12.06.2013 Aufrufe

PDF | 3,5 MB - Wacker Chemie

PDF | 3,5 MB - Wacker Chemie

PDF | 3,5 MB - Wacker Chemie

MEHR ANZEIGEN
WENIGER ANZEIGEN

Sie wollen auch ein ePaper? Erhöhen Sie die Reichweite Ihrer Titel.

YUMPU macht aus Druck-PDFs automatisch weboptimierte ePaper, die Google liebt.

CREATING TOMORROW’S SOLUTIONS<br />

CONCRETE PROTECTION<br />

fOR CONCRETE AdvANTAGES<br />

BETONSChUTz MIT vIELEN vORTEILEN<br />

1


PRÄvENTION STATT SANIERUNG<br />

BEdEUTET WIRTSChAfTLIChKEIT<br />

UNd ÖKOLOGIE<br />

2


Baustoff für neue Dimensionen<br />

Beton ist das Baumaterial unserer Zeit.<br />

Unser globales Zeitalter braucht eine<br />

stabile, funktionierende Infrastruktur, die<br />

Menschen und Märkte verbindet. Und<br />

diese Infrastruktur ist auf Beton gebaut.<br />

Der moderne Straßen- und Brückenbau<br />

wäre ohne Beton ebenso undenkbar<br />

wie die Konstruktion von Hochhäusern<br />

und Industriegebäuden. Nach dem<br />

Prinzip „Größer, höher, weiter!“ stellt der<br />

Bauboom weltweit immer wieder neue<br />

Herausforderungen an Material und<br />

Technik, denn Bauvolumina und Größendimensionen<br />

der Bauwerke nehmen<br />

ständig zu. Aus diesen Gründen wird<br />

Beton auch in Zukunft der Baustoff<br />

Nummer eins bleiben.<br />

Beton ist in Gefahr<br />

Beton wird als vielseitiges Baumaterial<br />

speziell im Hoch- und Tiefbau meist in<br />

Verbindung mit Stahl verwendet. Doch<br />

Beton und Stahl sind anfällig gegenüber<br />

Schadstoffen, die in Verbindung mit<br />

Feuchtigkeit in den Baustoff eindringen.<br />

Schäden durch Korrosion können die<br />

teuren Folgen sein.<br />

SILRES ® BS ist eine eingetragene Marke der<br />

<strong>Wacker</strong> <strong>Chemie</strong> AG.<br />

Inhalt<br />

Prävention statt Sanierung 2<br />

Zukunftsbaustoff Beton 4<br />

Schäden an Beton 5<br />

Beton hat zwei Erzfeinde 6<br />

Hydrophobierende Imprägnierung 7<br />

Dauerhafter Schutz 8<br />

Silane – stabilisierende Basis 9<br />

Silane – Leistungsträger 10<br />

Silane – Wegbereiter der<br />

Hydrophobierung 11<br />

Nutzen durch langlebigen Beton<br />

Technologie Ökologie<br />

Dauerhaftigkeit<br />

von Beton<br />

Ökonomie<br />

Beton braucht Schutz<br />

Nur effektive Präventionsmaßnahmen wie<br />

die hydrophobierende Imprägnierung bieten<br />

sicheren Schutz für Betonbauwerke.<br />

Im Rahmen der hydrophobierenden Imprägnierung<br />

hat WACKER dafür umweltverträgliche<br />

Produkte und hochwirksame<br />

Verfahren entwickelt, deren Ziel es ist,<br />

den Wert alter und neuer Bauwerke<br />

zu erhalten und sie vor Witterungseinflüssen<br />

und Strukturschäden zu schützen.<br />

Silan- und Silicon-Expertise<br />

von WACKER 12<br />

SILRES ® BS Creme C 14<br />

SILRES ® BS 1701 17<br />

SILRES ® BS SMK 2101 18<br />

SILRES ® BS 290 19<br />

Präventiver Betonschutz 20<br />

Referenzen 22<br />

Vorteile im Überblick 25<br />

WACKER Services 26<br />

WACKER im Überblick 27<br />

Sanierung ist die teuerste Lösung<br />

Die Sanierung von Betonbauwerken<br />

ist bis zu zehnmal teurer als die hydrophobierende<br />

Imprägnierung als Präventivmaßnahme.<br />

Mit dieser innovativen Technologie<br />

der WACKER-Betonhydrophobierung<br />

ist es möglich, Instandsetzungen<br />

und damit hohe Kosten-, Energie- und<br />

Ressourcenbelastungen zu vermeiden.<br />

Hydrophobierende Imprägnierung spart<br />

bis zu 90 % Kosten!<br />

Laut Schätzungen fallen bei einer Hydrophobierung<br />

nur 10 % der Kosten an, die bei<br />

einer aufwändigen Sanierung fällig wären.<br />

Kostenvorteile für Bauträger<br />

Experten von der Hochschule Karlsruhe,<br />

Deutschland, sind von den ökonomischen<br />

Vorteilen der Prävention überzeugt und<br />

plädieren für einen präventiven Oberflächenschutz<br />

von Betonbauwerken. Denn<br />

die langfristigen Kostenersparnisse für<br />

Bauträger sind immens! Warum? Das Gros<br />

der Kosten – ca. 80 % – wird nicht von<br />

der eigentlichen Maßnahme verschuldet:<br />

Hauptkostenverursacher stellen infrastrukturäre<br />

Maßnahmen dar (z. B. Verkehrs-<br />

umleitungen) sowie die Einrichtung der<br />

Baustelle als solche. Zusammenfassend<br />

lässt sich feststellen:<br />

Mehr Prävention = weniger Sanierung =<br />

geringere Gesamtkosten.<br />

3


BETON WIRd AUCh MORGEN<br />

NIChT vON GESTERN SEIN<br />

Beton und Stahlbeton sind Baustoffe, die das Bauwesen in den letzten Jahrzehnten<br />

entscheidend verändert haben. Mit der Entwicklung dieser Materialien hatten<br />

Architekten, Bauingenieure und Baumeister Baustoffe in der Hand, die neben<br />

hervorragenden mechanisch-physikalischen Eigenschaften, wie Druckfestigkeit<br />

und Biegezugfestigkeit, sich in bisher nicht bekannter Weise formen ließen.<br />

Plötzlich war es möglich, neben filigranen Strukturen imposante Ingenieurbauwerke<br />

wie Brücken, Türme und Wolkenkratzer zu errichten. Wirtschaftlichkeit und<br />

Dauerhaftigkeit machen Beton auch zu einem unverzichtbaren Baustoff für die<br />

Zukunft.<br />

4<br />

Die Mischung macht die Qualität<br />

Beton und Stahlbeton bestehen im Wesentlichen<br />

aus dem Bindemittel Zement,<br />

dem Zuschlag Sand sowie Additiven.<br />

Im Falle des Stahlbetons verbessert die<br />

Stahlbewehrung die Zugfestigkeit des<br />

Betons. Zur Härtung des Zements und<br />

zur Einstellung der gewünschten Verarbeitungskonsistenz<br />

wird des Weiteren<br />

Wasser benötigt. Die Qualität des Betons<br />

wird unter anderem durch den Wasser-<br />

Zement-Wert bestimmt, das Verhältnis<br />

von Anmachwasser und Zement. Ein zu<br />

hoher Wasseranteil führt zu vermehrter<br />

Bildung von Kapillarporen im Zement-<br />

stein und damit zu einem Verlust an Festigkeit.<br />

Wenn die Verarbeitung und die<br />

Mischungsverhältnisse der Einsatzstoffe<br />

fachgerecht durchgeführt wurden, entsteht<br />

ein Baustoff mit hervorragender<br />

Witterungs- und Alterungsbeständigkeit.<br />

Wenn nicht, drohen eklatante Schäden<br />

schon nach relativ kurzer Zeit!


1<br />

Im alkalischen Milieu ist der Bewehrungsstahl<br />

passiviert.<br />

4<br />

Beim Korrosionsvorgang kommt es zu einer<br />

Volumenvergrößerung und es wird Druck im<br />

Gefüge aufgebaut.<br />

Trotz der hohen Beständigkeit des<br />

Betons kommt es immer wieder zu<br />

gravierenden Betonschäden, die Bauwerke<br />

in ihrer Existenz bedrohen. Die<br />

Hauptursache für Betonschäden ist<br />

die durch Umwelteinflüsse ausgelöste<br />

Korrosion des Bewehrungsstahls.<br />

2<br />

Gelöste Salze wie z. B. Chloride und saure Gase<br />

(z. B. CO 2 ) dringen in den Beton ein und bedrohen<br />

die Bewehrung.<br />

5<br />

Rissbildung und Abplatzen des Betons sind die<br />

Folge.<br />

Chloride versalzen die Kostenbilanz<br />

Frischer Beton besitzt eine hohe Alkalität,<br />

die den eingelegten Stahl passiviert 1 .<br />

Größte Schäden – verursacht durch<br />

z. B. Korrosion des Bewehrungsstahls –<br />

werden durch in Wasser gelöste Salze, vor<br />

allem Chloridionen erzeugt. Diese werden<br />

von Beton hauptsächlich z. B. via Streusalz<br />

oder Meerwasser aufgenommen.<br />

Daher sind Verkehrsbauten, aber auch<br />

Betonbauwerke in Küstennähe besonders<br />

betroffen.<br />

Korrosion attackiert Stahl<br />

Das durch Wasser ins Innere des Betons<br />

transportierte Salz 2 bewirkt eine<br />

Reduzierung der Passivierungsschicht<br />

(Schutzschicht) am Stahl 3 . Unter Einfluss<br />

von Sauerstoff und Feuchtigkeit<br />

beginnt der Stahl zu korrodieren.<br />

3<br />

Die Salze erreichen den Stahl und lösen die<br />

passivierende Schutzschicht auf. Es kommt zu<br />

Lochfraßkorrosion.<br />

So nimmt der Betrachter die Korrosionsschäden<br />

wahr.<br />

Zunächst kommt es zu punktueller Korro-<br />

sion (Lochfraß), die sich in der Folge weiter<br />

ausbreitet. Da der Rostvorgang des Eisens<br />

mit einer drastischen Volumenvergrößerung<br />

(Sprengdruck) verbunden ist<br />

4 , platzt die Betonschicht oberhalb der<br />

Bewehrung ab, was schwerwiegende<br />

Betonschäden zur Folge hat 5 .<br />

Inneres Aushöhlen<br />

Eine weitere Art der Korrosion ist die<br />

Lochfraßkorrosion. Dabei entsteht keine<br />

Expansion durch den Rostvorgang, sondern<br />

es erfolgt eine Auflösung des Stahls.<br />

In der Folge bilden sich Hohlräume im<br />

Beton und eine unsichtbare Destabilisierung<br />

tritt ein.<br />

5


BETON hAT zWEI ERzfEINdE:<br />

WASSERLÖSLIChE SALzE UNd GASE<br />

Die Summe seiner positiven Eigenschaften,<br />

speziell seine Wirtschaftlichkeit,<br />

seine Dauerhaftigkeit und seine<br />

gestalterischen Möglichkeiten, macht<br />

Beton heute zum meistverwendeten<br />

Baustoff. Noch vor wenigen Jahren<br />

glaubten viele, dass Beton resistent<br />

sei gegen jede Art von schädigendem<br />

Einfluss. Mittlerweile belegen die sich<br />

häufenden Schadensfälle jedoch das<br />

Gegenteil: Da Beton verletzlich ist, sind<br />

immer mehr Betonbauwerke in ihrer<br />

Existenz bedroht.<br />

6<br />

Frost-Tau-Wechsel, Streusalz und<br />

Meerwasser greifen Beton an<br />

Fakt ist, dass Feuchtigkeit an allen Betonschäden<br />

beteiligt ist. So wichtig Wasser<br />

bei der Herstellung von Beton ist, so zerstörerisch<br />

kann es sich beispielsweise in<br />

Form von Frost und Tausalzwechseln auswirken.<br />

Darüber hinaus transportiert Wasser<br />

auch aggressive Substanzen wie z. B.<br />

Streusalz in den Beton. Zudem ist Wasser<br />

auch Reaktionsmedium und Reaktionspartner<br />

für zerstörerische chemische Prozesse,<br />

die vor allem den Bewehrungsstahl<br />

durch Korrosion attackieren.<br />

Beton saugt Wasser auf<br />

Beton und andere mineralische Baustoffe<br />

saugen bei Kontakt mit Wasser – je nach<br />

Porosität – mehr oder weniger viel Flüssigkeit<br />

auf, woraus folgende Bauwerksschäden<br />

resultieren können:<br />

Typische Bauwerksschäden<br />

• Betonzerstörung durch Bewehrungskorrosion<br />

(chloridinduziert)<br />

• chemische Korrosion, z. B. Bindemittel-<br />

umwandlung durch saure Gase<br />

(SO 2 , NO 2 , CO 2 )<br />

• Quell- und Schwindrisse<br />

• Frostschäden und Schäden durch<br />

Frost-/Tauwechsel<br />

• Salzausblühungen, Salzschäden<br />

infolge von Hydration und Kristallisation<br />

• Kalkauswaschungen<br />

• Rostläufer und Rostflecken<br />

• Verschmutzungen und Schmutzläufer<br />

• Schimmel-, Moos-, Flechten- und Algen-<br />

bewuchs


hYdROPhOBIERENdE IMPRÄGNIERUNG<br />

MAChT BETON RESISTENT<br />

Viele der durch Feuchtigkeit verursachten<br />

Schäden lassen sich durch eine<br />

hydrophobierende (wasserabweisende)<br />

Imprägnierung verhindern.<br />

Wasser und Schadstoffe abwehren<br />

Die Schadstoffaufnahme, in deren Folge<br />

die beschriebenen Bauschäden auftreten<br />

können, erfolgt meistens durch den Kontakt<br />

des Baustoffes mit Wasser. Ein Beispiel<br />

dieser sogenannten kapillaren<br />

Wasseraufnahme ist Spritzwasser mit<br />

Tausalzen. Durch die Ausbildung einer<br />

hydrophoben Zone wird die Wasser- und<br />

Schadstoffaufnahme erheblich reduziert.<br />

Die Bausubstanz bleibt trockener und ist<br />

folglich weniger anfällig gegen die beschriebenen<br />

Schadensmechanismen.<br />

Silane können Betonkonstruktionen<br />

retten<br />

Der effizienteste Schutz für Beton ist die<br />

drastische Reduktion der Wasseraufnahme.<br />

Silane mit langen Alkylketten (iso-Octyl)<br />

haben sich dabei in den letzten Jahrzehnten<br />

als die optimale Produktklasse erwiesen.<br />

Die wesentlichen Gründe für den Siegeszug<br />

der Silane auf dem Gebiet des Betonschutzes<br />

sind ihre hervorragenden wasserabweisenden<br />

Eigenschaften und ihre<br />

Haltbarkeit. Wie kaum eine andere Stoffklasse<br />

sind Silane gegen physikalische,<br />

chemische und mikrobiologische Einflüsse<br />

inert. Die richtige Produktauswahl voraus-<br />

gesetzt, stellt die hydrophobierende Imprägnierung<br />

mit Silanen eine Maßnahme<br />

dar, die über einen langen Zeitraum zur<br />

Erhaltung eines Bauwerks beiträgt.<br />

7


BETON BRAUChT EffEKTIvEN<br />

UNd dAUERhAfTEN SChUTz<br />

6<br />

7<br />

6 Hydrophobierende Imprägnierung –<br />

die Kapillaren bleiben offen.<br />

7 Filmbildende Beschichtung –<br />

die Kapillaren werden verschlossen.<br />

8<br />

Seit mehr als vier Jahrzehnten arbei-<br />

tet die <strong>Wacker</strong> <strong>Chemie</strong> AG an der<br />

Entwicklung und Verbesserung von<br />

besonders dauerhaften und wirtschaftlichen<br />

Betonschutzmitteln. Als hydro-<br />

phobierende Imprägnierung greifen<br />

diese gezielt in die bekannten Schadensmechanismen<br />

ein und erfüllen<br />

selbst höchste Anforderungen, die an<br />

einen effektiven Schutz unter schwierigsten<br />

Einsatzbedingungen gestellt<br />

werden.<br />

Die herausragenden Eigenschaften des<br />

Betons bleiben bei der hydrophobierenden<br />

Imprägnierung somit erhalten –<br />

sogar bei Beschädigung der Oberfläche<br />

(Rissbildung) kann noch eine ausreichende<br />

Schutzwirkung bestehen. Hier liegen<br />

klar die Vorteile gegenüber einer filmbildenden<br />

Beschichtung, denn diese platzt<br />

leicht ab, da sie kein Wasser von innen<br />

nach außen durchlassen kann. Filmbildende<br />

Beschichtungen sind im Gegensatz<br />

zu hydrophobierenden Imprägnierungen<br />

mit Silanen nicht UV- oder bewitterungsstabil<br />

und verlieren nach kurzer Zeit ihre<br />

Schutzwirkung. Auch führt eine Beschädigung<br />

des Schutzfilms schnell zu Schäden<br />

am Beton, da Wasser und Schadstoffe<br />

nun ungehindert eindringen können.<br />

Moderne Hydrophobiermittel leisten:<br />

• drastische Reduzierung der<br />

Wasseraufnahme<br />

• Chloridsperre und somit Schutz<br />

vor Korrosion der Armierung<br />

• Aufrechterhalten einer hohen<br />

Wasserdampfdurchlässigkeit<br />

• gutes Penetrationsvermögen<br />

• hohe UV-Beständigkeit<br />

• keine Vergilbung, kein Glanz und<br />

keine Klebrigkeit an der Oberfläche<br />

• extrem hohe Alkalistabilität<br />

• gefahrlose Anwendung<br />

• vorbildliche Umweltverträglichkeit<br />

Bei der hydrophobierenden Imprägnierung<br />

verändern sich – im Gegensatz zur<br />

filmbildenden Beschichtung – die bauphysikalischen<br />

Eigenschaften (z. B. Gasdurchlässigkeit)<br />

nicht. Dies hat zur Folge,<br />

dass die hydrophobierende Imprägnierung<br />

eine deutlich höhere Lebensdauer aufweist.<br />

Hydrophobierende und filmbildende<br />

Verfahren<br />

Generell stehen zwei Verfahren zur Wahl:<br />

hydrophobierende Imprägnierungen und<br />

filmbildende Beschichtungen. Bei beiden<br />

Verfahren kommt dem Schutz vor Feuchtigkeit<br />

eine zentrale Bedeutung zu, da Wasser<br />

sowohl bei der Schadstoffaufnahme, z. B.<br />

von Streusalzen, als auch beim Korrosionsprozess<br />

eine Schlüsselrolle spielt.


SILANE – BASIS fÜR STABILE<br />

BETONKONSTRUKTIONEN<br />

Anbindung des Silans an den Beton unter Ausbildung der wasserabweisenden Wirkung<br />

Silane als optimale Hydrophobierungsmittel<br />

Als Hydrophobierungsmittel haben sich<br />

Silane seit langem durchgesetzt. Sie<br />

zeichnen sich durch hervorragende<br />

wasserabweisende Wirkung ohne nennenswerte<br />

Beeinträchtigung der Wasserdampfdurchlässigkeit<br />

sowie durch ausgezeichnete<br />

Haltbarkeit aus. Letztere rührt<br />

daher, dass Silane gegen äußere Einflüsse<br />

wie UV-Strahlung, thermische Belastung<br />

sowie aggressive Stoffe und Mikroben<br />

äußerst resistent sind. Entscheidend für<br />

die ausgezeichnete Haltbarkeit ist die<br />

Bildung von extrem stabilen kovalenten<br />

Bindungen des Silans mit der silicatischen<br />

Matrix der Poren- und Kapillarwandung<br />

im Baustoff Beton.<br />

Silane für den Betonschutz müssen vor<br />

allem zwei Eigenschaften aufweisen: Sie<br />

müssen in der Lage sein, in den relativ<br />

dichten Baustoff Beton gut einzudringen.<br />

Und sie müssen so beschaffen sein, dass<br />

sie von der hohen Alkalität, die vor allem<br />

in frischem Beton vorhanden ist, nicht<br />

abgebaut werden.<br />

Zweck der hydrophobierenden Imprägnierung<br />

ist der vorbeugende Schutz von<br />

frei bewitterten Betonbauwerken gegen<br />

Feuchtigkeit und dadurch ausgelöste<br />

Bauwerksschäden. Hydrophobierende<br />

Imprägnierung bedeutet farblose, nicht<br />

filmbildende Behandlung der Bausubstanz,<br />

die den Kapillartransport von Wasser<br />

und darin gelöster Schadstoffe in den<br />

Baustoff verhindert.<br />

Experten bestätigen Vorteile<br />

Die <strong>Wacker</strong> <strong>Chemie</strong> AG ist in stetem<br />

Kontakt mit verschiedenen Forschungseinrichtungen,<br />

welche die Wirksamkeit<br />

und Langzeitwirkung, verbunden mit einer<br />

deutlichen Verlängerung der Haltbarkeit<br />

von Bauwerken, in vielen wissenschaft-<br />

lichen Abhandlungen belegen.<br />

9


SILANE – LEISTUNGSTRÄGER<br />

dER hYdROPhOBIERENdEN<br />

IMPRÄGNIERUNG<br />

Die enge Verwandtschaft von ausreagiertem<br />

Silan zu natürlichem Quarz<br />

ist der Grund für seine hohe Affinität<br />

zu silikatischen Baustoffen und die<br />

daraus resultierende außerordentliche<br />

Haltbarkeit.<br />

10<br />

Bewährt und etabliert<br />

Seit mehr als vier Jahrzehnten haben<br />

sich siliciumorganische Verbindungen als<br />

ideale Wirkstoffe für die hydrophobierende<br />

Imprägnierung von saugfähigen mineralischen<br />

Baustoffen etabliert. Das Wirkprinzip<br />

der Verbindungen beruht darauf,<br />

mit dem Baustoff extrem stabile Si-O-Si-<br />

Bindungen einzugehen und dabei siliconharzanaloge<br />

Strukturen aufzubauen.<br />

Vergleicht man die Molekülstruktur eines<br />

ausreagierten Silanes 9 mit der von<br />

natürlichem Quarz 8 , so wird die enge<br />

Verwandtschaft deutlich. Das ausreagierte<br />

Silan ist nichts anderes als ein organo-<br />

8<br />

9<br />

8 Quarzmolekül<br />

9 Silanmolekül<br />

modifizierter Quarz. Diese enge Verwandtschaft<br />

ist der Grund für die hohe Affinität<br />

von Siliconharzen zu silikatischen Baustoffen<br />

und die daraus resultierende außerordentliche<br />

Haltbarkeit. Die organische<br />

Gruppe R verleiht dem mit dem Baustoff<br />

abreagierten Silan eine ausgezeichnete<br />

Wasserabweisung. Da sie zudem gegen<br />

viele chemische, physikalische und biologische<br />

Einflüsse und Angriffe äußerst<br />

inert ist, bleibt die hydrophobe Wirkung<br />

auch über Jahrzehnte bestehen.


SILANE UNd SILOXANE – WEGBEREITER<br />

dER hYdROPhOBIERUNG<br />

Alkylalkoxysilane, wie iso-Octyltriethoxysilane,<br />

setzen heute Maßstäbe,<br />

wenn höchste Anforderungen an ein<br />

effektives Eindringverhalten sowie an<br />

eine Beständigkeit gegen hohe Alkalität<br />

gestellt werden. Sie sind farblose,<br />

niedrigmolekulare, hochpenetrierende<br />

Flüssigkeiten, die üblicherweise unverdünnt<br />

auf den Beton aufgebracht<br />

werden. Dort reagieren sie mit Feuchtigkeit<br />

unter Abspaltung von Alkohol<br />

und bilden in den Porenräumen und<br />

Kapilarwandungen äußerst stabile<br />

Bindungen mit dem Beton. Die iso-<br />

Octylgruppe ragt nach der Reaktion<br />

mit dem Baustoff ins Zentrum der<br />

Kapillaren und Poren und führt somit<br />

zur hohen Wirksamkeit der hydrophobierenden<br />

Imprägnierung.<br />

So wirken Silane optimal<br />

An der exzellenten und dauerhaften<br />

Wirksamkeit von Silanen als Betonhydro-<br />

phobiermittel besteht nach heutigem<br />

Kenntnisstand kein Zweifel mehr. Um eine<br />

optimale Wirkung zu erzielen, müssen<br />

zwei Punkte bei der Verarbeitung beachtet<br />

werden:<br />

• In aller Regel sind bei Verwendung von<br />

flüssigen Hydrophobiermitteln mehrere<br />

Applikationsschritte erforderlich, um<br />

eine ausreichende Wirkstoffmenge aufzutragen<br />

und die geforderte Eindring-<br />

tiefe zu erzielen.<br />

• An senkrechten Flächen und ganz besonders<br />

bei Arbeiten über Kopf besteht<br />

die Gefahr, dass das Material abläuft,<br />

bevor es in den Beton eindringt. Für<br />

solche Flächen eignet sich der Einsatz<br />

cremeförmiger Produkte. Genauere<br />

Beschreibung ab Seite 14.<br />

11


WACKER ChEMIE AG,<br />

dER SILAN- UNd SILICON-EXPERTE<br />

IM BAUTENSChUTz<br />

12<br />

Seit Jahrzehnten ist die <strong>Wacker</strong><br />

<strong>Chemie</strong> AG eines der führenden Unter-<br />

nehmen im Bautenschutz mit Siliconen.<br />

Die breite Palette der Silicon-Bautenschutzmittel<br />

deckt ein umfangreiches<br />

Anwendungsspektrum ab, vom Denkmal-<br />

bis hin zum Betonschutz. Durch<br />

permanente Produktentwicklungen<br />

wird die Angebotspalette den Bedürfnissen<br />

des Marktes laufend angepasst.<br />

An dieser Stelle dürfen wir Ihnen unsere<br />

bewährten und zuverlässigen Betonschutzprodukte<br />

vorstellen, mit denen<br />

Sie Ihre Betongebäude gegen Feuchtigkeit<br />

und die damit verbundenen weiteren<br />

Schäden schützen können:<br />

Produkte<br />

SILRES ® BS Creme C – der Experte<br />

SILRES ® BS 1701 – der Universelle<br />

SILRES ® BS SMK 2101 – der Spezialist<br />

SILRES ® BS 290 – der Allrounder


SILRES ® BS Creme C – der Experte<br />

• zertifiziert nach DIN EN 1504-2<br />

• Hydrophobierungscreme<br />

• wässrig<br />

• lösemittelfrei<br />

• silanbasierend<br />

• für Beton und Stahlbeton<br />

• unverdünnt anwenden<br />

SILRES ® BS 1701 – der Universelle<br />

• zertifiziert nach DIN EN 1504-2<br />

• flüssiges Hydrophobierungsmittel<br />

• monomeres Silan<br />

• für Beton und Stahlbeton<br />

• unverdünnt anwenden<br />

SILRES ® BS SMK 2101 – der Spezialist<br />

• zertifiziert nach DIN EN 1504-2<br />

• lösemittelfreies Silicon-Mikroemulsionskonzentrat<br />

• Silan-/Siloxanbasis<br />

• Hydrophobierungs- und Grundierungsmittel<br />

für Beton und Stahlbeton<br />

• Hydrophobierungsmittel und -additiv<br />

für werkseitig hergestellte Baustoffe<br />

• mit Wasser verdünnt anwenden<br />

SILRES ® BS 290 – der Allrounder<br />

• flüssiges Allround-Hydrophobierungsmittel<br />

• flüssiges Allround-Grundierungsmittel<br />

• lösemittelfreies Silan-/Siloxangemisch<br />

• für mineralische und alkalische<br />

Untergründe<br />

• mit Lösemittel verdünnt anwenden<br />

13


SILRES ® BS CREME C –<br />

dER EXPERTE IN dER<br />

BETONhYdROPhOBIERUNG<br />

Responsible Care ® (Verantwortliches Handeln) ist<br />

eine weltweite, freiwillige Initiative der chemischen<br />

Industrie. Sie hat das Ziel, konkrete Beiträge zur<br />

nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development)<br />

zu leisten.<br />

WACKER-Produkte sind zertifizierte<br />

Produkte<br />

14<br />

Zertifiziert nach<br />

DIN EN 1504-2<br />

SILRES ® BS Creme C ist ein wässriges,<br />

lösemittelfreies Hydrophobiermittel auf<br />

Silanbasis in Cremeform. SILRES ® BS<br />

Creme C ist ein hochwertiges Spezialprodukt<br />

für die hydrophobierende Imprägnierung<br />

von Beton und Stahlbeton.<br />

Die Formel für porentiefen Schutz<br />

SILRES ® BS Creme C zeichnet sich<br />

aus durch:<br />

• ausgezeichnetes Eindringvermögen<br />

• lösemittelfrei, wässrig und<br />

umweltverträglich<br />

• geringe Flüchtigkeit<br />

• optimale Beständigkeit gegen Alkalien<br />

Der behandelte Beton weist dauerhaft<br />

folgende Eigenschaften auf:<br />

• drastische Reduzierung der<br />

Chlorid- und Wasseraufnahme<br />

• Erhalt der Atmungsaktivität<br />

• hohe Schutzwirkung bei Frostund<br />

Tausalz-Beanspruchung<br />

• gute Anstrichhaftung<br />

SILRES ® BS Creme C ist in seiner thixotropen<br />

Konsistenz als Hydrophobiermittel<br />

einzigartig und in seinen Eigenschaften<br />

für die hydrophobierende Imprägnierung<br />

von hochwertigem Beton und Stahlbeton<br />

herausragend. Im Gegensatz zu herkömmlichen<br />

flüssigen Produkten kann SILRES ®<br />

BS Creme C in nur einem oder gegebenenfalls<br />

auch zwei Arbeitsgängen in der<br />

gewünschten Schichtdicke appliziert werden.<br />

Je nach Porosität und damit Betongüte<br />

dringt der Silanwirkstoff innerhalb<br />

kurzer Zeit (30 Minuten bis einige Stunden)<br />

in den Untergrund ein und reagiert dort<br />

unter Abspaltung von Ethanol mit der silicatischen<br />

Matrix der Kapillaren- und Porenwandung<br />

ab. Die anfänglich weiße,<br />

cremige Schicht verschwindet dabei restlos.<br />

Die Poren und Kapillaren des mineralischen<br />

Substrates bleiben offen und seine<br />

Atmungsaktivität erhalten.<br />

SILRES ® BS Creme C ist so konzipiert,<br />

dass der Wirkstoff möglichst tief in den<br />

Beton eindringt und auf diese Weise<br />

optimal gegen Wasser- und Schadstoffaufnahme<br />

als auch gegen Frost-/Tausalzschäden<br />

schützt.


Anwendung<br />

SILRES ® BS Creme C wird insbesondere<br />

für die hydrophobierende Imprägnierung<br />

und Grundierung von Beton und Stahlbeton<br />

im Brücken-, Straßen- und Hoch-<br />

bau empfohlen. Prinzipiell eignet sich<br />

SILRES ® BS Creme C für alle alkalischen<br />

Untergründe, die bisher mit konzentrierten<br />

bzw. unverdünnten Hydrophobiermitteln,<br />

wie z. B. Alkoxysilanen, behandelt wurden.<br />

Anmerkung<br />

Ausführliche Hinweise enthalten die<br />

jeweiligen technischen Datenblätter und<br />

Sicherheitsdatenblätter. Diese können<br />

bei unseren Vertriebsgesellschaften<br />

angefordert oder über www.wacker.com<br />

ausgedruckt werden.<br />

10<br />

11<br />

12<br />

10 SILRES ® BS Creme C frisch aufgetragen<br />

11 30 Minuten nach Auftrag<br />

12 2 Stunden nach Auftrag<br />

Kapillare Wasseraufnahme<br />

Wasseraufnahme [kg/m 2 ]<br />

1,2<br />

1,0<br />

0,8<br />

0,6<br />

0,4<br />

0,2<br />

0<br />

Zeit [h0,5 0,5 1,0 1,5<br />

]<br />

Eindringtiefe:<br />

unbehandelt 1 mm 3 mm<br />

0 mm 2 mm<br />

Kapillare Wasseraufnahme von Bohrkernen aus<br />

der Fürstenlandbrücke in St. Gallen in unterschiedlicher<br />

Tiefe (Bohrkerne wurden in Schichten<br />

von 1 mm abgefräst). Quelle: LPM-Bericht 17'160-<br />

2 vom 28.05.1997<br />

15


SILRES ® BS 1701 –<br />

dAS UNIvERSELLE SILAN<br />

Responsible Care ® (Verantwortliches Handeln) ist<br />

eine weltweite, freiwillige Initiative der chemischen<br />

Industrie. Sie hat das Ziel, konkrete Beiträge zur<br />

nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development)<br />

zu leisten.<br />

WACKER-Produkte sind zertifizierte<br />

Produkte<br />

Zertifiziert nach<br />

DIN EN 1504-2<br />

SILRES ® BS 1701 ist ein Gemisch aus<br />

isomeren Octyltriethoxysilanen mit<br />

iso-Octyltriethoxysilan als Hauptkomponente.<br />

SILRES ® BS 1701 wird in<br />

unverdünnter Form für die hydrophobierende<br />

Imprägnierung und Grundierung<br />

von Beton und Stahlbeton eingesetzt.<br />

Besondere Merkmale<br />

SILRES ® BS 1701 zeichnet sich aus<br />

durch:<br />

• ausgezeichnetes Eindringvermögen<br />

• lösemittefrei und umweltverträglich<br />

• geringe Flüchtigkeit<br />

• optimale Beständigkeit gegen Alkalien<br />

Der behandelte Beton weist dauerhaft<br />

folgende Eigenschaften auf:<br />

• drastische Reduzierung der Chloridund<br />

Wasseraufnahme<br />

• Erhalt der Atmungsaktivität<br />

• hohe Schutzwirkung bei Frost- und<br />

Tausalz-Beanspruchung<br />

• gute Anstrichhaftung<br />

Auf dem Baustoff reagiert SILRES ® BS<br />

1701 zunächst mit der Luftfeuchtigkeit<br />

bzw. mit dem Porenwasser des Baustoffes<br />

unter Abspaltung von Alkohol. Der gebildete<br />

Wirkstoff setzt das Saugvermögen<br />

des Betons im Bereich der Eindringtiefe<br />

des Hydrophobierungsmittels sehr stark<br />

herab, ohne jedoch die Poren und Kapillaren<br />

des Baustoffes zu verstopfen. Der<br />

hydrophobierte Baustoff besitzt eine sehr<br />

hohe Wasserdampfdurchlässigkeit.<br />

Anwendung<br />

SILRES ® BS 1701 wird zur hydrophobierenden<br />

Imprägnierung und Grundierung<br />

von Beton und Stahlbeton im Brücken-,<br />

Straßen- und Hochbau empfohlen.<br />

Anmerkung<br />

Ausführliche Hinweise enthalten die<br />

jeweiligen technischen Datenblätter und<br />

Sicherheitsdatenblätter. Diese können<br />

bei unseren Vertriebsgesellschaften<br />

angefordert oder über www.wacker.com<br />

ausgedruckt werden.<br />

17


SILRES ® BS SMK 2101 –<br />

dER SPEzIALIST<br />

Responsible Care ® (Verantwortliches Handeln) ist<br />

eine weltweite, freiwillige Initiative der chemischen<br />

Industrie. Sie hat das Ziel, konkrete Beiträge zur<br />

nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development)<br />

zu leisten.<br />

WACKER-Produkte sind zertifizierte<br />

Produkte<br />

18<br />

Zertifiziert nach<br />

DIN EN 1504-2<br />

SILRES ® BS SMK 2101 ist ein mit<br />

Wasser verdünnbares und dabei eine<br />

Microemulsion bildendes, lösemittelfreiesSilicon-Microemulsions-Konzentrat<br />

auf Silan/Siloxan-Basis. SILRES ®<br />

BS SMK 2101 ist in mit Wasser verdünnter<br />

Form ein hochwertiges Spezialprodukt<br />

für die hydrophobierende<br />

Imprägnierung und Grundierung von<br />

Beton und Stahlbeton.<br />

Besondere Merkmale<br />

SILRES ® BS SMK 2101 zeichnet sich aus<br />

durch:<br />

• bewährtes Eindringvermögen in den<br />

Beton<br />

• geringe Flüchtigkeit, daher wenig<br />

Verdampfungsverluste bei der<br />

Anwendung<br />

• Wasserverdünnbarkeit und Lösemittelfreiheit<br />

• hohe Beständigkeit gegen Alkalien<br />

Der behandelte Beton weist dauerhaft<br />

folgende Eigenschaft auf:<br />

• drastische Reduzierung der Wasserund<br />

Chloridaufnahme<br />

Auf dem Baustoff reagiert SILRES ® BS<br />

SMK 2101 unter Abspaltung von Alkohol.<br />

Der gebildete Wirkstoff setzt das Saugvermögen<br />

des Betons im Bereich der Eindringtiefe<br />

des Hydrophobierungsmittels<br />

sehr stark herab, ohne jedoch die Poren<br />

und Kapillaren des Baustoffes zu verstopfen.<br />

Der hydrophobierte Baustoff besitzt<br />

eine sehr hohe Wasserdampfdurchlässigkeit.<br />

Anwendung<br />

SILRES ® BS SMK 2101 wird zur<br />

Grundierung von Beton und Stahlbeton<br />

im Brücken-, Straßen- und Hochbau<br />

empfohlen (kein Einsatz im standsicherheitsrelevanten<br />

Bereich. Bitte fragen Sie<br />

Ihren WACKER-Ansprechpartner).<br />

Anmerkung<br />

Ausführliche Hinweise enthalten die<br />

jeweiligen technischen Datenblätter und<br />

Sicherheitsdatenblätter. Diese können<br />

bei unseren Vertriebsgesellschaften<br />

angefordert oder über www.wacker.com<br />

ausgedruckt werden.


SILRES ® BS 290 –<br />

dER ALLROUNdER<br />

Responsible Care ® (Verantwortliches Handeln) ist<br />

eine weltweite, freiwillige Initiative der chemischen<br />

Industrie. Sie hat das Ziel, konkrete Beiträge zur<br />

nachhaltigen Entwicklung (Sustainable Development)<br />

zu leisten.<br />

SILRES ® BS 290 ist ein mit organischen<br />

Lösemitteln verdünnbares,<br />

lösemittelfreies Siliconkonzentrat auf<br />

Basis einer Mischung aus Silan und<br />

Siloxan. SILRES ® BS 290 ist in mit<br />

organischen Lösemitteln verdünnter<br />

Form ein hochwertiges Allround-<br />

Hydrophobier- und -Grundiermittel für<br />

mineralische, auch stark alkalische<br />

Untergründe.<br />

Besondere Merkmale<br />

SILRES ® BS 290 zeichnet sich<br />

aus durch:<br />

• gutes Eindringvermögen<br />

• schnelle und klebfreie Auftrocknung<br />

• Wirksamkeit auch auf feuchten<br />

Baustoffen<br />

• hohe Beständigkeit gegen Alkalien<br />

Der behandelte Beton weist dauerhaft<br />

folgende Eigenschaft auf:<br />

• drastische Reduktion der Chloridund<br />

Wasseraufnahme<br />

Auf dem Baustoff reagiert SILRES ® BS 290<br />

zunächst mit der Luftfeuchtigkeit bzw.<br />

mit dem Porenwasser des Baustoffes unter<br />

Abspaltung von Alkohol. Der gebildete<br />

Wirkstoff setzt das Saugvermögen des<br />

Baustoffes im Bereich der Eindringtiefe<br />

des Imprägniermittels stark herab, ohne<br />

jedoch die Poren und Kapillaren des Baustoffes<br />

zu verstopfen. Der imprägnierte<br />

Baustoff besitzt noch eine sehr hohe<br />

Wasserdampfdurchlässigkeit.<br />

Anwendung<br />

SILRES ® BS 290 eignet sich für die Hydro-<br />

phobierung saugfähiger, poröser mineralischer<br />

Baustoffe wie:<br />

• Gasbeton<br />

• Kalksandsteinmauerwerke<br />

• Zementfaserplatten<br />

• Mineralputze<br />

• Natur- und Kunststeine auf<br />

mineralischer Basis<br />

• Mineralfarbenanstriche<br />

• Ziegelmauerwerke<br />

Anmerkung<br />

Ausführliche Hinweise enthalten die<br />

jeweiligen technischen Datenblätter und<br />

Sicherheitsdatenblätter. Diese können<br />

bei unseren Vertriebsgesellschaften<br />

angefordert oder über www.wacker.com<br />

ausgedruckt werden.<br />

19


PRÄvENTIvER BETONSChUTz –<br />

fÜR JEdE ANfORdERUNG<br />

dAS PERfEKTE PROdUKT<br />

Chloridwanderung im Beton<br />

Chloridgehalt [%]<br />

Chloridwanderung im Beton (Festigkeitsklasse C 35/45). Unbehandelte und mit SILRES ® BS Creme C<br />

behandelte Proben. Lagerung der Proben 10 Tage in 10 %iger NaCI-Lösung.<br />

Hydrophobierende Imprägnierungen – Prüfergebnisse – DIN EN 1504-2<br />

Wirkstoff Art Anwendung<br />

SILRES ® BS Creme C 80 % Silan anwendungsfertig<br />

SILRES ® BS 1701 > 98 % Silan anwendungsfertig<br />

SILRES ® BS SMK 2101 100 % Silan/<br />

Siloxan<br />

20<br />

0,50<br />

0,45<br />

0,40<br />

0,35<br />

0,30<br />

0,25<br />

0,20<br />

0,15<br />

0,10<br />

0,05<br />

0<br />

unbehandelt 100 g/m2 200 g/m2 Auftragsmenge SILRES ® 300 g/m<br />

BS Creme C<br />

2<br />

Tiefe: 0 – 9 mm 10 – 19 mm 20 – 29 mm 30 – 39 mm<br />

auf 25 % des<br />

Wirkstoffes<br />

verdünnen<br />

Anforderungen<br />

Koeffizient der Absorptions- Absorptionskoeffizient Prüfung der Frost- Eindringtiefe<br />

Trocknungs- koeffizient nach der AlkaliTausalz-Wechselgeschwindigkeitbeanspruchung beanspruchung<br />

DIN EN 13579 DIN EN 13580 DIN EN 13580 DIN EN 13581 DIN EN 14630<br />

Klasse I: > 30 % Klasse I: < 10 mm<br />

Klasse II: > 10 % < 7,5 % < 10 % Anzahl der Zyklen mit<br />

imprägnierten bzw.<br />

nicht imprägnierten<br />

Probekörpern > 20<br />

Klasse II: ≥ 10 mm<br />

Klasse I + + > 20 Klasse II<br />

Klasse I + + > 20 Klasse II<br />

Klasse I + + keine Wirkung<br />

festgestellt<br />

Hydrophobierende Imprägnierungen – Prüfergebnisse<br />

Anforderungen<br />

Koeffizient der Absorptions- Absorptionskoeffizient Prüfung der Frost- Eindringtiefe<br />

Trocknungs- koeffizient nach der AlkaliTausalz-Wechselgeschwindigkeitbeanspruchung beanspruchung<br />

Wirkstoff Art Anwendung<br />

SILRES ® BS 290 100 % Silan/ auf 20 % des Klasse I + + nicht geprüft Klasse I<br />

Siloxan Wirkstoffes<br />

verdünnen<br />

+ = Produkt erfüllt Anforderung<br />

Klasse I


Olympiastadion, China<br />

21


hYdROPhOBIERENdE IMPRÄGNIERUNG<br />

vON BETON – UNSERE REfERENzEN<br />

22<br />

Jangtse-Brücke, China<br />

Metroline, Dubai<br />

Autobahnbrücke, Deutschland<br />

Tsing-Ma-Brücke, China


Deutsches Museum, Deutschland<br />

Völkerschlachtdenkmal, Deutschland<br />

Stonecutters-Brücke, Hongkong<br />

Drei-Schluchten-Staudamm, China<br />

23


24<br />

Metropolitan Highway, China


BETONSChUTz<br />

MIT vIELEN vORTEILEN<br />

WACKER bietet mit SILRES ® BS<br />

eine Hochtechnologie-Produktreihe,<br />

die Bauträgern beim Schutz und der<br />

Werterhaltung von Betonbauwerken<br />

drei ganz konkrete Vorteile bietet:<br />

• klarer Qualitätsvorsprung durch<br />

einzigartige Technologie<br />

• überzeugende Kostenersparnis<br />

durch unerreichte Ökonomie<br />

• positive soziale Akzeptanz durch<br />

vorbildliche Ökologie.<br />

Leistungsspektrum und Kundenvorteile im Überblick<br />

Gesamtkosten<br />

Salz-<br />

Stopp<br />

Überzeugende Leistung<br />

SILRES ® BS schützt Beton sicher vor<br />

Wasser und Feuchtigkeit. Die positiven<br />

Folgen:<br />

Wasser-Stopp und daraus resultierend<br />

• Salz-Stopp:<br />

Chloride aus dem Tausalz werden<br />

blockiert.<br />

• Korrosions-Stopp:<br />

Bewehrungsstahl rostet nicht, weil<br />

die Passivierungsschicht intakt bleibt.<br />

• Frostschaden-Stopp:<br />

extreme Reduktion von Frostschäden<br />

durch hocheffiziente Wasserabweisung.<br />

Energieverbrauch<br />

Frostschaden-<br />

Stopp<br />

Wasser-<br />

Stopp<br />

Benötigte<br />

Ressourcen<br />

Korrosions-<br />

Stopp<br />

$ +<br />

Einzigartige Vorteile<br />

• Gesamtkosten:<br />

Prävention mit SILRES ® BS anstelle<br />

kostenintensiver Sanierung<br />

• Energieverbrauch:<br />

Sanierungen senken den Energieverbrauch<br />

durch Minimierung der Instandsetzungsmaßnahmen<br />

und der damit<br />

verbundenen Baustelleninstallationskosten.<br />

• Ressourcenschonung:<br />

Weniger Abfall und Rohstoffe schonen<br />

die Umwelt.<br />

• Nachhaltigkeit:<br />

Mit SILRES ® BS behandelte Bauwerke<br />

erreichen eine sehr viel längere<br />

Lebensdauer.<br />

Nach-<br />

haltigkeit<br />

25


KUNdENNÄhE IST fÜR UNS<br />

dIE BASIS INNOvATIvER LÖSUNGEN<br />

Mehr Information<br />

Was SILRES ® BS als Hydrophobierungsmittel<br />

für Bauwerke aus Beton leisten<br />

kann, hat Ihnen diese Broschüre gezeigt.<br />

Wenn Sie jetzt mehr über die technischen<br />

Daten von SILRES ® wissen möchten,<br />

fordern Sie bitte unsere Produktdatenblätter<br />

an. Aber WACKER hat natürlich<br />

noch eine Menge mehr für den Bautenschutz<br />

mit Siliconen zu bieten. Über<br />

unser komplettes Angebot in diesem<br />

Bereich informiert Sie unsere Produktübersicht,<br />

die wir Ihnen auf Wunsch<br />

gern zusenden. Oder Sie besuchen<br />

uns einfach im Internet:<br />

www.wacker.com/silres<br />

26<br />

Individueller Service<br />

Individuelle Aufgaben brauchen indivi-<br />

duelle Lösungen. Und genau deshalb<br />

sind unsere Anwendungstechniker<br />

persönlich für Sie da. Sie kennen Ihre<br />

Produktionsabläufe und Anforderungen<br />

ebenso wie die vielfältigen Möglichkeiten<br />

unserer Produkte. Auf dieser Basis<br />

erarbeiten wir für Sie genau die Lösung,<br />

die Sie brauchen. Rufen Sie uns an,<br />

wir beraten Sie gern. Wo immer Sie<br />

auch sind.<br />

WACKER-Serviceleistungen<br />

• anwendungstechnische Unterstützung<br />

• Prüfung von Beschichtungen mit und ohne<br />

SILRES ® BS<br />

• Auswahl der geeigneten Additive und der<br />

richtigen Dosierung<br />

Go for the optimum!<br />

WACKER ist ein weltweit führender Partner<br />

der Bauindustrie. Ob es um Neubau oder<br />

die Sanierung von Gebäuden geht: WACKER-<br />

Produkte erfüllen höchste Ansprüche an<br />

Qualität und Wirtschaftlichkeit.<br />

Mit unserem einzigartig breiten Produkt-<br />

Portfolio auf Basis der Silicon- und Polymerchemie<br />

sowie weltweitem Service helfen<br />

wir Ihnen, die optimale Lösung für Ihre spezifische<br />

Anwendung zu finden. Sprechen Sie<br />

uns an! www.wacker.com/construction


KOMPETENZ UND SERVICE-<br />

NETZWERK AUF FÜNF KONTINENTEN<br />

WACKER ist eines der weltweit führenden<br />

und forschungsintensivsten <strong>Chemie</strong>unternehmen<br />

mit einem Gesamtumsatz<br />

von 4,75 Mrd. €. Die Produktpalette reicht<br />

von Siliconen über Bindemittel und<br />

polymere Additive für vielfältige industrielle<br />

Bereiche bis hin zu biotechnologisch<br />

hergestellten Pharmawirkstoffen und<br />

Reinstsilicium für Halbleiter- und Solaranwendungen.<br />

Als nachhaltig orientierter<br />

Technologieführer fördern wir Produkte<br />

und Ideen mit hohem Wertschöpfungspotenzial<br />

für mehr Lebensqualität für<br />

jetzige und künftige Generationen, basierend<br />

auf Energieeffi zienz, Klima- und<br />

Alle Zahlenangaben beziehen sich auf das<br />

Geschäftsjahr 2010.<br />

Umweltschutz. Global vernetzt über fünf<br />

Geschäftsbereiche, 26 Produktionsstandorte<br />

und mehr als 100 Tochtergesellschaften<br />

und Vertriebsbüros sind wir in<br />

allen wichtigen Wirtschaftsregionen und<br />

Wachstumsmärkten präsent.<br />

Als zuverlässiger Innovationspartner<br />

entwickelt WACKER mit rund 16.300<br />

Mitarbeitern für und gemeinsam mit<br />

Kunden wegweisende Lösungen und<br />

hilft ihnen, noch erfolgreicher zu sein.<br />

Muttersprachliche Spezialisten in unseren<br />

Technical Centern unterstützen unsere<br />

Kunden weltweit bei der Entwicklung von<br />

Produkten, die auf die lokalen<br />

• Vertriebs- und Produktionsstandorte, sowie<br />

20 Technical Center weltweit für Sie vor Ort.<br />

Anforderungen abgestimmt sind, und<br />

begleiten sie auf Wunsch in allen Phasen<br />

komplexer Herstellungsprozesse.<br />

WACKER-E-Solutions sind Online-<br />

Services, die wir in unserem Kundenportal<br />

und auch als integrierte Prozesslösung<br />

anbieten. Für unsere Kunden<br />

und Partner bedeutet dies umfassende<br />

Informationen und zuverlässige Services<br />

für eine schnelle, sichere und hoch<br />

effi ziente Projekt- und Auftragsabwicklung.<br />

Weltweit und unabhängig von Zeit und<br />

Ort unter: www.wacker.com


<strong>Wacker</strong> <strong>Chemie</strong> AG<br />

Hanns-Seidel-Platz 4<br />

81737 München, Germany<br />

Tel. +49 89 6279-0<br />

info@wacker.com<br />

www.wacker.com<br />

die in dieser Broschüre mitgeteilten daten entsprechen dem derzeitigen Stand. der Abnehmer ist von sorgfältigen Eingangsprüfungen im Einzelfall hierdurch nicht entbunden.<br />

Änderungen der Produktkennzahlen im Rahmen des technischen fortschritts oder durch betrieblich bedingte Weiterentwicklungen behalten wir uns vor. die in dieser Broschüre<br />

gegebenen hinweise und Informationen erfordern wegen durch uns nicht beeinflussbarer faktoren während der verarbeitung, insbesondere bei der verwendung von Rohstoffen<br />

dritter, eigene Prüfungen und versuche. Unsere hinweise und Informationen entbinden nicht von der verpflichtung, eine eventuelle verletzung von Schutzrechten dritter selbst<br />

zu überprüfen und gegebenenfalls zu beseitigen. verwendungsvorschläge begründen keine zusicherung der Eignung für einen bestimmten Einsatzzweck. die Inhalte dieser<br />

Broschüre sprechen frauen und Männer gleichermaßen an. zur besseren Lesbarkeit wird nur die männliche Sprachform (z. B. Kunde, Mitarbeiter) verwendet.<br />

6527de/01.12 ersetzt 6527de/08.09

Hurra! Ihre Datei wurde hochgeladen und ist bereit für die Veröffentlichung.

Erfolgreich gespeichert!

Leider ist etwas schief gelaufen!