Lebensraum Baum

tuvcom.jobs

Lebensraum Baum

Das Kindermagazin von TÜV Rheinland 2013 | Ausgabe 1

Den Schulweg

clever cc meistern

Weltraum-Spezial in

XL-Posterformat

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XL-Post XL-Post

Weltall-Spezial

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abschalte abschalte abschalte absc aabschaltet

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22 22 22 2 Sekunden Sekunden Se Sekunde Sekundee unden den en

herrscht herrscht herrscht herrscht dan dan dan dann n nn Schwerelos

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Arbeiten Ar Ar Ar in der Schwerelosigkeit

üben üb üüb Astronauten auch unter Wasser.

Du Du brauchst: brauchst:

ein ein Röhrchen Röhrchen mit mit

Brausetabletten Brausetabletten und und Wasser. Wasser.

1. 1111 11. 11. 1. 11111. 11

Brausetabletten-Rakete

BBra rause seta table lettt

Alle Alle A TTabletten Ta TTa Tabletten bletten

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herausneh her her herausnehmen.

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Weltall-Spezial

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Die DDDDDDDDD DDDDDDDDDDDDDDDDDDDie Die Diee DDie Di Di Die ie ie AAALL ALL ALLerbesten ALL AL AL AL ALL LL L

Fotos

3. 333 333

Röhrchen halb

mit Wasser füllen.

Die Die schärfsten sch Bilder vom Weltall macht das Hubble-Teleskop. Die

11 11 Tonnen To schwere Weltraumsternwarte wurde vor 23 Jahren von

einem einem amerikanischen Space-Shuttle ins All gebracht. Seitdem

kreist kreis das Riesen-Teleskop um die Erde und macht Fotos von

Sternen, Ster Planeten, Monden und macht sogar Schnappschüsse von

zusammenstoßenden zus

Galaxien.

Vor Vo kurzem hat es eine Galaxie

aufgenommen, au

die ganze 13,3

Milliarden Milliard Lichtjahre entfernt ist. Eine

Sensation Sensat für die Wissenschaft. Zwei

große große Sonnensegel versorgen das Hubble-

Teleskop Telesk mit Strom. Gesteuert wird es von

Wissenschaftlern Wisse

auf der Erde.

Der kosmische Dreh Drehh

Zu unserem Sonnensystem gehören acht Planeten.

Der Name „Planet“ kommt von dem griechischen

Wort „planetes“ und und bedeutet übersetzt

„Wanderer“. Das passt perfekt, denn alle Planeten

sind ständig ständig in Bewegung. Sie drehen sich um ihre

eigene Achse und und kreisen um die Sonne. Jeder in

seinem seinem Tempo. Die Schwerkraft der Sonne zieht

die Himmelskörper an und hält sie jeweils jeweils auf einer

eigenen eigenen Umlaufbahn. So wird verhindert, dass sie

sich selbstständig machen machen und ins All entschweben.

Bastel-Fans können

die Rakete vor dem

Start verschönern.

Eine Tablette

dazugeben und

schnell sch schnell verschließ verschließen.

Witz

4. 4. 4

Kurz Kurz Kurz Kurz schütte schütteln schütteln, schütteln, hütteln,

mit mit mit i dem dem ddem Deckel Deckel Deckel Deckel k l

nach unten aufstellen, in

Deckung gehen. PENG!

Der kleine Tobi erzählt: „Wenn

ich groß bin, werde ich

Astronaut, baue eine Rakete

und fliege zur Sonne.“ Seine

Freunde sind erstaunt: „Das

geht gar nicht. Da ist es viel zu

heiß, du würdest verbrennen.“

Tobi antwortet: „Ha, ja denkt ihr

denn, ich bin so blöd und fliege

tagsüber?“

Weil sich das

Weltallteleskop

weit außerhalb der

lichtverschluckenden

Erdatmosphäre

befindet, kann es so

scharfe Fotos machen.

Achtung! Beim Start gibt es eine

kleine Sauerei. Darum nur draußen

abheben lassen.

Erklärung: Während sich die Tablette im Wasser

auflöst, findet eine chemische Reaktion statt. Dabei bilden

sich sich Luftbläschen. Luftbläs Der Druck steigt so lange an, bis Deckel und

Röhre Röhre Röhre Rö auseinanderfliegen. auseinanderfliegen. Peng! P Durch den Rückstoß wird die

Röhre Röhre Röhre Röhre in in die die Luft Luft Luft geschleudert. geschl ge eudert. Echte Echte Raketen Raket funktionieren

ähnlich. ähnlich. ähnlich. ähnlic ä h Bei Bei Bei B ihnen ihnen ihnen ihn n wird wird wird w der der Druck Druck Druck durch durch d die die Verbrennung Verbrennung

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ge geschossen.

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Sternschnuppen

Jede Menge Kometen düsen durchs All. Das sind Mini-Planeten, die einen

Schweif aus Gas und Staub hinter sich herziehen. Die winzigen Staubkörnchen

heißen Meteore. Prallen sie auf die dünne Luft über der Erde, werden sie sehr

schnell, sehr heiß und verglühen. Das kann man von der Erde aus sehen und

nennt es Sternschnuppe.

Sternschnuppen

rasen mit einer

Geschwindigkeit

von über 200 000

Stundenkilometern in

Richtung Erde.

Ein Astronautenanzug

wiegt mehr als 100

Kilogramm. Das fällt in

der Schwerelosigkeit

natürlich nicht ins

Gewicht.

Jede Menge Monde: Der Saturn wird mit 18 uns bekannten Monden am

meisten umschwärmt. Sie haben so klangvolle Namen wie Prometheus,

Pandora, Tethys, Telesto, Calypso oder Helene. Die Namen stammen aus der

griechischen Mythologie. Unser Mond heißt leider einfach nur Mond. Spricht

man Latein, kann man aber auch Luna zu ihm sagen – na, immerhin.

Es Ess warr war r eiinmal e ei einmal ...

. ein neunter Planet. Planet Planet. E Er EEr

wurde Pluto genannt.

Weil We Weil W il ld der de dde der Himmelskörper me m aber

so klein kleinn

ist, sogar kleiner als

Der Gasriese: Der Jupiter ist der größte

Eine Kugel voller Leben: Unsere Erde ist der

unser un unsser un unsse u s Mond,

d, dd,

wurde der Zwerg

ab 2006 20006

einfach nicht mehr

Planet des Sonnensystems. Er besteht aus

einzige Planet, auf dem Sauerstoff und Wasser in

mit m dazugezählt. dazug ugee gezählt. ge g Somit hat

unser Son Sonnensystem n

acht

den gleichen Gasen wie die Sonne, nämlich

großer Menge vorkommen. Das ist die wichtigste

Planeten. Planeteen. te en Vier aus Stein un und d vier aus GGas.

aus Wasserstoff und Helium, ist aber nicht

Voraussetzung, damit Leben entstehen kann. Darum

so heiß wie der brennende Stern.

bezeichnet man sie auch als Mutter Erde.

Durchmesser: 51 118 Kilometer

Durchmesser: 49 532 Kilometer

Durchmesser: 120 536 Kilometer

Durchmesser: 142 984 Kilometer

Wo fängt der Weltraum an?

Im Juli 2012 sprang der Extremsportler Felix Baumgartner vom Rand des

Universums auf die Erde. Er war rund 39 Kilometer hoch. Allerdings noch

lange nicht im All und noch nicht mal am Rand. Denn dafür muss man 100

Kilometer über der Erde sein.

Früher dachten die Menschen, der Weltraum beginnt in 5000

Metern Höhe. Denn hier wird die Luft extrem dünn. Theoretisch

wäre dann aber jeder Bergsteiger, der schon den Himalaya

bestiegen hat, ein Astronaut. So wurde die Grenze weiter

nach oben versetzt. Lange war man unsicher, bis vor etwa 60

Jahren der Luftfahrt-Ingenieur Theodore von Kármán die Höhe

errechnete, in der ein Luftfahrzeug so schnell fliegen müsste,

dass seine Fliehkraft es aus der Erdumlaufbahn schleudern

würde. Das ist in 100 Kilometern Höhe. Seit dieser Erkenntnis

ist das die offizielle Grenze zum Weltraum.

Im Grunde sind

wir alle im All

unterwegs, denn es

umgibt uns immer

und überall.

Jupiter

Mars

Blaues Leuchten.

Ewige Eiszeit.

Leicht gequetscht.

Wilde Stürme.

Zwei treue Begleiter.

Flott unterwegs.

Verrückte Zeiten.

Heißer Tag, kalte Nacht.

Er ist am am weitesten von Mehr Mehr als als 2800 Millionen Der Saturn dreht sich Sie stehen beim Jupiter Der Mars wird auch

Die Erde düst mit

Die Venus ist schon

Meteoriten, die auf die

der Sonne entfernt.

Kilometer trennen den so schnell, dass er am auf der Tagesordnung. „Roter Planet“ genannt. einer Geschwindigkeit etwas Besonderes.

felsige Oberfläche des

Seine Atmosphäre

Uranus von von der der Sonne. Sonne. Äquator nach außen

Sausen sie aus

Das liegt daran, dass

von 30 Kilometern

Neben Sonne und Mond Merkur geprallt sind,

besteht aus Wasserstoff, Bei dieser Entfernung ist t gedrückt wird. So

entgegengesetzten

er teilweise aus Eisen in der Sekunde um

ist sie der hellste Körper hinterließen tiefe Krater.

Helium und Methan.

es nicht verwunderlich, erinnert er an einen

Richtungen aneinander besteht. Und Eisen

die Sonne. Das ist 45

am Nachthimmel. Und So zerfurcht sieht er

Methan ist Erdgas. Fällt Fällt dass dass es auf ihm frostig zusammengequetschten vorbei und reiben sich rostet. Daher stammt Mal schneller als ein

der einzige Planet, der unserem Mond recht

Sonnenlicht Sonnenlicht auf Methan, ist. ist. Die Temperatur liegt t Ball. Seine Ringe

aneinander, bilden sich seine orangerote

Überschallflugzeug

sich im Uhrzeigersinn ähnlich. Der Merkur

leuchtet leuchtet l ht t es blau. bl Das

D

bei b i bitterkalten bitt k lt –216 216

bestehen aus einem

Wirbel. Die bleiben oft Färbung. Vor Urzeiten fliegt. Spüren tun wir das dreht. Da sie sich viel dreht sich so langsam,

Gleiche Gleiche passiert beim Grad Celsius. Darum

Eisbrocken-Staub-

jahrhundertelang an

hat der Mars zwei Monde nicht. Aber wir können schneller um die Sonne dass ein Tag fast zwei

Uranus. U Üb Überhaupt h t sind i d sind i d große ß TTeile il seiner i

Mix. Sie sind 250 000

einer Stelle stehen.

mit seiner Schwerkraft es beobachten. Nämlich dreht als um sich selbst, Monate dauert. Dann

Neptun und Uranus fast gasförmigen Atmosphäre Kilometer breit, aber nur Das so genannte „Rote eingefangen. Sie heißen wenn wir darauf achten, ist ein Venus-Jahr kürzer ist es auf auf ihm 350

neptun nneptun Uranus UUra ranus

Saturn

Durchmesser: 6794,4 Kilometer

Durchmesser: 12 765,28 Kilometer

Erde

Durchmesser: 12 103,6 Kilometer

VEnUS

Durchmesser: 4878 Kilometer

Merkur

Zentralheizung: Die Sonne ist ein riesiger brennender

Gasball. An der Oberfläche ist sie etwa 5527 Grad

Celsius heiß. Im Kern herrschen sogar unfassbare

15 599 726 Grad Celsius. Die Sonne ist für die gesamte

Wärme in unserem Sonnensystem verantwortlich.

Fotos: S. Tsololo/Istockphoto; Y.Arcurs/Fotolia; J. Swanepoel/Fotolia; D.Tebler/Shutterstock; SPL/Agentur Focus; jamesbenet/Istockphoto Illustrationen: Carsten Mell

Durchmesser: 1 390 000 Kilometer

SOnne

Strahlender Mittelpunkt.

Sie ist bereits 4,5

Milliarden Jahre alt

und soll noch weitere

5 Milliarden Jahre

strahlen. Die Hälfte ihres

Brennstoffs ist nämlich

schon verbraucht.

Weltraumforscher

glauben, dass sie dann

immer heller und größer

wird. So lange, bis sie

Geniale

Zufallstreffer:

aus Versehen

erfunden

Lebensraum

Baum

Von der Wurzel

bis zur Krone ein

Wunderwerk der Natur

Bastel eine

Rakete!


In diesem Heft

fi ndest Du ...

Gewinnspiel

Mach

mit!

15

Inhalt

-Spezial

Weltraum-Spezial

TÜVtel

2

Auf zwei Posterseiten warten

viele kosmische Infos rund

um das Universum auf Dich.

Reise mit dieser

Brille in die Welt der

Regenbogenfarben.

Schnell erzählt 4

Bäume 6

Schulweg 10

Erfi ndungen 12

Experiment 14

Rätsel und Gewinne 15

Tess und Roby 16

Kinderreporter 20

Fanseite 23

6

Lebensraum Baum

Jeder kennt sie: Bäume. Was sie

für uns Menschen und für viele

Tiere so wichtig macht, steht in

der Titelgeschichte.

Geniale Zufallstreffer

Unverhofft kommt oft. Erfahre, bei

welchen Erfi ndungen der Zufall eine

entscheidende Rolle gespielt hat.

20 Die Kinderreporter

Greta und Michel machen ein

Interview mit Stephan Schmitt von

TÜV Rheinland und schauen sich

an, wie Koffer geprüft werden.

12


10

Viren, Würmer

und Trojaner

Oje, Tess hat sich einen

Computervirus eingefangen!

Zusammen mit Roby besucht

sie einen IT-Sicherheitsexperten

bei TÜV Rheinland,

um mehr über den

digitalen Übeltäter

zu erfahren.

16

Gut ankommen

Egal ob mit Bus, Auto, Rad oder zu Fuß:

So bist Du sicher unterwegs.

Farbiges Filterwunder

FFa

wwuunnddeer

Was steckt

drin, im Schwarz

des Filzstifts? Das

TÜVtel-Experiment mit

Filter und Filzer verrät Dir

die verblüffende Antwort.

14

Hey, TÜVtler!

Anfang des Jahres donnerte ein Meteorit

auf die Erde zu. In 30 Kilometern Höhe

explodierte er und die Trümmer krachten

mit einer gewaltigen Druckwelle in

Russland zu Boden. Kurz darauf düste ein

Asteroid sichtbar an der Erde vorbei.

Es kommt äußerst selten vor, dass wir

es so nah mit Himmelskörpern zu

tun bekommen. Zum Glück, denn in

unserem Sonnensystem ist allerhand los:

Auf dem Jupiter wüten wilde Stürme.

Der kleine Merkur wird mit Meteoriten

beschossen, Neptun und Uranus

leuchten magisch-blau um die Wette,

während der rote Mars gemütlich vor

sich hin rostet.

Worauf wartest Du noch? Spring in

Deinen Astronautenanzug, schnapp Dir

das Poster und heb mit uns ab – in die

unendlichen Weiten des Universums!

Galaktische Grüße von

Tess und Roby

TÜVtel

3


TÜVtel ÜVtell

4

Schnell erzählt

Ohne Worte

Mit den Händen die

Nachrichten mitteilen.

Der Norddeutsche Rundfunk

(NDR) produziert als erster Sender

Nachrichten in Gebärdensprache extra

für gehörlose Kinder. Jeden Samstag

übersetzen Kinder von der Elbschule

Hamburg, zusammen mit einer

Dolmetscherin, alle Nachrichten, die

in der Woche wichtig waren.

Thomas Biedermann, die

Schüler und die Spende.

Gib diesen Link ein

bit. bit.ly/13kzHYs und schau

es es Dir im Internet an!

Platten aus Horn und

Knochen panzern das

Kugelgürteltier.

Die Schüler malten Bilder.

Kinder helfen Kindern

Wow! Die 2. Klasse der Janusz-Korczak-

Schule in Köln sammelte mehr als 1200

Euro, um sie an das Projekt „Action!Kidz“

zu spenden. Damit soll Kindern in

Indonesien Indo I d ermöglicht werden, zur Schule

zu zu zu gehen. gg

g Ganze 500 Euro erhielten die

Schül Schül Schüler von TÜV Rheinland. Natürlich gab

es es e da das Geld nicht einfach so.

Die Die DD Die Klasse Kla Kl malte Bilder zum Thema „TÜV

Rheinland Rheinl Rheinl R

feiert seinen 140. Geburtstag“.

Die DD Die ie fertigen fer fer Kunstwerke überreichten

die ddie

Sc Schüler Thomas Biedermann,

Person PPP

Personalvorstand von TÜV Rheinland,

der der dder

ih ih ihnen im Gegenzug den Spenden-

Schec Schec Scheck aushändigte.


Fußball und

Umweltschutz

Das Maskottchen für die

Fußball-Weltmeisterschaft 2014

steht fest: Es ist das Kugelgürteltier

mit dem Namen Fuleco!

Kugelgürteltiere leben im

Hochland Brasiliens. Wenn sie

sich zusammenrollen, sehen sie

aus wie ein Fußball. Der Name

des WM-Maskottchens ist aus den

Worten „futebol“ für Fußball

und „ecologica“ für Umwelt

zusammengesetzt. Das soll darauf

aufmerksam machen, dass das

Kugelgürteltier vom Aussterben

bedroht ist.

Bunte Angelegenheit

Schminkaktionen machen Spaß.

Zumindest, wenn man von der

Farbe keine Pickel oder juckende

Haut bekommt. Darum sagen die

TÜV Rheinland-Experten: „Benutzt

nur spezielle Schminke für Kinder“.

Sie ist geprüft und man bekommt

keine Allergien. Am besten ist

wasserlösliche Schminke, die sich

leicht mit etwas Seife abwaschen

lässt – auch von der Kleidung.

Schäfchen zählen hilft nicht:

Es ist so langweilig, dass

man automatisch beginnt, zu

grübeln, und wach bleibt.

Gute Nacht!

Die TÜV Rheinland-

Gesundheitsexperten

haben einen Einschlaf-

Tipp: Rituale! Das bedeutet, zur

Schlafenszeit die gleichen Dinge in

der gleichen Reihenfolge tun.

Zum Beispiel: Schlafanzug anziehen,

eine Tasse Tee trinken, Waschen,

Zähne putzen, vielleicht noch ein

paar Seiten lesen, Licht ausmachen.

Immer gleiche Abläufe sagen dem

Körper: Komm zur Ruhe, gleich

wird geschlafen.

TÜVtel

5


BUNTSPECHTE

hämmern an der Rinde,

um Käfer und Larven

aufzuspüren.

Nackt im Winter

Bäume

Bäume sind erst mal nichts

Außergewöhnliches. Sie

stehen ja überall rum. Doch

schaust Du genau hin, siehst

Du, wie besonders sie sind.

Im Herbst färbt sich das Laub erst bunt, dann

fallen die Blätter von den Ästen. Das ist wichtig für

den Baum, um die kalte, wasserarme und dunkle

Jahreszeit zu überstehen. Er geht auf Sparfl amme.

Die wenigen Nährstoffe, die ihm im Winter bleiben,

nutzt er, um seine Wurzeln, Äste und den Stamm

zu versorgen. Gibt es im Frühling wieder genug

Wasser und Licht, wächst ein neues Blätterkleid.

Eine wundersame Ausnahme ist die immergrüne

Steineiche. Sie behält selbst bei Frost ihre Blätter.

TÜVtel

6

Lebens Lebensraum raum Baum

HIRSCHKÄFER

trinken mit Vorliebe

leckeren Baumsaft.

HASELMÄUSE

meiden aus Angst vor

Füchsen und Mardern den

Erdboden und fühlen sich

im Geäst viel wohler.

BAUMMARDER

sind Kletterkünstler und

können sogar kopfüber an

Stämmen entlanglaufen.

FLEDERMÄUSE

verbringen ihre Tage

gemütlich hängend in

Baumhölen.

„Hey, wer klaut da meine Früchte?“, fragt

die knorrige Eiche und wackelt drohend

mit ihren Zweigen. „Ich bin’s nur, das

Eichhörnchen“, antwortet ein rotes kleines

Fellknäuel. „Entschuldige, aber deine

Eicheln sahen so köstlich aus.“ Ach so, nur

das Hörnchen, die fl inken Schritte hätte die

Eiche auch erkennen können. Schließlich

kommt es öfter vorbei und schnappt sich

eine Leckerei. „Kein Problem, Hörnchen,

greif zu. Wir Bäume haben viel zu geben.“

Nahrungsspender und

Luftreiniger

Das stimmt, Bäume liefern Nahrung wie

Obst und Nüsse. Im Sommer spenden sie

Schatten und verschönern Städte, Dörfer,

Parkanlagen und Gärten. Außerdem reinigen

sie die Luft, indem sie Sauerstoff ausatmen.

Mit ihrem Holz können wir Menschen

heizen und Häuser oder Möbel bauen. Auch

Papier gewinnen wir aus Holz. Den Tieren

bieten sie Schutz, Futter und Baumaterial.

Vögel errichten damit ihre Nester, Bieber

ihre Staudämme und zwischen den Wurzeln


UHUS beobachten von

einem hohen Ast aus, ob

sich Beutetiere nähern.

BLAUMEISEN

fressen die Samen

der Bäume und kleine

Insekten.

ROTE WALDAMEISEN

schützen Bäume vor

Schädlingen, wie Raupen,

die sie vertilgen.

DACHSE fi nden in

Erdhöhlen zwischen

den Wurzeln ein

Zuhause.

PILZE wachsen

unter Bäumen, weil

es hier schattig ist.

EICHHÖRNCHEN

springen auf der Suche

nach Eicheln, Bucheckern

und Tannenzapfen von

Baum zu Baum.

FALTER

tarnen sich tagsüber

geschickt auf der

Baumrinde.

Bäume bieten vielen

Tieren Nahrung und

ein sicheres Zuhause.

WILDSCHWEINE

schubbern sich am Stamm,

um Parasiten aus dem Fell

loszuwerden.

TÜV Rheinland checkt den Holzweg

Malblöcke, Bücher, Servietten, Geschenkpapier, all

diese Dinge werden aus Holz gemacht. Doch kommt

es vor, dass Bäume verbotenerweise dafür gefällt

werden. Das zerstört ganze Lebensräume. Um Käufern

zu zeigen, welche Produkte auf eine gute und legale

Weise hergestellt werden, überprüft die LGA InterCert

von TÜV Rheinland, wo das jeweilige Holz herkommt

und wie es weiterverarbeitet wird. Ist alles perfekt, kommt

das FSC © -Zeichen drauf. So wie auf das TÜVtel-Magazin.

Findest Du das Zeichen auf dem Heft?

KREUZSPINNEN

spinnen ihre Radnetze

zwischen die Äste

und fangen darin ihre

Insekten-Beute.

bauen Kaninchen unterirdische Höhlen.

Viele Jahre hat es gedauert, bis die stattliche

Eiche so groß und stark geworden ist, dass

sie selbst ein tosender Sturm nicht umwirft.

Gesund und gut mit den Wurzeln in der

Erde verankert, ist sie ein Beispiel für die

Ingenieurskunst der Natur – sehr standfest

und bruchsicher.

Vom Keimzwerg zum

Baumriesen

Vielleicht gibt es Bäume darum schon so

lange. Nämlich seit über 390 Millionen

Jahren. Da lebten noch nicht einmal die

Dinosaurier auf der Erde. Damals waren

die Bäume noch viel kleiner als heute

und sahen aus wie Farne. Jetzt sind sie

die größten Pfl anzen, die sich entwickelt

haben. Das Eichhörnchen bestaunt den

dicken Eichenstamm und schaut in die

prächtig verästelte Baumkrone hinauf:

„Dass so etwas als zarter Keim aus einem

kleinen Samenkorn erwachsen ist“, sagt es

nachdenklich. „Das erstaunt sogar mich“,

gibt die Eiche zu. „Besonders, wenn ich an

IGEL

suchen Schutz

in heruntergefallenem

Laub.

TÜVtel

7


TÜVtel

8

Bäume

Kleine Baumschule

Viele Bäume tragen Früchte. Gut geschützt stecken in ihnen die

Baumsamen. Weißt Du, wie die abgebildeten Früchte heißen?

Und kannst Du sie dem Blatt des richtigen Baumes zuordnen?

AUFLÖSUNG: A+3: Kastanie, B+1: Ahorn, C+4: Haselnuss,

D+6: Eiche und Eichel, E+2: Buche und Buchecker, F+5: Walnuss

A

1 2 3

B

die amerikanischen Riesenmammutbäume

in Kalifornien denke. Die Kolosse sind

fast 100 Meter hoch und haben einen

Stammdurchmesser von bis zu 17 Metern.“

Sie sind die größten Bäume der Welt.

Manche wiegen um die 2400 Tonnen.

Dagegen ist ein ausgewachsener Blauwal mit

200 Tonnen ein Leichtgewicht!

Gefräßige Baumkiller

Kaum zu glauben, dass ein kleiner Käfer

einen großen gesunden Baum auf dem

Gewissen haben kann. Der Borkenkäfer ist

so ein Übeltäter. Er frisst sich geschickt in die

Rinde. Dort legt der Schuft frech seine Eier

ab. Daraus schlüpfen hungrige Larven. Die

weißen Würmchen verputzen alles Holzige,

was sie zwischen ihre Beißwerkzeuge

bekommen. Dabei zerstören die emsigen

Fressmaschinen die Wasserleitbahnen des

Baumes und er verdurstet. Ist ein Baum von

Borkenkäfern befallen, gibt es keine Rettung

für ihn. Er muss gefällt werden. Unsere Eiche

hat zum Glück noch keine Bekanntschaft

mit einem solchen Krabbler gemacht.

C

D

4

E

Ein Tagebuch im Stamm

„Wie alt bist du eigentlich? Über hundert

Jahre, oder?“, vermutet das Eichhörnchen.

Sanft streicht ihm die Eiche mit einem

dünnen Ast über das Köpfchen. „Ich kann es

dir nicht sagen, Hörnchen. Aber du könntest

es an der Anzahl meiner Wachstumsringe

ablesen.“ Jedes Jahr bildet sich ein neuer

Ring im Holz des Stammes. Sie verraten das

Alter und sogar, wie es dem Baum in jedem

Jahr ergangen ist. Breite Ringe erzählen

von guten Zeiten mit viel Feuchtigkeit und

Licht. Schmale erinnern an die schlechten,

sehr kalten, trockenen Zeiten. „Ja, ich hab

schon viel erlebt, heiße Sommer, eisige

Winter, stürmische Nächte und verregnete

Tage“, erzählt die Eiche. „Rehe haben an

meiner Rinde geknabbert, Haselmausbabys

das Klettern in meinen Zweigen gelernt und

Spechte in meinen Astlöchern genistet. Aber

genug geplaudert für heute. Ich wünsche

dir noch viel Erfolg bei der Futtersuche,

Hörnchen. Besuch mich mal wieder. Ich

werde ganz sicher nicht weggehen.“

5

F

6


Grüne Zuckerfabriken en

Urwälder und Wirtschaftswälder

Bäume benötigen Zucker, um zu wachsen. achsen. Wie Wie praktisch, praktisch, dass dass sie sie

ihre eigenen Zuckerfabriken besitzen: en: die die Blätter. Blätter. Für Für die die Produktion

Produktion

benötigen die Fabriken Wasser. Das s saugt saugt der der Baum Baum über über seine seine Wurzeln Wurzeln

aus dem Boden und leitet es über Stamm Stamm und und Äste Äste in jedes jedes Blatt. Blatt.

Durch kleine Poren auf der Unterseite eite gelangt gelangt

Luft in die Blätter. Luft besteht unter ter anderem anderem

aus den Gasen Kohlendioxyd und Sauerstoff.

Sauerstoff.

Scheint die Sonne auf das Blatt, beginnt eginnt

ein chemischer Prozess: Der grüne e Blatt- Blatt-

Farbstoff (Chlorophyll genannt) entzieht ntzieht

der Luft das Kohlendioxyd. Zusammen mmen

mit dem Wasser wird es in Zucker er

verwandelt. Sauerstoff bleibt

übrig. Den atmen die Blätter

wieder aus.

Aus diesem Grund nennt man die

großen Wälder der Erde auch die „grünen Lungen“ unseres

Planeten. Die größten Waldfl ächen befi nden sich in Russland,

Brasilien und Kanada.

Urwald bedeutet, dass alles wächst, wie es die Natur will. Verschiedene

Baumsorten, kreuz und quer. Niemand greift ein. Solche Wälder gibt es

in Deutschland kaum noch. Die meisten Wälder sind Wirtschaftswälder.

Das bedeutet: Hier geht es ums Geschäft. Die Bäume werden gepfl anzt,

gefällt und verkauft, um sie zum Beispiel zu Möbeln oder Papier zu

verarbeiten. Oft gibt es in diesen Wäldern nur eine Baumart. Häufi g

sind es Fichten, die wachsen nämlich sehr schnell und und bringe bringen ge ge ge g nn da ddarum r

schneller Geld d ein. ein..

Chlorophyll

Sauerstoff

Sonnenlicht

Wasser

Luft

Zucker

TÜVtel

9


Schulweg

Gut ankommen

TÜV Rheinland kennt sich im

Straßenverkehr bestens aus. Deshalb

hier die wichtigsten Tipps, wie Du

Deinen Schulweg clever meisterst.

Blaue Blau Bla Blaue

Schilder Sc Schi childer i sind

Gebotsschilder.

Gebotssschilderr. Dieses Dies Die Dieses ses sagt

aus: aus aus: a Fu Fußgänger

Fußgä

gänger

und u d Rad Ra RRadfahrer

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teilen te eilen eil sic sich ch den

Gehweg. Geh Gehweg.

e

TÜVtel

10

Zu Fuß

Für alle gilt:

Früh genug auf den Weg

machen, denn bei

Zeitdruck wird man

schnell unaufmerksam.

Radler: Achtung, auf dem Gehweg fahren auch

Kinder mit dem Rad. Denn bis sie acht Jahre alt

sind, müssen sie, laut Gesetz, hier radeln.

Strecke: Wenn Du Deinen Schulweg noch nicht

genau kennst, dann übe ihn mit Deinen Eltern.

Gewohnheit: Bist Du Deinen Schulweg schon

viele Male gelaufen und kennst ihn in- und

auswendig, dann schärfe Deine Sinne. Denn

Gewohnheit sorgt leider dafür, dass man nicht

mehr richtig aufpasst.


Mit dem Fahrrad

Fahrradhelm: Er muss Dir genau passen und bequem sein. Ist ein GS-

Zeichen darauf, dann ist er auf seine Sicherheit hin geprüft. Solche

Prüfungen macht auch TÜV Rheinland.

Mitfahrgelegenheit: Auf Gepäckträger oder Stange ist das nicht erlaubt.

Ausnahme: Ist der Fahrer mindestens 16, dann darf ein Kind bis sieben

Jahre in einem Kindersitz mitfahren.

Gehweg: Bist Du jünger als acht Jahre, dann musst Du auf dem

Gehweg fahren. Bist Du älter als zehn Jahre, dann darfst Du dort nicht

mehr radeln. Wer zwischen acht und zehn Jahre alt ist, der hat die Wahl

– Gehweg oder Radweg.

Sicherheitsabstand: Achtung beim Fahren im Pulk. Verhakende Lenker,

plötzliches Ausweichen oder Bremsmanöver können Dich schnell zu

Fall bringen. Darum ist ein Sicherheitsabstand wichtig.

Mit M dem Auto

Kindersitz: K Wer noch nicht zwölf Jahre alt ist und kleiner

als 1,50 Meter, der muss angeschnallt auf einem Kindersitz

im Auto Platz nehmen. Das ist Pfl icht.

Abschnallen: Auch wenn Du spät dran bist, schnall Dich erst ab,

wenn das Auto steht. Eine plötzliche Bremsung könnte Dich auch

bei langsamem Tempo aus dem Sitz hauen.

Aussteigen: Vor der Schule geht es morgens ziemlich hektisch

zu. Alle kommen gleichzeitig an und strömen auf den Schulhof.

Alle Beifahrer sollten rechts aussteigen. Denn links ist die Straße.

Außerdem: Vorsicht und Augen auf beim Öffnen der Autotür.

Leicht erwischt man so einen Radler oder Fußgänger – autsch!

Mit dem Bus

Warten: Nicht direkt am Rand des Bordsteins aufstellen. Die Front des

herannahenden Busses überragt beim Einbiegen in die Haltebucht die

Bürgersteigkante.

Einsteigen: Zügig nach hinten durchgehen und einen Sitzplatz suchen. Ist

keiner frei, dann halte Ausschau nach einer Möglichkeit zum Festhalten.

Cool bleiben: Drängeln, Toben und Schreien nervt nicht nur die Fahrgäste

und den Busfahrer. Du kannst auch hinfallen, wenn Du zu doll

rumturnst, oder aus Versehen andere verletzen.

Straßenseitenwechsel: Überquere die Fahrbahn erst, wenn der Bus

abgefahren ist. Sonst kann er Dich verdecken und Autofahrer sehen

Dich nicht. Ist ein Zebrastreifen, eine Fußgängerampel oder ein

Schülerlotse in der Nähe, geh auf jeden Fall über diese gesicherte Stelle.

TÜVtel

11


Coca-Cola

TÜVtel

12

Erfi ndungen

Eine Erfindung wird nicht immer

absichtlich gemacht. Manchmal

hat auch der Zufall seine Finger

im Spiel.

John Pemberton entwickelte die

Blubberbrause eigentlich als Medizin gegen

Magenverstimmung und Kopfschmerzen. Heute

trinkt man sie in über 200 Ländern, einfach nur,

weil sie lecker schmeckt.

Eis am

Stiel

Der De elfjährige Frank Epperson vergaß aus

Versehen Ve draußen auf der Veranda ein

Glas Gl mit Limo. Darin stand ein Stäbchen

zum z Umrühren. Die Nacht war sehr

kalt. k Am nächsten Morgen war die

Limo L am Stäbchen festgefroren. 20

Jahre Ja später verkaufte Frank Epperson

seine Erfindung an eine Firma, die mit voller

Absicht Absic das erste Eis am Stiel herstellte. Ein

Verkaufsknüller!

Verkau


Penicillin

Es gibt Bakterien, die machen

Menschen ziemlich krank.

Mit ihnen experimentierte der

Wissenschaftler Alexander Fleming.

Als er aus dem Urlaub zurückkam,

sah er, dass ein Schimmelpilz, der

zufällig in die Bakterienprobe geraten

war, diese abgetötet hatte. Er untersuchte chte

die Pilze genauer und entwickelte daraus aus

das Medikament Penicillin. Das Medikament kament

wirkt zum Beispiel gegen starke Halsschmerzen.

Post-it

Eigentlich sollte der stärkste Kleber

der Welt erfunden werden. Dabei heraus eraus

kam eine schwach klebrige Masse, die

sich si immer wieder ablösen ließ. Deprimierend i i d fü für

die d Erfinder Spencer Silver und Art Fry, toll für uns!

Heute H wird dieser Klebstoff nämlich für praktische

Haftnotizzettel H

mit dem Namen Post-it verwendet.

Teebeutel T

Der D amerikanische Teehändler

Thomas Tho Sullivan verschickte seine

Ware in Seidensäckchen anstatt in

teuren teure Blechdosen. Die Kunden hängten

sie komplett kom ins Wasser, weil sie dachten,

so sei es vom Händler beabsichtigt. Falsch

gedacht, aber clever gemacht.

Mikrowelle welle

Der Ingenieur ur Percy Spencer

beschäftigte sich mit der

Erzeugung von Radarwellen für

amerikanische Kampfflugzeuge.

Bei der Arbeit schmolz ein

Schokoriegel in seiner Tasche.

Das brachte ihn auf die Idee, die

Mikrowellen als Küchengerät zu

nutzen. Er entwickelte den ersten

Mikrowellenherd.

TÜVtel

13


Du brauchst:

Kaffeefi lter, eine Schere,

einen schwarzen Filzstift,

ein Glas mit Wasser.

TÜVtel

14

Experiment

Farbiges Filterwunder

1.

Schneide einen Kreis

aus dem Filter und

ein Loch in die Mitte.

so viel bunt steckt in schwarz!

2. 3.

Male mit dem

Filzstift einen

schwarzen Kreis

um das Loch.

Stell die

Filterpapier-

Blume in das

Wasserglas.

Was ist hier passiert?

Das Wasser steigt über den Stängel zur Blüte empor. Erreicht

es den schwarzen Kreis, nimmt es Farbteilchen mit. Die Farben

werden auf dem Filterpapier verschieden weit nach außen getragen. Je nachdem

wie groß und schwer die Teilchen sind, werden sie länger vom Wasser mitgetragen.

Fachleute nennen diese Technik Chromatographie oder auch Farbenschreiben.

Ergebnis: Schwarz ist nicht nur schwarz, sondern besteht bei einem Filzstift aus

verschiedenen Farben. Auch Chemiker wenden die Chromatographie bei

ihrer Arbeit an, um Stoffe auseinanderzunehmen und

herauszufi nden, woraus sie bestehen.

Ausprobieren! Probiere es auch mal

mit farbigen Filzstiften aus.

Schneide aus

dem Filterpapier

ein eckiges Stück

heraus und rolle

es zu einem

Röhrchen.

5. 6.

Steck das

Röhrchen durch

das Loch, als

wäre es ein

Blumenstängel.

Warte, beobachte, staune.

4.

Sei kreativ!

Bastle nach dem

Experimentieren Bilder

und Blumen aus den

bunten Filtern.


Original und Beim Gruppenfoto der

WortKette

Der zweite Teil des vorangehenden Wortes

muss der erste Teil des neuen Wortes sein.

Hier ein Beispiel:

Lockenkopf – Kopfkissen – Kissenschlacht.

Mach

mit!

Fälschung

Waldbewohner haben sich

sechs Fehler eingeschlichen.

Findest Du sie?

Kleine Hilfe

INDIANER__________BAUM___________BOOT

ABEND_____________FUCHS__________STELLE

AHORN ____________SALAT__________LAUS

GEWInnSPIEL

Welches Ding aus diesem TÜVtel haben wir

herangezoomt? Mail die Lösung und Deine

Adresse mit dem Betreff „Gewinnspiel“ an:

TUEVtel@de.tuv.com

Einsendeschluss ist der 24. Juni 2013

In dieser Wortauswahl

verstecken sich auch die

Lösungswörter:

Nest, Ast, Bau,

Kopf, Wurzel,

Stern, Rot, Eis,

Haus, Suppe,

Blatt, Stamm,

Holz, Sack

Wow: Das Buch gibt es seit 58 Jahren und verkaufte sich

schon über 120 Millionen Mal in über 100 Ländern.

Rätsel und Gewinne

Holzweg

Schütze den Baum! Der fi ese

Borkenkäfer will die Tanne

anknabbern. Drei Wege führen

ihn zum Ziel. Schick ihn auf

den falschen Pfad, um den

Baum zu schützen.

SUPER-zoom

1 2 3 4

Aufl Au Aufl ösungen aus a TÜVtel 4/2012

ABC-Rätsel: WINTER W

Winterpärchen: Winterpärche Schneemann, Eismann,

Schneeschuh, Schneeschuh Zimtstern, Eiszapfen,

Handschuh

Super-Zoom: Feuerwehrmann

Kristall-Memory: Dieser Kristall

hatte einen Doppelgänger

TÜVtel

15


Gute

Maskerade: In

einem Chat ist nicht

jeder der, für den er sich

ausgibt. Bleibe misstrauisch

und verrate nicht zu viel von

Dir und benutze nie Deinen

echten Namen, sondern

einen Nicknamen, das

ist ein Spitzname.

Tess und Roby

Viren, Würmer

und Trojaner

Hilfe, es herrscht Virus-Alarm

auf dem Computer von Tess und

Roby! Welches digitale Ungeziefer

hat sich hier eingenistet? Und wo

kommt es her?

TÜVtel

16

16

Nachfragen:

Wenn Dir eine Seite

im Internet komisch

vorkommt oder sogar

Angst macht, bitte

einen Erwachsenen

um Rat.

Achtung, Abzocke:

Seiten, auf denen etwas

verkauft wird, erkennt man

nicht immer auf den ersten

Blick. Fülle darum nicht

unüberlegt Formulare

im Netz aus.

Müll

vermeiden: Gib

Deine E-Mail-Adresse

nicht überall an! Sonst

wirst Du mit Werbe-E-

Mails überschüttet.

Die sind nervig und

heißen Spam.

Surfen mit

Köpfchen

Das Internet ist

ein cooles Ding,

kann aber auch

ganz schön

hinterhältig

sein, wenn

man nicht

aufpasst.

Darum: Augen

auf beim Surfen!

Ladehemmung:

Lade nicht,

ohne nachzudenken,

Dateien von unbekannten

Internetseiten auf Deinen

Computer herunter. Diese

Downloads könnten

etwas Verbotenes sein

oder einen Virus

mitbringen.


Hat ein

Virus den

Computer

infi ziert,

dann ist er

krank.

„Robyyyyy! Komm schnell!“ Der kleine Roboter schreckt hoch.

Was ist passiert? Warum klingt die Stimme seiner Freundin

Tess so panisch? Mit Vollgas düst er in ihr Zimmer. Da sitzt sie

und starrt mit erschrockenen Augen auf den Bildschirm ihres

Computers. Roby liest die Warnmeldung laut vor: „Es wurde ein

Virus oder unerwünschtes Programm gefunden!“

„Ein Virus? Was heißt das? Ist mein Computer jetzt krank?“

Tess ist verwirrt. Dann zuckt sie zusammen: „Roby! Du darfst

dich auf keinen Fall anstecken!“ Roby schluckt. Nein, auf einen

Absturz hat er nun wirklich keine Lust. Zum Glück kennt er

einen Computerfachmann, der sich auf das Suchen und Finden

von Sicherheitslücken in Computersystemen spezialisiert hat.

Total geheim

„Er arbeitet bei TÜV Rheinland und hat

mich auch schon mal auf Schwachstellen

untersucht“, erklärt Roby „Wie hieß er noch

gleich? Ach ja, Sven Krewitt!“ Er überprüft,

ob Computersysteme Schlupfl öcher

besitzen, wo sich Kriminelle einhacken

können, um Daten auszuspionieren. Los,

den besuchen wir jetzt“,

schlägt Roby vor.

Sichere Passwörter bestehen aus Buchstaben in Groß- und

Kleinschreibung, gemischt mit Zahlen. So ein Durcheinander

lässt sich aber schlecht merken.

Sven Krewitts Tipp: „Denk Dir einen Satz aus und mach aus den ersten

Buchstaben Dein Passwort. Auch Zahlen kann man so unterbringen.

Meine Eltern haben mir zwei TÜVtel-Magazine geschenkt.

Dann lautet das Passwort: MEhm2TMg.“

TÜVtel

17


Tess und Roby

In Sven Krewitts Büro gibt es nicht viel zu sehen, außer

Computerarbeitsplätze. Logisch, denn die Arbeit hier fi ndet

ausschließlich am Rechner statt. Das Team überprüft, ob die

Computersysteme von Firmen Schlupfl öcher besitzen, wo sich

Kriminelle einhacken können, um Daten auszuspionieren. „Wir

versetzen uns in die Rolle eines Hackers und arbeiten mit den

gleichen Waffen. Nur eben auf der guten und legalen Seite“,

beschreibt Sven Krewitt. Sind alle Lücken geschlossen, hat der

Hacker keine Angriffsfl äche mehr.

„Also hat tatsächlich jemand meinen Computer angegriffen?“,

fragt Tess verblüfft. „So scheint es“, stimmt Sven Krewitt zu.

„Oft geschieht das über eine E-Mail. In dem Moment, wo

man sie öffnet, landet das schädigende Programm auf dem

Computer. Darum soll man keine Mails öffnen,

von denen man den Absender nicht kennt.“

Tess wird rot. Genau das hat sie peinlicherweise

getan. Mist. „Zum Glück hast du ein

Antivirusprogramm“, sagt Sven Krewitt.

„Das kann man mit einem Türsteher

vergleichen. Versucht ein Virus auf den

Computer zu gelangen, wird er

erkannt und gestoppt.“ Tess ist

Warum heißt Google

eigentlich Google?

1938 bat der Mathematiker Edward

Kasner seinen neunjährigen

Neffen Milton darum, sich

einen Namen für die Zahl

10 000 000 000 000 000 000 000 000

000 000 000 000 000 000 000 000

000 000 000 000 000 000 000 000 000

000 000 000 000 000 000 000 000

auszudenken. Milton nannte die

eins mit hundert Nullen Googol.

Weil man mit der Suchmaschine

Google unfassbar viele Infos und

Internetseiten fi nden kann, haben

die Gründer sich an dem Wort

Googol orientiert und nur einen

Buchstaben verändert.

TÜVtel

18

erleichtert. Der Störenfried wurde

also gebannt. Aber was ist so ein

Virus genau? Sven Krewitt

versucht es zu erklären:

„Es gibt verschiedene, zum Beispiel

Würmer, die sich frech durch die

Netzwerke schlängeln und sich

selbstständig vervielfältigen können.

Oder Trojaner, die sich getarnt als

nützliches Programm einschleichen

und dann heimlich ihr Unwesen

treiben.“ Tess und Roby wissen

nun: Auf der Datenautobahn ist

viel los. Es gibt Gutes, aber auch

Zerstörerisches. Darum lässt sich

Roby lieber noch einmal von Sven

Krewitt durchchecken, bevor sie

sich verabschieden. Man weiß ja nie,

wo man sich als Roboter so einen

angriffslustigen Wurm einfangen kann.

Sven Krewitt ist Security

Consultant bei TÜV

Rheinland, das bedeutet

übersetzt Sicherheitsberater.


So ähnlich

stellt man sich

das antike

trojanische

Holzpferd vor.

Dieses Modell

steht in der

Türkei.

Was ist ein Trojaner?

Eine Geschichte aus der griechischen Antike handelt vom

Trojanischen Pferd: Griechische Soldaten stellten ein großes

Holzpferd vor die Stadtmauern von Troja und versteckten sich in

seinem Bauch. Die trojanischen Wachleute dachten, es wäre ein

Geschenk, öffneten die Tore und holten es in die Stadt. Nachts

kletterten die griechischen Soldaten aus dem Pferd heraus und

griffen die überraschten Trojaner erfolgreich an.

Genauso harmlos getarnt können auch Computerprogramme auf

Deinen Computer eingelassen werden. Sie scheinen nützlich zu sein,

richten in Wirklichkeit aber Schaden auf der Festplatte an.

Darum nennt man sie auch

Trojanische Pferde

oder kurz: Trojaner.

TÜVtel

19


Wer ist Stephan

Schmitt?

TÜV Rheinland hat seinen Hauptsitz in

Deutschland. Aber auch im Ausland sind sehr

viele Büros, Labore und Prüfzentren, die zu

TÜV Rheinland gehören, wo ungefähr 10 000

Mitarbeiter arbeiten. Damit überall auf der Welt

alles richtig läuft, muss jemand den Überblick

behalten. Den hat Stephan Schmitt.

Er ist Chef vom internationalen Geschäft.

International bedeutet „zwischen den Staaten“.

Früher hat Stephan Schmitt Elektrotechnik

studiert und ist Diplom-Ingenieur.

TÜVtel

20

Kinderreporter

Gut vorbereitet: Auf

einem Zettel haben

die Kinderreporter

alle Interviewfragen

aufgeschrieben. schri

Um die ganze Welt

Greta (8) ) und d Michel Mi h l (7) haben h b Stephan St h Schmitt S h itt

von TÜV Rheinland besucht und herausgefunden,

dass er bei seinem Beruf ganz schön viel in der

Welt herumkommt.

Es gibt rund 200

Länder auf der Welt.

In über 60 davon ist

auch TÜV Rheinland

vertreten.


TÜV Rheinland ist

über die ganze Welt

verteilt. Stepahn

Schmitt zeigt wo.

Immer auf Achse

Stephan p Schmitt ist ein echter Weltenbummler.

Etwa 40 Länder hat h er schon bei seinen

Geschäftsreisen Ge

besucht.

Was wird in all

den Ländern von TÜV

Rheinland gemacht? „Wir

ssorgen

überall für Sicherheit.

Das bedeutet, wir prüfen

Dinge und schauen, ob sie

richtig funktionieren

und auch nicht

gefährlich sind.“

Andere Länder …

… andere Sprachen

Greta und Michel fragen, welche Sprachen Stephan

Schmitt sprechen kann, um sich in den vielen

verschiedenen Ländern zu unterhalten. „Ich spreche

Deutsch und Englisch“, sagt er. „Mit Deutsch allein

kommt man ja leider in der Welt nicht sehr weit. Aber mit

Englisch kann man sich in sehr vielen Ländern wunderbar

verständigen.“

Könnte man nicht einfach

alles in Deutschland prüfen?

„Das wäre schon möglich. Aber

dann müssten alle Gegenstände,

die getestet werden sollen, nach

Deutschland verschickt werden. Auch

große Geräte, wie Fernseher oder

sogar Autos. Das ist sehr teuer und

dauert ganz schön lange. Außerdem

könnten die Sachen unterwegs

kaputtgehen. Das wollen unsere

Kunden nicht. Darum ist es

praktischer, wenn unsere

Mitarbeiter überall vor Ort

sind und dort prüfen.“

Welches Land fi nden Sie

am tollsten? „Das ist schwer

zu beantworten. Es gibt so viele

spannende Länder. Einige kenne

ich sehr gut, weil ich dort gelebt

habe. Zum Beispiel Japan. Seit 16

Jahren wohne ich mit meiner Frau

und meinen drei Kindern in den

USA, in Boston. Da fi nde ich es

ziemlich toll.“

… anderes Essen

Herr Schmitt hatte auf seinen Geschäftsreisen

schon ganz schön verrückte Leckereien auf

dem dem Teller. Besonders in Asien. „Ich habe zum

Beis Beispiel Schlange gegessen und geröstete

Bienen, Bien Schildkröten, Schnecken und

Frösche.“ Frös Dazu haben die Kinderreporter eine

klare klare Meinung: „Igitt!“

TÜVtel

21


Drehtrommel

Das Rad dreht sich und der Koffer wird

brutal hin und her geschubst. Das muss

er aushalten, denn an Flughäfen geht es

beim Verladen

ähnlich grob zu.

Koffertest im Zoo

Elefantastisch! TÜV Rheinland füllte einen

Koffer randvoll mit Futter. Dann bekamen ihn

drei Elefanten aus dem Duisburger Zoo. Mit

Rüsseln und Zähnen versuchten sie,

den Koffer zu knacken, um an den

leckeren Inhalt zu gelangen.

Ein Elefant stampfte sogar

mit seinem Fuß auf das

Gepäckstück. Ohne

Erfolg. Der Koffer blieb

heil. Test bestanden!

TÜVtel

22

Kofferprüfung

Wer so viel unterwegs ist wie Stephan Schmitt, der

braucht einen stabilen Koffer. In Köln bei TÜV Rheinland

werden Koffer getestet. Die Kinderreporter haben sich

zeigen lassen, wie das funktioniert.

Falltür

Vor den Tests werden 35 Kilo Gewicht cht in i den d

Koffer

gepackt. Denn ein schwerer Koffer geht schneller

kaputt als ein leichter. Auf Knopfdruck kracht er

durch eine Falltür auf den Boden. Auf jeder Ecke muss

er einmal landen, ohne dabei kaputtzugehen oder

aufzuspringen.

Laufband

30 Kilometer holpert der Koffer auf dem Laufband

über Ecken, Kanten und Wölbungen. Das dauert

acht Stunden. Eine echte Härteprüfung, besonders

für die Rollen.

Aber auch der

Griff muss

durchhalten

und darf nicht

abbrechen.


Nachgefragt

Du fragst, wir antworten

Jonathan (9) will wissen: Warum ziehen

sich Frühstücksfl ocken in der Milch

gegenseitig an?

Hallo Jonathan! Verantwortlich dafür sind mehrere

physikalische Kräfte. Etwas vereinfacht, lässt sich

das Phänomen so erklären: Flüssigkeiten versuchen,

immer eine möglichst kleine Oberfl äche zu bilden.

Sie drängen in ihren Einzelteilen also immer so

eng wie möglich zusammen. So auch die Milch.

Schwimmen zwei Flocken aufeinander zu, steigt die

Milch dazwischen ein wenig nach oben und zieht

die Flocken näher zueinander. Dieses Phänomen hat

sogar einen Namen: Cheerios-Effekt. Cheerios sind d

amerikanische Frühstücksfl ocken.

Bei einem normalen Würfel ergeben

die gegenüberliegenden Seiten Sieben.

So einfach geht das beim TÜVtel-

Würfel aber nicht! Gut, dass Julian

ein cleverer TÜVtler ist. Nach einigem

Rumprobieren hat er es hingekriegt.

Glückwunsch!

Julian sendet viele Grüße an seine

Cousinen Malin Anne und Nele

Charlotte, an Cousin Emil Anton,

Opa Gerd und Oma Monika!

Gut gewürfelt!

Auch Julians kleiner

Bruder Jan TÜVtelt

fl eißig mit.

Ganz nah dran:

Die TÜVtel-Reporter bei

TÜV Rheinland vor Ort.

Fanseite

Aufruf: Kinderreporter!

Dieses Mal waren Greta und

Michel als Reporter unterwegs.

Wäre das auch etwas für

Dich? Dann schick eine Mail mit

Foto an: an: TUEVtel@de.tuv.com

TUEVtel@de.tuv.com

Stichwort: hwort: TÜVtel-Reporter

TÜVtel-Reporter

TÜVtel

23


Lange Lange Laus Lauscher: usch chh ch ch ch cher er er er: Alls Als ls Welp

Welpe

stolperte Harbor über seine

Schlappohren. Heute machen

sie ihn berühmt. Er ist der

Hund mit den längsten Ohren.

Schwarzer Gigant:

Di Die dänische Dogge

Ze Zeus ist der größte

HHH Hund aller Zeiten und

mm misst 1,12 Meter von

dder

Pfote bis zum

Rücken. Er ist erst

drei Jahre alt und

verputzt am Tag 15

Kilo Hundefutter.

TESS und ROBY

TÜVtel – Wer hat’s gemacht?

Wuff, wuff, wuff!

Herausgeber: TÜV Rheinland Aktiengesellschaft,

Kommunikation, Am Grauen Stein, D-51105 Köln

Verantwortlich: Aud Feller, v. i. S. d. P.

Redaktion: S+L Partners GmbH, Köln

Druck: Druckhaus Ley + Wiegandt, Wuppertal

Weltrekorde!

Diese D Vierbeiner

sind berühmt!

Das VVogelnest ge nest

Fotos: Alle Illustrationen Roby und Tess: Carsten Mell; N.Allread/iStockphoto (Titel); K.Sekulic/iStockphoto (Titel); tmass/Fotolia (Titel); usbfco/Fotolia (S.2);

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Süßer S Winzling: Der Chihuahua

CCupcake

ist der kleinste lebende

HHund

der Welt.

EEr

ist nur 15,2

ZZentimeter

llang

und

ppasst

in eine

KKaffeetasse.

TÜVtel kommt zu Dir!

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Das Kindermagazin von TÜV Rheinland 2013 | Ausgabe 1

Den Schulweggg

clever c meistern rn rn

Weltraum-Spezial aum aum aum in

XL-Posterformat

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Weltall-Spezial

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Du brauchst:

ein Röhrchen mit

Brausetabletten und Wasser.

Alle Tabletten

aus dem Röhrchen

herausnehmen.

Eine Weltraummission dauert in der Regel drei bis vier Wochen. So

lange ist Schweben statt Laufen angesagt, denn im Weltall gibt es keine

Erdanziehungskraft. Zum Schlafen schnüren sich die Astronauten in

Schlafsäcke an der Wand ein, Getränke gibt es aus Plastikbeuteln. Im Bad

haften Zahnbürste und Handtuch mit Klettverschlüssen an der Wand. Eine

Art Staubsauger saugt das gebrauchte Wasser in der Dusche direkt ab, damit

es nicht durch das Raumschiff plätschert. Nach diesem Prinzip funktioniert

übrigens auch die Astronauten-Toilette.

Um sich an den Schwebezustand zu gewöhnen, machen Astronauten zur

Übung Parabelflüge. Die finden in einem Airbus statt, der 8000 Meter steil in

die Höhe steigt, dann kurz die Motoren abschaltet und im Sturzflug sinkt. Für

22 Sekunden herrscht dann Schwerelosigkeit.

Völlig schwerelos

1.

Klettverschlüsse halten

alle Gegenstände im Bad

an der Wand.

Bastel-Fans können

die Rakete vor dem

Start verschönern.

Ein Astronautenanzug

wiegt mehr als 100

Kilogramm. Das fällt in

der Schwerelosigkeit

natürlich nicht ins

Gewicht.

Brausetabletten-Rakete

Eine Tablette

dazugeben und

schnell verschließen.

2.

3.

Röhrchen halb

mit Wasser füllen.

Jede Menge Kometen düsen durchs All. Das sind Mini-Planeten, die einen

Schweif aus Gas und Staub hinter sich herziehen. Die winzigen Staubkörnchen

heißen Meteore. Prallen sie auf die dünne Luft über der Erde, werden sie sehr

schnell, sehr heiß und verglühen. Das kann man von der Erde aus sehen und

nennt es Sternschnuppe.

Weltall-Spezial

Sternschnuppen

Sternschnuppen

rasen mit einer

Geschwindigkeit

Arbeiten in der Schwerelosigkeit

von über 200 000

üben Astronauten auch unter Wasser.

Stundenkilometern in

Richtung Erde.

Witz

Der kleine Tobi erzählt: „Wenn

ich groß bin, werde ich

Astronaut, baue eine Rakete

und fliege zur Sonne.“ Seine

Freunde sind erstaunt: „Das

geht gar nicht. Da ist es viel zu

heiß, du würdest verbrennen.“

Tobi antwortet: „Ha, ja denkt ihr

denn, ich bin so blöd und fliege

tagsüber?“

Die ALL ALLerbesten Fotos

neptun Uranus

Die schärfsten Bilder vom Weltall macht das Hubble-Teleskop. Die

11 Tonnen schwere Weltraumsternwarte wurde vor 23 Jahren von

einem amerikanischen Space-Shuttle ins All gebracht. Seitdem

kreist das Riesen-Teleskop um die Erde und macht Fotos von

Sternen, Planeten, Monden und macht sogar Schnappschüsse von

zusammenstoßenden Galaxien.

Vor kurzem hat es eine Galaxie

aufgenommen, die ganze 13,3

Milliarden Lichtjahre entfernt ist. Eine

Sensation für die Wissenschaft. Zwei

große Sonnensegel versorgen das Hubble-

Teleskop mit Strom. Gesteuert wird es von

Wissenschaftlern auf der Erde.

Achtung! Beim Start gibt es eine

kleine Sauerei. Darum nur draußen

abheben lassen.

Erklärung: Während sich die Tablette im Wasser

auflöst, findet eine chemische Reaktion statt. Dabei bilden

sich Luftbläschen. Der Druck steigt so lange an, bis Deckel und

Röhre auseinanderfliegen. Peng! Durch den Rückstoß wird die

Röhre in die Luft geschleudert. Echte Raketen funktionieren

ähnlich. Bei ihnen wird der Druck durch die Verbrennung von

Treibstoff erzeugt und die Rakete bis ins All geschossen.

4.

Kurz schütteln,

mit dem Deckel

nach unten aufstellen, in

Deckung gehen. PENG!

Zentralheizung: Die Sonne ist ein riesiger brennender

Gasball. An der Oberfläche ist sie etwa 5527 Grad

Celsius heiß. Im Kern herrschen sogar unfassbare

15 599 726 Grad Celsius. Die Sonne ist für die gesamte

Jede Menge Monde: Der Saturn wird mit 18 uns bekannten Monden am

Wärme in unserem Sonnensystem verantwortlich.

meisten umschwärmt. Sie haben so klangvolle Namen wie Prometheus,

Pandora, Tethys, Telesto, Calypso oder Helene. Die Namen stammen aus der

griechischen Mythologie. Unser Mond heißt leider einfach nur Mond. Spricht

man Latein, kann man aber auch Luna zu ihm sagen – na, immerhin.

Es war einmal ... ein neunter Planet. Er wurde Pluto genannt.

Weil der Himmelskörper aber so klein ist, sogar kleiner als

Der Gasriese: Der Jupiter ist der größte

Eine Kugel voller Leben: Unsere Erde ist der

unser Mond, wurde der Zwerg ab 2006 einfach nicht mehr

Planet des Sonnensystems. Er besteht aus

einzige Planet, auf dem Sauerstoff und Wasser in

mit dazugezählt. Somit hat unser Sonnensystem acht

den gleichen Gasen wie die Sonne, nämlich

großer Menge vorkommen. Das ist die wichtigste

Planeten. Vier aus Stein und vier aus Gas.

aus Wasserstoff und Helium, ist aber nicht

Voraussetzung, damit Leben entstehen kann. Darum

so heiß wie der brennende Stern.

bezeichnet man sie auch als Mutter Erde.

Durchmesser: 4878 Kilometer

Durchmesser: 12 103,6 Kilometer

Durchmesser: 12 765,28 Kilometer

Durchmesser: 6794,4 Kilometer

Durchmesser: 142 984 Kilometer

Durchmesser: 120 536 Kilometer

Durchmesser: 51 118 Kilometer

Durchmesser: 49 532 Kilometer

Der kosmische Dreh

Wo fängt der Weltraum an?

Im Juli 2012 sprang der Extremsportler Felix Baumgartner vom Rand des

Universums auf die Erde. Er war rund 39 Kilometer hoch. Allerdings noch

lange nicht im All und noch nicht mal am Rand. Denn dafür muss man 100

Kilometer über der Erde sein.

Früher dachten die Menschen, der Weltraum beginnt in 5000

Metern Höhe. Denn hier wird die Luft extrem dünn. Theoretisch

wäre dann aber jeder Bergsteiger, der schon den Himalaya

bestiegen hat, ein Astronaut. So wurde die Grenze weiter

nach oben versetzt. Lange war man unsicher, bis vor etwa 60

Jahren der Luftfahrt-Ingenieur Theodore von Kármán die Höhe

errechnete, in der ein Luftfahrzeug so schnell fliegen müsste,

dass seine Fliehkraft es aus der Erdumlaufbahn schleudern

würde. Das ist in 100 Kilometern Höhe. Seit dieser Erkenntnis

ist das die offizielle Grenze zum Weltraum.

Im Grunde sind

wir alle im All

unterwegs, denn es

umgibt uns immer

und überall.

Weil sich das

Weltallteleskop

weit außerhalb der

lichtverschluckenden

Erdatmosphäre

befindet, kann es so

scharfe Fotos machen.

Zu unserem Sonnensystem gehören acht Planeten.

Der Name „Planet“ kommt von dem griechischen

Wort „planetes“ und bedeutet übersetzt

„Wanderer“. Das passt perfekt, denn alle Planeten

sind ständig in Bewegung. Sie drehen sich um ihre

eigene Achse und kreisen um die Sonne. Jeder in

seinem Tempo. Die Schwerkraft der Sonne zieht

die Himmelskörper an und hält sie jeweils auf einer

eigenen Umlaufbahn. So wird verhindert, dass sie

sich selbstständig machen und ins All entschweben.

Jupiter

Mars

Saturn

Rakete!

Das Kindermagazin von TÜV Rheinland 2013 | Ausgabe 1

Den Schulweg

clever c meistern

Geniale

Zufallstreffer:

ausversehen

erfunden

Lebensraum

Baum

Fotos: S. Tsololo/Istockphoto; Y.Arcurs/Fotolia; J. Swanepoel/Fotolia; D.Tebler/Shutterstock; SPL/Agentur Focus; jamesbenet/Istockphoto Illustrationen: Carsten Mell

Weltraum-Spezial in

XL-Posterformat

XL-Posterfo

XL-Posterfo

XL-Poste XL-Post

Erde

VEnUS

Merkur

eezi eezz ezial ezial al

Blaues Leuchten.

Ewige Eiszeit.

Leicht gequetscht.

Wilde Stürme.

Zwei treue Begleiter.

Flott unterwegs.

Verrückte Zeiten.

Heißer Tag, kalte Nacht.

Strahlender Mittelpunkt.

Er ist am weitesten von Mehr als 2800 Millionen Der Saturn dreht sich Sie stehen beim Jupiter Der Mars wird auch

Die Erde düst mit

Die Venus ist schon

Meteoriten, die auf die

Sie ist bereits 4,5

Kilometer trennen den so schnell, dass er am auf der Tagesordnung. „Roter Planet“ genannt. einer Geschwindigkeit etwas Besonderes.

felsige Oberfläche des

Milliarden Jahre alt

r Sonne. Äquator nach außen

Sausen sie aus

Das liegt daran, dass

von 30 Kilometern

Neben Sonne und Mond Merkur geprallt sind,

und soll noch weitere

kt wird. So

entgegengesetzten

er teilweise aus Eisen in der Sekunde um

ist sie der hellste Körper hinterließen tiefe Krater.

5 Milliarden Jahre

Richtungen aneinander besteht. Und Eisen

die Sonne. Das ist 45

am Nachthimmel. Und So zerfurcht sieht er

strahlen. Die Hälfte ihres

h rostet. Daher stammt Mal schneller als ein

der einzige Planet, der unserem Mond recht

Brennstoffs ist nämlich

rote

Überschallflugzeug

sich im Uhrzeigersinn ähnlich. Der Merkur

schon verbraucht.

. Spüren tun wir das dreht. Da sie sich viel dreht sich so langsam,

Weltraumforscher

schneller um die Sonne dass ein Tag fast zwei

glauben, dass sie dann

lbst, Monate dauert. Dann

immer heller und größer

f ihm 350

wird. So lange, bis sie

explodiert. Vielleicht

entsteht dabei ein neues

SOnne

Von der Wurzel

bis zur Krone ein

Wunderwerk der Natur

Durchmesser: 1 390 000 Kilometer

Du Du brauchst: brauchst:

ein ein Röhrchen Röhrchen mit mit

etten etten und und Wasser. Wasser.

Bastel-Fans können

die Rakete vor dem

Start verschönern.

eine

Die DDDD perfekte Welle:

Abbie A Girl surfte am

Hundestrand H

von

Ocean OOc Beach in den

USA USA auf einer 107,2 m

langen lang Welle. Auch für

menschliche Surfer kein

Kinderspiel!

Bastel eine

Rakete!

Geniale

Zufallstreffer:

ausversehen

erfunden

Lebensraum

Baum

Von der Wurzel

bis zur Krone ein

Wunderwerk der Natur


Weltall-Spezial

Der kosmische Dreh

Zu unserem Sonnensystem gehören acht Planeten.

Der Name „Planet“ kommt von dem griechischen

Wort „planetes“ und bedeutet übersetzt

„Wanderer“. Das passt perfekt, denn alle Planeten

sind ständig in Bewegung. Sie drehen sich um ihre

eigene Achse und kreisen um die Sonne. Jeder in

seinem Tempo. Die Schwerkraft der Sonne zieht

die Himmelskörper an und hält sie jeweils auf einer

eigenen Umlaufbahn. So wird verhindert, dass sie

sich selbstständig machen und ins All entschweben.

neptun

Blaues Leuchten.

Er ist am weitesten von

der Sonne entfernt.

Seine Atmosphäre

besteht aus Wasserstoff,

Helium und Methan.

Methan ist Erdgas. Fällt

Sonnenlicht auf Methan,

leuchtet es blau. Das

Gleiche passiert beim

Uranus. Überhaupt sind

Neptun und Uranus fast

identische Planeten. Auf

beiden ist es eisig und

stürmisch.

Es war einmal ... ein neunter Planet. Er wurde Pluto genannt.

Weil der Himmelskörper aber so klein ist, sogar kleiner als

unser Mond, wurde der Zwerg ab 2006 einfach nicht mehr

mit dazugezählt. Somit hat unser Sonnensystem acht

Planeten. Vier aus Stein und vier aus Gas.

Uranus

Ewige Eiszeit.

Mehr als 2800 Millionen

Kilometer trennen den

Uranus von der Sonne.

Bei dieser Entfernung ist

es nicht verwunderlich,

dass es auf ihm frostig

ist. Die Temperatur liegt

bei bitterkalten –216

Grad Celsius. Darum

sind große Teile seiner

gasförmigen Atmosphäre

vereist. Um ihn herum

liegen dünne dunkle

Staubringe.

Durchmesser: 49 532 Kilometer

Durchmesser: 51 118 Kilometer

Durchmesser: 120 536 Kilometer

Saturn

Leicht gequetscht.

Der Saturn dreht sich

so schnell, dass er am

Äquator nach außen

gedrückt wird. So

erinnert er an einen

zusammengequetschten

Ball. Seine Ringe

bestehen aus einem

Eisbrocken-Staub-

Mix. Sie sind 250 000

Kilometer breit, aber nur

etwa 100 Kilometer hoch.

Darum sehen sie aus wie

eine Scheibe.

Jede Menge Monde: Der Saturn wird mit 18 uns bekannten Monden am

meisten umschwärmt. Sie haben so klangvolle Namen wie Prometheus,

Pandora, Tethys, Telesto, Calypso oder Helene. Die Namen stammen aus der

griechischen Mythologie. Unser Mond heißt leider einfach nur Mond. Spricht

man Latein, kann man aber auch Luna zu ihm sagen – na, immerhin.

Durchmesser: 142 984 Kilometer

Jupiter

Wilde Stürme.

Sie stehen beim Jupiter

auf der Tagesordnung.

Sausen sie aus

entgegengesetzten

Richtungen aneinander

vorbei und reiben sich

aneinander, bilden sich

Wirbel. Die bleiben oft

jahrhundertelang an

einer Stelle stehen.

Das so genannte „Rote

Auge“ ist so ein Wirbel.

Er ist fast doppelt so

groß wie die Erde.

Der Gasriese: Der Jupiter ist der größte

Planet des Sonnensystems. Er besteht aus

den gleichen Gasen wie die Sonne, nämlich

aus Wasserstoff und Helium, ist aber nicht

so heiß wie der brennende Stern.

Durchmesser: 6794,4 Kilometer

Mars

Zwei treue Begleiter.

Der Mars wird auch

„Roter Planet“ genannt.

Das liegt daran, dass

er teilweise aus Eisen

besteht. Und Eisen

rostet. Daher stammt

seine orangerote

Färbung. Vor Urzeiten

hat der Mars zwei Monde

mit seiner Schwerkraft

eingefangen. Sie heißen

Phobos und Daimos und

kreisen seitdem ganz

treu um ihn herum.

Eine Kugel voller Leben: Unsere Erde ist der

einzige Planet, auf dem Sauerstoff und Wasser in

großer Menge vorkommen. Das ist die wichtigste

Voraussetzung, damit Leben entstehen kann. Darum

bezeichnet man sie auch als Mutter Erde.

Durchmesser: 12 765,28 Kilometer

Erde

Flott unterwegs.

Die Erde düst mit

einer Geschwindigkeit

von 30 Kilometern

in der Sekunde um

die Sonne. Das ist 45

Mal schneller als ein

Überschallfl ugzeug

fl iegt. Spüren tun wir das

nicht. Aber wir können

es beobachten. Nämlich

wenn wir darauf achten,

wie schnell Sonne, Mond

und Sterne am Himmel

entlangziehen.

Durchmesser: 12 103,6 Kilometer

VEnUS

Durchmesser: 4878 Kilometer

Verrückte Zeiten.

Die Venus ist schon

etwas Besonderes.

Neben Sonne und Mond

ist sie der hellste Körper

am Nachthimmel. Und

der einzige Planet, der

sich im Uhrzeigersinn

dreht. Da sie sich viel

schneller um die Sonne

dreht als um sich selbst,

ist ein Venus-Jahr kürzer

als ein Tag. Ein Venus-

Tag wiederum dauert fast

acht Monate. Verrückt!

Merkur

Heißer Tag, kalte Nacht.

Meteoriten, die auf die

felsige Oberfl äche des

Merkur geprallt sind,

hinterließen tiefe Krater.

So zerfurcht sieht er

unserem Mond recht

ähnlich. Der Merkur

dreht sich so langsam,

dass ein Tag fast zwei

Monate dauert. Dann

ist es auf auf ihm 350

Grad Celsius heiß. In den

Nächten kühlt es sich auf

–170 Grad Celsius ab.

Zentralheizung: Die Sonne ist ein riesiger brennender

Gasball. An der Oberfl äche ist sie etwa 5527 Grad

Celsius heiß. Im Kern herrschen sogar unfassbare

15 599 726 Grad Celsius. Die Sonne ist für die gesamte

Wärme in unserem Sonnensystem verantwortlich.

SOnne

Durchmesser: 1 390 000 Kilometer

Strahlender Mittelpunkt.

Sie ist bereits 4,5

Milliarden Jahre alt

und soll noch weitere

5 Milliarden Jahre

strahlen. Die Hälfte ihres

Brennstoffs ist nämlich

schon verbraucht.

Weltraumforscher

glauben, dass sie dann

immer heller und größer

wird. So lange, bis sie

explodiert. Vielleicht

entsteht dabei ein neues

Sonnensystem.

Fotos: Matthias Haas/Fotolia Illustrationen: Carsten Mell


Weltall-Spezial

Völlig schwerelos

Eine Weltraummission dauert in der Regel drei bis vier Wochen. So

lange ist Schweben statt Laufen angesagt, denn im Weltall gibt es keine

Erdanziehungskraft. Zum Schlafen schnüren sich die Astronauten in

Schlafsäcke an der Wand ein, Getränke gibt es aus Plastikbeuteln. Im Bad

haften Zahnbürste und Handtuch mit Klettverschlüssen an der Wand. Eine

Art Staubsauger saugt das gebrauchte Wasser in der Dusche direkt ab, damit

es nicht durch das Raumschiff plätschert. Nach diesem Prinzip funktioniert

übrigens auch die Astronauten-Toilette.

Um sich an den Schwebezustand zu gewöhnen, machen Astronauten zur

Übung Parabelfl üge. Die fi nden in einem Airbus statt, der 8000 Meter steil in

die Höhe steigt, dann kurz die Motoren abschaltet und im Sturzfl ug sinkt. Für

22 Sekunden herrscht dann Schwerelosigkeit.

Klettverschlüsse halten

alle Gegenstände im Bad

an der Wand.

Arbeiten in der Schwerelosigkeit

üben Astronauten auch unter Wasser.

Du brauchst:

ein Röhrchen mit

Brausetabletten und Wasser.

1.

Die ALL ALLerbesten Fotos

Brausetabletten-Rakete

Alle A Tabletten

aus dem Röhrchen

herausnehmen.

Die schärfsten Bilder vom Weltall macht das Hubble-Teleskop. Die

11 Tonnen schwere Weltraumsternwarte wurde vor 23 Jahren von

einem amerikanischen Space-Shuttle ins All gebracht. Seitdem

kreist das Riesen-Teleskop um die Erde und macht Fotos von

Sternen, Planeten, Monden und macht sogar Schnappschüsse von

zusammenstoßenden Galaxien.

Vor kurzem hat es eine Galaxie

aufgenommen, die ganze 13,3

Milliarden Lichtjahre entfernt ist. Eine

Sensation für die Wissenschaft. Zwei

große Sonnensegel versorgen das Hubble-

Teleskop mit Strom. Gesteuert wird es von

Wissenschaftlern auf der Erde.

2.

3.

Röhrchen halb

mit Wasser füllen.

Witz

Eine Tablette

dazugeben und

schnell verschließen.

Bastel-Fans können

die Rakete vor dem

Start verschönern.

4.

Der kleine Tobi erzählt: „Wenn

ich groß bin, werde ich

Astronaut, baue eine Rakete

und fl iege zur Sonne.“ Seine

Freunde sind erstaunt: „Das

geht gar nicht. Da ist es viel zu

heiß, du würdest verbrennen.“

Tobi antwortet: „Ha, ja denkt ihr

denn, ich bin so blöd und fl iege

tagsüber?“

Kurz schütteln,

mit dem Deckel

nach unten aufstellen, in

Deckung gehen. PENG!

Weil sich das

Weltallteleskop

weit außerhalb der

lichtverschluckenden

Erdatmosphäre

befi ndet, kann es so

scharfe Fotos machen.

Achtung! Beim Start gibt es eine

kleine Sauerei. Darum nur draußen

abheben lassen.

Erklärung: Während sich die Tablette im Wasser

aufl öst, fi ndet eine chemische Reaktion statt. Dabei bilden

sich Luftbläschen. Der Druck steigt so lange an, bis Deckel und

Röhre auseinanderfl iegen. Peng! Durch den Rückstoß wird die

Röhre in die Luft geschleudert. Echte Raketen funktionieren

ähnlich. Bei ihnen wird der Druck durch die Verbrennung von

Treibstoff erzeugt und die Rakete bis ins All geschossen.

Sternschnuppen

Jede Menge Kometen düsen durchs All. Das sind Mini-Planeten, die einen

Schweif aus Gas und Staub hinter sich herziehen. Die winzigen Staubkörnchen

heißen Meteore. Prallen sie auf die dünne Luft über der Erde, werden sie sehr

schnell, sehr heiß und verglühen. Das kann man von der Erde aus sehen und

nennt es Sternschnuppe.

Sternschnuppen

rasen mit einer

Geschwindigkeit

von über 200 000

Stundenkilometern in

Richtung Erde.

Wo fängt der Weltraum an?

Im Juli 2012 sprang der Extremsportler Felix Baumgartner vom Rand des

Universums auf die Erde. Er war rund 39 Kilometer hoch. Allerdings noch

lange nicht im All und noch nicht mal am Rand. Denn dafür muss man 100

Kilometer über der Erde sein.

Früher dachten die Menschen, der Weltraum beginnt in 5000

Metern Höhe. Denn hier wird die Luft extrem dünn. Theoretisch

wäre dann aber jeder Bergsteiger, der schon den Himalaya

bestiegen hat, ein Astronaut. So wurde die Grenze weiter

nach oben versetzt. Lange war man unsicher, bis vor etwa 60

Jahren der Luftfahrt-Ingenieur Theodore von Kármán die Höhe

errechnete, in der ein Luftfahrzeug so schnell fl iegen müsste,

dass seine Fliehkraft es aus der Erdumlaufbahn schleudern

würde. Das ist in 100 Kilometern Höhe. Seit dieser Erkenntnis

ist das die offi zielle Grenze zum Weltraum.

Ein Astronautenanzug

wiegt mehr als 100

Kilogramm. Das fällt in

der Schwerelosigkeit

natürlich nicht ins

Gewicht.

Im Grunde sind

wir alle im All

unterwegs, denn es

umgibt uns immer

und überall.

Fotos: S. Tsololo/Istockphoto; Y.Arcurs/Fotolia; J. Swanepoel/Fotolia; D.Tebler/Shutterstock; SPL/Agentur Focus; jamesbenet/Istockphoto Illustrationen: Carsten Mell

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