Geschichte der italienischen Literatur

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Geschichte der italienischen Literatur

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®ie (Sotnöbte.

ein ä^erä, ber in rounberbarer SBeife ben 3lffc!t bcö SSatcrä malt,

fotoic ben ftotsen unb teibenfc^aftlid^en @eift beö großen ©^ibettinen

jcneö lange fd^TOeigenbe Jßerfinfen in fic^ felber malt, mä^renb beffen

er üon allem, raaä um i^n ^er gefd^a^, nic^tö roa^rgenommen ^at,

10 ba§ er barauf raieber beginnt, alö roäre feine 3^^* ba^raifdEien

»ergangen. 3)en ßßitraum biefeö ©tillfd^n)eigen§ ^ätte ein anberer

leer gelaffen ober mit gleich giltigen fingen aufgefüllt. Jiid^t fo

2)ante; §n)ifd^en fein le^teö 2öort unb baö ^arinata'ö, roeld^eö un^

mittelbar baran anfnüpft, fd^iebt er bie gange tiefe ©efc^id^te beä

oäterlic^en Si^merjeö ein. ^iefeö jeigt unö raieber bie jufammen-

gebrängte £raft ber S)ante'fc^en ^oefie; ^ier, in einem 2lbfd)nitte

oon 100 3Serfen, bringen auf unferen (Beift raec^felraeife fo mannic^^^

fadie ©mpfinbungen ein, ha^ rair 3ßil ""^ ^utie braudjen, um

einen !laren unb nottftänbigen (ginbrud §u erhalten. Unb bennod),

man benfe fid^ ^raifdien ben beiben %i)^^kn be§ ©efpräc^eö mit

garinata ftatt ber (Spifobe ßaoakante'ö irgenb etroa§ oon geringerer

^ebeutung, unb man rairb finben, ha^ bie ©arftettung babei un-

enblid) oerlieren raürbe ; je bebeutenber unb rü^renber baö ift, roaä

um i^n ^er norgelit, um fo auöbrudöootter rairb bie Unempfänglich

feit jeneö §0(^f)er§igen, ber, nur mit feinem eigenen ©rame be=

fd^äftigt, nid^t

Dergog bie Wiene,