317. Auktion Moderne kunst - VAN HAM Kunstauktionen

vanham

317. Auktion Moderne kunst - VAN HAM Kunstauktionen

317. Auktion

Moderne kunst

29. November 2012


unsere Herbstauktionen 2012

Historischer schmuck, Juwelen & uhren 15. November 2012

vorbesichtigung: 9. – 13. November 2012

Alte kunst 16. November 2012

vorbesichtigung: 9. – 13. November 2012

europäisches kunstgewerbe 17. November 2012

vorbesichtigung: 9. – 13. November 2012

Apotheken- und Pharmaziewesen 17. November 2012

vorbesichtigung: 9. – 13. November 2012

Moderne kunst 28.+ 29. November 2012

vorbesichtigung: 22. – 26. November 2012

Zeitgenössische kunst 28.+ 29. November 2012

vorbesichtigung: 22. – 26. November 20122

Photographie 07. Dezember 2012

vorbesichtigung: 1. – 5. Dezember 2012

Vorschau auf unsere Frühjahrsauktionen 2013

dekorative kunst 30. + 31. Januar 2013

Alte kunst 16.– 18. mai 2013

Historischer schmuck, Juwelen & uhren 16.– 18. mai 2013

europäisches kunstgewerbe 16.– 18. mai 2013

Moderne kunst 5. + 6. Juni 2013

Zeitgenössische kunst 5. + 6. Juni 2013

Photographie 14. Juni 2013

einlieferungen von Sammlungen, Nachlässen und einzelstücken

sind bis zwei monate vor den Auktionen möglich.

Unsere experten informieren Sie gerne über die aktuelle marktsituation

und geben Ihnen kostenlose einschätzungen für Ihre Kunstwerke.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf, Ihre e-mail bzw. Ihre Post.


Moderne Kunst

317. Auktion

29. november 2012


Vorbesichtigung

PreView:

22. november bis

26. november 2012

2


Gemälde

AquArelle

ZeichnunGen

skulpturen

GrAphiken

multiples

pAintinGs

WAtercolours

drAWinGs

sculptures

prints

multiples

3


So finden Sie uns

Adresse | address:

Schönhauser Straße 10–16

50968 Köln (Cologne), Germany

Telefon +49 221 925862-0

Telefax +49 221 925862-4

E-Mail: info@van-ham.com

Internet: www.van-ham.com

Eine detaillierte Wegbeschreibung

finden Sie auf unserer Homepage

unter „Anfahrtsplan“.

Please see our homepage under

„How to find us“ for detailed directions.

Großzügige Parkmöglichkeiten auf

dem Grundstück.

Parking spaces available on our

premises.

4

AACHEN

AB-Kreuz

Köln-Nord

AB-Kreuz

Köln-West

Barbarossaplatz

DÜSSELDORF

Hansaring

Christophstraße Gereonstraße

Magnusstraße

Victoriastraße

Neumarkt

Hahnenstraße

Neue Weyerstraße

Sachsenring

BONN

Tunisstraße

Nord-Süd-Fahrt

Ulrichgasse

Karolingerring

AB-Kreuz

Köln-Süd

Cäcilienstraße

AB-Kreuz

Köln-Gremberg

Theodor-Heuss-Ring

Theodor-Heuss-Ring

DOM/

HBF

Perlengraben

Chlodwigplatz

Bonner Straße

Konrad-Adenauer-Ufer

DORTMUND

DÜSSELDORF

Holzmarkt

Ubierring

Koblenzer

AB-Kreuz

Köln-Ost

Hohenzollernbrücke

Deutzer Brücke

Severinsbrücke

Aggripinaufer

Schönhauser Straße

OLPE

AB-Kreuz

Köln-Heumar

FRANKFURT

Alteburger Straße

Südbrücke

Gustav-Heinemann-Ufer

Flughafen

Köln-Bonn

KÖLN DEUTZ

LINIE 16

Siegburger Straße


Katalogbearbeitung Unser Service Termine

Robert van den Valentyn

Tel. 0221 925862-19

r.valentyn@van-ham.com

Hellei Salehi

Tel. 0221 925862-22

h.salehi@van-ham.com

Hilke Hendriksen

Tel. 0221 925862-35

h.hendriksen@van-ham.com

Martina Dellmann

Tel. 0221 925862-50

m.dellmann@van-ham.com

Elisabeth Bonse

Tel. 0221 925862-62

e.bonse@van-ham.com

Nils Emmerichs

Tel. 0221 925862-39

n.emmerichs@van-ham.com

Barbara Töpper

Digitale Photographie: Sas˘a Fuis

Digitale Bildbearbeitung:

Dr. Andreas Pohlmann

Fotos der Experten:

Bettina Fürst-Fastré

Satz:

MWK Zimmermann & Hähnel GmbH,

Köln

Druck:

VD Vereinte Druckwerke GmbH,

Dortmund

Auktionatoren

Markus Eisenbeis, öffentl. best. und

vereidigter Kunstversteigerer

Robert van den Valentyn

Kunstversteigerer

Katalogbestellungen

Nicole Burkhard

Tel. 0221 925862-13

n.burkhard@van-ham.com

Schriftliche/telefonische Gebote

Anja Bongartz

Tel. 0221 925862-17

a.bongartz@van-ham.com

Koordination Versand

Anja Bongartz

Tel. 0221 925862-17

a.bongartz@van-ham.com

Warenausgabe

Henryk Kowoll

Tel. 0221 925862-23

h.kowoll@van-ham.com

Buchhaltung

Guido Neuheisel

Tel. 0221 925862-58

g.neuheisel@van-ham.com

Sekretariat

Nicole Burkhard

Tel. 0221 925862-13

n.burkhard@van-ham.com

Rechnungen

Marie Schnermann

Tel. 0221 925862-16

m.schnermann@van-ham.com

Vorbesichtigung

Preview

22. bis 26. November 2012

Donnerstag - Freitag 10 bis 18 Uhr

Samstag 10 bis 16 Uhr

Sonntag 11 bis 16 Uhr

Montag 10 bis 18 Uhr

Auktion

Sale

Mittwoch, 28. November

Nr. 500 – 925 ab 10.00 Uhr

Moderne und Zeitgenössische Kunst

Schätzpreise bis € 2.000

Donnerstag, 29. November

Nr. 1 – 171 ab 11.00 Uhr

Moderne Kunst

Nr. 200 – 475 ab 14.30 Uhr

Highlights einer Sammlung

Zeitgenössische Kunst

Live-Auktion

Die Auktion wird live im Internet

auf www.van-ham.com übertragen.

Es können live keine Gebote über das

Internet abgegeben werden.

Geschäftszeiten nach der Auktion

Business hours after the sale

Montag bis Freitag 10 bis 17 Uhr

Samstag 10 bis 13 Uhr

5


Käufe

Katalogversand

Wir schicken Ihnen gerne unseren aktuellen

Katalog zu, den Sie übers Internet

(www.van-ham.com) oder telefonisch

unter 0221 925862-13 bestellen und

per Kreditkarte oder per Lastschrift (nur

Deutschland) bezahlen können. Auf

gleichem Wege können Sie auch ein

Katalogabonnement bestellen.

Vorbesichtigung

Während unserer Vorbesichtigung sind

sämtliche zum Aufruf kommenden

Gegenstände in unseren Räumen zu besichtigen.

Für Fragen stehen Ihnen unsere

Experten zur Verfügung.

Schriftliche/telefonische Gebote

Bitte beachten Sie, dass Gebote schriftlich,

per Fax oder über unseren Online-Katalog

spätestens 24 Stunden vor Auktion bei

uns eintreffen müssen, da wir sonst deren

Ausführung nicht zusichern können. Die

angegebenen Höchstgebote werden nur

so weit in Anspruch genommen, bis die

Mindestpreise erreicht oder durch einen

Saalbieter bzw. andere schriftliche Aufträge

überboten sind. Bei Schätzpreisen

ab € 250 haben Sie auch die Möglichkeit,

telefonisch mitzusteigern.

Ausruf und Steigerung

Die im Katalog aufgeführten Objekte

werden ca. 20% unterhalb des Schätzpreises,

damit i.d.R. unterhalb des Limits,

ausgerufen. Gesteigert wird in max.

10%-Schritten, wobei sich der Auktionator

Abweichungen vorbehält.

Aufgeld

Auf den Zuschlag wird ein Aufgeld von

25% auf die ersten € 100.000 und auf

die darüber hinausgehenden Beträge von

22% inkl. MwSt. (ohne Ausweis) berechnet.

Bei Objekten, die im Anhang des

gedruckten Kataloges als regelbesteuert

vermerkt sind, wird auf den Zuschlag

ein Aufgeld von 21% auf die ersten

€ 100.000 und auf die darüber hinausgehenden

Beträge von 18 % berechnet.

Auf die Summe von Zuschlag und Aufgeld

wird hierbei die gesetzliche Umsatzsteuer

von z.Zt. 7 % (Gemälde, Zeichnungen,

Skulpturen, Graphiken, etc.) bzw. 19%

(Kunstgewerbe, Möbel, Schmuck/Uhren,

Teppiche, Siebdrucke, Offsets, Photographien

etc.) erhoben. Für Personen, die

vorsteuerabzugsberechtigt sind, besteht

generell die Möglichkeit des MwSt.-

Ausweises. Wir bitten um schriftliche

Mitteilung vor Rechnungsstellung.

6

Folgerechtsumlage

VAN HAM ist gemäß § 26 UrhG zur Zahlung

einer gesetz lichen Folgerechts gebühr

auf den Verkaufserlös aller Originalwerke

der bildenden Kunst und der Photographie

verpflichtet, deren Urheber noch

nicht 70 Jahre vor dem Ende des Kalenderjahres

des Verkaufs verstorben sind.

Der Käufer ist an dieser Gebühr mit 1,5 %

auf den Zuschlag beteiligt.

Zahlung

Käufe müssen in bar, mit Scheck oder mit

EC-Karte während der Auktion bzw. bis

spätestens zwei Wochen nach Rechnungsstellung

bezahlt werden. Während

oder unmittelbar nach Auktion ausgestellte

Rechnungen unterliegen der Nachprüfung

und können berichtigt werden.

Bei Überweisungen oder Zahlungen in

anderer Währung gehen Kursverlust und

Bankspesen zu Lasten des Käufers. Bei

Zahlungsverzug können auf den Rechnungsbetrag

Zinsen in Höhe von 1% pro

angebrochenen Monat berechnet werden.

Abholung

Bezahlte Objekte können während der

Auktion abgeholt werden. Bei späterer

Abholung bitten wir um kurze Nachricht,

um Wartezeiten zu vermeiden. Objekte,

die nicht spätestens drei Wochen nach

Rechnungslegung abgeholt wurden,

können auf Kosten des Käufers eingelagert

werden.

Export

Von der Mehrwertsteuer befreit sind

Ausfuhrlieferungen in Drittländer (d.h.

außerhalb der EU) und – bei Angabe der

MwSt.-ldentifikations-Nr. – auch an Unternehmen

in anderen EU-Mitgliedstaaten.

Nehmen Auktionsteilnehmer ersteigerte

Gegenstände selber in Drittländer mit,

wird ihnen die MwSt. erstattet, sobald

dem Versteigerer der Ausfuhr- und Abnehmernachweis

vorliegen. Bei Ausfuhr

aus der EU sind das Europäische Kulturgüterschutzabkommen

von 1993 und

die Unesco-Konvention von 1970 zu

beachten.

Versand/Zoll

Nach Erhalt einer schriftlichen Versandanweisung

wird der Versand bestmöglich

durchgeführt und auf Wunsch versichert.

Bei einem Versand in ein Nicht-EU-Land ist

bei einem Gesamtwarenwert ab € 1.000 die

Vorlage von Ausfuhrgenehmigungen beim

Zoll zwingend erforderlich. Für die Erstellung

dieser Papiere berechnen wir € 25.

Auktionsergebnisse

Auktionsergebnisse werden in Echtzeit

in den Onlinekatalog übertragen. Diese

bedürfen der Nachprüfung und sind ohne

Gewähr. Auf Wunsch schicken wir Ihnen

Ergebnis- und Restantenlisten zu. Ab dem

ersten Werktag nach Auktion können Sie

bei uns die Ergebnisse erhalten und unter

www.van-ham.com einsehen (Telefon:

0221 925862-0).

Nachverkauf

In der Woche nach der Auktion können

die unverkauften Objekte bei uns besichtigt

und zum Schätzpreis plus Aufgeld

erworben werden.

Ein Euro entspricht 1,30 US $ bei den

Schätzpreisen.

Am Ende des Kataloges finden Sie:

Geschäftsbedingungen

Einlieferungsverzeichnis

Liste der regelbesteuerten Objekte

Stand: 1.10.2012


Purchases

Catalogue mailing

We will be happy to send you our latest

catalogue which you may order by

telephone +49 221 925862-0 or via our

home page (www.van-ham.com) and

pay by credit card. You may also order a

catalogue subscription.

Preview

All items to be auctioned may be inspected

at our premises during our preview.

Our experts will be available for any questions

you might have.

Commission/telephone bids

Please note that written or faxed bids

or bids via our on line catalogue must

be received at least 24 hours before the

auction commences. Otherwise we will

not be able to warrant consideration. The

stated maximum bid will only be exploited

until the reserve has been achieved or a

bidder at the auction resp. other written

quotations are outbid. On lots with estimates

exceeding € 250 you are also able

to bid by telephone.

Offer for sale and auctioning

The objects listed in the catalogue will

be offered for sale approx imately 20 %

below the estimated price i.e. usually

below the reserve. Auctioning will progress

in max. 10 %-steps; the auctioneer

reserves the right to deviations.

Buyers premium

For objects sold under the margin scheme

a buyers pre mium of 25 % on the first

€ 100,000 and 22 % on all monies in excess

thereof including VAT will be added

on the bid award. Lots which are listed

in the appendix to be sold with VAT are

calculated in line with standard taxation,

i.e. statutory turnover tax is levied on the

bid price plus 21% pre mium on the first

€ 100,000 and 18 % on all monies in

excess thereof. VAT currently amounts to

19 % (Objet d’arts, furniture, jewellery,

carpets, silkscreens, offsets, photographs,

etc.) i.e. 7% (paint ings, drawings, prints,

sculptures, etc.). Deal ers who are entitled

to prior-tax deduction generally have the

option of regular taxation. We kindly

request these dealers to inform us before

invoicing.

Stand: 1.10.2012

Artist’s Resale Right

In accordance with § 26 of the German

Copyright Law / UrhG VAN HAM is legally

obligated to pay droit de suite (artist’s

resale right) on all original works of art

as well as original photographic works,

whose authors have not been deceased at

least 70 years before the end of the legal

year of purchase. The buyer is currently

required to contribute 1,5 % of the hammer

price for this purpose.

Payment

Purchases must be paid in cash, by

cheque or EC card during the auction

resp. two weeks after invoicing at the latest.

Invoices made during or immediately

after the auction are subject to review and

may be corrected.

In case of remittance or payment in other

currencies, exchange losses and bank

expenses go to the account of the purchaser.

In case of payment delay, interest

to the amount of 1% per started month

may be added to the invoice total.

Pick-up

Paid objects may be picked up during

the auction. In case of pick-up at a later

date, we kindly request notification in

order to avoid waiting times. Objects not

picked up three weeks after invoicing at

the latest may be stored at the purchas er’s

expenses.

Export

Exports to third (i.e. non-EU) countries

will be exempt from VAT, and so will be

exports made by companies from other

EU member states if they state their VAT

identifica tion number. Persons who have

bought an item at auction and export it

as personal luggage to any third country

will be refunded the VAT as soon as the

form certifying the exportation and the

exporter’s identity has been returned

to the auctioneer. Our staff will be glad

to advise you on the export formalities.

Export to countries outside the Euro pean

Community is subject to the restrictions of

the European Agreement for the Protection

of Cultural Heritage from 1993 and

the Unesco conventions from 1970.

Shipment/Export licence

Upon receipt of a written shipment notification,

shipment will be made to the best

conditions possible and will be in sured

upon request. For shipment to a NON-

EU-country in case of invoices of more

than € 1,000 export documents have to

be presented at costumes which we will

prepare for your for a fee of € 25.

Auction results

Auction results are transferred in real time

to the online cata logue. No responsibility

is taken for the correctness of the

results. List of results and unsold items

will be mailed upon request. Starting the

first workday after the auction, you may

enquire about the results and find them

at www.van-ham.com (telephone:

+49 221 925862-0).

After sale

Starting the first day after the auction, the

unsold objects may be inspected at our

premises and may be purchased at the

estimate plus premium.

One Euro is equivalent to 1,30 US $

concerning the estimates.

You will find at the end of the

catalogue:

Conditions of sale

List of Consignors

List of Objects sold with VAT

7


Erläuterungen zum Katalog Explanations to the Catalogue

Maßangaben

Maßangaben gelten in folgender Reihenfolge: Höhe, Breite,

Tiefe; sie werden in cm angegeben; Maße für graphische Blätter

beziehen sich auf die Darstellungs größe, bzw. bei Radierungen

und Kupferstichen auf die Plattengröße, sofern nicht anders

angegeben ist. Maßangaben in Klammern „( )“ beziehen sich auf

die Blattgröße.

Skulpturen

Künstlerangaben und Datierungen bei Skulpturen beziehen sich

auf die geistige Urheberschaft des Modells, die Ausführungen

können auch posthum entstanden sein. Größen an gaben in cm

werden ohne Sockel angegeben.

Allgemeine Angaben

Die Beschreibung der Kunstwerke wurde mit größter Sorgfalt

vorgenommen. Wesentliche Mängel sind im Katalog erwähnt.

Der Zustand der Objekte wird immer in der Schätzung berücksichtigt.

Zustand

Da die Katalogtexte i.d.R. keine Angaben über den Zustand von

Medium, Träger und Rahmen enthalten, erteilen wir Ihnen gerne

weitere Informationen auf Anfrage. Für Rahmen kann keine

Haftung übernommen werden.

Name ohne Zusatz Unserer Meinung nach zweifelsfrei ein Werk

des angegebenen Künstlers.

zugeschrieben Unserer Meinung nach wahrscheinlich in Gänze

oder in Teilen ein Werk des angegebenen Künstlers.

Werkstatt/Schule Unserer Meinung nach aus der Werkstatt des

angegebenen Künstlers, vermutlich unter seiner Aufsicht.

Umkreis Unserer Meinung nach ein zeitgenössisches Werk, das

den Einfluss des angegebenen Künstlers zeigt.

Nach Unserer Meinung nach eine Kopie eines Werkes des angegebenen

Künstlers.

Titel in „…“ Unserer Meinung nach ist das Werk von der Hand

des Künstlers betitelt.

signiert/datiert Unserer Meinung nach ist das Werk von der

Hand des Künstlers signiert und/oder datiert.

bezeichnet Unserer Meinung nach ist das Werk von anderer

Hand signiert/ datiert.

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Measurements

Measurements are valid as follows: height, width, depth; they

are given in cm; measures of graphical works refer to the actual

size of the representations; respectively the plate size for etchings

and engravings as far as not mentioned otherwise.

Measurements in brackets „( )“ refer to the paper size.

Sculptures

Indication of the artist and date refer to intellectual authorship

of the model; the work may also have been executed after the

artist‘s death. Size is stated in centimeters excluding base.

General references

The description of the works of art has been given greatest care.

The main deficiencies are mentioned in the catalogue. The condition

of the objects is always being considered in the estimated

price.

Condition

Since the catalogue text normally contains no particulars about

the condition of medium,substrate and frame, we will be happy

to provide you further information upon request. No liability can

be accepted for frames.

Name without addition In our opinion undoubtedly a work of

the stated artist.

zugeschrieben (attributed) In our opinion probably wholly or

partly a work of the stated artist.

Werkstatt/Schule (workshop/school) In our opinion from the

workshop of the stated artist, presumably under his supervision.

Umkreis (circle)

In our opinion a contemporary work showing the influence of

the stated artist.

Nach (after) In our opinion a copy of a work of the stated artist.

Title in “…” In our opinion the work was personally titled by the

artist.

signiert/datiert In our opinion the work was personally signed

and/or dated by the artist.

bezeichnet In our opinion the work was signed/dated by someone

else later.

Stand: 1.4.2012


Einlieferung Consignment

Schätzungen

Wir geben Ihnen gerne kostenlose und unverbindliche mündliche

Schätzungen für Ihre Objekte, die Sie während unserer Geschäftszeiten

präsentieren.

Sollten Sie nicht die Möglichkeit haben, persönlich zu kommen,

geben wir gerne eine Schätzung an Hand von Photos, die Sie

uns bitte mit zusätzlichen Informationen über Größe, Signaturen,

Zustand etc. per Post oder Email zuschicken.

Bei größeren Sammlungen kommen unsere Experten auch gerne

auf Wunsch zu Ihnen nach Hause.

Provision

Unsere Provision beträgt 15% vom Zuschlagpreis, bzw. 25% bei

Zuschlägen bis € 2.000. Sollte ein Objekt unverkauft bleiben,

entstehen für Sie keine Bearbeitungs- bzw. Versicherungskosten.

Folgerechtsumlage

Der Einlieferer ist gemäß § 26 UrhG zur Zahlung einer gesetzlichen

Folgerechtsgebühr auf den Verkaufserlös aller Originalwerke

der bildenden Kunst und der Photographie verpflichtet,

deren Urheber noch nicht 70 Jahre vor dem Ende des Kalenderjahres

des Verkaufs verstorben sind.

Der Einlieferer wird für diese Gebühr pauschal mit 1% vom

Hammerpreis, ggf. zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer, belastet

und ist damit von der eigenen Verpflichtung zur Zahlung des

Folgerechts befreit.

Abbildungen

Die Kosten für Farbabbildungen sind gestaffelt nach Größe (von

€ 50 bis 600 brutto).

Transport

Gerne organisieren wir Ihnen günstige Transporte auf Anfrage.

Versicherung

Die uns anvertrauten Gegenstände sind auf unsere Kosten

versichert.

Restaurierung

Wir vermitteln Ihnen fachgerechte Restaurierungen, die bei Verkäufen

empfehlenswert erscheinen.

Abrechnung

Fünf bis sechs Wochen nach Auktion erhalten Sie Ihre Abrechnung

zusammen mit einem Verrechnungsscheck, vorbehaltlich

des Zahlungseingangs vom Käufer. Für andere Zahlungsmethoden

bitten wir um kurze Nachricht.

Markus Eisenbeis

pers. haft. Gesellschafter,

öffentl. best. u. vereidigter Kunstversteigerer

Stand: 1.4.2012

Estimates

We will gladly give you free and non-committal verbal estimations

for your objects, which you may bring onto our premises

during our business hours.

Should you be unable to come personally, we will gladly mail you

an estimate based upon photographs which you kindly will send

to us by post or email along with additional information on size,

signatures, condition, etc.

For larger collections, our experts will also visit you at home, if

you wish.

Commission

Our commission is 15% of the hammer price resp. 25% in case

of a hammer price up to € 2,000. Should an object not be sold,

you will not incur any handling resp. insurance cost.

Artist’s Resale Right (Droit de Suite)

In accordance with § 26 of the German Copyright Law/UrhG the

consigner is legally obligated to pay droit de suite (artists’ resale

rights) on all original works of art as well as original photographic

works, whose authors are not dead or did not decease 70

years before the end of the legal year of purchase. The consignor

is currently required to contribute 1% of the hammer price plus

statutory VAT, if applicable, for this purpose and is therefore

released from all personal obligations to pay the droit de suite.

Illustrations

The illustration costs for colour are graduated depending upon

size (from € 50 and 600 pre-tax).

Transport

We will gladly take over pick-up including packaging of your

items to be brought to our premises. Please enquire about our

favourable conditions also for a collect transport. In case of visits

to your house, we will gladly transport your items to be brought

to our premises to the extent possible free of charge.

Insurance

The items entrusted to us will be insured at our expenses.

Restoration

We will procure favourably-priced restoration services for you,

which appear recommendable for sales.

Accounting

Five to six weeks after the auction you will receive your

settlement statement together with a collection-only check subject

to receipt of payment from the buyer.

Please inform us of any other desired payment modes.

Markus Eisenbeis

General Partner, Managing Director

public sworn auctioneer

9


Moderne Kunst

11:00 uhr

Moderne und Zeitgenössische Kunst

Unsere Experten (v.l.n.r.):

Hilke Hendriksen

Robert van den Valentyn

Hellei Salehi

Martina Dellmann


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

2

12

1

Ackermann, Max

1887 Berlin - 1973 Bad Liebenzell

1 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Ohne Titel. 1948. Pastell auf Bütten. 36 x 22cm. Signiert

und datiert unten rechts: Ackermann 48. Modellrahmen.

Das Pastell hat die Werk-Nr. 1190.

2 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Ohne Titel. 1959. Pastell auf blauem Maschinenbütten.

24,5 x 31,5cm. Signiert und datiert unten rechts: Ackermann 59.

Modellrahmen.


3 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Farbturm II. 1960. Pastell auf Hahnemühle

(Wasserzeichen). 33,3 x 31,5cm. Signiert

und datiert unten rechts: Ackermann 60.

Modellrahmen.

Zu diesem Pastell liegt eine Bestätigung

des Max-Ackermann-Archivs, Stuttgart,

vom 16. Oktober 2002 vor. Es hat die

Werk-Nr. ACK3321.

Provenienz:

Galerie Döbele, Stuttgart

Ausstellungen:

Galerie Baukunst, Köln 1997,

Kat. Farbabb. S. 30

4 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Ohne Titel. 1972. Pastell auf grünlichem

Velin. 32,5 x 25cm. Signiert und datiert

unten rechts: Ackermann 72.

Modellrahmen.

Weitere Arbeiten von Max Ackermann

finden Sie im Sonderkatalog

„Highlights einer Sammlung“.

3

4

13


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

5

6

14

Adrion, Lucien

1889 Straßburg - 1953 Paris

5 | $ 4.550 - 7.150 / € 3.500 - 5.500

Scène de plage. Öl auf Leinwand.

91 x 73,5cm. Signiert unten rechts:

Adrion. Rahmen.

Bachem, Bele

1916 Düsseldorf - 2005 München

6 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Dichterin mit Katze, oder: Porträt Nina

Adler. 1958. Kasein auf Holz. 43 x 110cm.

Signiert und nummeriert unterhalb der

Beine: Bela Bachem 1958. Rahmen.

Wvz. Gärtner, Nr. 307

Ausstellungen:

Haus der Kunst, München 1959,

Kat.-Nr. 408 (Aufkleber)


7

Barlach, Ernst

1870 Wedel - 1938 Rostock

7 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Kussgruppe III. Um 1921. Gips, partiell gelbgrau laviert.

17 x 12 x 7,5cm. Eines von drei bekannten Exemplaren.

Signiert an der Seitenwange der Bank links: E. Barlach.

Rückseitig bezeichnet (geritzt): I.

Literatur:

Laur, Elisabeth: Ernst Barlach, Das plastische Werk,

Band II, Güstrow 2006, Nr. 325

Die vorliegende Plastik ist, bis auf die Tatsache der geschlossenen

Rückseite, mit einem weiteren Exemplar, das sich in der Ernst

Barlach Stiftung befindet, formidentisch. Wir danken der Ernst

Barlach Stiftung, Güstrow für die freundliche wissenschaftliche

Unterstützung und Bestätigung der Authentizität.

15


Bauer, Rudolf

1889 Lindenwald - 1953 Deal/New Jersey

8 | $ 39.000 - 65.000 / € 30.000 - 50.000

Green Point. 1926/1927. Mischtechnik (Aquarell, Tempera,

Tusche) auf Papier. 43,6 x 32cm. Signiert unten links: ‘Bauer

Baut’. Bezeichnet verso an der unteren Blattkante ‘BAUER FN

109’. Modellrahmen.

Provenienz:

Baroness Hilla Rebay, Connecticut

Solomon R. Guggenheim Collection, New York

Leonard Hutton Galleries, New York (Aufkleber)

Privatsammlung, Frankreich

Ausstellungen:

Gibbes Memorial Art Gallery, Charleston/South Carolina,

1936/1938

Solomon R. Guggenheim Collection of Non-Objective Paintings,

New York 1939

Literatur:

Art of Tomorrow, Solomon R. Guggenheim Collection of

Non-Objective Paintings, New York 1939, Kat.-Nr. 109, S. 96

Der Verleger und Schriftsteller Herwald Walden schätzte Rudolf

Bauer als „Maler der absoluten Form und Farbe“. Der Einfluss

Kandinskys, den Bauer bewunderte, ist in seinem Werk spürbar.

Die beiden Maler lernten sich jedoch erst 1930 über Hilla von

Rebay kennen. Die ersten und legendären Ausstellungen der

Solomon R. Guggenheim Foundation in New York unter dem

Titel „Art of Tomorrow“ waren vom großen Schwung und

Optimismus des Sammlers und seiner Beraterin und

Gründungsdirektorin der Sammlung, Hilla von Rebay getragen.

Im Einleitungstext schreibt sie euphorisch: „Eine große Epoche

16

der Kunst wurde durch das Genie begonnen, das die Kraft hat,

frühere Leistungen zu verbessern und die Prophezeiungskraft,

große Ideale zu schaffen”. Ihr Enthusiasmus bezog sich auf eine

Kunst, die sich aus den Strömungen des frühen zwanzigsten

Jahrhunderts aus der Abstraktion heraus in die komplett

ungegenständliche Malerei, für die sie den Begriff des Non-

Objective Painting prägte, entwickelt hatte. Gezeigt wurden,

neben Arbeiten von Kandinsky, Moholy-Nagy, Vordemberge-Gildenwart

und Hilla von Rebay selbst, vor allem eine

überwältigende Anzahl von Werken Rudolf Bauers. Über ihn

schreibt sie: „In der Sammlung vertreten ist auch die Entwicklung

eines Genies, des größten aller Maler, dem spirituell am

weitesten entfalteten Künstler, dessen Einfluss in die Zukunft

führt. Rudolf Bauer, dessen jede «Non-objective» Arbeit ein

vollendetes Meisterwerk ist, daß keine Fläche, keine Form, keine

Spitze geändert oder fortgenommen werden könnte ohne

die perfekte Organisation seines Werkes anzugreifen.

Darüber hinaus künden seine Leistungen als herausragender

Maler, Schriftsteller, Philosoph und Musiker in Perfektion vom

neuen Ideal der Spiritualität. Durch seine selbstlose Unterstützung

anderer «Non objective» Künstler sucht er das notwendige

Gegengewicht zu den vielen materialistischen Malern zu

schaffen. Seine neusten Arbeiten sind von mysteriösem,

kraftvollem Leben erfüllt, das vorher von niemandem in der

Malerei erreicht wurde» (Ausst.-Kat., Hilla von Rebay, Art of

Tomorrow, New York, 1939, S. 4 und 8). Dem Lebenswerk

Hilla von Rebays und der Strahlkraft der Ausstellung «Art of

Tomorrow» hat die Deutsche Guggenheim in Zusammenarbeit

mit der Villa Stuck, München, und dem Schlossmuseum Murnau

2006 eine eigene umfassende Ausstellung gewidmet.


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17


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

18

9

Baum, Paul

1859 Meißen - 1932 San Gimignano

9 | $ 3.640 - 4.420 / € 2.800 - 3.400

Vorfrühlingslandschaft am Lago d´Averno bei Neapel. 1899.

Kreide, Bleistift und Aquarell auf Maschinenbütten. 38 x 48,7cm.

Signiert und datiert unten rechts: P. Baum 1899 sowie rückseitig

mit Farbangaben versehen. Rahmen.

Provenienz:

Sammlung Arnold Bantzer

Privatsammlung, Norddeutschland

Literatur:

Städtische Kunstsammlung zu Kassel (Hrsg.): Paul Baum, Heft 6,

Kassel 1959, Nr. 163

Hitzeroth, Wolfram: Paul Baum (1859-1932). Ein Leben als

Landschaftsmaler, Marburg 1988, S. 571, Nr. Ky 14 v.


10

Berg, Werner

1904 Elberfeld - 1981 St. Veit- Rutarhof

10 | $ 19.500 - 26.000 / € 15.000 - 20.000

„Wegbiegung mit Bäumen“. 1943. Öl auf Leinwand.

Monogrammiert unten links: w.b. sowie rückseitig auf der

Leinwand betitelt und datiert: Wegbiegung m. Bäumen 43

und auf Keilrahmen bezeichnet: Werner Berg. Rahmen.

19


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

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Berke, Hubert

1908 Buer - 1979 Köln

11 | $ 3.900 - 6.500 / € 3.000 - 5.000

„November“. 1959. Öl auf Leinwand.

100 x 70,5cm. Signiert unten links: Berke.

Verso bezeichnet, betitelt und nochmals

signiert: 13 (eingekreist) November, Berke.

Auf dem Keilrahmen von fremder Hand

bezeichnet: 1959 Fleures d›automne.

Modellrahmen.

Bernuth, Fritz

1904 Elbersfeld - 1979 Berchtesgaden

12 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Affengruppe. Bronze, grün-grau

patiniert. Auf Marmorsockel.

15 x 51,5 x 6,5cm. Monogrammiert

auf der Plinthe: FB (ligiert). Sowie

Gießerstempel KRAAS BILDGUSS.

Literatur:

Vgl. Von der Heydt-Museum (Hrsg.):

Fritz Bernuth, Verzeichnis der Skulpturen

1919-1973, Wuppertal 1974


Birkle, Albert

1900 Berlin - 1986 Ostermünchen

13 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Schächer. 1919. Kohlezeichnung auf Velin.

47,5 x 39,4cm. Signiert und datiert unten rechts:

A. Birkle 19. Daneben bezeichnet: 4.21. Rahmen.

Wvz. Kraker, Nr. 636

Bissier, Julius Heinrich

1893 Freiburg - 1965 Ascona/Hagenau

14 | $ 10.400 - 13.000 / € 8.000 - 10.000

24.XI.60. 1960. Eitempera auf Leinwand.

Ca. 15,5 x 21,5cm. Datiert und signiert links

Mitte: 24.XI.60, Julius Bissier. Modellrahmen.

Provenienz:

Kunsthaus Schaller, Stuttgart (Aufkleber)

Ausstellungen:

VI Bienal de São Paulo, Teil 1, 1961, Kat.-Nr. 61, S. 43

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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

22

15

Blum, Ludwig

1891 Lösch - 1974 Jerusalem

15 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Migdal am See Genezareth. 1949(?). Öl auf Malkarton.

27 x 35cm. Signiert sowie unleserlich bezeichnet und datiert

unten rechts: LBlum Migdal 49(?). Rahmen.


16

Bosshard, Rodolphe Théophile

1889 Morges /Schweiz - 1960 Chardonne

16 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Nu indoux. Öl auf Leinwand. 46,5 x 38,5cm. Monogrammiert

unten links: R Th B. Rahmen.

Provenienz:

Galerie Paul Vallotton S.A., Lausanne (Aufkleber)

Galerie Picpus, Montreux (Aufkleber und Stempel)

17

17 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Weiblicher Akt. 1951. Aquarell und Tusche auf P. M. FABRIANO

(Wasserzeichen). 44,8 x 34cm. Monogrammiert und datiert

unten links: R. TH. B 51. Verso insgesamt 3 unleserliche Stempel.

Rahmen.

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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

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19

24

Braque, Georges

1881 Argenteuil - 1963 Paris

18 | $ 3.900 - 5.200 / € 3.000 - 4.000

Aus: „L‘ordre des oiseaux“. 1962.

Farbaquatinta auf Richard de Bas

1326 (Wasserzeichen). 34,2 x 48,8cm

(41,8 x 53,3cm). Ex. 17/130. Nummeriert.

Au Vent d‘Arles, Paris (Hrsg.).

Blatt leicht gebräunt. Minimale

Knickspuren. Vereinzelt kleine

Stockflecken.

Wvz. Vallier, Nr. 182. Mit dem

Wasserzeichen des Herausgebers.

19 | $ 3.900 - 5.200 / € 3.000 - 4.000

Aus: „L‘ordre des oiseaux“. 1962.

Farbaquatinta auf Richard de Bas

1326 (Wasserzeichen). 32,5 x 47,9cm

(42,5 x 53,2cm). Ex. 44/130. Nummeriert.

Au Vent d‘Arles, Paris (Hrsg.).

Blatt leicht gebräunt und leicht gewellt.

Minimale Knickspuren.

Wvz. Vallier, Nr. 182. Mit dem

Wasserzeichen des Herausgebers.


Bresslern-Roth, Norbertine von

Graz 1891 - 1978

20 | $ 23.400 - 31.200

€ 18.000 - 24.000

Sterbende Antilope. Öl auf Rupfen.

98,5 x 67cm. Signiert unten rechts:

B.ROTH. Rahmen.

Die Grazer Künstlerin Norbertine von

Bresslern-Roth zählt zu den bedeutendsten

Tiermalerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie

studiert von 1901 bis 1911 an der Grazer

Landeskunstschule und verbringt die

Sommermonate 1907 und 1909 in Dachau

an der Tiermalschule von Hans von Hayek.

Sie führt Ihr Studium von 1911 bis 1916

an der Wiener Kunstakademie unter

Ferdinand Schmutzer fort. Nach zahlreichen

Reisen in den 1920er Jahren, unter

anderem nach Afrika, widmet sie sich in

ihrem künstlerischen Schaffen fast ausschließlich

der Tierdarstellung, die sie in

Ölmalerei und Linolschnitten umsetzt.

Bresslern-Roth legt in ihre Tierdarstellungen

eine besondere Dynamik, die die

Eigenart jedes Tieres in seiner natürlichen

Umgebung widerspiegelt. Es entstehen

Tier szenen, die gleichzeitig dramatisch wie

verinnerlicht wirken.

Buffet, Bernard

1928 Paris - 1999 Tourtour/Südfrankreich

- Nach

21 | $ 3.900 - 6.500 / € 3.000 - 5.000

New York Skyline (with UN-building).

1958. Photomechanische Reproduktion

auf Velin auf Holz. 44 x 92 x 2cm. Im

Druck signiert.

Papier unfrisch, gebräunt sowie Stockflecken.

Oberflächenabrieb (ca. 0,5 x 1,5cm)

mit Papierverlust an der unteren linken

Ecke. Partielle kleine Oberflächenabriebe

im oberen Papierbereich.

Wasserflecken(?) (zwischen 0,5 x 1cm

und 0,7 x 14cm) im oberen Papierbereich.

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Burchartz, Max

1887 Elberfeld - 1961 Essen

22 | $ 26.000 - 39.000 / € 20.000 - 30.000

Kleine Tänzerin. 1920. Öl auf Leinwand. Doubliert.

96 x 61,5cm. Monogrammiert und datiert unten rechts:

MB 1920.

Provenienz:

Privatsammlung, Essen

Literatur:

Breuer, Gerda (Hrsg.): Max Burchartz, 1887-1961

- Künstler, Typograph, Pädagoge, Berlin 2010, Farbabb. S. 43

(hier 93 x 60cm)

Max Burchartz lernte nach seiner Soldatenzeit im Ersten

Weltkrieg in Hannover Kurt Schwitters und El Lissitzky kennen.

Kurz darauf trat er der „Hannoverschen Sezession“ bei und

fertigte seine nachexpressionistischen, neusachlichen Bilder an.

Bei den in der Zeit zwischen 1920 und 1921 gefertigten Porträts

tritt die einzelne Person in den Vordergrund. So auch in dem Bild

„Kleine Tänzerin“, bei welchem die ikonologischen Versatzstücke

und Zitate wie bei einem Altmeistergemälde narrativ wirken und

der Entschlüsselung bedürfen. 1922 schloss er sich der Gruppe

„de Stijl“ an und konzentrierte sich fortan an auf Gebrauchsgrafik

und Fotografie. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitet er als

Direktor die Folkwangschule Essen.


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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

23

Burmann, Fritz

1892 Wiedenbrück - 1945 Berlin

23 | $ 18.200 - 23.400 / € 14.000 - 18.000

Haus in der Nehrung. Öl auf Leinwand. 44 x 58cm.

Provenienz:

Dr. Laurens Burmann (rückseitig Aufkleber)

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24

Castro, Sergio de

1922 Buenos Aires/Argentinien

24 | $ 3.900 - 5.200 / € 3.000 - 4.000

„Nature morte aux fruits“. 1963. Öl auf Leinwand.

54 x 65cm. Signiert und datiert unten rechts: CASTRO 63.

Bezeichnet, nochmals signiert sowie betitelt verso: 63.11,

CASTRO, nature morte aux fruits. Modellrahmen.

Ausstellungen:

Hamburger Kunstverein, 1965, Kat.-Nr. 44, Abb. 21

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30

Chagall, Marc

1887 Witebsk - 1985 St. Paul de Vence

25 | $ 71.500 - 84.500 / € 55.000 - 65.000

Le prophéte Elie. 1965. Farbige Monotypie auf Japan.

32 x 25,2cm (56,7 x 38,1cm). Signiert.

Blatt in der unteren rechten Ecke leicht berieben. Leichte

Knickspuren. Vereinzelt kleinste Stockflecken. Verso an

der rechten und linken Blattkante montiert.

Provenienz:

Privatsammlung, Paris

Literatur:

Cramer, Gérald (Hrsg.): Marc Chagall - Monotypes 1961-1965,

Band I, Genf 1966, Wvz. Nr. 127, Farbabb.

The Museum of Modern Art (Hrsg.): Marc Chagall – Prints, Monotypes,

Illustrated Books, New York 1979, S. 5

Zwischen 1961 und 1975 fertigte Marc Chagall in enger Zusammenarbeit

mit dem Drucker Jacques Frélaut, Paris, 308 Monotypien

an. 1961 schlug Gérald Cramer Marc Chagall diese Art der

Drucktechnik vor – eine Methode, die seit Degas und Gauguin

nur selten von Künstlern angewendet wurde. Die meisten der

großen Künstler, die im 20. Jahrhundert Monotypien anfertigten,

verwendeten ausschließlich schwarze Tinte, obwohl diese Technik

durchaus auch die Verwendung von Farben zulässt. Es ist ein

ideales Medium für Künstler, die sehr schnell und direkt, ohne

die Möglichkeit der Verbesserung bzw. Übermalung, arbeiten

können. Schnelligkeit ist ein wichtiger Aspekt in der Umsetzung

einer Monotypie, da das verwendete Öl, das vom Künstler direkt

auf eine Kupferplatte aufgetragen wird, feucht genug sein muss,

um im Anschluss an den Malprozess direkt vom Drucker komplett

auf das Papier übertragen zu werden. Die Leuchtkraft der

Farbe, die durch den Druckprozess lasierend wirkt, macht den

Hauptcharakter einer Farbmonotypie aus, die Marc Chagall meisterlich

beherrschte und mit dem Drucker Jacques Frélaut kongenial

umsetzte. Da eine Monotypie nur einmalig gedruckt werden

kann, erhält sie einen Unikatcharakter.


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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

26

Chagall, Marc

1887 Witebsk - 1985 St. Paul de Vence

26 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

David et Absalon. 1956. Farblithographie auf Velin.

35 x 26,5cm. Ex. 15/75. Signiert und datiert. Édition Verve,

Paris (Hrsg.). Rahmen.

Farben leicht verblasst, insbesondere die Rot- und Orangetöne.

Verso in allen vier Ecken montiert. Ansonsten in sehr gutem

Zustand.

Wvz. Mourlot, Nr. 133

32

27

27 | $ 4.940 - 5.460 / € 3.800 - 4.200

Moses. 1960. Farblithographie auf Arches (Wasserzeichen).

66,8 x 50cm (75,6 x 53,8cm). Ex. 22/50. Signiert und

nummeriert. - Blatt minimal sowie unter dem Passepartout

leicht gebräunt. Farben leicht verblasst. Zwei Kratzspuren

(6,6 und 2cm) im rechten unteren Druckbereich. Minimale

Knickspur in der rechten oberen Ecke.

Wvz. Mourlot, Nr. 229


28 | $ 2.600 - 2.860 / € 2.000 - 2.200

Lithographe. Konvolut von vier Büchern. Jeweils:

ca. 32,5 x 25,5cm. Farblithographien auf Schutzumschlag mit

Schutzfolie. André Sauret, Monte Carlo (Hrsg.).

Band I. 1960. Französische Ausgabe mit 9 Farblithographien und

2 Lithographien. Buch in sehr gutem Zustand. Schutzumschlag

an den Kanten leicht bestoßen. Partieller Verlust der Schutzfolie

im unteren Bereich (ca. 33 x 9cm).

Band II. 1963. Französische Ausgabe mit 6 Farblithographien

und 5 Lithographien. Kartonschuber. Buch an der rechten unteren

Ecke hinten sowie Schutzumschlag an den Ecken bestoßen.

Kleiner Verlust der Schutzfolie an der unteren Kante.

Band III. 1969. Französische Ausgabe mit 1 Farblithographie.

Buch, Schutzumschlag und Schutzfolie in sehr gutem Zustand.

Kartonschuber zeigt Gebrauchsspuren. Partiell gebräunt.

Band IV. 1974. Deutsche Ausgabe mit 1 Farblithographie.

Kartonschuber. Buch, Schutzumschlag und Schutzfolie in sehr

gutem Zustand. Kartonschuber zeigt Gebrauchsspuren. Partiell

gebräunt.

Lithographien: Bd. I) Wvz. Mourlot, Nr. 281-292.

Bd. II) Mourlot, Nr. 391-402. Bd. III) Mourlot, Nr. 577-578. Bd. IV)

Mourlot Nr. 729-730

29 | $ 3.640 - 4.160 / € 2.800 - 3.200

L’Aube. Farboffsetlithographie nach einer Zeichnung auf

Richard de Bas (Wasserzeichen). 41 x 26,5cm (50 x 39,5cm).

Ex. 273/300. Signiert, bezeichnet und nummeriert.

Blatt gleichmäßig gebräunt. Leichte Knickspuren. Kleine Einrisse

in den Randbereichen (bis ca. 0,4cm). Fachmännisch restaurierte

Papierverluste an den unteren Ecken.

Mit Wasserzeichen: „Ceci une reproduction Marc Chagall“

oben links im Blatt, sowie einer handschriftlichen Widmung des

Künstlers „Pour Madame Elda Bonnaffé Marc Chagall“ oben

rechts.

aus: 28

29

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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

30

Chaissac, Gaston

1910 Avallon - 1964 Vix

30 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Composition avec deux visages. 1940. Tuschfeder und Farbstifte

auf Maschinenbütten. 23,5 x 15,3cm. Signiert unten rechts:

CHAISSAC. Rahmen.

Ausstellungen:

Galerie Nathan, Zürich 1971/72, Nr. 59

Galerie Nathan, Zürich 1981, Kat.-Nr. 68, Abb. o.S.

Galerie Heike Curtze, Düsseldorf 1982, Kat.-Nr. 26 mit Abb.

34

31

Dalí, Salvador

1904 - 1989 Figueras/Spanien

31 | $ 9.750 - 11.050 / € 7.500 - 8.500

Étude de mobilier. Ca. 1934. Zwei Tuschzeichnungen auf

Buchseite. 31,2 x 24cm. Bezeichnet unterhalb der Darstellung

rechts: S. Dali. Nochmals bezeichnet unten Mitte: Dali

(zu einem späteren Zeitpunkt hinzugefügt). Rahmen.

Die Zeichnungen befinden sich auf der Rückseite des

Inhaltsverzeichnisses von „MINOTAURE - Revue artistique

et litéraire“.

Es liegt eine Expertise von Nicolas R., Robert P. und Olivier M.

Descharnes, Paris, vom 3. Juni 2010 vor.


32 | $ 3.900 - 4.550 / € 3.000 - 3.500

Der alte Mann und das Meer. 1974. Suite von sechs

Kaltnadelradierungen auf ARCHES FRANCE (Wasserzeichen).

Blätter jeweils: 39,5 x 31,5cm (56 x 38cm). Ex. e.a. Bezeichnet.

manus presse, Stuttgart (Hrsg.). In originaler Mappe

(56 x 38,5 x 0,5cm).

Blätter jeweils im unteren Bereich minimal gewellt.

Wvz. Nr. 741: Blatt gebräunt. Mappe mit minimalen

Gebrauchsspuren.

Dazu das gleichnamige Buch mit der Erzählung von Ernest

Hemingway und beiliegenden sechs Granolithographien auf

farbigem Fond. Blätter 33 x 34cm. Ex. e.a. Mit leinenbezogenem

Deckel und kartoniertem Schuber (44 x34,5 x 3cm).

Blätter in sehr gutem Zustand. Deckel mit leichten und Schuber

mit minimalen Gebrauchsspuren.

Wvz. Michler/Löpsinger, Nrn 736-741

Davringhausen, Heinrich Maria

1894 Aachen - 1970 Cagnes-sur-Mer

33 | $ 3.900 - 6.500 / € 3.000 - 5.000

Ohne Titel. 1932. Gouache auf Velin. Teilweise auf Karton

aufgezogen (66 x 47,5cm). 65 x 50,3cm. Monogrammiert

unten links: H. M. D. Rahmen.

Wvz. Eimert, Nr. 208

aus: 32

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35


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

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Delaunay, Robert

Paris 1885 - 1941

34 | $ 9.750 - 11.050 / € 7.500 - 8.500

Ohne Titel (Rythme coloré, Komposition Nr. 11,

Nr. 11-1937). 1937. Aquarell und Bleistift auf Velin.

34,4 x 23,8cm. Bezeichnet und datiert unten rechts:

No. 11, R. DELAUNAY. P.E.X. 1937. Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung, Schweiz

Privatsammlung, Süddeutschland

Möglicherweise hat Robert Delaunay dieses Aquarell im

Zusammenhang mit den Entwürfen für den Eisenbahnpavillon

der Pariser Weltausstellung 1937 angefertigt. Vgl. hierzu

Ausst.-Kat. Kunsthalle Hamburg 1999, Kat.-Nr. 63.

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Derain, André

1880 Chatou - 1954 Garches (Seine-et-Oise)

35 | $ 26.000 - 39.000 / € 20.000 - 30.000

Paysage aux Environs de Bandol. 1929. Öl auf Leinwand.

Doubliert. 33 x 41,5cm. Signiert unten rechts: a derain.

Modellrahmen.

Provenienz:

Paul Guillaume, Paris

Knoedler & Co, New York

Storran Gallery, London

Lord Radcliffe, London

Marlborough Fine Art, Ltd.

Privatsammlung, Japan

Ausstellungen:

Knoedler, New York 1930, Nr. 24

Cincinnati Art Museum, 1930

Storran Gallery, London 1936, No. 5

Roland, Browse and Delbanco, London 1935

Storran Gallery, London 1938, Nr. 14

Wildenstein, London 1957, Kat.-Nr. 52, S. 20

Marlborough Fine Art, London 1961

Literatur:

Kellermann, Michel: André Derain - Catalogue raisonné de

l’ouvre peint, Band 2, Paris 1996, Wvz.-Nr. 572, Abb.

André Derain zählt zu einem der wichtigsten Vertreter der Pariser

Avantgarde des beginnenden 20. Jahrhunderts. Mit Henri Matisse

und Maurice de Vlaminck gehört Derain der Gruppe der Fauvisten

an, die einen Konterpunkt zu der Malerei der Impressionisten setzen

wollten. Die Arbeiten in der fauvistischen Phase sind geprägt von

der Verwendung von Farben, die bis zu einem Grad gesteigert

werden, wie sie in der Natur nicht vorkommen. Nach seiner fauvistischen

Phase wendet sich Derain einer deutlich reduzierteren

Farbpalette und einer strengeren Formensprache zu, die auch in

der vorliegenden Arbeit Anwendung finden.

Derains gesamtes künstlerisches Schaffen ist geprägt von einer

Vielschichtigkeit an Stilen und Sujets. Er setzt sich mit unterschiedlichen

Positionen der europäischen Malerei auseinander und entscheidet

sich je nach Thema, Motiv und Ausdrucksgehalt für einen

Malstil. Seinen künstlerischen Grundsatz erklärt er wie folgt:

„Ich fühle mich keinem Prinzip verpflichtet – außer dem der

Freiheit -, aber meine Vorstellung von Freiheit ist, dass sie der Tradition

verbunden sein muss. Ich will nicht irgendwelche Theorien

darlegen darüber, was in der Kunst zu tun sei. Ich male einfach so

gut ich nur kann“. (Zitiert aus: Sutton, Dennis: André Derain, Köln

1960, S. 5)


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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

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Derain, André

1880 Chatou - 1954 Garches (Seine-et-

Oise)

36 | $ 3.900 - 4.550 / € 3.000 - 3.500

Danseuse. Bleistiftzeichnung auf CANSON

& MONTGOLFIER FRANCE INGRES

(Wasserzeichen). 61,5 x 47cm. Signiert

unten rechts: a Derain. Rahmen.

Dressler, August Wilhelm

1886 Bergesgrün - 1970 Berlin

37 | $ 2.860 - 3.900 / € 2.200 - 3.000

„Landschaft bei Nauenhof“. 1933. Öl auf

Leinwand. 50 x 65cm. Monogrammiert

und datiert unten rechts: WD 33 sowie

rückseitig betitelt, bezeichnet:

Aug. Wilh. Dreßler «Landschaft bei

Nauenhof» und mit roter Nummer 84 und

Maßangaben 65 x 50 versehen. Rahmen.

Provenienz:

Aus dem Nachlass des Künstlers


Ebersteins, Harijs

1906 Libau - 1964 Caracas

38 | $ 6.500 - 9.100 / € 5.000 - 7.000

Liegender Frauenakt. Öl auf Leinwand.

70 x 101cm. Signiert unten links: H

Ebersteins. Rahmen.

Enseling, Joseph

1886 Coesfeld - 1957 Düsseldorf

39 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Bildnis Professor Max Peiffer-Watenphul.

1926 (Entwurf). Bronze, hellbraun

patiniert. Auf Marmorsockel.

32,5 x 20 x 23cm. Signiert und

datiert verso: Enseling 26.

Literatur:

Ausst.-Kat. mit Werkverzeichnis,

Stadtmuseum Düsseldorf (Hrsg.):

Joseph Enseling 1886-1957 -

Skulpturen, Nr. 22, Abb. 52

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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

40

40

Ernst, Max

1891 Brühl - 1976 Paris

40 | $ 20.800 - 23.400 / € 16.000 - 18.000

Microbe. Nach 1953. Öl und Tempera auf leichtem Papier.

Vom Künstler auf Orig.-Buchseite der Sept Microbes montiert.

(18,7 x 12,5cm). 7,8 x 6,8cm. Signiert rechts unterhalb der

Darstellung auf Unterlagenpapier: max ernst sowie verso mit

Widmung: pour Jonny Waldberg und mit Gelegenheitszeichnung

versehen. Zusätzlich nochmal signiert: max. Modellrahmen.

Nicht bei Spies/Metken.

Die Echtheit wurde von Patrick Waldberg am

23. Oktober 1978 auf 2 s/w-Photographien bestätigt.

Provenienz:

Geschenk des Künstlers an John Waldberg zu Weihnachten

1968 in Huismes


41 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Zu: Pierre Hebey, Festin. 1974. Buch mit

12 Farblithographien auf Arches. Blätter

jeweils 46,5 x 69cm (Doppelbogen).

Ex. 51/69. Im Impressum von Maler und

Autor signiert sowie nummeriert. Pierre

Chave, Vence (Hrsg.). In originalem

Umschlag und leinenbezogener Kassette

(48,5 x 37 x 3,5cm).

Blätter teilweise leicht gebräunt sowie

verso teilweise im Druckbereich minimal

gebräunt. Ansonsten in sehr gutem

Zustand. Umschlag und Kassette in sehr

gutem Zustand.

Das Buch gehört zu jenen 69 (von 148)

Exemplaren ohne zusätzliche Suite der

Farblithographien.

Literatur:

Spies, Werner (Hrsg.): Max Ernst - Das

Graphische Werk, Köln 1975, Wvz.-Nr.

249D

Faria, Cândido Aragonez de

1849 Rio de Janeiro - 1911 Paris

42 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Chamonix-Mont-Blanc - Cachat’s majestic.

Ca. 1910. Farblithographie auf Papier.

110 x 150cm (ca. 119 x 158cm). Rahmen.

Knickspuren. Wasserflecken (ca. 2 x 9cm

und 3,5 x 5cm) im unteren Randbereich.

Im Rahmen beschrieben.

Mit dem Eindruck: Atelier Faria, Paris.

aus: 41

42

41


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

43

44

42

Feininger, Lyonel

New York 1871 - 1956

43 | $ 22.100 - 26.000

€ 17.000 - 20.000

Dorfstraße in der Dämmerung und Mann

mit Sense. 1910. Farbkreidezeichnung auf

Velin. Blatt an der linken Kante gelocht.

21 x 24cm. Datiert unten links: Wed Sep

7 10. Rahmen.

Die Zeichnung wird in das in Vorbereitung

befindliche Werkverzeichnis von Achim

Moeller, The Lyonel Feiniger Project LLC,

New York aufgenommen.

Ausstellungen:

Museum Ostdeutsche Galerie,

Regensburg 1992, Kat.-Nr. 60

44 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Vorstadt, 2. 1923. Holzschnitt auf

sehr feinem Japan. 39,3 x 24,9cm

(30,4 x 48,5cm). Ex. Probedruck.

Signiert und bezeichnet. Rahmen.

Leichte Knickspuren. Rechte obere Ecke

bestoßen. Einriss (ca. 0,4 cm) im linken

unteren Blattbereich. Verso Reste alter

Montierung an den oberen Ecken.

Wvz. Prasse, Nr. 255 (Zustand IV).

Nachlassstempel mit der handschriftlich

eingetragenen Nummer: 818.


Fleischmann, Adolf Richard

1892 Esslingen - 1968 Stuttgart

45 | $ 6.500 - 9.100 / € 5.000 - 7.000

Ohne Titel. Um 1959. Gouache auf

schwarzem Tonpapier. 65 x 50cm.

Monogrammiert unten rechts:

af, Bezeichnet verso: B 59/9. Rahmen.

Literatur:

Wedewer, Rolf: Adolf Fleischmann,

Stuttgart 1977, Wvz.-Nr. 82 mit Abb.

Franck, Philipp

1860 Frankfurt am Main - 1944

47 | $ 9.100 - 13.000 / € 7.000 - 10.000

Garten am Wannsee bei Berlin. 1926.

Öl auf Leinwand. 121 x 140,5cm.

Signiert und datiert unten rechts: PHILIPP

FRANCK, 1926. Verso auf Keilrahmen

unten bezeichnet: Prof. Philipp Franck,

Wannsee bei Berlin sowie rechts: No...

Franck. Modellrahmen.

Die Arbeit wird in den in Vorbereitung

befindlichen Nachtrag zum

Werkverzeichnis der Gemälde

aufgenommen.

Wir danken Herrn Wolfgang

Immenhausen für seine freundliche

Unterstüzung.

45

47

43


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

48

Freundlich, Otto

1878 Stolp, Polen - 1943 Lublin, Polen

48 | $ 2.860 - 3.640 / € 2.200 - 2.800

Kopf. 1916. Holzschnitt auf dünnem Japan. 29 x 23cm

(32,7 x 30,8cm). Signiert. Rahmen.

Blatt leicht gebräunt. Knickspuren und Stockflecken.

2 Einrisse (ca. 0,5cm) an der linken Kante sowie ein Loch

(ca. 0,2cm Ø) im rechten unteren Randbereich. Verso an den

Ecken montiert. Im Druck unten rechts monogrammiert: „F“

sowie unten links datiert: „16“.

44

49

Friedlaender, Johnny

1912 Pless/ Oberschlesien - 1992 Paris

49 | $ 9.100 - 10.400 / € 7.000 - 8.000

„Composition VIII“. 1967. Öl auf Leinwand. 61 x 46cm. Signiert

und datiert unten rechts: Friedländer 67 sowie rückseitig auf

Leinwand signiert „Friedländer“ und auf Keilrahmen betitelt

‹Composition VIII›. Rahmen.


Gaul, August

1869 Großauheim - 1921 Berlin

50 | $ 6.500 - 9.100 / € 5.000 - 7.000

Ausschlagender Esel. 1911 (Entwurf). Bronze, braun patiniert.

Auf Marmorsockel. 10 x 11 x 3,5cm. Signiert auf der Plinthe:

A. GAUL. Sowie auf der hinteren Plinthenkante Gießerstempel

H. NOACK BERLIN.

Literatur:

Gabler, Josephine: August Gaul. Das Werkverzeichnis der

Skulpturen, Berlin 2007, Nr. 160-1

51 | $ 6.500 - 9.100 / € 5.000 - 7.000

Schweine. 1913 (Entwurf). Bronze, braun patiniert.

Auf Marmorsockel. 9 x 21,7 x 8,5cm. Signiert hinten auf der

Plinthe: A. GAUL. Sowie vorne auf der Plinthe Gießerstempel

H. NOACK BERLIN.

Literatur:

Gabler, Josephine: August Gaul. Das Werkverzeichnis der

Skulpturen, Berlin 2007, Nr. 186

50

51

45


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

46

52

53

Gerber, Louis

1873 - 1958

52 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Rosenstillleben. 1930. Öl auf Leinwand.

60,5 x 68,6cm. Monogrammiert und

datiert unten rechs: LG. 30 sowie

rückseitig auf Rahmen bezeichnet: Louis

Gerber und monogrammiert LG. Rahmen.

Gilles, Werner

1894 Rheydt - 1961 Essen

53 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

„Mohn mit Pfingstrosen“. 1926. Öl auf

Leinwand. 100 x 80cm. Signiert und

datiert unten rechts: WGilles, 1926. Verso

auf dem Keilrahmen oben signiert und

bezeichnet: WGilles ... ... Z 20. Betitelt auf

dem Keilrahmen unten. Verso zerrissener

Aufkleber vom Museum Kunstpalast

Düsseldorf mit der Nr.: 575. Rahmen.


54

Gonzalez, Julio

1876 Barcelona - 1942 Arceuil

54 | $ 9.100 - 13.000 / € 7.000 - 10.000

Ohne Titel. 1935. Pastell über Tuschfederzeichnung auf Velin.

15,2 x 12,2cm. Monogrammiert und datiert unten rechts:

j. g. / 1935.

47


Gramatté, Walter

1897 Berlin - 1929 Hamburg

55 | $ 78.000 - 104.000 / € 60.000 - 80.000

„Trinker“. 1922. Öl auf Leinwand. 92 x 81,6cm. Monogrammiert

und datiert oben rechts: W.G. 22. Verso signiert, datiert und

betitelt: Walter Gramatté 22, ‹Trinker›. Rahmen.

Provenienz:

Sammlung Eckhardt, Winnipeg

Sammlung Hoh, Fürth

Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Leihgabe des Museums

Hoh seit 1995)

Ausstellungen:

Kunstverein Hamburg, 1932, Kat.-Nr. 21

The National Gallery of Canada, Ottawa, Kat.-Nr.9, S. 21, Abb.

Staatsgalerie Moderne Kunst, München 1989, Kat.-Nr. 113

Lindenau Museum, Altenburg 1998, Kat.-Nr. 33, S. 97, Abb.

Kulturgeschichtliches Museum Felix-Nussbaum-Haus, Osnabrück

1998, Kat.-Nr. 33, S. 97, Abb.

Museum am Ostwall, Dortmund 1998, Kat. Nr. 33, S. 97, Abb.

Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg 1998, Kat.-Nr. 33,

S. 97, Abb.

Literatur:

Pese, Claus/Negendanck, Ruth: Walter Gramatté (1897-1929)

- Werkverzeichnis der Ölgemälde, Köln 1994, Kat. Nr. 93, S. 155,

Farbabb.

Pese, Claus/Negendanck, Ruth: Walter Gramatté –

Eine Dokumentation in Bildern und Texten, Stuttgart/Zürich

1990, S. 186, Farbabb.

48

„Gramattés Kunst ist von seinem Leben nicht zu trennen.“

(Wvz. Pese/Negendanck, S. 9). Dies formulierte Ferdinand Eckert

1932 in der Einleitung zum Werkverzeichnis der Graphik Walter

Gramatées. Dieser kleine Satz sagt schon sehr viel über Gramatées

Werk aus. In einer Zeit, in der sich Künstler seiner Generation mit

den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Problemen zwischen

den beiden Weltkriegen beschäftigten und diese in ihren Werken

zu verarbeiten suchten, war er anders, seine Kunst individuell. Er

klagt nicht an, er stellt nicht bloß. Ihm ist das eigene Leben und

das nahestehender Personen Inspiration genug. Enttäuschungen,

Ängste und sein körperliches Leiden lässt ihn glauben, auf der

Schattenseite des Lebens zu stehen, so dass seine Bilder oft dunkel

und traurig anmuten; aber trotzdem oder vielleicht gerade deswegen

üben sie eine große Anziehungskraft auf den Betrachter aus.

Sie sind Spiegel ihrer Zeit. Die Personen, meist mit stillen Mienen

dargestellt, schauen mit großen Augen fragend aus dem Bild

hinaus. Die Farbigkeit in der sie gezeigt werden, ist meist verhalten

und nicht aufdringlich. Ein Wegbegleiter Gramatées, Alexander

Graf von Brockdorff, fand im Jahr 1922 die richtigen Worte, um

das Werk seines Freundes zu beschreiben: „Sein Schaffen zwingt

das Raumgegebene zum Ausdruck seines Wollens und Fühlens

seiner Sehnsucht und Angst […] seine Kunst ist tragisch, sie jubelt

nicht auf über die Herrlichkeit des Daseins, sondern erschauert

vor einer Welt voll Grauen und Geheimnis. […] Es entstehen

Schöpfungen eines Einsamen. […] Der Bildaufbau ist aufs äußerste

vereinfacht, vom Gegenständlichen nur das Ausdrucksvollste

genommen, manchmal das Hauptthema durch Heranziehung

eines seelisch verwandten Nebenthemas verstärkt […]. Koloristisch

ruhen die Gemälde auf wenigen kraftvollen Farbharmonien. Durch

fast alle zieht sich ein brennendes, verneinendes Rot, das Rot des

Sonnenuntergangs und des verglühenden Feuers, alles andere

beherrschend; es findet seine Ergänzung in leuchtendem Blau,

bald das Tiefblau der Sternennacht, bald bläuliche Dämmerungstöne.

[…] Für seine Kunst hat der sonnige Tag wenig zu sagen,

„wie auch die Freude, die Tat, der Sieg. Nacht, Dämmerung oder

Flackerlicht beherrschen seine stärksten Bilder“. (Wvz. Pese/Negendanck,

S. 20)


55

49


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

50

56

Grieshaber, HAP

1909 Rot an der Rot - 1981 Reutlingen

56 | $ 10.400 - 15.600 / € 8.000 - 12.000

Caroline Lumumba. 1961. Farbholzschnitt auf Velin.

120,5 x 75cm (ca. 139 x 101cm). Signiert. Rahmen.

Im Rahmen beschrieben.

Bei dem Blatt handelt es sich um den rechten Seitenflügel des

„Kongo-Triptychons“. Der Holzschnitt zeigt im Vergleich zu den

Farbangaben im Werkverzeichnis die Variante: Olivgrün, Dunkel-

und Hellgrau.

Literatur:

Fürst, Margot: Grieshaber - Die Druckgraphik, Werkverzeichnis

Band 1, 1932-1965, Stuttgart 1986, Wvz.-Nr. 61/4


56 A

Gris, Juan

1887 Madrid - 1927 Boulogne-sur-Seine

56 A | $ 10.400 - 15.600 / € 8.000 - 12.000

Au Music-Hall (Au restaurant). Ca. 1910. Tusche, Bleistift,

gewischt, und Deckweiß auf Karton. 33,7 x 31,7cm. Signiert

unten links: GRIS. Rahmen.

Auf der Rückseite befindet sich die Skizze einer abstrakten

Flächenkomposition. Hier bezeichnet oben links: M 2426.

Die Zeichnung erschien auf der Titelseite der Zeitschrift

„L’Indescret”, Nr. 499, 7. September 1910. Unter der Darstellung

steht der Text: Lui - Vous me plaisez beaucoup! Elle - Jusqu ‚à

combien?

Literatur:

Bochollet, Raymond: Juan Gris - dibujante de prensa de madrid a

Montmartre, Catálogo Razonado 1904-1912, Madrid 2003,

S. 137, Nr. IN 27(OR) Abb. (s/w)

Gaya-Nuño, Juan Antonio: Juan Gris, Genf 1974 (dt. Ausgabe),

Nr. 682 Abb. (s/w)

51


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

Grosz, George

Berlin 1891 - 1959

52

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57 | $ 24.700 - 31.200 / € 19.000 - 24.000

Abschied. 1920. Verso: Bei jedem Schlag brüllte Gilkan einen

neuen Fluch zu Upton Sinclair „100%“. Jeweils: Rohrfeder und

Feder in Tinte auf Velin. 64,8 x 52cm. Signiert neben der

Darstellung unten rechts: GROSZ sowie verso bezeichnet:

Grosz zu Upton Sinclair 100%. Rahmen.

Zu dieser Arbeit liegt eine Expertise vom 23. November 2009

von Ralph Jentsch, Rom/New York, vor. Sie wird in das in

Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen.

Ausstellungen:

The Piccadilly Gallery, London 1973

Chiostro di Voltorre, Varese 1995

Centro Culturale l´Arsenale, Brescia 1995-1996 (Aufkleber)

Galerie Welz, Salzburg 2002, Nr. 10, Abb. (Aufkleber)

Literatur:

Edizioni Charta (Hrsg): La carte di Grosz di Voltorre,

a cura di Flaminio Gualdoni, Mailand o.J., S. 55 mit Abb. (hier

unter dem Titel „Ku-Klux-Klan“ und dem falschen Datum 1921)


58

58 | $ 22.100 - 26.000 / € 17.000 - 20.000

„Der Untergang des Hauses Usher“. 1914. Farbige und schwarze

Kreide und Bleistift auf Maschinenbütten.

29 x 22,5cm. Betitelt unten rechts: Zeichnung zu

Edgar Allan Poe, Der Untergang des Hauses Usher, sowie unten

links nummeriert: 14. Rückseitig unten rechts mit Inv.-Nr. des

Nachlasses versehen: 1 133 5. Außerdem bezeichnet KB 2 65/53

210 m ? 1914. Rahmen.

Ausstellungen:

Galerie Meta Nierendorf, Berlin 1962-63,

Kat. Nr. 34, Abb.

Galerie Nierendorf, Berlin 1980, Kat. Nr. 179, Abb.

Neue Nationalgalerie, Berlin 1994-95

Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 1995

53


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

54

59


60

Heider-Schweinitz, Maria

1894 Darmstadt - 1974 Frankfurt/M.

59 | $ 26.000 - 32.500 / € 20.000 - 25.000

„Fuchsschwanz in weißer Vase“. 1939.

Öl auf Leinwand. 105 x 75cm. Signiert und datiert unten

rechts: Heider-Schweinitz 39 sowie rückseitig auf Keilrahmen

betitelt und datiert: Fuchsschwanz in weißer Vase 39. Zusätzlich

zweifach auf Keilrahmen mit der Nummer 436 und dreifach mit

einem Stempel versehen. Rahmen.

Ausstellungen:

Galerie Norbert Blaeser, Düsseldorf 1982, Kat.-Nr. 11, Abb. o.S.

Galerie Norbert Blaeser, Düsseldorf 1994, Abb. o. S.

Historisches Museum Frankfurt am Main, 1995, Abb. o.S.

(Ausstellungsaufkleber).

61

Heckel, Erich

1883 Döbeln - 1970 Hemmenhofen/Berlin

60 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Knabenkopf. 1924. Postkarte an I.B. Neumann, New York.

Farb- und Bleistiftzeichnung auf leichtem Karton. 15,5 x 10,5cm.

Signiert verso: Erich Heckel. Rahmen.

Provenienz:

Galerie Glöckner, Köln (Aufkleber)

Herrmann, Gottfried

1907 Erlangen - 2002 Schwangau

61 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Invitatio. 1955. Tuschfederzeichnung über Gouache auf Velin.

54 x 37cm. Signiert und datiert unten links: Herrmann, 9.2.55.

Modellrahmen.

Ausstellungen:

Kunstkabinett, Kempten 1971

Galerie Norbert Blaeser, Düsseldorf 1989, Kat.-Nr. 3, Abb.

55


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

56

62

Hesse, Hermann

1877 Calw/Württemberg - 1962 Montagnola/Tessin

62 | $ 9.750 - 11.050 / € 7.500 - 8.500

Häusergruppe an einem Tessiner Berghang. 1919. Aquarell und

Bleistift auf Papier. 24,8 x 32cm. Signiert unten links: H. Hesse.

Rahmen.

Hoerle, Heinrich

Köln 1895 - 1936

63 | $ 3.900 - 6.500 / € 3.000 - 5.000

Mädchenkopf. 1925. Aquarell auf Velin. 23 x 20,5cm.

Signiert oben links: hoerle. Rahmen.

Wvz. Backes, Teil 3, Nr. 28. Hier abweichende Maße

(22,5 x 19,5cm).

Provenienz:

Privatsammlung, Köln

Ausstellungen:

Kunstverein Frechen e.V., 1971, Kat.-Nr. 164

64 | $ 3.900 - 6.500 / € 3.000 - 5.000

Frauenkopf (Studie). Ende 1920er Jahre. Bleistift auf dünnem

Papier. 28,5 x 22,5cm. Rahmen.

Provenienz:

Sammlung Josef Haubrich

Lempertz, Juni 1985, Lot 399

Sammlung Sander, Frankreich

65 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Akt, Rückenansicht. 1927. Tusche auf Velin. 32 x 22,5cm.

Signiert und datiert unten links: hoerle 27. Rahmen.

Wvz. Backes Teil V, Nr. 105

66 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Bildnis eines Mädchens. Tuschezeichnung auf Velin. Auf Karton

kaschiert (44,8 x 31,4cm). 42 x 29cm. Signiert oben rechts:

hoerle. Unter Signatur Stempel(?): h. Rahmen.


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Hofer, Karl

1878 Karlsruhe - 1955 Berlin

67 | $ 156.000 - 234.000 / € 120.000 - 180.000

Mädchen mit Triangel. 1935. Öl auf Leinwand. 95 x 72cm.

Monogrammiert und datiert unten links: CH35 (ligiert). Verso

oben auf dem Keilrahmen bezeichnet: ‹Triangelspielerin› sowie

unten ‹Wintertag›. Modellrahmen.

Provenienz:

Slg. Dr. Bruno Leiner, Konstanz (vom Künstler erworben)

Privatsammlung, Konstanz

Privatsammlung, Berlin

Ausstellungen:

Kunstverein Konstanz, 1955, Nr. 17 (irrtümlich datiert 1934)

Kunsthalle Emden, 2012

Literatur:

Wohlert, Karl Bernhard: Karl Hofer, Werkverzeichnis der

Gemälde, Bd. 2, VAN HAM Art Publications, Köln 2007,

Wvz.-Nr. 1119, Abb.

Henkel, Katharina (Hrsg.): Von Lebensspuk und stiller Schönheit,

Ausst.-Kat. Kunsthalle Emden 2012, S. 156, Abb.

Hofers Mädchen mit Triangel von 1935 ist eine frühe Version

des Themas, welches der Künstler in den Jahren 1906, 1948

und 1949 mehrfach malte und immer wieder veränderte. Die

hier dargestellte junge Frau im Profil, die mit ihrer linken Hand

die Triangel hält, und mit der anderen im Begriff ist, einen Ton

erklingen zu lassen, befindet sich in einem dunklen, nicht näher

zu bestimmenden Raum. Weder ist eine räumliche Perspektive zu

erkennen, noch deuten Möbel oder Gegenstände auf ein Szenario

hin oder lassen Rückschlüsse auf eine zeitliche Einbettung zu.

Hofer platziert die weibliche Figur in einen undefinierten Raum

58

und macht sie somit zum zentralen Bildmotiv. Im Vergleich zur

ersten Version aus dem Jahr 1906, bei der die Triangelspielerin

vor einer brusthohen Mauer dargestellt ist und eine Kette trägt,

hat Hofer hier sowohl den Hintergrund, als auch die Figur in

Bezug auf die malerische Ausgestaltung stark zurückgenommen.

Auch in den Gemälden des gleichen Themas aus den Jahren

1948 und 1949 behält er diese reduzierte Darstellungsweise

bei, stellt hier die jungen Frauen jedoch mit einem Kopftuch dar.

Allen Versionen ist gleich, dass die Triangelspielerinnen in sich

und das Spielen versunken wirken. Sie konzentrieren sich ganz

auf ihr Instrument und interagieren weder mit einem möglichen

Zuhörer, noch mit dem Raum, der sie umgibt.

Karl Scheffler stellte bereits 1914 fest, dass Hofer „zwei-, dreimal

das gleiche Motiv“ malte, „und immer wird es malerischer. Dieses

Ringen ist ein Kampf um die Vollkommenheit“. „Hofer oblag

es (…) nicht, als ein Chronist seiner Zeit aufzutreten, der primär

das Geschehen um ihn herum in seinen Bildern wiedergab. Doch

wie viele seiner anderen Werke insbesondere aus den Dreißiger-

und Vierzigerjahren belegen, setzt er sich zweifellos kritisch mit

dem Zeitgeschehen auseinander; nur übertrug er die Themen in

eine zeitlose Bildsprache, in der seine Figuren nicht Typen einer

bestimmten Zeit, sondern in ihrer Erscheinung und in ihrem

Handeln exemplarisch für den Menschen und das Menschsein

selbst stehen. […] Für ihn war dabei von größter Wichtigkeit,

die menschliche Figur nach den alten Gesetzmäßigkeiten der

Formensprache aus der Fläche des Bildes immer wieder neu herauszuarbeiten.

[…] Immer jedoch wirken die dargestellten in sich

gekehrt, ganz mit ihrem Instrument verbunden, dem sie seine

Klänge entlocken können.“ (Henkel, Katharina (Hrsg.): Ausst.-

Kat. Karl Hofer. Von Lebensspuk und stiller Schönheit. Kunsthalle

Emden 2012, S. 153f.)

Weitere Arbeiten von Karl Hofer finden Sie im

Sonderkatalog „Highlights einer Sammlung“.


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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

68

Hofer, Karl

1878 Karlsruhe - 1955 Berlin

68 | $ 26.000 - 39.000 / € 20.000 - 30.000

Tessiner Landschaft. Um 1934/35(?). Öl auf Leinwand.

70,5 x 101cm. Monogrammiert unten links: CH. Bezeichnet

verso auf Keilrahmen oben: Campagna. Rahmen.

Provenienz:

Galerien Flechtheim, Berlin/Düsseldorf (Aufkleber; betitelt:

Campagne)

Privatsammlung, England

Privatsammlung, Dresden/Düsseldorf

Literatur:

Wohlert, Karl Bernhard: Karl Hofer, Werkverzeichnis der

Gemälde, Bd. 2, VAN HAM Art Publications, Köln 2007,

Wvz.-Nr. 1091, Abb.

60


69

69 | $ 26.000 - 32.500 / € 20.000 - 25.000

Drei Mädchen in Landschaft. 1952. Öl auf Leinwand.

113 x 89,5cm. Monogrammiert und datiert unten rechts:

CH52(ligiert). Rahmen.

Provenienz:

Nachlass Hofer

Galerie Wirnitzer, Baden Baden, Nr. 111

Baukunst Galerie, Köln

Ausstellungen:

Dt. Künstlerbund, 5. Ausstellung, Hannover 1955,

Kat.-Nr. 37, S. 17 („Drei Frauen“)

Paulskirche, Frankfurt a.M. 1958, Nr. 27 („Frauengruppe“)

Baukunst Galerie, Köln 1972/73, Nr. 25

Baukunst Galerie, Köln 1975, Nr. 98

Baukunst Galerie, Köln 1978, Nr. 130

Universität Konstanz 1979, Nr. 7

Baukunst Galerie, Köln 1982, Nr. 52

Literatur:

Wohlert, Karl Bernhard: Karl Hofer, Werkverzeichnis der

Gemälde, Bd. 3, VAN HAM Art Publications, Köln 2007,

Kat.-Nr. 2469, Abb.

61


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

62

70

Hofer, Karl

1878 Karlsruhe - 1955 Berlin

70 | $ 39.000 - 52.000 / € 30.000 - 40.000

Paar am Fenster. 1954. Öl auf Leinwand. 97 x 67,5cm.

Monogrammiert und datiert unten rechts: CH54 (ligiert).

Rahmen.

Provenienz:

Nachlass Hofer

Galerie Ambaum, Köln

Lempertz, Köln, Aukt. 679/1992, S. 47, Nr. 213

Privatsammlung, Recklinghausen

Literatur:

Wohlert, Karl Bernhard: Karl Hofer, Werkverzeichnis der

Gemälde, Bd. 3, VAN HAM Art Publications, Köln 2007,

Wvz.-Nr. 2778, Abb.


Hofmann, Ludwig von

1861 Darmstadt - 1945 Pillnitz

71 | $ 4.550 - 5.200 / € 3.500 - 4.000

Badende am Gebirgssee. Farbkreide

auf Maschinenbütten. 28,5 x 43,8cm.

Monogrammiert unten rechts: LHW.

Rahmen.

Hubbuch, Karl

Karlsruhe 1891 - 1979

72 | $ 35.100 - 39.000

€ 27.000 - 30.000

„Blondes Mädchen“. Ca. 1928. Aquarell

und Bleistift auf Bütten. 51,9 x 45,5cm.

Signiert unten rechts: Hubbuch sowie

rückseitig bezeichnet: „Karl Hubbuch

Karlsruhe ,Blondes Mädchen‘ Aquarell

etwa 1928 20“. Rahmen.

Provenienz:

Galleria Cortinovis, Bologna

Privatsammlung, Italien

71

72

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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

73

Jakoby, Július

1903 Kassa/Slowakei - 1985 Kosice

73 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Frauenbildnis. Öl auf Leinwand. 38,5 x 33cm. Signiert

unten rechts: Jakoby. Rahmen.

Provenienz:

Rembrandt Galeria, Kosice

64

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74 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Trinkszene. Öl auf Hartfaser. 30,5 x 21cm.

Signiert unten rechts: Jakoby. Rahmen.

Provenienz:

Galerie Delta Shop, Kosice


Kádár, Béla

Budapest 1877 - 1955

75 | $ 23.400 - 26.000

€ 18.000 - 20.000

Zwei Frauen. Gouache auf festem Velin.

99,7 x 69,8cm. Signiert unten rechts:

Kádár, Bêla. Rahmen.

Provenienz:

Galerie Ernst, Saarbrücken

Privatsammlung, Saarbrücken (seit 1976)

Ausstellungen:

Galerie Ernst, Saarbrücken, Kat.-Abb.

S. 27

Kádár, Béla

Budapest 1877 - 1955

76 | $ 9.100 - 10.400 / € 7.000 - 8.000

Frau, Jüngling und Pferd. Gouache auf

Velin. 47 x 29,9cm. Signiert unten rechts:

KÀDÀR BELA sowie rückseitig mit einem

Budapester Galeriestempel und Nummer

1354/1982 versehen. Rahmen.

75

76

65


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

66

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78

Kaus, Max

Berlin 1891 - 1977

77 | $ 4.940 - 5.460 / € 3.800 - 4.200

„Italienische Bergstadt“. 1950-60er Jahre.

Öl auf Leinwand auf Hartfaserplatte

gezogen. 98,5 x 69cm. Signiert und

unleserlich datiert unten links: MKaus

19(?) sowie rückseitig signiert und betitelt:

MAX KAUS Ital. Bergstadt. Rahmen.

Kerkovius, Ida

1879 Riga - 1970 Stuttgart

78 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Ohne Titel. Pastell auf leichtem Karton

auf Karton montiert. 30,8 x 47,8cm.

Monogrammiert unten links: IK(ligiert)

36(?). Widmung verso auf Karton.

Rahmen.

Wir danken Frau Katharina Hadding

für die freundliche wissenschaftliche

Unterstützung.


79

Kirchner, Ernst Ludwig

1880 Aschaffenburg - 1938 Frauenkirch/Davos

79 | $ 36.400 - 44.200 / € 28.000 - 34.000

Stehender Akt vor Bild im Atelier. 1926. Tusche auf

chamoisfarbenem Papier. 50 x 33,2cm. Bezeichnet rückseitig:

mit Nachlassstempel und der Nummer P Da/Bg 30 in Tinte sowie

den Nummern K 6722, 387.) und 6374 in Bleistift. Rahmen.

Provenienz:

Nachlass des Künstlers

67


Klee, Paul

1879 Münchenbuchsee - 1940 Muralto/ Tessin

80 | $ 65.000 - 91.000 / € 50.000 - 70.000

Astrologische Charlatane. 1921. Tuschfederzeichnung auf Velin.

Auf Karton montiert (18,5 x 24,9cm). 8,1 x 18,8cm. Signiert

oben rechts: Klee. Datiert, bezeichnet und betitelt unterhalb der

Darstellung auf dem Karton: 1921/163 Astrologische Charlatane.

Rahmen.

Provenienz:

Galerie Kornfeld, Bern (bis 1962)

Berggruen & Cie., Paris (um 1962)

Kornfeld und Klipstein, Bern, Aukt. 16.06.1972, Lot 543

Sammlung Orrel P. Reed jr., Malibu/Kalifornien, Kat.-Nr. 57, S. 22

Ausstellungen:

Berggruen & Cie., Paris 1971, Kat.-Nr. 9, S. 37 s/w Abb.

Museen der Stadt Köln, 1979, Kat.-Nr. 50, S. 118,

188 Abb. (s/w)

Long Beach Museum of Art, Kalifornien, 1985

Literatur:

Grohmann, Will: Paul Klee - Handzeichnungen II,

1921-1930, Berlin 1934, Nr. 39, S. 17

Grohmann, Will: Paul Klee - Handzeichungen, Köln 1959, S. 27

Gohr, Siegfried: Paul Klee - Das Werk der Jahre 1919-1933,

Gemälde, Handzeichnungen, Druckgraphik, Köln 1979, Nr. 50,

S. 118, 188 s/w Abb.

Smith, Kent: The Blue Four, Long Beach 1985, Kat.-Nr. 57, S. 22

Paul Klee Stiftung/Kunstmuseum Bern (Hrsg.): Paul Klee -

Catalogue raisonné, 1919-1922, Bern 1999, Bd. III,

Nr. 2754, S. 338 Abb.

68

„Nun wäre es gut wenn Sie in der kommenden Woche in jeder

freien Minute zeichnen. Aber auch so wie es Ihnen gefällt. […]

Es ist am Anfang nötig, dass man viel zeichnet, weil man sonst

glaubt man käme nicht weiter. […] Es ist wichtig, die vielseitigen

Möglichkeiten des Bleistifts zu erproben und Linien so

[auszuführen], wie wenn man beim Weben verschiedene Garne

mischt. Beim Zeichnen ist es wichtig, dass man den Tastsinn in

Funktion setzt. Es muss Intensität in den Fingerspitzen stecken.

[…] Man muss zunächst vielleicht mit dem Bleistift herumspielen,

um herauszufinden, was für Formen etc. es gibt. […] Nicht

oberflächlich [zeichnen], besser nur andeuten, aber das wenige

charakteristisch zeichnen. Später wird man die Formcharaktere

übersteigen und frei anwenden.“ (zitiert aus: Glaesemer,

Jürgen: Paul Klee Handzeichnungen II 1921-1936, S. 6) Diese

Sätze in Bezug auf das Medium der Zeichnung formulierte Paul

Klee am Bauhaus in Weimar in einer seiner Unterrichtsstunden.

Durch dieses Zitat wird deutlich, wie wichtig Klee selbst das

Zeichnen ist, und das es die Grundlage jeglichen Schaffens

eines Künstlers bildet.

Seine Bleistift- und Tuschezeichnungen nehmen einen großen

und wichtigen Teil in seinem Werk ein und dienen ihm auch

oft als Vorlage für aquarellierte Ölfarbezeichnungen. In der Zeit

während der Entstehung des vorliegenden Werkes „Astrologische

Charlatane“ im Jahr 1921 erhält das Werk Klees immer

mehr internationale Aufmerksamkeit; trotz politischer Unruhen

und damit einhergehender wirtschaftlichen Probleme steigt die

Nachfrage nach Werken des Künstlers und so entsteht ein herausragendes

Werk nach dem anderen. (Glaesemer, Jürgen: Paul

Klee Handzeichnungen II 1921-1936, S. 6-15).


80 Originalgröße

69


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

Klimsch, Fritz

1870 Frankfurt a. M. - 1960 Saig

81 | $ 6.500 - 10.400 / € 5.000 - 8.000

Hockende. 1926 (Entwurf). Bronze, braun patiniert.

41 x 22 x 22cm. Signiert auf der Plinthe: F. Klimsch.

Wvz. Braun, Nr. 133

70


82

Kokoschka, Oskar

1886 Pöchlarn - 1980 Montreux

82 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Blütenzweig. 1970. Filzstiftzeichnung auf Velin. 51 x 38cm.

Signiert und datiert unten rechts: OKokoschka, 1970.

Monogrammiert oben links: OK. Rahmen. Auf der Rückseite

befindet sich eine weitere Zeichnung mit gleichem Motiv.

Das Werk wird in den in Vorbereitung befindlichen vierten

Band des Werksverzeichnisses aufgenommen.

Wir danken Herrn Dr. Alfred Weidinger für die freundliche

Auskunft.

71


72

Kolbe, Georg

1877 Waldheim (Sachsen) - 1947 Berlin

83 | $ 78.000 - 104.000 / € 60.000 - 80.000

Kleine Stehende. 1935 (Entwurf). Bronze, braun patiniert.

78 x 17 x 20cm. Monogrammiert auf der Plinthe: GK.

Sowie am hinteren Plinthenrand Gießerstempel

H. NOACK BERLIN FRIEDENAU.

Literatur:

Berger, Ursel: Georg Kolbe, Leben und Werk, Berlin 1990,

S. 351f, Nr. 157

Von 1895 bis 1897 studierte Georg Kolbe an der Akademie der

Bildenden Künste in München. Seine ersten Arbeiten waren

Malereien und Lithografien, die unter dem Einfluss von Max

Klinger und Otto Greiner standen. Sein Studium setzte er in Paris

an der Académie Julian fort, bevor er 1898 nach Rom ging. Erst

dort wechselte Kolbe unter dem Einfluss von Auguste Rodin und

Aristide Maillol zur Bildhauerei. Seit 1904 lebte er in Berlin, wo

er 1905 Mitglied der Sezession wurde. Im selben Jahr erhielt er

den Preis der „Villa Romana“ und besuchte Florenz. Mitglied der

Berliner Akademie der Künste wurde er 1919.

Kolbe interessierte sich in seinem plastischen Schaffen hauptsächlich

für den nackten menschlichen Körper. „Die ‚Kleine

Stehende‘ modellierte Kolbe wohl nach dem gleichen Modell

wie das ‚Jungmädchen‘ und die ‚Amazone‘ (Berger, Kat. Nr. 151

und 170). Der Titel ‚Renate‘ verweist auf den Namen der jungen

Frau, die ihren Körper selbstbewusst präsentiert. Die statuarische

Strenge erinnert an griechische Koren. Die Figur diente

1939/1940 als Vorlage für eine vergrößerte Frauengestalt , die

das Lübecker Museum im Tausch für die – nicht mehr erwünschte

– schlanke Jünglingsfigur ‚Verkündigung‘ von 1924 (Berger,

Kat. Nr. 62) erwarb. Die große Bronze ist glatter in der Oberfläche

und insgesamt gefälliger. Der zweite Guß der ‚Kleinen

Stehenden ging 1936 an die New Yorker Filiale der Galerie Buchholz,

die Kolbe Freund Curt Valentin leitete und war dort 1938 in

einer Ausstellung zu sehen.“ (Berger, Ursel: Georg Kolbe. Leben

und Werk, mit dem Katalog der Kolbe-Plastiken im Georg-Kolbe-

Museum, Berlin 1990, S. 351f.)


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

84

85

74

Kotász, Károly

Budapest 1872 - 1941

84 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Lachende Weiber. Öl auf Malkarton.

34 x 44,5cm. Signiert unten links:

Kotasz K. Rahmen.

Provenienz:

Galerie Delta Shop, Kosice

85 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Balaton. Öl auf Malkarton. 34 x 44,5cm.

Signiert unten links: Kostász K. Rahmen.

Provenienz:

Galerie Delta Shop, Kosice


86

Krauskopf, Bruno

1892 Marienburg - 1960 Berlin

86 | $ 5.200 - 6.500 / € 4.000 - 5.000

Ogna - Norwegen. Um 1935. Aquarell auf Velin. Passepartoutausschnitt:

48,5 x 62cm. Signiert unten links: Krauskopf. Modellrahmen.

Provenienz:

Privatsammlung, Norwegen

Ausstellungen:

Galerie Norbert Blaeser, Steffeln o.J., Kat.-Abb. o.S.

(hier Maße: 64 x 41cm)

Laurens, Henri

Paris 1885 - 1954

88 | $ 3.250 - 3.900 / € 2.500 - 3.000

Femme allongée. Ca. 1950. Bleistift auf Vellum.

10 x 15,5cm. Monogrammiert unten rechts: H. Rahmen.

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Léger, Fernand

1881 Argentan - 1955 Normandie

89 | $ 104.000 - 156.000 / € 80.000 - 120.000

Les femmes aux perroquets. Ca. 1950. Tusche und Bleistift auf

Transparentpapier. 53,3 x 60cm. Bestätigung der Authentizität

verso unten links von: N. Léger.

Provenienz:

Nadja Léger, Paris

Galerie Tarica, Paris

Hubertus Wald, Hamburg (ab 1976)

Léger wird als Kubist bekannt, doch seine Stile variieren stetig

durch die Jahrzehnte und rangieren von figurativ bis abstrakt.

Léger arbeitet in einer großen Bandbreite an Medien wie Malerei,

Keramik, großformatige Wandmalerei, Film, Bühnenbild und

Druckgraphik. Während seine Stile variieren, favorisiert Léger in

der Darstellung stets primäre Farben, vereinfachte Figurendarstellungen

oder abstrakte Formen.

In der vorliegenden Tuschzeichnung erreicht Fernand Léger durch

ein Minimum an Perspektive eine Tiefenwirkung, die fast ausschließlich

durch Überschneidungen entsteht. Die Figuren schließen

sich zu einem Element zusammen, das aber nicht dekorativflächig

wirkt sondern durch die Behandlung der Umrisse eine

Raumtiefe erzeugt. Die starken Vereinfachungen und stereotypen

Gesichtszüge erinnern an die Stilmittel der naiven Malerei,

die besonders in Légers Spätwerk Anwendung finden.


89

77


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

90

Léger, Fernand

1881 Argentan/Orne - 1955 Gif-sur-Yvette

90 | $ 36.400 - 41.600 / € 28.000 - 32.000

L‘écuyère. Gouache, Tusche und Bleistift auf Transparentpapier.

21,5 x 22,8cm. Monogrammiert unten rechts: FL.

Sowie bezeichnet oben rechts und unten links: FV 79 und

zusätzlich unten links mit 1/2 H. Rahmen.

Der Arbeit liegt eine Expertise von Nadia Léger bei

(auf Rückkarton montiert).

78

91 | $ 5.200 - 6.500 / € 4.000 - 5.000

La lecture. Farblithographie auf ARCHES (Wasserzeichen).

43,5 x 55,3cm (48,6 x 60cm). Ex. 65/350. Signiert und

nummeriert. Galerie Louis Carré, Paris (Hrsg.).

Verso minimal gebräunt.

Wvz. Saphier, Nr. E 23

Verso Stempel mit Angaben zum Druck (abgeschnitten).


Lipchitz, Jacques

1891 Druskininkai (Grodno)/Litauen -

1973 Capri

92 | $ 3.900 - 6.500 / € 3.000 - 5.000

Reclining Woman Maquette No. 1. 1921

(Entwurf). Bronze, vergoldet. 6 x 7 x 3cm.

Ex. 1/7. Monogrammiert und nummeriert

verso: JL (ligiert), 1/7.

Sowie seitlich Gießerstempel Cire Perdue,

Busato, Paris.

Literatur:

Vgl. Wilkinson, Alan G.: Ausst.-Kat.

Jacques Lipchitz.

A Life in Sculpture, Art Gallery of Ontario,

Toronto 1989, Nr. 34, Abb. (abweichende

Maße)

Vgl. Wilkinson, Alan G.: The Sculpture of

Jacques Lipchitz. A Catalogue Raisonné,

Volume One. The Paris Years 1910-1940,

1996 London/New York, Nr. 129,

S. 59f, Abb. (abweichende Maße)

92

91

79


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

93

Macke, August

1887 Meschede - 1914 Perthes-les-Hurlus

93 | $ 39.000 - 52.000 / € 30.000 - 40.000

Baum und Felder. 1911. Kohle auf transparentem Papier.

27 x 32cm. Bezeichnet unten rechts mit Tinte: 1911. Ovaler

Nachlassstempel (Lugt 1775 b) verso oben Mitte. Daneben

von Elisabeth Erdmann-Macke mit Bleistift betitelt und datiert.

Rahmen.

Provenienz:

Privatsammlung, USA

Literatur:

Heiderich, Ursula: August Macke - Zeichnungen,

Werkverzeichnis, Stuttgart 1993, Wvz.-Nr. 886, S. 358

80


94

94 | $ 7.150 - 8.450 / € 5.500 - 6.500

Bildnis Ottilie Macke. 1902. Bleistift und Kreide auf Papier

auf leichtem Karton. 21,4 x 13,5cm. Bezeichnet unten rechts:

MEINE SCHWESTER. Rahmen.

Provenienz:

Ehemals Leihgabe im Westfälischen Landesmusem Münster

Ottilie Macke (Schwester des Künstlers)

81


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

Marcks, Gerhard

1889 Berlin - 1981 Burgbrohl/Eifel

95 | $ 26.000 - 32.500

€ 20.000 - 25.000

Chloë. 1945 (Entwurf). Bronze,

vergoldet und partiell braun patiniert.

72 x 20 x 13,5cm. Ex. VIII. Monogrammiert

mit Künstlersignum auf der

Plinthe hinten. Sowie Gießerstempel auf

der rückseitigen Plinthenkante GUSS

BARTH RINTELN.

Literatur:

Busch, Günther/Rudloff, Martina: Gerhard

Marcks - Das plastische Werk, Frankfurt

a.M./Berlin/Wien 1977, Wvz.-Nr. 457.

82


96

Masereel, Frans

1889 Blankenberghe - 1972 Avignon

96 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Ohne Titel. 1940. Aquarell auf Papier. 28,5 x 37,5cm.

Monogrammiert und datiert unten rechts: FM 1940. Rahmen.

83


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

84

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98

Mataré, Ewald

1887 Aachen - 1965 Büderich

97 | $ 10.400 - 15.600 / € 8.000 - 12.000

Beim Kloster Eberbach im Rheingau. 1945. Aquarell, Bleistift und

Kohle auf Halbkarton. 33 x 24,1cm. Monogrammiert und datiert

unten mittig: M 45. und rückseitig beziffert 4779. Rahmen.

Provenienz:

Sammlung Olbricht, Essen

Ausstellungen:

Akademie-Galerie, Düsseldorf 2005, Kat. Nr. 153

98 | $ 4.550 - 6.500 / € 3.500 - 5.000

Türgriff St. Jacobus und Paulus. 1954. Bronze, grünbraun

patiniert. Höhe ohne Ring: 19,4 x 21,3 x 6 cm. Künstlersignet

auf der Mitte des Ringhalters: MAT.

Literatur:

Schilling, Sabine Maja: Ewald Mataré, Das plastische Werk,

Werkverzeichnis, Köln 1987, Wvz.-Nr. 408

85


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

99

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100

Miró, Joan

1893 Montroig - 1983 Calamajor/

Mallorca

99 | $ 6.500 - 9.100 / € 5.000 - 7.000

Aus: Barcelona 1972-1973. 1972. Farbige

Aquatintaradierung und Carborundum

auf Velin. Darstellung: 69,1 x 95cm

(70,3 x 104,5cm). Ex. H.C. Signiert und

bezeichnet. Sala Gaspar, Barcelona

(Hrsg.). Rahmen.

Blatt etwas unfrisch. Leichte Knickspuren

entlang der oberen Blattkante sowie in

der rechten unteren Ecke. Verso leichte

Verschmutzungen. Reste alter Montierung

an der oberen und unteren Kante. Mit

Wasserzeichen des Herausgebers.

Literatur:

Dupin, Jacques: Miró Radierungen,

Band II, 1961-1973, Barcelona 1989,

Wvz.-Nr. 594.

100 | $ 5.200 - 6.500 / € 4.000 - 5.000

Passage de l‘egyptienne. 1985.

Farbaquatintaradierung auf Rives Velin.

60 x 43cm (60 x 86cm). Ex. 32/15.

Signiert und nummeriert. RLD, Paris

(Hrsg.). Modellrahmen.

Verso umlaufend montiert. Ansonsten

in sehr gutem Zustand.

Wvz. Dupin, Nr. 1183.


101 | $ 4.550 - 5.850 / € 3.500 - 4.500

Le Lezard aux plumes d‘or. 1967.

Farblithographie auf Pergament.

35,5 x 51,1cm. Ex. 1/20. Signiert und

nummeriert. Broder, Paris (Hrsg.).

Blatt gleichmäßig leicht gebräunt.

Insgesamt in sehr gutem Zustand.

Wvz. Maeght, Nr. 446. Hier wird von einer

30er Auflage auf Pergament ausgegangen,

das vorliegende Blatt ist abweichend

auf eine 20er Auflage nummeriert.

102 | $ 5.200 - 6.500 / € 4.000 - 5.000

Femme. 1958. Farblithographie auf

Arches (Wasserzeichen). 45,9 x 37,4cm

(64,9 x 47,5cm). Ex. 263/300. Signiert

und nummeriert. Maeght Éditeur, Paris

(Hrsg.).

Blatt gleichmäßig minimal gebräunt.

Ecken leicht bestoßen. Kleine Farbspur an

der rechten Blattkante. Verso Bereibungen

in den Ecken. Reste alter Montierung in

der linken unteren Ecke.

Wvz. Maeght, Nr. 1712. Mit Trockenstempel

des Herausgebers. Nach einem gleichnamigen

Gemälde des Künstlers.

101

102

87


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

103

Modersohn, Otto

1865 Soest - 1943 Rotenburg

103 | $ 32.500 - 45.500 / € 25.000 - 35.000

Abend an der Wümme (Mondaufgang über der Wümme). 1938.

Öl auf Leinwand. 50,2 x 60,5cm. Signiert und datiert unten

rechts: O Modersohn 38. Verso auf Keilrahmen oben bezeichnet:

Nr. 15 ... M. 21352. Modellrahmen.

Provenienz:

Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen

Galerie Koch, Hannover

Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen

88

Zu diesem Gemälde liegt eine Bestätigung von Christian

Modersohn, Fischerhude 1974, in Kopie vor.

Vom Otto Modersohn Museum besteht eine Leihanfrage für die

Sonderausstellung zum Spätwerk des Künstlers vom 15.12.2012

- 31.03.2013.


Modigliani, Amedeo

1884 Livourne - 1920 Paris - Nach

104 | $ 26.000 - 39.000

€ 20.000 - 30.000

Tête de jeune fille à la frange. Bronze,

grün-braun patiniert. 49 x 17 x 25cm.

Signiert (gestempelt) verso unten:

Modigliani. An der linken Seite des Halses

Gießerstempel AIRAINDOR CIRE PERDUE.

Sowie am Hinterkopf Stempel

„reproduction”.

Literatur:

Vgl. Lanthemann, Joseph: Modigliani.

1884 - 1920. Catalogue raisonné. Sa vie,

son oeuvre complet, son art, Barcelona

1970, Nr. 633, Abb. Vgl. Werner, Alfred:

Modigliani, der Bildhauer, Genf 1962,

S. 52f, Abb.

89


Molzahn, Johannes

1892 Duisburg - 1965 München

105 | $ 104.000 - 156.000

€ 80.000 - 120.000

Herkules und Antaíos („Ringer“). 1933.

Auf der Rückseite befindet sich das Gemälde

‚Zwei Grazien‘ („Rot und Weiß“);

signiert und datiert unten rechts:

JMolzahn 31. Öl auf Leinwand.

100 x 73cm. Rahmen.

Provenienz:

Nachlass des Künstlers

Johannes-Molzahn-Centrum

Privatsammlung, Kassel

Literatur:

Gries, Christian: Johannes Molzahn

(1892-1965) und der ‹Kampf um die

Kunst› im Deutschland der Weimarer

Republik (Anhang: Werkverzeichnis der

Gemälde von Johannes Molzahn), Diss.

Universität Augsburg, Wvz.-Nr. 201 A.

Ausstellungen:

Wilhelm Lehmbruck Museum Duisburg in

der Sparkasse Detmold 1993

Johannes Molzahn nimmt zu Beginn des

20. Jahrhunderts eine einzigartige Stellung

in der Avantgarde Deutschlands ein.

Im Bemühen um ein „kosmisches Welt-

Bild“ integriert er Rationales und Irrationales,

Mythisches und Religiöses, Menschliches

und Technisches. Dies tut er

immer wieder auf neue Art und Weise,

Rückseite

90

indem er in seinen kubistisch-futuristisch

anmutenden Werken expressive Form,

Geste, Bewegung und Farbe mit geometrischen

Strukturen verbindet. Derart

veranschaulicht er eine allgemeingültige

und damit zukünftige, göttlich geprägte,

Ordnung. Insbesondere durch seiner Lehrtätigkeit

in Magdeburg und Breslau von

1921 bis 1933 übt er großen Einfluss auf

die nachfolgende Künstlergeneration aus.

Als „Sturm“-Künstler im Kreise von

Herward Walden erreicht Molzahn während

des 1. Weltkrieges erste öffentliche

Anerkennung. 1919 kehrt er nach Weimar

zurück, wo er die Gründung des

Bauhauses miterlebt. Obgleich selbst kein

Mitglied verbindet ihn eine Freundschaft

und intensive Zusammenarbeit mit Künstlern

wie Walter Gropius, Paul Klee und

Wassily Kandisky. Aus wirtschaftlichen

Gründen zieht Molzahn 1921 nach Soest

und beginnt mit ersten werbegraphischen

Arbeiten u.a. für die Fagus-Werke in Alfeld/Leine.

Zwei Jahre später beruft ihn

Bruno Taut, Stadtbaurat von Magdeburg,

an die dortige Kunstgewerbeschule. Mit

den Kenntnissen aus der Industriewerbung

sowie seinen esoterischen und

gesellschaftlichen Erfahrungen entwickelt

er hier seine Vorstellungen - ähnlich der

„Bauhaus“-Idee - von einem zeitgemäßen

Gesamtkunstwerk weiter. In diesem Sinne

veröffentlicht er 1925 seine Vorstellungen

zu den Strukturen und Zielen einer

modernen Kunstgewerbeschule. In den

folgenden Jahren etabliert sich Molzahn

als Maler, Graphiker, Lehrer und

Kunsttheoretiker und nimmt an vielen

wichtigen Ausstellungen nicht nur in

Deutschland teil.

1928 erhält Molzahn durch Oskar Moll

eine Professur an der Akademie für Kunst

und Kunstgewerbe in Breslau, deren

kommissarischer Direktor er nach der

Schließung 1932 wird. Diese Jahre sind

für ihn die fruchtbarsten seines bildnerischen

Werkes. Er selbst nennt sie die

„Wiedergeburt der Malerei“. In dem

kurzen Zeitraum schafft er drei

verschiedene Figurenstile. Dabei steht

wie bisher nicht das Individuelle im Fokus

des Interesses. Vielmehr reduziert er die

Gestalten auf Schablonen und platziert

sie in ein undefinierbares, mehrschichtiges

Umfeld, das distanziert - vielleicht Gott

nahe - wirkt.

Beispiele aus zwei dieser Entwicklungsphasen

finden wir auf dem vorgestellten

Gemälde: 1931 malt Molzahn die „Zwei

Grazien“, die sich auf der „Rückseite“

befinden. Aus den zunächst entstandenen

mondän-erotischen (Frauen-)Silhouetten,

eingebettet in einem weichen, rhythmischen

Liniengefüge, gestaltet er nun stilisierte,

biomorphe Schattenrisse von Figuren

in verschiedenen Teilansichten, die er

in einen mehr oder weniger geometrisch

gegliederten Raum einfügt. Wirken die

Frauengestalten selbst starr und leblos,

so erreicht er mittels des Kolorits und der

gedrängten Anordnung der Bildelemente

eine eigenwillige Dynamik.

Ganz anders gestaltet Molzahn 1933 die

Komposition auf der „Vorderseite“ des

Werkes. Allein aus geometrischen Formen

baut er diese auf, wobei er die beiden

miteinander kämpfenden, männlichen

Figuren einbezieht. Weitestgehend verzichtet

er auf „ruhende“ waagerechte

oder senkrechte Elemente, so dass alles

in heftiger Bewegung ist. Zudem erzeugt

er kraft der vorherrschenden Diagonalen

eine Spannung, die er durch das Ausschnitthafte

zu steigern weiß. Nicht nur

mit den kristallinartigen Raumstrukturen,

sondern auch mit den Roboter ähnlichen

Gestalten enthebt der Künstler die Szenerie

in eine andere Welt.

Zum einen greift Molzahn hier die in der

Kunst oft dargestellte Mythologie von

Antaílos und Herakles auf: Da der libysche

Riese jedesmal neue Kräfte erlangte,

wenn er den Boden (seine Mutter Gaia)

berührte, gelang dem hellenischen Helden

der Sieg nur, indem er den Gegner in die

Luft hob und dann erwürgte.

Zum anderen beschreibt Molzahn eindrucksvoll

und zugleich subtil seine eigene

(Zeit-)Geschichte: 1933 wird er durch die

Nationalsozialisten aus seinem Amt in

Breslau entlassen. In den folgenden Jahren

kann er nur schwer den Familienunterhalt

durch Werbearbeiten sichern. 1937

werden dann acht seiner Gemälde in der

Ausstellung „Entartete Kunst“ in München

zur Schau gestellt. Sein Gefühl der

Bedrohung gibt Molzahn in den kühlen,

gebrochenen Farben, in der „Schieflage“

des Horizontes und nicht zuletzt in der

nicht stabilen Körperhaltung Herakles

preis - dieser steht nur mit einem Bein

auf den wie aufbrechende Eisschollen

anmutenden Untergrund, so dass ein

Sieg ungewiss scheint. Die unsichere politische

Situation in Deutschland zwingt

Molzahn 1938 schließlich zur Emigration

in die USA.


105

91


Molzahn, Johannes

1892 Duisburg - 1965 München

106 | $ 78.000 - 104.000

€ 60.000 - 80.000

Parabel I. 1948. Öl auf Leinwand.

127 x 152cm. Signiert, datiert und betitelt

verso unten: Johannes Molzahn 1948

New York „Parabel 1948“. Rahmen.

Provenienz:

Nachlass des Künstlers

Johannes-Molzahn-Centrum

Privatsammlung, Deutschland

Ausstellungen:

Hessisches Landesmuseum Darmstadt/

Städtisches Kunstmuseum, Duisburg/Folkwang-Museum,

Essen u.a. 1956, Kat.-Nr.

31? („Parabel II, 127x152cm“)

Galerie Inge Ahlers, Mannheim 1957,

Nr. 13 („Parabel II“)

Goethe House New York, 1970, Nr. 32

Katholische Akademie in Bayern, Kardinal-

Wendel-Haus, München 1972, Nr. 40

Galerie Nächst St. Stephan, Wien 1973

Neue Galerie, Landesmuseum Joanneum,

Graz 1973, Kat.-Nr. 41, Abb.

Ostdeutsche Galerie Regensburg ,1974,

Kat.-Nr. 60, Abb. (“Parabel 1948-I”)

Kunsthalle Nürnberg, 1977, Kat.-Abb.

Obere Galerie/Haus am Lützowpark

Berlin, 1984, Kat.-Titelbild

Wilhelm-Lehmbruck-Museum der Stadt

Duisburg, 1988, Kat.-Nr. 67, Abb. (s/w)

S. 108

Literatur:

Gries, Christian: Johannes Molzahn

(1982-1965) und der „Kampf um die

Kunst“ im Deutschland der Weimarer

Republik (mit einem Werkverzeichnis der

Gemälde), Diss. der Universität Augsburg

1996, Wvz.-Nr. 279A, Abb.

Ausst.-Kat. Das malerische Werk von

Johannes Molzahn, Wilhelm-Lehmbruck-

Museum, Duisburg 1988, Kat.-Nr. 67,

S. 139, Abb. S. 108

Diözesanmuseum für christliche Kunst

des Erzbistums München und Freisingen

(Hrsg.): Johannes Molzahn - Letzte Werke,

Freisingen 1985, S. 40f.

Schade, Herbert: Johannes Molzahn -

Einführung in das Werk und die Kunst-

92

theorie des Malers, München 1972,

S. 9 und 118, Abb. 64 („Parabel“).

Kunst Nachrichten, Zeitschrift für internationale

Kunst, Jg. 9/ H. 10, Juni 1973,

Titelbild (hier verkehrt herum abgebildet).

Als Johannes Molzahn 1938 in die USA

auswandert, ist er dort kein Unbekannter.

Durch die Vermittlung von Katherine

Dreier (Sociéte Anonyme Yale, USA),

die er 1920 im Freundeskreis um den

„Sturm“-Galeristen Herward Walden

kennengelernt hatte, wurden seine Werke

u.a. in zwei New Yorker Ausstellungen

gezeigt: 1927 in der „International

Exhibition of Modern Art“ im Brooklyn-

Museum und 1931 in der „German

Painting and Sculpture“ im Museum of

Modern Art. Mit Hilfe von Katherine

Dreier und den schon emigrierten

„Bauhaus“-Freunden Walter Gropius und

László Moholy-Nagy findet er in der Neuen

Welt schnell Anschluss. So nimmt Molzahn

eine Gastprofessur an der University

of Washington in Seattle an. Nach dem

Eintritt der USA in den 2. Weltkrieg siedelt

Molzahn dann nach New York über. Dort

lebt und arbeitet er bis zu seiner Rückkehr

nach Deutschland 1959, wobei er

1943/44 als Lehrer an der School of Design

(„Neues Bauhaus“) in Chicago und

von 1947-1952 an der School for Social

Research in New York tätig ist.

Entscheidend für Molzahns malerische

Entwicklung in den 1940er Jahren ist sein

Erleben der unendlichen Weite Amerikas.

Dies schlägt sich in den nun weiten

Horizonten und tiefen Perspektiven seiner

Bildwelten nieder. Waren schon frühere

Bilder von seiner Idee eines in die

Unendlichkeit reichenden Raumes

geprägt, so wird dieser jetzt für ihn reale

Erfahrung. So schafft er Illusionen von

grenzenlosen, hell erleuchteten Räumen,

in denen Silhouettenfiguren in Lichtbahnen

zu schweben scheinen. Die stärkere

Farbigkeit und malerischen Elemente

sowie die Verbindung von expressiven

und konstruktiven Formen kennzeichnen

das Werk dieses Jahrzehnts.

Ab etwa 1944 beginnt Molzahn, die

Raum-Lichtbrechungen durch lineare,

prismatische Skalen von lichten Farbtönen

zu formulieren, so dass geometrische

Gitternetze den Kompositionen

zugrunde liegen. „Farbe und Form halten

das gespannte, oft divergierende Gerüst

der Bilder zusammen, begrenzen den

Drang ins Kosmische durch den Versuch

zur Systematisierung der Mittel. Die Bilder

werden Felder formaler Aktionen:

verschiedene Blickpunkte reißen die

Fläche auf, Strukturen begegnen und

schneiden sich, Spannungen entstehen

durch plötzlich gestörte Parallelen, Harmonien

schlagen unvermittelt in

Kontraste um. Die Formen existieren

gleichermaßen als Gegenstand wie als

Symbol, die Realität wirkt als Gleichnis.“

(Vogt, Paul: Geschichte der deutschen

Malerei im 20. Jahrhundert, Köln 1989

(3. Auflg.), S. 252f.)

Dies trifft in besonderem Maße auf

„Parabel I“ zu, eines der wichtigsten

Gemälde des Jahrzehnts: Über dem

tief liegenden Horizont einer weiten

Landschaft schweben zwei mächtige,

miteinander ringende Gestalten. Deren

„Schatten“-Bild findet sich auf der Erde

wieder, wobei die Figuren selbst aus der

Achse gedreht sind und ihre Farbgebung

„spiegelverkehrt“ erscheint - man könnte

also auch zwei Kämpferpaare sehen.

Umgeben bzw. eingefügt sind sie in

verschiedene Gitterstrukturen, die in der

Bildmitte aufbrechen. Die perspektivische

Linienführung zu einem einzigen

Fluchtpunkt mag den Eindruck steiler

Fensterfassaden von Hochhäusern erwecken,

was Mohlzahn nicht beabsichtigt

hat.Bei dem Figurenpaar handelt es

sich um jene Helden, die der Künstler

fast zehn Jahre zuvor in dem Gemälde

„Herakles und Antaíos“ darstellte. Wie

damals, verarbeitet er auch jetzt zeitgeschichtliche

Ereignisse. Nunmehr bezieht

er sich auf die „Berliner-Blockade“

1948/49, mit der die Sowjetunion die

Westmächte dazu zwingen will, auf die

Gründung eines westdeutschen Staates

zu verzichten. Im selben Jahr malt

Molzahn das Pendant „Parabel II“.

Mit diesen Werken wendet er sich ein

letztes Mal der bildlichen Wiedergabe

von Zeitgeschehen zu.


106

93


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

107

Moore, Henry

1889 Castleford/Yorkshire - 1986 Much Hadham

107 | $ 2.860 - 3.250 / € 2.200 - 2.500

Two reclining Figures. 1983/1986. Farbige Aquatintaradierung

auf Velin. 23,5 x 19cm (38 x 30cm). Ex. 5/25. Signiert und

nummeriert. Raymond Spencer Company Ltd. für die Henry

Moore Foundation, Much Hadham (Hrsg.).

Blatt in sehr gutem Zustand.

Wvz. Cramer, Nr. 669. Beigabe zum 1986 erschienenen

„Sketchbook 1980“.

94

108

Mühlen, Hermann

1886 Düsseldorf - 1964

108 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Stillleben mit Clivie. 1924. Öl auf Leinwand. 70 x 55,5cm.

Signiert und datiert unten links: H. Mühlen 1924. Teilweise

unleserlich bezeichnet verso auf dem Keilrahmen oben:

Hermann Mühlen München ... Rahmen.


109

Müller, Johann Georg

1913 Ludwigshafen - 1986 Koblenz

109 | $ 7.800 - 9.100 / € 6.000 - 7.000

Stillleben mit Blumenvase. Öl auf Leinwand. 40,5 x 60cm.

Monogrammiert links unten: J.G.M. (eingekreist). Rahmen.

95


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

110

Muter, Mela

1886 Warschau - 1967 Paris

110 | $ 15.600 - 23.400 / € 12.000 - 18.000

Ansicht einer Stadt. Öl auf Sperrholz. 64,5 x 80cm. Signiert

unten links: Muter. Rahmen. Auf der Rückseite befindet sich

ein Zollstempel.

Provenienz:

Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen

96

111 | $ 13.000 - 19.500 / € 10.000 - 15.000

Gasse. Öl auf Leinwand. 73,5 x 54cm. Signiert unten rechts:

Muter. Rahmen. Auf der Rückseite der Leinwand und auf dem

Keilrahmen befindet sich jeweils ein Zollstempel.

Provenienz:

Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen


111

97


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

112

113

98

Nay, Ernst Wilhelm

1902 Berlin - 1968 Köln

112 | $ 2.860 - 3.250 / € 2.200 - 2.500

Karneol. 1958. Farblithographie auf

BFK RIVES (Wasserzeichen). 49 x 34,5cm (65 x 50,5cm). Ex.

21/35. Signiert, datiert und nummeriert. Michael Hertz, Bremen

(Hrsg.).

Unter dem Passepartout minimal

gebräunt.

Wvz. Gabler, N. 54

114


Nolde, Emil

1867 Nolde - 1956 Seebüll

113 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Nach dem Pferdemarkt. 1906. Farbige

Aquatintaradierung auf Van Geldern

Zonen (Wasserzeichen). 15,5 x 19,3cm

(53,9 x 38cm). Ex. 6. Signiert und

nummeriert.

Minimale Gebrauchsspuren. Leichte

Knickspuren im oberen Blattbereich.

Verso Bräunungsflecken (ca. 1 x 1cm

bis 10 x 10cm) sowie vereinzelte

Stockflecken. An der oberen Blattkante

montiert.

Wvz. Schiefler, Nr. 38/III. Unterhalb des

Druckes links vom Drucker signiert:

O. Felsing Berlin gedr. Darunter in

punktiertem Trockenstempel

bezeichnet: 6. Eines von 20 signierten

und nummerierten Exemplaren.

Oliva, Viktor

1861 Nový Strasec/Tschechien - 1928 Prag

114 | $ 2.600 - 2.860 / € 2.000 - 2.200

Im Heilbad. Gouache, Tusche und

Deckweiß über Kohlezeichnung auf Velin.

Auf Karton kaschiert. 30,5 x 28,2cm.

Monogrammiert unten rechts:

OV (ligiert). Rahmen.

Ophey, Walter

1882 Eupen - 1930 Düsseldorf

115 | $ 7.800 - 10.400 / € 6.000 - 8.000

Katen mit Teichlandschaft. Öl auf

Leinwand. 62 x 93cm. Signiert unten

rechts: OPHEY. Rahmen.

Padua, Paul Mathias

1903 Salzburg - 1981 Rottach-Egern

116 | $ 2.860 - 3.250 / € 2.200 - 2.500

Blumenstillleben. Öl auf Holz.

62 x 74,5cm. Signiert unten links:

Padua. Rahmen.

115

116

99


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

117

Pechstein, Hermann Max

1881 Zwickau - 1955 Berlin

117 | $ 20.800 - 23.400 / € 16.000 - 18.000

Bergsee. 1923. Aquarell und Kohle auf Büttenkarton. Auf Karton

kaschiert (50,8 x 63,5cm). 49,3 x 61,5cm. Signiert und datiert

unten rechts: H Pechstein. Rahmen.

100

118 | $ 15.600 - 23.400 / € 12.000 - 18.000

Sich ankleidende Frau. 1917. Tuschfeder und Aquarell auf Japan.

45 x 32cm. Monogrammiert und datiert unten rechts: HMP

(ligiert) 1917. Bezeichnet unten links: 869. Rahmen.

Provenienz:

Dr. Ismar Littmann, Breslau (laut Auktionskatalog Villa Grisebach

restituiert an Erben)

Auktion Villa Grisebach, Berlin, November 2002, Los 166

Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen


118

101


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

119

102

Peiner, Werner

Düsseldorf 1897 - 1981

119 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Bildnis Fr. K. (Frau Kruspig). 1929. Öl auf

Holz. 74 x 43cm. Signiert und datiert

oben links: W. PEINER 1929. Nochmals

signiert verso: Werner Peiner. Rahmen.

Provenienz:

Gustav Knauer, Berlin, Nr. 17 (Aufkleber)

Picasso, Pablo

1881 Malaga - 1973 Mougins - Nach

120 | $ 19.500 - 23.400

€ 15.000 - 18.000

Les Saltimbanques. 1922. Farbige

Aquatintaradierung auf ARCHES

(France) (Wasserzeichen). 60,1 x 42,4cm

(86,9 x 63cm). Signiert (von Künstler und

Drucker). Galerie Bernheim Jeune, Paris

(Hrsg.). Rahmen.

Farben vor allem in den Rottönen leicht

verblasst. Blatt an der oberen, unteren

sowie rechten Kante beschnitten. Verso

minimale Verschmutzungen.

Signiert und datiert in der Platte unten

rechts: Picasso 1905. Bezeichnet am

unteren Plattenrand links: gravé par

Jacques Villon 1922. Blatt außerhalb der

im Werkverzeichnis aufgeführten Auflage

von 200 Exemplaren. Die Arbeit wurde

nach einem Gemälde von 1905 gefertigt.

Literatur:

de Ginestet, Colette /Pouillon, Catherine:

Jacques Villon - Les Estampes et Les

Illustrations, Catalogue Raisonné, Paris

1979, Wvz.-Nr. E 634


120

103


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

121

104


Picasso, Pablo

1881 Malaga - 1973 Mougins - Nach

121 | $ 18.200 - 23.400

€ 14.000 - 18.000

Le petit pierrot aux fleurs. 1930.

Farbige Aquatintaradierung auf Japan.

56,5 x 44,2cm (77,5 x 59,3cm).

Ex. Épreuve d‘artiste. Signiert und

bezeichnet. Rahmen.

Blatt minimal gebräunt und in den Randbereichen

leicht gewellt. Retuschierte

Kratzspuren im rechten unteren Druckbereich.

Leichte Knickspuren. Je ein

Stecknadelloch im unteren und oberen

Plattenrand. Je ein Papierabrieb an der

rechten Blattkante (ca. 0,2 x 0,6cm) und

der unteren Blattkante (ca. 0,4 x 0,4cm).

Verso umlaufend Spuren alter Montierung

sowie beschnitten.

Die Arbeit wurde nach einem Gemälde

von 1923 gefertigt.

122 | $ 3.900 - 5.200 / € 3.000 - 4.000

Bacchanale. Ca. 1955. Aquatinta auf

Richard de Bas 1326 (Wasserzeichen).

47,2 x 56,2cm (57,4 x 78,5cm).

Ex. 73/250. Signiert und nummeriert.

Crommelynck, Paris (Hrsg.). Rahmen.

Blatt unfrisch und gebräunt. Leicht gewellt

in den Randbereichen. Stockflecken.

Verso an der oberen Blattkante montiert.

Nach einem Gemälde des Künstlers. Mit

Trockenstempel des Herausgebers sowie

der Galerie Orangerie-Reinz, Köln.

123 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Au Théâtre. 1968. Aquatinta auf

RIVES (Wasserzeichen). 31,7 x 46,8cm

(45,3 x 61,8cm). Ex. 47/50. Signiert und

nummeriert. Galerie Louise Leiris, Paris

(Hrsg.).

Minimale Knickspuren. Leichte Fingerabdrücke.

Verso drei kleine Flecken. Reste

alter Montierung in den Ecken.

Wvz. Baer, Nr. 1444 / Wvz. Bloch,

Nr. 1397 („Scène de Théâtre“)

122

123

105


106

Poliakoff, Serge

1906 Moskau - 1969 Paris

124 | $ 208.000 - 234.000 / € 160.000 - 180.000

Composition. 1966. Öl auf Leinwand. 72,4 x 92cm. Signiert

und datiert unten rechts: ‚Serge Poliakoff 10-10-66›. Verso

Messeaufkleber und Siegel der Galerie Pfefferle, München.

Rahmen.

Das Gemälde ist unter der Nachlass-Nr. 966133 verzeichnet.

Es wird in den in Vorbereitung befindlichen 5. Band des

Werkverzeichnisses aufgenommen.

Provenienz:

Privatsammlung, Frankreich

Christie‘s, London, Auktion 2. Juli 1998, Lot 305

Galerie Pfefferle, München (Galeriesiegel verso)

Wir danken Herrn Alexis Poliakoff für die freundliche Auskunft.

„Poliakoffs Bilder wachsen nach innen, nicht nach außen. Das

gilt nicht nur für den Aufbau, für den Organismus des Bildes,

sondern auch für die Dimension dieser Kunst. Sie ist abstrakt,

sie entfernt sich von aller Natur, weil sie selbst Natur ist, aber

ohne jede Assoziation zur gegenständlichen Welt. Mit der fortschreitenden

Läuterung des Bildgehalts, der Beruhigung der

Formen, der größeren Sparsamkeit, Einfachheit und Reduktion

der Farbsetzung bis hin zum verhaltenen Reichtum der Monochromie

wächst auch ihr Geistgehalt, ihr Ernst, ihre Frömmigkeit.

Diese Bilder verweisen auf nichts, was außerhalb von ihnen liegt,

sie seien nicht Zeichen, aber sie laden ein zur Versenkung in sie

zur Meditation. Sie sind offen“ (Wieland Schmied, in: Ausst.-Kat.

Serge Poliakoff, Kestner-Gesellschaft Hannover,

Kat. 5, Hannover 1963, S. 10).


124

107


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

125

108


Poliakoff, Serge

1906 Moskau - 1969 Paris

125 | $ 26.000 - 32.500

€ 20.000 - 25.000

Composition abstraite. 1960. Gouache

auf roséfarbenem Velin. 64,7 x 50cm.

Signiert unten rechts: Serge Poliakoff.

Bezeichnet verso: B.K-241 sowie

W C A 2656.

Provenienz:

Knoedler & Co, New York

Literatur:

Poliakoff, Alexis: Serge Poliakoff -

Catalogue Raisonné, Volume III, 1959-

1962, München 2011, Wvz.-Nr. 60-134

126 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Composition orange et verte. 1964.

Farblithographie auf Velin. 61 x 45cm

(71,5 x 50,5cm). Ex. 277/300. Signiert

und nummeriert. Städtische

Kunstsammlungen, Bonn (Hrsg.).

Rahmen.

Blatt im Passepartoutausschnitt gebräunt.

Verso Stockflecken sowie einige

Fingerabdrücke. Umlaufend montiert.

Wvz. Poliakoff/Schneider, Nr. 43

127 | $ 3.900 - 5.200 / € 3.000 - 4.000

Composition grise, verte er bleue. 1966.

Farblithographie auf RIVES (Wasserzeichen).

48,4 x 62,7cm (63,5 x 80cm).

Ex. XXXII/L. Signiert und nummeriert.

Kunstverein St. Gallen (Hrsg.).

Blatt etwas unfrisch. Minimale Knickspuren.

Minimale Fingerabdrücke im

oberen Randbereich. Fleck und Kratzspur

(je ca. 2,5cm) im unteren Randbereich.

Verso minimal gebräunt sowie im oberen

Blattbereich montiert.

Wvz. Poliakoff/Schneider, Nr. 54. Mit dem

Trockenstempel des Druckers Erker Presse,

St. Gallen.

126

127

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Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

128

Räderscheidt, Anton

Köln 1892 - 1970

128 | $ 10.400 - 15.600 / € 8.000 - 12.000

Stillleben mit Hummer. 1926. Öl auf Leinwand.

99 x 140cm. Signiert unten rechts: A. Räderscheidt. Rahmen.

Rückseitig auf Keilrahmen und Leinwand jeweils mit Nachlassstempel

sowie der Unterschrift von Frau Gisèle Räderscheidt

versehen.

110


129

129 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Reiter. 1957. Öl auf Holz. 124,3 x 99cm. Signiert und datiert

unten rechts: Anton 57. Rahmen.

Rückseite auch mit Pferdemotiv bemalt.

130

Reichel, Hans

1892 Würzburg - 1958 Paris

130 | $ 2.600 - 2.860 / € 2.000 - 2.200

„Komposition“. Aquarell auf roter Buchseite. 14,5 x 10,5cm.

Monogrammiert unten rechts: R. Verso betitelt und signiert:

Komposition, H. Reichel. Modellrahmen.

111


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

131

Rohlfs, Christian

1849 Niendorf - 1938 Hagen

131 | $ 26.000 - 31.200 / € 20.000 - 24.000

Kürbisse in einer Schale. 1921. Aquarell und Tempera auf Papier.

49,5 x 66,5cm. Monogrammiert und datiert unten rechts: CR 21.

Rahmen.

Zu dieser Arbeit liegt eine Echtheitsbestätigung des Christian

Rohlfs Archivs, Hagen, vom 30. März 2012 vor. Das Werk wurde

unter der Nr. CRA 39/12 im Archiv registriert.

Provenienz:

Sammlung Friedrich Karl Kahn, Elberfeld

112


132

132 | $ 13.000 - 19.500 / € 10.000 - 15.000

Ohne Titel (Auf der Straße). 1920 (?). Mischtechnik auf Velin.

52 x 33,5cm. Monogrammiert und datiert unten links: CR 20(?).

Rahmen.

Zu dieser Arbeit liegt eine Echtheitsbestätigung des Christian

Rohlfs Archivs, Hagen, vom 25. September 2012 vor. Das Werk

wurde unter der Nr. CRA 54/12 im Archiv registriert.

133 | $ 3.250 - 3.900 / € 2.500 - 3.000

Bergpredigt. 1916. Holzschnitt auf Velin. 52 x 41cm

(65,5 x 51,5cm). Signiert. Rahmen.

Fachmännisch restauriert. Ganzflächig auf Japanpapier

aufgezogen.

Wvz. Vogt, Nr. 101; vgl. Utermann, Nr. 144. Hier abweichende

Druckmaße (44 x 42cm), da der Holzstock oben und unten

aufgefüttert wurde.

Ronig, Ludwig Egidius

Köln 1885 - 1960

134 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Porträt Anna Ronig. 1950/51. Öl auf Leinwand.

112 x 66cm. Signiert unten links: L.E. Ronig. Rahmen.

133

134

113


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

Rosso, Medardo

1858 Turin - 1928 Mailand

135 | $ 13.000 - 19.500

€ 10.000 - 15.000

Bambino ebreo. Um 1903 (Entwurf und

wohl auch Guss). Bronze, dunkelbraun

patiniert. Auf rundem Holzsockel (nicht

montiert). 23,5 x 12 x 17cm.

114

Bei der vorliegenden Bronze handelt es

sich um einen authentischen, sehr seltenen

und frühen Lebzeitguss nach dem originalen

Gipsmodell aus dem Museo Rosso

in Barzio. Die Bronze wird in das Archivio

Rosso, Mailand, aufgenommen.

Es liegt ein Originalzertifikat vom

9. Oktober 2012 vor.

Wir danken Frau Paola Mola für die

freundliche wissenschaftliche Unterstützung

und Bestätigung der Authentizität.


136

Scheiber, Hugó

Budapest 1873 - 1950

136 | $ 6.500 - 7.800 / € 5.000 - 6.000

„Jazzclub”. Ca. 1920/30. Mischtechnik auf Spanplatte.

70 x 50cm. Signiert unten mittig: H Scheiber sowie rückseitig

bezeichnet: Scheiber Jazzclub und mit den Nummern 2419

und 36305931089 versehen. Rahmen.

137

Schilling, Bertha

1870 Arnsberg - 1953 Fischerhude

137 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Blumenstillleben. Öl auf Holz. 70 x 55cm. Signiert

unten rechts: Bertha Schilling. Rahmen.

115


Schlemmer, Oskar

1888 Stuttgart - 1943 Baden-Baden

138 | $ 390.000 - 520.000 / € 300.000 - 400.000

„Sitzende und zwei Figuren (Blaue Treppe)“. 1936. Öl auf

Ölpapier auf Karton. 60,2 x 45,1cm. Signiert, datiert und

betitelt rückseitig: Schlemmer „Blaue Treppe“ 1936 sowie mit

Materialangabe versehen: öl. Außerdem auf der Vorderseite

unten rechts datiert 2836 (= 28.3.1936). Rahmen.

Im Rahmen beschrieben

Provenienz:

Dr. Paul Becker, Stuttgart (1936 direkt vom Künstler erworben,

bis 2002 in Familienbesitz)

Dr. Helmut Beck, Stuttgart (1963)

Privatsammlung, Baden-Württemberg

Ausstellungen:

Kurhaus Baden-Baden, 1947, Nr. 251

Württembergischer Kunstverein, Stuttgart 1953, Nr. 151

Haus der Kunst, München 1953, Nr. 135

Kunst und Museumsverein, Wuppertal 1963

Staatliche Kunstsammlungen, Kassel 1963, Nr. 23, o.S.

Akademie der Künste, Berlin 1963, Nr. 58, S. 29

Documenta III, Kassel 1964, Nr. 4, S. 100, S. 102 mit s/w Abb.

Mannheimer Kunstverein, Mannheim 1967, Nr. 42, o.S. mit

ganzs. Farbabb.

Berufsschule Schwenningen, 1969, Nr. 6, S. 24 mit Abb.

Staatsgalerie Stuttgart im Württembergischen Kunstverein,

Stuttgart 1977

Kunstmuseum Bern, 1986, Nr. 348, S. 12 der Beilage des

Katalogs

Centre Culturel Suisse, Paris 1986, Nr. 348, S. 12 der Beilage

des Katalogs

Württembergischer Kunstverein, Stuttgart 1986, S. 208 mit

ganzs. s/w Abb., S. 352

Literatur:

v. Maur, Karin: Oskar Schlemmer, Oeuvrekatalog der Gemälde,

Aquarelle, Pastelle und Plastiken, München 1979, Bd. II, Nr. G

333, S. 123 (mit s/w-Abb.)

Hildebrandt, Hans: Oskar Schlemmer, München 1952,

Kat. Nr. 323, S. 103 mit ganzs. Farbabb., (hier betitelt:

Sitzende und Stehende)

Ausst.- Kat. Oskar Schlemmer, Der Maler, Der Wandgestalter, Der

Plastiker, Der Zeichner, Der Graphiker, Der Bühnengestalter, Der

Lehrer, Staatsgalerie Stuttgart im Württembergischen Kunstverein

Stuttgart, München 1982, Nr. 81, S. 60f mit s/w Abb.

116

„Die menschliche Gestalt bietet in ihren einfachen Funktionen

wie Neigung des Kopfes, Aufheben des Armes, Geste der Hand,

Beinstellung und so weiter für den Künstler eine solche Fülle

von Ausdruck, daß Themen wie das Stehen, Kommen, Gehen,

Sich-Wenden und dergleichen genügen, ein Malerleben auszufüllen.“(

Schlemmer, zit. nach: Ausst.-Kat. Auf Papier – Kunst

des Zwanzigsten Jahrhunderts aus der Deutschen Bank, Schirn

Kunsthalle Frankfurt a.M. u.a., 1995, S. 17)

Die menschliche Figur im Raum ist das zentrale Thema in Oskar

Schlemmers Schaffen. Dabei geht es ihm nicht um die Wiedergabe

von Porträts, sondern um Menschen-Typen, wie auch nicht

um die Darstellung eines Interieurs, sondern um das Wesen des

Raumes. So erscheinen seine sitzenden, lehnenden oder über

Treppen hinweg schreitenden Gestalten weitestgehend ohne

individuelle Züge und Ausdrucksmöglichkeiten. Diese klingen in

ihren äußerst sparsamen Gesten und Körperhaltungen an, die zu

formelhaft-rhythmischen Bildelementen zusammengefasst, den

nicht näher beschriebenen Innenräumen Gewicht verleihen.

So auch in dem hier vorgestellten Gemälde: In dunkler Umgebung

sitzt eine jungen Frau mit dem Rücken zu uns auf einem

Stuhl mit hoher Lehne. Ihr gegenüber stehen schemenhaft zwei

männliche(?) Gestalten. Wie ein Stillleben mutet die Szenerie

an, das allein durch die geneigte Kopfhaltung der Frau und die

leicht geschwungene Form der Stuhllehne eine verhaltene

Dynamik erhält.

Schlemmer hat mehrere Skizzen zu dieser Arbeit angefertigt.

Eine davon befindet sich in seinem Tagebuch zum 3. März 1936.

Hierzu vermerkt er: „‚reines Prinzip‘. Gemeint ist die in dieser

Zeit besonders angestrebte ‚Gleichberechtigung von Licht und

Schatten‘, das Studium des Eigenlebens der Schatten und Lichtformen

und ‚das vom Dunkel Aufgesogene‘.“ (v. Maur, Karin,

Bd. II, S. 123)


138

117


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

118

139

140


141

Schlief, Heinrich

1894 - 1974 Soest/ Westfalen

139 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Landschaft. Ca. 1948/49. Öl auf Hartfaserplatte. 85 x 99,7cm.

Signiert unten Mitte links: Schlief.

Wir danken Herrn Karl-Adolf Schlief, Soest, für die freundliche

mündliche Bestätigung der Authentizität.

Schmidt-Rottluff, Karl

1884 Rottluff - 1976 Berlin

140 | $ 9.100 - 11.700 / € 7.000 - 9.000

Atelier im Garten. 1964. Tuschpinselzeichnung auf Velin.

50 x 70cm. Signiert unten rechts: SRottluff. Darunter bezeichnet:

6414 (Bleistift). Verso bezeichnet unten rechts: 64/176 (grüne

Kreide), Atelier im Garten (Bleistift). Rahmen.

Schmurr, Wilhelm

1878 Hagen - 1959 Düsseldorf

141 | $ 3.900 - 6.500 / € 3.000 - 5.000

Der Hausgarten. Um 1910. Öl auf Leinwand. 60,7 x 70,3cm.

Signiert unten links: Schmurr. Modellrahmen.

Wvz. Bachmann, Nr. 154, Abb.

Ausstellungen:

Clemens-Sels-Museum, Neuss 2009,

Kod.Nr. 100, S. 132, 1Abb.

119


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

120

142

143

Schröder-Sonnenstern, Friedrich

1892 Kankehemen bei Tilsit - 1982 Berlin

142 | $ 3.900 - 6.500 / € 3.000 - 5.000

„Das weinende Pferd“. 1961.

Farbstift auf Schöllerhammer 4 G dick

(Trockenstempel). 103,5 x 74cm.

Signiert und datiert unten rechts:

F.S. Sonnenstern 61. Darüber

Künstler signet. Betitelt unten links.

Verso nochmals signiert und datiert:

F.S. Sonnenstern 1961. Darüber

Künstlersignet. Rahmen.

143 | $ 3.250 - 4.550 / € 2.500 - 3.500

Der letzte moralische Versuch - Die

Flucht vor dem Weibe. 1959. Farbstifte

auf Karton. 67 x 95,5cm. Signiert und

datiert unten rechts: F. S. SONNENSTERN

1959. Künstlersignet. Betitelt unten

rechts. Verso nochmals signiert und

datiert: Sonnenstern, 1959. Darüber

Künstlersignet. Modellrahmen.

Provenienz:

Galleria Il Capricorno, Venedig 1994

(Aufkleber und Stempel)


Seiwert, Franz W.

Köln 1894 - 1933

144 | $ 3.250 - 3.900 / € 2.500 - 3.000

Gruppe neben Fassade mit Gitterfenstern. Vor 1927.

Linolschnitt auf Papier. 13 x 9cm (23 x 15,4cm). Rahmen.

Blatt gebräunt. Unregelmäßige Kanten. Minimale Knickspuren.

Durchschlagende Montierung in den Ecken. Verso in den Ecken

montiert.

Wvz. Bohnen, Nr. 335a

Survage, Leopold

1879 Moskau - 1968 Paris

145 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Ohne Titel. 1922. Aquarell und Bleistift auf Velin.

Auf Karton kaschiert (36,2 x 27cm). 35,6 x 26cm. Signiert

und datiert unterhalb der Darstellung rechts: Survage

22 (Bleistift). Darüber monogrammiert: LS (ligiert, Tusche).

Atelierstempel des Künstlers links unten neben der

Darstellung. Rahmen.

144

145

121


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

122

146

Thuar, Hans

1887 Treppendorf - 1945 Langensalza

146 | $ 9.750 - 11.050 / € 7.500 - 8.500

Madonna mit Christuskind und Pflaume. 1934. Öl auf Leinwand.

65 x 50cm. Signiert und datiert unten rechts: Thuar 34 und

rückseitig auf Keilrahmen teilweise unleserlich bezeichnet: 6cm

etwas ? elfenbein blau Leiste Dienstag 10.4 ?. Rahmen.

Literatur:

Eggeling, Ute: Hans Thuar. 1887-1945. Ein rheinischer

Expressionist, Recklinghausen 1984, Nr. 160, Abb.


147

Toulouse-Lautrec, Henri de

1864 Albi - 1901 Paris

147 | $ 15.600 - 19.500 / € 12.000 - 15.000

Mademoiselle Marcelle Lender, en buste. 1895. Farblithographie

auf Velin. 32,5 x 24,5cm (36,4 x 28cm).

Verso Spuren alter Montierung an der rechten Kante.

Am unteren linken Blattrand typographischer Eindruck:

ORIGINALLITHOGRAPHIE IN ACHT FARBEN VON H. DE

TOULOUSE-LAUTREC. PAN 13.

Literatur:

Adriani, Götz: Toulouse-Lautrec - Das gesamte graphische Werk,

Sammlung Gerstenberg, Köln 1986, Wvz.-Nr. 115/IV/b

123


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

124

148

Ury, Lesser

1861 Birnbaum - 1931 Berlin

148 | $ 4.550 - 7.150 / € 3.500 - 5.500

„Küfermeister Adam Chaudy“. 1890er Jahre. Pastell auf Karton.

51 x 35,9cm. Signiert unten rechts: ‚L. Ury‘. Verso betitelt

‚Küfermeister Adam Chaudy‘. Modellrahmen.

Zu diesem Pastell liegt eine Echtheitsbestätigung von Frau Dr.

Sibylle Groß, Berlin, vom 17. April 2012 im Original vor. Es wird

in das in Arbeit befindliche Werkverzeichnis aufgenommen.

Provenienz:

Nachlass des Künstlers (Etikett verso, Nr. 646)

Privatsammlung, Nordrhein-Westfalen

Valtat, Louis

1869 Dieppe - 1952 Paris

149 | $ 32.500 - 45.500 / € 25.000 - 35.000

Marguerites jaunes au pichet vert. Ca. 1917. Öl auf

Leinwand. 40,5 x 26,5cm. Monogrammiert unten rechts: L.V.

Modellrahmen.

Zu diesem Gemälde liegt eine Expertise von Julien Valtat,

Association Louis Valtat, Choisel, vom 16. April 2012 in

Kopie vor. Die Arbeit wird in den in Vorbereitung befindlichen

Ergänzungsband des Werkverzeichnisses unter der Nummer

3210 aufgenommen.


149

125


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

150

Villon, Jacques

1875 Tamville - 1963 Paris

150 | $ 10.400 - 15.600 / € 8.000 - 12.000

La partie de jacquet. 1903. Farbige Aquatintaradierung auf Velin.

33,8 x 47,9cm (54,5 x 75,5cm). Ex. 1/25. Signiert und datiert in

der Platte unten links. Nochmals signiert unterhalb des Druckes.

Zusätzliche, sichtbare Plattenränder ca. 1cm von der linken und

rechten Blattkante. Blatt etwas unfrisch. Im Passepartoutausschnitt

minimal gebräunt. Zwei Bräunungsflecken (bis ca.

1,2 x 0,1cm) im linken unteren Randbereich. Leichte Knickspuren.

Knickspur in der rechten unteren Ecke. Verso vereinzelte

Stockflecken. An den oberen Ecken montiert.

Literatur:

de Ginestet, Colette /Pouillon, Catherine: Jacques Villon - Les

estampes et les illustrations, Catalogue Raisonné, Paris 1979,

Wvz.-Nr. E 79

126


Vogeler, Heinrich

1872 Bremen - 1942 Kasachstan

151 | $ 10.400 - 15.600

€ 8.000 - 12.000

Pflügender Bauer. Öl auf Leinwand.

40 x 50cm. Rahmen.

Wir danken Frau Dr. Noltenius, Bremen,

für die freundliche mündliche Bestätigung

dieser Arbeit.

152 | $ 7.800 - 10.400 / € 6.000 - 8.000

Kaukasus-Ansiedlung. Öl auf Leinwand.

37 x 54,5cm. Unleserlich bezeichnet

(signiert ?) unten rechts: Rahmen.

Das Werk wird in das in Vorbereitung

befindliche Werkverzeichnis unter der

Nr. 325a aufgenommen.

Wir danken Frau Dr. Noltenius, Bremen,

für die freundliche Auskunft.

151

152

127


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

Werner, Otto

1892 Rudolstadt - 1964 Tübingen

Als Sohn eines Rudolstädter Porzellanmodelleurs

fand Otto Werner schon früh den

Weg zum bildnerischen Schaffen. Nach

einer Lehre zum Porzellanmodelleur an

der Volkstedter Porzellanfabrik und dem

Ableisten des Kriegsdienstes im Ersten

Weltkrieg folgte zunächst ein Studium der

Bildhauerei an der Hochschule für bildende

Kunst in Weimar bei Richard Engelmann.

Zum Sommersemester 1919 folgte die Aufnahme

in die Steinbildhauereiwerkstatt am

Staatlichen Bauhaus in Weimar als Lehrling

von Engelmann, Oskar Schlemmer und

Johannes Itten. Die Meisterprüfungen im

Steinbildhauerhandwerk, im Holzbildhauerhandwerk

und im Stukkateurhandwerk

absolvierte er im Frühjahr 1923 erfolgreich.

Aus dieser Zeit stammen auch die beiden

hier angebotenen Lichtskulpturen aus weißem

Alabaster. „Mehr und mehr liebte er

diesen reinen weißen Alabaster und kam

auf die Idee, die Lichtdurchlässigkeit des

Steins durch Beleuchtung gestalterisch zu

nutzen. Es entstanden vier Lichtskulpturen,

bei denen die erforderlichen Luftschächte

und Löcher für den Abzug der Hitze, die

die innenliegenden Glühbirnen entwickelten,

als Gestaltungselemente einbezogen

wurden. Die wechselnde Materialstärken

des Alabasters liefern interessante unterschiedliche

Tonwerte und geben den

Skulpturen einen unverwechselbaren Reiz.

[…] Zwei von den vier Skulpturen sind bis

heute erhalten und sprechen nicht nur ihre

Formensprache, sondern auch ihre Lichtsprache.“

(Hansgeorg Werner: Weimar in

mir. Eine Kindheit in der Bauhauswelt und

die Folgen. Erinnerungen aus den Jahren

1938 bis 1964, Weimar 2012, S. 23).

128

153


153 | $ 19.500 - 26.000

€ 15.000 - 20.000

Obelisk. 1920. Lichtplastik.

Mischtechnik (Alabaster, elektrifiziert).

43,5 x 18 x 18cm. Monogrammiert in

einer Seitenfläche des Obelisken: OW

(stilisiert). Sowie auf der Unterseite der

elektrifizierten Standfläche nochmals

bezeichnet: „Sculptured by Otto Werner,

Sculptor, Weimar, Made in Germany“.

Ausstellung:

Das frühe Bauhaus und Johannes Itten,

Weimar 1994

Literatur:

Ausst.-Kat.: Das frühe Bauhaus

und Johannes Itten, Weimar 1994,

Kat.-Nr. 482

154 | $ 26.000 - 39.000

€ 20.000 - 30.000

Monument. 1921. Alabaster.

Auf nachgebautem Holzsockel mit

Elektrifizierung. 38,5 x 20 x 15cm

(inkl. Sockel).

Literatur:

Vgl. Werner, Hansgeorg: Weimar in mir.

Eine Kindheit in der Bauhauswelt und

die Folgen. Erinnerungen aus den Jahren

1938 bis 1964, Weimar 2012, S. 21ff,

Abb.

154

129


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

130

155

Wegner, Erich

1899 Gnoien - 1980 Hannover

155 | $ 2.860 - 3.640 / € 2.200 - 2.800

„Am Kaffeetisch“. 1922. Tuschfederzeichnung, gespritzt auf

Velin. 42,5 x 32,3cm. Stempelsignatur des Nachlasses unterhalb

der Darstellung rechts: Wegner. Signiert, betitelt, datiert und

bezeichnet verso: Wegner (mit Adressangabe), ‚Am Kaffeetisch‘,

1922, Z. Zudem Nachlassstempel mit der eingetragenen Nr.:

5144. Rahmen.

Provenienz:

Nachlass des Künstlers

Ausstellungen:

Galerie Michael Hasenclever, München 1986, Kat.-Nr. 46, o.S.

155


157

Wollheim, Gert Heinrich

1894 Dresden - 1974 New York

157 | $ 5.200 - 7.800 / € 4.000 - 6.000

Leichtlebige mit Clown. 1924. Mischtechnik auf Velin.

59,6 x 45,4cm. Signiert unten links: Wollheim 1924.

Rahmen. Verso Stempel der Gerth Wollheim Art Gallery

and Studio, New York.

Provenienz:

Mona Wollheim, New York

Privatsammlung, Köln

Literatur:

Wiese, Stephan von (Hrsg.): Gert H. Wollheim 1894-1974 -

Monographie und Werkverzeichnis, Köln 1993, Wvz.-Nr. 53.

131


Moderne Kunst

ab 11.00 Uhr

Zadkine, Ossip

1890 Smolensk (Russland) - 1967 Paris

158 | $ 10.400 - 15.600 / € 8.000 - 12.000

Musicien au repos. 1941/44 (Entwurf). Bronze, graubraun

patiniert. Auf schwarzem Holzsockel. 16 x 43 x 21cm. Eines von

5 nach einem Terrakottamodell 1965 gegossenen Exemplaren.

Auf dem hinteren Plinthenrand bezeichnet (geritzt) GUSS

POLZONI LOTITO KÖLN NIPPES No 1.

Das Exemplar No. 5 befindet sich im Musée Zadkine, Paris.

Literatur:

Lecombre, Sylvain: Ossip Zadkine, L‘Œuvre sculptée, Paris 1994,

Nr. 337a

Vgl. Jianou, Ionel: Catalogue Raisonné des Sculptures de

Zadkine, Paris 1979, Nr. 501 (hier abweichende Maße)

Musée Zadkine (Hrsg.): Sculptures, Paris 1989, Nr. 250a

(Abb. S. 237)

158

132

Zúñiga, Francisco

1912 San Jose, Costa Rica - 1998 Mexico

159 | $ 10.400 - 15.600 / € 8.000 - 12.000

Adolescente. 1965/1967 (Entwurf). Bronze, partiell grün

patiniert. Auf Holzsockel. 24 x 21 x 14cm. Ex. I /III. Signiert,

nummeriert und datiert verso am Saum des Umhangs: ZUNIGA,

I /III, 1965.

Literatur:

Zúñiga, Ariel: Catalogue Raisonné, Volume I, Sculpture, 1999,

Nr. 531 (Abb.)

Im Werkverzeichnis ist eine Auflage von sieben Exemplaren aus

dem Jahr 1967 erwähnt. Die hier angebotene Bronze stammt

laut Ariel Zúñiga aus einer bisher nicht bekannten, früheren Auflage

aus dem Jahr 1965. Die Bronze wird in die Neuauflage des

Werkverzeichnisses der Skulpturen aufgenommen.

Wir danken Ariel Zúñiga für Ihre freundliche wissenschaftliche

Unterstützung und die Bestätigung der Authentizität.


159

133


Nachlass

Günther Weiske

Lose 160 – 171

Karl Schmidt-Rottluff – Frühe Gemälde und Druckgraphiken aus

der ehemaligen Sammlung Günther Weiske

Während Karl Schmidt-Rottluffs Œuvre ab 1905 in der Literatur

gut belegt ist, ist über sein Werk vor dieser Zeit nur wenig bekannt.

Hierzu mag der Künstler selbst beigetragen haben, da er

sich lange nicht zu diesem bekannte und sich eher als Vorreiter

ohne „Vorbildung“ für die Avantgarde sah.

Gewiss gab es durch das kurze Architekturstudium und die

Zusammenarbeit mit den „Brücke“-Kollegen 1905 in Dresden

einen Bruch und damit eine Neuorientierung in seiner Entwicklung.

Doch sein künstlerischer Weg begann schon während

der Schulausbildung am Königlichen Gymnasium in Chemnitz

(1897-1905), wo sein Talent gefördert wurde. Nicht nur unter

Anleitung, auch autodidaktisch setzte sich der Künstler während

dieser Zeit mit verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten und Techniken

auseinander. (Ausst.-Kat. Kunsthalle Bremen/Lenbachhaus,

München 1989, S. 11-16).

Einen Einblick in das frühe Schaffen Schmidt-Rottluffs zeigen die

drei Gemälde aus der Sammlung Günther Weiske (Lots 163, 164,

165): Auch wenn sich der Künstler in diesen Arbeiten um 1904

noch an Traditionellem orientiert, zeigen sie doch bereits seine

Selbstsicherheit im Umgang mit den bildnerischen Gestaltungsmöglichkeiten:

etwa in der Wahl des Ausschnittes von unspektakulären

Motiven, in der Nutzung der Farbe als bevorzugtes Ausdrucksmittel

oder in dem teilweise spontanen, „zupackenden“

Duktus, den er in die Bildwirkung einbezieht. Zudem ist sein

Bemühen spürbar, die Wiedergabe von Gegenständlichem und

Empfundenem so zu verbinden, dass das zu Sehende nur noch

unmittelbar auf die dargestellte Realität verweist (vgl. ebenda, S.

14f.). Obwohl diese kleinen Bilder „unscheinbar“ wirken mögen,

bilden ihre Malweise die Basis für Schmidt-Rottluffs nun folgenden

Schritt hin zu einer neuartigen Kunstäußerung.

Sind diese Gemälde auch unsigniert, so steht ihre Authentizität

nicht in Frage, denn die Provenienz spricht für sie: Die hier

vorgestellten Werke sind komplett aus dem Nachlass Günther

Weiske (1989 Chemnitz – 1971 Edinburgh/Texas) von Privatbesitz

134

Hessen übernommen worden. Günther Weiske war ein kunstinteressierter

Schulkamerad von Schmidt-Rottluff. Über Jahre

hinweg pflegten beide persönlichen und familiären Kontakt, der

trotz der Auswanderung Weiskes 1910 in die USA anhielt. So

war er eines der ersten passiven Mitglieder der „Brücke“ und besaß

u.a. eine der legendären „Brücke“-Jahresmappen (Lot 161).

Die enge Freundschaft bezeugt nicht nur, dass Schmidt-Rottluff

seine Jugendwerke (siehe auch Lots 163, 164, 165) in die

Obhut von Weiske gab, sondern auch, dass er nachweislich

fünf Exlibris für dessen Familie gestaltete, von denen hier vier

präsentiert werden: Den Gemälden gleich lassen sich auch die

frühen Druckgraphiken nicht im Werkverzeichnis finden. Die

beiden Holzschnitte von 1903 und 1905 (Lot 162 und Lot 170)

für Mutter Helene und Sohn Günther gefertigt, weisen auf

Schmidt-Rottluffs Beschäftigung mit dem Jugendstil sowie mit

dem Japanischen Holzschnitt. Doch zeigt sich bei dem Exlibris

für den Freund sein Bestreben, den Bildeindruck auf einfachste

Komponenten zu reduzieren; zudem ist seine Schrift fest und

klar. Der Künstler monogrammierte hier noch mit dem legierten

„KS“. Mit der Gründung der „Brücke-Vereinigung“ änderte er

dann seinen Nachnamen in Schmidt-Rottluff. Das zweite Exlibris

für den Freund gestaltete er um 1912 (Lot 166). Nach dem

Entwurf der Tuschzeichnung hat Weiske möglicherweise ein

Klischee anfertigen lassen (Freese, S. 46f.). Ob es sich bei dem

stark abstrahierten Motiv um ein Monogramm oder um eine

Figuration handelt, mag spekuliert werden. Das letzte Exlibris

entwarft Schmidt-Rottluff für Weiskes Ehefrau Else 1914, das er

wohl als Hochzeitsgeschenk übergab. Es ist ein wunderschönes

Beispiel für die expressive Holzschnitt-Kunst des Künstlers.

Literatur:

Freese, Bernd: Ein unbekanntes Exlibris von Karl Schmidt-Rottluff

für Günther Weiske, in: Deutsche Exlibris Gesellschaft, Jahrbuch

2003, S. 43-48

Thiem, Günther/Zweite, Armin (Hrsg.): Karl Schmidt-Rottluff –

Retrospektive, München 1989

Schapire, Rosa: Karl Schmidt-Rottluff – Graphisches Werk bis

1913, Berlin 1924


160

Schmidt-Rottluff, Karl

1884 Rottluff - 1976 Berlin

160 | $ 10.400 - 15.600 / € 8.000 - 12.000

Mitgliedskarte für die passiven Mitglieder der Brücke. 1911.

Drei Holzschnitte auf rot-braunem leichtem Karton; ursprünglich

zweimal gefaltet. Jeweils 17 x 13cm (21,8 x 44,5cm). Blatt

minimal im Passepartout geblichen. Verso an den oberen Ecken

montiert.

Wvz. Schapire, Gebrauchsblätter Nr. 13. Beigabe: Poesiealbum

von Günther Weiske

135


Nachlass

Günther Weiske

161

136


Mappenwerk

161 | $ 39.000 - 65.000

€ 30.000 - 50.000

IV Jahresmappe der Künstlergruppe

Brücke. 1909.

a) Ernst Ludwig Kirchner: Brücke 1909

Schmidt-Rottluff - Porträt Schmidt-Rottluff.

Farbholzschnitt auf Velin.

40 x 29,9cm (55,2 x 82,5cm, Mittelfalz).

Im Stock monogrammiert. Blatt leicht

gebräunt. Leichte Stockflecken. Partielle

bräunliche Flecken. Je eine Knickspur in

den oberen Ecken. Zwei Wasserschäden

an der unteren Kante (ca. 8 x 1,5cm und

12,5 x 7cm). Fachmännisch restauriert:

Papierverluste entlang der Falz sowie

entlang der unteren rechten und der oberen

linken Kante; Hinterlegte Einrisse (bis

ca. 4,5cm) in der linken Blatthälfte. Recto

an der oberen Kante der linken Blatthälfte

montiert. Wvz. Dube, Nr. 706

b) Karl Schmidt-Rottluff: Bildnis H. (Erich

Heckel). 1909. Lithographie auf leichtem

Karton. 39,7 x 32cm (55,2 x 41,3cm).

Signiert. Knickspur (ca. 8cm) in der

oberen linken Ecke. Leichte Knickspuren

im oberen und unteren Blattbereich.

Stockflecken. Verso an der unteren

rechten Ecke Reste alter Montierung.

An der oberen Kante montiert.

Wvz. Schapire, Lithographien Nr. 56

c) Karl Schmidt-Rottluff: Berliner Straße

in Dresden. 1909. Lithographie auf Velin.

39,8 x 33cm (46 x 39,7cm). Signiert.

Im Passepartoutausschnitt minimal gebräunt.

Verso an allen vier Ecken Reste

alter Montierung. In den oberen Ecken

montiert.

Wvz. Schapire, Lithographien Nr. 57

d) Karl Schmidt-Rottluff: Altdresdener

Häuser. 1908. Radierung auf Büttenkarton.

13,8 x 19cm (45 x 32,2cm).

Stockfleckig. Verso an der oberen

Kante montiert. Wvz. Schapire,

Radierungen Nr. 9

Es fehlt der Holzschnitt „Mädchen und

Tod im Wald“, 1895, von Axel Gallén-

Kallela, der der Jahresmappe beigefügt

wurde (vgl. Brücke Archiv 17/1989, S.

109). Möglicherweise lag dieses Blatt der

Mappe für Günther Weiske nicht bei, da

die passiven Brückemitglieder die jeweiligen

Jahresmappen von den Künstlern

selbst als Geschenk erhielten.

Ausstellungen:

Schlesisches Museum zu Görlitz, 2008

162

Schmidt-Rottluff, Karl

1884 Rottluff - 1976 Berlin

162 | $ 2.600 - 3.250 / € 2.000 - 2.500

Exlibris für Günther Weiske (Seepferdchen).

1905. Drei Holzschnitte.

a) Auf leichtem Karton. 9,4 x 4,6cm

(12,7 x 9cm). Ex. Probedruck. Im Stock

monogrammiert: SK. Signiert und datiert

unten rechts: Karl Schmidt, Okt. 1905.

Vom Künstler bezeichnet neben dem

Druck oben: Holzschnitt, Original-Abzug.

Im oberen Blattbereich Angaben für

den Auflagendruck: 50 Stück. Farb- und

Gebrauchsspuren. Verso an den oberen

Ecken montiert.

b) Auf leichtem chamoisfarbenem Karton.

9,4 x 4,5cm (10,8 x 6cm). Im Stock monogrammiert.

Blatt minimal gewellt. Verso an der oberen

Kante montiert.

c) Auf gräulichem leichtem Karton.

9,4 x 4,4cm (9,5 x 4,6cm). Im Stock

monogrammiert. Montiert in den Deckel

des Buches „Sonne von Jena - Die Kunst

im Dienste des Wissens, 1. Heft“, von

Ernst Haerkel, Gera 1906.

Blatt beschnitten. Im rechten und oberen

Randbereich gebräunt.

Nicht im Wvz. Schapire.

Literatur:

Freese a) S. 43, Abb. 2a, b) S. 44,

Abb. 2b; Ausst.-Kat. Kunsthalle Bremen/

Lenbachhaus, München 1989, Abb. S. 16

137


Nachlass

Günther Weiske

163

Schmidt-Rottluff, Karl

1884 Rottluff - 1976 Berlin

163 | $ 19.500 - 26.000 / € 15.000 - 20.000

Weg durch die Heide. Um 1904. Öl auf Leinwand.

Auf Karton kaschiert. 30,2 x 40,2cm. Rahmen.

Nicht im Wvz. Grohmann.

Ausstellungen:

Kunsthalle Bremen/Städtische Galerie im Lenbachhaus,

München 1989, Kat. S. 14f., Abb. (s/w) S. 15

Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg, Leihgabe von

1992 bis 1999

138


164

164 | $ 13.000 - 19.500 / € 10.000 - 15.000

Düne. Um 1904. Öl auf Leinwand. Auf Karton kaschiert.

23,3 x 32cm. Rahmen.

Nicht im Wvz. Grohmann.

Ausstellungen:

Kunsthalle Bremen/Städtische Galerie im Lenbachhaus,

München 1989, Kat. S. 14, Abb. (s/w) S. 15

Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg, Leihgabe von

1992 bis 1999

139


Nachlass

Günther Weiske

165

Schmidt-Rottluff, Karl

1884 Rottluff - 1976 Berlin

165 | $ 15.600 - 23.400 / € 12.000 - 18.000

Kohlfeld. Um 1904. Öl auf Leinwand. Auf Karton kaschiert.

23,7 x 38,3cm. Rahmen.

Nicht im Wvz. Grohmann.

Ausstellungen:

Kunsthalle Bremen/Städtische Galerie im Lenbachhaus,

München 1989, Kat. S. 14f., Abb. (s/w)

Wilhelm-Lehmbruck-Museum, Duisburg, Leihgabe von

1992 bis 1999

140

Kirchner, Ernst Ludwig

1880 Aschaffenburg - 1938 Frauenkirch/Davos

166 | $ 19.500 - 26.000 / € 15.000 - 20.000

Stillleben. 1907. Farbholzschnitt auf Karton. 20 x 17cm

(31 x 25,5cm). Signiert und datiert.

Blatt leicht gebräunt sowie unfrisch. Stockflecken. Knickspur

(ca. 5,5cm) in der unteren linken Ecke sowie an der unteren

rechten Kante (ca. 6,5cm). Zwei fachmännisch restaurierte

Einrisse (ca. 3 und 4cm) an der unteren Kante sowie ein Einriss

(ca. 1,3cm) an der rechten Kante. Verso Reste alter Montierung

an der rechten Kante. An den oberen Ecken montiert.

Der Holzschnitt erschien in der III. Jahresmappe der

Künstlergruppe „Brücke“ 1908.

Literatur:

Dube, Annemarie und Wolf-Dieter: E. L. Kirchner -

Das Graphische Werk, München 1991 (3. Auflage),

Wvz.-Nr. H 112


166

141


Nachlass

Günther Weiske

167

Schmidt-Rottluff, Karl

1884 Rottluff - 1976 Berlin

167 | $ 2.600 - 3.900 / € 2.000 - 3.000

Das Innere der Kirche von Rethel. Um 1905. Bleistift- und

Kohlezeichnung auf Papier. 15,5 x 10,5cm. Monogrammiert

unten links: KS (ligiert). Auf der Rückseite vom Künstler(?)

bezeichnet: Blick auf die Kanzel v. d. Kath (alles durchgestrichen)

Innere der Kathedrale Rethel - Kanzel. Zudem befindet sich hier

der teilweise unleserliche Stempel: Zugelassen. / Kgl. Sächs.

Ministerium des Inneren. Die Zeichnung gehörte wohl zu der

Aufnahmemappe für das Architekturstudium an der Technischen

Hochschule in Dresden.

Ausstellungen:

Kunsthalle Bremen/Städtische Galerie im Lenbachhaus, München

1989, Kat. S. 12f. mit Abb. (s/w)

142

168

168 | $ 1.300 - 1.950 / € 1.000 - 1.500

„Pferdekopf“. Um 1904. Kohlezeichnung, laviert auf

bräunlichem Maschinenbütten. Auf Maschinenbütten

kaschiert (48 x 31cm). 45,5 x 29,2cm.

Ausstellungen:

Kunsthalle Bremen/Städtische Galerie im Lenbachhaus,

München 1989, Kat. S. 12, Abb. (s/w) S. 13

169 | $ 1.300 - 1.560 / € 1.000 - 1.200

Exlibris für Günther Weiske. Um 1912. Entwurf und Strichätzung(?).

Tuschfederzeichnung: Auf dünnem Maschinenbütten.

11,4 x 7,4cm. Druck: Auf leichtem Karton. 6,2 x 4,5cm

(13,5 x 9cm). Montiert in den Deckel des Buches „Das Hans

Thoma-Buch“ von Karl Josef Friedrich, Leipzig 1919.

Blatt an den Kanten gebräunt. Stockfleckig.

Nicht im Wvz. Schapire.

Literatur:

Freese, S. 46, Abb. 7 und 8


169

170 | $ 3.250 - 3.900 / € 2.500 - 3.000

Exlibris für Else Weiske (Distelmotiv). 1914. Holzschnitt mit

dazugehörigem Holzstock. Druck: Auf Velin. 13 x 9,5cm

(14 x 10,5cm). Stock: Verschraubte Holzstücke.

16 x 11,5 x 2,5cm.

Blatt leicht gebräunt. Bräunungsflecken an den Kanten und

im oberen rechten Blattbereich. Verso durchschlagende

Farbe. An den oberen Ecken montiert.

Wvz. Schapire, Gebrauchsblätter Nr. 37.

Literatur:

Freese, S. 45, Abb. 6.

171 | $ 390 - 650 / € 300 - 500

Exlibris für Helene Weiske (Birkenhain). 1903. Holzschnitt

auf Papier. 4,5 x 7cm (7 x 10cm).

Leichte Knickspur in der oberen rechten Ecke. Verso an den

Ecken montiert.

Nicht im Wvz. Schapire.

Literatur:

Freese, S. 13, Abb. 1; Ausst.-Kat.

Kunsthalle Bremen/Lenbachhaus, München 1989, S. 16 Abb.

170

171

143


Künstlerindex | Index of artists

A

Ackermann, Max 1-4, 200, 201, 500-503

Adrion, Lucien 5

Aeppli, Eva 240

Akai, Fujio 630

Alechinsky, Pierre 202-204, 631-637

Alt, Otmar 638, 639

Altenbourg, Gerhard 640, 641

Alviani, Getulio 642

Antes, Horst 241

Anzinger, Siegfried 643, 644

Appel, Karel 242, 243, 645

Archipenko, Alexander 504

Arman (eigentlich Armand Fernandez) 244

Arnold, Karl 505

Arp, Hans (Jean) 506

Attersee, Christian Ludwig 245-248

B

Bach, Elvira 249, 250, 646-648

Bachem, Bele 6, 251, 649

Bacon, Francis 252

Bandau, Joachim 650

Bargheer, Eduard 507, 508

Barlach, Ernst 7

Baselitz, Georg (Georg Kern) 253

Bauer, Merlin 254

Bauer, Rudolf 8

Baukhage, Gerd 651, 652

Baum, Paul 9

Baumeister, Willi 509, 510

Baumgartner, Fritz 255

Bayrle, Thomas 681

Beck, Herbert 513-516

Beckmann, Max 511, 512

Bendik, Jozef 517

Berber, Mersad 256, 257

Berg, Werner 10

Berke, Hubert 11

Bernuth, Fritz 12, 518

Berrocal, Miguel 519

Beuys, Joseph 258, 653-666

Birkle, Albert 13

Bisky, Norbert 667

Bissier, Julius Heinrich 14

Blum, Ludwig 15

Boers, Willy 259

Böhmler, Claus 668

Bonato, Victor 260, 669

Borofsky, Jonathan 670

Borries, Kurt Wolf von 671, 672

Bosshard, Rodolphe Théophile 16, 17

Botarro, Remus 261

Bott, Francis 262, 263

Böttger, Herbert 520

Bourgeois, Louise 264

Brand, Werner 673

Braque, Georges 18, 19, 521-528

Breker, Arno 529

Brenneis, Jo 265

Bresslern-Roth, Norbertine von 20

Brückner, Helmut 530

Bruni, Bruno 674, 675

Brüning, Peter 676-680

Buchheister, Carl 266

Buffet, Bernard 21, 531

Burchartz, Max 22

Burmann, Fritz 23

C

Cahn, Miriam 268-271

Calder, Alexander 272, 682-684

Calderara, Antonio 685

Castelli, Luciano 686

Castro, Sergio de 24

Cavael, Rolf 687, 688

Chadwick, Lynn 689

144

Chagall, Marc 25-29

Chaissac, Gaston 30

Cheong, Soo Pieng 273

Chia, Sandro 690

Chillida, Eduardo 205-214, 274-276,

691-694

Christo 277-280, 695

Chu, Teh-Chun (Zhu Dequn) 696

Cocteau, Jean 532, 533

Coignard, James 697

Condo, George 281

Copley, William Nelson 698, 699

Corinth, Lovis 534, 535

Corneille 282, 700, 701

Cragg, Tony 283

Crumbiegel, Dieter 284

D

D*Face (eigentlich Dean Stockton) 289, 706

Dahmen, Karl Fred 285, 285

Dalí, Salvador 31, 32, 536-548

Damisch, Gunter 286

Dan, Savu Petra 703

Darboven, Hanne 704

D‘Arcangelo, Allan 705

Davringhausen, Heinrich Maria 33, 549-554

Delaunay, Robert 34

Delaunay-Terk, Sonia 555, 556

Derain, André 35, 36

Dexel, Walter 287, 288

Didonet, Henri Bournet 290, 291

Dobberkau, Heide 557

Dorazio, Piero 292-294, 707

Dressler, August Wilhelm 37

Drexel, Hans Christoph 558

Droese, Felix 708

Dufy, Raoul 559

E

Ebersteins, Harijs 38

Elsner, Slavomir 295

Enseling, Joseph 39, 560

Equipo Crónica

296

Ernst, Max 40, 41, 561-568

Essig, Karl Heinz 709, 710

F

Faria, Cândido Aragonez de 42

Feininger, Lyonel 43, 44

Felixmüller, Conrad 569

Filippov, Andrej 297

Fleischmann, Adolf Richard 45

Fleury, Sylvie 298

Fontana, Lucio 298 A

Förch, Robert 711

Ford, Walton 299

Förg, Günther 300-302

Francis, Sam 215-220, 712-715

Franck, Philipp 47

Frankenthaler, Helen 716

Freundlich, Otto 48

Friedlaender, Johnny 49

Fuchs, Ernst 717

Fussmann, Klaus 303, 718

G

Garcia Sevilla, Ferran 304

Gartner, Marianne 305

Gaul, August 50, 51

Geiger, Rupprecht 719-721

Gentils, Vic 306

Gerber, Louis 52

Giger, Hans-Rudolf 722

Gilles, Werner 53

Girke, Raimund 309

Gonzalez, Julio 54

Görg, Jürgen 723, 724

Gotsch, Friedrich Karl 570, 571

Götz, Karl Otto 307, 308

Gramatté, Walter 55

Grieshaber, HAP 56, 573, 574

Gris, Juan 56 A

Grosz, George 57, 58, 575

Grünfeld, Thomas 310

H

Hajek, Otto Herbert 311

Hamak, Herbert 312

Hamilton, Richard 725

Haring, Keith 313

Hartung, Hans 314, 576

Heckel, Erich 60, 577

Heidelberg, Christine 726

Heider-Schweinitz, Maria 59

Hein, Jeppe 315

Herkenrath, Peter 316, 727-730

Herrmann, Gottfried 61

Hesse, Hermann 62

Heuer, Ute 317

Hirst, Damien 318-322

Hitzler, Franz 731

Höckelmann, Antonius 323, 732-735

Hockney, David 324, 736, 737

Hödicke, Karl Horst 325

Hoehme, Gerhard 738

Hoerle, Heinrich 63-66

Hofer, Karl 67-70, 578, 579

Hofmann, Ludwig von 71

Hofschen, Edgar 739

Hubbuch, Karl 72, 580

Hundertwasser, Friedensreich

326-334, 741

I

Iannone, Dorothy 742-744

Ikemura, Leiko 745

Immendorff, Jörg 746-749

J

Jacobsen, Robert 780

Jaenisch, Hans 750-752

Jakoby, Július 73, 74

Jansen, Jürgen 335

Janssen, Horst 336

Jenkins, Paul 337

Jones, Allen 753

K

Kabakov, Ilya 754

Kádár, Béla 75, 76

Kanoldt, Alexander 581

Kantor, Thadeusz 338

Katz, Alex 339

Kaus, Max 77

Kerkovius, Ida 78

Kinter, Klaus 755

Kippenberger, Martin 340

Kirchner, Ernst Ludwig 79,166

Kirkeby, Per 756, 758

Klapheck, Konrad 341

Klauke, Jürgen 342

Klee, Paul 80

Klein, Yves 343

Klimsch, Fritz 81

Kluge, Gustav 344

Knoebel, Imi 759

Kokoschka, Oskar 82

Kolbe, Georg 83

Kollwitz, Käthe 582, 583

Konvolut 345

Korab, Karl 346, 347

Kotász, Károly 84, 85

Köthe, Fritz 348, 349


Kounellis, Jannis 760

Krauskopf, Bruno 86

Kreutz, Heinz 761

Kricke, Norbert 762-764

Kriwet, Ferdinand 765, 766

L

Laurens, Henri 88

Le Parc, Julio 767

Lebaigne, Jean 584, 585

Léger, Fernand 89-91

Leroy, Eugène 350

LeWitt, Sol 351, 768

Lichtenstein, Roy 352, 353

Liebermann, Max 586

Lindberg, David 769

Lipchitz, Jacques 92

Lucander, Robert 354, 770, 771

Lucas, Sarah 356

Lucchini, Cesare 772

Lucebert 355

Lüpertz, Markus 773, 774

Luther, Adolf 359-361, 775

M

Mack, Heinz 362-364, 776

Macke, August 93, 94

Macke, Helmuth 587

Mangione, Salvatore 425

Mangold, Robert 777

Mappenwerk 161, 365-367,

778, 779, 781, 782

Mapplethorpe, Robert 783

Marcks, Gerhard 95

Marìn, Manuel 368

Marini, Marino 369

Masereel, Frans 96, 588, 589

Masson, André 370

Mataré, Ewald 97, 98

Mathieu, Georges 371

Mavignier, Almir de Silva 784

McLean, Bruce 785

Megert, Christian 372

Meidner, Ludwig 590

Micus, Eduard 373, 786

Middendorf, Helmut 374, 787

Mields, Rune 375

Miotte, Jean 376, 377, 788

Miró, Joan 99-102, 591-593

Modersohn, Otto 103

Modigliani, Amedeo 104

Molzahn, Johannes 105, 106

Moore, Henry 107

Morellet, Francois 221-223

Morgner, Wilhelm 594-596

Mosbacher, Alois 378

Mousson, Tivadar Josef 597, 598

Mühlen, Hermann 108

Müller, Johann Georg 109

Mundt, Wilhelm 379

Muñoz, Blanca 380, 789-792

Muter, Mela 110, 111

N

Näher, Christa 793

Nauman, Bruce 794

Nay, Ernst Wilhelm 112

Nierhoff, Ansgar 795-798

Nitsch, Hermann 381

Nolde, Emil 113

O

O‘Kane, Eamon 799

Oldenburg, Claes 382

Olderock, Max 599

Oliva, Viktor 114

Ophey, Walter 115, 600

Opie, Julian 383

Otterness, Tom 384

P

Padua, Paul Mathias 116

Paeffgen, C.O. (Claus Otto) 800

Palermo, Blinky (Peter Heisterkamp)

385, 801, 802

Pankok, Otto 601-604

Partenheimer, Jürgen 803, 804

Pechstein, Hermann Max 117, 118, 605

Peeters, Henk 386, 387

Peiner, Werner 119

Penck, AR (Ralf Winkler) 388-391, 805-807

Pete Street 808

Picasso, Pablo 120-123, 606

Piene, Otto 392-398, 809-813

Pijuan, Joan Hernández 224, 814, 815

Pivovarov, Viktor 399

Platschek, Hans 816

Plessi, Fabrizio 400

Poliakoff, Serge 124-127, 607

Polke, Sigmar 401-406, 818-822

Prangenberg, Norbert 823

Proksch, Peter 407, 824

Q

Quinte, Lothar 408, 409

R

Rabuzin, Ivan 825

Räderscheidt, Anton 128, 129, 608

Rainer, Arnulf 410-413, 826

Rauschenberg, Robert 414

Reichel, Hans 130

Rentmeister, Thomas 415

Richter, Gerhard 416-419

Richter, Gerhard 827-830

Riera i Aragó, Josep 831

Rohlfs, Christian 131-133,

609, 610, 610 A, 611

Romberg, Osvaldo 832

Ronig, Ludwig Egidius 134

Rössing, Karl 833

Rosso, Medardo 135

Roth, Dieter 420, 421, 834

Rottenberg, Ena 612

Rückriem, Ulrich 422

Ruscha, Edward 423

Ruthenbeck, Reiner 424

S

Saint-Phalle, Niki de 835

Sanchez, José Luis 836

Sandle, Michael 837-841

Sauer, Birgit 842

Saura, Antonio 843-845

Schad, Christian 613-615

Schad, Robert 846

Scheibe, Richard 616

Scheiber, Hugó 136

Scheid, Bernd 426, 427

Schiele, Egon 617

Schilling, Bertha 137

Schleime, Cornelia 847

Schlemmer, Oskar 138

Schlief, Heinrich 139

Schmidt-Rottluff, Karl 140, 160,

162-165, 167-171

Schmurr, Wilhelm 141

Schnabel, Julian 428

Scholz, Werner 848, 849

Schröder-Sonnenstern, Friedrich 142, 143

Schultze, Bernard 429, 430, 850

Schumacher, Emil 431-434, 851-855

Schwarzer, Bernd 435-440

Schwertberger, De Es (Dieter) 856

Scully, Sean 225

Segal, George 857, 858

Segui, Antonio 441

Seiwert, Franz W. 144

Siepmann, Heinrich 442, 443, 859

Slevogt, Max 618

Slominski, Andreas 860

Soto, Jesús Raphael de 444

Soulages, Pierre 445-447

Sprotte, Siegward 861, 862

Stamos, Theodoros 448, 863-865

Stegmaier, German 867

Steinberg, Saul 866

Stella, Frank 449

Stockhus, Norbert 868

Stöhrer, Walter 450, 869

Sturm, Helmut 451

Survage, Leopold 145

Swan, Douglas 452

T

Tadeusz, Norbert 870

Takis, Vassiliakis 454

Tal R 453

Tapies, Antoni 871, 872

Tatafiore, Ernesto 873

Thieler, Fred 455

Thuar, Hans 146

Thursz, Fréderic Matys 874

Tobey, Mark 226-232, 875-883

Tobias, Gert und Uwe 456

Toulouse-Lautrec, Henri de 147

Trockel, Rosemarie 884

U

Uecker, Günther 457, 458, 885-887

Uhlig, Max 888, 889

Ulrichs, Timm 890

Ury, Lesser 148

V

Valk, Hendrik 891

Valtat, Louis 149

Vasarely, Victor 459-461, 892-899

Velde, Bram van 900

Viegener, Eberhard 619, 620

Villon, Jacques 150

Virnich, Thomas 901

Vogeler, Heinrich 151, 152

Vogler, Kurt 621

Vostell, Wolf 462-465

W

Walther, Franz Erhard 902

Warhol, Andy 466-469

Warhol, Andy 903-913

Wegner, Erich 155

Werner, Otto 153, 154

Wesselmann, Tom 469 A, 914

Wewerka, Stefan 915

Winter, Fritz 470

Wohnseifer, Johannes 471, 472

Wollheim, Gert Heinrich 157

Wörsel, Troels 916, 917

Wunderlich, Paul 918, 919

Y

Yufen, Qin 473, 474, 920-924

Z

Zadkine, Ossip 158

Zeniuk, Jerry 925

Zimmer, Bernd 475

Zúñiga, Francisco 159

145


Allgemeine Geschäftsbedingungen

Versteigerung

1.1 VAN HAM Kunstauktionen KG (nachfolgend

VAN HAM) versteigert in einer öffentlichen Versteigerung

gemäß §§ 474 Abs.1 Satz 2, 383 Abs. 3 Satz

1 BGB als Kommissionär im eigenen Namen und für

Rechnung der Auftraggeber, die unbenannt bleiben.

1.2 Die zur Versteigerung kommenden Gegenstände

können vor der Versteigerung besichtigt und geprüft

werden. Dabei haften die Interessenten für von ihnen

verursachte Schäden an den ausgestellten Objekten.

2. Beschaffenheit, Gewährleistung

2.1 Die zur Versteigerung gelangenden und im

Rahmen der Vorbesichtigung prüfbaren und zu besichtigenden

Kunstwerke sind ausnahmslos gebraucht.

Sie haben einen ihrem Alter und ihrer Provenienz

entsprechenden Erhaltungszustand. Beanstandungen

des Erhaltungszustandes werden im Katalog nur

erwähnt, wenn sie nach Auffassung von VAN HAM

den optischen Gesamteindruck des Kunstwerkes

maßgeblich beeinträchtigen. Fehlende Angaben zum

Erhaltungszustand begründen infolge dessen auch

keine Garantie oder Beschaffenheitsvereinbarung im

kaufrechtlichen Sinne. Interessenten können einen

Zustandsbericht für jedes Kunstwerk anfordern. Dieser

Bericht, mündlich oder in Schriftform, enthält keine

abweichende Individualabrede und bringt lediglich

eine subjektive Einschätzung von VAN HAM zum

Ausdruck. Die Angaben im Zustandsbericht werden

nach bestem Wissen und Gewissen erteilt. Sie sind

keine Garantien oder Beschaffenheitsvereinbarungen

dienen ausschließlich der unverbindlichen Information.

Gleiches gilt für Auskünfte jedweder Art, sei es mündlich

oder schriftlich. In allen Fällen ist der tatsächliche

Erhaltungszustand des Kunstwerkes zum Zeitpunkt

seines Zuschlages vereinbarte Beschaffenheit im Sinne

der gesetzlichen Bestimmungen (§§ 434ff BGB).

2.2 Alle Angaben im Katalog beruhen auf den bis zum

Zeitpunkt der Drucklegung veröffentlichten oder sonst

allgemein zugänglichen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Wird zusätzlich ein Internet-Katalog erstellt, sind

dennoch die Angaben der gedruckten Fassung maßgeblich;

nur in den Fällen, in denen kein gedruckter Katalog

vorliegt, bzw. die Objekte im Rahmen einer sog. stillen

Auktion versteigert werden, ist der Internetkatalog maßgeblich.

VAN HAM behält sich vor, Katalogangaben über

die zu versteigernden Kunstwerke zu berichtigen. Diese

Berichtigung erfolgt durch schriftlichen Aushang am Ort

der Versteigerung und/oder mündlich durch den Auktionator

unmittelbar vor der Versteigerung des einzelnen

Kunstgegenstandes. Die berichtigten Angaben treten an

die Stelle der Katalogbeschreibung.

2.3 Unabhängig von der Regelung unter Ziff. 2.1 sind

Teil der mit dem Käufer vereinbarten Beschaffenheit

nur diejenigen Katalogangaben, die sich auf die Urheberschaft

des Kunstwerkes beziehen. Eine besondere

Garantie, aus der sich darüber hinausgehende Rechte

(§§ 443, 477 BGB) ergeben, wird von VAN HAM nicht

übernommen Weitere Beschaffenheitsmerkmale als

die Urheberschaft des Kunstwerkes sind auch dann

nicht vertraglich vereinbart, wenn das Kunstwerk aus

Gründen der Werbung herausgestellt wird. Das gleiche

gilt für die im Katalog befindlichen Abbildungen. Diese

Abbildungen dienen dem Zweck, dem Interessenten

eine Vorstellung von dem Kunstwerk zu geben; sie sind

weder Bestandteil der Beschaffenheitsvereinbarung

noch eine Garantie für die Beschaffenheit.

2.4 Eine Haftung von VAN HAM wegen etwaiger

Mängel wird ausdrücklich ausgeschlossen, sofern VAN

HAM seine Sorgfaltspflichten erfüllt hat.

2.5 Weist der Käufer jedoch innerhalb eines Jahres

nach Übergabe des Kunstwerkes nach, dass Katalogangaben

über die Urheberschaft des Kunstwerkes

unrichtig sind und nicht mit der anerkannten Meinung

der Experten am Tag der Drucklegung übereinstimmten,

verpflichtet sich VAN HAM unabhängig von Ziffer

2.4, seine Rechte gegenüber dem Einlieferer geltend

zu machen. Im Falle der erfolgreichen Inanspruchnahme

des Einlieferers erstattet VAN HAM dem Erwerber

ausschließlich den gesamten Kaufpreis. Darüber hinaus

verpflichtet sich VAN HAM für die Dauer von einem

146

Jahr bei erwiesener Unechtheit zur Rückgabe der vollständigen

Kommission. Voraussetzung ist jeweils, dass

keine Ansprüche Dritter an dem Kunstwerk bestehen

und das Kunstwerk am Sitz von VAN HAM in Köln in

unverändertem Zustand zurückgegeben wird.

Der Unrichtigkeitsnachweis gilt u.a. als geführt, wenn

ein international anerkannter Experte für den im

Katalog angegebenen Urheber die Aufnahme des

Kunstwerkes in das von ihm erstellte Werkverzeichnis

(„Catalogue Raisonné“) verweigert.

2.6 Schadensersatzansprüche gegen VAN HAM

wegen Rechts- und Sachmängeln sowie aus sonstigen

Rechtsgründen (incl. Ersatz vergeblicher Aufwendungen

sowie Ersatz von Gutachterkosten) sind ausgeschlossen,

soweit sie nicht auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem

Handeln von VAN HAM oder auf der Verletzung

wesentlicher Vertragspflichten durch VAN HAM beruhen.

2.7 Alle Ansprüche gegen VAN HAM verjähren ein

Jahr nach Übergabe des zugeschlagenen Kunstwerkes,

soweit sie nicht auf einer vorsätzlichen Rechtsverletzung

beruhen oder rechtliche unabdingbar längere

Verjährungsfristen vorgegeben sind.

3. Durchführung der Versteigerung, Gebote

3.1 Die im Katalog angegebenen Schätzpreise sind

keine Mindest- oder Höchstpreise, sondern dienen nur

als Anhaltspunkt für den Verkehrswert der Gegenstände

ohne Gewähr für die Richtigkeit. Andere

Währungsangaben dienen lediglich der Information

und sind unverbindlich. Gegenstände von geringem

Wert können als Konvolute außerhalb des Katalogs

versteigert werden.

3.2 VAN HAM behält sich das Recht vor, während der

Versteigerung Nummern des Katalogs zu vereinen, zu

trennen, außerhalb der Reihenfolge auszubieten oder

zurückzuziehen.

3.3 Alle Gebote gelten als vom Bieter im eigenen

Namen und für eigene Rechnung abgegeben. Will ein

Bieter Gebote im Namen eines Dritten abgeben, so

hat er dies 24 Stunden vor Versteigerungsbeginn unter

Nennung von Namen und Anschrift des Vertretenen

und unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht mitzuteilen.

Andernfalls kommt der Kaufvertrag bei Zuschlag

mit dem Bieter zustande.

3.4 Jeder Bieter erhält nach Vorlage eines gültigen

Personaldokuments und Zulassung zur Auktion von VAN

HAM eine Bieternummer. Nur unter dieser Nummer

abgegebene Gebote werden auf der Auktion berücksichtigt.

3.5 Von Bietern, die VAN HAM noch unbekannt sind,

benötigt VAN HAM spätestens 24 Stunden vor Beginn

der Auktion eine schriftliche Anmeldung mit gültigem

Personalausweis. VAN HAM behält sich das Recht

vor, eine zeitnahe Bankauskunft, Referenzen oder ein

Bardepot für die Zulassung zur Auktion anzufordern.

3.6 Bietet der Einlieferer oder ein von diesem beauftragter

Dritter auf selbst eingelieferte Ware und erhält

den Zuschlag, so ist er jedem anderen Bieter gleichgestellt.

Für den Eigenbieter gelten die Bestimmungen

der Versteigerungsbedingungen daher entsprechend.

3.7 VAN HAM kann für den Einlieferer bis zu einem

Betrag unterhalb des Limits auf dessen eingeliefertes

Los bieten, ohne dies offenzulegen und unabhängig

davon, ob anderweitige Gebote abgegeben werden

oder nicht.

3.8 Der Preis bei Aufruf wird vom Versteigerer

fest gelegt; gesteigert wird im Regelfall um maximal

10 % des vorangegangenen Gebotes in Euro. Gebote

können persönlich im Auktionssaal, sowie bei Abwesenheit

schriftlich, telefonisch oder mittels Internet

über den Online-Katalog auf der Home Page von VAN

HAM oder einer von VAN HAM zugelassenen Plattform

abgegeben werden.

3.9 Für die am Ende des Kataloges aufgeführten Katalognummern,

welche mit „+“ gekennzeichnet sind,

gelten die Bestimmungen der sog. „Stillen Auktion

(vg. Ziff.10).

3.10 Alle Gebote beziehen sich auf den sog. Hammerpreis

und erhöhen sich um das Aufgeld, Mehrwertsteuer

sowie ggf. Folgerecht und Zollumlage.

Bei gleich hohen Geboten, unabhängig ob im

Auktionssaal, telefonisch, schriftlich oder per Internet

abgegeben, entscheidet das Los. Schriftliche Gebote

oder Gebote per Internet werden von VAN HAM

nur mit dem Betrag in Anspruch genommen, der

erforderlich ist, um ein anderes abgegebenes Gebot

zu überbieten.

3.11 Gebote in Abwesenheit werden in der Regel

zugelassen, wenn diese mindestens 24 Stunden vor

Beginn der Versteigerung bei VAN HAM eingehen und,

sofern erforderlich, die weiteren Informationen gemäß

Ziff. 3.5 vorliegen. Das Gebot muss das Kunstwerk

unter Aufführung von Katalognummer und Katalogbezeichnung

benennen. Im Zweifel ist die Katalognummer

maßgeblich; Unklarheiten gehen zu Lasten des

Bieters. Die Bearbeitung der Gebote in Abwesenheit ist

ein zusätzlicher und kostenloser Service von VAN HAM,

daher kann keine Zusicherung für deren Ausführung

bzw. fehlerfreie Durchführung gegeben werden.

Dies gilt nicht, soweit VAN HAM einen Fehler wegen

Vorsatzes oder grober Fahrlässigkeit zu vertreten hat.

Die in Abwesenheit abgegebenen Gebote sind den

unter Anwesenden in der Versteigerung abgegebenen

Geboten bei Zuschlag gleichgestellt.

3.12 Das schriftliche Gebot muss vom Bieter unterzeichnet

sein. Bei schriftlichen Geboten beauftragt

der Interessent den Versteigerer, für ihn Gebote

abzugeben.

3.13 Bei telefonischen Geboten wird ein im Saal

anwesender Telefonist beauftragt, nach Anweisung

des Telefonbieters, Gebote abzugeben. Telefonische

Gebote können von VAN HAM aufgezeichnet werden.

Mit dem Antrag zum telefonischen Bieten erklärt

sich der Antragsteller mit der Aufzeichnung von

Telefongesprächen einverstanden. VAN HAM haftet

nicht für das Zustandekommen und die Aufrechterhaltung

von Telekommunikationsverbindungen oder

Übermittlungsfehler.

3.14 Internet-Gebote können sowohl als sog. „Vor-

Gebote“ vor Beginn einer Versteigerung als auch als

sog. „Live-Gebote“ während einer im Internet live

übertragenen Versteigerung sowie als sog. „Nach-

Gebote“ nach Beendigung der Versteigerung nach

Maßgabe der nachstehenden Regelungen abgegeben

werden. Gebote, die bei VAN HAM während einer

laufenden Versteigerung via Internet eingehen, werden

im Rahmen der laufenden Versteigerung nur dann

berücksichtigt, wenn es sich um eine live im Internet

übertragene Versteigerung handelt. Im Übrigen sind

Internet-Gebote nur dann zulässig, wenn der Bieter

von VAN HAM zum Bieten über das Internet durch

Zusendung eines Benutzernamens und eines Passwortes

zugelassen worden ist. Sie stellen nur dann gültige

Gebote dar, wenn sie durch den Benutzernamen und

das Passwort zweifelsfrei dem Bieter zuzuordnen sind.

Die über das Internet übertragenen Gebote werden

elektronisch protokolliert. Die Richtigkeit der Protokolle

wird vom Bieter/Käufer anerkannt, dem jedoch der

Nachweis ihrer Unrichtigkeit offen steht. Live-Gebote

werden wie Gebote aus dem Versteigerungssaal

berücksichtigt. Auch bei Internet-Geboten haftet VAN

HAM nicht für das Zustandekommen der technischen

Verbindung oder für Übertragungsfehler.

3.15 Der Nachverkauf ist Teil der Versteigerung. Bei

Nachgeboten kommt ein Vertrag erst dann zustande,

wenn VAN HAM das Gebot annimmt.

3.16 Das Widerrufs- und Rückgaberecht bei Fernabsatzverträgen

findet auf Schrift-, Telefon- und Internetgebote

keine Anwendung, sofern das Gebot nicht im

Rahmen einer sog. stillen Auktion erfolgte.

4. Zuschlag

Der Zuschlag erfolgt nach dreimaligem Aufruf an den

Höchstbietenden. Mit dem Zuschlag kommt zwischen

VAN HAM und dem Bieter, dem der Zuschlag erteilt

wird, ein Kaufvertrag zustande. VAN HAM kann den

Zuschlag verweigern oder unter Vorbehalt erteilen.

Dies gilt insbesondere dann, wenn ein Bieter, der

Stand: 1.9.2012


dem Versteigerer nicht bekannt ist oder mit dem

eine Geschäftsverbindung noch nicht besteht, nicht

spätestens bis zum Beginn der Versteigerung Sicherheit

in Form von Bankauskünften oder Garantien geleistet

hat. Ein Anspruch auf Annahme eines Gebotes besteht

jedoch grundsätzlich nicht. Wird ein Gebot abgelehnt,

so bleibt das vorangegangene Gebot wirksam. Wenn

mehrere Personen das gleiche Gebot abgeben und

nach dreimaligem Aufruf kein höheres Gebot erfolgt,

entscheidet das Los. VAN HAM kann den Zuschlag

zurücknehmen und die Sache erneut ausrufen, wenn

irrtümlich ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot

übersehen worden ist oder wenn der Höchstbietende

sein Gebot nicht gelten lassen will oder sonst Zweifel

über den Zuschlag bestehen. Wenn trotz abgegebenen

Gebots ein Zuschlag nicht erteilt wird, haftet VAN HAM

dem Bieter nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

Bei einem unter Vorbehalt erteilten Zuschlag bleibt der

Bieter einen Monat an sein Gebot gebunden. Ein unter

Vorbehalt erteilter Zuschlag wird nur wirksam, wenn

VAN HAM das Gebot innerhalb eines Monats nach

dem Tag der Versteigerung schriftlich bestätigt.

5. Kaufpreis und Zahlung

5.1 Neben der Zuschlagssumme ist vom Käufer für die

ersten 100.000 Euro ein Aufgeld von 25% und auf die

darüber hinausgehenden Beträge von 22% zu zahlen.

Hierin ist die gesetzliche Umsatzsteuer bereits enthalten,

welche jedoch wegen Differenzbesteuerung nach §

25a UStG nicht ausgewiesen wird. Bei Objekten, die

im Anhang als regelbesteuert vermerkt sind, wird auf

den Zuschlag auf die ersten 100.000 Euro ein Aufgeld

von 21% und auf die darüber hinausgehenden Beträge

von 18% erhoben. Auf die Summe von Zuschlag und

Aufgeld wird die gesetzliche Umsatzsteuer von z.Zt. 7%

(Gemälde, Zeichnungen, Skulpturen, Graphiken, etc.)

bzw. 19% (Kunstgewerbe, Teppiche, Schmuck, Uhren,

Siebdrucke, Offsets, Photographien, etc.) erhoben.

5.2 Der Veräußerer ist gemäß § 26 Abs.1 UrhG zur

Zahlung einer gesetzlichen Folgerechtsgebühr auf den

Verkaufserlös aller Originalwerke der bildenden Kunst

und der Photographie verpflichtet, deren Urheber noch

nicht 70 Jahre vor dem Ende des Verkaufes verstorben

sind. Davon trägt der Käufer anteilig in Form einer

pauschalen Umlage von:

- 1,5% auf einen Hammerpreis bis zu € 200.000

- 0,5% für den übersteigenden Hammerpreis von

€ 200.001 bis € 350.000 bzw.

- 0,25% für einen weiteren Hammerpreis von

€ 350.001 bis € 500.000 sowie

- 0,125 % für den weiter übersteigenden Hammerpreis

bis zu fünf Millionen; maximal € 6.250.

5.3 Für Unternehmer, die zum Vorsteuerabzug

berechtigt sind, kann die Rechnung auf Wunsch (nach

vorheriger Mitteilung) nach der Regelbesteuerung

ausgestellt werden. Von der Umsatzsteuer befreit

sind Auslieferungen in Drittländer (d.h. außerhalb

der EU) und – bei Angabe der USt.-ID-Nr. – auch

an Unternehmen in EU-Mitgliedsländer. Verbringen

Auktionsteilnehmer ersteigerte Gegenstände selbst

in Drittländer, wird ihnen die Umsatzsteuer erstattet,

sobald VAN HAM der Ausfuhr- und Abnehmernachweis

vorliegt.

5.4 Während oder unmittelbar nach der Auktion

ausgestellte Rechnungen bedürfen der Nachprüfung;

Irrtum bleibt insoweit vorbehalten.

5.5 Die Zahlung des mit dem Zuschlag fälligen

Gesamtbetrages ist in bar oder durch bankbestätigten

Scheck zu entrichten. Schecks werden nur erfüllungshalber

angenommen. Alle Steuern, Kosten, Gebühren

der Überweisung oder der Scheckeinlösung (inklusive

der VAN HAM in Abzug gebrachten Bankspesen)

gehen zu Lasten des Käufers. Persönlich an der Versteigerung

teilnehmende Käufer haben den Kaufpreis

sofort nach erfolgtem Zuschlag an VAN HAM zu

zahlen. Bei Geboten in Abwesenheit gilt unbeschadet

der sofortigen Fälligkeit die Zahlung binnen 14 Tagen

nach Rechnungsdatum noch nicht als verspätet.

5.6 Die Gegenstände werden grundsätzlich erst nach

vollständiger Bezahlung aller vom Käufer geschuldeten

Beträge ausgehändigt.

Stand: 1.9.2012

6. Abholung und Gefahrtragung

6.1 Der Zuschlag verpflichtet zur Abnahme. Abwesende

Erwerber sind verpflichtet, die Gegenstände

unverzüglich nach Mitteilung des Zuschlages bei VAN

HAM abzuholen. VAN HAM organisiert die Versicherung

und den Transport der versteigerten Gegenstände

zum Käufer nur auf dessen schriftliche Anweisung hin

und auf seine Kosten und Gefahr. Da der Kaufpreis

sofort fällig ist und der Erwerber zur unverzüglichen

Abholung verpflichtet ist, befindet er sich spätestens

14 Tage nach Zuschlagserteilung oder Annahme des

Nachgebotes in Annahmeverzug, so dass spätestens

dann auch, unabhängig von der noch ausstehenden

Übergabe, die Gefahr auf den Erwerber übergeht.

6.2 Hat der Erwerber die Gegenstände nicht spätestens

drei Wochen nach erfolgtem Zuschlag bzw. nach

Mitteilung bei VAN HAM abgeholt, wird VAN HAM

den Erwerber zur Abholung der Gegenstände binnen

einer Woche auffordern. Nach Ablauf dieser Frist hat

VAN HAM das Recht, die Gegenstände auf Kosten und

Gefahr des Erwerbers bei einem Lagerhalter aufbewahren

zu lassen. Vor einer Aufbewahrung unterrichtet

VAN HAM den Erwerber. Bei einer Selbsteinlagerung

durch VAN HAM werden bis zu 1% p.a. des Zuschlagpreises

für Versicherungs- und Lagerkosten berechnet.

Unabhängig davon kann VAN HAM wahlweise

Erfüllung des Vertrages verlangen oder die gesetzlichen

Rechte wegen Pflichtverletzung geltend machen. Zur

Berechnung eines eventuellen Schadens wird auf Ziff. 5

und 8 dieser Bedingungen verwiesen.

6.3 VAN HAM trägt in keinem Fall eine Haftung für

Verlust oder Beschädigung nicht abgeholter oder mangels

Bezahlung nicht übergebener Gegenstände, es sei

denn, VAN HAM fiele Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit

zur Last.

7. Eigentumsvorbehalt, Aufrechnung,

Zurückbehaltungsrecht

7.1 Das Eigentum am ersteigerten Gegenstand geht

erst mit vollständigem Eingang aller nach Ziff. 5 und 8

geschuldeten Zahlungen auf den Käufer über. Für den

Fall, dass der Käufer diesen Gegenstand veräußert,

bevor er sämtliche Forderungen von VAN HAM erfüllt

hat, tritt der Käufer bereits jetzt sämtliche Forderungen,

die aus dem Weiterverkauf entstehen, an VAN

HAM ab. VAN HAM nimmt die Abtretung hiermit an.

7.2 Der Käufer kann gegenüber VAN HAM nur mit

unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen

aufrechnen.

7.3 Ein Zurückbehaltungsrecht des Käufers aufgrund

von Ansprüchen aus einem früheren Geschäft mit

VAN HAM ist ausgeschlossen. Soweit der Käufer

Kaufmann ist, verzichtet er auf seine Rechte aus

§§ 273, 320 BGB.

8. Verzug

8.1 Der Kaufpreis ist mit dem Zuschlag fällig.

Zahlungsverzug tritt 14 Tage nach Vertragsschluss, also

Zuschlagserteilung oder Annahme des Nachgebotes ein.

Zahlungen sind in Euro an VAN HAM zu leisten. Entsprechendes

gilt für Schecks, die erst nach vorbehaltloser

Bankgutschrift als Erfüllung anerkannt werden.

8.2 Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in

Höhe von 1% pro Monat berechnet. Der Erwerber hat

das Recht zum Nachweis eines geringeren oder keines

Schadens. Im Übrigen kann VAN HAM bei Zahlungsverzug

wahlweise Erfüllung des Kaufvertrages verlangen

oder nach angemessener Fristsetzung vom Vertrag

zurücktreten. Im Fall des Rücktritts erlöschen alle

Rechte des Käufers am ersteigerten Gegenstand und

VAN HAM ist berechtigt, Schadensersatz in Höhe des

entgangenen Entgelts auf das Kunstwerk (Einliefererkommission

und Aufgeld) zu verlangen. Wird der Gegenstand

in einer neuen Auktion nochmals versteigert,

so haftet der säumige Käufer außerdem für jeglichen

Mindererlös gegenüber der früheren Versteigerung

sowie für die Kosten der wiederholten Versteigerung;

auf einen etwaigen Mehrerlös hat er keinen Anspruch.

VAN HAM hat das Recht, ihn von weiteren Geboten in

Versteigerungen auszuschließen.

8.3 Einen Monat nach Eintritt des Verzuges ist VAN

HAM berechtigt und auf Verlangen des Einlieferers verpflichtet,

diesem Namen und Adressdaten des Käufers

zu nennen

9. Einwilligungserklärung Datenschutz

Der Bieter ist damit einverstanden, dass sein

Name, seine Adresse und Käufe für Zwecke der

Durchführung und Abwicklung des Vertragsverhältnisses

sowie zum Zwecke der Information

über zukünftige Auktionen und Angebote,

elektronisch von VAN HAM gespeichert und verarbeitet

werden. Sollte der Bieter im Rahmen der

Durchführung und Abwicklung dieses Vertragsverhältnisses

seinen vertraglichen Pflichten nicht

nachkommen, stimmt der Bieter zu, dass diese

Tatsache in eine Sperrdatei, die allen Auktionshäusern

des Bundesverbands Deutscher Kunstversteigerer

e.V. zugänglich ist, aufgenommen

werden kann. Der Datenerhebung und weiteren

Nutzung kann durch Streichen dieser Klausel

oder jederzeit durch spätere Erklärung gegenüber

VAN HAM mit Wirkung für die Zukunft widersprochen

werden.

10. Stille Auktion

10.1 VAN HAM führt für die am Ende des Kataloges

aufgeführten Objekte, die mit „+“ gekennzeichnet

sind, eine sog. „Stille Auktion“ durch. Für diese „Stille

Auktion“ gelten diese Versteigerungsbedingungen

entsprechend, jedoch mit der Maßgabe, dass Bieter

nur in schriftlicher Form sowie über Internet mitbieten

können. Die Objekte der „Stillen Auktion“ werden

nicht aufgerufen, so dass keine persönlichen oder

telefonischen Gebote abgegeben werden können.

Die Gebote für eine „Stille Auktion“ müssen der

Gültigkeit wegen mindestens 24 Stunden vor

Auktions beginn schriftlich bei VAN HAM vorliegen;

im übrigen wird auf Ziff.3. verwiesen.

11. Sonstige Bestimmungen

11.1 Diese Versteigerungsbedingungen regeln sämtliche

Beziehungen zwischen dem Käufer und VAN

HAM. Allgemeine Geschäftsbedingungen des Käufers

haben keine Geltung. Mündliche Nebenabreden

bestehen nicht. Änderungen bedürfen zu ihrer

Gültigkeit der Schriftform.

11.2 Erfüllungsort und Gerichtsstand für den kaufmännischen

Verkehr ist ausschließlich Köln. Es gilt

deutsches Recht; das UN-Abkommen über Verträge

des internationalen Warenkaufs (CISG) findet keine

Anwendung.

11.3 Vorstehende Bestimmungen gelten sinngemäß

auch für den freihändigen Verkauf der zur Auktion

eingelieferten Gegenstände und insbesondere für den

Nachverkauf, auf den, da er Teil der Versteigerung ist,

die Bestimmungen über Käufe im Fernabsatz keine

Anwendung finden.

11.4 Sollte eine der vorstehenden Bestimmungen

ganz oder teilweise unwirksam sein, wird die Gültigkeit

der übrigen davon nicht berührt. Die unwirksame

Bestimmung ist durch eine wirksame zu ersetzen, die

in ihrem wirtschaftlichen Gehalt der unwirksamen

Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt,

wenn der Vertrag eine ergänzungsbedürftige Lücke

aufweist. In Zweifelsfällen ist die deutsche Fassung der

Versteigerungsbedingungen maßgeblich. Übersetzungen

in andere Sprachen dienen nur der inhaltlichen

Orientierung.

Markus Eisenbeis

(pers. haft. Ges. und öffent. best. und vereidigter

Versteigerer für Kunst und Antiquitäten)

147


General Auction Terms

1. Auction

1.1 VAN HAM Kunstauktionen KG (hereinafter

referred to as “VAN HAM”) conducts public auctions

as defined by S. 474, ss. 1(2) and S. 383 ss. 3(1) of

the German Civil Code (BGB) as commission agent

on its own behalf and on account of its clients (the

“Sellers”), who remain anonymous.

1.2 The items to be auctioned may be viewed and examined

prior to auction, with potential buyers being liable

for any damage they may cause to the exhibited items.

2. Condition, Warranty

2.1 The works of art that are up for auction and available

for examination and viewing during the advance

viewing are, without exception, used items. They are

in a state of repair that is consistent with their age and

provenance. Objections to the state of repair shall only

be mentioned in the catalogue if VAN HAM believes

that they significantly affect the visual impression of the

work of art as a whole. Lack of information regarding

the state of repair shall therefore not establish any warranty

or quality agreement as defined by sale of goods

laws. Potential buyers may request a condition report for

any work of art. Such a report, be it verbal or in writing,

shall not contain any diverging individual agreement,

and shall express VAN HAM’s subjective assessment

only. The information contained in the condition report

shall be provided to the best of our knowledge and

belief. It shall not constitute any warranty or quality

agreement and shall serve the purpose of providing

non-binding information only. The same applies to general

information of any kind, be it verbal or in writing.

The actual state of repair of the work of art at the time

the relevant bid is accepted shall, in all events, be its

agreed condition as defined by statutory regulations

(SS. 434 et seq. BGB).

2.2 Any information contained in the catalogue is

based on available data published at the time of publication

or other generally available scientific insights.

If an additional internet catalogue is prepared, the

information in the printed version shall nevertheless

prevail; the internet catalogue shall only prevail in the

event that no printed catalogue exists or the items

are auctioned by a so-called silent auction. VAN HAM

reserves the right to correct catalogue information on

the works of art that are to be auctioned. Said corrections

shall be made by written notice at the auction

site and/or announced by the auctioneer immediately

before the specific work of art is to be auctioned. The

corrected information shall replace the description in

the catalogue.

2.3 Irrespective of the provisions of Clause 2.1, only

the catalogue information regarding the authorship

of the work of art shall form part of the condition

agreed with the buyer. VAN HAM does not provide any

special warranties that may establish any additional

rights (SS. 443, 477 BGB). No characteristics other than

authorship of the work of art shall be contractually

agreed, even if the work of art is presented for advertising

purposes. The same applies to reproductions

contained in the catalogue. The purpose of said reproductions

is to give potential buyers an idea of the work

of art; they form neither part of the quality agreement

nor do they warrant the condition of the work of art.

2.4 VAN HAM expressly excludes any liability for potential

defects, provided that VAN HAM has complied

with its duty of care obligations.

2.5 However, if the buyer is able to demonstrate,

within one year from the transfer of possession of

the work of art, that catalogue information regarding

authorship of the work of art was incorrect and did not

correspond to the generally accepted expert opinion at

the date of publication, VAN undertakes to assert its

rights vis-à-vis the consignor, irrespective of Clause 2.4.

Where successful recourse is taken against the consignor,

VAN HAM shall reimburse the buyer for the full

purchase price only. VAN HAM additionally undertakes

148

to repay its commission in full within a period of one

year, if the work of art proves not to be authentic.

This is subject to there being no third party claims to the

work of art and the work of art being returned to the

VAN HAM head office in Cologne in unaltered condition.

Inaccuracy shall be considered to have been proven

if an internationally recognised expert on the author

listed in the catalogue refuses to have the work of art

included in the Catalogue Raisonné prepared by the

expert, among others.

2.6 Claims for damages against VAN HAM based on

legal and material defects and on other legal grounds

(including compensation for futile expenses or costs

of expert opinions) shall be excluded, unless they are

based on VAN HAM acting intentionally or grossly negligently

or on VAN HAM breaching material contractual

obligations.

2.7 Any claims against VAN HAM shall come under

the statute of limitations one year after possession of

the work of art for which there has been a successful

bid has been transferred, provided that they are not

based on an intentional breach of legal rights, or where

longer periods of limitations are prescribed by law.

3. Conduct of Auctions, Bids

3.1 The estimates stated in the catalogue do not

consti tute minimum or maximum prices, but shall

serve merely as an indication of the market value of

the respective items, without any warranty being given

as to their accuracy. Information as to the value in

other currencies is provided for information purposes

only and shall not be binding. Low-value items may be

auctioned as group lots outside the catalogue.

3.2 VAN HAM reserves the right to combine, separate,

offer out of sequence or withdraw numbered lots during

an auction.

3.3 All bids shall be considered as made by the bidder

on its own behalf and for its own account. If a bidder

intends to bid on behalf of a third party, relevant notification

shall be given 24 hours prior to the start of the

auction, stating the name and address of the represented

party and submitting a written power of attorney.

Otherwise the contract of sale shall be made with the

bidder when the bid is accepted.

3.4 VAN HAM provides each bidder with a bidder

number following presentation of a valid identification

document and admission to the auction. Only

bids made using this number shall be considered

during the auction.

3.5 Bidders previously unknown to VAN HAM need to

submit to VAN HAM a written registration accompanied

by a valid identification card no later than 24 hours

before the start of the auction. VAN HAM reserves

the right to request a current bank reference or other

references or a cash deposit before admitting bidders to

the auction.

3.6 If the consignor, or a third party instructed by the

consignor, submits a bid on an item consigned by the

consignor, and this bid is accepted, the consignor’s

status shall be equivalent to that of any other bidder.

The General Auction Terms therefore apply accordingly

to the consignor making a bid for its own items.

3.7 VAN HAM shall be entitled to place a bid or series

of bids below the reserve for the consigned lot on

behalf of the consignor, without being required to

disclose this and irrespective of whether or not other

bids are placed.

3.8 The initial bid price shall be determined by the

auctioneer; bids are generally submitted in Euros at a

maximum of 10% above the previous bid. Bids may

be made in person in the auction hall or, in absentia,

in writing, by telephone or over the internet via the

online catalogue on VAN HAM’s homepage or via a

platform approved by VAN HAM.

3.9 The provisions regarding silent auctions (see Clause

10) apply to the catalogue numbers listed at the end

of the catalogue and marked with “+”.

3.10 All offers shall be based on the so-called hammer

price and shall be exclusive of the premium, VAT and,

where applicable, droit de suite (resale rights tax) and

customs charges.

When there are equal bids, irrespective of whether

they are submitted in the auction hall, by telephone,

in writing or over the internet, a decision shall be

made by drawing lots. Written bids or bids submitted

via the internet shall only be drawn on by VAN HAM

to the extent required to outbid another bid.

3.11 Absentee bids shall be generally permitted if they

are received by VAN HAM at least 24 hours prior to

the start of the auction and any additional information

pursuant to Clause 3.5 has been provided. Bids

shall specify the relevant work of art, along with its

catalogue number and catalogue description. In case

of doubt, the catalogue number shall be decisive; the

bidder shall bear the consequences of any ambiguities.

VAN HAM provides the service of processing absentee

bids for the convenience of clients free of charge.

VAN HAM therefore makes no representations regarding

the effectuation or error-free processing of bids.

This does not apply where VAN HAM is liable for mistakes

made intentionally or through gross negligence.

Absentee bids shall be deemed equivalent to bids made

in person during the auction when bids are accepted.

3.12 Written bids must be signed by the bidder. In case

of written bids, the interested party shall authorise the

auctioneer to submit bids on its behalf.

3.13 In case of telephone bids, a telephone operator

present in the auction hall shall be authorised to submit

bids as per the telephone bidder’s instructions. Telephone

bids may be recorded by VAN HAM. By applying for

telephone bidding, applicants accept that telephone

conversations may be recorded. VAN HAM accepts no

liability for establishing and maintaining telecommunications

connections or for transmission errors.

3.14 Bids made via the internet may be submitted as

“pre-bids” prior to the beginning of an auction, as “live

bids” during a live web-cast auction, or as “post-bids”

after conclusion of the auction in accordance with the

following provisions. Bids received by VAN HAM via

internet during an auction shall only be considered for

the ongoing auction if it is a live, web-cast auction. In

the remainder internet bids shall only be admissible

if VAN HAM has approved the bidder for internet

bidding by providing the bidder with a user name and

password. Internet bids shall only be valid bids if they

can be unequivocally matched to the bidder by means

of the user name and password. Internet bids shall be

recorded electronically. The accuracy of the corresponding

records shall be accepted by bidders/buyers,

who shall nevertheless be free to furnish evidence to

the contrary. Live bids shall be considered equivalent

to bids made in the auction hall. VAN HAM accepts no

liability for establishing technical connections or for

transmission errors in case of internet bids.

3.15 Subsequent sales form part of the auction. In the

event of post-bids, a contract shall only be made once

VAN HAM accepts a bid.

3.16 In case of distance contracts, the right of return

and rescission shall not apply to written, telephone or

internet bids unless the bid was made in a so-called

silent auction.

4. Acceptance of Bids

A bid is accepted after the auctioneer has called the

highest bidder’s bid three times. When a bid is accepted,

a contract of sale is concluded between VAN HAM

and the bidder whose bid was accepted. VAN HAM

may refuse to accept the bid or accept it conditionally.

This applies in particular where a bidder who is not

known to the auctioneer or with whom no business

Stand: 1.10.2012


elationship has yet been established fails to provide

security in the form of bank references or guarantees

by the start of the auction at the latest. However, there

shall be no entitlement to have a bid accepted as a matter

of principle. Where a bid is rejected, the previous bid

shall remain valid. If several individuals place equal bids

and no higher bid is made after three calls, the decision

shall be made by drawing lots. VAN HAM may revoke

acceptance of a bid and re-offer the item if a higher

bid made in due time was accidentally overlooked, if

the highest bidder does not want the bid to stand, or if

there are other doubts as to the acceptance. If no bid

is successful even though several bids were submitted,

VAN HAM shall be liable to the bidder only in case

of intent or gross negligence. A bidder shall remain

bound by a bid that has been conditionally accepted for

a period of one month. A conditionally accepted bid shall

only become effective if VAN HAM confirms the bid in

writing within one month from the date of the auction.

5. Purchase Price and Payment

5.1 The buyer shall pay the bid price plus a premium

of 25% on the first €100,000 and a premium of 22%

on all sums exceeding this amount. This includes

statutory VAT, which will, however, not be listed

separately due to the margin scheme as per S. 25a

UStG (German Sales Tax Act). A premium of 21% on

the first €100,000 of the bid price and of 18% on all

sums exceeding this amount shall be levied on items

listed in the appendix as subject to standard taxation.

Statutory VAT of currently 7% (for paintings, drawings,

sculptures, prints etc.) and 19% (objets d’art, carpets,

jewellery, watches, clocks, silkscreens, offsets, photographs

etc.) respectively shall be levied on the total of

the bid price and the premium.

5.2 Pursuant to S. 26 ss.1 of the German Copyright

Act (UrhG), the Seller is obliged to pay the droit de

suite (resale rights tax) on the sales proceeds of all

original works of art and original photographic works

whose creators died less than 70 years before completion

of the sale, where such works were sold via

VAN HAM. The buyer shall bear a portion of this in the

form of a lump-sum charge amounting to:

• 1.5% of the hammer price up to € 200,000

• 0.5% of the hammer price in excess of € 200,001 up

to € 3 50,000

• 0.25% of the hammer price in excess of € 350,001

up to € 500,000

• 0.125% of the hammer price in excess of this price

up to five million, up to a maximum of € 6,250.

5.3 For buyers entitled to deduct input tax, the invoice

may, upon request (and after prior notification) be made

out in line with standard taxation. VAT is not levied on

shipments to third countries (i.e. outside the EU) nor on

shipments to companies in EU member states, provided

the VAT ID number is stated. If participants in an auction

transfer purchased items to third countries themselves,

they shall be reimbursed for VAT as soon as proof of

export and purchase has been provided to VAN HAM.

5.4 Invoices issued during or immediately after an

auction must be verified; errors remain excepted to

this extent.

5.5 Payment of the total amount due upon acceptance

of a bid shall be made in cash or by bank

certified cheque. Cheques shall only be accepted on

account of performance. Any taxes, costs, transfer or

encashment fees (including any bank fees charged

to VAN HAM) shall be borne by the buyer. Buyers

who participate in the auction in person shall pay the

purchase price to VAN HAM immediately after their bid

is accepted. Without prejudice to the fact that payment

is due immediately, bids made in absentia may be paid

within 14 days of the invoice date without being

deemed to be in default.

5.6 Auctioned items shall, as a matter of principle,

only be handed over after full payment of all amounts

owed by the buyer has been received.

Stand: 1.10.2012

6. Collection and Assumption of Risk

6.1 Acceptance of a bid establishes an obligation to

collect the item. Absentee buyers shall collect their

items without undue delay after VAN HAM has advised

them that their bid has been successful. VAN HAM

shall organise the insurance and shipment of the auctioned

items to the buyer only upon the buyer’s written

instruction and at the buyer’s cost and risk. Since the

purchase price is due immediately and the buyer is

obliged to collect the items without undue delay, the

buyer shall be in default of acceptance no later than

14 days after acceptance of the bid or post-bid, and

consequently the risk shall be transferred to the buyer

at this time at the latest, irrespective of the fact that

possession of the item has not yet been transferred.

6.2 If the buyer has not collected the items from

VAN HAM three weeks after acceptance of the bid

and/or relevant notification at the latest, VAN HAM

shall request that the buyer collect the items within

one week. At the end of said period VAN HAM shall

be entitled to have the items stored in a contract

warehouse at the cost and risk of the buyer. VAN HAM

shall inform the buyer prior to storage. If VAN HAM

stores the items in its own warehouse, up to 1% p.a.

of the hammer price shall be charged for insurance

and storage costs. Irrespective of this, VAN HAM may

alternatively demand performance of the contract or

assert statutory rights for breach of obligations. For the

purpose of calculating any damage, reference is made

to Clauses 5 and 8 of these Conditions.

6.3 VAN HAM shall under no circumstances be liable

for loss of or damage to items that have not been

collected or handed over due to non-payment, unless

VAN HAM acted with intent or gross negligence.

7. Retention of Title, Set-off, Right of Retention

7.1 The title to an item acquired by auction shall only

pass to the buyer upon full receipt of all payments

owed as per Clauses 5 and 8. In the event that the

buyer sells such an item without having satisfied all of

VAN HAM’s claims, the buyer hereby assigns to VAN

HAM any claims arising from the resale. VAN HAM

hereby accepts such assignment.

7.2 The buyer shall only be able to set off claims

against VAN HAM that are undisputed or that have

been legally and finally determined.

7.3 The buyer shall have no right of retention based

on claims arising from any prior transactions with

VAN HAM. Insofar as the buyer is a merchant registered

in the commercial register, the buyer waives its

rights under SS. 273, 320 of the German Civil Code

(BGB).

8. Default

8.1 The purchase price shall be due upon acceptance

of the bid. The buyer shall be considered in default 14

days from conclusion of the contract, i.e. acceptance of

the bid or post-bid. Payment is to be made to VAN HAM

in Euros. This also applies to cheques, which shall only

be recognised as fulfilment of the payment obligation

once they have been unconditionally credited to the

bank account.

8.2 In the event of a default in payment, default

interest shall be charged at a rate of 1% per month.

The buyer shall be entitled to furnish evidence that

a lesser or no loss was incurred. In the remainder,

VAN HAM may, in the event of a default in payment,

elect to demand performance of the contract of sale

or rescind the contract after setting a suitable period

for performance. In the event of rescission, all of the

buyer’s rights to the item acquired by auction shall lapse,

and VAN HAM shall be entitled to claim damages

in the amount of the lost proceeds from the work of

art (consignor’s commission and premium). If the item

is re-offered at another auction, the defaulting buyer

shall additionally be liable for any shortfall in proceeds

compared to the prior auction and for the costs of the

repeat auction; the buyer shall not be entitled to receive

any surplus proceeds. VAN HAM shall be entitled to

exclude such a buyer from making further bids at

auctions.

8.3 One month after default has occurred, VAN HAM

shall be entitled and, upon the consignor’s request,

required to disclose the buyer’s name and address to

the consignor.

9. Privacy Statement

The bidder hereby agrees to the bidder’s name, address

and purchases being stored electronically and processed

by VAN HAM for the purpose of fulfilling and

performing the contractual relationship, and for the

purpose of providing information about future auctions

and offers. Should the bidder fail to meet its contractual

obligations within the scope of fulfilling and performing

this contractual relationship, the bidder consents

to this fact being included in a blacklist accessible to

all auction houses of the German Association of Art

Auctioneers (Bundesverband deutscher Kunstversteigerer

e.V.). The future collection and use of data may

be objected to by deleting this clause or by submitting

a relevant statement to VAN HAM at a later date, with

effect for the future.

10. Silent Auction

10.1 VAN HAM shall conduct a so-called “silent auction”

for the items listed at the end of the catalogue

and marked with “+”. These General Auction Terms

shall apply accordingly to such “silent auctions”;

however, bidders may only bid in written form or

via the internet. Since the items in “silent auctions”

are not called out, no bids can be made in person

or by telephone. Bids for a “silent auction” must be

submitted to VAN HAM in writing at least 24 hours

before the start of the auction in order to be valid; in

the remainder please refer to Clause 3.

11. Miscellaneous Provisions

11.1 These General Auction Terms shall govern all relations

between the buyer and VAN HAM. The buyer’s

general commercial terms and conditions shall not be

valid. No subsidiary oral agreements have been made.

Any amendments shall be made in writing.

11.2 The place of performance and place of jurisdic tion

for business transactions shall exclusively be Cologne.

German law shall apply; the UN Convention on Contracts

for the International Sale of Goods (CISG) shall

not apply.

11.3 The aforementioned provisions shall also apply

mutatis mutandis to the private sale of items consigned

for auction and, in particular, to post-sales, which are

not governed by the provisions on distance sales as

they form part of the respective auctions.

11.4 In the event that any of the above provisions

are invalid in whole or in part, the validity of the

remaining provisions shall be unaffected. The invalid

provision shall be replaced by a valid provision which

most closely resembles the commercial content of

the invalid provision. This applies correspondingly if

the contract contains a gap in need of amendment.

In cases of doubt the German version of the General

Auction Terms shall prevail. Translations into other

languages merely serve as a guide.

Markus Eisenbeis

(Partner with personal liability; publicly appointed,

sworn auctioneer for arts and antiques)

149


Einliefererverzeichnis

45325: 142 - 45567: 411, 902 - 46240: 328, 786, 832 - 46509: 799 - 46728: 23, 27, 29, 31, 34, 36, 40, 49, 62, 71, 76, 88,

90, 91, 95, 99, 102, 107, 109, 117, 120, 121, 136, 146, 147, 243, 252, 310, 318, 329, 331, 333, 334, 337, 339, 340, 351,

369, 374, 382, 383, 420, 421, 465, 469, 575 - 47293: 135 - 47295: 149 - 47781: 279, 283, 313, 353, 417, 754, 760, 773,

777, 783 - 48036: 577, 686, 689, 716, 725, 736, 748, 766, 801 - 48085: 464, 506, 529, 547, 607, 816 - 48471: 373, 409,

650 - 48734: 600 - 48935: 463 - 48946: 866 - 49036: 273 - 49078: 610, 611 - 49352: 435, 438, 439, 440 - 49808: 613,

614, 615 - 50517: 416, 432, 434, 851, 859 - 50584: 819, 820, 821, 925 - 50740: 48, 64, 462 - 51981: 78 - 52135: 442,

443 - 52793: 512, 535 - 53448: 737 - 53688: 63 - 53728: 888, 889 - 53785: 272, 617, 717, 722 - 53803: 1, 2, 3, 4, 200,

201, 202, 203, 204, 205, 206, 207, 208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215, 216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224,

225, 226, 227, 228, 229, 230, 231, 232, 275, 287, 380, 473, 474, 500, 501, 502, 503, 504, 508, 509, 555, 556, 631, 632,

633, 634, 635, 636, 637, 672, 682, 683, 684, 692, 693, 694, 712, 713, 714, 715, 750, 751, 752, 769, 789, 790, 791, 792,

814, 815, 874, 875, 876, 877, 878, 879, 880, 881, 882, 883, 920, 921, 922, 923, 924 - 54168: 355 - 54636: 352, 468,

667 - 55555: 308, 450, 455, 687, 688, 733, 734, 746, 747, 869 - 55652: 391 - 55664: 256, 257 - 55769: 6, 87 - 56202:

521, 524, 532, 533, 559, 592, 707, 709, 710, 765, 767, 785, 842, 858 - 57129: 145, 590, 728 - 57947: 745 - 58284:

825 - 58346: 426, 427 - 58992: 30, 281, 312, 324 - 60511: 65, 66, 144, 244, 531, 570, 571, 579 - 60572: 594, 595, 596

- 60695: 668, 761, 812, 910, 911 - 61150: 354, 770, 771 - 61880: 9, 37, 55, 57, 58, 72, 79, 93, 94, 131, 155, 299, 384,

428 - 61915: 653, 654, 655, 656, 657, 658, 659, 662 - 61949: 569, 800 - 62491: 348, 349 - 63059: 829, 830 - 63224:

265, 558, 703 - 63475: 612, 616 - 64306: 718, 900 - 64601: 701 - 64723: 267 - 65759: 253, 344, 793, 803, 804, 823,

867, 916, 917 - 65962: 105, 106, 160, 161, 162, 163, 164, 165, 166, 167, 168, 169, 170, 171 - 66108: 422 - 66122: 134

- 66218: 293, 294 - 67123: 245, 246, 247, 248, 412 - 67403: 59, 61, 86, 255, 284, 290, 291, 407, 505, 824 - 68337: 268,

269, 270, 271, 402, 811 - 69023: 343, 466, 720, 778, 835 - 69052: 69, 578 - 70672: 25, 138, 453 - 70673: 80, 89, 96,

97, 298, 305, 341, 441, 510, 580, 588, 589, 711, 731, 755, 833, 868 - 70724: 831 - 70936: 22, 431, 433, 445, 446, 447,

871 - 71203: 403 - 71580: 511, 557, 608 - 72615: 826, 860 - 72768: 327 - 72897: 534 - 73591: 519, 545, 546, 548, 696

- 73773: 808 - 73892: 56, 150, 436, 437 - 73899: 776 - 73957: 884 - 73989: 397, 644, 809, 810 - 74189: 639 - 75437:

756, 757, 758 - 75560: 732 - 76059: 67 - 76071: 52, 115, 530 - 76088: 520, 587 - 76198: 112 - 76209: 914 - 76370:

241, 700 - 77373: 741 - 77455: 10 - 77458: 101, 345 - 77614: 130 - 77651: 143 - 77673: 366, 367 - 78722: 543, 544,

697, 729, 730 - 79059: 451 - 79092: 406 - 79275: 363 - 79280: 116 - 79381: 676, 677, 678, 679, 680 - 80213: 282, 806,

855 - 80248: 43, 288 - 80250: 28, 77 - 80278: 377, 640, 641, 788, 854, 887 - 80377: 870 - 80426: 583, 601 - 80475: 7 -

80485: 671 - 80509: 249, 302 - 80554: 537, 582, 593 - 80579: 690, 813 - 80648: 73, 74, 84, 85, 517, 597, 598 - 80686:

26, 98 - 80724: 250, 317, 335, 475 - 81477: 100 - 81662: 104, 261 - 81693: 738 - 81945: 912, 913 - 81946: 262, 263,

266, 408, 444 - 81966: 32 - 81972: 827 - 81992: 39, 108, 560 - 81994: 41 - 82017: 459, 460, 539, 540, 541, 894 - 82072:

371 - 82132: 642 - 82140: 523 - 82154: 319, 320, 321, 322 - 82173: 410 - 82185: 326 - 82188: 300 - 82209: 306, 372,

452, 856 - 82210: 376 - 82394: 753, 904, 905, 906, 907, 908 - 82548: 342 - 82559: 159, 336 - 83806: 298 - 83810: 828

- 83879: 638 - 83883: 307, 552 - 83892: 16, 17, 602, 603, 604 - 83895: 392, 394, 395, 396 - 83911: 125 - 83913: 685,

784 - 83924: 285 - 83926: 669, 775, 901 - 83930: 110, 111 - 83935: 576 - 83938: 126, 726 - 83952: 20 - 83955: 781, 782

- 83962: 606, 618 - 83966: 903, 909 - 83977: 278, 695, 763, 764 - 84001: 18, 19 - 84002: 56 - 84006: 388 - 84011: 122,

836 - 84017: 158, 708, 795, 796, 797, 798 - 84029: 274, 276, 561, 562, 563, 564, 565, 566, 567, 584, 585, 645, 646,

647, 648, 691, 780, 807, 822, 844, 845, 847, 872 - 84035: 5 - 84038: 419, 768 - 84042: 390, 805, 843 - 84044: 153, 154

- 84045: 24, 323, 670, 705, 846 - 84061: 338, 389 - 84074: 129, 573, 574, 599, 605, 698, 699, 740, 749, 774, 895, 896,

897, 898, 899, 918 - 84095: 398 - 84103: 289, 469, 706 - 84106: 13 - 84107: 118, 360, 393, 735 - 84112: 45 - 84121:

15 - 84128: 33, 549, 550, 551, 553, 554 - 84136: 47 - 84139: 385, 458, 802, 885 - 84140: 581 - 84141: 542, 739, 762,

890 - 84157: 325, 470 - 84182: 457 - 84191: 114, 137 - 84192: 850 - 84200: 11, 316 - 84207: 526, 527, 528 - 84211:

448, 863, 864, 865 - 84217: 727 - 84222: 53 - 84223: 364, 454, 461, 742, 743, 744, 892, 893 - 84243: 119 - 84258: 82,

132, 133, 609 - 84264: 330, 332 - 84274: 38 - 84282: 259, 891 - 84283: 242 - 84285: 368 - 84293: 35 - 84294: 834,

852, 853 - 84303: 260 - 84308: 303, 538, 621, 630, 651, 652, 886 - 84309: 157 - 84318: 254 - 84321: 346, 347, 536,

919 - 84324: 404 - 84328: 280 - 84329: 619, 620 - 84330: 400 - 84333: 719, 721 - 84336: 610 - 84340: 861, 862 - 84348:

401 - 84351: 857 - 84355: 128 - 84361: 429, 430, 663, 664, 666, 704, 759, 837, 838, 839, 840, 841, 915 - 84362: 54 -

84367: 21 - 84368: 673, 723, 724 - 84369: 467 - 84370: 251, 649 - 84371: 68 - 84377: 309 - 84379: 42 - 84380: 44, 60,

113, 140, 525, 586, 591 - 84381: 103 - 84382: 139, 141 - 84383: 14, 92 - 84384: 311 - 84385: 12, 50, 83, 518 - 84386:

51 - 84387: 123, 568 - 84389: 75 - 84399: 424, 661, 794 - 84402: 675 - 84403: 674 - 84404: 513, 514, 515, 516 - 84406:

286 - 84409: 301, 356, 423, 449 - 84413: 81 - 84416: 359 - 84418: 8 - 84422: 848, 849 - 84433: 264 - 84434: 70 - 84437:

413, 507, 702, 772 - 84439: 297, 399 - 84440: 124 - 84441: 292, 350 - 84442: 361 - 84447: 151, 152 - 84448: 127, 277

- 84449: 148 - 84459: 240, 296, 304, 370, 375, 378, 381, 425, 643, 681, 787, 873 - 84462: 295, 315, 405, 456, 471, 472 -

84466: 386, 387 - 84476: 379, 415 - 84478: 258, 314, 365, 414, 418, 660, 665, 779, 817, 818 - 84486: 522 - 84488: 362

- 84521: 357, 358, 77

Folgende Lots sind regelbesteuert:

1, 2, 3, 4, 6, 9, 23, 24, 25, 27, 28, 29, 31, 34, 36, 37, 40, 43, 49, 55, 56 A, 57, 58, 62, 71, 72, 76, 77, 79, 80, 83, 88, 89,

90, 91, 93, 94, 95, 96, 97, 99, 102, 107, 109, 116, 117, 120, 121, 124, 128, 131, 136, 138, 146, 147, 150, 155, 200, 201,

202, 203, 204, 205, 206, 207, 208, 209, 210, 211, 212, 213, 214, 215, 216, 217, 218, 219, 220, 221, 222, 223, 224, 225,

226, 227, 228, 229, 230, 231, 232, 243, 252, 262, 263, 266, 268, 269, 270, 271, 272, 275, 279, 283, 287, 288, 289, 298

A, 299, 305, 306, 310, 313, 318, 319, 320, 321, 322, 323, 329, 331, 333, 334, 337, 339, 340, 341, 351, 353, 369, 372,

374, 380, 382, 383, 384, 402, 408, 417, 420, 421, 424, 428, 429, 430, 436, 437, 441, 444, 452, 453, 464, 465, 467, 469,

469 A, 473, 474, 500, 501, 502, 503, 504, 506, 508, 509, 510, 521, 524, 529, 532, 533, 547, 555, 556, 559, 575, 580,

588, 589, 592, 607, 613, 614, 615, 617, 631, 632, 633, 634, 635, 636, 637, 661, 663, 664, 666, 668, 670, 672, 682, 683,

684, 692, 693, 694, 704, 705, 706, 707, 709, 710, 711, 712, 713, 714, 715, 717, 718, 722, 731, 750, 751, 752, 754, 755,

759, 760, 761, 767, 769, 773, 776, 777, 783, 785, 789, 790, 791, 792, 794, 811, 812, 814, 815, 816, 833, 837, 838, 839,

840, 841, 842, 846, 856, 858, 868, 874, 875, 876, 877, 878, 879, 880, 881, 882, 883, 884, 900, 903, 909, 910, 911, 915,

920, 921, 922, 923, 924

150


Gebotsformular | Bidding form

Auktion Nr. | Sale no: 317

Vorname, Nachname, Titel | First, Last name, Title

Straße | Street

PLZ, Ort | Postcode, city

Land | Country

Lot Titel | Title Tel. Gebot | Tel. bid Max.Gebot (Gebot ohne Aufgeld)

Max.bid (Bid without premium

Stand: 1.9.2012

Telefon für Auktion | Telephone for the sale

Telefon für Auktion | Telephone for the sale

Tel.| Fax

E-Mail

Bitte Rechnung vorab per E-Mail

Please send invoice in advance via e-mail.

Wir bitten Neukunden, uns eine Kopie ihres Personalausweises zukommen zu lassen.

VAN HAM behält sich das Recht vor, weitere Referenzen anzufordern. Bitte beachten Sie die umseitigen Hinweise.

We ask new clients to provide us with a copy of their ID card or passport. VAN HAM maintains the right to request further references.

ANGABEN BITTE IN DRUCKBUCHSTABEN | PLEASE WRITE CLEARLY

Gebote müssen 24 Stunden vor Auktion für Bestätigung eingehen. Bei identischen Geboten wird das als erstes eingegangene akzeptiert.

Bids must arrive 24 hours prior to the auction for confirmation. In the event of identical bids, the earliest bid received will take precedence.

Nur für Kunst-Händler | For art dealers only:

Bitte mit MwSt-Ausweis Please use my VAT-No. for my invoice (VAT-identification number)

Bitte beachten Sie, dass die Ausführung von schriftlichen und telefonischen Geboten ein Service unseres Hauses ist. VAN HAM kann daher keine

Zusicherung für deren Ausführung bzw. fehlerfreie Durchführung geben. Hiermit erkenne ich die im Katalog abgedruckten Geschäftsbedingungen an.

I understand that VAN HAM provides the service of executing absentee bids for the convenience of clients and that VAN HAM is not

responsible for failing to execute bids or for errors related to the execution of bids. I accept the standard business conditions (see catalogue).

Ort, Datum | Place, date Unterschrift | Signature

Van Ham Kunstauktionen KG

Schönhauser Straße 10–16

50968 Köln

Tel. +49 (0) 221 925862-0

Fax. +49 (0) 221 925862-4





info@van-ham.com

www.van-ham.com

USt-ID Nr. DE 122 771 785

HRA Köln 375


Lot Titel | Title Tel. Gebot | Tel. bid Max.Gebot (Gebot ohne Aufgeld)

Max.bid (Bid without premium

Hinweise für nicht anwesende Bieter | Information for absentee bidders

Schriftliche / telefonische Gebote | Absentee / Telephone bids

Die umstehend und hier eingetragenen Gebote sind bindend und werden nur soweit in Anspruch genommen, wie andere Gebote überboten werden

müssen. Das Aufgeld ist nicht enthalten; maßgeblich sind die eingetragenen Katalog nummern. Bei Schätz preisen ab € 500 haben Sie auch die Mög lichkeit,

telefonisch mitzusteigern. Per Fax geschickte Gebote müssen uns mit Original-Unterschrift bestätigt werden. Telefonische Gebote werden wie schriftliche

Gebote behandelt. Bitte ge ben Sie uns statt des Höchst gebotes Ihre Te le fon-Nr. an, unter der Sie zum Zeit punkt der Auktion zu erreichen sind. Gespräche

beim telefonischen Bieten können aufgezeichnet werden.

Im Interesse der Einlieferer können Gebote unter zwei Drittel der Schätzpreise nicht be rücksichtigt werden. Aus fuhrlieferungen sind von der Mehr wertsteuer

be freit, innerhalb der EU jedoch nur bei branchengleichen Unternehmen mit Umsatz steuer-Identifikations-Nr.

The overleaf and here inscribed bids are binding and will only be utilized to the extent necessary to overbid other bids. The buyer’s premium is not included.

Decisive are the inscribed lot numbers. You have the possibility to bid for lots from € 500 upwards. Bids sent via fax have to be confirmed with the original

signature. Telephone bids are treated like absentee bids. Telephone bidders should provide the telephone number at which they can be reached instead of

a maximum bid. Phone calls during the telephone bidding can be recorded.

Bids below 2/3rds of the estimate price cannot be accepted. Exported purchases are free of VAT and within the EU only for art dealers with a VAT number.

Abholung | Transport

Bezahlte Objekte können während der Auktion abgeholt werden. Bei späterer Ab ho lung bitten wir um kurze Nachricht vorab, um Wartezeiten zu vermeiden.

Objekte, die nicht spätestens drei Wo chen nach Rechnungslegung abgeholt wurden, können auf Kosten des Käu fers eingelagert oder zugesandt werden.

Paid objects can be collected during the auction. In case of a later pick-up, please inform us to avoid delays. Objects not collected within three weeks of the

invoice‘s issue date can be shipped or stored at the buyer‘s expense.

Auktionsergebnisse | Auction results

Ab dem ersten Werktag nach Auktion können Sie die Ergebnisse im Internet unter www.van-ham.com einsehen.

You find our results one day after the auction on www.van-ham.com.

Ort, Datum | Place, date Unterschrift | Signature









Stand: 1.9.2012


Beirat

Wilhelm karl Prinz von Preußen vorsitzender

Prof. dr. Albert Mayer

Honorarkonsul Prof. ottmar Braun Sprecher

Markus eisenbeis

Mitgliedschaften

unsere repräsentanzen

Hamburg / norddeutschland

Pia von Buchwaldt

c/o Flo Peters Gallery

Chilehaus | Pumpen 8

20095 Hamburg

Tel.: +49 (40) 41 91 05-23

Fax: +49 (40) 41 91 05-24

hamburg@van-ham.com

München / süddeutschland

dr. Barbara Haubold

elly-Ney-Str. 15

82327 Tutzing

Tel.: +49 (8158) 90 34 60

Fax: +49 (8158) 90 34 61

muenchen@van-ham.com

stuttgart / süddeutschland

thomas Maier

dr. Anja Gebauer

c/o maier & Co. Fine Art

eberhardstraße 6

70173 Stuttgart

Tel.: +49 (711) 51 89 07 10

Fax: +49 (711) 51 89 07 09

stuttgart@van-ham.com

Belgien und niederlande

dr. Petra Versteegh-kühner

Sterrenlaan 6

3621 rekem | belgien

Tel.: +32 89 71 60 04

Fax: +32 89 71 60 05

mobil: +31 620 40 21 87

p.versteegh@van-ham.com

Luxemburg

Comtesse Marina von kamarowsky

mvK Fine Art

2, rue Nicolas braunshausen

1257 Luxemburg

Tel.: +352 691 16 88 22

Fax: +352 44 04 92

luxemburg@van-ham.com

schweiz

rolf Welti

rWmA GmbH

Gotthardstr. 88 / PF 54

6474 Amsteg | Schweiz

Tel.: +41 44 202 40 41

Fax: +41 41 884 01 02

schweiz@van-ham.com

Abbildung Titel:

nr. 106 Johannes Molzahn

Parabel I | 1948

Abbildung rückseite:

nr. 67 Karl Hofer

Mädchen mit Triangel | 1935


317. Auktion

Moderne kunst

29. November 2012

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