Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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124 Ein Tempel des Heiligen Geistes

„Als ich sagte, ich würde mit dem Teetrinken aufhören, meinte

ich es ernst“, sagte er. „Ich trank keinen mehr, und als Folge davon

bekam ich schlimme Kopfschmerzen. Aber ich dachte mir, soll ich

weiterhin Tee trinken, um mich vor dem Kopfschmerz zu schützen?

Muß ich mich davon so abhängig machen, daß ich immer in diesen

Zustand gerate, wenn ich den Tee weglasse? Nun weiß ich, daß Tee

schädlich wirkt. Ich will ihn nicht mehr trinken. Ich habe seither

keinen mehr getrunken und fühle mich jeden Tag besser. Ich habe

keine Probleme mehr mit Kopfschmerzen. Ich habe einen klareren

Kopf als vorher. Ich kann die Bibel besser verstehen, wenn ich darin

lese.“

Ich dachte an diesen Mann, der mit so wenigen irdischen Gütern

ausgestattet war, aber dafür mit so viel Entschlußkraft, als es darum

ging, mit dem Rauchen und Teetrinken aufzuhören, was er sich schon

als Junge angewöhnt hatte. Er bat nicht um Nachsicht, sondern er

beschloß, daß ihm Tabak und Tee schadeten und daß er sich für das

Richtige einsetzen müsse. Er zeigte dadurch, daß der Heilige Geist

an seinem Gemüt, seinem Denken und seinem Charakter wirkte, um

ihn zu einem Gefäß umzuformen, das Gott Ehre bereitet. Manuskript

86, 1897.

Standhaft durch seine Kraft

Der Herr hat ein Heilmittel für jeden Menschen, der dem Verlangen

nach Alkohol oder Tabak kaum widerstehen kann oder von

anderen schädlichen Stoffen abhängig ist, die das Gehirn zerstören

und den Körper verschmutzen. Er bittet uns alle, von diesen Abhängigkeiten

Abstand zu nehmen, uns davon zu trennen und nichts

Unreines zu berühren. Wir sollen ein Vorbild sein und zeigen, daß

Christen selbstbeherrscht und mäßig leben. Wir sollen alles tun, was

an Selbstverleugnung und Verzicht nötig ist, um unseren Appetit

zu beherrschen. Und wenn wir uns darum bemühen, bittet er uns,

standhaft zu bleiben, standhaft durch seine Kraft.

Er möchte, daß wir in jeder Auseinandersetzung mit dem Feind

unserer Seelen siegen. Er möchte, daß wir überlegt handeln, wie

weise Generäle eines Heeres, als Menschen, die sich vollkommen

beherrschen können und sich im Griff haben. Manuskript 38, 1905.

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