Geschichte der italienischen Literatur

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Geschichte der italienischen Literatur

338 3)ie ßomobie.

jDer SSortoürfe felbft ift t)om 2lffe!te infpirirt. ^ier |)aben rair nod>

bie n)a{)re, perföntid^e 33eatrice, nic^t ntetir im ^arabiefe, obgleich

bort ber ^ii^ter mit feiner ^oefie eine |ö^ere ©tufe erreid^t §u

l^aben glaubte, ^n ber Xi)at jeigt unö ber erfte Mid bie fubümfte

SSorfteßung, bie e§ in ber 2)i(^tung geben !ann; 33eatrice, bie

2lugen ergtütienb in einem !)eiligen Sä

eine 3^^^ ^^^f^^

übermenfd^lid^en ©lanjeä geben mitl, fo mu^ er

fid^ ber 2lbftra!tionen bebienen, einer 3lrt matl)ematifc^en 33en)eifeä,

um bann ftetö mit bem ©eftänbniB gu fd^lie^en, baB fold^e ^inge

über bie menfc^lid^en ^äl)igfeiten ge^en, fidi nid^t mit menfd^lid^er

9?ebe fagen laffen. Unb l^ört man biefe Seatrice be§ ^arabiefeö

reben, toenn fie ©ante bie ^atux ber 9Jionbflecfen erflärt ober bie

Hinneigung alles ©efd^affenen gu feinem Urfprunge in ©ott, fo

glaubt man in 3öal)rl)eit einen fd^olaftifc^en SDoctor gu oernelimen,

ber un§ bebäditig t)on ßonclufion ju ßonclufion fü^rt. Hier ift

fie n)ir!li(^ mel)r bie 2^^eologie al'ö bie ©eliebte, mel^r ha^ ©t)m=

bol alä bie ^erfon.

Unb v)a§> von Seatrice gefagt morben ift, lä§t fid^ auf ba&

^arabieä im 2lttgemeinen auöbel)nen. ®aö ^arabieä ift bie dtt-

gion beä »öUig von ber a}?aterie befreiten ©eiftes, unb biefeö ganj

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