Lernorte - Comune di Bolzano

comune.bolzano.it

Lernorte - Comune di Bolzano

Assessorat für Schule

Città di Bolzano

Stadt Bozen

ein Angebot der Gemeinde Bozen

Lernorte

Schuljahr

2011•2012

heuer nur über www.gemeinde.bozen.it


Sehr geehrte Direktorinnen/Direktoren,

werte Lehrpersonen,

die Gemeinde Bozen bietet auch in diesem Schuljahr wieder eine

Reihe von zum Grossteil bewährten aber auch neuen bzw.

überarbeiteten Projekten und Initiativen für die Grund- und

Mittelschüler von Bozen an.

Die Schüler/innen sollen die Möglichkeit erhalten das örtliche Umfeld

besser kennenzulernen, Zusammenhänge zwischen Umwelt, Mobilität

und Entwicklung zu verstehen, aktiv zum Umweltschutz beitzutragen,

die Verwaltung und deren Organe direkt zu erfahren und selbst

beizutragen, wenn es um die Gestaltung der Stadt geht. Weiterhin

ein fixes Angebot ist auch der Weihnachtspark, der Poetry Slam.

Das Amt für Unterricht und Freizeit hat die für das Schuljahr 2011/2012

geplanten Veranstaltungen, die von den verschiedenen Assessoraten

organisiert werden, zusammengefasst und stellt die Informationen

a u f d e r f o l g e n d e n H o m e p a g e z u r Ve r f ü g u n g

(www.gemeinde.bozen.it). In bewährter Form werden die Angebote

beschrieben und die zuständigen Kontaktadtessen angegeben, damit

die Planung und Organisation für das Jahresprogramm besser erfolgen

können.

Der Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Schule, örtlichem

Umfeld und Gemeindeverwaltung ist der Stadt Bozen ein grosses

Anliegen und deshalb ist sie auch weiterhim bemüht, Anregungen

Ihrerseits aufzunehmen und sie umzusetzen.

Die Stadträtin für Schule, Freizeit und Mobilität

Judith Kofler Peintner

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A. UMWELT

A.1 Amt für den Schutz der Umwelt und des Territoriums

1.1 Umwelt macht Schule

1.2 Stadtgärtnerei

A.2 SEAB – Besichtigung der Energie-Umweltbetriebe Bozen AG

A.3 eco-center - Besichtigung von Anlagen

B. KULTUR UND WIRTSCHAFT

B.1 Amt für Museen und kunsthistorische Kulturgüter

1.1 Stadtgalerie

1.2 Stadtarchiv

1.3 Schulmuseum

1.4 Projekt “Historische Stätten und Projekte”

B.2 Ladinischer Beirat

2.1 Projekt “Bozen trifft Ladinien - Bulsan enconta la Ladinia”

B.3 Amt für Bibliotekswesen

3.1 Führungen in der Stadtbibliothek und in den Zweigstellen

B.4 Grossmarkthalle

4.1 Im Dienste der Stadt Bozen

5.1 Schloß Runkelstein

5.2 Schloß Maretsch

C. SCHULE UND WEITERBILDUNG

C.1 Amt für Unterricht

1.2 Texte werden lebendig

1.3 Weihnachtsausstellung – Ein Lied für…

1.4 Poetry Slam

1.5 Wir Kinder radeln

1.6 Aktive Pause

C.2 Amt für Statistik und Zeiten der Stadt

2.1 Projekt “ Zeiten der Stadt” - “Die Zeiten der Schule”

2.2 Meine Stadt in Zahlen

D. SOZIALES UND FREIZEIT

D.1 OEW - Organisation für Eine solidarische Welt

1.1 Der Schokokoffer

D.2 Amt für Familie, Frau und Jugend

2.1 20. November: Internationaler Tag der Kinderrechte

E. VERKEHRSERZIEHUNG

E.1 Stadtpolizei

1.1 Projekte zur Verkehrserziehung

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A. 1. Amt für den Schutz der Umwelt und des

Territoriums

A. 2. SEAB

A. 3. eco-center

Umwelt

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Vorstellung

Unterrichtseinheiten

Im Rahmen des Projektes „Umwelt macht Schule“ bietet die Stadt auch zehn Unterrichtseinheiten zu

verschiedenen Umweltthemen an. Diese Arbeitseinheiten dienen vor allem den LehrerInnen den Einstieg

in den Ökologisierungsprozess zu erleichtern. Die Arbeitseinheiten werden von der Umweltberatungsstelle

der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Umweltberater des Ökoinstitutes Südtirol betreut. Das Ökoinstitut

ist in Form einer zweijährigen Konvention mit der Stadt vertraglich gebunden. Für die zehn folgenden

Unterrichtseinheiten stehen auch Arbeitskoffer, die mit den unterschiedlichsten Unterrichtsmaterialien zu

dem vorgegebenen Thema bestückt sind, zur Verfügung, welche auf Anfrage beim Ökoinstitut erhältlich

sind.

Themen der Unterrichtseinheiten:

1.1.”Umwelt macht

Schule”

1.Kompostieren

Die Kompostierung als einfachste und natürlichste Methode des Recyclings der organischen Abfälle ist

Herzstück dieses Projektes. Pausenabfälle und Küchenabfälle, welche die SchülerInnen von zu Hause

mitbringen, werden im Laufe des Schuljahres zu einer nährstoff- und humusreichen Erde kompostiert.

Lernziel: Den Naturkreislauf selbst nachvollziehen

2. Abfalltrennung und Recycling in Bozen

Lernziele und Beschreibung: Die Abfalltrennung ist Bestandteil einer modernen Abfallbewirtschaftung

und soll den SchülerInnen so anschaulich wie möglich erklärt werden.

3. Abfallkonzept für Schulen in Bozen

Beschreibung: Die SchülerInnen erheben sämtliche müllrelevanten Daten der eigenen Schule und lernen

an konkreten Beispielen aktiven Umweltschutz.

Lernziele: Abfallvermeidung und Abfalltrennung im eigenen Umfeld einführen und anwenden. Weiters

lernt der/die SchülerIn Konzepte umzusetzen und diese in der Öffentlichkeit zu präsentieren.

4. „Luft und Lärm“

Beschreibung: Die Luft unserer Stadt wird vor allem durch die Abgase der Autos verschmutzt. Auch der

Transport der Schüler und Schülerinnen zur Schule wird viel zu oft mit dem Auto durchgeführt, was gerade

zu den morgendlichen Stosszeiten zu einer vermehrten Belastung führt.

Lernziele: Ziel dieser Einheit soll es einerseits sein, den Autoverkehr als Umweltverschmutzer und Risikofaktor

zu entlarven und die Alternativen Rad, Bus und das zu Fuß gehen zu fördern.

5. Papier schöpfen

Beschreibung: Die Schüler und Schülerinnen lernen selbst Papier herzustellen.

Lernziele: Die SchülerInnen erleben die Wiederverwertung durch eigenes Handeln. Sie merken, dass zur

Herstellung von Papier aus Altpapier keine neuen Rohstoffe, wenig Wasser und Energie nötig sind, im

Gegensatz zur Herstellung von weißem Papier erster Qualität. Die SchülerInnen werden motiviert sich an

der Papiersammlung zu beteiligen.

6. Schulen sparen Energie

Beschreibung: Energiesparen macht Spaß und bringt eine Menge Erfahrung, die auch im privaten Bereich

eingesetzt werden kann. Gerade die Schule eignet sich dafür, fühlte sich doch bisher so niemand richtig

zuständig. Das Projekt kann sowohl als Unterrichtseinheit mit begrenzter Stundenzahl als auch als ein- bis

zweijähriges Gesamtprojekt mit Erhebungsfase und Umsetzungsfase für ein ganzes Schulgebäude angeboten

werden (s.Wetten dass..).

7. Die Geschichte des Mülls

Beschreibung: Während Jahrtausenden war auch der Mensch Teil des Naturkreislaufs. Mit dem Aufkommen

grösserer Siedlungen und der Industrialisierung hat sich der Mensch aus dem natürlichen Kreislauf abgekoppelt.

Lernziele: Erfahren, daß auch frühere Hochkulturen ein Müllproblem hatten und wie sie damit umgegangen

sind. Die SchülerInnen sehen wie sich sowohl die Menge als auch die Art der Abfälle stark verändert haben.

Die neu entstanden Abfälle wurden immer weniger in den Stoffkreislauf der Natur integriert und lassen

die neuen Dimensionen in der gegenwärtigen Abfallproblematik erkennen.

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8. Einkaufen gehen

Beschreibung: Einkaufen für den Maiausflug/Geburtstag und anschließender Vergleich ”bewusster und

unbewusster Einkauf“.

Lernziele: Bewußt einkaufen und kennenlernen von umweltfreundlichen Produkten und Verpackungen.

9. Welche Jause zur Pause

Beschreibung: Herkunft und Verpackung der Jause dient als Grundlage für eine ökologische Bewertung.

Eine Woche lang werden Herkunft und Verpackungen aufgezeichnet, bestimmt und bewertet. In der

zweiten Woche erhalten die SchülerInnen Informationen zum Thema. Das Ergebnis der zweiten Woche

wird dann verglichen mit dem der ersten. Am Ende Abschlussfeier mit eventueller Zubereitung eines

“gesunden” Buffets.

Lernziele: Kritische Betrachtung von Verpackung und Produkten. Ergänzende Arbeitsbereiche sind die

regionalen und biologischen Produkte.

10. Lehrausgänge

Beschreibung: Der Besuch folgender Einrichtungen ist möglich: Deponie „Frizzi Au“, Verbrennungsofen

Bozen, Recyclinghof Terlan, Kompostanlage Talfer, Kläranlage Bozen.

Lernziele: Oftmals bewirken Eindrücke viel mehr als tausend Worte. SchülerInnen, welche einmal eine

Deponie gesehen (gerochen!) haben, wird das Müllproblem eher ans Herz gehen, als jenen, die das

Problem nur aus Medien oder nur in der Theorie kennen.

Zielsetzungen und didaktische Ausrichtung

Mit der Iniziative „Umwelt macht Schule“ möchte die Stadt Bozen die Ökologisierung von Grund- und

Mittelschulen in die Wege leiten. Durch einzelne Aktionen oder mehrjährige Projekte wird eine langfristige

Veränderung der ökologischen Alltagskultur in den Schulen auf den folgenden drei Ebenen gefördert:

auf pädagogischer Ebene:

Förderung einer nachhaltigen ökologischen Denkweise in der Schule, die über die Schule in den Alltag

ausstrahlt.

auf sozialer Ebene:

Schaffung eines Schulklimas der gegenseitigen Anerkennung von Kommunikationsstrukturen, die das

Miteinander in der Schule verbessern sowie von Maßnahmen zur Steigerung des Wohlfühlens in der Schule.

auf technisch-ökonomischer Ebene:

Einsparung von Ressourcen, Gesundheitsförderung.

Adressaten

Alle Grund-und Mittelschulen.

Sitze

Die Aktivitäten werden meistens direkt in den Schulen durchgeführt.

Termine und Teilnahmebedingungen

Die Vormerkung der Arbeitseinheiten sollte nach Möglichkeit zu Beginn des Schuljahres erfolgen.

Kosten

Für die einzelnen Schulen entstehen keine Kosten.

Bezugsperson

Reinhold Burchia

Amt für den Schutz der Umwelt und des Territoriums

Umweltberatungsstelle

Gumergasse 7

Tel. 0471/997438

reinhold.burchia@gemeinde.bozen.it


Vorstellung

Die Stadtgärtnerei ist die Dienststelle der Gemeindeverwaltung Bozen,

welches für das öffentliche Grün der Stadt verantwortlich ist.

Das Personal schmückt die Stadt mit bunten Blumenbeeten und pflegt die Grünanlagen,

die Alleen, die Schulgrünflächen und die Kinderspielplätze.

Zielgruppe

Die Führungen der Stadtgärtnerei sind für Kindergarten, Grund- und Mittelschule gedacht.

Sitz

1.2 Stadtgärtnerei

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

Die Stadtgärtnerei möchte den Kindern durch die Beobachtung der Pflanzen die Natur näher

bringen und ihnen auch die Strukturen und die Arbeit zeigen, welche für die Pflege des

Grüns notwendig sind.

Es können entweder die Stadtgärtnerei in der Mühlbachpromenade 22 oder die historische

Guntschnapromenade besichtigt werden.

Termine und Teilnahmebedingungen

Die Besichtigung ist von Mitte März bis Ende Mai möglich; es ist eine telefonische Vormerkung

notwendig. Die Gruppe soll höchstens aus einer Klasse mit zwei Begleitpersonen bestehen.

Die Führung dauert maximal zwei Stunden. Der Transport der SchülerInnen zum Besichtigungsort

muss von der Schule organisiert werden.

Kosten

Die angebotene Leistung ist kostenlos.

Bezugsperson

für die Guntschnapromenade: Ulrike Buratti: Mühlbachpromenade 22, Tel. 0471/918445

für die Führungen in der Stadtgärtnerei: Elena Crescini, Mühlbachpromenade 22, Tel.

0471/918445

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Vorstellung

Di e SEAB AG wurde im Jahr 2000 von der Stadtgemei nde

Bozen gegründet. Im Auftrag der Gemeinde führt die SEAB AG in Bozen die

öffentlichen Dienste Erdgasverteilung, Trinkwasserversorgung, Kanalisierung, Stadtreinigung, die

gemeindeeigenen Zahlparkplätze sowie die Pendlerparkplätze. Seit Jänner 2007 führt die SEAB AG zudem

den Müllsammeldienst für die Gemeinde Leifers durch.

Die SEAB bietet folgende Betriebsbesichtigungen an:

1. Energie: Druckverminderungskabinen für Erdgas, Fotovoltaikanlage

2. Trinkwasser: Wasserspeicher: Pfarrhofstr.,Tiefbrunnen in verschiedenen Zonen der Stadt (z.Bsp. C.Augustastr.,

Parmastr., usw.), Überwachungsstelle: Sitz der Seab AG in der Lanciastr. 4/a

3. Stadtreinigung: Recyclinghof, Sammelstelle für Gartenabfälle

Zielsetzung

Zielgruppe

Die Besichtigung der SEAB-Anlagen ist für Grund-, Mittel- und OberschülerInnen geeignet.

Ort

Die zu besichtigenden Anlagen befinden sich:

1. Erdgas und Fotovoltaikanlage: SEAB-Hauptsitz, Lanciastr. 4/a

2.Trinkwasser:

- Speicherbecken: Pfarrhofstraße

- Tiefbrunnen: Nähe Flugplatz

- Überwachungsstelle: SEAB-Hauptsitz, Lanciastr. 4/a

3. Stadtreinigung:

- Recyclinghof in der Mitterhoferstraße

- Sammelstelle für Gartenabfälle in der Voltastraße

Termine und Teilnahmebedingungen

Schulklasssen müssen von mindestens zwei Aufsichtspersonen begleitet werden, die auch die Verantwortung

übernehmen. Die Teilnehmerzahl ist auf 30 begrenzt. Es ist ratsam, beim Besuch der Anlagen gutes Schuhwerk

zu tragen. Für den Transport der Schüler zu den Anlagen und wieder zurück muss die Schule selbst sorgen. Die

SEAB AG stellt für die Besichtigung einen Techniker zur Verfügung.

Führungen durch die Anlagen müssen vorgemerkt werden. Anmeldungen sind telefonisch unter 0471-541753

oder Grüne Nummer 800 013066, mittels Fax 0471 541767 oder mittels E-Mail (info@seab.bz.it) möglich.

Kosten

Die Führungen sind kostenlos.

Ansprechpartner

A.2 SEAB Besichtigung

der technischen Anlagen

Ein Großteil der technischen Anlagen der SEAB AG ist für Außenstehende nicht

frei zugänglich. Mit der Öffnung der Anlagen für Schulklassen verfolgt die SEAB

mehrere Ziele:

1. Erdgas und Fotovoltaikanlagen gehören zu den umweltfreundlichsten Energiequellen. Die SchülerInnen

werden über die Gasverteilung in Bozen aufgeklärt und können am Dach des SEAB-Gebäudes eine moderne

Fotovoltaikanlage besichtigen.

2. Die Schulklassen bekommen Einblick in die Trinkwasserversorgung der Stadt und werden zu einem korrekten,

sparsamen Umgang mit dem kostbaren Gut angehalten.

3. Die Schulklassen werden in die Müllproblematik eingeführt und erfahren, wie sie Abfall vermeiden und

richtig trennen.

SEAB

Energie-Umweltbetriebe Bozen AG

Pressestelle

Lanciastraße 4/A

I-39100 BOZEN

Numero verde 800 013066

Fax. 0471-541767

info@seab.bz.it

www.seab.bz.it

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Vorstellung

Zielgruppen

A. 3. Besichtigung

der Anlagen

Die eco center AG wurde 1994 von der Gemeinde Bozen, der Autonomen

Provinz Bozen und weiteren 53 Gemeinden Südtirols gegründet. Zur Zeit sind die

Mitgliedsgremien 58.

Die Gesellschaft betreibt die wichtigsten Abfallentsorgungs- und Abwasserreinigungsanlagen der

Provinz, unter anderen die Anlage zur thermischen Restmüllverwertung Bozen, die Vergärungsanlage

Lana, die Kläranlagen Bozen, Meran, Tramin und Branzoll. Die Gesellschaft beschäftigt 136 Mitarbeiter.

Die eco-center AG bietet den SchülernInnen der Stadt Bozen Besichtigungen der folgenden Anlagen:

- Anlage zur thermischen Restmülllverwertung Bozen

- Deponie “Frizzi Au”

- Abwasserreinigungsanlage Bozen.

Zielsetzung

Zweck dieser Initiative ist:

- den SchülernInnen, den Betrieb und die operative Kontrolle von Anlagen nach neuestem Stand der

Technik näher zu bringen

- eine korrekte Information der SchülerInnen über die Abfallentsorgung und die Abwasserreinigung

- die Sensibilisierung der SchülerInnen für Umweltthemen.

Die Besichtigung der Deponie “Frizzi Au” und die Besichtigung der Abwasserreinigungsanlage Bozen

sind für Grund-, Mittel- und OberschülerInnen geeignet. Die Besichtigung der Anlage zur thermischen

Restmüllverwertung Bozen ist für OberschülerInnen geeignet.

Sitze

Die Anlagen befinden sich:

- Anlage zur thermischen Restmüllverwertung Bozen Linkes Eisackufer 57, Bozen

- Deponie “Frizzi Au”: Frizzi Au, Pfatten

- Abwasserreinigungsanlage Bozen Rechtes Eisackufer 21, Bozen

Termine und Teilnahmebedingungen

Führungen durch die Anlage müssen vorgemerkt werden. Voranmeldung kann telefonisch oder bei

Fax mit dem Formular Anfrage Besichtigung, welches unter www.eco-center.it zur Verfügung steht,

vorgenommen werden:

Anlage zur thermischen Restmüllverwertung Bozen: tel. 0471-915550, fax 0471-508456,

Besichtigungszeiten: bei Voranmeldung zu vereinbaren

Deponie “Frizzi Au”: tel. 0471-542881, fax 0471-542882, Besichtigungszeiten: bei Voranmeldung

zu vereinbaren

Abwasserrreinigungsanlage Bozen: tel. 0471-934569, fax 0471-934578, Besichtigungszeiten:

jeden Mittwoch von 9.00 bis 12.00 Uhr.

Allgemeine Hinweise

Eine Besichtigung kann nur von einer Klasse erfolgen.. Der Transport zur Anlage ist zu Lasten des

Antragstellers.

Bei Minderjährigen ist eine Haftungserklärung vorgesehen und es werden mindestens 2 Begleiter pro

Besuchergruppe gefordert.

Kosten

Die Besichtigung ist kostenlos.

Ansprechpartner

eco center AG

Rechtes Eisackufer 21/A

39100 Bozen

tel. 0471 - 542888

fax 0471- 542899

info@eco-center.it

www.eco-center.it

Abwasserreinigungsanlage Bozen


Kultur und

Wirtschaft

B. 1. Amt für Museen und kunsthistorische Kulturgüter

B. 2. Ladinischer Beirat

B. 3. Amt für Bibliothekswesen

B. 4. Grossmarkthalle Bozen

B. 5. Schloss Runkelstein und Schloss Maretsch

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Vorstellung

Zielgruppen

1.1. Stadtgalerie

Dominikanerplatz, Bozen

Die Stadtgalerie ist ein von der Stadtgemeinde Bozen geführter Ausstellungsort, in dem Kultur- und

Kunstveranstaltungen stattfinden. Die Stadtgalerie wird vom Assessorat für Kultur, aktives Zusammenleben,

Umwelt und Chancengleichheit der Gemeinde Bozen, Amt für Museen und kunsthistorische Kulturgüter

verwaltet, es finden aber auch Veranstaltungen, die von Künstlervereinen oder von lokalen Kulturvereinen

organisiert werden, statt.

Für das Schuljahr 2011/2012 ist eine Aufführungsserie vorgesehen, auch wenn nicht alle Ausstellungen

im Detail definiert sind.

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

Die Veranstaltungen des Assessorates für Kultur, aktives Zusammenleben, Umwelt und Chanchengleichheit

der Gemeinde Bozen, die in der Stadtgalerie organisiert werden, werden immer didaktisch begleitet

und je nach Gegenstand der Veranstaltung in geeigneter Form didaktisch aufbereitet: von der

traditionellen Führung durch die Ausstellung bis zu kreativen und interaktiven Labors, Ausarbeitung

von die Ausstellung begleitenden Veröffentlichungen, die auch einen weiter gesteckten Rahmen

abdecken bzw. einen Bezug zu lokalen Gegebenheiten herstellen.

Zweck der didaktischen Veranstaltungen ist, den Schülern/Innen die Räumlichkeiten der Stadtgalerie

– und anderer ähnlicher Einrichtungen – näher zu bringen und ihr Interesse hierfür zu wecken, aber

auch sie zum aktiven Mitgestalten zu animieren. Weiters sollen die SchülerInnen an eine aufmerksame

Betrachtung der Kunstwerke und der Kunst im allgemeinen herangeführt werden, sodass sie Kunstwerke

und Kunstgegenstände als historische Dokumente erfassen und schätzen lernen.

Auf Anfrage können das Buch mit Lehrmaterial und Lehrspiel zur Ausstellung „Trecento. Gotische

Maler in Bozen“ (2000), das kürzlich erschienene Lehrmaterial zur Ausstellung „Die Plakate der Wiener

Sezession: 1898-1905“ (2001-2002), das Lehrbuch „U baro drom”, in dem Geschichte und Kultur der

Zigeuner aufbereitet werden, sowie die Bücher, die anlässlich der Ausstellung "Bozen 1700-1800

erschienen sind. Eine Stadt und ihre Kunst"(2004-2005) sowie der Ausstellung “Bilder von Bildung”

(2005) , angefordert werden.

Zielgruppe der didaktischen Veranstaltungen in der Stadtgalerie sind SchülerInnen aller Schulstufen.

Anschrift

Stadtgalerie, Dominikanerplatz 18, Bozen.

Termine und Teilnahmebedingungen

Für das didaktische Rahmenprogramm ist die Voranmeldung notwendig (tel. 0471-977855).

Kosten

Die Inanspruchnahme des didaktischen Rahm enprogrammes ist kostenlos. Die

Veröffentlichungen und Spiele werden kostenlos an die Schulen verteilt.

Die in Zusammenarbeit mit dem Schulamt veröffentlichten Materialien werden kostenlos zur Verfügung

gestellt. Die Verteilung erfolgt über das Schulamt.

Kontaktperson

Laura Bottesi

Amt für Museen und kunsthistorische Kulturgüter der Stadtgemeinde Bozen

Stadtarchiv

Laubengasse 30

39100 Bozen

Tel. 0471–997581 – Fax 0471–997456

e-mail: laura.bottesi@gemeinde.bozen.it


Vorstellung

1.2. Stadtarchiv und

Altes Rathaus Lauben 30

Das Stadtarchiv hat die Aufgabe, die historischen Bestände an Dokumenten der

Stadt aufzubewahren, und zu inventarisieren, zu untersuchen und zu dokumentieren, sowie jene

Tätigkeiten zu unterstützen, die der Verbreitung der Kultur und des Geschichtswissens dienen. Den

Benutzern werden die bis jetzt verfassten Inhaltsverzeichnisse der aufbewahrten Bestände zur Verfügung

gestellt, Hilfe und Beratung bei der Suche geboten und der Kopierdienst gewährleistet, sofern dies

erlaubt ist. Auch die Sonderbibliothek für die lokale Geschichte ist für die Benutzer offen. Im Stadtarchiv

wurde auch ein Dokumentationszentrum über das Bozner Lager und für die Geschichtsforschung über

die Deportation eingerichtet.

Das Stadtarchiv befindet sich seit 2002 in einem Flügel des Alten Rathauses, einem der historisch und

künstlerisch bedeutendsten Gebäude in der Altstadt. Der Sitz bietet Räume, die sowohl für die Ablage

der Dokumente, als auch für das Personal und für die Benutzer geeignet und angemessen ausgestattet

sind. Letztere können ihre Anfragen im Lesesaal im 4. Stock durchführen. Auf der Homepage des

Stadtarchivs findet man spezifische Informationen bezüglich des kulturellen Vermörgens und des

Stadtarchivs und deren Forschung. Ausserdem wird digitalisiertes Material zur Verfügung gestelltt, das

reich an historische Informationen beinhaltet (www.gemeinde.bozen.it/stadtarchiv.

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

Das Stadtarchiv ist ein Ort der Aufbewahrung, des Studiums und der Forschung möchte die Verbreitung

der Geschichtskultur durch die Organisation von Kulturveranstaltungen fördern. Zu diesem Zweck

können Führungen durch die Lagerräume des Archivs und durch das Alte Rathaus, und Praktika

organisiert werden.

In den letzten Jahren hat das Stadtarchiv der Gemeinde Bozen einige didaktische Projekte eingeleitet,

um die Schulwelt mit der Benutzung von historischen Quellen vertraut zu machen.

Auf der Homepage des Stadtarchivs findet man spezifische Informationen des Sektors bezüglich des

kulturellen Vermögens und des Stadtarchivs und deren Forschung. Ausserdem wird digitalisiertes Material

zur Verfügung gestellt, das reich an historische Informationen beinhaltet (www.gemeinde.bozen.it/kultur).

Es wurde ein neues Dossier der Zeitschrift “STORIAE” des Lab*doc storia/Geschichte mit dem Titel

“Archivio svelato/Ein Archiv enthüllen” erstellt, das einige wichtige im Archiv aufbewahrte

Dokumentenbestände präsentiert, deren Inventarisierung bereits abgeschlossen wurde. Dieses Dossier

verschafft einen kurzen Einblick in das Archiv, kann aber auch als Quellensammlung zur Erforschung

der lokalen Geschichte verwendet werden.

Das Stadtarchiv veranstaltet auf Anfrage von Gruppen, auch Schulklassen, Führungen durch seine

Lagerräume. Neben den ordentlichen Führungen beteiligt sich das Stadtarchiv in Zusammenarbeit mit

dem Lab*doc storia/Geschichte des italienischen Landesschulamtes auch an Unterrichtsinitiativen, in

denen die in den Klassen vermittelten Kenntnisse über die Erforschung der historischen Dokumente mit

Sonderführungen durchs Archiv ergänzt werden.

Im Rahmen des Projektes “Progetto Storia e memoria: il Lager di BZ” kann in die Unterlagen über das

Lager in Bozen, und, im Allgemeinen, über die mit dem Konzentrationslager verbundenen Themen

Einsicht genommen oder ausgeliehen werden.

Es wird vor allem hingewiesen auf:

- die Webseite www.testimonianzedeilager.it, die von der RAI Educational in Zusammenarbeit mit dem

Stadtarchiv Bozen und der Gemeinde Nova Milanese erstellt wurde, welche den genannten Thematiken

gewidmet ist. Auf dieser sind 48 Videointerviews mit ehemaligen Deportierten und 10 Fernsehübertragungen

mit Interviews und Beiträge von wichtigen Vertretern der zeitgenossischen ital. Kultur zu sehen.

- die Webseite www.lagerdeportazione.org mit mehr als 80 Videointerviews mit ehemaligen Deportierten,

erstellt in den zwei Gemeinden von Bozen und Nova Milanese.

Führungen zu den in Bozen noch bestehenden Stätten der Deportation und Treffen in den Klassen zum

Thema Lager in Bozen können vereinbart werden, auch in Zusammenarbeit mit dem Zentrum Syn Don

Bosco.

Das Stadtarchiv steht weiters für Führungen im Alten Rathaus, insbesondere im ehemaligen

Gemeinderatssaal, zur Verfügung, bei denen in die aufbewahrten Orginale Einsicht genommen werden

kann (telefonische Voranmeldung).

Zielgruppen

Ausstellungsort

Kontaktperson

SchülerInnen aller Altersstufen.

STADTARCHIV Altes Rathaus Lauben 30 – Bozen

Termine und Teilnahmebedingungen

Öffnungszeiten des Stadtarchives:

Montag-Mittwoch-Freitag 9.00 – 12.30 Uhr

Dienstag 9.00 – 12.30 Uhr und 15.00 – 16.30 Uhr

Donnerstag 8.30 – 13.00 Uhr und 14.00 – 17.30 Uhr oder nach Terminvereinbarung.

Sämtliche Veranstaltungen nach Voranmeldung.

Führungen durch das Stadtarchiv und das Alte Rathaus: Vormerkung im Sekretariat des Stadtarchives,

Giuliana Lorenzi, Tel. 0471/997588, Fax. 0471-997456 oder E-Mail: stadtarchiv@gemeinde.bozen.it

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos.

für italienische Schulen:

Sekretariat des Stadtarchivs: Tel. 0471/997588,

stadtarchiv@gemeinde.bozen.it

für deutsche Schulen:

Hannes Obermair: 0471/997457, hannes.obermair@gemeinde.bozen.it

für das Projekt “Conoscere e comunicare i Lager” (in ital.und dt.

Sprache):

Carla Giacomozzi: 0471-997391, carla.giacomozzi@gemeinde.bozen.it

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1.3. Schulmuseum

Das Schulmuseum ist im letzten Stock der Dante-Schule untergebracht,

in einem wunderschönen alten Schulgebäude, das zwischen 1910 und

1913 errichtet wurde und zum Teil noch über die Originaleinrichtung verfügt. Das Gebäude ist mit Fresken

und Wandmalereien von A. Stolz und T. Grubenhofer und Skulpturen und Reliefs von A. Kompatscher

ausgeschmückt.

Das 1995 eröffnete Schulmuseum ist das erste seiner Art in Italien und zeigt Gegenstände aus der Schule:

Schulbänke, Pulte, Tafeln, Stifte, Hefte, ABC-Hefte, wissenschaftliche Instrumente, aber auch Dokumente,

Klassenregister, Schulbücher und Lehrmaterial. Von besonderem Wert ist die Sammlung der Schulwandbilder,

eines der wichtigsten Unterrichtsmaterialien bis zur Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Weiters verfügt

das Schulmuseum über ein umfangreiches Fotoarchiv über die Schule in Südtirol, Nordtirol, Trentino und

Kärnten von 1886 bis heute.

Es ist möglich - mittels Vormerkung - das Musem mt einer Begleitperson, die die ausgestellten Gegenstände

erklärt, zu besichtigen. Zur Verfügung steht nicht nur ein Band mit den gesammelten Schulwandbildern,

sondern auch eine Reihe von Themenblättern über das Schulmuseum in Bozen, die Geschichte der

Schulmuseen in Europa, die Grundschule Dante Alighieri, in der das Museum angesiedelt ist, und über

historische Schulbänke und Schulhefte.

Ausserdem wurde ein kurer Leitfaden für Grundschulklassen erstellt, der sich auch für die ersten Klassen

bestens eignet. Er enthält Tipps und Anregungen, wie man das Wissen und die Inhalte zum Thema Schule,

die im Museum vermittelt werden, im Unterricht einbauen und vertiefen kann.

Für die Schulen besteht mittels Vormerkung die Möglichkeit die Fotografieausstellung “Album di scuola.

Fotografie tra Otto e Novecento” zu besuchen, begleitet von einem Büchlein mit verschiedenen Photos

von Schülern der Stadt und der Berge.

Im Frühling 2005 organisierte das Schulmuseum die Ausstellung „Studierecken“; zu deren Anlass wurde

in Zusammenarbeit mit dem Lab*doc storia/Geschhichte und dem Italienischen Schulamt ein Lehrbuch

veröffentlicht, welches unentgeltlich zur Verfügung steht.

Das Schulmuseum wird auch im Jahr 2011 wieder an der “langen Nacht der Museen” teilnehmen und zu

diesem Anlass spezielle didaktische Spiele und Tätigkeiten vorbereiten.

Das Schulmuseum verfolgt das Ziel, Schulgeschichte zu dokumentieren und Gegenstände aus der

Schule zu sammeln und zu verwahren. Als „offenes“ Museum werden auch Forschungsarbeiten auf

diesem Gebiet unterstützt, ebenso wie Arbeiten von Schülerinnen und Schülern. Nach Voranmeldung

ist es möglich, das Schulmuseum zu besuchen. Fachkundige Personen führen durch die Museumsräume.

Neben einem Museumsführer und einem Lehrband zu den Schulwandbildern gibt es eine Reihe von

kleinen Lehrbüchern, in denen einzelne Thematiken vertieft und erläutert werden.

Zielgruppen Zielgruppe der Veranstaltungen des Schulmuseums sind die SchülerInnen aller

Schulstufen aber auch UniversitätsstudentInnen, DozentenInnen und BürgerInnen.

Anschrift

Der Eintritt ist frei.

Kontaktperson

Vorstellung

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

Das Schulmuseum ist in der Dante-Schule untergebracht (Sparkassenstraße, Bozen).

Termine und Teilnahmebedingungen

Für alle Ausstellungen und Veranstaltungen ist Voranmeldung notwendig.

Kosten

bei Schule Dante, Sparkassenstr.

Giuliana Lorenzi, Stadtarchiv

Lauben 30 – Bozen – Tel. 0471–997588 – Fax 0471–997456,

giuliana.lorenzi@gemeinde.bozen.it


Vorstellung

Zielgruppen

Anschrift

1.4. Projekt

“Historische Stätten und Objekte”

Stadtarchiv, Lauben 30

In einer Zeit, in der sich das historische Wissen noch immer nicht voll und ganz im Bereich des kulturellen

Angebots etablierten konnte, bietet sich der Fachbereich des Studiums der Stadtgeschichte als möglicher

Kontaktpunkt zwischen der heutigen Gesellschaft und dem geschichtlichen Bewusstsein an.

Der gemeinsame Gegenstand des Interesses ist die Stadt mit ihrem Zusammenspiel aus erhalten

gebliebenen Elementen und der schnellen Umgestaltung. Sie ist der Schauplatz für das Handeln, den

Charakter und die Entwicklung der Menschen, die sie bewohnen, sowie für deren Beziehungen

untereinander, für deren kulturellen und künstlerischen Ausdruck.

Aus dieser Überlegung entstand vor einigen Jahren das Projekt „Historische Stätten und Objekte“, das

in eine Reihe von Tätigkeiten auf verschiedenen Ebenen gegliedert ist und die bessere Kenntnis der

zeitlichen Entwicklung der historischen Stätten zum Ziel hat.

Ausgangspunkt war die Verwirklichung einer umfangreichen Datenbank, einer Reihe von Tafeln, die

an einigen Orten der Stadt mit besonderer historischer Bedeutung angebracht wurden, und die sechs

KulturTouren im Stadtgebiet: Wege ins Mittelalter, Wege ins 18. Jahrhundert und Wege der

Industrialisierung, Verlauf zwischen Architektur und Faschismus, Verlauf des Wassers und der Verlauf

1943-1945. Die sechs Verläufe sind auch im Internet verfügbar (www.gemeinde.bozen.it/kultur).

Der Verlauf jedes Rundgangs führt zu bedeutenden - noch existierenden oder nur geschichtlich belegten

- Stätten und Gebäuden auf dem Gemeindegebiet. Durch die drei illustrierten Faltprospekte wird

der Besucher geführt und erhält allgemeine Informationen, auch über die historischen Hintergründe.

Jeder Faltprospekt enthält eine geschichtliche Einleitung, die als Hilfe zum Verständnis des jeweiligen

Themenbereichs dient, einen Stadtplan, auf dem der Wegverlauf des Rundgangs (oder der Teilstrecken:

z.B. jene, die zu Fuß bzw. mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können) eingezeichnet ist und der

eine Reihe von nützlichen Hinweisen enthält (öffentliche Parkplätze, Bushaltestellen usw.), sowie eine

Auswahl von Informationen über die historischen und kulturellen Einzelheiten und - falls möglich -

über die Öffnungszeiten der wichtigsten Orten am Streckenverlauf.

Auf jedem Faltprospekt sind auch einige bedeutende Sehenswürdigkeiten angeführt, die sich nicht

am vorgeschlagenen Rundgang befinden, weil sie zu weit entfernt oder nur schwer mit dem

Streckenverlauf vereinbar sind. Diese können nach dem persönlichen Ermessen besucht werden, wobei

die Organisation des Besuchs dem Einzelnen überlassen wird.

In Ausarbeitung sind drei weitere Verläufe: ein Verlauf über die Friedhöfe und Beerdigungsorte, ein

weiterer über die Orte der Aufführungen (Theater, Kino, Volkstheateraufführungen) sowie ein Verlauf

über die “Orte der Frauen”.

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

Die vorgeschlagenen Rundgänge bieten die Gelegenheit, das Wissen über die Stadt Bozen

daduch zu vertiefen, dass die noch vorhandenen und die verloren gegangenen Spuren der

Geschichte kennen gelernt werden. Auf diese Weise werden die im Unterricht vermittelten

Informationen vervollständigt und das Lernen der Geschichte zu einer lebensnahen Erfahrung,

die nicht so leicht vergessen wird. Jede Lehrperson kann die drei Rundgänge flexibel gestalten,

sie zu einem Ganzen zusammenfügen oder neu thematisieren.Es sind keine Führungen für die Verläufe vorgesehen.

Kosten

Kontaktperson

SchülerInnen aller Schulstufen.

Amt für Museen und kunsthistorische Kulturgüter, Stadtarchiv, Laubengasse

30, Bozen.

Termine und Teilnahmebedingungen

Die Rundgänge werden das ganze Jahr über angeboten.

Die Faltprospekte werden gratis verteilt.

Angela Mura - Amt für Museen und kunsthistorische Kulturgüter

Stadtarchiv der Gemeinde Bozen

Laubengasse 30

Tel. 0471/997291

e-mail: angela.mura@gemeinde.bozen.it

13 7


14

Vorstellung

Mit Ladinien bezeichnet man die vier historischen ladinischen Dolomitentäler um die Sellagruppe und

das weiter im Osten liegende Talbecken von Cortina d’Ampezzo: trotz einiger Unterschiede ein in sich

homogener Sprach- und Kulturraum. Seit nunmehr fünf Jahren bietet das Projekt “Bozen trifft Ladinien”

den Grund-, Mittel- und Oberschulen der Landeshauptstadt die Möglichkeit Geschichte, Kultur und

Geologie dieses Dolomitengebietes zu erkunden. Es wurde dazu eine Informationsbroschüre erstellt,

die sich in 10 Themenschwerpunkte gliedert, und von Lehrkräften, die das Thema “Ladinien” in ihre

Unterricht einbauen möchten, verwendet werden kann.

Die Lehrfahrten haben sich bisher auf die zwei ladinischen Täler in Südtirol beschränkt, dieses Jahr

werden sie um das Fassatal erweitert.

I. Teil (für Grund- Mittel - und Oberschulen)

Sachkundige werden den Schülern in einer Unterrichtseinheit von 1,5 Stunden einen Einblick in Kultur

und Sprache der Ladiner geben.

II. Teil (für Grundschulen)

Besichtigung des ladinischen Museums “Ciastel de Tor” mit Schatzsuche http://www.museumladinn.it/

in St. Martin im Gadertal mit anschliessender Wanderung ins Val di Murins/Mühlental in Kampill-

Lungiarü.

II. Teil (für Mittelschulen):

1.Klasse: Besichtigung des Museums “Ciastel de Tor” mit Schatzsuche und Wanderung durch das

Val di Murins/Mühlental.

2. Klasse: Unterrichtseinheit über die Geologie der Dolomiten in den ladinischen Tälern im

“Ciastel de Tor” mit Wanderung ins Val di Murins/Mühlental.

3.Klasse: Lehrausflug nach Gröden mit Besichtigung des “Museum de Gherdèina” in St.Ulrich und

Labor “Holz und Skulptur” (siehe: www.valgardena.it). Bei ungünstiger Witterung findet auch eine

kurze Wanderung zur Kirche St.Jakob (Sacun) und zum Pezahof statt.

II. Teil (für Oberschulen)

Besichtigung des ladinischen Museums “Ciastel de Tor” mit Unterrichtseinheit über die Geologie der

Dolomiten in den ladinischen Tälern in St. Martin in Thurn mit anschliessender Wanderung ins Val di

Murins/Mühlental.

Vorschläge für didaktische Tätigkeiten im ladinischen Museum im Fassatal in italienischer

Sprache

www.ist.ladin.it

2.1 Projekt “Bozen trifft Ladinien-

Bulsan enconta la Ladinia”

DIE Angebote sind an SchülerInnen der 4. und 5.Klassen der Grundschulen sowie an MittelschülerInnen

gerichtet.

MAGIE DER SYMBOLE

Die Hauptfiguren der Contìes aus dem Fassatal begleiten die jungen BesucherInnen auf einer

Entdeckungsreise durch das Museum. Beim Rundgang werden Volksmärchen aus der mündlichen

Tradition des Fassatals erzählt, die die symbolische Bedeutung der ausgestellten Objekte und

Handwerkstechniken beleuchten. Gleichzeitig findet eine Art “Ratespiel” statt: Die TeilnehmerInnen

müssen in den verschiedenen Sälen Indizien sammeln, um den Rundgang zu beenden. Dauer: ein

halber Vormittag.

BESUCH DER “CIASA SOLDA’” UND DER PIEVE DI SAN GIOVANNI (VIGO)

Besuch von zwei Orten, die unter dem historischen und künstlerischen Geischtspunkt besonders

interessant sind und Einblick gelungene Beispiele weltlicher und religiöser Malerei geben.

Die beiden Zielorte sind vom Museum aus zu Fuss erreichbar. Dauer: eine Stunde.


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DEN SAGEN AUF DER SPUR - KULTURELLE WANDERUNG (dieses Angebot wird nur in den

Monaten September-Oktober durchgeführt)

Startpunkt der Wanderung sind die Säle des Museums. Nach einer kurzen Vorstellung des

Ausflugsprogramms geht es zu Fuss los bis zur Seilbahn von Vigo di Fassa, die die TeilnehmerInnen

bis zur Bergstation Ciampedie (2.000 m) führt. Dort beginnt die eigentliche Wanderung. Auf dem Weg

zur Gardeccia-Hütte werden insgesamt 6 Sagen erzählt, die sich auf dem Rosengarten abspielen,

während der Blick auf die umliegenden Bergspitzen, die Wälder und die Blumen umherschweifen kann.

Die Wanderung dauert ungefähr eineinhalb Stunden. Das Mittagessen wird in der Gardeccia-Hütte

eingenommen. Der Ausflug dauert den ganzen Tag (von 9.30 bis 15.00 Uhr).

Zielsetzung

M i t d i e se m P ro j e k t m ö c h t e m a n d e n S c h ü l e r n a u s B o z e n d i e l a d i n i s c h e n T ä l e r n

nä he r brin ge n, da di ese sonst kau m die Mög lic hke it hab en, sic h mit de r la din isch en

K ul tu r a u seina n de r z usetzen.

Zielgruppe

SchülerInnen der 4. und 5. Grund-, der Mittel- und Oberschulen

Veranstaltungsort

Das Projekt wird an den interessierten Schulen umgesetzt.

Termine und Teilnahmebedingungen

Die Termine müssen vorab mit dem ladinischen Beirat der Stadtgemeinde Bozen

vereinbart werden. Das Projekt findet in den Monaten April-Mai und September-

Oktober statt.

Kosten

Die Busspesen für den Ausflug und die Honorare für die Experten, die die

Unterrichtseinheiten durchführen, gehen zu Lasten des Ladinischen Beirates der

Stadtgemeinde Bozen, der Comunanza Ladina a Bulsan und der Abteilung Ladinische Kultur der

Autonomen Provinz Bozen-Südtirol. Die SchülerInnen aller drei Schulstufen beteiligen sich mit einem

Kostenbeitrag von Euro 3,00 für den Ausflug ins Gadertal, Euro 4,00 für Gröden und mit einem Beitrag

von Euro 4,00 oder Euro 5,00 für das Fassatal.

Kontaktpersonen

Cherubina Nagler

Ladinischer Beirat der Stadtgemeinde Bozen

Tel. 0471/997097

Fax 0471/997098

cherubina.nagler@gemeinde.bozen.it

cherubina.nagler@comun.balsan.it


Vorstellung

3.1. Führungen in der Stadtbibliothek

“C. Battisti”

und in den Zweigstellen

Die Stadtbibliothek wurde 1928 gegründet, ist die älteste öffentliche Bibliothek Südtirols

und verfügt über einen Bestand von ca. 265.000 Medien, dazu kommen noch 680 laufende

Periodika, von denen fast die Hälfte im grossen Zeitschriftenlesesaal frei zugänglich zur Verfügung steht, sowie 1200

DVD und 170 CD-Rom. Alte Druckwerke und Raritäten werden in der Sammlung Raritäten aufbewahrt, die

“Cinquecentine”, Inkunablen und Mauskripte umfasst. Die Sammlung “Pedrotti” umfasst Werke aus dn 19. und

20. Jahrhundert, die von grossem Interesse für die lokale Kultur und Geschichte sind. Die historischen lokalen

Zeitschriften wurden auf Mikrofilm aufgenommen. Der Katalog wurde informatisiert und ist online abrufbar.

Die Homepage der Stadtbibliothek bietet auch weitere Online-Dienste (bibliografische Suche, Vormerkung, Fernleihe,

Neuerwerbungen, Leseempfehlungen) an.

Die Bibliothek bietet 3 didaktische Grundmodule an:

1. Die öffentliche Bibliothek und ihre Dienste

Es werden die Bibliotheksstruktur in ihren verschiedenen Bereichen vorgestellt und die Ausleihmodalitäten

sowie die Funktionsweise der einzelnen Dienste und die Bibliotheksordnung erklärt. Es werden die alten und

neuesten Bestände der Bibliothek vorgestellt. Die SchülerInnen werden mit dem Zettelkatalog und mit dem

Online-Katalog vertraut gemacht, damit sie dieselben Recherchemittel erfolgreich benutzen können. Eine kurze

virtuelle Führung durch die Webseite der Bibliothek zeigt, wie die Online-Dienste benutzt werden können.

Dieses erste Modul dient zur Orientierung und ist für die Module 2 und 3 Voraussetzung.

2. Die Geschichte des Buches

Anhand von Inkunabeln, “Cinquecentine” und anderer Materialien aus dem Altbestand der Bibliothek werden

den SchülerInnen die Grundzüge der Geschichte des Buches und des Papiers näher gebracht. Es werden die

wichtigsten Alterserscheinungen der Bücher sowie die ergriffenen Restaurierungsmassnahmen gezeigt und

die Probleme der Aufbewahrung angesprochen. Grösse und typographische Eigenschaften alter Bücher werden

mit jenen von neuzeitlichen Büchern verglichen.

3. Die Recherchemittel

Es soll den Schülern gezeigt werden, wie sie die Bibliothek zielführend nutzen können, um Recherchen für

die Schule oder für private Zwecke durchzuführen. Dabei wird der gesamte Bestand (Zeitschriften, Sammlungen

und Sonderabteilungen, Nachschlagwerke, multimediatische Hilfsmittel) ausgehend vom Online-Katalog mit

einbezogen. Ausführlich dargelegt werden, vor allem die Abfragetechniken der elektronischen Kataloge und

es wird gezeigt, wie es möglich ist, auch über andere Bibliotheken in der Provinz Informationen zu erhalten.

Die Schüler können zu diesem Zweck Recherchen durchführen, die sie später auch über das Internet wiederholen

können. Das Thema der Recherche (Literatursuche) muss im Voraus mit den Lehrpersonen vereinbart werden.

In diesem Jahr nehmen nicht nur die Stadtteilbibliotheken am Projekt teil, sondern auch die Stadtbibliothek

“C.Battisti”, die im Grossen Lesesaal” eine KInder- und Jugendsektion mit etwa 1500 Büchern eingerichtet

hat. Bei Interesse werden einstündige Führungen für Kindergartenkinder sowie für die SchülerInnen und

Schüler der Grundschulen und der 1. und 2.Mittelschulklassen angeboten. Im Rahmen der Führungen erfahren

die Kinder und Jugendlichen, wie eine Bibliothek funtioniert und welche Funktion sie hat. Darüber hinaus

erhalten die Teilnehmer praktische Informationen über den Aufbau einer Bibliothek (Nach welchen Kriterien

werden Bücher in einer Freihandbibliothek aufgestellt und wie findet man sie? Wie funktioniert der Online-

Katolog? Wie kann man Bücher ausleihen?).

Zielsetzung

1.Modul: Die Schülerorientierung zu den Bibliotheksdiensten und zur Benutzung der Sammlungen, damit die Schüler

autonom die Bibliothek benutzen können.

2.Modul: Vermittlung der geschichtlichen Dimension des Buches an die Schüler;

3.Modul: Die Schüler mit den neuen Technologien der Bibliothek vertraut machen, Erwerbung der Grundzüge für

die bibliographische Recherche am PC.

Stadtbibliothek: alle SchülerInnen jeder Altersstufe

Zweigbibliotheken: Kindergarten, GrundschülerInnen und SchülerInnen aus der ersten zwei Mittelschulklassen

Ort

Zielgruppe

Stadtbibliothek C. Battisti - Museumstraße 47 - Bozen

Bibliothek Europa - Neubruchweg 13 - Bozen

Bibliothek Gries - Roenstr. 2 - Bozen

Bibliothek Neustift - Rovigostr 50/b - Bozen

Bibliothek Ortler - A.Frankplatz 23 - Bozen

Bibliothek Oberau -A.Nikolettiplatz 4 - Bozen

Leihstelle Don Bosco - Piacenzastr. 57 - Bozen

Dauer und Teilnahmemodalitäten

Stadtbibliothek: Jedes Modul hat eine Dauer von 90 bis 120 Minuten.

Die Module müssen wenigstens ein Monat vorher vorgemerkt werden.

Zweigbibliotheken: Jede Führung hat eine Dauer von ungefähr 60 Minuten.

Kosten

Kontaktperson

Die Führungen sind kostenlos.

Stadtbibliothek C. Battisti - Tel. 0471/997940, Fax 0471/997940, stadtbibliothek@gemeinde.bozen.it

Zweigbibliothek Europa - Tel. 0471/508 666, bibliothek.eu ropa@gemeinde.b ozen.it

Zweigbibliothek Gries - Tel. 0471/284449, bibliothek.gries@gemeinde.bozen.it

Zweigbibliothek Neustift - Tel. 0471/910466, bibliothek.neustift@gemeinde.bozen.it

Zweig biblio thek Ortler - Te l. 04 71 /20 49 9 4, bibliothek.o rtler@g emeind e.b ozen .it

Zweigbibliothek Oberau - Tel. 0471/283 560, bib liothek.oberau@ gemeinde.b ozen.it

Leihst elle Don Bosco - Tel. 0471/912089, bibliothek.don.bosco@ gemeinde.bozen.it

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Vorstellung

4.1 Grossmarkthalle:

Im Dienste der Stadt Bozen

Der Obst- und Gemüsemarkt Bozen hat seine Tätigkeit am 16.Mai 1963 aufgenommen. Daraus ist im

Laufe der Jahre die Grossmarkthalle entstanden, eine Hilfseinrichtung für die Sammlung und Verteilung

von Obst und Gemüse in der Provinz Bozen, aber auch ein beliebtes Einkaufszentrum für Bürgerinnen

und Bürger.

In der Grossmarkthalle sind hauptsächlich Grosshandelsbetriebe zu finden, welche die Obst und Gemüse

führenden Verkaufsstände und Geschäfte, aber auch viele andere Betriebe, z.B. Gastbetriebe, beliefern.

Die Grossmarkthalle erfüllt mehrere Zwecke:

- Sie trägt massgeblich zur Transparenz des Marktes bei, da ein problemloser Vergleich der Detail- und

Grosshandelspreise möglich ist.

- Sie sorgt für eine gesunde Konkurrenz, da der Detailhändler seine Ware nicht bei ein und demselben

Grosshändler kaufen muss.

- Die Ware wird stets einer sofortigen und effizienten Qualitätskontrolle unterzogen.

- Anhand eines in einem einzigen Betrieb untergebrachten Dienstes wird der Detailhandel in ganz Südtirol

beliefert und somit das Verkehrsaufkommen in der Stadt soweit als möglich reduziert.

Zielsetzung

Ein Besuch der Grossmarkthalle mit unserem Maskottc hen Poppy ermöglicht:

- einen Einblick in die Tätigkeit der ältesten Grosshandelsbetriebe für Obst und Gemüse und in die

Welt des Grosshandels;

- die Aneignung von Kenntnissen über die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, deren Preise und

Nahrungswert sowie die Saison der jeweiligen Produkte für eine gesunde Ernährung;

- den didaktischen Garten mit den wachsenden Pflanzen zu entdecken.

Zielgruppe

Ort

Geschäftsleitung Grossmarkthalle

Schlachthofstrasse 29 - 39100 Bozen

Tel. 0471 - 978153 Fax 0471 - 979446

info@mercatobz.com

SchülerInnen der Grund-, Mittel-, und Oberschulen der Stadt

Ein Besuch der Grossmarkthalle mit unserem Maskottchen Poppy ermöglicht:

- einen Einblick in die Tätigkeit der ältesten Grosshandelsbetriebe für Obst und Gemüse

und in die Welt des Grosshandels;

- die Aneignung von Kenntnissen über die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten, deren Preise und

Nahrungswert sowie die Saison der jeweiligen Produkte für eine gesunde Ernährung;

- den didaktischen Garten mit den wachsenden Pflanzen zu entdecken.

Termine und Teilnahmebedingungen

Die Führungen müssen vorher mit der Geschäftsleitung vereinbart werden.

Kosten

Die Führung ist kostenlos.

Kontaktadresse

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Vorstellung

5.1. Schloss Runkelstein

Die herausragende kunsthistorische Bedeutung der Bilderburg Runkelstein besteht in den Wandmalereien.

Im Innern des Westpalas und des Sommerhauses befindet sich an den Wänden der Burger der grösste

profane Freskenzyklus des Mittelalters. Die Burg trägt den Beinamen Bilderburg zu Recht, sodenn das

international bedeutende Denkmal in acht Räumen die bekanntesten Fresken des höfischen Lebens

und der mittelalterlichen Literatur erhält.

Die romanische Burganlage am Eingang zum Sarntal wurde um 1237 vom Brüderpaar Beral und

Friedrich von Wangen errichtet. Zu dieser Zeit oblag der Burg vor allem die Kontrolle der wichtigen

Handelsroute und deshalb weist die Burg einen wehrhaften Charakter auf. Erst mit dem Erwerb von

Schloss Runkelstein durch Franz und Niklaus Vintler im Jahre 1835 wurde Runkelstein von einer Festung

zu einem repräsentativen Gebäude im gotischen Stil umgestaltet, ohne jedoch seinen Burgcharakter

zu verlieren.

Die Brüder Vintler, reiche Bozner Handelsleute, liessen zum bestehenden Ost- und Westtrakt, das sog.

Sommerhaus im Norden der Burg errichten und die Burg mit den berühmten Wandmalereien ausstatten.

Das didaktische Angebot

Anhand der beeindruckenden Malereien werden Geschichte, Kunstgeschichte und Literatur des

Mittelalters greifbar. Die Führungen sind an das Alter der Schüler und an die Lehrpläne angepasst und

können nach Absprache unterschiedliche Schwerpunkte der mittelalterlichen Geschichte und Kultur

vertiefen.

Schloss Runkelstein - Die Bilderburg (Führung 1 Std.)

Die Geschichte der Burg und die berühmten Wandmalereien stehen im Mittelpunkt der einstündigen

Führung. In insgesamt fünf Sälen des Westtraktes können Ausdrucksformen des höfischen Lebens,

wie beispielsweise der Reigentanz, das Ballspiel, Jagd- und Turnierszenen bestaunt werden. Hierbei

fasziniertt insbesondere die Darstellung des Lanzen- und Kolbenturniers, wo Ritter in Rüstungen auf

ihren Pferden und in ihren heraldischen Farben zu sehen sind.

Im Sommerhaus hingegen wird höfische Literatur in Bildern erzählt: die tragische Liebesgeschichte von

Tristan und Isolde sowie jene vom kühnen Garel, Ritter an König Artus’ Tafelrunde. Die Aussenfassade

des Sommerhauses zeigt in den sog. Triaden die Helden der Antike, des alten Testamentes und des

Christentums.

Die Fresken von Schloss Runkelstein stellen in ihrer Gesamtheit ein einzigartiges Zeugnis der damaligen

höfischen Welt, der adeligen Bekleidung und des Turnierwesens dar und sind somit eine Bildergalerie

von unschätzbarem Wert und ein einmaliges kunsthistorisches Juwel.

Tristan und Garel auf Schloss Runkelstein - Eine literarische Führung (1 Std.)

Zwei bedeutende literarische Zyklen schmücken die beiden Räume des Sommerhauses: Tristan Isolde

des Gottfried von Strassburg und Garel vom blühenden Tale des Pleier.

Die Vintler besassen auf Runkelstein eine eigene, sehr reiche Bibliothek. Mit der Darstellung literarischer

Themen im Sommerhaus bewiesen die Vintler die höfische Kultur bestens zu kennen und bekräftigten

auf diese Weise ihren Anspruch vom bürgerlichen in den adeligen Stand gehoben zu werden.

Die Sachkultur des Mittelalters in den Runkelsteiner Fresken (1 Std.)

Die Wandmalereien von Schloss Runkelstein bieten für den aufmerksamen Beobachter eine Fülle an

Informationen über die Sachkultur des Mittelalters. In der Führung werden die Fresken uner diesem

Gesichtspunkt beleuchtet und durch orginalgetreue Nachbildungen ergänzt.

Wie sahen die Schuhe damals aus? Mit welchem Besteck wurde gegessen? Was ist ein Nuppenbecher?

Welche geniale Erfindung des Mittelalters führte im 14.Jahrhundert zu einer Mode mit eng anliegenden

Kleidern? Die Antwort zu diesen Fragen sowie jede Menge interessanter Details gibt es im Rahmen

der einstündigen Führung.

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

Anhand der Runkelsteiner Wandmalereie werden Geschichte, Kunsteschichte und Literatur des

Mittelsalters greifbar. Die Führungen auf Schloss Runkelstein sollen den Schülern ein teiferes Verständnis

der mittelalterlichen Kultur und Geschichte vermitteln.


Anschrift Schloss Runkelstein, Stiftung Bozner Schlösser, St.Anton 15, Bozen

tel. 0471-329808, fax 0471-324026

Öffnungszeiten

Schloss Runkelstein ist ganzjährig von 10-18 Uhr geöffnet. Montag geschlossen.

Kosten

Zielgruppen

Schulklassen aller Altersstufen.

Termine und Teilnahmebedingungen

Vormerkungen im Sekretariat: Tel. 0471-329808, Fax 0471-324026.

Informationen im Internet: www.runkelstein.info

runkelstein@runkelstein.info

Eintritt: 2,50 Euro pro SchülerIn, zuzüglich 14,50 Euro Führungszuschlag pro Klasse.

Schloss Runkelstein besitzt auch eine Burgschänke und einen Self-Service-Bereich unter den Arkaden

des Sommerhauses (Tische und Stühle sind vorhanden, hier können selbst mitgebrachte Speisen

konsumiert werden).

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Vorstellung

5.2. Schloss Maretsch

Schloss Maretsch liegt etwas außerhalb der Altstadt Bozens und ist von Weingärten umgeben. Es ist

ein besonderes Juwel, denn Schloss Maretsch ist eine der wenigen Schlossanlagen, die in der Ebene

liegen, was mehr auf seinen Wohn- als auf seinen Wehrcharakter hinweist. Der erste Schlossherr, ein

gewisser Berthold von Bozen ließ 1194 auf den Resten eines Wohngebäudes den ältesten heute

erhaltenen Turm errichten. Die Eigentümer wechselten dann ständig; zu ihnen zählte auch Erzherzog

Sigmund. Die Familie Römer veranlasste Mitte des 16. Jh. den Ausbau des Schlosses. Es entstand die

heutige Anlage mit vier Wehrtürmen; der Rittersaal, die Kapelle und die Turmsäle wurden mit Fresken

geschmückt. Die reichen Wandmalereien von Schloss Maretsch sind ein wunderbares Beispiel der

Spätrenaissance in Tirol. Die Freskenmaler sind unbekannt, es können jedoch enge Beziehungen zur

Kunst am Innsbrucker Hofe von Ferdinand II. nachgewiesen werden. Die Fresken im Römersaal greifen

Themen aus der Antike und der Bibel auf, umrahmt von zahlreichen Familienwappen.

Zielsetzung

Die Fresken mit den Symbolen und Wappen eignen sich für pädagogische Spiele mit den Kindern:

Lukas aus dem Thun-Saal erzählt auf sympathische Art und Weise Geschichten vom Hof und seiner

Familie, die biblischen Figuren im Römer-Saal sind auch für Kinder leicht verständlich.

Über die Legende der Klara, dem gespenstischen Gast im Schloss, kann die Geschichte der Kreuzzüge,

der Sitten und Gebräuche der Ritter in der damaligen Zeit und das tägliche Leben der Menschen, die

nicht in den Krieg zogen, erzählt werden.

Termine und Teilnahmebedingungen

Vormerkungen im Sekretariat: Tel. 0471 - 976615, fax 0471 - 300746

www.maretsch.info

maretsch@maretsch.info

Zielgruppe

SchülerInnen aller Schulstufen.

Veranstaltungsort

Schloss Maretsch, Claudia de’ Medici-Straße 12 – 39100 Bozen

Kontakt

Schloss Maretsch

Stiftung Bozner Schlösser

Claudia de‘ Medici-Straße 12 - Bozen

Tel. 0471 976615

Fax 0471 300746

Kosten

Eintritt: Euro 2,50 pro Schülerin, zuzüglich Euro 14,50 Führungszuschlag pro Klasse.


Schule und

Weiterbildung

C. 1. Amt für Unterricht

C. 2. Amt für Statistik und Zeiten

der Stadt

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Das Projekt “Texte werden lebendig” sieht eine Reihe von interpretierenden

Vorstellung Lesungen an den Grund- und Mittelschulen vor. Im Rahmen einiger Treffen

werden Texte aus der Kinder- und Jugendliteratur vorgelesen, und dabei die

Techniken des interpretierenden Lesens eingesetzt.

Das Projekt “Texte werden lebendig” soll auf die Qualität der Worte aufmerksam machen:

ausgesprochene, rezitierte oder beschwörende Worte sind Sinnträger, die die Gefühlswelt des Kindes

ansprechen.

Ein beschwörendes Wort kann eine Geschichte, die nur auf dem Papier besteht, plötzlich in eine

lebendige und wirkliche Geschichte verwandeln, wenn es die Fantasie der Zuhörer anregt.

Ziel des Projektes ist, SchauspielerInnen vorlesen zu lassen, und auf diese Weise Kinder und Jugendliche

zum Lesen zu animieren. Der Vortrag eines Schauspielers kann einen geschriebenen Text lebendig

werden lassen, und die Zuhörer auf eine Reise in die Welt der Fantasie der Schriftsteller entführen.

In jedem Schulsprengel ist ein Projekt je fünf Klassen geplant.

- Freude am Lesen wecken: Die Kinder und Jugendlichen sollen durch das

Zielsetzung Vortragen von Texten Gefallen am Lesen finden. Ist die Freude am Lesen

einmal geweckt, wächst die Begeisterung und ein unbewusster Lernprozess

setzt sich in Gang.

- Liebe zu Büchern wecken;

- Förderung einer positiven Einstellung zum Lesen;

- Förderung der Konzentration und des Zuhörens über einen längeren Zeitraum. Im Bereich der

Sprachwissenschaften zählt das Zuhören zu den Fähigkeiten, die normalerweise am wenigsten

gefördert werden. Seit Bilder die Kommunikation dominieren, hat die Fähigkeit zuzuhören bei Kindern

und Erwachsenen beträchtlich abgenommen.

- Förderung des Interesses der Kinder und Jugendlichen an Literatur.

Zielgruppe

SchülerInnen der Grund- und Mittelschulen.

Veranstaltungsorte

Das Projekt wird an den interessierten Schulen umgesetzt.

Die Anmeldungen müssen direkt beim Verein Teatro Blu, Herrn Nicola Benussi (Handy 335-

8133551) innerhalb 07. Oktober 2011 erfolgen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Ansprechpartner

1.2. “Texte werden lebendig”

Termine und Teilnahmebedingungen

Kosten

Elke Delvai

Amt für Unterricht

Gumergasse 7

Tel. 0471/997410 Fax 0471/997613

elke.delvai@gemeinde.bozen.it

Nicola Benussi

Ve re i n Te a t ro B l u

Te l : 3 35 - 81 3 3 5 5 1

teatroblu@virgilio.it

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Vorstellung

Im Rahmen der Kulturveranstaltungen während der Adventszeit organisiert das

Amt für Unterricht und Freizeit:

“WEIHNACHTSAUSSTELLUNG” – 20. AUFLAGE:

Auch dieses Jahr werden die Lehrer eingeladen, mit ihrern SchülerInnen einen Park der Stadt weihnachtlich

zu gestalten. Heuer wird zusätzlich zu den verschiedenen künsterlischen Ausdrucksmöglichkeiten wie

die Maleri und Skulptur auch die Präsentation von audiovisuellen Arbeiten möglich sein (Film, CDs

usw.).

Es können Einzel- oder Gruppenarbeiten angefertigt werden, die sich an einem gemeinsamen

weihnachtlichem Thema “Der Ort des Erwartens” orientieren. Dadurch spannt sich ein gemeinsamer

roter Faden durch das Projekt.

“EIN LIED FÜR…”: Im Dezember können sich Schulchöre am Adventssingen beteiligen und somit die

weihnachtliche Frohe Botschaft verbreiten.

Zielsetzung

Die Projekte bieten Kindern und Jugendlichen Gelegenheit, sich am öffentlichen Leben in unserer Stadt

zu beteiligen. Die Freude und die Besinnlichkeit der Adventszeit sollen vermittelt werden.

Zielgruppen

Ausstellung: SchülerInnen der Grund-, Mittel- und Oberschulen der Stadt und geschützte Werkstätten.

Schulchöre: SchülerInnen der Grund- und Mittelschulen und der Musikschulen.

Veranstaltungsorte

Ausstellung: Die SchülerInnen stellen im Unterricht die Ausstellungsgegenstände her, die dann in

einem Park ausgestellt werden.

Schulchöre: Die Konzerte finden in den Kirchen, an anderen Orten des Stadtviertels, in Altersheimen

statt.

Termine und Teilnahmebedingungen

Ausstellung: Im September findet das Treffen für die Programmierung statt. Die Ausstellung findet

im Dezember 2011 statt.

Schulchöre: Treffen der interessierten Lehrpersonen im September/Oktober, die Initiative findet im

Dezember 2011 statt.

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontaktpersonen

1.3. “Weihnachtsausstellung”

“Ein Lied für...”

Weihnachtsausstellung:

Nives Bassi und Erika Kofler

Amt für Unterricht

Gumergasse 7

Tel. 0471 / 997324/544

Fax 0471 / 997613

n i v e s. b a s si @ g e m e i n d e . b o z e n .i t

für die Schulchöre:

Elke Delvai

Amt für Unterricht

Gumergasse 7

Tel. 0471 / 997410

Fax 0471 / 997613

e l k e .d e lv a i @ g e m e i n d e . b o z e n .i t


Vorstellung

1.4. ”POETRY SLAM”

Auch heuer findet der POETRY SLAM statt, ein Live Lyrik-Wettbewerb für die Studenten und

Studentinnen der Oberschulen. Die teilnehmenden Dichter/Dichterinnen dürfen nur ein Original-

Lyrikgedicht vorbringen. Die Texte können verschiedene Inhalte haben, können in jeder Sprache

vorgebracht werden und dürfen nicht länger als 3 Minuten dauern.

Zielsetzungen

Eine völlig neue, einnehmende, begeisternde Art und Weise, Dichtung zu “machen”, eine Einladung

an den Zuhörer, lebendige und dynamische Kritik auszuüben, zu bewerten, zu entscheiden, zu

wählen.

Zielgruppe

Studenten der Oberschulen.

Veranstaltungsort

Aula Magna einer Oberschule der Stadt.

Termine und Teilnahmebedingungen

Der Wettbwerb ist im Frühjar 2012 vorgesehen.

Kontaktperson

Nive Bassi

Amt für Unterricht

Gumergasse 7

Tel. 0471/997324 - Fax 0471/997613

nives.bassi@gemeinde.bozen.it

Michela Vanzo

Amt für Familie, Frau und Jugend

Gumergasse 7

Tel. 0471/997468 - Fax 0471/997548

michela.vanzo@gemeinde.bozen.it

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Vorstellung

1.5."Wir Kinder radeln”

Mit dieser Veranstaltung möchte die Gemeindeverwaltung für das Projekt

"Verkehrserziehung" werben, das seit einigen Jahren für die SchülerInnen der

Stadt Bozen angeboten wird.

In der Stadt wird eine geeignete Fläche ausfindig gemacht, z.B. ein Schulhof oder ein öffentlicher Platz,

wo die praktischen Übungen durchgeführt werden und das Amt für Umweltschutz über weitere Projekte

der Verkehrs- und Umwelterziehung informiert.

Nach Abschluss der praktischen Übungen erhalten die Kinder den "Fahrradführerschein" (die praktischen

Übungen werden in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei durchgeführt). Parallel dazu wird am Stand

für "Umwelterziehung" Wissenswertes in Bezug auf die Umwelt angeboten (der Stand wird vom Amt

für Umweltschutz und den Vereinen Ökoinstitut und Eco betreut, die ebenfalls seit Jahren das Projekt

der Verkehrserziehung an den Schulen unterstützen) und es gibt eine Radwerkstatt, die von der

Genossenschaft Novum betreut wird.

Bei dieser Veranstaltung sollen den Kindern auf spielerische Weise die Regeln

Zielsetzung der Straßenverkehrsordnung, die wichtigsten Verhaltensregeln im

Straßenverkehr und die wichtigsten Straßenschilder beigebracht werden. Ziel ist

es, mehr zu bieten, als nur das einfache Erlernen der Regeln. Die SchülerInnen, ihre Familien und

LehrerInnen sollen außerdem für das umweltfreundliche Verkehrsmittel Fahrrad sensibilisiert werden.

In den Stadtvierteln unserer Stadt ist es schwierig geworden, sich als Kind selbständig fortzubewegen.

Häufig müssen die Kinder von ihren Eltern begleitet werden. Mit dieser Veranstaltung soll auch gezeigt

werden, dass die Kinder nach einer geeigneten Einweisung durchaus in der Lage sind, sich selbständig

mit dem Fahrrad im Verkehr zu bewegen. Außerdem ist das Fahrrad ein wichtiger Beitrag zur Verbesserung

der Qualität unserer Luft.

Es wird ein Parcours mit Bodenmarkierung, Straßenschil-

Didaktische Ausrichtung dern, Ampeln usw. aufgebaut. Unter der Anleitung der

Stadtpolizisten üben die Kinder mit ihrem eigenen Fahrrad

bzw. mit einem zur Verfügung gestellten Fahrrad das Verhalten im Straßenverkehr. Am Ende der Übung

erhält jedes Kind den "Fahrradführerschein", in dem auch eventuelle Verstöße gegen die

Straßenverkehrsordnung vermerkt sind. Damit sollen die Kinder für ihre Verantwortung im Straßenverkehr

sensibilisiert werden, und gleichzeitig sollen Kinder, die sich nicht getrauen, mit dem eigenen Fahrrad

auf der Straße zu fahren, dazu ermutigt werden und langsam ihre Ängste überwinden lernen.

Zielgruppen

SchülerInnen der Grundschulen der Stadt Bozen.

Veranstaltungsort

Verschiedene Plätze der Stadt.

Termine und Teilnahmebedingungen

Die Veranstaltung findet im Frühjahr 2011 statt. Anmeldungen nimmt die Stadtpolizei entgegen.

Kosten

Die Teilnahme ist kostenlos.

Kontaktpersonen

Erika Kofler Nives Fedel

Amt für Unterricht Amt der Stadtpolizei

Gumergasse 7 Galileistraße 23

Tel. 0471/997544 (nur vormittags)

Fax 0471/997613 Tel. 0471/997711 - Fax 0471/997704

erika.kofler@gemeinde.bozen.it nives.fedel@gemeinde.bozen.it


Vorstellung

1.6. Aktive Pause

Die AKTIVE PAUSE wird vom VKE mit der Unterstützung der Stadt Bozen, Assessorat für

Schule und Weiterbildung und in Zusammenarbeit mit den einzelnen Schulen veranstaltet.

Der Begriff wurde in Hamburg im Rahmen einer Aktion des dortigen Amtes für Schule in

Zusammenarbeit mit Holger Laurisch/Multisport City Nord geboren. Zu vorher festgelegten Terminen fährt Herr

Laurisch mit seinem Spielmobil auf den Schulhof einer zentral in einem Stadtteil gelegenen Schule und breitet dort

seine Spielgeräte aus. Es werden keine besonderen Regeln eingeführt, und es erfolgt auch keine aufwendige

Organisation. Trotzdem "läuft" der Spielbetrieb in den Pausen bei groß und klein, miteinander und durcheinander,

konflikt- und störungsfrei. In der Regel werden die Spielgeräte an diesem Tag dann auch während der Unterrichtszeit

von einzelnen Klassen genutzt.

AKTIVE PAUSEN sind (Pausen-) Zeiten, die den Schulalltag rhythmisieren, in denen die Tätigkeiten, Spiele und

Handlungen der Schüler - seien es nun Ballspiele oder intensive Gespräche - von der selbstbestimmten, eigeninitiierten

Aktivität der Schüler ausgehend durch aktiv mitgestaltende Pädagogen oder auch Eltern unterstützt, gefördert und

betreut.

Zielsetzung

Die Initiative will

1. die Natur bzw. die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen berücksichtigen: auch

das kleine Kind ist ein vollständiger Mensch mit allen Anlagen! Kinder verfügen über eine Natur, die es Ihnen

gestattet, neugierig und vertrauensvoll auf die Welt zuzugehen, um sie zu differenzieren und sie sich zu erobern.

Sie ahmen nicht nur die Welt der Erwachsenen nach, sondern sie gestalten sie auch. Nur wer diese Natur der jungen

Menschen in den Mittelpunkt stellt, wer sie ernst nimmt und sie befragt, wird erkennen, wie ihre Wünsche und

Bedürfnisse beschaffen sind und kann einen Beitrag dazu leisten, daß diese Kinder, Jugendlichen und spätere

Erwachsenen ihre spontane Offenheit nutzen und erhalten!

2. die am Schulort vorhandenen Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche nutzen: hier sind gemeint Pausenzeiten

sowie alle Räume und Flächen, die für Pausenaktivitäten genutzt werden können (das Schulgelände mit seinen

Ausformungen, Pausenhöfe, Ruhezonen, Sandkästen, Spielfelder, Bäume, überdachte Gänge usw., Schulräume,

wie Gänge, Flure oder Eingangsbereiche, sowie alle fest installierten und mobilen Spiel- und Bewegungsgeräte).

3. die (fachunabhängige) Kompetenz der betreuenden Personen in Anspruch nehmen: den Schülerinnen und

Schülern sollen in den AKTIVEN PAUSEN keine Fertigkeiten vermittelt werden! Nicht Fehler bzw. Mängel sollten

im Blickpunkt der betreuenden Lehrer stehen, sondern die individuellen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Es geht

hier um die Kompetenz der Lehrer, sich auf einen Dialog einzulassen (dazu gehört z.B. auch, über Bewegung

miteinander zu kommunizieren), die Aktivitäten der Kinder und Jugendlichen wahrzunehmen, ihnen gelegentlich

Hilfestellung zu bieten, die Aktionen auf dem Pausenhof aufeinander abzustimmen, gemeinsam mit den

SchülerInnen aktiv werden zu können, sich zu neuen Ideen anregen zu lassen (von den SchülerInnen lernen) -

kurz: für die SchülerInnen und mit den SchülerInnen da zu sein. Außerdem gilt es, präzise zu beobachten, wie

sich die SchülerInnen den Ausgleich zur Schulstunde wünschen bzw. gestalten, um hieraus auch Anregungen für

den Unterricht zu erhalten.

AKTIVE PAUSEN sollen weiters:

• einen Beitrag zur Beruhigung des Schulalltags und des Schulklimas leisten

• das Unfallrisiko und die Unfallhäufigkeit senken

die Selbstorganisationskräfte der jungen Menschen freisetzen

die Leistungsfähigkeit positiv beeinflussen, indem sie die Ausgeglichenheit der Schüler fördern

• den Zusammenhalt und die Kommunikation zwischen SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern stärken

• der Natur, Kreativität, Phantasie, Neugier und Spontaneität der jungen Menschen Raum geben und

• ohne feste, vorgegebene Lernziele eine generelle Entfaltung für SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern

gleichermaßen gewährleisten.

Zielgruppen

SchülerInnen der Grund- und Mittelschulen.

Veranstaltungsorte

Die aktiven Pausen werden direkt in den einzelnen Schulhöfen abgehalten.

Termine und Teilnahmebedingungen

Die Anmeldung muß innerhalb 30.September 2011 beim Verein VKE (Tel. 0471/977413, Fax 0471/977780,

von 9.00 bis 12.00 Uhr) erfolgen.

Kosten

Kontaktperson

Die Kosten werden vom Amt für Unterricht übernommen,

soweit die dafür vorgesehenen Haushaltsmittel ausreichen.

Elke Delvai, Amt für Unterricht, Gumergasse 7

Tel. 0471/997410, Fax: 0471/997613 e-mail: elke.delvai@gemeinde.bozen.it

726


27

Vorstellung

2.1. Projekt ”Zeiten der Stadt”

Die Zeiten der Schule

Das Projekt „Zeiten der Stadt” koordiniert die verschiedenen Öffnungszeiten der Stadt und verbessert

somit die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger. In den letzten Jahren wurden mehrere Pilotprojekte

in verschiedenen Bereichen entwickelt: von den Öffnungszeiten der Friseursalons bis zu jenen der

Kindergärten, von den Öffnungen der Schulhöfe an den Nachmittagen bis zum „Donnerstag Bürgertag“

in den öffentlichen Ämtern.

Aktivitäten in den Schulen

Im Laufe der letzten Jahre sind einige Projekte für Schulen durchgeführt worden. Ziel war, die Schulzeiten

zu flexibilisieren und zu hinterfragen.

Einige Beispiele:

- Initiativen zur Gestaltung der Mittagspause in verschiedenen Grund- und Mittelschulen der Stadt

mit der Anwesenheit von Jugendvereinen in den Schulen;

- Planung eines Aufenthaltsraumes am Morgen bis zum Beginn des Unterrichtes in der Grundschule

“Don Milani”;

- Gründung einer Zeitbank in der Mittelschule Fermi;

- Untersuchungsprojekt “Zeitmesser” in den Grundschulen Manzoni und Pestalozzi und in den

Mittelschulen Foscolo und Schweitzer.

Im April 2004 wurde in Bozen eine internationale Tagung mit dem Titel “Zeiten der Kinder, Zeiten

der Schule “ organisiert, bei welcher unsere Projekte zusammen mit anderen Projekten aus verschiedenen

italienischen und europäischen Städten vorgestellt wurden.

Die Unterlagen wurden in einem Buch zusammengefasst, das im Franco Angeli-Verlag veröffentlicht

wurde, und denselben Titel trägt.

Zielgruppen

Alle Grund- und Mittelschulen der Stadt.

Termine und Teilnahmebedingungen

Die interessierten Schulen können sich jederzeit für die Durchführung eines Projektes zur Verbesserung

der Schulzeiten in Zusammenarbeit mit der Gemeinde melden.

Kontaktpersonen

Sabina Scola

Projekt “Zeiten der Stadt”

Piavestr. 3 – 1. Stock

Tel. 0471-997464

zeiten.stadt@gemeinde.bozen.it

www.gemeinde.bozen.it/zeiten.stadt

Elke Delvai

Amt für Unterricht

Gumergasse 7

Tel. 0471-997410

elke.delvai@gemeinde.bozen.it


Vorstellung

2.2. Meine Stadt in Zahlen

Das Amt für Statistik der Gemeinde Bozen hat die Aufgabe, über die verschiedensten Aspekte

des täglichen Lebens, von der Wirtschaft über die Kultur, Umwelt, Schule und Familie bis hin zur Freizeitgestaltung

regelmässig aussagekräftige Datenbilder zu liefern und diese den politich Verantwortlichen wie auch der Oeffentlichkeit

zu vermitteln.

Teils sammelt das Amt dazu Daten aus verschiedenen bereits vorhandenen Quellen, teils führt es selbst Umfragen

und Erhebungen in der Stadt Bozen durch und erstellt so laufend aktuelle Statistik-Datenbanken.

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

SchülerInnen und Schüler sollen von den Veranwortlichen des Amtes einen Einblick in die Welt der Statistik erhalten,

die Wichtigkeit von Daten für die Zukunftsgestaltung sowie eine korrekte Vorstellung von Planung und Durchführung

von Umfragen und Erhebungen vermittelt bekommen. Darüber hinaus besteht grundsätzlich die Möglichkeit, dass

einzelne Klassen oder Schülergruppen in dazu geeigente Umfragen und Erhebungen in der Stadt Bozen einbezogen

werden, um auf diese Weise Statistik faktisch mitgestalten zu können, oder aber in Eigeninitiative eine Umfrage

mit Unterstützung und Beratung des Statistikamtes durchführen.

Zielgruppen

Di ese Ei n la d u n g r ic h t et sic h a n Sc h ü l er Inne n u n d S c h ü le r v o n Mi tt el - u n d O b er s c h u l en

Veranstaltungsorte

Die Einfüh r u n g d e r S c hüle rI n n en u n d Sc h üle r i n d ie St a tis ti k f inde t i m Am t f ür St at ist ik

u n d Zeiten der Stadt der Gemeinde Bozen statt.

Termine und Teilnahmebedingungen

Für die Einführungsgespräche mit den SchülerInnen und Schülern sind ca. 2 Stunden vorgesehen. Termne können

direkt über die nachstehend angegebenen Bezugspersonen vereinbart werden. Pro Termin können jeweils nur eine

Klasse bzw. eine Schülergruppe von nicht mehr als 25 Teilnehmern plus Begleitpersonen berücksichtigt werden.

Kosten

Die angebotenen Leistungen sind kostenlos.

Sylvia Profanter

Katia Ceccon

Amt für Statistik und Zeiten der Stadt

Piavestr. 3 - 1.Stock

Tel. 0471-997327/329

statistik@gemeinde.bozen.it

www.gemeinde.bozen.it

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Obstmarkt mit Neptunbrunnen

Rathausplatz


Soziales

und Freizeit

D. 1. OEW

D. 2. Amt für Familie, Frau und Jugend

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73


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Vorstellung

Der Schokoladekoffer gibt am Beispiel Kakao Einsicht in globale Zusammenhänge . Die spielerische

Auseinandersetzung mit dem Thema gibt Anregungen für faires Leben und Handeln. Weiters wird

Schokolade selbst hergestellt und verkostet.

Zielsetzung

• Spielerisches, kreatives, multimediales, erlebnisorientiertes Kennenlernen des Weges von der Kakaobohne

bis zur Schokolade

• Einführung in weltwirtschaftliche Zusammenhänge zwischen Norden und Süden

• Kennenlernen des Fairen Handels

• Aufzeigen von Handlungsmöglichkeiten für jede(n)

Methoden

- Stumme und gesprächige Weltkarte zum Finden der Kakaoanbauländer

- Erlebnisorientierte altersgerechte Einführung in die Geschichte und Botanik des Kakao

- Bildhafte Geschichte über einen Plantagearbeiter und seine Lebenssituation

- Anschauliche Infors und Reflexion zum Kakao-Weltmarkt, Schokoladenhersteller-Firmen, Fairen Handel

u.a.

- Gemeinsames “Schokolade machen” mit Kakaobohnen und Kakaobutter, anschliessend Verkostung

Buchpaket: Es besteht die Möglichkeit, in der OEW-Fachbibliothek Eine Welt kostenfrei ein Buchpaket

anzufordern. Verleih: max. 3 Monate

Zielgruppen

Grund- Mittel und Oberschulen.

Kosten

Euro 100,00 + Fahrtspesen

Kontaktpersonen

OEW - Organisation für Eine solidarische Welt

Vintlerweg 22, Brixen (Milland)

Tel. 0472-833950

Fax 0472-838133

christina.lechner@oew.org

Weitere OEW-Schulpojekte: www.oew.org/schule

1.1.Schokokoffer

Von der Kakaobohne zur zarten Versuchung


2.1. 20.November: Internationaler

Tag der Kinderrechte

Die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen wurde am 20.November 1989 von der UN-

Generalversammlung angenommen.

Die Stadt Bozen möchte mit verschiedenen Veranstaltungen diesen Tag feiern, um auf die Kinderrechte

aufmerksam zu machen und deren wichtige Rolle in unserer Gesellschaft zu unterstreichen. Dieses Jahr

findet die Initiative “Auch ich zähle: sehe, höre und spreche” zum 10.Male statt. In Zusammenhang

mit dem internationalen Tag der Kinderrechte findet sie jedes Jahr in einem anderen Stadtviertel und in

einer anderen Schule statt.

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

Ziele des Projekts:

- die Kenntnisse über die Kinderrechte fördern (errungene, verletzte und verweigerte Rechte)

- die Teilnahme der Minderjährigen am öffentlichen Leben unterstützen

Zielgruppe

Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelschulen

Termine und Teilnahmebedingungen

Am Vormittag werden die SchülerInnen an verschiedenen Workshops teilnehmen, die vom VKE und von

den Vereinen, die mit und für die Jugendlichen im Stadtviertel arbeiten, organisiert werden. Die geplanten

Tätigkeiten haben zum Thema “die Kinder- und Jugendrechte” und ” das Verhältnis zwischen den Kindern

und dem Stadtviertel”. Am späten Vormittag können die Kinder ihre Ideen und ihre Vorschläge dem

Bürgermeister und den Stadträten vorstellen.

Die Schulen, die am Projekt teilnehmen wollen, müssen sich innerhalb 30.September 2011 für die Teilnahme

an der Veranstaltung im darauffolgenden Jahr beim Amt für Familie, Frau und Jugend oder beim Verein

VKE (Elena Pugno 335-1438899) anmelden.

Kosten

Die aktive Teilnahme am Projekt ist für die teilnehmenden Schulen kostenlos.

Veranstaltungsort

Das Projekt wird direkt an den interessierten Schulen durchgeführt.

Kontaktperson

Amt für Jugend

Gumergasse 7

Tel. 0471/997335

Fax 0471/997548

e-mail: jugendamt@gemeinde.bozen.it

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Obstmarkt mit Neptunbrunnen

Rathausplatz


E. 1. Stadtpolizei

Verkehrserziehung

253 734


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Vorstellung

Um die Verkehrserziehung der Kinder und Jugendlichen kümmern sich in Bozen die Stadtpolizei und

insbesondere die Stadtviertelpolizisten, die das entsprechende Projekt ständig weiterentwickeln und

diversifizieren, um möglichst Schritt zu halten mit den neuen Situationen und den unterschiedlichen

Bedürfnissen gerecht zu werden. In den letzten Jahren gab es eine progressive Zunahme der Vandalakte

und der Konflikte unter den Jugendlichen. Es ist sehr wichtig mit den Jugendlichen über diese Probleme

zu sprechen.

keine

Bezugsperson

SchülerInnen aller Schulen

A SCUOLA CI VADO DA SOLO...!

ZUR SCHULE GEHE ICH ALLEIN...!

Zielsetzung und didaktische Ausrichtung

Die grundlegenden Ziele der Initiative sind und bleiben folgende:

- Gewährleistung der Sicherheit der Kinder und Jugendlichen auf den Strassen

- Schutz der Umwelt im Allgemeinen und des eigenen Stadtviertels im Besonderen

- Förderung einer nachhaltigen Mobilität für Kinder und Jugendliche

- Reduzierung der Nutzung von Motorfahrzeugen zur Bekämpfung der Luftverschmutzung

- Stärkung des Verantwortungsgefühls der Kinder und Jugendlichen durch Förderung der

Selbständigkeit, der Solidarität und der Verantwortung, die man als BetrügerIn trägt.

Sämtliche Projekte - dabei ganz besonders jene, die die Sicherheit betreffen - sind dank der

ständigen Zusammenarbeit der SchülerInnenlotsInnen mit der Stadtpolizei möglich.

Programme:

Kindergärten: Was ist eine Regel? Formen und Farben bringen Regeln zum Ausdruck. Es werden

Spiele in den Innenräumen und im Freien organisiert. Die Kinder und die SchülerInnenlotsInnen

lernen sich kennen. Es findet immer auch ein Treffen mit den Eltern statt, bei welchem über

die Art und Weise, wie Kinder die Strasse “sehen”, gesprochen wird. Es werden Unterlagen

über den Transport von Kindern in Fahrzeugen ausgeteilt.

Grundschulen: Im ersten Lehrblock wird das Thema FussgängerInnen vertieft, einschliesslich

Sicherheitsnormen, Strassenüberquerung auf Zebrastreifen, Kindertransport im Auto, Formen

und Farben der Verkehrsschilder.

In der dritten Grundschulklasse stehen das jeweilige Stadtviertel und die selbständige Mobilität

der Kinder im Mittelpunkt: Es wird die Broschüre “Schritt für Schritt” ausgeteilt, der ein detaillierter

Stadtviertelplan mit Angabe der Posten der SchülerInnenlotsInnen beigelegt ist. Die Kinder

werden angeregt, den Schulweg in Gruppen zurückzulegen, was auch die gegenseitige Soldiarität

fördert. In der vierten und fünften Grundschulklasse werden die Verkehrsschilder und Strassenmarkierungen,

die Verhaltensnormen für die FahrradfahrerInnen und die wichtigsten Sicherheitsstrategien

der Verkehrordnung vertieft.

Begleitet wird der Kurs von der Veranstaltung “Wir Kinder radeln”. Es wird auch die Broschüre

“Der Superradler” mit beigelegtem Fahrradwegplan der Stadt Bozen ausgeteilt. Auf Anfrage

der einzelnen Lehrpersonen ist es zudem möglich, weitere spezifische Projekte durchzuführen,

die in die Lehrprogramme eingefügt werden können.

Mittelschulen: In den Mittelschulen finden Treffen zum Thema des Schutzes und der Pflege des

eigenen Stadtviertels und der gesamten Stadt statt. Die Probleme des sog. “Bullying” und des

Vandalismus gegen Personen und Gegenstände werden eingehend behandelt.

Oberschulen: Es können Treffen zum Thema Alkohol und Fahren, Drogenkonsum und entsprechende,

von der Strassenverkehrsordnung vorgesehene strafrechtliche Folgen organisiert werden.

Die SchülerInnen haben zudem die Möglichkeit, die wichtigsten Gerätschaften, die die Stadtpolizei

bei ihrer Arbeit verwendet, einzusehen und auszuprobieren.

Methoden: Alle vorgeschlagenen Tätigkeiten werden vorher mit dem Lehrpersonal abgesprochen,

da sie in das Unterrichtsprogramm eingebaut werden müssen. Die Zusammenarbeit mit den

Lehrerinnen und Lehrern ist zudem grundlegende Voraussetzung für die korrekte Einführung

in das Thema und für die nachfolgende Vertiefung der behandelten Bereiche.

Der von den Stadtviertelpolizisten gehaltene Unterricht erfolgt stets auf interaktive Weise, wobei

versucht wird, den Kindern umfassend die wichtigsten Verhaltensregeln für die eigene Sicherheit

auf der Strasse einzuprägen.

Zielgruppen

Veranstaltungsorte

Schulen und Strassen der Stadt

Termine und Teilnahmebedingungen

Der Zeitplan und die Abhaltungsmodalitäten werden unter Berücksichtigung der anderen Tätigkeiten der

SchülerInnenlotsInnen direkt mit den Lehrpersonen vereinbart.

Kosten

Nives Fedel

Stadtpolizei

Galileistraße 23

Tel. 0471-997711

nives.fedel@gemeinde.bozen.it


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Impressum

Anmerkungen

Herausgeberin: Stadt Bozen

Redaktion: Elke Delvai, Roberto Loperfido

© Copyright 2011

Alle Rechte vorbehalten

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