Geschäftsbericht 2011 - VR-Bank Mainz

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Geschäftsbericht 2011 - VR-Bank Mainz

Geschäftsbericht 2011


Von links: Franz-Josef Thümes, Theo Stauder, Tobias Schmitz


BRIEF AN UNSERE MITGLIEDER, KUNDEN UND FREUNDE

was eine Partnerschaft wert ist, das zeigt sich auch in stürmischen Zeiten. Doch nicht nur dann stehen die

traditionellen genossenschaftlichen Werte Verlässlichkeit und Vertrauen, Stabilität und Stärke, Nähe und

Verantwortung im Vordergrund – Kompetenzen, die unsere Kunden, Mitglieder und Mitarbeiter zu Recht

von uns erwarten dürfen. Wenn wir von Kundennähe sprechen, dann reden wir nicht nur von unserem

Geschäftsstellennetz mit zehn Zweigstellen im Mainzer Umfeld. Wir sprechen dann von Menschen, unseren

Kunden, die ihre Träume und Pläne, ihre eigenen Ziele haben und diese verfolgen möchten. Für sie leisten

wir direkt vor Ort unseren Beitrag, ihre Lebensqualität zu erhalten und zu fördern. Diese gewachsenen Werte

verbinden wir mit modernen, zukunftsweisenden Lösungen. Für unsere Kunden haben wir immer ein

offenes Ohr und sind ihnen für ihre wirtschaftlichen und finanziellen Wünsche kompetenter, vertrauenswürdiger

und zuverlässiger Partner.

Nähe verbindet ! Unter dieser Unternehmensphilosophie bauen wir eine ehrliche und sehr persönliche

Kundenbeziehung auf, die nach Möglichkeit ein ganzes Leben lang andauert. Dafür bieten wir seit Jahresbeginn

als neuesten Service unseres Hauses die Generationenberatung an. Diese bislang in Mainz einzigartige

Beratungsleistung trägt der demografischen Entwicklung in Deutschland Rechnung, da besonders

die Altersgruppe der über 65­Jährigen sehr stark wächst. Mit der Generationenberatung haben wir dieses

Thema aufgegriffen und gehen auf die speziellen Bedürfnisse unserer Kunden ein, für die das Thema Erben,

Vererben, Schenkung, Nachlassgestaltung und Vorsorgeplanung immer deutlicher in den Fokus rückt und

auch die Angehörigen und engen Freunde einbezieht. Fairness gegenüber unseren Kunden sowie Begeisterung

an der Arbeit und ein hohes Maß an Fachwissen, Erfahrung und menschlicher Kompetenz: dafür

stehen sechs mittlerweile zertifizierte Generationenberater in allen Geschäftsstellen.

Die Verbundenheit mit unserer schönen Region und den hier lebenden Menschen ist unsere Stärke

und spornt uns jeden Tag aufs Neue an. Die Kunden der VR­Bank Mainz bringen uns großes Vertrauen

entgegen, worauf wir stolz sind. Denn auf Dauer zufriedene Kunden sind unser Ziel – und die Grundlage

unseres Erfolgs.

Wir freuen uns, Ihnen den Geschäftsbericht 2011 überreichen zu dürfen, in dem wir Ihnen von einem

Rekordergebnis berichten, das sich in allen Bereichen niederschlägt. Doch nun wünschen wir Ihnen viel

Spaß bei der Lektüre.

Ihr Vorstand der VR-Bank Mainz eG

Theo Stauder Tobias Schmitz Franz­Josef Thümes


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INHALT

4 Geschäftsentwicklung

5 Kreditgeschäft

6 Einlagengeschäft

7 Bilanzerläuterungen

9 Bericht des Aufsichtsrates

10 Der Verbund macht stark

11 Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

12 Mitarbeiter im Ehrenamt

13 Der VR­VorsorgeStatus

14 Die Generationenberatung

15 Ausgezeichnet: Die Firmenkundenberatung

16 Firmenkundenporträts

18 Wir in der Region

22 Bilanz

24 Gewinn­ und Verlustrechnung

25 Impressum

Geschäftsbericht 2011

Mitglieder des Vorstandes

Theo Stauder, Vorsitzender

Tobias Schmitz

Franz­Josef Thümes

Mitglieder des Aufsichtsrates

Harald Silz, Rechtsanwalt,

Vorsitzender

Ralf Hauck, Steuerberater,

vereidigter Buchprüfer,

stellvertretender Vorsitzender

Dr. Stephan Kern, Rechtsanwalt,

stellvertretender Vorsitzender

Dipl.­Ing. Werner Dahlbender,

Pflanzenschutzberater

Karlheinz Kern, *

Handelsvertreter

Dipl.­Ing. Henrik Knodel, *

beratender Ingenieur

Manfred Ludwig, *

Geschäftsführer

Dipl.­Ing. Rüdiger Schmitt,

Architekt

Die mit * bezeichneten Aufsichtsratsmitglieder

scheiden infolge Ablaufs der Wahlperiode aus

ihrem Amt aus und sind wieder wählbar.

Prokurist

Klaus Allermann


WIR SIND FÜR SIE DA . . . UND IN IHRER NÄHE

hauptstelle Mainz-Gonsenheim, Breite Straße 23 – 27 Geschäftsstelle Mainz-finthen, Poststraße 42 – 44

Geschäftsstelle Mainz-Münchfeld, Kantstraße 34 Geschäftsstelle Ober-Olm, Bahnhofstraße 27

sb-Geschäftsstelle Mainz-Lerchenberg, Rubensallee 14 – 18 Geschäftsstelle heidesheim, Mainzer Straße 16 –18

Geschäftsstelle Wackernheim, Mainzer Straße 12 sb-Geschäftsstelle Mainz-Gonsenheim, Elbestraße 66

sb-Geschäftsstelle Mainz-Mombach, Am Lemmchen 31 A sb-Geschäftsstelle Mainz-finthen, Sertoriusring 53

Geschäftsbericht 2011 3


Für 40, 50 und

60 Jahre Verbun -

denheit zu unserer

Bank ehrte der

Gesamtvorstand

und der Aufsichts-

ratsvorsitzende

Harald Silz am

19. Mai unsere

treuen Mitglieder.

4

GESCHÄFTSENTWICKLUNG

bilanzsumme /Geschäftsvolumen

Der Wachstumskurs der Bank setzte sich in allen Kernbereichen

fort und zeigte sich insgesamt in einem Anstieg der

Bilanzsumme um 2,5 % auf 661,1 Mio. Euro. Einschließlich der

Bürgschaftsverpflichtungen und des nicht bilanzwirksamen

Geschäftes mit unseren Verbundpartnern der genossenschaftlichen

FinanzGruppe weisen wir zum Jahresende mit 1,0 Mrd.

Euro ein Geschäftsvolumen auf Vorjahresniveau aus.

Kunden /Konten

Im vergangenen Jahr haben wir 31.116 Kunden mit 60.387

Konten betreut. Über diese Konten haben wir 6,0 Mio.

Buchungen verarbeitet (+ 1,14 %). Von allen bei uns unterhaltenen

Kontokorrentkonten werden 40,5 % online geführt.

Mitglieder

15.722 Kunden sind auch gleichzeitig Mitglied bzw. Mitinhaber

der VR­Bank Mainz. Sie unterhalten Geschäftsguthaben im

Volumen von 11,0 Mio. Euro. Im vergangenen Jahr konnten wir

651 Kunden von den Vorteilen der Mitgliedschaft überzeugen.

Jedes Mitglied verfügt als Eigentümer über Mitbestimmungsrechte.

Zusätzlich profitieren unsere Mitglieder von besonderen

Versicherungs­ und Kreditkartentarifen.

Geschäftsentwicklung in Mio. Euro

Bilanzsumme

Geschäftsvolumen inkl. Verbundgeschäft

Kundeneinlagen

Kundenkredite

Geschäftsbericht 2011

31. 12. 2010

644,9

1.015,2

512,2

479,5

188 Mitglieder haben wir im Mai 2011 zu einer feierlichen

Abendveranstaltung eingeladen und sie für ihre langjährige

gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit

unserem Hause ausgezeichnet. Von ihnen wurden 136 Personen

für 40­jährige Mitgliedschaft und 51 Personen für

50­jährige Mitgliedschaft geehrt. Ein Mitglied haben wir für

60 Jahre besonderer Treue zur Bank gewürdigt.

Entwicklung der Bilanzsumme 2007 bis 2011 in Mio. Euro

611,0

31. 12. 2011

661,1

1.033,0

515,0

505,3

626,2 631,1 644,9

2007 2008 2009 2010 2011

Veränderungen

+ 16,2

+ 17,8

+ 2,8

+ 25,8

in %

+ 2,51

+ 1,80

+ 0,55

+ 5,38

661,1


KREDITGESCHÄFT

Konjunktur beflügelt investitionen

Kreditzinsen auf Tiefständen stabil

Von einer Kreditklemme ist bei uns nicht die Rede. Wir haben

in der Vergangenheit zu unserer Verantwortung in der Mainzer

Region gestanden und werden auch in Zukunft die Investitionswünsche

unserer Privatkunden und Firmenkunden erfüllen.

Unabhängig von wirtschaftlichen Turbulenzen sorgen wir

dafür, dass unsere Kunden gute Finanzierungsmöglichkeiten

bei uns vorfinden.

Im vergangenen Jahr hat die Konjunkturbelebung auch

die heimische Investitionstätigkeit beflügelt, was sich vor

allem in vollen Auftragsbüchern unserer Firmenkunden niederschlug.

2011 haben wir 1.239 Kundenkredite im Wert von

120,2 Mio. Euro neu bewilligt. Bei den Kundenforderungen ist

eine Zunahme insbesondere im längerfristigen Laufzeitenbereich

zu beobachten. Frei nach dem Motto „je günstiger der

Kredit, desto günstiger das Haus“, sahen sich unsere Kunden

in der bis heute andauernden Niedrig­Zinsphase nach Krediten

mit möglichst langjähriger Zinsbindung um.

Einschließlich der Avale haben wir mit einem Kundenkreditvolumen

von 505,3 Mio. Euro erstmals die 500 Millionen­Marke

in unseren Büchern überschritten. Gegenüber

2010 bedeutet dies eine Steigerung um 5,4 %. Dabei trug im

originären Geschäft insbesondere die Nachfrage im Firmenkundengeschäft

zu dieser Entwicklung bei. Die guten Konditionen

der Spezial institute unserer genossenschaftlichen

FinanzGruppe ermöglichten uns, Kundenkredite im Gesamtwert

von 8,6 Mio. Euro zu vermitteln. Damit konnten wir das

allgemeine Bedürfnis nach längerfristigen Krediten zu besonders

günstigen Zins sätzen erfüllen.

Die Kundenkredite sind nach Branche, Größe und Blankoanteilen

breit gestreut und nach kaufmännischen Gesichts­

Entwicklung der Kredite in Euro

punkten vorsichtig bewertet. Unverändert messen wir dem

Kreditrisikomanagement eine entscheidende Bedeutung bei,

um das Kreditausfallrisiko so gering wie möglich zu halten.

Insofern haben wir auch 2011 für alle erkennbaren Risiken die

erforderliche Vorsorge getroffen.

Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

(BaFin) erlassenen Grundsätze und Höchstgrenzen

haben wir stets eingehalten. Wir verfügen über ausreichend

Liquidität sowie über eine solide Eigenkapitalbasis, um weiterhin

eine angemessene und bedarfsorientierte Kreditversorgung

in unserer Region sicherzustellen.

Entwicklung der Kredite von 2007 bis 2011 in Mio. Euro

437,6

459,0

469,4

479,5

505,3

2007 2008 2009 2010 2011

Forderungen Avale

31. 12. 2010 31. 12. 2011 Veränderungen in %

Forderungen an Kunden 434.132.635 450.664.596 + 16.531.961 + 3,81

Avale 45.336.154 54.597.817 + 9.231.663 + 20,35

gesamt 479.468.789 505.262.413 + 25.763.624 + 5,37

Geschäftsbericht 2011 5


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EINLAGENGESCHÄFT

schutz der Kundeneinlagen

genießt hohen stellenwert

Solide Anlagen haben Nase vorn

Bei der Geld­ und Vermögensanlage ist nach wie vor Sicherheit

das wichtigste Kriterium unserer Kunden. Die Verlässlichkeit

unserer bankeigenen Anlageformen hat wie in den letzten

Jahren zu weiteren Zuflüssen geführt. Dabei haben die Anleger

insbesondere Tagesgelder und Spareinlagen im Fokus

gehabt. Die gesamten Kundeneinlagen inklusive der verbrieften

Verbindlichkeiten betrugen zum Jahresende 515,0

Mio. Euro, was einer Steigerung von 2,8 Mio. Euro gegenüber

dem Vorjahr entspricht. Der Anteil der Kundeneinlagen an der

Bilanzsumme verdeutlicht mit 77,9 % die gute und sichere

Finanzierungsstruktur unserer Bank.

Der Rückgang bei den Inhaberschuldverschreibungen

um 5,0 Mio. Euro beruht auf der Rückzahlung endfälliger

Papiere. Die frei gewordenen Beträge wurden größtenteils in

kurzfristige Anlageformen unserer Bank reinvestiert.

Im Wertpapier­ und Investmentgeschäft arbeiten wir

intensiv mit der Fondsgesellschaft Union Investment

zusammen, bei der unsere Kunden zusätzlich 20,5 Mio. Euro

angelegt haben.

Die Staatsschulden­ und Euro­Krise spitzte sich 2011

dramatisch zu. Ratingherabstufungen von Eurostaaten und

Banken, immer neue Rettungspakete, die als Schein lösungen

gesehen wurden, Anleihekäufe von bonitätsschwachen Euroländern

durch die EZB, Diskussionen um Euro­Bonds und

Nothilfen für Banken führten zu einer extremen Verunsicherung

und einem Vertrauensverlust bei den Markt akteuren. In

dieser Folge stieg der Goldpreis auf Rekordwerte und der

Schweizer Franken markierte als scheinbar sicherer Hafen

Höchststände gegenüber dem Euro, was zu einer Koppelung

des Franken an den Euro durch die Schweizer Nationalbank

führte.

Entwicklung der Einlagen in Euro

Sichteinlagen

Befristete Einlagen

Spareinlagen

Inhaberschuldverschreibungen

Geschäftsbericht 2011

Auch bei unseren Kunden resultierte hieraus eine

Zurückhaltung im Wertpapiergeschäft. Der Wertpapierum ­

satz ging dabei von 53,8 Mio. Euro auf 50,2 Mio. Euro

zurück. Zum Jahresende 2011 unterhielten wir auf 1.951

Depot konten ein Wert papiervolumen von 87,9 Mio. Euro .

Nach wie vor herrscht starke Zurückhaltung und die

Tendenz, Anlage sicherheit in kurz fristigen Bankanlageformen

zu suchen. Vor diesem Hintergrund erlangen die Vermögensstrukturgespräche

durch unsere zertifizierten Finanzplaner

eine besondere Bedeutung. Die Vermö gensstrukturgespräche

dienen der systematischen, insbesondere nachhaltigen

Finanzplanung, womit ein unkoordinierter Kauf und Verkauf

von Finanzprodukten und einhergehend damit das Entstehen

finanzieller Nachteile für den Kunden vermieden werden soll.

31. 12. 2010 31. 12. 2011 Veränderungen in %

207.696.013

120.793.807

178.579.528

5.156.701

512.226.049

Entwicklung der Einlagen von 2007 bis 2011 in Mio. Euro

489,1 487,8 498,3

219.619.384

114.086.182

181.136.723

174.879

515.017.168

+ 11.923.371

– 6.707.625

+ 2.557.195

– 4.981.822

+ 2.791.119

512,2

2007 2008 2009 2010 2011

+ 5,74

– 5,55

+ 1,43

– 96,61

+ 0,54

515,0

Spareinlagen Sichteinlagen

Befristete

Einlagen

Inhaberschuldverschreibungen


BILANZERLÄUTERUNGEN

Liquide Mittel

Aufgrund der breit gestreuten Kundeneinlagen und der geringen Abhängigkeit

von Refinanzierungen am Geld­ und Kapitalmarkt verfügte die VR­Bank Mainz

jederzeit über eine gute Liquidität. Den seitens der Bankenaufsicht vorgegebenen

Mindestwert hinsichtlich der Liquiditätskennzahl haben wir stets eingehalten.

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank ist aus heutiger Sicht gemäß

unserer vorausschauenden Liquiditätsplanung auch in Zukunft gewährleistet.

forderungen an Kreditinstitute

Die Forderungen an Kreditinstitute haben sich um 9,8 Mio. Euro bzw. 11,2 %

auf 97,0 Mio. Euro erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der

Anlage von Mitteln aus fällig gewordenen oder veräußerten bankeigenen

Wertpapieren. Die Gelder werden überwiegend bei der genossenschaftlichen

Zentralbank unterhalten.

Wertpapiere

Der bankeigene Wertpapierbestand betrug am 31.12. 2011 62,8 Mio. Euro. Im

Vergleich zum Vorjahr hat er sich in Folge von Fälligkeiten bzw. Veräußerungen

um 8,2 Mio. Euro reduziert. Zum größten Teil sind die Wertpapiere fest verzinst,

ihre Fälligkeitsstruktur ist ausgewogen. Der Gesamtbestand ist nach dem strengen

Niederstwertprinzip bewertet und stellt eine zusätzliche Liquiditätsreserve

unserer Bank dar.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von 53,9 Mio.

Euro auf 56,5 Mio. Euro erhöht. Die Zunahme um 2,6 Mio. Euro ist überwiegend

auf die gegenüber dem Vorjahr höhere Inanspruchnahme von Offenmarktgeschäften

bei der Bundesbank, die zu sehr günstigen Refinanzierungskonditionen

erfolgt ist, zurückzuführen. Wegen unserer guten Finanzierungsmöglichkeiten

über die Kundeneinlagen bestand im vergangenen Jahr keine

Notwendigkeit, sich über die getätigten Offenmarktgeschäfte hinaus bei

Kredit instituten zu refinanzieren. Die Position enthält ferner zu einem wesentlichen

Teil Förderkredite, die wir im Rahmen von Sonderkreditprogrammen zu

zinsgünstigen Konditionen an unsere Kunden weitergeben.

eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital hat sich im vergangenen Jahr durch den Zugang

neuer Mitglieder bzw. die Zeichnung weiterer Geschäftsanteile, den Vertrieb

von VR­Vermögensbriefen mit Nachrangabrede als auch durch die Dotierung

der Rücklagen und des Fonds für allgemeine Bankrisiken um insgesamt

11,2 Mio. Euro auf 74,9 Mio. Euro erhöht. Die Erhöhung beinhaltet als wesentlichen

Einzelposten eine Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken in

Höhe von 8,0 Mio. Euro, die im Hinblick auf die zu erwartenden Eigen kapitalanforderungen

nach Basel III durch die Auflösung stiller Reserven bewirkt

wurde. Ergänzt durch unser gutes Jahresergebnis konnten wir damit die Kernkapitalquote

von 9,95 % auf 12,6 % erhöhen. Die VR­Bank Mainz verfügt

damit über eine angemessene und ausreichende Eigenkapitalbasis. Diese ist

Garant für die Stabilität der Bank und für die Erfüllung der aufsichtsrechtlichen

Normen. Neben einer stets ausreichenden Liquidität bilden angemessene,

haftende Eigenmittel die Grundlage einer soliden Geschäftspolitik. Die Unter­

legung der Risiken des Bankgeschäftes mit ausreichendem Eigen­ bzw. Risikokapital

ist eine zentrale Anforderung der Bankenaufsicht. Den von der Bundesanstalt

für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) nach den Bestimmungen des

Kreditwesengesetzes (KWG) aufgestellten Grundsatz über die Eigenmittelausstattung

haben wir im Geschäftsjahr 2011 stets eingehalten. Der dahingehend

ermittelte Solvabilitätskoeffizient lag jeweils deutlich über der geforderten

gesetzlichen Mindestnorm von 8,0 % und betrug zum Jahresende 2011

16,6 % (Vorjahr 15,4 %).

Mitgliedschaft in der sicherungseinrichtung des bVr

Die VR­Bank Mainz ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der

Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen, die aus

dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Damit haben wir eine

Garantieverpflichtung gegenüber dem BVR bis zur Höhe von 1.459.672,00

Euro übernommen (2010: 1.295.000,00 Euro).

ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2011 ist es der VR­Bank Mainz trotz der anhaltenden

Verwerfungen an den Finanzmärkten und der nach wie vor nicht gelösten

Staatsschuldenkrise gelungen, an die gute wirtschaftliche Entwicklung des

Vorjahres anzuknüpfen und diese sogar noch zu übertreffen. Die Bank und ihre

146 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter blicken auf ein Rekordergebnis. Zum

einen verzeichnen wir erneut Zuwachsraten im Kredit­ und Einlagenbereich,

zum anderen haben wir das gute Vorjahresergebnis noch gesteigert. Der Zinsüberschuss

als wesentliche Ergebnisquelle unseres Hauses konnte gegenüber

dem Vorjahr nochmals um 1,2 % von 18,0 Mio. Euro auf 18,2 Mio. Euro gesteigert

werden. Die hieraus resultierende Zinsspanne in Höhe von 2,72 % der

durchschnittlichen Bilanzsumme markiert einen sehr guten Wert, der über

dem Durchschnittswert des Genossenschaftsverbandes liegt. Zu der positiven

Zinsergebnisentwicklung haben sowohl die im Kredit­ als auch im Einlagengeschäft

gesteigerten Margen beigetragen. Das Ergebnis aus der Fristentransformation

hat sich gegenüber dem Vorjahr verringert. Trotz der durch die europäische

Schuldenkrise hervorgerufenen Verunsicherung ist es der Bank gelungen,

ein Provisionsergebnis in Vorjahreshöhe von 4,6 Mio. Euro zu erzielen. In

Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme bedeutet dies einen Wert von

0,70 % nach 0,71 % im Vorjahr. Die Verwaltungsaufwendungen inkl. Abschreibungen

auf Sachanlagen konnten gegenüber dem Vorjahr um 211 TEUR auf

12,7 Mio. Euro bzw. 1,89 % der durchschnittlichen Bilanzsumme gesenkt werden.

Auch diese Position liegt deutlich unter dem Durchschnittswert des

Genossenschaftsverbandes. In das Bewertungsergebnis für das Geschäftsjahr

2011 in Höhe von 4,4 Mio. Euro flossen Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf Forderungen und Wertpapiere ein. Des Weiteren beinhaltet diese

Position als wesentlichen Einzelposten eine Auflösung stiller Reserven in Höhe

von 8,0 Mio. Euro, der im Hinblick auf die zu erwartenden Eigenkapitalanforderungen

nach Basel III der Position Fonds für allgemeine Bankrisiken zugeführt

wurde. Zudem wurde dem Fonds für allgemeine Bankrisiken ein Betrag von

1,0 Mio. Euro aus dem Ergebnis des Jahres 2011 zugeführt. Dies dient der

weiteren Stärkung dieser wichtigen Eigenkapitalkomponente. Als Ergebnis der

normalen Geschäftstätigkeit verbleibt ein Wert in Höhe von 14,3 Mio. Euro

nach 6,2 Mio. Euro im Vorjahr. Nach Steuerzahlungen in Höhe von 2,8 Mio.

Euro und unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen Einstellungen in

Geschäftsbericht 2011 7


8

BILANZERLÄUTERUNGEN

den Fonds für allgemeine Bankrisiken verbleibt ein Jahresüberschuss von

2,5 Mio. Euro. Neben dem Jahresüberschuss ist das Betriebsergebnis vor

Bewertung für die Beurteilung der Ertragslage von Bedeutung. Es errechnet

sich aus dem Zins­ und Provisions überschuss und dem Saldo aus sonstigen

betrieblichen Erträgen und Aufwendungen abzüglich der Verwaltungsaufwendungen,

wobei betriebswirtschaftlich außerordentliche Posten nicht

berücksichtigt sind. Der Bank ist es gelungen das gute Betriebsergebnis vor

Bewertung des Vorjahres in Höhe von 1,39 % der durchschnittlichen Bilanzsumme

um 9,1 % auf 9,8 Mio. Euro bzw. 1,49 % zu steigern. Dieses ebenfalls

über dem Durchschnittswert des Genossenschaftsverbandes liegende Ergebnis

ist ein in der Geschichte der Bank hervorragender Wert mit dem wir, in

Anbetracht der nach wie vor sehr scharfen und zum Teil unverhältnismäßigen

Wettbewerbssituation, die in wesentlichem Ausmaß auch von staatlich

gestützten Häusern ausgeht, sehr zufrieden sind. Zusammenfassend kann

festgestellt werden, dass die VR­Bank Mainz über eine Rentabilität verfügt, die

ein angemessenes Wachstum am Markt ermög licht, eine Dotierung des

Eigenkapitals zur Abdeckung der Risiken gewähr leistet und eine über dem

Marktniveau liegende Ausschüttung in Form der Dividende an die Mitglieder

erlaubt. Die Zukunftsfähigkeit der Bank ist vor dem Hintergrund des erzielten

Ergebnisses gegeben.

Gewinnverwendung

Im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat schlägt der Vorstand der Vertreterversammlung

vor, den Jahresüberschuss von 2.508.842,44 Euro unter Einbeziehung

eines Gewinnvor trages von 3.361,07 Euro sowie nach der im Jahresabschluss

mit 1.435.000,00 Euro ausgewiesenen Vorwegzuweisung in die

Rücklagen wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende

von 5,6 % auf die Geschäftsguthaben 606.402,48 EUR

Zuweisung zu den Ergebnisrücklagen

a) Gesetzliche Rücklage 0,00 EUR

b) Andere Ergebnisrücklagen 470.000,00 EUR

Vortrag auf neue Rechnung 801,03 EUR

Bilanzgewinn 1.077.203,51 EUR

schlussbemerkung, Ausblick und Dank

Mit dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2011 und der guten wirtschaftlichen Entwicklung

ist der Vorstand der VR­Bank Mainz sehr zufrieden. Unsere Bank hat

sich dank des großen Engagements ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in

allen Bereichen solide weiterentwickelt. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

identifizieren sich mit ihrer Bank. Teamgeist und Leistungsorientierung sind

für sie gelebte Selbstverständlichkeit. Die langjährigen und vertrauensvollen

Kundenbeziehungen sind der Schlüssel zum dauerhaften Erfolg unserer Bank.

Die im Jahr 2011 erzielten Ergebnisse sind aufgrund des überdurchschnittlichen

Einsatzes der Mitarbeiter möglich gewesen. Hierfür sagen wir ein herzliches

Dankeschön. Gleichzeitig bedanken wir uns bei unseren Kundinnen und

Kunden, von denen mehr als die Hälfte auch Mitglied unserer Bank sind. Sie

haben uns in den vergangenen Geschäftsjahren ihr Vertrauen geschenkt. Der

Geschäftsbericht 2011

Erfolg unserer Bank resultiert weiterhin aus der reibungslosen Zusammenarbeit

mit den qualifizierten und verantwortungsvollen Mitgliedern unseres

Aufsichtsrates und den leistungsstarken Partnern unserer genossenschaftlichen

FinanzGruppe. Ihnen allen sagen wir herzlichen Dank. Wir bedanken

uns auch bei der Deutschen Bundesbank und unserem Genossenschaftsverband

in Frankfurt für die Unterstützung und erfolgsorientierte Zusammenarbeit.

Ebenso bei der örtlichen Presse für die ausgewogene Berichterstattung

über die Entwicklung und besonderen Ereignisse unserer Bank.

Unsere nachhaltig und langfristig ausgerichtete Geschäftsstrategie zielt

darauf ab, das Ansehen, die Marktposition und insbesondere die Zukunftsfähigkeit

unserer Bank konsequent zu fördern. Wir sind stolz auf die Entwicklung,

die unsere Bank im vergangenen Jahr genommen hat und gleichzeitig auf das

Vertrauen, das unsere Mitglieder und Kunden uns schenkten. Für uns ist dies

Auftrag und Verpflichtung, unsere Marktposition weiter auszubauen. Dies gilt

insbesondere im von den Vereinten Nationen ausgerufenen Internationalen

Jahr der Genossenschaften 2012. Wir wollen weiteres Wachstum trotz der

extrem hohen Wettbewerbsintensität erreichen. Zu einem fairen Wettbewerb

um die Kunden gehört, dass die Wettbewerbsbedingungen der Banken einheitlich

sind. Dies ist allerdings nicht der Fall, wenn staatlich gestützte Kreditinstitute

mit betriebswirtschaftlich fragwürdigen Konditionen das Marktgefüge

in Schieflage bringen.

Das konjunkturelle Umfeld ist derzeit schwierig. Die infolge der Staatsschuldenkrise

in Europa gestiegene Unsicherheit wirkt sich dämpfend auf die

Investitions­ bzw. Konsumneigung aus. Jedoch lassen Stimmungsindikatoren

wie der ifo­Geschäftsklimaindex und die ZEW­Konjunkturerwartungen für die

nächsten Monate wieder eine Rückkehr auf den Wachstumspfad erwarten.

Für das laufende Geschäftsjahr gehen wir deshalb von einem moderaten

Bilanzsummenwachstum aus, das gleichermaßen von der Entwicklung der

Ein lagen und Kundenkredite getragen sein wird. Wir rechnen in 2012 mit

einem weiterhin niedrigen Zinsniveau, wodurch im Kreditgeschäft

Finanzierungs entscheidungen begünstigt werden.

Zur Abrundung unserer eigenen Bankleistungen werden die konkurrenz­

und leistungsfähigen Produkte der genossenschaftlichen FinanzGruppe weiterhin

Bestandteil unserer Beratungsgespräche sein.

Aufgrund der dargelegten Ausgangssituation hat sich der Druck auf die

Zins­ und Provisionsspanne erhöht. Wir prognostizieren daher bei einer

moderaten Kostenentwicklung ein etwas unter dem Vorjahresniveau liegen ­

des Ergebnis. Den sich uns stellenden Herausforderungen begegnen wir durch

eine ziel gerichtete Aus­ und Weiterbildung unserer Mitarbeiter. Hierdurch

werden wir die Qualität unserer Beratungs­ und Betreuungsleistungen kontinuierlich

weiterentwickeln. Unverändert legen wir ein hohes Augenmaß auf

die Pflege unserer Mitglieder­ und Kundenbeziehungen. Insgesamt streben wir

so eine hohe Mitglieder­ und Kundenzufriedenheit und auch ­bindung an.

Ihnen allen wünschen wir in den kommenden Monaten persönlichen und

geschäftlichen Erfolg und stehen fest an Ihrer Seite.

Mainz­Gonsenheim, im Mai 2012

DER VORSTAND

Theo Stauder Tobias Schmitz Franz­Josef Thümes


BERICHT DES AUFSICHTSRATES

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz,

Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt.

Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und fasste die in

seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse. Der Vorstand

informierte den Aufsichtsrat und die Ausschüsse des

Aufsichtsrates in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über

alle wesentlichen Fragen der Geschäftspolitik, über die

Geschäftsentwicklung, die Vermögens­, Finanz­ und Ertragslage

sowie über besondere Ereignisse. Darüber hinaus standen

der Aufsichtsratsvorsitzende und seine Stellvertreter stets

in einem engen Informations­ und Gedankenaustausch mit

dem Vorstand. Im Jahr 2011 hat der Aufsichtsrat insgesamt

12 Sitzungen abgehalten. Schwerpunkte der Beratungen im

Aufsichtsrat bildeten die Beschlussfassungen über Anträge

der zustimmungspflichtigen Kredite sowie die Berichterstattungen

zum jeweiligen Lagebericht der Bank, den Kreditrisikoberichten,

den Berichten nach den aufsichtsrechtlichen

Anforderungen an das Handelsgeschäft, den Revisionsberichten

der internen Revision und Kreditrevision sowie sonstige

für die Bank wichtige Themen und geschäftliche Ereignisse.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte drei Ausschüsse

eingerichtet. Im Berichtsjahr 2011 tagten der Personalausschuss

und der Kreditausschuss zusammengefasst vier Mal.

Wesentliche Themen waren die Erörterungen für die Bank

wichtiger Personalfragen und Kreditangelegenheiten. Aus

den Sitzungen der Ausschüsse ist dem Gesamtaufsichtsrat

berichtet worden.

Den vorliegenden Jahresabschluss 2011 mit Lagebericht

hat der Genossenschaftsverband e.V. geprüft und den uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk erteilt. Über das Prüfungsergebnis

wird in der Vertreterversammlung berichtet. Den

Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die

Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat

geprüft und für in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die

Verwendung des Jahresüberschusses – unter Einbeziehung

des Gewinnvortrages – entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung,

den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum

31.12. 2011 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung

des Jahresüberschusses zu beschließen.

Mit der diesjährigen Vertreterversammlung scheiden

die Herren Aufsichtsratsmitglieder Karlheinz Kern, Henrik

Knodel und Manfred Ludwig aus dem Aufsichtsrat aus. Ihre

Wiederwahl ist zulässig und wird vorgeschlagen.

Der Aufsichtsrat unserer Bank bestellt, überwacht und berät den Vor-

stand. Er wird von den Vertretern in der Vertreterversammlung gewählt.

Von links:

1. Reihe: Henrik Knodel, Manfred Ludwig, Werner Dahlbender,

2. Reihe: Rüdiger Schmitt, Harald Silz, Vorsitzender,

3. Reihe: Ralf Hauck, Karlheinz Kern, Dr. Stephan Kern.

Für die im Berichtsjahr geleistete, engagierte Arbeit

dankt der Aufsichtsrat dem Vorstand, den Führungskräften

sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der VR­Bank

Mainz. Ein besonderer Dank gilt den Mitgliedern, Kunden und

Geschäftspartnern der Bank, die der VR­Bank Mainz auch im

Geschäftsjahr 2011 ihr Vertrauen entgegengebracht haben.

Mainz, im Mai 2012

DER AUFSICHTSRAT

Harald Silz, Vorsitzender

Geschäftsbericht 2011 9


Mit Unterstützung

aller Partnerinstitute

unserer

Bankengruppe

bieten wir für

ganz individuelle

Bedürfnisse

ebenso

individuelle

Lösungen an.

WIR FÜR SIE

Der Verbund macht stark

Die genossenschaftliche finanzGruppe

Stabilitätsanker in Deutschland, zuverlässiger Kreditgeber und

ein sicherer Hort für die Einlagen der Kunden: das ist die

genossenschaftliche FinanzGruppe. Global denken, lokal

handeln – als Teil dieser Gruppe sind wir in der Lage, jedem

unserer Kunden das komplette Spektrum an Finanzdienstleistungen

und Finanzprodukten anzubieten.

Die flächendeckende Präsenz vor Ort ist Garant für die

Kundennähe unserer Produkte und Dienstleistungen. Außerdem

sondiert ein Netzwerk von Experten für uns die internationalen

Märkte, um für unsere Kunden die weltweit besten

Ideen und Angebote zu sichern. Dabei sind die genossenschaftlichen

Werte wie Solidarität, Fairness, Partnerschaftlichkeit,

Nähe und Förderung der Mitglieder und Kunden die Basis

unseres gemeinsamen Handelns und prägen das Selbstverständnis

innerhalb der genossenschaftlichen FinanzGruppe

Volksbanken Raiffeisenbanken. Als eine von 1.121 Volks­ und

Raiffeisenbanken gehören wir einem der erfolgreichsten

Bankenverbände Deutschlands an. 30 Millionen Kunden setzen

schon heute auf uns und vertrauen auch den übrigen

1.120 Genossenschaftsbanken.

Wachstum und erfolg mit starken Partnern –

unsere leistungsfähigen spezialisten

DZ BANK

Die Deutsche Zentral­Genossenschaftsbank AG ist die mo ­

de rne, innovative Zentralbank aller Genossenschaftsbanken

mit internationaler, vor allem europäischer Ausrichtung.

Bausparkasse Schwäbisch Hall

Die Bausparkasse Schwäbisch Hall ist die kundenstärkste

Bausparkasse in Deutschland und Europa. Mit ihr arbeiten wir

rund um die Zukunftsthemen Bausparen, Baufinanzierung,

Vermögens­ und Wohneigentumsbildung sehr gut zusammen.

R+V Versicherung

Die R+V Versicherung ist eine der führenden Versicherungsgruppen

Deutschlands. Sie ist unser Partner für Versicherungs­

und Vorsorgelösungen unserer Privat­ und Firmenkunden.

Union Investment Gruppe

Die Union Investment Gruppe ist eine der größten deutschen

Investmentgesellschaften mit deutschen und internationalen

Fondsangeboten für jede denkbare Anlegermentalität. Für

sachwertorientierte Anleger steht die DIFA, Deutsche

Immo bilienfonds AG zur Verfügung, die erfolgreiche offene

Immobilienfonds auflegt und zur Union­Gruppe gehört.

Münchener Hypothekenbank

Die Münchener Hypothekenbank ist das leistungsstarke

Spezialkreditinstitut für private und gewerbliche Immobilienfinanzierungen.

Mit ihr ermöglichen wir unseren Kunden

langfristige Finanzierungen zu niedrigen Festzinssätzen sowie

rentable und sichere Geldanlagen in mit „AAA­bewerteten“

Pfandbriefen und Geldmarktpapieren.

Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank

Die Deutsche Genossenschafts­Hypothekenbank ist die ge­

werbliche Immobilienbank des genossenschaftlichen Finanz­

Verbundes und unser Partner in der gewerblichen Immobilienfinanzierung.

Sie ist national und international aufgestellt.

Das Produktportfolio umfasst auch das Staats finanzierungs­

und Kommunalkreditgeschäft sowie das Credit Treasury mit

gewerblicher Ausrichtung.

VR LEASING

Die VR LEASING ist die Leasinggesellschaft unserer Bankengruppe.

Sie deckt das gesamte Mobilien­ und Immobilienleasing

ab, ergänzt durch umfassende Serviceleistungen.

easyCredit

easyCredit ist ein Produkt der TeamBank, einer der führenden

Anbieter von Konsumentenkrediten für Privatkunden.


erfolgreiche bank

durch engagierte Mitarbeiter

Mitarbeiterqualifikation ist die herausragende strategische

Größe im Wettbewerb: Gerade im Bankenbereich, wo sich die

Produkte der einzelnen Anbieter immer mehr angleichen,

sind es die Mitarbeiter, die die Entscheidung des Kunden „für

oder gegen ein Kreditinstitut“ maßgeblich in der Hand halten.

Flexible Köpfe mit Berufswissen und Sozialkompetenz – sie

sind in dem sich permanent wandelnden „Dienstleistungssektor

Bank“ mehr als gefordert.

Mit 146 Personen hat sich die Zahl unserer Beschäftigten

im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert. In den unterschiedlichsten

Bereichen eingesetzt bilden unsere Mit arbeiter die

Kernkompetenz unseres Unternehmens. Ziel gerichtete Aufstiegsfortbildung

bei den genossenschaftlichen Bildungseinrichtungen,

Trainees und Trainings on the Job, Verhaltensund

Vertriebsschulungen sowie nebenberufliche Studiengänge

tragen zur vorbildlichen Qualifikation unserer

Angestellten bei. 2011 besuchten unsere Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter 328 interne und 343 externe Seminare und

Fortbildungsveranstaltungen. Ein individuelles Seminarsystem

ermöglicht ihnen, sich entsprechend ihren Fähigkeiten in den

jeweiligen Fachrichtungen des Bankgeschäftes zu spezialisieren.

Denn die Komplexität moderner Bankdienstleistungen

verbunden mit der Informationstechnologie der Branche

nimmt immer noch rasant zu. Unsere Mitarbeiter entwickeln

bei der Fort­ und Weiterbildung erhebliche Eigeninitiative. So

haben sich drei Mitarbeiter als Bankbetriebswirt sowie im

Rahmen eines anderen Studienganges weitergebildet.

Hinsichtlich der demografischen Entwicklung in Deutschland

wird die geeignete Auswahl des Nachwuchses für Unternehmen,

so auch für unser Haus, immer wichtiger. Schwerpunkt

der Ausbildung in unserem Hause ist die Beratung und

der Kundenservice. Dieser von uns geförderte Schwerpunkt

der Fortbildung gilt auch für alle anderen im Kundenbereich

tätigen Mitarbeiter. Zum Jahresende wurden 17 junge Damen

und Herren in unserem Haus ausgebildet. Sechs von ihnen

wurden nach ihrem erfolgreichen Abschluss im Januar 2012

in das Angestelltenverhältnis übernommen. Besonders stolz

sind wir auf die Auszeichnung der Indus trie­ und Handelskammer

Rhein hes sen für her vorragende Ausbildungsleistungen,

die uns Ende Januar 2011 zuteil wurde.

Der Vorstand gratulierte den Mitarbeiter-Jubilaren herzlich

im Favorite Parkhotel.

Mitarbeiter-Jubilare 2011

2011 feierten 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre

langjährige Betriebszugehörigkeit. Um allen Jubilaren für

ihr Engagement und ihren Einsatz zu danken, lud der

Vorstand sie zu einem festlichen Empfang in das Favorite

Parkhotel ein. Denn die Leistung unserer Bank ist immer

auch die Leistung unserer Mitarbeiter. Mit jedem Jubiläum

blicken wir in die Vergangenheit aber auch in die

Zukunft unseres Unternehmens. Auf die Mitarbeiter, die

zu dem langjährigen Erfolg beigetragen haben, sind wir

stolz. Ihre Entwicklung und die von ihnen geleistete

Arbeit stimmt uns optimistisch für die kommenden Jahre.

10 Jahre dabei

ANDREAS BERZ · HENRY BURKERT

RALPH HUSTER · JUDITH JANZ · ANDREA SPIRA

ALEXANDRA SÜSSENBERGER

20 Jahre dabei

ERIKA KLEIN · NICOLE MEGERLIN · GERNOT ZAHLER

25 Jahre dabei

ULRIKE BAUER · JÖRG HUBER

THOMAS LARISIKA · DORIS SPECHT · HUBERT WOHN

30 Jahre dabei

KARIN RUDOLPH · STEPHAN RUDOLPH

HANS­JÜRGEN SCHNEIDER · HARTMUT SCHWEIKHARD

40 Jahre dabei

MONIKA KOCH · LYDIA KORN

Geschäftsbericht 2011 11


12

WIR FÜR SIE

Mitarbeiter im ehrenamt

Vielfalt bereichert das Leben:

Feruze Akdur lebt interkulturel les Engagement

„Warum ziehen wir Muslime unsere Schuhe aus, wenn wir

den Gebetsraum betreten? Warum wenden wir uns Richtung

Mekka, wenn wir beten? Warum vollziehen wir eine rituelle

Waschung vor dem Gebet?“ Diese und andere Fragen stellt

und beantwortet Feruze Akdur den Besuchergruppen, die

die Yunus Emre Moschee in Mainz besichtigen.

Feruze Akdur ist Dialogbeauftragte der DITIB, der Türkisch

Islamischen Gemeinde zu Mainz e. V. Sie hat ein multireligiöses

Programm mitentwickelt und erklärt interessierten

Besuchern die Reli gionen. Welche Bedeutung die Religionen

in der Welt haben, was sie trennt und verbindet, erfahren

Schulklassen, Vereine und andere Gruppen während ihrer

Moscheeführungen. „Wer aktuelle Konflikte in der Welt verstehen

will, muss neben den politischen und sozialen Ursachen

auch die reli giösen Hintergründe kennen. Denn allzu oft stehen

die Gegensätze der Religionen im Mittelpunkt – dabei

gibt es sehr viele Gemeinsamkeiten“, so Feruze Akdur. In

ihrem Ehrenamt sind ihr die Förderung interkultureller und

interreligiöser Kompetenzen sowie die Festigung freiheitlichdemokratischer

Werte wichtig.

Unsere Mitarbeiter im Ehrenamt: Sie sind wichtig —

auch als Sympathieträger für die VR-Bank Mainz.

Geschäftsbericht 2011


„Muslimisches Leben

im Mainzer Alltag vorstellen,

Vorurteile abbauen und

Gemeinsamkeiten entdecken:

Der Perspektivenwechsel

steigert die gegenseitige

Wertschätzung.“

Feruze Akdur,

Bereichsleiterin Marktfolge Passiv

und Markt-Service-Center


einblick in die eigenen finanzen der Zukunft:

Der Vr-Vorsorgestatus

Die finanzielle Versorgung im Ruhestand hängt von

jedem selbst ab. Steigende Lebenserwartung, sinkende

Geburtenzahlen und immer weniger Arbeitnehmer, die für die

Rente aufkommen. Die gesetzliche Rente allein reicht im

Allgemeinen nicht aus, den gewohnten Lebensstandard beizubehalten.

Deshalb raten wir unseren Kunden, mit privaten

Altersvor sorgemaßnahmen das Einkommen im Alter aufzustocken

– für einen finanziell sorgenfreien Ruhestand nach

ihren per sönlichen Vorstellungen.

Die wenigsten unserer Kunden wissen, wie hoch ihre

Bezüge im Alter sind und ob sie mit den bereits bestehenden

Vorsorge leistungen die finanziellen Herausforderungen im Alter

wirklich bewältigen können. Mit dem VR­VorsorgeStatus bringen

wir Transparenz in die Altersvorsorge – gesetzlich wie privat.

Er ist eine Gesamtdarstellung aller Verträge und Anlageformen,

die der Kunde für seine Altersvorsorge geltend machen

kann: von der gesetzlichen Rentenversicherung über bestehende

Lebensversicherungen, Bausparverträge und andere

Vorsorgeprodukte bis hin zu Immobilien. Mit dieser Aufstellung

ist auf einen Blick zu sehen, wie es aus heutiger Sicht um die

persönliche Altersvorsorge des Kunden bestellt ist.

Die jeweilige Lebensplanung und die Wünsche sind

Grundlage für die Ermittlung des Finanzbedarfs im Alter. Auf

dieser Basis entwickeln unsere Berater gemeinsam mit ihren

Kunden eine Vorsorgestrategie mit den passenden Vorsorgeprodukten,

um eine eventuelle Versorgungslücke zu schließen.

Das langfristig ausgerichtete Vorsorgeangebot unserer Bank

enthält hochwertige private und betriebliche Vorsorgelösungen

unserer Partner der genossenschaftlichen FinanzGruppe,

Wir zeigen Ihnen, womit Sie im Ruhestand rechnen können und opti-

mieren Ihre persönliche Altersvorsorge mit zuverlässigen Lösungen.

darunter Lebens­ und Rentenversicherungen, staatlich geförderte

Anlageprodukte, Fondssparpläne, Bausparen für Wohneigentum

sowie bankeigene renditestarke Spar­ und Geldanlagen

für den Vermögensausbau. Dabei wählen wir sorgfältig

nach den Kriterien Sicherheit, Qualität und Rentabilität aus.

In drei Schritten zu Transparenz

Ihrer persönlichen Altersvorsorge

1. Wir geben Ihnen zunächst einen Überblick über Ihre gesetzlichen

und privaten Vorsorgemaßnahmen, die Sie bei Ihrer

VR­Bank Mainz und anderen Finanzinstituten, auch denen

der genossenschaftlichen FinanzGruppe, getroffen haben.

2. Anschließend betrachten wir mit Hilfe von Hochrechnungen

Ihre voraussichtlichen Alterseinkünfte.

3. Auf dieser Basis ermitteln unsere Finanzplaner gemeinsam

mit Ihnen eventuell vorhandene Vorsorgelücken und

erarbeiten anschließend Vorschläge, wie Sie diese sicher

schließen können.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Sie haben einen Überblick über Ihre voraussichtliche Rente.

Langwierige, komplizierte Rechenarbeit bleibt Ihnen erspart.

Eine mögliche Versorgungslücke wird direkt ermittelt.

Sie haben eine Grundlage für Ihre weiteren Vorsorge­

Planungen.

Sie erhalten regelmäßig – alle zwei Jahre – von uns eine

Aktualisierung Ihres VorsorgeStatus.

Wir begleiten Sie mit umfassender Beratung.

Überzeugen Sie sich selbst. Noch nie war es so einfach,

sich über den Stand der eigenen Altersvorsorge zu informieren.

Mit dem VR­VorsorgeStatus vermitteln wir Ihnen dauerhaft

die notwendige Transparenz.

Den Ruhestand so richtig genießen: Mit der richtigen Vorsorge,

die zu jeder Zeit einen perfekten Überblick über alle Leistungen gibt.

Geschäftsbericht 2011 13


14

WIR FÜR SIE

Damit ihr Lebenswerk weiterlebt:

Die Generationenberatung

Seit Jahresbeginn bieten wir unseren Kunden aller Altersklassen

die neue Generationenberatung an, die der demogra

fischen Entwicklung in Deutschland Rechnung trägt. Wir

haben hier ein wichtiges Thema aufgegriffen, die Beratungsinhalte

einer eigenen Generationenberatung konkretisiert und

die erforderlichen Qualifizierungsmaß nahmen für mittlerweile

sechs zertifizierte Generationenbe rater umgesetzt. Die Generationenberater

haben vor allem ein Ziel im Blick: die vollständige

und abgesicherte Zukunftsplanung sämtlicher

Altersgruppen. Mit ihnen treffen Sie alle wichtigen Entscheidungen,

solange sie in Ihren Händen liegen.

Auch wenn sich die Leistung durch den Begriff „55 Plus“

scheinbar nur an über 55­Jährige richtet, bietet unsere neue

Generationenberatung allen Altersklassen, sowohl jungen als

auch älteren Menschen, wichtige Inhalte. Sie wendet sich

ebenfalls an Personen, die in der Vorsorge­ und Nachlassplanung

begünstigt sein sollen, denn für eine selbst bestimmte

und rechtssicher geplante Zukunftsvorsorge ist und bleibt es

vorteilhaft, direkte Angehörige oder enge Freunde frühzeitig

einzubeziehen.

In unserer Generationenberatung regeln wir gemeinsam

mit unseren Kunden, was ihnen heute und künftig wichtig ist,

an wen ihr Vermögen einmal übergehen soll – privat und

geschäftlich. Die Beratung umfasst neben der Vermögens ­

absicherung auch die Vermögensbildung und das Aufsetzen

Geschäftsbericht 2011

von Bankvollmachten. Weitere Themenbereiche, beispielsweise

die Regelung des Nachlasses mit oder ohne Erben, das

Aufsetzen des Testaments, eine Steuer­ oder Pflegeberatung,

eine Bestattungsvorsorge sowie die Ausstellung von Patientenverfügungen,

um nur einige zu nennen, optimieren ausgewählte

Geschäftspartner aus dem Mainzer Raum, die sich an

unserer Generationenberatung beteiligen.

Mit ihrer Hilfe bieten wir unseren Kunden ein vorteilhaftes,

leistungsfähiges Gesamtpaket an Dienstleistungen.

Bei Bedarf vermitteln wir aus unserem Experten­Netzwerk

erfahrene Steuerberater, Notare und Anwälte, Sicherheitsberater,

Ärzte, Pflegedienste sowie gesundheits­ und freizeitorientierte

Vereine oder Wohnheime. Diese Unternehmen stellen

unseren gemeinsamen Kunden ihr Wissen und ihre Leistungen

maßgeschneidert zur Verfügung und stehen mit Rat und

Tat zur Seite. Im Paket befindet sich auch das kostenfreie

Girokonto „VRPremiumKonto 55Plus“, das den Kontoinhabern

im Notfall einen gebührenfreien Bargeld­nach­Hause­Service

und damit die jederzeitige Bargeldversorgung zusichert.

Die Beratung ist keine Frage des Alters. Mit unserer

Generationenberatung zeigen wir einen Weg zur Wohlstandssicherung

über Generationen hinweg. Vereinbaren auch Sie

einen Termin mit Ihrem Generationenberater unter mail@

vr­bank­mainz.de oder 06131.4651160.

Mit der Generationenberatung geben wir unseren Kunden

das gute Gefühl, an alles gedacht und alles in ihrem Sinne in die Wege

geleitet zu haben.


Geprüft und ausgezeichnet:

Die firmenkundenberatung

Im Oktober 2011 wurde unsere Firmenkundenberatung vom

TÜV SÜD für ihr Qualitätsmanagementsystem aus gezeichnet.

Bereits vor einigen Jahren haben wir Qualitätsstandards in

der Firmenkundenberatung festgelegt und den Zertifizierungsprozess

schon fest im Blick gehabt. Die Umsetzung der

Qualitätsziele und Einhaltung der definierten Qualitätskriterien

wurden nun durch den TÜV SÜD geprüft. Wir erfüllen die

ISO-Norm 9001: 2008 vollständig.

In der Firmenkundenberatung setzen wir das neue Qualitätsmanagementsystem

bereits wirksam in den Unternehmerdialogen

mit den Unternehmensverantwortlichen um. Dieser

Dialog ist Teil des ganzheitlichen Betreuungskonzeptes für

Firmenkunden, mit dem Selbstständige, Handwerker, Gewerbetreibende

und Unternehmen ganzheitlich, lösungsorientiert

und passgenau auf die jeweilige Unternehmenssituation zugeschnitten,

beraten werden. Und das mit jetzt von höchster

Stelle geprüfter Qualität. Schon zu Beginn kamen alle Prozesse

und Abläufe in der Firmenkundenbank – als Unternehmen im

Unternehmen – auf den Prüfstand. Auch die Schnittstellen

wurden genau unter die Lupe genommen. Überprüft wurden

vor allem die Verantwortung der Leitung, das Ressourcenmanagement,

Prozesse, die Wirtschaftlichkeit, gelebte Kundenorientierung

und die Beziehungen zu Lieferanten. Strategisches

Ziel des Qualitätsmanagement­Systems war und ist

die optimale Betreuung unserer Firmenkunden, eine stärkere

Kunden bindung und eine bessere Unternehmensleistung insgesamt.

Es ist ein Qualitätsmanagement­System, das nun der

TÜV SÜD mit Brief und Siegel bescheinigt.

Das TÜV­Siegel wird für ein Jahr vergeben. Danach

sichern jährliche Überwachungs­Audits und ein Wiederholungsaudit

alle drei Jahre die Einhaltung der Qualitätsstandards und

die Qualität der Beratung.

In vier Schritten zur Zertifizierung

1. In einem Vor­Audit wird die Bank über den Ablauf der

Zertifizierung informiert und das Audit gemeinsam mit den

Verantwortlichen vorbereitet.

2. In Schritt zwei analysiert der TÜV SÜD­Auditor das Management­System

und prüft die Konformität mit der Bezugsnorm,

in diesem Fall der ISO 9001: 2008.

3. Im dritten Schritt wird das System in der Praxis beurteilt,

dies geschieht vor allem mittels Interviews und durch die

Sichtung von Unterlagen. Zusätzlich werden Fallbeispiele

zur Beurteilung herangezogen. Bereits in dieser Phase sind

Verbesserungspotenziale erkennbar, für die Optimierungsmaßnahmen

vereinbart werden.

4. Im vierten und letzten Schritt werden in einem Abschlussgespräch

die Stärken und Potenziale besprochen, mit dem

der kontinuierliche Verbesserungsprozess eingeleitet wird.

Ulrich Kruchten vom TÜV SÜD (zweiter von links) überreichte die

Zertifizierungsurkunde an die Vorstandsmitglieder Tobias Schmitz

(links), Franz-Josef Thümes (rechts) und Bereichsleiter Ralf Ludwig.

Geschäftsbericht 2011 15

Die Firmen kunden-

betreuer der

VR-Bank Mainz

sind für über

3.500 Unterneh-

men im Mainzer

Umkreis zuständig,

die sie von der

Gründung über

den Ausbau bis zur

Existenzsicherung

begleiten und

unterstützen.

Zwei erfolgreiche

Unternehmen,

die wir betreuen,

stellen wir Ihnen

auf den nächsten

Seiten mit ihren

Visionen und

Konzepten vor.


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DIE WELT DER HÄNGEMATTE

Im Wiesenweg 4 · 55270 Jugenheim · Telefon +49 (0) 6130.91 19 19 · Telefax +49 (0) 6130.91 19 10 · info@lasiesta.com · www.lasiesta.com

Die LA SIESTA GmbH im rheinhessischen

Jugenheim ist Spezialist für Hängematten

und hat sich mittlerweile zum europäischen

Qualitätsführer in der Hängemattenbranche

entwickelt. LA SIESTA bewegt

jährlich 150 Tonnen Hängematten und

Hängestühle und bedient mehr als 2.000

Kunden in 45 Ländern. Das Familien-

Unternehmen wird in zweiter Generation

geführt. 2011 wurde das 20-jährige Firmenjubiläum

gefeiert.

Christoph Kolumbus hat nicht nur

Amerika entdeckt, er brachte auch die

Hängematte und damit ein Stück lateinamerikanische

Lebensart nach Europa. Ein

paar Jahrhunderte später, in den 70er Jahren,

lebten Alexander Grisar und seine Frau

Dorothee mit ihren Kindern in Honduras.

Dort lernten sie die Hängematte kennen

und lieben. Beim Rückzug nach Europa

befanden sich zahlreiche original südamerikanische

Hängematten im Gepäck.

Die Faszination für die Hängematte führte

zusammen mit einem Geschäftsmodell,

das konsequent auf qualitativ hochwertige

Produkte setzt, zum Erfolg der LA SIESTA

GmbH.

Erstmals 1991 stellte Dorothee Grisar

südamerikanische Hängematten auf der

Rheinland­Pfalz­Ausstellung einem breiten

Publikum vor. Die Garage der Familie in

Mainz­Finthen wurde in ein Hängematten­

Lager umgewandelt, eine Geschäftsidee

war geboren. Was als Verkaufsidee auf der

regionalen Verbraucherausstellung begann,

entwickelte sich zu einem schnell wachsenden

Unternehmen. Der Firmengründer

wurde bald zu einem vielgefragten Hängematten­Experten

und das Unternehmen

1997 mit Hilfe der VR­Bank Mainz in die

LA SIESTA GmbH umgewandelt. Ob tech­

Firmenkundenporträt 2012

Von links, oben: Alexander und Leonid Grisar

unten: Maximilian, Dorothee und Cornelius Grisar

Hängematte am Strand von Santa Marta / Kolumbien

Qualitätskontrolle in Kolumbien

nischer Hintergrund oder neue Entwicklungen,

LA SIESTA bietet Antworten auf alle

Fragen rund um die Hängematte.

Inzwischen haben die Eheleute Grisar

die Geschäftsführung ihren Söhnen Maximilian,

Leonid und Cornelius übergeben.

Sie alle sind mit der Hängematte aufgewachsen

und können sich ein Leben ohne

die Hängematte nicht vorstellen! Im Sinne

des Firmengründers Alexander Grisar entsprechen

auch unter der Geschäftsführung

seiner Söhne alle auf dem Markt befindlichen

Produkte höchsten Qualitätsansprüchen.

Das Prinzip „Klasse statt Masse“

wird nach wie vor konsequent verfolgt.

Und der Erfolg zeigt, dass der Firmengründer

die richtige Entscheidung getroffen hat:

„Wir wollen qualitativ die Besten sein!“

LA SIESTA arbeitet vorwiegend mit

Produktionspartnern in Kolumbien, Brasilien

und Mexiko zusammen und versteht

sich als Botschafter der südamerikanischen

Hängemattenkultur. Leonid Grisar, verantwortlich

für den Einkauf, fasst zusammen:

„Wir sind besonders stolz darauf, dass

rund 80 % der kolumbianischen Hängematten­Exporte

zu uns nach Jugenheim

kommen und von hier aus auf ihre weitere

Reise gehen.“ Sein Bruder Cornelius Grisar

hebt hervor: „Wir alle bei LA SIESTA

arbeiten mit großer Begeisterung daran,

weltweit die führende Kultmarke für

Hänge matten zu werden“.

Bei der Verwirklichung der Wachstumspläne

setzt die Geschäftsführung

der LA SIESTA GmbH weiterhin auf eine

gute Zusammenarbeit mit der VR­Bank

Mainz. Maximilian Grisar: „Wir schätzen die

VR­Bank Mainz als langjährigen und zuverlässigen

Partner, der uns seit 20 Jahren

mit viel Sachverstand begleitet“.


info@angelfreight.de · www.angelfreight.de

Nikolaus-Kopernikus-Straße 10 · 55129 Mainz · Telefon + 49 (0) 6131.91 35 10 · Telefax + 49 (0) 6131.913 51 50

Lokales Unternehmen

mit globaler Bedeutung

Das Mainzer Unternehmen Angelfreight

GmbH ist mit 20 Mitarbeitern Anbieter für

integrierte Logistik im Markt: im Landverkehr,

bei der weltweiten Luft­ und Seefracht

sowie in der Kontraktlogistik und

dem Supply Chain Management. Das

Unternehmen ist auf weltweite Lösungen

im Transportwesen sowie alle damit verbundenen

Dienstleistungen spezialisiert.

Im Jahre 1995 durch Stefan Engelschall

in Mainz gegründet, folgte 2011 eine

weitere Niederlassung in Berlin.

Mit Unterstützung speditioneller Netzwerke

ist es Ziel des Unternehmens,

nachhaltig erfolgreiche und wettbewerbsüberlegene

Leistungspotenziale unter Be ­

rücksichtigung von Qualitäts­, Sicherheitsund

Umweltaspekten zu schaffen.

Angelfreight GmbH ist seit Februar

2010 offiziell als „Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter“

(Au tho rised Economic Operator)

der Europäischen Union für „Zoll rechtliche

Verein fachung / Sicherheit“ (AEO F)

zer ti fi ziert – eine effizientere Zollabwicklung

inner halb der EU ist damit gewährleistet.

Mit der Zuerkennung dieses Status

wird dem Logistikunternehmen unter

anderem Zuverlässigkeit, Zahlungsfähigkeit

sowie die Erfüllung einschlägiger Rechtsund

Sicherheitsvorschriften auferlegt. Da

Angelfreight seit Jahren umfassende,

selbst auferlegte Qualitätsstandards in der

Praxis umsetzt, war die Zertifizierung für

das Logistikunternehmen reine Formsache.

Angelfreight GmbH sorgt als IATA­

Agent dafür, dass Waren mit dem Flugzeug

dorthin gelangen, wo Sie gebraucht

werden – unabhängig von politischen

oder geologischen Grenzen. Für Luftfracht­

sendungen bietet das Unternehmen

un terschiedliche Servicearten, die entsprechend

der Bedürfnisse vordefiniert

werden können.

Gleiches gilt für den Transport auf dem

Seeweg. Hier ist jede erdenkliche Lösung

umsetzbar, ob für Kleinstsendungen oder

für überdimensionierte Gütertransporte.

Vom Kurier­Versand mit garantierten Laufzeiten

bis hin zum on­board­service reicht

das Portfolio, um die Kunden der Auftraggeber

weltweit zu erreichen.

Angelfreight GmbH ist Inhaber der

Bewilligungen „zugelassener Versender“

und „zugelassener Empfänger“. Mit der

Anbindung an das Zollsystem „Atlas“ werden

unterschiedliche Ein­ und Ausgänge

an alle angeschlossenen Zollstellen kommuniziert

– und das EU­weit.

Zur Erfüllung unterschiedlichster Kriterien,

beispielsweise temperaturgeführte

Transporte, Wertgut­ oder Gefahrguttransporte,

hält das Unternehmen für seine

Kunden ebenso unterschiedliche Lagerkapazitäten

bereit und ist in der Lage,

jederzeit Komplettlösungen anzubieten.

Maßgeschneiderte Lösungen werden

auch für die Kommissionierung, Verpackung

und Gefahrgutversendung sowie

temperaturgeführte Güter wie Chemikalien,

Medikamente oder Weine angeboten.

Und bis ins Detail geplante LKW­Transporte

im nationalen und internationalen

Bereich werden arrangiert.

Das globale Netzwerk mit ausgewählten

Agenten an allen nationalen und internationalen

Flug­ und Seehäfen ermöglicht

es, optimale Leistungen auf höchstem

Niveau an sieben Tagen der Woche und

rund um die Uhr nach individuellen

Wünschen anzubieten.

Firmenkundenporträt 2012 17


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WIR IN DER REGION

Regionalität, das Wissen um die Belange der Menschen

vor Ort sowie die genossenschaftliche Grundhaltung der

Hilfe zur Selbsthilfe, Eigeninitiative und Kooperation in der

Gemeinschaft – das zeichnet das gesellschaftliche Engagement

unserer Bank aus.

2011 haben wir wieder zahl reiche soziale, karitative und

gemeinnützige Projekte in der Region mit über 180.000 Euro

an Spenden und Beiträgen gefördert.

20

Geschäftsbericht 2011

4

1 finther Gickel trägt die Narrenkappe

Statt Hahnenkamm trägt die Symbolfigur des Finther Carnevalvereins die Fastnachtskappe, auf der

unser Bankname verewigt wurde.

Die Förderung von Bräuchen und Traditionen liegt uns am Herzen.

2 Die besten testen

Stolz sind wir auf die im Januar erfolgte Zertifizierung der ersten zehn Privatkundenberater zum

Finanzplaner. Mittlerweile sind weitere fünf Berater ausgezeichnet.

3 Geldsegen für sportvereine in der region

Seit jeher unterstützen wir die Sportvereine in unserem Geschäftsgebiet. Die Sportler tragen

unseren Namen auf Trikots, Hosen und Taschen – oder suchen, wie hier beim Sportverein Gonsenheim,

Schutz vor Kälte und Nässe in den neuen Spielerkabinen.

4 Gold bei den sternen des sports

Im Februar überreichte der damalige Bundespräsident Christian Wulff den „Stern des Sports“ in

Gold an Dag Heydecker vom 1. FSV Mainz 05 und unseren Vorstandsvorsitzenden Theo Stauder.

5 Ausstellung von schülern

In der Schalterhalle unserer Hauptstelle haben wir unter dem Begriff „Jugend & Fantasie“ kreative

Schulprojekte mit gesellschaftlichem, kulturellem, ökologischem oder wirtschaftlichem Bezug

ausgestellt, die wir finanziell gefördert haben.

6 Auf die inliner, fertig, los!

Für Anfänger im Alter von 6 bis 12 Jahren boten wir im Mai zwei Sicherheits-Inlinerkurse an, die

schnell ausgebucht waren.

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7 Kunstvolle spardosen beim erdbeerfest in Gonsenheim

Als Gonsenheimer Bank sind wir Mitgestalter des Erdbeerfestes Ende Mai in Gonsenheim. Viel Spaß

hatten die Kinder beim Bemalen ihrer Tierspardosen.

8 fotoshooting vor Domkulisse

Im Mai wurden die Gonsenheimer Ortsvorsteherin Sabine Flegel gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden

unserer Bank, Theo Stauder, vor dem Mainzer Dom abgelichtet. Das Foto zierte ein

Plakat unseres Genossenschaftsverbandes, das auf der Bundesgartenschau in Koblenz für die

rheinland-pfälzischen Volks- und Raiffeisenbanken warb.

9 Künstlerische Unterhaltung vom feinsten

Rund 400 Mitglieder waren begeistert von den Darbietungen, die wir ihnen in unserer Mitgliederversammlung

in Ober-Olm boten:

Der Maler Michael Apitz, Vater von „Karl, der Spätlesereiter”, und der Mainzer Schauspieler Klaus

Brantzen gaben unseren Gästen auf einzigartige Weise Einblick in ihr Schaffen.

0 ehrung treuer Mitglieder-Jubilare

188 Kunden wurden im Mai von Vorstand und Aufsichtsrat für 40-, 50- und 60-jährige Treue und

Verbundenheit zu unserer Bank mit einer Ehrennadel und Urkunde ausgezeichnet. Als langjährige

Mitglieder tragen sie seit Jahrzehnten zum Erfolg unserer Bank bei. Sie nahmen mit Freude an der

exklusiven Abendveranstaltung teil, wie die Fotos deutlich zeigen. 40 Jahre Miteigentümer unserer

Bank: Die größte Gruppe der Mitgliederjubilare wurde zu Beginn der Veranstaltung geehrt. Für

50 Jahre treue Zusammenarbeit dankten Vorstand und Aufsichtsrat diesen Mitgliedern. Herr Josef

Karl Schmitt aus Mainz wurde im vergangenen Jahr für 60 Jahre besondere Treue zur Bank ausgezeichnet.

Die Ehrenurkunde nahm sein Sohn Norbert Schmitt entgegen.

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Geschäftsbericht 2007 21

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Geschäftsbericht 2011

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ß 05er-Präsident harald strutz bei der Vertreterversammlung

Einen spannenden Einblick in den Aufstieg des 1. FSV Mainz 05 von der Oberliga Südwest bis in die

Bundesliga und Europa League gab Harald Strutz unseren Vertretern.

“ bandenwerbung in der coface-Arena

Seit der Stadion-Eröffnung im Juli sind wir als offizieller Sponsor mit einer Bandenwerbung vor der

Nordtribüne vertreten und sind bei jedem Spiel auf dem Platz dabei.

„ steinzeit trifft Mittelalter

Aus rund 350 Bildern des Jugendwettbewerbs haben wir 18 Gewinner bei einer Rallye im Museum

der Kaiserpfalz in Ingelheim mit Preisen und Urkunden ausgezeichnet.

” tagesausflug 60Plus zur buGa

Mit 90 Kunden über 60 Jahre fuhren wir im Juli zur prächtig gestalteten Bundesgartenschau nach

Koblenz. Eine Stadtführung rundete das Programm ab.

¿ 15.000 euro an karitative Vereine

Eine Spende über 15.000 Euro überreichten wir im August an gemeinnützige und soziale Vereine.

Über das Jahr verteilt vergaben wir karitativen Einrichtungen in unserer Region rund 180.000 Euro

– für eine Bank unserer Größe eine beachtliche Summe.

¸ Azubis packten zu

Unsere Azubis engagierten sich im September für ein soziales Projekt, das im Zeichen der Aktion

„MUMM – Mainzer Unternehmen machen mit“ stand. Im Dienst der guten Sache strichen sie Flure

und Räume des Gonsenheimer Kindergartens „Sandflöhe“.

q fotoshooting in der bank

Ende November konnten die Bankkunden in Gonsenheim erleben, wie unsere sechs Generationenberater

von der Mainzer Fotografin Isabell Jasnau in Szene gesetzt wurden. Eines der dabei entstandenen

Motive setzen wir als zentrales Bild der Werbekampagne für die Generationenberatung

ein, so auch auf Seite 14 dieses Berichtes.

w Golfturnier auf dem hochplateau von st. Johann

Im August luden wir zu unserem Golfturnier in einer der reizvollsten Gegenden Deutschlands, auf

die Anlage des Golfclub Rheinhessen, ein. Auf dem Hochplateau von St. Johann, umgeben von

Weinbergen, präsentiert sich ein traumhafter Panoramablick über die Rheinhessische Toskana.

e Verlockende reiseziele 2011: südengland und Graz

Eindrucksvolle Erlebnisse erhielten wir gemeinsam mit unseren Kunden in faszinierender Natur auf

einer Rundreise durch Südengland oder beim Adventsbummel durch Graz. Gemeinsam mit Gleichgesinnten

gewinnen unsere Kunden jedes Jahr aufs Neue einen vielseitigen Eindruck von fremden

Ländern und Menschen und müssen sich dabei um nichts kümmern.

r Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung

Im Dezember informierte die Juristin Monika Dittmer unsere Kunden über die Wirkung von Vorsorgevollmacht

und Patientenverfügung. Der Vortrag wurde begeistert aufgenommen, so boten wir

noch einen Folgetag für Informationsgespräche mit der Referentin in der Hauptstelle an.

t Zweigstellen in festlichem Glanz

Mit viel Freude schmückten Kindergartenkinder unsere Zweigstellen: Der Weihnachtsschmuck

begeisterte auch unsere Mitarbeiter und Kunden.

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Geschäftsbericht 2007 21


22

JAHRESBILANZ ZUM 31. 12. 2011

Aktivseite

Geschäftsbericht 2011

EUR EUR

Geschäftsjahr

EUR EUR

1. Barreserve

a) Kassenbestand 6 170 987,89 6 419

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 10 192 690,53 9 361

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 10 192 690,53 (9 361)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 16 363 678,42 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel,

die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen

sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0

darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 23 034 332,94 18 447

b) andere Forderungen 73 979 640,47 97 013 973,41 68 778

4. Forderungen an Kunden 450 664 595,77 434 133

darunter:

durch Grundpfandrechte gesichert 238 542 144,97 (228 676)

Kommunalkredite 1 069 157,27 (1 133)

5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten 2 000 394,22 2 000 394,22 0

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 2 000 394,22 (0)

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

ba) von öffentlichen Emittenten 2 019 348,63 1 991

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 2 019 348,63 (1 991)

bb) von anderen Emittenten 49 140 875,95 51 160 224,58 55 943

darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 40 357 799,88 (49 085)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 53 160 618,80 49

Nennbetrag 0,00 (50)

6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 9 630 953,60 13 002

6 a. Handelsbestand 0,00 0

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 24 580 105,16 24 728

darunter:

an Kreditinstituten 469 352,96 (461)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 212 922,95 24 793 028,11 211

darunter:

bei Kreditgenossenschaften 102 500,00 (103)

bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0

darunter:

an Kreditinstituten 0,00 (0)

an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)

9. Treuhandvermögen 16 991,19 21

darunter: Treuhandkredite 16 991,19 (21)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand

einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte

a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 92,00 1

c) Geschäfts­ oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 92,00 0

12. Sachanlagen 5 242 613,16 5 487

13. Sonstige Vermögensgegenstände 4 136 885,13 6 313

14. Rechnungsabgrenzungsposten 30 241,07 59

Summe der Aktiva 661 053 670,66 644 943

Vorjahr

TEUR


Hinweis

Der vollständige, in der gesetzlich vorgeschriebenen Form aufgestellte

Jahres abschluss zum 31. 12. 2011 liegt zur Einsichtnahme

unserer Mitglieder und Kunden in unseren Geschäftsräumen

aus.

Passivseite

Der Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011 wur­

den vom Genossenschaftsverband e.V. geprüft und mit dem uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk versehen. Die Unterlagen zur Offenlegung

werden beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht.

EUR EUR

Geschäftsjahr

EUR EUR

1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

a) täglich fällig 10 098,39 52

b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

56 532 978,14 56 543 076,53 53 860

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 178 639 308,18 175 918

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

2 497 414,78 181 136 722,96 2 662

ba) täglich fällig 219 619 384,13 207 696

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

114 086 182,19 333 705 566,32 514 842 289,28 120 794

a) begebene Schuldverschreibungen 174 878,47 5 157

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten

darunter:

0,00 174 878,47 0

Geldmarktpapiere 0,00 (0)

eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 16 991,19 21

darunter: Treuhandkredite 16 991,19 (21)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 1 214 924,95 2 043

6. Rechnungsabgrenzungsposten 412 399,82 389

6 a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7 874 043,00 7 800

b) Steuerrückstellungen 1 819 074,78 1 747

c) andere Rückstellungen 2 151 626,00 11 844 743,78 2 024

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 13 966 500,00 13 680

10. Genussrechtskapital 0,00 0

darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 23 000 000,00 14 000

darunter: Sonderposten nach § 340 e Abs.4 HGB

12. Eigenkapital

0,00 (0)

a) Gezeichnetes Kapital 11 015 663,13 10 985

b) Kapitalrücklage

c) Ergebnisrücklagen

0,00 0

ca) gesetzliche Rücklage 8 500 000,00 8 225

cb) andere Ergebnisrücklagen 18 445 000,00 26 945 000,00 16 840

d) Bilanzgewinn 1 077 203,51 39 037 866,64 1 050

Summe der Passiva 661 053 670,66 644 943

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 54 597 817,07 45 336

c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

2. Andere Verpflichtungen

0,00 54 597 817,07 0

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0

b) Platzierungs­ und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0

c) Unwiderrufliche Kreditzusagen

darunter:

32 715 662,59 32 715 662,59 28 485

Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

Vorjahr

TEUR

Geschäftsbericht 2011 23


24

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

FÜR DIE ZEIT VOM 1. 1. 2011 BIS 31. 12. 2011

Geschäftsbericht 2011

EUR EUR

Geschäftsjahr

EUR EUR

1. Zinserträge aus

a) Kredit­ und Geldmarktgeschäften 25 408 722,11 25 364

b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 1 975 374,07 27 384 096,18 2 096

2. Zinsaufwendungen 9 847 987,86 17 536 108,32 10 212

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 388 153,36 402

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 284 919,93 348

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs-

0,00 673 073,29 0

oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 4 940 452,43 4 955

6. Provisionsaufwendungen 348 534,60 4 591 917,83 367

7. Nettoertrag / -aufwand des Handelsbestands 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge 601 493,86 729

9. [gestrichen] 0,00 0

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

aa) Löhne und Gehälter

ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für

7 052 607,31 7 039

Altersversorgung und für Unterstützung 1 310 194,34 8 362 801,65 1 806

darunter: für Altersversorgung 140 479,51 (625)

b) andere Verwaltungsaufwendungen

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf

3 965 945,14 12 328 746,79 3 653

immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 372 398,39 413

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und

bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen

643 366,05 1 050

zu Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und

bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von

0,00 3 172

Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen,

Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlage-

4 374 493,85 4 374 493,85 0

vermögen behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen

156 249,00 0

Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 – 156 249,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 14 276 326,92 6 182

20. Außerordentliche Erträge 0,00 46

21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 747

22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (– 701)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2 706 002,59 2 107

darunter: latente Steuern 0,00 (0)

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 61 481,89 2 767 484,48 26

24 a. Einstellungen in Fonds für allgemeine Bankrisiken 9 000 000,00 1 000

25. Jahresüberschuss 2 508 842,44 2 348

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3 361,07 2

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

2 512 203,51 2 350

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

2 512 203,51 2 350

a) in die gesetzliche Rücklage 275 000,00 500

b) in andere Ergebnisrücklagen 1 160 000,00 1 435 000,00 800

29. Bilanzgewinn 1 077 203,51 1 050

Vorjahr

TEUR


IMPRESSUM

Herausgeber

VR­Bank Mainz eG

Mainz­Gonsenheim, Breite Straße 23–27

Telefon 0 61 31.46 51.0, Fax 0 61 31.46 51.2 71

E­Mail: mail@vr­bank­mainz.de

Internet: www.vr­bank­mainz.de

Verbandszugehörigkeit

Genossenschaftsverband e.V.

63263 Neu­Isenburg

Zentralbank

DZ BANK AG, Frankfurt

Redaktion

Monika Schlau, VR­Bank Mainz eG

Franz­Josef Thümes, VR­Bank Mainz eG

Layout

Richard Jochum, Mainz

Fotos

VR­Bank Mainz eG (Titel, Seiten 18, 19, 20, 21)

Angelfreight GmbH, Mainz (Seite 17)

Albert Becker, Mainz (Seiten 18, 20)

Carsten Costard, Mainz (Titel)

Dirk Eckgold, St. Johann (Seite 21)

Fotolia (Seite 13)

Genokom Werbeagentur GmbH, Münster (Seite 19)

Sascha Kopp, Mainz (Umschlaginnenseite, Seite 9)

La Siesta GmbH, Jugenheim (Seite 16)

MOGO­FOTO, Isabell Jasnau (Seiten 4, 12, 14, 15, 19, 20, 21)

Rossi Photography, Wiesbaden (Seite 18)

Stefan Sämmer, Zornheim (Seiten 11, 19, 20)

Alexander Sell, Mainz (Titel, Seiten 17, 20)

Ursula Thöne, Mainz (Seite 21)

Webdesign und Mediengestaltung Loose, Mainz (Seite 17)

Druckvorstufe

Creative Graphics Heike Oswald Medien, Satz & Druck, Mainz

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Druckerei Adis GmbH, Heidesheim


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