Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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192 Ein Tempel des Heiligen Geistes

elterlichen Anleitungen zu grundsatztreuer Lebensweise und echter

Rechtschaffenheit am Ohr abprallen, ohne das Herz zu berühren.

Die eindringlichsten Warnungen und Drohungen des Wortes Gottes

sind nicht stark genug, den betäubten Verstand aufzurütteln und das

abgestumpfte Gewissen zu wecken.

Durch Nachgiebigkeit gegenüber Eßlust und Leidenschaft wird

das Gemüt übererregt und das Denken geschwächt. Dadurch wird

man unfähig zum Lernen. Unsere jungen Leute müssen in Physiologie

genauso ausgebildet werden wie in Literatur und anderen

Wissenschaften. Sie müssen die Wechselbeziehungen begreifen, die

zwischen ihren Eß-, Trink- und Lebensgewohnheiten und ihrem

Gesundheitszustand bestehen.

Wenn sie ihre Grenzen erkennen, dann werden sie wissen, wie

man sich vor Schwäche und Krankheit schützen kann. Wenn sie eine

gesunde Konstitution haben, dann können sie hoffen, fast alles zu

erreichen. Güte, Liebe und Ehrfurcht vor Gott können kultiviert wer-

den. Wenn es aber an Körperkraft mangelt, dann zeigt sich das auch

an den geschwächten sittlichen Kräften. Der Apostel sagt: „Laßt

also euren vergänglichen Körper nicht von der Sünde beherrscht

werden! Gehorcht nicht euren Leidenschaften!“ Römer 6,12 (GN).

The Health Reformer, 1. Dezember 1872.

Es geht andere durchaus etwas an!

Du solltest dich einmal gründlich damit befassen, was Maßhalten

in allen Dingen bedeutet. Du mußt herausfinden, was das mit Essen

und Trinken zu tun hat. Und doch sagst du immer noch: „Es geht

niemanden etwas an, was ich esse oder trinke oder auf meinen Tisch

bringe!“

Aber es geht andere durchaus etwas an, es sei denn, du sperrst

deine Kinder ein oder ziehst in die Wildnis, wo du niemandem zur

Last fällst, und wo deine ungezogenen, frechen Kinder nicht ihre

Umgebung verderben. Testimonies for the Church II, 362.

Erzieht die Kinder dazu, auf ihr Gewissen zu hören

Eltern müssen ihren Kindern ein starkes Gewissen anerziehen,

damit sie einen unabhängigen, vernünftigen Standpunkt beziehen

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