Der Einkaufsführer - Steine + Erden

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Der Einkaufsführer - Steine + Erden

1/2007

Die Industrie der

Der

Einkaufsführer

Der Wegweiser zu sicheren Maschinen

für die Baustoff-Industrie


Maßnahmen im Arbeitsschutz sind ein Gewinn für alle. Für Ihre Mitarbeiter, weil Arbeitsunfälle so gar nicht

erst passieren. Und für Ihr Unternehmen, weil es mit barem Geld belohnt wird. Informieren Sie sich jetzt über

die Prämiengruppen und Auszahlungsvoraussetzungen: 0511 / 7257-750 oder unter www.stbg.de.

Jetzt informieren!

Unter www.stbg.de

oder 0511 / 7257-750


Sicherheit lohnt

sich – immer!

Vier Prozent der weltweit erzielten Wirtschaftsleistung

gehen durch Arbeitsunfälle oder Berufserkrankungen

verloren – so die Verlautbarungen der Vereinten Nationen.

Hinzu kommen Verluste durch Produktivitätseinbußen,

geringere Qualität, Unfallfolgekosten oder auch nur

aufgrund von Sachschäden – denn manchmal entscheidet

der Zufall darüber, ob Schadensfälle zu Personenschäden

führen oder es bei Sachschäden verbleibt. So weit die

nüchternen Zahlen.

Entscheidend aber ist selbstverständlich Arbeitnehmer

und ihre Familien vor menschlichen und sozialen Katastrophen

zu bewahren! Gesunde, leistungsfähige und motivierte

Mitarbeiter sind das wertvollste Gut eines jeden

Unternehmens und Grundvoraussetzung für produktive,

erfolgreiche Unternehmen. Sichere, ergonomisch gestaltete

und gesundheitsgerecht ausgestattete Maschinen

sind heute im harten Wettbewerb wichtiger denn je.

Technische Leistungsdaten der Maschinen und Geräte

unterscheiden sich kaum – Unterschiede gibt es aber in

der sicheren und gesundheitsgerechten Gestaltung und

sollten bei Kaufentscheidungen berücksichtigt werden.

Die Steinbruchs-Berufsgenossenschaft verfolgt – neben

den vielfältigen weiteren Präventionsinitiativen – das

Ziel, ihren Mitgliedsunternehmen wirtschaftliche Anreize

für den Kauf sicherer Maschinen zu geben. Wir tun dies

nicht aus Barmherzigkeit, sondern im eigenen Interesse:

Sichere Maschinen bedeuten weniger Unfälle und geringere

Beiträge! Das Prämiensystem der StBG bietet die

Möglichkeit, für den Kauf der fortschrittlichsten Sicherheitstechnik

Prämien bis zu 30% der Nettoinvestition zu

erhalten. Viele Unternehmen nutzen das Prämiensystem

bereits.

Mit dem neuen Einkaufsführer „Mensch – Maschine

– Sicherheit“ will „Die Industrie der Steine und Erden

jetzt eine Lücke schließen: Wir wollen verstärkt über Top-

Produkte von Top-Herstellern berichten, die einem hohen

sicherheitstechnischen und ergonomischen Anspruch

gerecht werden. Ein Aspekt, der in der Fachberichterstattung

bisher zu kurz kommt. So sollen Kunden gezielt auf

Produkte hingewiesen werden, die aufgrund ihrer sicherheitstechnischen

Wirkung durch das Prämiensystem der

StBG gefördert werden können.

Heute halten Sie den ersten Einkaufsführer, den wir

anlässlich der Bauma 2007 herausgeben, in Ihren Händen.

Es ist vorgesehen, zukünftig ein bis zwei Mal pro

Jahr Einkaufsführer mit unterschiedlichen Schwerpunkten

herauszugeben. Bereits die erste Ausgabe berichtet über

mehr als 30 Unternehmen und Produkte. Die einzelnen

Redaktionsbeiträge enthalten auch Hinweise, ob das Produkt

insgesamt oder Komponenten bzw. Mehrausstattungen

prämienfähig sind.

Mit dem ersten Einkaufsführer „Mensch – Maschine

– Sicherheit“ wollen wir dazu beitragen, Kunden und

Hersteller, für die Sicherheit Vorrang hat, zu einem intensiven

Dialog zusammenzubringen. Wir würden uns freuen,

Ihre Erfahrungen, Ihre Meinung oder Ihre Vorschläge

für weitere Auflagen zu erfahren – denn: Sicherheit lohnt

sich – immer!

Ihr

Helmut Ehnes

Dipl.-Ing. Helmut Ehnes

Leiter des Geschäftsbereiches

Prävention von Bergbau- und Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

Editorial

Der Einkaufsführer 1/2007


Weniger Vorschriften, mehr Eigenverantwortung:

dies ist die

zeitgemäße Präventionsstrategie der

Steinbruchs-Berufsgenossenschaft. Als

konsequentes Instrument dieser Aus-

richtung werden Investitionen in wirksame

Prävention prämiert – die StBG

zahlt jetzt eine Prämie in Höhe von 30

Prozent der Netto-Investition!

4 Der Einkaufsführer 2007

Jetzt in Sicherheit investieren

und 0 Prozent Prämien sichern!

Das erweiterte Prämiensystem der

Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

Prämien werden unter anderem in

den folgenden Kategorien gezahlt:

• besondere Maßnahmen zur

Verbesserung der Arbeitssicherheit

• besondere Maßnahmen zur

Verbesserung des betrieblichen

Gesundheitsschutzes

Hierzu zählen Investitionen, die über

den technisch-üblichen Standard hinaus

gehen und in besonderem Maße

die Gesundheit der Mitarbeiter am

Arbeitsplatz sichern. Dazu gehören

speziell auch

• besondere Maßnahmen zur Verbesserung

der Verkehrssicherheit

In dieser Gruppe werden Maßnahmen

prämiert, die auf die

Vermeidung von Unfällen im innerbetrieblichen

Verkehr und Straßenverkehr

abzielen. Dazu gilt es,

das Sicherheitsniveau entweder

durch bewusstseinsbildende

oder technische Maßnahmen

nachweislich zu

erhöhen. Prämien werden

u.a. vergeben für

die Ausrüstung bzw.

Ausstattung von z.

B. Radladern, SKW

mit Wirksamrückhaltesystem

wie

dem Dreipunktgurt.


erfolgreiche Maßnahmen

zur Staub- oder Lärmprävention

Hier werden Maßnahmen

prämiert, die eine dauerhafte

Verbesserung der Lärm- oder

Staubsituation und eine Unterschreitung

der gesetzlichen

Grenzwerte in lärm- und staubintensivenProduktionsbereichen

zur Folge haben. Prämien

werden gewährt für die Erstellung

eines Gutachtens zur betriebsspezifischen

Lärm- oder

Staubsituation durch eine anerkannte,

unabhängige Stelle,

im Gutachten nachgewiesene

dauerhafte Unterschreitung

der gesetzlichen Grenzwerte,

die Umsetzung von Maßnahmen

sowie die Beschaf-



Rückraum-

Überwachungskamera

Brems-

Assist-System

fung von individuellen Gehörschutz

(Otoplastiken).

Präventionsschwerpunkt 2007:

Präventionsschwerpunkte können

sich aus dem aktuellen Unfall- und

Berufskrankheitengeschehen, Neuerungen

in der Gesetzgebung oder

aus neuesten Forschungsergebnissen

ergeben. Für das Jahr 2007 wurde

der Schwerpunkt: „Ausrüstung und

Nachrüstung von Fahrzeugen mit

gesundheitsfördernden Sitzen“ ausgewählt.

Zuschüsse gibt es z. B. bei

der Beschaffung von ergonomisch

geformten, besonders schwingungsgedämpften,

besonders Bandscheiben

schonenden Fahrersitzen in Lastkraftwagen,

Erdbaumaschinen und

Gabelstaplern.

Prämiert werden zum Beispiel:

• Rückraumüberwachungseinrichtungen

(Kameras)

• Fahrerassistenzsysteme in Nutzfahrzeugen,

mit denen die Sicherheit

verbessert wird

• ergonomische Fahrersitze

• innovative Staubbekämpfung

• lärmarme Betonverdichtung

Mitgliedsunternehmen der StBG profitieren

damit mehrfach von Investitionen

in die Sicherheit und Gesundheit

der Mitarbeiter: geringere Fehlzeiten,

höhere Motivation – und eine stattliche

Prämie von etwa einem Drittel der Nettokosten!

Neue Schutzkleidung

für

Arbeiten im

Heißmehlbereich

Die Prämie für wirksam durchgeführte

Maßnahmen zur Verbesserung

der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes

bemisst sich grundsätzlich

nach den nachgewiesenen

Netto-Fremdkosten. Die Höchstprämie

je angemeldeter Maßnahme

beträgt 30.000,00 Euro.

Selbstverständlich

können auch pro

Unternehmen mehrere

Maßnahmen

aus verschiedenen

Prämiengruppen

zur Prämierung

eingereicht werden.

Hier wurde

die maximal erzielbare

Gesamtprämie

jetzt je Mitgliedsunternehmen

erhöht auf

75.000,00 Euro.

Hohe Beteiligung

Entsprechend hoch ist die Beteiligung

am Prämiensystem: In den ersten

beiden Jahren haben rund 1.300 Unternehmen

dieses attraktive Angebot

in Anspruch genommen und 2,6 Millionen

Euro an Prämien erhalten!

Hierfür gibt es Prämien

In diesem Einkaufsführer unterstützen

Sie die „Prämien-Signets“ – Sie erkennen

auf einen Blick, ob die Maschine

oder Komponenten davon prämierungsfähig

sind.

Das 100-%-Signet finden

Sie bei Produkten, bei denen

die Sicherheit oder der Gesundheitsschutz

im Vorder-

grund stehen. Hier erhalten

Sie 30 Prozent der Netto-InNetto-Investition als Prämie (Höchstprämie:

30 000 Euro).

Bei Investitionsgütern, die

nicht allein diesem Aspekt

dienen, aber dennoch zu

einer Verbesserung der

Sicherheit oder des Gesundheitsschutzes

beitragen,

kann eine anteilige Prämie gezahlt

werden. Diese Produkte sind mit dem

%-Signet gekennzeichnet.

Durch das schlanke Verfahren ist das

Prämiensystem für jedes Unternehmen

praktikabel: etwa ein Viertel der Anmeldungen

stammt aus Unternehmen

mit fünf Mitarbeitern

oder weniger. Durch die

Vermeidung von unnötigem

Formalismus ist

die Anmeldung kein

Problem.

Eine ausführliche

Vorstellung aller

Prämiengruppen

inkl. einer Reihe von

Beispielen zur Ermitt-

Grammer Actimo

Evolution

lung der jeweiligen

Prämienhöhe sowie

die Verfahrensbestimmungen

und die

entsprechenden Anmeldebögen

wurden

in der Broschüre „Wer

mehr tut, wird belohnt!

– Das Prämiensystem der

StBG 2007“ veröffentlicht. Diese

Broschüre wurde allen Mitgliedsunternehmen

der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

in den nächsten Wochen

zugesandt. Für weitere Fragen stehen

darüber hinaus die Mitarbeiter des Geschäftsbereiches

Prävention jederzeit

zur Verfügung.

Der Einkaufsführer 2007 5


Weniger Schallemissionen

und mehr

Produktivität beim

Bohren

Ausgezeichnet: Superschallgedämpftes

Raupenbohrgerät

Besonders gut schallgedämpfte Raupenbohrgeräte

von Atlas Copco

sind mit dem „Förderpreis 2007 Arbeit

– Sicherheit – Gesundheit“ der Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

(StBG)

ausgezeichnet worden. Im Rahmen

dieses Förderpreises werden „kreative

Ideen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz“

sowie „Verbesserungen

an Maschinen oder im Arbeitsablauf“

belohnt, so die StBG, „die unsere Arbeit

sicherer, gesünder und damit menschlicher

machen“. Atlas

Copco erhielt den Preis in

der Kategorie Hersteller

für seine superschallgedämpftenRaupenbohrgeräte

der „SmartRig“-Baureihen

ROC D7 und ROC D9C. Deren

Gesamtschallpegel liegt rund 10 dB (A)

unter dem vergleich barer Bohrgeräte.

Damit sind sie laut Atlas Copco die

leisesten ihrer Art auf dem Markt „Sie

markieren einen bedeutenden Schritt

nach vorn bei der Verbesserung des

Arbeitsumfelds für den Bohristen“, so

die Essener.

Ein Unterschied von 10 dB(A) im

Schalldruckpegel wird vom Menschen

als etwa doppelte Lautstärke

empfunden. Deshalb sind die Atlas

Copco Raupenbohrgeräte ideal für

lärmsensible Einsätze, beispielsweise in

Innenstädten. Außer für urbane Baustellen

eignen sie sich auch zum Produktionsbohren

für kleinere bis mittlere

Steinbrüche in der Nähe von Wohngebieten.

In immer mehr Ländern gibt es

bei Bohrungen in bebauten Gebieten

Beschränkungen wegen des Bohrlärms.

Der entsteht bei Raupenbohrgeräten

6 Der Einkaufsführer 1/2007

vor allem durch Vibrationen

an Bohrstahl,

Gestängewechselsystem,

Ausleger und Rahmen. Doch bei

den mit speziellen Schallreduzierungs-

Kits ausgestatteten ROC D7/9C Smart-

Rigs senken zahlreiche konstruktive

Reduzierung des Schallpegels

um 10 dB(A)

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

Das besonders schallgedämpfte

ROC R7C SmartRig.

Maßnahmen den Gesamtschallpegel

um rund 10 dB(A).

Die „ausgezeichneten“ Raupenbohrgeräte

ROC D7 C SmartRig (für

Lochdurchmesser von 64 bis 115 mm)

und ROC D9C SmartRig (89 bis 127

mm) werden über ein CAN-Datenbus-

Netzwerk gesteuert, das den Bordrechner

ständig über das Zusammenspiel

von Bohrhammer (18 bzw. 21 kW) und

Gestein informiert und die Bohrarbeit

automatisch den Gegebenheiten anpasst.

Mit einer neuen Software, die ein

noch schnelleres Einrichten der Lafette

ermöglicht, kann man jetzt laut Atlas

Copco die Schichtleistung um 5 bis 10%

erhöhen. Diese lasse sich sogar noch um

weitere 10 bis 15 Prozent steigern, wenn

man die beiden Optionen automatische

Stangennachsetz- und automatische

Lafetteneinrichtfunktion einsetzt.

www.atlascopco.com

Bauma: Freigelände F8,

Stand 807A/2


Bruchwandvermessung und Planung von Sprenganlagen

mit metrischen D Bildern

BlastMetriX3D ist ein neuartiges

System zur Vermessung von Bruchwänden

und zur Planung von Sprenganlagen

mit metrischen 3D Bildern.

Die Datenerfassung erfolgt

mit einer handelsüblichen

Kamera, die vorab

durch 3G Software &

Measurement kalibriert,

d. h. messfähig

gemacht wird. Mit der

Kamera wird der ge-

wünschte Aufnahmebe-

reich von zwei frei wählbaren

Erfassen der

Bruchwand

mit kalibrierter

digitaler Spiegelreflexkamera.

Standpunkten aus frei Hand (ohne Vermessung

der Standpunkte) fotografiert.

Aus den Fotos wird per Software ein

dreidimensionales Bild (Höhenmodell

plus Foto) errechnet, das die Form der

Bruchwand genau wiedergibt. Durch

die unmittelbare Ausgabe von Profi-

len, der Vorgabe über den gesamtem

Bereich, Volumina und maßstäblichen

Bohrlochplänen erlaubt die

Planung des Bohrschemas unter

Berücksichtigung geometrischer

Eigenheiten der Bruchwand. Die

jüngste Neuerung zeigt die Vorgabe

in alle Raumrichtungen, so

wie sie für die Beladung relevant ist.

Die einfache und schnelle Handha-

bung im Steinbruch sind weitere Vorzüge

des Systems, das neben der erhöhten

Sicherheit durch die berührungslose

Messung auch Problemen wie Steinflug

und Erschütterungen entgegenwirkt.

BlastMetriX3D wurde speziell für die

Anwendung in kleineren und mittleren

Steinbruchbetrieben konzipiert. 3G

Software & Measurement GmbH entwickelt

die gesamte Messtechnik- und

3D Auswertesoftware im Haus und

formt durch den Zukauf von Hardwarekomponenten

jene Komplettsysteme,

die es den Anwendern ermöglichen

sofort Messungen durchführen zu können.

Seit September 2006 kooperiert

3G Software & Measurement intensiver

mit der Techmo GmbH.

www.3gsm.at

Pneumatische Abbruchhämmer mit neuer Griffkonstruktion

Ingersoll Rand Utility Equipment

stellt auf der Bauma 2007 den neuen

Abbruchhammer IR20BV vor und präsentiert

zugleich eine neue Griffkonstruktion

für alle zur Serie gehörenden

Abbruchhämmer.

Die fünf Modelle bieten eine hohe

Nutzleistung und Frequenz bei

niedrigen Vibrationspegeln. Zugleich

sorgt der geringe Luftverbrauch der

Abbruchhammer für einen besonders

wirtschaftlichen Betrieb.

Die neue Griffkonstruktion bei den

Abbruchhammern IR20BV, IR25BV,

IR30BV und IR40BV besteht wie gehabt

aus Stahl und wirkt somit der Ermü-

Abbruchhammer IR20BV

dung in gewohntem Maße entgegen.

Die Konstruktion ist jedoch leichter

als der bisherige Griffkörper. Dadurch

ergibt sich eine Gewichtsreduzierung

um etwa 1,3 kg pro Modell und eine

bessere Ausgewogenheit des

Abbruchhammers, denn das

Gewicht verringert sich am

oberen Ende der Maschine.

Die hohe Leistung der

größeren Abbruchhammer

IR30BV und IR40BV macht

sie ideal für das Arbeiten an

harten Materialien und dickedicke- ren Schichten aus Beton und anderen

Böden.

www.ingersollrand.com

Bauma: Freigelände F , Stand 10

Der Einkaufsführer 1/2007 7


Cat: Sicher und gesund bei der Arbeit

Bei Caterpillar wird an Lösungen zur

Vermeidung von Sicherheits- und

Gesundheitsgefahren für Gerätefahrer

und der im Umfeld arbeitenden Personen

gearbeitet. Einige der bislang

entwickelten Lösungsmodule entsprechen

den in der „Freiwilligen Branchenvereinbarung“

des Bundesverbandes

Mineralische Rohstoffe beschriebenen

Maßnahmen, die zusammen mit der

Industrie entwickelt wurden – wie zum

Beispiel Aufstiegshilfen, Absturzsicherungen,

Rückraumüberwachung.

Darüber hinaus hat Caterpillar ein

Paket zur Reduzierung der gesundheitsgefährdenden

Vibrationsbelastung

entwickelt. Mehr Sicherheit reduziert

die Produktionskosten und trägt zur

Produktqualität bei. Die neuen Sicherheitseinrichtungen

sind modellbezogen

verfügbar.

F-Serie Muldenkipper, serienmäßig mit

neuem Sicherheitsstandard

Die meisten Fahrerunfälle passieren

beim Auf- und Absteigen. Deshalb

hat Caterpillar bei der F-Serie seiner

neuen Muldenkipper den Aufstieg neu

konstruiert. Auf Bild 1 ist deutlich zu

erkennen, dass der frühere leiterartige

Aufstieg durch einen treppenartigen

Aufstieg ersetzt wurde. Ein bequemes

und sehr sicheres Auf- und Absteigen

ist so immer gewährleistet. Der

Sicherheitsaspekt stand auch bei den

Sichtverhältnissen im Vordergrund. Eine

neue, großzügig verglaste Kabine gewährleistet

eine optimale Rundumsicht.

Beheizte Spiegel ermöglichen bei jeder

8 Der Einkaufsführer 1/2007

Weniger Vibrationsbelastung,Rückraumüberwachung

und diverse

Sicherheitseinbauten

bieten präventiven Arbeitschutz

an Cat-Großgeräten

Witterung gute Sichtverhältnisse nach

hinten.

Den gefährlichen Bereich direkt hinter

der Maschine kann der Fahrer durch

eine serienmäßige Kamera einsehen.

Eine Klimaanlage und ein luftgefederter

Kontursitz erhalten die Leistungsfähigkeit

des Fahrers. Sicherheitsrelevante

Informationen können über ein neues

Informationsmodul leicht und zuverlässig

abgelesen werden.

Eine automatische Bremsensteuerung

erhöht die Betriebssicherheit der

Maschine, entlastet den Fahrer, verhindert

Fehlbedienungen und erhöht die

Lebensdauer der Reifen, weil Schlupf

beziehungsweise Rutschen der Räder

verhindert werden kann. Gleichzeitig

werden damit auch die Kosten im Wegebau

reduziert. Der Fahrer wählt im

Gefalle nur den höchstzulässigen Gang

und die Maschine steuert die Bremsleistung

automatisch. Die Motorbremsunterstützung

wird optimal ausgenutzt,

wodurch ein weiterer Vorteil resultiert:

Keine Gefahr durch Bremsenüberhitzung.

Bild 1: Die F-Serie der

Muldenkipper ist serienmäßig

mit neuer Kabine

und neuen Aufsteigen

ausgerüstet.

H-Serie Radlader mit Reduzierung der

Vibrationsbelastung

Damit die Gesundheit der Radladerfahrer

erhalten bleibt, sollte natürlich auch

die Vibrationsbelastung weitgehend

minimiert werden. Hier muss der Radlader

als komplexes Schwingungssystem

betrachtet werden. Caterpillar hat die

Radlader der H-Serie mit folgenden

Einrichtungen zur Reduzierung der

Vibrationsbelastung serienmäßig ausgestattet:

• In der Lenkung sind hydraulische

Endschalter verbaut, so dass Vorderund

Hinterwagenrahmen in den Endlagen

nicht aufeinander schlagen.

• Es existiert eine schwingungstechnische

Trennung von Kabine und

Rahmen.

• Eine hydraulische Schwingungsdämpfung

ist im Hubzylinderkreis

installiert.

• Die elektronische Vorsteuerung der

Arbeitshydraulik hat drei frei programmierbare

Schaufelendlagen, die

von der Arbeitsausrüstung automatisch

angefahren werden können.

Bei Erreichen der Endlagen werden

die Arbeitsbewegungen sanft abgebremst.

• Die Armlehnen und Handauflagen

sind am Sitz befestigt, Relativbewegungen

zwischen Hand/Armauflagen

entfallen somit.

• Die hydraulische Direktlenkung reduziert

die Arbeitsbewegungen des

Fahrers.

Der Fahrer sitzt entspannter in einer

aufrechten Position. Schwingungen


können effektiver gedämpft werden,

wobei gleichzeitig die Wirbelsäule

entlastet wird.

• Die Integralbremseinrichtung unterstützt

durch Zurückschalten sanfte

Bremsvorgänge.

• Durch ein „Vario-Shift-Control-System“

können Gangwechseldrehzahlen

durch den Fahrer verändert

werden. Sanfteres Schalten kann somit

bewusst herbeigeführt werden.

Diese serienmäßige Ausstattung reduziert

die Vibrationsbelastung des Fahrers

erheblich. Daneben bietet Cat die Radlader

der H-Serie optional mit praxisnahen

Sicherheitsausrüstungen an:

• Um optimale Sichtverhältnisse zu

gewährleisten, müssen die Fensterflächen

der Kabine regelmäßig gereinigt

werden. Eine von Caterpillar

entwickelte Absturzsicherung bietet

dafür die größtmögliche Sicherheit

(siehe Bild 2).

• Ein ergonornischer, hydraulisch

ausfahrbarer Aufstieg (Bild 3), der

über die Parkbremse gesteuert wird,

erleichtert den Zugang zur Kabine.

Insbesondere ältere Arbeitnehmer

werden dies zu schätzen wissen.

Rückraumüberwachung

mittels

Kamera-Monitor-

System.




Bild 2: Absturzsicherungen

zur Reinigung der Kabine:

A = Arbeitsplattform,

B = Stufe, C = Handläufe.

Bild 3: Ein hydraulisch

ausfahrbarer Aufstieg

sorgt für 15°-Neigung.

Um den rückwärtigen Arbeitsbereich

der Maschine besser als bisher einsehen

zu können, wurde die Motorhaube

stark abgerundet.

Darüber hinaus bietet Caterpillar

für den nicht einsehbaren Bereich

unmittelbar hinter der Maschine eine

Kameraanlage an (Bild 4).

Zudem sind die täglichen Wartungspunkte

alle vom Boden erreichbar,

so dass bei der regelmäßigen Sichtkontrolle

durch die Fahrer keine

gefährlichen „Turnübungen“ auf

nassen, verschmutzten oder gar vereisten

Maschinen erforderlich sind.

Aufstiegshilfen für Groß-Radlader

(Option)

Bei Großgeräten sind die ersten Stufen

der Aufstiege besonders problematisch,

da sie in vielen Fällen pendelnd

aufgehängt und, um Beschädigungen

der Maschine langfristig zu vermeiden,

sehr hoch angesetzt sind. Ein treppenartiger

Aufstieg ist in dieser Position nur

schwer realisierbar. Eine Aufzugvorrichtung

wäre sicherlich die beste Lösung

für das Problem. Allerdings wird sie

wohl aus Preisgründen auch bei Groß-

geräten in naher Zukunft immer eine

Sonderlösung bleiben

Bei den Transportfahrzeugen im

Mining-Bereich kann man schon Heute

die Sicherheit durch den Einsatz von

autonomen Fahrzeugsystem (mannlose,

selbstfahrende Arbeitsmaschinen)

mit GPS-Steuerung auf die Spitze treiben.

Ob dies für kleinere Betriebe die

beste und billigste Lösung ist, bleibt

zweifelhaft. Aber die Einführung von

automatischen Steuerungssystemen

und Fahrer-Assistentssystemen zur

Erhöhung der aktiven Sicherheit zum

Nutzen der Fahrer und Kunden wird

weiter fortschreiten.

Als Markt- und Innovationsführer

der Branche setzen sich Caterpillar

und Zeppelin intensiv mit den Anforderungen

der Kunden auseinander,

um konstruktionsbedingt einen hohen

Sicherheitsstandard durch Reduzierung

von Arbeitsunfällen zu verwirklichen.

www.zeppelin.de

Bauma: Halle B6, Stand 50 sowie

Freigelände FGL, Stand HOF B6/284

Der Einkaufsführer 1/2007


Hitachi: Heck-Kamera und mehr

Hitachi Construction Machinery hat

die neuesten Erweiterungen seines

Sortiments an Zaxis Baggern bekannt

gegeben. Der ZX160-3 und der ZX180-

3 wurden von Hitachi entwickelt, um

sein Sortiment in diesem Sektor weiter

auszubauen. Die erste Maschinenreihe

– ZX210-3, ZX225US-3, ZX225USR-

3, ZX250-3, ZX280-3 und ZX350-3,

ZX470LCH-3 – wurden 2006 auf den

Markt gebracht.

10 Der Einkaufsführer 1/2007

Das bestehende Sortiment an Zaxis

Baggern zeichnet sich aus durch seine

Qualität, seine Leistungsfähigkeit und

seine Zuverlässigkeit. Allerdings überprüft

Hitachi laufend seine Produkte

und entwickelt qualitativ hochwertige

Maschinen, um so den wachsenden

Anforderungen der Baubranche gerecht

zu werden.

Dabei hat sich der Hersteller die

„ultimative Kombination“ von Mensch

und Maschine zum Ziel gesetzt – und

legt größten Wert auf Komfort und

Sicherheit. Alle Bedienelemente und

Schalter in der Fahrer-

Hitachi

ZX 160-3

kabine des ZX160-3

und ZX180-3 sind

ergonomisch gestaltet

und können leicht

vom Fahrer erreicht

werden. Das wirkt sich in folgenden

Markmalen aus:

• voll anpassbarer, beheizter Sitz in

einer Kabine mit viel Beinfreiheit und

großem Fußraum

• Kurzweghebel für ununterbrochenen

Betrieb bei weniger Ermüdungserscheinungen

• größere Fensterfläche für optimale

Rundumsicht

• Heckkamera für ein stärkeres Gefühl

von Sicherheit und Kontrolle bei

Rückwärtsfahrten

• mit Silikonöl gefüllte elastische Kabinenlagerungen

zur Reduzierung von

Geräuschen und Vibrationen.

• Alle wichtigen Inspektionspunkte

sind zudem leicht zugänglich.

www.hitachi.com

Bauma: Freigelände F5, Stand 505

50 Prozent größere Kabine als Faktor der Leistungssteigerung

Arbeitspsychologen weisen zu Recht

immer wieder darauf hin, welchen

Stellenwert das Arbeitsumfeld für ein

optimales Leistungsvermögen

des Bedienpersonals besitzt. Ein

Fahrer, der in einer Kabine arbeitet,

die nicht beengt ist und

deren Bedienelemente ergonomisch

in der Hand liegen, hat zwangsläufig

mehr Freude an der Arbeit. Diese

aufmunternde Grundstimmung schlägt

sich in höherer Produktivität nieder.

JCB hat dieser Grunderkenntnis

Rechnung getragen und viel in ein vorbildliches

Kabinendesign investiert. So

wurde bei den neuen Radladern 426 bis

456e mit Schaufelinhalten von 2,0 bis

3,5 Kubikmetern das Kabinenvolumen

gegenüber den Vormodellen um 50

Prozent auf drei Kubikmeter vergrößert.

Damit besitzen die JCB Radlader

die größten Kabinen in diesen Klassen.

Neben viel Bewegungsfreiheit, großer

Bein- und Kopffreiheit hat der Fahrer

großzügigen Stauraum zur Verfügung.

Die Inneneinrichtung der schwingungsgedämpften

Kabine hat Pkw-Charakter

und ist komfortabel eingerichtet. Die

Bedienung erfolgt über eine servohydraulische

Einhebelsteuerung mit

Fahrtrichtungsschalter und rastbarer

Schwimmstellung sowie einem

Getriebetrennschalter.

Der Fahrer sitzt entspannt

in dem auf Größe und Gewicht

einstellbaren Schwingsitz. Die

großflächige, getönte Verglasung ermöglicht

eine hervorragende Rundumsicht,

so dass die Arbeitsausrüstung und

Mit einer drei Kubikmeter großen

Kabine und einem funktionalen,

modernen Innendesign schafft

JCB eine leistungssteigernde Arbeitsatmosphäre.

der Rückfahrbereich immer im Blickfeld

sind.

Stets im Blickfeld, ohne die Sicht

zu behindern, ist auch das Display des

Computer gestützten Electronic Monitoring

System EMS. Hier werden dem

Fahrer gut ablesbar alle aktuellen Ma-

schinendaten und anfallende Service- Service-

Intervalle angezeigt.

Ein leistungsstarkes Lüf-

tergebläse versorgt die Kabi- Kabi-

ne mit filtrierter Warm- und

Frischluft. Für besonders

angenehmes Arbeitsklima

sorgt darüber hinaus die serienmäßige

Klimaanlage.

Der Aufstieg in die Kabine

ist bequem und sicher. Die speziell

geformten Haltegriffe, die breite Tür

und die stufenlos verstellbare Lenksäule

ermöglichen dem Fahrer den Einstieg

in eine Kabine, die ihm das Arbeiten

erleichtert und seine Leistungsfähigkeit

unterstützt.

www.jcb.com

Bauma: Freigelände F7, Stand 707/708


Mehr Sicherheit bei den Raupenbaggern der C-Serie

Volvo Construction Equipment stellt

nun die Raupenbagger der C-Serie

vor, die in vieler Hinsicht neue Maßstäbe

setzen: „Technik, Fahrerkomfort

und geballte Kraft dieser neuen Bagger

werden sich an jedem Einsatzort Respekt

verschaffen“, so der Hersteller.

Der an sich schon bei der B-Serie

führende Fahrerkomfort konnte in

wesentlichen Teilen weiter verbessert

werden. Zu den wichtigsten, ganz offensichtlichen

Verbesserungen zählen:

• Ergonomisch angeordnete Bedienelemente,

mehr Freiraum, noch großzügigere

Verglasung, weniger Lärm und

Erschütterungen. Die Komfortkabine

von Volvo bietet jetzt noch mehr

Freiraum, und zwar genau dort, wo

ihn der Fahrer benötigt, damit er mit

seinen schweren Arbeitsstiefeln nicht

überall aneckt. Der individuell verstellbare

Fahrersitz, die Pedale und

Joysticks ermöglichen eine perfekte

Arbeitshaltung.

Die verbesserte Kabinenlagerung

erfüllt jetzt alle Anforderungen hin-

sichtlich vibrationsarmer Fahrerkabinen.

Auch übermäßiger Lärm bleibt

dem Fahrer erspart. Die Innenschallpegel

in der Kabine konnten weiter

verringert werden, auch dank dem

besonders leise arbeitenden Motor,

der „ummöblierten“ Kühlanlage und

der guten Schallisolierung der Überdruckkabine.

Ein neuer LCD-Farbmonitor

liefert Betriebsdaten in Echtzeit

und ist auch bei Sonneneinstrahlung

gut ablesbar.

• Elektronisch gesteuerte

Klimatisierung. Die

elektronisch gesteuerte

Heiz-, Kühl- und

Lüftungsanlage mit

insgesamt 14 Luftdüsen

steht der in einem

modernen Pkw nicht nach

und ist eine echte Wohltat

für den Fahrer – insbesondere wenn

die Außentemperaturen Kapriolen

schlagen.

• Größere Sicherheit. In der ROPS-

Kabine ist der Fahrer gut geschützt.

Mit der C-Serie zeigt Volvo erneut, wie sehr man

den Fahrerkomfort und die Qualität in den Mittelpunkt

stellt.

Trittflächen und Wartungsplattformen

sind mit Lochblechen

ausgestattet, damit es nicht zu

Ausrutschern kommt. Eine optionale

Rückfahrkamera ermöglicht größere

Sicherheit beim Zurücksetzen und

Schwenken.

• Einfachere Wartung. Die täglichen

Prüfpunkte sind vom Boden aus

erreichbar, was die Wartung wesentlich

beschleunigt. Alle

Schmierpunkte sind zentral

gruppiert, und lange Wartungsabstände

tragen dazu

bei, Stillstandzeiten zu

minimieren. Auf dem LCD-

Farbmonitor werden die

Betriebsdaten einschließlich

Eigendiagnose dargestellt,

auch dies ein Plus für die VerVerfügbarkeit. www.volvoce.com

Bauma: Halle C4, Stand 424 sowie

Freigelände Hof C4, Stand 54

Der Einkaufsführer 1/2007 11


Rücksicht in Display integriert

Hyundai zeigt zur Bauma 2007 seine

Bagger und Radlader mit zahlreichen

Detailverbesserungen.

Gerade beim Radlader, bei dem immer

eine Hand zum Steuern gebraucht

wird, ist es besonders wichtig, dass mit

der anderen Hand möglichst wenig umgegriffen

werden muss. Deshalb wurde

auch der Steuerhebel in den Radladern

neu gestaltet und um weitere

Funktionen ergänzt. Nun lässt sich auf

12 Der Einkaufsführer 1/2007

Knopfdruck zwischen Vorwärts- und

Rückwärtsfahrt umschalten. Mit einem

anderen Knopf wird die

Kick-Down-Funktion

aktiviert, die zusätzliche

Power beim Fahren freisetzt.

Der neue Automatikmodus „Light“

senkt die Schaltzeiten um 20 Prozent,

reduziert dadurch den Kraftstoffverbrauch

und ermöglicht ein noch effektiveres

Arbeiten.

Auch bei den Radladern der neuen

„Dash 7A“-Generation wurde ein neues

graphisches Display mit benutzerdefiniertem

Menü in die Anzeigentafel

integriert, das für bessere Übersicht

sorgt. Zusätzliche Warnleuchten alarmieren

schnell und unmissverständlich

bei Funktionsstörungen. Optional kann

außerdem das Bild aus einer Rückfahrkamera

im Display

Mit zahlreichen wiedergegeben wer-

Verbesserungen den. Komfortablere

wurde die Wer- Sitze, ein beheizter

tigkeit der Hyun- Außenspiegel sowie

dai-Maschinen verbesserte Abla-

verbessert. gemöglichkeiten

machen das Arbeiten

noch sicherer und angenehmer.

Die zahlreichen Detailverbesserungen

zeigen, dass man bei Hyundai

in engem Kontakt mit den Kunden

Optimierungspotenziale erschließen

und bewährte Maschinen noch besser

machen kann. Damit

unterstreicht das Unternehmen

seine Philosophie

der Einfachheit, die praktischen Nutzen

über technische Machbarkeit stellt.

www.hyundai.be

Bauma: Freigelände F6, Stand: N608

L 50F – Volvo-Flaggschiff mit weniger Lärm und Vibration

Der Countdown zur Einführung des

L350F von Volvo Construction

Equipment läuft. Gegenüber dem Vorgänger

L330E soll der neue Großlader

in fast jeder Hinsicht mit Verbesserungen

aufwarten. Die

Erfolgsaussichten am Markt

für den L350F sind gut, da

der Markt selbst – in Gestalt

von Kunden und Fahrer

– eine bedeutende Rolle im

Entwicklungsprozeß der neuen

Maschine gespielt hat. Die Vorserienmodelle

wurden rigorosen Praxistests

unterzogen. Dazu hatte man das bisher

umfangreichste Testprogramm entwickelt,

dem jemals ein Volvo-Radlader

unterzogen wurde.

Insgesamt wird der Großlader noch

einfacher und komfortabler zu bedie-

nen sein als wesentlich

kleinere Maschinen und

zudem eine Möglichkeit

bieten, noch kürzere

Taktzeiten zu erzielen.

Dem Fahrer wird jegliche Arbeitser-

Der L350F

hat viel zu

bieten.

leichterung zuteil, denn der Fahrerplatz

konnte beim L350F weiter verbessert

werden. Die Care Cab – die Komfortkabine

von Volvo – ist noch geräumiger

und voll klimatisiert. Lärm, Schmutz,

Erschütterungen werden vom

Fahrer ferngehalten. Die Hydrolagerungen

der Kabine und der

luftgefederte Sitz sorgen dafür,

dass die tägliche Schicht nicht

zu einem erschütternden Erlebnis

wird. Rutschfeste Trittflächen

und günstig angeordnete Handläufe

tragen ebenfalls zur Sicherheit bei.

Der L350F wird in drei einsatzbezogenen

Varianten angeboten – für

den Umschlag von Felsblöcken, den

Holzumschlag und den Einsatz mit der

Schaufel. Er hat viel zu bieten: Mehr

Kraft, mehr Drehmoment, größere

Tragfähigkeit und kürzere Taktzeiten.

Nicht zuletzt konnte die Kraftstoffnutzung

weiter verbessert werden, was

sich auch in geringeren Emissionen

niederschlägt.

www.volvoce.com

Bauma: Halle C4, Stand 424 sowie

Freigelände Hof C4, Stand 54


Bessere Sicht –

mehr Raum

Die Radladergeneration 6 ist die

erste Maschinenbaureihe von

Liebherr im neuen werksübergreifenden

Corporate Design (Produktfamilie)

der Liebherr EMTec.

Dieses umfasst künftig

Bagger, Radlader, Radlader der

Laderaupen, Planier- Generation 6

raupen..

Kühlerverkleidung

und Motorhaube wurden zu einer

kompakten Einheit zusammengeführt,

um durch gleichzeitige Öffnung beider

Verkleidungen eine höhere Effizienz in

Wartung und Reinigung zu erzielen.

Der Aufstieg wurde ergonomisch großzügig

ausgeführt und erfüllt optimal

die sicherheitstechnischen

Anforderungen.

Die Kühlanlage ist direkt

hinter der Kabine platziert, dadurch

wird die Sicht nach hinten optimiert

und das Unfallrisiko verringert.

Eines der Hauptziele der Radladergestaltung

war es, die Kabine um rund

30 Prozent zu vergrößern. Der Ein-

und Aufstieg wurde komfortabler, die

Frontscheibe wurde

dreidimensional

gewölbt, um den

Überblick zu erhöhen und den Ausblick

nicht durch störende Klebekanten zu

beeinträchtigen. Die Stauräume in der

Kabine wurden vergrößert, ebenso

wurden für den Fahrer nützliche Ablagen

in den In-nenverkleidungsteilen

und eine großzügige Kühlbox integriert.

www.liebherr.de

Bauma: Halle A8, Stand 2 0 sowie

Freigelände F8, Stand 80

Unter Kontrolle: Höchstleistung für Reifen im Bergbau

Michelin Earthmover Management

System“ (MEMS) ist das erste

elektronische Überwachungssystem für

Reifen von Erdbewegungsfahrzeugen,

das weitflächig angeboten wird. MEMS

wurde speziell für Fahrzeuge im Tagebaueinsatz

entwickelt und misst den

Reifendruck und die Reifentempe-

ratur in Echtzeit. Sensoren

in den Reifen übertragen

alle wichtigen Daten an

einen Empfänger in der Fahrerkabine,

der direkt mit dem Tagebau-Kontrollzentrum

verbunden ist.

Die Sensoren senden etwa jede Minute

ein Signal aus, sobald die voreingestellten

Werte für Temperatur und

Druck erreicht sind. Bei Druckverlust

oder Überhitzung der Reifen über den

Sollwert erfolgt alle 10 Sekunden eine

Datenübertragung und Warnmeldung

zum Kontrollzentrum. Hierdurch leistet

MEMS einen wichtigen Beitrag für eine

höhere Betriebssicherheit.

Im Laufe des Jahres 2007 steht

MEMS im Ersatzmarkt für Reifen der

Dimension 49 Zoll und größer zur Verfügung.

www.michelin.de

Bauma: Halle A6, Stand 427 sowie

Freigelände Hof A6, Stand 1 0

MEMS: MEMS: Michelin Michelin

Earthmover Earthmover MaManagementnagement Solution, Solution,

das das Michelin Michelin ReiReifendruck-Überwafendruck-Überwachungssystemchungssystem für für

den den Tagebau Tagebau

Der Einkaufsführer 1/2007 1


Komfortsitze der

Spitzenklasse

Auf der bauma 2007 präsentiert die

Grammer AG mit dem Actimo Evolution

und den MSG97EAC/742 zwei

Komfortsitze für große Baumaschinen.

Der Actimo Evolution – schon auf

der Intermat 2006 erstmals gezeigt

- wurde ergonomisch optimal ausgestattet.

Es macht das Fahren ruhiger,

sicherer und in erheblichem Maße rückenschonender.

Es gibt diesen Sitz in

zwei Versionen: für Radlader und Dumper

mit links angeordneten Bedienelementen

und für Bagger mit vorne angeordneten

Bedienelementen und einer

Schnittstelle für Steuerhebelträger.

Beim Actimo Evolution bestimmt die

Konzentration auf das Wesentliche und

damit die Bedienungserleichterung die

Gestaltung und Platzierung der einzelnen

Elemente. Somit sind die Fahrer in

der Lage, auch ohne Bedienungsanlei-

14 Der Einkaufsführer 1/2007

Der Actimo

Evolution

tung schnell und einfach

die ergonomisch beste

Sitzposition einzunehmen.

Per Sensorik

und Elektronik

wird der Actimo Evolution voll-automatisch

auf das Gewicht des Fahrers

eingestellt und justiert sich bei minimalsten

Gewichtsveränderungen neu.

Damit sind die optimalen Federwege sichergestellt,

die Sitzpositionen werden

in Bezug auf sicherheitsrelevante und

ergonomische Aspekte optimiert, und

zwar über die Federwegbegrenzung

nach oben. Eine Beschäftigung mit

der Gewichtseinstellung ist nicht mehr

nötig, auch ein Fahrerwechsel ist ohne

Neueinstellung des Sitzes möglich. Zur

weiteren Reduzierung von Ganzkörperschwingungen

wurde der Sitz mit einer

optimierten Nieder-frequenzfederung

ausgestattet. Dadurch kommt es zu

einer weiteren Absenkung der Eigenfrequenz.

Das Führen des Fahrzeugs

wird dank der Schwingungsreduktion

sicherer und gesundheitsschädliche

Stöße im Rücken werden minimiert.

NEU: MSG 7EAC/742

Der neue MSG97EAC/742 für Bagger,

Radlader und Dumper ist unter anderem

mit langem Rücken und einstellbarer

Kopfstütze ausgestattet. Vor allem

verfügt er aber über ein neuartiges

elektronisches System zur aktiven Vertikalfederung,

das Schwingungen noch

mehr reduziert und deshalb zu einer

dauerhaften Entlastung für den Rücken

beiträgt. Die innovative pneumatische

Federung mit elektronischer aktiver

Kennlinienanpassung führt zu einer

Schwingungsreduzierung von bis zu

40 Prozent gegenüber der bewährten

Luftfederung. Die breite, extrem belastbare

Scherenfederung ist speziell für

große Bagger, Radlader und Dumper

ausgelegt. Der Fahrer spürt, unabhängig

von seinem Gewicht, einen deutlich

besseren Federungskomfort.

Und schließlich fördert die aktive

Sitzklimatisierung beim MS-

G97EAC/742 das Wohlbefinden des

Fahrers. Körperwärme und Schweiß

werden über das Bezugsmaterial

abtransportiert und in der darunter

liegenden Aktivkohleschicht zwi-

schengespeichert, die Sitzoberfläche

bleibt angenehm trocken. Unter der

Aktivkohleschicht befindet sich mit

der Ventilationsschicht eine weitere

„Ebene“, die von kühler und trocketrocke- ner Luft durchströmt ist.

Die Ventilationsschicht

entfeuchtet die Aktivkohleschicht.

Selbst wenn

die Lüfter in der Ventilationsschicht

nicht aktiv sind, werden bereits über die

Aktivkohleschicht beträchtliche Mengen

Feuchte abgeführt. In der kalten

Jahreszeit sollte die Sitzoberfläche aber

natürlich nicht nur trocken, sondern

auch warm sein: Dafür sorgt die elektrische

Sitzheizung, die sich bei Bedarf

zuschalten lässt. So beugt die aktive

Sitzklimatisierung möglichen Erkrankungen

bei allen Temperaturen vor.

www.grammer.de

Bauma: Halle A6, Stand 1


Zwei Ultraschallsensoren

tasten den

Rückraum ab.

Monitor und

Bedienteil

von „Greeensight“.

Sicherer rückwärts fahren

Geschicklichkeit gehört zu den Eigenschaften

eines Fahrers, der in

Zonen verteilt. Je näher der Gegenstand,

desto durchdringender sind das

einer unübersichtlichen Situation mit optische und das akustische Signal,

nur wenig Platz rückwärts fahren muss. das der Monitor erzeugt. Wenn der

Ein zweckmäßiges Hilfs-Instrument zur Abstand zum Gegenstand weniger als

Unfall- und Sachschadensvermeidung 70 cm beträgt, erscheint außerdem das

ist dabei „Greensight“ von Groeneveld. Wort STOP auf dem Monitor. Die Ein-

Das Objekterfassungssystem arbeitet teilung der Zonen hinter dem Fahrzeug

mit Ultraschall- und Kameraerfassung kann kundenspezifisch vorgenommen

gleichzeitig, ist also ein „aktives

Sicherheitssystem“. Das

werden.

heißt, der Fahrer wird bei

Gekoppelte Kamera beim

drohender Gefahr aktiv

Rückwärtsfahren

gewarnt.

Die Standardausführung

Durch die optische Si-

von Greensight wird mit

gnalisierung auf dem Mo-

einer Farbkamera und

nitor und durchdringende

einem Monitor fürs Fah-

akustische Signale weiß der

rerhaus geliefert. Damit der

Fahrer genau, wie weit sein

Fahrer nicht mit Informationen

Fahrzeug von einem Gegenstand überladen wird, schaltet

oder einer Laderampe entfernt ist. das System den Monitor erst

Kombiniert mit dem Kamerasystem ein, wenn ein Gegenstand

wird jegliche Ungewissheit beendet. erfasst wird. Auf Wunsch

Wird ein Objekt erfasst, erscheint das kann der Monitor von Hand

Kamerabild auf dem Monitor im Fah- eingeschaltet werden (unrerhaus,

so dass der Fahrer die Situation unterbrochen eingeschaltet).

sofort überblicken kann. Die Elektronik Die Kamera hat keine Be-

und der Monitor von Greensight sind leuchtung. Normalerweise

während der Fahrt in Bereitschaft und ist dies auch nicht notwendig, denn die

es kann keine Verzögerung bei der Si- Kamera erbringt auch mit den seriengnalisierung

auftreten.

mäßigen Rückleuchten hervorragende

Zwei Sensoreinheiten tasten mit Ul- Leistungen.

traschall den Platz hinter dem Fahrzeug Als Sonderausstattung ist Green-

ab. Der Erfassungsbereich ist über drei sight auch ohne Kamera bzw. Monitor

Die überwachten Bereiche.

erhältlich, zum Beispiel für Benutzer,

die bereits Monitore im Fahrerhaus

haben. Die Koppelung von Greensight

an andere standardisierte Monitore ist

möglich.

Eine nützliche Sonderausstattung ist

eine zusätzliche Standardkamera. Diese

zweite Kamera kann zum Beispiel eingesetzt

werden, um den toten Winket

zu erfassen. Außerdem ist Greensight

auch mit Erfassung an den oberen

Ecken erhältlich. Durch den Einbau

von zwei zusätzlichen Ultraschalleinheiten

oben am Fahrzeug werden auch

Objekte, wie z.B. herunterhängende

Schilder, halb geöffnete Rolltore und

Äste erfasst.

Die Elektronik von Greensight wird

beim Einschalten der Zündung einer

Selbstdiagnose unterzogen.

Überdies wird das gesamte

System einschließlich der

Erfassungseinheiten automatisch

innerhalb einer

Sekunde getestet, sobald

Greensight aktiviert wird.

Diese Selbstdiagnose ist eine

zusätzliche Gewährleistung

für die zuverlässige Durchführung der

Sicherheitsaufgabe.

www.groeneveld-groep.com

Bauma: Freigelände F8, Stand N821

Der Einkaufsführer 1/2007 15


Der Pionier der Rückfahrsicherheit

Seit mehr als 30 Jahren leistet Brigade

durch innovative Sicherheitssysteme

einen entscheidenden Beitrag zur

Unfallverhütung

beim Zurücksetzen

von Nutzfahrzeugen

und

Arbeitsmaschinen.

Brigade ist das

einzige Unternehmen weltweit, dass

die komplette Produktpalette der Rückfahrsicherheit

aus einer Hand bietet.

Auf der Bauma 2007 informiert Brigade

über drei Schwerpunkte:

Neuheit bei Pfreundt:

Sicherheit und Funktion vereint

Das P-Control ist die umfassende

Anzeige- und

Schaltzentrale der neuesten

Generation mit Windows-

CE-Betriebssystem. Neben

der Gewichtsanzeige und

der Waagenbedienung

sind vielfältige Funktionalitäten

und Optionen

nutz- bzw. zuschaltbar. Auch

das pControl setzt auf eine vorrangig

graphische Bedienerführung mit

einfachen, übersichtlich angeordneten

Symbolen.

Mit dem kontrastreichem schwarz/

weiß-Display oder dem optionalen

TFT-Farbdisplay

hat

der Bediener

alle

Daten und die Bedienung übersichtlich

und klar vor Augen. Neben den üblichen

Gewichts- und Stammdaten

können mit dem Farbdisplay optional

bis zu zwei Kamerabilder dargestellt

16 Der Einkaufsführer 1/2007

• Das technologisch führende Impulsradarsystem

Backsense meldet Personen

und Objekte hinter dem Fahrzeug

in bis zu 6

m Entfernung.

Auch wenn der

Fahrer abgelenkt

sein sollte,

wird er durch

akustische Signale auf die Gefahr

aufmerksam gemacht. Ein Blick auf

den Monitor der Videosystems liefert

dann detaillierte Informationen.

• Eine breite Palette an Videokame-

werden. So kann das pControl z.B.

um eine Rückfahrkamera ergänzt

werden, wobei in der

Kabine kein zusätzlicher

Monitor benötigt wird.

Die Bedienung erfolgt

schnell und sicher über

die neue, hinterleuchte-

te Tastatur und das neue

Dreh-Drückrad. Eine Technik

die sich schon in vielen FahrFahrzeugmanagementsystemendurchgesetzt hat.

Gerade für die Arbeitsbedingungen

im Radlader ist das neue Bedienkonzept

besonders geeignet, denn es ist

widerstandfähig gegen Staub, Feuchtigkeit

und Abnutzung und so anderen

Konzepten, wie z.B. Touch-Displays,

aus Büro- oder Konsumbereichen überlegen.

www.pfreundt.de

Radlader, ausgerüstet

mit dem Impuls-Radarsystem

Bachsense von

Brigade. Das System erkennt

und meldet Objekte

und Personen in

bis zu 6 m Entfernung.

Bauma: Halle A6, Stand 2 7

rasystemen

sorgt für klare

Sicht – nicht

nur nach hinten,

sondern auch an der

Front und den Seiten des

Fahrzeugs. Leistungsstarke Systeme

– auf Wunsch auch mit Infrarot-

Nachtsichttechnik – stehen für jeden

Einsatzzweck und jedes Budget zur

Verfügung.

• Akustische Warner machen Personen

im Bereich zurücksetzender

Fahrzeuge auf die nahende Gefahr

aufmerksam. Hier bietet Brigade

exklusiv das weltweit patentierte

bbs-tek-System an, das mit einem

völlig neuartigen Breitbandsound

(„weißes Rauschen“) arbeitet. Weil

diese Warntöne kein Echo erzeugen,

ist die Gefahrenquelle auch in Hallen

besonders gut zu orten. Die Signale

nerven nicht und sind nur im unmittelbaren

Gefahrenbereich wahrzunehmen.

So wird jede Belästigung

von Mitarbeitern und Anwohnern

zuverlässig vermieden.

www.brigade-electronics.co.uk

Bauma: Halle A5, Stand 127

pControl,

die „Schaltzentrale“

der

OEM-Radladerwaage.


Geschützt vor Wind

und Wetter

Achenbach-Hauben ermöglichen

ganzjährig den witterungsunabhängigen

Betrieb einer Förderanlage.

Sie shcützen aber nicht nur die Anlage

sondern auch den Menschen: Durch

die Einhausung wir ein versehentlicher

Zugriff auf das laufende Band verhindert;

unbefugter Weise in Bandnähe

spielende Kinder können nicht auf das

Band geraten.

Bei Förderbändern in der Nähe von

Wohngebieten wird durch die Verkleidung

mit den Wellblech-

Hauben eine deutliche

Emissionsreduzierung

erreicht: das Fördergut

wird nicht durch Wind in kritische Regionen

verweht; drüber hinaus wird die

Geräuschemission der Anlage erheblich

gesenkt.

Jumbo-

Haube für

ganzjährigen

witterungsunabhängigen

Betrieb

Insbesondere

die Jumbo-Hauben,

die neben

dem Band selbst noch den ein- oder

beidseitigen Laufsteg mit einhausen,

ermöglichen auch bei Schnee und Eis

eine Inspektion, so dass kein Mitarbei-

Neues Schwingmetall-Hydrolager für Radlader

Aufgrund seiner kompakten und

Platz sparenden Bauweise eignet

sich das neue Schwingmetall-Hydrolager

K 3500 LT der ContiTech Vibration

Control GmbH gut für die Kabinenlagerung

von landwirtschaftlichen und

industriellen Fahrzeugen wie Radlader

und Bagger. Es sorgt für mehr Komfort

und Sicherheit. Aspekte, die insbesondere

im Hinblick auf die größeren Lasten

und höheren Geschwindigkeiten,

auf die Maschinen wie Radlader aus-

gelegt sind, eine wichtige Rolle spielen.

Die Radlader der Firma Weidemann

mit einem Betriebsgewicht bis 6.000

Kilogramm besitzen enorme Hub- und

Reißkräfte. Schnelle

Arbeitsspiele und hohe

Geschwindigkeiten bei

Überlandfahrten wirken

sich deutlich auf die Schwingung

der Fahrerkabine aus. Das kann den

Fahrkomfort erheblich verschlechtern.

Das K3500LT bietet die von Konus-

ter ein vereistes Steigeband begehen

muss, um nach einer feststehenden

Rolle zu schauen.

www.achenbach-siegen.de

Bauma: Halle B2, Stand 100

lagern bekannten Vorzüge einer sehr

hohen Quersteifigkeit, die das Wanken

und Nicken der Kabine wirkungsvoll

reduziert. Durch die integrierte hydraulische

Dämpfung

werden stoßartige

Anregungen stärker

gedämpft und somit

ist eine weichere Auslegung des

Elastomerlagers möglich. Die direkte

Folge sind geringere Belastungen und

ein höherer Federungskomfort für den

ContiTech Vibration Control

hat für einen Radlader von

Weidemann ein Schwingmetall-

Hydrolager aus der Serie K 3500

mit einem besonders langen

Federweg ausgestattet. Das K

3500 LT sorgt für mehr Komfort

und Sicherheit insbesondere im

Hinblick auf größere Lasten und

höhere Geschwindigkeiten.

Fahrzeugführer auch unter schwersten

Einsatzbedingungen. Das bedeutet,

der Arbeitskomfort wird nachweislich

verbessert.

www.contitech.de

Bauma: Halle B2, Stand 0 /402

Der Einkaufsführer 1/2007 17


Neues Rückhaltesystem von Still

Unter der Bezeichnung „netProtect“

hat die Hamburger Still GmbH ein

neues Rückhaltesystem für Gabelstapler

entwickelt. Die Sicherheitseinrichtung

hat eine

ganze Reihe

von Vorteilen:

Das störende An- und Ablegen des

Gurtes entfällt beim Auf- und Absteigen

vom Stapler. Der Fahrer verfügt

trotz der Vorrichtung über eine maximale

Bewegungsfreiheit, zudem ist die

Bedienung per Sensor ausgesprochen

einfach. Diese Pluspunkte führen zu einer

hohen Akzeptanz bei den Fahrern.

So bietet das System einen wirksamen

Schutz und senkt zugleich das Risiko

der Umgebung.

netProtect besteht aus zwei Einheiten:

einem festen Rückhaltebügel

auf der rechten Fahrzeugseite und

einem elektromotorisch betätigten

Bügel auf der linken Seite, der während

der Fahrt heruntergeschwenkt ist und

ein schützendes Netz aufspannt. Still

ist es gelungen, den Bügel weit nach

außen zu setzen und so dem Fahrer

mehr Platz zu schaffen. Zudem ist die

Anordnung vom Sitz entkoppelt. Das

Schließen und Öffnen erfolgt nicht

über die Handbremse, sondern durch

das Berühren eines Sensors neben dem

Display. Eine programmierbare Vorwahlfunktion

macht es möglich, das

Öffnen schon beim Heranfahren an die

18 Der Einkaufsführer 1/2007

Last „anzumelden“, also den Sensor

noch während der Fahrt zu betätigen,

der Bügel mit dem Netz öffnet sich

dann direkt beim Anhalten.

Sollte der

Fahrer vergessen,

beim

Losfahren das Netz zu schließen, erhält

er zunächst eine Warnung über die vordere

Anzeigeeinheit. Solange der Bügel

nicht betätigt wurde, ist das mögliche

Tempo des Staplers begrenzt.

Oberhalb einer Geschwindigkeit

von 5 km/h schließt das

Netz selbsttätig.

Das Rückhaltesystem ist

insbesondere für Fahrzeuge

geeignet, mit denen kommissioniert

wird. Gerade bei dieser

Arbeit, die mit einem häufigen

Auf- und Absteigen verbunden

ist, erweist sich netProtect

als ausgesprochen praktisch.

Untersuchungen haben ergeben,

dass Staplerfahrer bis zu

200mal am Tag ihr Fahrzeug

verlassen und an ihren Arbeitsplatz

zurückkehren. Dieser

Wert zeigt, wie wichtig eine

effiziente Ausführung des Rückhaltesystems

ist.

Still hat das System für die Staplertypen

RX 20 und RX 60 im Programm.

Die erfolgreiche Erprobung fand bei

der Hamburger Hafen und Logistik

Das neue Rückhaltesystem

netProtect

schützt den Staplerfahrer

wirkungsvoll beim

seitlichen Umkippen

seines Fahrzeugs.

Aktiengesellschaft (HHLA) statt. Bei intensiven

Tests im Hamburger Hafen hat

es große Akzeptanz bei den beteiligten

Fahrern gestoßen. Attraktiv für zukünftige

Nutzer ist zudem der günstige

Preis, der unter dem bisheriger Systeme

liegt.

www.still.de

Bauma: Freigelände F , Stand 0 A

Das Schließen und Öffnen von

Bügel und Netz erfolgt durch

Berühren eines Sensors neben

dem Display. Oberhalb einer

Geschwindigkeit von 5 km/h

schließt das Netz selbsttätig.


Im Rückwärtsgang

nach vorn

Im neuen Drehkabinenstapler von

Jungheinrich blickt man selbst beim

Rückwärtsfahren nach vorn. Man dreht

dafür die Kabine um 180 Grad. Neben

freier Sicht profitiert der Fahrer von

mehr Sicherheit und Ergonomie.

Fahrer „normaler“

Frontstapler müssen

sich beim Rückwärtsfahren

fortwährend

umdrehen. Ein Nachteil,

der auf langen

Strecken erhebliche gesundheitliche

Risiken mit sich bringt. Bedenklich ist

Drehkabinenstapler

EFG D30

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

vor allem die anhaltend starke Belastung

der Wirbelsäule. Auf diese gesundheitliche

Belastung weist auch die

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und

Arbeitsmedizin hin.

Mit dem Konzept des Drehkabinenstaplers

trug Jungheinrich dazu bei,

diese Problematik zu verringern. Da

sich die Kabine des EFG D30 mit dem

Multipilot, der sämtliche Bedienfunktionen

auf eine Hand konzentriert, um

30 Grad nach links und um 180 Grad

nach rechts drehen lässt, sitzt man

selbst beim Rückwärtsfahren ergonomisch

in Fahrtrichtung. Mit garantiert

freier Sicht.

Breites Vorteilsspektrum

Durch Drehstromtechnik erzielt der

EFG D30 die gleichen Leistungen

wie verbrennungsmotorisch

angetriebene

Gabelstapler.

Belege dafür sind Geschwindigkeiten

von bis zu 20 Kilometern pro Stunde

sowie Spitzenwerte beim Beschleunigen,

Fahren und Heben. So beträgt

die Hubgeschwindigkeit mit und ohne

Last 0,50 beziehungsweise 0,67 Meter

Minimierung der Staubbelastung in Steinbrüchen

Trockene Schüttgüter enthalten

kleinste Partikel und feinsten Staub.

Bei der Entstehung einer Lagerhalde

ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß,

dass diese Kleinteile und Feinststäube

sich über die umliegenden Bereiche

ausbreiten. Dies führt zu Beeinträchti-

gungen im Arbeitsumfeld und zu einer

Verschlechterung der Umwelt. Die

Teleskopschurre von Sandvik

reduziert die Ausbreitung der

Stäube.

Von Steinbrüchen, Kiesgruben

und anderweitigen Industrien

wird ständig nach Wegen

zur Verbesserung des Arbeitsum-

feldes und der Umwelt gesucht. Die

Teleskopschurre hilft mit den Lärm zu

reduzieren und minimiert die Ausbreitung

von Staub und Feinstoffen auf

umliegende Bereiche. Diese Technik hat

sich als zuverlässige und kostenwirksame

Lösung erwiesen.

Die Teleskopschurre steht in zwei

Größen zur Verfügung, für Bandbreiten

von 500-800 mm und von 800-1200

mm. Unabhängig von der Größe lässt

sie sich für vollautomatischen Betrieb

in der Sekunde. Als weiteren Vorteil,

besonders bei großen Ein- und Auslagerhöhen,

nennt der Hersteller die

hohe Standfestigkeit, die der EFG D30

als Vierradstapler erreicht. Das trifft

auch in Kurven zu, in denen das aktive

Sicherheitssystem Jungheinrich-Curve-

Control zudem die Fahrgeschwindigkeit

automatisch reduziert. Insofern sind, in

Verbindung mit dem

äußerst niedrigen

Fahrzeugschwerpunkt

des EFG D30,

Kippunfälle durch zu schnelle Kurvenfahrten

nahezu ausgeschlossen.

www.jungheinrich.de

Bauma: Freigelände F , Stand 08

mit einer Automatisierungseinheit

(PLC) ausrüsten. Andernfalls kann sie

auch von einer Steuerkabine aus betrieben

werden. Ein Ultraschallsensor stellt

die Höhe der kegelförmigen Behälter

ein und sorgt damit für eine optimale

Distanz zum gelagerten Schüttgut. Die

Anzahl der Kegelsegmente kann an die

Höhe der Halde bzw. des Förderers an-

gepaßt werden.

Teleskopschurre zur Im Inneren der

Verminderung der Kegelsegmente

Staubbelastung. entsteht durch

den Materialfluß

ein Unterdruck, der verhindert, daß

etwaiger Staub aus der Schurre entweicht.

www.sandvik.com

Bauma: Freigelände F , Stand 05

Der Einkaufsführer 1/2007 1


Statistik Nutzfahrzeugunfälle

Mercedes Benz Safety Technology

Mit neuen Sicherheitstechniken

lassen sich die Unfallzahlen bei

Nutzfahrzeugen halbieren und Unfallfolgen

drastisch vermindern. Kein

Hersteller von Nutzfahrzeugen weltweit

investiert mehr in die Entwicklung

neuer Assistenz- und Sicherheitssysteme

als DaimlerChrysler. Die entsprechenden

Systeme unterscheiden sich

in solche, die Unfälle vermeiden helfen

(aktiv) und solche, die die Unfallfolgen

für Insassen und

Verkehrspartner (passiv)

mindern.

20 Der Einkaufsführer 1/2007

Aktive Sicherheit

Der Einsatz der Elektronik

im Nutzfahrzeug

hat im Hinblick auf die

aktive Sicherheit geradezu

revolutionäre Schritte möglich

gemacht. Es handelt sich um eine ganze

Reihe von Assistenz-Systemen, die auf

Grund ihrer Präventiveigenschaften

höchsten Effekt auf die Verkehrssicherheit

haben.

1. Der Spurassistent: Er warnt den

Fahrer, wenn Gefahr droht, von der

Fahrbahn abzukommen. Besteht die

Tendenz, dass die Spur unbeabsichtigt

verlassen wird, so ertönt ein signifikantes

Rattern aus den jeweiligen

Radio-Lautsprechern, das den Fahrer

intuitiv zum Gegenlenken bewegt.

2. Der Abstands-Regel-Tempomat:

Er hält das Fahrzeug auf sicheren

Abstand zum Vordermann. Wird aus

irgendeinem Grund der Abstand zu

gering, dann greift die Elektronik in die

Geschwindigkeitsregelung ein.

3. Das elektronische Stabilitäts-

Programm ESP. Es ist ein aktives

Fahrsicherheitssystem, das die Schleudergefahr

bei Kurvenfahrten oder Aus-

weichmanövern reduziert. Die Stabilitätsregelung

erkennt zudem frühzeitig

die Kipptendenz von Sattelaufliegern.

Die neueste Generation dieses Fahrdynamiksystems

kommt jetzt im neuen

Sprinter zum Einsatz. Das so genannte

adaptive ESP berücksichtigt bei allen

Funktionen automatisch den jeweiligen

Beladungszustand und sorgt damit für

erhöhte Fahrstabiliät.

4. Die Wankregelung spielt ihre

Vorteile bei Ladungen mit hoher

Schwerpunktlage aus. Sie stellt in

Millisekunden die

Dämpfungshärte

auf die jeweilige

Fahrsituationen und Straßenbeschaffenheit

ein. Das Fahrzeug wird stabilisiert

und fährt sicher auf der Straße.

5. Die Reifendruck-Kontrollanlage

für Transporter und für Lkw mit Single-

Bereifung

6. Brandneu: Der „Active Brake

Assist“, entwickelt unter dem Arbeitstitel

Notbrems-Assistent, kann einen

Großteil der Auffahrunfälle verhindern.

Der Active Brake Assist basiert auf dem

Radarsystem der Telligent-Abstandsregelung.

Im Unterschied zur Abstandsregelung

leitet der Active Brake Assist

bei der akuten Gefahr eines Auffahrunfalls

auf vorausfahrende Fahrzeuge

„Aktive Brake Assist“

Aktive Assistenz-Systeme

eine Vollbremsung ein.

Kauf-Anreize bietet DaimlerChrysler

zum Beispiel mit dem Safety-Package

für Lkw. Mit diesem Package erhält der

Transportunternehmer Assistenzsysteme

zu einem Preis, der bis zu einem

Drittel günstiger liegt, als wenn er einzelne

Systeme bestellen würde.

Passive Sicherheit

Neben den aktiven Sicherheitssystemen

gibt es noch eine ganze Reihe von

Aspekten bei der Fahrzeuggestaltung,

die einen Beitrag

dazu leisten, das

Unfall-Potenzial

einzuschränken: z.B. Ergonomie und

Konditions-Erhaltung. Ein wesentliches

Kriterium ist dabei die „Gute Sicht“.

Bereits jetzt erfüllen die Außenspiegel

des Actros mit ihrem großen Sichtfeld

die künftige ECE-Regelung 46/02.

Klarglas-Scheinwerfer mit Freiflächentechnologie

leuchten die Fahrbahn

optimal aus.

Weitere Beispiele für passive Sicher-

heit sind:

• crashoptimierte Fahrerhäuser

• Sitze mit integrierten Dreipunkt-

Sicherheitsgurten, Gurtstraffer und

Fahrer-Airbag

• Frontunterfahrschutz. Er stellt sicher,

dass der Verkehrspartner „Pkw“ bei

einem Frontalunfall nicht unter den

Lkw geraten kann.

• erweiterte Airbag-Systeme in Transportern

• Einrichtungen zur Ladungssicherung

www.daimlerchrysler.com

Bauma: Halle B4, Stand 206 sowie

Freigelände Hof B -B4, Stand 201


„Null“-Absturz-Risiko bei

Verladearbeiten auf Lkw

Ein oft unterschätzter Gefahrenpunkt

für Arbeitsunfälle und Stürze stellt

das Be- und Entladen von Lastkraftwagen

dar. Dabei reichen die als gering

empfundenen Höhenunterschiede aus,

um schwere Verletzungen mit langwierigen

Folgen hervorzurufen.

Speziell für diese Sicherheitsanforderungen

hat Combisafe ein auf

dem Alsipercha-System basierendes

Verladesystem für alle

permanenten und

semipermanenten

Verladestationen mit

Höhenunterschieden ab einem Meter

entwickelt. Das Alsipercha-System

besteht aus einem mobilen Anschlagpunkt,

der in Verbindung mit dem

speziellen Höhensicherungsgerät und

Auffanggurt einen Sturz unter Bodenniveau

verhindert (Sturzfaktor 0).

Die Basis des Systems bildet eine

80 kg schwere Metallkonstruktion aus

hochwertigem Stahl, mit einer Höhe

von 4,30 m und einer Auskragung

von 2,50 m. Diese wird in eine jeweils

vorher einbetonierte 850 mm lange konische

Stahlhülse eingesteckt. Montiert

beträgt die Höhe der Konstruktion 3,5

m mit einer Aktionsfläche von mindestens

125 m 2 .

Nach Einbetonieren und Ausrichten

der konischen Hülse, oder Bereitstellung

einer alternativen Befestigungsmöglichkeit

wie für das Combisafe-Verladesystem,

wird die Auffangsicherung

in die Hülse gesteckt.

Beim Einsatz wird

der Auffanggurt des

Mitarbeiters mittels

der Gurtverlängerung in das Höhensicherungsgerät

eingehängt. Bei einem

Wechsel des Anschlagpunktes ist der

Gurt unbedingt zuerst in den nächsten

Anschlagpunkt einzuhängen, ehe er

vom vorhergehenden ausgeklinkt wird.

Nur so ist eine lückenlose Absturzsicherung

gewährleistet.

www.combisafe.de

Bauma: Halle A2, Stand 206

Ergonomische Schachtunterteilfertigung

Schachtunterteile mit beliebigen Gerinneausformungen

wurden früher

stets aus einem Schachtring-Rohling

mit Boden gefertigt, in den entweder

eine Plastik- oder GFK-Gerinneform

eingebracht wurde oder in dem mittels

trockenem Stampfbeton das Gerinne

manuell ausgeformt wurde. Zusätzlich

wurden auf diesem Stampfbeton

- ebenfalls manuell - Klinkerplatten

angebracht, wenn die chemische

Widerstandsfähigkeit erhöht werden

sollte. Zu den genannten Verfahren

gab es kaum Alternativen, bis von der

Perfect-Schachtunterteil

Schlüsselbauer Technology GmbH &

Co. KG ein Produktionssystem entwickelt

wurde, mit dem individuell ausgeformte

monolithische Schachtunterteile

in einer bislang unerreichten

Qualität

hergestellt werden

können.

Bereits auf der Bauma 2004 wurde

die Johann Bartlechner KG, ein unter

dem Namen HABA-Beton bekannter

Hersteller von Tiefbauprodukten mit

mehreren Werken in

Deutschland und

Österreich, auf

dieses neue Produktionssystem

aufmerksam. In

kürzester Zeit war

klar, dass sich mit

diesem neuen Kon-

zept neben der indiviindivi- duellen Gerinneausbildung

und der monolithischen Ausführung

für den Hersteller eine Vielzahl neuer

Vermarktungsperspektiven bieten

würden. Neben der gemeinsamen

Festlegung der Leistung und der

Produktmerkmale für eine neue

Combisafe-

Verladesystem

Schachtunterteilfertigung wurden

seitens HABA-Beton die Wirtschaftlichkeit

und die Arbeitsbedingnungen des

Projektes eingehend geprüft und mit

den vorhandenen und

anderen marktüblichen

Systemen verglichen.

Bereits im Herbst 2004

folgte der Auftrag zur Lieferung einer

Perfect-Produktionsanlage für das HA-

BA-Betonwerk in Teising.

HABA-Beton wurde in der Entscheidung,

ein vollkommen neuartiges Produktionsverfahren

einzusetzen, in jeder

Phase des Projektes bestätigt. Während

früher Schachtmaurer bei äußerst unbefriedigenden

Arbeitsbedingungen

die Qualität des fertigen Schachtunterteils

maßgeblich beeinflussten, ist heute

neben der hohen Flexibilität hinsichtlich

der Gerinne- und Anschlussgeometrie

auch die Reproduzierbarkeit hochwertiger

Schachtunterteile in großen Stückzahlen

unter ergonomischen Arbeitsbedingungen

möglich.

www.sbm.at

Bauma: Halle B1, Stand 412

Der Einkaufsführer 1/2007 21


Bei der kombinierten Spalt- und Bossiereinheit

ist die Sicherheit Top-Thema

Die DecoSplit ist eine kombinierte

Spalt- und Bossiereinheit, die in

einem Maschinendurchlauf großformatige

Steine spaltet und bossiert. In

einem zweiten Arbeitsgang können

außerdem zwei Kopfläufer hergestellt

werden, ohne dass der Stein einer

weiteren Bearbeitung unterzogen

werden muss. Eingesetzt werden kann

die Steinbearbeitungsmaschine zur

Behandlung von Kalksandsteinen und

Natursteinen. Durch eine geringfügige

Anpassung können aber auch Keramikprodukte

bearbeitet werden.

Die DecoSplit ist das Highlight des

diesjährigen Messeauftritts der W+K

Maschinenfabrik GmbH auf der bauma

2007. Zweimal pro Tag wird die

Maschine auf dem Stand 101 in Halle

C1 in Betrieb genommen, damit Interessenten

Aufbau und Arbeitsweise

kennen lernen können.

W+K Maschinenfabrik GmbH – ein

globaler Anbieter von Maschinen und

Anlagen für die Baustoffindustrie – hat

sich nicht nur über eine effektive und

effiziente Arbeitsweise, eine geringe

Stellfläche und den flexiblen Einsatz der

Steinbearbeitungsmaschine Gedanken

gemacht. Die Sicherheit der Bediener

ist generell ein Top-Thema bei der

Entwicklung neuer Maschinen bei der

W+K Maschinenfabrik GmbH – so auch

bei der Planung der DecoSplit.

Die vier Seiten der Spalt- und Bossiereinheit

sind mit Plexiglasfenstern

22 Der Einkaufsführer 1/2007

und -türen gesichert, die dem Bediener

eine optimale Rundumsicht erlauben,

so dass er alle Arbeitsabläufe der Maschine

beaufsichtigen kann. Wird eine

Tür zum Beispiel zur Wartung geöffnet

werden alle Vorgänge in der Maschine

über einen Türschalter automatisch gestoppt.

Zusätzlich befindet sich an beiden

Seiten ein Eingreifschutz aus Metall.

Ein weiterer Pluspunkt im Hinblick

auf die Wartung ist die Zentralschmierung.

An bestimmten Schmierstellen

wird das Schmiermittel mit Hilfe einer

Kartusche von Hand eingespritzt und

so werden von einem Ort aus gleich

mehrere Stellen wie zum Beispiel Lager

geschmiert, ohne dass in der Maschine

alle Stellen einzeln bearbeitet werden

müssen.

Auch Vibration, Lärm und Staub

wurde zu Leibe gerückt. Schwingungsdämpfende

Füße dienen der

Vibrationsreduzierung und ein Motor

mit niedriger Drehzahl sowie ein Schalldämpfer

für den Luftaustritt minimieren

die Geräuschkulisse. Neben der

Spalten und Bossieren auf

ergonomische Weise.

Plexiglasverkleidung, die ein Austreten

von Staub aus der Maschine minimiert,

sorgt außerdem eine Luftdüse für das

Beseitigen der entstandenen Bruchstücke

und des Staubs auf dem Stein.

Auf die ergonomische Arbeitsweise

wird vor allem bei der manuellen Bedienung

der Maschine sehr viel Wert

gelegt. So empfiehlt die W+K Maschinenfabrik

GmbH den Einsatz von Scherenhubtischen,

die im rechten Winkel

zu den Förderbändern stehen sollten,

so dass der Bediener den Stein nur

einen sehr kurzen Weg auf das Band

heben muss.

Die DecoSplit kann aber auch in eine

vollautomatische Produktion eingebunden

werden. In diesem Fall legt ein

Roboter den zu bearbeitenden Stein

auf das Förderband, welches durch die

Maschine läuft. Sind die Steine dann

gespalten und bossiert, nimmt sie

wiederum ein Roboter auf, stapelt sie

direkt auf Paletten oder führt sie einer

weiteren Bearbeitung zu. Um diese

Maschineneinheit könnte ein vollautomatischer

Sicherheitszaun errichtet

werden, der bei Öffnung den Bearbeitungsvorgang

unmittelbar stoppt. So

besteht nur noch bei der Wartung eine

Schnittstelle zwischen Mensch und

Maschine.

www.wuk-industry.com

Bauma: Halle C1, Stand 101


Beruhigter

Endschlauch

M

it der Entwicklung des SH-EndSH-Endschlauchs (SH: „Steady Hose“)

ist es Putzmeister gelungen, das Verletzungsrisiko

beim Betoneinbau mit

Verteilermasten zu verringern. Reagierte

bisher ein Betonendschlauch bei

unkontrollierten Druckänderungen im

Beton - z.B. bei eingeschlossener Luft

oder beim Lösen eines Stopfers - durch

heftige seitliche Ausschläge, so werden

diese unvorhersehbaren, mitunter lebensgefährlichen

Überschwingungen

beim neuen, gedämpften SH-Endschlauch

deutlich geringer.

Möglich wurde die „Zähmung“

des Betonendschlauchs durch eine

besondere Gestaltung des Armierungsgewebes,

mit der die

Heftigkeit der Schläge

im Vergleich zu sonstigen

Endschläuchen

deutlich reduziert

werden. Brian Doig,

Vertriebsleiter von

Putzmeister UK: „Auf

den Baustellen hier

in Großbritannien wird die Sicherheit

immer ernster genommen. Und die

Kontrollen sind scharf! Wir sehen im

„Steady Hose“ einen wichtigen Beitrag,

um das Unfallrisiko zu minimieren.

Übrigens - die Pochin Plant Ltd, unser

größter Kunde, hat bei der Entwicklung

des SH-Endschlauchs von Beginn an

Putzmeister „Steady Hose“

ist vom VDMA für den Bauma-

Innovationspreis nominiert.

mitgearbeitet und plant, seine komplette

Betonpumpenflotte – und das

sind 120 Putzmeister-Maschinen – damit

auszurüsten!“

Beiteiligt an der Entwicklung des

„beruhigten“ SH-Endschlauch waren

darüber hinaus auch Partnern aus

Industrie und Forschung. Erste Erfahrungen

zeigen, dass das „weichere“

Schlauchmaterial auch das Führen des

Endschlauchs erleichtert.

www.putzmeister.de

Bauma: Halle B6, Stand 10 sowie

Freigelände Hof B6, Stand 280

Lärmarm: Harmonische Vibration für Beton auf dem Markt

Die Firma Weiss Srl aus Italien hat

eine Betonsteinfertigungsmaschine

auf den Markt gebracht, die mit

harmonischer Vibration und elektromotorischem

Antrieb arbeitet. Kern-

sierung sinusförmiger Schwingungen

mit hohen Beschleunigungsamplituden

an allen Arbeitsmassen dar. Über eine

Die Weiss Silenstück

der neuen

„Silentium 2000“ ausgezeichnet mit dem Förderpreis

tium 2000 fertigt ist das Unwucht- Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

Betonsteine mit erregersystem,

Unterlagsblechen das Erreger- und

vom Format 1400 Vibrationskräfte

x 1200 x 15 mm. bis zu 800 kN

erzielt.

Vorvibration wird auch eine besonders

Im Gegensatz zur üblichen Schock- gleichmäßige Füllung erzielt. Der Vervibration

sorgt die harmonische Vibrazicht auf Prellschläge reduziert Lärm

tion für eine absolut gleichmäßige Ver- und Formverschleiß.

teilung der Vibration über die gesamte „Ganz nebenbei“ bietet das System

Fertigungsfläche. Sie stellt die Reali- Vorteile bei der Reproduzierbarkeit von

Der Einkaufsführer 1/2007 2


Die optimale Lösung für eine

100%-Schmierung heißt heute

„Automatische Zentralschmierung“.

Zentralschmieranlagen sorgen dafür,

dass alle vorhandenen Schmierpunkte

gleichmäßig und in genau festgelegten

Zeitabständen, mit einer definierten

Schmierstoffmenge versorgt werden.

Der Schmierstoff wird dabei von einer

pneumatisch oder elektrisch betätigten

Pumpe über Schmierstoffleitungen und

nachgeschaltete sogenannte Progressiv-Schmierstoffverteiler

an die zu versorgenden

Reibstellen gefördert.

Durch den Einsatz einer Zentralschmieranlage

wird

zudem die Arbeitssicherheit

erheblich erhöht:

Schmierstellen, die nur

schwer – oder bei einem

Maschineneinsatz im Feld oft gar nicht

– zugänglich waren, werden bei der

Zentralschmierung zusammengefasst

und von einer einzigen, leicht zugänglichen

Schmierstelle aus mit Schmierstoff

versorgt. Auf diese Art wird die

Verletzungsgefahr durch manuelles

Abschmieren erheblich gemindert.

24 Der Einkaufsführer 1/2007

Auf festem Boden: Zentralschmierung bietet Vorteile

Das Schmiermittel kann bei diesem

Vorgang optimal dosiert werden, so

dass Überschmierung und als Folge

davon Arbeitsplätze, die durch Fett und

Öl verschmutzt sind, der Vergangenheit

angehören.

Lincoln bietet Systeme in Modulbauweise

an, bei denen nachträglich eine

Schmierpumpe für eine automatische

Zentralschmierversorgung

angeschlossen werden

kann.

Das richtige Fett

Ein wichtiger Faktor ist auch die Auswahl

des richtigen Schmierstoffs. In

vielen Fällen bietet hochviskoses Fett

der NLGI-Klasse 2 die beste Lösung.

Fett bildet im Gegensatz zu Fließfett einen

Fettkragen um das zu schmierende

Lager und verhindert so das Eindringen

von Schmutzpartikeln oder Wasser. Das

Vergleich automatische/

manuelle Schmierung.

Innovative Kleidung reduziert Verbrennungsgefahr

Zum Schutz vor Extremtemperaturen

in der Zementherstellung entwickelte

der Textildienstleister Mewa

eine Schutzausrüstung, die weltweit

einzigartig ist. In praxisnaher Zusammenarbeit

mit dem Baustoffhersteller

Holcim (Deutschland)

ausgezeichnet mit dem Förderpreis

Arbeit – Sicherheit – Gesundheit

AG entstanden eine Bundjacke,

Latzhose und Helmhaube. Die

Steinbruchs-

Berufsgenossenschaft

zeichnete die Kleidung

im März 2007 mit dem

Förderpreis „Arbeit – Sicherheit – Gesundheit“

aus.

„Die Feuerprobe hat die Kleidung

bei uns bestanden. Unsere Mitarbeiter

sind damit sehr viel besser gegen Verbrennungen

geschützt als in der Vergangenheit!“,

Torsten Krohn ist Leiter

des Bereiches Arbeitsschutz im Zement-

werk Lägerdorf, Schleswig-Holstein,

des Unternehmens Holcim und

begeistert von der Schutzfunktion

der Kleidung. Sie wird dem

heißen, feinkörnigen und auf

über 800°C erhitzten Heißmehl

gerecht und erfüllt die Bedingungen

der EN 531 A, B1 und C1.

Zu der Ausrüstung gehören eine

Bundjacke, eine Latzhose und eine

Helmhaube mit Sichtfenster, die Oberkörper,

Gesicht und Kopf zusätzlich

schützt. Die Haube reicht bis auf die

Brust und kann per

Druckknopfleiste so reguliert

werden, dass der

Schutz eng anliegt. Alle

Verschlüsse im Frontbereich und bei

den Taschen sind absolut dicht. Nicht

die geringste Menge Heißmehl kann

eindringen.

Einzigartig ist auch der Tragekomfort.

Das Gewebe ist leicht, weich und

angenehm zu tragen. Die Kleidung wird

von MEWA im Full-Service angeboten:

Fett verbleibt auch bei hohen Temperaturen

und trotz hoher Erschütterungen

oder Vibrationen im Lager. Diese Eigenschaften

von Fett sind umso wichtiger,

wenn Maschinen in rauer Umgebung

im Einsatz sind. Auch bei hohen Temperaturen

tropft Fett nicht auf den Boden

– ein wichtiger Aspekt für die Umwelt

und auch für die Arbeitssicherheit.

Bei der Schmierung von Ketten wird

allgemein Öl verwendet, da Öl sich gut

auf der Kette verteilt und auch die innen

liegenden Bolzen erreicht. Dabei ist

es außerordentlich wichtig, eine genaue

Dosierung zu erreichen, um die Risiken

durch „zu viel“ aufgetragenes Öl zu

minimieren. Das gilt natürlich besonders

bei einem Einsatz mobiler Maschinen

im Feld, wo herabtropfendes Öl

direkt in den Boden eindringen würde.

www.lincolnindustrial.de

Bauma: Freigelände F8, Stand 806

Schutzkleidung Heißmehl: Reduziert

Verbrennungsgefahr erheblich

Bringen, holen, pflegen, nachrüsten der

Kleidung ist im Service-Paket enthalten.

www.mewa.de


Sichere Zugangstechnik

zwischen

Höhenebenen

Auf Baustellen herrscht viel Bewegung.

Materialien werden von

Bauabschnitt zu Bauabschnitt transportiert.

Arbeitsebenen müssen schnell

und sicher erreicht werden.

Eine steigende Zahl an Vorschriften

hat diesen Notwendigkeiten der Arbeitspraxis

Rechnung getragen: Alles

spricht gegen den Einsatz von Leitern

als sicheren kollektiven Zugang zwischenHöhenebenen.

Mit der Entwicklung

der Combisafe

Bautreppe bietet

Combisafe eine einfache, sichere und

praktische Lösung für diesen Gefahrenbereich

an. Die Combisafe Bautreppe

ist einfach aufzubauen und nach wenigen

Minuten einsatzbereit. Sie kann

flexibel überall dort eingesetzt werden,

wo kollektive Zugangstechnik zur

Überwindung von Höhenunterschieden

notwendig ist.

Die Combisafe Bautreppe wurde gemäß

den technischen Anforderungen

an Zugangstechnik nach der Europäischen

Norm EN 12811 „Temporäre

Sichere, kollektive

Zugangstechnik

zwischen Höhenebenen:

die Combisafe

Bautreppe.

Konstruktionen für Bauwerke - Leistungsanforderungen,

Entwurf und Bemessung“

entwickelt und geprüft. Alle

Leistungsanforderungen werden erfüllt

oder sogar überschritten.

Sie ist in sechs unterschiedlichen

Längen lieferbar, die miteinander verbunden

und gesichert werden können.

So können Höhenunterschiede von bis

zu 7,50 m in einer Strecke überwunden

werden. Bei Aufstellwinkeln zwischen

25° und 50° ist die Bautreppe vorwärts

begehbar: Werkzeuge, Geräte und Materialien

lassen sich sicher und bequem

transportieren. Dank einer Breite von

750 mm können zwei Personen sicher

aneinander vorbei gehen.

Eine automatische Sperre rastet ein,

sobald die Treppe im richtigen Winkel

steht. Neben der Sperrautomatik gibt

es eine manuelle Sperre, die für zusätzliche

Sicherheit sorgt.

Das beidseitige Geländer stellt sich

automatisch auf die richtige Höhe ein.

Unabhängig vom Neigungswinkel der

Treppe stehen die klappbaren Stufen

immer waagerecht. Die Stufen sind

aus grobmaschigem

Streckmetall gefertigt

und garantieren Trittsicherheit.

Die Treppe selbst

besteht aus rechteckigem Stahlhohlprofil,

die widerstandfähige Oberfläche

ist standardmäßig verzinkt .

Die Treppe lässt sich schnell und

einfach von zwei Personen aufstellen.

Die Handläufe werden einfach in die

vorgesehenen Aufnahmen eingesteckt

und die Treppe mit Hilfe von Hebevorrichtungen

in Position gebracht.

www.combisafe.de

Bauma: Halle A2, Stand 206

Impressum

Herausgeber:

Steinbruchs-Berufsgenossenschaft,

Träger der gesetzlichen Unfallversicherung

Theodor-Heuss-Str. 160, 30853 Langenhagen,

Postfach 10-15-40, 30836 Langenhagen,

Telefon 0511 7257-0,

Telefax 0511 7257-100

Gesamtschriftleitung:

Assessor Theodor Bülhoff

Direktor der Steinbruchs-

Berufsgenossenschaft

Schriftleitung für den Bereich „Technik“:

Dipl.-Ing. Helmut Ehnes, Leiter des

Geschäftsbereiches Prävention

Redaktion: Dipl.-Ing. Wolfgang Pichl,

Klaus-Peter Pfingsten

Verlag: Schlütersche Verlagsgesellschaft

mbH & Co. KG

Postanschrift: 30130 Hannover

Adresse: Hans-Böckler-Allee 7,

30173 Hannover

Telefon 0511 8550-0

Verlagsleitung: Klaus Krause

Anzeigenverkauf:

Schlütersche Verlagsgesellschaft

mbH & Co. KG

Postanschrift: 30130 Hannover,

Telefax 0511 8550-2407

Sabine Bendler, Telefon 0511 8550-2518

bendler@schluetersche.de

Producing:

Dirk Beinhorn

Vertrieb/Abonnement-Service:

Telefon 0511 8550-2425,

Telefax 0511 8550-2405

vertrieb@schluetersche.de

Erscheinungsweise und Bezugspreise:

Die Zeitschrift erscheint sechs Mal im Jahr.

Der Jahresbezugspreis Inland beträgt

73,50 E, für Studenten 48,– E (jeweils

einschließlich Versandkosten und

Mehrwertsteuer). Der Jahresbezugspreis

Ausland beträgt 89,– E einschließlich

Versand-kosten zuzüglich Mehrwertsteuer.

Bestellung eines Einzelheftes: 19,50 E

zuzüglich Versandkosten. Bestellungen

und Abbestellungen sind an den Verlag

zu richten. Bezugskündigung kann bis 10

Wochen vor Halbjahresende erfolgen.

Bei Nichterscheinen der Zeitschrift ohne

Verschulden des Verlags oder infolge

höherer Gewalt ist der Verlag weder zur

Lieferung noch zur Rück-erstattung des

Bezugsgeldes verpflichtet.

Für Mitglieder der Steinbruchs-

Berufsgenossen-schaft ist der Bezug der

Zeitschrift im Mitgliedsbeitrag enthalten.

Gerichtsstand und Erfüllungsort: Hannover.

Druck: CW Niemeyer Druck GmbH, Hameln

Urheberschutz: Die Zeitschrift und

alle Beiträge sowie Abbildungen sind

urheberrechtlich geschützt. Mit Ausnahme

der gesetzlich zugelassenen Fälle ist eine

Verwertung ohne Einwilligung des Verlags

strafbar.

International Standard

Serial Number

ISSN 0341 – 3489

Die Titel des Verlagsbereichs Technik

im Überblick:

• bindereport

• Die Industrie der Steine + Erden

• Steinbruch und Sandgrube

Der Einkaufsführer 1/2007 25


Plüddemanngasse 77

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Freigelände F / N 16/7

26 Der Einkaufsführer 2007

Ihre Experten für

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24537 Neumünster

Tel. 04321-555 360

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www.brigadegmbh.de

Ansprechpartner: Herr Grosche/Herr Rutenbeck (deutsch/engl.)

Herr Hanson-Abbott (engl.)

Bauma-Stand: Halle A 5 Stand-Nr. 127

Achenbach GmbH Metalltechnik

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57234 Wilnsdorf

Telefon 02737 / 98 63-0

Telefax 02737 / 98 63 -10

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Ansprechpartner: Uwe Achenbach

Bauma-Stand: Halle B2 / 100

GIPO AG

Kohlplatzstrasse 15

CH-6462 Seedorf

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Fax +41 (0)41-874 81 01

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Ansprechpartner: Kari Gasser

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Lincoln GmbH

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69190 Walldorf

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Fax 06227 33-259

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Arbeitssicherheit

MEWA Textil-Service AG & Co. Management OHG

John-F.-Kennedy-Str. 4

65189 Wiesbaden

Telefon: 0611 7601-377

Telefax: 0611 7601-307

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Ansprechpartner: Bastian Kollek

Steinbruchs-Berufsgenossenschaft

Theodor-Heuss-Straße 160

30853 Langenhagen

Telefon 0511 7257-784

Telefax 0511 7257-796

pfingsten@stbg.de

www.stbg.de

Ansprechpartner: Klaus-Peter Pfingsten

Bauma-Stand: Freigelände F8 / N821/

W+K Maschinenfabrik

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Daimlerstr. 5/8

D-48477 Hörstel

Hans-Böckler-Allee 7,

30173 Hannover

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Telefax 0511 8550-2407

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Ansprechpartnerin: Sabine Bendler

bendler@schluetersche.de

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ThyssenKrupp Fördertechnik

A company of ThyssenKrupp Technologies

ThyssenKrupp

ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH

Processing

Schleebergstraße 12, D-59320 Ennigerloh

Tel.: +49(2524)30-0, Fax: +49(2524)2252

E-mail: info.tkfen@thyssenkrupp.com

http: //www.eprocessingplants.com

Ansprechpartner: Siegbert Surrey

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Tel: 05459-8059 - 0

Fax: 05459-8059 -15

E-Mail: info@wuk-industry.com

www.wuk-industry.com

Ansprechpartner: Josef Wierling

Bauma-Stand: Halle C1 / 101

Der Einkaufsführer 2007 27


www.stbg.de

Tel.: 0511 7257-0

„Warum brauchen wir Unternehmer

eigentlich eine Berufsgenossenschaft?“

„Gestern Asbest. Morgen eine andere

Errungenschaft, deren Risiken keiner

kennt. In Deutschland übernehmen die

Berufsgenossenschaften die Unternehmerhaftpflicht.

Das erspart dem

Unternehmer ruinöse Schadensersatzprozesse.“

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