Mitarbeitendenzeitschrift Ekiba Intern / März / Ausgabe 02/2013

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Mitarbeitendenzeitschrift Ekiba Intern / März / Ausgabe 02/2013

In Zusammenarbeit

mit der Diakonie in Baden

www.diakonie-baden.de


Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013

OSTERN FÜR KINDER

Tipps für eine kindgerechte

Vermittlung von Passion und

Auferstehung

DIAKONIE

Schuldnerberatung der

Diakonie als letzte Rettung

www.ekiba.de


Aktuell

» Aktuell

3 Ein Buch feiert Geburtstag:

450 Jahre Heidelberger Katechismus

4 Wie sag ichs meinem Kinde?

– Einfache Zugänge zum Ostergeschehen

5 Hören – singen – erleben: Im Juli feiern Badens Kirchenchöre

6 Baden soviel du brauchst – der Kirchentag in Hamburg

» Nachgefragt

7 Woche für das Leben

– bundesweite Eröffnung im April in Mannheim

8 Können uns Roboter ersetzen?

– Prof. Michael Decker im Interview

» Praktisch

9 Wann ist ein Mann ein Mann?

– Kirchliche Angebote für das starke Geschlecht

» Nachgefragt

10 Gerwin trifft … Klaus Hoffmann

Taizé-Jugendtreffen in Straßburg

» Persönlich

15 In ihrer Gemeinde lässt sie es krachen

– Ursula Meschede im Porträt

» Nachgefragt

16 Friedhofskultur im Wandel der Zeit

– Auszug aus der Siegerarbeit im Schülerwettbewerb

„Christentum und Kultur“

» Medientipps

18 Neue Publikationen und Internettipps

Impressum

» Musikalisch

19 Kindergottesdienstlieder/Gottesdienstlieder

20 » Kurz & Bündig

22 » Kollekten

23 » Radio & TV

24 » Termintipps

» Diakonie

11 Kritik am Rundfunkbeitrag

Journalistenpreis 2013 ausgeschrieben

12 Es war eine Mischung aus Dummheit und Verzweiflung.

Schuldnerberatung der Diakonie als letzte Rettung

14 Konfidank 2013

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

„Warum gibt es eigentlich keine Osterlieder?“, fragte mich

meine (damals) vierjährige Tochter letztes Jahr, als Ostern

langsam näherrückte. Sicherlich gibt es auch Lieder zu

Ostern, aber keine, die vergleichbar wären mit den zahlreichen

Liedern, die auf das Weihnachtsfest vorbereiten.

Überhaupt ist es viel leichter – vor allem kleinen Kindern

– die Inhalte des Weihnachtsfests zu vermitteln, als ihnen

zu erklären, was es mit Passion und Ostern auf sich hat.

Susanne Betz, Studienleiterin für Religiöse Bildung, kennt

diese Probleme und gibt ein paar wertvolle Tipps, wie man

Kindern den Zugang erleichtern kann.

Übrigens: Reichlich Gelegenheit zum Singen wird es für Groß

und Klein dieses Jahr beim Chorfest Baden geben. Am 6. Juli

werden in Pforzheim nicht nur Kirchenchöre, sondern auch

Kantoreien, Kinderchöre, Gospelbegeisterte und Jungbläser

erwartet. Der bisherige Landeskirchengesangstag erweitert

dieses Jahr seine Zielgruppen und öffnet sich somit auch für

neue Musikstile.

In den letzten Jahrzehnten hat sich das männliche Rollenbild

immer mehr verändert. Einige Männer sind verunsichert

– viele suchen heute nach Orientierung. Die Angebote der

Männerarbeit versuchen den ganz unterschiedlichen Bedürf-

nissen des modernen Mannes gerecht zu werden – von

Angeboten bei der Suche nach männlicher Spiritualität bis

hin zu wahrhaft abenteuerlichen Workshops ...

Nicht nur die Rollenbilder, sondern auch die Friedhofskultur

hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die diesjährigen

Sieger des Schülerwettbewerbs „Christentum und

Kultur“ sind diesem Wandel nachgegangen. Für ekiba intern

haben sie ihre bemerkenswerte Arbeit zusammengefasst.

Eine interessante Lektüre und ein frohes Osterfest

wünschen Ihnen

Alexandra Weber und Judith Knöbel-Methner

Zentrum für Kommunikation

alexandra.weber@ekiba.de,

judith.knoebel-methner@ekiba.de

Telefon 0721 9175-114 / -106

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3

Aktuell

450 JAHRE HEIDELBERGER KATECHISMUS

EIN REFORMATORISCHES LEHRBUCH FEIERT GEBURTSTAG

» Der Heidelberger Katechismus erschien vor 450 Jahren.

Im Laufe der Jahre wurde er zum wichtigsten Lehrbuch und zur

Bekenntnisschrift der reformierten Kirche. In verständlicher

Sprache und ohne jede abgrenzende Tendenzen versucht

er, die wesentlichen Fragen der Menschen nach Trost, Hilfe

und Orientierung zu beantworten. Nachdem er 1619 auf der

niederländischen Synode von Dordrecht als offizielles reformiertes

Bekenntnis- und Lehrbuch anerkannt wurde, fand

der Heidelberger Katechismus weltweit Verbreitung. Er prägte

Generationen von jungen Menschen im Geiste des Evangeliums.

Dem bedeutenden Buch sind in seinem Jubiläumsjahr zahlreiche

Ausstellungen, Veranstaltungen und (Fest-)Gottesdienste

gewidmet. Eine Auswahl finden Sie hier:

Veranstaltungen:

» So, 3. März, 9.30 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

ZDF-Fernsehgottesdienst

Leitung: Pfarrerin Zweygart-Pérez und Pfarrer Hauger mit

Konfirmanden

» So, 10. März, 11 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

Gottesdienst zum Jubiläum in Kooperation

mit dem Heidelberger Theater

» So, 17. März, 11 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

Gottesdienst mit dem Ratsvorsitzenden der

EKD Präses Dr. h. c. Nikolaus Schneider

» Di, 9. bis Do, 25. April | Haus der Kirche, Bad Herrenalb

und Do, 6. bis So, 9. Juni | Stadthalle Heidelberg

Wanderausstellung zum Heidelberger Katechismus.

Zwölf Tafeln informieren über Entstehung, Inhalt und

Wirkung des Katechismus.

» Do, 9. Mai, 10 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

ARD-Fernsehgottesdienst

Leitung: Dekanin Dr. Schwöbel-Hug und Team

» Sa, 11. Mai, 11 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

Festakt zur Ausstellungseröffnung:

Macht des Glaubens

Veranstalter: EKD, Reformierter Bund, UEK, Evangelische

Landeskirche in Baden und Land Baden-Württemberg

» So, 12. Mai bis So, 15. September | Heidelberg (Heidelberger

Schloss und Kurpfälzisches Museum Heidelberg)

und Apeldoorn (NL)

Macht des Glaubens (Ausstellung)

Infos: www.machtdesglaubens2013.de

» So, 12. Mai, 11 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

Festgottesdienst

Ökumenische Gäste und eine Predigt von

Landesbischof Dr. Ulrich Fischer

» Mo, 13. bis Do, 16. Mai | Schloss Beuggen, Rheinfelden

Internationale Partnerschaftskonsultation:

Glaube in der einen Welt.

Aktualität des Heidelberger Katechismus heute

Veranstalter: Abteilung „Mission und Ökumene“ der

Evangelischen Landeskirche in Baden

» Do, 6. bis Sa, 8. Juni | Stadthalle Heidelberg

Hauptversammlung des Reformierten Bundes

Infos: www.reformiert-info.de (Termine)

» So, 9. Juni, 11 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

Gottesdienst mit dem Reformierten Bund

Predigt: Dr. Peter Bukowski, Moderator des Reformierten

Bundes in Deutschland

» Fr, 20. und Sa, 21. September | Evangelische

Studierendengemeinde Heidelberg

Die Rezeptionsgeschichte des Heidelberger

Katechismus in Deutschland (Tagung)

Veranstalter: Arbeitsgemeinschaft Deutsche Landeskirchengeschichte.

Infos: Dr. Udo Wennemuth,

Telefon 0721 9175-790, udo.wennemuth@ekiba.de

» Do, 31. Oktober, 20 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

Reformationsgottesdienst mit Verleihung

der Luthermedaille der EKD

» So, 10. November, 11 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

Abschlussgottesdienst

Predigt: Margot Käßmann

» So, 10. November, 19.30 Uhr | Heiliggeistkirche Heidelberg

Abendkonzert

» INFOS & LEKTÜRE «

Uwe Hauser, Ganz bei Trost. Eine Besichtigung des

Heidel berger Katechismus, Karlsruhe 2013.

Zu beziehen über das RPI Baden, Blumenstr. 1–7,

Telefon 0721 9175-425, gerlinde.walther@ekiba.de

450 Jahre Katechismus

Von des Menschen Elend – Erlösung –

Dankbarkeit. Materialheft für Predigten und

Gottesdienste zum Jubiläumsjahr 2013.

Herausgeber: Evangelische Landes k i r c h e

in Baden. Zu beziehen unter: Evangelische

Landes kirche in Baden, Sekretariat von

Frau Labsch, Telefon 0721 9175-388,

petra.demke@ekiba.de.

Alles rund um den Katechismus:

www.heidelberger-katechismus.de

» Linda Gierich


Aktuell

OSTERN FÜR KINDER

TOD, LEID UND AUFERSTEHUNG KINDGERECHT VERMITTELN

» Alle Jahre wieder stehen Erzieherinnen

in evangelischen Kitas, Eltern oder

Großeltern vor der Frage: Wie sag

ich’s meinem Kinde, was es mit Passion

und Ostern auf sich hat? Da geht

es um Tod und Leid und um Auferstehung.

Das ist ja schon für Erwachse ne

schwierig genug und dann erst für Kinder?

Drei Zugänge haben sich bewährt:

Zugänge über das Kirchenjahr

Ein Zugang gelingt einfacher, wenn

diese Ereignisse um Karfreitag und

Ostern nicht isoliert betrachtet, sondern

in das Leben Jesu eingebunden

werden. Unser Kirchenjahr zeigt uns

einen Weg, der gut strukturiert ist und

uns Zeit lässt: Zu Beginn des Kirchenjahres,

in der Adventszeit, bereiten wir

uns auf Jesu Geburt an Weihnachten

vor. In der Epiphaniaszeit konzentrieren

wir uns auf Jesu öffentliches Reden und

Handeln. In dieser kurzen Zeitspanne

ist es hilfreich, wenn Kinder viele Geschichten

von Jesus hören. So kann

aus dem Baby von Weihnachten ein er-

wachsener Mann werden, bevor wir

in die Passionszeit gehen. So können

Kinder die besondere Beziehung von

Jesus zu Gott und den Menschen wahr-

nehmen. Die Karwoche am Ende der

Passionszeit hat noch einmal ihren

eigenen Rhythmus mit dem Einzug in

Jerusalem (Palmsonntag), dem Abend-

mahl (Gründonnerstag), dem Tod (Kar-

freitag) und der Auferstehung (Osternacht/Ostersonntag).

Und dann geht

es weiter: Es gibt Begegnungen der

Jüngerinnen und Jünger mit dem Auferstandenen,

bis Jesus sich endgültig

verabschiedet (Himmelfahrt) und den

Heiligen Geist sendet (Pfingsten). In

diesen Bogen von Advent bis Pfingsten

sind Tod und Auferstehung Jesu gut

eingebunden. Durch die jeweiligen Sym-

bole und Rituale wird die Bedeutung

der Feste immer wieder neu erlebbar.

Zugänge über Symbole und Rituale

Symbole helfen mit ihrer Gegenständlichkeit

zum Begreifen der sich dahinter

verbergenden Bedeutung. Sie bie-

ten Bild und Sprache für Unsichtba res,

Unsagbares und Unbegreifliches. Oft

verbirgt sich die unsichtbare Welt hinter

einem Gegenstand. Sie muss entdeckt

und enträtselt werden. Wussten

Sie, dass das Osterei ein Symbol für

Leben ist und der Hase für die Allgegenwart

Gottes steht? So bekommen

Rituale wie z. B. das Aufhängen von

buntgefärbten Eiern eine tiefere Bedeutung:

Sie erzählen von der Macht

Gottes, vom Sieg des Lebens über den

Tod. Daher hat es auch Sinn, die Eier

tatsächlich erst in der Osternacht oder

am Ostermorgen aufzuhängen. Dafür

dürfen sie dann gerne noch bis Pfings-

ten (so lange dauert die Osterfreude

im Kirchenjahr an) an den Zweigen

von der Auferstehung künden.

Zugänge über Bilderbücher

Bilderbücher können Kindern nahebringen,

was es mit Ostern und Auferstehung

auf sich hat. Vier Bücher eignen

sich hier ganz besonders:

Osterhase und Eier sind für Kinder das Schönste an Ostern.

Sie haben aber auch einen symbolischen Hintergrund.

Sebastian Tonner, Rica erzählt die Bibel:

Geschichten aus dem Neuen Testament,

ISBN 978-3780627698: Das Schaf Rica

erzählt in einfachen Worten von Jesu

Geburt, Leben, Tod und von seiner

Auferstehung. (1–3 Jahre)

Hermann-Josef Frisch, Der Chamäleonvogel,

ISBN 978-3579023991: Die

Botschaft des Buches teilt sich über

die Farben der Bilder eindrücklich mit.

So kommt es mit wenigen kurzen und

prägnanten Sätzen aus. (3–6 Jahre)

Hermann-Josef Frisch, Wie das Ei zum

Osterei wurde, ISBN 978-3794173044:

Das Buch erzählt, wie ein Ei in der

Zeit der Christenverfolgung zum Zeichen

für die Auferstehung Jesu wird.

(5–10 Jahre)

Rainer Oberthür, Die Ostererzählung,

ISBN 978-3522300971: Die Geschehnisse

von Jesu Einzug in Jerusalem bis

zum Ostermorgen sind eingebettet in

ein Rahmengespräch, das deutlich

macht, was dies alles für uns heute

bedeuten kann. (6–11 Jahre)

» Susanne Betz,

Studienleiterin für Religiöse Bildung in

Kindertageseinrichtungen und Familienbildung

4 Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de

Foto: Kathleen Rekowski, fotolia.com


HÖREN – SINGEN – ERLEBEN!

AM SAMSTAG, 6. JULI, WIRD IN PFORZHEIM DAS „CHORFEST BADEN“ GEFEIERT

» Es ist ein warmer Samstag im Sommer.

Familien und Paare sind in der

Pforzheimer Fußgängerzone unterwegs.

Doch statt der üblichen Mischung

aus typischer Einkaufs-Hintergrundmusik

und Straßenbands klingt

die ganze Stadt von unterschiedlichster

Kirchenmusik wider. Kinder-, Ju gend-

und Erwachsenenchöre, Jungbläser

und Bands, Klassik und Gospel – alles,

was an Musik in den evangelischen

Gemeinden in Baden zu finden ist, soll

am 6. Juli auch in Pforzheim zu hören

sein. Das „Chorfest Baden“ soll Menschen

verschiedener Generationen und

Musikrichtungen badenweit zusammenbringen.

„Landeskirchengesangstage gibt es

schon lange. Alle vier Jahre treffen sich

in Baden die Sängerinnen und Sänger

evangelischer Kirchenchöre, um

einander zuzuhören, miteinander zu

singen und zu feiern. Neu ist dieses

Mal, dass die Zielgruppe erweitert wird“,

stellt Landeskirchenmusikdirektor Kord

Michaelis fest. Zu den bisherigen Ge-

sangstagsbesuchern würden nun auch

die Kantoreien, die Kinderchöre, aber

auch Gospelchöre erwartet. Zusätzlich

findet ein Jungbläsertag am gleichen

Tag in Pforzheim statt. Und für alle

Teilnehmer gibt es interessante Angebote.

Für die Kinder gibt es – ähnlich

wie bei den bisherigen Kindersingfestivals

– ein Kindermusical, Workshops

und eine Spielstraße, für Liebhaber

anspruchsvoller Chormusik gibt es

beispielsweise ab 13.30 Uhr auf dem

Waisenhausplatz das Oratorium „Die

Schöpfung“ von Joseph Haydn zum

Mitsingen und ab 18.30 Uhr „Highlights

der Vokalmusik“ in den Innenstadtkirchen

mit Kantoreien und Vokalensembles.

Mittags wird es in der Fußgängerzone

eine Musikmeile geben und

ein „Mosaik der Chorlandschaft“ finden

Interessierte in den Innenstadtkirchen.

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Die A-cappella-Band „viva voce” wird einer der Höhepunkte des Chorfests sein.

Liebhaber der Gospelmusik kommen ab

18.30 Uhr bei der Gospelbühne auf dem

Waisenhausplatz auf ihre Kosten.

Samstags statt Sonntags

Am Waisenhausplatz treffen sich übrigens

nicht nur alle Teilnehmer/-innen

zur Eröffnung, sondern auch um 17 Uhr

zum großen Festgottesdienst mit Landesbischof

Dr. Ulrich Fischer. Auch hier

soll die musikalische Bandbreite evangelischer

Kirchenmusik eindrucksvoll zum

Ausdruck kommen.

„Eingeladen sind nicht nur Sängerinnen

und Sänger, sondern auch deren Familien

und alle Interessierte“, erklärt

Pfarrer Gero Albert, Vorsitzender des

Landesverbands evangelischer Kirchenchöre

in Baden. Bewusst habe man sich

daher auch für den Samstag als Haupttag

entschieden, auch wenn das Fest

am Freitagabend mit Podiumsdiskussion

und Open-air-Festkon zert beginnt und

erst am Sonntagfrüh mit dem Festgottesdienst

in der Stadtkirche endet. „Bisher

war der Landes kirchengesangstag

hauptsächlich sonntags. Da sind die

Innenstädte leer. Diesmal möchten wir

bewusst samstags, mitten im Einkaufsbetrieb,

die Breite des Singens in un seren

evangelischen Gemeinden sichtbar

werden lassen“, so Albert.

» INFOS «

5

Aktuell

Foto: viva voce

Eine weitere Neuheit ist ein Konzert

mit einer auswärtigen, professionel len

A-cappella-Band im Kongresszentrum,

das ab 20.30 Uhr noch einmal einen

abendlichen Glanzpunkt setzen soll. Die

fränkische Gruppe „viva voce“ hat in

ihrer über zehnjährigen Bandgeschichte

bereits so ziemlich alles ausprobiert,

was musikalisch ohne Instrumente

möglich ist. Die Träger des Bayerischen

Kulturpreises zählen inzwischen zu den

gefragtesten Vokalensembles.

„Das Fest soll ein Wir-Gefühl schaffen

für alle, die in Baden Musik machen“,

resümiert Kord Michaelis. „Sängerinnen

und Sänger erleben so, dass sie Teil

einer sehr großen Bewegung sind, auch

wenn sie selbst vielleicht gerade in

einem kleinen Chor singen. Der Tag soll

Lust machen am Singen miteinander.“

» Alexandra Weber

Chöre sollten sich bis zum 1. April

online für das Chorfest anmelden.

Einzelpersonen können aber auch

gerne am Tag selbst vorbeikommen.

Weitere Infos, das volle Programm

und Anmeldung über:

www.chorfest-baden.de


Aktuell

BADEN „SOVIEL DU BRAUCHST“

BEIM KIRCHENTAG IN HAMBURG WERDEN AUCH BADISCHE BEITRÄGE ZU FINDEN SEIN

» Vom 1. bis 5. Mai lädt der 34. Deutsche

Evangelische Kirchentag unter

der biblischen Losung „Soviel du

brauchst“ (2. Mose 16,18) nach Hamburg

ein. Auch viele Projekte, Aktionen

und Initiativen aus dem Bereich

der Evangelischen Landeskirche in

Baden werden in Hamburg zu finden

sein. Anbei nur ein kleiner Auszug:

Konstanzer Konzil

Der Konzilbeauftragte der Evange lischen

Landeskirche in Baden, Pfar-

rer Dr. Holger Müller, wird das Thema

„600 Jahre Konstanzer Konzil (1414–

1418)“ in Hamburg präsentieren. Mit

einem Pavillon wird er sich am „Forum

Reformation und Reform“ beteiligen.

Der Pavillon soll Geschichten vom

Konzil-Jubiläum erzählen, das i-book

„Konstanzer Konzil” (sic! für Apple’s

i-pad) präsentieren, über sämtliche

geplanten kirchlichen Aktivitäten und

Beiträge zum Jubiläum informieren

und eine Möglichkeit sein, über die

Geschichte der Reformation „vor der

Reformation“ (Jan Hus usw.) ins Gespräch

zu kommen.

Das Forum unter dem Motto „Auf

dem Weg zum Reformationsjubiläum –

Reformationsgeschichten” findet von

Mittwoch- bis Samstagabend (1. bis

4. Mai) auf dem Gerhard-Hauptmann-

Platz statt. Die Pavillons befinden sich

in einem Halbkreis um die Aktionsbüh-

ne. (www.konstanzer-kirchen-konzil.de,

www.konstanzer-konzil.de)

Europäische Melanchthonakademie

Bretten

Beim „Markt der Möglichkeiten“ wird

sich auch die Europäische Melanchthon-

Akademie Bretten (EMA) mit einem

Stand präsentieren. Hier stellt sie ihre

Projekte vor wie beispielsweise die

seit 2007 erfolgreiche Wanderausstel

lung „Melanchthon – Grenzen über-

Der 34. Deutsche Evangelische Kirchentag findet an der Alster statt.

winden“ oder die Mitar beit im internationalen

Netzwerk zum Reformationsgedenken

2017 „Refo500“. Regel-

mäßig ermöglicht die EMA ausländischen

Wissenschaftlern vor Ort zu

forschen; darüber wird Dr. Greg Graybill

berichten, der an einer englischsprachigen

Biografie Melanchthons

arbeitet. Darüber hinaus werden Me-

dien und Flyer für den schulischen Unterricht

vorgestellt.

Die Königsfelder Zinzendorfschulen

Rund 40 Schülerinnen und Schüler

plus einige Lehrer beteiligen sich am

diesjährigen Beitrag der Zinzendorfschulen

Königsfeld. Das Stück „Mangel-

haft – Ein Musiktheater für Gesichtsbuchfanatiker

und solche, die es werden

wollen“ wurde von der Oberstufe

des Kurses „Literatur und Theater“

entwickelt. Der Kurs ist ebenfalls für

Dramaturgie, Regie und Produktionsleitung

verantwortlich und steuert die

Hauptfiguren des Dramas bei. Im Stück

schafft sich ein im realen Leben von

„Mangel haftigkeit“ geplagter Protagonist

eine bessere Identität via Face-

book, wird die „Geister“, die er auf diesem

Weg rief, dann aber nicht mehr

los. Das Stück wird zu sehen sein am:

» INFOS «

Foto: Kirchentag 2013

Donnerstag, 2. Mai, 17 Uhr, Bürgerhaus

Wilhelmsburg, Mengestr. 20 und am

Samstag, 4. Mai, 20 Uhr, Jugendmusikschule,

Miralles Saal, Mittelweg 42.

Im Bereich Musik, Theater und Kleinkunst

wird es aus Baden außerdem

noch Beiträge der Gruppen Frame-Less

(www.frame-less.de), Remote (www.

facebook.com/reinzufaellig), Wolfgang

Abendschön & Akzente, (www.abend-

schoen-akzente.de), Jonathan Böttcher

(www.jonathan-boettcher.de) u n d

jayjay plays (www.facebook.com/pages/

JayJay-Plays/369315396493842) geben.

» Alexandra Weber

Eine Gesamtübersicht über das

geplante Kirchentagsprogramm

gibt es unter: www.kirchentag.de/

programm. Die badischen Teilnehmerinnen

und Teilnehmer finden Sie

auch unter www.kirchentag-baden.

de. Über diese Internetseite gelangen

Sie auch auf eine Facebookseite,

die dazu genutzt werden kann, auf

weitere badische Programmpunkte

hinzuweisen und sich vor Ort miteinander

zu vernetzen.

6 Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de


ZUSAMMENHALT GESTALTEN

DIE BUNDESWEITE ERÖFFNUNG DER „WOCHE FÜR DAS LEBEN“ FINDET DIESES JAHR IN MANNHEIM STATT

» „Engagiert für das Leben: Zusammen-

halt gestalten“, unter diesem Motto

steht die 20. bundesweite „Woche

für das Leben“ von 13. bis 20. April.

Die Eröffnung findet am 13. April in

Mannheim statt. Im Mittelpunkt der

diesjährigen Aktionen steht die Frage,

welche gesellschaftlichen Voraussetzungen

und Institutionen notwendig

sind, damit ein lebensfreundliches Mit-

einander vor Ort gelingt.

Wenn sozia ler Zusammenhalt gefragt

ist, sind die Kirchen gefordert. Den Öku-

menischen Eröffnungsgottesdienst um

11 Uhr in der CityKirche Konkordien

hält Landesbischof Dr. Ulrich Fischer

gemeinsam mit Erzbischof Dr. Robert

Zollitsch. Ab 12 Uhr informieren Einrichtungen

von Caritas und Diakonie

auf einem „Markt der Möglichkeiten“.

Über das Jahresthema „Zusammenhalt

gestalten“ diskutieren von 13 bis

14 Uhr Landesbischof Dr. Fischer,

Erzbischof Dr. Zollitsch, Mannheims

Oberbürger meister Dr. Peter Kurz,

Baden-Württembergs Sozialministerin

Katrin Altpeter und ein weiterer Gast.

Gemeinsam die

Gesellschaft versöhnen

Die „Woche für das Leben” geht auf

eine Initiative der katholischen Deutschen

Bischofskonferenz und des

Zentralrats der deutschen Katholiken

zurück. Seit 1994 wird die Aktionswoche

gemeinsam mit dem Rat der

Evangelischen Kirche in Deutschland

ausgerichtet.

Im Themenheft 2013 schreiben Mannheims

evangelischer Dekan Ralph Hart-

mann und sein katholischer Kollege

Stadtdekan Karl Jung:

„Unsere Gesellschaft driftet immer

mehr auseinander. Das betrifft unsere

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materiellen Ressourcen, unsere Wertorientierungen

und Lebenshaltungen,

die Perspektiven unserer Lebensentwürfe.

Arme und Reiche, Migranten

und Deutsche, Gebildete und Bildungs-

lose – sie alle sollen und wollen Teil

unserer Gesellschaft sein. Doch wo

können sie mit ihren ganz unterschied-

lichen Bedürfnissen zusammenkommen?

Kirchen nehmen ihre gesellschaftliche

Verantwortung wahr, wenn sie

sich dieser Frage stellen und den

Anspruch ernst nehmen, beizutragen

zu einer versöhnten Gesellschaft. Es

ist Friedensarbeit, wenn die Begegnung

von Wohlhabenden und Bedürftigen

gefördert wird. Es geht auch um

Gerechtigkeit, wenn inmitten eines

überbordenden Sinnangebotes Orte

erhalten bleiben, die Begegnung und

Spiritualität in traditionellen und modernen

Formen erlauben. Auch denen

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

7

Nachgefragt

zu ermöglichen, denen ihr Bildungsstatus

und Portemonnaie das nicht er-

lauben, gestaltet den Zusammenhalt

in unserer Stadt.

Kirchen wollen Brücken bauen –

und den Chancenlosen eine

Chance geben

Die Gegensätze fordern uns als Kirche

heraus. Kirchen wollen und sollen

sich öffnen für unterschiedliche Lebenswelten

und Milieus. In Veranstal-

tungen und Projekten gelingen Begeg-

nungen und werden Brücken gebaut,

die sonst in der Gesellschaft unmöglich

scheinen. Die Kirche erhebt ihre

Stimme für die Stummen. Kirchen in

der Stadt ermöglichen Teilhabe –

gerade für Kinder und Jugendliche,

die aus den Bildungsprozessen heraus-

fallen, und auch vielen anderen, deren

Leben längst ohne jede Chance scheint.

Es ist eine Frage unserer Glaubwürdigkeit,

dass wir als christliche Konfessionen

gemeinsam handeln und

den freundschaftlichen Dialog mit an-

deren Religionen pflegen. Zusammenhalt

gestalten gelingt nur, wo dies im

ökumenischen Geist geschieht. Die

Kirchen sprechen zunehmend mit einer

Stimme, gerade auch bei Diskussionen

über Fragestellungen der Gestaltung

des öffentlichen Lebens.“

» INFOS «

www.woche-fuer-das-leben.de

» Kirsten de Vos


Nachgefragt

KÖNNEN UNS ROBOTER ERSETZEN?

INTERVIEW MIT PROF. MICHAEL DECKER, INSTITUT FÜR TECHNIKFOLGENABSCHÄTZUNG UND SYSTEMANALYSE

Foto: Privat

„Robi, übernehmen Sie!“, lautete der

Beitrag von Prof. Dr. Michael Decker,

Institut für Technikfolgenabschätzung

und Systemanalyse, auf einer

Robotik-Tagung der Evangelischen

Akademie in Bad Herrenalb. Die Tagung

vermittelte Einblicke in die faszinierende

Welt der Robotik. ekiba

intern befragte Decker zu Möglichkeiten

und Grenzen der Robotik.

Was können Roboter aus

Ihrer Sicht übernehmen?

Schaut man auf die Industrieroboter,

dann sind Roboter gut in Sachen Prä-

zi sion, Bewegungsgeschwindigkeit und

Reproduzierbarkeit: Sie sind also ideal

für Tätigkeiten, die häufig wiederholt

werden müssen. Das gilt auch für die

sogenannten Serviceroboter, die in den

letzten Jahren auf den Markt gekommen

sind. Solche Roboter werden für

Dienstleistungen eingesetzt und können

zum Beispiel Staub saugen, einen

Wachhund ersetzen oder als Melkroboter

Kühe melken. Dabei geht es je-

weils um Routineabläufe.

Sind Menschen generell

durch Roboter ersetzbar?

Nein, denn Tätigkeiten in wechselnden

und komplexeren Kontexten sind für

Roboter schwer auszuführen.

Was bedeutet dies für einen

denkbaren Einsatz von Robotern

im Pflegeheim oder Krankenhaus?

Da schlage ich vor, den Kontext einer

Pflegehandlung im Detail anzuschau en.

Hol- und Bringdienste aus dem Schwes-

ternzimmer sind keine eigentlichen

Pflegeaufgaben. Der Roboter könnte

also Verbandsmaterial herbeibringen

und einfache Dinge zur Unterstützung

der Pflege leisten. Er könnte auch physiologische

Daten überwachen, also die

Temperatur messen oder erkennen,

ob jemand schwitzt. Deutlich ist, dass

im Moment alle technischen Ansätze

auf Kooperation angelegt sind. Keines-

falls lassen sich alle Aspekte der Pflege

ersetzen. Wenn eine Pflegerin das

Zimmer eines Pflegebedürftigen betritt,

weiß sie meist schon auf den ersten

Blick einfach viel mehr als ein Roboter.

Dank ihrer Erfahrung spürt sie, wie es

einem Menschen gerade geht.

Bleibt die christliche

Nächstenliebe durch Pflege-

Roboter auf der Strecke?

Richtig eingesetzt meiner Meinung

nach nicht: Wenn es in einem konkreten

Pflegearrangement gelingt, dass

sich Gepflegte, Pflegende und Angehörige

auf eine technische Unterstützung

einigen, dann kann das für alle

Beteiligte ein Vorteil sein. Gerade pfle-

gende Angehörige stecken oft in einem

Zeitdilemma, weil sie beruflich

oder familiär eingespannt sind und

» INFOS «

möglicherweise nicht vor Ort leben.

Technische Unterstützung durch ei nen

Care-Robot, ein fernsteuerbares Info-

System, das meldet, ob die Eltern Hilfe

brauchen, könnte für Angehörige

sehr nützlich sein. Wobei jedoch auch

Fragen der Privatheit geklärt werden

müssen.

Haben Roboter Auswirkungen

auf unser Wertesystem?

Ein Redner bei unserer Tagung zitierte

Sigmund Freud mit dessen drei Kränkungen

der Menschheit: Kopernikus,

Darwin und Freud selbst, und fragte, ob

humanoide Roboter eine vierte Krän-

kung sein könnten. Ich bin da weniger

skeptisch. Wir sind als Menschen mitt-

lerweile daran gewöhnt, dass es Ma-

schinen gibt, die manche Dinge besser

können als wir selbst. Zum Beispiel

Schachspielen. Menschen hingegen sind

Allrounder und im Einschätzen von

unterschiedlichen sozialen Kontexten

unschlagbar. Das aber stellt eine Herausforderung

für die künstliche Intelligenz

dar, die prinzipiell kaum lösbar ist.

» Die Fragen stellte Ralf Stieber,

Evangelische Akademie Baden

Mehr zur Robotik-Tagung der

Evangelischen Akademie sowie

fotolia.com

dieses Interview in einer ausführlicheren

Fassung finden Sie unter

koya79,

www.ev-akademie-baden.de/

2013roboter. Foto:

8 Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de


REINE MÄNNERSACHE

ANGEBOTE FÜR MÄNNER KOMMEN DEM BEDARF AN GRENZERFAHRUNG UND AUSTAUSCH NACH

» Allen Erwartungen, die an einen gestellt werden, gerecht

werden – und dabei die eigenen Werte und das eigene Ich

wahren – im Job, bei der Vereinbarkeit von Familie und

Beruf, in der Liebe und gegenüber den Kindern – das ist nicht

nur für Frauen eine Herausforderung. Auch Männer sind vor

diese Aufgabe gestellt. „Hinzu kommt, dass die gängigen

Rollen von früher heute nicht mehr funktionieren“, sagt auch

Detlev Meyer-Düttingdorf, Referent für Männerbil dung in

der badischen Landeskirche. Die Bedeutung des klassischen

Vollverdieners, Allein-Ernährers und starken Fa mi lien-Beschüt

zers ist im Schwinden begriffen – neue Orientierung,

Vor bilder oder Positionen sind aber oft noch nicht ge funden.

Bei den meisten Männern führe das zu extremer Verunsicherung,

manchmal sogar zu psychischen Problemen.

„Gerade Männer haben ein riesiges Bedürfnis, über ihre

Ge fühle zu reden“, weiß Meyer-Düttingdorf, allerdings fehle

meist der entsprechend vertraute Rahmen. In den letzten Jahren

sei er immer wieder von Männern angesprochen worden,

die auf der Suche nach Selbsterfahrung, nach Spiri tu alität und

Austausch mit Gleichgesinnten waren. „Viele Ge meinden meldeten

dagegen das Problem, dass sie vor allem jüngere Männer

gar nicht mehr erreichen.“ Seit 2008 werden deshalb

auch in der Landeskirche verstärkt Konzepte entwickelt, um

den „männlichen“ Bedarf an Gesprächen, Gemeinschaft, Seel-

sorge – und auch Grenzerfahrung – zu decken.

Keine Angst vor Extremen

Die evangelischen und katholischen Kirchen in der Metropolregion

Rhein- Neckar bieten unter dem gemeinsamen Titel

„Männerfrühling“ inzwischen jedes Jahr ein- und mehrtägi ge

Workshops und Freizeiten an, vom Anti-Stresstraining über

Vater-Tochter-Wochenenden bis hin zum Einführungskurs in

die Schwert-Arbeit. Besonders erfolgreich lief im vergangenen

November der unkonventionelle Workshop „Mann sein

– Schwein haben“, bei dem die EEB Karlsruhe und die Ev.

Arbeitsstelle Kaiserslautern eingeladen hatten, beim Schlach-

ten und Verarbeiten eines Schweins dabei zu sein und selbst

Hand anzulegen. Was martialisch klingt, habe bei den Teilnehmern

ein neues Bewusstsein für den eigenen verantwortungsvollen

Umgang mit Nahrung und Schöpfung geweckt,

so Veranstalter Joachim Faber von der EEB Karlsruhe.

„Mit solchen extremen Angeboten erreichen wir vor allem

die 30- bis 50-Jährigen“, berichtet Detlev Meyer-Düttingdorf.

Besonders die eher randständigen, kirchenfernen Milieus fühlten

sich von kraftvoll-spirituellen „Feuerritualen“ oder Vater-

Sohn-Kampfsport-Tagen angesprochen: solche Männer, die

sich noch – oder erst – auf der Suche nach Selbsterfahrung

Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de

und nach ihrem eigenen Mannsein befinden. Und von denen

gibt es viele.

Sind Männer erst einmal unter sich, geht sofort eine erstaunliche

Veränderung mit der Gruppe vor, beschreibt

Meyer-Düttingdorf: „Die Atmosphäre ist plötzlich offen und

persönlich, und das typische ,Männergehabe‘ macht Platz

für Gefühle und auch für Unsicherheiten.“

Geheimtipp Kita

Gemeinden, die ebenfalls Angebote für Männer machen

möchten, rät Meyer-Düttingdorf, beim Kindergarten oder der

Kita anzusetzen: „Hier erreicht man viele, die sich garantiert

gerne über ihr Vatersein etc. austauschen.“ Lohnend sei auch

die Organisation eines Vater-Kind-Wochenendes oder eines

„Männervespers“ oder „-frühstücks“. Bei Letzterem fühlten

sich besonders Männer über 60 angesprochen, die Atmosphäre

sei etwas frommer, meist mit biblischem Impuls – und

gutem Essen und Trinken. Der organisatorische Aufwand sei

gering, die Resonanz hoch – und das in allen gesellschaftlichen

Milieus.

» Judith Knöbel-Methner

9

Praktisch

Der starke Held von früher ist passé – oder doch nicht?

Viele Männer sind heute auf der Suche nach neuen Rollenbildern.

» INFOS «

Tipps, Materialien und Bausteine für Ihre aktive Männerarbeit

gibt Ihnen gern Detlev Meyer-Düttingdorf,

Telefon 0721 9175-396, detlev.meyer-duettingdorf@ekiba.de.

Angebote sowie Adressen von Ansprechpartnern

in Gemeinden und Bezirken finden Sie auch auf www.ekiba.

de/3786.php oder www.maennerfruehling.de

Foto: DeVIce, fotolia.com


Nachgefragt

GERWIN TRIFFT – WAS MENSCHEN GLAUBEN

» Klaus Hoffmann, der Liedermacher und Schauspieler,

hat viele Preise und Auszeichnungen gewonnen, u. a. den Bambi

und die Goldene Kamera. An der Volksbühne in Berlin und am

Hamburger Thalia Theater hat der Künstler große Erfolge gefeiert

und jetzt seine Biografie herausgegeben. Sie trägt den Titel:

„Als wenn es gar nichts wär – aus meinem Leben“.

Klaus Hoffmann

… im Gespräch

… mit Hanno Gerwin

Evangelischer

Rundfunkdienst

Baden gGmbH

» GERWIN TRIFFT «

Sie haben so viel erlebt,

warum überschreiben Sie

Ihre Biografie so lapidar?

Ich habe immer wieder ehrgeizige

Momente erlebt, in denen ich den-

noch gegen die Wand gelaufen bin.

Ich musste lernen, mich unterzuordnen,

zu unterscheiden, was ist

mein Wille und wann akzeptiere

ich: „Dein Wille geschehe“. Es steht

nicht immer in unserer Macht,

das Leben zu formen.

Sie zitieren aus dem Vaterunser,

beten Sie das auch?

Ja, ich habe es wieder entdeckt,

auf der Bühne. Ich habe es öffent-

lich gemacht, damit ich es verstehe.

Die Bühne, da war und bin ich

zu Hause.

Wie ging es weiter mit dem Beten in der Öffentlichkeit?

Ich war zunächst sehr befangen, wandte mich aber immer

mehr in meiner Stille einem großen Geist zu. Meine Lieder

sind voll mit Motiven aus dem Alten Testament.

Ihr Vater ist gestorben, als Sie zehn Jahre alt waren,

was hat er Ihnen mitgegeben?

Er konnte aus dem Stand heraus erzählen. Seine Geschichten

mündeten immer bei mir, als er noch lebte. Ich habe ihn

idealisiert und kopiert.

TV: bw family.tv Mo 18.30 Uhr, So 18.00 Uhr,

regioTV So 16.45 Uhr;

Radio: Radio Regenbogen Heaven, So 9.00–10.00 Uhr

Internet: www.gerwin.de

» Hanno Gerwin

TAIZÉ-JUGENDTREFFEN

IN STRASSBURG

LANDESBISCHOF FEIERT SILVESTER MIT JUGENDLICHEN

» Die Evangelische Landeskirche in Baden rüstet sich für

das Taizé-Jugendtreffen Ende des Jahres in Straßburg. Rund

5.000 der insgesamt 25.000 erwarteten Teilnehmer werden

auf der deutschen Seite der Grenze in der Ortenau untergebracht,

wie Dekan Günter Ihle sagt. Auch Landesbischof

Dr. Ulrich Fischer nimmt an dem Treffen teil.

„Ich freue mich sehr darauf und werde den Silvesterabend in

Straßburg verbringen“, kündigt Fischer an, der von 1989 bis

1995 Landesjugendpfarrer war. „Taizé ist in meinem Leben

immer wichtig gewesen.“ Das 36. Europäische Jugendtreffen

findet vom 28. Dezember 2013 bis zum 1. Januar 2014 in der

elsässischen Hauptstadt statt. Die Communauté de Taizé

organisiert die Veranstaltung im Rahmen eines „Pilgerwegs

des Vertrauens auf der Erde“. In den vergangenen Jahren

war sie in Rom, Berlin und Rotterdam zu Gast.

Der Kehler Dekan Ihle erhofft sich von dem Jugendtreffen

Impulse für die Gemeinden in der Ortenau, einen Impuls durch

die besondere Frömmigkeit der Taizé-Brüder und eine Erfahrung

des „grenzenlosen Christseins“. „Die Begegnung mit

den Jugendlichen, von denen viele aus Osteuropa kommen,

kann auch unseren Blickwinkel und unser Verständnis von

Europa weiten“, sagt Ihle, der Mitglied in der Vorbereitungsgruppe

für die Organisation des Großereignisses ist.

Der badische Landesjugendpfarrer Thomas Schalla betont,

der Orden der Brüder aus Taizé in Burgund sei für Jugendliche

auf der Suche nach Spiritualität immer noch sehr attraktiv.

Der ökumenische Männerorden übe mit seinem überkonfessionellen

Image auch auf evangelische Jugendliche einen

besonderen Reiz aus. „Wir freuen uns auf vielfältige Begegnungen

unter dem Vorzeichen des Glaubens“, so Schalla.

Eine Art „spiritueller Vorbereitung“ und „Warm-Up“ für Straß-

burg sei der YouVent, das Treffen der Evangelischen Jugend

in Baden, meint Schalla. An dem landeskirchenweiten Jugendtreffen

vom 27. bis zum 29. September in Kehl nehmen

auch Brüder aus Taizé teil.

» Uwe Gepp

10 Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de


DIE BANDLEADERIN VON

„QUARTER TO EIGHT“

URSULA MESCHEDE ENGAGIERT SICH SEIT ZWÖLF JAHREN ALS KIRCHENÄLTESTE IN KARLSRUHE

» Wenn Ursula Meschede mit ihrer Jazzband einen Gottesdienst

musikalisch mitgestaltet, „lassen wir es am Ende so

richtig krachen“, erzählt sie lachend. Die Band der Karlsruher

Petrus-Jakobus-Gemeinde hat mittlerweile rund 20 Mitglieder.

Meschede hat die Band 2009 gegründet und bringt für ihr

Ehrenamt ihre Erfahrungen als frühere Musiklehrerin am Humboldtgymnasium

der Fächerstadt ein. „Ich bin durch und durch

Musikerin“, sagt die 75-Jährige. Die ehemalige Pianistin, die

auch Beethoven und Rachmaninow spielte, fühlt sich heute im

Jazz, Rock, Blues, Swing und Gospelsong genauso wohl.

Begonnen haben die Musiker und Musikerin-

nen als Kirchenband, die ab und zu einen Gottesdienst

mitgestaltete. Fest in der Gemeinde

installiert sind mittlerweile auch einmal im

Jahr ein Jazzbrunch und ein Konzert in der

Jakobuskirche. „Unserer Gemeinde gefällt das

ausgesprochen gut“, erzählt Ursula Meschede

nicht ohne Stolz.

Einmal in der Woche trifft sich die Band zum Proben. Der

Probenbeginn war ursprünglich auf 19.30 Uhr festgelegt.

Aber immer kamen etliche zu spät und pflegten damit das

„akademische Viertel“. Und damit war der Bandname geboren:

„Quarter to eight“.

Ein buntes Spektrum von Ehrenämtern

Als Ursula Meschede 2001 in den Ruhestand versetzt wurde,

suchte die Mutter zweier erwachsener Töchter nach einer

neuen und sinnvollen Aufgabe. Die Anfrage, als Kirchenältes

te für die damalige Petrusgemeinde zu kandidieren, kam

ihr da entgegen. Sie wurde gewählt und übt ihr Amt seitdem

mit viel Engagement und „sehr gern“ aus. „Was für mich eher

als Freizeitbeschäftigung begann, wurde mit den Jahren

immer intensiver, denn ich bin in der Gemeinde heimischer

geworden und bekomme sehr viel zurück“, erzählt sie.

Seit 1960 lebt Ursula Meschede in Karlsruhe und kennt

durch ihre berufliche Tätigkeit als Lehrerin schon mehrere

Generationen vieler Familien. Das hilft ihr auch bei ihrer

Arbeit als Kindergarten-Beauftragte ihrer Gemeinde. Sehr

wichtig ist ihr ihre Mitarbeit im Ökumene-Ausschuss. In der

Karlsruher Nordweststadt funktioniere Ökumene schon seit

vielen Jahren sehr gut, weil „die Vertreter der katholischen

Gemeinde St. Konrad und der Petrus-Jakobus-Gemeinde

sehr brüderlich miteinander umgehen und vieles gemeinsam

gestalten“. „Jetzt“, erklärt Meschede augenzwinkernd,

„würde uns eigentlich ein einziger Kirchturm in unserem

Stadtteil reichen.“

Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de

„Seitdem ich Kirchenälteste

bin, bin ich in meiner Gemeinde

heimischer geworden.“

15

Persönlich

Foto: Christine Jacob

Als pensionierte Lehrerin kennt Ursula Meschede

in ihrer Gemeinde mehrere Generationen vieler Familien.

Außerdem liegt der quirligen Rentnerin ihr Engagement für

den Verein Ausstieg e. V., dessen Mitbegründerin sie ist, am

Herzen. Diese private Initiative versteht sich als Anlaufstelle

für Sektenaussteiger und betroffene Angehörige. „Wenn ein

Kultmitglied den Mut und die Kraft aufbringt, auszusteigen,

ist das eine existenzielle Angelegenheit und gleicht einem

Sprung ins Ungewisse. Für die Arbeit mit den Betroffenen

braucht man viel Fingerspitzengefühl“, so Meschede. Wenn

in den 9. und 11. Schulklassen das Thema „Sekten“ behandelt

wird, wird sie oft angefragt und klärt dann zusammen mit

einem ehemaligen Kultmitglied in den Klassen über solche

Gruppen auf.

Momentan ist sie mitten in den Vorbereitungen für das nächs te

Konzert der Bigband und verrät auch schon, auf welche Titel

sich die Besucher freuen dürfen: Bei „Wade in the Water“

und „The Conquest of Paradise“ wird es Ursula Meschede

zusammen mit „Quarter to eight“ und dem Kirchenchor ihrer

Gemeinde dann wieder richtig krachen lassen …

» INFOS «

16. März, 19.45 Uhr in der Jakobuskirche Karlsruhe:

Konzert der Bigband „Quarter to eight“

» Christine Jacob


Nachgefragt

RUHE SANFT?

FRIEDHOFSKULTUR IM WANDEL DER ZEIT – MAX UND TOM RUMPF, DIE SIEGER IM SCHÜLERWETTBEWERB

„CHRISTENTUM UND KULTUR“, HABEN FÜR EKIBA INTERN IHRE ARBEIT ZUSAMMENGEFASST

» Als wir von unserer evangelischen

Religionslehrerin Doris Uhlig auf den

Wettbewerb „Christentum und Kultur“

hingewiesen wurden, entschlossen wir

uns, daran teilzunehmen. Da wir direkt

neben einem Friedhof wohnen, aber

feststellen mussten, dass wir eigentlich

gar nicht so viel über das Friedhofswesen

wissen, beschlossen wir,

uns näher mit diesem Thema zu beschäftigen.

„Ruhe sanft“, dieser Ausspruch, der oft

als frommer Wunsch auf Grabsteinen

zu lesen ist, scheint fest mit unserer

Begräbniskultur verbunden zu sein.

Aber ist er dauerhafte Realität oder

bleibt er trotz allen Bemühens doch

nur ein frommer Wunsch? Was für ein

Ort war und ist der Friedhof und wohin

wird er sich letztendlich entwickeln?

Vom antiken Massengrab

zum Einheitsgrabstein

Für den Menschen in der Antike war

es wichtig zu wissen, ob er dereinst

über ein eigenes und sicheres Grab

verfügen konnte, oder ob sein Körper

wie Abfall entsorgt werden würde.

Dies war weniger eine Frage des eigenen

Wollens als vielmehr der finanziellen

Möglichkeiten. Sozial höher ge-

stellte Menschen konnten sich immer

die besseren Plätze leisten und errich-

teten sich eigene Begräbnisbauten

entlang der Ausfallstraßen der Städte.

Menschen ohne Familie oder Geld wurden

in Massengräbern beerdigt.

Im Mittelalter befand sich das Friedhofswesen

fest in kirchlicher Hand.

Daher ist es nicht weiter verwunderlich,

dass der Kirchhof, der Urahn un-

seres heutigen Friedhofs, rings um

die Kirche gelegen war. In dieser Zeit

glich der Friedhof einem wüsten Acker

mit Grabhügeln. Da die Ruhezeiten aus

Die Preisträger Max (li) und Tom Rumpf auf dem Illenauer Friedhof

Platzgründen nicht eingehalten werden

konnten, kamen beim Ausheben neuer

Gräber die Überreste des vorherigen

„Bewohners“ zum Vorschein, dessen

Ruhe dadurch nachhaltig gestört wurde.

Eine Totenruhe im heutigen Sinne lässt

sich nur schwer auf den Kirchhof über-

tragen, denn der Kirchhof war neben

seiner Bestattungsfunktion schließlich

auch Ort des Handels und Wandels.

Zusätzlich kamen noch die Nutztiere

sowie der Obstanbau des Pfarrers auf

dem Kirchhof hinzu.

Oft wurden bereits nach sechs Jahren,

je nach Bodenbeschaffenheit, die Gebeine

des Verstorbenen aus seinem

Grab gezogen, um Platz für die nächste

Bestattung zu schaffen. Die endgültige

Ruhe fand unser mittelalterlicher

Verstorbener erst im Beinhaus, wo er

zusammen mit den anderen Gebeinen

gelagert wurde. Epidemien wie die

Pest führten kurzzeitig zu Auslagerungen

der Friedhöfe vor die Tore der

Stadt.

Im Rahmen der Säkularisierung nach

1800 ließ sich die rein konfessionelle

Strukturierung der Friedhöfe nicht mehr

aufrechterhalten. Innerstädtische Fried-

höfe wurden vor die Tore der Städte

verlegt und zum Teil aus hygienischen

Gründen mit einer spärlichen Bepflanzung

versehen. Die Entwicklung hin zu

den kommunalen Friedhöfen außerhalb

der Stadt stellte eine erhebliche

Verbesserung dar. Strenge Satzungen

sorgten für den Rahmen, der eine pietätvolle

sanfte Totenruhe gewähren

sollte.

16 Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de

Foto: Roland Spether


Da man eine Aversion gegen das

modrige Verwesen des Körpers entwickelte,

wurde die Feuerbestattung

gegen Ende des 19. Jh. entgegen den

Widerstand der Kirche wieder eingeführt.

Aufgrund massenhaft Gefallener

wurden zur selben Zeit erste Soldatenfriedhöfe

errichtet.

Im 20. Jahrhundert war der monströse

Pomp der Grabanlagen bei den

demokratisch denkenden Menschen

in Ungnade gefallen. Friedhofsreformer

träumten von einem Friedhof

mit gleichen Grabstätten und setzten

strenge Friedhofssatzungen durch.

In Frieden und „sanft“ ruhten die

Verstorbenen in einem exakt bemessenen

Grab mit einem Grabstein, der

genauso aussah wie die übrigen auf

dem Friedhof. Hier war es dem Verstorbenen

möglich, zumindest für 25

Jahre ein ruhiges Totenleben zu führen.

Das war die Geburtsstunde des

modernen Friedhofs.

Die Qual der Grab-Wahl

Nicht alles, was im Zuge neuer Bestattungsgesetze

und -bräuche möglich

und gesetzlich zulässig ist, entspricht

unseren Vorstellungen von Pietät und

sanfter Ruhe. Viel zu oft rücken Begriffe

wie demografischer Wandel, Be-

quemlichkeit oder die oft zitierte „Geiz

ist Geil“-Mentalität in den Vordergrund.

Andererseits bleibt festzu s t e l -

len, dass die Menschen erstmals die

Möglichkeit haben, sich zu Lebzeiten

selbst für die Bestattungsform und

den Bestattungsort zu entscheiden.

Voraussetzung ist natürlich nach wie

vor die finanzielle Machbarkeit des

Vorhabens. Keinesfalls gilt das Zitat

„Im Tod sind alle gleich“. Selbst im

naturbelassenen Friedwald kann man,

wenn man will, den teureren „Prachtbaum“

für sich erwerben.

Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de

Heutzutage scheint die „Ruhe“ der

Toten durch neue Bestattungsarten

gefährdet zu sein. Man hat die Qual der

Wahl: Almwiesen-, Bergbach-, Fels-,

Wind-, Luft- oder Weltraumbestattungen.

Die Namen sprechen für sich

– die Asche des Verstorbenen wird

am jeweiligen Ort verstreut, aufgrund

des Friedhofszwangs aber nicht in

Deutschland. Selbst die Herstellung

eines „Erinnerungsdiamanten“ aus der

Asche des Verstorbenen ist möglich.

In Deutschland wird über ein neues

Bestattungsgesetz diskutiert, das z. B.

eine Aufbewahrung der Urne im Haus

gestatten würde. In anderen Ländern

ist der Friedhofszwang bereits aufgehoben.

Nun stellt sich zudem die

Frage der Pietät. Ist es pietätlos, die

Urne im Billy-Regal von Ikea aufzubewahren?

Was passiert beim Umzug

oder wenn Kinder mit der Urne spielen?

Der Verstorbene hat schließlich

das Recht auf seine Totenruhe und auf

einen pietätvollen Umgang mit seinen

Überresten.

In einem Friedwald ruht der Verstorbene

dagegen pietätvoll direkt in der

Natur und wird nur gelegentlich durch

Spaziergänger oder Sportler gestört.

Viele Menschen haben den Wunsch,

nach dem Tod anderen Menschen von

Nutzen zu sein. Möglichkeiten sind

Körperspenden an die Anatomie oder

die Plastination. Hier wird der Leichnam

nach der Konservierung und Präparierung

öffentlich ausgestellt. Ruht

dieser Leichnam noch sanft? Wohl

eher nicht. Immerhin erfolgt die Plastination

angeblich nur nach ausdrücklicher

Einwilligung des Verstorbenen.

Wo ruht es sich am sanftesten?

Welcher vier von uns untersuchten

Friedhöfe in unserer Region – der Bühler

jüdische Friedhof, der Acherner

17

Nachgefragt

kommunale Friedhof rund um die

Pfarrkirche, der Illenauer Friedhof als

Begräbnisplatz einer medizi ni s c h e n

Anstalt und der erst jüngst geschaffene

Friedwald in Rheinau/Memprechtshofen

– entspricht am ehesten

einer Vorstellung von „Ruhe sanft“

und dauerhaft ungestörter Totenruhe?

Ein Stückchen Ewigkeit bietet der

jüdische Friedhof in Bühl mit seinen

dauerhaften Liegezeiten und mit

der Vorstellung, dass das Andenken

gemeinsam mit dem Grabstein nach

Jahrhunderten in der Erde versinkt.

Leider ist ein Begräbnis auf diesem

Friedhof allein Menschen jüdischen

Glaubens vorbehalten. Ganz ähnlich

erscheint uns der Friedhof der Illenau,

inmitten der Natur und mit dem Ziel

angelegt, dauerhaft an die hier liegenden

Patienten und Beschäftigten zu er-

innern. Ob diese Dauerhaftigkeit auch

ein Friedwald bieten kann oder ob er

nur eine kurzzeitige Modeerscheinung

ist, wird sich zeigen. Bei aller Abwägung

gilt unsere Sympathie besonders

dem jüdischen Friedhof Bühl und dem

Illenauer Friedhof. Die kommunalen

Friedhöfe werden sich, sofern sie

überleben wollen, im Dialog mit den

Kirchen behutsam den veränderten

Wünschen ihrer Kundschaft anpassen

müssen.

» Max und Tom Rumpf


Medientipps

BUCH-TIPPS +++ BUCH-TIPPS +++ BUCH-TIPPS +++ BUCH-TIPPS +++ BUCH-TIPPS +++ BUCH-TIPPS +++ BUCH-TIPPS +++

Praktischer Katechismus

Christoph Schneider-Harpprecht et al. (Hg.),

Zugänge zum Heidelberger Katechismus.

Geschichte – Themen – Unterricht.

Ein Handbuch für die Praxis mit Unterrichtsentwürfen

auf CD-ROM, 255 Seiten,

30 Euro, Neukirchen-Vluyn 2012,

ISBN 978-3-7887-2596-9

Das neuartige Praxishandbuch bietet Theologen/-innen

und Religionspädagogen/-in nen

eine umfassende Handhabe, Aspekte und

Themen des Katechismus in Gemeinde, Schu-

le und Erwachsenenbildung aufzugreifen. 35

Artikel von Fachleuten eröffnen historische,

theologische und praktische Zugänge und

geben wissenschaftlich zuverlässig Auskunft

über den Katechismus.

Auf der beigelegten CD-ROM finden sich Ent-

würfe für den Konfi-Unterricht, für den Religionsunterricht

in der Sekundarstufe I und II

sowie für die Erwachsenenbildung.

Hilfestellung für den Glauben

Georg Plasger, Glauben heute mit dem

Heidelberger Katechismus, 212 Seiten,

Göttingen 2012, 19,99 Euro,

ISBN 978-3-525-55044-1

Wesentliche Zusammenhänge des christli chen

Glaubens gehen zusehends verloren, weil die

in früheren Zeiten oft selbstverständliche

Kenntnis in weiten Teilen auch der evange lischen

Bevölkerung abgenommen hat. Andererseits

ist vielfach eine Sehnsucht vorhanden,

neu verstehen zu wollen, was es heißt,

als Christ oder Christin zu leben. Vom Heidelberger

Katechismus sind in der Vergangenheit

fraglos wichtige Impulse ausgegangen.

In der Gegenwart scheint er weitgehend

seine Bedeutung verloren zu haben. Georg

Plasger bringt beides zusammen: In 14 Kapiteln

werden Grundfragen und Grundthemen

des christlichen Glaubens und Aussagen des

Heidelberger Katechismus als Angebot zum

Verstehen des Glaubens (manchmal auch

kritisch) bedacht. Fragen wie etwa „Ist der

Mensch schlecht?“ werden ebenso erörtert

wie wichtige Themen (u. a. Schöpfung, Heiliger

Geist, Sakramente, christliches Handeln,

Gebet und Hoffnung).

Wuff, Miau und Amen

Carmen Bernos de Gasztold, Gebete

aus der Arche, 64 Seiten, München 2012,

9,90 Euro, ISBN 978-3-532-62438-8

„Ein bisschen Geduld, lieber Gott, ich komme

schon! Man muss seine Natur nehmen, wie sie

ist. Nicht ich habe sie gemacht.“ So beginnt

das Gebet der Schildkröte, eines von 26 Tieren,

die sich in der Arche Noah zum Gebet eingefunden

haben. Liebevoll-ironisch legt die

Dichterin dieses Gebetbuchklassikers den

Tieren sehr menschliche Worte in Maul und

Schnabel – Lob und Dank, Eingeständnisse

von Schwächen und Eitelkeiten, Klagen über

kleine Wehwehchen und große Nöte.

Die beliebte Gebetssammlung war viele Jahre

vergriffen und liegt jetzt erstmals ungekürzt

und bebildert mit vielen Tierfotos auf

Deutsch vor.

Im Alltag auferstehen

Claudia Janssen, Endlich lebendig.

Die Kraft der Auferstehung erfahren,

175 Seiten, Freiburg i. Br. 2013,

14,99 Euro, ISBN 978-3-451-61128-5

Das Wort „Auferstehung/auferstehen“ gibt es

im Deutschen nur in der religiösen Sprache.

Dabei zielt „Auferstehung“ in der Bibel mitten

in die Alltagserfahrung von Menschen, verändert

ihre Wirklichkeit. Auch heute kann man

das noch erleben. Claudia Janssen erschließt die

bib lischen Text neu und spricht mit Menschen,

die die Kraft der Auferstehung heute in ihrem

Alltag erfahren. Ein Lesebuch zum Staunen

und Entdecken, nicht nur für Ostern.

Impressum

ekiba intern wird an alle ehrenamtlichen, neben- und hauptamtlichen Mitar bei ten den

der Evangelischen Landeskirche in Baden kostenlos abgegeben. Herausgeber: Evangelische

Landeskirche, Evangelischer Oberkirchenrat, Blu men straße 1–7, 76133 Karlsruhe,

www.ekiba.de | Diakonisches Werk der Evan gelischen Landeskirche in Baden e. V.,

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248, E-Mail: koenemann@diakonie-baden.de | Konferenz ekiba intern: Fritz Asmus,

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Nike Luber, Daniel Meier, Christina Müller, Torsten Sternberg, Ralf Stieber | Redaktionsanschrift:

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0721 9175-25-109 | Für unverlangt eingesandte Manuskripte keine Gewähr. Nachdruck

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Haushaltsstelle 4120.2220 ekiba intern | Titel: steph78, photocase.com |

Erscheinungstermin: März 2013.

18 Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de


lieder fÜr den gottesdienst

Kindergottesdienstlieder

von Christine Wolf, Studienleiterin und Landeskirchliche Beauftragte für Kindergottesdienst

17. März Mk 11, 15–19 MKL 1, 78 MKL 1, 155 KG 194 EG 395 EG 581 KG 127

24. März Mk 14, 3–9 MKL 1, 11 MKL 1, 50 EG 667 KG 57 EG 628 KG 142

29. März Mk 15,1–5, 6–41 MKL 1, 47 KG 55 KG 59 MKL 2, 8 KG 40 EG 170

31. März Mk 16, 1–10 MKL 2, 31 MKL 1, 117 KG 66 EG 182 MKL 2, 38 EG 665

7. April 2. Mos 2, 1–10 KG 143 KG 146 KG 149 NB 373 MKL 1, 11 EG 170

gottesdienstlieder

von Wibke und Carsten Klomp

17.März Judika

Joh 11, 47–53

Psalm EG 725

24. März Palmarum

Joh 17, 1 (2–5) 6–8

Psalm EG 736

28. März Gründonnerstag

Ex 12, 1.3–4.6–7.11–14

Psalm EG 759

29. März Karfreitag

Mt 27, 33–50 (51–54)

Psalm EG 709.1

30./31. März Osternacht

Mt 28, 1–10

Psalm EG 763.2

31. März Ostersonntag

Joh 20, 11–18

Psalm EG 763.2

1. April Ostermontag

Jes 25, 8–9

Psalm EG 763.2

7. April Quasimodogeniti

Joh 20, 19–29

Psalm EG 762

Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de

Eingangslied Loblied Hauptlied Predigtlied Schlusslied

75, 1–3

97, 1–3

176

9, 1–3

11, 1–3

575, 1–3

78, 1–3

219, 1–2

398, 1–2

85, 1.4–6

89, 1.3–4

95, 3–4

93, 1–3

94, 1–4

98, 1–3

99

103, 1–3

112, 1–4

110, 1–5

112, 1–3

562, 1–4

100, 1–3

103, 1–4

116, 1–3

79, 1–2

97, 4

558, 2

89, 3–4

92, 1

389, 1–2

78, 10

92, 1–6

488, 1

89, 5

97, 1–2

603, 4

97, 4–6

279, 1

558, 1–3

116, 1–2

178, 7

181, 6

110, 6

114, 10

116, 1

100, 4

101, 1

304, 6

76, 1–2

87, 1–2.5

223, 1–4

83, 1–2+4

92, 1–4

99

101, 1–3.6

106, 1.4–5

101, 1–3.6–7

105, 1–3.17

102, 1–3

Alle Liedvorschläge finden Sie auch unter: www.ekiba.de/7074_6178.php

oder auf Anfrage: Telefon 0721 9175-114, info@ekiba.de

Die hier aufgeführten Liederbücher sind als

empfehlenswerte Kinderlied-Literatur zu

verstehen. Obgleich nicht in jedem Vorschlag

Lieder aus allen Buchtiteln berücksichtigt

werden, lohnt es sich, auf der Suche nach

Liedern für den Sonntag mit diesen Büchern

zu arbeiten:

79, 1–4

97, 1.4

98, 1–3

13, 1–3

90, 1–2

267, 1–4

226, 1–2.4.6

409, 1–5

430, 1–4

84, 1–7

87, 1–3

90, 1–2

102, 1–3

115, 1–4

410, 1–4

108, 1–3

113, 1–5

184, 1–5

100, 1–5

107, 1–3

109, 1–3

111, 1–3

115, 1–4

117, 1–3

86, 6–8

252, 1–5

488, 1.3–5

79, 1–2

641, 1–3

643, 1–3

95, 1–2

223, 6

487, 1–4

87, 4–6

93, 4

97, 1–6

115, 5–6

103, 5–6

116, 4–5

99

118 (K)

564, 1–4

103, 5–6

109, 3–6

563, 1–4

103, 5–6

115, 1–4

116, 4–5

LJ = Liederbuch für die Jugend

MKL 1 = Menschenskinderliederbuch 1

MKL 2 = Menschenskinderliederbuch 2

KG = Das Kindergesangbuch

EG = Evangelisches Gesangbuch für die

badische Landeskirche

NB = Notebook

19

Musikalisch


Kurz & Bündig

„HEISSE PHASE“ DER BISCHOFSWAHL BEGINNT

» Die Suche nach einem Nachfolger

oder einer Nachfolgerin von Landesbischof

Ulrich Fischer geht in die „heiße

Phase“: Die Kandidaten/-innen werden

sich im Frühjahr in Gottesdiensten

in Baden vorstellen. Die Personen,

die die Bischofswahlkommission der

Landessynode zur Wahl im Juli vorschlägt,

standen bei Redaktionsschluss

dieser „ekiba-intern“-Ausgabe noch

nicht fest.

Das Verfahren der Bischofswahl begann

vor gut einem Jahr, als Amtsinhaber

Fischer der Präsidentin der Lan-

dessynode, Margit Fleckenstein, mitteilte,

dass er zum 1. Juni 2014 in den

Ruhestand gehen will. Anschließend

ordnete der Landeskirchenrat die Bi-

schofswahl offiziell an und alle badi-

DREI STERNE FÜR HOHENWART

» Das Tagungs- und Bildungszentrum

der Evangelischen Kirche in Pforzheim,

das „Hohenwart Forum“, hat die Aus-

zeichnung „3 Sterne“ nach den Richtlinien

der Deutschen Hotelklassifizierung

erhalten und erfüllt damit alle Kriterien

eines Drei-Sterne-Tagungshotels.

Mit inzwischen jährlich über 24.500

Übernachtungen hat sich das Hohen-

schen Gemeindeglieder wurden auf-

gerufen, Vorschläge einzureichen: Ins-

gesamt 55 Namen wurden genannt,

unter ihnen 21 Frauen. Justizrätin Fleckenstein,

die auch Vorsitzende der

21-köpfigen Bischofswahlkommission

ist, sprach von einem „Trend hin zum

Wunsch nach einer überzeugenden

theologischen Persönlichkeit, die Aus-

strahlung besitzt und zum Glauben und

Engagement für die Kirche einlädt.“

Erstmals werden die Namen der Kandidatinnen

und Kandidaten veröffentlicht.

Und noch etwas hat sich verändert:

Erstmals wird der Bischof oder die

Bischöfin nicht auf Lebenszeit gewählt.

Die Landessyno de begrenzte die Amtszeit

auf zwölf Jahre plus einer mögli chen

Übergangszeit bis zum Ruhestand.

wart Forum in den letzten Jahren zu

einem anerkannten und über die Region

hinaus geschätzten Tagungsort

für Seminare, Workshops und Konferenzen

entwickelt. Die 99 Zimmer mit

insgesamt 140 Betten stehen nicht nur

Gästen für Seminare und Tagungen

zur Verfügung – die Zimmer können

ebenso für Einzelübernachtungen und

Die Entscheidung fällt dann am 18.

und 19. Juli im Haus der Kirche in Bad

Herrenalb. Am ersten Tag der öffentlichen

Synodaltagung stellen sich die

Kandidatinnen und Kandidaten vor, am

zweiten Tag wird gewählt. Eine „Kanzlermehrheit“

reicht dabei nicht aus:

Benötigt werden die Stimmen von min-

destens zwei Drittel der anwesenden

Synodalen. In den ersten drei Wahlgängen

dürfen alle Kandidaten antreten,

dann scheidet der- oder diejenige

mit der geringsten Stimmenzahl aus.

Wird in einer Stichwahl die Zwei-

Drittel-Mehrheit erneut verfehlt, tritt

die bestplatzierte Person zu einem

letzten Wahlgang an. Sollte sie dann

immer noch nicht die nötigen Stimmen

erhalten, „so ist die Wahl gescheitert“,

heißt es im Bischofswahlgesetz – das

Verfahren beginnt wieder von vorn.

Im Juli 1997 war der damalige Mann-

heimer Dekan Fischer im fünften Wahl

gang zum Landesbischof bestimmt

worden.

» INFOS «

Alles rund um die Bischofswahl

finden Sie unter:

www.bischofswahl-baden.de

Urlaubsaufenthalte gebucht werden.

Mit 24 barrierefreien Zimmern und

dem ebenerdigen und stufenlosen

Zugang zu allen Tagungsräumen, dem

Restaurant und der Außenanlage ist

das Hohenwart Forum im Besonderen

für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen

attraktiv.

20 Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de


Foto: Privat

„MIT MEINEN FREUNDEN DURCH DAS JAHR”

» Gleich zu Beginn des neuen Jahres startet

wieder das große Malprojekt des Bundesverbandes

Seltbsthilfe Kör perbehinderter, BSK e. V.

„Mit meinen Freunden durch das Jahr” lautet

dies mal das Thema des Wettbewerbs, an dem

sich wieder Kinder mit einer Körperbehinderung

im Alter von 6 bis 13 Jahren beteiligen können.

Das Bild sollte ausschließlich im Hochformat DIN

A4 gemalt werden und keine Bleistiftzeichnung

oder Collage sein. Aus den Einsendungen wählt

die Jury des Bundesverbandes Selbsthilfe Kör-

ÖKUMENISCHER JUGENDKREUZWEG

» „ÜberWunden“ lautet der Titel des

diesjährigen Ökumenischen Kreuzwegs

der Jugend. Der Fotograf Bernd

Arnold hat dafür sieben von 14 Stationen

der Gedenkstätte Point Alpha,

die aus Skulpturen des Künstlers Dr.

Ulrich Barnickel bestehen, in Szene

gesetzt. Junge Christinnen und Christen

werden den Jugendkreuzweg am

22. März in ganz Deutschland beten.

An der Gedenkstätte in Rasdorf finden

am selben Tag die zentrale Auftaktfei er

und der Festakt anlässlich des 55. Jubiläums

des Ökumenischen Jugendkreuzweges

statt.

Auch in Baden wird an verschiedenen

Orten der Jugendkreuzweg begangen:

Seit einigen Jahren laden beispielswei-

se die evangelischen Kirchengemeinden

Kadelburg und Klettgau zusammen

mit den katholischen Seelsorge-

Einheiten Klettgau-Wutöschingen und

» INFOS «

Materialien und Infos:

www.jugendkreuzweg-online.de

Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de

perbehinderter e. V. zwölf Monatsbilder und ein

Titelbild für den Kalender „Kleine Galerie 2014”

aus. Der Einsendung sollen neben dem Originalbild

mit Titelangabe auch ein kurzer Steckbrief

und ein Foto des Künstlers/der Künstlerin beiliegen.

Einsendungen bis 5. April 2013 an: BSK

e. V., „Kleine Galerie”, Altkrautheimer Straße

20, 74238 Krautheim. Alle weiteren Infos und

den Steckbrief für die Teilnahme gibt es

unter www.bsk-ev.org/kleine-galerie-2014

oder telefonisch unter: 06294 428143.

Rheintal und der altkatholischen Ge-

meinde Dettighofen zum ökumenischen

Jugendkreuzweg ein. Ge meinsam

wird ein Stationenweg von

Ju gend lichen und den fünf Geistlichen

aller Gemeinden erwandert. Er führt

an alten Wegkreuzen, besonderen

Orten in der Natur und an Kirchen

und Kapellen vorbei. Dort wird zu den

verschiedenen Stationen des Kreuzwegs

Halt gemacht, die von Jugendlichen

gestaltet werden. Nach der

Wanderung durch Wiesen und Felder

und am Rhein entlang trifft man sich

zum Abschluss in einem der Gemeindehäuser.

Termin: 27. März, 17 Uhr,

Start: St. Annakirche in Dagstetten.

Die Träger des Ökumenischen Kreuzwegs

der Jugend sind die Arbeitsstelle

für Jugendseelsorge der Deutschen Bi-

schofskonferenz (afj), gemeinsam mit

dem Bund der Deutschen Katholischen

Jugend (BDKJ) und die Arbeitsgmeinschaft

der Evangelischen Jugend in

Deutschland e. V. (aej).

21

Kurz & Bündig

Foto: BSK

PÄDAGOGISCHES

ARBEITEN MIT TON

» Das evangelische „Kinderhaus Panama”

in Heidelberg-Pfaffengrund wurde

deutschlandweit zur ersten PädArT-Kita

für pädagogisches Arbeiten am Ton zertifiziert.

Drei Jahre lang hat Ilse-Marie

Strotkötter von „Wirkraum Ton & Töne“

aus Mainz das gesamte pädagogische

Team mit 18 Fachkräften des Kinderhauses

Panama ausgebildet. Sechs

Er ziehe rinnen haben zudem eine Facharbeit

geschrieben sowie ein Kolloquium

ab solviert und die Anerkennung als Päd-

ArT Fachkräfte erhalten. Die PädArT-

Aus bildung habe im Kinderhaus Panama

er staunliche Ergebnisse gebracht. Denn

in der Arbeit am Ton werde das Lernen

des Kindes ganzheitlich erfasst.

Das Töpferangebot steht im Kinderhaus

Panama schon den Kleinsten jeden Tag

zur Verfügung.

Foto: Jutta Trilsbach


Kollekten

ÜBERBLICK KOLLEKTENPLAN

17., 29. (KARFREITAG) UND 31. MÄRZ (OSTERSONNTAG)

17. März

Für die kirchliche Arbeit mit Jugendlichen

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist eine wesentliche

Aufgabe unserer Kirche. In Gemeinden, Jugendverbänden,

durch vielfältige Angebote auch Ihrer Kirchenbezirke werden

Kinder und Jugendliche begleitet und gefördert.

Die diesjährige Jugendsonntagskollekte fördert insbesondere

folgende Projekte und Maßnahmen in der Kinder- und

Jugendarbeit:

• Bibelrüsten, theologische Seminare, Kongresse und

Studientage zu Themen der Kinder- und Jugendarbeit

• Jugendbegegnungen

• Kindermusicals, Kindertheater und Jugendevents mit

geistlich-missionarischen Charakter

• Maßnahmen für sozial benachteiligte Jugendliche

• Besondere Fort- und Weiterbildungen für Mitarbeiter/innen

im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit

Diese Projekte und Maßnahmen werden erst durch die Mittel

der Jugendsonntagskollekte möglich. Dafür bitten wir Sie um

Ihre Unterstützung!

Im vergangenen Jahr erbrachte die Jugendsonntagskollekte

60.640 Euro. Allen Gebern danken wir von Herzen.

29. März, Karfreitag

Für Aufgaben des Diakonischen

Werks Baden in Osteuropa

Hilfe für Frauen in Tschetschenien, die ihre vermissten Männer

und Söhne suchen, Betreuung von durch Bürgerkriege

seelisch und körperlich verletzten Menschen, Gesundheitshilfe

an der ungarisch/ukrainischen Grenze, der lange und zähe

Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution …

Die Unterstützung unserer Partner durch die Diakonie Baden

stellt sicher, dass die Hilfe bei den wirklich bedürftigen Menschen

ankommt. Die Diakonie Baden hilft u. a. in Polen, Weißrussland,

Rumänien, Ungarn, Ukraine, Tschetschenien und

Russland. Dabei geht es vor allem um Hilfe zur Selbsthilfe und

Partnerschaft auf Augenhöhe. Langsam wird so das bürgerschaftliche

Engagement in Osteuropa weiterentwickelt.

Ihre konkrete schnelle Hilfe ist auch weiterhin dringend nötig.

Bitte denken Sie an unsere Nächsten im Osten unseres Konti

nents. Vielen Dank!

Foto: Diakonie

31. März, Ostersonntag

Für diakonische Hilfen für ältere Menschen

Manchmal merkt man es kaum, wenn ältere Menschen Hilfe

brauchen. Ihre Welt wird immer kleiner. Es fällt immer schwerer,

Einkaufen zu gehen, Bekannte zu besuchen, oder an Gemeindeveranstaltungen

teilzunehmen. Was früher leichtfiel,

er schöpft jetzt schnell. Da ist es wichtig, dass man aufeinander

achtet. Und dass unsere Diakonie ganz nah ist, wenn ein

gelegentliches Aushelfen nicht mehr reicht: eine Diakoniestation,

eine Nachbarschaftshilfe, die Möglichkeiten des Betreuten

Wohnens, Pflegeeinrichtungen, aber auch zahlreiche

Aktivitäten wie Seniorentreffs, die Unterstützung pflegender

Angehöriger, damit sie in ihrer Belastung nicht alleingelassen

werden.

Die Diakonie in Baden unterhält etwa 200 Einrichtungen und

Dienste für ältere Menschen. Es geht dabei um gegenseitige

Wahrnehmung und Unterstützung. Es geht um Ernstgenommen

werden und um Zuwendung. Dieses „Mehr“ braucht

Ihre Spende! Helfen Sie daher bitte mit Ihrem Beitrag zu

dieser Kollekte mit, dass alte Menschen das bekommen,

was sie brauchen, um Freude im Leben zu haben.

22 Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de


EVANGELISCHE KIRCHE IN RADIO & TV

SWR, HÖRFUNK

WWW.KIRCHE-IM-SWR.DE

KONTAKT: TELEFON 0711 2227650

SWR1 „Sonntagmorgen“ 7 bis 10

» 3 vor 8

17.3. Wolf-Dieter Steinmann, KA

29.3. Lucie Panzer, Stuttgart

1.4. Wolf-Dieter Steinmann, KA

» Begegnungen 8.58 Uhr

10.3. Wolf-Dieter Steinmann, KA

24.3. Peter Annweiler, Mannheim

31.3. Annette Bassler, Mainz

7.4. Wolf-Dieter Steinmann, KA

» Anstöße 5.57 und 6.57 Uhr

10.–16.3. Gabriele Hofmann, KA

24.–30.3. Lucie Panzer, Stuttgart

25.–30.3.

ohne 29.3. Annette Bassler, Mainz

SWR2

» Wort zum Tag 7.57 Uhr

3.–6.3. Marita Rödszus-Hecker,

Heidelberg

7.–9.3. Karoline Rittberger-Klas,

Tübingen

17.–30.3. Angela Rinn, Mainz

21.–23.3. Prälat Traugott Schächtele,

Schwetzingen

31.3.+2.+3.4. Wolf-Dieter Steinmann, KA

4.–6.4. Peter Haigis, Kernen i. R.

1.4., 9.30 Uhr Wolf-Dieter Steinmann

SWR3

» Worte zwischen 6 und 9

3.–9.3. Markus Eckert, Welzheim

17.–23.3. Helmut Siebert, Simmern

31.3.–6.4. Dorothee Wüst, Weilerbach

» Gedanken zwischen 9 und 12

3.–9.3. Mechtild Werner, KA

17.–23.3. Dorothee Wüst, Weilerbach

31.3.–6.4. Annette Bassler, Mainz

SWR4

» Sonntagsgedanken 9.20 Uhr

3.3. Jutta Wellhöner, Offenburg

17.3. Bernhard Riesch-Clausecker,

Rottenburg-Wurmlingen

1.4. Lucie Panzer, Stuttgart

» Morgengedanken 5.57 und 6.57 Uhr

(siehe SWR1 Anstöße)

» Abendgedanken 18.52 Uhr

11.–15.3. Kirchenrat Hans-Martin

Steffe, KA

ERB RADIO / MÄRZ

Mitarbeitendenzeitschrift | März | Ausgabe 2/2013 | www.ekiba.de

ERB, AUSGESTRAHLT VON DEN PRIVATEN HÖRFUNK- UND TV-SENDERN

BADENS / RADIO UND FERNSEHEN IM INTERNET UNTER WWW.ERBA.DE

KONTAKT: ANFRAGEN@ERBONLINE.DE

» 17.3. Lieben und Leben lassen: Jugendliche in der Kirche zum Thema Homosexualität.

31.3. Mit Rolf Zuckowski Ostern feiern.

sonntags 8:00–10:00 | Radio Regenbogen | mit Hanno Gerwin

sonntags 8:00–9:00 | Hitradio Ohr, baden.fm, Radio Seefunk | mit Waltraud Riemer

sonntags 16:30–18:00 | Die Neue Welle | mit Waltraud Riemer

sonntags 8:00–9:00 | radio sunshine

» Guten Morgen

Christliche Impulse von Theologiestudenten, Pfarrern und Dekanen aus Baden.

Passions- und Ostergeschichten.

werktags 5:30/6:10 | Radio Regenbogen, Die Neue Welle, Hitradio Ohr, baden.fm, Radio Seefunk

werktags 6:20/7:20/8:20 | bw familiy.tv

» Thema der Woche

Aktuelles aus der badischen Landeskirche

Mit Christian Besau und Nina Petrovic

montags und mittwochs | Die Neue Welle, Hitradio Ohr, baden.fm, Radio Seefunk

» big SPIRIT – Wie Jugendliche glauben, beten und was kirchliche Feiertage

für sie bedeuten.

sonntags 8:00–10:00 | bigFM

ERB TV / MÄRZ

» Von Himmel und Erde – das evangelische Mitmachmagazin

Mit Waltraud Riemer

9.3. Integration von 9 bis 99: Ein Mehrgenerationenprojekt für Baden.

23.3. Kirche von A bis Z. K wie Karfreitag und O wie Ostern.

bw family.tv landesweit im Kabel: dienstags 21:00, samstags 18:00 und sonntags 21:00

RNF: sonntags 08:00

Baden TV: samstags 17:00, sonntags 11:30

TV Südbaden: samstags 19:00, sonntags 13:00 und 19:00 (zweiwöchentlich)

Regio TV: sonntags 20:00

Bibel TV bundesweit: donnerstags 19:30

» GERWIN TRIFFT – Was Menschen glauben

Heinz Horst Deichmann, Bryan Adams und Amelie Fried

bw family.tv landesweit im Kabel: montags 18:30, sonntags 18:00

Baden TV: samstags 17:15, sonntags 11:45

TV Südbaden: samstags 19:15, sonntags 13:15 und 19:15 (zweiwöchentlich)

Regio TV: sonntags 20:15

Bibel TV bundesweit: donnerstags 19:00

Außerdem sonntags in Radio Regenbogen Heaven 9:00

» Gottesdienst im Fernsehen bei bw family.tv im Familienprogramm

sonntags 11.00 im analogen und digitalen Netz der Kabel BW.

» Lebenshilfe – Seelsorger und Experten: Seelsorge für Hinterbliebene.

bw family.tv: donnerstags um 21:30, samstags 16:00 und 21:00, sonntags 16:00

Evangelischer

Rundfunkdienst

Baden gGmbH

23

Radio & TV


TIPPS +++ TERMINTIPPS +++ TERMINTIPPS +++ TERMIN

» SEMINARE & TAGUNGEN

Do 7., 14. und 21. März sowie 11., 18. und 25. April, jeweils 19.30 Uhr

Villingen, Mönchweiler Str. 4

Schöpfen aus der Kraft der Stille

Einführung in den Weg des Herzensgebets.

Infos und Anmeldung: Telefon 07721 845171,

info@erwachsenenbildung-villingen.de

Sa, 9. und So, 10. März | Ottenhöfen, Hotel Pflug

„Was hilft es dir, wenn du dies alles glaubst?“

450 Jahre Heidelberger Katechismus.

Infos: Telefon 0721 9175-410, www.ekiba.de/gee

Mi, 13. März, 19.30 Uhr

St. Georgen, Ökum. Zentrum, Schwarzwaldstr. 2

Einführung in das Judentum

Infos: Telefon 07721 845171,

info@erwachsenenbildung-villingen.de

Sa, 16. März, 10–17 Uhr | Villingen, Mönchweiler Str. 4

„Mit meiner Trauer weiter gehen“

Tagesseminar.

Infos und Anmeldung: Telefon 07721 845171,

info@erwachsenenbildung-villingen.de

Sa, 16. März, 9.15–17.30 Uhr | Freiburg, Margarethe-Ruckmich-Haus

Glücklich Mann sein

3. Freiburger Männertag: Woraus Männer ihr Glück schöpfen.

Infos und Anmeldung: Telefon 0761 70863-42,

www.maennertag-freiburg.de

Sa, 16. März, 11–16 Uhr | Bodenseeregion

Erfahrungsaustausch Grüner Gockel

Infos und Anmeldung: Telefon 0721 9175-825,

bue.schulungen@ekiba.de

Do, 21. März ,9–15.45 Uhr | Karlsruhe, Evang. Oberkirchenrat

Arbeitstag für Kurberaterinnen

Infos: Telefon 0721 9175-323,

www.evangelische-frauen-baden.de

Fr, 22. März, 13.30–18.30 Uhr | Karlsruhe, Evang. Oberkirchenrat

Vor der Tür ist hinter der Tür …

Werkstatt zum Frauensonntag 2013.

Infos: Telefon 0721 9175-323, www.evangelische-frauen-baden.de

Fr, 22. März, 19 Uhr | Heidelberg, Christuskirche

„Wohin geht die Kirche?“

Vortragsreihe. Pfr. Dr. Martin Schuck: „Evangelische Existenz heute!

Wider den Missbrauch der Theologie im EKD-Reformprozess.“

Infos: Telefon 06221 6511971, christus.ekihd.de

Do, 11. April, 19.30 Uhr | Karlsruhe, Kleine Kirche

„Dem Rad in die Speichen fallen…“

Dietrich Bonhoeffer – ein Christ im Widerstand.

Infos: Telefon 0721 9175-358, www.ev-akademie-baden.de

Veranstaltungstipps auch unter www.ekiba.de

» SEMINARE & TAGUNGEN

Do, 11. April,16–21 Uhr | Karlsruhe, Evang. Oberkirchenrat

Lust am Scheitern!

Improvisationstheater.

Infos: Telefon 0721 9175-323, www.evangelische-frauen-baden.de

Fr, 12. bis So. 14. April | Rheinfelden, Schloss Beuggen

Tanzend in den Frühling

Meditative Tänze – Internationale Folkloretänze. Wir lernen

einfache und anspruchsvollere Tänze aus Mittel- und Osteuropa,

Israel, Griechenland, Afrika, Nord- und Südamerika kennen.

Infos und Anmeldung: Telefon 07623 751912 (Di+Fr 8.30–12.30 Uhr)

Do, 18. April, 16.30–20.30 Uhr | Renchen

Energiebeauftragten-Schulung

Für Sparflamme-Interessierte und zukünftige Energiebeauftragte.

Infos und Anmeldung: Telefon 0721 9175-825,

bue.schulungen@ekiba.de

Sa, 20. April, 9.30–16.30 Uhr,

Villingen, Martin-Luther-Haus, Wehrstr. 2

„Was hilft uns unser Weh und Ach“

Der Seelsorgetag richtet sich an Teilnehmende der Kurse „Seelsorge als

Begleitung“ sowie an an Themen der Seelsorge interessierte Menschen.

Infos und Anmeldung: Telefon 07721 845171,

info@erwachsenenbildung-villingen.de

Sa, 20. April | Rastatt, Bildungshaus St. Bernhard

Glaubens- und Erfahrensschätze heben

Methoden biografischen Arbeitens mit Seniorengruppen.

Infos: Telefon 0721 9175-340, eeb-baden@ekiba.de

Mo, 22. bis Fr, 26. April | Friedrichshafen-Fischbach

Kooperation und Konflikt

TZI-Methodenkurs.

Infos und Anmeldung: Telefon 0721 9175-340, eeb-baden@ekiba.de

Fr, 26. und Sa, 27. April | Oberkirch, Schönstattzentrum Marienfried

„Resilienz stärken mit Hilfe biblischer Texte“

Fortbildung für hauptberuflich und ehrenamtlich in der Seelsorge Tätige.

Infos und Anmeldung: Telefon 06221 543894, zfs@ekiba.de

» MUSIK

Karfreitag, 29. März, 15 Uhr | Schopfheim, Stadtkirche

Musica crucis

G. B. Pergolesi: Stabat mater u. a.

Infos: Telefon 07622 6848798

Karsamstag, 30. März, 22 Uhr | Karlsruhe, Kleine Kirche

Konzert zur Osternacht

Werke von Telemann, Schubert, Saint-Saens, Fine und Delibes.

Infos: Telefon 0721 92049-17

So, 7. bis So, 21. April | Karlsruhe, Ev. Stadtkirche

„Widerstand und Ergebung – Dietrich Bonhoeffer – Ein Leben“

Konzerte, Vorträge, Gottesdienste, Film, Ausstellung.

Infos: Telefon 0721 92049-17

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