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Lebendiges! - der Weidigschule Butzbach

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! Erste kostenlose Ausgabe der neuen Schülerzeitung !

November 2010

Lebendiges!

Was nützt der tote Kram?

01.11.2010 / Ausgabe Nr.1 (kostenlos) sonst 0,70€

Thema des Monats:

Unser Kiosk

Fast jeder von uns hat mitbekommen, dass wir einen neuen

Kioskbetreiber haben. Was sich verändert hat, wer unser Essen nun

überhaupt zubereitet und wen wir nun täglich am Kiosk sehen, erfahrt

ihr hier: >> Seite 4

Mitspielen und 3 x 4 Donuts gewinnen

Anlässlich unseres Themas des Monats starten wir ein Gewinnspiel in Form eines Sudokus. Unter

den Teilnehmern verlosen wir 3 x 4 Schokodonuts vom Schulkiosk. Weitere Informationen auf

Inhalt:

Seite 2: - Die Redaktion

Seite 3: - Weidig & Büchner

- Gewinnspiel

Seite 4: - Aktuelles:

Unser Kiosk

Seite 4: - Reportage:

Chinaaustausch

Seite 5: - Amüsant - Zynisch

Seite 6: - Was war los in…

Nepal

- Kolumne

Liebe Leser,

hier seht ihr euer neues

lebendiges Schülerzeitungsteam.

Wir freuen

uns, dass unsere erste

Ausgabe nun erschienen

ist, und dass wir euch jetzt

die Informationen geben

können, die sonst nicht ankommen,

aber gerade

euch angehen!

Wir sind für alle eure Vorschläge

und Wünsche offen

und hoffen die Zeitung

gefällt euch.

Viel Spaß beim Lesen,

Careen Faber

Lebendiges!“ ist schon ein ausgefallener Name, aber das hat seinen Grund. „Lebendiges! Was

nützt der tote Kram?“ war ein Kommentar von Georg Büchner aus seiner Schulzeit. Mehr dazu:

>> Seite 2

>> Seite 3

Seite 7: - Buchlesung von

Heike Groos

- Impressum

Seite 8: - Anzeigen


Die Redaktion stellt sich vor Seite 2

Ich heiße Thessa Glaser, besuche

die 8e und habe schon

immer gern Geschichten und

andere Texte geschrieben.

Nun freue ich mich für diese

Zeitung schreiben zu dürfen.

Meine Hobbys sind Lesen,

Malen, Schwimmen, Klavier

spielen und mich mit Freundinnen

treffen.

Unsere „ lebendige“ Redaktion

Hallo Leute, ich bin Careen Faber, gehe in die 10d und leite die Schülerzeitung.

Ich schreibe wie alle hier gerne und mir ist es sehr wichtig, dass wir

dauerhaft lebendig bleiben! Ich bin hochgradig kaffeesüchtig, liebe mein

Pferd, meine Freunde und lese total gerne. Auch wenn ich vollkommen unmusikalisch

bin, liebe ich die Musik. Meine Vorstellung von einer Schülerzeitung

ist eine Zeitung, die allen Schülern die Informationen gibt, die für

sie wichtig und interressant sind.

Ich hoffe sehr, euch gefallen unsere Artikel und ihr seid bereit, die Schülerzeitung

daraufhin weiter fleißig zu lesen und uns mit euren Ideen zu unterstützen!

Hallo! Ich bin Caroline Will, gerade im Zeitalter 13, vom Planet TG

Hartmann. Ehrlich gesagt, ist die Schülerzeitung mein persönliches

Versuchskaninchen, ob ich mich mit dem Journalistenberuf anfreunden

könnte. Ich finde es spannend, Informationen zu sammeln und diese

großzügig mit den Menschen zu teilen. Das Schreiben ist für mich kein

Hobby, es ist für mich so notwendig wie das Atmen. Auch der Musik

gehört meine Liebe, daher spiele ich Querflöte und Klavier und konsumiere

Musik wie manche Leute Kaffee. Für die Schülerzeitung hoffe

ich, dass sie vielen Menschen zu Nutzen und Freude gereicht und dass

sie noch zahlreiche weitere interessante Artikel hervorbringt.

Mein Name ist Lucas Curstädt, 13.

Klasse, was bedeutet, dass ich

euch nur noch ein Jahr mit meinen

Texten nerve. Ich bin in der Schülerzeitung,

weil ich Spaß am

Schreiben habe und es für wichtig

halte, dass wir in unserer Schule

eine lebendige Schülerzeitung haben.

Wenn ich nicht schreibe, mache

ich viel Sport und bin Film-&

Musikliebhaber.

Hallo zusammen! Mein Name ist Tanja

Wedemann und ich bin Schülerin

der Jahrgangsstufe 13. Endlich haben

wir wieder eine Schülerzeitung und

ich bin dabei, weil mir schreiben, das

kreative Arbeiten und die Suche nach

neuen Geschichten sehr viel Spaß bereitet.

Viel Vergnügen mit der neuen Schülerzeitung!

Hallo, Leser der neuen Schülerzeitung! Mein Name ist

Olga Knaub, ich leite die Journalistik-AG an der Weidigschule.

Beruflich bin ich auch im schulischen Bereich zu finden

– nämlich im Studienkreis in Butzbach, meiner eigenen

Nachhilfeschule. Zu meinen Hobbys gehören das Reisen

und fremde Kulturen, Schreiben und die Fotografie.

Mein Name ist Jana Weil. Ich gehe in die

11. Klasse und bin bei der Schülerzeitung,

um für mich Erfahrungen zu sammeln,

ob Journalistin mein Zukunftsberuf

ist. Ich schreibe gerne und habe schon

einige Geschichten und Berichte verfasst.

In meiner Freizeit gehe ich gerne

joggen, tanzen und bin beim DLRG. Ich

lese viel und unternehme oft etwas mit

Freunden in Frankfurt.

Hallo, mein Name ist Marcel Goller

und ich besuche die 9f. In meiner

Freizeit spiele ich mit großem Spaß

Fußball und Gitarre. Bei der Schülerzeitung

mache ich mit, weil ich möchte,

dass die Schüler besser informiert

werden und wissen, was überhaupt in

der Schule und außerhalb los ist. Ich

hoffe ihr habt alle Spaß am Lesen!

Wie gefällt euch die neue Schülerzeitung? Auf eure Meinung sind wir gespannt:

"schuelerzeitung@weidigschule.de"


Weidig und Büchner & Gewinnspiel Seite 3

Lebendiges an

der Weidigschule

Der Name der neuen Schülerzeitung stammt aus der

Feder von Georg Büchner, einem engen Freund von

Friedrich Ludwig Weidig.

Lebendiges! Was nützt der tote Kram? – so heißt die neue

Schülerzeitung, die ihr in Händen haltet. Warum haben wir

für das Logo zwei Männer ausgewählt, die seit über 150 Jahren

tot sind?, fragt ihr euch vielleicht. Und wer ist das überhaupt?

Den einen kennen wir alle: Es ist Friedrich Ludwig Weidig,

nach dem unsere Schule benannt ist. Er lebte von 1791 bis

1837, in der Zeit, die man Vormärz nennt und in der Europa

noch vom Toben der Französischen Revolution zerrüttet war.

Schön und gut, aber was haben wir mit ihm zu tun? Weidig

war gewissermaßen ein Trendsetter, der den Deutschen Geschmack

auf die Demokratie gemacht hat.

Demokratie, was ist denn das? Wörtlich bedeutet es, dass das

Volk bestimmen darf, was in einem Land politisch abgeht.

Natürlich darf das in Deutschland nicht jeder direkt. Vielmehr

wählt ein wahlberechtigter Bürger diejenigen Politiker,

von denen er glaubt, dass sie das Land gut regieren. Und ein

Politiker war eben auch Weidig, er war ein Demokrat. Weil zu

seiner Zeit die allermeisten Menschen aber noch nicht das

Recht hatten, in der Politik mitzubestimmen und weil Friedrich

Ludwig Weidig fand, dass alle Leute dieses Recht haben

sollten, protestierte er. Natürlich hatten die herrschenden

Adligen etwas dagegen, ihre Macht abzugeben und ließen

Weidig und viele andere schließlich verhaften.

Der zweite im Bunde ist Georg Büchner.

Aha, war er auch ein Politiker? Und was für einer! Zwar hat

er auch Literatur geschaffen, vor allem aber hat er mit Weidig

ein Flugblatt entworfen, den sogenannten Hessischen

Landboten.

Anfang des 19. Jahrhunderts beutete der Adel die Bauern

kräftig aus, deshalb musste das ärmere Volk hungern. Die

beiden Freunde Weidig und Büchner sahen das und zogen in

diesem Flugblatt zornig über den gierigen Adel her. Sie wollten

Menschen dazu bringen, gegen die schlechte Herrschaft

der Adligen aufzumucken und sie zu stürzen.

Mitspielen und gewinnen!

Es ist ganz einfach. In einer langweiligen Stunde das Sudoku

ausfüllen und in einen unserer vier "News-Boxen" werfen und 3 x 4

Donuts gewinnen. Einsendeschluss ist am 15.11.2010.

& &

Kurzanleitung fürs Sudoku:

Fülle die leeren Felder so, dass in jeder Zeile, jeder Spalte und jedem

3x3-Kästchen die Zahlen 1 bis 9 nur einmal vorkommen.

Name, Klasse:

Die Gewinner werden auf dem Vertretungsplan bekannt gegeben

Georg

Büchner

Friedrich Ludwig

Weidig

Diese beiden historischen Persönlichkeiten setzten sich zusammen

mit anderen schlauen Köpfen des Vormärz (so nennt

man die geschichtliche Epoche von 1815 bis 1848, in der

man in Deutschland Demokratie und Einheit forderte) dafür

ein, dass alle Menschen in der Politik etwas zu sagen hatten.

Zeitungen sind – wie Weidig und Büchner gezeigt haben – ein

wichtiges Sprachrohr der Demokratie. Die neue Schülerzeitung

soll demokratisch orientiert sein, was natürlich heißt,

dass jeder, der möchte, seinen Senf dazugeben darf. Wir

freuen uns drauf!

Und deshalb haben wir uns entschieden, Büchner und Weidig

zum Logo der Schülerzeitung zu verarbeiten und sie

euch so von der Titelseite entgegenblicken zu lassen.

Übrigens: Wie für viele von uns war Mathe nicht gerade ein

Lieblingsfach des jungen Georg Büchner. Viel lieber mochte

er Fächer wie Biologie. Am Rand eines Schulheftes schimpfte

er: „Lebendiges! Was nützt der tote Kram?“

Was für ein Ausspruch! – dachten wir uns und machten diesen

Satz zum Namen der neuen Schülerzeitung. Nicht, weil

wir ein Pamphlet gegen ein Schulfach herausbringen, sondern

weil wir dem Papier Lebendigkeit verleihen wollen.

Hoffen wir also, dass diese Schülerzeitung länger lebt als die

Letzte!

Caroline Will


Aktuelles & Reportagen Seite 4

Wir helfen durch Essen - Das Schulkiosk vom BhW

Liebe Schülerinnen und Schüler,

mit diesem Schreiben möchten wir euch über unseren Kiosk

und den neuen Kioskbetreiber informieren. Der Kiosk wird

von der Behindertenhilfe Wetteraukreis GmbH Friedberg/Ockstadt

betreut.

Zur Zeit arbeiten drei Festangestellte und ein Mensch mit

Behinderung im Kiosk. Sie bieten Qualität in vollem Maße

und betreuen den Kiosk mit vollem Einsatz. Es besteht ein

reichhaltiges Pausen-, sowie Mittagsangebot. Die Rohstoffe

sind überwiegend regionale Erzeugnisse und stammen zum

größten Teil aus kontrolliertem Anbau.

Die Schüler/innen und Lehrer/innen müssen das Mittagessen

einen Tag zuvor am Kiosk bestellen. Dies ist erforderlich, damit

die Küche den Einkauf und die Vorbereitung planen

kann. Das Essen wird täglich frisch gekocht und angeliefert.

Die Küche ist in der Lage, auf jede Nahrungsmittelallergie

einzugehen.

Auf dem Speiseplan sind Zusatzstoffe und weitere Eigenschaften

der Mittagsmenüs gekennzeichnet:

EPO Erwachsenenportion

Schüpo Schülerportion

T muslimisch (ohne Schwein)

V vegetarisch

ML milchlos

Diab Diabetiker

GF glutenfrei

Ein Interview in drei Teilen: Ferien mit Austausch in China

N.B. berichtet vom Austausch in China mit ihrer Klasse in

der Zeit vom 8. bis 23. Oktober 2010. Hier sind sie, die

Erwartungen und Erfahrungen der Schüler und die

Besonderheiten des Landes.

Erster Teil: Vor dem Austausch

Was hast du für Erwartungen an China?

N.B.: Ich will entdecken, ob die Chinesen wirklich alle so

konservativ sind, wie wir denken. Außerdem will ich das

Land näher kennen lernen.

Weißt du schon, welche berühmten Orte ihr

besichtigen werdet oder was du unbedingt sehen

möchtest?

N.B.: Ja. Wir werden die chinesische Mauer besichtigen,

sowie die verbotene Stadt. Allerdings ist für mich die

chinesische Mauer die absolute Nummer Eins.

Welche Dinge wirst du beachten müssen, wenn du in

China unterwegs bist?

N.B.: Man darf sich am Tisch nicht die Nase putzen und auch

nicht husten oder niesen. Außerdem gilt es als höflich, noch

etwas vom Essen auf dem Teller zu lassen. Zudem ist es

natürlich wichtig, immer konservative Kleidung zu tragen.

Möchtest du auch ein wenig Chinesisch lernen?

N.B.: Ja, etwas. Ich möchte auf jeden Fall vorher noch

wissen, was Bitte und Danke heißt.

Zweiter Teil: Die Zeit in China

Etwas mehr als die Hälfte des Austausches ist um, wie

ist es?

N.B.: Hier in Peking ist es gut. Ansonsten haben wir viele

krasse Sachen kennen gelernt. Den Alltag der chinesischen

Schüler und deren extreme Hygiene, zum Beispiel.

Wie war deine Gastfamilie?

N.B.: Die Familie war nett, aber ich hatte nicht so ein Glück –

die Unterkunft ließ eine Menge zu wünschen übrig.

Und in einer Klasse?

N.B.: Da waren es so um die 50 Schüler. Richtig viele, wie

man es von Bildern aus China so kennt. Auf den Schulen

waren es insgesamt 2000-5000 Schüler.

Den Speiseplan für die kommenden Wochen findet ihr unter

anderem auf der Weidig-Homepage, sowie direkt am Kiosk.

Euch ist sicher aufgefallen, dass manche Produkte wie z.B.

Cola-Mix aus dem Sortiment genommen worden sind. Dies

ist nach einem Beschluss der Schulkonferenz erfolgt. Außerdem

gibt es an der Schule die Arbeitsgruppe ,Gesunde Ernährung‘.

Sie setzt sich aus Schüler/innen und Lehrer/innen,

sowie einer Mitarbeiterin des Kiosks zusammen. Die Gruppe

setzt sich dafür ein, dass der Kiosk gesunde Ernährung bietet.

Zuletzt bitten wir als SV in Zusammenarbeit mit dem Kiosk

um genügend Respekt und Unterstützung für alle Mitarbeiter.

Schließlich wollen wir doch alle unseren Kiosk lange und

mir reinem Gewissen behalten. Bei Fragen und Anmerkungen

könnt ihr euch jederzeit an die Mitglieder der SV, die Kioskbetreiber,

sowie an die Schulleitung wenden.

Weitere Infos zum Kioskbetreiber findet ihr außerdem

unter http://www.bhw-wetteraukreis.de/.

Die Schülervertretung

Dritter Teil: Nach dem Austausch

Was genau habt ihr in der ersten Woche gemacht?

N.B.: Wir hatten einen Empfang beim Bürgermeister und

haben viele Schulen besichtigt. Zudem haben wir einen

Golfclub besucht, waren in einem Nationalpark und bei den

Familien.

Wie haben die Chinesen auf euch reagiert?

N.B.: Die haben überall Fotos von uns gemacht, besonders

von großen und blonden Mädchen. Alle wollten unsere E-

Mail-Adressen oder unsere MSN-Adressen.

Wie war deine Unterkunft?

N.B.: Die Familie hatte da eine Art Apartment. Es war alles

ziemlich klein. Das Bad war ein Quadratmeter groß mit

einem Loch im Boden als Toilette und oben drüber war ein

Duschkopf. Man hat direkt über der Toilette geduscht. Die

Küche war klein, mit einer Herdplatte und einer

Arbeitsplatte. Am kleinsten war das Kinderzimmer mit einem

Bett und einem Schreibtisch als Mobiliar. Im Schlafzimmer

der Eltern standen ein Bett, ein Schrank, ein Schreibtisch

und eine Vitrine.

Und nun zum Schluss die wesentliche Frage – welchen

Eindruck haben China und seine Bevölkerung auf dich

gemacht?

N.B.: Die Menschen waren so gastfreundlich, wie ich es noch

nie vorher erlebt habe. Man merkt aber sofort, dass für

Chinesen Leistungen in der Schule und im Beruf sehr

wichtig sind.

Ich habe viele schöne Erfahrungen gemacht, aber auch

einige erschreckende. Dennoch bin ich froh, dabei gewesen

zu sein. Jetzt kann ich manche Dinge erst so richtig schätzen.

Jana Weil


Amüsant bis Zynisch Seite 5

DVD des Monats

Dieser Streifen hat es in sich. Mit gewaltiger Action, genialen Gags und einer wunderbaren Comic-

Film-Parodie ist dieser Film genau das richtige für einen DVD-Abend. Ob Spider-Man, Hulk oder

Superman, alle bekommen hier ihren Senf ab. Die Geschichte dreht sich um den schwächelnden

Highschool Schüler Dave Lizewski, der Comic-Hefte liebt und schon immer davon geträumt hat,

selbst ein Superheld zu werden. Als er sich selbst ein modisches, froschgrünes Taucheranzug-

Kostüm überstreift, um auf Verbrecherjagd zu gehen, verläuft aber nicht alles nach Plan.

Aber Vorsicht: Dieser Film ist nichts für schwache Nerven. Es gibt unzählige Momente, in denen

man sich fragt: „Nein, das trauen die sich jetzt nicht wirklich?“. Hier spritzt Blut, hier wird

gekämpft und getötet, was das Zeug hält. Spätestens, wenn der rachsüchtige Ex-Cop Damon

Macready sowie dessen elfjährige, zur perfekten Killermaschine ausgebildete Tochter Mindy alias

Hit-Girl ihren ersten Leinwandauftritt haben, weiß jeder, warum dieser Film einen FSK-Schutz hat!

Wer aber schon Sin City mochte, wird auch diesen Film lieben. Absolut sehenswert!

Lucas Curstädt

Video des Monats

Man kann über Lady Gaga denken was man will, aber

mal ehrlich: Dieses A cappella - Cover von „Bad

Romance“, einer amerikanischen Studentengruppe

namens „On The Rocks“, ist besser als das Original,

oder?

www.youtube.com/watch?v=XUWfL32S5PA

CD des Monats

Wir Sind Helden -

Bring mich nach Hause

Amüsant bis Zynisch

Lucas Curstädt

1)...

2)...

3)...

4)...

5)...

6)...

7)...

8)...

9)...

10)...

Gut zu wissen, dass...

der Mensch im Laufe seines Lebens 500 Gramm Insekten

isst!

der erste Toaster 1909 in Amerika auf den Markt kam.

der längste Schluckauf 69 Jahre dauerte.

der Schokoriegel Snickers nach dem Lieblingspferd der

Familie Mars benannt wurde.

jährlich mehr Menschen an herabfallenden Kokosnüssen

getötet werden als durch Haiangriffe.

der Liter Diesel in Saudi-Arabien momentan 6 Cent kostet.

der 19-jährige Georg Garratt 2008 seinen Namen offiziell

in "Captain Fantastic Faster Than Superman Spiderman

Batman Wolverine Hulk And The Flash Combined" ändern

ließ.

Nutella einen Lichtschutzfaktor von 9,7 hat.

Astronauten nicht rülpsen können – Kohlendioxid findet in

der Schwerelosigkeit keinen Weg hoch.

in Neufundland/Kanada eine Stadt namens Dildo existiert.

Lucas Curstädt

Nach drei Jahren Abwesenheit und Baby-Pause meldet sich die Berliner Pop-Rock Gruppe

„Wir Sind Helden“ mit einem neuen Album zurück.

Nach dem schwächeren Vorgänger „Soundso“ (2007) bringt „Wir Sind Helden“ wieder ein

sehr gutes Album heraus, das sich aber grundlegend von allem bisher Gehörten

unterscheidet. Nicht wie früher bei „Denkmal“ oder bei „Gekommen um zu bleiben“ kann

man nun bei einem Song wirklich mitklatschen und mithüpfen. Ausschließlich „23:55 Alles

Auf Anfang“ bietet hier einen wunderbaren Beat zum Tanzen.

Insgesamt sind „Wir Sind Helden“ melodischer und ruhiger geworden. Die vielen Songs

wurden nun kaum noch mit dem PC zusammen gepuzzelt, nein, sie wurden alle live

aufgenommen und eingespielt. Zudem wurde die Band von einem Orchester unterstützt,

was man an dem wirklich guten Klang erkennen kann. Insofern können sich alle Fans auf

die kommende Live-Tournee sehr freuen!

Die Songs „Kreise“, „Im Auge des Sturms“ und „Die Ballade von Wolfgang und Brigitte“

sind besondere Anspieltipps, denen man ruhig sein Ohr leihen könnte.

Vielleicht sind die Songs insgesamt ein wenig nachdenklicher geworden, allen voran der

Titelsong „Bring mich nach Hause“. Doch vielleicht ist gerade das Stück eines der besten

Songs der Bandgeschichte.

Dennoch: Wir Sind Helden haben wieder einmal eine wunderbare Platte erschaffen. Die

hört sich zwar anders an, ist aber unbedingt zu empfehlen. Daher ist „Bring mich nach

Hause“ der Musik-Tipp des Monats.

Lucas Curstädt


Patenkindprojekt & Kolumne Seite 6

Was halten Schüler vom Patenkindprojekt Nepal?

Ursprünglich begann alles mit dem Adventsbasar

2007. Zu dieser Zeit entschied sich die damalige

7c (nun 10c, Frau Richter), ihre Erlöse

ihrem Patenkind Pramod zukommen zu lassen.

Pramod und andere Patenkinder leben in Kathmandu.

dort gibt es auch ein Kinderheim. Alle

Kinder, die ihr auf diesem Foto seht, werden von

unserer Schule unterstützt. Durch unsere Hilfe

wird ihnen eine Ausbildung und ein gutes

Drei Fragen an... Laura Berghorn

1) Wie findest du die Idee ein Patenkind aus Nepal über einen längeren Zeitraum zu

unterstützen?

Ich finde die Idee gut, weil man dann Kindern in Not helfen kann.

2) Welche Erfahrungen hast du mit diesem Projekt gemacht?

Wir haben durch den Weihnachtsbasar viel Geld zusammen bekommen und haben unseren

Patenkindern Briefe geschrieben.

3) Wie hat dein Patenkind darauf reagiert?

Leider haben uns unsere Patenkinder nicht viel zurück geschrieben

Kolumne: Was wir wollen

Wir stehen morgens auf. Rennen ins Bad und starten

unseren Tag. Wir machen uns fertig, um in die Schule zu

gehen. Wir fragen uns nicht morgens, was mache ich

heute?! Sondern es ist klar. Wir tun es einfach. Aber

warum? Weil man es von uns erwartet? Weil wir es für

unsere Zukunft brauchen? Weil wir gebildeter sein

wollen? Oder wollen wir einfach nur unsere Freunde

sehen? Unseren Alltag leben?

Das sind alles die Gründe, um anzufangen. Seine

Ausbildung zu beginnen. Die andere Frage, die sich

stellt, ist: Warum geben wir uns Mühe? Und tun wir das

überhaupt? Wofür kämpfen wir dann jeden Tag und

lernen bis tief in die Nacht um alles so gut wie möglich

zu machen?

Es sind die Erwartungen die uns antreiben. Die

Erwartungen unserer Eltern, Freunde, Lehrer... und die

unserer zukünftigen Chefs. Aber wer soll jetzt schon

wissen, was wir machen wollen? Wir sollen Ziele haben,

Ehrgeiz entwickeln und diese Erwartungen erfüllen. Mit

guten Noten, gutem Benehmen oder Auszeichnungen.

Und das überall. Egal ob im Sport, im Alltag oder zu

Hause...

Auch, wenn manche sagen, es ist ihnen egal was die

anderen denken. Genau das ist es eben nicht. Sie wollen

eigenständig sein, freimütig und selbstständig. Aber

soweit sind wir noch nicht. Es ist nicht

selbstverständlich, dass unsere Meinung respektiert

wird. Dafür kämpfen wir. Jeder einzeln und für sich. Wir

wollen gehört werden. Wir wollen Respekt und nicht nur

geduldet werden, bis wir auf einem höheren Stand sind,

oder älter. Bis wir erwachsen sind wird noch eine ganze

Zeit vergehen. Das kommt noch.

Solange sollten wir versuchen, einfach weiter zu

machen. Das Beste daraus zu machen, was wir haben.

Und das sind wir. Jeder hat sich, seinen besten Freund,

seine Eltern... Egal was es ist, irgendetwas ist jedem

wichtig. Und dies ist jedem so wichtig, dass man

versucht sich davor zu beweisen.

Zuhause geboten. Es kann ein gutes Gefühl sein zu

helfen, auch wenn die Verbindungsmöglichkeiten

durch seltene Möglichkeit der Briefweitergabe,

fehlendes Internet und Abgeschiedenheit sehr begrenzt

sind. Leider kann man dadurch kaum persönlichen

Kontakt herstellen. Wenn man die

Freude hat, mit seinem Patenkind zu kommunizieren,

dauert es etwas länger.

Jede fünfte Klasse bekommt ein oder zwei Patenkinder aus Nepal zugeteilt. Die Ausbildung ihrer Schützlinge unterstützen

manche Klassen ab Jgst.5 mit Spenden. Da die Jahrgangsstufen in der achten Klasse getrennt werden, bekommen

die neu-zusammengesetzten Klassen ein bzw. zwei neue Patenkinder zugeteilt:

Thessa Glaser

Eine Zeichnung von Walter Kurowski

Und selbst wenn man das nicht hat. Man hat sich. Und

man wird sich auch noch später haben, wenn man

Anwalt, Lehrer, Arzt, Müllmann oder sonst was von

Beruf wird. Man kann es selber in die Hand nehmen.

Es ist richtig, dass wir jetzt schon verantwortlich für

unsere Zukunft sind, aber je älter wir werden, desto

selbstständiger, reifer und ernster werden wir. Also

sollte jeder nun das tun, was er will. Die Erwartungen

anderer zur Seite legen und sich selber beweisen was

man will. Jetzt Fehler zu machen ist okay. Man kann sich

noch fangen. Später wird es schwerer.

Es werden auch jetzt nicht weniger Erwartungen... Man

muss damit leben. Aber man muss sich selber trotzdem

sagen, dass man es sich wert ist, das zu tun, was man

will. Die Konsequenzen davon zu tragen, dass man die

Erwartungen vielleicht auch nicht erfüllt. Das ist es.

Verantwortung!

Careen Faber


Buchlesung & Impressum Seite 7

Impressum:

Weidigschule

Am Vogelsang 8

35510 Butzbach

E-mail:

schülerzeitung@weidigschule.de

Treffen:

Montags 7. und 8.Stunde, Raum 335

1.Freitag im Monat 7.Stunde

Mitarbeiter und Beiträge immer gesucht !

Im Gespräch mit Heike Groos über das Buch

„Das ist auch euer Krieg“

In dem Gespräch mit Heike Groos, einer

ehemaligen Bundeswehrärztin, am 05.10.2010 in

der Mensa der Weidigschule, handelten drei

Moderatoren des Abi-Jahrgangs verschiedene

Themenkomplexe ab, die zuvor im Unterricht

herausgearbeitet wurden. Groos stellte zunächst

ihren persönlichen Werdegang dar, dann beschrieb

sie ihre Erwartungen an den Afghanistan-Einsatz,

bevor sie ihn antrat. Die Beurteilung der Lage

direkt im Land und Groos‘ Leben nach dem Einsatz

waren ebenfalls Themen der Referentin.

Zuvor las Groos einige Sätze aus ihrem Buch, das

sie auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt hatte.

Sie erzählte von ihrer Rückkehr aus Afghanistan

und dem ersten Treffen mit ihren Kindern – die

erkannten sie kaum wieder. Die Afghanistan-

Mission begann für die Ärztin damit, dass sie nach

ihrem Studium keine freie Stelle fand. Daraufhin

folgte die Bewerbung im Bundeswehrkrankenhaus

in Gießen.

Als sie in dieses Land geschickt wurde, habe sie

keine Angst vor dem Einsatz gehabt, erzählte

Groos.

Vielleicht rieben sich einige Schüler die Augen: Mit einer

großen Podiumsbühne, reservierten Plätzen für besondere

Gäste und herausgeputzten Lehrern schien das kommende

Gespräch mit einer Bundeswehrärztin, die in Afghanistan

stationiert war, einen größeren Rahmen zu bekommen als

erwartet.

Vielleicht rieben sich einige Schüler nochmals die Augen, als

sie die aus Muschenheim stammende, kräftige Frau

erblickten, die selbst drei Kinder an der Weidigschule hatte.

Eine gutmütterliche Frau von nebenan, die während des

Gesprächs immer so herzhaft lachte und so offen von ihren

Erlebnissen aus dem Krieg berichtete als würde sie von

alltäglichen Dingen erzählen, hatte bei so einem ernsten

Thema wohl niemand erwartet.

Auf jede Frage hatte sie stets eine ausführliche Antwort, ein

Lachen oder ein Lächeln auf den Lippen. Sie berichtete mit so

viel Ironie und Sarkasmus, dass man sich unwillkürlich fragte,

ob das alles nur eine Art Schutzvorrichtung war. Auf den

ersten Blick wirkte sie offen und aufgeschlossen, doch in

Wirklichkeit konnten Schüler nicht viel aus Groos‘ Bericht

herauslesen. Der Ton der Diskussion erinnerte an einen

gemütlichen Kaffeeklatsch, der freudig vor sich hin

plätscherte. Tatsächlich aber ging es um Krieg. Um Krieg

unter Beteiligung deutscher Soldaten. Es ging um Tod und

Leid. Groos‘ lockere Art zu berichten und das Thema

Ein Bericht über die

Lesung in der Schulaula

der Weidigschule

mit einer ehemaligen

Bundeswehrärztin

Geplauder über den Krieg

kommentiert von Lucas Curstädt

Redaktion:

Careen Faber

Jana Weil

Lucas Curstädt

Tanja Wedemann

Marcel Goller

Caroline Will

Thessa Glaser

Sie sah sich als Friedenshelfer und nicht als

Besatzer, sagte die Familienmutter. Doch ihre

Meinung musste sie revidieren. Sie erlebte, dass

auch deutsche Soldaten Opfer afghanischer

Selbstmordattentäter wurden. Groos sah

menschliches Leid, spürte das Elend des Krieges.

Ihre Stimmung änderte sich, wie die der

deutschen Truppe, grundlegend. Sie sprach von

einer Spirale des Misstrauens zwischen der

Bevölkerung und Soldaten. Misstrauen dort, wo

zuvor noch Freundschaft und Respekt waren.

Nach dem Einsatz schrieb Groos ein Buch. Zur

Verarbeitung ihrer Erlebnisse, begründete sie.

Ihre Zeilen wollte sie zunächst gar nicht

veröffentlichen.

Kritisch – so bewertet die Deutsche den Einsatz in

Afghanistan. Groos ist zwar gegen einen Abzug

aus dem Land, weil man sich aus der

Verantwortung den Zivilisten gegenüber nicht

stehlen könne, doch die momentane Strategie

helfe nicht weiter, ist die Medizinerin überzeugt.

Nur ein Kurswechsel könne dort noch zum Erfolg

führen.

Lucas Curstädt

Afghanistan passten schlichtweg nicht zusammen.

Einzig die Passage aus ihrem Buch, aus dem Groos vorlas,

ließ die Wahrheit erkennen – der Einsatz in Afghanistan

prägte die Deutsche tief. Wieder zu Hause hielten ihre Kinder

sie für eine Fremde, steht da Schwarz auf Weiß.

Die hohen Erwartungen der Schüler an das Gespräch mit

Heike Groos wurden nicht erfüllt. Die Atmosphäre eines

netten Geplauders mit Freunden herrschte vor und dämpfte

die ernste Stimmung gehörig.

Unter Mithilfe von:

Olga Knaub

Leiterin des Studienkreises

Butzbach und professionelle

Jounalistin


Anzeigen Seite 8

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