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den höheren Lärmpegel beim

Startvorgang wieder ausgeglichen.

Dies ist auch erkennbar

beim Kindergarten am

Bergfeld, wo der Unterschied

zwischen Prognosenullfall

und Planungsfall 2025 nur 0,2

dB(A) entspricht (/2/). Der

vollständige Entfall der

Landeüberflüge der "alten"

nördlichen Landebahn wird

durch die Startüberflüge wieder

ausgeglichen.

Dies lässt sich auch überschlagsmäßig

rechnerisch

ermitteln.

Beim Landeüberflug befinden

sich die Flugzeuge über Fahrenzhausen

in einer Höhe von ca. 1200 - 1300

m ü. NN, beim Starten in einer Höhe von ca.

2200 - 2400 m ü. NN (ermittelt aus Flugaufzeichnungen).

Durch den größeren Abstand

zum Boden beim Starten wird der Schallpegel

um ca. 8 dB verringert.

Die beiden meist betroffenen Flugzeuggruppen

S5.1 und S5.2 (gem. /2/ Tabellen 2 und 4

entsprechen diese ca. 75% des Flugbewegungsaufkommens)

sind beim Start 6 - 10

dB(A) lauter als beim Landen /4/, so dass am

Boden ein Schallpegel in ähnlicher Höhe wie

beim Landeanflug ankommt.

Planungsfall 2025 - BR 26 (West) –

Starts Richtung Fahrenzhausen

AUS DA G’MOA

* gem. /2/ Tabelle 5 , ** gem. /3/ Seite 55 – Prinzipdarstellung Bild 4

Bewertung

Eine Änderung der zeitlichen Fluglärmbeaufschlagung

von Fahrenzhauen von 37,1% tagsüber

zu 100% ist eine wesentlichere Erhöhung

der Belastung von Fahrenzhausen als es die

absoluten Werte der Lärmprognosen ausdrücken.

Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof

hat in einem Urteil vom 27.07.1989 (20 B

81 D.I, S. 105) ausgeführt:

"Jedoch darf nicht über den Wechsel der Betriebsrichtung

(Ost/West) gemittelt werden,

etwa im Verhältnis 80:20, sondern es ist, wie

dies die Planfeststellungsbehörde auch bei

Wir

wünschen

eine

schöne

Ferien- und

Sommerzeit!

AUS DA G’MOA 6/2013 75

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