# 17 | März 2013 - HPO Wirtschaftspartner

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# 17 | März 2013 - HPO Wirtschaftspartner

# 17 | März 2013

Schwerpunktthema: Ausbildung

Auf ins Berufsleben! | Unsere neuen Auszubildenden stellen sich vor | Seite 6

Ein Mann der Zahlen | Unser neuer Kollege Marius Plinke | Seite 11

Immer nah am Geschehen | Inhouse-Buchhaltung – ideal für kleine Betriebe | Seite 12

H.P.O. setzt ein Zeichen | Unser neues Leitmotiv | Seite 14

Mandanten im Porträt | KNUTZEN WOHNEN – das Einrichtungs-Erlebnis | Seite 16

* Benjamin Franklin (1706–1790)

Unser Schwerpunktthema »Ausbildung« ab Seite 3


2 | News

Die Partner

Ralf Hansen

Steuerberater

Armin Petersen

Unternehmensberater

Sparkassen-Betriebswirt

Barbara Ohlsen

Steuerberaterin

Silke Lehmann

Steuerberaterin

Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Wilhelm Steffen

Steuerberater

Dipl.-Kaufmann

Martin Steffen

Steuerberater

Dipl.-Kaufmann

Kirsten Markussen

Steuerberaterin

Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Leiterin Büro Husum

Heike-Sine Paulsen

Wirtschaftsprüferin

Steuerberaterin

Dipl.-Betriebswirtin (FH)

Leiterin Büro Hamburg

Editorial

Liebe Leser,

»Eine Investition in Wissen bringt immer noch die besten Zinsen«, dies stellte bereits Benjamin

Franklin im 18. Jahrhundert fest – eine Empfehlung, die heute aktueller ist denn je.

In Zeiten des beginnenden Fachkräftemangels sind all jene gut beraten, die vorausschauend daran

arbeiten, ihr Know-how im Unternehmen zu verankern und weiter auszubauen. Die Gewinnung

und vor allem Bindung qualifizierter Mitarbeiter ist dabei jedoch nur das eine Zukunftsstandbein.

Das andere ist zweifelsohne die Ausbildung junger Menschen, die später einmal in der Lage

sind, Fach- und Führungsaufgaben zu übernehmen. Der frühe Kontakt zum Ausbildungsbetrieb

legt nicht selten den Grundstein für eine langjährig erfolgreiche Zusammenarbeit.

Vor diesem Hintergrund möchten wir diese Ausgabe nutzen, um Ihnen einen Einblick in das Ausbildungsgeschehen

bei H.P.O. zu geben – verbunden mit dem Dank an alle Mitarbeiter, die direkt

oder indirekt daran beteiligt sind, unsere Auszubildenden zu fördern. Denn neben finanziellen

Mitteln ist es vor allem Zeit, die in die Nachwuchsarbeit investiert werden muss.

Lesen Sie des Weiteren Branchennews und Neuigkeiten aus dem Hause H.P.O., unter anderem

wie wir »aktiv.miteinander.erfolgreich.« sind.

Ich wünsche Ihnen eine wissenswerte Lektüre!

Unsere Standorte

Impressum

Büro Flensburg

Lise-Meitner-Straße 17 ∙ 24941 Flensburg

E-Mail: flensburg@hpo-partner.de

Telefon: 0461 99 60-0 ∙ Fax: 0461 99 60-102

Büro Hamburg

Paul-Dessau-Straße 5 ∙ 22761 Hamburg

E-Mail: hamburg@hpo-partner.de

Telefon: 040 450 66-0 ∙ Fax: 040 450 66-200

Büro Husum

Herausgeber

H.P.O. Wirtschaftspartner

Lise-Meitner-Str. 17 ∙ 24941 Flensburg

www.hpo-partner.de ∙ flensburg@hpo-partner.de

Flensburger Chaussee 38 ∙ 25813 Husum

E-Mail: husum@hpo-partner.de

Telefon: 04841 66 33-0 ∙ Fax: 04841 66 33-29

Ihre Barbara Ohlsen

Redaktion | Gestaltung

HOCHZWEI – büro für visuelle kommunikation

gmbh & co. kg ∙ Fördepromenade 18 ∙ FL

www.hoch2.de ∙ info@hoch2.de


»Unsere Berufsanfänger sind die Zukunft

unseres Unternehmens, denn bereits heute

ist der Mangel an Fachkräften spürbar.

Umso wichtiger wird es, Nachwuchs aus den

eigenen Reihen zu rekrutieren!«

Barbara Ohlsen

Die H.P.O.-Spezialisten

Unternehmensbereiche im Porträt

Schwerpunktthema | 3


4 | Schwerpunktthema

Kompetenzbereiche im Porträt

Ausbildung bei H.P.O.

Nachwuchs fördern – Zukunft sichern

Partnerin Barbara Ohlsen ist bei H.P.O. neben ihren steuerrechtlichen Aufgaben für das

Thema Personal zuständig. Ihr besonderes Engagement gilt dabei dem Bereich der Ausbildung.

Welchen Stellenwert hat die Nachwuchsförderung bei H.P.O.?

Einen hohen! Unsere Berufsanfänger sind die Zukunft unseres Unternehmens,

denn bereits heute ist der Mangel an Fachkräften spürbar.

Umso wichtiger wird es, Nachwuchs aus den eigenen Reihen zu

rekrutieren!

Überhaupt macht es mehr Sinn, Mitarbeiter, die einmal verantwortungsvolle

Aufgaben übernehmen sollen, auch selbst auszubilden, damit

sie H.P.O. von der Pike auf kennen.

In welchen Berufen wird bei H.P.O. ausgebildet?

Vorrangig im Steuerfach, doch jedes Jahr bieten wir zusätzlich einen

Ausbildungsplatz für Bürokaufleute an. Momentan haben wir acht

Auszubildende und vergeben zum 1. August 2013 vier weitere Plätze.

Welche Aufgaben nehmen Sie als Personalverantwortliche – bezogen

auf die Auszubildenden – konkret wahr?

Alle Bewerbungen gehen zunächst über meinen Tisch und ich entscheide,

welche Kandidaten für ein erstes Kennenlernen infrage kommen.

Dabei genieße ich das Vertrauen meiner Kollegen, die ins Spiel

kommen, sobald Vorstellungsgespräche stattfinden. Zudem stehe ich

unseren Auszubildenden später jederzeit mit einem offenen Ohr zur

Verfügung, für alle beruflichen, schulischen, aber auch privaten Probleme.

Erster Ansprechpartner ist aber stets der jeweilige Gruppenleiter.

Zusätzlich halte ich Schulungen ab, informiere mich über die schulischen

Leistungen und gebe bei Bedarf auch selbst Nachhilfe.

Wie verläuft die Ausbildungszeit typischerweise bei H.P.O.?

Nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch mit unseren Gruppenleitern

und einem Praktikum, das bei uns mittlerweile zum

Pflichtprogramm zählt, beginnt die Ausbildung zunächst mit einem

Jahr in der Buchhaltung. In dieser Zeit werden wichtige Basics vermittelt.

Danach geht es für die letzten zwei Jahre in die jeweilige Steuergruppe,

wobei zwischendurch immer wieder kleinere Ausbildungseinheiten

in der Verwaltung und in der Lohnabteilung absolviert

werden, um ein möglichst ganzheitliches Bild vom Unternehmen zu

bekommen.

Gibt es spezielle Zusatzangebote für H.P.O.-Azubis?

Im ersten Lehrjahr finden zwei Fortbildungsveranstaltungen statt:

eine Einführung in die Buchhaltung sowie eine Telefonschulung.

Auch können unsere Auszubildenden im 1., 2. und 3. Lehrjahr freiwillig

an den sogenannten A1- bis A3-Kursen teilnehmen, die am

Wochenende stattfinden und unterstützend zur Schule gedacht sind.


Hinzu kommt die Möglichkeit, bei allgemeinen Fortbildungen sowie

prüfungsvorbereitenden Maßnahmen mitzumachen. Sämtliche Fortbildungskosten

trägt H.P.O. und stellt die Mitarbeiter für Fortbildungen

in der Kernarbeitszeit auch arbeitsfrei.

Was wird Ihren Auszubildenden neben fachlichen Qualifikationen

mit auf ihren Berufsweg gegeben?

Wir legen großen Wert auf selbstständiges Arbeiten und Kommunikation.

Daher haben unsere Auszubildenden schon frühzeitig, sobald

die Probezeit beendet ist, Mandantenkontakt. Auf diese Weise wird

von Anfang an trainiert, freundlich auf Menschen zuzugehen und

den Dienstleistungsgedanken zu verinnerlichen.

Das konstruktive Miteinander bei H.P.O. ist der optimale Rahmen,

um diese weichen Faktoren zu erlernen. Unsere Mitarbeiter dienen

dabei als Vorbilder.

Auch gilt: Fragen ist jederzeit erlaubt und vor allem erwünscht. Wir

wollen junge Menschen ausbilden, die sich als Teil des Teams verstehen

und sich mitdenkend einbringen.

Warum sollte man sich speziell bei H.P.O. für seine Ausbildung

bewerben?

Da wir ein größeres Unternehmen sind, kann in viele verschiedene

Abteilungen »hineingeschnuppert« werden und es können die unterschiedlichsten

Aufgabenbereiche praktisch kennengelernt werden. So

gestaltet sich die Ausbildungszeit abwechslungsreich.

Der Vorteil dabei ist, dass man Allrounder-Kompetenzen erwirbt, die

einem im späteren Berufsleben von Nutzen sind, weil sie ein tieferes

Verständnis der Betriebsvorgänge ermöglichen. Auch steht man bei

H.P.O. als Auszubildender nie alleine da, sondern kann sich mit den

anderen Auszubildenden jederzeit austauschen.

Werden derzeit noch Auszubildende für 2013 gesucht?

Ja, tatsächlich sind noch zwei Plätze für die Ausbildung zum bzw.

zur Steuerfachangestellten zu vergeben! Insgesamt ist dieser Ausbildungsberuf

derzeit nicht so gefragt, wie wir es uns wünschen würden.

Ich denke, viele stellen sich den Arbeitsalltag weitaus weniger lebendig

vor, als es in der Praxis der Fall ist.

Welche Kriterien entscheiden über den Erfolg bei der Ausbildungsplatzsuche?

Zum einen sicherlich die Noten bzw. der Abschluss: Wir suchen vorrangig

Abiturienten oder Bewerber mit Fachhochschulreife, doch

auch ein sehr guter Realschüler hat durchaus Chancen. Zum anderen

achten wir auf den Gesamteindruck der Bewerbung, den oft Kleinig-

Freie Ausbildungsplätze

keiten, wie ein falscher Ansprechpartner oder ein serielles Anschreiben,

bestimmen. Auch finden wir es immer positiv, wenn angeboten

wird, ein Praktikum zu absolvieren.

Kann man sich bereits für 2014 bewerben?

Selbstverständlich, auch wenn es noch sehr frühzeitig ist, dürfen interessierte

junge Menschen immer auf uns zukommen!

Gibt es eine besondere Erfolgsgeschichte aus dem Bereich Ausbildung?

Nicht nur eine, sondern viele. So haben wir aktuell zwei Mitarbeiter,

die bald ihr 20. Betriebsjubiläum feiern und einst als Azubi ihren Weg

begonnen haben. Danach haben beide ihren Steuerfachwirt gemacht

und später ihren Steuerberater – ein klassischer Karriereweg.

Barbara Ohlsen

Partnerin . Steuerberaterin

Ausbildungsbeginn 2013 – es sind noch Plätze frei!

Wer noch auf der Suche ist, hat bei uns die Chance, zum 1. August

2013 einen von zwei Ausbildungsplätzen zum Steuerfachangestellten

(m/w) zu ergattern.

Schwerpunktthema | 5

Wir freuen uns auf vollständige Bewerbungsunterlagen zu Händen

von Partnerin Barbara Ohlsen!


6 | Schwerpunktthema

Die Fachleute von morgen

Auf ins Berufsleben!

Unsere neuen Auszubildenden stellen sich vor

Wir freuen uns, dass unser Team auch 2012 wieder um engagierte Nachwuchskräfte

gewachsen ist! Lernen auch Sie unsere neuen Auszubildenden kennen.

Ich fühle mich in dem guten

Arbeitsklima sehr wohl.

Name: Viktoria Bondarenko

Ausbildung: zur Steuerfachangestellten

Welche Aufgaben haben Sie bei H.P.O.?

Ich buche Geschäftsvorfälle und erstelle betriebswirtschaftliche

Auswertungen.

Was bereitet Ihnen daran die meiste Freude?

Meine Tätigkeit ist abwechslungsreich, sodass ich viel

Verschiedenes lernen kann. Auch fühle ich mich in dem guten

Arbeitsklima sehr wohl.

Was gefällt Ihnen an der Arbeitsweise von H.P.O.?

Die Zuverlässigkeit. Unsere Mandanten können sich immer auf

uns verlassen.

Welche Hobbys haben Sie?

Ich gehe regelmäßig ins Fitnessstudio und jogge. Zudem koche

ich gern.

Name: Florian Petersen

Ausbildung: zum Steuerfachangestellten

Welche Aufgaben haben Sie bei H.P.O.?

Ich bearbeite Finanzbuchhaltungen, binde Bilanzen und fahre

Botentouren.

Was bereitet Ihnen daran die meiste Freude?

Es ist toll, vielfältige Aufgaben zu haben. Auch den Kontakt zu

unseren Mandanten finde ich interessant.

Was gefällt Ihnen an der Arbeitsweise von H.P.O.?

Alles ist gut organisiert und wir arbeiten sehr serviceorientiert.

Unterlagen werden stets schnell und sauber bearbeitet.

Gibt es ein besonderes Erlebnis aus Ihrem Arbeitsalltag?

Ja, bei meiner ersten Botentour bin ich auf der Autobahn liegen

geblieben und musste abgeschleppt werden.

Welche Hobbys haben Sie?

Ich mache Sport, zusammen mit Freunden, und beschäftige mich

viel mit meinem Hund.

Es ist toll,

vielfältige Aufgaben zu haben.


Es wird Wert darauf gelegt, Aufgaben gewissenhaft zu erledigen,

sodass unsere Mandanten zufrieden sind.

Name: Pia Hansen

Ausbildung: zur Bürokauffrau

Welche Aufgaben haben Sie bei H.P.O.?

Ich arbeite in der Zentrale und bin auch für den Empfang von

Besuchern zuständig.

Was bereitet Ihnen daran die meiste Freude?

Ich habe nette, hilfsbereite Kollegen, mit denen ich mich gut

verstehe. Auch bringt es Spaß, für die Mandanten da zu sein.

Nacht der Bewerber

Was gefällt Ihnen an der Arbeitsweise von H.P.O.?

Hier sind alle sehr freundlich. Und es wird Wert darauf gelegt,

Aufgaben gewissenhaft zu erledigen, sodass unsere Mandanten

zufrieden sind.

Welche Hobbys haben Sie?

Licht ins Dunkel gebracht:

H.P.O. informiert über Ausbildungschancen

Schwerpunktthema | 7

Ich verbringe am liebsten Zeit mit meinen Freunden, die ich oft nach

Feierabend treffe.

Bei der Ausbildungsmesse »Nacht der Bewerber« am 8. März 2013 war auch H.P.O.

unter den 40 ausstellenden Betrieben vertreten.

Ein sechsköpfiges Team stand in der Husumer Volksbank rund um das Thema »Ausbildung

bei H.P.O.« Rede und Antwort – und zog am Ende ein überaus positives Fazit: Insgesamt waren

1 300 junge Menschen mit Ihren Eltern der Einladung gefolgt – eine tolle Resonanz.


8 | Steuernews

Einkommensteuer

Gut untergebracht?

Wann Wohnkosten im Studium

als Werbungskosten gelten

Aufwendungen, die für die Unterkunft am

Studienort entstehen, können wie vorab

entstandene Werbungskosten behandelt

werden.

Allerdings muss dazu ein objektiver Zusammenhang

mit den späteren Einnahmen bestehen

sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung

vorangegangen sein. Ob der Student am

Heimatort einen eigenen Haushalt führt oder

bei seinen Eltern wohnt, ist unerheblich.

Einkommensteuer

Geschenkt!

Pauschalsteuer bei Aufmerksamkeiten

Aufmerksamkeiten an Kunden, die nicht

mehr als 40 € brutto betragen, fallen nicht

mehr in die Bemessungsgrundlage der

Pauschalsteuer.

Wie der Deutsche Steuerberaterverband e. V.

mitteilte, ist diese Vereinfachung zwischen

Bund und Ländern abgestimmt und wird bereits

angewendet.

Hintergrund ist, dass Unternehmer seit 2007

betrieblich veranlasste Sachzuwendungen

und Geschenke mit 30 % pauschal versteuern

können, um den Empfänger von seiner Steuerpflicht

zu entbinden. Die Finanzverwaltung

legte 2008 dazu fest:

· Streuwerbeartikel bis 10 € werden nicht

besteuert,

· bei der Prüfung, ob Aufwendungen die

Freigrenze pro Wirtschaftsjahr übersteigen,

darf die übernommene Steuer nicht

mit eingerechnet werden. Die Abziehbarkeit

der Pauschalsteuer richtet sich danach,

ob die Aufwendungen als Betriebsausgabe

zählen.

Einkommensteuer

Der gute Wille zählt

Nachweis von Investitionsabsichten

Um einen Investitionsabzugsbetrag geltend

zu machen, ist eine verbindliche Bestellung

des betreffenden Wirtschaftsgutes im gleichen

Jahr nicht erforderlich.

Somit reicht die Absicht, die Investition »vo-

raussichtlich« zu tätigen. Bei neu zu gründenden

Betrieben wird allerdings genauer hingesehen.

Als Nachweis dienen beispielsweise

Kosten oder Aktivitäten zur Vorbereitung

der Investition, z. B. Verhandlungen, die tatsächlich

und zeitnah zu einer verbindlichen

Bestellung führen.

Einkommensteuer

Was am Ende bleibt

Nachträgliche Schuldzinsen

bei Vermietung und Verpachtung

Die beschränkte Abziehbarkeit von Schuldzinsen

bei Einkünften aus Vermietung und

Verpachtung wurde gelockert.

Demnach können Schuldzinsen auch nachträglich

abgezogen werden, wenn es sich um

ein Darlehen handelt, das für die Anschaffung

oder Herstellung einer Immobilie bestimmt

war, die vermietet wurde. Voraussetzung ist,

dass der Verkaufserlös nicht ausgereicht hat,

um die Verbindlichkeiten für das Objekt zu

decken.

Erbschaft-/Schenkungsteuer

Recht oder nicht Recht?

Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz

auf dem Prüfstand

Auf Antrag des Bundesfinanzhofes prüft

das Bundesverfassungsgericht derzeit, ob

das seit 2009 gültige Erbschaft- und Schenkungsteuergesetz

verfassungswidrig ist.

Kritisiert werden die Steuervergünstigungen

für Betriebsvermögen, land- und forstwirtschaftliches

Vermögen sowie Anteile an Kapitalgesellschaften.

Der Bundesfinanzhof sieht

darin einen Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz.

Auch sei der Begünstigungsgrund

»Arbeitsplatzerhalt« nicht stichhaltig, da er

selten zur Anwendung käme, aber umso häufiger

umgangen würde.

Die Option, als Erblasser bzw. Schenker Privatvermögen

oder nicht betriebsnotwendiges

Vermögen durch rechtliche Gestaltung in begünstigtes

Betriebsvermögen umzuwandeln,

sei ebenfalls nicht tragbar.

Insgesamt entstand seitens des Bundesfinanzhofes

der Eindruck: »Die Steuerbefreiung

wird zur Regel, die tatsächliche Besteuerung

bleibt die Ausnahme.«

Bis zur Klärung setzt die Finanzverwaltung

ihre Bescheide nur vorläufig fest.

Einkommensteuer

Unter einem Dach

Außerhäusliche Arbeitszimmer

im Zweifamilienhaus

Räumlichkeiten, die in einem Zweifamilienhaus

als Arbeitszimmer genutzt werden,

aber nicht zum privaten Wohnbereich gehören,

können steuerlich als außerhäuslich

behandelt werden.

In diesem Fall würde keine Abzugsbeschränkung

vorliegen. Häuslich ist ein Arbeitszimmer

immer dann, wenn es in die Wohnsphäre

eingebunden ist. Dazu gehören auch Abstell-,

Keller- oder Speicherräume. Muss der eine

Hausteil – im Falle eines Zweifamilienhauses

– jedoch verlassen werden, um das Büro durch

einen separaten Eingang zu betreten, liegt ein

außerhäusliches Arbeitszimmer vor.

Einkommensteuer

Nicht die Länge trägt die Last

Regelmäßige Arbeitsstätte unabhängig

von Dauer

Ist ein Arbeitnehmer in der betrieblichen

Einrichtung eines Kunden über längere Zeit

eingesetzt, handelt es sich nicht automatisch

um seine regelmäßige Arbeitsstätte.

Ausschlaggebend ist, ob der Arbeitgeber vor

Ort selbst eine Betriebsstätte unterhält. Ist

dies nicht der Fall, liegt auch keine regelmäßige

Arbeitsstätte vor. So entschied der Bundesfinanzhof

im Falle eines Elektromonteurs,

der seit 1987 für seinen Arbeitgeber in einem

Kraftwerk tätig war. Seinen steuerfreien Reisekostenersatz

hatte das Finanzamt zuvor den

Einnahmen aus nichtselbständiger Arbeit zugerechnet,

unter der fälschlichen Annahme,

dass eine regelmäßige Arbeitsstätte vorläge.

Einkommensteuer

Aus Mangel an Beweisen

Schätzung von Besteuerungsgrundlagen

Werden bei Betriebsprüfungen Mängel

in der Buchführung festgestellt, kann das

Finanzamt unter bestimmten Umständen

eine Schätzung der Besteuerungsgrundlagen

vornehmen.

Grundsätzlich gilt dabei:

· einer formell ordnungsgemäßen Buchhaltung

wird zunächst sachliche Richtigkeit

zugesprochen


· Mängel allein berechtigen nicht zur Schätzung,

die Korrektheit der Buchhaltung

muss zudem zweifelhaft sein

· eine Schätzung ist nur dann zulässig, wenn

es keine zumutbaren Alternativen gibt, um

die Richtigkeit der Angaben festzustellen

Umsatzsteuer

Steuerfreiheit bei innergemeinschaftlichen

Lieferungen

Das Vorhandensein einer Umsatzsteuer-

Identifikationsnummer entscheidet nicht

darüber, ob bei einer innergemeinschaftlichen

Lieferung Steuerfreiheit vorliegt.

Das heißt: Kann der leistende Unternehmer

nachweisen, dass es sich um eine innergemeinschaftliche

Lieferung handelt, kann

ihm aufgrund einer fehlenden Umsatzsteuer-

Identifikationsnummer keine Steuerfreiheit

verwehrt werden. Allerdings müssen alle

materiell-rechtlichen Voraussetzungen erfüllt

werden. Kommt der leistende Unternehmer

zwar seinen Nachweispflichten nach, aber der

Leistungsempfänger führt keine Erwerbsbesteuerung

durch, ist die Lieferung nur steuerfrei,

wenn alles daran gesetzt wurde, die

Steuerhinterziehung zu verhindern. Im Normalfall

darf sich der Unternehmer dabei auf

die Auskunft des Abnehmers verlassen, dass

der Gegenstand in ein anderes EU-Land verbracht

wird.

Umsatzsteuer

Kein Steuerhunger

bei Lebensmittelspenden an Tafeln

Die Unklarheit darüber, ob Lebensmittelspenden

an die Tafeln umsatzsteuerpflichtig

sind, ist beseitigt.

Mittlerweile steht fest: Lebensmittelspenden

an wohltätige Organisationen, die diese an

Bedürftige weitergeben, sind umsatzsteuerfrei.

Denn begrenzt haltbare Lebensmittel

haben nach Ladenschluss einen Wert von 0 €.

Tipp:

Unternehmen, die sich umfassend zu diesem

Thema informieren möchten, finden auf der

Homepage des Bundesministeriums für Ernährung,

Landwirtschaft und Verbraucherschutz

(www.bmelv.de) einen »Leitfaden für die Weitergabe

von Lebensmitteln an soziale Einrichtungen«.

Umsatzsteuer

Klare Verhältnisse

Ohne ordnungsgemäße Rechnung

kein Vorsteuer-Abzug

Will ein Unternehmer Vorsteuer ziehen, muss

eine ordnungsgemäße Rechnung vorliegen.

Ordnungsgemäß ist eine Rechnung dann,

wenn sie konkrete Angaben zu Art und Umfang

der abgerechneten Leistung ausweist. Dadurch

soll eine mehrfache Abrechnung ausgeschlossen

werden. Allgemeine Bezeichnungen,

wie z. B. »EDV« oder »Fachliteratur«, sind

nicht ausreichend, um dies sicherzustellen.

Umsatzsteuer

Was kommt ins Steuer-Gepäck?

Rabattgewährung durch Reisebüros

Der Europäische Gerichtshof muss derzeit

darüber entscheiden, wie Rabattgewährungen

durch Reisebüros – in Form einer

Provisionsweitergabe – steuerlich gehandhabt

werden.

Ein Beispiel zur Erläuterung:

Ein Reisebüro vermittelt eine Reise zum

Bruttopreis von 2.000 € und erhält vom

Reiseveranstalter dafür 10 % Rabatt zzgl.

Umsatzsteuer. Dem Kunden werden wiederum

3 % »abgegeben«. Die Frage ist nun:

Muss das Reisebüro 200 € oder nur 148,58 €

(238 € – 60 € = 148,58 € netto) an Vermittlungsumsatz

versteuern?

Für weitere Unklarheit sorgt die Tatsache,

dass die Umsätze der Reiseveranstalter häufig

der sogenannten »Margenbesteuerung« unterliegen

bzw. steuerfrei sind, wenn Sie außerhalb

der europäischen Union erbracht werden.

Gut zu wissen:

»Margenbesteuerung« ist ein Verfahren der

Umsatzsteuer-Ermittlung, das speziell für Reiseunternehmen

gilt. Dabei ist nur die Differenz

zwischen netto Ein- und Verkaufspreis für die

Umsatzsteuer relevant.

Handwerk – Umsatzsteuer

Zu viel des Guten

Doppelter Ausweis von Umsatzsteuer

In der Praxis kommt es häufig vor, dass in

Endrechnungen, denen Abschlagsrechnungen

vorausgegangen sind, Umsatzsteuer

doppelt ausgewiesen wird und somit an das

Finanzamt abzuführen ist.

Durch eine Berichtigung lässt es sich in der

Regel vermeiden, dass eine Steuerbelastung

anfällt. Fraglich war bislang jedoch, wie die

damit verbundenen Vorgänge bilanztechnisch

gehandhabt werden müssen.

Jetzt steht fest:

Die Nachzahlungsbeträge sind bereits im Jahr

des doppelten Ausweises zu passivieren – nicht

erst bei Aufdeckung durch die Außenprüfung.

Erstattungsbeträge dürfen wiederum erst in

dem Jahr aktiviert werden, indem sie geltend

gemacht werden können.

Hinweis:

Wird der doppelte Ausweis erst Jahre später

erkannt, berechnet das Finanzamt Nachzahlungsbeträge

in Form von 6 % Zinsen. In fünf

Jahren summieren diese sich z. B. bereits auf

30 %. Auch können zu passivierende Steuern als

Betriebsausgaben zu unerwünschten Verlusten

in der Bilanz führen. Genauigkeit bei der Abrechnung

macht sich demnach bezahlt!

Handwerk – Umsatzsteuer

Den Schein wahren

Steuernews H.P.O aktiv | 9

Steuerabzug bei Bauleistungen

Der Leistungsempfänger einer Bauleistung

muss 15 % der von ihm geschuldeten Summe

an das Finanzamt abführen, sofern er Unternehmer

oder öffentlicher Auftraggeber ist.

Diese Minderung ist nicht erforderlich, wenn

der Wert aller Bauleistungen pro Jahr zusammengerechnet

nicht mehr als 5.000 € beträgt

(15.000 € bei Vermietern, die ausschließlich

umsatzsteuerfreie Umsätze generieren), oder

der Bauunternehmer eine Freistellungsbescheinigung

vorweisen kann.

Doch Achtung: Auch wenn diese auf unbeschränkte

Zeit erteilt wird, beträgt die Gültigkeit

einer solchen Bescheinigung nur drei

Jahre. Sechs Monate vor Ablauf der Geltungsdauer

muss ein entsprechender Antrag auf

eine Folgebescheinigung gestellt werden.

Hinweis:

Wir empfehlen betroffenen Bauunternehmern

und Handwerkern, die Aktualität ihrer Bescheinigung

zu prüfen.

Ansprechpartnerin

Steuerangelegenheiten:

Barbara Ohlsen

Steuerberaterin


10 | H.P.O. im Dialog

Flensburger Forum für Unternehmertum und Mittelstand

»Familie und Beruf

erfolgreich verbinden«

Barbara Ohlsen bei Flensburger

Podiumsdiskussion

Am 13. November 2012 fand im Audimax auf dem Flensburger Campus das erste

Flensburger Forum für Unternehmertum und Mittelstand statt. Der Einladung zum Thema

»Perspektiven für den Arbeitsplatz der Zukunft« waren 100 Gäste aus Wirtschaft und

Gesellschaft gefolgt, die eine spannende Podiumsdiskussion erwartete, an der auch Partnerin

Barbara Ohlsen ihren Anteil hatte.

Impulsgeber für die Veranstaltung war das Projekt »Wirtschaft Arbeit

Leben Raum Nord«(WAL Nord), die das Forum gemeinsam mit

dem »Student Program for Innovation Culture and Entrepreneurship«

(SPICE) der Universität Flensburg organisiert hatte.

Ein Großteil der Diskussion, die von Prof. Dr. Ilona Ebbers (Universität

Flensburg) und Prof. Dr. Dr. Rainer Kreuzhof (Fachhochschule

Flensburg) moderiert wurde, widmete sich der Vereinbarkeit von Familie

und Beruf.

Die Bedeutung dieser Thematik brachte im Vorfeld bereits Staatssekretär

Ralph Müller-Beck auf den Punkt, als er der WAL Nord den Zuwendungsbescheid

des Wirtschaftsministeriums überbrachte: »Motivierte

und gut ausgebildete Fachkräfte sind die Grundlage für jeden Unternehmenserfolg.

Unternehmer, die ihre Beschäftigten dabei unterstützen,

Familie und Erwerbstätigkeit zu vereinbaren, werden auch in Zukunft

über ausreichende Fachkräfte verfügen und konkurrenzfähig bleiben.«

Gleiches wusste auch Partnerin Barbara Ohlsen aus der Praxis zu

berichten, die gemeinsam mit Annika Claußen-Eggers, Geschäfts-

Vergütung von Steuerberatungsleistungen

Mit Maß und Ziel

Neue Vergütungsordnung für Steuerberater ist in Kraft

Zum ersten Mal seit 14 Jahren wurden die Gebühren der Steuerberater

an die wirtschaftliche Entwicklung angepasst. Der

Bundesrat hat dafür am 23.11.2012 seine Zustimmung erteilt.

Für Sie als Mandant bedeutet dies einen Preisanstieg von durchschnittlich

5 % auf unsere Beratungsleistung. Hintergrund der branchenüber-

führerin Stadtschlachter Claußen, Husum; Klaus Sievers, Vorstandsvorsitzender

VR Bank Niebüll; Christiane Dethleffsen, Vorstandsvorsitzende

Schutzengel e. V., und Ulf von der Wehl, Geschäftsführer

Ambulantes Pflegezentrum Nord, an der Diskussion teilnahm.

»Bei H.P.O. legen wir großen Wert darauf, während der Elternzeit

mit unseren Mitarbeitern im Dialog zu bleiben. Im Anschluss daran

reagieren wir flexibel, wenn es um Arbeitszeitwünsche geht, um den

Wiedereinstieg zu erleichtern«, erläutert Barbara Ohlsen.

Auch wies sie darauf hin, dass es unerlässlich sei, diese Position gegenüber

Kunden und Geschäftspartnern zu kommunizieren: »Nicht

jeder Ansprechpartner steht den kompletten Arbeitstag für unsere

Mandanten zur Verfügung. Hier gilt es, sich für seine Arbeitnehmerinnen

und Arbeitnehmer stark zu machen.«

Gleiches betonte Prof. Dr. Dr. Kreuzhof in seinem Schlusswort. Sein

Ziel ist es, möglichst viele Betriebe der Region für familienfreundliche

Arbeitsmodelle zu sensibilisieren – im Sinne einer zukunftsfähigen

Wirtschaft im Norden.

greifenden Anpassung sind der verstärkte und verpflichtende Einsatz

von EDV sowie komplexe Neuregelungen. Diese bringen umfangreichere

Arbeiten innerhalb der Gebührentatbestände mit sich.

Gerne stehen wir Ihnen für detaillierte Auskünfte zu diesem Thema

zur Verfügung!


Den Feierabend genießen

Nachschlag

gewünscht?

Neues aus der H.P.O.-Küche

Zum Jahresende 2012 haben wir unsere

Mandanten mit den »Erfolgsrezepten«

unserer Mitarbeiter – in Form eines

H.P.O.-blauen Kochbuches – überrascht.

Dank Stephanie Schneider können Sie nun

Ihre Rezeptsammlung um einen mediterranen

Leckerbissen erweitern: Kräuterhähnchen

mit Tomaten.

Schneiden Sie einfach die Rezeptkarte aus

und lassen Sie es sich bei nächster Gelegenheit

schmecken! Wir wünschen guten Appetit.

Das Rezept habe ich in einer Zeitschrift entdeckt und mit Kräutern aus dem

Garten nachgekocht. Mittlerweile zählt es zu unseren Lieblingsgerichten und

auch in unserem Freundeskreis ist es sehr beliebt. Anstelle der Röstkartoffeln mit

Quark schmeckt übrigens auch ein frisches Baguette. Stephanie Schneider

KRÄUTERHÄHNCHEN

MIT TOMATEN

1: Th ymian und Rosmarin waschen. Blättchen bzw. Nadeln

abzupfen und hacken. Den Knoblauch schälen. Die Hälft e

hacken. Den Rest in Scheiben schneiden. Die Zitrone waschen

und in Scheiben schneiden.

ZUTATEN FÜR

4 PERSONEN

je etwas Th ymian und Rosmarin

2–3 Knoblauchzehen

1 unbehandelte Zitrone

Willkommen im Team!

Ein Mann der Zahlen

Unser neuer Kollege

Marius Plinke

Seit dem 1. Januar 2013 verstärkt Marius Plinke das Team der H.P.O.-Unternehmensberatung.

Wir stellen Ihnen den neuen Kollegen gerne vor:

Marius Plinke hat nach seiner Ausbildung

als Groß- und Außenhandelskaufmann ein

Wirtschaftsstudium absolviert. Vor seiner

Mitarbeit bei H.P.O. war er unter anderem

für eine Steuerberatungsgesellschaft tätig,

war Fachvorgesetzter im Debitoren- und

Forderungsmanagement einer Aktiengesellschaft

sowie Teamleiter des Rechnungswesens

bei einer Mineralölgesellschaft.

Den Ausschlag für die Entscheidung, seinen

beruflichen Weg bei H.P.O. fortzusetzen,

gab der ganzheitliche Beratungsansatz:

»Mich hat die interdisziplinäre Verzah-

2: 5 EL Öl, gehackten Knoblauch und Kräuter mischen.

Das Fleisch waschen, trocken tupfen, in das Öl legen, die Zitrone

8 mittelgroße Tomaten

1 mittelgroße Zwiebel

darauf verteilen. Zugedeckt 40 Minuten kalt stellen.

8 EL Öl

4 Hähnchenfi lets (à ca. 175 g)

3: Die Tomaten waschen und halbieren. Die Zwiebel schälen

und grob würfeln. Basilikum waschen, abzupfen und – bis auf

etwas zum Garnieren – in grobe Streifen schneiden. 3 EL Öl

in einer Pfanne erhitzen. Tomaten, Knoblauchscheiben und

Zwiebelwürfel darin ca. 3 Minuten dünsten. Mit Basilikum

bestreuen. Mit Salz und Pfeff er würzen.

etwas Basilikum

Salz, schwarzer Pfeff er

4: Das Fleisch aus dem Öl nehmen, abtropfen lassen. Kräuteröl

durch ein Sieb gießen, Öl auff angen, Kräuter beiseite stellen.

Das Kräuteröl in einer Pfanne erhitzen. Fleisch darin bei mittlerer

Hitze ca. 5 Minuten von jeder Seite braten.

H.P.O. Teamwork | 11

nung der Leistungsbereiche sehr angesprochen.

Hinzu kommt mein Interesse am

Mittelstand und der europaweiten Wertschöpfung

aus regenerativen Energien.«

In den ersten Monaten sind Herrn Plinke

besonders die kurzen Entscheidungswege

bei H.P.O. positiv aufgefallen. Auch schätzt

er die abwechslungsreichen Herausforderungen.

Ausgleich zum Arbeitsalltag findet der Naturliebhaber

beim Angeln oder Jagen sowie

beim Fitnesstraining.

5: Kurz vor Ende der Bratzeit die Zitronenscheiben zufügen

und mit den übrigen Kräutern bestreuen. Mit Salz und

Pfeff er würzen. Das Fleisch dünn aufschneiden. Mit Tomaten

anrichten, mit übrigem Basilikum garnieren. Dazu schmecken

Röstkartoff eln und Schnittlauchquark.

NACHSCHLAG


12 | Dienstleistung

Ideal für kleine Betriebe

Immer nah am Geschehen:

Unsere Inhouse-Buchhaltung

Machen Sie es sich leicht! Dieser Grundgedanke

steckt hinter unserem innovativen

Inhouse-Service: Ihrer Buchhaltung vor Ort.

Gerade in kleineren Betrieben kümmert sich meist der Inhaber selbst

um die Buchhaltung – eine zeit- und nicht selten nervenraubende

Aufgabe, die belastet. Hinzu kommt die Kommunikation mit uns

als Steuerberater, für die unter anderem benötigte Unterlagen zusammengestellt

und von Haus zu Haus transportiert werden müssen.

Alles in allem entsteht so ein Aufwand an kostbaren Stunden, die Sie

als Unternehmer an anderer Stelle sinnvoller einsetzen könnten. Mit

H.P.O. gibt es nun eine attraktive Alternative!

Hausbesuch – wir kommen zu Ihnen!

Unsere Mitarbeiter erledigen Ihre Buchhaltung an Ort und Stelle: in

Ihrem Büro. PC und Buchhaltungsprogramme bringen wir einfach

mit, abgerechnet wird unsere Leistung nach pauschalen Stundensätzen

plus An- und Abfahrt. Unter dem Strich ein Service, der sich für

Sie in vielfacher Hinsicht lohnt:

· keine Personalkosten für eigene Buchhaltung

· keine Investition in technisches Equipment

· unmittelbare Bearbeitung ohne Umwege

Zusätzlich erledigen unsere Mitarbeiter auf Wunsch auch fachspezifische

Arbeiten, z. B. das Anfordern von Belegen, den Zahlungsverkehr

oder die Betreuung Ihres Mahnwesens.

Des Weiteren profitieren beide Seiten vom permanenten Dialog. Auf

diese Weise haben unsere Sachbearbeiter einen laufenden Überblick

über die Vorgänge im Betrieb und haben ein aufmerksames Auge darauf.

Gerne beraten wir Sie detailliert zu unserer Finanzbuchhaltung vor

Ort. Sprechen Sie bei Interesse bitte Ihren H.P.O.-Berater an!

DAMIT ALLES IM LOT IST

H.P.O. – PARTNER DES HANDWERKS

Wir haben das richtige Werkzeug für Ihren wirtscha lichen Erfolg.

Sprechen Sie uns gerne an, um mehr über unsere praxisnahen Angebote

zu erfahren!

Fon: 0461 99 60-0 | Fax: 0461 99 60-102 | www.hpo-partner.de


Lohnsteuer

Neue Grenzen gesetzt

Änderungen für gering fügig Beschäftigte

Seit dem 1. Januar 2013 gelten neue Regelungen für geringfügige Beschäftigte. Das Team

»Lohn und Gehalt« von H.P.O. hat betroffene Mandanten bereits angesprochen und fasst

hier noch einmal die wichtigsten Fakten für Sie zusammen.

Erhöhung der Geringverdienergrenze

Diese ist von 400 auf 450 Euro gestiegen.

Rentenversicherung

Geringfügige Tätigkeiten, die nach dem 31.12.2012 aufgenommen

wurden, sind nicht mehr beitragsfrei. Minijobber

zahlen den sogenannten Aufstockungsbeitrag zur Rentenversicherung

von derzeit 3,9 % ihres Entgelts. Auf Antrag

können sich Minijobber von ihrer Beitragspflicht befreien

Übergangsfälle

Bis zum 31.12.2014 gelten für Mitarbeiter, die bislang als

Geringverdiener eingestuft waren oder 2012 zwischen 400

und 450 Euro verdient haben, diverse Übergangsregelungen.

Sobald »alte« Geringverdiener die bisherige 400-Euro-

Grenze überschreiten, kommt das neue Recht zum Tragen

– sei denn, ein Befreiungsantrag wird gestellt.

Wer vor dem 1. Januar 2013 zwischen 400 und 450 Euro verdient

hat und sozialversicherungspflichtig war, kann dies bis

Ende 2014 auf Wunsch bleiben. Bis dahin besteht zudem die

lassen. Dies empfiehlt sich für alle, die weniger als 175 Euro

verdienen, denn in diesem Fall müsste nicht nur der Aufstockungsbeitrag

entrichtet werden, sondern zusätzlich der

Arbeitgeberbeitrag für die Differenz zwischen dem tatsächlichen

Entgelt und den 175 Euro.

Möglichkeit, sich von der Arbeitslosenversicherung befreien

zu lassen. Ein entsprechender Antrag bei der Agentur für Arbeit

gilt rückwirkend zum 1. Januar 2013, sofern er bis zum

2. April 2013 gestellt wird. Spätere Anträge erwirken die Befreiung

zum jeweiligen Folgemonat.

Hinweis: Im Zuge dieser Anpassung haben sich auch Änderungen

in der Gleitzone bzw. bei den Midijobbern ergeben,

die zu berücksichtigen sind. Hier wurde die Grenze von 800

auf 850 Euro angehoben.

Selbstverständlich stehen wir Ihnen gerne rund um dieses Thema als Ansprechpartner zur Verfügung!

Ansprechpartner Lohnangelegenheiten:

Dirk Ohlsen

Team Lohn & Gehalt

Lohnecke | 13


14 | H.P.O. aktiv

In Work-Life-Balance

H.P.O. setzt ein Zeichen

Unser neues Leitmotiv

Bereits in der letzten H.P.O.-News haben wir über das Projekt »Familie und Gesundheit«

und die damit verbundenen Aktivitäten berichtet. Auch 2013 starten wir gemeinsam durch

und möchten den eingeschlagenen Kurs fortführen. Unter dem Motto »aktiv.miteinander.

erfolgreich.« haben wir die Kerngedanken unserer Initiative zusammengefasst.

Ergebnis ist ein Leitmotiv, das Ihnen zukünftig häufiger bei H.P.O. begegnen

wird und in Wort und Bild zusammenfasst, welchen Zielen wir

uns verpflichtet fühlen. Diese werden zum einen von uns als Arbeitgeber

getragen, zum anderen ist jeder Einzelne als Teammitglied gefragt,

diese gegenüber Kollegen und Mandanten mit Leben zu füllen.

In der Summe dieser Dinge steht ein gesundes, langfristig leistungsfähiges

Team.

ExpErtisE

KommuniKation

tEamWorK

LEbEnsquaLität

Selbstverständlich werden wir auch in den kommenden Ausgaben

gerne darüber berichten, was H.P.O. »aktiv.miteinander.erfolgreich.«

bewegt.

Tipp: Lesen Sie zum Thema Beruf und Familie auch nebenstehenden Artikel.

Partnerin Barbara Ohlsen hat am 1. Flensburger Forum für Unternehmertum

und Mittelstand teilgenommen und dort aus der Praxis

berichtet.

ExpErtisE · Wir besitzen Fachkompetenz und erbringen hochwertige Dienstleistungen.

KommuniKation · Wir begegnen uns auf augenhöhe – intern wie extern.

tEamWorK · Wir erreichen gemeinsam mehr als für uns alleine.

LEbEnsquaLität · Wir stehen für ein gesundes Gleichgewicht zwischen beruf und Familie.

aktiv. miteinander. erfolgreich.


Gesunde Leistungsfähigkeit

Da war für jeden etwas dabei:

Abwechslungsreiche Projektangebote

Sehen Sie hier einen kleinen Rückblick auf die Aktivitäten

der vergangenen Monate, rund um Gesundheit und Wohlbefinden

am Arbeitsplatz.

Veranstaltung »Motivation«

mit Gyde Schmidt, Februar 2013

H.P.O. hilft

Gemüsetag im Oktober

Von Herzen – für den guten Zweck

Große Blutspende-Aktion bei H.P.O.

Am 18. September 2012 hatte die Projektgruppe

»aktiv.miteinander.erfolgreich« gemeinsam mit dem DRK-

Blutspendedienst Nord-Ost eine freiwillige Blutspende-

Aktion für Mitarbeiter organisiert. Ganze 40 Kollegen waren

dem Aufruf gefolgt – 18 von Ihnen als Erstspender.

Weihnachtsvollkornbäckerei

im November 2012

Im Vorfeld des Termins fand eine sorgfältige Vorbereitung statt, zu

der ein Vortrag mit Filmvorführung und Fragerunde gehörte. Am

Spendentag selbst wurde von H.P.O. ein Raum zur Verfügung gestellt,

in dem die Blutabnahme zwischen 11 Uhr und 15 Uhr vorgenommen

wurde. Teilnehmer konnten sich im Anschluss daran mit einem kleinen

Imbiss stärken – dank vieler fleißiger Hobbyköche und -bäcker.

Ein Großteil der Spender nahm die Möglichkeit wahr, zugleich eine

Stammzellentypisierung vornehmen zu lassen, um in die »Deutsche

Stammzellenspenderdatei« aufgenommen zu werden.

Susanne Mosmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit des DRK-

Blutspendedienstes Nord-Ost, freut sich über die Resonanz der Aktion

– vor allem vor dem Hintergrund einer schrumpfenden »Spender-

Teilnahme an der Aktion

»Weihnachten im Schuhkarton«

H.P.O. aktiv | 15

Yoga-Schnupperstunde im Januar 2013

(mit Fr. Etschko-Strehlow)

»Gesunder Umgang mit Stress« mit

Karin Obermark-Stell, Januar 2013

familie«: »Unser Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

der H.P.O.-Gruppe, die mit Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie

aktiver Unterstützung zum Gelingen des Termins beigetragen haben.

Dieses Dankeschön übermitteln wir auch im Namen der Patienten in

Schleswig-Holstein und Hamburg, für die rund 18 Liter kostbarer Lebenssaft

gewonnen wurde und sich die Zahl der potenziellen Stammzellspender

um 25 Personen erweitert hat.«

Die nächste Butspende-Aktion ist bei H.P.O. bereits in Planung. Der Termin

wird Ende September stattfinden, nähere Infos folgen.


16 | Mandantenporträt

Das Einrichtungs-Erlebnis

Mandanten im Porträt

KNUTZEN WOHNEN GmbH

Mit über 20 Filialen in Schleswig-Holstein sowie Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern

steht KNUTZEN WOHNEN als eines der führenden norddeutschen Einrichtungshäuser

für Vielfalt und Qualität.

Das Sortiment, das zu Zeiten der Firmengründung 1974 vorrangig

aus Bodenbelägen bestand, ist in den letzten Jahrzehnten immens gewachsen

und umfasst alles, was das Wohnen schöner macht: Neben

Teppichen und Auslegeware sind dies Tapeten und Farben, Gardinen

und Sonnenschutz, Betten und Bettsysteme sowie Möbel und sogar

Wohnaccessoires.

Doch nicht nur das Angebot hat sich vergrößert, auch das Unternehmen

selbst ist mittlerweile im ganzen Norden präsent. Geführt wird

es seit jeher in Familienhand, heute in zweiter Generation von den

Brüdern Peter, Klaus und Hauke Knutzen.

Inspirationsquelle: die Themenwelten

Um seinen Kunden den Einkauf so angenehm und abwechslungsreich

wie möglich zu gestalten, setzt KNUTZEN WOHNEN seit einigen

Jahren auf ein innovatives Konzept zur Warenpräsentation: die Themenwelten

– ein Branchentrend, den die Wohnexperten früh erkannt

und aufgegriffen haben.

»Wir richten unsere Ausstellungen so ein, dass wir fertig konzipierte

Raumideen zeigen – zusammengestellt nach Stil- und Farbwelten.

Auf diese Weise können unsere Kunden eine bessere Vorstellungskraft

entwickeln und freuen sich über wertvolle Anregungen«, er-

klärt Geschäftsführer Peter Knutzen. »Damit schlagen wir die Brücke

zwischen Funktion und Einrichtung – ein klarer Mehrwert.«

An erster Stelle: Service

Doch eines ist ihm mindestens genauso wichtig wie Sortimentsbreite

und -vielfalt: »Unsere Kunden genießen einen umfangreichen Service,

denn wir stehen für termingerechte, saubere und fachmännische

Arbeit, die weit über den Verkauf hinausreicht.« Ob das Verlegen

beim Kunden, eine Vor-Ort-Beratung, ein Lieferservice oder der kostenlose

Verleih von Geräten – der Weg zum fertigen Wohnergebnis

wird denkbar komfortabel gestaltet.

»Gleiches erleben wir als Mandant von H.P.O. – auch wenn die Branche

eine völlig andere ist«, schmunzelt Peter Knutzen. »Wir freuen

uns über eine ganzheitliche Betreuung, die es uns so einfach wie möglich

macht, erfolgreich zu sein.«

Links: Impressionen aus der Ausstellungswelt

Rechts: Geschäftsführer Peter Knutzen

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