Andy Bey - Unterfahrt München

unterfahrt

Andy Bey - Unterfahrt München

Sa. 05.03. 2005 21 Uhr urban electronic jazz

Brink Man Ship

Jan Galega (saxes, flautophon, electronics), René Reimann

(git), Emanuel Schnyder (acc-bass, elec-bass), Christoph

Staudermann (dr, samples)

Jan Galega erkundet mit seiner Band BRINK MAN SHIP musikalische

Sphären im Spannungsfeld von zeitgenössischem Jazz und

elektronischer Dance-Music. Es entsteht ein urbaner Mix voller

Gegensätze, reicher Klangwelten und ergreifender Melodik. Die Musik

pendelt zwischen Wohlklang und Zerrissenheit, den Widersprüchen

unseres Alltags, sie kommt frisch und unverbraucht daher. Die vier

Instrumentalisten überzeugen durch ihr handwerkliches Können, stilistische Offenheit und

spielerischen Umgang mit Zitaten und rhythmischen Elementen. Fernab vom Mainstream verleiht

der effektvolle Einsatz von elektronischen Sounds und Samples der Musik ihren eigenen Charakter.

BRINK MAN SHIP sorgt dafür, dass der Jazz auch im 21. Jahrhundert neue Impulse erfährt und sich

kreativ erweitert. Aktuelle CD: Elephant & Castle (Universal). Eintritt € 12,- / Mitglieder € 6,-

So. 06.03. 2005 21 Uhr

Jam Session

Leitung: Alex Sanguinetti (dr) Eintritt € 5,-

Mo. 07.03. 2005 21 Uhr Big Band Night

Harald Rüschenbaum Jazz Orchestra

feat. Claus Reichstaller (tp)

Harald Rüschenbaum stellt als Gastsolist den herausragenden

Trompeter Claus Reichstaller vor, der schon in den ersten Jahren

des HRJO zur Trumpet-Section der Big Band gehörte. Die Feuertaufe

bestand er an der Seite von Nat Adderly, Woody Shaw, Nathan Davies, Kenny Drew und Jimmy

Woode in der „Paris Reunion Band“. Heute gehört Claus Reichstaller zu den Spitzenmusikern

Europas. Eintritt € 12,- / Mitglieder € 6,-

Di. 08.03. 2005 21 Uhr stargastspiel

Andy Bey Quartet ‚American

Songbook‘

Andy Bey (p), Paul Meyers (git), Ameem Saleem (b),

Jeremy Clemons (dr).

Man kann Andy Bey gar nicht genug loben. Der 65-jährige

Amerikaner ist zweifellos einer der bedeutendsten Musiker des

Jazz, ein Interpret und „Songstylist“ von beseelter Natur. Ein so

besonderer Pianist und so einzigartiger Sänger, dass ihn Kollegen

bewundern, Experten auszeichnen und Journalisten immer

wieder mit den schwärmerischsten Metaphern bedenken. Anfang 2004 wurde Andy Bey von der

amerikanischen „Jazz Journalists Association“ zum „Male Jazz Singer Of The Year“ gewählt. Die

aktuelle CD „American Song“ wurde im Dezember 2004 für einen Grammy 2005 in der Kategorie

„Best Jazz Vocal Album“ nominiert, neben Jamie Cullum, Al Jarreau, Nancy Wilson und Queen

Latifah. „Dieses Organ ist stark genug, eine einzige Note zu ergründen, ihr eine Zärtlichkeit

mitzugeben, als würde sie von der Kehle nur beschmust entlassen, und Standards erhalten so eine

Bedeutung, die sie nie hatten, befreien Gefühle, die sie nicht kannten und sprechen, wo sie früher

stumm waren. Wirklich, ein Einzigartiger ist Andy Bey und bedauernswert, wer ihn nie hörte!“ Roger

Willemsen Eintritt € 14,- / Mitglieder € 7,-

Mi. 09.03. 2005 21 Uhr Latin Night

Buena Vida

with guest: Borel de Sousa (perc)

Mundo Burgos (voc, git), Fabio Block (git, voc), Manolo Diaz

(voc, b), Borel de Sousa (perc)

Wegen des großen Erfolges im Januar, gleich nochmal: Buena Vida ist

eine international besetzte Formation mit Musikern der Spitzenklasse aus

drei Ländern. Gespielt wird authentische Musik zum Thema „Latin Night“.

Einfühlsame Melodien und kraftvolle Rhythmen von Argentinien über Kuba

bis nach Mexiko entführen in die Welt des lateinamerikanischen Lebensgefühls. Cumbia und Walzer,

Tango und kubanischer Son, scheinbar Gegensätzliches, gespielt wie es die Tradition gebietet: heiß

und kalt - aber immer mit Leidenschaft. Eintritt € 12,- / Mitglieder € 6,-

Foto: Oskar Henn