Siegermannschaft des Pfälzischen Mannschaft - Wettbewerbs 2003 ...

vtcontwig

Siegermannschaft des Pfälzischen Mannschaft - Wettbewerbs 2003 ...

1

Siegermannschaft des Pfälzischen Mannschaft - Wettbewerbs 2003

v.l. Michael Raab, Marcus Jung, Kurt Bachmann, Alexander Dackiw,

Peter Conzelmann, Michael Löhle, Rainer Frank, Klaus Wottke


Editorial

Inhalt

Siegermannschaft 2003 Seite 1

Editorial Seite 2

10 Jahre Laufabteilung Seite 3

Rückblick 1998-2008 Seite 4

Schwarzbachtallauf Seite 5/6

Walking-Festival Seite 7

Erfolge Seite 8

Contwig auf Trag bringen Seite 9

Die richtige Schrittlänge Seite 10

Wie weit war das wohl Seite 11

Zweibrücker Allee in Contwiger Hand Seite 12

Tierischer Erfolg der Bergziegen Seite 13

Sportlerwahl 2004 Seite 14

Marion Raab läuft und schiebt… Seite 15

Sport vom Arzt verschrieben Seite 16

Mit kleinen Schritten zum Ziel Seite 17/18

Mit der Weltelite auf Augenhöhe Seite 19

Einganz verrücktes Rennen Seite 20

Geselligkeit Seite 21

Ausschreibung Freundschaftslauf Seite 22

Impressum:

Herausgeber:

Laufabteilung VT Contwig

Redaktion:

Peter Conzelmann (verantwortlich)

Titelfoto:

Siegermannschaft VL Wettbewerb 2003

Erscheinungsweise:

Jubiläumsausgabe 10 Jahre Laufabteilung

Kosten: Kostenlos

Verteilung: über Internet

Redaktionsbüro:

Redaktionsanschrift:

Peter Conzelmann, Bahnhofstr. 39

66497 Contwig

Telefon 06332 – 560190

Mit Stolz können die

Läufer der VT Contwig

auf die vergangenen

zehn Jahre zurück

blicken. 1998 als

Leichtathletikabteilung

gegründete hat sie sich

zu einer reinen

Laufabteilung in der VT

Contwig entwickelt.

Viele Läuferinnen

Läufer sind im Namen

Peter Conzelmann

Abteilungsleiter

der VT Contwig in dieser Zeit bei Wettkämpfen

und Volksläufen an den Start gegangen. In

kurzer Zeit machte sich die Abteilung in der

pfälzischen Laufszene nicht nur im sportlichen

Bereich einen Namen. Die Ausrichtung des

Mannschaftslaufes zur pfälzischen Volkslauf-

Mannschaftsmeisterschaft im Jahr 2002 war

für die VT Contwig eine Herausforderung die

bravourös gemeistert wurde. Stolz kann die VT

Contwig auf die Auszeichnung „Volkslauf des

Jahres 2002“ sein, spiegelt sie doch die

hervorragende organisatorische Leistung

wieder die die Abteilung mit Hilfe des

gesamten Vereins geleistet hat.

Der Vereinswechsel einiger

leistungsorientierter Läufer hat auch in der

Laufabteilung seine Spuren hinterlassen.

War in der Vergangenheit die Teilnahme an

Meisterschaften mit guten Platzierungen das

Ziel ist es heute mehr der Volkslauf der neben

den Wettkämpfern auch ein breites

Breitensportpublikum anspricht.

Das Medium Internet hat auch vor der

Laufabteilung nicht halt gemacht. Seit 1998

präsentiert sich die Abteilung im

WordWideWeb. Was heute als

selbstverständlich angesehen wird war vor

zehn Jahren noch die Ausnahme.

Ausschreibung und Ergebnisslisten des

Schwarzbachtallaufes konnten schon 1998

Online abgerufen werden. Mittlerweile wird die

Seite der Abteilung von durchschnittlich 900

Besuchern im Monat angeschaut.

Im Jubiläumsjahr gehen wir mit unserem

Freundschaftslauf einen neuen Weg. Der

Wettkampfsport steht nicht mehr im

Vordergrund. Der Freundschaftslauf ist eine

Sportveranstaltung in der sich jeder, ob Läufer

oder Walker, eine Gruppe aussuchen kann die

seinem Leistungsstand entspricht um mit

gleich gesinnten den Laufsport zu betreiben.


Laufabteilung der VT Contwig feiert 10. Jahrestag ihrer Gründung

Am 1. Januar gab es für die Leichtathleten der VT Contwig einen Grund mehr, die Sektkorken

knallen zu lassen. Denn vor genau zehn Jahren gründeten ehemalige Langstreckenläufer der VTZ

eine neue Laufgruppe innerhalb des etablierten Contwiger Turnvereins. Dies war der Startschuss für

eine Reihe herausragender sportlicher Erfolge, bei der Titel, Siege und Bestzeiten "am laufenden

Band" errungen wurden.

Den Wirbel, den der Wechsel in der Presse verursacht hat, war schnell verflogen. Denn die neuen

Contwiger Langstreckler konzentrierten sich auf das Wesentliche, ihren Sport. Bereits im Januar

1998 wurde Jürgen Bischof Vize-Pfalzmeister über 3000 m in der Halle. Der Wechsel hatte die

Athleten regelrecht beflügelt. Bei den Pfalzmeisterschaften in Kandel errang Marion Maurer (heute

Raab) überlegen den Sieg auf der Marathonstrecke. Schlag auf Schlag ging es im ersten Jahr

weiter. Am Ende hatten die Ausdauerathleten zwölf Pfalzmeistertitel, viermal Platz zwei und dreimal

Rang drei ins Schwarzbachtal geholt. Beim pfälzischen 10-km-Mannschaftswettbewerb schlug die

VTC alle konkurrierenden Teams.

Die Erfolgsserie der mittlerweile in der gesamten Region bekannten Contwiger Läufer ging in den

folgenden Jahren weiter. Peter Conzelmann gewann innerhalb von zehn Jahren unzählige

Pfalzmeisterschaften. Auf den Mittelstrecken waren Steffen Franck sowie die Geschwister Anja und

Tina Beckhäuser bei Bezirksmeisterschaften unschlagbar. Ralf Klein, Mario Raab und Marcus Jung

errangen Medaillenplätze bei Pfalzmeisterschaften. Michael Raab wurde von 2001 bis 2003

hintereinander Pfalzmeister. Unvergessen sind auch die Erfolge von Alexander Dackiw, Claus

Eckerlein und Kurt Bachmann.

Für die größte Überraschung in der Abteilungsgeschichte sorgte 2000 Jürgen Bischof. Er wurde im

Sommer Deutscher Meister über 10 000 m. Im Jahr 2003 kooperierte die VT Contwig mit anderen

erfolgreichen Langstrecklern aus dem Raum Zweibrücken. Unter dem zwanglosen

Mannschaftsnamen "Die Bergziegen" starteten sie gemeinsam bei fünf Rennen des Pfälzer

Berglaufpokals. Nach dem letzten Wettkampf in Bad Dürkheim konnten die schnellen Paarhufer den

Pokal mit in die Westpfalz nehmen.

Im letzten Jahr gewann Peter Conzelmann zum wiederholten Mal die Pfalzmeisterschaften der

Senioren in der Altersklasse M 55. Marion Raab bestritt den Frankfurt-Marathon in äußerst

gelungenen 3:23,04 Stunden.

Die Langstreckler in der VT Contwig waren aber nicht nur als Wettkampfsportler aktiv. Bereits im

Gründungsjahr veranstalteten sie ihren ersten "Schwarzbachtallauf". Die Veranstaltung, die bei der

Premiere über einen sehr schweren und bergigen Kurs führte, entwickelte sich im Laufe der Jahre

zu einem immer beliebteren Wettkampf für Leistungs- und Hobbyläufer aus Nah und Fern. Ab dem

Jahr 2001 verwandelte sich die Strecke durch die Verlegung auf den neuen Radweg am

Schwarzbach in einen Bestzeit fähigen Hochgeschwindigkeitskurs.

Ein Jahr später wurde hier eines von vier Rennen zum pfälzischen Mannschaftswettbewerb

ausgetragen. Mit über 700 Teilnehmern steht dieser Tag heute noch als Rekordmarke bei der VTC.

Besondere Freude herrschte in Contwig am Ende dieses Jahres, als der "Schwarzbachtallauf" von

Vertretern pfälzischer Sportvereine zum "Volkslauf des Jahres" gewählt wurde.

Auch für den Breitensport engagierten sich die Leichtathleten. Im April 2004 führten sie das erste

"Walking-Festival" durch. Diese Aktion hatte Pilotcharakter, denn es war die erste Veranstaltung

dieser Art in Rheinland-Pfalz.

Im Jubiläumsjahr wird jedoch nicht nur gefeiert. Abteilungsleiter Peter Conzelmann hat schon das

nächste Projekt in Angriff genommen: Mit einem "Freundschaftslauf" am 14. Juni 2008 soll der

Spass am Laufen mit Gleichgesinnten ohne Wettkampf geteilt werden.


VVTT CCoonnt ttwwi iigg

VVTT

1998

• Gründung der Abteilung

• 1.Schwarzbachtallauf

1999

• Platz 2 beim Mannschaftswettbewerb

2000

• Deutscher Seniorenmeister über

10.000 Meter kommt von der VT

Contwig

2001

• Neue Laufstrecke für den

Schwarzbachtallauf

2002

• Teilnehmerrekord beim

Schwarzbachtallauf

• Schwarzbachtallauf wird zum

„Volkslauf des Jahres“ gewählt

2003

• Pfälzer Sportbund eröffnet

• mit dem „Run Up“ die Laufsaison

• VT Contwig gewinnt die

Mannschaftsmeisterschaft

CC OO NN TTWW IIIGG LLaauuf ffaabbt tteei iil lluunngg

LL AA UU FF AA BB TT EE IIIL L UU NN GG

2004

• 1.Walking-Festival

• Die Pfalz läuft für den Dom

RRüücckkbbl lli iicckk

2005

• Teilnahme bei den Deutschen

Berglaufmeisterschaft in Zell

am Harmersbach

2006

• Marathon Frankfurt

• Westpfalzcup

2007

• VT Contwig stellt den Senioren-

Pfalzmeister der Klasse M55

über 10 Kilometer

2008

• 10 Jahre Laufgruppe der

VT Contwig

• 1.Freundschaftslauf

RR ÜÜ CC KK BB L IIICC KK


Premiere mit Sogwirkung“ so der Titel des

Pfälzischen Merkur zum 1.

Schwarzbachtallauf in der

Vereinsgeschichte der VT Contwig. Am

21.November 1998 versammelten sich rund

70 Läuferinnen und Läufer um bei der

Premiere dabei zu sein. Dass der Lauf

kurzfristig aus dem Boden gestampft wurde

und zu einer Jahreszeit stattfand bei der die

meisten „Volksläufer“ ihre Kleidung schon

eingepackt hatten tat der Premiere keinen

Abbruch. Armin Noll vom TV

Niederwürzbach war der erste Sieger des

Schwarzbachtallaufes bei den Männer.

Petra Heidenreich gewann nicht nur die

Frauenwertung sondern wurde auch

schnellste Frau in der Sonderwertung

Schwarzbachtal-Cup. Josef Reich vom SC

Stambach ließ sich den Sieg in der

Sonderwertung bei den Männern nicht

nehmen. Eine höhere Teilnehmerzahl beim

2. Schwarzbachtallauf bestätigte die

Organisatoren, dass sie auf dem richtigen

Weg waren um den Lauf in Contwig zu

etablieren. Im Jahr 2000 wurde erstmals ein

Schülerlauf über 1000 Meter zusätzlich

angeboten. Dadurch wurde die hunderter

Grenze weit überschritten.

Durch das Angebot von Volkslaufwart Hans

Jürgen Eichberger den Pfälzischen

Mannschaftslauf nach Contwig zu holen

wurde 2001 eine völlig neue Strecke

konzipiert.

Die Fertigstellung des Rad- und

Wanderweges entlang des Schwarzbaches

ermöglichte es einen schnellen flachen Kurs

anzubieten.

VVTT CCoonnt ttwwi iigg

Startaufstellung zum 1. Lauf der pfälzischen

Volkslaufmeisterschaft im Jahr 2002

LLaauuf ffaabbt tteei iil lluunngg

Der Start erfolgte an der Turnhalle der VT

Contwig, das Ziel wurde in die Dorfmitte an

das Contwiger Ratrhaus verlegt. Mit über

150 Teilnehmern in den beiden Läufen

wurde eine weitere Bestmarke gesetzt.

Das Jahr 2002 stand für die VT Contwig

unter einem besonderen Stern. Zum ersten

Mal wurde ein Volkslauf zur pfälzischen

Volkslaufmeisterschaft in der Westpfalz

ausgetragen. Erwartet wurden fünfhundert

Teilnehmer, gekommen sind über

siebenhundert Teilnehmer. Das ist bis heute

absoluter Rekord beim Schwarzbachtallauf.

Auch auf der Strecke wurde ein neuer

Rekord aufgestellt. Alfred Knickenberg, der

in den achtziger Jahren zu den besten

Deutschen Marathonläufern zählte, siegte

mit 32:03 Minuten. Bei den Frauen sorgte

Josefa Matheis, eine der besten

Langstreckenläuferinnen in der Pfalz,

ebenfalls für einen neuen Streckenrekord.

Ihre Zeit von 36:37 Minuten ist bis heute

gültig.

Eine besondere Ehre erhielt die VT Contwig

am Ende der Saison 2002, der

Schwarzbachtallauf wurde von den

pfälzischen Vereinen zum „Volkslauf des

Jahres 2002“ gewählt . Die hervorragenden

Kritiken im Jahr 2002 sorgten für einen

hohen Zuspruch beim 6.Schwarzbachtallauf

im Jahr 2003.

Jürgen Bischof auf dem Weg zum neuen

Streckenrekord beim Schwarzbachtallauf

Mit über 300 Teilnehmern waren wir mehr

als zufrieden, zeigte sich doch, dass der

Schwarzbachtallauf sich in der Laufszene

etabliert hatte. Jürgen Bischof, der

SScchhwwaar rrzzbbaacchht ttaal lll llaauuf ff


mittlerweile für den TV Hatzenbühl startet

verbesserte den Streckenrekord von Alfred

Knickenberg auf 31:31 Minuten. Dieser

Rekord wird sicherlich nicht so schnell

unterboten.

Gleichzeitig mit den Läufern gingen auch

erstmals 70 Teilnehmer der neuen

Sportarten Walking und Nordic-Walking auf

die zehn Kilometer Strecke.

Der. 7. Schwarzbachtallauf im Jahr 2004

ging in die Analen als „Sauwetterlauf“ ein.

80 hartgesottene Läufer ließen sich von

Regen und Wind nicht abschrecken und

Alexander Dackiw (400) und der

spätere Sieger Raphael Bender (363)

gingen nach dem Startschuss von

Sportbund-Präsident Dieter Noppenberger,

der Lauf stand unter der Schirmherrschaft

des Pfälzer Sportbundes der die Aktion „Die

Pfalz läuft für den Dom“ auf die Strecke. Die

VT Contwig spendete von jedem

Teilnehmer 1 Euro für den Dom in Speyer.

Im Jahr 2005 wurde aus organisatorischen

Gründen der Schwarzbachtallauf

ausgesetzt.

Bei der Wiederauflage im Jahr 2006 wurde

der Start- und Zielbereich auf den

Marktplatz am Rathaus verlegt. War es im

Jahr 2004 stürmisch und kalt setzten 2006

hochsommerliche Temperaturen den

Athleten mächtig zu. Zusätzliche

Getränkestellen sorgten zwar für kurze

Abkühlung, am Ende war aber jeder froh

der das Ziel am Rathaus erreichte.

VVTT CCoonnt ttwwi iigg

LLaauuf ffaabbt tteei iil lluunngg

Die ersten vier im Gesamteinlauf beim SBTL 2006.

Michael Müller (21) Platz 2,Jörg Stolle(481) Platz 1

Helmut Dehaut(30)Platz 3,Gärtner Michael (456) Platz 4

Beim Schülerlauf wurde in den

verschiedenen Alterklassen eine

Dorfmeisterschaft durchgeführt. Die

Voranmeldungen ließen beim Schülerlauf

auf einen neuen Teilnehmerrekord hoffen.

Ein großer Teil der vorangemeldeten

Teilnehmer zog es jedoch lieber ins

Contwiger Schwimmbad. Dennoch ließen

es sich 27 Teilnehmer nicht nehmen bei der

Dorfmeisterschaft zu punkten.

Die derzeitige geringe Zahl von Mitgliedern

in der Laufabteilung war mitverantwortlich,

dass im Jahr 2007 kein Schwarzbachtallauf

statt fand. Ob in den kommenden Jahren

wieder ein Lauf stattfindet wird sich zeigen.

Der Wille ist da, nur fehlt es momentan an

Aktiven die einen solchen organisatorischen

Aufwand betreiben können.

Im Jubiläumsjahr geht die Abteilung einen

ganz neuen Weg. Mit ihrem

Freundschaftslauf am 21.Juni 2008 soll die

Freude am Laufen mit Gleichgesinnten

ohne Wettkampfstress geteilt werden.

SScchhwwaar rrzzbbaacchht ttaal lll llaauuf ff


Eine Premiere feierten die Walker und

Nordic-Walker beim 6.

Schwarzbachtallauf im Jahr 2003. Gleich

siebzig Teilnehmer gingen mit den

VVTT CCoonnt ttwwi iigg

Jürgen Bischof auf dem Weg zum neuen

Streckenrekord beim Schwarzbachtallauf

Läufern auf die zehn Kilometer lange

Strecke entlang des Schwarzbaches.

Eine Zeit für die Walker wurde nicht

genommen was viele Teilnehmer

bedauerten. Irgendwie waren sie auch

ein Anhängsel an die etablierten

Volksläufe. Die Organisation beschloss

deshalb den Walkern und Nordic-

Walkern eine eigene Plattform zu bieten.

Am 18. April 2004 war es soweit. Über

hundert Teilnehmer waren beim 1.

Walking-Festival der VT Contwig am

Start. Es war die erste Veranstaltung

dieser Art in Rheinland-Pfalz bei der nur

LLaauuf ffaabbt tteei iil lluunngg

Walker bzw. Nordic-Walker zugelassen

waren. Die Resonanz war so

hervorragend, dass sich die Abteilung

entschloss das Walking- Festival weiter

zuführen. Das zweite Walking- Festival

im Jahr 2005 wurde vom Wetter sehr

stark beeinfluss, dennoch waren 75

Sportlerinnen und Sportler auf der

Strecke. Im Jahr 2006 wurde erstmals

eine Halbmarathonstrecke angeboten

und die hunderter Grenze wieder

überschritten.

Im Jahr 2007 wurde ein Pause eingelegt.

Mit einem Freundschaftslauf im Jahr

2008 geht die Abteilung einen neuen

Weg.

WW aal llkki iinngg- --FFeesst tti iivvaal ll


1998

• Überaus erfolgreich präsentierte sich

die neue Laufabteilung der VT Contwig

im ersten Jahr ihrer

Vereinszugehörigkeit. Allein 11 Titel

bei Pfalzmeisterschaften, von 400

Metern auf der Bahn über die

Waldlaufmeisterschaft in der

Einzelwertung und der Mannschaft bis

zum Marathon über 42 Kilometer

wurden nach Contwig geholt. Im

Volkslauf-Mannschaftswettbewerb

wurde der zweite Platz erreicht.

1999

• Den bisher größten Erfolg in der

jungen Abteilung holte sich Jürgen

Bischof bei den Hallenmeisterschaften

in Ludwigshafen. Bei den ersten vom

rheinland-pfälzischen/ saarländischen

Leichtathletikverband ausgetragenen

Hallenmeisterschaften sicherte er sich

den Titel über 3000 Meter.

• Bei den Rheinland-Pfalz

Meisterschaften in Trier über 10.000

Meter sicherte sich Jürgen Bischof den

Vize-Titel.

• Mit einem persönlichen Rekord über

10000 Meter sicherte sich Jürgen

Bischof den dritten Platz .

bei den Süddeutschen Meisterschaften

im Homburger Waldstadion.

• Bei den Bezirksmeisterschaften in

Kaiserslautern gab es einen

Doppelsieg für die Läufer der VT

Contwig. Ralph Bender über 1500

Meter und Steffen Frank über 800

Meter wurden Bezirksmeister.

2000

• Bei den westpfälzischen Waldlauf-

Meisterschaften sicherte sich die VT

Contwig 2 Siege und zwei

Vizemeisterschaften.

• Mit vier Meistertiteln und zwei

Vizetiteln kehrten die Contwiger Läufer

von den Bezirksmeisterschaften im

Jahr 2000 in Mehlingen zurück

• Die beste Platzierung die ein

Contwiger Läufer bei Meisterschaften

je errang war die Deutsche

Meisterschaft von Jürgen Bischof über

10000 Meter.

2001

• Die Erfolgsserie wird mit vier

Pfalzmeistertiteln auf der Bahn über

1500, 3000 und 5000 Meter

fortgesetzt.

Erfolge

ErfolgeErfolge

2002

• Bei 124 Einsätzen und 1300

Wettkampfkilometer war die VT

Contwig mit 19 Siegen, 11 mal Platz

zwei und 6 mal Platz drei erfogreich.

• Der Schwarzbachtallauf wird zum

„Volkslauf des Jahres“ gewählt

2003

• Gewinn der pfälzischen Volkslauf-

Mannschaftsmeisterschaft

• Die „Bergziegen“ mit Jürgen Bischof

als Gastläufer sichern sich die

pfälzische Berglaufmeisterschaft

2004

• Die VT Contwig stellt die Siegerin in

der Klasse W 30 beim Schauinsland

Berglauf in Freiburg.

2005

• Platz 13 bei den Deutschen

Berglaufmeisterschaften in Zell am

Harmersbach für Alexander Dackiw.

2006

• Contwiger erreichen gute

Platzierungen beim neu ins Leben

gerufenen Westpfalzcup.

2007

• Bei den pfälzischen

Straßenlaufmeisterschaften über 10

Kilometer in Kaiserslautern holt sich

Peter Conzelmann den Titel in der

Klasse M55

2008

• Platz drei für Peter Conzelmann bei

den Pfalz-Crosslaufmeisterschaften in

Zweibrücken.


Von unserem Mitarbeiter

Andreas Sebald

þ ZWEIBRÜCKEN/CONTWIG. Laufen

ist gesund und macht Spaß. Das

erkennen immer mehr Breitensportler,diedurchläuferischeAnstrengungen

gerade nicht in die Breite wachsen

möchten. Mit einem Pulsmesser

oder einer Uhr am Arm kann auch

gut kalkuliert werden, wie lange man

läuftundwievieleKalorienmanoder

frauverbrennt.DieobligatorischeFragenachdemLaufen„WievielKilometersinnmerdanngerennt?“lässtsich

dagegen meist nur schwer beantworten.

Eine Runde in der Allee hat zwei Kilometer.

Das wissen noch die meisten,

aber wie weit ist es von der Festhalle

bis zum Dorndorf? Wie lang ist ein

Lauf zum Marienstein, wenn ich an

den Weihern der Fasanerie loslaufe?

Schluss mit der Rätselraterei, genaue

Daten müssen her, dachte sich vor einigen

Jahren Peter Conzelmann, Laufwart

der VT Contwig. „Früher hat

mandasallesso überdenDaumengepeilt,

wir wollten aber wissen, was Sache

ist.“ So maß er viele traditionelle

Laufstrecken ab und stellte die ermittelten

Werte ins Internet. „Da stehen

die seit einigen Jahren“, sagt der laufbegeisterteConzelmann,derseineListe

auch anderen Joggern zur Verfügung

stellte. Nicht nur via Internet,

sondern auch in gedruckter Form gab

und gibt er die Kilometer-Liste an andere

Läufer weiter. „Viele neue Läufer

wollen einfach wissen, wie lange die

einzelnen Laufstrecken sind.“

Abgemessen hat Conzelmann die

Strecken mit Hilfe eines Fahrrads. Da

aberauchGebrauchsanweisungenvon

Tachometern was die genaue Einstellung

anbelangt geduldig sein können,

wurdedasRadersteinmalaufder400

Meter-Bahn geeicht. Dann fuhr Conzelmannlos,durchdieAllee,überden

Rosenweg und zahllose Wege in der

Fasanerie.

„Die Orientierungspunkte liegen

schon lange fest, seit Ende der achtziger

Jahre“, sagt der Laufwart der VT

Contwig. Allerdings muss man sich

schonetwasanstrengen,inderFasanerie

Richtung Contwig einen gelben

Pfostenzufinden.„Deristetwaszugewachsen,

steht aber an einer Kreuzung“,

gibt Conzelmann Hinweise.

Anfängern im Läufergeschäft rät

Conzelmannzurguten,altenAlleerunde.

„Das sind genau 1980 Meter und

manistdurch dieBäume auchvor Regen

einigermaßen geschützt“, weiß

der Lauf-Experte, zumal die Strecke

durch die ein oder andere Runde

mehr auch gut eingeschätzt werden

kann. Fortgeschrittene Jogger sollten

nach einem Start an der Festhalle in

Zweibrücken am Freibad geradeaus

auf dem Rosenweg Richtung Dorndorf

laufen. „Die Strecke ist dort immernochflachundmankommtnicht

so ins Schnaufen.“ Außerdem könne

bei Bedarf auch noch eine kleine

Schleife in der Fasanerie angehängt

werden, rät Conzelmann Läufern, die

sich auch mal an einer Steigung probieren

möchten.

Der Streckenvermesser selbst mag

es auch mal etwas länger. Seine Haustrainingsschleife

umfasst 18 bis 20 KilometerundstartetvonseinemWohnhaus

in der Contwiger Bahnhofsstraße.

Von dort geht‘s an der Contwiger

Mühle vorbei auf dem Radweg über

die kleine Brücke am Ortsausgang

ContwigRichtungTschifflick.NacheinerSchleifeinderFasanerie–hierbestehennochVariantionsmöglichkeiten

– geht es am Marienstein vorbei über

die Storchenbrücke zum Durchgang

am Zweibrücker Freibad Richtung Allee.

Von da kann wieder der Dorndorf

und die B10 angepeilt werden „Da ist

vom Training her alles dabei: Asphalt,

Waldboden,bergabundbergauf“,liebt

es Conzelmann beim Training abwechslungsreich.

Informationen

—Im Internet präsentiert Peter Conzelmann

nicht nur verschiedenen

Laufstrecken, sondern gibt auch allgemein

Tipps rund ums Laufen.

Die Links zu Trainingsplänen und

Strecken sowie zu den Lauftipps

und Trainingszeitenrechnern findet

man unter www.vtcontwig.de

Lokalsport

Eine der bekanntesten Wegmarken der Jogger in und um Zweibrücken: die Kreuzung am Dorndorf. Peter Conzelmann

legt immer Hand an, wenn er den Wendepunkt am Ende der Allee-Rosenweg-Runde erreicht hat. Wer am Rosengartenhotel

startet, hat bis dahin 1,7 Kilometer zurückgelegt. —FOTO: STEINMETZ

Für Anfänger

Zweibrücker Allee-Runde zwischen

Hotel-Rosengarten und Goetheplatz

– 1,98 Kilometer.

Variante Allee-Runde: Hotel Rosengarten

- Heiligkreuz-Kirche - Festhalle

- Heiligkreuz-Kirche - Hotel – 2,8

Kilometer.

Rosenweg:HotelRosengarten-Dorndorf-Kreuzung

- Hotel – 3,4 Kilometer.

Rosenweg zur Fasanerie: Hotel Rosengarten

- Dorndorf - Waldweg zu

den Fasanerie-Weihern - Weiherumrundung

– Hotel-Rosengarten – 6,5

Kilometer.

Vermessene Laufstrecken

Fortgeschrittene

Kleine Fasanerie-Runde: Hotel Rosengarten

- Dorndorf - obere Fasanerie-Weiher

- rechts am Wildrosengarten

hoch - Marienstein - Fasanerie –

hügelige 6,8 Kilometer.

ZW - Contwig: Hotel Rosengarten -

alte B 10 bis Brücke Ortseingang

Contwig - Hotel – 9,6 Kilometer

Trainierte

Zum „gelben Pfosten“: Hotel Rosengarten

- Fasanerie-Weiher - Marienstein

- Fasanerie Richtung Pfälzerwaldvereinshütte

Contwig - gelber

Samstag, 7. September 2002

Antwort auf die Jogger-Frage: „Wie weit war das wohl?“

LEICHTATHLETIK: Contwiger Peter Conzelmann hat typische Strecken der Freizeitläufer in und um Zweibrücken vermessen

Pfosten - Fasanerie-Weiher – hügelige

11 Kilometer.

Zum „gelben Pfosten“ und zurück

zum Start am Hotel Rosengarten –

14,1 Kilometer.

Contwiger Freizeitweg ab Mühle bis

Bahnübergang Falkenbusch und zurück

– absolut flache 8,6 Kilometer.

Marathonis

HotelRosengarten-Dorndorf-alteB

10 - Contwiger Mühle - Freizeitweg

bis Falkenbusch - Dorndorf - Fasanerie

- Marienstein - „gelber Pfosten“ -

Fasanerie-HotelRosengarten–überwiegend

flache 31,2 Kilometer.


09.12.2002

Zweibrücker Allee und Rosenweg waren in Contwiger Hand

Der dritte Adventslauf der VT Contwig erfüllte die sportlichen Erwartungen – Mit

den Zeiten konnte man zufrieden sein

Zweibrücken/Contwig (sad). Über 20 Langstreckenläufer kamen am Samstagnachmittag zum

dritten vereinsinternen Adventslauf der Vereinigten Turnerschaft Contwig (VTC). Bei nur

einem Grad Plus waren die Bedingungen nicht die besten, aber es blieb trocken und es war

gut zu laufen. Gestartet wurde am Zweibrücker Campingplatz, die Teilnehmer liefen dann auf

dem Rosenweg bis zur Dorndorfampel und zurück in die Allee.Bei der Heilig Kreuz Kirche

folgte für die Läufer die Wende. Das Ziel lag am Hotel „Europas Rosengarten“. Auf der 5,5

km langen Strecke ging Neuzugang Alexander Dohine sofort in Führung.

Im Ziel waren es dann neun Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Marathonläufer

Michael Raab. Die weiteren Plazierungen 3. Markus Jung 18,40 Minuten, 4. Kurt Bachmann

20,18 min., 5. Ralf Klein 20,18 min., 6. Markus Hauck.

Bei den Frauen gewann mit klarem Vorsprung Marion Raab vor Edith Conzelmann und Petra

Jung.Die Langstreckenläufer der VT Contwig haben sich zu einer guten Wettkampftruppe

zusammengefunden und werden auch im neuen Jahr wieder ihren bekannten

Schwarzbachtallauf durchführen. Natürlich ist dieser Lauf eine Aufwertunng für Contwig,

denn er hat sich inzwischen in Südwestdeutschland herumgesprochen.

Der größte Sportverein des Schwarzbachtales, die VT Contwig, beweist, dass ein Verein auch

ohne eine zeitgerechte Freisportanlage zu außergewöhnlichen Leistungen fähig sein kann.

Dass sich in Contwig läuferisch etwas tut, das kann der Autofahrer hin und wieder auf der

alten Landstraße an den ,,Hundert Steinen“ feststellen, wenn einsame Läufer ihre Bahn in

Richtung Bahnhof Niederauerbach und Fasanerie ziehen. Da sieht man sofort, dass hier hartes

Training durchgezogen wird.

Dieser Adventslauf der VT Contwig wird im Terminkalender des Vereins sicher seinen festen

Platz bekommen. Nur sollte man im Voraus etwas mehr Reklame machen. Vielleicht kommen

dann auch ein paar Zuschauer zur Strecke.


emis g

ler

Theobald

gete

ar

hatte.

auswärts

ine

positives

er

das

eite

ch

te.

er

errt.gedeutlichmrhütersolss

jeu-

4.

Schrenk,

Tierischer Erfolg für Westpfälzer Bergziegen

LEICHTATHLETIK: Contwiger und Zweibrücker Laufgemeinschaft gewinnt Pfälzer Bergcup 2003

þ MAIKAMMER. Nach dem Gewinn

des pfälzischen Volkslauf-Mannschaftsmeisterschaft

2003 durch die

MännerderVTContwiggehteinweiterer

Verbandstitel in die äußerste

Westpfalz: Die „Bergziegen“, ein Zusammenschluss

von Läufern der VT

Contwig,derVTZweibrückenmitUnterstützung

des Althornbachers Jürgen

Bischof, gewannen am Samstag

die Teamwertung des pfälzischen

Berglaufpokals.

NachsechsAufstiegen–Donnersberg,

Landstuhl, Edenkoben, Bad Dürkheim,

Potzberg und am Samstag dem

letzten hoch zur Kalmit (wir berichteteninSonntag

aktuell) –verwiesen die

„Bergziegen“ in der Teamwertung die

LLG Landstuhl, den 1. FC Kaiserslautern,

den LC Bad Dürkheim, den TV

Hatzenbühl und die LG Kappellen-

Drusweiler klar auf die Plätze. Ingesamt

beteiligten sich 29 Männer-

Mannschaften an der Meisterschaft.

Den Kalmit-Gipfel erreichten allein

710 Läuferinnen und Läufer.

In der Cup-Gesamtwertung finden

sich drei Bergziegen unter den besten

Zehn.Der39JahrealteJürgenBischof

wurde Dritter hinter dem überragenden

Martin Musial vom TV Meisenheim

und Christoph Fuhrbach vom

TV Hatzenbühl. Alexander Dackiw,

der wie Bischof am Donnersberg fehlte,wurdeSechster,MarcusJungZehnter.

Dies war auch die Reihenfolge am

Samstag–nachdenharten8,1Kilome-

Auf dem Gipfel angelangt: Die „Bergziegen“ auf der Kalmit. Von links Michael Raab, Markus Hauk, Jürgen Bischof,

Helmut Dehaut, Marcus Jung, Peter Conzelmann, Rainer Frank und Alexander Dackiw. —FOTO: LINZMEIER-MEHN

tern war Bischof in 33:09 Minuten als

Neunter oben, Dackiw als Zwölfter

(33:20) und Jung als 27. (35:35). Dazwischen

schob sich noch Michael Raab

(21. 34:47). Ultra-Marathon-Mann HelmutDehautzwarfünftschnellsteBergziege

in einer Zeit von 35:36 Minu-

ten(28.). Weitere Platzierungen: 132.

Markus Hauk (40:28), 134. Michael

Löhle (40:33), 165. Peter Conzelmann

(41:35), 173. Kurt Bachmann (41:58)

und 227. Rainer Frank (43:28).

Unter die illustre Schar der Gipfelstürmer

– „Quäl dich“-Udo Bölts star-

tete für den SC Holzland und wurde

17.–mischten sich auf Triathleten der

Wassersportfreunde Zweibrücken. Michael

Busse war als 67. (38:06) ihr

Schnellster vor Laufspezialist Rainer

Lilischkis (71., 38:14) und Maximilian

Sattler (98., 39:26). (red)


Die Rheinpfalz – Nr. 29 Lokalsport

Mittwoch, 4. Februar 2004

07_LZWE

14. RHEINPFALZ-Sportlerwahl

Sportlerinnen

Lisa Ryshich

þ Weltmeisterin, so darf sich die

15-jährigeStabhochspringerinLisaRyshich

seit ihrem

Sprung über 4,10

Meter im Juli 2003

in Kanada nennen.

Im letzten Versuch

bewies die

Schülerin des

ZweibrückerHelmholtz-Gymnasiums

Mut, ließ die deutsche

Rekordhöhe

auflegen und gewann–unddasgegenzum

Teil drei Jahre ältere Konkurrentinnen.

Verloren hat dagegen das

LAZ Zweibrücken eines seiner Aushängeschilder:

Die Ryshich-Trainingsgruppe

wechselte nach Querelen zum

ABC Ludwigshafen. (daa)

Sportler

Steffen Hauter

þ Im Juni 2003 feierte Springreiter

Steffen Hauter seinen bislang größten

Erfolg. Der angehendeBetriebswirt,

der für den

Reiterverein Großsteinhausermühle

startet, gewann

auf„Silvio“in Weisenheim

am Sand

die Pfalzmeisterschaft

der Springreiter.

Ein Erfolg,

den Hauter mit

„Mary Lou“ als

Fünfter der Rheinland-Pfalz-Meisterschaft

bestätigte. Als i-Tüpfelchen sicherte

sich der junge Mann, der den

Sport von seinem Vater Gerhard lernte,

den Sieg beim heimischen Turnier

um den Kirschbacherhof-Pokal. (daa)

Teams

Läufer VT Contwig

þ Mächtig viele Kilometer haben die

VolksläuferderVTContwigindenBeinen.

Zu Trainingszwecken. Dass sie

auch Wettkampf-fest sind, bewiesen

sie gleich mehrfach. Michael Raab,

MarcusJung, KurtBachmann, AlexanderDackiw,PeterConzelmann,MichaelLöhle,RainerFrankundKlausWottke

waren die Schnellsten der PfälzischenVolkslauf-Mannschaftsmeisterschaft2003undgewannendie10-Kilometer-Läufe

von Rheinzabern, Eisenberg,

Kandel und Mölschbach. (daa)

Julia Lutz

þ Die 18-jährige Julia Lutz ist bei den

Tischtennis-Damen der BTTF Zweibrücken

ein Bank.

Bereits seit zwei

Jahren spielt die

Landauerin in der

Regionalliga. Die

enorm trainingsfleißige

Nummer

zweidesBTTF,die

in der Regionalliga-Einzelwertung

Drittbeste ist, war

bei der Deutschen

Jugendmeisterschaft

2003 an der Seite von Susanne

Solja (TTV Römerberg) die Nummer

eins. Dort holte sich das Doppel Lutz/

Solja den Titel. Und jetzt setzt Julia

Lutz alles daran, mit den BTTF in die

2. Bundesliga aufzusteigen. (daa)

Robert Peetz

þ Fechten ist eine Familienangelegenheit

– zumindest bei der Zweibrücker

Familie Peetz. Neben

Robert Peetz

sind auch die

Schwestern Felicitas

und Katharina

aufderPlancheaktiv.

Für den 18-Jährigen

war 2003 ein

erfolgreiches Jahr.

Der Florett-Fechter

der VT Zweibrücken

war der

Drittbestederdeutschen

A-Jugendlichen, sicherte sich

ein Ticket für die Kadetten-Weltmeisterschaft

und belegte dort den 40.

Platz. Bei der Deutschen Meisterschaft

platzierte er sich unter den ersten

Zehn. (daa)

SV Lambsborn

þ Aufsteiger – mehr als 20 Jahre

mussten die Fußballer des SV Lambsborn

auf eine Meisterfeier warten,

2003 war es endlich soweit. Am letzten

Spieltag sicherte sich die Mannschaft

von Trainer Steffen Kunz nach

einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem

TuSBreitenbachdenTitelinderKreisliga

Kaiserslautern/Kusel und stieg in

dieBezirksklasseMitteauf.ZweiPunkte

Vorsprung sorgten dafür, dass die

Nachbarduelle mit dem TuS Bechhofen

erstmal warten müssen. (daa)

Michelle Hussong

þ Michelle Hussong hat viele Talente.

Und Erfolge. Die gerade 16 Jahre alt

gewordeneHerschbergerin

holte sich

2003 im Siebenkampf

der Schülerinnen

W15 den

DeutschenMeistertitel.

Die Allrounderin

ist in verschiedenenDisziplinen

in den nationalen

Bestenlisten

notiert, schaffte

den Sprung in den

D/C-Kader des Verbandes. Auch bei

denTurnern,wosiefürdenTVThaleischweiler

an den Start geht, brilliert

sie: Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaftengewannsiedenleichtathletischen

Fünfkampf. (daa)

Marvin Osei-Tutu

þ Marvin Osei-Tutu, obwohl noch Junior,

wird schon in einem Atemzug

mit der deutschen

Stabhochsprung-

Elite genannt.

Grund dafür sind

seine Leistungen

im Jahr 2003. Der

22-jährigeZweibrücker

setzte in der

Stadionsaison mit

5,51 Metern eine

neue Bestleistung,

schaffte es auf

Rangfünfderdeutschen

Bestenliste. 5,40 Meter sprang

Osei-Tutu bei der Junioren-Europameisterschaft

in Polen und gewann

die Silbermedaille. Und bei der Deutschen

Junioren-Meisterschaft sicherte

er sich die Goldmedaille. (daa)

Hofenfels-Gymnasium

þ Berlin, Berlin, sie waren in Berlin.

DieTischtennis-SpielerinnenderWettkampfklasse

III (Jahrgänge 1988 bis

91)desZweibrückerHofenfels-GymnasiumsqualifiziertensichüberBezirksundLandesausscheidungenfürdasFinale

des Schulwettbewerbs „Jugend

trainiert für Olympia“. In Berlin angekommen,

schlugen sich die sieben

Mädchen wacker, erreichten das Viertelfinale,

in dem sie dem späteren Sieger

Alsfeld unterlagen, und wurden

am Ende Fünfte. (daa)

þ ZWEIBRÜCKEN. Die Zweibrücker

RHEINPFALZ-Sportlerwahl ist eine

Leserwahl.Dasheißt,alleinunsereLeser

bestimmen mit der Abgabe ihres

Stimmzettels, wer Sportlerin, Sportler

undMannschaft des Jahres2003wird.

Die Kandidaten, fünf Sportlerinnen,

fünf Sportler und fünf Mannschaften,

unter denen Sie, liebe Leserinnen und

Leser,IhrenFavoritenwählenkönnen,

haben wir auf dieser Seite noch einmal

kurz vorgestellt.

IhreTeilnahmesollnichtunbelohnt

bleiben. Am Abend der Sportlerwahl-

Prämierung,amDienstag,10.Februar,

wird die RHEINPFALZ-Sportlerin des

Jahres2003–dieNachfolgerinvonSusanne

Holaus vom Tanzclub Royal

Zweibrücken – in einen Los-Topf greifenunddieGewinnerziehen.Diesmal

lockt ein besonderer Hauptpreis: Vom

Reiseveranstalter Anton Götten Reisen

und dem Derpart-Reisebüro

SchmidZweibrückenwurdeeinezweitägige

Paris-Reise zur Verfügung gestellt.

Zusätzlich verlosen wir und unser

Partner, die Park-Bellheimer, PfälzerPrivatbrauereien,zehnKästenBier

und zehn Sport-Matchsäcke unter allen

Teilnehmern.

Wir bitten Sie, Folgendes zu beachten:

Bis einschließlich morgen, Donnerstag,5.Februar,könnendievonIh-

Katrin Mayer

þ Die 18-jährige Katrin Mayer hat den

Dreh raus – oder den Wurf. Bei den

südwestdeutschen

Meisterschaften

der U20 brachte

die Judo-KämpferindesJCZweibrücken

alle Kontrahentinnen

auf die

Matte. Bei den Junioren

setzte sich

die Hofenfels-

Schülerin an die

rheinland-pfälzische

Spitze. Selbst

beidenFrauenschafftesiebeidensüdwestdeutschen

Meisterschaften den

Sprung aufs Treppchen. Und noch ein

Kunststück gelang ihr: Im Team des

ESVLudwigshafenbliebsieeineZweitliga-Saison

ungeschlagen. (daa)

Julian Müller

þ SeineerstengroßenErfolgeimFußball

feierte der 19-jährige Zweibrücker

Julian Müller mit

der A-Jugend-

Mannschaft des 1.

FC Kaiserslautern.

Im Mai gewann

der Defensivmann

mit seinem Team

den DFB-Pokal, in

der Meisterschaft

scheiterte der FCK

im Viertelfinale

am VfL Bochum.

Müller wechselte

zu Oberligist Borussia Neunkirchen

undmussteersteRückschlägeverkraften.

Eine schwere Verletzung verhinderte,

dass der Ernstweilerer im DFB-

PokalspielgegenBayernMünchenauflaufen

konnte. (daa)

SV 64 Zweibrücken

þ Pfälzer Jungs erobern das Saarland:

Die C-Jugend-Handballer des SV 64

Zweibrücken schafften, was seit 24

Jahren keine andere Jungen-Mannschaft

aus der Rosenstadt geschafft

hatte: Das Team von Trainer Martin

Röhrig holte sich im April 2003 die

Saarland-Meisterschaft, schlug im Finale

den ewigen Konkurrenten HC

Saarlouis. Unglücklich dagegen das

Abschneiden bei der Südwestdeutschen:NureinTorfehltedenSV-Jungs

zur Vize-Meisterschaft. (daa)

nen ausgefüllten Stimmzettel – einen

finden Sie gleich hier links – zur

RHEINPFALZ, Rosengartenstraße 1-3,

66482 Zweibrücken, gesandt oder direkt

bei uns vorbeigebracht werden.

Stephanie Frühwirt

þ Eine Ehrung hat Stephanie FrühwirtimJahr2003schonerhalten:Trainer

und Spielerinnen

des Deutschen

Inline- und

Skaterhockey-Verbandes

wählten

die 23-Jährige zur

Spielerin des Jahres

2003. Es war

der Lohn für eine

auffällige Leistung

im herausragenden

Team der

VTZ-„Snipers“.

MitihremSkaterhockey-Teameiltesie

von Titel zu Titel, stürmt für die Skaterhockey-,

Inline- und Eishockey-Nationalmannschaft.

Für den TV Kornwestheim

ist Frühwirt in der Eishockey-Bundesliga

am Puck. (daa)

Alexander Vieweg

þ Seit zwei Jahren trägt der aus Leipzig

stammende Alexander Vieweg das

Trikot des LAZ

Zweibrücken und

hat sich in dieser

Zeit zum Leistungsträgerentwickelt.

Mit dem

Speer macht dem

17-jährigenModellathleten

in seiner

Altersklasse niemand

etwas vor.

Im September

2003 schleuderte

er bei einem Mehrkampf sein Wurfgerät

auf 70,86 Meter – neuer B-Jugend-

Rekord. Zum Lohn durfte er zur Jugend-Weltmeisterschaft

nach Kanada.

Mit 62,07 Metern belegte er dort den

elften Platz. (daa)

SG Zweibrücken

þ Am Ende war es nur ein Ausrutscher.

Die Kegler der ersten Mannschaft

der SG Zweibrücken haben ihr

Ziel,densofortigenWiederaufstieg,erreicht.DieRheinland-Pfalz-LigaIIverließen

sie nach einer sensationellen

RückrundeundeinemEntscheidungsspiel

gegen den punktgleichen Ersten

SKKKuselinRichtung„Oberliga“.Anscheinend

haben sich die SGZ-Kegler

andieHöhenluftgewöhnt.Sieklopfen

vernehmlich hörbar an die Tür zur 2.

Bundesliga an. (daa)

Im vergangenen Jahr war der Jubel groß, als die Spieler des SV Großsteinhausen realisierten, dass sie von den

RHEINPFALZ-Lesern zur Mannschaft des Jahres 2003 gewählt worden waren. —ARCHIVFOTOS: STEINMETZ

Natürlich sind auch unsere RHEIN-

PFALZ-Servicepunkte in Contwig,

WallhalbenundHornbachSammelstellen,

auch dort können Sie die Stimmzettel

abgeben. Und wie bei jeder

Morgen Stichtag

für Stimmabgabe

Bevor am morgigen Donnerstag, 5.

Februar, die „Wahlurne“ für die 14.

Zweibrücker RHEINPFALZ-Sportlerwahl

schließt, wollen wir Ihnen, werte

Leserinnen und Leser, noch einmaldie15am17.Januarvorgeschlagenen

Kandidaten – fünf Sportlerinnen,

fünf Sportler und fünf Mannschaften

– ins Gedächtnis rufen. Entscheiden

Sie sich bitte jetzt. Noch bis

morgen Abend können Sie dann die

Originalcoupons (siehe unten) bei

der RHEINPFALZ abgeben.

Stimmzettel zur Sportlerwahl ist gleich Los

Unter allen Einsendern wird eine Paris-Reise verlost – Weitere Preise warten auf die Teilnehmer

Sportlerwahl gilt auch bei der 14. Auflage

in diesem Jahr: Nur die Original-

Stimmzettel aus der RHEINPFALZ

werden bei der Auszählung berücksichtigt.

(cps)


Pfälzischer Merkur

22.03.2006

von Merkur-Redakteur Werner Kipper

Sport vom Arzt verschrieben

Zu Gast in der Redaktion

Nach vier Jahren: Zweibrücker Lothar Schlachter

wird vom Hobby- zum Marathonläufer. Der

Zweibrücker Lothar Schlachter wollte etwas für seine

Gesundheit tun und hat vor rund vier Jahren mit dem

Laufen begonnen. Nach Anfangserfolgen hat er sich

der Vereinigten Turnerschaft Contwig angeschlossen.

Über Volks- und Halbmarathonläufe plant er als

Krönung einen Marathonlauf im Oktober in

Frankfurt.

Zweibrücken. „Der Rosenmontag 2002 ist in meinem Gehirn wie in Stein eingemeißelt.“

Doch erinnert sich Lothar Schlachter von der Vereinigten Turnerschaft Contwig (VTC) nicht

an einen Rausch. Nein. Seit diesem Tag hat sich sein Leben grundlegend verändert.

Zumindest im sportlichen Bereich. Der heute 41-Jährige hat mit dem Laufen angefangen. Der

Grund: Am 31. Dezember 2001 hatte er sich nach vielen Anläufen endgültig entschlossen, mit

dem Rauchen aufzuhören.

Die Folgen waren sichtbar. Innerhalb von zwölf Montane nahm der Disponent bei der Firma

John Deere in Zweibrücken zwölf Kilogramm zu. „Ich fühlte mich wie das kürzlich von Karl-

Otto Benoit beschriebene Michelin-Männchen, fühlte mich nicht mehr wohl in meiner Haut.“

Nach einem Besuch bei seinem Hausarzt, der ihm riet, „wie wär's mit einem bisschen Sport“,

machte es Klick bei Lothar Schlachter. Das i-Tüpfelchen lieferte ein Plakat seiner

Betriebskrankenkassse, nach deren Plan innerhalb von fünf Wochen eine Laufleistung von 30

Minuten möglich sein sollte.

Der gebürtige Contwiger erinnert sich an seine zaghaften Anfänge am besagten Rosenmontag

in der Fasanerie. Vier Mal drei Minuten Laufen, unterbrochen durch zwei Gehpausen à zwei

Minuten. Über dieses Pensum kann Lothar Schlachter heute nur noch schmunzeln. Geradezu

amüsiert schildert er seinen damaligen körperlichen Zustand. „Als ich ans Auto kam, musste

ich fast unters Sauerstoffzelt. So ausgepumpt war ich.“

Doch davon ließ er sich nicht entmutigen. Arbeitete akribisch den Laufplan ab. Und siehe da.

Nach fünf Wochen lief Lothar Schlachter 30 Minuten ohne Unterbrechung. „Ich war mächtig

stolz.“

Und stolz darf er auch noch heute auf sich sein. Steigerte er doch nach und nach seine

Laufleistung. Packte jeweils zehn Minuten drauf, bis er bei einer Stunde angelangt war. „Die

Kilometerleistung war für mich damals zweitrangig.“ Nach gut einem halben Jahr meisterte

der Hobbyläufer zehn Kilometer. Die Motivation stieg mit jedem Schritt. Den Sprung vom

Hobby- zum Volksläufer schaffte Lothar Schlachter mit Hilfe seines Arbeitskollegen Peter


Pfälzischer Merkur

Conzelmann. „Wir sitzen im gleichen Büro.“ Er schloss sich der Läufergruppe der VT

Contwig an, die von Conzelmann geleitet wird. „Es macht viel mehr Spaß in der Gruppe“

(Schlachter). Und der erste Erfolg zeigte sich beim Volkslauf in Eisenberg im März 2003.

Den „tückischen Stadtkurs, keine Bestzeitstrecke aufgrund ihres Profils“ (Schlachter), bei

dem er an diesem Wochenende zum dritten Mal startet, meisterte er in 47 Minuten. „Erstmals

habe ich mich als Athlet gefühlt“, angesichts der vielen Zuschauer, deren Beifall ihn

regelrecht auf einer Laufwolke ins Ziel getragen habe. – „Ab diesem Zeitpunkt war ich mit

dem ,Volkslauf-Virus' infiziert.“

Als einen weiteren Meilenstein in seiner kurzen Laufkarriere sieht Lothar den Rosenlauf der

VT Zweibrücken 2005, als er in 40:57 Minuten gestoppt wurde. „Innerhalb von zwei Jahren

hatte ich mich über zehn Kilometer um sieben Minuten verbessert.“

Diese Leistungssteigerungen stachelten den Ehrgeiz Lothar Schlachters zusätzlich an. Indiz:

Mittlerweile hat er seine beiden ersten Halbmarathonläufe in Kaiserslautern, „einfach so aus

dem Bauch raus“, und im Rülsheimer Forst bestritten. Von 1:38 steigerte er sich innerhalb

vier Wochen auf 1:34 Stunden. Auch die Pfälzische Berglauf-Serie mit sechs Läufen im

vergangenen Jahr darf Lothar Schlachter als weiteres Mosaiksteinchen seiner Lauferfolge

verbuchen. „Der 16. Platz in meiner Altersklasse 40 ist mein bisher größter Erfolg.“

Doch darauf ruht sich der 41-jährige zweifache Familienvater, dessen neunjähriger Sohn vom

Laufbazillus angesteckt ist, keineswegs aus. Neben der Berglaufserie hat er neu in sein

Programm den Westpfalz-Cup mit neun Läufen zwischen 7,5 und zehn Kilometer

aufgenommen. Über den MLP-Marathon Mannheim-Rhein-Neckar, den er mit vier

Zweibrücker Mitarbeitern von John Deere in einer Staffel läuft, tastet er sich langsam an den

Frankfurt-Marathon am 29. Oktober heran. 3:30 Stunden hat er sich als Ziel nach seinen

Vorlaufdaten vorgenommen.

Doch sein Ziel hat Lothar Schlachter, der in der Jugend Fußball und Tischtennis bei Palatia

Contwig spielte, längst erreicht. In den vergangenen vier Jahren hat er was für seine

Gesundheit getan. – Denn der Laufvirus muss nicht vom Hausarzt behandelt werden. „Ich

fühlte mich nicht mehr wohl in meiner Haut.“

04.04.2006

Mit kleinen Schritten zum Ziel

Merkur-Aktion Laufend fit

Trainer Peter Conzelmann von der VT Contwig gibt Lauf-Einsteigern

wertvolle Tipps

„Laufen ist gesund“, lauten vollmundige Werbeslogans. Viele

Laufbegeisterte springen, gerade jetzt im Frühjahr, auf den

fahrenden Zug auf. Wollen den Winterspeck abtrainieren. Doch

Vorsicht ist geboten. Sollten doch die ersten Schritte nur mit

erfahrenen Trainern unternommen werden. Wie beim Pfälzischen


Pfälzischer Merkur

Merkur, dessen Aktion Laufend fit, am heutigen Dienstag, ab 17.30 Uhr, in die

fünfte Runde geht.

Von Merkur Redakteur Werner Kipper

Zweibrücken. Der Sportbeigeordnete der Stadt Zweibrücken, Rolf Franzen, vertrat kürzlich

beim Merkur-Sportstammtisch die These: „Laufen kann jeder“. Damit spekulierte Franzen auf

eine hohe Teilnehmerzahl bei der Aktion ,,Zweibrücken läuft“ am Freitag, 19. Mai. Kommt

doch der Erlös der neuen Wasserrutsche im Zweibrücker Freibad zugute.

Doch die so salopp formulierte Äußerung des Beigeordneten wollte Peter Conzelmann von

der Vereinigten Turnerschaft Contwig (VTC) nicht unkommentiert stehen lassen. Er gehört

zusammen mit Karl-Otto Benoit (VTZ) und Horst Kircher (LAZ) zum Trainerteam der

Merkur-Laufaktion „Laufend fit“. Müssen doch für den 54-Jährigen, der die Laufabteilung

der VTC seit 1988 leitet und als Trainer tätig ist, einige Voraussetzungen von den

Hobbyläufern und Lauf-Einsteigern zwingend beachtet werden.

Der Gesundheitscheck beim Arzt ist geradezu ein Muss. Gibt Sicherheit. Größten Wert legt

Conzelmann auch auf die Schuhe, die zu Beginn oftmals von den Anfängern etwas

stiefmütterlich behandelt werden. Gerade falsches Schuhwerk ist für Conzelmann oft der

Auslöser für körperliche Beschwerden. Sie strahlen oftmals in die Gelenke, die Muskulatur

und den Rücken aus.

Kleidung: Nicht extra dick anziehen, warnt Conzelmann. Herrsche doch der irrige Glauben

vor, dass dann mehr geschwitzt und mehr Kalorien verbraucht würden. Das Gegenteil sollte

der Fall sein: Immer entsprechend den äußeren Temperaturen anziehen. Grundvoraussetzung:

Beim Laufen sollte man sich wohl, nicht unwohl fühlen. Denn je wohler sich der Läufer

fühle, umso länger und lieber laufe er und verbrauche demzufolge auch mehr Kalorien. Wer

sich dick anzieht, läuft eine kürzere Strecke und verbraucht dabei weniger Kalorien. Auf

entsprechende Funktionsunterwäsche sollte aber geachtet werden. Sie saugt den Schweiß von

der Haut, ohne den Läufer anschließend frösteln zu lassen. Ebenfalls sollte bei Regen auf eine

atmungsaktive Laufjacke zurückgegriffen werden, die allerdings keine Nässe durchlässt.

Laufschuhe: Die Passform und das Laufgefühl sollte über die Auswahl der Schuhe

entscheiden. Durch die Biegung beim Abdruck brauchen die Zehen mehr Platz als in

normalen Schuhen: Eine Daumenbreite Luft nach vorne sei Minimum. Manche Modelle sind

sogar in unterschiedlichen Weiten erhältlich. Hersteller, Farbe, Style, Werbung oder

sportliche Vorbilder sind für Conzelmann drittrangig.

Die bekannten Markenhersteller böten Einstiegsmodelle, eventuell Auslaufmodelle, auch für

den kleinen Geldbeutel an. Auf No-Name-Produkte und „Hausmarken“ sollte verzichtet

werden, da die körperlichen Folgen schon absehbar erscheinen. Sportgeschäfte mit guter

Beratung fragen nach den sportlichen Zielen, Wochenpensum und Laufuntergrund.

Unterstützen können die Beratung technische Geräte und Computer-Analysen.

Laufschuhe sollten möglichst nicht vormittags gekauft werden, rät der VTC-Trainer, da die

Füße während des Tages, ebenfalls wie beim Sport, anschwellen. Gleichzeitig sollte die

gleichen Socken wie beim Laufen beim Schuhkauf getragen werden. Die alten Schuhe beim

Neukauf mitnehmen, die die Abrollbewegung aufzeigen.

Essen: Darauf achten, dass möglichst drei Stunden vor dem Lauf nichts mehr gegessen wird,

vor allem keine schweren Speisen (Eisbein). Etwas Obst (Banane) kann noch ohne Probleme


Pfälzischer Merkur

kurz vor dem Lauf verzehrt werden. Trinken ist für Conzelmann nach dem Lauf sehr wichtig.

Statt zuckerhaltiger Cola, aber magnesiumhaltiges Wasser.

Gut Ding braucht Weile: In der Anfangsphase sollten die Läufer keine Wunder erwarten,

um die Waage einen großen Bogen machen. Die Enttäuschung über die geringe

Gewichtsabnahme könnte groß sein. „Gut Ding braucht Weile“, sagen der Volksmund und

Conzelmann. Wenn die Ernährung entsprechend angepasst wird, gibt es kein besseres Mittel,

um langfristig das Idealgewicht zu erreichen. Keep on running!

03.11.2006

Mit der Weltelite auf Augenhöhe

Drei Läufer der VT Contwig starteten beim

Frankfurt-Marathon

Contwig. Drei Monate 1200 Kilometer, ein Tag 42,195

Kilometer. So liest sich die Vorbereitung Lothars

Schlachters auf seinen ersten Marathonlauf, den er am

Sonntag in Frankfurt absolvierte (wir berichteten). Mitten in

der riesigen Menschenmenge von über 10000 Läufern

tummeln sich drei Marathonläufer der Vereinigten

Turnerschaft Contwig. Lothar Schlachter ist auch am

gestrigen Donnerstag noch völlig losgelöst von der

Atmosphäre. „Ich als Breitensportler im gleichen Rennen

mit Weltklasse-Athleten“, schwärmt er.

Der 42-Jährige fieberte seinem ersten Marathonlauf

entgegen. „Bis auf die letzte Nacht habe ich in den letzten vier Tagen fast nicht geschlafen“,

so der Debütant und blickt noch mal zur Uhr. Seine beiden Vereinkameraden Michael Löhle

und Kurt Bachmann sind nicht minder angespannt. Als der Startschuss fällt verschwinden die

Contwiger in der Bankenmetropole. Nach 3:03:20 Stunden erreicht Löhle in persönlicher

Bestzeit das Ziel und belegt den 81. Platz in der Wertung M35. Knapp eine Minute später

überquert Bachmann in 3:04:23 Stunden die Ziellinie und wird 93. in der Wertung M40.

Beide müssen nur kurze Zeit auf den Neuling warten. Denn Schlachter läuft in 3:28:49 „eine

Bombenzeit“. „Ich bin total happy. Meine Strategie ist voll aufgegangen.“ Und Schlachter

darf sich über den Platz 382 in der M40 ein zweites Mal freuen. ulz


„Ein ganz verrücktes Rennen“

Michael Löhle von der VT Contwig startet beim Fisherman’s Friend Strongman Run

Der Marathonläufer der VT

Contwig, Michael Löhle, sucht

eine neue sportliche Erfahrung.

Am Sonntag startet er

beim Fisherman’s Friend

Strongman Run in Weeze bei

Düsseldorf. 16 Kilometer mit

verschiedenen Hindernissen

sind zu absolvieren.

Von Merkur-Redakteur

Werner Kipper

Contwig. Nicht einen besseren

Atem, sondern eine „neue körperliche

Herausforderung“

sucht Michael Löhle am Sonntag

beim Fisherman’s Friend

Strongman Run auf dem Flughafen

in Weeze bei Düsseldorf.

Der 37-jährige Bundeswehrsoldat

bei der Luftwaffe in Birkenfeld

hat sich intensiv auf diesen

harten Hindernislauf vorbereitet.

Aufmerksam geworden ist

der gebürtige Battweiler, der

für die Vereinigte Turnerschaft

Contwig (VTC) startet, im vergangenen

Herbst über das Internet

und postwendend hat er

seine Anmeldung abgeschickt.

Beim früheren Tischtennisspieler

der Bickenalbtalter

Tischtennisfreunde (BTTF)

Zweibrücken hatten sich nach

23 Jahren „die Interessen verschoben“

(Löhle), sodass er

sich 2003 der VTC- Laufabteilung

anschloss. Dabei kam der

Berufssoldat der Luftwaffe

eher zufällig zum Laufen. Als er

1996 eine Ausbildung zum Wetterbeobachter

machte, blieb

der Sport für kurze Zeit auf der

Strecke. Die Folge war eine „er-

hebliche Gewichtszunahme“,

erklärt Michael Löhle.

Dies war gleichzeitig der

Startschuss für seine Laufkarriere,

die ihren ersten Höhepunkt

beim Marathonlauf in

Berlin hatte. Mittlerweile hat

er 13 Läufe, darunter den in

New York 2004, absolviert. Die

Bestzeit Löhles, der in Spiesen-

Elversberg wohnt, liegt bei

3:02:47 Stunden (Frankfurt

2006). Doch auch über zehn Kilometer

hat er seine Qualitäten

mit Zeiten um 37 Minuten.

Ständiger Rhythmuswechsel

Doch wartet auf dem ehemaligen

US-Militärgelände eine andere

Herausforderung auf den

37-Jährigen. „Das Rennen beansprucht

ganz andere koordinative

Fähigkeiten“, hat er anhand

der Hindernisse erkannt,

die einen ständigen Rhythmuswechsel

zwischen Laufen und

Kraftanstrengungen erfordern.

Auf den beiden Runden zu je

acht Kilometern sind zunächst

zwölf und später 14 Hindernisse

zu überwinden. Bewusst hätte

der Veranstalter, der mit

5000 Teilnehmern rechnet,

diese Variante gewählt, damit

sich das Feld in der ersten Runde

schon etwas entzerre. Dennoch

rechnet Michael Löhle

mit längeren Wartezeiten an

den Hindernissen, die er als

„hart, spektakulär, und unbarmherzig“

schildert.

Im Internet:

www.vtcontwig.de

Michael Löhle schnürt die Schuhe für den Lauf in Weeze. Foto: tof


Geselligkeit

Wer hart trainiert um an Wettkämpfen erfolgreich teilnehmen zu können braucht auch Entspannung. Ob

mit Wanderungen, Weinproben Grillfesten oder Radwanderungen, bei den Läufern kommt die Geselligkeit

bestimmt nicht zu kurz.

Unser Wanderwart Michael Raab organisiert die Wandertouren durch den Pfälzer Wald, natürlich

verbunden mit einem Weinfest oder einer Weinkerwe. Grillfeste im Contwiger Freizeitgebiet oder

Radwanderungen mit Kind und Kegel gehören zu einer gut funktionierenden Sportgemeinschaft einfach

dazu.

2003 Albersweiler

Annweiler 2005

2007 Radtour zur Dellfelder Hütte

2003 Kurzurlaub in Freiburg und Teilnahme am

Schauinsland-Berglauf

2004 Frankweiler

Jahresabschluss in der Turnhalle

der VT Contwig


Contwig –Vereinshalle Schillerstr. 22

Der Lauf sollte nicht als Wettkampf gesehen werden. Jeder Mitläufer sollte sich eine

Strecke aussuchen die seinem Leistungsstand entspricht. Die Teilnahme ist

kostenlos. Angeboten werden folgende Strecken:

Laufen:

Freundschaftslauf

Samstag, 14. Juni 2008

Beginn 15:00 Uhr

3,5 Kilometer Schülerlauf +Jedermannslauf

7 Kilometer ca. 1 Stunde

10 Kilometer ca. 1 Stunde

• Kein Wettkampf

• Kein Startgeld

• Alle Gruppen werden von erfahrenen Läufern betreut

• Die ersten 50 Anmeldungen erhalten ein Präsent

• Jeder Teilnehmer bekommt auf Wunsch eine Urkunde

• Duschmöglichkeiten in der Turnhalle der Regionalschule

• Betreuung durch das DRK Ortsgruppe Contwig

Walking/Nordic-Walking

7 Kilometer

10 Kilometer

Anschließend findet in der Turn- und Festhalle ein gemütliches Beisammensein statt.

Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Tel. 06332 560190 oder Mail freundschaftslauf@vtcontwig.de

Internet: www.vtcontwig.de

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine