Geschichte der italienischen Literatur

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Geschichte der italienischen Literatur

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Sln^ang.

bod^ bie Slligl^teri bcr entgegcngefe^ten ^artl^ei angel^örten. ®te capitale ^roge

ober lix^t genaroli itnbcantroortet, roarum nod^ im 13. ^af)x^. bie Slligl^ieri fafi

immer ol^ne Familiennamen erf(|einen, wie er jelbft roieberl^olt jugeftel^t. Sparen

fie nod^ feine 2lligl^ieri, roornm nennen fie ftd^ nid^t (Slifei? Unb war i^re '3u-

gel^örigfett jn btefen, roie genaroli, p. 17, roiü, nod^ nid^t beutltd^ anerfannt,

unb anbererfeitS il^re (Jriftenj al§ befonbere ^amilie nid^t feftgefieUt, fonnten

fte ba nod^ al§ abelig gelten? 2Ran fann ftd^ nod^ fragen: rool^er jtammt ba§

2Boppen ber 2(ligl^ieri? ^pafferini, in Dante e 11 suo Secolo, p. 59, n. fagt,

c§ fei au§ einem florentiner (Sober che fu dei da Vernazzano, in cui nel

1302 furono delineate le armi delle famiglie che appartenevano a parte

guelfa. 5lber biefe ^f.

ging auf bem SKege nad§ ^rantreid^ Bei einem ©d^iff=

brud^e unter, unb e§ enjiiren nur ßopieen, beren einige fel^r alt fein foHen.

2)el 2ungo fanb eine Slnfpielung auf bo§ SBappen fd^on im ©onett gorefe'S

Ben so che fosti (f. Dino Comp. II, 618, n.); aber feine 3)eutung ift un^

fidler. — genaroli meint ferner, ©ante'ä 2lbet fei erroiefen burrf) fein oertrauteS

Sßerl^ältnil 3U ben ©rofen, benen er in ber ^omöbie begegnet; befonberS l^abe

fid^ 3)ante, ol^ne von ebler J^erfunft ju fein, nid^t fo ftolg einem garinata gegen-

überfieQen fönnen (p. 38 f.). 31^ ba§ rid^tig? SJieÜeid^t wirb l^ier 3U wenig

jroifd^en popolo unb plebe gefd^ieben, wie biefe aud^ Sartoli, Stör. Lett. V,

13, vermengte; man fonnte ^^opolane unb bod^ oon fel^r angef eigener unb ein-

flu^reid^er gamilie fein, ^ier bleiben alfo mand^e ^nJ^ifel- dagegen ift Sf^f^^öli

fid^erlid^ im Siedete, roenn er behauptet, baß bie (Sanjone über bie Nobiltä unb

ber 4. Jraftat be§ Convivio burd§au§ nid^t für ©ante'§ bürgerlid^e .^erfunft

geugen. 5)a^ ber 2lbel nid^t auf Geburt, foubern allein auf 2;ugenb berul^e,

mar bamalä ein ©emeinpla^ für bie 2)id^ter unb für bie 2)i§pute ber Dfil^etoren:

fd^ulen.

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