Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

Vorbeugende Maßnahmen 221

entwickeln. Also gestaltet ihr Zuhause so attraktiv, daß sie nicht in

den Saloon gehen wollen. Manuskript 27, 1893.

Der bewahrende Einfluß eines attraktiven Heimes

Wie viele Eltern klagen, daß sie ihre Kinder nicht zu Hause

halten können, weil diese sich daheim nicht wohl fühlen. Sie haben

schon sehr früh das Bedürfnis, mit Fremden zusammenzusein, und

sobald sie alt genug sind, lösen sie sich von zu Hause und von allem, [231]

was sie als ungerechtfertigte Einschränkung empfinden. Sie wollen

nicht mehr auf die Ratschläge des Vaters hören, und die Gebete der

Mutter sind ihnen gleichgültig.

Wenn man die Gründe dafür erforscht, stellt sich meistens heraus,

daß die Eltern daran nicht unschuldig sind. Sie haben das Heim nicht

zu dem gemacht, was es sein sollte: attraktiv, angenehm, durchflutet

von Sonnenschein, freundlichen Worten, freundlichen Blicken und

echter Liebe.

Wenn ihr eure Kinder bewahren und retten wollt, dann gibt es

dafür nur eine Lösung: Gestaltet euer Heim und euer Familienleben

anziehend und liebenswürdig. Wenn sich die Eltern gehenlassen,

wird das die Kinder nicht an Gott binden und auch nicht an ihre

Familie. Doch ein konsequenter, von Gott gewirkter Einfluß, durch

den das Denken der Kinder richtig gelenkt und erzogen wird, könnte

viele vor dem Untergang bewahren. The Review and Herald, 9.

Dezember 1884.

Das Heim sollte ein Ort sein, wo Freundlichkeit, Höflichkeit und

Liebe herrschen ... Wäre das Familienleben so, wie es sein sollte,

dann wären die Gewohnheiten, die hier erlernt werden, ein starker

Schutzwall gegen die Versuchungen, die auf die jungen Menschen

einstürmen, sobald sie aus dem sicheren Heim in die Welt entlassen

werden müssen. Counsels on Health 100.

Häuser auf dem Land und nützliche Arbeit

Jugendliche können durch nützliche Arbeit wirksam geschützt

werden. Wären sie dazu angeleitet worden, fleißig zu arbeiten, so

daß ihre Stunden ausgefüllt wären, dann hätten sie keine Zeit für

Selbstmitleid und Tagträume. Sie wären kaum gefährdet, lasterhafte