Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

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Ein Tempel des Heiligen Geistes (1996)

Tabak 69

ist keine Entschuldigung für sie, daß sie so viele sind; sie werden

verurteilt, weil sie die Nervenkraft ihres Gehirns und ihre körperliche

Kraft zerstört haben. Jeder einzelne wird persönlich gerichtet. Sie

werden vor Gott stehen und ihr Urteil hören. Manuskript 123, 1901.

Rauchende Pastoren

Wie viele verrichten ihren Dienst auf der Kanzel, stehen dort als

Stellvertreter Christi und bitten die Menschen, sich mit Gott versöhnen

zu lassen. Sie betonen die gute Nachricht von der kostenlosen

Gnade und sind dabei selbst Sklaven ihrer Gelüste und vom Tabak

verunreinigt. Jeden Tag schwächen sie ihr Gehirn durch den Konsum

einer schmutzigen Droge. Und diese Männer behaupten, Botschafter

des heiligen Jesus zu sein! The Health Reformer, 1. Dezember 1871. [73]

Keiner kann ein echter Prediger der Gerechtigkeit sein und

gleichzeitig unter dem Einfluß sinnlicher Gelüste stehen. Er kann

nicht der Sucht des Rauchens nachgeben und gleichzeitig Menschen

für die Idee wahrer Mäßigkeit begeistern. Die Rauchwolke, die von

seinen Lippen aufsteigt, hat nicht gerade eine heilsame Wirkung auf

Alkoholtrinker.

Das Evangelium sollte von Lippen gepredigt werden, die vom

Tabakrauch unberührt sind. Mit reinen, sauberen Lippen müssen

Gottes Diener von den Siegen des Kreuzes sprechen. Die Gewohnheit,

Alkohol, Tabak, Tee und Kaffee zu konsumieren, muß durch

die umwandelnde Kraft Gottes überwunden werden. Es wird nichts

Unreines ins Reich Gottes kommen. Manuskript 86, 1897.

Wenn Geistliche durch ihren Einfluß und ihr Beispiel diese gefährliche

Gewohnheit fördern, welche Hoffnung besteht dann noch

für junge Leute? Wir müssen den Grundsatz der Mäßigkeit noch

viel höher bewerten. Wir müssen ein klares, entschiedenes „Nein!“

gegen den Genuß von Alkohol und Tabak aussprechen! Manuskript

82, 1900.

Der rauchende Arzt

In die ärztliche Sprechstunde kommt so mancher, der seine Seele

und seinen Körper durch Tabak- und Alkoholkonsum ruiniert. Ein

Arzt, der seine Verantwortung ernst nimmt, muß diesen Patienten die

Ursache ihres Leidens aufzeigen. Wie schwer werden seine Worte

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