Gemeinsam - VESBE eV

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Gemeinsam - VESBE eV

TEP ( Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven

öffnen)

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V SBE

Verein für Europäische

Sozialarbeit, Bildung

und Erziehung e.V.

In Kooperation mit dem

:rhein-sieg

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tep@vesbe.de

„Planst Du für ein Jahr, so baue Reis an. Planst Du für ein Jahrzehnt, so setze Bäume.

Planst Du für ein Jahrhundert, so bilde junge Menschen aus.“ (Konfuzius)

Der Verein für Europäische Sozialarbeit, Bildung und Erziehung (VESBE) e.V. greift mit

der Maßnahme „TEP“ (Teilzeitberufsausbildung – Einstieg begleiten – Perspektiven)

erneut ein Projekt des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes

Nordrhein-Westfalens auf, das die Vereinbarkeit von Ausbildung und Familienpflichten

verbessern will und sich an ausbildungswillige Unternehmen und an junge Menschen mit

Familienverantwortung richtet. Ziel des Vereins ist es, jungen Müttern und Vätern ohne

(abgeschlossene) Ausbildung, die mit mindestens einem Kind im Haushalt leben,

Hilfestellungen bei der Ausbildungsplatzsuche zu geben und sie darüber hinaus solange

zu betreuen, bis sich das Ausbildungsverhältnis stabilisiert hat.

Gemeinsam

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf rückt mehr und mehr in den Fokus der

gesellschaftlichen Wahrnehmung. Sie ist ein wichtiger Baustein in der Gewinnung von

Fachkräften, die unsere Unternehmen dringend benötigen, um wettbewerbsfähig zu

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bleiben. Jeder Einzelne zählt!

Gerade junge Menschen, die bereits Verantwortung für Kinder oder pflegebedürftige

Angehörige übernommen haben, können mit ihrem Organisationsgeschick, ihrer Belastbarkeit

und sozialen Kompetenz Unternehmen bereichern. Die Aussicht, durch eine

Ausbildung eine Zukunftsperspektive für sich und die eigenen Familie zu erhalten, steigert

die Motivation und Zuverlässigkeit der Bewerberinnen und Bewerber – das bestätigen

Betriebe, die in Teilzeit ausbilden. Daher hoffe ich, dass auch die Unternehmen im Rhein-

Sieg-Kreis die Potentiale unserer jungen Menschen entdecken, die eine Ausbildung in

Teilzeit anstreben und entsprechende Ausbildungsangebote schaffen.

VESBE e.V. wünsche ich für sein „TEP“-Projekt viel Erfolg!

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RHEIN-SIEG-KREIS

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Jürgen Lau

Geschäftsführer VESBE e.V.

Sehr geehrte Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer,

sehr geehrte Personalverantwortliche in den Unternehmen,

wenn wir die letzten Jahre Revue passieren lassen, so gestaltet sich die Suche nach

qualifiziertem Personal und geeigneten Auszubildenden heute schwieriger als noch vor

einigen Jahren. Wenn man vor wenigen Jahren in unserer Branche zum Teil noch über 250

Bewerbungen auf eine Stellenausschreibung erhalten hat, so sind es heute nur noch 10 %

davon. Mit der sinkenden Zahl an Bewerbern wird es zusehends schwieriger, die passenden

Mitarbeiter auszuwählen. Es sind einerseits die gesunkenen Arbeitslosenzahlen, die zu

dieser Entwicklung führen. Andererseits wird der demographische Wandel voraussichtlich

dazu führen, dass es weniger geeignete junge Bewerber geben wird. Nun könnte man

darüber klagen, dass dem so ist. Als Unternehmer und Personalverantwortliche wäre dies

aber keine adäquate Strategie.

Gemeinsam

Um geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, müssen wir heute Wege gehen,

die wir bisher noch nicht gegangen sind. Die Ausweitung der Teilzeitbeschäftigung und

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auch der Einstieg in die Teilzeitberufsausbildung können Wege sein, dauerhaft ausreichend

qualifiziertes Personal im Unternehmen zu haben. Die Teilzeitberufsausbildung richtet sich

vorrangig an junge Mütter, denen es durch die Kindererziehung bisher nicht möglich war

eine Berufsausbildung in Vollzeit zu absolvieren. Dabei handelt es sich meist um engagier-

te junge Frauen mit guten Abschlüssen, die durch ihr hohes Organisationstalent und

Verantwortungsbewusstsein bestechen.

Als Unternehmer und Personalverantwortliche müssen wir uns fragen, ob wir tatsächlich

einem schlechteren Bewerber den Vortritt lassen wollen, nur weil er zeitlich flexibel einsetzbar

ist. Unserer Meinung nach wäre das zwar kurzfristig einfacher, aber bereits mittelfristig

hätte man eben nicht die bestmögliche Wahl getroffen. Die Kinder sind irgendwann groß

und Sie haben einen Menschen ans Unternehmen gebunden, der noch jahrzehntelang

wertvolle Arbeit für Sie verrichten wird.

Gerne beraten wir Sie in Kooperation mit den zuständigen Stellen (IHK, HWK und viele

mehr) über die Möglichkeiten einer Teilzeitberufsausbildung in Ihrem Unternehmen.

Weiterhin viel Erfolg wünschen

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Marko Jansen

Stellv. Geschäftsführer VESBE e.V.


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Interview mit Frau Jennifer Jeschko - Betriebsleitung - GERDES AG

Wieso hat sich der Betrieb in diesem Fall für eine Teilzeit-Ausbildung entschieden?

Wir dachten, dass das ein guter Dienst an der Gesellschaft ist. Es ist sicher schwierig für

junge Eltern ins Berufsleben zu finden. Daher hielten wir es für eine schöne Sache,

jemanden dabei zu unterstützen.

Ist eine Teilzeitausbildung wirtschaftlich lohnenswert für einen Betrieb?

Das würde ich nicht unbedingt sagen. Die Wirtschaftlichkeit eines Auszubildenden oder

einer Auszubildenden liegt ja hauptsächlich in der Zeit, die er/sie im Betrieb verbringt. In

einer Teilzeitausbildung ist diese Zeit ja gekürzt.

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Birgt eine Teilzeitausbildung auch versteckte Nachteile in sich?

Versteckt würde ich nicht unbedingt sagen. Wenn man sich für eine Teilzeitausbildung

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entscheidet, weiß man ja im Prinzip, was das bedeutet. Es kann natürlich passieren, dass

es mehr Krankmeldungen gibt durch Krankheit des Kindes, aber bei uns war das bisher

nicht der Fall.

Azubis die eine Teilzeitausbildung absolvieren, sind meistens junge Mütter und Väter mit

familiären Verpflichtungen! Haben Sie einen Unterschied feststellen können zwischen

Azubis in Vollzeit und Teilzeit wie z.B. viele Krankmeldungen, mehr Engagement ,

unentschuldigte Tage, große Motivation?

Das kann man so pauschal nicht sagen, da wir schon längere Zeit ausbilden und daher

auch schon viele Auszubildende hatten mit unterschiedlichem Engagement.

Es ist aber sicher so, dass junge Mütter und Väter ein eher besseres Organisationstalent

haben, da Sie es auch im privaten Leben gewohnt sind durch Kind, Kita & Co. den

Tagesplan zu organisieren.

Ist für den Betrieb die Umstellung einer Vollzeitausbildung auf Teilzeit mit viel Aufwand

verbunden?

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Nein, keineswegs. Man schließt denselben Ausbildungsvertrag wie bei einer

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Vollzeitausbildung ab, regelt halt nur die Arbeitszeiten anders.

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Ausbildung in Teilzeit

Eine gute Ausbildung bildet die Basis für eine erfolgreiche berufliche Zukunft und sichert den Unternehmen

qualifiziertes Fachpersonal. Nach wie vor wird in Deutschland die duale Ausbildung, ein Wechsel zwischen

Berufsschule und dem Einsatz im Betrieb praktiziert, welche eine Berufsausbildung mit hohen Standards

sichert. Weitere gute Gründe für die duale Ausbildungsform sind der sofortige Einsatz der neuen

Arbeitskräfte in den Unternehmen sowie die nachhaltige Sicherung von Fachkräften. Werden die

ausgebildeten Fachkräfte vom Unternehmen direkt übernommen um ihren eigenen Personalbedarf zu

decken, verhindern diese das Risiko von Fehlbesetzungen und sparen zusätzlich die Eingewöhnungs- und

Einführungsphase, welche mit hohen Personalrekrutierungskosten und Arbeitsstunden verbunden ist.

Am 1. April 2005 wurde § 8 des Berufsbildungsgesetzes (Abkürzung und Verlängerung der

Ausbildungszeit) mit der Möglichkeit zur Teilzeitausbildung erweitert und somit die gesetzliche Grundlage

für eine Ausbildung in Teilzeit geschaffen.

§ 8 BBiG

1. Auf gemeinsamen Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden hat die zuständige Stelle die

Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht

wird. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder

wöchentlichen Ausbildungszeit richten (Teilzeitausbildung)

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2. In Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle auf Antrag dem/der Auszubildenden die Ausbildungszeit

verlängern, wenn die Verlängerung erforderlich ist, um das Ausbildungsziel

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zu erreichen. Vor der

Entscheidung nach Satz 1 sind die Ausbildenden zu hören.

3. Für die Entscheidung über die Verkürzung oder Verlängerung der Ausbildungszeit kann der

Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung Richtlinien erlassen.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und dem Mangel an Fachkräften eröffnet die

Erweiterung des § 8 BBiG den Betrieben die Möglichkeit, eine familienbewusste Personalpolitik im

Unternehmen zu verankern. Die Unternehmen erhalten durch die Teilzeitausbildung den Zugang zu einer

völlig neuen Bewerbergruppe, welche dem Arbeitsmarkt auf Grund von familiären Verpflichtungen bis zu

diesem Zeitpunkt nicht zur Verfügung stand. Junge Mütter, Väter und Menschen, die für die Pflege von

Familienangehörigen verantwortlich sind bietet sich nun die Chance parallel eine betriebliche Ausbildung

zu absolvieren. Damit wäre eine Vereinigung von Familie und berufliche Ausbildung geschaffen, die junge

Eltern befähigt ihren Lebensunterhalt selbst zu erwirtschaften. Unternehmen erhalten im Gegenzug die

Gelegenheit aktiv dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und gleichzeitig die wirtschaftliche

Wettbewerbsfähigkeit ihrer Branche zu sichern.

Warum kommt Teilzeitausbildung für ihr Unternehme in Frage?

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Ihr Unternehmen hat Bedarf nach einem Auszubildenden in Teilzeit weil die vorhandene Arbeit nicht für

eine Vollzeit-Lehrstelle reicht.

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Sie möchte Ihrem Ruf als familienfreundliches Unternehmen treu bleiben.

Sie habe von einer jungen Mutter oder einem Vater eine interessante Bewerbung erhalten und möchte

sie / ihn trotz ihrer familiären Pflichten einstellen.

Ihr Unternehmen möchte junge Menschen eine Perspektive bieten

gehen

und gleichzeitig die sozialen

Sicherheitssysteme langfristig entlasten.

Sie möchten bei der nächsten Bewerbungsphase Zeit und Kosten sparen.

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Teilzeitausbildung - der Vorteil für die Unternehmen

„Deutschland braucht eine familienbewusste Arbeitswelt.“ Eine Erklärung mit diesem Titel unterzeichnen

Bundeskanzlerin Merkel sowie Vertreter von Wirtschaft und Gewerkschafter zur Gestaltung einer

nachhaltigen Familienpolitik, die eine familienfreundliche Arbeitswelt und Unternehmenspolitik vorantreiben

soll. (Quelle: BMFSFJ 03/2008)

Familienbewusste Unternehmenspolitik ist ein harter Standortfaktor für Deutschland. Um in Europa die

wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu garantieren, müssen Unternehmen familienfreundlich

werden. Durch die Teilzeitausbildung können Betriebe bei diesem Ziel bewusst mitwirken und ihre

Wettbewerbsfähigkeit auf dem Arbeitsmarkt aufrechterhalten.

Zudem können sich die Unternehmen durch das Angebot einer Teilzeitausbildung gezielt das Potential

junger Mütter und Väter zu Eigen machen, die aufgrund ihrer Familienpflichten besonders soziale

Kompetenzen mitbringen und darüber hinaus verantwortungsbewusst und zuverlässig handeln.

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Vorteile der Ausbildung in Teilzeit :

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Auszubildende mit einem hohen Maß an Engagement und Organisationsbereitschaft

Image eines familienfreundlichen Unternehmens

Individuelle Anpassung der wöchentlichen Arbeitszeit an die Betriebsabläufe

Förderung von Familienfreundlichkeit und gut ausgebildeten Fachkräften für ihren Berufszweig

Ein betriebswirtschaftlicher Gewinn durch geringe Krankmeldung auf Grund von familiären Pflichten

Kleiner Betriebe können im Rahmen der eigenen Möglichkeiten als Ausbildungsbetrieb aktiv werden

Langfristiger Profit durch zufriedene und motivierte Mitarbeiter

Öffentliche Wahrnehmung als engagierter Ausbildungsbetrieb

Finanzielle Entlastung durch Verringerung der monatlichen Ausbildungsvergütung

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Wie funktioniert Teilzeitausbildung?

Eine Teilzeitausbildung ist bundesweit voll anerkannt und verläuft nach dem deutschen Prinzip der dualen

Berufsausbildung. Grundsätzlich können alle Unternehmen eine Teilzeitausbildung anbieten, die nach dem

Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung ausbilden dürfen.

Das berechtigte Interesse eines Auszubildenden auf eine Verkürzung der Wochenstunden während der

Ausbildungszeit bezieht sich auf folgende Punkte:

n Eigene Kinder

n Pflege von Angehörigen

n Eigene gesundheitliche Einschränkung

Zeitrahmen:

Eine Teilzeitausbildung findet statt, wenn sich die wöchentlichen Arbeitsstunden während der Ausbildung

verringern. Diese liegen zwischen 20 bis 32 Stunden. Trotz einer Verkürzung führt eine Teilzeitausbildung

nicht grundsätzlich zu einer Verlängerung der kalendarischen Ausbildungszeit.

Eine Verlängerung der Ausbildung ist dann notwendig, wenn die vereinbarten Arbeitsstunden unter 25

Wochenstunden liegen und somit das Ausbildungsziel nicht in der vorhergesehenen Ausbildungsdauer

erreicht werden kann.

Gemeinsam

Die Auszubildenden und der Betrieb einigen sich auf eine Stundenzahl zwischen 20 bis 32

Wochenstunden. Während die Wochenstunden im Betrieb sich um

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ca. 25 - 30 % verkürzen, findet der

Besuch der Berufsschule in Vollzeit statt. Der von der Berufsschule vorgegebene Stundenplan muss in den

zeitlichen Rahmen der Arbeitsstunden im Betrieb passen.

Je nach festgelegten Arbeitsstunden ergeben sich zwei Varianten der Teilzeitausbildung:

1. Variante: Die Teilzeitausbildung findet ohne eine Verlängerung der Ausbildungszeit statt. Hier muss ein

Vertrag mit mindestens 25 Wochenstunden vereinbart werden.

2. Variante: Wird eine Wochenstundenzahl unter 25 Stunden festgelegt, verlängert sich die

Ausbildungszeit um höchstens ein Jahr.

Nach der Einigung der Wochenstunden legen die Vertragspartner fest, zu welcher Zeit die Arbeitsstunden

geleistet werden. Diese können flexibel geregelt werden.

Ausbildungsvergütung:

Die Höhe der monatlichen Ausbildungsvergütung während der Ausbildungszeit ist abhängig von der

jeweiligen Berufsgruppe. Im Falle einer Teilzeitausbildung wird die Vergütung prozentual zu den

festgelegten Wochenarbeitszeiten berechnet. Beträgt die reguläre Arbeitzeit 70 % der Wochenstunden, so

wird infolgedessen 70 % des Ausbildungsgehalts vergütet.

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in Vollzeit. Die einzelnen Urlaubstage werden allerdings wie bei einer Teilzeitstelle abhängig von der

Urlaub während der Ausbildung:

Bei einer Teilzeitausbildung besteht der gleiche Anspruch auf einen Jahresurlaub wie bei einer Ausbildung

Verteilung der Arbeitszeit auf die einzelnen Wochentage berechnet.

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Arbeitet die Teilzeitkraft nicht an jedem

Arbeitstag, müssen die Urlaubstage rechnerisch in Bezug zu einer Vollzeitstelle ermittelt werden. Ist die

Teilzeitkraft allerdings an jedem Arbeitstag präsent, steht der Arbeitskraft die gleiche Anzahl an

Urlaubstagen zu wie einer Vollzeitkraft.

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Verein für Europäische

Sozialarbeit, Bildung

und Erziehung e.V.

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VESBE e. V. - Wir unterstützen Sie!

Der Markt an guten Fachkräften wird rar. Bei dem derzeitigen Fachkräftemangel befinden sich viele

Betriebe im Wettstreit um qualifizierte Bewerber, die zum Unternehmen passen und die geforderten

Kompetenzen mitbringen. Die Auswahl von Bewerbern nimmt immer mehr Zeit und Personalressourcen in

Anspruch. Dies ist mit hohen Kosten verbunden. Gerade kleine Betriebe ohne eine eigenständige

Personalabteilung trifft es hart, hier müssen Mitarbeiter, die sich eigentlich um das Tagesgeschäft

kümmern, selbst bei der Suche nach einem geeigneten Bewerber aktiv werden.

In kurzer Zeit soll nun der passende und qualifizierte Bewerber gefunden werden, das Auswahlkriterium

der Unternehmen ist dann oft nur die gute Schulnote. Doch was ist mit dem Sozialkompetenzen?

Oft trennen sich die Wege des Betriebs und des Auszubildenden, da der Auszubildende sich entweder

nicht in das Team integrieren kann, es ihm an Verantwortungsbewusstsein mangelt oder einfach der

ausgesuchte Berufswunsch nicht wirklich das Wahre ist. Solche Fehlbesetzungen können Betriebe teuer

zu stehen kommen.

VESBE e.V. hat sich das Ziel gesetzt, Betriebe im Rhein-Sieg-Kreis bei der Bewerberauswahl zu

unterstützen und auf die bisher kaum bekannten Potenziale junger Mütter und Väter, die bislang auf Grund

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ihrer Familienpflichten dem Arbeitsmarkt nicht zu Verfügung standen aufmerksam zu machen. Somit findet

ab dem 1.April 2011 die zweite TEP-Projektphase statt. Mit der Maßnahme ermöglichen wir den

Wiedereinstieg junger Eltern in die Berufswelt und begleiten sie während der ersten Ausbildungsmonate.

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Unsere Unterstützung für die Ausbildungsbetriebe

n Hilfestellung bei der praktischen Umsetzung einer Teilzeitausbildung

n Beratung rund um das Thema Teilzeitausbildung

n Vermittlung von guten und qualifizierten Bewerbern

n Sicherung einer geregelten Kinderbetreuung während der Ausbildungszeit

n Stabilisierung und Begleitung der Auszubildenden während der Probezeit

Um die Eingliederung in den Ausbildungsmarkt zu erreichen werden in einer viermonatigen

Vorbereitungsphase die potenziellen Bewerber auf den beruflichen Alltag vorbereitet. Hierbei steht nicht

nur die Weiterentwicklung der sozialen Fähigkeiten im Vordergrund. Die Stärken und Schwächen der

Bewerber werden herausgearbeitet und ihr Können anhand von Assessmentcenter und

Allgemeinbildungstests festgestellt. Bei der Vermittlung von Bewerbern wird das Kompetenzprofil der

Teilnehmenden (Ausbildungsplatzsuchenden) mit den individuellen Anforderungsprofilen der Betriebe

abgeglichen. Zusätzlich werden die Auszubildenden so wie der Betrieb weitere acht Monate nach

Vertragsunterzeichnung von VESBE e.V. begleitet, um eventuell auftretenden Fragen zu klären und den

Auszubildenden zu unterstützen.

Gemeinsam

Der Verein für Europäische Sozialarbeit, Bildung und Erziehung (VESBE e.V.) wurde 1999 gegründet. Der

Hauptsitz befindet sich in Hennef, weitere Niederlassungen sind in Bonn und Köln. VESBE e.V. ist als

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gemeinnützig anerkannt, freier Träger der Jugendhilfe, Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband und

zertifiziert nach AZWV (Anerkennungs- und Zulassungsverordnung Weiterbildung), sowie von der

Deutschen Gesellschaft für Qualität mit der „Commited to excellence“ Urkunde ausgezeichnet.

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tep@vesbe.de

Ihre Ansprechpartner bei VESBE e. V.

Yalda Ahmad-Pour

Tel.: 0228 92683755

eMail: y.ahmad-pour@vesbe.de

VESBE e.V.

Oppelner Straße 130

53119 Bonn

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Ihre Ansprechpartner bei den Kammern

Ärztekammer Nordrhein - Kreisstelle Bonn

Tel.: 0228 98 98 90

Fax: 0228 98 98 91 8

Am Josephinum 4

53117 Bonn

Industrie- und Handelskammer zu Bonn/ Rhein-Sieg

Dario Thomas

Tel: 0228 2284148

Bonner Talweg 17

53113 Bonn

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Handwerkskammer zu Köln

Heumarkt 12

50667 Köln

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Für Ihre Notizen

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Wir über uns

Wir sind ein gemeinnütziger

Träger der Aus- und

Weiterbildung und anerkannter

Träger der

Jugendhilfe. Wir arbeiten

innovativ und bedarfsgerecht

auf regionaler,

nationaler und europäischer

Ebene mit verschiedenen

Partnern zusammen.

VESBE arbeitet mit an

einem gemeinsamen

Europa für alle.

tep@vesbe.de

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Verein für Europäische

Sozialarbeit, Bildung

und Erziehung e.V.

Oppelner Straße 130

53119 Bonn-Tannenbusch

Tel.: (02 28) 92 68 33 93

Fax: (02 28) 92 68 33 95

eMail: tep@vesbe.de

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Mitglied im

Oppelner

Agnetendorfer Str.

Straße

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Hohe Straße

Oppelner Straße

U 16, 63

Tannenbusch

Mitte

H 601, 602, 603

Tannenbusch

Mitte

Oppelner Straße

A555

Schlesienstraße

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