Aus dem SSB 8 - Stadtsportbund Hannover e.V.

ssbhannover

Aus dem SSB 8 - Stadtsportbund Hannover e.V.

Hannover

Sport

4/2008

38. Stadtsporttag

Vorstandsteam

im Amt bestätigt

Landessporttag

– Änderung BE-Verfahren

– Sportgeräteförderung

ab 2010

8. Sportforum

Mit Begeisterung

„bastelten“ Vereinsvertreter

Idealverein

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Stadtsporttag Eingespieltes Vorstandsteam

fast komplett für weitere 2 Jahre gewählt! 2

Landessporttag Änderung des Bestandserhebungsverfahrens

beschlossen

Wichtigste Beschlüsse zu Änderungen

4

der Satzung des LSB 5

Aus dem SSB Weihnachtsgruß

Sportforum 2008: Vereinsvertreter „bastelten“

6

mit Begeisterung ihren Idealverein 7

Sportgeräteförderung ab 2010 12

Seniorensport: Schwerpunktthema des SSB

Übungsleiterbezuschussung:

12

Neues Berechnungsverfahren der städtischen Gelder 13

SSB initiiert eigenes Jugendförderprojekt:

JugendSportNetzwerk Buchholz / Kleefeld 15

Allgemeines Workshop: Alkoholprävention im Sport

Sterne des Sports:

16

UBC Hannover erhält großen Stern in Bronze

Vereinswettbewerb union-boden: Auszeichnung

19

für EC Hannover Indians und SG Hannover 74 19

e.coFit – Auszeichnung für Hannover 78

Klimaschutzagentur und SSB bringen Platzwarte

20

auf neuesten Stand 21

Freiwilligentag: Einsatz im Annabad des Polizei SV

Gesund essen – täglich bewegen!

21

SSB beteiligt sich mit Workshop am Aktionstag

KKH Umfrage: Ernährungswissenschaftler

22

empfehlen regelmäßige Mahlzeiten 23

Kurz und bündig Online-Bestandserhebung 2009 24

Jugendförderung für Projekt 2009 24

Aus- u. Fortbildung Ausbildung Übungsleiter-B „Prävention“ 2008

Aus- und Fortbildungstermine für ÜbungsleiterInnen

25

und Vorstandsmitglieder 1. Halbjahr 2009

Hannoversche Sportjugend:

26

Lehrgänge und Freizeiten 2009 29

Finanzfragen Einführung eines Kostenrechnungssystems

schützt vor Überraschungen 30

Der Spender entscheidet! 31

Impressum 32

HannoverSport 4/2008

Inhalt

1


Stadtsporttag

2

Eingespieltes Vorstandsteam

tritt beinahe

geschlossen für weitere

zwei Jahre an!

An der turnusmäßig alle zwei Jahre

stattfindenden Mitgliederversammlung

des Stadtsportbundes Hannover,

dem Stadtsporttag, am 06.10.2008

haben Vertreter aus 69 Vereinen, 14

Fachverbänden sowie 18 Personen

des Hauptausschusses und 12 Ehrengäste

aus Politik und Verwaltung

teilgenommen.

In Ihrer Begrüßungsrede würdigte

die Präsidentin, Rita Girschikofsky,

das besondere Engagement von ehrenamtlich

Tätigen, ohne die der

Vereinssport undenkbar wäre.

Der Bürgermeister der Stadt Hannover,

Bernd Strauch, vertrat den OB,

der aufgrund einer anderen Verpflichtung

leider nicht persönlich erscheinen

konnte. Er betonte die

Wichtigkeit des gegenseitigen Vertrauens

von Stadt und Sportorganisation,

um eine optimale Förderung

des Sports zu gewährleisten.

Auch der Präsident des Landessportbundes

Niedersachsen, Prof. Dr. W.

Rüdiger Umbach, begrüßte die Gäste

persönlich mit einigen Worten. Er

lobte die seit 2008 für alle niedersächsischen

Vereine verpflichtend

online durchzuführende Mitgliederbestandserhebung

als große Arbeitserleichterung

aller Beteiligten. Er

machte zudem deutlich, dass sich der

LSB dafür einsetzen würde, dass

mittelfristig die Sportförderung von

Konzessionsabgaben und Zweckerträgen

aus Lotterien und Sportwetten

entkoppelt würde.

Im Rahmen des Tagesordnungspunktes

sportpolitische Informationen

stellte Prof. Dr. Sieker – u. a. Geschäftsführer

einer auf die Regenwasserbewirtschaftungspezialisierten

Ingenieurgesellschaft – von ihm

entwickelte kombinierte Speicherund

Versickerungsmodelle zur Verringerung

bzw. Einsparung der Niederschlagswassergebühr

vor.

Roy Gündel vom LSB-Team „Integration,

Sport und soziale Arbeit, Soziales“

informierte unter demselben

TOP über gezielte Hilfs- und Beratungsangebote

für Sportbünde,

Fachverbände und Vereine in diesem

Bereich.

Die vorgelegten Jahresabschlüsse

der vergangenen zwei Jahre sowie

die Haushaltspläne der kommenden

beiden Jahre ergaben keine Beanstandungen

und wurden einstimmig

bestätigt.

Wolf Dietmar Kohlstedt gratuliert Rita Girschikofsky

zur Wiederwahl als Präsidentin des SSB

HannoverSport 4/2008


Die auf dem Stadtsporttag 2006 aufgeschobene

Verabschiedung eines

geänderten § 19 HSJ der Satzung

des SSB erfolgte nach einvernehmlicher

Formulierung mit der HSJ jetzt

problemlos.

Nachdem der Vorstand des Stadtsportbundes

durch die Delegiertenversammlung

einstimmig entlastet

wurde, kam es zur Bestätigung fast

aller Positionen: Rita Girschikofsky

als Präsidentin, Rolf Jägersberg und

Wolf Dietmar Kohlstedt als Vizepräsidenten,

Olaf Jähner als Referent

für sportfachliche Angelegenheiten

Transparenz

HannoverSport 4/2008

Aus unserem Leitbild:

Stadtsporttag

und Frank Winternheimer als Referent

für Öffentlichkeitsarbeit. Lediglich

das Finanzressort konnte – nachdem

Ulrich Goetze nicht wieder kandidierte

– nicht besetzt werden. Der

SSB wird sich daher verstärkt um die

Findung eines Kandidaten für das

Amt des Vizepräsidenten für Finanzen

bemühen.

Die Veröffentlichung des offiziellen

Protokolls des 38. Stadtsporttages

finden Sie auf unserer Homepage

www.ssb-hannover.de im Download-Bereich.

Wir informieren transparent über unsere Ziele und unser Handeln mit der

Absicht, gesellschaftliche Entwicklungen und Trends anzustoßen bzw. auf

mögliche Folgen hinzuweisen.

3


Landessporttag

4

„Strafbeitrag“ für

Verbandslosigkeit?

Landessporttag beschließt Änderung

des Bestandserhebungsverfahrens

Beim Landessporttag am 22. November

sind weitreichende Änderungen

beim Verfahren für die Bestandserhebungen

beschlossen worden, die

für die Vereine ab 2010 zu Konsequenzen

führen werden.

Das Ganze hat positive, kann aber

auch spürbar negative Auswirkungen

für die Vereine haben.

Das Positive vorweg: Alle müssen

nur noch eine einheitliche Bestandsmeldung

abgeben; das aufwendige

Meldeverfahren zu einzelnen Landesfachverbänden

entfällt. Damit

besteht eine einheitliche Datenbasis

im LSB. Das ist gut so.

Was nicht abgeschafft wurde ist,

dass die Verbände für die Vereinsmitglieder

verschiedener Sportarten

auf unterschiedliche Weise und in

unterschiedlicher Höhe Beiträge erheben.

Die Unterschiede bei der

Finanzierung der Verbände seien zu

groß, als dass man es hätte vereinheitlichen

können, sagt dazu der

LSB.

Eine weitere bittere Pille gibt es zu

schlucken. Zwar wurde in den Bestandserhebungsbogen

eine Spalte

eingefügt, in die alle Vereinsmitglieder

eingetragen werden, die nicht einer

bestehenden Sportart zugeordnet

werden können, was ja durchaus

Sinn macht. Allerdings ist für diese

Spalte ab 2010 ein „Anstattbeitrag“

in Höhe von 3,00 € pro erwachsenes

Mitglied beschlossen worden. Dieser

Betrag liegt deutlich über allen Beiträgen

der Verbände. Die großen

Verbände wie der NTB befürchteten

Beitragseinbußen und haben das so

durchgesetzt. Für die Vereine bedeutet

das, dass die Abgaben an die Verbände

steigen werden.

Das mit der Reform verfolgte Ziel,

endlich zu einem transparenten und

gerechten Meldeverfahren zu kommen,

ist gescheitert.

Der SSB Hannover hatte sich bereits

im Vorfeld des Landessporttages mit

Nachdruck gegen einen solchen unverhältnismäßigen

Beitrag ausgesprochen,

weil wir die wirtschaftliche

Lage der Vereine in der Landeshauptstadt

kennen. Damit konnten

wir uns jedoch nicht durchsetzen.

Weder der LSB noch die Landesfachverbände

wollten in der Debatte davon

zurücktreten.

Wolf D. Kohlstedt

HannoverSport 4/2008


Wichtigste Beschlüsse zu

Änderungen der Satzung des LSB

§ 6 Mitglieder

Ordentliche Mitglieder, d. h. gemeinnützige,

eingetragene Vereine, können nur die Vereine

werden bzw. sein, die Mitglieder in mindestens

einem dem LSB angeschlossenen

Landesfachverband sind.

Ausreichend für neu aufzunehmende Vereine

ist auch ein Aufnahmeantrag bei einem

Landesfachverband, dessen Annahme nur

noch von der Mitgliedschaft im LSB abhängt.

Dieses Erfordernis entfällt für Vereine, die

einen Aufnahmeantrag vor dem 22.11.2008

gestellt haben und für Vereine, die sportliche

Aktivitäten betreiben, für die kein Landesfachverband

ein entsprechendes Betreuungsangebot

bereithält.

§ 9 Pflichten der Mitglieder

2. Die ordentlichen Mitglieder und solche

mit besonderem Status sind verpflichtet ihre

Vereinsdaten auf der LSB-Datenbank zu

pflegen und – mit Ausnahme der Landesfachverbände

– zum jeweils festgesetzten

Termin eine Bestandserhebung durchzuführen,

in die alle Mitglieder (aktive, passive,

sonstige) aufzunehmen sind. Darüber hinaus

sind die ordentlichen Mitglieder verpflichtet,

ihre Vereinsmitglieder den jeweiligen

Landesfachverbänden in denen sie Mitglied

sind zuzuordnen. Vereinsmitglieder die keinem

Landesfachverband zugeordnet werden,

müssen in einer gesonderten Spalte der

Bestandserhebung angegeben werden. Näheres

regelt die „Richtlinie zur Bestandserhebung

und Datenpflege“.

3. Die in Ziff. 2. genannten Mitglieder sind

verpflichtet, Mitgliedsbeiträge zu entrichten,

die der Landessporttag beschließt.

Grundlage der Beitragserhebung ist die Bestandserhebung.

Die Beiträge sind an den

zuständigen Sportbund abzuführen.

§ 11 Straf- und Ordnungsgewalt

1. Die in § 9 dieser Satzung festgeschriebenen

Mitgliederpflichten sind einzuhalten.

2. Verstöße gegen diese Pflichten können

eine der folgenden Verbandsstrafen nach

sich ziehen:

– Verwarnung

– Ordnungsgebühr im Einzelfall bis zu 10.000 €

Ausschluss aus dem LSB

HannoverSport 4/2008

Landessporttag

3. Die Verhänge der in Ziff. 2 angeführten

Verbandsstrafen ist auch möglich, wenn ein

Mitgliedsverein seine Aktivitäten zu mehr

als 50 Prozent auf die Abhaltung von Kursen

für Nichtmitglieder bzw. Kurzzeitmitglieder

beschränkt.

4. Das erforderliche Verfahren und die Ermittlung

zum Sachverhalt werden auf Antrag

eines Sportbundes oder eines Landesfachverbandes

durch die Direktorin bzw.

den Direktor eingeleitet.

5. Den betroffenen Vereinen ist vor Verhängung

der Maßnahme schriftlich Gelegenheit

zur Stellungnahme zu geben, um sich zu den

erhobenen Vorwürfen äußern zu können

(rechtliches Gehör).

6. Hält die Direktorin bzw. der Direktor

nach Durchführung der Ermittlungen eine

Verbandsstrafe für erforderlich, so beantragt

sie bzw. er die Verhängung beim Präsidium.

Gegen die Entscheidung des Präsidiums

kann der betroffene Verein Widerspruch

beim auf die Präsidiumsentscheidung

nachfolgenden Hauptausschuss einlegen,

der abschließend entscheidet.

7. Näheres regelt eine Richtlinie.

§ 12 Landsfachverbände

5. Die Landesfachverbände erheben beginnend

ab dem Jahr 2010 die Bestandsdaten

ihrer Mitglieder über das Bestandserhebungsverfahren

des LSB. Sie erstellen hierzu

eine verbindliche Sportartenliste, die die

Grundlage für die Zuordnung der Mitgliedsvereine

zu den Landesfachverbänden ist. Für

die Arbeit der Landesfachverbände notwendige

zusätzliche Informationen können diese

direkt von ihren Mitgliedern erheben.

§ 19 Beiträge und Gebühren

2. Die Beitragshöhe errechnet sich für Mitgliedsvereine

nach der Mitgliederbestandserhebung

zum 1. Januar eines jeden Jahres.

Grundlage ist die Mitgliederzahl des Vereins.

Zusätzlich zu diesem mitgliederbezogenen

Beitrag ist von den ordentlichen Mitgliedern

für die gemäß § 9 Ziff. 2 Satz 3 im Rahmen

der Bestandserhebung keinem Landesfachverband

zugeordneten Vereinsmitglieder

ein weiterer Beitrag zu zahlen über den Höhe

ebenfalls der Landessporttag beschließt.

Ab dem Jahr 2010:

Beschluss: Kinder und Jugendliche = 2 €

Erwachsene = 3 €

5


Vereinsentwicklung war das zentrale

Thema auf dem diesjährigen Sportforum,

das bei den 120 anwesenden

Vertretern aus Vereinen der Stadt

auf reges Interesse stieß. Besonders

positiv bewertet wurde die Möglichkeit,

an moderierten Stammtischen

zu den Themen Mitglieder, Angebote,

Vereinsführung, Öffentlichkeitsarbeit

/ Veranstaltungen, Finanzierung

und Kooperation / Zusammenarbeit

sich selbst einzubringen und

mit anderen auszutauschen.

Eingeleitet wurde der Abend durch

ein Impulsreferat von Dr. Heiko

Meier von der Universität Bremen. Er

stimmte mit Informationen aus wissenschaftlichen

Untersuchungen zur

Dr. Heiko Meier

HannoverSport 4/2008

Sportforum 2008

Vereinsvertreter „bastelten“

mit Begeisterung ihren Idealverein

Aus dem SSB

Entwicklung von Sportvereinen und

erfolgreichen Zukunftsmodellen anderer

Vereine auf das Thema ein. Als

zentrales Kriterium für den Erfolg

eines Vereins fand er den passenden

Vergleich eines großen Schiffes, dessen

Kapitän sich vor Antritt der Fahrt

über sein Ziel im Klaren sein muss

und der erst anhand dessen seinen

Kurs festlegen kann. Aufschlussreich

war auch Meiers Theorie, dass die

von den Ehrenamtlichen in den Vereinen

häufig angeführten Zeitprobleme

zur Bewältigung von Verwaltungsaufgaben

durch die Einstellung

einer hauptamtlichen Geschäftsstellenkraft

lösbar seien. Eine Studie habe

gezeigt, dass für die Einführung

einer bezahlten Stelle im Verein

nicht mal zwingend große Mitgliederzahlen

vorhanden sein müssten,

wenn die Struktur des Vereins entsprechend

konzipiert sei. Beispielsweise

könnten durch die teilkommerzielle

Einrichtung eines Fitnessstudios

zum einen die zusätzlichen

Kosten gedeckt werden und zum anderen

auch die Attraktivität des Vereins

gesteigert werden. Durch die

7


Aus dem SSB

8

Lösung von Verwaltungsaufgaben

könnten sich so die ehrenamtlichen

Vereinsvorstände der innovativen

und zukunftsorientierten Vereinsgestaltung

widmen. Doch der Wunsch

nach Veränderung müsse bei jedem

Verein von innen kommen, sagte

Meier. Erst die mehrheitliche Bereitschaft

zu einer Reform könne zum

Erfolg führen.

Nachdem im Anschluss an diese theoretischen

Ausführungen die Vereinsvertreter

an jeweils drei ausgewählten

Themenstammtischen selbst

zu Wort kamen und über die sie am

meisten beschäftigenden Themen

diskutierten sowie Ideen und Lösungen

entwickelten, trugen die Moderatoren

die auf Stelltafeln festgehaltenen

Ergebnisse der Gruppen vor.

Olaf Jähner als Moderator des Tisches

Mitglieder nannte als herausgearbeitete

Grundprobleme dieses Themenkomplexes

die Fluktuation der

Mitglieder und die geringe Bereitschaft

dieser zur Mitarbeit im Verein.

Das Kriterium Qualität im Bereich

Lehrkräfte, Räume oder Ausstattung

sei für das Halten aber auch das Anwerben

neuer Mitglieder offenbar

entscheidend.

In diesem Zusammenhang wies Dr.

Meier erneut darauf hin, dass es bei

bestehender hoher Qualität der

Sportangebote durchaus sinnvoll

sein könne, Mitarbeiter „einzukaufen“,

statt auf die Hilfe der Mitglieder

zu hoffen.

Auch am zweiten Thementisch Angebote

unter Leitung von Anika

Brehme kam es zu interessanten

Ideen und Schlussfolgerungen. Neben

der erforderlichen hohen Qualität

der Angebote war hier außerdem

herausgearbeitet worden, dass

sich bei den Erwartungen der Mitglieder

an die Angebote im Verein

mehr und mehr der Empfang einer

entgeltlich erworbenen Dienstleistung

durchsetze. Zudem forderten

die Mitglieder aufgrund der gesamtgesellschaftlichen

Entwicklungen zunehmend

eine zeitliche Flexibilität

der Angebote. Die vorgeschlagenen

Lösungsansätze beinhalteten vor allem

die Wichtigkeit, konkret anzusprechende

Zielgruppen festzulegen

und eine konkurrenzfähige Alleinstellung

zu erreichen. Positiv könne

sich auch das Entwickeln von Zusatzangeboten

zur Pflege der Vereinsgemeinschaft

auswirken.

Dr. Meier betonte resümierend, dass

der Verein als „soziale Heimat“

durchaus ein Alleinstellungsmerkmal

bedienen könne. Daraus ergäben

sich sowohl Vorteile der Mitgliederbindung

aber bei entsprechender

Analyse auch der Mitgliedergewinnung,

denn Sportangebote seien

grundsätzlich austauschbar, die Bedienung

sozialer Vorlieben nicht.

Das von Gabi Bösing und Thomas

Friedrich moderierte Thema befasste

sich mit der Vereinsführung. Grundlegend

problematisch wurde hier der

mangelnde Kontakt zwischen Vereinsführung

und Mitgliedern gesehen.

Wünschenswert sei, über gemeinsam

gestaltete Abende oder

Unternehmungen den Vorstand mit

der Basis zusammenzubringen. Möglicherweise

sei es dadurch auch mög-

HannoverSport 4/2008


lich, junge Menschen für die Vorstandsarbeit

oder generell für die

Mithilfe im Verein zu gewinnen.

Über die persönlich entstehenden

Beziehungen – möglicherweise auch

unterstützt durch mehr Transparenz

des Informationsflusses im Allgemeinen

(z. B. Homepage, E-Mail-Verteiler)

– würde sich ein der Vereinsarbeit

förderliches Vertrauensverhältnis

aufbauen lassen. Damit sich die

jungen Leute im Verein angesprochen

und aufgehoben fühlen, könne

– so ein weiterer Vorschlag – eine FSJ-

Stelle mit einer monatlichen Jugendsprechstunde

eingerichtet werden.

Dr. Meier merkte an, dass das Maß

an Information wohl abgestimmt

sein müsse. Durch ein zuviel an Informationen

an die Mitglieder könne

die gewünschte Transparenz auch

schnell in das Gegenteil verkehrt

werden und zum Chaos führen.

Die Wahrnehmung des Vereins von

außen stellte Richard Krogmann, der

Moderator des Thementisches Öffentlichkeitsarbeit

/ Veranstaltungen

als eine der größten Herausforderungen

dar. Ganz wichtig sei aber

zunächst die Transparenz nach innen,

um eine Identifizierung der

Mitglieder mit dem Verein zu garantieren.

Über Partnerschaften mit

Schulen und anderen Institutionen

sowie die Pflege persönlicher Kontakte

ließen sich mögliche Zielgruppen

erreichen. Immer wieder sollten

über Handzettel und Flyer spezifische

Gruppen gezielt auf besonders

zugeschnittene Angebote angesprochen

werden. Für Veranstaltungen

gelte es, möglichst tatkräftige Part-

HannoverSport 4/2008

Aus dem SSB

Richard Krogmann (links) stellt die Ergebnisse

der Gruppe ÖA / Veranstaltungen vor. Wolf D.

Kohlstedt (rechts) als Gesamtmoderator

ner zu finden. Als besonders öffentlichkeitswirksam

würden Veranstaltungen

beurteilt, wenn sie sich von

anderen massiv unterschieden. So

könne beispielsweise ein außergewöhnlicher

Veranstaltungsort zur

Attraktivität beitragen.

Dr. Meier schloss diesen Vortrag mit

dem Hinweis, vorhandene Mitglieder

durch persönliche Ansprache als

Multiplikatoren zur Mitgliedergewinnung

wahrzunehmen.

Besonderen Zuspruch erfuhr der

Thementisch Finanzierung, moderiert

von Roland Krumlin. Das starke

Interesse zeigte damit deutlich, dass

dieses Thema nach wie vor als Kernfrage

viele Vereine beschäftigt.

Nicht erst die jüngsten Entwicklungen

in der Wirtschaft machten es für

die Vereine zunehmend schwieriger,

Sponsoren zu finden. Da es sich beim

Sponsoring um einen Vertrag handelt,

bei dem der Sponsor für die

Leistung des Vereins einen bestimmten

Geldbetrag bezahlt, ist es beim

Gewinnen eines solchen von besonderer

Bedeutung diese Leistung klar

und attraktiv darzustellen und die

9


Aus dem SSB

10

Besonderheit des Vereins zur Abgrenzung

gegenüber anderen herauszuarbeiten.

Der Aufbau eines

Netzwerkes interessanter einflussreicher

Kontakte sei bedeutend. Die

richtige Gestaltung der Beitragsstruktur

gewänne, so das Ergebnis

dieses Tisches, aufgrund der aktuellen

Situation mehr und mehr an Bedeutung

und mache den Verein zudem

unabhängig von Dritten. Da die

Fragen zur Finanzierung eines Vereins

stets komplexer würden, wünsche

man sich zuverlässige Informations-

und Beratungsmöglichkeiten.

Auch das Einrichten von Internetforen

zum Austausch von Fachwissen

wurde als Anregung an diesem Tisch

formuliert.

Dr. Meier griff abschließend das Thema

Sponsoring noch einmal auf und

wies auf die Gefahr hin, dass der

Verein unter Umständen durch seine

Finanznot „seine Seele an einen

Geldgeber verkaufe“. Auch er halte

das Sponsoring für eine gewagte

Möglichkeit zur Schließung von Finanzierungslücken.

André Pfitzner schließlich trug die Ergebnisse

des sechsten und letzten

Thementisches, Kooperation und Zusammenarbeit,

vor. Die Chancen von

Kooperationen mit anderen Vereinen

wurden von den Vereinsvertretern

in dieser Diskussionsrunde

durchaus gesehen, sofern der Erhalt

der eigenen Identität und Tradition

erhalten bliebe. Denkbar sei beispielsweise

nur die Zusammenlegung

der Verwaltungsaufgaben in einer

gemeinsamen Geschäftsstelle bei ansonsten

gleich bleibenden Organisa-

tionsstrukturen. Es wurde darüber

hinaus der Wunsch formuliert, zu

diesem Themenkreis aufgrund der

offenbar hohen Nachfrage weitere

Veranstaltungen zu organisieren.

Dr. Meier zeigte sich ob der großen

Resonanz zur Kooperationsbereitschaft

vieler Vereine erstaunt. Es

handele sich hier offenbar um eine

Regionalkultur, die ihm bisher in der

Form noch nicht begegnet sei, und

lobte die Tendenz an einem Strang

ziehen zu wollen.

Der Vizepräsident des Stadtsportbundes,

Wolf Dietmar Kohlstedt, zog

zum Abschluss der Veranstaltung das

Fazit, dass eine Verstetigung derartiger

Zusammenkünfte, in denen die

Vereine Gehör ihrer Fragen, Probleme

aber auch Anregungen und

Ideen bekommen, anzustreben sei.

Außerdem machte er auf die neue

Beratungsebene des LSB Niedersachsen

und des SSB Hannover aufmerksam,

in der künftig neben der rein

fachlichen Beratung der Vereine jetzt

durch neu ausgebildete sog. Prozessberater

bei ganzheitlicher Betrachtung

des Vereins eine Beratung unter

dem Motto „Hilfe zur Selbsthilfe“

angeboten werde. Die Präsidentin

Rita Girschikofsky dankte in ihrem

Schlusswort noch einmal allen Beteiligten

für ihre überaus aktive Mitarbeit

und lobte die vielfältigen daraus

resultierenden Anregungen, die vom

Stadtsportbund dankbar aufgriffen

würden. Gemeinsam, da sei sie sicher,

käme man dem Idealverein der

Zukunft Stück für Stück ein wenig

näher.

Ina Anochin

HannoverSport 4/2008


Das Sportforum aus Sicht unseres

Praktikanten Robin Schwitzer

HannoverSport 4/2008

Aus dem SSB

Für mich begann das Sportforum schon um 12 Uhr. Bereits am Mittag

machte ich mich mit Ilka und Simone an das Aufbauen. Wir bereiteten

die Tische vor, klebten Schilder auf oder ordneten Tische und

Stühle bzw. Stellwände neu an.

Als dieses um 13 Uhr geschehen war, durfte ich das Gebäude des Stadtsportbunds fürs

Erste verlassen.

Pünktlich um 16 Uhr zurück trafen wir die letzten Vorbereitungen.

Um 17 Uhr startete dann das Briefing für die anderen Mitarbeiter. Eine halbe Stunde

später trafen auch schon die ersten Gäste ein. Ich händigte ihnen ihre Namensschilder

aus. Als die letzten Gäste so gegen 18 Uhr eintrafen, war die Halle gut gefüllt. Allerdings

waren einige wenige Namensschilder über, es waren also nicht alle erschienen, die sich

angemeldet hatten.

Ca. um 18 Uhr begann das Sportforum für die Teilnehmer mit der Begrüßung der Präsidentin

des Stadtsportbund Hannovers Rita Girschikofsky.

Im Anschluss wurde der Ablauf des Abends von Herrn Kohlstedt dargestellt. Es folgte ein

kurzes Impulsreferat von Dr. Heiko Meier von der Universität Bremen. Thema des Abends

war: Der Sportverein der Zukunft – wir basteln den Idealverein.

Gegen 18:40 Uhr startete die 1. Diskussiosrunde an den Thementischen.

Während der Runde schaute ich mich ein wenig an den Tischen um. Es war alles sehr gut

organisiert und an jedem Tisch wurde eine spannende Debatte über das jeweilige Thema

geführt.

Dafür, dass die 1. Runde nur eine halbe Stunde Zeit bot, stellten sich erstaunliche und

gute Ergebnisse heraus.

Ich war für die Musik zuständig. Nach jeder vollendeten Runde, spielte ich Musik ein, die

signalisierte, dass die Tische und damit das Gesprächsthema gewechselt werden sollte.

Dieses Konzept funktionierte erstaunlich gut.

Insgesamt fanden 3 Runden statt. Die letzte endete so gegen 20 Uhr.

Danach wurden die Tische und Stühle in den Toto-Lotto-Saal transportiert. Dort wurde

dann das Sportforum fortgesetzt.

Nun fand die Ergebnispräsentation mit Expertengespräch statt. Fragen konnten natürlich

auch gestellt werden.

Als alle Ergebnisse präsentiert waren und keine Fragen mehr auftraten, wurden pünktlich

um 21 Uhr alle Gäste verabschiedet. Es hing auch ein Kritikbogen aus, in dem man

seine Meinung zum Forum äußern konnte. Allgemein kamen alle Diskussionsthemen gut

an und der Abend wurde von allen nur positiv bewertet. So machte ich mich um 5 Minuten

nach 9 auch auf den Weg nach Hause.

Für mich war das Sportforum eine sehr gelungene Veranstaltung. Es war interessant zu

sehen, wie so eine Veranstaltung abläuft. Es war deshalb so spannend, da ich selber an

der Organisation des Sportforums beteiligt war. Und so macht es mich auch ein wenig

stolz, dass es meiner Meinung nach fehlerfrei ablief.

11


Aus dem SSB

12

Sportgeräteförderung

wird ab 2010 wieder

eingeführt

Auf Initiative des SSB Hannover wird

ab 2010 das Förderprogramm für

Vereine zur Anschaffung von Sportgeräten

landesweit wieder aufgenommen.

Das hat der Landessporttag

am 22. November beschlossen.

Das bis 2003 laufende Programm

war damals eingestellt worden, weil

der LSB den Etat kürzen wollte. Nun

wird es wieder belebt.

Der SSB Hannover hatte die Einführung

mit einem Betrag von

250.000 € ursprünglich schon für das

nächste Jahr beantragt. Im Hinblick

auf die abgeschlossenen Etatplanungen

des LSB für 2009 wurde es um

ein Jahr verschoben.

Über Einzelheiten zur Beantragung

von Mitteln aus diesem Programm

werden wir rechtzeitig informieren.

Wolf D. Kohlstedt

Seniorensport: Schwerpunktthema

des SSB

Der demographische Wandel ist ein

Thema, mit dem sich der Sport bereits

seit einiger Zeit beschäftigt. So

veranstaltete der SSB 2007 ein Sportforum

mit dem Thema „Aufstand

der Alten“ und 2008 einen AGIL-

Sporttag für Menschen in der zweiten

Lebenshälfte.

Das ebenfalls vom SSB initiierte

„Netzwerk Seniorensport“ Hannover

und die AG „Bewegungsförderung“,

entstanden aus dem Gesundheitsplenum

der Region Hannover

(Region Hannover, Stadt- und Regionssportbund

Hannover, Ärztekammer

und Niedersächsischen Turner-Bund)

haben es sich zur Aufgabe

gesetzt, mehr Senioren zu Sport

und Bewegung zu ermutigen, sie zu

unterstützen und zu informieren.

Die vorhandenen Angebote sollen

zusammengestellt und besser präsentiert,

neue Angebote anhand der

Bedürfnisse entwickelt werden.

Dazu ist eine Erfassung der vorhandenen

Sportangebote für diese Zielgruppe

erforderlich. Mittelfristig soll

z.B. im Internet eine Stadtkarte von

Hannover gezeigt werden, auf der

Sportmöglichkeiten für Senioren

eingezeichnet sind. Die AG „Bewegungsförderung“

plant in Zusammenarbeit

mit Hausärzten und

verschiedenen Verbänden / Einrichtungen

direkt in den Stadtteilen ältere

Menschen anzusprechen und

diese so zu ermutigen, Sportangebote

wahrzunehmen.

Die AG „Bewegungsförderung“ hat

einen Fragebogen zur Bestandsaufnahme

des aktuellen Standes und

zur Erfassung der zukünftigen Bedürfnisse

entwickelt, um daraus

Potenzial zur Weiterentwicklung zu

schöpfen.

Der Fragebogen ist den Vereinen vor

kurzem bereits zugestellt worden.

HannoverSport 4/2008


Verteilung der

städtischen ÜL-Gelder

– neues Berechnungsverfahren

ab 2009 (!) –

Der Hauptausschuss des SSB Hannover

hat am 29.11.2007 eine Änderung

des Berechnungsverfahrens zur

Verteilung der städtischen Übungsleiter-Gelder

ab 2009 beschlossen.

Eine Arbeitsgruppe unter Mitwirkung

aus Vereinen, Stadt Hannover

und dem SSB hatte verschiedene

Modelle diskutiert und dem Hauptausschuss

einen Vorschlag zur Beschlussfassung

vorgelegt, der in der

nachfolgenden Form die Zustimmung

fand.

Beschluss:

1. Die Sportvereine erhalten ab

dem Abrechnungsjahr 2009 entsprechend

ihrer Mitgliederzahlen und

der registrierten Übungsleiter einen

Etat nicht nur für die ÜL-Zuschüsse

der LSB-Gelder, sondern auch für die

ÜL-Zuschüsse der städtischen Gelder

zugewiesen. Der Etat kann, wie gewohnt,

durch Vorlage von Verwendungsnachweisen

abgerufen werden.

2. Pro angefangene 100 Mitglieder

erhalten die Vereine für 1 ÜL einen

„ÜL-Zuschuss“ (diese Mitgliederzahl

gilt ab 2009 ebenfalls als Berechnungsgrundlage

für die Vergabe der

LSB-Gelder).

3. In den Jahren 2009 bis 2011 erhalten

die Vereine, deren Etat ge-

HannoverSport 4/2008

Aus dem SSB

genüber der Abrechnung des Jahres

2008 – Ergebnis der LSB – und Stadtabrechnung

werden zusammen betrachtet

– geringer ausfällt einen

Ausgleich nach folgendem Verfahren:

a. Negative Abweichungen bis zu

1.000 € werden akzeptiert, es erfolgt

kein Ausgleich.

b. Im Jahr 2009 erhalten alle Vereine

deren negative Abweichungen

gegenüber 2008 mehr als

1.000 € betragen, einen Ausgleich

über den darüber hinaus

gehenden Betrag.

c. Im Jahr 2010 erhalten alle Vereine

deren negative Abweichungen

gegenüber 2008 mehr als

2.000 € betragen, einen Ausgleich

über den darüber hinaus

gehenden Betrag.

d. Im Jahr 2011 erhalten alle Vereine

deren negative Abweichungen

gegenüber 2008 mehr als

4.000 € betragen, einen Ausgleich

über den darüber hinaus

gehenden Betrag.

4. Die Vereine werden in Rundschreiben,

erstmals im Dezember

2007, informiert.

Bislang bekommt ein Verein für jeden

ÜL und für jede Stunde im Rahmen

der Richtlinien einen Zuschuss

von der Stadt. Die Größe eines Vereins

spielt bei der Verteilung der

Gelder keine Rolle. Der Hauptausschuss

ist der Auffassung, dass dieses

Verfahren nicht gerecht ist. Mit dem

neuen Berechnungsverfahren er-

13


Aus dem SSB

14

folgt die Verteilung der Gelder einheitlich

nach den gleichen Kriterien

wie sie bisher bei den LSB-Mitteln

mit Erfolg angewandt werden. Einig

war sich der Hauptausschuss aber

auch, dass es keine allen Kriterien

gerecht werdende Lösung geben

kann, die vorgelegte aber die gerechteste

ist.

Jedes neue Abrechnungsmodell

bringt Veränderungen bei den Vereinen

mit sich. Damit Härtefälle die

Vereine nicht auf einen Schlag treffen,

werden diese in einer Übergangsregelung

(siehe oben Ziffer 3.)

über einen Zeitraum von 3 Jahren

ausgeglichen. Die neue Regelung

soll bewusst erst ab dem Abrechnungsjahr

2009 angewendet werden,

damit sich alle Vereine bei ihrer

Haushaltsplanung frühzeitig auf

Veränderungen einstellen können.

Deshalb erfolgt bereits zu diesem

frühen Zeitpunkt eine Information.

Für Rückfragen und weitere Auskünfte

steht Ihnen die Geschäftsstelle

unter der Tel.-Nr. 1268 - 5300 gern

zur Verfügung.

Vorteile des neuen

Berechnungsmodells:

– gerechtere Mittelverteilung, da die

Vereinsgröße und die Anzahl der

registrierten ÜL berücksichtigt

wird

– positive Mitgliederentwicklung in

den Vereinen wird belohnt

– Qualifikation der ÜL wird belohnt,

da nur mit lizenzierten ÜL der

maximal mögliche Etat erreicht

wird und abgerufen werden kann

– Nach dem vorgeschlagenen Modell

erhalten 83 Vereine (56 %) mehr

Geld, davon voraussichtlich 11 Vereine

in Höhe von mehr als 1.000 €

und weitere 14 Vereine in Höhe

von mehr als 500 €.

– Haushaltplanung der Vereine wird

erleichtert, da der Etat für ÜL-Erstattungen

berechenbar ist

– Vereine mit überdurchschnittlich

vielen Kursangeboten im Vergleich

zur Mitgliederzahl werden „gerechter“

eingestuft

Nachteil des neuen

Berechnungsmodells:

– Nach dem vorgeschlagenen Modell

erhalten 64 Vereine (44 %) weniger

Geld, davon voraussichtlich

11 Vereine in Höhe von mehr als

1.000 € und weitere 21 Vereine in

Höhe von mehr als 500 €.

Beispiel:

– Jeder Verein erhält pro angefangene

100 Mitglieder 1 ÜL bezuschusst

und damit einen festen Etat für

das Jahr, in einer Modellrechnung

sind das 318 € pro ÜL (Grundlage

Januar 2007)

– Diesen Betrag errechnet die EDV

anhand der insgesamt abrechenbaren

lizenzierten ÜL.

– Entsprechend der Vereinsgröße erhält

ein Verein mit 650 Mitgliedern

einen Etat von 7 x 318 € = 2.226 €.

Voraussetzung ist, dass der Verein

mindestens 7 lizenzierte ÜL hat

und diese beim SSB registriert sind.

Ansonsten werden entsprechend

HannoverSport 4/2008


weniger ÜL-Zuschüsse berücksichtigt.

– Dieser Betrag kann von den Vereinen

durch Vorlage der Verwendungsnachweise,

in denen die geleisteten

Stunden und Stundensätze

der einzelnen ÜL wie bisher

vom Verein eingetragen werden,

abgerufen werden.

– Im ersten Halbjahr können 50 %

des Etats abgerufen werden.

– Rechnet ein Verein nicht ab oder

werden die 50 % nicht ausgeschöpft,

weil die Vereine nur wenige

ÜL haben oder diese ÜL nur wenige

Stunden geleistet haben, werden

diese Gelder auf die anderen

abrechnenden Vereine verteilt.

– Das bedeutet, dass der Verein eine

höhere Zuwendung erhalten kann

als ihm im Etat zugewiesen wurde.

– Das gleiche Verfahren wird für das

zweite Halbjahr angewandt.

– Ein Verein, der im Jahr 2008 vom

LSB und der Stadt zusammen einen

ÜL-Zuschuss in Höhe von 13.640 €

erhalten hat, nach dem neuen Abrechnungsmodus

jedoch nur noch

9.200 € erhalten würde, erhält für

2009 einen maximalen Betrag von

12.640 €, für 2010 von 11.640 €,

2011 von 9.640 € und in den Folgejahren

von 9.200 € – sofern sich

die Grundlage, z. B. Mitgliederzahlen,

nicht ändern.

Stadtsportbund Hannover e.V.

im Dezember 2008

HannoverSport 4/2008

Aus dem SSB

SSB initiiert

eigenes

Jugendförderprojekt!

Der Sport hat in der praktischen Jugendarbeit

in den letzten Jahren

eine besondere Rolle eingenommen.

Der Alltag von Jugendlichen aus sozial

schwächeren Bevölkerungsschichten

ist zum einen durch Enttäuschung

und zum anderen durch

mangelhaft ausgebildetes Sozialverhalten

geprägt. Sport ist einer der

wenigen Bereiche, in denen diese

heranwachsenden Menschen positive

Rückmeldungen von ihrem sozialen

Umfeld erfahren, die für die Entwicklung

von entscheidender Bedeutung

ist. Folgerichtig ist auch das

Interesse für den Sport groß. Hier

setzt die Jugendarbeit an. Das

Selbstwertgefühl der Kinder soll erhöht

werden und dadurch der vorhandenen

Unzufriedenheit über die

eigene Situation entgegengewirkt

werden. Zusätzlich sollen soziale

Werte wie Verlässlichkeit, Vertrauen

zu anderen und Fair Play vermittelt

werden. Des Weiteren soll durch

eine körperliche Auslastung die Gewaltbereitschaft

gesenkt werden.

Aus diesem Zusammenhang heraus

entstand die Idee, den Jugendlichen

im Stadtbezirk ein informelles Sportangebot

zur Verfügung zu stellen.

Dafür sollen schon vorhandene Mittel

genutzt werden, in dem die

Sportanbieter mit den Jugendeinrichtungen

vernetzt werden. Den Ju-

15


Aus dem SSB

gendlichen soll ein kostenloses und

regelmäßiges Angebot bereitgestellt

werden. Dabei ist eine regelmäßige

Teilnahme zwar wünschenswert

aber nicht verpflichtend.

Diese Idee soll nun in einer Kooperation

zwischen dem Stadtsportbund

Hannover und dem MTV Groß-Buchholz

realisiert werden. Da das Netzwerk

sich nach einer Startphase von

2 - 3 Jahren selbst tragen soll, müssen

nun Strukturen geschaffen werden,

die dies ermöglichen. Neben

der Geschäftsleitung, die aus einem

hauptamtlichen Koordinator, einem

Vertreter jeweils des SSB und einem

des MTV besteht, soll nun ein Beirat

gebildet werden, der sich aus Vertretern

aller beteiligten Bereiche zusammensetzen

soll. Dieses Gremium

soll dem Netzwerk eine Struktur geben

und langfristige Richtungsentscheidungen

treffen. Die Geschäftsstelle

wird im Gebäude des MTV installiert.

Allgemeines

16

Workshop

„Alkoholprävention

im Sport(verein)“

Am 29. Oktober wurde mit dem Jugendschutz

und der Straßensozialarbeit

der Stadt Hannover aufgrund

der aktuellen Entwicklung beim

Konsum von Alkohol im Jugendalter

ein Workshop zur „Alkoholpräven-

Weitere Informationen können der

Internetseite des Netzwerks entnommen

werden. Sie lautet www.JugendSportNetzwerk.de.

Für Ideen

und Anregungen steht der hauptamtliche

Koordinator Gavino Wismach

gerne bereit.

JugendSportNetzwerk

Rotekreutzstr. 25, 30625 Hannover

Öffnungszeiten:

Montag 10 - 13 Uhr, Mittwoch 12 - 15 Uhr

E-Mail:

Gavino.Wismach@JugendSportNetzwerk.de

Tel.: (0511) 4579444, Mobil: 0176-83246981

tion im Sport“ durchgeführt, der in

mehreren Vereinen auf großen Beifall

stieß.

Zur Einstimmung auf das Thema

konnten sich die Teilnehmer mit

einer Rauschbrille vor den Augen zur

Simulation des Zustandes unter Alkoholeinfluss

im Torwandschießen

oder Überwinden eines Hindernisparcours

versuchen. Der Ausschank

von alkholfreien Cocktails zeigte,

HannoverSport 4/2008


dass es auch ohne Alkohol Getränkegenuss

geben kann. Für den einen

oder anderen ergaben die Fragen im

nachfolgenden Bewegungsquiz teils

erstaunliche Antworten. Hätten Sie

beispielsweise gedacht, dass das

Schwitzen im Sport beim Ausnüchtern

nur sehr bedingt einen Abbau

des Alkohols im Blut bewirkt? 95 %

des Alkohols werden nämlich ausschließlich

über die Leber abgebaut

und lediglich 5 % übernehmen Lunge

und Haut.

Im Rahmen eines Brainstormings zu

Erfahrungen und Problemen mit

Alkohol im Verein wurden drei Themenfelder

mit Lösungsansätzen entwickelt:

Regelveränderungen

für den Gesamtverein

– Baustein Alkohol in Trainerausbildung

einbauen

– klares Regelwerk zum Umgang mit

Alkohol im Verein

– Einbeziehung der Erwachsenen als

Vorbilder

Konkrete Maßnahmen

für / mit Jugendliche

– Jugendliche Meinungsmacher als

Multiplikatoren für das Regelwerk

zum Umgang mit Alkohol schulen

– Videoclip zum Thema „Alkohol

und Sport“ drehen und für Themenabende

anbieten

Stichwort: Eltern

– Eltern in der Alkoholprävention

ein wichtiger Partner

HannoverSport 4/2008

Allgemeines

– Eltern über die Richtlinien zum

Umgang mit Alkohol im Verein informieren

Im Nachgang dieses ersten Workshops

soll nun versucht werden, aus

dem Teilnehmerkreis Personen zu

finden, die konkret in Zusammenarbeit

mit dem Jugendschutz und

der Straßensozialarbeit der Stadt das

Projekt umsetzen. Für interessierte

Vereine besteht die Möglichkeit,

auch noch nachträglich in die Zusammenarbeit

einzusteigen.

Weitere Informationen zu dem

Abend und zum Thema Alkoholprävention

bekommen Sie unter der Telefonnummer

des Jugendschutzes

168-44364 oder per Mail unter

51.52@hannoverstadt.de sowie auf

der Homepage unter http://www.

streetwork-hannover.de/Jugendschutz_Alkohol.php

.

17


Allgemeines

18

Tipps für den Umgang im Verein

1. Beachtung des Jugendschutzgesetzes

im Verein

Für den Verkauf von Alkohol an Jugendliche

gibt es gesetzliche Regelungen:

– Bier, Wein und Sekt ab 16 Jahren

– spirituosenhaltige („hochprozentige“)

Getränke wie Wodka, Korn, Tequila usw.

nur für Erwachsene!

Diese Altersgrenzen gelten übrigens auch

für das Weitergeben von Alkohol von Volljährigen

an Jugendliche!

Die Vereine sollten mit ihrem Pächter darüber

reden, um ein einheitliches Vorgehen

zu erreichen.

2. Keine Belohnung guter Leistungen

durch Alkohol

Gute sportliche Leistungen sollen belohnt

werden!

Der Alkohol hat dabei nichts zu suchen.

Es gibt genügend andere, attraktive Anreize

und Belohnungen für Jugendliche!

3. Erwachsene gehen mit gutem Beispiel

voran

In jeder Altersphase orientieren sich Kinder

und Jugendliche an Erwachsenen – mit

guten und weniger guten Beispielen.

Deshalb sollen Vereinsregeln (z. B. kein Alkohol

vor und während des Trainings /

Spiels) auch für Trainer/innen und Betreuer/innen

gelten.

4. Kein Gruppenzwang

beim Trinken

Bestärken Sie Jugendliche, wenn sie keinen

Alkohol trinken möchten!

Eine Ablehnung muss auch nicht begründet

werden.

Es ist ein Zeichen von Charakterstärke,

wenn Jugendliche keinen Alkohol trinken

wollen, auch wenn sie dadurch Probleme

(z. B. Spott, Auslachen) in ihrer Gruppe bekommen.

5. Bei erkennbaren Problemen Hilfe

anbieten bzw. vermitteln

Wenn Sie den Eindruck haben, dass einzelne

Jugendliche Probleme im Umgang mit

Alkohol haben, sollten sie diese vertraulich

ansprechen. Auch wenn Sie sich unsicher

fühlen, können sie professionelle Hilfe

vermitteln bzw. den Jugendlichen zu einem

solchen Gespräch begleiten.

Vertuschen aus „Vereinsehre“ oder weil es

die Fähigkeiten eines Trainers / Betreuers

angeblich in Frage stellt, ist der falsche

Weg!

Je früher ein Suchtproblem bearbeitet

wird, desto höher sind die Chancen, sie zu

besiegen.

Eine Liste von Beratungsstellen ist beim Jugendschutz

erhältlich.

6. Kein übermäßiger Alkoholkonsum

im Verein

Im gesamten Vereinsleben ist darauf zu

achten, dass Alkohol in Maßen genossen

wird. Die Jugendlichen registrieren sehr

genau, zu welchen Anlässen der Alkohol

in Strömen fließen darf!

Ein Ausschenken an erkennbar Betrunkene

ist nach § 20 Absatz 2 des Gaststättengesetzes

nicht erlaubt und kann zur Anzeige

gebracht werden.

7. Vereinsrituale überprüfen

Es lohnt sich, die im Verein Gelegenheiten

zu überprüfen, wo scheinbar wie selbstverständlich

Alkohol getrunken wird. Gibt

es nicht auch andere Möglichkeiten, Anlässe

wie z. B. einen Geburtstag zu feiern,

ohne die obligatorische Kiste Bier zu trinken?

Reduzieren sie die Anlässe und „Gründe“

für den Alkoholkonsum in ihrem Verein!

Lassen sie Jugendliche ab 16 Jahren aber

auch Freiräume, ohne den Alkohol grundsätzlich

für diese Altersgruppe zu verbieten

8. Attraktive Angebote zur Prävention

auf dem nächsten Vereinsfest

Alkoholprävention macht auch Spaß! Informieren

sie sich über attraktive Angebote,

die für Jugendliche, aber auch Erwachsene,

auf interessante Weise das Thema

nahe bringen! Es ist eine Bereicherung für

ihr nächstes Vereinsfest!

HannoverSport 4/2008


UBC Hannover erhält

„Großen Stern in Bronze“

Unter der Schirmherrschaft des

Hochspringers, Eike Onnen, hat die

Hannoversche Volksbank auch in

diesem Jahr wieder ihre begehrten

Sterne des Sports in Bronze für hervorragendes

gesellschaftliches Engagement

im Sportverein vergeben.

Besonders überzeugt hat die Jury,

die sich unter anderen aus Vertretern

des Regions- und des Stadtsportbundes

zusammensetze, der

UBC Hannover mit seinem Basketballprojekt

„Easy Balling – We got

game“ zur Gewalt- und Suchtprävention.

An 15 hannoverschen Schulen

bringen amerikanische Basketballprofis

den Jugendlichen nicht

nur ihren Sport näher, sondern berichten

in ihrer Muttersprache auch

über ihre eigenen Erfahrungen mit

Drogen und Gewalt. So ging der mit

1.500 € dotierte „Große Stern in

Bronze“ verdient an den UBC.

Die Gewinner der Sterne Ute Bergen („Gut

Ziel“), Fatma Aksoy (VfL) und David Arigbabu

(UBC) mit Schirmherr Eike Onnen (li.) und

Volksbank-Vorstand Gisbert Fuchs (re.)

HannoverSport 4/2008

Allgemeines

Den 2. Preis, einen „Kleinen Stern in

Bronze“ dotiert mit 1.000 €, erhielt

der VfL Hannover für die kostenfrei

angebotene Maßnahme „Sport mit

Musliminnen und Migrantinnen“

einschließlich Kinderbetreuung. Den

3. Preis und 500 € bekam der Schützenverein

„Gut Ziel“ Wettmar für

das Projekt „Integration von Kindern

mit ADH-Syndrom (Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom).

Vereinswettbewerb

union-boden GmbH

Der LSB Niedersachsen hatte gemeinsam

mit dem Parkhausbetreiber

union-boden GmbH einen mit

5.000 € dotierten Vereinswettbewerb

zum Thema „Soziale Events im

Sport“ ausgeschrieben.

Von den 11 eingereichten Konzepten

wurden bei der Juryentscheidung

das „Schulprojekt zum Aufbau

weiterer Bewegungs- und Sportangebote

für Erstklässler“ und das „Pilotprojekt

für Nachwuchsförderung

im Eishockey“ der EC Hannover Indians

als besonders förderungswürdig

bewertet und erhielten daher den

ersten Preis.

Ebenso überzeugen konnte SG Hannover

74 mit Maßnahmen zum Ausbau

der Fußballjugendabteilung, zur

Kooperation mit einer Förderschule

für Lernbehinderte und zu Hip-Hop-

Integrationsprojekten.

19


Allgemeines

20

Hannover 78

Auszeichnung für

Umweltengagement

Klimaschutz ist Teamarbeit – Für sein

Engagement im Umwelt- und Klimaschutz

ist der DSV Hannover 78 als

einer von vier Vereinen in der Region

Hannover ausgezeichnet worden.

OB Stephan Weil legte bei der Montage der

Plakette selber Hand an.

Der Verein hat am Projekt „e.coFit –

Umweltberatung für Sportvereine“

teilgenommen, um alle Möglichkeiten

beim Energiesparen und im Umweltschutz

auszuschöpfen. Die Beratungen

– ein Projekt von Stadt und

Region Hannover, den Sportbünden,

aha und der Klimaschutzagentur –

helfen den Vereinen, hohe Energieverbräuche

in den Griff zu bekommen

und Kostensteigerungen gelassener

zu begegnen.

Zwar stehe der Sport an erster Stelle,

so Siegfried Aberle, 2. Vorsitzender,

doch Hannover 78 sehe sich mit

seinen 1.080 Mitgliedern (50 Prozent

Jugendliche) auch als Vorzeigeverein

im Umweltschutz. Seit Jahren sei der

Verein gut aufgestellt, was die Platz-

undRasenpflege,Düngung und Bewässerungangehe.

Auch der

große Gehölzbestand

und die vielen

alten Bäume auf dem 50.000 Quadratmeter

großen Gelände würden

nach ökologischen Grundsätzen gepflegt

und die Baumschutzsatzung

damit mehr als erfüllt, so Aberle.

Die Bestandsaufnahme gemeinsam

mit dem e.coFit-Energieberater Eberhard

Röhrig-van der Meer hat den

Verein in anderen Bereichen sensibilisiert:

So wurde der Stromverbrauch

entscheidend gesenkt, alle Leuchtmittel

in der Sporthalle ausgewechselt

und überall Bewegungsmelder

eingebaut. Im Büro gibt es jetzt durch

schaltbare Steckerleisten keine Standby-Verluste

mehr. Die Intervallduschen

sind mit wassersparenden Armaturen

ausgestattet. Beim Abfall

wird dank der Beratung nun auch der

Biomüll separat gesammelt und auf

den Sportplätzen soll in Kürze der

Müll getrennt werden. Dazu müssen

allerdings spezielle Abfalleimer angeschafft

werden, für die der Verein

noch Sponsoren sucht. „Wir brauchen

zehn; und das Stück kostet 600 €“, so

Aberle.

Ein besonderer Kostenfaktor ist für

den Verein auch die Entsorgung von

Grünabfällen, besonders im Herbst

wegen der vielen Laubbäume auf

dem Gelände. Hier hat die e.coFit-

Beratung ergeben, dass sich eine

Kompostierung aufgrund des grossen

Flächenbedarfs und der Umwelt-

HannoverSport 4/2008


vorschriften nicht lohnt. „Die vielen

kleinen Verbesserungen machen

Gelder frei, die wir jetzt für das Wesentliche,

den Sport, zur Verfügung

haben“, sagt Aberle.

Deshalb macht der Verein jetzt auch

weiter und nimmt am Programm

„e.coSport – Energetische Sportstättensanierung

in der Region“ teil. Finanziert

wird die Gebäudemodernisierung

aus den laufenden Mitteln,

durch ein Darlehen und Zuschüsse

des e.coSport-Förderprgramms, des

Stadtsportbundes und vom enercity-

Fonds proKlima. Die Maßnahmen

werden in mehreren Bauabschnitten

umgesetzt: Gastronomie und Umkleiden

haben mittlerweile neue

Fenster bekommen, die Sporthalle

wurde teilweise gedämmt. Noch vor

dem Winter soll die Übergabestation

der Fernwärmeheizung erneuert

werden.

Weitere Informationen zu e.coFit

und e.coSport finden Sie auf

www.klimaschutz-hannover.de.

Klimaschutzagentur und

SSB bringen Platzwarte

auf den neuesten Stand

Erstmalig hat der SSB Hannover zusammen

mit der Klimaschutzagentur

am 25.11.2008 eine Schulung für

Platzwarte durchgeführt. Im Rahmen

von e.coFit werden Vereine

unterstützt, durch Verhaltensänderungen

oder gering investive Maß-

HannoverSport 4/2008

Allgemeines

nahmen einen Beitrag zum Umweltschutz

zu leisten. Einen wichtigen

Beitrag hierzu können die Platzwarte

auf den vielen Sportplätzen leisten.

Aus diesem Anlass stand Wissensvermittlung

zur Abfallbehandlung

und Mülltrennung, Einsparung

von Energie, aber auch zur Pflege

von Außenanlagen im Mittelpunkt

der Veranstaltung. Mit einem Düngeplan

haben die Platzwarte eine

Anleitung erhalten, wie sie richtig

und vor allem kostengünstig die

Sportplätze düngen können. Vereine,

die in das e.coFit-Programm aufgenommen

werden möchten, wenden

sich an Christian Schaefer vom

Fachbereich Sport und Eventmanagement

der Stadt Hannover unter

Telefon 168-34161.

Roland Krumlin

Freiwilligenzentrum Hannover

Freiwilligentag am

26.11.2008

Polizei SV profitiert von

Helfereinsatz im Annabad

Eine kreative Idee des Freiwilligenzentrums

– Firmen zu gewinnen, die

Ihre Mitarbeiter für einen Tag als

Helfer in einer gemeinnützigen Einrichtung

zur Verfügung stellen – hat

sich für den Polizei SV ausgezahlt.

Das Angebot zur Hilfe kam für das

Annabad, das vom Polizei SV bewirtschaftet

wird, gerade zum richtigen

Zeitpunkt und wurde von Herrn

Horst Schröder, Verantwortlicher für

21


Allgemeines

22

das Bad, dankbar angenommen. Das

Ende der Badesaison zu der das Bad

winterfest gemacht werden muss,

bedeutet stets viel Arbeit, die auf

zahlreiche Schultern verteilt, erheblich

leichter zu bewältigen ist.

Mit viel Einsatzfreude nahmen also

am 26. September die beiden Freiwilligen

der Dresdner Bank, Rainer

Nixdorf und Christian Heller (siehe

Foto), ihre Malerarbeiten an den

Umkleide- und Duschhäuschen auf.

Nach dem diesjährigen Erfolg wird

das Freiwilligenzentrum im kommenden

Jahr voraussichtlich erneut

einen Freiwilligentag veranstalten.

Machen Sie sich doch auch in Ihrem

Verein einmal Gedanken, ob Sie eine

Unterstützung in Anspruch nehmen

könnten. Weitere Informationen zu

der Aktion in diesem Jahr finden Sie

auf der Internetseite des Freiwilligenzentrums

unter www.freiwilligenzentrum-hannover.de

.

Gesund essen – täglich bewegen

SSB beteiligt sich mit

Workshop an Aktionstag

Die Region Hannover hat mit Unterstützung

des Stadtsportbundes am

17.11.2008 unter dem Motto Region

Hannover mit peb (Plattform Ernährung

und Bewegung e. V.) einen Aktionstag

zur Übergewichtsprävention

bei Kindern durchgeführt. Detaillierte

Informationen dazu finden Sie unter

www. ernaehrung-und-bewegung.de.

Im Rahmen dieser Veranstaltung hat

der SSB einen Workshop zum Thema

„Kooperation zwischen Schule &

Sportvereinen“ geleitet. Im Zentrum

des Workshops stand die Frage der

Notwendigkeit von Kooperationen

zwischen Schule und Sportverein und

wie deren Umsetzbarkeit organisatorisch

gut zu leisten sei. Insgesamt kamen

die Teilnehmer (Vereinsvertreter

und Lehrer) zu dem Ergebnis, dass

Kooperationen sinnvoll sind und immer

häufiger gerade von Schulen

nachgefragt werden. Die Übungsleiter

aus den Vereinen bringen dabei

eine größere Vielfalt an Sportangeboten

und können als externe Person

die Sportangebote anders aufbereiten

als die Lehrer im Unterricht. Die

Antragsverfahren für Fördergelder

müssen dabei keine Hürde sein. Auch

wenn Schulen und Vereine nicht völlig

deckungsgleiche Ziele verfolgen,

können Kooperationen für beide Seiten

sehr zufrieden stellend sein. Hilfe

und Beratung für Vereine gibt es dabei

vom Stadtsportbund.

Roland Krumlin

HannoverSport 4/2008


KKH-Umfrage:

Neun Prozent der Deutschen

verzichten auf das Frühstück –

Ernährungswissenschaftler

empfehlen

regelmäßige Mahlzeiten

Fast jeder zehnte Deutsche verzichtet

komplett auf das Frühstück – bei

den Frauen acht Prozent und bei

den Männern elf Prozent. Das ergab

eine aktuelle Umfrage der Gesellschaft

für Erfahrungswissenschaftliche

Sozialforschung (GEWIS) im Auftrag

der Kaufmännischen Krankenkasse

(KKH). „16 Prozent der Deutschen

frühstücken nur manchmal,

26 Prozent nebenbei am Arbeitsplatz,

zehn Prozent auf dem Weg

zur Arbeit und nur 39 Prozent zuhause

in aller Ruhe. Leben Kinder bis

14 Jahre im Haushalt, dann frühstückt

immerhin jede zweite Frau zuhause

(55 Prozent). Männer lockt

auch das kaum an den Frühstückstisch

– nur jeder Dritte genießt das

Frühstück mit Frau und Kindern“, erklärt

Christian Kollek, Leiter des

Serviceteams der Kaufmännischen

Krankenkasse (KKH) in Hannover.

Befragt wurden 1.041 Frauen und

Männer ab einem Alter von 18 Jahren.

Wie ungesund der Verzicht auf das

Frühstück ist, wissen die wenigsten.

„Das Frühstück ist nämlich der wichtigste

Energielieferant für die Leistungsfähigkeit

am Tag – auch für die

geistige Fitness. Ideal ist daher ein

ausgewogenes Frühstück mit allen

HannoverSport 4/2008

Allgemeines

wichtigen Nährstoffen wie Kohlenhydraten,

Eiweiß und Vitaminen“,

sagt Christian Kollek. Wer zum Abnehmen

auf das Frühstück verzichtet,

erreicht zumeist das Gegenteil.

Das beweist eine aktuelle Studie der

Universität Minnesota in den USA.

Über einen Zeitraum von fünf Jahren

wurde das Gewicht von 2.000 Jugendlichen

analysiert. Das Ergebnis:

Wer auf das Frühstück verzichtete,

wog im Durchschnitt 2,3 Kilogramm

mehr als diejenigen, die morgens eine

kleine Mahlzeit zu sich nahmen.

Wer den Tag ohne Frühstück beginnt,

reduziert auch seine Möglichkeiten

für berufliche Erfolge. Denn

um die Konzentration anzukurbeln

und die Müdigkeit zu vertreiben benötigt

das Gehirn Nahrung. Kollek

empfiehlt: Nehmen Sie sich Zeit für

ein gesundes Frühstück im Kreis der

Familie und verbessern Sie damit Ihre

körperliche und geistige Leistungsfähigkeit

für den ganzen Tag.

Weitere Informationen erhalten Sie

von Christian Kollek, Leiter des

KKH-Serviceteams Hannover (0511

30417-0), Heiligerstr. 1, 30159 Hannover

23


Kurz und bündig

24

Online-Bestandserhebung

2009

Die Abgabe der Bestandserhebung

2009 erfolgt nur über das Intranet

des Landessportbundes Niedersachsen

(LSB) entweder per Datenaustausch

Ihrer Mitgliederverwaltung

oder per Direkteingabe. Ferner ist

die Erfassung nur noch nach Geburtsjahrgängen

möglich.

Das Intranet ist ausschließlich in der

Zeit vom 20.12.2008 bis zum

31.01.2009 für Ihre Online-Erfassung

freigeschaltet.

Um die Meldung online erledigen zu

können, bedarf es der rechtzeitigen

Beantragung der Zugangsberechtigung

beim Stadtsportbund Hannover.

Formular unter: www.ssb-hannover.de

im Download-Bereich unter

„Allgemeines“

Vereine, die mit der Mitgliederverwaltungssoftware

SPG Verein (Sparkasse),

MSA Verein oder ähnlichen

Programmen arbeiten, können die

Daten über eine Schnittstelle in das

Intranet des LSB senden. Bitte sorgen

Sie dafür, dass Sie mit der aktuellen

Version Ihrer Mitgliederver-

waltung arbeiten oder sich ggf. ein

Update des Programms einspielen.

Fragen richten Sie bitte telefonisch

an Ina Anochin unter (0511) 12 68 -

5302 oder per E-Mail unter

i.anochin@ssb-hannover.de.

Jugendförderung

für Projekte

Die Stadt stellt auch im Jahr 2009

wieder Fördermittel für Projekte im

Bereich der Jugendarbeit zur Verfügung.

Die Förderanträge sind auf einem

entsprechenden Formblatt nebst Finanzierungsplan

vor Beginn der

Maßnahme bis zum 30.04.2009 beim

SSB einzureichen. Projekte, die

schon zu Jahresbeginn 2009 starten,

müssen also noch in diesem Jahr beantragt

werden!

Nähere Informationen dazu erhalten

Sie auf unserer Internetseite im

Download-Bereich unter www.ssbhannover.de

oder telefonisch bei Ina

Anochin unter (0511) 12 68 – 5302

sowie per E-Mail unter

i.anochin@ssb-hannover.de.

● Drucksachen aller Art

● Konzeption, Satz, Druck und Versand

von periodisch erscheinenden Zeitschriften

(z. B. Vereinsbroschüren)

● Abonnentenverwaltung

● Direct-Mailing-Aktionen

Oldenburger Allee 23 Telefon (0511) 56 35 85-3 Internet: www.liskow.de

30659 Hannover Telefax (0511) 56 35 85-55 E-Mail: info@liskow.de

HannoverSport 4/2008


Ausbildung Übungsleiter-B

„Prävention“ 2008

Nachdem der Basislehrgang mit nur

11 Teilnehmerinnen startete, wurde

die Gruppe im Laufe der Ausbildung

immer größer. 17 Übungsleiterinnen

und 2 Übungsleiter haben im November

2008 die B-Lizenz-Ausbildung

mit dem Abschlusslehrgang

abgeschlossen.

Die sehr engagierten Teilnehmerinnen

und Teilnehmer haben trotz der

Anstrengung alle Lehrproben durchgestanden

und bis zum Schluss sehr

effektiv mitgearbeitet. Dafür ein

großes Lob!

Fast alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer

erwarben die B-Lizenz auf

HannoverSport 4/2008

Meldung der Meister 2008

Aus- und Fortbildungen

Initiative ihres Vereins, um das Sportangebot

der Vereine im Bereich „Gesundheitssport“

zu bereichern.

Die B-Lizenz ist eine der Voraussetzungen,

um das Gütesiegel „Sport

pro Gesundheit“ verliehen zu bekommen

und anschließend Kurse

mit den Krankenkassen abrechnen

zu können.

Anfang des Jahres 2009 möchte die Landeshauptstadt Hannover die

erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler des Jahres 2008 ehren. Deshalb

bitten wir Sie, Ihre Deutschen Meister, die Medaillengewinner bei den

Olympischen Spielen sowie bei Welt- und Europameisterschaften des

Jahres 2008 zu melden.

Ihre Meldung, mit den Namen, Anschriften und Disziplinen der zu ehrenden

Sportlerinnen und Sportler senden Sie bitte umgehend an den Fachbereich

Sport und Eventmanagement, Postfach 125, 30001 Hannover.

E-Mail: Eva.Senger@Hannover-Stadt.de

Tel.: (0511) 168-34162, Fax: (0511) 168-46766.

25


Aus- und Fortbildungen

26

Ausbildung ÜL C – Termine 2009 – 1. Halbjahr

Datum/Zeit LE Thema/Inhalt

Freitag - Samstag 40 Grundlehrgang

Teil 1: Anatomische und physiologische Grundlagen; Näheres zu

20.02.2009 - 22.02.2009 Aufsichtspflicht und Haftung; Methoden zum Ausdauer- und

Teil 2: Krafttraining sowie zum Dehnen, zur Koordination und

27.02.2009 - 01.03.2009

Kosten: 90 €

zur Entspannung

Freitag - Samstag 40 Aufbaulehrgang

Teil 1: Wie wird ein sportliches Training, z. B. im Bereich Fitness,

24.04.2009 - 26.04.2009 systematisch und zielgerichtet aufgebaut? Wie kann die

Teil 2: Vermittlung von sportlichen Techniken oder bestimmten

08.05.2009 - 10.05.2009 Sportarten motivierend und effektiv gestaltet werden?

Kosten: 90 € Wie werden Übungsstunden und Veranstaltungen im Verein

geplant und organisiert?

Samstag 10 Spezialbock Kinderträume-Bewegungsräume

16.05.2009 Baustein: „Wir zeigen was wir können“ – Bewegungskünste

Kosten: 25 € erlernen und darstellen: Koordination – (k)ein Kunststück,

„Kopf über“ Kunststücke an Geräten, Balancieren,

Jonglieren, „Show gestalten“

Freitag - Samstag 15 Spezialblock Abenteuer- und Erlebnissport in der Halle:

12.06.2009 - 13.06.2009 Spiele (Kennenlern, -Vertrauens- und Kooperationsspiele,

Kosten: 40 € Problemlöseaufgaben), nichtalltägliche Nutzung von Sportgeräten,

Sicherheitsaspekte, Material- und Knotenkunde

Samstag 08 Erste Hilfe für ÜbungsleiterInnen im Sport:

14.02.2009 Dieser Kurs wird in Kooperation mit der Johanniter-Unfall

10.00 - 16.00 Uhr Hilfe angeboten.

Kosten: 5 € Teilnahmeberechtigt sind alle (zukünftigen) ÜL mit einer

Vereinszugehörigkeit.

Dieser Kurs wird in der ÜL-C und ÜL-B Ausbildung zur

Lizenzausstellung anerkannt!

Samstag 08 Erste Hilfe für ÜbungsleiterInnen im Sport:

20.06.2009 Dieser Kurs wird in Kooperation mit der Johanniter-Unfall

10.00 - 16.00 Uhr Hilfe angeboten.

Kosten: 5 € Teilnahmeberechtigt sind alle (zukünftigen) ÜL mit einer

Vereinszugehörigkeit.

Dieser Kurs wird in der ÜL-C- und ÜL-B-Ausbildung zur

Lizenzausstellung anerkannt!

Alle Lehrgänge finden in Hannover statt. Die Lehrgangsgebühren verstehen sich inkl. Verpflegung

und Unterrichtsmaterial. (Übernachtung bei mehrtägigen Maßnahmen möglich.)

Auskunft / Anmeldung: Ilka Misselhorn (Sportlehrkraft), Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10,

30169 Hannover, Tel.: (05 11) 12 68 - 53 05, E-Mail: lehrarbeit@ssb-hannover.de

HannoverSport 4/2008


HannoverSport 4/2008

Aus- und Fortbildungen

Fortbildungen ÜL C/ÜL B – Termine 2009 – 1. Halbjahr

Datum/Zeit LE Thema/Inhalt

Mittwoch 5 ÜL C Klettern

14.01.2009 Für Anfänger und Fortgeschrittene, Grundtechniken an der

18.00 - 22.00 Uhr Boulder- und an der gr. Kletterwand, Materialkunde,

Kosten: 10 € Knotenschulung, Sicherungsschulung, kl. Kletterspiele

Montag 5 ÜL B Anatomie mal praktisch

26.01.2009 Erläuterung der funktionellen Anatomie des Rumpfes

18.00 - 22.00 Uhr (Bauch und Rücken), Erkennen, Erfühlen, Ertasten und Ein-

Kosten: 10 € zeichnen von Strukturen

Donnerstag 5 ÜL C Propriozeption

22.01.2009 Koordinationsschulung durch Ansprache der Tiefen-muskula-

18.00 - 22.00 Uhr tur und des vestibulären Systems, Einsatz zur Verletzungs-

Kosten: 10 € prophylaxe, Rehabilitation und Haltungsschule

Samstag 10 ÜL C Neue Trends in der Halle

28.02.2009 ausprobieren und kennen lernen: Parkour, Slackline, Speed-

09.00 - 18.00 Uhr Stacking, Cowboy-Dance, Indo-Board u. a. Keine Schulung zu

Kosten: 20 € den einzelnen Sportarten

Dienstag 5 ÜL C Bewegung in altern. Bewegungsräumen

17.03.2009 Sport und Bewegung in Räumen statt Sporthalle unter

18.00 - 22.00 Uhr kreativem Einbezug der vorhandenen Geräte, alternative

Kosten: 10 € Nutzung von Geräten und Spiele ohne Material

Freitag 5 ÜL B Fit mit Kopf und Körper – Älter werden mit Spaß

24.04.2009 Vorwärts gehen und rückwärts denken – rückwärts gehen

18.00 - 22.00 Uhr und vorwärts denken: Körperliche Bewegung gekoppelt mit

Kosten: 10 € kognitiven Übungen für Trainingsstunden mit Älteren

Freitag 5 ÜL C Kleine Spiele

12.06.2009 für kleine und große Gruppen: Selber viel spielen, kleine

18.00 - 22.00 Uhr Spiele kennen lernen und kreative Ideen zur Entwicklung

Kosten: 10 € neuer Spiele erhalten

Lokale Qualitätszirkel: Fortbildung für ÜbungsleiterInnen u. LehrerInnen

Samstag 4 ÜL C Tägliche Bewegungszeit –

18.04.2009 Kleine Spiele für zwischendurch

09.30 - 12.30 Uhr Prakt. Erprobung von kl. Spielen, Erfahrungsaustausch zur

Kosten: keine Organisation der tägl. Bewegungszeit. Literaturtipps und

Materialien zum Projekt „Bewegte Schule“

Alle Lehrgänge finden in Hannover statt. Die Lehrgangsgebühren verstehen sich inkl. Verpflegung

und Unterrichtsmaterial. (Übernachtung bei mehrtägigen Maßnahmen möglich.)

Auskunft / Anmeldung: Ilka Misselhorn (Sportlehrkraft), Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10,

30169 Hannover, Tel.: (05 11) 12 68 -53 05, E-Mail: lehrarbeit@ssb-hannover.de

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Aus- und Fortbildungen

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Qualifix – Termine 2009 – 1. Halbjahr

Datum/Zeit LE Thema/Inhalt

Mittwoch 4 Beschäftigung im Sportverein

14.01.2009 Analyse von Beschäftigungsarten anhand von Fallbeispielen,

17.30 - 21.00 Uhr Außerdem: steuerl. Freibetrag für ÜL, Lohnsteuerabzug,

Kosten: 10 € kurzfristig und geringfügig Beschäftigte (Minijob)

Freitag 4 Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit:

16.01.2009 Wie kommt mein Verein in die Zeitung?

17.30 - 21.00 Uhr Strategische Planung, Konzepte, Ziele, Maßnahmen, Mittel,

Kosten: 10 € optisches Erscheinungsbild des Mediums

Montag 5 Haftung Teil I und II

09.02.2009 Teil I: Haftung des Vereins (Aufsichtspflicht, Veranstalter-

17.30 - 21.00 Uhr haftung, Haftungsfragen auf Reisen)

Kosten: 10 € Teil II: Persönl. Haftung im Verein

Mittwoch 4 Journalistische Darstellungsformen

18.02.2009 Praktische Übungen zum Schreiben von Nachrichten und

17.30 - 21.00 Uhr

Kosten: 10 €

Kurzberichten für ReferentInnen der Öffentlichkeitsarbeit

Mittwoch 4 Sportmarketing – von der Entwicklung bis zur

25.02.2009 Durchführung ihres Konzepts

17.30 - 21.00 Uhr Allgemeine Einführung, Erläuterung grundlegender Begriffe

Kosten: 10 € und Zusammenhänge, Schritte zum erfolgreichen Konzept

Dienstag 4 Sitzungen effektiv gestalten

17.03.2009 Grundlagen effektiver Abteilungssitzungen und

17.30 - 21.00 Uhr Projekttreffen, praktische Tipps für SitzungsleiterInnen

Kosten: 10 € und -teilnehmerInnen

Montag 4 Kassenprüfung und Geschäftsbericht

23.03.2009 Gesetzliche und haftungsrechtliche Inanspruchnahme des

17.30 - 21.00 Uhr Vorstands und der PrüferInnen sowie deren Verantwortung

Kosten: 10 € gegenüber den Mitgliedern

Dienstag 5 Spenden, Steuern, Sponsoring im Verein

21.04.2009 Zuwendungsbescheinigungen, steuerliche Behandlung von

17.30 - 21.00 Uhr Sponsoring, Verpachtung von Werberechten, aktive / passive,

Kosten: 10 € Banden- und Trikotwerbung, Umsatz- und Vorsteuer

Samstag Aktuelles Steuerrecht für Vereine

13.06.2009 Umsatzsteuer, Besteuerung von Mitgliedsbeiträgen, Überlas-

09.30 - 12.30 Uhr sung von Vereinsanlagen, Spenden und Sponsoring, Beschäftigungsarten

und deren Besteuerung

Donnerstag 4 Sportstättenbau

18.06.2009 vom Antrag bis zur Auszahlung: Beratungsgespräche,

17.30 - 21.00 Uhr Antragstellung, Bewilligung, Auszahlung, energetische Sanie-

Kosten: 10 € rung, Förderung e.coSport/e.coFit durch Klimaschutzagentur

Auskunft / Anmeldung: Ilka Misselhorn (Sportlehrkraft), Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10,

30169 Hannover, Tel.: (05 11) 12 68 -53 05, E-Mail: lehrarbeit@ssb-hannover.de

HannoverSport 4/2008


Hannoverschen Sportjugend

Lehrgänge 2009

31.01. - 03.02.09 SchulsportassistentInnen-Ausbildung (IGS List) Gailhof

28.03. - 02.04.09 JugendleiterInnen-Ausbildung / Frühjahr Gailhof

24.04. - 26.04.09 „Verhalten am und im Wasser“, DLRG – Bronze Hannover

24.04. - 26.04.09 „Verhalten am und im Wasser“, DLRG – Silber Hannover

21.05. - 24.05.09 SportassistentInnen und

SchulsportassistentInnen-Ausb.

Gailhof

29.05. - 02.06.09 „Praktisch in die Praxis“, Betreuerpraxis-Seminar Gailhof

06.06.2009 „Rund um die Jugendarbeit“, Workshop Hannover

04.10. - 09.10.09 JugendleiterInnen-Ausbildung / Herbst Gailhof

07.11.2009 Juleica Pepp (JugendleiterInnen-Aufbaukurs) Hannover

Alle Ferienfreizeiten 2009 auf einen Blick!!!

Zeitpunkt Alter Zielort Kosten*

OSTERN

30.03. - 03.04.2009 7 bis 12 Jahre Hannover ** 75 €

PFINGSTEN

29.05. - 02.06.2009 6 bis 10 Jahre Gailhof 99 €

SOMMER – INLAND

29.06. - 03.07.2009 7 bis 12 Jahre Hannover ** 75 €

29.06. - 13.07.2009 8 bis 12 Jahre Otterndorf 375 €

06.07. - 10.07.2009 7 bis 12 Jahre Hannover ** 75 €

17.07. - 30.07.2009 10 bis 13 Jahre Insel Rügen 425 €

20.07. - 24.07.2009 7 bis 12 Jahre Hannover ** 75 €

27.07. - 31.07.2009 7 bis 12 Jahre Hannover ** 75 €

27.07. - 02.08.2009 6 bis 10 Jahre Gailhof / Action-Camp 160 €

SOMMER – AUSLAND

25.06. - 07.07.2009 14 bis 17 Jahre Medulin / Kroatien 515 €

03.07. - 14.07.2009 8 bis 12 Jahre Heino / Holland 410 €

04.07. - 17.07.2009 13 bis 16 Jahre Ampuriabrava / Spanien 625 €

21.07. - 02.08.2009 13 bis 15 Jahre St. Pol de Mar / Spanien 565 €

HERBST

Aus- und Fortbildungen

05.10. - 09.10.2009 7 bis 12 Jahre Hannover ** 75 €

* Die genannten Preise gelten für Hannoveraner!

** Nur für TeilnehmerInnen, die in Hannover wohnen!

Anmeldung ab sofort in der Geschäftsstelle der Hannoverschen Sportjugend,

Maschstraße 24, Haus der Jugend, 30169, Tel. 0511 - 882640

HannoverSport 4/2008

29


Finanzfragen

30

Kostenexplosion

existenzbedrohend für viele

Vereine – handeln Sie jetzt!

In der letzten Zeit mussten auch die

Vereine zahlreiche Kostensteigerungen

hinnehmen: Anhebung der Pauschalabgaben

für Minijobs von 25 %

auf 30 %, Erhöhung der Umsatzsteuer

von 16 % auf 19 %, Explosion

der Energiekosten für vereinseigene

Anlagen, Verteuerung der Kraftstoffkosten

für vereinseigene Fahrzeuge,

etc. Dieses führt in vielen

Vereinen zu vehementen Diskussionen,

ob und wie die höheren Kosten

aufgefangen werden können.

Grundlage für eine sachgerechte Diskussion

ist ein Kostenrechnungssystem.

Nur so kann man – insbesondere

in einem Mehrspartenverein –

differenziert feststellen, welche Kosten

wo und wofür entstanden sind.

Durch die Erfassung, Zurechnung

und Auswertung der Kosten werden

für die Vereinsführung wichtige Informationen

zur Existenzsicherung

und ggf. Verbesserung der Wirtschaftlichkeit

des Vereins bereitgestellt.

1. Wirtschaftlichkeitsüberlegungen

„Wirtschaftlichkeit“ als Führungsprinzip

und die Anwendung von Methoden

der Betriebswirtschaftlehre

in einem „gemeinnützigen Verein“ –

das löst bei manchem Vereinsvorstand

zunächst Unbehagen aus. Den

Verein „wirtschaftlich“ zu führen,

bedeutet jedoch lediglich, das Verhältnis

zwischen Ressourceneinsatz

(Finanzen, Personal, Material) und

Ergebnis (Angebote und Leistungen

des Vereins) zu optimieren:

Wirtschaftlichkeit =

2. Kostenartenrechnung

Ergebnis

Ressourceneinsatz

Die Kostenartenrechnung steht am

Anfang der Kostenrechnung. Sie

beinhaltet die Erfassung und Gliederung

aller in einem bestimmten Zeitraum

angefallenen Kosten, insbesondere

nach

– Einzelkosten

– Gemeinkosten.

Einzelkosten lassen sich den verschiedenen

Angeboten und Leistungen

des Vereins direkt verursachnungsgerecht

zuordnen (z. B. sportartspezifische

Kosten in einem

Sportverein), Gemeinkosten dagegen

nicht (z. B. allgemeine Verwaltungskosten).

3. Kostenstellenrechnung

Bei der Kostenstellenrechnung werden

die Kosten auf die Bereiche und

Abteilungen des Vereins verteilt, in

denen sie angefallen sind (= Kostenstellen).

Dabei ist es sinnvoll, zwischen

Hauptkostenstellen und Hilfskostenstellen

zu unterscheiden.

Hauptkostenstellen erbringen unmittelbar

die Haupleistungen des

Vereins (z. B. Abteilungen, Vereinsgaststätte);

Hilfskostenstellen dienen

mit vereinsinternen Leistungen

dem Vereinsbetrieb insgesamt (z. B.

Vorstand, Geschäftsstelle).

HannoverSport 4/2008


4. Kostenträgerrechnung

Letztlich entstehen alle Kosten, weil

der Verein bestimmte Leistungen erbringt.

Die Kostenträgerrechnung

ermöglicht die Beurteilung der einzelnen

Leistungen sowie des gesamten

Ergebnisses in einem bestimmten

Zeitraum. Sie ist somit die

Grundlage für die – ggf. neue – Kalkulation

der Mitgliedsbeiträge, Kursgebühren

und Preise für weitere

Vereinsangebote.

Tipp: Beitragssystem

Kalkulieren Sie einen Grundbeitrag,

der die Gemeinkosten abdeckt (und

von allen Vereinsmitgliedern zu zahlen

ist) sowie spezifische Abteilungsbeiträge,

die die Einzelkosten abdecken

( und – je nach Abteilungszugehörigkeit/en

– zusätzlich zum

Grundbeitrag zu zahlen sind). So

vermeiden Sie Streitigkeiten zwischen

den Abteilungen über Kostenverursachungen

oder sogar die Abspaltung

von Abteilungen, weil sie

sich finanziell benachteiligt fühlen!

Dietmar Fischer, Ibbenbüren

Der Verein aktuell, 09/2008

Der Spender

entscheidet!

Spenden zu erhalten ist eine schöne

Sache. Doch achten Sie genau darauf,

dass die Spenden auch im Sinne

des Spenders verwendet werden.

Wenn beispielsweise eine Spende

zur Anschaffung der Noten für ei-

HannoverSport 4/2008

Finanzfragen

nen Musikverein eingeht, müssen

Sie diese Noten auch wirklich anschaffen.

Bei Spenden, die zweckgebunden

sind, sollten Sie auf jeden Fall die

Spender informieren, wenn die Anschaffung

getätigt wurde.

Tipp: Spendern den

Spendeneinsatz zeigen

Wurde beispielsweise für die Trickots

der Jugendmannschaft gespendet,

laden Sie die Spender doch zur Einkleidung

der jungen Spieler ein. Die

Spender sehen, dass man ihr Geld ihrem

Wunsch entsprechend verwandt

hat – und Sie haben die Möglichkeit,

darauf hinzuweisen, was noch für

die Jugendmannschaft fehlt und

weitere Spenden zu akquirieren.

Was nie geschehen darf: Gelder, die

für satzungsmäßige Zwecke gespendet

wurden, dürfen niemals für den

wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb

eingesetzt werden. Dabei geht es

nicht darum, dass es die Spender

übelnehmen, wenn für ihr Geld statt

der neuen Musikinstrumente für den

Verein nun eine Küche für das Vereinsheim

angeschafft wird. Es ist

schlicht verboten und kann sehr teuer

werden.

Wichtig: Spenden nicht zweckentfremden

Angenommen, Sie haben Spenden

in einer Höhe von 3.000 € erhalten

und verwenden diese für den wirtschaftlichen

Geschäftsbetrieb, weil

die finanzielle Situation des Vereins

angespannt ist. Wird dies vom Fi-

31


Finanzfragen

32

nanzamt bei einer Betriebsprüfung

festgestellt, greift jetzt die Spendenhaftung.

Das sieht dann so aus:

30 % des Spendenbetrags muss der

Verein ans Finanzamt zahlen –

macht 900 €. Gleichzeitig droht dem

Vorstand ein Haftungsbescheid in

gleicher Höhe – also noch einmal

900 €. Kam die Spende von einem

Unternehmen, verlangt der Fiskus

noch einmal 10 % der Spendensumme

für entgangene Steuern – also

noch einmal 300 €. Macht insgesamt

Impressum

Herausgeber/Verleger:

Stadtsportbund Hannover e.V.

Verantwortlich für den Inhalt:

Ina Anochin, Frank Winternheimer

Druck: Liskow Druck, Hannover

Oldenburger Allee 23, 30659 Hannover

Stadtsportbund Hannover e.V.

– Geschäftsstelle –

Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10

30169 Hannover

Telefon (05 11) 12 68 - 53 00

Fax (05 11) 12 68 - 53 15

E-Mail: info@SSB-Hannover.de

http://www.SSB-Hannover.de

Öffnungszeiten:

Montag 9 - 16 Uhr

Dienstag 9 - 18 Uhr

Mittwoch 9 - 16 Uhr

Donnerstag 9 - 16 Uhr

Freitag 9 - 13 Uhr

2.100 €. Eine harte Strafe. Doch das

ist noch nicht alles:

Werden Spenden zweckentfremdet

für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb

genutzt, kann das im Extremfall

sogar zur Aberkennung der

Gemeinnützigkeit führen.

Darum achten Sie bei Spenden immer

darauf, dass diese wirklich nur

für die satzungsgemäßen Zwecke

eingesetzt werden.

Hartmut Fischer, Betzdorf

Der Verein aktuell, 08/2008

Hannoversche Sportjugend

– Geschäftsstelle –

Maschstraße 24

30169 Hannover

Telefon (0511) 88 26 40

Fax (0511) 88 75 76

E-Mail: info@hannoversche-sportjugend.de

http://www.hannoversche-sportjugend.de

Öffnungszeiten:

Montag geschlossen

Dienstag 13 - 17 Uhr

Mittwoch 13 - 18 Uhr

Donnerstag 13 - 17 Uhr

Freitag 10 - 13 Uhr

Erscheinungsweise: 4 x im Jahr

Nächster Redaktionsschluss 15.02.2009

HannoverSport 4/2008


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Vorverkauf

Verbindliche Kartenbestellungen

per E-Mail: info@ssb-hannover.de.

Beginn Kartenvorverkauf 1.Dezember:

Geschäftsstelle Stadtsportbund e.V.

Ferdinand-Wilhelm-Fricke-Weg 10

30169 Hannover

Veranstalter:

Zeiten:

Mo, Mi + Do von 9 - 16 Uhr

Di von 9 - 18 Uhr

sowie Fr von 9 - 13 Uhr

Weitere Infos: 0511 1268-5300

Ausrichter:

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