neue entwicklungen in der fischverarbeitungsindustrie - Marel

marel.com

neue entwicklungen in der fischverarbeitungsindustrie - Marel

Advantage

2007 - Ausgabe 1

Ne u e eN t w i c k l uN g e N iN d e r Fischverar beituNgsiNdustr ie

„Fischverarbeiter können mit verstärkten Maßnahmen

für die Bereitstellung neuer und innovativer Lösungen

von Marel Food Systems rechnen, die ihnen dabei

helfen, produktionsbezogenen Herausforderungen zu

begegnen“

Hörður Arnarson, CEO Marel Food Systems


INHALTSVERZEICHNIS

2 Kunden profitieren

3 Komplettlösungen aus

einer Hand

4 Wachstum führt zu Expansion

auf den Färöer-Inseln

5 Einen Schritt weiter

6 Größere Ausgabemengen

bei geringeren Kosten

7 Neue MPS-Software

8 SensorX-Grätenerkennung

9 Automatische Kopf- und

Schwanzentfernung und

Zufuhr in einem Schritt

10 Portionsschneider für

die Chargenbildung von

Festgewicht in Schalen

11 Flowline-Rekordverkäufe

in Island

12 Die neuen ProLine Sortierer

in Aktion

13 Leichte Siebvorrichtung für

den Krabbensortierer

14 Marine Harvest und Marel

arbeiten zusammen

15 ScanCombinator - selbstregelnde

Mehrkopfwaage

16 Erfolg mit IPS3000

17 Hoffnung auf die neuen

Lösungen

18 Krabben für Japan

19 Doppelte Funktionalität für

Wolfsbarsch und Seebrasse

20 Schonende, automatisierte

Verarbeitung ganzer Fische

22 Sortierung von gepökelten

getrockneten Kabeljau

23 Service beruht auf

Partnerschaft

24 Hocheffiziente Trennung

des Beifangs

Kunden profitieren

Hörður Arnarson, CEO von Marel Food Systems

Der Zusammenschluss von AEW Delford, Carnitech, Marel und Scanvaegt – in das

neue Unternehmen Marel Food Systems – ermöglicht den Fischverarbeitern dank

des vereinheitlichten Vertriebs- und Dienstleistungsnetzwerks neue und innovative

Lösungen, um produktionstechnische Schwierigkeiten zu meistern.

Die vier Unternehmen, aus denen sich Marel

Food Systems zusammensetzt und die zu

den weltweit führenden Herstellern von

Fischverarbeitungssystemen gehören, haben im

letzten Jahrzehnt die größten Fischverarbeiter

mit innovativen und hochmodernen Maschinen

und schlüsselfertigen Lösungen ausgestattet.

„Fischverarbeiter suchen ständig nach Möglichkeiten,

ihre Produkte zu verbessern“, meint Hörður

Arnarson, CEO von Marel Food Systems. „Durch

die Zusammenführung der vier innovativen

Unternehmen haben wir einen starken Marktteilnehmer

geschaffen, der die Bedürfnisse

unserer Kunden durch starke und dynamische

Produktentwicklung sowie Kosteneffizienz durch

Größenvorteile erfüllen kann.“

Verarbeitung von A bis Z

Die Produktpalette wurde erweitert und deckt

nahezu alle Bedürfnisse der Fischverarbeitungsindustrie

ab: vom Abtrennen der Köpfe, Zuschneiden

und Sortieren bis zur Weiterverarbeitung

von warmen und kalten Fertigprodukten.

„Wir müssen einen umfangreichen Produktmix

anbieten, wenn wir den Anforderungen hoch-

technisierter Lebensmittelverarbeiter gerecht

werden möchten. Es reicht nicht, eine Maschine

anzubieten. Unternehmen müssen Komplettlösungen

vorlegen können“, so Arnarson. „Gemeinsam

bieten AEW Delford, Carnitech, Marel und

Scanvaegt qualitativ hochwertige Anlagen und

schlüsselfertige Lösungen, die einen größeren

Teil der Wertkette abdecken, als es den

Einzelunternehmen vorher möglich war.“

Streben nach Innovation

Innovation war die treibende Kraft hinter dem

Erfolg der einzelnen Marken und diese Strategie

wird Marel Food Systems auch weiter verfolgen.

„Wir bemühen uns auch weiterhin intensiv um

die Produktentwicklung, um die Anforderungen

unserer Kunden zu erfüllen“, verspricht Arnarson.

„Fischverarbeiter können mit einem verstärkten

Engagement für die Bereitstellung

neuer und innovativer Lösungen rechnen, um

produktionstechnische Schwierigkeiten zu

meistern. Die Stärke von Marel Food Systems liegt

in der Fähigkeit, schnell auf sich verändernde

Anforderungen zu reagieren und ein starkes

globales Servicenetzwerk zu bieten.“


Komplettlösungen

aus einer Hand

Unternehmen in der Lebensmittelindustrie suchen stets nach

Lösungen, die von Anfang an als äußerst effektive, integrierte

Systeme entwickelt werden.

Um deren Vorzüge vollständig nutzen zu können, setzen immer

mehr Anlagenbetreiber auf Systeme von Einzelanbietern oder

von einer sehr begrenzten Zahl wahrer Experten.

Die geschlossene Partnerschaft zwischen AEW Delford,

Carnitech, Marel und Scanvaegt hat genau so einen

einflussreichen Komplettanbieter von Verarbeitungslösungen

für die Lebensmittelindustrie geschaffen.

Unternehmen, die eine neue Verarbeitungsanlage

errichten bzw. eine vorhandene

Produktionshalle oder -linie umgestalten

möchten, bevorzugen es, mit einem

Anbieter zusammen zu arbeiten, der ihnen

das komplette System liefern kann, anstatt

Maschinen verschiedenster Hersteller

zusammenstellen zu müssen.

„Wir beobachten, dass immer mehr

Unternehmen nur mit einem Anbieter

zusammenarbeiten möchten, der die Verantwortung

für die Entwicklung und Ausführung

von schlüsselfertigen Projekten

übernimmt“, sagt Chris Bjerregaard, Business

Manager, Fischverarbeitungslösungen bei

Scanvaegt. Er fügt hinzu: „Mit nur einem

Anbieter profitieren unsere Kunden von

klaren Vorteilen. Zunächst einmal werden

die potenziellen Fehlerquellen bei den

Geräteschnittstellen auf ein Minimum

reduziert. Außerdem ermöglicht dies

eine bessere sichere Komplettlösung

sowie eine zuverlässigere Installation der

Verarbeitungslinie.“

Kombinierte Erfahrung in allen

Lebensmittelsegmenten

Nahrungsmittelverarbeitende Betriebe

suchen üblicherweise integrierte Lösungen.

Manchmal müssen dafür jedoch mehrere

Anbieter herangezogen werden, die jeweils

über unverzichtbare Erfahrungen in einem

bestimmten Bereich verfügen. In diesen

Fällen können erfahrene Anbieter, deren

Fähigkeiten bereits gut integriert sind,

weitere Vorzüge in Form von neuen Ideen

bieten, die sich in Expertengesprächen

ergeben. Runar Birgisson, Senior Manager,

Verarbeitungslösungen für Fisch, Meeresfrüchte

und Agrarprodukte bei Marel weist

auf Folgendes hin: „Die enge Partnerschaft

zwischen den vier Unternehmen bedeutet,

dass wir unsere F&E-Ressourcen kombinieren

können. So sind wir in der Lage, noch

fortschrittlichere Verarbeitungsgeräte zu

entwickeln, mit denen unsere Kunden ihre

Produktivität deutlich steigern können.“

Erfüllung aller

Verarbeitungsanforderungen

Marel Food Systems verfügt über eine

umfassende Palette von Anlagen und

Lösungen, die das ganze Spektrum

der Anforderungen in nahrungsmittelverarbeitenden

Betrieben abdecken kann.

Diese umfasst Folgendes:

• Sortierer und Chargenbilder

• Mehrkopfwaagen

• Portioniermaschinen

• Etikettiersysteme

• Rückverfolgungssysteme

• Qualitätskontrollsysteme

• Flowlines

• Roboterlösungen

3


4

Wachstum führt zu Expansion

auf den Färöer-Inseln

– mit ineinandergreifenden Lösungen für die Lachsverarbeitung von Marel Food Systems

Lachsverarbeiter auf den Färöer-Inseln

profitieren vom globalen Aufschwung

in der Lachsverarbeitungsindustrie.

Dazu gehört auch P/F Faroe Salmon

Processing. Die Wertkette dieses

Betriebs umfasst die Zucht, Schlachtung

und Weiterverarbeitung sowie

den Produktverkauf.

Wachstum führt zu Expansion und so kam P/F

Faroe Salmon Processing auf der Suche nach

Möglichkeiten, die Verarbeitungskapazität

und -leistung zu verbessern, zu Marel Food

Systems. Marel Food Systems verfügt heute

über vier Hauptmarken, die sich ergänzen:

AEW Delford, Carnitech, Marel und Scanvaegt.

Der Komplettanbieter ist somit in der

Lage, die besten Verarbeitungslösungen

in der Nahrungsmittelindustrie anzubieten

– Kunden haben die Wahl

aus einem umfangreichen

Angebot von integrierten

Markenlösungen, die

eine Spitzenleistung

während der Verarbeitung

sicherstellen.

Ein Komplettanbieter,

der die besten

Verarbeitungslösungen in der

Fischindustrie anbieten kann.

Ineinandergreifende Markenlösungen

Die neue schlüsselfertige Verarbeitungslösung

wird im Sommer 2007 eingeführt.

Sie verfügt über eine Reihe von

ineinandergreifenden Maschinen von

Marel Food Systems. Das Rohmaterial

wird im Schlachthof auf dem Marel-

Packsortierer für Lachs vorsortiert, bevor es

zur Weiterverarbeitungsanlage transportiert

und dort gewogen wird. Von dort gelangt

es zur Carnitech-Filetiermaschine für Lachs

und wird automatisch in einer ITM-Maschine

(Intelligent Trimming Machine) von Marel

getrimmt. Als Nächstes durchlaufen die

Filets den Entgräter und einen Enthäuter von

Carnitech sowie ein manuelles Carnitech-

System zum Entfernen von braunem

Fettgewebe. Anschließend werden die

vollständig getrimmten Filets auf zwei

Scanvaegt-Portionsschneidern portioniert.

Die Ertragssteuerung erfolgt mit den Marel-

Trichterwaagen und der MPS-Software. Die

Fischportionen werden vakuumverpackt. Zu

einem späteren Zeitpunkt sollen Roboter

von AEW Delford die Chargenbildung und

Portionierung automatisch vornehmen,

aber schon jetzt zeichnet sich diese Lösung

als weltweit fortschrittlichste Lachsverarbeitungslösung

ab.


Einen Schritt weiter

Bear & Wolf Salmon Company hat sich für die Verarbeitungsgeräte des in Seattle

ansässigen Unternehmens Carnitech entschieden, weil sich Carnitech nie mit dem

Nötigsten zufrieden gibt.

Bear & Wolf Salmon Company

ist einer der größten Verarbeiter

von wild gefangenem Lachs in

Alaska. Über ihre individuell angefertigten

Verarbeitungslinien in

Cordova, Alaska, versorgen sie den

internationalen Markt mit hervorragenden

Produkten.

Investition in zahlreiche Projekte

„Bear & Wolf ist einer unserer meist

geschätzten Kunden und wir freuen uns auf

unsere beiderseits vorteilhafte Beziehung“,

sagt Frank Flem, Verkaufsleiter von Carnitech,

USA. „Seit der Gründung von Bear & Wolf

Salmon Co. im Jahr 2000 arbeiten wir jedes

Jahr an mindestens einem Projekt, z.B. an

einem neuen System für die Handhabung

des Rohmaterials im Eingangsbereich,

an neuen Systemen zum Abtrennen der

Köpfe und Ausnehmen der Fische sowie

an Verbesserungen am Zuführsystem für

den Konservierungsbereich.“ Er fährt fort:

„Letztes Jahr haben wir eine neue Lachs-

Filetierlinie und eine neue Ikura-Linie für

Lachsrogen installiert und dieses Jahr sind

eine weitere Filetier- und Ikura-Linie in

Produktion. Die Linien werden bis Mitte Mai

installiert – rechtzeitig zur bevorstehenden

Lachssaison.“

Ausgezeichneter Support

Die Zusammenarbeit von Carnitech und

Peter Kuttel, Mitbegründer von Bear &

Wolf Salmon Co., begann 1998 mit der

erfolgreichen Neumodellierung der

Fileteinrichtung an Bord seines Schiffes

„Northern Victor“. Das war der Grundstein

einer Beziehung, die seitdem zu mehreren

Projekten in der Anlage von Cordova geführt

hat. Diese Anlage wurde gekauft, als Peter

Kuttel und sein Partner Sean O’Leary die

Firma 2002 gründeten. Peter Kuttel erinnert

sich: „Bevor an eine Neueröffnung zu denken

war, musste die Cordova-Anlage dringend

renoviert werden. Der Auftrag wurde

Carnitech angeboten, weil ich wusste, dass

wir uns auf sie verlassen können. Sie sind

immer bereit, einen Schritt weiter zu gehen,

eine pünktliche Lieferung und Installation

sicherzustellen.“

Ein „One-Stop-Shop“

Carnitech verfügt über eine lange Tradition

der Bereitstellung von kompletten Anlagen

für die Fisch- und Meeresfrüchteverarbeitung

und hat sich ein breitgefächertes

Fachkönnen und Sachwissen in der

Verarbeitung von wildem Lachs angeeignet.

Eine interne Maschinenbauabteilung und

enge Zusammenarbeit mit den Kunden

ermöglichen es ihnen, herkömmliches

Design mit Hightech zu verbinden. Peter

Kuttel betont ihre Fähigkeit als „One-Stop-

Shop“ aufzutreten, indem sie effiziente

schlüsselfertige Lösungen vom Entwurf

bis zur Konstruktion und Installation

bereitstellen. „Die Mitarbeiter gehen an die

Herstellung von Verarbeitungslösungen

sehr professionell und sachkundig heran. Sie

zeichnen sich durch ihre Sorgfältigkeit und

die Qualität ihrer Arbeit aus, ganz zu

Von links: Eigentümer Peter Kuttel, Frank Flem, Verkaufsleiter von Carnitech,

USA und Eigentümer Sean O’Leary

schweigen von ihrer Fähigkeit, Lösungen

an unsere verschiedenen Verarbeitungsvorgänge

und -anforderungen anzupassen“,

sagt Peter Kuttel.

„Das Team von Carnitech ist

hervorragend. Sie reagieren

immer schnell auf unsere

Supportanfragen“, sagt Peter

Kuttel, Eigentümer der Bear &

Wolf Salmon Company.

Zukünftige wichtige Aufgaben

Im Laufe der Zeit wurde die Produktion

bei Bear & Wolf immer mehr erweitert. Das

diesjährige Ziel ist die Verbesserung des

Produktflusses und der Produktverarbeitung

über alle Verarbeitungslinien hinweg.

„Unsere Kunden fragen uns ständig nach

neuen Formen von Produkten“, sagt Kuttel.


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Größere Ausgabemengen

bei geringeren Kosten

Der neue IPL-Roboter (Intelligent Portion Loading) von AEW Delford

verwendet optisc he Technologie, um die Position und Ausrichtung

von eingehenden Portionen präzise zu bestimmen. So kann er diese

in verschiedenen Konfigurationen schonend, schnell und genau

heben, wenden und transportieren.

Der IPL-Roboter kann frische Fischportionen in Schalen oder

Thermoformen und Produkte, wie z.B. panierte Portionen, in fertige

Einzelhandelsverpackungen, einschließlich Boxen, laden. Ganze

frische Fische können entweder einzeln oder zu mehreren verarbeitet

werden. Andere Anwendungen umfassen die automatische Beladung

des Zulaufbandes eines Frosters, um den verfügbaren Raum optimal

zu nutzen und so Arbeit und Energiekosten einzusparen.

Für leistungsstarke Anwendungen kann das Kamera- und

Steuerungssystem mit bis zu sechs Roboterköpfe agieren, von

denen jeder verschiedene Aufgaben und bestimmte Sortieroptionen

durchführen kann. Dank der 99 Produktprogrammspeicher können

Produktänderungen schnell und einfach vorgenommen werden.

EigEnschaf tEn

• Schonende und präzise Ladung der Portionen in Schalen oder Thermoformen

mit einem einzigartigen Aufnahmekopf

• Die optische Technologie bietet verschiedene Sortieroptionen

• Je nach Produktionsanforderungen mit bis zu sechs Ladeköpfen verfügbar

• Auswahl an schnell auswechselbaren Aufnahmeköpfen für verschiedene

Produkte

• Einfache Reinigung durch praktisches Abnehmen der Komponenten mit

Produktkontakt


Neue MPS-Software

– mehr ist besser

Erweiterte Fähigkeiten und Funktionen verbessern deutlich die Produktionsüberwachung und -steuerung

Marel hat erst kürzlich die nächste Generation

seiner MPS-Produktions-Software freigegeben.

Die Software wurde bereits an zwei

isländischen Standorten installiert, wo sie

erfolgreich im Einsatz ist. Seit Veröffentlichung

ihrer Erstversion Mitte der Neunzigerjahre,

ist die Überwachungs- und Steuerungs-

Software MPS unverzichtbarer Bestandteil

der modernen Nahrungsmittelverarbeitung.

Die früheren MPS-Versionen wurden weltweit

an fast 900 Standorten installiert.

Produktionsoptimierung

Die vorrangige Funktion der MPS-Software

der nächsten Generation ist die Überwachung

und Steuerung aller Verarbeitungs- und

Produktionsprozesse. Dazu gehören neben

dem Wiegen, Sortieren, Portionieren, Trimmen,

Verpacken und Etikettieren auch

Inventur, Versand, Warenannahme, Qualitätskontrolle,

Planung, Bestellwesen, Auftragsverpackung

und Fernwartung und das alles

mit 100%-iger Rückverfolgbarkeit. Diese

Rückverfolgbarkeit ist in allen Produktionsphasen

möglich, von der Warenan-

nahme über die Inventur bis hin zu

Produktion und Versand. Mithilfe des

Systems können Benutzer den gesamten

Produktionsprozess in Echtzeit verfolgen.

Genau das macht MPS zu einem wertvollen

Instrument der Entscheidungsfindung: Mit

sämtlichen Produktionskenngrößen in der

Hand, können Betriebsleiter Qualität und

Effizienz bei der Verarbeitung optimieren.

Die MPS-Software spielt deshalb eine

wesentliche Rolle, wenn es darum geht,

Abfälle deutlich zu minimieren, Durchsatz

und Ertrag zu steigern, Produktqualität zu

verbessern und Gewinne zu fördern. Darüber

hinaus kann sie die Leistung der Mitarbeiter

effektiv überwachen und verbessern.

Leichte Bedienung

Die nächste Generation von MPS verfügt

über eine neue und benutzerfreundliche

Oberfläche. Die Software ist extrem leicht

zu erlernen und eignet sich für alle

Benutzergruppen: Mithilfe eines praktischen

Navigations-Tools (Mausklick) kann

jeder Mitarbeiter, egal welcher Ablauf-

Mit sämtlichen Produktionskenngrößen

in der Hand können

Werksleiter Qualität und Effizienz

bei der Verarbeitung optimieren.

ebene, problemlos auf Betriebs- und

Verarbeitungsdaten zugreifen. Die MPS-

Datenanalyse-Tools ermöglichen den

Entscheidungsträgern im Betrieb einen

unmittelbaren Zugriff auf ausführliche

Betriebsdaten in Echtzeit. Der Produktionsverlauf

bietet eine Übersicht über

eingesetzte Maschinen, Schichten, Benutzer

und deren Fähigkeiten, Qualitätsaufzeichnungen

sowie Verknüpfungen zu

kontinuierlichen Prozessdaten.

Online-Berichte und Integration

Das System ist mit dynamischen Integrationsfunktionen

ausgestattet, die effektiv

in verschiedenen ERP-Systemen, wie z. B.

Microsoft Dynamics NAV und SAP, implementiert

worden sind. Es verfügt außerdem

über umfangreiche Berichtsfunktionen,

die auch den komplexesten Berichtsanforderungen

gerecht werden. Darüber

hinaus können Berichte aus dem System in

Echtzeit im Internet veröffentlicht werden,

wo Führungskräfte des Unternehmens oder

Kunden bequem darauf zugreifen können.

7


8

Verbessert das Image, den Wert und das Potenzial von Fischblöcken

SensorX-

Grätenerkennung

Chargen, bei denen Gräten entdeckt wurden, werden zu einer Kontrollstation

geleitet. Diese ist mit einem eigenen Monitor mit hochauflösendem Display

ausgestattet, auf dem die Gräten farbig hervorgehoben sind.

Heute interessieren sich die Verbraucher

sich zunehmend für die

Lebensmittelsicherheit. Dieses schließt

die Nachfrage nach grätenfreien

Fischprodukten mit ein. Verarbeiter

haben Wettbewerbsvorteile, wenn sie

Fischblöcke anbieten können, welche

die hohen Standards erfüllen. So wird

das Image ihrer Fischblöcke verbessert

und der Wert erhöht. Schließlich

wird das Interesse daran steigen,

dieses Rohmaterial in hochwertigen

Produkten zu verwenden.

SensorX-Neuheit

Marel reagierte auf das gestiegene Interesse

an Lebensmittelsicherheit mit der Entwicklung

des SensorX-Grätenerkennungssystems,

das Fischblöcke effizient auf

Gräten analysiert. Die Lösung wurde

ursprünglich für Fischfilets entwickelt und

wird jetzt seit über drei Jahren erfolgreich

in Verarbeitungsanlagen eingesetzt. Diese

Automatisierung, die keiner Überwachung

bedarf, setzt neue Maßstäbe für die Standards,

die es für grätenfreies Blockmaterial gibt.

„Chargen des Blockmaterials durchlaufen das

Sensor-Gerät, das den Fisch mit schwachen

Röntgenstrahlen auf Gräten untersucht.

Gräten und Grätenrückstände werden

auf dem Display farbig dargestellt.

Gegebenenfalls wird ein Signal an die

Auswerfereinheit gesendet, die die Charge

mit Gräten automatisch vom Materialfluss

entfernt“, sagt Hannes Gunnarsson, Berater

für die Fischverarbeitung, Marel.

Entfernen von Gräten

Chargen, bei denen Gräten entdeckt wurden,

werden zu einer Kontrollstation geleitet.

Diese ist mit einem eigenen Monitor mit

hochauflösendem Display ausgestattet,

auf dem die Gräten farbig hervorgehoben

sind. Anhand dieser Darstellung entfernt

ein Bediener die restlichen Gräten und legt

das Material auf ein Förderband, das die

Charge zum SensorX-Gerät zurückbefördert.

Das Material wird erneut untersucht, um

festzustellen, ob alle Gräten entfernt wurden.

Höhere Lebensmittelsicherheit

Das SensorX-Gerät überwacht das Blockmaterial

kontinuierlich. „Der erfolgreiche

Einsatz der Grätenerkennungstechnologie

von Marel hat die Lebensmittel- und

Produktsicherheit beträchtlich erhöht“, sagt

Gunnarsson. „Ein grätenfreier Fischblock

höherer Qualität bietet außerdem mehr

Möglichkeiten für die Weiterverarbeitung in

hochwertigere Kategorien.“


Automatische Kopf- und

Schwanz entfernung und

Zufuhr in einem Schritt

1 2 3 4

Die Maschine zum Abtrennen der Köpfe umfasst vier Phasen:

1. Der Lachs wird in den Förderschlitten gelegt und der Bediener aktiviert die Maschine

2. Der Kopf wird von einer Schneidemaschine abgeschnitten

3. Der Schwanz wird von einem Sensor erfasst und mit einem Kreismesser abgeschnitten

4. Der Lachs wird automatisch der Filetiermaschine zugeführt

Die neue CT2620-Maschine wurde für das

automatische Abtrennen der Köpfe und

Schwanzstücke von Lachsen konstruiert

und minimiert den Arbeitsaufwand bei der

Produktverarbeitung. Da das Abtrennen

der Köpfe und Schwanzstücke und der

Filetierprozess besser gesteuert werden

können, sinken die Betriebskosten und der

Ertrag steigt.

„Im CT2620-System werden zum ersten

Mal das Abtrennen der Köpfe und

Schwanzstücke und die automatische

Zufuhr in eine Filetiermaschine kombiniert,

wodurch die Effizienz gesteigert und die

Qualität des Endprodukt verbessert wird.“

Knud Nielsen, Verkaufsleiter Lachsprodukte, Carnitech

Die Maschine zum Abtrennen der Köpfe

kann bis zu 15 Fische pro Minute verarbeiten

und führt einen einheitlichen Schnitt aus.

Der Betrieb der CT2620-Maschine ist

einfach. Es sind keine Anpassungen für die

verschiedenen Fischgrößen erforderlich.

Die Einheit passt perfekt zur CT2630-

Filetiermaschine. Die automatische Zufuhr

und das Abtrennen der Schwanzstücke vor

der Filetierung ermöglichen bessere und

einheitlichere Filetierergebnisse.

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Portionsschneider für

die Chargenbildung von

Festgewicht in Schalen

Das Cut ‘n Batch-Konzept von Scanvaegt und Marel, das 120 Festgewicht-Lachsportionen (in

einem doppelbahnigem System) in Chargen einteilen kann, stellt eine neue und effiziente

Methode dar, mit nur zwei Bedienern, Lachsportionen automatisch zu schneiden, zu wiegen

und in Schalen zu laden.

• Ermöglicht aufeinanderfolgende Lachsportionen mit identischer Farbe und

Breite pro Charge/Schale/Packung

• Genaues Gewicht der gesamten Charge (nicht pro Stück)

• Keine Wiegemaschine oder Sortier-/Chargenmaschine erforderlich

• Schonendere Verarbeitung als mit einer Sortier-/Chargenlösung

• Höhere Kapazität als bei einzelner Wiegelinie

• Automatische Schalenbefüllung

Der Portionsschneider steuert die gesamte Linie. Zuerst scannt

er das Produkt und legt fest, wo die Schnitte für die Portionen

der Festgewichtschalen ausgeführt werden müssen. Jede Schale

verfügt über ein vorgegebenes Gewicht und eine bestimmte

Anzahl von Filets. Die Portionen (z.B. zwei Portionen à 250 g)

verlassen den Portionsschneider mit etwas Abstand zwischen den

1

2 3

Head/trim Tails

4

6

Vo r t E i l E

• Intelligente Schalenbefüllung – zuverlässige

Automatisierung einer einfachen

Verpackungsaufgabe

• Kurze Amortisationszeit durch geringere

Arbeitskosten

• Weniger Materialtransport

5

einzelnen Portionen. Die Portionen mit festem Gewicht werden dem

Quickloader von Marel zugeführt, der die Portionen automatisch

in die Schalen füllt. Hierzu wird auf dem Förderband eine schnelle

Rückzugsbewegung ausgeführt, die bewirkt, dass die Portionen

sanft in die Schalen gelegt werden, ohne dabei ihre Form oder ihr

Aussehen zu verlieren.

To traysealer

7

Trayholder

1. B36 ScanPortionierer mit Cut n`Batch

2. Auswurfeinheit für Kopfstücke

und Abschnitt

3. Auswurfeinheit für Schwanzstücke

4. Linienverteiler

5. Marel Quickloader

6. Schalenausgeber

7. Scan Wi411 Waage (3kg)


„Es gibt nur eine Regel: Bewahrung der Wettbewerbsfähigkeit“

Flowline-Rekordverkäufe

in Island

Das letzte Jahr war das beste Jahr für den

Verkauf von Flowline-Anlagen von Marel

in Island, dem heimischen Markt des

Unternehmens, der außerdem das Zuhause

einer der erfahrensten und sachkundigsten

Fischerei- und Fischverarbeitungsgesellschaften

der Welt ist. Diese Flowlines sind

ein wichtiger Grund dafür, dass der Wert von

Fischprodukten in Island trotz geringerer

Fangquoten steigt. „Die Verarbeiter in Island

wissen nur zu gut, dass sie es vor allem

den Flowline-Systemen und -Lösungen zu

verdanken haben, die Marel in den letzten

Jahren entwickelt und verfeinert hat, dass

sie immer noch äußerst wettbewerbsfähig

sind. Island verfügt über einige der besten

Fischgründe, aber die Verarbeiter müssen

diese Qualität auf dem gesamten Weg

bis zum Markt bewahren“, sagt Guðjón

Stefánsson, Berater für die Fischverarbeitung,

Marel Business Center.

Leistungsoptimierungen auf

jede erdenkliche Weise

Flowline-Lösungen von Marel sparen

Kosten ein, erhöhen die Effizienz, reduzieren

Übergewicht, verbessern die Nutzung

von teureren Artikeln, garantieren eine

100%-ige Rückverfolgbarkeit, optimieren

die Qualitätskontrolle, ermöglichen eine

ergonomische Anordnung und erlauben

es der Unternehmensführung, alle Prozessabläufe

in Echtzeit zu überwachen und zu

steuern.

Marel ist für die Verbesserung eines jeden

Aspekts der Verarbeitungsleistung von

grundlegender Bedeutung“, sagt Stefánsson.

Marel hat z.B. Filetier- und Trim-Flowlines

entwickelt, die es ermöglichen, für jeden

einzelnen Arbeiter den Ertrag und die

Produktqualität zu verfolgen. Darüber

hinaus ist die Amortisationszeit kürzer, als

die meisten Verarbeiter zu träumen wagen.“

Kontinuierliche Lösungsinnovationen

Zu den neuesten Innovationen von Marel

gehören Lösungen, die bestimmte Produkt-

größen als Frischprodukt sortieren,

während andere Größen automatisch

zur Weiterverarbeitung, z.B. Einfrieren in

Schalen, weiter transportiert werden.

Eine andere Innovation umfasst das

Transportieren von Fisch von den Flowlines

direkt zum CheckBin Grader, der Chargen

gemäß benutzerdefinierten Parametern –

mit einer Genauigkeit von +/- 1 bis 2 Gramm,

also praktisch ohne Give-away – automatisch

in Einzelhandelspackungen einteilt. Mit

diesem System ist es außerdem nicht mehr

erforderlich Portionen manuell zu wiegen.

„Island ist ein kleines Land, sodass jeder

davon erfährt, wenn eine neue Innovation

eine echte Auswirkung auf die Leistung eines

anderen Verarbeiters hat. Viele schließen

sich dann an, weil sie sich nicht von der

Konkurrenz abhängen lassen wollen“, erklärt

Stefánsson. „Das gilt zunehmend auch

weltweit. Verarbeiter müssen technologisch

auf dem neuesten Stand bleiben, wenn sie

nicht in Sachen Qualität und Effizienz ihrer

Konkurrenz hinterherhinken wollen.“

Stefánsson fährt fort: „Unsere Aufgabe bei

Marel besteht zum Teil darin, zu zeigen wie

große und kleine Betriebe von Innovationen

profitieren können. Konkurrenz ist

Konkurrenz – das ist die einzige Regel für die

Bewahrung der Wettbewerbsfähigkeit.“

„Unsere Flowlines stellen sicher, dass

die ‚Qualität des Ausgangsprodukts’

für die ‚Qualität des Fertigprodukts’

steht“

Guðjón Stefánsson, Berater für die Fischverarbeitung,

Marel Business Center.

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Die neuen ProLin

Sortierer in Akti

„Der neue ProLine Sortierer ist

für unsere Anforderungen perfekt.

Er hat sich als einfach zu

bedienen, kompakt und

flexibel erwiesen.“

Baldvin Ingibergsson,

Produktionsleiter bei Fiskkaup.

Die vielfältigen ProLine Sortierer bieten eine Reihe von standardisierten modularen

Optionen und Zusatzkomponenten und eignen sich für alle üblichen Sortier- und

Chargenbildungsanforderungen. Dieses innovative Konzept ermöglicht es Verarbeitern,

eine Sortierlösungskombination auszuwählen, die für ihre jeweilige Betriebsumgebung

geeignet ist.

Flexibilität bei der Verarbeitung

Als einer der ersten Betriebe in Island installierte Fiskkaup den neuen ProLine Sortierer in

seiner Verarbeitungsanlage in Reykjavík. Das Unternehmen verarbeitet jährlich ca. 4.000

Tonnen Rohmaterial: frische Kabeljau- und Schellfischfilets und -rückenstücke, gepökelten

Kabeljau, Seelachs, Lengfisch und gefrorene Filets. 3.000 Tonnen stammen von eigenen

Schiffen und 1.000 Tonnen kommen von isländischen Fischmärkten und anderen Schiffen.

Betriebe mit diversen Produkten wie Fiskkaup benötigen Flexibilität bei der Verarbeitung

– und genau das bietet ihnen der ProLine Sortierer. Die kleinen und mittleren Kabeljaus

werden zu frischen Filets und Rückenstücken verarbeitet, die per Luftfracht auf den Markt

kommen. Große Kabeljaus werden gepökelt, während Schellfisch täglich per Luftfracht

transportiert wird. Die anderen Produkte von Fiskkaup werden gepökelt, leicht gesalzen

oder leicht gesalzen gefroren.

„Wir benötigten einen neuen Sortierer für die schockgefrosteten Produkte aus unserem

Dantech-Spiralfroster. Außerdem war es für uns wichtig, dass wir die Option hatten,

kleinere Fischstücke, Schwanzstücke, Rogen und andere schockgefrostete Produkte

sortieren zu können“, erklärt Baldvin Ingibergsson, Produktionsleiter bei Fiskkaup. „Der

neue ProLine Sortierer ist für unsere Anforderungen perfekt. Er hat sich als einfach zu

bedienen, kompakt und flexibel erwiesen.“

Flexible Auswahl

Das offene Design von Marel ermöglicht die Anpassung an die jeweiligen Anforderungen

der Verarbeiter. In Zusammenarbeit mit Marel wird die geeignete Kombination aus

standardisierten ProLine Komponenten – z.B. Plattformgröße, Tore, Gewichtsgruppen,

Chargenbehälter und Rutschen – auf einen Verarbeitungsvorgang zugeschnitten. „Mit


e

on

ProLine bleiben wir auch auf lange Sicht

flexibel und können bei Bedarf modulare

Komponenten hinzufügen oder austauschen.

Hier sind Standard und Flexibilität bestmöglich

vereint“, so Ingibergsson.

Äußerst hygienisches Design

Die ProLine Sortierer sind so offen wie möglich

konzipiert und sie weisen nur wenige horizontale

Flächen auf. „Nach wenigen Handgriffen

sind alle zu reinigenden Teile leicht zugänglich“,

erklärt Ingibergsson. „Das hygienische Design

war einer der Hauptgründe dafür, dass wir uns

für ProLine entschieden haben. Wir können das

System in kürzester Zeit gründlich reinigen.“

Flexible und einfache Bedienung

Die ProLine Sortierer lassen sich leicht einrichten

und bedienen und sind mit umfassenden

Chargenfunktionen wie der intelligenten

Chargenbildung ausgestattet. Sie

sind mit einer benutzerfreundlichen M3000-

Benutzeroberfläche ausgestattet. Diese verringert

deutlich Fehler, die durch Bediener

verursachte werden. Die ProLine Sortierer

verfügen über ein innovatives Riemendesign,

das die Genauigkeit und Handhabung verbessert.

Zusätzlich zum ausgezeichneten Preis-

Leistungsverhältnis sind die neuen ProLine

Sortierer äußerst einfach zu reinigen, da sie

jetzt so offen wie möglich konzipiert sind.

Leichte

Siebvorrichtung

für den Krabbensortierer

Langfristige Zuverlässigkeit zum kleinen Preis

Um den zuverlässigen Betrieb des Krabben-Sortierers von Carnitech des

Typs 1014 weiter zu verbessern, haben wir eine neue leichte Siebvorrichtung

entwickelt. Sofortige Einsparungen sowie eine längere Betriebszeit machen

die Entscheidung leicht.

EigEnschaf tEn

• Pro Siebvorrichtung 30 Kilo Gewichtseinsparung

• Verbundmaterialien zur Verringerung der Korrosion

• Keine Schmierung

• Einstellbare Aufhängung zwischen der Siebvorrichtung

und der Federung

• Beträchtliche Preissenkung aufgrund kostengünstiger

Herstellungsverfahren

Ocean Prawns über die neue Siebvorrichtung

von Carnitech: „Wir sind mit unserer neuen

Siebvorrichtung, die an Bord der Atlantic

Enterprise seit fast einem Jahr in Betrieb ist,

sehr zufrieden.

Aufgrund des geringeren Gewichts sind die

Lager einer niedrigeren Belastung ausgesetzt,

sodass die Wartungskosten gesunken sind.

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Marine Harvest und Marel

arbeiten zusammen

Marine Harvest ist ein führendes

Unternehmen im Bereich Fische

und Meeresfrüchte, das ungefähr

ein Drittel des Zuchtlachses und der

Zuchtforellen auf der Welt produziert.

Die Zusammenarbeit zwischen Marine

Harvest und Marel begann vor fast

zehn Jahren, als das Unternehmen zwei

Packsortierer für Lachs installierte. Die

Leistung übertraf alle Erwartungen

und schon bald wurde eine dritte

Einheit installiert.

100%-ige Steigerung

Als Marine Harvest 2006 den Vertrag mit

Marel für den Kauf von drei Sure Track Lachs-

Sortiersystemen (STS, Salmon Grading

Systems) für die Anlagen in Fort William,

Schottland sowie Ulvan und Ryfisk in

Norwegen unterschrieb, war dies ein

Wendepunkt. Nachdem das erste System

in der Anlage in Fort William installiert war,

verdoppelte sich der Durchsatz. Die beiden

anderen STS-Systeme sollen im Sommer und

Anfang 2008 installiert werden.

„Der Hauptvorteil ist die große Steigerung

des Durchsatzes bei der Sortierung

und Verpackung von Lachs“, sagt Rúnar

Birgisson, Marel Consulting Center. „Ein

zweiter Vorteil liegt darin, dass in allen drei

Anlagen die gleiche Software verwendet

„Der Hauptvorteil liegt im extrem

gesteigerten Durchsatz bei der

Sortierung und Verpackung von

Lachs“

so Runar Birgisson, Senior Manager,

Verarbeitungslösungen für Fisch, Meeresfrüchte und

Agrarprodukte, Marel.

wird, sodass es einfacher wird, die

wichtigsten Betriebskenngrößen zwischen

den einzelnen Anlagen zu vergleichen.

Darüber hinaus stellt MPS Optipack sicher,

dass die Produktanforderungen der Kunden

entsprechend erfüllt werden.“

Einzigartige Lösung

Davon angespornt, dass die Kunden

zusätzliche oder neue Lösungen verlangen,

konzentriert Marel seine F&E-Anstrengungen

auf Lachsverarbeitungslösungen. 2004

unterschrieb Marine Harvest Ryfisk einen

Kaufvertrag für die erste ITM-Maschine

von Marel, bevor die Entwicklungsarbeit

überhaupt begonnen hatte. Die enge

Zusammenarbeit der beiden Unternehmen

führte zu der Entwicklung und Erweiterung

der ITM-Funktionalität. Einer der größten

Wettbewerbsvorteile des Systems ist

die gleichzeitige Berücksichtigung

mehrerer Zuschneidebeschränkungen:

So wird für jedes Filet basierend auf

Farbe, Qualität, Größe, Form und anderen

benutzerdefinierten Parametern die beste

Entscheidung getroffen.

Bewährte Strategie

Die Zusammenarbeit bei der Entwicklung

des ITM-Systems hat sich als unbezahlbar

erwiesen. Marel hat ein Produkt, das die

Anforderungen der Branche erfüllt, und

Marine Harvest kann sofort eine neuartige

Lösung implementieren – eine Lösung, die

auf dem Markt einzigartig ist. Diese Strategie

zur Entwicklung innovativer Lösungen hat

sich immer wieder bewährt, weshalb sie

weiterhin herangezogen wird.


ScanCombinator –

Die Mehrkopfwaagen von Scanvaegt,

ScanCombinator, werden jetzt mit einer

einzigartigen Technologie für die automatische

Zufuhrregelung (AFA, Automatic

Feeder Adjustment) angeboten. Diese

Technologie gewährleistet einen kontinuierlich

hohen Produktfluss in die Wiegeeinheit,

höhere Genauigkeit bei der Verarbeitung

sowie deutlich geringere Wartungskosten.

Ein effektives Vibrationszufuhrsystem ist

entscheidend für höchste Wiegepräzision

und Produktionskapazität. Um einen hohen

Wirkungsgrad des Vibrationszufuhrsystems

zu erzielen, muss die Vibration der einzelnen

Zufuhreinheiten mit einer bestimmten

Resonanzfrequenz erfolgen. Dieses stellt die

einzigartige AFA-Technologie automatisch

sicher.

Deutlich geringere Wartungskosten

Die AFA-Technologie wurde von der

F&E-Abteilung von Scanvaegt entwickelt und

ist eine gezielte Reaktion auf entsprechende

Kundenwünsche. „Für unsere Kunden stehen

ein kontinuierlicher Produktionsfluss und

möglichst geringe Ausfallzeiten an oberster

Stelle“, so Henrik Skyum, Leiter der Entwicklung

bei Scanvaegt. „Die Mehrkopfwaage kann die

Resonanzfrequenz in weniger als 30 Sekunden

optimieren und so eine ununterbrochen hohe

Kapazität gewährleisten“, fährt Skyum fort.

Speziell für nasse und haftende

Produkte entwickelt

Die Mehrkopfwaagen von Scanvaegt sind so

konzipiert, dass weiche, nasse und haftende

Produkte, wie z. B. Muscheln und gekochte

Die automatische Zufuhrregelung

ist standardmäßig in allen

ScanCombinator-Mehrkopfwaagen

integriert.

Selbstregelnde Mehrkopfwaage

Krabben, sowie schwierig zu verarbeitende

Produkte möglichst schnell und problemlos

in die Wiegeeinheit befördert werden können

– ohne dass es dabei zu einer Blockierung des

Zufuhrsystems kommt.

Robustes Design

Die ScanCombinator-Mehrkopfwaagen bieten

maximale Zuverlässigkeit und ein

robustes Design. Alle Teile sind aus Edelstahl,

für die Oberflächen des Zufuhrsystems

stehen verschiedene Auswahlmöglichkeiten

zur Verfügung. Der Trichter und die einzelnen

Behälterklappen werden durch Step-

Motoren angetrieben, wodurch schnelle

Betriebsabläufe, eine hohe Flexibilität und

ein geringer Wartungsaufwand gewährleistet

sind. Bei der Konstruktion der

ScanCombinator Mehrkopfwaagen wurde

besonderer Wert auf die Hygiene gelegt.

Schräge Flächen ermöglichen eine einfache

und uneingeschränkte Reinigung der

Maschinen. Zudem verfügen die Waagen

über eine intelligente Benutzeroberfläche mit

qualitativ hochwertigen Farbtouchscreens

für eine äußerst einfache Bedienung.

EigEnschaf tEn

• Extrem schnelle Selbstregelung – die Frequenz aller 10, 14 oder 18 Vibrationszufuhreinheiten

wird in weniger als 30 Sekunden optimiert

• Einfache Bedienung ohne spezielle Schulungen für die Mitarbeiter – ein Knopfdruck reicht aus

• Weitaus genauere Antriebsfrequenz im Gegensatz zu einer mechanischen Justierung

• Schwankungen in der Stromversorgung haben keinerlei Auswirkungen auf den Betrieb

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Erfolg mit IPS3000

Im Rahmen einer Unternehmensstrategie, die Qualitäts- und Effizienzsteigerungen zum Ziel hat, wurden von Kritsen,

einem bretonischen Fachbetrieb für geräucherten Lachs, gleich sechs IPS3000-Slicer gekauft.

Das neueste Projekt von Carnitech – ein Slicer

für frische Fische, der erst vor Kurzem von der

Entwicklungsabteilung freigegeben wurde –

hat Kritsen auf der SPE-Ausstellung in Brüssel

2005 sehr beeindruckt. Der erste IPS3000-

Slicer, der optische Technologie integriert,

hat sich inzwischen zu einem großen Erfolg

auf dem französischen Markt entwickelt.

Dieser Erfolg gründet sich u.a. auch auf die

enge Zusammenarbeit zwischen Carnitech

und ihrem französischen Vertriebspartner

Lassoudry SAS in Enry.

Mehr Gewinn

Bei der Herstellung von hochwertigen

Produkten wie dem Kritsen Red Label sind

die Einhaltung des Festgewichts und einer

bestimmten Anzahl von Stücken in jeder

Schale vorrangig. „Die IPS3000-Maschine

bietet viele Optionen zum Einstellen des

Gewichts und der Dicke jedes Stücks sowie

der Anzahl der Stücke in jeder Schale.

Das Schneideprofil wird für jedes Filet

so berechnet, dass die Spezifikationen

des Endprodukts präzise erfüllt werden.

Für Kritsen bedeutet dies, dass sie ihre

hochqualitativen Red Label-Partypacks mit

höherem Ertrag produzieren können”, sagt

Knud Nielsen, Sales Manager bei Carnitech.

Intelligentes Schneiden

Schneideparameter werden automatisch

optimiert. Die Schnittwinkel liegen zwischen

Die IPS3000-Maschine wurde in enger Zusammenarbeit mit

Marel entwickelt und bietet eine deutliche Leistungssteigerung

bei der Herstellung von Einzelhandelspackungen mit frisch

geschnittenem Räucherlachs.

Kritsen ist einer der führenden Hersteller von

Mehrwert-Lachsprodukten in Europa. Zu ihrem

umfangreichen Angebot gehören Räucherlachs und

Meeresdelikatessen. In den letzten Jahren haben

sie verstärkt in die Produktionssteigerung aller

Betriebseinheiten in der Bretagne investiert.

8° bis 30°. „Für den Schneidevorgang gibt

es noch nie da gewesene Steuerungsmöglichkeiten.

Sobald die geforderte

Ausgabe programmiert wurde, findet ein

gründlicher Berechnungsprozess statt.“ Knud

Nielsen erklärt ausführlich: „Die Intelligenz

des Systems erlaubt es, das Gewicht von

jedem Stück, die Anzahl und Lage der

Stücke in jeder Schale sowie die Breite und

Länge jedes Stücks festzulegen – letzteres

ist für Kritsen sehr wichtig. Die effiziente und

automatische Lösung spart Arbeitskräfte ein

und macht die manuelle Verarbeitung von

teuren Produkten überflüssig.“

Der perfekte Zeitpunkt

Laut Knud Nielsen hätte der Zeitpunkt

nicht besser gewählt werden können. Es

war die perfekte Lösung für ein Problem

und die Aussicht auf eine 10 bis 15%-ige

Ertragssteigerung ließ bei Kritsen keinen

Zweifel übrig, dass sie den Sprung wagen

sollten. Sie kauften gleich vier Slicer, die noch

nicht einmal auf dem Markt waren. „Als sie die

Maschinen das erste Mal in Brüssel sahen, war

keine einzige Softwareanwendung vollständig

entwickelt. Kritsen wusste also, dass sie sich

da auf etwas einließen. Aber sie haben es

nicht bereut und beide Unternehmen haben

von der Zusammenarbeit profitiert. Kritsen

erlaubte es uns, die Maschinen in ihren

Produktionsanlagen in Landivisiau zu testen.

Heute verfügen sie über zwei IPS3000-Linien

– jede mit drei integrierten Slicern“, so Knut

Nielsen.

Frankreich – der ideale Markt

Der IPS3000-Slicer von Carnitech ist ein so

großer Erfolg in Frankreich, weil die Hersteller

von Lachsprodukten für den französischen

Einzelhandel spezifische Anforderungen

deutlich kostengünstiger erfüllen können.

Bis zu 80 % der verkauften Slicer werden

in Frankreich eingesetzt. Carnitech ist seit

Jahren auf diesem Markt vertreten – und mit

der IPS3000-Maschine hat das Unternehmen

seine Position in diesem Teil der Welt ganz

klar gestärkt.

Der Hauptvorteil liegt in dem Kamerasystem, das eine

genaue Analyse der Form und Größe der Filets anfertigt.

Der Schneidewinkel wird automatisch geändert, um für

jedes Stück das richtige Gewicht zu erzielen.


Hoffnung auf die neuen

Lösungen

Effiziente Verarbeitung von

Tiefkühlprodukten bei Frina

Anfang der Neunzigerjahre wurde Frina – ein

Verarbeiter von tiefgekühltem Fisch in der

Nähe von Lissabon – von FrioPesca gekauft.

Zum Zeitpunkt der Übernahme wurden bei

Frina bereits Scanvaegt-Anlagen eingesetzt.

Als dann vor einigen Jahren neue Anlagen

für die Chargenbildung von tiefgekühltem

Fisch benötigt wurden, wurden Scanvaegt-

Lösungen als Erstes in Betracht gezogen und

seitdem ist der Betrieb ein treuer Kunde.

Carlos Leitão, Managing Director, erklärt das

so: „Die Anlagen sind äußerst zuverlässig und

bedienerfreundlich. Probleme gibt es ganz

selten, aber wir wissen aus Erfahrung, dass

das Support-Team von Scanvaegt schnell

reagiert, wenn sie gebraucht werden. Unser

Servicevertrag deckt alles ab – von Ersatzteilen

bis hin zu vorbeugenden Wartungsbesuchen

- und wir sind mit dieser Vereinbarung sehr

zufrieden.“ Trotz der neuesten Veränderungen

in Verbindung mit dem Kauf von Scanvaegt

durch Marel wird diese Vereinbarung

beibehalten, worüber Leitão sehr froh ist.

Ein langjähriger Scanvaegt-Kunde, Miradouro/FrioPesca aus Portugal, weiß, an wen er sich wenden muss, wenn in

seinen Produktionsanlagen innovative und zuverlässige Lösungen benötigt werden, sei es für die Fischverarbeitung auf

dem Schiff, Sortierung von tiefgekühltem Fisch oder die Verpackung von Gemüse. Jede neue Lösung, die in einem der

FrioPesca-Betriebe installiert wurde, hat zu riesigen Einsparungen und Produktionssteigerungen geführt.

Verpackung von Gemüse

bei FrioPesca

Die Verwendung von Mehrkopfwaagen von

Scanvaegt hat zu radikalen Änderungen bei

der Herstellung von tiefgekühltem Gemüse

bei FrioPesca geführt. Das Unternehmen

installierte die erste Mehrkopfwaage im Jahr

2004. Seitdem hat das Unternehmen, dessen

Fokus auf in Beuteln verpackte Produkte für

den Einzelhandel liegt, noch in eine zweite

Einheit investiert.

Auf der Suche nach einer Mehrkopfwaage, um

Gemüse wie dicke Bohnen, grüne Bohnen oder

Paprika in Beuteln von 400g, 1kg oder 2,5kg zu

verpacken, entschied sich das Unternehmen

für eine Lösung von Scanvaegt. Carlos Afonso

Leitão erklärt: „Die Mehrkopfwaage von

Scanvaegt bot eine höhere Geschwindigkeit

und Leistung als andere Maschinen führender

Hersteller, die wir uns auch angesehen haben.

Ein weiterer Grund dafür, dass unsere Wahl auf

die Mehrkopfwaage von Scanvaegt fiel, war die

einfache Integration mit anderen Maschinen in

unserer Anlage, z.B. von CFS.“

Riesige Einsparungen bei

geringeren Zugaben

Die erste Mehrkopfwaage aus 2004 erhöhte

die Beutelverpackungsleistung bei FrioPesca

von ca. 30% auf 65%. Im Mai 2006 gab das

Unternehmen die zweite ScanCombinator

5418 und Beutelverpackungslinie in Auftrag.

Dadurch wurden die Menge und die

Leistung enorm gesteigert und inzwischen

werden über 90 % in Einzelhandelsbeuteln

verpackt. Der tägliche Durchsatz mit

einer Schicht beträgt über 20 Tonnen.

„Wir haben die erste Mehrkopfwaage und

Beutelverpackungslinie installiert, um die

Gewichtsanforderungen zu erfüllen und

Zugaben zu verringern. Unsere Beutel

haben jetzt nur 0,8 bis 1 % Zugaben. Das

entspricht einer Einsparung von 95.000 Euro

für Übergewicht – das sind 2 % gespartes

Übergewicht“, erklärt Leitáo. „Darüber

hinaus sind unsere Kosten gesunken, weil die

Produktivität unserer Mitarbeiter gestiegen

ist. Wir schätzen die Amortisationszeit für

jede Mehrkopfwaagen-Linie auf ungefähr

zwei Jahre“, fügt er hinzu.

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Krabben für Japan

Die hohen Erwartungen an die neue Carnitech-Linie für Japan an Bord der Qaqqatsiaq haben sich erfüllt. Royal

Greenland kann jetzt mit der Hälfte der Schiffsbesatzung die gleiche Leistung erbringen.

Kapitän Torbjørn Joensen: „Mit der Aktualisierung können wir mit der

halben Besatzung die vorhandene Maximalleistung beibehalten.“

Rohe Krabben für den japanischen

Markt – eine echte Delikatesse,

die Royal Greenland in Zukunft

vermehrt verarbeiten möchte.

Royal Greenland möchte in Zukunft

vermehrt rohe, hochwertige Krabben für den

japanischen Markt, eine echte Delikatesse,

verarbeiten. Sie schätzen, dass eine

Aktualisierung ihrer vorhandenen Linie die

Produktion von Krabben für den japanischen

Markt im Lauf der Zeit um 40% steigern wird.

Ein arbeitsintensiver Ablauf

„Unsere neue halbautomatische Linie

verdoppelt die Produktivität jedes einzelnen

Mitarbeiters. Das heißt, dass wir praktisch

mit der halben Besatzung die gegebene

Maximalleistung erreichen können. Das ist

für uns deshalb so wichtig, weil die

Verarbeitung der Krabben für den japanischen

Markt so arbeitsintensiv ist. Bisher hatten

wir nie genügend Ressourcen an Bord, um

die mögliche Leistung zu erreichen und die

gewünschten Mengen zu produzieren. Aber

da jetzt ein Bediener bis zu drei Stationen

gleichzeitig beaufsichtigen kann, können wir

mit voller Leistung arbeiten“, sagt Torbjørn

Joensen, Kapitän des Schiffes.

Schnellerer Produktionsfluss

Eine Reihe von Optimierungsfaktoren haben

diese Verbesserungen möglich gemacht.

Erstens erlaubt das Trichterwaagensystem

Qaqqatsiaq ist einer von vielen Fabriktrawlern von Royal Greenland, die Carnitech in den

letzten Jahren ausgerüstet hat.

von Carnitech das kontinuierliche Abwiegen,

ohne auf den Bediener angewiesen zu sein.

Zweitens wurde ein Kartonaufrichter mit

automatischer Zufuhr zu den Wiegestationen

direkt vor der Linie aufgestellt, sodass es

nicht mehr erforderlich ist, entfernte Kartons

zu holen. Drittens spart das automatische

Verschließen und Etikettieren der Kartons

Zeit, die Krabbenkönnen viel schneller in den

Froster transportiert werden. „Gemeinsam

führen diese Optimierungsfaktoren zu einem

besseren, schnelleren Fluss und machen

das Abwiegen benutzerfreundlicher“, sagt

Produktionsmanager Claes Hjælmeland.

Präzisere Sortierung

Auch andere Produktionsbereiche wurden

optimiert. Eine direktere Zufuhr verteilt die

Krabben gleichmäßiger auf den Siebvorrichtungen

und ermöglicht dadurch eine

präzisere Sortierung. Diese Anforderung

wurde von Royal Greenland ausdrücklich

gestellt. Eine höhere Qualität ist hier

wichtiger als eine höhere Leistung.

Doppelt so gute Trennung

des Beifangs

An Bord der Qaqqatsiaq wurde die Trennung

des Beifangs einfacher und effizienter. Die

neue benutzerfreundliche Einheit ist doppelt

so groß und bietet die doppelte Leistung.

Eine halbautomatische Kippvorrichtung

wird, erleichtert die Anpassung des Winkels

des Förderbandes.

„Im Großen und Ganzen sind wir mit

unserer neuen und einfach zu reinigenden

Trennvorrichtung sehr zufrieden. Das

liegt an ihrer Benutzerfreundlichkeit und

am Stabilisierungsmechanismus, der eine

Schieflage ausgleicht. Wir gehen davon

aus, dass das System über eine längere

Betriebsdauer verfügt, da das Kunststoffzahnrad

durch eine Gummiwalze ersetzt

wurde“, sagt Hjælmeland.

Höhere Effizienz

Qaqqatsiaq ist der erste Fabriktrawler, der

für den Verpackungsbereich in das neue

größere Carnitech-Magazin für seewärtige

Kartonaufrichter investiert hat. Mit Raum

für ca. 600 Plano-Bögen und verbesserter

Zufuhr zum Kartonaufrichter konnte die

Betriebszeit deutlich verlängert werden

und es gibt weniger Störungen. Royal

Greenland konnte die Produktionseffizienz

mit dem neuen Magazin in Kombination

mit der automatischen Etikettieranwendung

beträchtlich steigern.

„Ein weiterer Bestandteil unseres Verpackungsbereichs,

der die Effizienz und Leistung

erhöht, ist die zusätzliche Umreifungslinie.

Sie bietet Reservekapazitäten in Spitzenzeiten

oder falls eine andere Linie ausfällt.

Letztendlich bedeutet das eine Steigerung

der Gesamtkapazität, da die Gefahr eines

vollständigen Produktionsaus-falls jetzt

vernachlässigbar klein ist“, sagt Hjælmeland.


Doppelte Funktionalität für

Wolfsbarsch und Seebrasse

Sortieren und Verpacken von ganzen

Fischen sowie Filetier-Linien für

frische und schockgefrostete Stücke –

mit 100%-iger Rückverfolgbarkeit

Wolfsbarsch und Seebrasse im Gan-

zen oder filetiert, frisch oder tiefgekühlt

verarbeitet und verpackt – für

den täglichen Bedarf

Wolfsbarsch und Seebrasse sind für den Verzehr

hervorragend geeignet, aber ihre Zubereitung

wird von vielen als zu zeitaufwändig

empfunden. Außerdem war es Restaurants,

Partyservices und Supermärkten bis vor

Kurzem nahezu unmöglich, diese Arten nach

der Größe sortiert und abgepackt zu finden.

Das ändert sich jetzt. Marel hat eine neue

Verarbeitungslinie für Zucht-Wolfsbarsche

und Seebrassen entwickelt, die eine doppelte

Funktionalität umfasst: Sortieren und Verpacken

von ganzen Fischen sowie eine

Filetier-Linien für frische und schockgefrostete

Stücke.

Verarbeitung von ganzen Fischen

Wenn das Rohmaterial in der Anlage ankommt,

wird es mit dem Datum und

Marel-Hochgeschwindigkeitssortierer für die

intelligente Chargenbildung von Wolfsbarsch und

Seebrasse – bis zu 150 Stück/Min.

dem Fangort gekennzeichnet. Es wird

auf einer M2200-Waage gewogen und im

MPS-Produktionssoftwaresystem von Marel

automatisch registriert. Jedem Fischbehälter

wird eine Kennnummer zugewiesen, die

Informationen wie Art, Datum, Fangort

usw. enthält. Ein gedrucktes Etikett

wird automatisch an der Box angebracht

und gescannt, bevor der Fisch zu einer

Hochgeschwindigkeits-Sortiereinheit transportiert

wird.

Der Sortiert bildet aus dem Produkt

Chargen gemäß vordefinierten Parametern

für die Verpackung in Boxen. Das

System kann programmiert werden um,

vordefinierte Größen für den Transport zur

Filetiermaschinen auszusortieren. In Verbindung

mit der intelligenten Chargenbildung

kann der Sortierer außerdem

Übergewicht der Pakete auf ein Minimum

reduzieren. Anschließend wird an den

Paketen ein endgültiges Etikett angebracht,

um die 100%-ige Rückverfolgbarkeit sicherzustellen.

Marel-Abwiegesystem vor der Filetierung – im

gesamten Prozess ein wichtiges Verbindungsglied

bei der Ertragsüberwachung.

Filetierung

Der Fisch wird erst nach der Größe sortiert

und gewogen, bevor er einem Fischentschupper

zugeführt und erneut gewogen

wird. Dann wird der Kopf entfernt und der

Fisch wird zur automatischen Filetierung

transportiert. Von der MPS-Software werden

alle Ertragspunkte des Filets gemessen und

registriert. Zur Überwachung und Kontrolle

kann in Echtzeit auf diese Daten zugriffen

werden.

Nach der Filetierung wird der Fisch

vollständig getrimmt und zu einem

Dantech-Schockfroster befördert. Ab dem

Zeitpunkt, zu dem das Rohmaterial die

Verarbeitungslinie betritt, bis es tiefgekühlt

ist, vergehen nur ein paar Minuten. Nach

der Tiefkühlung werden die Filets in einem

Hochgeschwindigkeitssortierer einzeln

sortiert, verpackt und mit Etiketten versehen,

auf denen alle erforderlichen Informationen

aufgeführt sind.

Packsortierer für Wolfsbarsch und Seebrasse mit

Kontrollwaage und Etikettendrucker.

Wolfsbarsch- und Seebrassen-Zuchtanlagen

in der Türkei

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Schonende, automatisierte Vera

Verarbeitet bis zu 120 Fische pro Minute

Mit einer Verarbeitungsleistung von 120 Fischen pro Minute bieten

die ausgezeichnete Lachsverarbeitungs- und ScanBatcher 4700-

Lösungen praktisch unbegrenzte Verarbeitungsmöglichkeiten für

Verarbeiter von ganzen Lachsen. Die Verarbeitungslinie kann

mehrere Aufgaben gleichzeitig durchführen. Dabei gibt es 4 bis 5

verschiedene Güteklassen und 6 bis 8 Größen pro Güteklasse.

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„Seitdem dieses Konzept 2006 eingeführt wurde,

haben wir ein außergewöhnliches Interesse daran

festgestellt und sind der Meinung, dass wir eine

wirklich hervorragende Lösung entwickelt haben,

die den Erwartungen unserer Kunden gerecht

wird“, so Chris Bjerregaard, Business Manager,

Fischverarbeitungslösungen, Scanvaegt International.

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eitung ganzer Fische

1. Manuelle Zufuhr und Qualitätskontrolle.

2. Alle Förderbänder sind offen konzipiert und einfach zu reinigen. Sie wurden aus den besten

Materialien hergestellt – aus Edelstahl 304 und 316 für die Standardgeräte und Intralox-Bändern

wenn möglich.

3. Doppelbahnige Zufuhr zu den Ausnehmmaschinen.

4. Automatische Zufuhrvorrichtung für BAADER 142-Ausnehmemaschinen.

5. BAADER 142-Ausnehmemaschinen.

6. Qualitätsprüfung nach dem Ausnehmen.

7. Die manuelle Ausnehmlinie mit einem Scanvaegt-Verteiler führt den Qualitätsfisch, der von

den automatischen Maschinen nicht verarbeitet wurde, in das System zurück. Der ScanBatcher

4700 stellt sicher, dass zurückgestufte Produkte verfolgt werden können. So ist eine vollständige

Übersicht des Flusses in verschiedenen Maschinen und manuellen Funktionen verfügbar.

8. Qualitätsprüfung nach dem Ausnehmen.

9. Der ScanBatcher 4700 kann mit unterschiedlichen Behältertypen ausgestattet sein, um

verschiedenen Anforderungen gerecht zu werden.

11. Automatische Nebeneinanderstellung von Kopf bis Schwanz mit dem TurnBin 180.

12. Das Kontrollwiegesystem von Scanvaegt erfasst das tatsächliche Netto- und Bruttogewicht der

verpackten Produkte. Diese sind in dynamischer, Start-/Stopp- und manueller Version lieferbar.

Informationen, die vom Sortierer und von der ScanCheck-Kontrollwaage bereitgestellt werden,

können an den Etikettendrucker geschickt werden.

13. Automatische Etikettierung der Verpackungen.

14. Eisspender.

15. Automatische Umreifung.

16. Robotergesteuerte Palettierung der Boxen.

Wir stellen außerdem Scanner, Drucker, Strichcodelesegeräte und allgemeine Softwarelösungen

für ganze Anlagen bereit. Unsere modernen Verarbeitungsanlagen verfügen über angepasste

Lösungen, die sowohl hocheffizient als auch außergewöhnlich benutzerfreundlich sind. Diese

benutzerdefinierten Installationen berücksichtigen spezifische Kundenanforderungen an

Überwachungs- und routinemäßige Produktionsprozesse.

hau p t V o r t E i l E

• Schonende Produktverarbeitung

• Hochgradige Automatisierung

• Bewährte, zuverlässige Technologie

• Leichter Zugang für die Reinigung

• Geringere Kosten für: Reinigungs- und Wartungsarbeiten

durch Bediener

• Optimierte Abläufe

• 100% Rückverfolgbarkeit

• Schnelle, präzise Sortierung

• Standardisierte Module

• Höhere Flexibilität

• Skalierbare Kapazität

• Integrierte Auftragsverwaltung

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Sortierung von gepökelten

getrockneten Kabeljau

Die Sortierung und Chargenbildung von Fisch

ist ein Standardverfahren. Aber wenn der

Gewichtsverlust in einer Charge ausgeglichen

werden muss, der auftritt wenn während des

Transports von Norwegen zu den Kunden in

Südeuropa Wasser verdampft, dann ist das

eine andere Geschichte.

Der Inhaber Erling Bjørge erklärt: „Wir

exportieren unsere Produkte hauptsächlich

nach Spanien und Italien. Es war nicht einfach

Geräte zu finden, die sicherstellen können,

dass unsere Chargen nicht mit Untergewicht

am Zielort ankommen. Wir wollten nämlich

nicht mit großen Zugaben arbeiten.“

Aufgrund der rauen Wetterbedingungen

Der norwegische Fischverarbeiter Andreas Bjørge AS hat ein Problem: Sie benötigten

Verarbeitungsgeräte, die den unterschiedlichen Wassergehalt in ihrem gepökelten

getrockneten Kabeljau ausgleichen können.

und dem Salzgehalt der Luft stellten die

Techniker der Anlage auch einige spezifische

Anforderungen an die Maschinen.

Optische Spektroskopie und

hochpräzise Chargenbildung

Der hochpräzise ScanBatcher 4700 löst

in Kombination mit der einzigartigen

Q-Monitor-Technologie das Problem.

Der auf Infrarotspektroskopie beruhende

Q-Monitor kann basierend auf Reflexion

und Transflexion in Fischfilets Merkmale

wie z.B. Farbe, Fettgewebe, Wasser- und

Pigmentgehalt erkennen. Die Ergebnisse

dieser Analyse werden an den ScanBatcher

übertragen, der den unterschiedlichen

Mit dem Q-Monitor, basierend auf Infrarotspektroskopie ist ein Ausgleich des Wassergehalts möglich.

Wassergehalt

ausgleicht.

jeder einzelnen Charge

„Wir sind mit der Lösung bisher sehr

zufrieden. Nach einer Anlaufperiode sind wir

jetzt für den Sommer, unsere Hauptsaison,

bereit. Wir erwarten Ertragsverbesserungen

sowie geringere Zugaben“, bemerkt Erling

Bjørge abschließend.


Service beruht auf

Partnerschaft

In der neusten Umfrage zu dem

Thema was für die nahrungsmittelverarbeitenden

Betriebe am wichtigsten

ist, lauteten die zwei häufigsten

Antworten Produktzuverlässigkeit

und Kundendienst. Aus diesem

Grund konzentrieren wir uns bei

Marel Food Systems besonders auf

die Bereitstellung globaler Services.

Nahrungsmittelverarbeiter auf der ganzen

Welt stehen aufgrund veränderten

Verbraucherverhaltens, starken Wettbewerb

und Themen wie Rückverfolgbarkeit

und Gesundheitsrisiken vor zahlreichen

Herausforderungen. Daher steigt der globale

Bedarf an Service- und Supportleistungen.

Reduzierung der Ausfallzeiten

auf ein Minimum

Über 75% aller ungeplanten Störungen in

nahrungsmittelverarbeitenden Betrieben

lassen sich direkt auf menschliche Fehler

zurückführen, die in mangelnder Vertrautheit

mit den Maschinen, falscher Bedienung,

schlechter Wartung und Nachlässigkeit

begründet sind. „Unser Hauptziel besteht

darin, unserer Kunden mit Services zu

Wir bei AEW Delford, Carnitech, Marel und

Scanvaegt streben danach, unseren Kunden

erstklassigen Service zu bieten.

unterstützen, um die Ausfallzeiten auf ein

Minimum zu reduzieren und für optimale

Verfügbarkeit und Spitzenleistung bei all

unseren Lösungen zu sorgen“, so Henrik

Ladefoged, Service Director bei Scanvaegt

International.

Herausragende Serviceorganisation

Dank unserer mehr als 300 geschulten

und zertifizierten Servicetechniker,

in über 30 Ländern und auf sechs

Kontinenten, verfügen wir über einzigartige

Erfahrungen mit unterschiedlichen Produktionsumgebungen

und -prozessen. Außerdem

haben wir das praktische Knowhow,

um mit den Anforderungen und

Herausforderungen unserer Kunden richtig

umzugehen.

Modulare Servicestruktur

Wir bieten unsere Serviceprodukte in einer

modularen Struktur an, die Ihnen bei der

Zusammenstellung eines Kundendienst- und

Supportpakets, das Ihren Anforderungen

entspricht, maximale Flexibilität garantiert.

Alle Servicetechniker und Innendienstmitarbeiter

verfügen über klar definierte

Vorgehensweisen, welche die Bemühungen

auf ein Ziel konzentrieren. Dies ist es die

Problemlösung zu beschleunigen und

sicherzustellen, dass sich unser Management

seiner Verantwortung, Ihre Erwartungen zu

erfüllen, stets bewusst ist.

Aus diesem Grund können wir uns als Ihr

professioneller Partner anbieten und Sie

dabei unterstützen, wettbewerbsfähig,

rentabel und führend zu bleiben.

23


Hocheffiziente Trennung des Beifangs

Einfache und effiziente Trennung von kleinen Fischen an Bord der Krabbentrawler im Nordatlantik

Die neue Generation der Carnitech-Trennvorrichtung für den Beifang wurde

in mehrfacher Hinsicht verbessert. Da sie doppelt so breit wie herkömmliche

Trennvorrichtungen ist, bietet sie eine beträchtliche Leistungssteigerung und

die Maschine wurde so konzipiert, dass ein flexiblerer Betrieb möglich ist.

Bei der Entwicklung der Maschine wurde schwerpunktmäßig auf eine einfache

Wartung und Reinigung sowie höhere Benutzerfreundlichkeit geachtet.

Die offene Konstruktion der Maschinen erlaubt schnellen Zugang zu allen

wichtigen Bereichen, sodass hohe Hygieneanforderungen eingehalten werden

können.

Eine halbautomatische Kippvorrichtung verkürzt den Zeitaufwand für das

Anpassen des Förderbandwinkels und trägt in hohem Maße zur verbesserten

Benutzerfreundlichkeit sowie der hohen Genauigkeit des Trennprozesses bei.

Da das Kunststoffzahnrad durch eine Gummiwalze ersetzt wurde, verfügt die

Einheit über eine längere Betriebsdauer. Infolgedessen können Kunden von

weniger Abnutzungserscheinungen ausgehen.

AEW Delford Systems

Pinetrees Road,

Norwich NR7 9BB UK

Tel: +44 (0) 1603 700755

Fax: +44 (0) 1603 700844

www.aewdelford.com

Redaktion

Dorthe Mohn Christensen

Ásgerður Jóhannsdóttir

Jesper Hjortshøj

Tina M. Søndergaard

Fotos

AEW Delford, Carnitech, Marel and Scanvaegt

Design und grafische Produktion

Datagraf A/S

Carnitech A/S

Juelstrupparken 14

DK-9530 Støvring

Denmark

Tel: +45 99 86 40 00

Fax: +45 99 86 40 01

www.carnitech.com

Marel hf.

Austurhraun 9 IS-210

Gardabaer Iceland

Tel: +354-563 8000

Fax: +354-563 8001

www.marel.com

Scanvaegt International A/S

P.O. Pedersens Vej 18

DK-8200 Aarhus N

Denmark

Tel: +45 89 30 44 44

Fax: +45 86 78 58 10

www.scanvaegt.com

Marel Food Systems is a global

leader in its field, employing over

2000 people in 22 countries.

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