Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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242 Ein Tempel des Heiligen Geistes

Zerstörung erleben. Da gibt es kein Entkommen. Viele leben so

lange nur der leichtsinnigen Befriedigung ihrer egoistischen Wünsche,

bis sie sich vor diesem Leben ekeln und Selbstmord begehen.

Sie tanzen und trinken und rauchen, sie gehen ungehindert ihren

niederen Trieben nach und werden immer weitergetrieben — wie

der Ochse, der zur Schlachtbank geführt wird.

Satan arbeitet mit allen Tricks und Verführungen, um die Menschen

blind auf diesem Weg weitermarschieren zu lassen, bis der

Herr sich aufmacht, um die Bewohner der Erde für ihre Bosheit zu

strafen. Die ganze Welt scheint sich auf diesem Weg in den Tod zu

befinden. Evangelism 26.

Der Fluch wurde auch den Entwicklungsvölkern gebracht

Aus sogenannten christlichen Ländern wurde der Fluch in die

Gebiete des Heidentums getragen. Man brachte den armen, unwissenden

Eingeborenen den Alkohol. Auch unter den Heiden erkennen

intelligente Männer die Gefahr und protestieren dagegen, weil sie erkennen,

daß es sich um ein tödliches Gift handelt. Aber die Versuche,

ihre Länder vor dieser Zerstörung zu bewahren, sind vergeblich.

Die „zivilisierten Völker“ drängen den Heiden Tabak, Alkohol

und Opium auf. Die unbeherrschten Leidenschaften des primitiven

Menschen werden durch das Trinken angestachelt, bringen ihn in

eine unvorstellbar entwürdigende Lage, und schließlich wird es ein

beinahe hoffnungsloses Unternehmen, Missionare in diese Länder

zu schicken. Durch ihre Kontakte zu Völkern, die ihnen eigentlich

Gotteserkenntnis vermitteln sollten, wurden die Heiden zu Lastern

verführt, durch die ganze Volksgruppen und Stämme ausgerottet

werden. In den unerschlossenen Gebieten der Erde haßt man die

zivilisierten Völker deswegen. The Ministry of Healing 339.

Auch die christlichen Kirchen sind betroffen

Der Alkoholhandel ist eine Großmacht in dieser Welt. Er hat die

Macht des Geldes, der Gewohnheit und der Lust auf seiner Seite.

Diese Macht ist sogar in der Gemeinde spürbar. Menschen, die ihr

Geld direkt oder indirekt mit dem Alkoholhandel verdienen, sind

angesehene Kirchenmitglieder. Viele dieser Leute spenden großzü-

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