Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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62 Ein Tempel des Heiligen Geistes

Wird Gott dadurch verherrlicht, wenn Menschen sich körperlich

schwächen, ihr Gehirn durcheinanderbringen und sich dem Willen

dieser giftigen Droge unterordnen? Christian Temperance and Bible

Hygiene 17-18.

Wie ein Blick durch ein beschlagenes Fenster

Ein junger Mensch, der sich das Rauchen angewöhnt, verunreinigt

sich insgesamt. Sein Wille hat nicht mehr die Durchschlagskraft,

die ihn zuverlässig und wertvoll sein ließ, bevor er sich das Gift des

Feindes zu eigen machte ...

Sein Verstand müßte nicht geschwächt und seine Gottesbeziehung

nicht gestört sein. Aber wenn der Mensch mit dem Teufel

zusammenarbeitet und zuläßt, daß seine Muskeln und sein Kreislauf

kraftlos werden, beeinträchtigt er dadurch auch seine geistigen Fähigkeiten.

Er läßt zu, daß sich das Fenster beschlägt, durch das er

blickt. Dann sieht er alles in einem falschen Licht. Manuskript 17,

1898.

Weihrauch für seine Majestät, den Teufel

Ich habe Männer gesehen, die von sich behaupteten, unter dem

Segen Gottes zu stehen und geheiligt zu sein, gleichzeitig aber waren

sie Sklaven des Tabaks, haben überall herumgespuckt und ihre Um-

gebung verunreinigt. Da dachte ich mir: Wie würde es im Himmel

aussehen, wenn es dort Tabakkonsumenten gäbe?

Die Lippen, die den kostbaren Namen Christi aussprächen, wären

von Tabakkrümeln verschmutzt, der Atem wäre von diesem stechenden

Geruch verunreinigt, und sogar das leinene Kleid der Gerechtigkeit

wäre nicht vor Verschmutzung sicher. Also muß die Seele,

die eine solche Unsauberkeit liebt und diese vergiftete Atmosphäre

genießt, ebenfalls unrein sein. Die äußeren Zeichen signalisieren,

wie es im Inneren aussieht.

Menschen, die angeblich ihr Leben nach Gott ausrichten, opfern

ihren Körper auf dem Altar Satans und verbrennen Tabak als Weihrauch

zu Ehren seiner satanischen Majestät. Dieses Rauchopfer muß

doch irgendeiner Gottheit geweiht sein. Da Gott rein und heilig ist

und nichts annehmen kann, was unrein ist, weigert er sich, dieses

teure, schmutzige und unheilige Opfer zu akzeptieren. Daraus müs-

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