3 %-Steuer in Frankreich befreit. In

diesen Fällen bedarf es also keiner Abgabe

einer eigenen Erklärung.

■ Wir weisen darauf hin, dass die hierin

enthaltenen Informationen weder Entscheidungshilfen

für wirtschaftliche,

rechtliche, steuerliche oder andere

Beratungsfragen darstellen und eine

individuelle Beratung nicht ersetzen

können. Für weitere Informationen

über eine mögliche Erklärungspfl icht

Ihrerseits empfehlen wir, sich mit

einem französischen Steuerberater in

Verbindung zu setzen.


Steuerliche Behandlung der Ertragsausschüttung des AXA Immoselect

Angaben je Anteil (EUR)

Für Anteilscheine

im Privat-

vermögen

Für Anteilscheine im

Betriebsvermögen

einkommensteuer-

pfl ichtiger Anleger

JAHRESBERICHT

Für Anteilscheine im

Betriebsvermögen

körperschaftsteuer-

pfl ichtiger Anleger

1. Investmentrechtliche Angaben

Ausschüttung (Barausschüttung) 1,8500 1,8500 1,8500

investmentrechtlicher Vortrag (Thesaurierung)

2. Steuerliche Angaben

0,2328 0,2328 0,2328

ausgeschüttete Erträge 1,8750 1,8750 1,8750

ausschüttungsgleiche Erträge (steuerliche Thesaurierung) 0,3708 0,3708 0,3708

Steuerfreier Anteil gesamt

a) ausgeschüttete Erträge

1,1423 1,2507 1,4132

nicht steuerbarer Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

steuerfreier Anteil 1,1423 1,1525 1,1677

– davon aus ausländischen Mieteinkünften 0,7652 0,7652 0,7652

– davon aus Veräußerungsgewinnen – – –

– davon aus inländischen Dividendenerträgen – 0,0078 0,0196

– davon aus ausländischen Dividendenerträgen 0,3771 0,3795 0,3829

– davon aus bereits in Vorjahren versteuerten Erträgen – – –

steuerpfl ichtiger Anteil 0,7327 0,7225 0,7073

– davon aus inländischen Mieteinkünften 0,1579 0,1579 0,1579

– davon aus ausländischen Mieteinkünften 0,0401 0,0401 0,0401

– davon aus Zinserträgen 0,4947 0,4947 0,4947

– davon aus inländischen Dividendenerträgen 0,0196 0,0117 –

– davon aus ausländischen Dividendenerträgen 0,0058 0,0035 –

– davon aus Veräußerungsgewinnen

b) ausschüttungsgleiche Erträge

0,0146 0,0146 0,0146

nicht steuerbarer Anteil 0,0000 0,0000 0,0000

steuerfreier Anteil 0,0000 0,0982 0,2455

– davon aus ausländischen Einkünften 0,0000 – –

– davon aus Veräußerungsgewinnen – – –

– davon aus ausländischen Dividendenerträgen – 0,0982 0,2455

– davon aus bereits in Vorjahren versteuerten Erträgen – – –

steuerpfl ichtiger Anteil 0,3708 0,2726 0,1253

– davon aus inländischen Mieteinkünften 0,1253 0,1253 0,1253

– davon aus ausländischen Mieteinkünften 0,0000 – –

– davon aus Zinserträgen 0,0000 – –

– davon aus ausländischen Dividendenerträgen 0,2455 0,1473 –

– davon aus Veräußerungsgewinnen 0,0000 – –

c) Bemessungsgrundlage ZASt 1,1035 1,1035 1,1035

25 % ZASt (Depotverwahrung) 0,2759 0,2759 0,2759

Nach § 5 Abs. 1 Satz 1 InvStG hat die Kapitalanlagegesellschaft ihren Anlegern detaillierte steuerliche Angaben bekannt zu machen. Eine unkonsolidierte Darstellung der Angaben nach

§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 InvStG ist auf den Seiten 52 und 53 des Jahresberichts sowie im elektronischen Bundesanzeiger zu ersehen. Die genannten Angaben nach § 5 Abs. 1 Satz 1

Nr. 1 und 2 InvStG wurden nach den Regeln des deutschen Steuerrechts ermittelt und anschließend von einem zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung befugten Berufsträger im Sinne des

§ 3 StBerG geprüft. Die Bescheinigung des Berufsträgers ist im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Dem Progressionsvorbehalt unterliegende steuerfreie Erträge je Anteil

0,0972 – Niederlande (Mieteinkünfte)

0,0702 – Österreich (Mieteinkünfte)

0,0000 – Belgien (Mieteinkünfte)

0,5516 – Frankreich (Mieteinkünfte)

0,0461 – Italien (Mieteinkünfte)

0,3022 – Italien (Dividenden)

0,0750 – Polen (Dividenden)

51


AXA IMMOSELECT

52

Steuerrechnung für das Sondervermögen AXA Immoselect zum 30.04.2009

Mitteilung im Sinne des § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 InvStG

Angaben für

ausgeschüttete

Erträge (Nr. 1)

entsprechende

Angabe für ausschüttungs-

gleiche Erträge (Nr. 2)

1. a) Betrag der Ausschüttung inkl. ausl. Quellenst. /

Betrag der Thesaurierung (1) (Ausschüttung) (Thesaurierung)

für Anteilscheine im Privatvermögen 1,8500 0,2328 2,0828

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) 1,8500 0,2328 2,0828

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) 1,8500 0,2328 2,0828

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG) 1,8500 0,2328 2,0828

(Barausschüttung) (1,8500)

sowie die in der Ausschüttung enthaltenen ausschüttungsgleichen Erträge

der Vorjahre, getrennt nach einzelnen Geschäftsjahren (vgl. Anlage) (3) 0,0000

b) Betrag der ausgeschütteten Erträge (4 Nachkommastellen) (2) 1,8750 (2a) c) in den ausgeschütteten Erträgen enthaltene

0,3708 2,2458

aa) ausschüttungsgleiche Erträge der Vorjahre (aufgehoben) (3) bb) steuerfreie Veräußerungsgewinne im Sinne des § 2 Abs. 3

0,0000

Nr. 1 Satz 1 InvStG in der am 31.12.2008 anzuwendenden Fassung 0,0000 0,0000 0,0000

cc) Erträge im Sinne des § 3 Nr. 40 EStG (100 %) (4) 0,0254 0,2455 0,2709

dd) Erträge im Sinne des § 8b Abs. 1 KStG (5) 0,0254 0,2455 0,2709

ee) Veräußerungsgewinne im Sinne des § 3 Nr. 40 EStG (100 %) (4) 0,0000 0,0000 0,0000

ff) Veräußerungsgewinne im Sinne des § 8b Abs. 2 KStG (6) 0,0000 0,0000 0,0000

gg) Erträge im Sinne des § 2 Abs. 3 Nr. 1 Satz 2 InvStG in der am

31.12.2008 anzuwendenden Fassung, soweit nicht Kapitalerträge

im Sinne des § 20 EStG 0,0000 0,0000 0,0000

hh) steuerfreie Veräußerungsgewinne im Sinne § 2 Abs. 3 Nr. 2 InvStG 0,0000 0,0000 0,0000

ii) Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 1 InvStG

für Anteilscheine im Privatvermögen (7) 1,1423 0,0000 1,1423

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) (7) 1,1423 0,0000 1,1423

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) (7) 1,1423 0,0000 1,1423

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG) (7) 1,1423 0,0000 1,1423

jj) Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 2 InvStG, für die kein Abzug nach

Abs. 4 InvStG vorgenommen wurde

für Anteilscheine im Privatvermögen 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG) 0,0000 0,0000 0,0000

kk) Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 2 InvStG, die nach einem DBA zur

Anrechnung einer als gezahlt geltenden Steuer berechtigen 0,0000 0,0000 0,0000

ll) Erträge im Sinne des § 2 Abs. 2a InvStG 0,4897 0,0000 0,4897

d) zur Anrechnung oder Erstattung von Kapitalertragsteuer berechtigender

Teil der Ausschüttung im Sinne von

§ 7 Abs. 1 und 2 InvStG

für Anteilscheine im Privatvermögen (10) 0,7131 0,3708 1,0839

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) (10) 0,7131 0,3708 1,0839

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) (10) 0,7131 0,3708 1,0839

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG) (10) § 7 Abs. 3 InvStG

0,7131 0,3708 1,0839

für Anteilscheine im Privatvermögen 0,0196 0,0000 0,0196

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) 0,0196 0,0000 0,0196

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) 0,0196 0,0000 0,0196

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG)

e) Betrag der anzurechnenden oder zu erstattenden Kapitalertragsteuer

im Sinne von

§ 7 Abs. 1 und 2 InvStG

0,0196 0,0000 0,0196

für Anteilscheine im Privatvermögen (8) 0,1783 0,0927 0,2710

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) (8) 0,1783 0,0927 0,2710

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) (8) 0,1783 0,0927 0,2710

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG) (8) 0,1783 0,0927 0,2710

Summe


Steuerrechnung für das Sondervermögen AXA Immoselect zum 30.04.2009

Mitteilung im Sinne des § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 InvStG

Angaben für

ausgeschüttete

Erträge (Nr. 1)

entsprechende

Angabe für ausschüttungs-

gleiche Erträge (Nr. 2)

JAHRESBERICHT

§ 7 Abs. 3 InvStG

für Anteilscheine im Privatvermögen 0,0049 0,0000 0,0049

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) 0,0049 0,0000 0,0049

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) 0,0049 0,0000 0,0049

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG)

f) Betrag der ausländischen Steuer, der auf die in den ausgeschütteten

Erträgen enthaltenen Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 2 entfällt, und

aa) nach § 4 Abs. 2 und 3 InvStG in Verbindung mit § 34 c Abs. 1 des EStG

oder einem DBA anrechenbar ist, wenn kein Abzug

nach § 4 Abs. 4 InvStG vorgenommen wurde

0,0049 0,0000 0,0049

für Anteilscheine im Privatvermögen 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG) 0,0000 0,0000 0,0000

davon entfallen auf Erträge gemäß § 3 Nr. 40 EStG bzw. § 8b KStG 0,0000 0,0000 0,0000

davon entfallen auf Erträge außer § 3 Nr. 40 EStG bzw. § 8b KStG 0,0000 0,0000 0,0000

bb) nach § 4 Abs. 2 und 3 InvStG in Verbindung mit § 34c Abs. 3

des EStG abziehbar ist, wenn kein Abzug

nach § 4 Abs. 4 InvStG vorgenommen wurde

für Anteilscheine im Privatvermögen 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 3 Nr. 40 EStG) 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b KStG) 0,0000 0,0000 0,0000

für Anteilscheine im Betriebsvermögen (§ 8b Abs. 7+8 KStG) 0,0000 0,0000 0,0000

davon entfallen auf Erträge gemäß § 3 Nr. 40 EStG bzw. § 8b KStG 0,0000 0,0000 0,0000

davon entfallen auf Erträge außer § 3 Nr. 40 EStG bzw. § 8b KStG 0,0000 0,0000 0,0000

cc) nach einem DBA als gezahlt gilt und nach § 4 Abs. 2 und 3 InvStG

in Verbindung mit diesem DBA anrechenbar ist 0,0000 0,0000 0,0000

davon entfallen auf Erträge gemäß § 3 Nr. 40 EStG bzw. § 8b KStG 0,0000 0,0000 0,0000

davon entfallen auf Erträge außer § 3 Nr. 40 EStG bzw. § 8b KStG

g) Betrag der Absetzungen für Abnutzung oder Substanzverringerung

0,0000 0,0000 0,0000

nach § 3 Abs. 3 Satz 1 InvStG (9) h) von der ausschüttenden Körperschaft nach § 37 Abs. 3 KStG in

0,5282 0,0702 0,5984

Anspruch genommene Körperschaftsteuerminderung (aufgehoben) 0,0000 0,0000 0,0000

(1) Der Betrag der Ausschüttung enthält anrechenbare und abziehbare ausländische Quellensteuern.

(2) Der angegebene Betrag enthält die im Sinne des § 3 InvStG ermittelten steuerlichen Erträge des Sondervermögens. In diesem Betrag sind bei den Anlegern voll steuerpfl ichtige sowie

unter § 2 Abs. 2 und 3 InvStG und unter § 4 Abs. 1 und 2 InvStG fallende Erträge enthalten. In der Ausschüttung enthaltene ausschüttungsgleiche Erträge der Vorjahre sind

hingegen nicht einbezogen.

(2a) Der Betrag der ausgeschütteten Erträge enthält auch nicht abzugsfähige Werbungskosten im Sinne von § 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 InvStG in Höhe von EUR 0,0196.

Zur Bildung eines aktiven Ausgleichspostens vgl. Verfügung OFD-Rheinland vom 11.01.2008 S 1980 – 1030 – St 222.

(3) Mitgeteilt werden die nach steuerlichen Vorschriften ermittelten Erträge.

(4) Der angegebene Betrag entspricht 100% der § 3 Nr. 40 EStG unterliegenden Einnahmen ./. 100 % der § 3c Abs. 2 EStG zuzuordnenden Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben.

Der Betrag enthält steuerpfl ichtige, nicht jedoch nach § 4 Abs. 1 InvStG steuerfreie Erträge. Soweit Erträge bereits von § 4 Abs. 1 InvStG erfasst werden, werden diese Beträge nicht

nochmals bei § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 c) cc) bis ff) InvStG aufgeführt, um eine sonst erfolgende Doppelerfassung der Befreiung beim Anleger zu vermeiden.

(5) Der angegebene Betrag entspricht 100% der § 8b Abs. 1 KStG unterliegenden Einnahmen ./. 100 % der § 3c Abs. 1 EStG zuzuordnenden Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben.

Die Versagung der Anwendung des § 3c Abs. 1 EStG durch § 8b Abs. 5 KStG wird von § 3 Abs. 3 Nr. 4 InvStG verdrängt. Der Betrag enthält steuerpfl ichtige, nicht jedoch nach § 4

Abs. 1 InvStG steuerfreie Erträge. Soweit Erträge bereits von § 4 Abs. 1 InvStG erfasst werden, werden diese Beträge nicht nochmals bei § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 c) cc) bis ff) InvStG

aufgeführt, um eine sonst erfolgende Doppelerfassung der Befreiung beim Anleger zu vermeiden.

(6) Der angegebene Betrag entspricht dem nach § 8b Abs. 2 KStG freizustellenden Veräußerungsgewinn (Nettogröße). Auf diesen Betrag ist § 8b Abs. 3 KStG anzuwenden. Der Betrag

enthält steuerpfl ichtige, nicht jedoch nach § 4 Abs. 1 InvStG steuerfreie Erträge. Soweit Erträge bereits von § 4 Abs. 1 InvStG erfasst werden, werden diese Beträge nicht nochmals bei

§ 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 c) cc) bis ff) InvStG aufgeführt, um eine sonst erfolgende Doppelerfassung der Befreiung beim Anleger zu vermeiden.

(7) Angegeben wird der Betrag der nach § 4 Abs. 1 InvStG von der Besteuerung freizustellenden Erträge.

(8) Bei Depotverwahrung.

(9) Der angegebene Betrag enthält die Abschreibungen, die in die Ermittlung im Betriebsvermögen steuerpfl ichtiger Erträge eingegangen sind und die Abschreibungen, die in die

Ermittlung der unter Progressionsvorbehalt steuerfreien Erträge eingegangen sind.

(10) Die angegebenen Beträge entsprechen der grundsätzlich anzuwendenden Bemessungsgrundlage der Kapitalertragsteuer. Im Einzelfall können sich, z. B. aufgrund von

NV-Bescheinigungen, anlegerspezifi sche Abweichungen ergeben.

Summe

53


AXA IMMOSELECT

54

Italien, Rom, Via Calabria

Bescheinigung nach § 5

Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 Investmentsteuergesetz

(InvStG)

über die Ermittlung der

steuerlichen Angaben

An die Kapitalanlagegesellschaft AXA Investment

Managers Deutschland GmbH

(nachfolgend die Gesellschaft).

Die Gesellschaft hat uns beauftragt, auf

der Grundlage der von einem Abschlussprüfer

nach § 44 Abs. 5 InvG geprüften

Rechnungslegung und des geprüften

Jahresberichtes für das Investmentvermögen

AXA Immoselect für den Zeitraum

vom 01.05.2008 bis 30.04.2009 die

steuerlichen Angaben nach § 5 Abs. 1

Satz 1 Nr. 1 und 2 Investmentsteuergesetz

(InvStG) zu ermitteln und gem. § 5

Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 InvStG eine Bescheinigung

darüber abzugeben, ob die steuerlichen

Angaben mit den Regeln des deutschen

Steuerrechts übereinstimmen.

Unsere Aufgabe ist es, ausgehend von

der Rechnungslegung und den sonstigen

Unterlagen der Gesellschaft für das Investmentvermögen

AXA Immoselect die Angaben

nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2

InvStG nach den Regeln des deutschen

Steuerrechts zu ermitteln. Eine Beurtei-

lung der Ordnungsmäßigkeit dieser Unterlagen

und der Angaben des Unternehmens

war nicht Gegenstand unseres

Auftrags.

Im Rahmen der Überleitungsrechnung

werden die Kapitalanlagen, die Erträge

und Aufwendungen sowie deren Zuordnung

als Werbungskosten steuerlich qualifi

ziert. Soweit die Gesellschaft Mittel in

Anteile an Zielfonds investiert hat, beschränkt

sich unsere Tätigkeit ausschließlich

auf die korrekte Übernahme der für

diese Zielfonds zur Verfügung gestellten

steuerlichen Angaben nach Maßgabe

vorliegender Bescheinigungen nach § 5

Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 InvStG. Die entsprechenden

steuerlichen Angaben wurden

von uns nicht geprüft.

Die Ermittlung der steuerlichen Angaben

nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 InvStG

beruht auf der Auslegung der anzuwendenden

Steuergesetze. Soweit mehrere

Auslegungsmöglichkeiten bestehen, oblag

die Entscheidung hierüber den gesetzlichen

Vertretern der Gesellschaft. Wir

haben uns bei der Erstellung davon überzeugt,

dass die jeweils getroffene Entscheidung

in vertretbarer Weise auf Gesetzesbegründungen,

Rechtsprechung,

einschlägige Fachliteratur und veröffent-

lichte Auffassungen der Finanzverwaltung

gestützt wurde. Wir weisen darauf

hin, dass eine künftige Rechtsentwicklung

und insbesondere neue Erkenntnisse aus

der Rechtsprechung eine andere Beurteilung

der gewählten Auslegung notwendig

machen können.

Auf dieser Grundlage haben wir die steuerlichen

Angaben nach § 5 Abs. 1 S. 1 Nr. 1

und 2 InvStG nach den Regeln des deutschen

Steuerrechts ermittelt.

München, den 24. Juli 2009

Deloitte & Touche GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Schulz gez. ppa. Dirnaichner

(Rechtsanwalt/ (Wirtschaftsprüfer/

Steuerberater) Steuerberater)


Firmenspiegel

Stand April 2009

Kapitalanlagegesellschaft:

AXA Investment Managers

Deutschland GmbH

Innere Kanalstraße 95, 50823 Köln

Postfach 10 30 51, 50470 Köln

Tel. (02 21) 16 15 - 1 58 00

Fax: (02 21) 16 15 - 1 58 55

Handelsregister Köln (HRB 6842)

Gezeichnetes und eingezahltes Kapital:

5,14 Mio. Euro

Haftendes Eigenkapital: 5,14 Mio. Euro

(Stand 31.12.2008)

Gesellschafter:

AXA Investment Managers S.A., Paris

AXA Assurances IARD Mutuelle, Paris

Aufsichtsrat:

Dominique Carrel-Billiard

Aufsichtsratsvorsitzender

CEO von AXA Investment

Managers S.A., Paris

Emmanuel Vercoustre

Global Head of Strategy

AXA Investment Managers S.A., Paris

Colette Bowe

nicht unternehmensgebundene Aufsichtsrätin

bei verschiedenen am Kapitalmarkt

und in anderen Branchen tätigen Unternehmen

Geschäftsführung:

Stephan Heitz

(Präsident des Verwaltungsrats der

AXA Investment Managers Schweiz AG)

Achim Gräfen

Christoph Mölleken

Rainer Nonnengässer

Gerald W. Springer

Achim Stranz

Depotbank:

Sal. Oppenheim jr. & Cie. KGaA

Unter Sachsenhausen 4, 50667 Köln

Gezeichnetes und eingezahltes Eigenkapital:

900 Mio. Euro

Bilanzielles Eigenkapital:

1.867 Mio. Euro

(Stand: 31.12.2008)

Sachverständigenausschuss:

Dipl.-Ing. Christiane Hirtz-Bayer (Vorsitzende),

öffentlich bestellte und vereidigte

Sachverständige für die Bewertung von

bebauten und unbebauten Grund stücken,

Köln

Dipl.-Ing. Dieter Gontarski, von der Handelskammer

Hamburg öffentlich bestellter

und vereidigter Sachverständiger für die

Bewertung von Grundstücken und die

Ermittlung von Mietwerten, Hamburg

Dipl.-Ing. Wilfried Reinhold, von der

Industrie und Handelskammer Hannover-

Hildesheim öffentlich bestellter und vereidigter

Sachverständiger für die Bewertung

von bebauten und unbebauten

Grundstücken

Ersatzmitglieder:

Dipl.-Ing. Michael Schlarb, öffentlich bestellter

und vereidigter Sachverständiger

für die Bewertung von bebauten und

unbebauten Grundstücken, Essen

Dipl.-Ing. Freier Architekt Markus Laiblin,

von der Industrie und Handelskammer

Region Stuttgart, öffentlich bestellter und

vereidigter Sachverständiger für die Bewertung

von bebauten und unbebauten

Grundstücken

FIRMENSPIEGEL

Wirtschaftsprüfer:

PricewaterhouseCoopers

Aktiengesellschaft

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Moskauer Straße 19, 40227 Düsseldorf

Vertriebsgesellschaft:

AXA Asset Managers

Deutschland GmbH

Innere Kanalstraße 95, 50823 Köln

Geschäftsführung der

Vertriebsgesellschaft:

Stephan Heitz

(Präsident des Verwaltungsrats der

AXA Investment Managers Schweiz AG)

Rainer Nonnengässer

Gerald W. Springer

55


AXA Investment Managers Deutschland GmbH

Innere Kanalstraße 95 ■ 50823 Köln

www.axa-im.de

21005430 (07.09)

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