Berlin 24 Das Magazin Nr.18

Berlin.Fernsehen

Meckatzer Weiss-Gold

das Allgäuer Sonntagsbier

Meckatzer Weiss-Gold – Das Allgäuer Sonntagsbier

Das MECKATZER Weiss-Gold ist die erste

eingetragene Das Meckatzer Allgäuer Weiss-Gold Biermarke.

ist ein Glücksfall der

Braukunst. Niemand weiß, wie es entstand. Fest steht

In handwerklicher nur, dass es als erste Tradition Allgäuer Biermarke (Zweimaischverfahren,

beim Kaiserlichen

Patentamt eingetragen wurde.

Heißwürzefiltration, kalte Reifung) gebraut, warum das stellt Meckatzer es

einen eigenen Das Meckatzer Biertyp Weiss-Gold lässt dar sich keiner und Biersorte ist daher gut tut wie einst. keiner

unterordnen. Alle Analysen und Experimente haben nur

Biersorte das unterzuordnen. gelehrt: Man kann das Meckatzer Dank Weiss-Gold seiner nicht harmonischen

verbessern. Es ist einer der seltenen Fälle, in denen ein

Komposition und Bekömmlichkeit gilt Weiss-Gold als

Produkt in vollendeter Harmonie zur Welt kommt.

das Allgäuer Sonntagsbier.

Die Harmonie seiner Komposition ist dreifach wirk-

sam: Erstens auf den Genuss, zweitens auf das Wohl-

Sind Sie neugierig geworden?


FANCLUB-Mitglied Kreis oder in großer Gesellschaft, werden das auf Meckatzer www.meckatzer.de

Weiss- damit zu den besten B

Gold vereint die Menschen in sonntäglicher Harmonie.


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Meckatzer Löwenbräu Benedikt Weiß KG

weiss-gold.berlin@meckatzer.de

Also halten die Meckatzer kompromisslos an dem

teuren handwerklichen Verfahren fest, die es seit jeher

fordert: tration

und an der kalten Reifung. Das erklärt,

Weiss-Gold heute so

Auch die Zeitschrift Ökotest und der

Gault Millau haben sich zur Meckatzer

Qualitätsphilosophie bekannt:

Das Meckatzer Weiss-Gold wurde



ausgezeichnet und gehört

ieren

Deutschlands. Der Gault

Millau nahm die Brauerei


die jüngste Ausgabe des

namhaften Feinschmecker -



Dann ...


&

Gutschein abtrennen und im unten genannten Markt einlösen.

... probieren Sie selbst


CONTENT CONTENT

HOTELS

06

Hotel Wir sind Taschenbergpalais zu Gast im Hotel Kempinski Louis

In C. einem Jacob der in schönsten Hamburg Grand und haben Hotels

unserer unvergessliche Zeit Eindrücke aus dem

Seite

Hotel

06

Adlon in Berlin.

Hotel Hertelendy Kastély

Ein aristokratisches Idyll für Genießer

Seite 14

AUTOMOBIL FLUG 18

Geschichte: Exclusive Einblicke Die Deutschen in den neuen Lufthansa

1930-1940

Rolls Royce 102 EX.

Seite 22

SEITE 14SEITE06

Hotel Hertelendy Kastély

Hotel Louis C. Jacob

4

REISEN REISEN24

Basilikata im April

Seite Wir 34 fahren mit auf der Columbus 2

und zeigen ihnen Bilder von den Royal

Marseille, Clippers. eine Außerdem weltoffene besuchten Stadt wir für

Seite Sie Las 56 Vegas.

AUTOMOBIL

FLUG 40

SEITE 06

SEITE24

Hotel Taschenbergpalais Kempinski

Royal Clippers

SEITE

SEITE94

08

SEITE 56 Hotel

zu Marseille, Gast auf eine der CES weltoffene in Las Vegas Stadt

Lamborghini Erfahren Sie - 50 mehr jähriges über die Firmenjubiläum

Vorstellung Geschichte Veneo der Lufthansa. und Egoista

Seite 42

KULTUR 58

Wir waren zu Gast in Walsdorf und

besuchten die Hall of Fame in Dahme.


SEITE40

Die Geschichte

der Lufthansa

SEITE

SEITE72 22

Geschichte: Die Deutschen Lufthansa

Der König 1930-1940

der Löwen

SEITE82

SEITE 58Umweltbewusst

Neu in Berlin-Schöneberg,

fahren mit dem

das Restaurant GRÜN

e-Rockit

EVENT UNTERHALTUNG 72

Hall of Fame Berlin 2013

Das Musical “Der König der Löwen”?

40 Jahre Film- und Musicalgeschichte

Seite 62

GESUNDHEIT

ESSEN 76

Procurand verabschiedet

Wir besuchten für Sie das Restaurant

Thomas de Vachroi

Honcer.

Seite 40

TECHNIK SPORT 82

DashDrive, FlasDrive, Killer-Maus,

Wir fahren das e-Rockit !

Keyboard

Seite 73

SEITE 42

Lamborghini - 50 jähriges Firmenjubiläum

Vorstellung Veneo und Egoista

5

ESSEN TECHNIK 92

Das russische Restaurant Samowar

Genießen Sie den optimalen Sound

Seite 32

von M-AUDIO.

Neu in Berlin-Schöneberg,

das Restaurant GRÜN

Seite 58

ART MODE & DESIGN 108

SEITE18

Extravagant und

Teuer - Der neue

Rolls Royce

Dresden kommt nach Berlin

Wir besuchten für Sie das -

Seite 12

Bekleidungsgeschäft Trojan

Holzskulpturen in Berlin. und neue Ausstellung

Seite 38

CONTENT


Herzlich Willkommen im Taschenbergpalais

Dresden - im Herzen Europas

Dresden ist eine Stadt, die immer in Bewegung ist. Kaum einer kann sich dem Zauber der barocken Kunst-

und Kulturmetropole entziehen. Die Architektur, die weltberühmten Kunstschätze und die reizvolle Lage der

sächsischen Landeshauptstadt an der Elbe machen die Faszination einer Stadt aus, die sich immer wieder

neu erfindet.

Ein architektonisches Gesamtkunstwerk öffnet sich den Besuchern von Dresdens historischer Altstadt: Unzählige

Sehenswürdigkeiten der glanzvollen Epoche des Barock reihen sich hier wie Perlen aneinander.

Frauenkirche, Zwinger und Semperoper gehören zu den berühmtesten Bauwerken der Welt. Mittendrin das

Grand Hotel Taschenbergpalais Kempinski - selbst glanzvolles Zeugnis sächsischer Geschichte, ist es Teil

dieses einzigartigen Ensembles.

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Im 18. Jahrhundert vom sächsischen Kurfürsten August „dem Starken“ für seine Mätresse Anna Constantia

Gräfin von Cosel erbaut und 1995 originalgetreu wiedererrichtet, verbindet das Hotel Taschenbergpalais

Kempinski Dresden barocken Stil mit zeitgenössischer Eleganz.

Vis-à-vis der berühmtesten Sehenswürdigkeiten gelegen, beeindruckt das Taschenbergpalais mit großzügigen

Zimmern und fürstlichen Suiten. Mit exzellenter Kulinarik in vier verschiedenen Restaurants und Bars. Mit

Veranstaltungen in einzigartigem Ambiente. Und mit der großen Servicekultur eines echten Grand Hotels.

Als Geschäftsführender Direktor leitet Gerold J. Held seit Dezember 2008 das Grand Hotel Taschenbergpalais

Kempinski Dresden in der Kategorie Fünf Sterne Superior.

In einem der schönsten Grand Hotels unserer Zeit

Großzügige Räume in zeitgemäßem Design - die 182 eleganten Zimmer und 32 luxuriösen Suiten des Hotel

Taschenbergpalais Kempinski verfügen alle über eine individuelle Klimaanlage, TV, Radio, drei Telefone,

W-LAN, Fax- und PC-Anschlüsse, Schreibtisch, Zimmersafe und Minibar. Viele Zimmer bieten einen atemberaubenden

Blick auf das historische Dresden mit Semperoper, Theaterplatz, Schloss und Zwinger.

Die Regenten-Standard Zimmer haben als Standardzimmer eine Größe von circa 30m². Sie sind in hellen

Farbtönen gehalten, abgerundet mit königsblauen Stoffen und aus Ulmenholz furniertem Mobiliar.

Die Palais-Superior Zimmer sind circa 40m² groß und sind mit hochwertigen Materialien eingerichtet. Ein

gemütlicher Sitzbereich und die luftige Deckenhöhe von bis zu 4,80m versprechen erholsame Stunden. Herrlich

ist der Blick in den barocken Innenhof oder auf eine der malerischen Seitenstraßen.

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Die Kurfürsten-Deluxe Zimmer verfügen über circa 45m² Wohnfläche sowie eine Raumhöhe von bis zu

4,80m. Hinter den beinahe raumhohen Fenstern zeichnen sich die Sehenswürdigkeiten des historischen

Theaterplatzes wie Zwinger, Semperoper oder Residenzschloss ab. Viel Platz bieten die rund 55m² großen

Junior Suiten mit optisch getrennten Wohn- und Schlafbereichen. Die vielseitigen Business Suiten kombinieren

auf rund 60m² ein komfortables Schlafzimmer mit separatem Konferenzraum.

Die geräumigen und komfortablen Regenten Suiten sind rund 70m² groß und verfügen jeweils über einen

separaten Schlaf - und Wohnraum mit zwei Fernsehern, zwei Minibars und einer Gästetoilette. Die rund 75

m² umfassenden Palais Suiten bieten neben einem separaten Schlafraum einen sehr großzügigen Wohnbereich,

zum Teil mit Erker oder kleinem Balkon.

Die Kronprinzensuite im Grand Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden

Wahrhaft königlich residieren lässt es sich in der Kronprinzensuite des Grand Hotel Taschenbergpalais Kempinski.

Das 360 Quadratmeter große Refugium im opulenten Stil des 19. Jahrhunderts bietet besonders

anspruchsvollen Gästen absolute Privatsphäre und Wohnkultur auf höchstem Niveau.

Die komfortable Suite mit ihren rund 5 Meter hohen Räumen verfügt über insgesamt vier Schlafzimmer mit

prächtigen Baldachin-Betten und barock verschnörkeltem Betthaupt – jedes in einem anderen Farbton gehalten.

Nach allen Regeln der Kochkunst

Gaumenfreuden werden im Hotel Taschenbergpalais groß geschrieben! Fine Dining im Gourmet-Restaurant

Intermezzo, französischer Charme im Palais Bistro, futuristische Eleganz und Internationales im Restaurant

Lesage in der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen oder sächsische Patisserie-Kunst im elegant-verspielten

Café Vestibül im Biedermeier-Stil - zu Füßen von Pöppelmanns prachtvoller Barocktreppe: Hier findet

sich etwas für jeden Geschmack.


Seit Dezember 2002 ist Jörg Mergner Chefkoch im Hotel Taschenbergpalais Kempinski. Mit seinen Kreationen

wurden, neben der Thailändischen Königin und Staatsoberhäuptern aus Frankreich, Russland und

China auch die sächsischen Ministerpräsidenten verwöhnt.

Geschmackvolle Symphonien im Gourmet-Restaurant Intermezzo

Mediterran, frisch und unkonventionell: Die Kreationen im stilvollen Feinschmecker- Restaurant „Intermezzo“

zeichnen sich durch bodenständiger Eleganz und raffinierter Einfachheit aus – und in lauen Sommernächten

lädt die wunderschöne Terrasse im barocken Innenhof zum Verweilen ein. In den Sommermonaten bietet der

mediterrane Innenhof eine exquisite Kulisse für ein elegantes Dinner unter dem Sternenhimmel.

Savoir vivre im Palais Bistro

Französischer Charme und authentische Bistro Küche mit deutsch-französischen Kreationen von raffinierter

Einfachheit serviert in wunderbar stimmigem Ambiente mit Pariser Flair. Ob mittags zum Business-Lunch

oder nachmittags zum Café au lait. Ob vor oder nach dem Theaterbesuch. Bon appétit!

Virtuose Visionen im Restaurant Lesage in der Gläsernen Manufaktur

Ein Kunstwerk so visionär wie avantgardistisch, vollständig aus Stahl und Glas konstruiert, ist die Gläserne

Manufaktur von Volkswagen in Dresden nicht nur die Geburtsstätte des luxuriösen VW Phaeton, sondern

beherbergt in ihrem Epizentrum auch das Restaurant Lesage.

Köstliche Kleinigkeiten im Café

Vestibül

Feine sächsische Patisserie und

ausgesuchte Tee- und Kaffeespezialitäten

– serviert in der leichtfüßigen

Eleganz der Barockkunst des 19.

Jahrhunderts: Das Café Vestibül zu

Füßen der großartigen doppelläufigen

Treppe des Barockbaumeisters

Pöppelmann lädt zum Genießen und

Verweilen ein.

9


Die Karl May Bar im Taschenbergpalais

Dem berühmten New Yorker „Oak Room“ nachempfunden, erinnert das klassisch-exklusive Ambiente der

Karl May Bar mit bordeauxfarbenem Leder und feiner Eiche an die Metropolen dieser Welt – hier erlebt man

vollendete Barkultur auf internationalem Niveau! Neben einer vielfach ausgezeichneten Cocktailkarte bietet

die Karl May Bar in entspannt-eleganter Atmosphäre auch eine große Auswahl von über 100 exklusiven

Whiskies.

Meetings & Events im Hotel Taschenbergpalais Kempinski

Sechs elegante Tagungsräume auf der Bel Etage gewähren Ausblicke auf die Dresdner Altstadt und bilden

den adäquaten Rahmen für Hochzeiten, Tagungen, ein exklusives Dinner oder elegante Cocktailempfänge.

Zusätzlich bietet der teilbare Veranstaltungs- und Ballsaal im Souterrain Platz für Events mit bis zu 500 Personen.

Für Empfänge in außergewöhnlichem Ambiente bietet sich das doppelläufige, barocke Treppenhaus

über zwei Etagen an – erschaffen von Zwinger- Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann.

Alle Konferenz- und Veranstaltungsräume sind äußerst elegant eingerichtet und verfügen über modernste

Tagungstechnik sowie individuelle Temperaturregelung.

Taschenbergpalais Catering

Vom Servicemitarbeiter bis zum Küchenchef, vom Sommelier bis zum Veranstaltungsmanager – alle Mitglieder

des Taschenbergpalais Teams sind echte Meister ihres Fachs: souverän, mit langjähriger Grand Hotel-

Erfahrung und echter Leidenschaft für die Gastfreundschaft. Das Ergebnis: Premium-Events auf höchstem

Niveau. Mit exzellentem, unaufdringlichem Service und mit kulinarischen Kreationen der Extra-Klasse.

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Die Eisbahn im Taschenbergpalais

Im Winter verwandelt sich der Innenhof des Hotel Taschenbergpalais mit funkelnder Eisbahn und gemütlicher

Ski-Hütte alljährlich in ein glitzerndes Winterparadies für Groß und Klein. Wer denkt nicht gern zurück an

fröhliches Eislaufvergnügen und unbeschwerte Nachmittage auf der wohl schönsten Eisbahn Sachsens! Die

Eisbahn ist außerdem exklusiv für Events und private Feierlichkeiten buchbar.

Spa & Wellness im Hotel Taschenbergpalais Kempinski

Mit beheiztem Pool (11 mal 6 Meter; 28°C), Sauna, Fitnessraum und Solarium ist der

Wellness Bereich im Taschenbergpalais eine Oase der Ruhe und Erholung nach dem ausgedehnten Stadtbummel

oder einem langen Arbeitstag. Mit einem breit gefächerten Angebot an professionellen Massageanwendungen,

Kosmetik- und Wellnessbehandlungen ist die Spa Lounge der ideale Ort, um dem Alltag zu

entkommen und einmal richtig auszuspannen.


Phil Grafe

Im Alter von 4 Jahren zog Phil Grafe mit seinen Eltern

aus Berlin über kleinere Umwege nach Dresden.

Über viele Jahre hinweg behielt Phil ein gewisses Gefühl

der Heimatlosigkeit, welches erst anfing auszudünnen,

als seine Vorliebe für die Fotografie wuchs.

Bereits mit 10 Jahren saß er das erste Mal vor Adobe

Photoshop und hat die Leidenschaft fürs Biegen von

Pixeln parallel zur Fotografie entdeckt. Mit 16 nannte

er seine erste Spiegelreflexkamera sein Eigen und

hat sein Interesse an der Fotografie geweckt.

Mit der Alpha 350 ist Phil, durch seine Fotografenlehre,

bis heute unterwegs. Vor knapp 2 Jahren fiel ihm

auf dem allsonnabendlichen Flohmarkt am dresdner

Elbufer eine voll funktionsfähige ZENIT E in die Hände

und sensibilisierte ihn wieder für die Basis der Fotografie;

mit ihr fotografiert er leidenschaftlich gern.

Seit etwa 3 Jahren zählt auch die Zeitraffer zu seinen

Passionen und leitete seine video-grafischen Umtriebe

ein, welche nunmehr vor allem Musikvideos und

Videoanimationen umfasst.

Fotografie, Videografie und Gestaltung bilden somit

die Säulen seines Wirkens und Werkens, welche sich

wie ein roter Faden durch einen beträchtlichen Teil

seines Lebens schlängeln und welche er so rasch

nicht aufzugeben gedenkt.

Dresden - Warum einfach? Außergewöhnlich reicht

doch auch.

12


Wer (wie Phil) in Dresden wohnt, kann sich glücklich

schätzen, denn es ist eine Stadt von Welt mit einem

großartigen Ruf. Durch jährlich Abertausende von Besuchern

sind Frauenkirche, Zwinger und Semperoper

nicht weniger bekannt, als Louvre, Eiffelturm und Chrysler

Building. Dresdens vielseitige Architektur und Kultur

laden nicht nur zum immer wieder aufs Neue entdeckt

werden ein, sondern auch dazu, diese Vielfalt festzuhalten

und zu erhalten.

Als Fotograf hat man es motivtechnisch auf der einen

Seite sehr einfach, denn es gibt massenhaft schöne und

eindrucksvolle, wenn nicht sogar monumentale Motive.

Was also tun? Man sucht sich schlicht Positionen und

Perspektiven, die ungewöhnlich und neu sind. Wie zum

Beispiel das Kronentor des Zwingers; aufgenommen als

Reflexion im Wasser eines Springbrunnens.

Er entdeckte für sich die HDR-Bilder. Von High Dynamic

Range Image spricht man, wenn eine Belichtungsreihe

dazu verwendet wird, ein einziges Bild mit hohem Kontrastumfang

zu erstellen. Die natürlichen Helligkeitsunterschiede

werden dadurch ausgeglichen, dass Über- und

Unterbelichtungen bei der Dynamikkompression zu einem

HDR-Bild zusammengerechnet werden.

Seine Bilder werden Sie überraschen, da einzigartige

Motive entstanden sind.

Einmal seine Lieblingsstadt Dresden, aber auch Berlin

soll nicht zu kurz kommen.

Vernissage: Freitag, 20. September, 19h

Ausstellung: 21.September. - 23.Oktober.2013

Nollendorfstr. 11-12

10777 Berlin

Di-Fr 12-19, Sa 10-17h

Tel.: +49 (0)30 2757 5908

info@berlin-avantgarde.com

www.berlin-avantgarde.com


Hertelendy- die Insel im Grünen

Ein aristokratisches Idyll für Genießer

Verträumt erstreckt sich die weite und unberührte Landschaft der ungarischen Somogy

Region vor den Toren des 5*Superior Schlosshotels Hertelendy. Eingebettet in herrlicher

Natur befindet sich dieses wahre Juwel der renommierten Relais & Châteaux Kollektion

als einziges Mitglied in Ungarn.

Es erscheint fast wie in einem Märchen, wenn sich die großen Schlosstore öffnen und die

ganze Pracht des geschichtsträchtigen Anwesens den Esprit längst vergessener Tage

wieder aufleben lässt.

14


In absolut privater und extravaganter Atmosphäre können sich die Gäste der Luxus-Herberge vollkommen

entspannen und ihren feinen Gaumen durch die delikate Cuisine des ungarischen Küchenchefs Zsolt Hampuk,

der unter anderem auch schon für das englische Kronprinzenpaar Prinz William und Prinzessin Kate

gekocht hatte, bestens verwöhnen lassen. Ein eigener Schlossgarten und die Expertise eines passionierten

und bekannten Kochs garantieren im Hertelendy stets die besten Produkte und den daraus resultierenden

einzig wahren, natürlichen Geschmack bester Zubereitung. Neben der feurigen Gewürzrezeptur Ungarns

können daher nicht nur landestypische Spezialitäten aufgetafelt werden, sondern auch feinste Gourmetkreationen

des beliebten Küchenchefs im Schlossrestaurant Albizzia genossen werden.

Die exzellente Küche des Schlosses ist zwar gewissermaßen schon selbst ein Augenschmaus, doch vielmehr

ist es natürlich das Schloss selbst, das jeden in seinen Bann zieht. Das heute in schweizerischem Besitz

befindliche Anwesen, welches 1925 durch den wohlhabenden Grafen Andor Hertelendy erbaut worden

war, offeriert 14 individuelle mit italienischem Interieur ausgestattete Zimmer und Suiten. Feinster Marmor,

15


handgearbeitete Möbel, edle Parketthölzer und großzügig designte Bäder lassen im wahrsten Sinne des

Wortes keinen Wunsch offen und begeistern mit modernsten Komfortraffinessen.

Selbst Gäste mit Hunden haben die Möglichkeit in einem

der fünf gemütlichen Appartements der Hunter´s

Lodge zu nächtigen und den einzigartigen Ausblick

auf die üppigen Apfelplantagen zu genießen.

Zusammen mit der apartmenteigenen Kitchenette und

dem dazugehörenden eigenen kleinen Garten, bieten

die Hunter´s Lodge Appartements eine äußerst angenehme

Verbindung zum Schlosshauptgebäude, die

genügend Freiraum für Privatsphäre lässt.

16


Die schlosseigene Landebahn

für Kleinsportflugzeuge

(800m –Graslandepiste,

ohne Gebühr) in unmittelbarer

Nähe des aristokratischen

Anwesens bildet nur

einen weiteren gekonnten

Pluspunkt, dieses aristokratische

Genießer-Idyll

einfach einmal selbst zu erkunden

und sich bei einer

exotischen St. Barth Massage

im Schlosspavillon

des Parks der wohlverdienten

Auszeit vollkommen

hinzugeben.

Für all diejenigen, die gar

nicht genug von Flora und

Fauna dieser facettenreichen

Insel im Grünen bekommen

können, wurde

ein Luxus der besonderen Art erbaut. Der zu Europas modernsten Reitställen dazugehörende „Röwer &

Rüb“ Pferdestall des Hertelendy´s beherbergt nicht nur über 21 Freiberger-Pferde und Ponys, sondern bietet

mit seinen vielen Kutschen auch die Option auf eine erfrischende Kutschenfahrt in der umliegenden Region.

Reitstunden auf dem Dressurviereck, sowie gemeinsame Ausritte sind ebenfalls ein weiterer Bestandteil des

Schlossportfolios.

17


Wer ganz auf den Spuren längst vergessener aristokratischer Glanzzeiten wandeln möchte, der kann sich

auf dem olympischen Tontaubenschießplatz des Schlosses ausprobieren und zusammen mit einem exzellenten

Trainer seine pure Freude an diesem prestigeträchtigen Sport entdecken.


Das Relais & Châteaux Hertelendy Kastély aus Ungarn hatte die große Ehre zugleich

in DREI Kategorien der „International Hotel Awards“ als Gewinner hervorzugehen:

„Bestes Resort Hotel Europa“

„Bestes Resort Hotel Ungarn“

„Bestes Small Hotel Ungarn“

Schloss Hertelendy hatte sich in den genannten Kategorien nicht nur als Erstplatziertes

Hotel ausgezeichnet, sondern war auch zugleich in der Kategorie „Bestes

Resort Hotel International“ nominiert.

Das Relais & Châteaux Hertelendy Kastély ist daher ein wahrer Geheimtipp für Ruhe- und Erholungssuchende,

Romantiker, Feinschmecker, Wellnessbegeisterte, Pferdeliebhaber, Jagdbegeisterte, Familien, Pärchen,

Naturliebhaber und überhaupt Kenner des guten Geschmacks. Mit einem überaus aufmerksamen und

freundlichen Service verspricht das Hertelendy Kastély nicht nur Stunden der Muße, sondern auch unvergessliche

Momente in einem der schönsten Schlösser Ungarns.

www.hotel-hertelendy.com

Ein außergewöhnliches Schlosshotel

für außergewöhnliche Momente…

19


LEGENDE PUR BREITLING PUR

Breitling hat alle Highlights bei der Eroberung der Lüfte miterlebt, dank

seiner zuverlässigen, präzisen und leistungsstarken Instrumente. Getreu

ihrer Berufung liegt der Marke daran, das Kulturgut der Aeronautik und

deren mythischste Flugzeuge zu bewahren – wie die fabelhafte Breitling

Super Constellation, eine der drei letzten noch flugtüchtigen «Super

Connies» weltweit. 1952 erblickt eine weitere Legende der Fliegerei

das Licht der Welt: die berühmte Breitling Navitimer mit Rechenschieber

für sämtliche flugspezifischen Berechnungen. Heute tickt in der Navitimer

– der Kultuhr von Piloten und Aeronautikliebhabern – das von der COSC

Chronometer-zertifizierte Breitling Manufakturkaliber 01, das zuverlässigste

und leistungsstärkste automatische Chronografenwerk. Breitling

ist eben nicht aus Zufall anerkannter Lieferant der Aviatik.


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Ein Kultobjekt für

Aviatikliebhaber, mit dem

Breitling Hochleistungs-Manufakturkaliber 01.

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Die Deutschen Lufthansa


1930er


Die Deutschen Lufthansa

Der Beginn der 1930er-Jahre stand im Zeichen der Weltwirtschaftskrise.

Trotzdem strebte das Unternehmen zu neuen Zielen. Insbesondere

der Südatlantikverkehr und der Ferne Osten galten als

lohnende Ziele. So wurden auch hier wieder Pionierleistungen vollbracht.

Politisch biederte sich die Lufthansa auf verschiedene Weise den

Nationalsozialisten an. So wurde beispielsweise Hermann Göring

bereits als einfacher Reichstagsabgeordneter bestochen und Adolf

Hitler bekam im Wahlkampf permanent und kostenlos ein Flugzeug

gestellt.

Zur Vorbereitung der chinesischen Luftfahrt gründete die Luft Hansa

1930 zusammen mit dem chinesischen Verkehrsministerium im Februar

die Europäisch-Asiatische Luftpostaktiengesellschaft Eurasia.

Das Starten von Postflugzeugen von Passagierschiffen aus wurde

zur Routine. Es wurden in diesem Jahr 24 Starts dieser Art vorgenommen.

Vom 18. bis 26. August flog eine Dornier Do J („Wal“) unter

dem Piloten Wolfgang von Gronau von Warnemünde nach New

York. Die Luftpoststrecke Wien–Budapest–Belgrad–Sofia–Istanbul

mit einer Postlaufzeit Berlin–Istanbul von nur noch 24 Stunden wurde

im Mai eingeweiht.

Ab Mai 1931 wurde der Postdienst der Eurasia Shanghai–Nanjing–

Peking–Manschuli eingerichtet. Im April 1931 erfolgten regelmäßige

Alpenüberquerungen. Im Juni wurde ein Flugpendeldienst von Köln–

Frankfurt zum Preis einer 2.-Klasse-Bahnfahrkarte erprobt.

24


Im Überseeverkehr führte die Luft Hansa in diesem Jahr

insgesamt 31 Katapultstarts durch.

Ab Juli 1932 wurde mit der Junkers G 38 das größte

Passagierflugzeug der damaligen Zeit auf der Strecke

Berlin–Amsterdam–London eingesetzt. Im Juni wurde als

Vorbereitung für die regelmäßige Überquerung des Südatlantiks

das Frachtschiff Westfalen des Norddeutschen

Lloyd gechartert. Es fanden 36 Katapultstarts von Flugbooten

des Typs Dornier Do J („Wal“) statt.

1930er

Von Mai 1933 an wurden zwei Junkers W34 nach Shanghai

überführt. Die Heinkel He 70 wurde in die Erprobung

genommen und brach insgesamt acht Weltrekorde. Die

Deutsche Reichsbahn strich auf der Strecke Berlin

Königsberg als erste Eisenbahngesellschaft überhaupt

einen Nachtzug zugunsten einer Flugverbindung. Neue

Versuche mit größeren Katapulten für die Dornier Wal

mit acht Tonnen Startgewicht und Versuchsflüge für die

Südatlantik-Poststrecke fanden statt. Ab 1933 wurde in der Firmenbezeichnung das Wort „Lufthansa“ zusammen geschrieben.

Junkers Ju 52/3m

Im Februar 1934 richtete die Lufthansa die erste transatlantische Postlinie ein, die über den Südatlantik führte. Zu

diesem Zweck wurde das Frachtschiff Schwarzenfels der DDG „Hansa“ gekauft und unter dem neuen Namen Schwabenland

zum Katapultschiff umgebaut. Die sogenannten Reichsbahnstrecken von Berlin nach Münster, Stuttgart und

25


Die Deutschen Lufthansa

Breslau wurden in den Flugplan aufgenommen. Im Mai folgte die neue Strecke von Berlin nach Warschau. Die Reisegeschwindigkeiten

stiegen durch den Einsatz der Junkers Ju 52/3m und der Heinkel He 70 steil an. Die Heinkel He 70 flog

die sogenannten Blitzstrecken ab Juni zwischen Berlin, Hamburg, Köln und Frankfurt am Main. Im September konnte

der einmillionste Fluggast begrüßt werden. Für den Südatlantikdienst kamen jetzt auch Dornier-Wal mit zehn Tonnen

Startgewicht zum Einsatz. Ein zweites Stützpunktschiff wurde eingesetzt und der Luftpostverkehr zwischen Deutschland

und Südamerika wurde aufgenommen.

Die Junkers Ju 52/3m (D-ANOY) im Ensemble historischer Flugzeuge am Flughafen München

Im Februar 1935 wurde ein Versuchsflug nach Kairo mit einer Junkers Ju 52/3m durchgeführt. In Kooperation mit der

KLM nahm die Lufthansa die Strecke Amsterdam–Mailand in den Flugplan auf. Ab April wurden die Südatlantikstrecken

mit Wasserflugzeugen auch im Nachtflug beflogen. Im August konnte bereits der 100. Postflug auf der Südatlantikroute

gefeiert werden. Ein drittes Stützpunktschiff wurde in Auftrag gegeben. Zwei bereits 1933 bestellte Boeing B-247 ergänzten

vorübergehend die Flotte der Landflugzeuge. Als drittes Flugzeug aus US-Produktion kam eine DC-2 hinzu.

Briefmarke der Deutschen Reichspost (1936) zum 10-jährigen Jubiläum der Lufthansa

1936 feierte die Deutsche Lufthansa AG ihr 10-jähriges Jubiläum. Für den Südatlantikdienst

wurden Flugboote vom Typ Dornier Do 18 mit Junkers-Dieselmotoren beschafft. Damit konnte

der Ozean auch bei Blindflugbedingungen überquert werden. Zur Erkundung der Asienstrecken

überflog eine Junkers Ju 52/3m den Hindukusch und den Pamir.

Im Juli 1937 wurde in Ecuador die Sociedad Ecuatoriana de Transportes Aereos (Abkürzung

SEDTA) gegründet. Die Lufthansa verchartert an diese Gesellschaft zwei Junkers W34. Es folgten

mit den neuen Blohm & Voss Ha 139 Versuchsflüge über den Nordatlantik, die erfolgreich

verliefen. Im Oktober begann der Postflugdienst von Berlin nach Bagdad. Diese Linie wurde

kurz darauf bis nach Teheran verlängert.

Focke-Wulf FW 200 B Condor der Lufthansa

Die Route von Berlin nach Teheran wurde im April 1938 auch für den Passagierdienst freigegeben. In Peru wurde eine

26


1930er

Tochtergesellschaft gegründet, so dass ein Liniendienst von Deutschland nach Peru entstand. Lufthansa stellte die als

ziviles Langstreckenverkehrsflugzeug konzipierte viermotorige Focke-Wulf Fw 200 „Condor“ bereits ein Jahr nach ihrem

Erstflug (27. Juli 1937) in den Liniendienst. Die Probeflüge waren so überzeugend, dass die Lufthansa sofort die erste

Serie in Auftrag gab. So folgten dem Prototyp einige Fw 200 A und die erste größere Serienversion, die Fw 200 B. Mit einer

Flügelfläche von 118 Quadratmetern war die Condor fast so groß wie der heutige Airbus A 320. Am 10. August 1938

flog die Fw 200 V1 „Brandenburg“ (D-ACON) der Lufthansa unter dem Kommando von Flugkapitän Dipl.-Ing. Alfred

Henke als erstes landgestütztes Passagierflugzeug nonstop die 6371 km lange Strecke von Berlin-Staaken zum Floyd

Bennett Field in New York City in 24 Stunden und 56 Minuten, was die damalige Spitzentechnik im zivilen Flugzeugbau

darstellte. Die Maschine konnte im Normalbetrieb 25 Passagiere aufnehmen und 3000 km weit fliegen.

Ende November startete dieselbe Maschine

zu einem Flug nach Tokio. Auf dem Rückflug

musste die Maschine bei Manila notwassern.

Die „Condor“ brauchte für den Flug Berlin

New-York im Nonstop 25 und nach Tokio 46

Stunden, 18 Minuten; davon 4 Stunden und

18 Minuten Bodenaufenthalte. Insgesamt

absolvierte die Lufthansa im letzten vollen

Betriebsjahr 1938, das auch ein Rekordjahr

gewesen war, allein im Europa-Verkehr

19,3 Millionen Flugkilometer, wobei 254.713

Passagiere und 5.288 Tonnen Briefe befördert

wurden.

DLH-Logo auf Ju-52/3m-Leitwerk

Anfang 1939 fand die Deutsche Antarktische

Expedition 1938/39 statt: Von dem Expeditionsschiff

Schwabenland aus starteten per

Katapult zwei Dornier Wal, die auf mehreren

Erkundungsflügen insgesamt 350.000 Quadratkilometer

fotografierten. Dieses Gebiet

wurde nach dem Schiff Neuschwabenland


Die Deutschen Lufthansa

genannt. Zum 1. April 1939 wurde von der brasilianischen Lufhansa-

Tochtergesellschaft Syndicato Condor die Transatlantikstrecke von Natal

nach Santiago de Chile übernommen. Ende Juni überquerte eine Focke-

Wulf FW 200 als erstes Landflugzeug der Lufthansa in 9 h 47 min im

Nonstop-Flug den Südatlantik. Im April/Mai flog eine Junkers Ju 52/3m

über Bangkok, Hanoi und Taipeh nach Tokio. Ein Liniendienst von Berlin

nach Bangkok in fünf Etappen wurde ab Ende Juli angeboten.

Am 25. August 1939 um 15:02 Uhr erteilte Hitler den Befehl, den „Fall

Weiß“ auszulösen (d.h. Polen anzugreifen). Dieser Befehl wurde zwar

etwa um 18:15 Uhr wieder aufgehoben, hatte jedoch zur Folge, dass am

26. August 1939 der planmäßige Linienverkehr der Lufthansa „vorläufig“

eingestellt wurde.

Mit wenigen Ausnahmen wurde fast der gesamte Lufthansa-Flugzeugpark

samt Besatzungen in die Luftwaffe integriert und bildete dort den

Stamm des „Kampfgeschwader z.b.V. 172“ (z.b.V. – zur besonderen

Verwendung), geführt von Freiherr von Gablenz, nun Major der Reserve.

Innerhalb des Geschwaders gab es eine sogenannte „Sonderstaffel“,

die ausschließlich aus Angehörigen der Lufthansa bestand und der

sämtliche viermotorigen Maschinen (also Ju 90, FW 200 und Junkers

G 38) zugeteilt waren. Am 29. August 1939 erhielt diese Sonderstaffel

ihren ersten Auftrag: die Reichstagsabgeordneten aus dem ganzen

Deutschen Reich nach Berlin zu holen. Per Funk wurden die Flugzeuge

jedoch zurückbeordert, da der Angriffsbefehl (s.o.) widerrufen wurde.

Der gesamte Luftverkehr wurde dann am 30. August 1939 völlig eingestellt.

Fast die gesamte Lufthansa-Flotte war zwischenzeitlich samt Besatzungen

der Luftwaffe eingegliedert worden. Am Abend des 31. August

wurde dann der Auftrag ausgeführt, die Reichstagsabgeordneten nach

28


1930er

Berlin zu befördern. Dort erfuhren sie am nächsten Morgen

(1. September 1939) hochoffiziell, dass „seit 5:45 Uhr zurückgeschossen

werde“. Der Zweite Weltkrieg hatte begonnen.

Am 21. September 1939 erfolgte dann, allerdings nicht ab

Tempelhof, sondern etwa 20 km südlich von Berlin vom Sportflugplatz

Rangsdorf aus, eine bescheidene Wiederaufnahme

des Flugverkehrs auf der Strecke Berlin–Danzig–Königsberg.

Es folgte am 18. Oktober die Strecke Berlin–Wien–Budapest–

Belgrad. Im Jahre 1939 und bis zum 7. März 1940 gab es keine

Lufthansa-Flüge mehr ab Tempelhof – erst zu diesem Tage

wurde der Heimathafen der Lufthansa wieder planmäßig angeflogen.

Zwangsarbeit

Nach den Forschungsergebnissen von Lutz Budraß (Ruhr-

Universität Bochum), wurde erstmals auch aus wissenschaftlicher

Perspektive bestätigt, dass die Lufthansa in der Zeit von

1933-1945 Zwangsarbeiter beschäftigte. Die Lufthansa hat in

dieser Zeit 10.000 Männer und Frauen aus den unterschiedlichsten

Regionen wegen ihrer ethnischen Herkunft resp. ihrer

Zugehörigkeit zur jüdischen Religion und ihrer politischen

Überzeugungen zwangsweise beschäftigt. Ihre Tätigkeit war

im Wesentlichen die Reparatur der Flugzeuge der Luftwaffe.

In der Dokumentation Fliegen heißt Siegen. Die verdrängte

Geschichte der Deutschen Lufthansa berichtet der Journalist

Christoph Weber über ca. 17.0000 Zwangsarbeiter, darunter

jüdische Deutsche, Ukrainer, Russen und Angehörige anderer

Nationen, die in Berlin-Staaken, Berlin-Tempelhof und Schkeuditz

zum großen Teil in der Flugzeugreparatur zwangsarbeiten mußten, darunter auch Kinder, die von der Schulbank

verschleppt, angelernt und nach Deutschland transportiert worden waren. Mit der Begründung, die Lufthansa sei nach

dem Krieg neu gegründet worden, lehnte die Firma jedwede Entschädigung und Rentenzahlungen für diese Zwangsarbeiten

ab. Anders als die meisten anderen vergleichbar großen Firmen habe die Lufthansa - so Weber - ihre Geschichte

zwar von einem Historiker untersuchen lassen, das Ergebnis aber nicht in Buchform publiziert. Der Mitgründer der Lufthansa

1926, Kurt Weigelt, war ab 1960 Präsident der Firma Lufthansa.


Die Deutschen Lufthansa

30

Die 1940er-Jahre

Ju 52/3m in DLH-Farben

Die verbleibende Zeit in den 40er-Jahren

stand im Zeichen des Zweiten Weltkriegs,

nach 1942 zunehmend auch im Zeichen

des Untergangs. Mehr und mehr Strecken

wurden eingestellt, weil sich die Kampfhandlungen

zu Ungunsten des Deutschen

Reichs entwickelten. Kein Normalbürger

konnte einfach mit den Flugzeugen der

Lufthansa reisen. Militärische Transportaufgaben

waren zu erbringen. Werften und

Personal der Lufthansa standen praktisch

im Dienst der Luftwaffe.

Ende November 1940 wurde der Eurasia-

Dienst nach Intervention der chinesischen

Regierung eingestellt. Der Stützpunkt in

Kunming wurde geräumt und sämtliche Mitarbeiter

verließen die Republik China.


1940er

Letzte Flugverbindungen 1944

Mitte Dezember 1941 musste die brasilianische Syndicato Condor den Betrieb einstellen. Bereits am 22. März

musste die Deruluft liquidiert werden. Am 27. Oktober flog die Lufthansa erstmals seit dem Beginn des Krieges

gegen die Sowjetunion wieder nach Riga und Helsinki.

1942 wurde das „Syndicato Condor Ltda.“ in „Servicos Aereos Cruzeiro do Sul Ltda.“ umbenannt.

1943 bis 1945 wurden nach und nach immer mehr Strecken kriegsbedingt eingestellt. Nunmehr waren sämtliche

Lufthansa-Piloten und die Lufthansa-Ausbesserungsbetriebe der Luftwaffe unterstellt. Zivilmaschinen der Lufthansa

wurden, zu Militärtransportern umgerüstet, von der Luftwaffe zweckentfremdet.

Am 23. März 1945 gab die Lufthansa ihren letzten Flugplan heraus. Am 21. April 1945 führte die Lufthansa von

Berlin aus den letzten Linienflug durch und mit einer Ju-52 startete am 22. April 1945 von Berlin-Tempelhof nach

Warnemünde der allerletzte Flug der „alten“ Lufthansa.

Nach 19 Jahren Unternehmensgeschichte war die Deutsche Lufthansa AG am Ende: Mit dem Kriegsende unterstellten

die Alliierten die Luftfahrt über deutschem Gebiet ihrer Kontrolle und untersagten zunächst alle zivilen

Flüge.

Erst am 1. Januar 1951 wurde das Restvermögen des alten Unternehmens Deutsche Lufthansa AG von den Alliierten

vollständig liquidiert. Damit endete die Unternehmensgeschichte der „alten Deutschen Lufthansa AG“ auch

in rechtlicher Hinsicht.

31


WUXI - „Die Perle des TaiHu-Sees“ (V.R.China)

Wuxi liegt nordwestlich von Suzhou und ist ca. 120km von Shanghai entfernt. Der einstige Reichtum der

Stadt gründete sich auf den Zinnabbau, damals wurde die Stadt noch Youxi (hat Zinn) genannt. Nach dem

Versiegen der Zinnvorkommen wurde die Stadt in Wuxi (hat kein Zinn) umbenannt. Heute leben in der Region

Wuxi über 6 Millionen Einwohner und sie zählt zu den attraktivsten chinesischen Wirtschaftsstandorten,

daher auch die Bezeichnung als „Klein-Shanghai“.

Aber die Region ist auch eine Perle für Touristen. In China selbst wird Wuxi wegen seiner traumhaften Lage

zwischen dem Fluss Jangtse und dem Taihu-See, seiner alten Gärten und einer riesigen Buddha-Statue aus

Bronze (88 Meter) geschätzt. Hier eine kleine Auswahl der Sehenswürdigkeiten:

Garten der Zerstreuung, der mingzeitliche Garten, im Xihui-Park gelegen, ist im ganzen Land bekannt.

Eingerahmt von zwei Bergen erstreckt er sich länglich über fast 10.000 m² Fläche. Über zehn Mal wurde der

Garten von chinesischen Kaisern aus Peking besucht. Kaiser Qianlong ließ sich ein Replikat in dem Pekinger

Sommerpalast nachbauen.

TaiHu-See, der mit einer Fläche von 2250 Quadratkilometern zu den fünf größten Süßwasserseen Chinas

gehört. Auf dem See gibt es 48 Inseln, umrahmt wird er von 72 Berggipfeln.

Mei Yuan, 4.000 Pflaumenbäume beherbergt der 1912 angelegte Garten an den Ufern des Tai Hu.

Park Yuantou Zhu diente einst wohlhabenden Chinesen als Sommerresidenz.

Liyuan Garten wurde im Stile der klassisch chinesischen Gartenbaukunst um einen See herum mit Miniaturfelsengebirgen,

Bogenbrücken, Pavillons und Dämmen angelegt.

Anlässlich der ITB 2013 stellte sich die Region/Stadt Wuxi als bedeutende Touristenstadt vor. Der Gesandte

der Chinesischen Botschaft Berlin, Herrn Li Nianping und der stellvertretenden Bürgermeister, Herrn

Fang Wie, der Stadt Wuxi, durchschnitten gemeinsam das rote Band zur feierlichen Eröffnung des exzellenten

Standes der Region. Berlin24 TV filmte das gesamte Ereignis und der chinesische Künstler Ming hatte

die Ehre, den Gesandten Herrn Li Nianping und den stellv. Bürgermeister, Herrn Fang Wie, zu interviewen.


Basilikata im April

Pino Bianco, den die meisten aus der Trattoria a‘Muntagnola kennen, und ich, Aaron, flogen am 5. April vom

Schönefelder Flughafen nach Napoli und buchten uns für eine Nacht in einem Hotel nahe des Bahnhofs ein,

dem „la Luna Rossa“.

Napoli muss man einfach erlebt haben, es ist eine aufregend lebendige Stadt mit einem aus verschiedenen

architektonischen Epochen wie willkürlich zusammengewürfeltem Stadtbild.

Bei einem Spaziergang durch die engen Gassen werden

einem Einblicke in die Wohnungen und somit in die Lebensweisen

der Neapolitaner gewährt, überall duftet es

nach frisch gekochten Espressi.

Sobald die Sonne untergeht und die Lichter die Stadt erleuchten,

verwandelt sich das Stadtbild in ein rhythmisch

durchsetztes Gemenge an Menschen, die gut gelaunt an

allen Ecken zusammen stehend oder sitzend die frische

Abendbrise miteinander genießen.

Am nächsten Morgen nahm Pino mich mit zu einem am

Bahnhof gelegenen Wochenmarkt, auf dem man sämtliche

China Plagiate, aber auch frisches Obst und Gemüse

und ein riesiges Angebot an Meeresfrüchten erwerben

konnte.

Nach einem obligatorischen Espresso machten wir uns auf

den Weg nach Pompeji, welches friedlich am Fuße des

Vesuvs liegt und seine Besucher mit herrlichstem Sonnenschein

empfing.

Wir schauten uns die so wunderbar erhaltenen Mosaike

und Mauern der vor knapp 2000 Jahren eingeäscherten

Stadt an.

Sehr zu empfehlen ist der frisch gepresste Limonen-Orangen

Saft, den man mit zerstoßenem Eis am Eingang kaufen

kann.

30


Nach unserer kleinen Zeitreise machten wir uns auf den

Weg an die Amalfi-Küste, wo die Hochsaison noch nicht

begonnen hatte und wir uns ungewähnt von Staus und

Stopp‘n Goes zügig an den Strand bewegen konnten.

Gute Fischrestaurants findet man dort sicherlich überall

und mit einem kühlen Weißwein und einem Platz an

der Sonne lassen sich Meeresfrüchte besonders gut zu

Leibe führen.

Da unser Ziel jedoch Lucania, besser als Basilikata bekannt,

und unser vermeintlich erstes Ziel in der Region

Maratea war, wollten wir uns auch bald schon aufmachen

um die mehrstündige Autofahrt an wunderschönen

Küstenlandschaften und Ruinen vorbei und über Berg

und Tal an die westlichste Spitze der Region zu gelangen.

Spätabends war es dann soweit und die Gastgeber der

„Taverna Rovita“ nahmen sich unserer an und versorgten

uns mit lauter italienischen Spezialitäten, von denen

ich nicht einmal wusste, dass sie existierten, unter anderem

einem Süßholzwurzel-Liqueur, im italienischen

kurzerhand „Liquirizia“ genannt.

Völlig erledigt fielen wir am Abend dann in dem Küstennahen

teils des Ortes in unserem Hotel ins Bett und

sahen erst am nächsten Morgen, welch Glück wir bei

der Auswahl unseres Hotels hatten:

Zu unseren Füßen lagen lauter blühende Obstbäume

und die endlose Weite des Mittelmeers. Über uns eine

gigantische Jesusstatue, die die Arme weit über die

Stadt, den Berg, das Meer und über uns ausbreitete

und uns gedankenverloren willkommen hieß.

Gleich nach unserem Frühstück machten wir uns per Auto auf, um die Gegend zu erkunden und besuchten

die noch menschenleeren Strände und die fast genauso menschenleeren Jachthäfen, die zumeist von den

Anwohnern der Region besucht wurden. Die Steingrotte war noch geschlossen, Ausflugsboote fuhren auch

noch nicht und so besuchten wir statt dessen 3 von 103 Kirchen der Ortschaft Maratea und bei einem Glas


2009er L‘Atto wohnten wir einem der schönsten Sonnenuntergänge

meines Lebens bei.

Am vierten Tag wollten wir uns nach diesem kleinen Abstecher

an die Westküste nun also in Richtung Pinos

eigentlicher Heimat, nämlich nach Scanzano an der

Südküste aufmachen, welches quasi am Spann des

italienischen Stiefels liegt.

Vorbei an den schönsten Ruinen und mitten durch lauter

Obstplantagen durch erreicht man es schließlich

nach einer vierstündigen Autofahrt und man erfreut einer

wunderschönen Strandlandschaft und einer noch

besseren Küche, als man es schon von dem bisherigen

Teil der Reise gewohnt war.

In Scanzano angekommen wurden selbstverständlich

wieder Antipasti, sämtliche Meeresfrüchte, Pasta und

ein Secondi aufgetischt, ganz zu schweigen von den

knackigsten, frischesten Erdbeeren aus der Region,

die ganz spartanisch mit frischer Schlagsahne serviert

wurden.

Von nun an nahmen die marathonhaften Besuche bei

allen Mamas der Region kein Ende, (Pinos Tante Anna

ist von allen die Beste, glaube ich). Tagtäglich saß ich

von nun an am Tische einer neuen Mama und bekam

die leckersten Spezialitäten kredenzt und mit dem allbekannten

Imperativ „Mangiare, Mangiare!“ durfte ich

die Feinheiten des lukanischen Genusses auf meiner

Zunge zergehen lassen.

Mit zu den weiteren Sehenswürdigkeiten der nun folgenden

Woche gehörten das verlassene Dorf in Craco

die Calanchi-Hügel, die endlosen Strände und der

Leuchtturm von Scanzano, das Restaurant von Francis

Ford Coppola in Bernalda (Weißwein-Empfehlung „Re

Manfredi“), das kinematische Taranto und nicht zuletzt

der berühmte Stadtteil Sassi in Matera, in dem schon

Mel Gibson „die Passion Christi“ drehte.

Matera bedarf eines kompletten Tages für sich und lädt

mit seinem internationalen und lokalen Publikum zum

Verweilen ein, sodass man sich den Abend dort auch

unbedingt noch gönnen sollte. Außer alten Mauern und

Felsgestein hat Sassi nämlich noch einiges an kulturellen

Veranstaltungen und an Nachtleben zu bieten und

lässt sich nur selbst erleben.


Mit sämtlichen Lokalitäten unmittelbar in dem uralten

Gestein bietet dieser Ort eine ganz besondere Atmosphäre,

sei es auf einem Rockkonzert, in einem funky

Club oder in meinem Lieblingsrestaurant, dem „Pianeta

Verde“ ( www.pianetaverde.it ), in welchem einem der

Besitzer aus den unterschiedlichsten veganen und vegetarischen

Zutaten völlig fleischlose, pfiffig raffinierte

Gerichte künstlerisch zubereitet.

Ein Meet-and-Greet mit den Machern des Lucano Filmfestivals

in Pisticci (www.lucaniafilmfestival.com) krönte

unsere Süd-Italien-Reise und die kurze Rückfahrt über

Bari nach Berlin verlief wie im Fluge, sodass es mir

heute bei meinem Mittagslunch hier unter freiem Himmel

in der Trattoria a‘Muntagnola beinahe so scheint,

als sei ich nie aus Basilikata in unsere Hauptstadt zurückgekehrt.

Business-Lunch in der Trattoria á Muntagnola

Liebe Gäste,

damit Sie auch am Tag auf unsere Köstlichkeiten nicht

verzichten müssen, präsentieren wir Ihnen in diesem

Jahr, Montag bis Samstag von 12:00 - 15:30 Uhr, unseren

gesunden und frischen Business-Lunch.

Angerichtet aus verschiedenen frischen Salaten der

Saison (in einer großen Salatschüssel) und Bruschettas,

serviert mit unseren vielfältigen, hausgemachten

Dressings.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen

einen guten Appetit!

Fuggerstraße 27, 10777 Berlin

Tel. 030 2116642

www.muntagnola.de


Jens Kaufmann

Jens Kaufmann fährt seit vielen Jahren, Sommer für Sommer, an

die Strände des Landes und sammelt dort nicht nur Eindrücke für

seine Kunst, sondern auch das Rohmaterial für seine Kunstobjekte.

Im Dickicht der felsigen Küsten wachsen Johannisbrot- und Olivenbäume.

Sie sind das Treibholz, aus dem Kaufmanns Skulpturen und

Geschichten entstehen.

Alle Skulpturen sind farblich unbehandelt und zeigen an den hoch polierten

Stellen nichts als die Natur des Holzes. Intensive Farben und Maserungen

stehen im Kontrast zu rauen, verwitterten Flächen, die unverändert

blieben. Jedes Stück ist ein Unikat. Jede Skulptur zeichnet sich

durch ihren ganz speziellen Wuchs, ihr nicht wiederholbares Farbspiel

und ihre von Felsen und Meer einzigartig gezeichnete Oberfläche aus.

Probieren Sie es!

Legen Sie Ihre Hand auf eine

Figur, die Sie “anspricht”, spüren

Sie die Wärme und die

Kraft der Natur, die das Holz

in sich aufgenommen und

gespeichert hat. Lassen Sie

Ihrer Fantasie freien Lauf.

Die Geschichten können Sie

selbst erfinden, wenn Sie mögen,

sogar täglich neu.

Und ihre Lieblingsgeschichte

ihren Freunden erzählen.

Denn die werden Sie ganz

bestimmt nach der Herkunft

“ihrer” Skulptur fragen, wenn

sie diese zum ersten Mal an einem schönen Platz in ihren Räumen erblicken.

www.xylo-arts.de

Die unvergleichlich schönen Holz-Skulpturen sind exklusiv bei Berlin

Avantgarde erhältlich.

38

Nollendorfstr. 11-12

10777 Berlin

Di-Fr 12-19, Sa 10-17h

Tel.: +49 (0)30 2757 5908

info@berlin-avantgarde.com

www.berlin-avantgarde.com


Rinaldo Hopfs Langzeitprojekt GOLDEN

QUEERS war Leitmotiv der Teddy Awards

auf der diesjährigen Berlinale. Der Künstler

malt seine Ikonen – jugendlich und schön –

mit Ölfarbe auf Blattgold vor einem schwarzweißen

Hintergrund in Siebdrucktechnik,

auf dem insgesamt 36 berühmte Queers

ein Schachbrettmuster bilden. Die GOL-

DEN QUEERS (Künstler, SchriftstellerInnen,

SchauspielerInnen, Tänzer, Popstars

und ModeschöpferInnen) sind Hopf so leidenschaftlich

wichtig, wie sie es für uns sein

sollten. Dies ist sein/unser Familienalbum.

präsentiert:

Glory & Pride

Arbeiten von

Musk Ming & Rinaldo Hopf

Vernissage: Freitag, 14. Juni 2013, 19h

Ausstellungsdauer: 15. Juni - 7. August 2013

Der chinesische Künstler Musk Ming findet auf seinem Weg

zwischen den verschiedenen Kulturen der Welt immer wieder

Gemeinsamkeiten wie einen Glorienschein, der durch Nebel

oder Wolken bricht. In einer modernen, lauten Welt kehrt er

zur ursprünglichen Natur und Schönheit der Menschen zurück,

nicht ohne dabei kritisch zu sein. Seine Empfindungen

drückt er durch Kombinationen mehrerer Techniken aus und

zeigt in der neuen Ausstellung einen Mix aus traditionellen

Federzeichnungen und digitalen Arbeiten, sowie das Cover

„Shapeshifter“ von Mollyhaus, der deutsch-britischen Band.

Er stellt auch sein überraschendes neues Projekt vor: ein chinesisches

Pop-Musik-Video.

Nollendorfstr. 11-12, 10777 Berlin Di-Fr 12-19, Sa 10-17h Tel.: +49 (0)30 2757 5908

info@berlin-avantgarde.com www.berlin-avantgarde.com

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Thomas de Vachroi, der langjährigen Projektleiter-Projekt RePiZ- und Einrichtungsleiter des

ProCurand Gesundheits,- und Pflegezentrum Dahme/Mark, nimmt Abschied

Interview mit Thomas de Vachroi

Frage: Herr de Vachroi: Wir haben 2011 mit Ihnen ein Interview unter der Rubrik „Menschen aus Berlin

durchgeführt, wo Sie uns berichtet haben, dass Sie durch das Diakoniewerk Simeon als Mitarbeiter an die

ProCurand gGmbH „ausgeliehen“ wurden. Diese Zeit endet jetzt am 31.08.2013 in Dahme/Mark.

Welches Resümee können Sie nach 4 Jahren Einsatz ziehen?

Antwort: Das ist richtig. Ich wurde durch das Diakoniewerk Simeon Berlin und durch die ProCurand gGmbH

nach Dahme im Jahre 2009 delegiert für das gemeinsame Projekt „RePiZ“ (Rehabilitierung und Pflege in der

Zukunft).

Ungläubig, ablehnend, euphorisch, so kann man die erste Zeit kurz umschreiben. Viele hielten mich oder

unsere Projektarbeit für eine Schnapsidee, was auch viele äußerten und mich als Person spüren ließen. Es

hat viel Aufbauarbeit aber auch Überzeugungskraft gekostet, die betreffenden Menschen und zukünftigen

Partner zu überzeugen.

Frage: Weshalb stießen Sie auf Schwierigkeiten?

Antwort: Projekte sind zwar sehr beliebt aber bei den tatsächlichen

Ausführungen treffen Gegensätze aufeinander. Vielen ging es zu

langsam, anderen wiederum zu schnell und einige lehnten es von

Haus aus ab, weil NEUES wollte, und will man nicht. Es ist doch

vorher alles gut gegangen. Nun wissen wir aber, dass wirtschaftliche

Bedingungen gerade im Pflegebereich sich dramatisch verändern

und allein aus dieser Situation heraus sich neue Wege eröffnen und

gegangen werden müssen.

Frage: Konnten Sie denn auf Hilfe gesellschaftlicher Gremien setzen

und haben Sie diese bekommen?

Antwort: Es war bis zur tatsächlichen Hilfe ein steiniger Weg mit

vielen Rückschlägen aber auch verbunden mit der Hoffnung für die

Zukunft. Neuerungen steht man immer skeptisch und abwartend ja

sogar ablehnend gegenüber. Aber es gab und gibt bis heute sehr

positive Effekte mit Erfolgen für die Projektarbeit. Die Evangelische

Kirche, das Amt Dahme, der Landkreis Teltow Fläming, der Landtag

Brandenburg, der Senat Berlin bis hin zu großen Firmen wie zum

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Beispiel, die AOK Nord, Medizintechnik Kröger aus Massen, Firma Germersdorf aus Dahme, Firma März aus

Wahlsdorf, Ford Autohaus Hoffmann und vielen anderen stehen für den Erfolg des Projektes. Großer Dank

gilt auch Berlin24 TV und Berlin Avantgarde, die dieses Projekt dokumentarisch begleiteten und Impulse

setzen konnten für die Zukunft. Um alle zu nennen, die daran beteiligt waren und weiterhin sind, würde der

Platz nicht ausreichen.

Frage: Ist denn, wenn Sie nun Dahme verlassen die Projektarbeit, die Sie immerhin 4 Jahre aufgebaut haben,

damit beendet?

Antwort: Nein, es wird neue Verantwortliche geben, die die Weiterführung des Projektes garantieren. Schließlich

soll ja in anderen Regionen eine Etablierung geprüft werden. Es geht um die Zukunft in der Pflege.

Frage: Herr de Vachroi, wenn Sie nun nach dieser erfolgreichen Arbeit Dahme verlassen werden, können Sie

schon sagen, wo Ihr nächster Einsatzort sein wird?

Antwort: Ich kann nur so viel sagen, dass der nächste Einsatzort in der Region Berlin sein wird. Der Aufgaben

harren viele. Meiner Nachfolge und den vielen Helfern und Mitarbeitern wünsche ich für Dahme alles

Gute und eine glückliche Hand.

Berlin24 das Magazin: Ich bedanke mich für dieses Gespräch

und wir als Redaktion wünschen Ihnen weiterhin viel

Erfolg in Ihrer neuen Tätigkeit, die wir selbstverständlich

weiter begleiten werden.

Das Interview führte für Ralf Kartelmeyer, Berlin24 TV.

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Lamborghini Veneno

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Im Jahr seines 50-jährigen Firmenjubiläums präsentiert Automobili Lamborghini ein sehr exklusives Modell

auf dem Genfer Automobilsalon 2013.

Vom Lamborghini Veneno werden nur drei Exemplare gebaut und verkauft. Sein Design ist konsequent

ausgelegt auf optimale Aerodynamik und Fahrstabilität in schnellen Kurven, so daß seine Fahrdynamik dem

eines Rennsport-Prototypen gleicht. Dennoch besitzt er eine reguläre Straßenzulassung. Mit einer maximalen

Leistung von 552 kW / 750 PS beschleunigt der Veneno in gerade mal 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h,

die Höchstgeschwindigkeit beträgt 355 km/h. Der Preis liegt bei drei Millionen Euro plus Steuern – alle drei

Exemplare sind bereits an Kunden verkauft.

43


Lamborghini Veneno

den Scheinwerfer, genauso wie die Scherentüren.

Die optische Trennung der Kotflügel von der

Karosserie ist aus der Welt der Sport Prototypen

übernommen und dient gleichzeitig

der Optimierung des aerodynamischen

Strömungsverhaltens. Die Seitenlinie des

Veneno wird dominiert von dem weit herausgezogenen

Schweller und den mächtigen

Radhäusern vorne und hinten. Auch hier

sorgt eine ausgeklügelte Aerodynamik für

die perfekte Strömung der Luft, hin zu den

großen Öffnungen für die Ansaugluft und für

die Kühlung der Aggregate.

44

Der Lamborghini Veneno wird angetrieben

durch ein Zwölfzylinder-Triebwerk mit 6,5 Liter

Hubraum, er hat ein extrem schnell schaltende

ISR-Getriebe mit fünf Fahrmodi, einen

permanenten Allradantrieb und ein Rennsport-

Fahrwerk mit Pushrod-Radaufhängungen

und waagrechten Feder-/Dämpfer-Einheiten.

Vor allem aber profitiert der Veneno von der

besonderen Kompetenz von Automobili Lamborghini

in der Entwicklung und dem Einsatz

von Kohlefaser-Werkstoffen: So ist das komplette

Chassis als CFK-Monocoque gefertigt,

die Außenhaut aus Kohlefaser, und auch im

Interieur wurden innovative, Lamborghini patentierte

Materialien wie Forged Composite

und CarbonSkin verwendet.

Ganz in der Tradition der Marke stammt der

Name des Veneno wieder von einem legendären

Kampfstier. Veneno ist der Name des stärksten und aggressivsten

aller Kampfstiere. Veneno ist auch dafür berühmt, einer der

schnellsten Stiere in der Geschichte des Stierkampf zu sein. Sein

Name wurde populär im Jahr 1914, als er den berühmten Torero José

Sánchez Rodríguez während eines Stierkampfes in der Arena Sanlúcar

de Barrameda’s, Andalusien, Spanien, tödlich verletzte.

Das Design

Der Lamborghini Veneno bringt die aerodynamische Effizienz eines

Rennsport-Prototypen auf die Straße. Jedes Detail seiner Form folgt

einer klaren Funktion: Höchste Dynamik, optimaler Anpressdruck bei

geringem Luftwiderstand und perfekte Kühlung der Hochleistungsaggregate.

Dennoch ist der Veneno ein unverwechselbarer Lamborghini,

er folgt der konsequenten Designphilosophie aller Supersportwagen

aus Sant’Agata Bolognese. Dazu gehören die extremen Proportionen

ebenso wie die stark gepfeilte Front oder das Wechselspiel zwischen

messerscharfen Linien und präzisen Flächen.

Die gesamte Front des Lamborghini Veneno wurde auf perfekte

Durchströmung und Abtrieb ausgelegt. Die Front fungiert so wie ein

aerodynamischer Flügel. Der Vorderwagen besitzt großflächige Kanäle,

welche die Luft zu den Auslässen in der Fronthaube und vor

der Scheibe sowie zu den Vorderrädern leiten. Charakteristisch für

Lamborghini ist die Y-Form der spitzen, weit in den Kotflügel reichen


Lamborghini Veneno

Ebenso wie die Front ist auch das Heck des Veneno aerodynamisch

optimiert auf den Luftstrom am Unterboden

und auf Fahrdynamik in schnellen Kurven. Der glattflächige

Wagenboden geht über in einen weit nach hinten gezogenen

Diffusor, der die vier voluminösen, durch einen

Splitter getrennten Endrohre der Abgasanlage einrahmt.

Großflächige Öffnungen dienen der Motorraumentlüftung

und leiten die Luft zum Heckflügel. Die einzige geschlossene

Fläche am Heck ist zur Montage des Kennzeichens

vorgesehen. Die Heckleuchten, die die Bremsleuchten, die

Blinker und die Nebelleuchten beinhalten, nehmen das Y-

Motiv wieder auf. Die Motorabdeckung besitzt sechs kiemenförmige

Öffnungen, hier steht die optimale Ableitung

der Motorwärme im Mittelpunkt. Die Abdeckung mündet in

eine große zentrale „Hai“- Finne, die die Längsstabilität des

Hecks beim Beschleunigen und Bremsen erhöht, indem

zusätzlicher Anpressdruck generiert wird, der gleichzeitig

zur Erhöhung der Kurvengeschwindigkeiten beiträgt. Der

einstellbare Heckflügel ist das Ergebnis der Erfahrungen

aus dem Motorsport sowie intensiver aerodynamischer Simulation,

um einen optimalen Luftfluss beim Zusammenspiel

von Heckflügel und Heckdiffuser zu erreichen.

Die exklusiven Leichtmetallräder messen vorne 20 Zoll und

hinten 21 Zoll und besitzen Zentralverschlüsse. Auch ihr

Design ist von der aerodynamischen Funktion bestimmt:

Ein Kohlefaserring um den Felgenkranz arbeitet wie eine

Turbine und liefert zusätzliche Kühlluft zu den Carbon-Keramik-Bremsscheiben.

45


Lamborghini Veneno

Lackiert ist der Veneno in einem neu entwickelten, metallisch wirkenden grauen Farbton, einzelne Teile

glänzen im Schwarz der sichtbaren Kohlefaserstruktur. Das einzige Fahrzeug, daß alle drei Farben der italienischen

Nationalflagge als Detail aufweist, ist das in Genf ausgestellte Fahrzeug, das Exemplar, welches in

Lamborghini Besitz bleiben wird. Die drei Kundenfahrzeuge werden jeweils eine einzelne Farbe der italienischen

Nationalflagge aufweisen und stellen daher drei Einzelstücke dar. Zusammen genommen bilden Sie

eine Trilogie mit grün, weiß und roten Farbakzent.

Die Technologie

Der Veneno ist ein weiterer Beleg für die einzigartige Kompetenz von Automobili Lamborghini beim CFKbasiertem

Leichtbau. So bildet ein Monocoque aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff die Basis des

Veneno. Es entspricht – ebenso wie die Aluminium-Hilfsrahmen vorne und hinten – weitgehend dem Monocoque

des Aventador, wurde aber in seiner Form dem neuen Design angepasst. Sämtliche Exterieur-Teile

bestehen ebenfalls aus CFK. Der Veneno erfüllt die gültigen Sicherheits- und Zulassungsvorschriften weltweit,

auch alle Sicherheitssysteme von den Airbags bis zum angepassten Fahrdynamiksystem ESP sind

selbstverständlich vorhanden.

Kohlefaser dominiert auch den Innenraum des Veneno. Das Carbon Monocoque ist sichtbar im Bereich des

zentralen Tunnels und der Seitenschweller. Die beiden Leichtbau-Schalensitze sind gefertigt aus dem für

Lamborghini patentierten Forged Composite.

Als Bezugsmaterial für das komplette Cockpit, Teil der Sitze und den Dachhimmel wird die gewebte Kohlefaser

CarbonSkin verwendet, die mit einem ganz speziellen Harz getränkt wurde. Dies macht die Faserstruktur

stabil und lässt das Material dennoch weich bleiben. Wie ein Hightech-Stoff passen sich diese extrem edel

wirkenden Kohlefasermatten jeder Form perfekt an, und Sie reduzieren das Gewicht des Fahrzeugs.

46


Lamborghini Veneno

Die Rennsport Atmosphäre ist auch auf das Armaturenbrett übertragen worden. Dieses ist völlig neu gestaltet,

und dank neuer grafischer Oberfläche und der Einführung einiger zusätzlicher Funktionen wie dem G-

Kraft-Messer liefert es alle notwendigen Informationen zur perfekten Kontrolle des Fahrzeugs.

Der konsequente Kohlefaser-Leichtbau des Veneno ist nicht nur sichtbar, er wird natürlich auch auf der Waage

spürbar: Mit einem Trockengewicht von nur 1.450 Kilogramm ist der Veneno sogar um 125 kg leichter als

der bereits extrem durchtrainierte Aventador. Das sehr günstige Leistungsewicht von 1,93 kg/PS garantiert

eine schlicht überwältigende Performance, die selbst vom ausgezeichneten Beschleunigungswert von 2,8

Sekunden nur unvollkommen beschrieben werden kann. Trotz der auf extremen Abtrieb ausgelegten Aerodynamik

besitzt der Veneno einen niedrigen Luftwiderstand was ihm eine Höchstgeschwindigkeit von 355

km/h erlaubt.

Der Zwölfzylinder mit 6,5 Liter Hubraum begeistert durch absolute Drehfreude und enorme Durchzugskraft.

Seine Leistung wurde auf 552 kW / 750 PS angehoben, ermöglicht durch vergrößerte Ansaugwege, eine

optimierte Thermodynamik, eine etwas höhere Nenndrehzahl und eine Abgasanlage mit noch geringerem

Gegendruck. ISR-Schaltgetriebe, permanenter Allradantrieb und Pushrod-Radaufhängungen wurden in ihrem

jeweiligen Setup den Anforderungen des Veneno angepasst.

Beim Genfer Autosalon 2013 erlebt der Lamborghini Veneno seinen ersten öffentlichen Auftritt. Gezeigt wird

das Fahrzeug mit der Nummer 0, das Erprobungsfahrzeug von Lamborghini. Seine Zukunft ist noch nicht

endgültig entschieden, aber es wird Lamborghini bei weiteren Testaktivitäten zur Generierung von Innovationen

dienen, sowohl auf der Straße als auch auf der Rennstrecke. Die Trilogie aus drei einzigartigen Fahrzeugen

wird im Laufe des Jahres 2013 produziert und an ihre künftigen Besitzer übergeben.

47

www.lamborghini.com


Lamborghini Egoista

Das Geschenk von Walter De Silva zum 50. Firmenjubiläum

Firmenjubiläum

von Automobili Lamborghini

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Sant’Agata Bolognese, 12. Mai 2013

Der gestrige Galaabend anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Automobili Lamborghini in Sant’Agata

Bolognese erreichte seinen Höhepunkt, als vor Tausend geladenen Gästen ein unglaubliches Fahrzeug

aus der Feder von Walter De Silva, dem Chefstylisten der Volkswagen Group, vorfuhr.

49


Lamborghini Egoista

Angesichts dieser Hommage zur Feier eines halben Jahrhunderts des „Unternehmens mit dem Kampfstier“

waren große Emotionen vorprogrammiert. „Ich fühle mich dieser italienischen Marke sehr verbunden, schließlich

bin auch ich ein Italiener. Ich hatte den Wunsch, ein Geschenk zu machen, und da kam mir der Gedanke

an ein Auto, dass das Wesen von Lamborghini unterstreicht: Denn die Fahrzeuge werden dort von je her

mit großer Leidenschaft und viel Herz gebaut. Der Verstand rückt in die zweite Reihe“, sagt ein bewegter De

Silva.

Tatsächlich entstand der Egoista, wie dieses Auto getauft wurde, aus der Leidenschaft für Innovation und

alternative Lösungen heraus – eben der Leidenschaft, die auch die Marke Lamborghini von jeher kennzeichnet.

„Dieses Auto ist für nur eine Person gemacht, die Freude empfinden und ihre Persönlichkeit mit ebenso

hochkarätiger Leistung unterstreichen möchte. Es wurde ausschließlich für Menschen entworfen, die im

Leben immer nur das Extreme und Besondere suchen. Somit steht es für extremen Hedonismus. Mit einem

Wort – ein kompromissloses Auto: Ein Egoist“, erklärt De Silva weiter.

Ebenso spektakulär war das Debüt des Supercars auf dem Galaabend. Ein kinoreifer Auftritt, der von einem

auf neun Großbildschirmen des Saals projizierten Trailer angekündigt wurde. Die Bühne wurde in eine Landebahn

verwandelt, ein Top-Model im Raumanzug steuerte die Ankunft des Egoista mit den Leuchtsignalen

des Bodenpersonals, während das Dröhnen des V10 die 20 m hohe Zeltstruktur zum Beben brachte: Dies

war die Szenerie, die von den VIP-Gästen wahrgenommen wurde, als der Präsident und CEO von Automobili

Lamborghini, Stephan Winkelmann, am Steuer des Egoista auf der Bühne erschien, auf die er dann auch

dessen Schöpfer De Silva bat.

Konzept und Technologie

Der von einem 5,2 Liter V10 Motor mit 600 PS

angetriebene Lamborghini Egoista ist ein gewollt

extremes und ungewöhnliches Fahrzeug

mit weltweit einzigartigen Eigenschaften, das

vom Design-Team der Volkswagen Group nach

einem Entwurf von De Silva gebaut wurde. Insbesondere

Alessandro Dambrosio zeigte sich

für das Interieur und Stefan Sielaff für das Exterieur

zuständig. Das De Silva Team wollte einen

Einsitzer bauen, mit dem alle

Eigenschaften, die in der Lamborghini DNA für

pures Fahrvergnügen, Leistung und Stil stehen,

noch einmal getoppt werden.

Das Cockpit wurde nach den Regeln der Kunst

für den Fahrer maßgeschneidert. Es lässt sich

als ganzes Teil entfernen, aber nachdem es mit

dem Rest des Fahrzeugs verbunden wurde,

bildet es mit diesem eine perfekte technische,

mechanische und aerodynamische Einheit. Im

Einklang mit der Tradition von Lamborghini kam

auch hier die Inspiration

aus der Welt der Luftfahrt. Ein besonderes Augenmerk

galt diesbezüglich den Apache-Helikoptern,

bei denen die Pilotenkabine im Notfall

abgestoßen werden kann.

Das vollständig aus Karbonfaser und Aluminium

gebaute Cockpit ist eine Art Überlebenszelle,

die es dem Fahrer ermöglicht, sich zu isolieren

und vor Außeneinwirkungen zu schützen“,

führt De Silva weiter aus.

„Wagt man einen Blick in die Zukunft so könnte

man daran denken, die Kabine des Egoista aus

einem Jet auszuhaken und auf einem Fahrzeug

zu befestigen, auf dem sie dann neue Wege

einschlagen kann“.

50


Lamborghini Egoista

Das Design

Das Fahrzeugäußere ist durch zwei grundlegende Aspekte gekennzeichnet: Die Architektur und das Material.

Das Design wird durch eine äußerst muskulöse Struktur bestimmt, innerhalb derer sich Hohlräume und

Flächen kraftvoll und energiegeladen miteinander verkeilen. Das Profil der Karosserie wird seitlich von der

stilisierten Form des Stiers in Angriffsposition und mit gesenkten Hörnern dominiert. Der Stier schiebt sich

Richtung Vorderräder und verleiht

damit der ohnehin schon sehr aggressiven Linie eine äußerst futuristische Dynamik. Selbstverständlich handelt

es sich hier um eine Hommage, eine kühne stilistische Interpretation, die nichts anderes sein kann, als

eine Neuinterpretation der Ikone des Lamborghini Markenzeichens, das bekanntlich den Stier in Veronica-

Position zeigt. Ohne Frage ist es eine große Herausforderung, das Symbol von Lamborghini als festen Bestandteil

in die Karosserie einzugliedern, die mutig und kunstvoll gezeichnet wurde Die Draufsicht zeigt ein

Trimaranprofil, bei dem der Mittelrumpf eine Einheit mit der Kabine bildet. Ein Eindruck, der zusätzlich durch

die Karbonabdeckung auf der Fronthaube unterstrichen wird.

Im oberen Fahrzeugbereich sieht man keine aerodynamischen Anhänge, sondern in das Karosserieprofil

eingebaute Aeroflaps, die in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen automatisch eingreifen. Zwei horizontale

Heckflaps aktivieren sich zur Steigerung der Fahrzeugstabilität bei hoher Geschwindigkeit, während

eine Reihe an schuppenförmig auf dem Rücken der Motorhaube angeordneten Luftschlitzen den Zufluss der

Kühlluft zum leistungsstarken V10 Triebwerk gewährleisten. Während die Fahrzeugfront darauf abzielt, die

aerodynamische Last zu erhöhen, ist der Heckbereich offen und bietet Einblicke in die Mechanik. Dies kommt

nicht zuletzt der Gewichtseinsparung zugute. Allerdings wird hiermit auch die für die sogenannte „Naked

Optik“ typische Aggressivität gesteigert.

Die Scheinwerferanlage des Lamborghini Egoista zeigt mehr Ähnlichkeit mit der eines Flugzeugs als mit der

von Autos. So findet man hier keine traditionellen Scheinwerfer, sondern LED-Umrissleuchten, die darauf

abzielen, die Position nicht nur auf eine Achse, wie beispielsweise die Straße zu richten, sondern auf drei

Achsen, wie man es im Luftraum kennt. Zwei weiße Lichter vorne und zwei rote hinten, ein roter Heckblinker

im oberen Heckbereich, zwei orangefarbene Stieraugen als Side-Marker und zwei auf dem Dach, rot links

und grün rechts, machen dieses UFO auf vier Rädern selbst im Dunkeln einzigartig. Hinter den


Lamborghini Egoista

vorderen Luftschlitzen, am Ende des Verbindungspunkts von Mittelrumpf und den zwei Seitenrümpfen versteckt,

findet man schließlich die leistungsstarken Xenon-Scheinwerfer, die sich fast wie zwei Adleraugen

präsentieren, denen auch im Dunkeln und aus großer Entfernung nichts entgeht.

Da dieses Fahrzeug aus leichten Materialien wie Aluminium und Karbon gebaut wurde, weist es nicht trittfeste

Bereiche auf, die wie beim Flugzeug entsprechend gekennzeichnet sind. Die Parallelen mit der Welt der

Luftfahrt sind aber nicht allein hierauf begrenzt, denn die Karosserie wurde aus einem speziellen Antiradar-

Material gebaut, und bei den Scheiben handelt es sich um orangefarbene, abgestufte Antireflexscheiben.

Die ebenfalls aus Antiradar-Material gefertigten matten, rauen Felgen sind durch

Karbonlamellen aufgewertet, die deren Aerodynamik optimieren.

Interieur

Das Cockpit-Interieur ist absolut rational

und zielt in jeder Hinsicht auf Funktionalität

ab. Es beinhaltet einen Racing-Sitz

mit Vierpunktgurt, bei dem jeder Gurt

durch eine andere Farbe gekennzeichnet

ist, während die Airbags und Instrumente

auf das Essenzielle reduziert

sind. Das Highlight Letzterer ist das für

Luftjäger typische Head-up-Display. Um

aussteigen zu können, muss der Fahrer

das Lenkrad entfernen und auf dem

Armaturenbrett ablegen, die Kuppel mit

einer elektrischen Steuerung öffnen, mit

den Füßen auf den Sitz steigen, sich auf

der linken Karosserieseite an eine ganz

präzise Stelle setzen und dann die Beine

um 180 Grad vom Fahrerraum zur

Fahrzeugaußenseite hin drehen. Jetzt

kann er die Füße auf den Boden stellen

und aufstehen. Auch bei

diesem Aussteigmanöver verlangt

der Lamborghini Egoista

einen Spitzenfahrer – einen

„Topgun“.

Die Philosophie

Der Egoista beinhaltet laut

Walter De Silva alle für die

Lamborghini DANN typischen

Produktkriterien. „Eben ganz

gemäß den Worten von Ferruccio

Lamborghini: Den Motor

baue ich hinten ein. Einen Beifahrer

möchte ich nicht. Ich will

dieses Auto für mich und so,

wie ich es mir vorstelle. Das ist

ein fanatisches Auto – Egoista

steht mir gut.“

Es wäre zu viel gesagt, dass

dieser Lamborghini wenigen

Auserwählten vorbehalten ist.

Dieses Auto ist sich selbst genug – ein Geschenk von Lamborghini für Lamborghini: Traumhaft in seiner

Einsamkeit.

Der Egoista steht für pure Emotionen, die Insel, die es noch nicht gibt, die niemand je haben wird, die immer

ein Traum bleibt - für alle.

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www.lamborghini.com


Besuchen Sie uns auf der ILA 2012 in Berlin - http://www.hawkerbeechcraft.com


Marseille, eine weltoffene Stadt

Dustin Hoffmann, 24 Jahre alt, studiert Stadt- und Regionalplanung an

der BTU Cottbus und war im Rahmen einer Studienreise nach Marseille

und Lyon gefahren.

Marseille die Kulturhauptstadt Europas 2013 und der Anlaufpunkt vieler,

die vom Süden nach Europa kommen wollen. Die Stadt ist bunt und lebt.

Der Hafen ist der ersten Anlaufpunkte für jeden, man macht man Fotos

und genießt die Stimmung der Stadt. Rund um den Hafen Vieux Port gibt

es zahlreiche Cafés, Restaurants und Bars, wo man sich hinsetzen kann

und in gemütlicher Abendstimmung einen Wein trinkt und die Köstlichkeiten

Frankreichs genießt.

Der alte Hafen wird derzeit aufwendig umgestaltet und bekommt in den

nächsten Jahren ein neues Gesicht. Neben der neuen Skyline von Marseille

mit dem GMA CGM Tower von der Architektin Zaha Mohammed

Hadid und drei weiteren geplanten Hochhäusern, entstehen hier das

Saint-Jean –Ideen- und Wissenszentrum mit Galerie, welche sich durch

eine aus besonders festem Spezialbeton gegossene Fassade auszeichnet

und das Ministre de la culture et de la communication. Ein spannendes

Gebäude, das sich über ein Wasserbecken beugt, besonders beeindruckend

ist dabei, welche Spannweite das Gebäude ohne Stützen


überwindet. Ein Meisterwerk der Architektur und Ingenieurskunst. In unmittelbarer Umgebung der beiden

Gebäude befindet sich die imposante Kathedrale La Major. Bewegt man sich vom Hafen weiter in Richtung

Südosten, so kommt man an einem kleinen Fischer Dorf in einer Bucht vorbei, weiter im Süden auf einem

Berg gelegen befindet sich das Chateu, welches Napoleon der III. für seine Frau bauen ließ, jedoch zog

diese nie dort ein. Heute tagen Ärzte in dem anmutenden Gebäude, die Besucher können sich im Jardin du

Pharao niederlassen und einen eindrucksvollen Blick über die Stadt und den Hafen genießen.

Die Stadt lädt ein, sich durch die Straßen zu bewegen und

eröffnet einem immer wieder Blicke zu bedeutenden Gebäuden

oder auch zum Hafen. Die engen Gassen münden dabei

öfter in schöne Plätze, wo sich Cafés und Restaurants

befinden und zum Verweilen einladen.

Jeder der sich für Architektur interessiert sollte sich in den

Südosten Marseilles begeben, dort steht die Unité d´ Habitation

von dem berühmten und umstrittenen Architekten Le

Corbusier. Es ist ein bedeutendes Gebäude des 20. Jahrhunderts.

Heute zieht es Professoren, Ärzte und Anwälte in das Gebäude, auch wenn es von außen nicht

mehr den fittesten Eindruck macht lädt, es dennoch mit seinem angenehm gestalteten Foyer zu einem

Besuch ein. Hier kann der Besucher die Ebenen drei, vier und neun Besuchen. Besonders lohnt sich der

Besuch der Terrasse oben auf dem Dach, von hier hat man einen, sagen umwobenen Blick über die Stadt

und aufs Meer. Eine beeindruckende Kulisse, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Für einen Wochenendtrip lohnt es sich das 72-Stunden-Ticket für Bus und Metro zu kaufen. Es kostet nicht

viel und man kann sich wunderbar durch die ganze Stadt bewegen und bekommt gleichzeitig etwas von der

Atmosphäre der Stadt mit.


Schöneberg ist ein schnelllebiges Pflaster. Da sind wir froh, mit „Polo“ Rochez und Patrick Matteï die freundschaftliche

Unterstützung von zwei gastronomischen Berliner Urgesteinen zu erhalten. Sie selbst haben ihr

ehemaliges „Bardeau“ mit klassischer französischer Küche im Bohème-Interieur zu einem gewissen Ruf

gebracht.

Wenn die Wände aber grün werden sollen, Servietten und Kerzenhalter ebenfalls - wie könnte man das Restaurant

dann wohl nennen? Hier musste nicht lange überlegt werden und man nannte das seit März in der

Nollendorfstraße 10 existierende Restaurant kurz und bündig „GRÜN“.

Allerdings muss man betonen, dass trotz des Grünüberschusses die Inneneinrichtung, ergänzt mit vielen

Bildern der Berliner Künstlerin Stefanie Saile, sehr geschmackvoll ist. Wo wir dann auch gleich beim Wichtigsten

wären: dem Kulinarischen.

Hier hat sich das GRÜN-Team etwas Ungewöhnliches einfallen lassen. Die Karte besteht nur aus jeweils

zwei Vorspeisen, Hauptgängen und Desserts - wechselt jedoch jede Woche. Die Küche ist dabei trotzdem

vielfältig mit ein wenig mediterranen Einflüssen. Gesunde preiswerte Gasthausküche! Stolz ist man auch auf

die gepflegten Weine, welche fast alle - egal ob rot oder weiß - offen zu bestellen sind.

Ab 17 Uhr steht die Abendkarte bereit. Zuletzt gab es hausgemachte Pasta mit Pesto, getrockneten Tomaten,

Walnuss und grünem Spargel für 9,50 Euro, Rumpsteak an knackigem Gemüse und hausgemachten

Kroketten für 14,50 Euro.

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59

Wir werden unsere Gäste auf dem Laufenden halten,

wenn wir mal wieder ein kleines Event machen, so wie

unser Pfälzer Abend oder unser Livecooking.

GRÜN

Nollendorfstraße 10

10777 Berlin

geöffnet bis 01 Uhr, Küche bis 23 Uhr,

Dienstag Ruhetag,

Reservierungen unter Tel. 030-74 92 93 98

www.gruen-restaurant.de

www.facebook.com/pages/Restaurant-GRÜN-Berlin

Das ist NEU für die Nollendorfstraße:

Galerie Berlin Avantgarde + Restaurant GRÜN Berlin

= Eine Ausstellung!!

In beiden Locations wird am Freitag, den 9 August, die

Hall of Fame Berlin eröffnet und kann dann bis zum 18.

September besichtigt werden.

Das Restaurant GRÜN wird während dieser Ausstellung

einen extra dafür kreierten ELVIS-BURGER servieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch zu diesem bisher einmaligen

Event.


2013

Hall of Fame Berlin 2013 startet mit der neuen Ausstellungsreihe Film & Musical, nachdem die HoF 2012

bereits 3x erfolgreich gezeigt wurde

Berlin24 TV und die Galerie Berlin Avantgarde eröffnen die Ausstellung

„Hall of Fame Berlin“ 2013, am Freitag, 9. August 2013, ab 19h.

In der neuen Ausstellung von Ralph Kartelmeyer geht es wieder um 40 Jahre Musikgeschichte, diesmal

aber mit dem Schwerpunkt Film und Musical.

Angefangen von Flashdance, Dirty Dancing, Grease, Goldfinger und Moonraker von James Bond, Titanic,

Star Trek 1-4, Star Wars IV (Teil 1 von 1977), Buddy Holly Story, The Yellow Submarine von den Beatles,

bis hin zu Casa Blanca, Metropolis, The Phantom of the der Opera, Tarzan, Der König der Löwen und, und,

und.

Es werden Exponate gezeigt, die Sie noch nie gesehen haben. Dazu eine Fülle von Goldenen Schallplatten,

original Unterschriften der Stars, Filmplakate und wieder die unvergleichlichen digitalen Arbeiten des chinesischen

Künstlers Musk Ming.

Ed Bonja (Konzertfotograf und Tourmanager von Elvis in den 70‘er Jahren) zeigt bisher Unveröffentlichtes

von Elvis Presley und wird die Victory Vegal Jackpot „Elvis Bike“ von Lobobikes signieren, sie bleibt während

der Ausstellung in der Galerie zu besichtigen.

Wie zu den vergangenen Ausstellungen werden wieder Medienpreise an bedeutende Künstler verliehen, hier

möchten wir Sie neugierig machen aber noch nichts verraten.

Es erwartet Sie ein musikalisches Rahmenprogramm und eine einmalige Ausstellung.

VIPs aus Politik, Wirtschaft, Musik und Medien werden anwesend sein, u.a. haben fest zugesagt: Sänger

Rainer Garden, Radiomoderator Nero Brandenburg, die Schauspielerin Franziska Troegner, Evergreen

Brothers, Hamburger Sänger Freddy Albers, Andrej Hermlin gleichnamiges Swing Dance Orchestra,

Guido „Elvoice“ Regenhard, Bernhard Kurz Stars in Concert-Hotel Estrel Berlin, die Gruppe Halbstark,

Opernsängerin Azusa Nakaoka, Pariser Chansonier MANO und Phil Beat - DJ aus Leipzig.

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Berlin24 TV und die Galerie Berlin Avantgarde eröffnen die Ausstellung

„Hall of Fame Berlin“ 2013, am Freitag, 9. August 2013, ab 19h.

Dauer der Ausstellung: 10. August bis 18. September 2013

Wir bitten um Verständnis, dass Sie sich wegen des großen Interesses an der Ausstellung, zur Vernissage

am Freitag, den 9. August, anmelden müssen.

Anmeldungen zur Gästeliste:

Berlin Avantgarde, Nollendorfstr. 11-12, 10777 Berlin:

info@berlin-avantgarde.com oder telefonisch 030-2757 5908,

Di-Fr 12-19, Sa 10-17h, www.berlin-avantgarde.com

Mit freundlicher Unterstützung von Meckatzer-Bier, Trattoria á Muntagnola, Elvis Club Berlin, Lobo

Bikes, Grünzeit, Restaurant Samowar, Restaurant Grün.

Das ist NEU für die Nollendorfstraße:

Galerie Berlin Avantgarde + Restaurant GRÜN Berlin = Eine Ausstellung!!

In beiden Locations wird am Freitag, den 9 August, die Hall of Fame Berlin eröffnet und kann dann

bis zum 18. September besichtigt werden.

Das Restaurant GRÜN wird während dieser Ausstellung einen extra dafür kreierten ELVIS-BURGER

servieren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch zu diesem bisher einmaligen Event.

Zur Hall of Fame Berlin 2013 wird dem Japanischen Musiker Arai Soichiro für seinen Soundtrack des zur

Berlinale 2013 gezeigten Kurzfilms “Ba Bi Lun Shao Nian - The Rivers of Babylon - Die Flüsse Babylons”

(Regisseurin Zhou Yan, JOINT PRODUTION by Shine Show Interactive Media Co.,Ltd. and Wuxi trace vision

advertising Co.,Ltd, Volksrepublik China) eine goldene Schallplatte verliehen.

Zu der Medienverleihung werden folgende Anwesenden extra aus China anreisen:

Zhou Yan, Director / Wang Xin, Producer / Soichioro Arai, Composer / Ma Yuan Yuan, Producer / Song

Rong, Assistent director

Die Regisseurin Zhou Yan wurde 1975 in Zhangjiakou (Nordchina) geboren, aufgewachsen in Suzhou, Südchina.

Sie studierte an der Pekinger Filmakademie und nahm 2007 am Berlinale Talent Campus teil.

Sie war bereits 2012 mit ihrem Film „The lost land“ Gast der Berlinale Shorts, 2013 zeigte sie ihren Kurzfilm

„The Rivers of Babylon“ mit großem Publikumserfolg.





19-year-old Lily returns to her seaside hometown Beihai,

a city neighboring Vietnam. The unexpected sudden arr

ival of a level-eight typhoon named “Mountain Spirit”

delays her departure from the village.Lily runs into her

childhood classmate Howe, who is himself possessed by

his own troubles. They journey into a mysterious mangr

ove forest. The typhoon ends, and a secret emerges…

Music by Arai Soichiro

Sound effect: Yang xiao yi

Sound editor: Liu yuan yuan

Sound mixer : Simon Li at nOiz

Film sound recording: Liu yang

The Rivers of Babylon

Directed by Yan zhou

Production Company:

Shine Show Interactive Media Co.,Ltd.

Suzhou trace vision advertising Co.,Ltd.





She, and the mangroves, birth again

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The Rivers of Babylon


A Film by Yan Zhou

Music by Arai Soichiro


Elvis Club Berlin e.V.

Die inoffizielle Gründung des „Elvis Club Berlin“ fand am 01.02.1989 statt.

Am 10.05.1989 wurde der Antrag zur Gründung einer „Interessengemeinschaft Elvis

Presley Berlin“ gestellt.

An einem Mittwoch, dem 16.08.1989, fand dann die offizielle Gründung beim Kulturbund

Weißensee statt.

Fast 25 Jahre sind vergangen und heute ist er der zweitälteste Club Deutschlands. Im Internetzeitalter ist die

Fangemeinde bei Facebook 10.250 Fans groß und hat jede Woche beachtliche 70.000-180.000 Klicks.

Jeden 2. Freitag im Monat findet das Club-Treffen im Freizeithaus Weissensee, Pistoriusstr. 23, 13086 Berlin,

statt.

Informationen zum Club, Aktivitäten und alles rund um den King finden Sie unter:

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www.elvisclubberlin.de


Rainer Garden

Rainer Garden begann seine Solokarriere im Jahr 1977.

Durch sein hervorragendes stimmliches Potenzial wurden

sehr schnell Rundfunk- und Fernsehsender auf ihn

aufmerksam. Er war gern gesehener Gast in den TV-

Sendungen „Ein Kessel Buntes“, „Bong“ und „Schlagerstudio“.

Den zahlreichen Tourneen und Plattenaufnahmen

im eigenen Land folgten Engagements im Ausland,

unter anderem in den USA, Kuba, Polen und der Mongolei

– vor bis zu 20.000 Menschen.

Rainer Garden – auch Komponist und Textautor. Ein

Künstler mit Herz, der nach 10jähriger Pause wieder da

angekommen ist, wo sein Zuhause ist – im Showbusiness.

Und seine Fans haben ihn nie vergessen und freuen

sich mit ihm!

Sein Repertoire umfasst neben eigenen Liedern, welche

Geschichten aus dem Leben erzählen, auch Welthits der

70er, 80er und 90er Jahre. Durch die Einmaligkeit seiner

Stimme erstrahlen diese Songs in neuem Glanz und

bleiben somit unvergessen. Seine Auftritte, ob auf Konzerten,

gebuchten Galas oder Firmenjubiläen, werden

zu einem unvergesslichen musikalischen Feuerwerk.

Rainer Garden – Nahegehende, nachdenkliche, ausdrucksstarke

und humorvolle Songs eines Vollblutmusikers.

Eines Typen, der in keine Schublade passt. Ein

Sänger mit einer unverwechselbaren Stimme, die einfach

unter die Haut geht!

Vielseitig und unverwechselbar, wie der Künstler selbst!

www.rainer-garden.de


Guido Regenhard alias Elvoice

„Schon im zarten Kindesalter mit 4 Jahren fing alles mit dem

Film „Roustabout“ an. Ich war fasziniert und infiziert“, erzählt

der Elvisinterpret mit den Koteletten und den kastanienbraunen

Haaren. Von da an habe er alles von und über den Sänger und

Schauspieler gesammelt.

Dass er einmal als Elvoice auf der Bühne stehen würde, hätte er

nie im Traum für möglich gehalten. Schon immer hatte er Musik

gemacht, doch in den frühen Jahren hatte er keine finanziellen

Mittel, um eine Band zu gründen - eine Band, die seine Lieblingsmusik

spielt.

Vor ein paar Jahren habe er sich dann - dem Computer sei Dank

- die Play-backs von Elvis besorgt und eigene Aufnahmen gemacht,

die nicht nur beim Publikum, sondern auch beim früheren

Elvis-Fotografen Ed Bonja gut ankamen. Immer motiviert, das

Beste zu geben, feilt er an seinen Performances stundenlang in

einem kleinen Tonstudio und Übungsraum in Osterholz-Scharmbeck.

Regenhard möchte sich nach eigenen Angaben von der

Masse der Elvis-Imitatoren abheben. Das sei der Grund, weshalb

er an den European Elvis Championships in Birmingham

2012 und weiteren Wettbewerben teilnehme. Hier konnte er von

weit über 100 Teilnehmern den beachtlichen 8. Platz belegen.

Sein Traum ist es, einmal bei einem Wettbewerb in den USA dabei

zu sein. Bis er es so weit geschafft hat, tut er das, was ihm

am meisten am Herzen liegt: „I keep him alive“.

„Überall wo ich auftrete, verbreite ich gute Laune“, gesteht Elvoice.

Er sei kein „Wahnsinniger“, der mit Perücke und billigen

Anzügen Elvis imitiere. Das Konterfei des King of Rock ‘n’ Roll


auf die Brust tätowiert und auf einem weiteren Tattoo am

Nacken prangen die Buchstaben TCOB, Abkürzung von

„Taking Care of Business“, klassischer Sinnspruch der

Graceland-Legende.

Seine Bühnenoutfits, darunter ein hautenger weißer Anzug

mit strassbesetztem Gürtel, bestellt er online beim einstigen

Leibschneider von Elvis in den USA. Nicht zu vergessen,

der Schmuck, der über 10kg wiegt. Natürlich wird auch

stilgerecht gefahren, mit einem Ford P5 Hardtop Coupe V6

Bj. 66.

Sollte jemand von Euch mal die Gelegenheit bekommen,

Elvoice zu erleben, nehmt diese wahr …Es lohnt sich,

wenn er nicht wieder gerade in Deutschland, England oder

Spanien tourt.

Carolin Okon

„Was uns aufhält ist nicht das was wir tun, sondern DAS, was wir nicht

tun!“

Ohne Elvis hätte Carolin Okon vielleicht nie mit der Malerei begonnen.

In der DDR aber waren nicht nur Bananen knapp. Es gab auch keine

Fotos der „westlichen“ Stars. Und so kaufte sie in einer Geheimmission

für 20 Ostmark ein Bravo Poster von Elvis, um es für Freunde und sich

selbst abzumalen.

Nach ihrer Ausbildung an der Adolf-Grimme-Akademie, entschied sie

sich voll und ganz für die Arbeit an der Staffelei, ihre Bilder verkauft sie

weltweit.

Heute ist Carolin Okons Hobby im Sinne von Berufung längst Beruf geworden,

und noch heute malt sie, wenn sie eine Verbundenheit aus der

Vergangenheit sucht, ELVIS!

www.elvis-paintings.de

www.elvoice.de


„Mach dir mal ‚ne Platte“

Wir schneiden dir deine Musik auf echtes Vinyl

Wir schneiden / cutten einzelne Schallplatten (Vinyl), bedrucken

das Label und gestalten das Cover. Unsere Vinyl`s

sind so stabil wie gepresste Schallplatten und sehen auch

genau so aus.

Hier einige Empfehlungen und Möglichkeiten:

DJs:

Auch wenn in vielen Clubs die digitale Technik Einzug gehalten

hat, ist es immer noch die Königsklasse, sein Set mit

der guten alten Vinyl zu mischen, bei der man als DJ noch

den direkten Zugriff auf den perfekten Übergang hat und

so mit seinem musikalischen Feingefühl die gierige Menge

zum perfekten Partyrausch führt. Und wenn man jetzt noch

den gerade frisch produzierten Track in die mit den neuesten

Scheiben gespickte Zusammenstellung einbauen kann,

ist der Auftritt doch perfekt.

Producer:

Man hat gerade den perfekten Track zusammengeschraubt,

und will diesen selbst, oder von befreundeten DJs im Club

oder auf ‘ner Party auf Feiertauglichkeit testen, bevor man für viel Geld eine Pressung in Auftrag gibt, dann

ist eine Einzelanfertigung, sprich eine geschnittene Vinyl genau das Richtige. Gäste, Freunde und Bekannte

werden verblüfft sein, wo du diesen Track / diese Version auf einer Vinyl herhast?


Promotion:

Wie viele CDs oder MP3’s hast man schon zum Begutachten an Labels, Clubs oder Agenturen geschickt,

die dann wahrscheinlich auf ‘nem riesigen Stapel oder auf der externem Festplatte eines genervten A&R

Managers landen und für immer vereinsamen. Eine Schallplatte hebt sich von dem üblichen Kram ab, passt

auf kein Speichermedium und macht auf jeden Fall neugierig.

Das besondere Geschenk:

Socken, Schlips, Gutscheine, die 3. Parfümflasche – Alles nicht der Reißer!

Will man sich mit ‘nem besonderen Geschenk von der Masse abheben, verschenkt man einfach mal den

gemeinsamen Lieblingstrack, ein eigenes Werk oder eine verkehrt rum aufgenommene geheime Botschaft,

die man nur mit einem Rückwärtsdreh des Plattentellers entschlüsseln kann.

Der Beschenkte wird sich wahrscheinlich ewig daran erinnern und nennt ein Unikat sein Eigen.

Für die Ewigkeit:

Magnetband, CD, DVD, digitaler Speicher??? Nichts hält länger als eine Generation….

Die Vinyl – Schallplatte hat da bessere Chancen! Abgesehen von großer Hitze und roher Gewalt hat sie keine

natürlichen Feinde und ist aufgrund ihrer Größe auch nach Jahren wiederzufinden.

Vinyl - Preisliste = Service kann ab sofort genutzt werden:

12“ schwarz (LP) einseitig = 39,-€ beidseitig = 49,-€

10“ schwarz (Single) einseitig = 35,-€ beidseitig = 45,-€

7“ schwarz (CD-Format) einseitig = 29,-€ beidseitig = 39,-€

(inkl. white Label, Papierinnenhülle)

Lieferzeit ca. 5-6 Tage nach Bezahlung.

Wünschen Sie eine exklusiv gestaltete Plattenhülle - wenden Sie sich an uns und wir finden eine Lösung.

Anfragen / Bestellungen: info@berlin-24.tv


Love is in the Air….

das DashDrive AE400 von ADATA

3 auf einen Streich

Ja, es war wirklich fast wie Liebe auf den ersten

Blick, auch wenn das DashDrive sich erst einmal

beweisen musste, und das gleich in 3 Disziplinen.

Aber was ist das DashDrive Air überhaupt, was kann

es und warum brauche ich es?

Das ADATA DashDrive Air AE400 ist ein inzwischen

sehr lieb gewonnener mobiler Begleiter, den ich

nicht mehr missen möchte. Seine 3 Funktionen - es

lässt sich als Wireless Access Point verwenden und

kann als Speichererweiterung oder als Akkuladegerät

dienen – haben mir schon gute Dienste geleistet.

Das Gerät ist vor allem dann ideal, wenn man entweder

mit mehreren Leuten Fotos, Videos etc. austauschen

möchte oder mit verschiedenen Geräten auf

einen bezahlten Internetzugang zugreifen möchte.

Letzteres ist besonders praktisch auf Reisen. Vielerorts

gehört ein freies WLAN-Netz noch nicht zum

Standard und es werden pro Netzzugang meist hohe Gebühren

verlangt, zum Beispiel in Hotels. Bis zu 10 mobile

Geräte wie Smartphones, Tablets oder Notebooks, werden

unterstützt, können also gleichzeitig aufs Internet via Hotspot

zugreifen.

Des Weiteren können ein Kartenlesegerät, ein USB-Stick

oder auch eine externe Festplatte an das DashDrive Air

AE400 angeschlossen werden, auf die ebenfalls drahtlos

zugegriffen werden kann. Zum Verständnis: das DashDrive

Air AE400 verfügt selbst über keinen Speicher, muss also

mit anderen Speichermedien über den USB-Anschluss oder

den SD-Karten-Slot „gefüttert“ werden. Mich hat besonders

die lange Akkulaufzeit von über 5 Stunden beim Streamen

von HD-Content von Festplatte erfreut.

Zu guter Letzt ist in den AE400 ein 5.000 mAh Akku verbaut,

der sowohl mein Smartphone als auch mein Tablet – oder

vielmehr mir selbst - schon ein paar Mal das Leben gerettet

hat.

Verwaltet werden die Daten mit der kostenlosen App Dash-

Drive Air Elite, die es sowohl für iOS- als auch für Android-

Mobilgeräte gibt. Aufgeladen wird das DashDrive über den

USB-Anschluss. Das AE400 ist gerade einmal 80 x 59 x

21mm gross und wiegt rund 130 Gramm (inklusive Akku). An

der Oberseite gibt eine LED-Statusanzeige über den jeweiligen

Betriebszustand sowie den Batteriezustand des AE400

Auskunft gibt.

Neben der guten und einfachen Bedienung sowie den vielen Funktionen gefällt mir der AE400 auch aufgrund

seines guten Designs und der sauberen Verarbeitung. Der Preis des Geräts liegt bei etwa 60,00 €.

Ich möchte mein DashDrive Air nicht mehr missen und gerade unterwegs sind wir inzwischen unzertrennlich

geworden.

www.adata-group.com

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Endlich mehr Speicher für iPhone & Co - mit dem i-FlashDrive HD.

Welcher iPhone oder iPad-Besitzer kennt es nicht: Der Speicher

des geliebten iPhones ist voll! Ärgerlich, denn gerade diesen

Moment wolltest Du mit Deiner Kamera einfangen. Oder Du

möchtest jetzt und sofort Fotos oder Videos an andere iDevice-

Besitzer weitergeben oder unterwegs Filme schauen, egal wie

voll Dein Speicher ist? Der i-FlashDrive HD von PhotoFast, mittlerweile

in seiner 2. Generation, macht es möglich.

Was das kleine, handliche Gerät so besonders macht, ist die

einfache Möglichkeit zum Datenaustausch zwischen iOS-Gerät

und Mac/PC bzw. auch mit anderen iOS-Geräten. Diese Funktion

bietet aktuell kein anderer Speicher für iDevices. Damit sind Speicherplatz-Probleme auf dem iPhone oder

iPad endlich lösbar – einfach Daten vom iPhone oder iPad auf das i-FlashDrive verschieben und schon ist

wieder Platz auf dem iOS-Gerät. Das hilft, wenn man unterwegs ist, um die Zahl der Fotos oder Videos auf

dem iPhone oder Smart-Phone zu reduzieren, weil die Geräte am Ende ihrer Speicherkapazität sind. Wäre

doch schade, wenn man die vielen neuen Eindrücke nicht im Bild oder als Video festhalten kann.

Flexibilität ist Programm und Sicherheit selbstverständlich

Das zeigt sich bereits hardwareseitig darin, dass auf der einen Seite der Speicher mit dem 30pin-Konnektor

und auf der anderen mit einer USB-Schnittstelle bestückt ist. Somit kann der i-FlashDrive auch als herkömmlicher

USB-Stick ohne iDevice verwendet werden. Von der Software her – der App – kann die kostenlose

i-FlashDrive App der 2. Generation mit allen Dateitypen umgehen, die durch iOS unterstützt werden. So unterstützt

die App eine Vielzahl an Videoformaten (MPV, M4V, MOV, MP4, AVI, FLV, MKV, MPG, RM, RMVB,

TS, WMV) sowie Streaming per Airplay. Die App verfügt über Dokumentenbetrachter für alle gängigen Dateitypen.

Neben dem Audioplayer verfügt sie auch über einen eigenen Videoplayer, der sich auf M4V, MP4

und MPV Dateien versteht. Für alle anderen Dateitypen bietet die i-FlashDrive App die „Öffnen in“ Funktion.

So können beispielsweise DIVX Videos mit einer entsprechenden App geöffnet werden. Bilder, die in den

i-FlashDrive HD übertragen wurden, können wieder in die Kamera Aufnahmen importiert und mit anderen

Apps bearbeitet werden. Zudem ermöglicht Dir die App, alle sensiblen Daten auf Deinem i-FlashDrive HD,

Deinem iPhone oder iPad zu verschlüssen, Dokumente mit der passenden iWorks App zu öffnen und zu bearbeiten

oder ein Backup Deiner Kontakte zu sichern.

Was man bekommt und wo

Der i-FlashDrive von PhotoFast wird wahlweise - je

nach Kapazität - mit Lightning-Adapter ausgeliefert,

was die Kompatibilität sowohl mit dem 30pin- als

auch mit dem neuen 19pin-Konnektor gewährleistet.

Mit diesem Adapter haben Besitzer der neuen Apple

Geräte iPhone 5, iPad mini und das neue iPad 4G,

Zugriff auf alle Funktionen und Vorzüge des i-FlashDrive

HD. Mit den Massen 25,9 x 9,0 x 52,46 mm

ist der i-FlashDrive HD lediglich etwas länger als der

Apple-Adapter und schmiegt sich dadurch perfekt an

ihn an. Der Preis bewegt sich zwischen 69,95 € und

249,95 €. Erhältlich ist der i-FlashDrive HD von PhotoFast

im gut sortierten Apple-Fachhandel.

www.i-FlashDrive.de

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Killer-Maus von Tesoro

Tesoro hat seine Gaming-Maus SHRIKE im vergangenen Jahr auf

den deutschen Markt gebracht. Unter SHRIKE ist eigentlich eine

Geheimwaffe zu verstehen, die als Wurfmesser eingesetzt wird

und über Stealth-Techniken verfügt. Damit kann der Gegner verwirrt

werden und der Akteur hat eine bessere Ausgangsbasis beim

Kampf. SHRIKE ist zwar keine Geheimwaffe und sollte auch nicht

geworfen werden, aber es ist ein gutes Produkt für Gamer. Genau

diese Gruppe hat man im Visier und dafür tief in die Entwicklerkiste

gegriffen, um sich gegenüber der Vielzahl von Mäusen durchzusetzen.

Ob das gelungen ist, wird man sehen.

Auch wer kein richtiger Spiele-Enthusiast ist, muss zugeben, dass SHRIKE schon beim Auspacken einen

positiven Eindruck hinterlässt und auf den ersten Blick durch den Überzug der Oberseite mit einer dünnen

Metallschicht edel wirkt. Ca. 50 Euro kostet das gute Stück und ist, wie die nachfolgende Kurzvorstellung

zeigen wird, eine gute Alternative zu den Produkten etablierter Hersteller. So verfügt SHRIKE über eine frei

programmierbare, vollfarbige LED-Beleuchtung. Über ein programmierbares User Interface können bis zu 5

Sätze für Tastenbelegung, 40 Makrotasten, spezielle Spielbelegung und Beleuchtungseffekt angelegt werden.

Der präzise Lasersensor ermöglicht genaueste Auflösungen zwischen 800/1600/3600/4800/5600 dpi

bei einer Polling-Rate von 1000 Hz. Dadurch ist die Maus überaus präzise im Handling, um ideal gegen die

unermüdlich angreifenden Feinde eingesetzt zu werden als auch bei anderen Games. Einfach auf den Knopf

mit der Bezeichnung „dpi“ drücken und die Abtastrate verändern.

Tesoros Maus hat - wie es sich gehört - einen mit 2m sehr langen, geflochtenen Mäuseschwanz, der per

vergoldeten USB-Anschluss für die Verbindung mit dem PC sorgt. Auch das Mausrad sieht gut aus, da es

seitlich mit Chrom überzogen ist und in der Mitte geriffelten Gummi für sicheren Halt bietet. Auch seitlich ist

die Maus geriffelt, was ebenfalls dem Bedienkomfort zugute kommt. An Tasten sind es acht, die laut Manual

frei konfigurierbar sind. Allerdings ist die SHRIKE mehr ein Mäuschen als eine ausgewachsene dicke fette

Kampf-Maus, denn sie ist eher schmal und nicht so recht geeignet, wenn der Gamer seine ganze Hand

darauf deponieren will. Linkshänder sind sowieso ausgeschlossen, da der Nager aufgrund von Tastenanordnung

und der Form eindeutig Rechtshänder bevorzugt.

Shrike hat auch ein Unterleben. Denn an der Unterseite befindet sich eine Schublade, in die man die zum

Lieferumfang gehörenden Gewichte (3x 10 und 1x 5 Gramm) legen kann.

Diese Möglichkeiten das Mausgewicht zu variieren sind unter Vollblut-

Gamern sehr angesagt und sollen eine Feinabstimmung realisieren, die

dem persönlichen Komfort entspricht.

Natürlich wird die Maus bei der Verbindung mit dem PC über Plug&Play

sofort initialisiert. Aber so richtig Freude kommt dann erst bei Gamern

auf und lässt deren Herzen höher schlagen, wenn man mit der mitgelieferten

Software die Optionen nutzt, welche die SHRIKE erst richtig zur

Killer-Maus machen. Denn Tesoro zufolge lassen sich 5 Profile und 40

Makrotasten auf dem internen 128KB Speicher sichern, jeder einzelnen

Taste kann man außerdem Shortcuts zuweisen, um Applikationen per

Click zu starten. Auch die 5 DPI-Stufen in der X- und Y-Achse lassen sich

konfigurieren, die LED-Beleuchtung in der Farbe und Intensität sowie die

Polling-Rate ändern.

Fazit

Präzises, zuverlässiges Handling, variables Gewicht, hörbarer

Tasten-Click, viele Sondertasten und eine an Optionen reiche

Software sprechen für Tesoros Laser-Maus SHRIKE und bestätigen

ihre Gaming-Eigenschaften. Sie ist allemal ihr Geld

wert und mit ca. 50 Euro (unverbindliche Preisempfehlung)

verfügt sie über ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis,

das einige Mitbewerber alt aussehen lässt.

www.tesorotec.de

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Mal so richtig in die Tasten hauen!

Um von vornherein Missverständnissen vorzubeugen: Wir reden heute nicht über ein Klavier, obwohl so ganz

aus der Welt ist der Vergleich mit dem mechanischen Keyboard vulgo Tastatur des Newcomers TESORO

nicht. Heute nehmen wir uns nämlich das Tesoro Durandal Ultimate G1NL Brown Switch Gaming Keyboard

vor. Uff! Was für eine Namenskonstruktion. Wer lässt sich den so etwas einfallen?

OK. Wir müssen damit leben, was uns die Marketingabteilung des Herstellers vorgibt, werden uns aber im

weiteren Text auf den Begriff Durandal Ultimate beschränken. Doch woher kommt der Name DURANDAL. Er

ist direkt mit Games assoziiert, die im Reich der Mystik spielen. So hat auch der Name DURANDAL ein mythologisches

Geheimnis. Denn nach Überlieferungen handelt es sich bei DURANDAL um ein mittelalterliches

Schwert, das ein Ritter Karl des Großen führte und in dessen goldenem Griff ein Zahn des Heiligen Petrus,

Blut des Heiligen Basilius, ein Haar des Heiligen Dionysius sowie etwas von der Kleidung der Jungfrau Maria

enthalten ist. Mehr Magie und Zauberkraft ist fast nicht möglich. Möge der Gamer diese Kräfte auf seiner

Seite haben!

Lasst uns über die Gaming-Tastatur des amerikanischen Herstellers TESORO etwas mehr reden. Wie der

Name aussagt, handelt sich dabei um ein Keyboard, das speziell für Gaming ausgelegt ist, im Highend-

Bereich positioniert ist - und je nachdem wie man es sieht – entweder teuer oder sein Geld wert ist. Es muss

uns beweisen, dass es diese ca. 130 € verdient. Von vornherein, schon beim Auspacken haben wir ein gutes

Gefühl, weil es sich nicht um eine „Billig-Billig“ Ausführung einer chinesischen Massenwarenfabrik handelt,

sondern bereits Gewicht, Stabilität

und Ausführung eine Wertigkeit

vermitteln. Ach ja: warum mechanisches

Keyboard versus Folientastatur

basiertes?

Mechanische Keyboards sind bei

vielen Gamern aktuell sehr nachgefragt,

denn im Gegensatz zu üblichen

Kontaktfolien-Tastaturen arbeitet

das DURANDAL ULTIMATE

mit Mikroschaltern von Cherry. Dadurch

ist das Drücken auf eine Taste

einem Mausclick vergleichbar,

wobei zum Betätigen ein geringer

Andruck als bei kontaktfolienbasierten

Keyboards benötigt wird.

76


Hinzukommt, dass mechanische Keyboards fehlerfrei und sofort

auf die Eingaben reagieren – ein Umstand, den enthusiastische

Gamer aber auch Vielschreiber zu schätzen wissen.

Was gleich beim Auspacken auffällt, ist das klare Design, ein

edles Finish und die hochwertige Fertigung. Da wackelt nichts,

da klappert nichts.

Tesoros Durandal Ultimate kann man verschiedenen mechanischen

Cherry MX-Tasten kaufen – wahlweise Black, Blue,

Brown und Red. Eigentlich wollte ich gerne ein Keyboard mit

den blauen Cherry-Switches, aber der Hersteller konnte wegen

der großen Nachfrage nicht dem Wunsch entsprechen und

hat die Version mit Brown Cherry MX Switches für diese Kurzbesprechung

geschickt. Mit 460 x 170 x 33 mm (Breite/Tiefe/

Höhe) hat es recht normale Ausmaße und wirkt trotz der ca.

1,5 Kilo Gewicht nicht klotzig oder überdimensioniert: Der Anschluss

erfolgt logischerweise über einen USB 2.0 Port – das

lange, ummantelte Kabel (mit vergoldeten USB-Anschlüssen)

hilft eine gute Sitzposition einzunehmen. Wobei allgemein die

Ergonomie inkl. Anti-Rutsch-Design, Klappfüßen, Handballenauflage

ermüdungsfreies Niedermetzeln der Monster und Aliens

begünstigt.

Das DURANDAL selbst verfügt über 2

USB-Ports, woran weitere Peripherie-Geräte angeschlossen werden können. Ebenfalls

sind Audio Kopfhörer- und Mikrofonbuchsen vorhanden. Obwohl zum Lieferumfang

eine CD mit Treiber und TESORO Gaming Software gehört, muss man im ersten

Stepp darauf nicht zurückgreifen, denn die beiden USB-Ports werden auch ohne

Treiberinstallation direkt nativ unter Windows initialisiert und die Tastatur als Standard

MS-Keyboard erkannt. Bis auf die Makrotasten (50 programmierbare), wozu

dann die CD benötigt wird, sind ad hoc fast alle wichtigen Funktionen verfügbar.

Doch ein echter Gamer gibt sich damit nicht zufrieden und wird seinen Ehrgeiz darin

sehen, die Tastatur nach seinen Wünschen und Vorstellungen zu programmieren. Hier

zeigt DURANDAL Ultimate seine Flexibilität. Denn neben dem Standard QWERTZ-

Layout mit N-Key-Rollover-Funktion (mehrere Tasten gleichzeitig

drücken ohne Verlust der einzelnen Tastenbedeutung)

verfügt TESOROs Glanzstück über Multimedia-Tasten und

Makrofunktionen für die fünf Profile und hat 128KB internen

Speicher für die Profile. Die 4stufige LED-Hintergrundbeleuchtung

und Lichtsteuerung sind ein weiteres Plus und so richtig

für die Gamer, die es auch im Dunkeln krachen lassen und

geben obendrein dem Keyboard ein gewisses Night-Flair.

Alles in allem ist das – und hier meine Referenz an die TESO-

RO Marketiers - Tesoro Durandal Ultimate G1NL Led Backlit

Mechanical Gaming Keyboard ein gelungenes Produkt, das

sowohl in der Gamer-Gilde einen festen Platz verdient als auch

bei Vielschreibern Lorbeeren ernten wird. Der Preis mit ca. 130

Euro ist angemessen, und wenn man berücksichtigt, dass es

auf 50 Millionen Tastenbetätigungen ausgelegt ist, absolut sein

Geld wert.

www.tesorotec.de

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© GRAFIK & DESIGN THOMAS-01-2013-PRIMAL-EDITION Longest

El Dia Vintage

Lord of the Ringz

Euphoric

Electrify

Taken4Granite Republica Brasil

S O N D E R S E R I E

2013

Easy Rider

Unity

Firewalker

U Bug Me


OTTMA (Oldtimer-, Teile-, und Trödelmarkt) findet an einem der schönsten

Plätze in Dahme/Mark und Umgebung, im Schlosspark, statt.

Termin: 30.06.2013, ab 09.00Uhr

Das erwartet Sie:

ein Teilemarkt

ein Antik- & Trödelmarkt

ein Tages- Treffen historischer Fahrzeuge aller Klassen

Benzingespräche

gastronomische Versorgung

Kontakt: 0175-9307478 / 0172-5248525

www.ottma.de

Geistheilung

2-Punkt-Methode

Quantenheilung

Mediale Beratung und Schulung

für Körper, Geist & Seele

Claudia Tappeser

Geistheilerin und Seherin

für Ihr Wohlgefühl!

Schustehrusstraße 26

10781 Berlin

www.healingcare.de

info@healingcare.de

Telefon 030 89391906


Der Eisbär

Die Polarregionen rund um den Nordpol sind

Ewige sein Revier Zeit! -

seit vielen tausenden Jahren lebt der

König der Arktis schon hier.

Man Fast verschmilzt kann sie nicht er mit der riechen, bizarren

Landschaft

man kann sie nicht schmecken,

im gelblich-weißen Fell und ungeheurer

man kann sie einfach imposanter nirgends Kraft! entdecken.

Bedächtig, ausdauernd und sehr gewandt

Man kann sie vergolden,

treibt er liebend gern auf Eisschollen

man voller kann Neugier sie durch vergessen, sein Land!

doch was man versäumt hat,

Als ruheloser Wanderer zieht er durch die

kann man nicht messen.

endlosen Weiten -

ein Kunstwerk der Natur, das wahrhaftig

Man nur kann Ehrfurcht sie kann nicht verbreiten! kaufen,

Er man kennt kann keine sie Feinde, nicht ist borgen, sehr tolerant

und man trotzdem sucht hatte das auch Gestern, ihn der Mensch

um Haaresbreite und schon schon ist es für morgen. immer verbannt!

Auch heute bleibt die Gefahr noch groß -

Klimawandel, Man kann Eisflächen sie Gut schmelzen nutzen ab - was

wird und dann jemanden aus unserem schenken Polarbären bloß?!

Verschwindet und wenn das man Meereis Zeit hat, komplett,

ist es vielleicht sehr wahrscheinlich: an sie denken. Die Eisbären als

Art sind dann für immer weg!

Der König der Arktis ist nach wie vor in Gefahr -

tun wir Thomas alles, damit de dieser Vachroi Glanzpunkt 2013

unsere

Erde immerfort bereichert und bleibt für uns so wunderbar!

Thomas de Vachroi anno domini 2013

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REDAKTION

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Chefredakteur: Ralph Kartelmeyer

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Es erscheinen gelten die Mediadaten alle drei Monate 2013.1 neu.

Andreas Perseke: Redaktion Culture

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