Eigenbewirtschaftung - WBV Holzkirchen

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Eigenbewirtschaftung - WBV Holzkirchen

Waldbesitzervereinigung Holzkirchen e.V.

Herzlich willkommen!


Strukturen der Waldbesitzervereinigung

Mit einer Fläche von

34.699 Hektar die größte

Waldbesitzervereinigung

in Bayern.

Die WBV ist in den

Landkreisen Miesbach,

Bad Tölz, München und

Rosenheim vertreten.


Strukturen der Waldbesitzervereinigung

• Selbsthilfeorganisation der privaten und

kommunalen Waldbesitzer

• Eingetragener Verein, gegründet 1949

• 2.108 Mitglieder mit durchschnittlich 16,5 ha

Waldbesitz

• Kernaufgabe ist die Holzvermarktung

• Vermarktung im Jahr 2007: 120.000 fm

• Dienstleistungsquote stabil über 50 Prozent


Verpachtung oder Eigenbewirtschaftung ?

• Für die Jagdgenossenschaft

ist die Verpachtung

die einfachste Lösung.

• Die Eigenbewirtschaftung

ist eine zulässige und

bewährte Alternative


Die „pflegeleichteste“ Lösung

Erfolgreiche Verpachtung

• Pächter akzeptiert die berechtigten Interessen der

Waldbesitzer

• Pächter hat jagdhandwerkliche Fähigkeiten

• Pächter beteiligt fähige Mitjäger

• Pächter hat die notwendige Zeit

Grundsatz „Wald vor Wild“ wird umgesetzt


Wann Eigenbewirtschaftung?

• Langjährig untragbare

Wildschäden

• Ständige Streitereien

mit dem Pächter

• Keine Aussicht auf

Besserung

• Wille der Jagdgenossenschaft

auf

Änderung


Gesetzliche Grundlage

• § 10 BJagdG

(2) Die Jagdgenossenschaft

kann die Jagd für eigene

Rechnung durch angestellte

Jäger ausüben lassen.

§


Folgen für die Jagdgenossenschaft

• Mehraufwand für die Jagdvorstandschaft

• Wildschaden kann nicht auf Jäger übertragen

werden

• Beitrag Berufsgenossenschaft

• Klassischer Jagdpachtzins entfällt

• Variable Einnahmen

Entgelt für Jagderlaubsscheine

Erlös aus Wildpretverwertung


• Vertritt die

Jagdgenossenschaft

nach außen

• Berät die

Jagdgenossenschaft

• Setzt Vorgaben der

Vorstandschaft um

„Angestellter Jäger“


Geeignete Mitjäger

• Merke: Geeignete Jäger

zu finden ist immer

schwierig !

• Aber: Bei Verpachtung

bindet man sich auf

neun Jahre, bei der

Eigenbewirtschaftung

nur auf ein Jahr !

Größerer Einfluss der Jagdgenossenschaft


Aufteilung in Pirschbezirke

• Erfahrung: Nicht mehr als 100 Hektar Wald,

plus Feldanteil

• Natürliche Grenzen berücksichtigen

• Abschusszuteilung

gemäß Attraktivität des Pirschbezirks

entsprechend Zustand der Waldverjüngung

(Verbissbelastung)


Vorteile der Eigenbewirtschaftung

• Kürzere zeitliche Bindung

• Wille der Jagdgenossenschaft (JG) kann unmittelbar

umgesetzt werden:

Variable Vertragsgestaltung

Einfluss auf die praktische Jagdausübung

Eingesetzte Jäger werden durch JG bestimmt

• Rückkehr zur Verpachtung jährlich möglich

Mehr Einfluss = Besserer Schutz des Eigentums


Umstellung auf Eigenbewirtschaftung

• Aufklärung und Diskussion im Vorfeld

• Förmlicher TOP bei Jagdversammlung

• Grundsatzbeschluss der Jagdversammlung

• Ermächtigung der Jagdvorstandschaft durch

Beschluss


Beispiel Jagdrevier Hausham 2

Siehe: Dokument „Modell

Eigenbewirtschaftung

Hausham“


Waldbesitzervereinigung Holzkirchen e.V.

Der Wald zeigt,

ob die Jagd

stimmt!

Waldbesitzervereinigung Holzkirchen e.V.

Tegernseer Str. 8, 83607 Holzkirchen

e-Mail: info@wbv-holzkirchen.de

internet: www.wbv-holzkirchen.de

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