Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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240 Ein Tempel des Heiligen Geistes

Ursprünglich hat Gott keine so ungesunden, wenig schönen und

unbeherrschten Menschen, wie sie jetzt in der Welt zu beobachten

sind, erschaffen. Es breiten sich alle möglichen Krankheiten

in beängstigendem Maße unter der Menschheit aus. Das hat Gott

keineswegs so vorgesehen, und es geschieht eindeutig gegen seinen

Willen, weil die Menschen die Möglichkeiten mißachten, die Gott

ihnen gegeben hat, um sie vor den schrecklichen Übeln zu bewahren.

Der uneingeschränkte Gehorsam gegenüber Gottes Geboten würde

sie vor Unmäßigkeit, Zügellosigkeit und allen möglichen Krankheiten

bewahren. Niemand kann ungestraft die Naturgesetze übertreten.

The Review and Herald, 4. März 1875.

Tausende verkaufen ihre geistigen Fähigkeiten

Welcher Mensch würde für eine noch so hohe Geldsumme wissentlich

seine Denkfähigkeit verkaufen? Wenn ihm jemand Geld

für seinen Verstand anböte, würde er sich entrüstet von diesem unsinnigen

Vorschlag abwenden. Und doch opfern Tausende ihre körperliche

und seelische Gesundheit sowie ihre Verstandeskraft der

Befriedigung ihres Appetits. Davon haben sie keinerlei Vorteil und

es wird ihnen nicht einmal bewußt, weil sie abgestumpft und unsensibel

geworden sind.

Sie haben ihre von Gott geschenkten Fähigkeiten vergeudet. Und

wofür? Für Sinnlichkeit und menschenunwürdige Laster. Sie befriedigen

ihre Genußsucht auf Kosten von Gesundheit und Intelligenz.

The Review and Herald, 4. März 1875.

Die Veränderung geschieht langsam und heimtückisch

Der Konsum von Alkohol entthront die Vernunft und verhärtet

das Herz gegen jeden reinen und heiligen Einfluß. Eher würde ein to-

ter Felsblock auf die Appelle der Wahrheit und Gerechtigkeit hören,

als ein Mensch, dessen Empfänglichkeit dafür durch Unmäßigkeit

gelähmt ist. Die feinen Empfindungen des Herzens werden nicht alle

auf einmal ausgelöscht; das geschieht nach und nach. Menschen,

die auf dem verbotenen Weg immer weiter voranschreiten, werden

allmählich demoralisiert und verdorben.

Obwohl es in den Städten überall Lokale gibt, die alkoholische

Getränke ausschenken und es sehr einfach ist, die Lust auf Alko-

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