Geschäftsbericht 2010 - Volksbank Wittgenstein eG

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Geschäftsbericht 2010 - Volksbank Wittgenstein eG

Geschäftsbericht 2010


Geschäftsbericht 2010

Organisation

Organisation

der Volksbank Wittgenstein eG

Vorstand

Horst Belz

Manfred Hausner

Aufsichtsrat

Dipl.-Ing. Klaus Busch

Aufsichtsratsvorsitzender

Joachim Pfeil

stv. Aufsichtsratsvorsitzender

Harald Bernhardt

Hans-Werner Grauel

Norbert Hartmann

Gerhard Hof (08.03.2010)

Dipl.-Bw. Bodo Müller

Prokuristen

Kerstin Lauber

Thomas Dienst

Kai Wunderlich

Verbandszugehörigkeit

Bundesverband

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und

Raiffeisenbanken eV, Bonn

Landesverband

Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband eV,

Münster

Zentralbank

WGZ BANK AG, Düsseldorf

Die Volksbank Wittgenstein eG ist der Sicherungseinrichtung

des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken eV angeschlossen.

Hauptgeschäftsstelle

Volksbank Wittgenstein eG

Poststr. 30 a

57319 Bad Berleburg

Telefon: 02751 9379-0

Telefax: 02751 9379-399

E-Mail: info@vb-wittgenstein.de

Internet: www.volksbank-wittgenstein.de

BLZ: 460 634 05

2


Geschäftsbericht 2010

Bericht des Vorstandes

Bericht des Vorstandes

über das Geschäftsjahr 2010

Das Geschäftsjahr 2010 ist für die Volksbank Wittgenstein

eG insgesamt zufrieden stellend verlaufen. Im

Vergleich zu unseren Mitbewerbern am Markt konnten

wir uns gut behaupten.

Die Vorstandsmitglieder Manfred Hausner und Horst Belz

Nachfolgend die Entwicklung von ausgewählten

Bilanzpositionen (Kurzfassung):

Bilanzsumme

Zum 31.12.2010 betrug die Bilanzsumme 159,7 Mio.

EUR (2009: 153,6 Mio. EUR). Gegenüber dem Vorjahr

bedeutet das einen Zuwachs von 4,0 %, was der all -

Bilanzsumme der

Volksbank Wittgenstein eG

Mio. EUR

(gerundet)

200

150

100

50

0

Jahr

136

2006

142

2007

150

2008

154

2009

160

2010

gemeinen Entwicklung der Volksbanken und Raiffeisenbanken

entspricht.

Liquidität

Die Zahlungsbereitschaft unserer Bank war während

des gesamten Berichtszeitraumes jederzeit gegeben.

Die von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

aufgestellten Grundsätze über die Eigenkapitalausstattung

und Liquidität haben wir stets eingehalten.

Die kurzfristig realisierbaren Mittel setzten

sich zum 31.12.2010 wie folgt zusammen:

Barreserve 3,9 Mio. EUR

Bankguthaben 29,9 Mio. EUR

Wertpapiere 44,7 Mio. EUR

Wertpapiere

Zum Jahresende beliefen sich die bankeigenen Wertpapiere

auf 44,7 Mio. EUR (2009: 38,9 Mio. EUR). Der

gesamte Wertpapierbestand ist im Umlaufvermögen

und wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip

bewertet.

Kreditgeschäft

Die Forderungen an unsere Kunden betrugen zum

31.12.2010 insgesamt 74,6 Mio. EUR (2009: 74,4 Mio.

EUR).

Unsere Mitglieder und Kunden nutzten im Jahr 2010

das weiterhin vergleichsweise niedrige Zinsniveau

und nahmen vermehrt lang- und mittelfristige Kre -

dite auf. Erfreulich gut hat sich die Zahl unserer Existenzgründer

entwickelt. 18 Existenzgründer konnten

wir auf den Weg in die Selbstädigkeit begleiten, dabei

wurden 47 neue Arbeitsplätze geschaffen.

3


Geschäftsbericht 2010

Bericht des Vorstandes

Für alle erkennbaren Risiken in den Kreditengagements

haben wir entsprechende Risikovorsorge

getroffen. Die vorgeschriebenen Höchstkreditgrenzen

nach den gesetzlichen und satzungsmäßigen

Bestimmungen wurden eingehalten.

Sachanlagen

Der Buchwert unseres Sachanlagevermögens verringerte

sich nach den vorgeschriebenen Abschreibungen

und Zugängen von 1,7 Mio. EUR auf 1,6 Mio.

EUR. Hiervon entfallen 1,3 Mio. EUR auf Grundstücke

und Gebäude und 0,3 Mio. EUR auf Betriebs- und

Geschäftsausstattung.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in

Höhe von 18,9 Mio. EUR (2009: 20,3 Mio. EUR) setzen

sich in erster Linie aus zinsgünstigen, langfristigen

Refi nanzierungsmitteln für unsere Kunden sowie

eigenen, bei anderen Kreditinstituten aufgenommenen

Liquiditätsdarlehen zusammen.

Einlagengeschäft

Unsere Kundeneinlagen beliefen sich zum 31.12.2010

auf 129,0 Mio. EUR (Vorjahr 121,7 Mio. EUR). Damit

erhöhten sich die Kundeneinlagen um 6,0 %. Innerhalb

der Position Kundeneinlagen konnten wir einen

erheblichen Anstieg der täglich fälligen Sichteinlagen

verzeichnen. Die Termineinlagen nah men dagegen

vergleichsweise stark ab. Erfreulich entwickelte sich

das Spareinlagengeschäft. Während sich unsere

Kunden in der Vergangenheit eher zurückhaltend

gezeigt hatten, konnte im Geschäftsjahr 2010 wieder

ein Anstieg der Spareinlagen verzeichnet werden.

Ein wesentlicher Teil der Kundenanlagen ist bei unseren

Partnern der genossenschaftlichen FinanzGruppe

in Form von Wertpapierdepots, Versicherungsrückkaufswerten,

Fondsanlagekonten und Bausparguthaben

angelegt. Inklusive dieser nicht in unserer Bilanz

wirksamen Anlageformen betreuten wir damit ein

Kundenanlagevolumen von insgesamt ca. 197 Mio.

EUR.

Sicherheit

Das Vertrauen unserer Kunden in die Sicherheit ihrer

Einlagen ist ein hohes Gut. Durch die Sicherungseinrichtung

des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken

und Raiffeisenbanken e.V. haben unsere Kunden

einen garantierten 100-prozentigen Schutz ihrer

Einlagen.

Mitglieder

Die Mitgliederzahl hat sich im vergangenen Geschäftsjahr

auf jetzt 5.993 erhöht. Insgesamt waren unsere

Mitglieder mit 10.469 Geschäftsanteilen beteiligt

(2009: 10.264).

Für das Vertrauen zu unserer Bank bedankt sich der

Vorstand sehr herzlich bei allen Mitgliedern.

Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital belief sich auf 9,8 Mio.

EUR. Das haftende Eigenkapital im Sinne des § 10

KWG betrug per 31.12.2010 7,8 Mio. EUR (2009: 7,5

Mio. EUR). Damit verfügen wir über eine angemessene

Eigenkapitalausstattung. Die aufsichtsrechtlich

geforderte Eigenkapitalunterlegung wurde im Geschäftsjahr

2010 jederzeit eingehalten.

Eigenkapitalentwicklung der

Volksbank Wittgenstein eG

Mio. EUR

(gerundet)

10

8

6

4

2

0

Jahr

8,7

2006

9,0

2007

9,3

2008

9,6

2009

9,8

2010

4


Geschäftsbericht 2010

Bericht des Vorstandes

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2010 erhöhte sich der Zinsüberschuss

aufgrund der zunehmenden Zinsspanne auf

3,8 Mio. EUR. Den Provisionserträgen in Höhe von

1,4 Mio. EUR stehen 0,1 Mio. EUR Provisionsaufwendungen

gegenüber. Die Personalkosten sanken auf

2,5 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss steigerte sich von

346 TEUR im Jahr 2009 auf 349 TEUR und liegt leicht

unter dem Landesdurchschnitt.

Mitarbeiter

Auch im Geschäftsjahr 2010 konnten unsere Mitglieder

und Kunden wieder auf unsere kompetente,

ihren Bedürfnissen entsprechende Beratung vor Ort

setzen. Die Basis dafür sind unsere insgesamt 44 Mitarbeiter

(davon 3 Auszubildende). Unsere Mitarbeiter

sind unser größtes Kapital. Deshalb investieren wir

permanent in ihre Aus- und Weiterbildung. Nur mit

hervorragend ausgebildetem Personal können wir

den Ansprüchen unserer Mitglieder und Kunden

gerecht werden.

Gewinnverwendung

Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2010 weisen wir

in der Bilanz einen Jahresüberschuss von 348.867,40

TEUR aus. In Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat

schlägt der Vorstand der Vertreterversammlung

folgende Gewinnverwendung vor:

5,5 % Dividende 74.145,09 EUR

Zuweisung in die

gesetzliche Rücklagen 100.251,99 EUR

Zuweisung in

andere Rücklagen 174.470,32 EUR

Vermögenslage

Die Vermögenslage ist geordnet. Alle Vermögenswerte

und Verbindlichkeiten wurden unter Beachtung

der gesetzlichen Bestimmungen bewertet. Die

Wertberichtigungen und Rückstellungen wurden

nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet;

sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.

Schlusswort

Wir danken unseren Mitgliedern, Kunden, Mitarbeitern

und Partnern innerhalb der genossenschaftlichen

FinanzGruppe für ihr Vertrauen und die gute

Zusammenarbeit im zurückliegenden Geschäftsjahr.

Darüber hinaus danken wir dem Aufsichtsrat für

die jederzeit vertrauens- und verantwortungsvolle

Zusammenarbeit.

Der Vorstand

Horst Belz Manfred Hausner

5


Geschäftsbericht 2010

Vor-Ort-Bilanz

Vor-Ort-Bilanz

Vier Bezirksversammlungen mit guter

Mitgliederbeteiligung

Über 600 Mitglieder besuchten in diesem Jahr die

Bezirksversammlungen, die in Bad Berleburg, Aue,

Schwarzenau und in Feudigen stattfanden. Für treue

Verbundenheit zur Volksbank Wittgenstein ehrte der

Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Busch insgesamt 104

Mitglieder für 40- und 50-jährige Mitgliedschaft.

Messe „Wir in Wittgenstein

Die Volksbank Wittgenstein und Rothaar-Immobilien

haben zur Wirtschaftsförderung der Region und als

Leistungsschau der Betriebe in Wittgenstein die erste

Messe „Wir in Wittgenstein“ im Industriegebiet in

Erndtebrück-Schameder durchgeführt. 15.000 Besucher

kamen zur Messe, die zum Frühlingsanfang am

20/21. März 2010 die ganze Vielfalt der Wittgensteiner

Betriebe präsentierte.

Drei Mitarbeiter erhalten „Prokura“

Kerstin Lauber, Thomas Dienst und Kai Wunderlich

wurden per 2. Juli 2010 zu Prokuristen ernannt.

Mitarbeiterjubiläen

Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital eines

Unternehmens. Die Volksbank Wittgenstein dankte

zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für

die langjährige Betriebszugehörigkeit und für das

Engagement zum Wohle der Bank. Wir gratulieren:

35 Jahre: Helmut Hoffmann und Christel Eckhardt,

25 Jahre: Manfred Hausner, Christel Konrad, Sven

Koch, Heike Sauer, 20 Jahre: Silke Heilmann, Andreas

Riedesel, 10 Jahre: Thomas Dienst und Silke Dickhaut.

Bestandene Prüfung: Kerstin Lauber (Dipl. Bankbetriebswirtin

Management) und Sabrina Affl erbach

(Bankbetriebswirtin BankColleg)

6


Geschäftsbericht 2010

Vor-Ort-Bilanz

Jugendarbeit

In der Jugendarbeit betreuen wir die Jugendlichen

von der Geburt bis zur Berufsausbilung bzw. bis zum

Studium. Wir unterstützen die Kindergärten und

Schulen bei ihrer Arbeit mit Spenden, bieten Betriebs -

besichtigungen und Informationsveranstaltungen

an. 982 Grundschüler beteiligten sich in diesem Jahr

am Intern. Malwettbewerb. Die Ferienspiele in Wittgenstein

werden von der Volksbank fi nanziell unterstützt.

Unsere Mitarbeiter begleiteten während der

Ferienspiele die Kinder beim Ausfl ug in die ZOOM-

Erlebniswelt, in den Hochseilgarten Medebach und

im einwöchigen Baulager in Raumland.

Mitglieder-Mehrwerte

Usedom war das Ziel der Mitgliederreise im Juni

2010. Bei sommerlichen Temperaturen erlebten 44

Mitglieder eine wunderschöne Reise entlang der

Ostseeküste. Aber nicht nur Reisen, sondern auch

Informationsveranstaltungen z. B. zu den Themen:

Schnitt von Obstbäumen, Datenschutz im Internet

oder Erben & vererben wurden von den Mitgliedern

gerne angenommen. Auch eine Wanderung durch

das Ilsetal, die Besichtigung der Bundeswehr-Kaserne

in Erndtebrück, Kochen mit Friedhelm Höse, die

Weihnachtsbäckerei im Cafe Wahl und im Dezember

die Gutscheine für den Weihnachtsbaum kommen

bei unseren Mitgliedern gut an.

Spenden 2010

Insgesamt konnte die Volksbank Wittgenstein ca.

40.000 EUR an Vereine, Schulen und Kindergärten in

Wittgenstein spenden. Ein wesentlicher Teil kam aus

dem Gewinnspartopf. Mit jedem Los, das Sie kaufen,

unterstützen Sie Menschen in Not sowie gemeinnützige

Einrichtungen in unserer Region. Außerdem werden

monatlich Gewinne im Gesamtwert von über 3,8

Mio. EUR ausgeschüttet. Eine Kundin unsere Hau ses

freute sich über den Hauptgewinn, ein Mini-Cabrio.

Existenzgründer-Sprechtag

Experten der KM:SI GmbH, Wirtschaftsförderung der

Kompetenzregion Mittelstand Siegen-Wittgenstein

führten zusammen mit dem Regionalen Netzwerk

Existenzgründung RENEX, der IHK, der Handwerkskammer

Südwestfalen und der Volksbank Wittgenstein

eG einen Sprechtag für Existenzgründerinnen

und Existenzgründer durch.

7


Aktivseite

Geschäftsbericht 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010 (Kurzfassung)*

8

Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € € T€

1. Barreserve

a) Kassenbestand 1.591.825,77 1.589

b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 2.281.641,21 2.212

darunter: bei der Deutschen Bundesbank 2.281.641,21 (2.212)

c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 3.873.466,98 0

2. Schuldtitel öffentlicher Stellen

und Wechsel, die zur Refinanzierung bei

Zentralnotenbanken zugelassen sind

a) Schatzwechsel und unverzinsliche

Schatzanweisungen sowie ähnliche

Schuldtitel öffentlicher Stellen

darunter: bei der Deutschen Bundesbank

0,00 0

refinanzierbar 0,00 (0)

b) Wechsel 0,00 0,00 0

3. Forderungen an Kreditinstitute

a) täglich fällig 8.437.624,80 11.352

b) andere Forderungen 21.449.679,59 29.887.304,39 17.982

4. Forderungen an Kunden 74.579.561,95 74.369

darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 19.722.536,87 (20.517)

Kommunalkredite 133.176,94 (56)

5. Schuldverschreibungen

und andere festverzinsliche

Wertpapiere

a) Geldmarktpapiere

aa) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

0,00 0

Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

ab) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

0,00 0,00 0

Deutschen Bundesbank

b) Anleihen und Schuldverschreibungen

0,00 (0)

ba) von öffentlichen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

8.093.601,37 0

Deutschen Bundesbank 0,00 (0)

bb) von anderen Emittenten

darunter: beleihbar bei der

35.357.150,49 43.450.751,86 38.894

Deutschen Bundesbank 35.217.407,89 (38.756)

c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 43.450.751,86 0

Nennbetrag 0,00 (0)

6. Aktien u.a. nicht festverz. Wertpapiere 1.275.523,50 0

6a. Handelsbestand 0,00 0

7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben

bei Genossenschaften

a) Beteiligungen 3.712.187,18 3.712

darunter: an Kreditinstituten 45.273,41 (45)

b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 129.586,00 3.841.773,18 122

darunter: bei Kreditgenossenschaften 0,00 (0)

8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0

9. Treuhandvermögen 464.644,64 556

darunter: Treuhandkredite 464.644,64 (556)

10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentl. Hand

einschl. Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0

11. Immaterielle Anlagewerte:

a) Selbst geschaffene gewerbl. Schutzrechte u.

4

ähnliche Rechte und Werte

b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche

Schutzrechte und ähnl. Rechte u. Werte

0,00 0

sowie Lizenzen an solchen Rechten u. Werten 7.036,25 0

c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0

d) geleistete Anzahlungen 0,00 7.036,25 0

12. Sachanlagen 1.635.687,84 1.731

13. Sonstige Vermögensgegenstände 689.706,86 1.038

14. Rechnungsabgrenzungsposten 20.572,22 0

15. Aktive latente Steuern 0,00 0

16. Aktiver Unterschiedsbetrag

aus der Vermögensverrechnung 0,00 0

Summe der Aktiva 159.726.029,67 153.560


Passivseite

Geschäftsbericht 2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010 (Kurzfassung)*

9

Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € € T€

1. Verbindlichkeiten gegenüber

Kreditinstituten

a) täglich fällig

b) mit vereinbarter Laufzeit oder

0,00 0

Kündigungsfrist 18.901.880,84 18.901.880,84 20.325

2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

a) Spareinlagen

aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist

von drei Monaten

ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist

74.725.401,47 59.544

von mehr als drei Monaten

b) andere Verbindlichkeiten

3.511.318,77 78.236.720,24 13.504

ba) täglich fällig

bb) mit vereinbarter Laufzeit oder

36.611.133,69 30.686

Kündigungsfrist 14.172.301,91 50.783.435,60 129.020.155,84 17.994

3. Verbriefte Verbindlichkeiten

a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0

b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0

3a. Handelsbestand 0,00 0

4. Treuhandverbindlichkeiten 464.644,64 556

darunter: Treuhandkredite 464.644,64 (556)

5. Sonstige Verbindlichkeiten 322.562,28 333

6. Rechnungsabgrenzungsposten 21.936,49 28

6a. Passive latente Steuern 0,00 0

7. Rückstellungen

a) Rückstellungen für Pensionen und

ähnliche Verpflichtungen 305.707,00 241

b) Steuerrückstellungen 9.439,67 75

c) andere Rückstellungen 804.830,52 1.119.977,19 714

8. [gestrichen] 0,00 0

9. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0

10. Genussrechtskapital 0,00 0

11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0

darunter: Sonderposten nach § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0)

12. Eigenkapital

a) Gezeichnetes Kapital 1.374.015,43 1.361

b) Kapitalrücklage

c) Ergebnisrücklagen

0,00 0

ca) gesetzliche Rücklage 3.226.459,88 3.155

cb) andere Ergebnisrücklagen 4.925.529,68 8.151.989,56 4.700

d) Bilanzgewinn 348.867,40 9.874.872,39 346

Summe der Passiva 159.726.029,67 153.560

1. Eventualverbindlichkeiten

a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen

abgerechneten Wechseln

b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und

0,00 0

Gewährleistungsverträgen

c) Haftung aus der Bestellung von

644.132,32 505

Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 644.132,32 0

2. Andere Verpflichtungen

a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten

Pensionsgeschäften

b) Platzierungs- und Übernahme -

0,00 0

verpflichtungen 0,00 0

c) unwiderrufliche Kreditzusagen

darunter: Lieferverpflichtungen aus

5.168.367,58 5.168.367,58 5.231

zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)


Geschäftsbericht 2010

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 (Kurzfassung)*

* Bei dieser Veröffentlichung handelt es sich um eine Kurzfassung. Der vollständige Jahresabschluss inkl. Lagebericht liegt in unseren Geschäftsräumen zur Einsichtnahme aus.

10

Geschäftsjahr Vorjahr

€ € € € T€

1. Zinserträge aus

a) Kredit- und Geldmarktgeschäften

b) festverzinslichen Wertpapieren

5.231.614,18 5.751

und Schuldbuchforderungen 1.394.217,80 6.625.831,98 1.165

2. Zinsaufwendungen

3. Laufende Erträge aus

a) Aktien und anderen

2.840.201,56 3.785.630,42 3.213

nicht festverzinslichen Wertpapieren

b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben

5.022,71 66

bei Genossenschaften 61.973,82 45

c) Anteilen an verbundenen Unternehmen

4. Erträge aus Gewinngemeinschaften,

Gewinnabführungs- oder

0,00 66.996,53 0

Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0

5. Provisionserträge 1.396.934,72 1.330

6. Provisionsaufwendungen 99.331.24 1.297.603,48 96

7. Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands 0,00 0

8. Sonstige betriebliche Erträge 109.258,18 100

9. [gestrichen]

10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

a) Personalaufwand

0,00 0

aa) Löhne und Gehälter

ab) soziale Abgaben und Aufwendungen

für Altersversorgung

2.026.445,53 2.035

und für Unterstützung 440.481,14 2.466.926,67 527

darunter: für Altersversorgung 46.616,75 (140)

b) andere Verwaltungsaufwendungen

11. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf immaterielle Anlagewerte und

1.385.806,60 3.852.733,27 1.271

Sachanlagen 200.909,16 221

12. Sonstige betriebliche Aufwendungen

13. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf Forderungen und bestimmte

Wertpapiere sowie Zuführungen zu

89.238,02 47

Rückstellungen im Kreditgeschäft

14. Erträge aus Zuschreibungen zu

Forderungen und bestimmten

Wertpapieren sowie aus der Aufl ösung

504.215,34 444

von Rückstellungen im Kreditgeschäft

15. Abschreibungen und Wertberichtigungen

auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen

Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 504.215,34 0

behandelte Wertpapiere

16. Erträge aus Zuschreibungen zu

Beteiligungen, Anteilen an verbundenen

Unternehmen und wie Anlagevermögen

0,00 0

behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 0

17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0

18. [gestrichen] 0,00 0

19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 612.392,82 602

20. Außerordentliche Erträge 0,00 0

21. Außerordentliche Aufwendungen 58.938,00 0

22. Außerordentliches Ergebnis 58.938,00 (0)

23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 197.322,44 249

darunter: latente Steuern

24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter

0,00 (0)

Posten 12 ausgewiesen 7.264,98 204.587,42 7

24a. Einstellungen in Fonds für allg. Bankrisiken 0,00 0

25. Jahresüberschuss 348.867,40 346

26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0

27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen

348.867,40 346

a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0

b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen

348.867,40 346

a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0

b) in andere Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0

29. Bilanzgewinn 348.867,40 346


Geschäftsbericht 2010

Bericht des Aufsichtsrates

Bericht des Aufsichtsrates

über das Geschäftsjahr 2010

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach

Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden

Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion

wahr, fasste die in seinen Zuständigkeitsbereich

fallenden Beschlüsse und wurde vom Vorstand

kontinuierlich und umfassend über alle relevanten

Geschäftsvorgänge, grundlegende Fragen der Geschäftspolitik

und die Geschäftsentwicklung informiert.

Der vorliegende Jahresabschluss 2010 wurde vom

Rheinisch-Westfälischen Genossenschaftsverband e.V.

geprüft. Der Verband hat den uneingeschränkten

Bestätigungsvermerk erteilt.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag

für die Verwendung des Jahresüberschusses

hat der Aufsichtsrat geprüft und für in Ordnung

befunden. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften

unserer Satzung. Bei den Bestandsaufnahmen hat

der Aufsichtsrat mitgewirkt.

11

Nach den Bestimmungen unserer Satzung scheiden

mit der diesjährigen Vertreterversammlung die

Herren Joachim Pfeil und Bodo Müller aus dem Aufsichtsrat

aus. Wegen Erreichung der Altersgrenze

steht Herr Pfeil nicht mehr zur Wahl. Bei Herrn Müller

ist eine Wiederwahl möglich. Für Herrn Joachim Pfeil

und für das verstorbene Aufsichtsratsmitglied Gerhard

Hof ist eine Ersatzwahl nötig.

Dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

sprechen wir für die im Jahr 2010 geleistete

Arbeit Dank und Anerkennung aus.

Bad Berleburg, im Mai 2011

Für den Aufsichtsrat

Dipl.-Ing. Klaus Busch

– Vorsitzender –

Wir gedenken aller im Jahr 2010

verstorbenen Mitglieder, Kunden

und Geschäftsfreunde.

Stellvertretend für alle Verstorbenen

trauert die Volksbank Wittgenstein um:

unsere Mitarbeiterin, Frau Regina Marburger, die im Alter von 53 Jahren

verstorben ist. Frau Marburger war seit 1971 in unserer Bank beschäftigt.

unser Aufsichtsratsmitglied, Herrn Gerhard Hof, der im Alter von 56 Jahren

verstorben ist. Herr Hof gehörte unserem Aufsichtsrat seit 1996 an.


„ Genossenschaften sind immer das,

was menschliche Einsicht,

geistige Kraft und persönlicher Mut

aus ihnen machen.“

Friedrich Wilhelm Raiffeisen

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