Geschäftsbericht 2011 der VR-Bank Aalen eG (PDF/3,1 MB)

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Geschäftsbericht 2011 der VR-Bank Aalen eG (PDF/3,1 MB)

VR-Bank Aalen

Meine Bank!

Herausgeber: VR-Bank Aalen eG | Verantwortlich: Marita Hermann, Öffentlichkeitsarbeit | Fotos: Privat, Spectrum Fotostudio, Fotolia

Satz und Gestaltung: D_tec.tif GmbH, Aalen | Druck: Wahl-Druck GmbH, Aalen | PDF-Datei zum Geschäftsbericht: www.vrbank-aalen.de


RÜCKBLICK

Drei neue Bankfachwirte

Drei Mitarbeiter der VR-Bank Aalen haben nach

zweijährigem berufsbegleitenden Studium an der

Frankfurter School of finance & management ihre

Prüfung zum Bankfachwirt abgeschlossen.

VR-Bank ist stark im Bereich Leasing

Zum fünften Mal in Folge hat die VR-Bank Aalen

von ihrem Leasingpartner VR Leasing den Status

„Goldbank“ erhalten – als eine der umsatzstärksten

Partnerbanken.

VR-Bank Aalen informiert Mittelständler über die

aktuelle konjunkturelle Situation

Experten der DZ-Bank Frankfurt informieren

anschaulich über das aktuelle Zins- und Währungsumfeld.

Kunstausstellung „Lichtspiele“

Ute Sternbacher-Bohe und Klaus Joas stellen in der

VR-Bank Aalen und der Aalener Immobiliengesellschaft

ihre Arbeiten aus.

Ordentliche Vertreterversammlung

VR-Bank Aalen verzeichnet gutes Ergebnis und

Mitgliederzuwachs. Der Aufsichtsratsvorsitzende

Otto Jedele und Aufsichtsratsmitglied Karl-Heinz

Schaeffer scheiden aus dem Gremium aus.

Claus Albrecht wird in der konstituierenden Sitzung

des Aufsichtsrates zum neuen Vorsitzenden des

Aufsichtsrates gewählt.

VR-Bank/SchwäPo-Wandertag rund um Neresheim

Der Wandertag lockt bei herrlichem Wetter 1400

Marschierfreudige nach Neresheim.

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VR-Bank Aalen

Meine Bank!

APRIL

MAI

JUNI


JULI

AUGUST

SEPTEMBER

RÜCKBLICK

VR-Bank Aalen belohnt die besten Abschlussklassen

Erstmals wird der VR-Bank Aalen-Schulpreis

verliehen.

Kundin der VR-Bank Aalen gewinnt beim VR-

GewinnSparen mit der VR-Bank Aalen einen Mini

Cooper.

Neun neue Auszubildende bei der VR-Bank Aalen

Insgesamt bildet die VR-Bank Aalen derzeit 26 junge

Leute aus, drei haben erst im Juli ihre Ausbildung

erfolgreich beendet.

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VR-Bank Aalen stiftet erneut fünf VR-Mobile

Fünf soziale Einrichtungen in der Region erhalten

– wie in den Jahren zuvor – für die Dauer von 36

Monaten jeweils ein Fahrzeug für ihren täglichen

Einsatz.

VR-Bank Aalen seit 50 Jahren in Bopfingen

vertreten

Anlässlich der Jubiläumsfeier wird die langjährige

Leiterin der Geschäftsstelle Sylvia Budjarek in den

Ruhestand verabschiedet. Tanja Buchstab wird mit

der Leitung beauftragt.

VR-Bank-Stiftung, Aalen, unterstützt acht gemeinnützige,

soziale, sportliche und kulturelle

Einrichtungen


EDITORIAL

Wir freuen uns über eines der besten Ergebnisse in

der bald 150-jährigen Unternehmensgeschichte unserer

VR-Bank Aalen. Trotz der mit der Staatsschuldenkrise

einhergehenden wirtschaftlich schwierigen

Rahmenbedingungen konnten wir unser bereits

gutes Ergebnis des Vorjahres weiter steigern.

Aber nicht nur die Zahlen sprechen für sich. Sie

haben uns bei einer Umfrage über unsere Servicequalität

im letzten Jahr durchweg gute und sehr

gute Noten gegeben. Auch der zweite Platz beim

City-Contest von Finanztest im letzten Jahr und das

hohe Engagement unserer Mitarbeiter machen uns

stolz. Dies sind nur wenige von zahlreichen Höhepunkten.

Doch die wahren Leuchttürme sind unsere

täglichen Begegnungen mit den Menschen, mit

Ihnen, die Sie hier in der Region leben und arbeiten.

Daraus schöpfen wir Energie und Ideen. Derzeit

beschäftigen wir uns intensiv damit, wie wir unsere

Hauptstelle in Aalen in der Wilhelm-Zapf-Straße,

die seit ihrem letzten großen Umbau im Jahr 1974

in die Jahre gekommen ist, nach energetischen,

ergonomischen und wirtschaftlichen Gesichtspunkten

umbauen und in das schöne Stadtbild Aalens

integrieren können.

Wir sind da, wo auch Sie sind: in der Region, vor Ort.

Unsere Mitarbeiter kennen Land und Leute – weil

wir selbst von hier sind und uns dieselben Werte

verbinden. Seit bald 150 Jahren pflegen wir aktiv

den persönlichen Kontakt zu unseren Kunden. Es ist

uns ein großes Anliegen, Sie alle nicht nur besser zu

verstehen, sondern uns auch besser als andere um

Sie zu kümmern. Im regelmäßigen Dialog wollen

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wir erfahren, wo Ihre Bedürfnisse sind und welche

Erwartungen Sie an uns haben. Dass Sie hinter uns

stehen und gerne mit uns arbeiten, hat uns die

erfreuliche Entwicklung unserer VR-Bank gezeigt.

Genossenschaftliche Grundwerte sind unser Fundament

und bleiben die Richtlinien unseres Handelns.

Damit übernehmen wir Verantwortung für die

Wirtschaft und die Gesellschaft in unserer Region.

Die Volks- und Raiffeisenbanken haben weiterhin als

einzige Gruppe des dreistufigen Bankensystems in

Deutschland die Folgen von Schulden-, Finanz- und

Wirtschaftskrise ohne jede staatliche Hilfe gemeistert.

Erst im Dezember 2011 hat die Rating-Agentur

Standard & Poors das Rating für den genossenschaftlichen

Finanzverbund von A+ auf AA- angehoben.

Das ist das beste Rating von deutschen

Banken ohne staatliche Beteiligung. Kein Wunder,

dass die Vereinten Nationen 2012 zum Internationalen

Jahr der Genossenschaften erklärt haben.

In diesem Jahr haben wir unseren Geschäftsbericht

unter das Motto „Energie“ gestellt. Woraus schöpfen

wir unsere Kraft und wie geben wir diese an Sie

weiter? Das haben wir versucht, auf den nachfolgenden

Seiten darzustellen. Lassen Sie uns wissen,

ob uns das gelungen ist.

Was einige unserer Kunden antreibt, haben wir

wiederum erkundet und die Imagekampagne der

deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken

„Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt“ fortgesetzt.

Wir stellen Ihnen ein paar Menschen vor, die

jeweils etwas ganz Besonderes antreibt: Von „Purer

Genuss“ bis „Geschichte verstehen“.

Von Herzen danken wir Ihnen für Ihr Vertrauen,

das Sie uns auch im Geschäftsjahr 2011 entgegen

gebracht haben, und allen Mitarbeiterinnen und

Mitarbeitern, die mit ihrer wertvollen Arbeit und

ihrer Energie Tag für Tag unsere VR-Bank Aalen

bereichern.

Viele interessante Rückblicke auf das Geschäftsjahr

2011 und Einblicke in unsere Arbeit wünschen

Ihnen

Kurt Abele Hans-Peter Weber Ralf Baumbusch


VORSTANDSINTERVIEW

VR-Bank-Vorstand nimmt Stellung zu

Eurorettung und Finanzkrise, Umweltkatastrophe

in Fukushima und deren weltweite Auswirkungen

usw. Was war 2011 für die Vorstandsmitglieder der

VR-Bank Aalen wichtig und bedeutungsvoll?

Vorstandssprecher Hans-Peter Weber:

„Schauen wir noch einmal zurück. Wie sehen

Sie die Entwicklungen im Jahr 2011?“

Hans-Peter Weber: Die Wirtschaft hat sich 2011

weiter positiv entwickelt, wenngleich insbesondere

die erneute Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise sich

wachstumsdämpfend auswirkte. Gerade in Deutschland

hat aber die konjunkturelle Entwicklung an

Breite gewonnen, denn sie wurde noch stärker als

2010 durch die hohe inländische Nachfrage nach

Konsum- und Investitionsgütern getrieben. Der

Export dagegen ist leicht zurückgegangen.

Und heute, über ein Jahr nach der Atomkatastrophe

im japanischen Fukushima, hat sich die Welt

noch nicht wieder erholt. Die Auswirkungen der

Katastrophe in Japan haben die dortige Konjunktur

einbrechen lassen. Vor allem aber hat die Katastrophe

ein Umdenken ausgelöst. Viele, insbesondere

auch bei uns in Deutschland, fordern einen schnelleren

Ausstieg aus der Kernkraft. Alternativenergien

sind mehr denn je gefragt.

Ein Grund, dass wir im letzten Jahr die Gründung

der „OstalbBürgerEnergie“ mit initiiert haben.

Glauben Sie, dass die Finanzkrise und ihre

Nachwirkungen bei uns in Deutschland verdaut

werden können?

Hans-Peter Weber: Auf die wirtschaftliche Entwicklung

bezogen schon, denn die wichtigsten

Konjunkturindikatoren weisen auch für die Zukunft

weiter nach oben. Das stimmt uns grundsätzlich

optimistisch. Einige Folgen der Krise sind jedoch

weiter spürbar. Die Schuldenkrise, in der sich vor

allem die europäischen Staaten befinden, und die

Stabilisierung unseres Euro-Währungssystems bleiben

zentrale Herausforderung für die Zukunft. Und

auch der Bankensektor muss verlorengegangenes

Vertrauen erst noch zurückgewinnen und zeigen,

dass er wieder ohne staatliche Hilfe auf den Beinen

stehen kann.

Das gilt aber nicht für die Genossenschaftsbanken,

oder?

Hans-Peter Weber: Den Genossenschaftsbanken

vertrauen heute mehr Menschen als je zuvor. Die

genossenschaftliche FinanzGruppe kann rückblickend

für sich in Anspruch nehmen, vollkommen

ohne staatliche Hilfe aus eigener Kraft die Krise

bewältigt zu haben – im Gegensatz zu manch’

anderem großen Kreditinstitut, das durch den

Steuerzahler gestützt werden musste und teilweise

dafür noch nicht einmal Zinsen zahlt. Die genossenschaftliche

Idee der „Hilfe zur Selbsthilfe“ lässt sich

mit staatlicher Hilfe nicht vereinbaren. Wir haben

in der genossenschaftlichen FinanzGruppe unsere

gesellschaftliche Verantwortung dadurch gezeigt,

dass wir auch in Krisenzeiten beträchtliche Steuern

gezahlt haben, die in alle Regionen Deutschlands

geflossen sind. Wir haben damit einen maßgeblichen

Beitrag zur wirtschaftlichen Stärkung Deutschlands

geleistet, statt selbst Hilfe in Anspruch zu

nehmen.

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VR-Bank Aalen

Meine Bank!

Interview mit dem

Vorstandssprecher

der VR-Bank Aalen:

Hans-Peter Weber


Interview mit dem

Vorstandsmitglied

der VR-Bank Aalen:

Kurt Abele

VORSTANDSINTERVIEW

Vorstandsmitglied Kurt Abele:

„Was können Sie zur Entwicklung der VR-Bank

Aalen im Jahr 2011 sagen?”

Kurt Abele: Mit dem Ergebnis und der Entwicklung

unserer VR-Bank sind wir sehr zufrieden. Wir haben

uns solide entwickelt und kein Wachstum um jeden

Preis erzielt. Sowohl unser Kredit- als auch unser Einlagengeschäft

konnten wir ausweiten. Das ist unser

originäres Bankgeschäft. Unser Geschäftsmodell ist

ja dadurch gekennzeichnet, dass wir Einlagen unserer

Kunden hereinnehmen und diese wiederum regional

als Kredite ausreichen. Wir machen Geschäfte

nicht nur mit unseren Kunden, sondern für unsere

Kunden. Einem nachhaltigen Wirtschaften in der

Region und für die Region fühlen wir uns verpflichtet

– heute und in der Zukunft. Das spiegelt sich

auch im schönen Ergebnis wider. Gegenüber dem

bereits erfolgreichen Vorjahr hat sich unsere Ertragslage

weiter positiv entwickelt. Das gute Gesamtergebnis

ist ein Erfolg der guten und konstruktiven

Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern, Vorstand

und Aufsichtsrat. So haben wir unsere Stellung als

größte Genossenschaftsbank im Ostalbkreis weiter

stärken können. Gerade vor dem Hintergrund eines

nach wie vor starken Wettbewerbsdrucks werten

wir das als großen Vertrauensbeweis. Dank des guten

operativen Ergebnisses werden Aufsichtsrat und

Vorstand der Vertreterversammlung auch für 2011

eine Dividende von 4,5 Prozent für die Geschäftsanteile

vorschlagen.

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Zugleich nutzen wir das Ergebnis, um Vorsorge für

höhere aufsichtsrechtliche Eigenkapitalanforderungen

der Zukunft zu treffen.

Wie lässt sich denn im Wettbewerb um den

Kunden, der heute oftmals auch von der

günstigsten Kondition und dem billigsten Preis

getrieben wird, noch nachhaltiges Wachstum

erzielen?

Kurt Abele: Wir legen nicht nur auf Expansion,

sondern vor allem auf hohe Qualität Wert. Nicht

durch Lockangebote, die von einigen Wettbewerbern

wohl kaum wirtschaftlich kalkuliert sind,

sondern durch Qualität unserer Produkte und

Dienstleistungen wollen wir Kunden gewinnen und

unsere Kunden überzeugen. Unsere Kunden dürfen

leistungsstarke, marktgerechte Angebote und

eine individuelle, qualitativ hochwertige Beratung

erwarten. Für den Kunden wahrnehmbare Qualität

ist die Grundlage nachhaltiger Zufriedenheit und

langfristiger Kundenbindung. Wir stellen seit Jahren

die ganzheitliche Beratung unserer Kunden auf Basis

ihrer individuellen Ziele und Wünsche in den Vordergrund

unseres Qualitätsstrebens. Unsere Kunden

honorieren das. In einer Servicekundenbefragung,

die wir im Herbst vergangenen Jahres auf unseren

Geschäftsstellen durchgeführt haben, wurde unser

Service und unsere ganzheitliche Beratung durchgängig

mit guten und sehr guten Noten bewertet.

Welche Herausforderungen sehen Sie für die

Zukunft, die bewältigt werden müssen?

Kurt Abele: Der Finanzdienstleistungssektor wird

sich künftig weiter dynamisch verändern. Der Wettbewerb

wird noch intensiver. Wir müssen uns darauf

einstellen, dass starke Wettbewerber gerade in

unseren Kerngeschäftsfeldern, nämlich bei unseren

Privatkunden und Firmenkunden, aktiv um Neukunden

werben werden. Gleichzeitig wachsen die

Ansprüche der Kunden an die Qualität der Finanzdienstleistungen.

Was gestern aus Sicht des Kunden

noch sehr gut war, ist heute nur noch gut und

morgen nicht mehr ausreichend. Unsere Kunden erwarten

zu Recht, dass wir unsere Leistungsfähigkeit

auch in Zukunft weiter ausbauen. Wir wollen heute

besser sein als gestern und morgen besser sein als

heute. Die nachhaltige Steigerung der Kundenzufriedenheit

bleibt unser zentrales Ziel. Insbesondere

unsere regionale und emotionale Kundennähe

müssen wir als Vorteil gegenüber unseren Wettbewerbern

erhalten.


VORSTANDSINTERVIEW

Vorstandsmitglied Ralf Baumbusch:

„Die VR-Bank Aalen bezeichnet sich als Regionalbank.

Hat Regionalität in Zeiten der Globalisierung

überhaupt noch eine Berechtigung?“

Ralf Baumbusch: Regionalität wird meiner Meinung

nach in einer Welt ohne Grenzen und auch in einer

anonymer werdenden Welt immer wertvoller. Ein

Ort, wo man die Menschen kennt, wo man weiß,

wie der andere tickt und wo man vertrauen kann,

gibt Halt und Sicherheit. Regionalität schottet nicht

nach außen hin ab. Man muss es einfach mit der

richtigen Mischung aus regionaler Präsenz und

einem starken FinanzVerbund im Rücken schaffen,

dem Kunden in seinem Umfeld gleichzeitig eine

regionale Bank und ein weltoffener Finanzdienstleister

zu sein. Für uns ist Regionalität die Grundlage

unserer täglichen Arbeit. Denn Genossenschaftsbanken

sind darauf ausgerichtet, für die Menschen

in der Region da zu sein und nicht für anonyme

Aktionäre irgendwo auf der Welt die höchste Rendite

herauszuholen.

Regionalität heißt im übertragenen Sinne: „Das

Gute liegt so nah.“ Wie lebt die VR-Bank Aalen

das Prinzip der Regionalität?

Ralf Baumbusch: In ganz unterschiedlichen Formen.

Beispielsweise bieten wir mit 20 Geschäftsstellen

und drei Selbstbedienungsstandorten ein dichtes

Bankstellennetz in der Region. Unsere Geschäftsstellenleiter

und Berater sind vor Ort und kennen ihre

Kunden persönlich, bringen sich ehrenamtlich im

Gemeinderat und in Vereinen ein, arbeiten in den

lokalen Handels- und Gewerbevereinen mit, hören

aus erster Hand, wo im Ort die Menschen der Schuh

drückt. So ist die Nähe zu unseren Mitgliedern und

Kunden sichergestellt und wir können den Bedürfnissen

der Region gerecht werden.

Eine starke Region braucht eine starke Wirtschaft.

Was hat das Mittelstandsgeschäft 2011

der VR-Bank Aalen bestimmt?

Die Nachfrage nach Investitions- und Betriebsmittelkrediten

hat aufgrund der nach wie vor guten

konjunkturellen Rahmenbedingungen im Jahresverlauf

2011 weiter angezogen und zu den vielen

Kreditneuanträgen geführt. 2011 war vor allem

durch die Finanzierung von Investitionen in erneuerbare

Energien und Maßnahmen zur Erhöhung der

Energieeffizienz geprägt. Zudem konnten wir im

vergangenen Jahr 35 Existenzgründer beim Weg in

die Selbstständigkeit unterstützen.

Viele mittelständische Unternehmen sind auf

den Märkten der Welt unterwegs. Wie schafft

die VR-Bank den Spagat zwischen Aalen und

der „weiten Welt“?

Ralf Baumbusch: Gerade im vergangenen Jahr ist

deutlich geworden, dass uns die Unternehmer nicht

nur als Finanzier schätzen, sondern als Gesprächspartner

und Ratgeber bei vielen strategischen Frage-

und Weichenstellungen. Auf diesen Bedarf können

wir dank unserer vielfältigen Dienstleistungen

und mit Unterstützung unseres VerbundPartners

DZ Bank mit individuellen Lösungen für Finanzierungsfragen,

für den nationalen und internationalen

Zahlungsverkehr, für das Zins-, Währungs- und

Liquiditätsmanagement, für die Absicherung von

Risiken sowie die Optimierung der Vermögensanlage

schnell und unbürokratisch reagieren.

Die VR-Bank Aalen übernimmt seit vielen

Jahren ja auch gesellschaftlich Verantwortung.

Wird diese in Zukunft fortgesetzt?

Ralf Baumbusch: Soziale Verantwortung und kulturelles

Engagement sind für uns selbstverständlich.

Jahr für Jahr setzen wir uns mit vielen Initiativen

aktiv für die Region ein. Nachhaltiges Wirken in der

Region bedeutet für uns, dass wir unser soziales

Engagement sowie unser regionales Sponsoring für

Sport, Kultur und Vereine selbstverständlich unvermindert

fortführen werden. Das kommt von Herzen

und bleibt uns ein ganz besonderes Anliegen.

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VR-Bank Aalen

Meine Bank!

Interview mit dem

Vorstandsmitglied

der VR-Bank Aalen:

Ralf Baumbusch


UNSERE BESONDERhEIT

Unser wertorientiertes Geschäftsmodell

2012 Internationales Jahr der Genossenschaften

Vor 150 Jahren haben Landwirte und Handwerker

die ersten genossenschaftlichen Banken, die heutigen

Volksbanken und Raiffeisenbanken, gegründet.

In der wirtschaftlichen Not um das Jahr 1850 hatten

sie keinen Zugang zu Krediten. Das Geschäftsmodell

der Genossenschaft ist ein Exportschlager geworden.

Nicht nur in Deutschland hat die genossenschaftliche

Idee Früchte getragen, sie gedeiht auf

der ganzen Welt.

Das schlägt sich im Jahr 2012 auf eine ganz

besondere Weise nieder: Die Vollversammlung

der Vereinten Nationen hat das Jahr 2012 zum

Internationalen Jahr der Genossenschaften ausgerufen.

Genossenschaften würden die internationale

Gemeinschaft daran erinnern, dass es möglich ist,

sowohl unternehmerisch zu handeln als auch soziale

Verantwortung zu tragen, so UN-Generalsekretär

Ban Ki-moon.

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In diesem Schritt spiegelt sich wider, dass Genossenschaften

auch in Entwicklungs- und Schwellenländern

eine herausragende Rolle spielen, weil

sie selbstbestimmtes Handeln ermöglichen. Die

unternehmerische Kooperation erschließt armen

und benachteiligten Menschen Zugang zu Märkten

und Dienstleistungen und verbessert somit ihre

Einkommenssituation. Die positiven sozialen Effekte

sind gerade in diesen Ländern von großer Bedeutung

für die Zivilgesellschaft.

Die 17 Millionen Mitglieder der Volksbanken und

Raiffeisenbanken in Deutschland unterstützen die

regionalen Wirtschaftskreisläufe. Das sind Geschäfte,

die solide, überschaubar und kontrollierbar sind. Die

demokratische Unternehmensform der Genossenschaft

sorgt für Transparenz und gibt vielfältige

Möglichkeiten der Information und Mitsprache.

S-S-S: Selbsthilfe – Selbstverantwortung – Selbstverwaltung.

Hier steht nicht die Frage „Was können

andere für mich tun?“ an erster Stelle, sondern die

Frage „Was kann ich tun?“. Genossenschaften sind

eben echte „Mit-mach-Gesellschaften“.

Vertreterwahl 2011

Ein wichtiges Ereignis im Jahr 2011 war die Neuwahl

zu unserer Vertreterversammlung. Entsprechend

den Regeln unserer Satzung findet die Wahl alle vier

Jahre statt. Mit 98,5 Prozent Ja-Stimmen ist im Oktober

die von unserem Wahlausschuss aufgestellte

Liste mit 636 Kandidaten gewählt worden.

Die Aufgaben der Vertreter sind wichtige Elemente

unserer demokratischen Selbstverwaltung:

Jeder unserer Vertreter vertritt bei der jährlichen

Vertreterversammlung 50 Mitglieder. Die Vertreterversammlung

entscheidet unter anderem über die

Feststellung des Jahresabschlusses, die Verwendung

des Jahresüberschusses, Entlastung von Vorstand

und Aufsichtsrat sowie über Änderungen der

Satzung. Sie sehen: die wichtigsten Entscheidungen

liegen in der Zuständigkeit der Mitglieder bzw.

deren Vertreter.


UNSERE BESONDERhEIT

Genossenschaft und Mitgliedschaft

Im Jahr 2011 haben wir die Zahl unserer Mitglieder

auf 32.569 ausgeweitet. Vor wenigen Tagen, im

März 2012, konnten wir bereits das 33.000. Mitglied

begrüßen. Damit sind mehr als 25 Prozent der Bevölkerung

unseres Geschäftsgebietes Miteigentümer

ihrer VR-Bank Aalen. Miteigentümer sein heißt,

aktiv mitbestimmen und jährlich in Form einer attraktiven

Dividende am Erfolg der Bank beteiligt zu

sein. Rund 1,3 Millionen Euro werden wir erneut an

unsere Mitglieder ausschütten. Darauf sind wir stolz.

33.000 Mitglieder sind für uns ein ganz besonderer

Vertrauensbeweis und bestätigen, dass das

genossenschaftliche Geschäftsmodell unvermindert

attraktiv ist. Durch die genossenschaftliche Idee und

ihre Werte wie Solidarität, Verantwortung, Nähe,

Partnerschaftlichkeit, Sicherheit, Vertrauen, Fairness

und Hilfe zur Selbsthilfe unterscheiden wir uns

grundlegend von anderen Banken. Der auf diesen

Werten basierende Erfolg ist für uns Ansporn, weiterhin

alles zu tun, um erfolgreich zu bleiben.

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VR-Bank Aalen

Meine Bank!


UNSERE UMWELT- WAS UNSERE KUNDEN ANTREIBT

Den Aalener Geschäftsmann Alfred Krauss treibt

vor allem eines an: “Die ausgeschlafene Ostalb”

Alfred Krauss ist Experte für guten Schlaf. Sein

Erfolg kommt nicht von ungefähr. Er macht sich

Gedanken über seine Kunden und stellt die wichtigen

Fragen: “Was braucht man für einen guten,

erholsamen Schlaf? Was passt in einen modernen

Haushalt? Wie können wir Neues, Schickes, Innovatives

bieten?” Das Bettenhaus GD Krauss hat sich

zur Aufgabe gemacht, für mehr Schlaf- und damit

Lebensqualität zu sorgen.

Ich arbeite gerne und viel, beschreibt Alfred Krauss

seine Karriere. Er gönnt sich aber “Auszeiten”. So

ist er Experte für gute Töne: er ist – wieder aktiv –

Bassist beim schwäbischen Unsinn von “Herr Diebold

und Kollegen” und er genießt kurvige Alpensträßchen

– auch mit seiner flotten BMW.

Alfred Krauss hat den Familienbetrieb (gegründet

1846) bereits in jungem Alter im Jahr 1983

übernommen und erfolgreich ausgebaut. Heute

hat die Firmengruppe rund 40 Beschäftigte im

Stammhaus in Aalens Innenstadt, in einer Filiale in

Schwäbisch Gmünd und in Schlummermärkten in

Aalen und Gmünd. Von der Gründung an begleitet

die VR-Bank Aalen das Bettenhaus als eine

der Hausbanken. “Wir brauchen eine verlässliche,

bodenständige Bank vor Ort, die uns kennt und

dauerhaft begleitet. Da ich selbst mit Leib und Seele

“Genossenschaftler” in unserer Einkaufsgenossenschaft

Bettenring eG bin, weiß ich die Vorzüge der

Genossenschaften sehr zu schätzen.”

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„Purer Genuss“ ist Lebensqualität. Dafür setzt sich

Konditormeister Wolfgang Schieber seit Jahren ein.

Schon seit seiner Kindheit steht er am Backblech,

hat die Begeisterung fürs Backen und Dekorieren

von seinem Vater geerbt und schließlich zum Beruf

gemacht. Immer wenn viele Hände erforderlich waren,

durfte er schon als kleiner Junge mit anpacken,

Obsttorten belegen, Rosinen für Stollen und Zöpfe

zupfen oder Butter-S formen. Wolfgang Schieber

ist immer schon praktisch veranlagt und gerne

“Handwerker”.

So hat er Ausbildung und Berufserfahrung im

elterlichen Betrieb erlangt. Sein Vater legte 1969

den Grundstein und übernahm das damalige

Aalener In-Café Central. Dann baute Konditormeister

Eberhard Schieber das Café Schieber, das 1983

eröffnet wurde. Seit 1996 ist Wolfgang Schieber,

zwischenzeitlich auch Konditormeister, Inhaber des

Cafés und alleinverantwortlich. Natürlich arbeitet er

nicht alleine, sondern mit Unterstützung seiner Frau

Elke. “Die Zutaten müssen stimmen – und das Team

und der Service” so Schieber. Das Konzept geht auf,

das Café Schieber ist ein von Jung und Alt gern besuchtes

Tagescafé, in unmittelbarer Nachbarschaft

seiner Hausbank, der VR-Bank Aalen. Seit Juni 2011

werden Wolfgang Schiebers süße Leckereien zudem

in der Cafébar Puccini angeboten.

“Ein guter Konditor braucht traditionelle und gute

Rezepte, handwerkliches Geschick, Kreativität und

Liebe zum Detail”, meint Wolfgang Schieber. Für ihn

ist Backen zur Berufung geworden.


UNSERE UMWELT- WAS UNSERE KUNDEN ANTREIBT

„Freude schenken!“ ist der tägliche Antrieb der

Floristin Brigitte Willier, Aalen-Unterkochen.

“Die Umstände, die dazu führten, dass ich heute ein

Blumengeschäft habe, waren eigentlich einfach. Ich

habe früher Floristik-Kurse an der Volkshochschule

gegeben. Meine Blumenkunstwerke sind gut angekommen,

so dass ich mich entschlossen habe, aus

meinem Hobby meinen Beruf zu machen”, erinnert

sich Brigitte Willier.

Angefangen hat alles Mitte der 90er Jahre. 2004

eröffnete Brigitte Willier schließlich ihr eigenes Blumengeschäft

in Aalen-Unterkochen. Wenn sie heute

zurückdenkt ist sie froh über die damalige Entscheidung.

“Sicherlich, ich bin verheiratet und habe zwei

Kinder; ohne die Unterstützung meines Mannes

und das Verständnis meiner Kinder hätte ich den

Sprung in die Selbstständigkeit nicht gewagt und

nie geschafft. Aber als Selbstständige kann ich

kreativer sein, selbst entscheiden und mir die Zeit

für den Kunden nehmen, die er braucht.” Heute ist

Brigitte Willier Geschäftsinhaberin, Mitglied des Unterkochener

Ortschaftsrates und 1. Vorsitzende des

Handels- und Gewerbevereines Unterkochen. Dieses

Ehrenamt im HGV hat sie seit acht Jahren inne. “Ich

habe hier ein tolles Team und es macht richtig Spaß,

gemeinsam etwas auf den Weg zu bringen.“

“Ich bin schon immer Kundin bei der VR-Bank

Aalen”, sagt Brigitte Willier. “Mit einem Sparbuch hat

meine Bankgeschichte angefangen. Heute wickle

ich alle Bankgeschäfte mit ihr ab.“

Der Antrieb von Dr. Rainer Lächele, Freier Historiker,

Aalen/Essingen, ist „Geschichte verstehen.“

Manche Menschen haben ein Talent: Ihnen gelingt

es, aus ihrer Leidenschaft ihren Beruf zu machen.

Das ist großes Glück und Können! “Schon als Kind

habe ich mich für Kruscht und Krempel interessiert

und wollte mich am liebsten mit Geschichte und

Literatur beschäftigen”, beschreibt er seine langjährige

Faszination. “Außerdem spielt in meinem Beruf

Technik und das Kennenlernen der unterschiedlichsten

Menschen eine wesentliche Rolle.” Und - wie

bei allem was er tut - hat Dr. Lächele bei seiner

Arbeit das Allgemeinwohl im Sinne. Er will “erhalten

und bewahren”. Denn, so Dr. Lächele: “Zukunft

braucht Herkunft”.

Heute ist Dr. Rainer Lächele gemeinsam mit zwei

weiteren Historikern Geschäftsführer der D.I.E.

Firmenhistoriker GmbH. Mit seinem Team arbeitet

er die Historie von vielen Familienunternehmen auf.

Zur Zeit beschäftigt er sich mit der bald 150-jährigen

Geschichte der VR-Bank Aalen. “ Ein hochinteressantes

Projekt, bei dem wahre Schätze der Vergangenheit

und gut erhaltene Zeitzeugen zu Tage gebracht

werden: Seien es handschriftliche Protokolle

und seltene Porträtfotos aus Gründertagen, alte

Werbeschilder aus der Nazi-Zeit oder Lochkarten-

Buchungsmaschinen aus den 1960er Jahren.”

Die Geschäftsverbindung mit der VR-Bank ist natürlich

nicht einseitig, denn auch als Kunde fühlt er sich

hier seit vielen Jahren gut aufgehoben.

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VR-Bank Aalen

Meine Bank!


ENERGIESPENDER FÜR DIE REGION

Wir sind der „Energiespender“ für die Menschen

in unserer Region

Unsere Kunden, ihre Ziele und Wünsche, ihre

Lebensphasen und ihre Familiensituation sind so

vielfältig wie das Leben selbst: Während der eine jeden

Cent sparen möchte, gibt der andere sein Geld

freudig aus. Kunden mit Anfang 20 haben ganz

andere Prioritäten als solche mit Anfang 50, und

Singles haben andere Bedürfnisse und Vorstellungen

als Alleinverdiener mit Kindern. Wer Vermögen

hat, denkt und entscheidet anders als jemand, der

es erst bilden will, und Ansparungen für das Alter

müssen anders gestaltet werden als Rücklagen für

ein Auto.

Die jeweilige Lebenssituation ist aber nicht nur sehr

individuell, sondern bedarf auch Anpassungen bei

beruflichen oder privaten Veränderungen. Dazu ist

ein regelmäßiger Kontakt erforderlich. Wir laden

unsere Kunden daher immer wieder zu vertrauensvollen

Gesprächen ein – bei ihnen zu Hause oder

bei uns in der VR-Bank -, bei denen wir ihre aktuelle

Situation erfassen, um angemessen auf Veränderungen

reagieren zu können. Wir klären beispielsweise,

ob sich der Finanzbedarf verändert hat, ob

es neue Möglichkeiten der Absicherung gibt oder

ob alle staatlichen Prämien genutzt werden. Jeder

einzelne Kunde wird ganzheitlich und individuell

betreut. Gemeinsam mit ihm bauen wir an seinem

„Finanzhaus“. Bei unseren Anlagelösungen legen

wir größten Wert auf hohe Qualität und bewährte

Partner – zum Wohle unserer Kunden.

Und mit unseren Firmen- und Gewerbekunden klären

wir dabei unter anderem, ob Subventionshilfen

noch nicht genutzt werden oder zinsgünstige Mittel

von KfW und Landeskreditanstalt zur Verfügung

stehen.

Anhand des VR-FinanzPlanes Mittelstand können

wir alle Phasen im Zyklus eines Unternehmens von

der Gründung über die Wachstums- oder Konsolidierungsphase

bis zur Nachfolge begleiten. Unsere

landwirtschaftlichen Kunden beraten wir gezielt mit

dem VR-FinanzPlan Agrar beim täglichen Finanzmanagement

und bei Investitionen.

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Wir bieten mehr für unsere Region

Wir verstehen uns als aktives Mitglied einer lebendigen

Gesellschaft, die wir tatkräftig mitgestalten.

Dazu gehört auch, dass wir uns für Dinge engagieren,

die wenig mit unserem Bankgeschäft, sondern

vielmehr mit Sozialem, Kultur und Sport zu tun

haben. Wir unterstützen lokale Vereine, gemeinnützige

und karitative Institutionen, Schulen und Kindergärten,

Gewerbe- und Handelsvereine und viele

weitere Einrichtungen. Wir engagieren uns für die

Menschen in unserem Geschäftsgebiet, wir hören

hin und helfen, wo es uns möglich ist. Dies lässt sich

nicht nur in Zahlen messen. Sind doch unsere Mitarbeiter

im Geschäftsgebiet zu Hause, engagieren sich

zum Großteil ehrenamtlich in Vereinen und bringen

sich in das Leben der Städte und Gemeinden ein.

2011 haben wir rund 300 lokale Institutionen,

soziale Einrichtungen, Vereine und Schulen mit ca.

250.000 Euro unterstützt. Dazu gehören neben

Spenden auch die VR-Mobile, die wir für drei Jahre

den Pflege- und Sozialdiensten für ihre wichtige

Arbeit zur Verfügung stellen. Im September

letzten Jahres haben wir fünf weitere VR-Mobile

übergeben, so dass wir seit 2008 12 VR-mobile zur

Verfügung stellen konnten.

VR-GewinnSparen

Das VR-GewinnSparen hat eine lange und erfolgreiche

Tradition: Zehn Euro kostet ein Los monatlich,

davon gehen acht Euro auf das Sparkonto des Kunden

und zwei Euro in eine „Glückstrommel“ – und

hier winken attraktive Sachpreise und Geldgewinne

von bis zu 25.000 Euro. Das Wichtigste jedoch: Je

Los werden Monat für Monat 50 Cent für gemeinnützige

Zwecke verwendet. 2011 trugen unsere

Kunden mit über 25.000 Losen eine stattliche

Summe von rund 140.000 Euro zusammen. Diese

Summe wurde im Rahmen eines „Adventskonzerts“

Anfang Dezember an 260 Institutionen übergeben.

Zahlreiche Projekte und Vorhaben in der Region

unterstützen wir über unsere Max-Mayer-Stiftung

sowie die VR-Bank-Stiftung, Aalen.


ENERGIESPENDER FÜR DIE REGION

VR-Bank-Stiftung, Aalen

Unter dem Dach unserer VR-Bank-Stiftung bieten

wir unseren Kunden verschiedene Stiftungsmodelle

an. Ab einem Betrag von 25.000 Euro ist ein eigener

Stiftungsfonds möglich. Auch Zustiftungen von

kleineren Beträgen sind möglich. Auf diesem Wege

können unsere Kunden einen Teil ihres Vermögens

dauerhaft einem von ihnen gewünschten Zweck

zuführen und damit Gutes tun. Wir übernehmen

die Verwaltung und sorgen für die Umsetzung des

Stifterwillens. Gerne beraten Sie unsere Stiftungsberater.

Wir setzen unsere ganze Energie ein, um unseren

Mitgliedern und Kunden ein verlässlicher und

verantwortungsbewusster Partner in allen Finanzfragen

zu sein.

Engagiert für die Region

Der Dialog mit unseren Mitgliedern und Kunden ist

uns wichtig und wird seit Jahren gepflegt. Ganz an

den Bedürfnissen und Interessen der Kunden orientiert

bieten wir ein breites Spektrum an Veranstaltungen.

So finden an den verschiedenen Geschäfts-

stellen-Standorten Mitgliederforen statt, ebenso

Ausstellungen. Zudem laden wir unsere mittelständischen

und landwirtschaftlichen Kunden zu

informativen Vortragsveranstaltungen mit aktuellen

Fachthemen ein.

Auch für unsere jungen Kunden haben wir einiges

zu bieten: Kino Night, Ausflüge zu Freizeitparks und

verschiedenen Märkten oder Ausbildungsplatz-

Börsen in Aalen, Abtsgmünd und Neresheim.

Kunstpreis der VR-Bank Aalen – Kultur ist für uns

wichtig

Wir vergeben seit dem Jahr 2005 jährlich einen

Kunstpreis, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Der Preis

richtet sich an Kunstschaffende, die sich besonders

innerhalb der Kunstszene Südwestdeutschlands hervorheben.

Im Jahr 2011 hat den „7. Kunstpreis der

VR-Bank Aalen“ die Stuttgarter Künstlerin Dorothea

Schulz erhalten.

Die Kunstpreisverleihung war mit einer Ausstellung

in der Rathaus-Galerie in Aalen verbunden.

17

VR-Bank Aalen

Meine Bank!


WIR hABEN „GAS GEGEBEN“

Rückblick auf Geschäftsentwicklung

2011 in Worten und Zahlen

Das Geschäftsjahr 2011 ist für unsere VR-Bank

Aalen noch besser verlaufen als das ebenfalls gute

Jahr 2010. Wir haben unsere Position als größte

Genossenschaftsbank in der Region behauptet.

Und wir konnten im vergangenen Geschäftsjahr

das beste Ergebnis in unserer bald 150-jährigen

Geschichte erzielen. Das Betriebsergebnis vor Risiko

stieg gegenüber dem Vorjahr um knapp 1 Prozent

auf 9,5 Millionen Euro. Dies verdanken wir einer

gemäßigten Kostenentwicklung und dem verbesserten

Zinsergebnis.

> Zunahme im Kreditgeschäft

Die Kundenforderungen sind auch im Jahr 2011

gestiegen. Dies ist vor allem auf eine große Nachfrage

nach Krediten zur Finanzierung von Anlagen

zur Nutzung von erneuerbaren Energiequellen

zurückzuführen. Die bilanziellen Kundenkredite

wurden auf 651 Millionen Euro gesteigert. Allein die

Kredit-Neuzusagen lagen bei 162 Mio. Euro. Auch

im privaten Immobilienfinanzierungsgeschäft war

die Nachfrage weiterhin lebhaft. Denn aufgrund

des anhaltend niedrigen Zinsniveaus war das Finanzieren

von Bauen und Modernisieren so günstig wie

nie. Zum 1. April 2011 haben wir unsere Dispo-

Zinsen für Privatkunden deutlich reduziert, was zu

einer weiteren Belebung des Privatkundengeschäfts

beigetragen hat. Zur Förderung der Investitionstätigkeit

haben wir unseren Kunden über 200

staatlich geförderte Kredite mit einem Volumen von

über 20 Mio. Euro vermittelt. 35 Existenzgründern

konnten wir mit speziellen Existenzgründungsprogrammen

den Schritt in die Selbstständigkeit

ermöglichen. Von einer Kreditklemme kann bei

uns keine Rede sein. Wir sind nach wie vor mit der

wichtigste Kreditgeber in der Region.

> Stabile Kundeneinlagen

Die bilanziellen Kundeneinlagen – bereinigt um

institutionelle Einlagen – betragen zum Jahres ende

2011 767 Millionen Euro. Zusammen mit den zu

Verbundpartnern vermittelten Anlagen machen

sie zum Jahresende 2011 1.248 Millionen Euro aus.

Schrittweise haben wir die Einlagen institutioneller

Anleger abgebaut.

18

Die Summe der Anlagen bei Verbundunternehmen

hat sich durch die enormen Schwankungen der

Wertpapierkurse ermäßigt. Vor dem Hintergrund

des niedrigen Zinsniveaus haben viele Kunden

weiterhin ihr Geld in klassischen Bankeinlagen wie

Geldmarktkonten und Spareinlagen angelegt.

Das Wertpapiergeschäft war durch Nachfrage nach

kapitalgarantierten Produkten geprägt. Der DAX

lag zum Ende des abgelaufenen Jahres um 15,4

Prozent unter dem Vorjahresstand.

> Über 32.500 Mitglieder

Weiterhin ungebrochen war der Beitritt von Mitgliedern.

Über 2.200 neue Mitglieder sind bis zum

Jahresende dazugekommen, so dass die Zahl der

Anteilseigner auf 32.569 Personen zum Jahresende

erhöht werden konnte. 750 Mitglieder sind größtenteils

durch Tod oder Wegzug aus der Genossenschaft

ausgeschieden. Unser genossenschaftliches

Geschäftsmodell erfreut sich weiterhin großen

Zuspruchs.

> Weiter gesteigertes Ergebnis

Dank des gestiegenen Zins- und Provisionsüberschusses

auf der einen Seite und Kostendisziplin

auf der anderen Seite konnte das Betriebsergebnis

auf 9,5 Millionen Euro erhöht werden. Unterstützt

durch das aktuelle Zinsumfeld stieg der Zinsüberschuss

auf 25,6 Millionen Euro. Der Provisionsüberschuss

wurde dank des guten Verbundgeschäfts auf

8,8 Millionen Euro gesteigert. Die Steuerbelastung

beläuft sich unter Berücksichtigung der Auflösung

von Steuerrückstellungen auf 1,6 Millionen Euro.

Dank des guten Ergebnisses kann die Eigenkapitalstruktur

unserer VR-Bank weiter verbessert werden.

Die in Zukunft steigenden Anforderungen an die

Eigenkapitalausstattung (Basel III) kann die Bank

erfüllen und besitzt ausreichend Spielraum für eine

Ausweitung des Kreditvolumens.


OFFEN FÜR NEUERUNGEN

Geschäftsstellen überall in Ihrer Nähe

Seit nahezu 150 Jahren sind unsere VR-Bank Aalen

und die Vorgängerbanken im Herzen der Region zu

Hause. Wurzeln der Bank gibt es viele – in Aalen,

Dewangen, Dorfmerkingen, Ebnat, Essingen, Hüttlingen,

Lauchheim, Neresheim, Oberkochen, Unterkochen,

Unterrombach, Waldhausen und Wasseralfingen.

Eins eint alle Ursprünge der Bank: Sie sind als

Genossenschaft seit jeher eng mit den Bürgern, den

Unternehmen sowie den Städten und Gemeinden

verbunden. Sie bündelten schon damals gemeinsam

mit ihren zahlreichen Mitgliedern die Kräfte und

wirken bis heute vor Ort. Die VR-Bank Aalen hat

diese genossenschaftliche Tradition verinnerlicht

und ihr Handeln danach ausgerichtet.

Die VR-Bank Aalen ist die größte Genossenschaftsbank

im Ostalbkreis - mit über 60.000 Kunden. An

20 Standorten können unsere Kunden das Leistungsspektrum

einer modernen Bank nutzen, die

aber stets traditionsbewusst geblieben ist. An drei

weiteren Standorten bieten wir umfassende Selbstbedienungsleistungen.

Im gesamten Geschäftsgebiet

können die Kunden heute entsprechend ihrer

privaten und beruflichen Wege den Service unserer

VR-Bank nutzen.

22

Um den gestiegenen Ansprüchen zu genügen,

werden unsere Geschäftsstellen ständig hinsichtlich

räumlicher, technischer, sicherheitstechnischer und

energetischer Ausstattung überprüft, damit sich die

Kunden wohl und sicher fühlen und wir den Anforderungen

an eine moderne Bank gerecht werden.

Im Januar 2011 konnte unsere Geschäftsstelle Ebnat

nach einer kurzen Umbauzeit eingeweiht werden.

Im Jahr 2012 wird mit den Planungen für den

Umbau des Bankgebäudes der Hauptstelle Aalen

begonnen. Die Hauptstelle wurde in der Vergangenheit

immer wieder vergrößert, die Kundenhalle

erweitert und modernisiert. Zwischenzeitlich reicht

der Gebäudekomplex der VR-Bank Aalen von der

Johann-Gottfried-Pahl-Straße bis zur Bahnhofstraße.

Das neue Bankgebäude soll sich städteplanerisch

in das umgebende Gebäudeensemble einfügen.

Es soll hohe energetische Ansprüche und ergonomische

Anforderungen erfüllen. Zudem soll es

dem Charakter einer „Volksbank“ gerecht werden.

Dies wollen wir mit einem Architektenwettbewerb

sicherstellen, der im Jahr 2012 ausgeschrieben wird.

2013 sollen konkrete Planungen vorliegen. 2014/15

soll dann die Umsetzung erfolgen.

All dies wird vor allem mit der fachkundigen Unterstützung

der Handwerker aus der Region realisiert.


OFFEN FÜR NEUERUNGEN

Rund um die Uhr für Sie da!

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, eine unserer

Geschäftsstellen aufzusuchen, dann haben unsere

qualifizierten Kundenberater des KundenService-

Centers ein offenes Uhr für Sie. Unter der Telefon-

Nummer 07361 5070 können Sie einen Großteil

Ihrer Bankgeschäfte ganz bequem von zu Hause aus

per Telefon erledigen.

Unser Internetauftritt wird ständig an neue Möglichkeiten

und Anforderungen angepasst. Wenn

Sie wollen, können Sie Ihre Finanzgeschäfte vom

heimischen PC aus „online“ bequem und sicher

abwickeln.

Im Bereich des elektronischen Zahlungsverkehrs

haben wir die meisten Konten Ende 2011 auf das

„M-TAN“ Verfahren, ein sicheres Verfahren, umgestellt.

Der Kunde bekommt bei diesem Verfahren

seine TAN (Transaktionsnummer) zur Freigabe einer

Internet-Überweisung direkt auf sein Mobiltelefon

übertragen.

Wir präsentieren uns als moderne Bank, die ihren

Kunden alle Zugangswege bietet. Sie finden uns

auch auf „Facebook“, dem wohl erfolgreichsten

sozialen Netzwerk. Dialog und Interaktion sind uns

wichtig. Immer mehr unserer Kunden, Jung und Alt,

nutzen dieses Netzwerk.

Stiftungslehrstuhl „erneuerbare Energien“

Der seit einiger Zeit geplante Stiftungslehrstuhl zur

Nutzung erneuerbarer Energien wird demnächst

installiert. Derzeit läuft das Berufungsverfahren an

der Hochschule in Aalen und mit dem Wintersemester

2012/2013 soll dann der Vorlesungsbetrieb aufgenommen

werden. Zusammen mit benachbarten

Volks- und Raiffeisenbanken und anderen Unternehmen

der Region unterstützen wir den Aufbau

dieses Lehrstuhls mit jährlich 50.000 Euro. Das sind

fast 50 Prozent der gesamten Fördersumme.

„OstalbBürgerEnergie“ eG

Die „OBE“, deren Gründung wir im Januar 2011

mit initiiert haben, hat sich im letzten Jahr erfolgreich

entwickelt. Zwischenzeitlich sind über

270 Mitglieder beigetreten und das gezeichnete

Kapital beträgt über 1,2 Millionen Euro. Das ist in

der kurzen Zeit eine stolze Summe! Somit konnte

die OBE bereits aktiv werden und hat die Photovoltaikanlagen

der Stadtwerke Aalen zum Preis

von 1,2 Millionen Euro übernommen. Regelmäßige

„Stammtische“ zum informellen Meinungs- und

Informationsaustausch wurden ins Leben gerufen

und zwei Arbeitskreise „Technik“ und „Mitglieder

installiert, die Vorstand und Aufsichtsrat der OBE

fördern und beraten.

23

VR-Bank Aalen

Meine Bank!


UNSERE INNOVATION

Ausblick

Alles in allem blickt die VR-Bank Aalen zufrieden auf

das Jahr 2011. Allerdings beklagt der Vorstand die

vielen neuen administrativen Regeln: „Wir ersticken

in der Bürokratie.“

Für die weitere Geschäftsentwicklung sind wir

zuversichtlich. Unsere VR-Bank Aalen wird sich 2012

positiv weiterentwickeln. Die Konjunktur insgesamt

in Deutschland wird bescheiden wachsen und die

Arbeitslosenzahlen werden weiter leicht zurückgehen.

Eine Herausforderung für uns wird sein, den

Energiewandel aktiv zu begleiten und unser Know

how im Rahmen von Neugründungen zur Verfügung

zu stellen.

Energie in unserer FinanzGruppe

Gemeinsam mehr erreichen – das ist seit jeher die

Philosophie der Genossenschaftsbanken. Daher haben

wir in der genossenschaftlichen FinanzGruppe

starke Partner: Spezialinstitute, die es uns ermöglichen,

das breit gefächerte Spektrum an traditionellen

und modernen Finanzdienstleistungen sowie

viele weitere Services anzubieten.

Wir danken dem Baden-Württembergischen

Genossenschaftsverband, Karlsruhe/Stuttgart, und

dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken, Berlin, für die gute Zusammenarbeit

und ihre Unterstützung.

Die DZ Bank AG in Frankfurt ist uns ein wichtiger

Partner bei der Abwicklung des Zahlungsverkehrs,

des Förderkredit- und Auslandsgeschäfts sowie der

Abwicklung des Wertpapier- und Depotgeschäfts;

sie ist unsere „Brücke in die Welt“.

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall AG ist Branchenprimus

– „Deutschland – Schwäbisch Hall-

Land“! Über 2.200 Bausparverträge mit einer

Rekordsumme von 75 Millionen Euro haben wir

nach Hall vermittelt.

Die R+V Versicherung – unser Partner im Versicherungsgeschäft.

2.500 Komposit-Versicherungsverträge

sowie Lebens- und Rentenversicherungen mit

einer Summe von 22 Millionen Euro haben unsere

Kunden abgeschlossen. Mit 650 staatlich geförderten

Riesterverträgen nutzen unsere Kunden die

24

Vorteile dieser umfassend staatlich geförderten Altersvorsorge.

Auf diesem Weg sind unseren Kunden

allein im Jahr 2011 über 1 Million Euro staatliche

Zulagen zugeflossen.

Die UNION Investment-Gruppe ist unser wichtigster

Partner im Wertpapieranlagegeschäft. Sie

ist als einzige Investmentgesellschaft zum zehnten

Mal hintereinander von der Zeitschrift Capital als

Branchen-Sieger ausgezeichnet worden; darauf sind

wir stolz.

Bei der Teambank nutzen viele unserer Kunden den

„fairen Ratenkredit – den easyCredit“. Auch diese

Leistung wurde intensiv nachgefragt. Mit der Teambank

gemeinsam und der Stiftung „Deutschland

im Plus“ engagieren wir uns intensiv an Schulen in

Sachen Vorbeugung gegen Überschuldung junger

Menschen und für die Verbesserung der finanziellen

Bildung junger Menschen. Wir konnten Ratenkredite

im Betrag von 8 Millionen Euro an diesen Partner

nach Nürnberg vermitteln.

Mit weiteren wichtigen Partnern wie der VR

Leasing AG, dem VOBA Reisebüro Rominger und

der VR Immobilien – eine Kooperation mit der

VR-Bank Ellwangen - runden wir unser umfassendes

Leistungsangebot ab. Daneben ist – für uns absolut

unentbehrlich - die FIDUCIA AG, Rechenzentrale

in Karlsruhe ein wichtiger und verlässlicher Partner

geworden. Tagtäglich rund um die Uhr, 365 Tage im

Jahr, schafft die FIDUCIA die Grundlage für einen

reibungslosen Ablauf aller Bankgeschäfte und den

störungsfreien Betrieb aller Selbstbedienungsgeräte,

wie zum Beispiel unserer Geldautomaten.

Von Herzen danken wir:

> allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern,

> dem Betriebsrat,

> unserem Aufsichtsrat,

> dem Beirat,

mit denen wir gemeinsam für unsere Mitglieder

und Kunden erfolgreich waren.

Wir danken der Stadtverwaltung, den Notariaten

sowie weiteren Behörden und Einrichtungen, die

uns wichtiger Ansprechpartner sind. Die Arbeit war

auch im Jahr 2011 durch ein vertrauensvolles und

konstruktives Miteinander geprägt.


UNSERE ORGANE

Bericht des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat hat sich in seinen neun Sitzungen

des Jahres 2011 ausführlich über die Lage der Bank,

über grundsätzliche Fragen der Geschäftspolitik

und über sonstige wichtige Anlässe vom Vorstand

berichten lassen und über die vorgelegten

zustimmungsbedürftigen Anträge entschieden.

Die Entwicklung des laufenden Geschäfts und die

erforderlichen Maßnahmen, die im Zusammenhang

mit der Geschäftsprozessoptimierung zu sehen sind,

standen im Vordergrund der Diskussionen und Erörterungen.

Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende

in einem engen Informationsaustausch

mit dem Vorstand.

Die Kontrollkommission des Aufsichtsrates prüfte

im Juni und im Dezember 2011. Über die Arbeit der

Kommission wurde im Plenum berichtet. Zudem ist

26

der Aufsichtsrat über die Prüfungsergebnisse der

Innenrevision sowie externer Prüfungen umfassend

informiert worden. Der Aufsichtsrat hat die ihm

nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden

Aufgaben erfüllt.

Der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband

e. V., Karlsruhe/Stuttgart, hat den Jahresabschluss

und das Rechnungswesen geprüft und den

Jahresabschluss mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk

versehen. Die Ordnungsmäßigkeit

der Geschäftsführung wurde bestätigt. Über das

Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung

berichtet. Ferner ist die Depotprüfung sowie die

Prüfung des Wertpapierdienstleistungsgeschäfts

erfolgt.

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