Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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10 Ein Tempel des Heiligen Geistes

Der Appetit und die Freude am Genuß sind von Gott gewollt

Unsere natürlichen Neigungen und Vorlieben ... sind göttlichen

Ursprungs und waren rein und heilig, als sie dem Menschen geschenkt

wurden. Gott wollte, daß unsere Freude am Genuß von der

Vernunft beherrscht wird und dadurch zu unserem Glück beiträgt.

Indem sie durch eine geheiligte Vernunft reguliert und beherrscht

wird, dient sie zur Ehre Gottes. Manuskript 47, 1896.

Der Anfang aller Unmäßigkeit

Satan rief die gefallenen Engel zusammen, um eine Strategie

zu entwickeln, mit der man der Menschheit den größtmöglichen

Schaden zufügen konnte. Ein Vorschlag nach dem anderen wurde

vorgebracht, bis Satan endlich einen eigenen Plan entwickelte: Er

würde die Frucht des Weinstocks, aber auch Weizenkörner und andere

von Gott gegebene Nahrungsmittel in Gifte verwandeln, die die

körperlichen, geistigen und sittlichen Fähigkeiten des Menschen zerstören

würden. Dadurch wollte Satan die Sinne, und schließlich den

ganzen Menschen in seine Gewalt bringen. Unter Alkoholeinfluß

würden Menschen dazu getrieben, alle möglichen Verbrechen zu

begehen. Durch die fehlgeleitete Genußsucht würde der Sittenverfall

in der Welt zunehmen und der einzelne von Satan zum Alkoholismus

verführte Mensch immer weiter herabsinken.

Tatsächlich ist es Satan gelungen, die Welt von Gott abzuwenden.

Die guten Nahrungsmittel, die Gott in seiner Liebe und Gnade für

uns vorgesehen hatte, verwandelt er in einen tödlichen Fluch. Er

hat die Menschen mit Gier nach Alkohol und Tabak erfüllt. Diese

unnatürliche Vorliebe hat Millionen zugrunde gerichtet. The Review

and Herald, 16. April 1901.

Die geheimnisvolle Strategie des Feindes

Unmäßigkeit aller Art betäubt die Sinnesorgane und schwächt die

Kraft des Denkvermögens, so daß ewige Dinge nicht mehr geschätzt,

sondern auf die Ebene des Gewöhnlichen herabgezogen werden.

Die höheren Kräfte des Gemüts, die eigentlich edlen, hohen Zielen

dienen sollten, werden von niedrigen Leidenschaften unterjocht.

Wenn wir keine guten Gesundheitsgewohnheiten haben, dann kön-

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