Jahresbericht 2009 (1.4MB) - Bildungswerkstatt Bergwald

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Jahresbericht 2009 (1.4MB) - Bildungswerkstatt Bergwald

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Bericht aus der Geschäftsstelle

Im zweiten Jahr als Stiftung konnten wir eindrücklich

erleben, wie stark das Bedürfnis und

die Bereitschaft vieler Schulen wächst, externe

Bildungsbausteine einzusetzen, welche den

regulären Schulbetrieb wirkungsvoll ergänzen.

Immer mehr Schulen nehmen nach ersten Erfahrungen

die Zusammenarbeit mit der BWBW

in ihr Programm auf und einige kommen sogar

mit mehreren Parallelklassen gleichzeitig. So

wuchs das Volumen der Projektwochen innert

Jahresfrist um fast ein Drittel.

Dies zu bewältigen war dank des grossen

Netzwerks an Auftraggebern (rund 120 Forstbetriebe

und Berggemeinden), aber auch dank

einer durchgehend professionalisierten technischen,

logistischen und administrativen Infrastruktur

möglich. Unser Pool von über 100

qualifizierten Kurs- und GruppenleiterInnen bildet

eine entscheidene Voraussetzung, um jede

Woche mit einem hervorragenden Leiterteam

bestücken zu können.

Die Projektwochen verteilten sich auf 41

Einsatzorte, quer durch das Schweizer Berggebiet.

Die Teilnehmenden stammen aus praktisch

allen Deutschschweizer Kantonen, aber

immer noch wenige aus den französisch- und

italienischsprachigen Landesteilen. Dies wollen

wir ändern. Wichtige Schritte in diese Richtung

sind die 2009 erfolgten Übersetzungen des

Prospekts und der Homepage. Vorerst wird

kein weiteres Wachstum, sondern eine Konsolidierung

des Kursvolumens auf dem erreichten

Niveau angestrebt.

Personelles

Heinz Dätwyler, ein langjähriger Mitarbeiter

unseres ständigen Teams, ging auf Mitte Jahr

in Pension. Sein breites Engagement hatte für

das Gedeihen der BWBW in verschiedenen

Bereichen grosse Bedeutung. Wir danken ihm

auch an dieser Stelle nochmals von Herzen für

seinen selbstlosen Einsatz!

In der Person von Marc Lombard fanden

wir genau im richtigen Zeitpunkt eine Persönlichkeit,

welche viele der verwaisten Aufgaben

nahtlos übernehmen konnte (Personalwesen,

IT, Finanzen) und darüber hinaus auch in wichtigen

Bereichen wie der Mittelbeschaffung die

Geschäftsleitung unterstützt. Er wird ab 2010

als dritte tragende Kraft in der Geschäftsleitung

die Geschicke der BWBW mitbestimmen.

Im Bereich Logistik und Materialverwaltung

mussten wir mitten in der Kurssaison

kurzfristig einen Personalwechsel vornehmen,

der letztlich aber fast reibungslos verlief. Wir

danken Urs Werner für seinen engagierten Einstieg

und die fliegende Übernahme dieser verantwortungsvollen

Aufgabe.

Ein wichtiges Ziel in der Logistik bildet

eine stärkere Bündelung der Kräfte, das wir in

Form von regionalen Einsatzzentren umsetzen

wollen.

Aus dem Bereich Öffentlichkeitsarbeit

greifen wir drei Punkte heraus: den 4. Internat.

Kongress für Waldpädagogik in Lyss (Oktober

09), an dem sich die BWBW mit einem

Kurzportrait und in einem Workshop vor einem

qualifizierten Publikum präsentieren konnte.

Die Projektwochen fanden in Form von vielen

lokalen und regionalen Zeitungsberichten eine

breite Beachtung.

Krönender Abschluss der öffentlichen

Auftritte der BWBW bildete die Verleihung des

Internationalen Alpinen Schutzwaldpreises

durch die ARGE (Vereinigung Alpenländischer

Forstvereine).

Statistik

15 Jahre BWBW in Zahlen (1995 – 2009)

Christoph Gitz (Präsident) und

Christoph Leuthold (Geschäftsleiter)

mit dem Alpinen Schutzwaldpreis

Total durchgeführte Waldprojektwochen (WP) 384

Total Anzahl WP-Kurstage 2’378

Total Teilnehmende (Jugendliche und Lehrkräfte) 8’024

Anzahl Teilnehmertage („Manntage“) 55’476

Anzahl Leitertage 11’606

Beteiligte Forstreviere 116

Einsatzkantone 18

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