Geschichte der italienischen Literatur

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Geschichte der italienischen Literatur

472 ißetrorco'S Q:an3oniere.

bie Saute unb fang mit töofiütingenber (Stimme. 33ei il^m ftnb

bie ©inge, votlä)t er fagt, in [o »oHfommener |^orm auägebrütft,

ba§ e§ unmöglid^ fd^eint, fte ju übertreffen, fo ba§ oielc feiner

$ßerfe fprid^roortlid^e ©entenjen geworben finb, bie fic^ in atter

ÜJlunbe finben unb i^m t)on na^folgenben 2)i(j^tern, wie ^olijian

unb Slriofto, unneränbert entlefint mürben, ©eit i{)m t)ot bie

Siteraturfprad^e feine fet)r fi(^t6aren ^ortfi^ritte gemacht, unb in

feinen ^oefieen lieft man faft fein 3ßort, ba§ man nid^t nod^ tjeute,

nad^ 500 ^aiiren, anroenben fönnte.

9lIIein biefeä (Streben nad) äußerer S(^önt)eit fann aud^ über=

trieben raerben; e§ ift eine flippe, meldte Petrarca nic^t §u üer=

meiben gemußt f)at; oielmetir beftef)t f)ierin ber ^auptfef)ler feiner

^id^tung. 2öir fat)en, roel(^e 3Serglei(^e er gebraucEite, um bie

9?ei§e ber ©eliebten §u fc^ilbern; bie ^led^ten roaren ©olb, baö

3lntli^ marmer S(^nee, ©benl^olä bie Srauen, Herten unb 9iofen

bie 3ä|ne unb Sippen. Sd^on l^ier ift baö S^taffinement bemerf;

bar, unb biefe gefu

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