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BFS-Invesco EuroMIX

Jahresbericht zum 30. September 2012


BFS-Invesco EuroMIX

Jahresbericht zum 30. September 2012

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Tätigkeitsbericht

Risikodarstellung

Zusammengefasste

Vermögensaufstellung

Jahresbericht:

Vermögensaufstellung (Zahlenwerk)

zum 30. September 2012

Besonderer Vermerk

des Abschlussprüfers

Ausschüttung und Besteuerung

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

Wichtige Informationen für

unsere Anlegerinnen und Anleger

Die Partner auf einen Blick

Inhaltsverzeichnis

3

5

7

8

25

26

30

40

41


Tätigkeitsbericht

Der Fonds investierte im Berichtszeitraum

schwerpunktmäßig in Staatsanleihen aus dem

Euroraum. Der Fokus lag auf Anleihen aus den

Kernländern Europas mit einer deutlichen Übergewichtung

in deutschen Staatsanleihen, während

wir Anleihen aus den Peripherie-Ländern

Europas (Portugal, Italien, Irland, Griechenland,

Spanien) im Berichtszeitraum untergewichteten.

Derzeit halten wir keine Staatsanleihen aus

Griechenland, Portugal oder Irland.

Die Aussage des Präsidenten der Europäischen

Zentralbank alles zu tun, um den Euro zu erhalten,

führte zu einer erhöhten Risikoneigung der

Investoren. Dennoch bleiben die Fundamentaldaten

für die Eurozone weiterhin schwach

und der Wirtschaftsausblick für die Länder der

Peripherie ist weiterhin eingetrübt. Unsere

Durationssteuerung über den Berichtszeitraum

war meist neutral zur Benchmark mit kurzfris-

tigen taktischen Über- oder Untergewichtungen

zur Vergleichsbenchmark. Auf der Zinskurve war

das Portfolio zu Anfang des Berichtszeitraumes

eher langfristig ausgerichtet, um von einem

Abflachen der Zinskurve zu profitieren. Zum

Ende des Berichtszeitraumes wurden die langfristigen

Positionen weitestgehend abgebaut

und befinden sich wieder auf Benchmarkniveau.

Das Portfolio war auch zum Ende des Berichtszeitraumes

eher konservativ aufgestellt, um dem

wirtschaftlichen Umfeld Rechnung zu tragen.

Auch im abgelaufenen Berichtszeitraum zeigten

sich die Aktienmärkte innerhalb der Eurozone

sehr schwankungsanfällig. Weiterhin zeigt die

wirtschaftliche Entwicklung innerhalb der Eurozone

kein einheitliches Bild. Die wirtschaftliche

Entwicklung der Länder in der Peripherie der

Eurozone leidet unter den Anpassungsprozessen,

die diesen Staaten im Rahmen der Austeritätspolitik

auferlegt werden.

Bericht zum 30. September 2012

Vor dem Hintergrund der Eurokrise und einer

konjunkturellen Abkühlung in China hat sich

auch die Weltwirtschaft abgeschwächt. Dennoch

können die Aktienmärkte auf eine erfreu-

liche Entwicklung im Berichtszeitraum zurückblicken.

Unverändert schätzen wir den Aktienmarkt

in der Eurozone als attraktiv bewertet ein.

Es gibt eine starke Unterstützung seitens der

Europäischen Zentralbank, die mit verschiedensten

Aktivitäten die positive Marktentwicklung

maßgeblich beeinflusst hat. Die Trends am

Aktienmarkt wirken nach einem starken Kurssprung

im 3. Quartal 2012 ebenfalls positiv. Die

Aktienquote des Fonds lag im Berichtszeitraum

größtenteils am oberen Ende der zulässigen

Bandbreite von maximal 25%.

Die Wertentwicklung des Fonds betrug im

Berichtszeitraum: 8,69%, seit Auflegung am

5. Juni 2000: 33,77%.

Die Invesco Kapitalanlagegesellschaft mbH,

Frankfurt am Main, (Invesco KAG) hat gemäß

§ 38 Absatz 1 Investmentgesetz (InvG) in Verbindung

mit § 21 Absatz 1 der Allgemeinen

Vertragsbedingungen die Verwaltung des o. g.

Sondervermögen zum 30. September 2012

gekündigt. Die Depotbank hat daraufhin mit

Genehmigung durch die Bundesanstalt für

Finanzdienstleistungsaufsicht, Frankfurt am

Main (BaFin), vom 2. Juli 2012 die Verwaltung

des Sondervermögens gemäß § 39 Absatz 3

InvG unter Beibehaltung der gültigen Vertragsbedingungen

mit Wirkung zum 1. Oktober 2012

auf die BNY Mellon Service Kapitalanlage-Gesellschaft

mbH, Frankfurt am Main (BNY Mellon

Service KAG), übertragen.

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Das Portfolio Management des Fonds verbleibt

bei Invesco in Frankfurt. Die Schwestergesellschaft

der Invesco KAG, die Invesco Asset

Management Deutschland GmbH in Frankfurt

am Main, wird von der BNY Mellon Service KAG

mit der Portfolioverwaltung für den Fonds

beauftragt. Somit wird Kontinuität in der Vermögensverwaltung

des Fonds gewahrt.

Veräußerungsergebnis

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Bericht zum 30. September 2012

Ebenfalls zum 1. Oktober 2012 wurde, nach

Genehmigung durch die BaFin vom 19. Juli 2012,

die Depotbankfunktion von der derzeitigen

Depotbank, der BNP Paribas Securities Services

S.C.A. – Niederlassung Frankfurt am Main, auf

die The Bank of New York Mellon SA/NV, Asset

Servicing, Niederlassung Frankfurt am Main

übertragen.

Diese Informationen wurden im elektronischen

Bundesanzeiger vom 30. März 2012 sowie im Halbjahresbericht

zum 31. März 2012 veröffentlicht.

Die einzelnen Quellen des Veräußerungsergebnisses stellen sich im Berichtszeitraum wie folgt dar:

1. Realisierte Gewinne 1.524.029,27

davon aus Wertpapiergeschäften 1.339.056,05

davon aus Geschäften mit Derivaten auf Wertpapiere

und Wertpapierindizes sowie Zinsderivaten 184.973,22

2. Realisierte Verluste -1.156.326,60

davon aus Wertpapiergeschäften -1.056.307,63

davon aus Geschäften mit Derivaten auf Wertpapiere

und Wertpapierindizes sowie Zinsderivaten -100.018,91

Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften 367.702,67

Auslagerungen

Die Gesellschaft hat für die folgenden Bereiche

Auslagerungsverträge nach § 16 InvG mit Dritten

geschlossen:

• Teile des internen Rechnungswesens

• Aministrativer Zahlungsverkehr der Gesellschaft

• Orderweiterleitung und –abwicklung

• Fondsbuchhaltung und damit verbundene

Tätigkeiten

• Handel mit Wertpapieren, Derivaten und

Devisen


Risikodarstellung

Marktrisiko

Die Kurs- oder Marktwertentwicklung von

Finanzprodukten hängt insbesondere von der

Entwicklung der Kapitalmärkte ab, die wiederum

von der allgemeinen Lage der Weltwirtschaft

sowie den wirtschaftlichen und politischen

Rahmenbedingungen in den jeweiligen Ländern

beeinflusst wird. Auf die allgemeine Kursentwicklung

insbesondere an einer Börse können

auch irrationale Faktoren wie Stimmungen,

Meinungen und Gerüchte einwirken.

Der Fonds legte im Geschäftsjahr 2011/2012 in

festverzinslichen Wertpapieren der Staaten der

europäischen Währungsunion an. Der Fonds

konzentriert sich auf der Rentenseite derzeit

fast vollständig auf Staatsanleihen. Hierbei

fokussierten wir uns auf die Kernzone Europas,

größtenteils Deutschland. Staatsanleihen der

Peripherie-Länder der Eurozone wurden ent-

weder untergewichtet oder das Portfoliomanagement

entschied, gar nicht in diese Anleihen

zu investieren.

Der Fonds legte im Berichtszeitraum in Aktien

von mittleren bis großen globalen Aktien-

gesellschaften an. Regional liegt der Schwerpunkt

auf Ländern der Eurozone. Die Aktienquote des

Fonds kann zwischen 0% und 25% schwanken,

je nach Einschätzung der Aktienattraktivität

durch unser Taktisches Aktienmodell. Der Investitionsgrad

lag im Berichtszeitraum überwiegend

am oberen Rand der zulässigen Bandbreite.

Adressenausfallrisiko

Durch den Ausfall eines Ausstellers oder

Kontrahenten können Verluste für das Sondervermögen

entstehen.

Bericht zum 30. September 2012

Das Ausstellerrisiko beschreibt die Auswirkung

der besonderen Entwicklungen des jeweiligen

Ausstellers, die neben den allgemeinen Tendenzen

der Kapitalmärkte auf den Kurs eines Wertpapiers

einwirken. Auch bei sorgfältiger Auswahl

der Wertpapiere kann nicht ausgeschlossen

werden, dass Verluste durch Vermögensverfall

von Ausstellern eintreten.

Das Kontrahentenrisiko beinhaltet das Risiko der

Partei eines gegenseitigen Vertrages, mit der eigenen

Forderung teilweise oder vollständig auszufallen.

Dies gilt für alle Verträge, die für Rechnung

eines Sondervermögens geschlossen werden.

Rückblickend auf das abgelaufene Geschäftsjahr

haben sich für den Fonds keine neuen, gesonderten

Adressenausfallrisiken ergeben.

Zinsänderungsrisiko

Mit der Investition in festverzinsliche Wertpapiere

ist die Möglichkeit verbunden, dass sich

das Marktzinsniveau, das im Zeitpunkt der Begebung

eines Wertpapiers besteht, ändern kann.

Steigen die Marktzinsen gegenüber den Zinsen

zum Zeitpunkt der Emission, so fallen i. d. R. die

Kurse der festverzinslichen Wertpapiere. Fällt

dagegen der Marktzins, so steigt der Kurs festverzinslicher

Wertpapiere. Diese Kursentwicklung

führt dazu, dass die aktuelle Rendite des

festverzinslichen Wertpapiers in etwa dem

aktuellen Marktzins entspricht.

Geldmarktinstrumente besitzen aufgrund ihrer

kurzen Laufzeit von maximal 397 Tagen tendenziell

geringere Kursrisiken.

Der Fonds war im Berichtszeitraum in verzinsliche

Wertpapiere und/oder Geldmarktinstrumente, die

einem Zinsänderungsrisiko unterliegen, investiert.

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Währungsrisiko

Sofern Vermögenswerte eines Sondervermögens

in anderen Währungen als der jeweiligen Fondswährung

angelegt sind, erhält das Sondervermögen

die Erträge, Rückzahlungen und Erlöse

aus solchen Anlagen in der jeweiligen Währung.

Fällt der Wert dieser Währung gegenüber der

Fondswährung, so reduziert sich der Wert des

Sondervermögens.

Investitionen werden nur in Euro-denominierte

festverzinsliche Wertpapiere vorgenommen.

Auch aktienseitig werden keine Investitionen in

Wertpapiere außerhalb der Eurozone getätigt,

so dass für den Fonds kein unmittelbares

Währungsrisiko besteht.

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Bericht zum 30. September 2012

Liquiditätsrisiko

Für den Fonds dürfen auch Vermögensgegenstände

erworben werden, die nicht zum amtlichen

Markt an einer Börse zugelassen oder in

einen organisierten Markt einbezogen sind. Der

Erwerb derartiger Vermögensgegenstände ist

mit der Gefahr verbunden, dass es insbesondere

zu Problemen bei der Weiterveräußerung der

Vermögensgegenstände an Dritte kommen kann.

Der Fonds ist in liquide europäische Staatsan-

leihen investiert, die in einem organisierten

Markt gehandelt und für die tägliche Kurse

gestellt werden. Liquiditätsrisiken im Fixed

Income Bereich sind keine vorhanden. Auch die

Aktien- und Derivatepositionen bestehen ausschließlich

aus liquiden, börsennotierten Titeln.


Zusammengefasste Vermögensaufstellung zum 30.09.2012

Bericht zum 30. September 2012

Kurswert in EUR % des Fondsvermögens*

Aktien gesamt 8.199.084,07 23,65

davon

- Deutschland 2.970.880,72 8,57

- Frankreich 2.314.055,25 6,67

- Italien 887.929,95 2,56

- Spanien 770.867,98 2,22

- Sonstige 1.255.350,17 3,62

Renten gesamt 25.402.052,90 73,27

davon

- Deutschland 12.837.393,40 37,03

- Frankreich 2.846.616,80 8,21

- Italien 4.142.002,80 11,95

- Niederlande 1.728.496,70 4,99

- Österreich 1.286.073,60 3,71

- Sonstige 2.561.149,60 7,39

Derivate 14.850,00 0,04

Bankguthaben 562.802,58 1,62

Sonstige Vermögensgegenstände 537.573,99 1,55

Sonstige Verbindlichkeiten -44.977,13 -0,13

Fondsvermögen 34.671.386,41 100,00

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Jahresbericht (Zahlenwerk)

für das Wertpapiersondervermögen des

BFS-Invesco EuroMIX

zum 30. September 2012

Vermögensaufstellung zum 30.09.2012

International Gattungsbezeichnung

Security Identification

Number

Börsengehandelte Wertpapiere

Aktien Inland

DE0008404005 Allianz

DE000BASF111 BASF

DE000BAY0017 Bayer

DE0005439004 Continental

DE0005140008 Deutsche Bank

DE000ENAG999 E.ON

DE000A0Z2ZZ5 freenet

DE0006231004 Infineon Technologies

DE0008430026 Münchener Rückvers .-Ges.

DE0007771172 ProSiebenSat.1 Media

DE0007037129 RWE

DE0007164600 SAP

DE0007236101 Siemens

Aktien Ausland

NL0006033250 Ahold

BE0003793107 Anheuser-Busch InBev

NL0006034001 ASML Holding

FR0000120628 AXA

ES0113211835 Banco Bilbao Vizcaya Argent.

ES0113900J37 Banco Santander

FR0000131104 BNP Paribas

NL0009294552 Delta Lloyd

IT0003128367 ENEL

IT0003132476 ENI

NL0000235190 European Aeronautic Defence and Space Co. (EADS)

IT0001976403 Fiat

FR0000133308 France Télécom

FR0010208488 GdF Suez

ES0148396015 Industria de Diseño Textil

NL0000303600 ING Groep

IT0000072618 Intesa Sanpaolo

FR0000120321 Oréal

AT0000APOST4 Österreichische Post

FR0000120578 Sanofi


Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert % des

Anteile bzw. 28.09.2012 Zugänge Abgänge in EUR Fonds-

Whg. in 1.000 im Berichtszeitraum vermögens*

EUR 33.601.136,97 96,91

STK 2.572 196 276 EUR 93,3210 240.021,61 0,69

STK 6.429 518 1.079 EUR 66,7100 428.878,59 1,24

STK 7.866 4.067 5.325 EUR 68,1900 536.382,54 1,55

STK 1.187 1.187 EUR 76,6800 91.019,16 0,26

STK 2.565 1.285 EUR 31,2450 80.143,43 0,23

STK 21.563 15.437 2.315 EUR 18,6800 402.796,84 1,16

STK 15.164 15.164 EUR 12,7200 192.886,08 0,56

STK 8.696 18.125 18.748 EUR 4,9680 43.201,73 0,12

STK 2.450 88 723 EUR 122,8000 300.860,00 0,87

STK 5.863 5.863 EUR 19,7800 115.970,14 0,33

STK 2.108 2.108 EUR 35,4000 74.623,20 0,22

STK 1.325 757 183 EUR 55,6400 73.723,00 0,21

STK 4.992 442 1.955 EUR 78,2000 390.374,40 1,13

EUR 2.970.880,72 8,57

STK 4.016 4.016 EUR 9,9110 39.802,58 0,11

STK 5.920 6.273 567 EUR 66,9200 396.166,40 1,14

STK 7.052 7.689 637 EUR 41,8650 295.231,98 0,85

STK 2.805 EUR 11,9100 33.407,55 0,10

STK 2.511 EUR 6,2560 15.708,82 0,05

STK 78.154 10.866 13.362 EUR 5,9450 464.625,54 1,34

STK 10.786 1.465 2.189 EUR 38,2950 413.049,87 1,19

STK 6.394 3.522 EUR 12,2000 78.006,80 0,22

STK 84.091 6.668 12.592 EUR 2,8240 237.472,98 0,68

STK 25.331 4.338 6.053 EUR 17,4200 441.266,02 1,27

STK 7.184 9.399 2.215 EUR 24,8550 178.558,32 0,52

STK 36.422 36.422 EUR 4,2240 153.846,53 0,44

STK 4.715 14.432 EUR 9,6510 45.504,47 0,13

STK 7.507 8.060 15.182 EUR 17,8450 133.962,42 0,39

STK 2.530 4.127 1.876 EUR 97,0000 245.410,00 0,71

STK 9.399 16.119 EUR 6,3060 59.270,09 0,17

STK 45.253 58.631 13.378 EUR 1,2230 55.344,42 0,16

STK 3.192 266 674 EUR 98,2400 313.582,08 0,90

STK 2.304 3.041 737 EUR 27,7000 63.820,80 0,18

STK 6.935 1.065 1.136 EUR 68,2200 473.105,70 1,36

9


10

Jahresbericht Fortsetzung

Vermögensaufstellung zum 30.09.2012 – Fortsetzung –

International Gattungsbezeichnung

Security Identification

Number

Aktien Ausland

FR0000130809 Société Générale

ES0178430E18 Telefónica

FR0000120271 Total

NL0000009355 Unilever

FR0000125486 VINCI

FR0000127771 Vivendi

AT0000937503 voestalpine

Verzinsliche Wertpapiere

Inland

DE0001135473 1,75000 % Bundesrepublik Deutschland Anleihe

2012/2022

DE0001135432 3,25000 % Bundesrepublik Deutschland Anleihe

2010/2042

DE0001135341 4,00000 % Bundesrepublik Deutschland Anleihe

2007/2018

DE0001135333 4,25000 % Bundesrepublik Deutschland

Anleihe II. Ausgabe 2007/2017

DE0001141554 2,50000 % Bundesrepublik Deutschland

Bundesobligation S. 155 2009/2014

DE0001141588 1,75000 % Bundesrepublik Deutschland

Bundesobligation S. 158 2010/2015

Verzinsliche Wertpapiere

Ausland

BE0000304130 5,00000 % Belgien, Königreich EO-Obligation

Lin. S. 44 2004/2035

BE0000308172 4,00000 % Belgien, Königreich EO-Obligation

Lin. S. 48 2006/2022

XS0408966199 3,12500 % European Investment Bank

EO-MTN 2009/2014

FI4000020961 3,50000 % Finnland, Republik EO-Notes 2011/2021

FR0011196856 3,00000 % Frankreich EO-OAT 2012/2022

FR0010773192 4,50000 % Frankreich EO-OAT 2009/2041


Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert % des

Anteile bzw. 28.09.2012 Zugänge Abgänge in EUR Fonds-

Whg. in 1.000 im Berichtszeitraum vermögens

STK 3.649 1.002 824 EUR 22,7750 83.105,98 0,24

STK 4.231 11.118 EUR 10,6650 45.123,62 0,13

STK 12.920 552 5.410 EUR 39,5450 510.921,40 1,47

STK 1.000 566 871 EUR 27,9800 27.980,00 0,08

STK 5.633 974 572 EUR 34,0000 191.522,00 0,55

STK 7.356 1.931 13.440 EUR 15,7550 115.893,78 0,33

STK 4.937 954 EUR 23,6000 116.513,20 0,34

EUR 5.228.203,35 15,08

EUR 890 6.360 5.470 % 103,1730 918.239,70 2,65

EUR 290 1.160 1.690 % 122,7210 355.890,90 1,03

EUR 3.850 4.100 250 % 117,7670 4.534.029,50 13,08

EUR 1.670 1.350 % 117,8930 1.968.813,10 5,68

EUR 3.360 3.860 2.490 % 104,9910 3.527.697,60 10,17

EUR 1.460 1.460 % 104,9810 1.532.722,60 4,42

EUR 12.837.393,40 37,03

EUR 280 280 200 % 126,6120 354.513,60 1,02

EUR 720 720 770 % 113,1660 814.795,20 2,35

EUR 890 % 104,3920 929.088,80 2,68

EUR 400 400 % 115,7680 463.072,00 1,34

EUR 1.800 3.150 1.350 % 106,9530 1.925.154,00 5,55

EUR 740 740 % 124,5220 921.462,80 2,66

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Jahresbericht Fortsetzung

Vermögensaufstellung zum 30.09.2012 – Fortsetzung –

International Gattungsbezeichnung

Security Identification

Number

Verzinsliche Wertpapiere

Ausland

IT0003844534 3,75000 % Italien, Republik EO-B.T.P. 2005/2015

IT0004164775 4,00000 % Italien, Republik EO-B.T.P. 2007/2017

IT0003934657 4,00000 % Italien, Republik EO-B.T.P. 2005/2037

IT0003493258 4,25000 % Italien, Republik EO-B.T.P. 2003/2019

IT0003618383 4,25000 % Italien, Republik EO-B.T.P. 2004/2014

NL0010060257 2,25000 % Niederlande EO-Anleihe 2012/2022

NL0009712470 3,25000 % Niederlande EO-Anleihe 2011/2021

NL0009446418 3,75000 % Niederlande EO-Anleihe 2010/2042

AT0000A0N9A0 3,65000 % Österreich, Republik EO-MT N 144A

2011/2012

Nichtnotierte Wertpapiere

Ausland

FR0011332071 GdF Suez -Anrechte-

Summe Wertpapiervermögen


Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert % des

Anteile bzw. 28.09.2012 Zugänge Abgänge in EUR Fonds-

Whg. in 1.000 im Berichtszeitraum vermögens

EUR 540 % 101,8810 550.157,40 1,59

EUR 500 % 100,9900 504.950,00 1,46

EUR 1.360 % 79,1680 1.076.684,80 3,11

EUR 290 % 99,4450 288.390,50 0,83

EUR 1.670 770 % 103,1030 1.721.820,10 4,97

EUR 260 260 % 104,8020 272.485,20 0,79

EUR 970 970 % 113,8950 1.104.781,50 3,19

EUR 275 275 % 127,7200 351.230,00 1,01

EUR 1.120 1.120 % 114,8280 1.286.073,60 3,71

EUR 12.564.659,50 36,24

STK 7.507 7.507 EUR 0,0000 0,00 0,00

EUR 33.601.136,97 96,91

13


14

Jahresbericht Fortsetzung

Vermögensaufstellung zum 30.09.2012 – Fortsetzung –

Gattungsbezeichnung Markt

Derivate

(Bei den mit Minus gekennzeichneten Beständen handelt es sich um verkaufte Positionen.)

Aktienindex-Derivate

Aktienindex-Terminkontrakte

Euro STOXX 50 21.12.2012 EUREX

Bankguthaben, nicht verbriefte Geldmarktinstrumente und Geldmarkt

EUR-Guthaben bei:

Depotbank

Sonstige Vermögensgegenstände

Dividendenansprüche

Zinsansprüche

Quellensteuererstattungsansprüche

Einschüsse (Initial Margin)

Sonstige Verbindlichkeiten

Futures Variation Margin

Verbindlichkeiten Verwaltungsvergütung

Verbindlichkeiten Depotbank

Fondsvermögen

Anteilwert

Umlaufende Anteile

Bestand der Wertpapiere am Fondsvermögen (in %)

Bestand der Derivate am Fondsvermögen (in %)


Stück bzw. Bestand Käufe/ Verkäufe/ Kurs Kurswert % des

Anteile bzw. 28.09.2012 Zugänge Abgänge in EUR Fonds-

Whg. in 1.000 im Berichtszeitraum vermögens

EUR 14.850,00 0,04

EUR -33 14.850,00 0,04

fonds EUR 562.802,58 1,62

EUR 562.802,58 % 100,000 562.802,58 1,62

EUR 537.573,99 1,55

EUR 4.361,57 4.361,57 0,01

EUR 385.979,27 385.979,27 1,11

EUR 85.358,15 85.358,15 0,25

EUR 61.875,00 61.875,00 0,18

EUR -44.977,13 -0,13

EUR -14.520,00 -14.520,00 -0,04

EUR -27.482,13 -27.482,13 -0,08

EUR -2.975,00 -2.975,00 -0,01

EUR 34.671.386,41 100,00

EUR 45,81

STK 756.927

96,91

0,04

15


16

Wertpapierkurse bzw. Marktsätze

Die Vermögensgegenstände des Sondervermögens sind auf der Grundlage nachstehender Kurse/

Marktsätze bewertet:

Alle Vermögensgegenstände: Kurse per 28.09.2012

Marktschlüssel

Terminbörsen

EUREX EUREX Frankfurt

Angaben zur Bewertung der Vermögensgegenstände entsprechend § 13 Abs. 2 Nr. 2 InvRBV

Die Bewertung der Vermögensgegenstände des BFS-Invesco EuroMIX erfolgte während des abgelaufenen

Geschäftsjahres sowie zum Geschäftsjahresende per 30.09.2012 grundsätzlich zum letzten

gehandelten Börsen- oder Marktkurs, der eine verlässliche Bewertung gewährleistet.

Vermögensgegenstände, die weder zum Handel an Börsen zugelassen sind noch in einem anderen

organisierten Markt zugelassen oder in diesen einbezogen sind oder für die kein handelbarer Kurs

verfügbar ist, werden zu dem aktuellen Verkehrswert bewertet, der bei sorgfältiger Einschätzung

nach geeigneten Bewertungsmodellen unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten

angemessen ist.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie zum Geschäftsjahresende per 30.09.2012 wurden die folgenden

Vermögensgegenstände nicht zum letzten gehandelten Börsen- oder Marktkurs bewertet:

Bankguthaben und sonst.

Vermögensgegenstände zum Nennwert

Verbindlichkeiten zum Rückzahlungsbetrag

Jahresbericht Fortsetzung

Bei der Ermittlung der Auslastung der Marktrisikoobergrenze für diesen Fonds wendet die Gesellschaft

den qualifizierten Ansatz im Sinne der Derivate-Verordnung anhand eines Vergleichsvermögens

an. Die Value-at-Risk-Kennzahlen wurden auf Basis der Methode der historischen Simulation

mit den Parametern 99 % Konfidenzniveau und 20 Tage Haltedauer (bis zum 30.06.2011 10 Tage

Haltedauer *)) unter Verwendung eines historischen Beobachtungszeitraumes von zwei Jahren (bis

zum 30.06.2011 historischer Beobachtungszeitraum von einem Jahr) berechnet. Unter dem Marktrisiko

versteht man das Risiko, das sich aus der ungünstigen Entwicklung von Marktpreisen für das

Sondervermögen ergibt.


*) Bei der Ermittlung des maximalen, minimalen und durchschnittlichen Value-at-Risk-Wertes wurden

die bis zum 30.06.2011 ermittelten 10-Tages-Ergebnisse mittels Wurzel-T-Skalierung auf die Haltedauer

von 20 Tagen umgerechnet.

Die durchschnittliche Hebelwirkung gemäß § 28b DerivateV beträgt für den Fonds im Zeitraum vom

1. Oktober 2011 bis 30. September 2012: 1,16%.

Potentieller Risikobetrag für das Marktrisiko VaR (§ 10 Abs. 1, Satz 2 und 3 DerivateV)

kleinster potentieller Risikobetrag VaR 2,95 %

größter potentieller Risikobetrag VaR 4,91 %

durchschnittlicher potentieller Risikobetrag VaR 3,93 %

Zusammensetzung des Vergleichsvermögens (§ 9 Abs. 5, Satz 4 DerivateV)

Das zugehörige Vergleichsvermögen besteht aus der folgenden Benchmark:

Dow Jones EURO STOXX (NDR) EUR 25 %

JP Morgan EMU GOVT ALL MATS (E) TOT: 75 %

17


18

Jahresbericht Fortsetzung

Während des Berichtszeitraumes abgeschlossene Geschäfte, soweit sie nicht mehr in der Vermögensaufstellung

erscheinen:

- Käufe und Verkäufe in Wertpapieren, Investmentanteilen und Schuldscheindarlehen (Marktzuordnung zum Berichtsstichtag):

International Gattungsbezeichnung Stück bzw. Käufe/ Verkäufe/

Security Identi- Anteile Zugänge Abgänge

fication Number Whg. in 1.000

Börsengehandelte Wertpapiere

Aktien Inland

DE0005190003 Bayerische Motoren Werke STK 1.632 3.985

DE0007100000 Daimler STK 422 1.432

DE0008232125 Deutsche Lufthansa STK 1.565

DE000KD88880 Kabel Deutschland Holding STK 225 225

DE0007297004 Südzucker STK 389 7.539

DE0007664039 Volkswagen STK 181 275

Aktien Ausland

AT0000730007 Andritz STK 2.523 4.704

FR0010313833 Arkema STK 343

ES0613211921 Banco Bilbao Vizcaya Argent. -Anrechte- STK 2.511

ES0613211939 Banco Bilbao Vizcaya Argent. -Anrechte- STK 2.511 2.511

ES0613900994 Banco Santander -Anrechte- STK 82.615 82.615

ES06139009A3 Banco Santander -Anrechte- STK 83.737 83.737

ES06139009B1 Banco Santander -Anrechte- STK 86.547 86.547

ES0613900986 Banco Santander -Anrechte- STK 80.650 80.650

FR0000125007 Compagnie de Saint-Gobain STK 388

FR0000045072 Crédit Agricole STK 2.477

FR0000120644 Danone STK 765 1.515

NL0010107561 Delta Lloyd -Anrechte- STK 6.394 6.394

ES0130670112 Endesa STK 2.619

GRS419003009 Greek Org. of Football Progn. STK 6.936

ES0144580Y14 Iberdrola STK 13.319

ES0644580930 Iberdrola -Anrechte- STK 13.319 13.319

PTJMT0AE0001 Jerónimo Martins, SGPS STK 1.823

FI0009000681 Nokia STK 68.869 68.869

FI0009014377 Orion B STK 2.521

BE0003470755 Solvay STK 495 2.871

ES0678430911 Telefónica -Anrechte- STK 6.866 6.866

NL0010107587 Unilever -Anrechte- STK 1.871 1.871


International Gattungsbezeichnung Stück bzw. Käufe/ Verkäufe/

Security Identi- Anteile Zugänge Abgänge

fication Number Whg. in 1.000

Verzinliche Werpapiere

Inland

DE0001135309 4,00000 % Bundesrepublik

Deutschland Anleihe

2006/2016 EUR 2.180

DE0001135366 4,75000 % Bundesrepublik

Deutschland Anleihe

2008/2040 EUR 410

DE0001135440 3,25000 % Bundesrepublik

Deutschland Anleihe

2011/2021 EUR 3.550 6.500

DE0001135465 2,00000 % Bundesrepublik

Deutschland Anleihe

2011/2022 EUR 6.010 6.010

DE0001141505 4,00000 % Bundesrepublik Deutschland

Bundesobligation S. 150

2007/2012 EUR 3.270

DE0001141521 3,50000 % Bundesrepublik Deutschland

Bundesobligation S. 152

2008/2013 EUR 5.090 6.990

DE0001137339 1,50000 % Bundesrepublik Deutschland

Bundesschatzanweisung

2011/2013 EUR 1.400 1.400

DE0001137347 1,75000 % Bundesrepublik Deutschland

Bundesschatzanweisung

2011/2013 EUR 140

Verzinliche Werpapiere

Ausland

FR0119580050 2,50000 % Frankreich

EO-BTAN 2011/2016 EUR 2.400 2.400

FR0010192997 3,75000 % Frankreich

EO-OAT 2005/2021 EUR 1.500 1.700

19


20

Jahresbericht Fortsetzung

International Gattungsbezeichnung Stück bzw. Käufe/ Verkäufe/

Security Identi- Anteile Zugänge Abgänge

fication Number Whg. in 1.000

Verzinliche Werpapiere

Ausland

FR0010371401 4,00000 % Frankreich

EO-OAT 2006/2038 EUR 900

IT0004695075 4,75000 % Italien, Republik

EO-B.T.P. 2011/2021 EUR 220

IT0004564636 2,00000 % Italien, Republik

EO-B.T.P. 2010/2012 EUR 770

IT0004356843 4,75000 % Italien, Republik

EO-B.T.P. 2008/2023 EUR 610

AT0000385745 4,65000 % Österreich, Republik

EO-MT N 2003/2018 EUR 150

AT0000386115 3,90000 % Österreich, Republik

EO-MT N 144A 2005/2020 EUR 470 1.260

AT0000A04967 4,15000 % Österreich, Republik

EO-MT N 144A 2007/2037 EUR 150 270

ES00000122D7 4,00000 % Spanien EO-Bonos

2010/2020 EUR 290

ES0000011660 6,15000 % Spanien EO-Bonos

1997/2013 EUR 450

ES00000123B9 5,50000 % Spanien EO-Bonos

2011/2021 EUR 1.060

ES00000120G4 3,15000 % Spanien EO-Bonos

2005/2016 EUR 500

ES00000122E5 4,65000 % Spanien EO-Obligaciones

2010/2025 EUR 200

ES0000012932 4,20000 % Spanien EO-Obligaciones

2005/2037 EUR 20


International Gattungsbezeichnung Stück bzw. Käufe/ Verkäufe/

Security Identi- Anteile Zugänge Abgänge

fication Number Whg. in 1.000

Nichtnotierte Wertpapiere

Aktien Ausland

FR0011237635 BNP Paribas -Anrechte- STK 11.956 11.956

NL0010060489 Delta Lloyd -Anrechte- STK 9.916 9.916

IT0004818339 Fiat -Anrechte- STK 14.773 14.773

IT0004817323 Fiat -Anrechte- STK 14.773 14.773

FR0011242692 GdF Suez -Anrechte- STK 8.060 8.060

NL0009864768 Unilever -Anrechte- STK 1.305 1.305

NL0009864875 Unilever -Anrechte- STK 1.871 1.871

NL0010107462 Unilever -Anrechte- STK 1.871 1.871

FR0011240910 Vivendi -Anrechte- STK 18.198 18.198

Derivate

(In Opening-Transaktionen umgesetzte Optionsprämien bzw. Volumen der Optionsgeschäfte, bei Optionsscheinen Angabe der

Käufe und Verkäufe.)

Gattungsbezeichnung Stück bzw. Käufe/ Verkäufe/ Volumen

Terminkontrakte

Anteile

Whg. in 1.000

Zugänge Abgänge in 1.000

Aktienindex-Terminkontrakte

gekaufte Kontrakte

EURO STOXX 50 EUR 1.184

verkaufte Kontrakte

EURO STOXX 50 EUR 1.303

21


22

Jahresbericht Fortsetzung

Ertrags- und Aufwandsrechnung inklusive Ertragsausgleich

für den Zeitraum vom 01.10.2011 bis 30.09.2012

insgesamt insgesamt je Anteil*

EUR

I. Erträge

EUR EUR

1. Dividenden inländischer Aussteller 123.547,92 0,163

2. Dividenden ausländischer Aussteller (vor Quellensteuer) 233.091,41 0,308

3. Zinsen aus inländischen Wertpapieren 384.987,95 0,509

4. Zinsen aus ausländischen Wertpapieren (vor Quellensteuer) 396.878,76 0,524

5. Zinsen aus Liquiditätsanlagen im Inland 2.415,47 0,003

6. Abzug ausländischer Quellensteuer -47.854,79 -0,063

7. Sonstige Erträge 30,77 0,000

davon: Erstattete Quellensteuer für Vorjahre 30,77 0,000

Summe der Erträge 1.093.097,49 1,444

II. Aufwendungen

1. Zinsen aus Kreditaufnahme -9,11 0,000

2. Verwaltungsvergütung -320.287,63 -0,423

3. Depotbankvergütung -33.222,43 -0,044

4. Prüfungs- und Veröffentlichungskosten -9.465,33 -0,013

5. Sonstige Aufwendungen -19.161,70 -0,025

davon: Fremde Depotgebühren -17.614,14 -0,023

davon: Sonstiges -1.547,56 -0,002

Summe der Aufwendungen -382.146,20 -0,505

III. Ordentlicher Nettoertrag 710.951,29 0,939

IV. Veräußerungsgeschäfte

1. Realisierte Gewinne 1.524.029,27 2,013

2. Realisierte Verluste -1.156.326,60 -1,528

Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften 367.702,67 0,486

V. Ergebnis des Geschäftsjahres 1.078.653,96 1,425


Gesamtkostenquote: 1,15%

Die Gesamtkostenquote drückt sämtliche vom Sondervermögen im Jahresverlauf getragenen Kosten

und Zahlungen (ohne Transaktionskosten) im Verhältnis zum durchschnittlichen Nettoinventarwert des

Sondervermögens aus.

Transaktionskosten: 13.493,89 EUR

Summe der Nebenkosten des Erwerbs (Anschaffungsnebenkosten) und der Kosten der Veräußerung

der Vermögensgegenstände.

Angaben zu den Kosten gemäß § 41 Absatz 5 und 6 Investmentgesetz:

Die KAG erhält keine Rückvergütungen der aus dem Sondervermögen an die Depotbank und an

Dritte geleisteten Vergütungen und Aufwandserstattungen. Die KAG zahlt von der an sie geleisteten

Vergütung einen wesentlichen Teil für den Vertrieb von Anteilen des Sondervermögens und auf den

Bestand von vermittelten Anteilen.

Entwicklung des Sondervermögens 2011/2012

EUR EUR

I. Wert des Sondervermögens am Beginn

des Geschäftsjahres 35.803.651,29

1. Zur Verfügung gestellter Steuerabzugsbetrag für das Vorjahr -833.095,00

2. Mittelzufluss (netto) -3.416.215,17

a) Mittelzuflüsse aus Anteilschein-Verkäufen 158.071,10

b) Mittelabflüsse aus Anteilschein-Rücknahmen -3.574.286,27

3. Ertragsausgleich/Aufwandsausgleich 92.482,45

4. Ordentlicher Nettoertrag 710.951,29

5. Realisierte Gewinne 1.524.029,27

6. Realisierte Verluste -1.156.326,60

7. Nettoveränderung der nicht realisierten Gewinne/Verluste -1.945.908,88

II. Wert des Sondervermögens am Ende des Geschäftsjahres 34.671.386,41

23


24

Verwendung der Erträge des Sondervermögens

Jahresbericht Fortsetzung

insgesamt insgesamt je Anteil*

EUR EUR EUR

I. Berechnung der Ausschüttung

1. Vortrag aus dem Vorjahr 4.879.624,32 6,447

a) Vortrag ordentliche Erträge 58.580,13 0,077

b) Vortrag außerordentliche Erträge 4.821.044,19 6,369

2. Ergebnis des Geschäftsjahres 1.078.653,96 1,425

II. Zur Ausschüttung verfügbar 5.958.278,28 7,872

1. der Wiederanlage zugeführt -643,32 -0,001

2. Vortrag auf neue Rechnung -5.200.707,96 -6,871

a) Vortrag ordentliche Erträge -12.604,42 -0,017

b) Vortrag außerordentliche Erträge -5.188.103,54 -6,854

III. Gesamtausschüttung

1. Zur Verfügung gestellter Steuerabzugsbetrag ** 0,00 0,000

a) Endausschüttung 756.927,00 1,000

b) einbehaltene Kapitalertragsteuer 0,00 0,000

c) einbehaltener Solidaritätszuschlag 0,00 0,000

* Durch Rundung bei der Berechnung können geringfügige Differenzen entstanden sein.

** Der Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag erfolgt gem. § 7 Abs. 3, 3a und 3c

InvStG über die depotführende Stelle bzw. über die letzte inländische auszahlende Stelle als

Entrichtungsverpflichtete.

Entwicklung des Fondsvermögens und Anteilwert im 3-Jahresvergleich

Geschäftsjahr Fondsvermögen am

Ende des Geschäftsjahres

Anteilwert

EUR EUR

2011/2012 34.671.386,41 45,81

2010/2011 35.803.651,29 42,98

2009/2010 40.047.543,96 46,37

2008/2009 40.498.327,51 46,61


Wir haben gemäß § 44 Absatz 5 des Investmentgesetzes

(InvG) den Jahresbericht des Sondervermögens

BFS-Invesco EuroMIX

für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis

30. September 2012 geprüft. Die Aufstellung

des Jahresberichts nach den Vorschriften des

InvG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen

Vertreter der Kapitalanlagegesellschaft. Unsere

Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von

uns durchgeführten Prüfung einer Beurteilung

über den Jahresbericht abzugeben.

Wir haben unsere Prüfung nach § 44 Absatz 5 InvG

unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer

(IDW) festgestellten deutschen

Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung

vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu

planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten

und Verstöße, die sich auf den Jahresbericht

wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit

erkannt werden. Bei der Festlegung der

Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse

über die Verwaltung des Sondervermögens sowie

die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die

Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen

internen Kontrollsystems und die Nachweise

für die Angaben im Jahresbericht überwiegend

auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Besonderer Vermerk des

Abschlussprüfers

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten

Rechnungslegungsgrundsätze für

den Jahresbericht und der wesentlichen Einschätzung

der gesetzlichen Vertreter der Kapitalanlagegesellschaft.

Wir sind der Auffassung,

dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere

Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen

geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der

Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht

der Jahresbericht den gesetzlichen Vorschriften.

Eschborn/Frankfurt am Main,

den 7. Januar 2013

Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Barac Malsch

Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

25


26

Ausschüttung und Besteuerung

Betrag per Anteil in EUR

Privat- Betriebs- Betriebsvermögen

vermögen vermögen

(EStG) 1) (KStG) 2)

Gesamtbetrag der ausgeschütteten und

ausschüttungsgleichen Erträge 1,0529284 1,0529284 1,0529284

- abzügl. Erträge i.S.d. § 3 Nr. 40 EStG (in- und

ausländische Dividenden) zu 40%

- abzügl. Erträge i.S.d. § 8b Abs. 1 KStG (in- und

- -0,1464435 -

ausländische Dividenden)

- abzügl. Veräußerungsgewinne i.S.d. § 2 Abs. 3 Nr. 1

S. 1 InvStG in der am 31. Dezember 2008 anzuw.

- - -0,3661088

Fassung (Altbestände)

- abzügl. Veräußerungsgewinne i.S.d. § 3 Nr. 40 EStG

0,0000000 - -

(Aktien) zu 40% - 0,0000000 -

- abzügl. Veräußerungsgewinne i.S.d. § 8b Abs. 2 EStG (Aktien) - - 0,0000000

Steuerpflichtig 1,0529284 0,9064849 0,6868196

Angaben gem. § 5 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 Investmentsteuergesetz

(InvStG) Buchstabe: *)

a) Betrag der Ausschüttung

Nachrichtlich: Zahlbetrag der Ausschüttung

1,0631818 1,0631818 1,0631818

(Ex- und Zahltag 20. November 2012) 1,0000000 1,0000000 1,0000000

- im Betrag der Ausschüttung enthaltene ausschüttungsgleiche

Erträge der Vorjahre 0,0607400 0,0607400 0,0607400

- im Betrag der Ausschüttung enthaltene nicht

steuerbare Kapitalrückzahlungen /

Substanzausschüttungen 0,0000000 0,0000000 0,0000000

b) Gesamtbetrag der ausgeschütteten und

ausschüttungsgleichen Erträge 1,0529284 1,0529284 1,0529284

- davon Betrag der ausgeschütteten Erträge 1,0024419 1,0024419 1,0024419

- davon Betrag der ausschüttungsgleichen Erträge 0,0504865 0,0504865 0,0504865

c) Im Gesamtbetrag der ausgeschütteten und

ausschüttungsgleichen Erträge sind enthalten:

aa) Erträge i.S.d. § 2 Abs. 2 S. 1 i.V. mit § 8b

Abs. 1 KStG oder § 3 Nr. 40 EStG - 0,3661088 0,36661088


Ausschüttung und Besteuerung

Betrag per Anteil in EUR

Privat- Betriebs- Betriebsvermögen

vermögen vermögen

(EStG) 1) (KStG) 2)

bb) Veräusserungsgewinne i.S.d. §2 Abs. 2 S. 2 i.V.m.

§8b Abs. 2 KStG oder § 3 Nr. 40 EStG 3) - 0,0000000 0,0000000

cc) Erträge i.S.d. § 2 Abs. 2a

dd) steuerfreie Veräusserungsgewinne i.S.d. § 2

Abs. 3 Nr. 1 S. 1 in der am 31. Dezember 2008

- 0,6888196 0,6888196

anzuwendenden Fassung

ee) Erträge i.S.d. § 2 Abs. 3 Nr. 1. S. 2 in der am

31. Dezember 2008 anzuwendenden Fassung, soweit

0,0000000 - -

die Erträge nicht Kapitalerträge i.S. d.§ 20 EStG sind: 0,0000000 - -

ff) Steuerfreie Veräusserungsgewinne i.S.d. § 2 Abs. 3

in der ab dem 1. Januar 2009 anzuwendenden Fassung 0,0000000 - -

gg) Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 1

hh) in Doppelbuchstabe gg) enthaltenen Einkünfte,

0,0000000 0,0000000 0,0000000

die nicht dem Progressionsvorbehalt unterliegen - 0,0000000 -

ii) Einkünfte im Sinne des § 4 Abs. 2, für die kein Abzug

nach Absatz 4 vorgenommen wurde 0,2390269 0,2390269 0,2390269

jj) in Doppelbuchstabe ii enthaltene Einkünfte, auf die

§ 2 Abs. 2 i.V.m. § 8b Abs. 1 u. 2 KStG oder § 3

Nr. 40 EStG anzuwenden ist 3) kk) in Doppelbuchstabe ii enthaltene Einkünfte im Sinne

des § 4 Abs. 2, die nach einem Abkommen zur

Vermeidung der Doppelbesteuerung zur Anrechnung

einer als gezahlt geltenden Steuer auf die Einkommen-

- 0,2390269 0,2390269

steuer oder Körperschaftsteuer berechtigen 0,0000000 0,0000000 0,0000000

ll) in Doppelbuchstabe kk enthaltene Einkünfte, auf

die § 2 Abs. 2 i.V.m. § 8 b Abs. 1 u. 2 KStG oder

§ 3 Nr. 40 EStG anzuwenden ist 3) - 0,0000000 0,0000000

d) den zur Anrechnung von Kapitalertragsteuer

berechtigten Teil der Ausschüttung bzw. der

ausschüttungsgleichen Erträge

aa) im Sinne des § 7 Abs. 1, 2 und 4 0,9261000 0,9261000 0,9261000

bb) im Sinne des § 7 Abs. 3

- davon auf Erträge i.S.d. § 7 Abs, 3 Satz 1

Nr. 1 InvStG i.V.m. § 8 b Abs. 1 KStG oder

0,1268283 0,1268283 0,1268283

§ 3 Nr. 40 EStG 0,1268283 0,1268283 0,1268283

27


28

Ausschüttung und Besteuerung

Betrag per Anteil in EUR

Privat- Betriebs- Betriebsvermögen

vermögen vermögen

(EStG) 1) (KStG) 2)

- davon auf Erträge i.S.d. § 7 Abs. 3 Satz 1

Nr. 1 InvStG sofern § 8 b Abs. 1 KStG oder

§ 3 Nr. 40 EStG nicht anzuwenden sind

- davon auf Erträge i.S.d. § 7 Abs. 3 Satz 1

0,0000000 0,0000000 0,0000000

Nr. 2 InvStG

cc) im Sinne des § 7 Abs. 1 S. 5, soweit in Doppel-

0,0000000 0,0000000 0,0000000

buchstabe aa enthalten

- davon auf ausländische Erträge i.S.d. § 2 Abs. 2

0,2392804 0,2392804 0,2392804

S. 1 i.V.m. § 8b Abs. 1 KStG oder § 3 Nr. 40 EStG

- davon auf ausländische Erträge i.S.d. § 2

Abs. 2 S. 1 sofern § 8b Abs. 1 KStG oder § 3

0,2392804 0,2392804 0,2392804

Nr. 40 EStG nicht anzuwenden sind

- davon steuerpflichtige Veräußerungsgewinne,

0,0000000 0,0000000 0,0000000

nicht enthalten in c) dd) und in c) ff) 0,0000000 0,0000000 0,0000000

f) Betrag der ausländischen Steuern, der auf die

in den Erträgen enthaltenen Einkünfte i.S.d.

§ 4 Abs. 2 InvStG entfällt und

aa) nach § 4 Abs. 2 i.V.m. § 32d Abs. 5 oder § 34c

Abs. 1 EStG oder einem Abkommen zur Vermeidung

der Doppelbesteuerung anrechenbar ist, wenn

kein Abzug nach § 4 Abs. 4 vorgenommen wurde 4) 0,0597567 0,0630161 0,0630161

bb) in Doppelbuchstabe aa enthalten ist und auf Einkünfte

entfällt, auf die § 2 Abs. 2 i.V. m. § 8b Abs. 1 und 2

KStG oder § 3 Nr. 40 EStG anzuwenden ist 4) cc) der nach § 4 Abs. 2 i.V.m.§ 34 c Abs. 3 EStG

abziehbar ist, wenn kein Abzug nach § 4 Abs. 4

- 0,0630161 0,0630161

vorgenommen wurde 4) dd) in Doppelbuchstabe cc enthalten ist und auf

Einkünfte entfällt, auf die § 2 Abs. 2 i.V. m.

§ 8b Abs. 1 und 2 KStG oder § 3 Nr. 40 EStG

0,0000000 0,0000000 0,0000000

anzuwenden ist 4) ee) der nach einem Abkommen zur Vermeidung

der Doppelbesteuerung als gezahlt gilt und

nach § 4 Abs. 2 i.V.m. diesem Abkommen

- 0,0000000 0,0000000

anrechenbar ist 4) 0,0000000 0,0000000 0,0000000


Ausschüttung und Besteuerung

Betrag per Anteil in EUR

Privat- Betriebs- Betriebsvermögen

vermögen vermögen

(EStG) 1) (KStG) 2)

ff) in Doppelbuchstabe ee enthalten ist und

auf Einkünfte entfällt, auf die § 2 Abs. 2

i.V. m. § 8b Abs. 1 und 2 KStG oder § 3

Nr. 40 EStG anzuwenden ist 4) - 0,0000000 0,0000000

g) Betrag der Absetzung für Abnutzung oder

Substanzverringerung nach § 3 Abs. 3 S.1 InvStG 0,0000000 0,0000000 0,0000000

h) im Geschäftsjahr gezahlte Quellensteuer, vermindert

um die erstattete Quellensteuer des Geschäftsjahres

oder früherer Geschäftsjahre 0,0631818 0,0631818 0,0631818

i) Betrag der nach § 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 nichtabziehbaren

Werbungskosten 5) 0,0504865 0,0504865 0,0504865

*) Die steuerlichen Angaben gemäß § 5 Abs.1 Nr. 1 InvStG wurden gemäß § 5 Abs. 3 InvStG von der Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,

Eschborn/Frankfurt am Main, bescheinigt und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die Ausschüttung sowie die ausschüttungsgleichen Erträge gelten zum 20. November 2012 als zugeflossen.

Sofern anwendbar, wurden die Vorschriften des § 1 Abs. 3 Satz 3 InvStG unter Berücksichtigung der Datenschlüsselung durch die

marktbekannten Finanzdatenbanken und Börseninformationsdienste (soweit verfügbar) angewandt.

1) Angaben für Anleger, die ihre Anteile im Betriebsvermögen halten und nach dem EStG besteuert werden (z.B. Einzelunternehmer

oder Mitunternehmer in gewerblichen Personengesellschaften).

2) Angaben für Anleger, die nach dem KStG besteuert werden. Bei den Angaben ist zu beachten, dass § 8b Abs. 1 bis 6 KStG

für Anleger, die bestimmte Körperschaften sind, keine Anwendung findet.

3) Die Einkünfte sind zu 100% ausgewiesen.

4) Bei Anrechnung bzw. Abzug ausländischer Quellensteuern ist bei natürlichen Personen mit Anteilen im Privatvermögen § 32d

Abs. 5 EStG, bei natürlichen Personen mit Anteilen im Betriebsvermögen § 34c EStG und bei Körperschaften § 26 KStG zu beachten.

Der Ausweis der anrechenbaren Quellensteuer bei natürlichen Personen mit Anteilen im Privatvermögen erfolgt unter Beachtung

der Höchstbeitragsberechnung.

5) Die nichtabzugsfähigen Werbungskosten gemäß § 3 Abs. 3 Nr. 2 InvStG wurden ggf. auf die ausschüttungsgleichen Erträge je

Ertragsart begrenzt.

Auf Ebene von Zielfonds entstandene nichtabziehbare Werbungskosten sind enthalten, sofern diese in WM-Datenservice

veröffentlicht wurden.

29


Kurzangaben über die für die Anleger bedeutsamen

Steuervorschriften

Die Aussagen zu den steuerlichen Vorschriften

gelten nur für Anleger, die in Deutschland unbeschränkt

steuerpflichtig sind. Dem ausländischen

Anleger empfehlen wir, sich vor Erwerb von

Anteilen an dem in diesem Verkaufsprospekt

beschriebenen Sondervermögen mit seinem Steuerberater

in Verbindung zu setzen und mögliche

steuerliche Konsequenzen aus dem Anteilserwerb

in seinem Heimatland individuell zu klären.

Das Sondervermögen ist als Zweckvermögen von

der Körperschaft- und Gewerbesteuer befreit.

Die steuerpflichtigen Erträge des Sondervermögens

werden jedoch beim Privatanleger als Einkünfte

aus Kapitalvermögen der Einkommensteuer unterworfen,

soweit diese zusammen mit sonstigen

Kapitalerträgen den Sparer-Pauschbetrag von

jährlich 801,– € (für Alleinstehende oder getrennt

veranlagte Ehegatten) bzw. 1.602,– € (für zusammen

veranlagte Ehegatten) übersteigen.

Einkünfte aus Kapitalvermögen unterliegen grundsätzlich

einem Steuerabzug von 25 % (zuzüglich

Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Zu den

Einkünften aus Kapitalvermögen gehören auch

die vom Sondervermögen ausgeschütteten Erträge,

die ausschüttungsgleichen Erträge, der Zwischengewinn

sowie der Gewinn aus dem An- und

Verkauf von Fondsanteilen, wenn diese nach dem

31. Dezember 2008 erworben wurden bzw. werden. 1

Der Steuerabzug hat grundsätzlich Abgeltungswirkung

(sog. Abgeltungsteuer), so dass die Einkünfte

aus Kapitalvermögen regelmäßig nicht in der

Einkommensteuererklärung anzugeben sind.

1 Gewinne aus dem Verkauf von vor dem 1. Januar 2009

erworbenen Fondsanteilen sind beim Privatanleger steuerfrei,

wenn der Zeitraum zwischen Anschaffung und Veräußerung

mehr als ein Jahr beträgt.

30

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

Bei der Vornahme des Steuerabzugs werden durch

die depotführende Stelle grundsätzlich bereits

Verlustverrechnungen vorgenommen und ausländische

Quellensteuern angerechnet.

Der Steuerabzug hat u.a. aber dann keine Abgeltungswirkung,

wenn der persönliche Steuersatz

geringer ist als der Abgeltungssatz von 25 %. In

diesem Fall können die Einkünfte aus Kapitalvermögen

in der Einkommensteuererklärung angegeben

werden. Das Finanzamt setzt dann den niedrigeren

persönlichen Steuersatz an und rechnet auf die

persönliche Steuerschuld den vorgenommenen

Steuerabzug an (sog. Günstigerprüfung).

Sofern Einkünfte aus Kapitalvermögen keinem

Steuerabzug unterlegen haben (weil z.B. ein Gewinn

aus der Veräußerung von Fondsanteilen in einem

ausländischen Depot erzielt wird), sind diese in der

Steuererklärung anzugeben. Im Rahmen der Veranlagung

unterliegen die Einkünfte aus Kapitalver-

mögen dann ebenfalls dem Abgeltungssatz von

25 % oder dem niedrigeren persönlichen Steuersatz.

Trotz Steuerabzug und höherem persönlichen Steuersatz

können Angaben zu den Einkünften aus Kapitalvermögen

erforderlich sein, wenn im Rahmen

der Einkommensteuererklärung außergewöhnliche

Belastungen oder Sonderausgaben (z.B. Spenden)

geltend gemacht werden.

Sofern sich die Anteile im Betriebsvermögen befinden,

werden die Erträge als Betriebseinnahmen

steuerlich erfasst. Die steuerliche Gesetzgebung

erfordert zur Ermittlung der steuerpflichtigen bzw.

der kapitalertragsteuerpflichtigen Erträge eine

differenzierte Betrachtung der Ertragsbestandteile.


Anteile im Privatvermögen (Steuerinländer)

Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren,

Gewinne aus Termingeschäften und Erträge aus

Stillhalterprämien.

Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, eigenkapitalähnlichen

Genussrechten und Investmentanteilen,

Gewinne aus Termingeschäften sowie Erträge

aus Stillhalterprämien, die auf der Ebene des Sondervermögens

erzielt werden, werden beim Anleger

nicht erfasst, solange sie nicht ausgeschüttet werden.

Zudem werden die Gewinne aus der Veräußerung

der in § 1 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 Buchstaben a) bis f)

InvStG genannten Kapitalforderungen beim Anleger

nicht erfasst, wenn sie nicht ausgeschüttet werden.

Hierunter fallen folgende Kapitalforderungen:

a) Kapitalforderungen, die eine Emissionsrendite

haben,

b) „normale“ Anleihen und unverbriefte Forderungen

mit festem Kupon sowie Down-Rating-

Anleihen, Floater und Reverse-Floater,

c) Risiko-Zertifikate, die den Kurs einer Aktie oder

eines veröffentlichten Index für eine Mehrzahl

von Aktien im Verhältnis 1:1 abbilden,

d) Aktienanleihen, Umtauschanleihen und Wandelanleihen,

e) ohne gesonderten Stückzinsausweis (flat) ge-

handelte Gewinnobligationen und Fremdkapital-

Genussrechte und

f) „cum“-erworbene Optionsanleihen.

Werden Gewinne aus der Veräußerung der o.g. Wertpapiere/Kapitalforderungen,

Gewinne aus Termingeschäften

sowie Erträge aus Stillhalterprämien

ausgeschüttet, sind sie grundsätzlich steuerpflichtig

und unterliegen bei Verwahrung der Anteile

im Inland dem Steuerabzug von 25 % (zuzüglich

Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer). Ausgeschüttete

Gewinne aus der Veräußerung von

Wertpapieren und Gewinne aus Termingeschäften

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

sind jedoch steuerfrei, wenn die Wertpapiere

auf Ebene des Sondervermögens vor dem 1.1.2009

erworben bzw. die Termingeschäfte vor dem

1.1.2009 eingegangen wurden.

Ergebnisse aus der Veräußerung von Kapitalforderungen,

die nicht in der o.g. Aufzählung enthalten

sind, sind steuerlich wie Zinsen zu behandeln (s.u.).

Zinsen und zinsähnliche Erträge sowie ausländische

Dividenden

Zinsen und zinsähnliche Erträge sowie ausländische

Dividenden sind beim Anleger grundsätzlich steuerpflichtig.

Dies gilt unabhängig davon, ob diese

Erträge thesauriert oder ausgeschüttet werden.

Ausgeschüttete oder thesaurierte Zinsen und zinsähnliche

Erträge sowie ausländische Dividenden

des Sondervermögens unterliegen i.d.R. dem

Steuerabzug von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag

und ggf. Kirchensteuer).

Vom Steuerabzug kann Abstand genommen werden,

wenn der Anleger Steuerinländer ist und einen Freistellungsauftrag

vorlegt, sofern die steuerpflichtigen

Ertragsteile 801,– € bei Einzelveranlagung bzw.

1.602,– € bei Zusammenveranlagung von Ehegatten

nicht übersteigen.

Entsprechendes gilt auch bei Vorlage einer NV-

Bescheinigung und bei ausländischen Anlegern bei

Nachweis der steuerlichen Ausländereigenschaft.

Verwahrt der inländische Anleger die Anteile eines

steuerrechtlich ausschüttenden Sondervermögens

in einem inländischen Depot bei der Kapitalanlagegesellschaft

oder einem Kreditinstitut (Depotfall),

so nimmt die depotführende Stelle als Zahlstelle

vom Steuerabzug Abstand, wenn ihr vor dem festgelegten

Ausschüttungstermin ein in ausreichender

Höhe ausgestellter Freistellungsauftrag nach

31


amtlichem Muster oder eine NV-Bescheinigung,

die vom Finanzamt für die Dauer von maximal drei

Jahren erteilt wird, vorgelegt wird. In diesem Fall

erhält der Anleger die gesamte Ausschüttung

ungekürzt gutgeschrieben.

Handelt es sich um ein steuerrechtlich thesaurierendes

Sondervermögen, so wird der Steuerabzug

auf thesaurierte Zinsen, zinsähnliche Erträge sowie

ausländische Dividenden des Sondervermögens

in Höhe von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag)

durch die Kapitalanlagegesellschaft selbst abgeführt.

Der Ausgabe- und Rücknahmepreis der

Fondsanteile ermäßigt sich insoweit um den Steuerabzug

zum Ablauf des Geschäftsjahres. Da die

Anleger der Kapitalanlagegesellschaft regelmäßig

nicht bekannt sind, kann in diesem Fall kein Kirchensteuereinbehalt

erfolgen, so dass kirchensteuerpflichtige

Anleger insoweit Angaben in der

Einkommensteuererklärung zu machen haben.

Befinden sich die Anteile im Depot bei einem inländischen

Kreditinstitut oder einer inländischen

Kapitalanlagegesellschaft, so erhält der Anleger,

der seiner depotführenden Stelle einen in ausreichender

Höhe ausgestellten Freistellungsauftrag oder

eine NV-Bescheinigung vor Ablauf des Geschäftsjahres

des Sondervermögens vorlegt, den abgeführten

Steuerabzug auf seinem Konto gutgeschrieben.

Sofern der Freistellungsauftrag oder die NV-Bescheinigung

nicht bzw. nicht rechtzeitig vorgelegt

wird, erhält der Anleger auf Antrag von der depotführenden

Stelle eine Steuerbescheinigung über

den einbehaltenen und abgeführten Steuerabzug

und den Solidaritätszuschlag. Der Anleger hat

dann die Möglichkeit, den Steuerabzug im Rahmen

seiner Einkommensteuerveranlagung auf seine

persönliche Steuerschuld anrechnen zu lassen.

32

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

Werden Anteile ausschüttender Sondervermögen

nicht in einem Depot verwahrt und Ertragsscheine

einem inländischen Kreditinstitut vorgelegt (Eigenverwahrung),

wird der Steuerabzug in Höhe von

25 % zzgl. des Solidaritätszuschlags vorgenommen.

Inländische Dividenden

Inländische Dividenden, die vom Sondervermögen

ausgeschüttet oder thesauriert werden, sind beim

Anleger grundsätzlich steuerpflichtig.

Bei Ausschüttung oder Thesaurierung wird von der

inländischen Dividende ein Steuerabzug in Höhe

von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag) von der

Kapitalanlagegesellschaft vorgenommen. Die

depotführende Stelle berücksichtigt bei Ausschüttungen

zudem einen ggf. vorliegenden Antrag

auf Kirchensteuereinbehalt. Der Anleger erhält den

Steuerabzug von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag)

in voller Höhe sofort erstattet, sofern die

Anteile bei der Kapitalanlagegesellschaft oder einem

inländischen Kreditinstitut verwahrt werden und

dort ein Freistellungsauftrag in ausreichender Höhe

oder eine NV-Bescheinigung vorliegt. Anderenfalls

kann er den Steuerabzug von 25 % (zuzüglich Solidaritätszuschlag)

unter Beifügung der steuerlichen

Bescheinigung der depotführenden Stelle auf seine

persönliche Einkommensteuerschuld anrechnen.

Negative steuerliche Erträge

Verbleiben negative Erträge nach Verrechnung mit

gleichartigen positiven Erträgen auf der Ebene des

Sondervermögens, werden diese auf Ebene des

Sondervermögens steuerlich vorgetragen. Diese

können auf Ebene des Sondervermögens mit künftigen

gleichartigen positiven steuerpflichtigen

Erträgen der Folgejahre verrechnet werden. Eine

direkte Zurechnung der negativen steuerlichen

Erträge auf den Anleger ist nicht möglich. Damit

wirken sich diese negativen Beträge beim Anleger

bei der Einkommensteuer erst in dem Veranlagungs


zeitraum (Steuerjahr) aus, in dem das Geschäftsjahr

des Sondervermögens endet bzw. die Ausschüttung

für das Geschäftsjahr des Sondervermögens

erfolgt, für das die negativen steuerlichen Erträge

auf Ebene des Sondervermögens verrechnet

werden. Eine frühere Geltendmachung bei der

Einkommensteuer des Anlegers ist nicht möglich.

Substanzauskehrungen

Substanzauskehrungen sind nicht steuerbar.

Substanzauskehrungen, die der Anleger während

seiner Besitzzeit erhalten hat, sind allerdings dem

steuerlichen Ergebnis aus der Veräußerung der

Fondsanteile hinzuzurechnen, d.h. sie erhöhen

den steuerlichen Gewinn.

Veräußerungsgewinne auf Anlegerebene

Werden Anteile an einem Sondervermögen, die

nach dem 31.12.2008 erworben wurden, von einem

Privatanleger veräußert, unterliegt der Veräußerungsgewinn

dem Abgeltungssatz von 25 %. Sofern

die Anteile in einem inländischen Depot verwahrt

werden, nimmt die depotführende Stelle den

Steuerabzug vor. Der Steuerabzug von 25 % (zuzüglich

Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer)

kann durch die Vorlage eines ausreichenden

Freistellungsauftrags bzw. einer NV-Bescheinigung

vermieden werden.

Werden Anteile an einem Sondervermögen, die vor

dem 1.1.2009 erworben wurden, von einem Privatanleger

innerhalb eines Jahres nach Anschaffung

(Spekulationsfrist) wieder veräußert, sind Veräußerungsgewinne

als Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften

grundsätzlich steuerpflichtig.

Beträgt der aus ”privaten Veräußerungsgeschäften”

erzielte Gesamtgewinn im Kalenderjahr weniger

als 600,– €, ist er steuerfrei (Freigrenze). Wird die

Freigrenze überschritten, ist der gesamte private

Veräußerungsgewinn steuerpflichtig.

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

Bei einer Veräußerung der vor dem 1.1.2009 erworbenen

Anteile außerhalb der Spekulationsfrist ist

der Gewinn bei Privatanlegern steuerfrei.

Bei der Ermittlung des Veräußerungsgewinns sind

die Anschaffungskosten um den Zwischengewinn

im Zeitpunkt der Anschaffung und der Veräußerungspreis

um den Zwischengewinn im Zeitpunkt

der Veräußerung zu kürzen, damit es nicht zu einer

doppelten einkommensteuerlichen Erfassung von

Zwischengewinnen (siehe unten) kommen kann.

Zudem ist der Veräußerungspreis um die thesaurierten

Erträge zu kürzen, die der Anleger bereits

versteuert hat, damit es auch insoweit nicht zu

einer Doppelbesteuerung kommt.

Der Gewinn aus der Veräußerung nach dem

31.12.2008 erworbener Fondsanteile ist insoweit

steuerfrei, als er auf die während der Besitzzeit

im Fonds entstandenen, noch nicht auf der

Anlegerebene erfassten, nach DBA-steuerfreien

Erträge zurückzuführen ist (sog. besitzzeitanteiliger

Immobiliengewinn).

Die Kapitalanlagegesellschaft veröffentlicht den

Immobiliengewinn bewertungstäglich als Prozentsatz

des Wertes des Investmentanteils.

Sofern für die Beteiligung eine Mindestanlagesumme

von 100.000 Euro oder mehr vorgeschrieben

ist oder die Beteiligung natürlicher Personen von

der Sachkunde der Anleger abhängig ist (bei

Anteilsklassen bezogen auf eine Anteilsklasse), gilt

für die Veräußerung oder Rückgabe von Anteilen,

die nach dem 9. November 2007 und vor dem

1. Januar 2009 erworben wurden, Folgendes: Der

Gewinn aus der Veräußerung oder Rückgabe

solcher Anteile unterliegt grundsätzlich dem Abgeltungsteuersatz

von 25 %. Der steuerpflichtige

Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf oder der

Rückgabe der Anteile ist in diesem Fall jedoch auf

33


den Betrag der auf Fondsebene thesaurierten

Gewinne aus der Veräußerung von nach dem

31.12.2008 erworbenen Wertpapiere und der auf

Fondsebene thesaurierten Gewinne aus nach

dem 31.12.2008 eingegangenen Termingeschäften

begrenzt. Diese Begrenzung des steuerpflichtigen

Veräußerungsgewinns erfordert den Nachweis

des entsprechenden Betrags.

Anteile im Betriebsvermögen (Steuerinländer)

Gewinne aus der Veräußerung von Wertpapieren,

Gewinne aus Termingeschäften und Erträge aus

Stillhalterprämien

Gewinne aus der Veräußerung von Aktien, eigenkapitalähnlichen

Genussrechten und Investmentanteilen,

Gewinne aus Termingeschäften sowie Erträge aus

Stillhalterprämien, die auf der Ebene des Sondervermögens

erzielt werden, werden beim Anleger nicht

erfasst, solange sie nicht ausgeschüttet werden.

Zudem werden die Gewinne aus der Veräußerung

der in § 1 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1 Buchstaben a) bis f)

InvStG genannten Kapitalforderungen beim Anleger

nicht erfasst, wenn sie nicht ausgeschüttet werden.

Hierunter fallen folgende Kapitalforderungen:

a) Kapitalforderungen, die eine Emissionsrendite

haben,

b) „normale“ Anleihen und unverbriefte Forderun-

gen mit festem Kupon sowie Down-Rating-

Anleihen, Floater und Reverse-Floater,

c) Risiko-Zertifikate, die den Kurs einer Aktie oder

eines veröffentlichten Index für eine Mehrzahl

von Aktien im Verhältnis 1:1 abbilden,

d) Aktienanleihen, Umtauschanleihen und Wandel

anleihen,

2 5 % der Veräußerungsgewinne aus Aktien gelten bei Körperschaften

als nichtabzugsfähige Betriebsausgaben und sind somit

letztlich doch steuerpflichtig.

34

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

e) ohne gesonderten Stückzinsausweis (flat)

gehandelte Gewinnobligationen und Fremd-

kapital-Genussrechte und

f) „cum“-erworbene Optionsanleihen.

Werden diese Gewinne ausgeschüttet, so sind sie

steuerlich auf Anlegerebene zu berücksichtigen.

Dabei sind Veräußerungsgewinne aus Aktien ganz 2

(bei Anlegern, die Körperschaften sind) oder zu

40 % (bei sonstigen betrieblichen Anlegern, z.B.

Einzelunternehmern) steuerfrei (Teileinkünfteverfahren).

Veräußerungsgewinne aus Renten/Kapitalforderungen,

Gewinne aus Termingeschäften

und Erträge aus Stillhalterprämien sind hingegen

in voller Höhe steuerpflichtig.

Ergebnisse aus der Veräußerung von Kapitalforderungen,

die nicht in der o.g. Aufzählung enthalten

sind, sind steuerlich wie Zinsen zu behandeln (s.u.).

Ausgeschüttete Wertpapierveräußerungsgewinne,

ausgeschüttete Termingeschäftsgewinne sowie

ausgeschüttete Erträge aus Stillhalterprämien unterliegen

grundsätzlich dem Steuerabzug (Kapitalertragsteuer

25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag).

Dies gilt nicht für Gewinne aus der Veräußerung

von vor dem 1.1.2009 erworbenen Wertpapieren

und Gewinne aus vor dem 1.1.2009 eingegangenen

Termingeschäften. Die auszahlende Stelle

nimmt jedoch insbesondere dann keinen Steuerabzug

vor, wenn der Anleger eine unbeschränkt

steuerpflichtige Körperschaft ist oder diese Kapitalerträge

Betriebseinnahmen eines inländischen

Betriebs sind und dies der auszahlenden Stelle vom

Gläubiger der Kapitalerträge nach amtlich vorgeschriebenen

Vordruck erklärt wird.


Zinsen und zinsähnliche Erträge

Zinsen und zinsähnliche Erträge sind beim Anleger

grundsätzlich steuerpflichtig. 3 Dies gilt unabhängig

davon, ob diese Erträge thesauriert oder ausgeschüttet

werden.

Eine Abstandnahme vom Steuerabzug bzw. eine

Vergütung des Steuerabzugs ist nur durch Vorlage

einer entsprechenden NV-Bescheinigung möglich.

Ansonsten erhält der Anleger eine Steuerbescheinigung

über die Vornahme des Steuerabzugs.

In- und ausländische Dividenden

Dividenden in- und ausländischer Aktiengesellschaften,

die auf Anteile im Betriebsvermögen ausgeschüttet

oder thesauriert werden, sind mit Ausnahme von

Dividenden nach dem REITG bei Körperschaften

steuerfrei. 4 Von Einzelunternehmern sind diese Erträge

zu 60 % zu versteuern (Teileinkünfteverfahren).

Inländische Dividenden unterliegen dem Steuerabzug

(Kapitalertragsteuer 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag).

Ausländische Dividenden unterliegen grundsätzlich

dem Steuerabzug (Kapitalertragsteuer 25 % zuzüg-

lich Solidaritätszuschlag). Die auszahlende Stelle

nimmt jedoch insbesondere dann keinen Steuerabzug

vor, wenn der Anleger eine unbeschränkt

steuerpflichtige Körperschaft ist (wobei von Körperschaften

i.S.d. § 1 Abs. 1 Nr. 4 und 5 KStG der aus-

zahlenden Stelle eine Bescheinigung des für sie

zuständigen Finanzamtes vorliegen muss) oder die

ausländischen Dividenden Betriebseinnahmen eines

inländischen Betriebs sind und dies der auszahlenden

Stelle vom Gläubiger der Kapitalerträge nach

amtlich vorgeschriebenen Vordruck erklärt wird.

3 Die zu versteuernden Zinsen sind gemäß § 2 Abs. 2a InvStG

im Rahmen der Zinsschrankenregelung nach § 4h EStG zu

berücksichtigen.

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

Negative steuerliche Erträge

Verbleiben negative Erträge nach Verrechnung

mit gleichartigen positiven Erträgen auf der Ebene

des Sondervermögens, werden diese steuerlich

auf Ebene des Sondervermögens vorgetragen.

Diese können auf Ebene des Sondervermögens mit

künftigen gleichartigen positiven steuerpflichtigen

Erträgen der Folgejahre verrechnet werden. Eine

direkte Zurechnung der negativen steuerlichen

Erträge auf den Anleger ist nicht möglich. Damit

wirken sich diese negativen Beträge beim Anleger

bei der Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteuer

erst in dem Veranlagungszeitraum (Steuerjahr)

aus, in dem das Geschäftsjahr des Sondervermögens

endet, bzw. die Ausschüttung für das Geschäftsjahr

des Sondervermögens erfolgt, für das die

negativen steuerlichen Erträge auf Ebene des

Sondervermögens verrechnet werden. Eine frühere

Geltendmachung bei der Einkommensteuer bzw.

Körperschaftsteuer des Anlegers ist nicht möglich.

Substanzauskehrungen

Substanzauskehrungen sind nicht steuerbar. Dies

bedeutet für einen bilanzierenden Anleger, dass die

Substanzauskehrungen in der Handelsbilanz ertragswirksam

zu vereinnahmen sind, in der Steuerbilanz

aufwandswirksam ein passiver Ausgleichsposten zu

bilden ist und damit technisch die historischen Anschaffungskosten

steuerneutral gemindert werden.

Veräußerungsgewinne auf Anlegerebene

Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen im

Betriebsvermögen sind für Körperschaften grundsätzlich

steuerfrei, 5 soweit die Gewinne aus noch

nicht zugeflossenen oder noch nicht als zugeflossen

geltenden Dividenden und aus realisierten und

nicht realisierten Gewinnen des Sondervermögens

4 5 % der Dividenden gelten bei Körperschaften als nichtabzugsfähige

Betriebsausgaben und sind somit letztlich doch steuerpflichtig.

35


aus in- und ausländischen Aktien herrühren (sogenannter

Aktiengewinn). Von Einzelunternehmern sind

diese Veräußerungsgewinne zu 60 % zu versteuern.

Die Kapitalanlagegesellschaft veröffentlicht den

Aktiengewinn bewertungstäglich als Prozentsatz

des Wertes des Investmentanteils.

Der Gewinn aus der Veräußerung der Anteile ist zudem

insoweit steuerfrei, als er auf die während der

Besitzzeit im Fonds entstandenen, noch nicht auf

der Anlegerebene erfassten, nach DBA-steuerfreien

Erträge zurückzuführen ist (sog. besitzzeitanteiliger

Immobiliengewinn).

Die Kapitalanlagegesellschaft veröffentlicht den

Immobiliengewinn bewertungstäglich als Prozentsatz

des Wertes des Investmentanteils.

Steuerausländer

Verwahrt ein Steuerausländer Anteile an ausschüttenden

Sondervermögen im Depot bei einer inländischen

depotführenden Stelle, wird vom Steuerabzug

auf Zinsen, zinsähnliche Erträge, Wertpapierveräußerungsgewinne,

Termingeschäftsgewinne

und ausländische Dividenden Abstand genommen,

sofern er seine steuerliche Ausländereigenschaft

nachweist. Inwieweit eine Anrechnung oder Erstattung

des Steuerabzugs auf inländische Dividenden

für den ausländischen Anleger möglich ist, hängt

von dem zwischen dem Sitzstaat des Anlegers

und der Bundesrepublik Deutschland bestehenden

Doppelbesteuerungsabkommen ab. Sofern die

Ausländereigenschaft der depotführenden Stelle

nicht bekannt bzw. nicht rechtzeitig nachgewiesen

wird, ist der ausländische Anleger gezwungen, die

Erstattung des Steuerabzugs gemäß § 37 Abs. 2 AO

5 5 % des steuerfreien Veräußerungsgewinns gelten bei Körperschaften

als nichtabzugsfähige Betriebsausgaben und sind

somit letztlich doch steuerpflichtig.

36

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

zu beantragen. Zuständig ist das Betriebsstättenfinanzamt

der depotführenden Stelle.

Hat ein ausländischer Anleger Anteile thesaurierender

Sondervermögen im Depot bei einer inländischen

depotführenden Stelle, wird ihm bei Nachweis

seiner steuerlichen Ausländereigenschaft der Steuer-

abzug in Höhe von 25 % zuzüglich Solidaritätszu-

schlag, soweit dieser nicht auf inländische Dividenden

entfällt, erstattet. Erfolgt der Antrag auf Erstattung

verspätet, kann - wie bei verspätetem Nachweis

der Ausländereigenschaft bei ausschüttenden Fonds

- eine Erstattung gemäß § 37 Abs. 2 AO auch nach

dem Thesaurierungszeitpunkt beantragt werden.

Solidaritätszuschlag

Auf den bei Ausschüttungen oder Thesaurierungen

abzuführenden Steuerabzug ist ein Solidaritätszuschlag

in Höhe von 5,5 % zu erheben. Der Solidaritätszuschlag

ist bei der Einkommensteuer und

Körperschaftsteuer anrechenbar.

Fällt kein Steuerabzug an bzw. erfolgt bei Thesaurierung

die Vergütung des Steuerabzugs – beispielsweise

bei ausreichendem Freistellungsauftrag,

Vorlage einer NV-Bescheinigung oder Nachweis der

Steuerausländereigenschaft –, ist kein Solidaritätszuschlag

abzuführen bzw. wird bei einer Thesaurierung

der einbehaltene Solidaritätszuschlag vergütet.

Kirchensteuer

Soweit die Einkommensteuer bereits von einer

inländischen depotführenden Stelle (Abzugsverpflichteter)

durch den Steuerabzug erhoben wird,

wird die darauf entfallende Kirchensteuer nach dem

Kirchensteuersatz der Religionsgemeinschaft, der

der Kirchensteuerpflichtige angehört, als Zuschlag


zum Steuerabzug erhoben. Zu diesem Zweck hat der

Kirchensteuerpfichtige dem Abzugsverpflichteten in

einem schriftlichen Antrag seine Religionsangehörigkeit

zu benennen. Ehegatten haben in dem Antrag

zudem zu erklären, in welchem Verhältnis der auf

jeden Ehegatten entfallende Anteil der Kapitaler-

träge zu den gesamten Kapitalerträgen der Ehegatten

steht, damit die Kirchensteuer entsprechend

diesem Verhältnis aufgeteilt, einbehalten und abgeführt

werden kann. Wird kein Aufteilungsverhältnis

angegeben, erfolgt eine Aufteilung nach Köpfen.

Die Abzugsfähigkeit der Kirchensteuer als Sonderausgabe

wird bereits beim Steuerabzug mindernd

berücksichtigt.

Ausländische Quellensteuer

Auf die ausländischen Erträge des Sondervermögens

wird teilweise in den Herkunftsländern Quellensteuer

einbehalten.

Die Kapitalanlagegesellschaft kann die anrechenbare

Quellen steuer auf der Ebene des Sondervermögens

wie Werbungskosten abziehen. In diesem

Fall ist die ausländische Quellensteuer auf Anlegerebene

weder anrechenbar noch abzugsfähig.

Übt die Kapitalanlagegesellschaft ihr Wahlrecht

zum Abzug der ausländischen Quellensteuer auf

Fondsebene nicht aus, dann wird die anrechenbare

Quellensteuer bereits beim Steuerabzug mindernd

berücksichtigt.

Ertragsausgleich

Auf Erträge entfallende Teile des Ausgabepreises für

ausgegebene Anteile, die zur Ausschüttung herangezogen

werden können (Ertragsausgleichsverfahren),

sind steuerlich so zu behandeln wie die Erträge, auf

die diese Teile des Ausgabepreises entfallen.

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

Gesonderte Feststellung, Außenprüfung

Die Besteuerungsgrundlagen, die auf Ebene des

Sondervermögens ermittelt werden, sind gesondert

festzustellen. Hierzu hat die Investmentgesellschaft

beim zuständigen Finanzamt eine Feststellungserklärung

abzugeben. Änderungen der Feststellungserklärungen,

z.B. anlässlich einer Außenprüfung

(§ 11 Abs. 3 InvStG) der Finanzverwaltung,

werden für das Geschäftsjahr wirksam, in dem die

geänderte Feststellung unanfechtbar geworden

ist. Die steuerliche Zurechnung dieser geänderten

Feststellung beim Anleger erfolgt dann zum Ende

dieses Geschäftsjahres bzw. am Ausschüttungstag

bei der Ausschüttung für dieses Geschäftsjahr.

Damit treffen die Bereinigungen von Fehlern wirtschaftlich

die Anleger, die zum Zeitpunkt der

Fehlerbereinigung an dem Sondervermögen beteiligt

sind. Die steuerlichen Auswirkungen können

entweder positiv oder negativ sein.

Zwischengewinnbesteuerung

Zwischengewinne sind die im Verkaufs- oder Rückgabepreis

enthaltenen Entgelte für vereinnahmte

oder aufgelaufene Zinsen sowie Gewinne aus der

Veräußerung von nicht in § 1 Abs. 3 Satz 3 Nr. 1

Buchstaben a) bis f) InvStG genannten Kapitalforderungen,

die vom Fonds noch nicht ausgeschüttet

oder thesauriert und infolgedessen beim Anleger

noch nicht steuerpflichtig wurden (etwa Stückzinsen

aus festverzinslichen Wertpapieren vergleichbar).

Der vom Sondervermögen erwirtschaftete Zwischengewinn

ist bei Rückgabe oder Verkauf der Anteile

durch Steuerinländer einkommensteuerpflichtig. Der

Steuerabzug auf den Zwischengewinn beträgt 25 %

(zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer).

Der bei Erwerb von Anteilen gezahlte Zwischengewinn

kann im Jahr der Zahlung einkommensteuerlich

als negative Einnahme abgesetzt werden.

Er wird bereits beim Steuerabzug steuermindernd

37


erücksichtigt. Wird der Zwischengewinn nicht

veröffentlicht, sind jährlich 6 % des Entgelts für die

Rückgabe oder Veräußerung des Investmentanteils

als Zwischengewinn anzusetzen.

Die Zwischengewinne können regelmäßig auch

den Abrechnungen sowie den Erträgnisaufstellungen

der Banken entnommen werden.

Folgen der Verschmelzung von Sondervermögen. In

den Fällen der Übertragung aller Vermögensgegenstände

eines Sondervermögens in ein anderes Sondervermögen

gem. § 40 InvG kommt es weder auf

der Ebene der Anleger noch auf der Ebene der beteiligten

Sondervermögen zu einer Aufdeckung von

stillen Reserven, d.h. dieser Vorgang ist steuerneutral.

Transparente, semitransparente und intransparente

Besteuerung

Die oben genannten Besteuerungsgrundsätze

(sog. transparente Besteuerung) gelten nur, wenn

sämtliche Besteuerungsgrundlagen im Sinne des

§ 5 Abs. 1 InvStG bekannt gemacht werden (sog.

steuerliche Bekanntmachungspflicht). Dies gilt

auch insoweit, als das Sondervermögen Anteile an

anderen inländischen Sondervermögen und Investmentaktiengesellschaften,

EG-Investmentanteile

und ausländische Investmentanteile, die keine EG-

Investmentanteile sind, erworben hat (Zielfonds

i.S.d. § 10 InvStG) und diese ihren steuerlichen

Bekanntmachungspflichten nachkommen.

Die Kapitalanlagegesellschaft ist bestrebt, sämtliche

Besteuerungsgrundlagen, die ihr zugänglich sind,

bekannt zu machen.

Die erforderliche Bekanntmachung kann jedoch nicht

garantiert werden, insbesondere soweit das Sondervermögen

Zielfonds erworben hat und diese ihren

steuerlichen Bekanntmachungspflichten nicht nachkommen.

In diesem Fall werden die Ausschüttungen

38

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

und der Zwischengewinn des jeweiligen Zielfonds

sowie 70 % der Wertsteigerung im letzten Kalenderjahr

des jeweiligen Zielfonds (mindestens jedoch 6 %

des Rücknahmepreises) als steuerpflichtiger Ertrag

auf der Ebene des Sondervermögens angesetzt.

Die Kapitalanlagegesellschaft ist zudem bestrebt,

Besteuerungsgrundlagen außerhalb des § 5 Abs. 1

InvStG (wie insbesondere den Aktiengewinn, den

Immobiliengewinn und den Zwischengewinn)

bekannt zu machen.

EU-Zinsrichtlinie / Zinsinformationsverordnung

Die Zinsinformationsverordnung (kurz ZIV), mit der

die Richtlinie 2003/48/EG des Rates vom 3. Juni 2003,

ABL. EU Nr. L 157 S. 38 umgesetzt wird, soll grenzüberschreitend

die effektive Besteuerung von Zinserträgen

natürlicher Personen im Gebiet der EU sicherstellen.

Mit einigen Drittstaaten (insbesondere mit

der Schweiz, Liechtenstein, Channel Islands, Monaco

und Andorra) hat die EU Abkommen abgeschlossen,

die der EU-Zinsrichtlinie weitgehend entsprechen.

Dazu werden grundsätzlich Zinserträge, die eine

im europäischen Ausland oder bestimmten Drittstaaten

ansässige natürliche Person von einem

deutschen Kreditinstitut (das insoweit als Zahlstelle

handelt) gutgeschrieben erhält, von dem deutschen

Kreditinstitut an das Bundeszentralamt für

Steuern und von dort aus letztlich an die ausländischen

Wohnsitzfinanzämter gemeldet.

Entsprechend werden grundsätzlich Zinserträge,

die eine natürliche Person in Deutschland von

einem ausländischen Kreditinstitut im europäischen

Ausland oder in bestimmten Drittstaaten

erhält, von der ausländischen Bank letztlich an das

deutsche Wohnsitzfinanzamt gemeldet. Alternativ

behalten einige ausländische Staaten Quellen-

steuern ein, die in Deutschland anrechenbar sind.


Konkret betroffen sind folglich die innerhalb der

Europäischen Union bzw. in den beigetretenen

Drittstaaten ansässigen Privatanleger, die grenzüberschreitend

in einem anderen EU-Land ihr Depot

oder Konto führen und Zinserträge erwirtschaften.

U. a. Luxemburg und die Schweiz haben sich verpflichtet,

von den Zinserträgen eine Quellensteuer

i.H.v. 20 % (ab 1.7.2011: 35 %) einzubehalten. Der

Anleger erhält im Rahmen der steuerlichen Dokumentation

eine Bescheinigung, mit der er sich die

abgezogenen Quellensteuern im Rahmen seiner

Einkommensteuererklärung anrechnen lassen kann.

Alternativ hat der Privatanleger die Möglichkeit,

sich vom Steuerabzug im Ausland befreien zu

lassen, indem er eine Ermächtigung zur freiwilligen

Offenlegung seiner Zinserträge gegenüber der aus-

ländischen Bank abgibt, die es dem Institut gestattet,

auf den Steuerabzug zu verzichten und stattdessen

die Erträge an die gesetzlich vorgegebenen

Finanzbehörden zu melden.

Nach der ZIV ist von der Kapitalanlagegesellschaft

für jeden in– und ausländischen Fonds anzugeben,

ob er der ZIV unterliegt (in scope) oder nicht (out

of scope).

Für diese Beurteilung enthält die ZIV zwei wesentliche

Anlagegrenzen.

Wenn das Vermögen eines Fonds aus höchstens

15 % Forderungen im Sinne der ZIV besteht, haben

die Zahlstellen, die letztendlich auf die von der Kapitalanlagegesellschaft

gemeldeten Daten zurückgreifen,

keine Meldungen an das Bundeszentralamt für

Steuern zu versenden. Ansonsten löst die Überschreitung

der 15 %-Grenze eine Meldepflicht der Zahlstellen

an das Bundeszentralamt für Steuern über

den in der Ausschüttung enthaltenen Zinsanteil aus.

Kurzangaben über

steuerrechtliche Vorschriften

Bei Überschreiten der 40 %-Grenze ist der in der

Rückgabe oder Veräußerung der Fondsanteile enthaltene

Zinsanteil zu melden. Handelt es sich um

einen ausschüttenden Fonds, so ist zusätzlich im Falle

der Ausschüttung der darin enthaltene Zinsanteil

an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden.

Handelt es sich um einen thesaurierenden Fonds,

erfolgt eine Meldung konsequenterweise nur im Falle

der Rückgabe oder Veräußerung des Fondsanteils.

Hinweis:

Die steuerlichen Ausführungen gehen von der

derzeit bekannten Rechtslage aus. Sie richten

sich an in Deutschland unbeschränkt einkommensteuerpflichtige

oder unbeschränkt körperschaftsteuerpflichtige

Personen. Es kann jedoch

keine Gewähr dafür übernommen werden,

dass sich die steuerliche Beurteilung durch

Gesetzgebung, Rechtsprechung oder Erlasse

der Finanzverwaltung nicht ändert.

39


Sehr geehrte Anlegerinnen,

sehr geehrter Anleger,

nachstehend möchten wir Sie auf wesentliche

Änderungen hinweisen:

Wechsel der Depotbank und Kapitalanlagegesellschaft

Nach Genehmigung durch die Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wurde

zum 1. Oktober 2012 das Sondervermögen

BFS-Invesco EuroMIX, ISIN: DE0005318893,

an die BNY Mellon Service Kapitalanlage-Gesellschaft

mbH als neue Kapitalanlagegesellschaft

und an die The Bank of New York Mellon SA/NV,

Asset Servicing, Niederlassung Frankfurt am

Main, als neue Depotbank übertragen.

Wir verweisen auf die Veröffentlichungen im

elektronischen Bundesanzeiger vom 30. März

und 6. September 2012, in unserem Bericht

zum 31. März 2012 sowie auf unserer Internetseite

(www.de.invesco.com).

40

Wichtige Informationen für unsere

Anlegerinnen und Anleger


Invesco Kapitalanlagegesellschaft mbH

An der Welle 5

60322 Frankfurt am Main

Telefon: 069 29807 250

Telefax: 069 29807 210

gezeichnetes und eingetragenes Kapital/haftendes

Eigenkapital gem. § 10 KWG:

Mio. EUR 5,2 (Stand 31.12.2011)

Gesellschafter:

INVESCO Holding Germany Ltd. & Co. OHG,

Frankfurt am Main

Invesco Asset Management Deutschland GmbH,

Frankfurt am Main

Aufsichtsrat:

Dr. Sybille Hofmann, Neu-Anspach, Deutschland,

(Vorsitzende)

Head of Risk Management & Business Services

Europe Invesco

Jonathan Thompson, Wiltshire, UK,

(stellvertretender Vorsitzender)

Strategic Programme Director Invesco

Graeme John Proudfoot, Hertfordshire, UK

Head of Specialist Funds Continental Europe

Invesco

Rüdiger Päsler, Hamburg, Deutschland

Rechtsanwalt

Martin McLoughlin, London, UK

European Controller Invesco

Roderick George Howard Ellis, Atlanta, USA

Group Controller & Chief Accounting Officer

Invesco

Geschäftsführung:

Michael Ballhausen

Michael Fraikin

Bernhard Langer

Carsten Majer

Christian Puschman

Die Partner auf einen Blick

Anlageausschuss:

Prof. Dr. Dr. Hammerschmidt, Bank für Sozialwirtschaft

AG, Köln

Wiegand Runge, Bank für Sozialwirtschaft AG, Köln

Joachim Baum, Bank für Sozialwirtschaft AG, Köln

Stine Pfeifer, Invesco Kapitalanlagegesellschaft

mbH, Frankfurt am Main

Depotbank:

BNP Paribas Securities Services S.C.A.

– Zweigniederlassung Frankfurt am Main

Europa-Allee 12

60327 Frankfurt am Main

Telefon: 069 15205 0

haftendes Eigenkapital gem. § 10 KWG:

Mio. EUR 628,4 (Stand: 31.12.2011)

Vertrieb:

Bank für Sozialwirtschaft AG

Wörthstraße 15-17

50668 Köln

Telefon: 0221 97356 139

Telefax: 0221 97356 166

Invesco Asset Management Deutschland GmbH

An der Welle 5

60322 Frankfurt am Main

Telefon: 069 29807 800

Telefax: 069 29807 106

und weitere unabhängige Repräsentaten sowie

Vertriebspartner/-organisationen.

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft:

Ernst & Young GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mergenthalerallee 3-5

65760 Eschborn/Frankfurt am Main

Telefon: 06196 996 0

Telefax: 06196 996 550

41


Der Kauf von Fondsanteilen erfolgt

auf Basis der zurzeit gültigen wesentlichen

Anlegerinformationen und

des Verkaufsprospektes einschließlich

Vertragsbedingungen, ergänzt durch

den jeweils letzten Jahresbericht

und dem anschließenden Halbjahresbericht,

sofern dieser veröffentlicht ist.


¬ Bank für Sozialwirtschaft AG

Wörthstraße 15-17

50668 Köln

Telefon: 02 21/9 73 56-139,

Telefax: 02 21/9 73 56-166

¬ Invesco Asset Management

Deutschland GmbH

An der Welle 5, D-60322 Frankfurt am Main

Postfach 10 03 54, D-60003 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69/2 98 07-800,

Telefax: 0 69/2 98 07-106

¬ Invesco Kapitalanlagegesellschaft mbH

An der Welle 5, D-60322 Frankfurt am Main

Postfach 10 03 54, D-60003 Frankfurt am Main

Telefon: 0 69/2 98 07-250,

Telefax: 0 69/2 98 07-210

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