Werraland News - bei Werraland Werkstätten eV

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Werraland News - bei Werraland Werkstätten eV

Werraland News

Die Informationsbroschüre der Werraland-Werkstätten e.V.

Richtfest bei den

Werraland Werkstätten

Lebensbericht:

Lust auf das Leben –

Interview mit Tanja

und Günter Schellhas

2/2005

Gartenprojekt der

Gruppe 1 in Datterode

Wege gemeinsam gehen…


2

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2. Quartal I Werraland News


Inhalt

Inhalt

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Wir danken unseren

Anzeigenkunden für ihre

Unterstützung.

Sie ermöglichen damit den

Druck der Werraland-News.

Gartenprojekt der Gruppe 1 in Datterode . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6

Mittelkürzung der Bundesagentur für Arbeit im Bereich

berufliche Rehabilitation behinderter Menschen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8

Die Mitarbeitervertretung der Werraland-Werkstätten stellt sich vor . . 11

25jähriges Dienstjubiläum von Herrn Edwin Henning - ein Stück

Werraland-Geschichte aus Sicht der Verwaltung - . . . . . . . . . . . . . . . . . 12

Lebensbericht – Interview mit Tanja und Günter Schellhas . . . . . . . . . . 14

Richtfest bei den Werraland Werkstätten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 20

Besuch der Altenpflegemesse in Nürnberg . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Führungswechsel: Günter Schreiber übergibt an Volker Stöhr . . . . . . . . 24

Fortbildung – Interview von Ulrich Kalthaus mit Danuta Kranz . . . . . . 26

Bewegung und Aktivität im Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 29

Personalnews . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

2. Quartal I Werraland News 3


Liebe Leserinnen und Leser,

der Sommer ist da, unsere Urlaubsreisen

stehen vor der Tür oder sind bereits

durchgeführt, viele Beschäftigte der

Werkstatt verbringen in dieser Zeit den

wohlverdienten Urlaub.

Die Arbeit in unseren Betrieben geht

natürlich weiter und eine Reihe neuer

Aufgaben sind in Planung oder werden

zur Zeit realisiert.

Die Werkstattleitung befindet sich zur

Zeit in Gesprächen mit einem metallverarbeitenden

Betrieb der Region, um

an deren Standort eine weitere feste

Außenarbeitsgruppe der Werkstatt entstehen

zu lassen.

Die Außenwerkstatt in der Schlesienstraße

hat ihre Arbeit aufgenommen

und wir sind sehr froh, diese neuen

Räumlichkeiten nunmehr nutzen zu

können.

Wie bereits in unserer ersten Ausgabe

der ‘Werraland-News’ dieses Jahres

berichtet wurde, soll an dem neuen

Standort Witzenhausen ein „Betreutes-

Wohnen-Projekt“ entstehen. Derzeit

besichtigen wir in Frage kommende

Objekte und hoffen, bis zum Ende des

Jahres, hier einen neuen Standort im

Altkreis Witzenhausen für ambulant

betreutes Wohnen gefunden zu haben.

Die Arbeiten an unserer neuen Kinderund

Jugend-Wohnstätte in Wehretal-

Reichensachen gehen gut voran und

wir beabsichtigen am 15. August 2005

die ersten Kinder und Jugendlichen einziehen

lassen zu können. Die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter für unsere

neue Einrichtung sind bereits eingestellt

und werden im Sommer ihre

Arbeit beginnen.

Unser „Haus der Ambulanten Dienste“

in der Friedrich-Wilhelm-Straße in

Eschwege wird ebenfalls zum Herbst

dieses Jahres fertig gestellt sein. Wir

freuen uns auf dieses neue Projekt und

Vorwort

hoffen, diese neue Einrichtung termingerecht

eröffnen zu können.

Und immer noch…

der Wettbewerb zur Namensgebung für

unsere Kinder- und Jugend-Wohneinrichtung

geht weiter…

Wir suchen noch immer nach einem

Namen für diese neue Wohneinrichtung.

Beteiligen Sie sich, senden Sie

uns mögliche Namensvorschläge bis

zum 15. August 2005 zu. Den Sieger dieses

Wettbewerbs möchten wir kulinarisch

in unserem Bistro verwöhnen. Sie

erhalten einen kulinarischen Gutschein

im Wert von 50,00 Euro.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr

Gerd Hoßbach

Geschäftsführer

2. Quartal I Werraland News 5


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Gartenbericht

Gartenprojekt der

Gruppe 1 in Datterode

Die Idee wurde eigentlich von einem

Mitarbeiter geboren, der in die Werkstatt

gewechselt ist.

Dieses Projekt fand unser Fachschüler

Kai Rathgeber nicht schlecht und gemeinsam

versuchten wir es nun in die

Tat umzusetzen.

Um dieses Projekt im Herbst 2003 starten

zu können, befragten wir erst einmal

die Bewohner der Gruppe, ob

Interesse besteht.

Dieses bestand und auch gleich mit

ganz konkreten Vorstellungen, was

angebaut werden sollte. Der Renner waren

Möhren, Radieschen und Bohnen.

Doch zuerst musste die geeignete Fläche

hierfür gefunden werden.

2. Quartal I Werraland News

Dies erwies sich als nicht

schwierig. Eher die Frage

nach dem Material, mit

dem unser Garten eingefasst

werden sollte, um

ihn vom übrigen Rasen

abzugrenzen.

Doch auch hier wurde

eine Lösung gefunden

und bei der Materialbeschaffung

war uns Fr. Blum

behilflich und organisierte

über ihren Bruder die nötigen

Begrenzungsbretter.

Damit wir nicht alles mit der Hand

umgraben mussten, organisierte Hr. Rathgeber

eine Fräse, mit der unser Garten

schnell Form annahm. Bei den Feinarbeiten,

wie Harken und Unkraut entfernen,

halfen dann die Bewohner

tüchtig mit. Wir brachten erst einmal

richtig viel Mist als Dünger unter den

Boden, damit wir im nächsten Jahr

auch ordentlich ernten können.

Im Frühjahr 2004 legten wir zum ersten

Mal Beete an.

Damit unsere Bewohner sehen konnten,

wie aus einem Samen ein Pflänzchen

entsteht, zogen wir einige in

Pflanzkästen vor. Die Bewohner säten

nun Bohnen, Möhren, Radieschen,

Zucchini und Kohlrabi. Nun immer

fleissig giessen und sehen ob etwas

wächst.

Wir hatten eine gute Ernte und besonders

viele Zucchinis, an denen wir uns

Michael Simon und Catja Braedt

wirklich satt gegessen hatten und

beschlossen, im nächsten Jahr davon

nur noch zwei Pflanzen zu setzen.

Unser Gartenprojekt läuft auch in diesem

Jahr weiter und wird von den

Bewohnern noch angenommen. Natürlich

hoffen wir auch in diesem Jahr wieder

auf eine gute Ernte, damit unser

Tisch immer reichlich gedeckt ist und

das was man selbst angebaut hat,

schmeckt ja bekanntlich doppelt so gut.

Kai Rathgeber

Beatrice Rathgeber und

die Bewohner der Gruppe 1


Nachhaltigkeit leben.

In einer Zeit steten Wandels steht Nachhaltigkeit für Verlässlichkeit und Kontinuität.

Wir leben diesen Wert, indem wir Ressourcen schonen, den Dialog zwischen

Wirtschaft und Kultur pflegen und Perspektiven für kommende Generationen schaffen:

in Deutschland durch das hohe Engagement für Aus- und Weiterbildung, durch die

Förderung von Kunst, Kultur und Wissenschaft.

Im Rahmen der weltweiten Initiative „B. Braun for Children“ fördert jedes Tochterunternehmen

ein Kinderprojekt. Eine Investition in die Zukunft – für jüngste Generationen.

B. Braun Melsungen AG · 34209 Melsungen · Deutschland · Tel (0 56 61) 71-0 · Fax (0 56 61) 71-45 67 · www.bbraun.de


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Information

der Werkstattleitung

Mittelkürzung der Bundesagentur für Arbeit im Bereich

berufliche Rehabilitation behinderter Menschen

Aus vielen Einrichtungen, die in der

beruflichen Rehabilitation und Integration

von Menschen mit Behinderung

seit Jahren erfolgreiche Arbeit leisten,

hörten wir Anfang März 2005 von

einem faktischen Stopp der Mittelzuweisung

aus verschiedenen Arbeitsagenturen.

Vermutlich sind durch Verschiebungen

früherer Sozialhilfeempfänger zum

Arbeitslosengeld II und durch Mittelbudgetierung

in den Arbeitsagenturen

(AA) vielerorts die Fördermittel für 2005

ausgeschöpft. Es werden nur noch

bereits bewilligte Maßnahmen weitergeführt

und Neuanträge unter Umständen

nicht mehr berücksichtigt.

In Gesprächen mit Mitarbeitern

der Agentur für Arbeit konnte

(Stand Anfang Juni 2005)

nicht geklärt werden, wie

lang diese Situation noch

andauern wird.

Die Mitarbeiter der

Werraland-Werkstätten

wollen die betroffenen

Menschen dahingehend

unterstützen, bei

den zuständigen Agenturen für Arbeit

Anträge auf Leistungen zur Teilhabe

am Arbeitsleben zu stellen und rechtsmittelfähige

(Ablehnungs-) Bescheide

(➞ s. Pkt. 4) zu erwirken. Wir möchten

Ihnen an dieser Stelle zusagen, dass wir

den Betroffenen bei der Durchsetzung

ihrer Rechte helfen werden. Es darf

2. Quartal I Werraland News

nicht zu einer rechtswidrigen Förderpraxis

nach Kassenlage kommen.

Wir können Ihnen weiterhin zusichern,

dass unsere Geschäftsführung bereits

Kontakt zu unseren Landes- und

Bundespolitikern aufgenommen hat,

um sie für diese dramatische Entwicklung

zu sensibilisieren und um Hilfe zu

bitten. Die Schulen und die Angehörigenbeiräte

sind informiert; im

Moment liegt uns allerdings noch keine

Rückmeldung vor, ob von dort eine

Reaktion erfolgen wird. In Gesprächen

mit Vorstandsmitgliedern der hessischen

BA-Regionaldirektion sind die

Probleme der Mittelknappheit bestätigt

worden, auch bezogen auf die

Arbeitsagenturen in Nordhessen.

Man bemühe sich um eine

Mittelaufstockung in Nürnberg,

nähere Informationen

liegen uns allerdings

nicht vor.

Wir bitten die hessische

Sozialministerin und

den Ministerpräsidenten

dringend

darum, ihren Einfluss

auf Bundesebene

geltend zu

machen und die sich negativ für

die Menschen mit Behinderung

abzeichnenden Entwicklungen abzustellen.

Die Bundesregierung und der

Vorstand der Bundesanstalt für Arbeit

müssen sich in ihrer Verantwortung für

die Einhaltung des geltenden Rechts

einsetzen.


Sollte Ihr behinderter Angehöriger in

diesem Jahr zur Aufnahme in den

Berufsbildungsbereich der Werraland-

Werkstätten anstehen, geben wir Ihnen

nachfolgende Hilfen, die Ihnen die

Orientierung in dem Verfahren etwas

erleichtern sollen.

Ein Vierteljahr vor der geplanten

Aufnahme in die Werraland-Werkstätten

Antragstellung bei der Agentur

für Arbeit.

Zwei Wochen nach Eingang des Antrags

muss das Arbeitsamt die Zuständigkeit

bestätigen, um ggf. eine Begutachtung

zu veranlassen (§ 14 Abs. 1 SGB IX). Das

Gutachten muss dann innerhalb von

zwei Wochen erstellt werden.

Ist eine Begutachtung erforderlich, muss

die Agentur für Arbeit innerhalb von

drei Wochen entscheiden (§ 14 Abs. 2

SGB IX).

Erfolgt eine Ablehnung, ist ein Bescheid

mit Rechtsmittelbelehrung zu verlangen.

Erst bei Vorlage eines solchen

Bescheides ist ein Widerspruch möglich.

Innerhalb von vier Wochen nach Zugang

des Ablehnungsbescheides muss

Widerspruch eingelegt werden.

Erfolgt eine Ablehnung unter Bezugnahme

auf die fehlenden finanziellen

Mittel seitens der Agentur für Arbeit, ist

dies rechtswidrig. Zur Erfüllung von

Rechtsansprüchen müssen Leistungsträger

entsprechende Haushaltsmittel

zur Verfügung stellen.

Nach Zugang des Widerspruchbescheides

muss innerhalb eines Monats

Klage vor dem Sozialgericht erhoben

Information

der Werkstattleitung

werden. Eine anwaltliche Vertretung ist

nicht nötig, es besteht kein Anwaltszwang.

Sollte Ihnen ein Ablehnungsbescheid

zugegangen sein, sind die Sozialdienste

der Werraland-Werkstätten gern bereit,

Sie bei möglichen Klageverfahren argumentativ

und formal zu unterstützen.

Natürlich sind unsere Mitarbeiter der

Sozialen Dienste, Frau Gundlach, Frau

Schieseck und Herr Stück gern bereit, Sie

und Ihre behinderten Angehörigen in

diesen schwierigen Fragestellungen zu

beraten und Ihnen weiterzuhelfen.

Hans Stück

Werkstattleitung/Sozialer Dienst

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Anzeigen

2. Quartal I Werraland News


Die Mitarbeitervertretung

der Werraland-Werkstätten

stellt sich vor

Viele können mit dem Begriff „Mitarbeitervertretung“

nicht viel anfangen,

aber was ein Betriebsrat ist, weiß jeder.

Die Mitarbeitervertretung, kurz MAV, ist

in kirchlichen Einrichtungen, in rechtlich

etwas abgeänderter Form, der

Betriebsrat.

Wegen des Selbstbestimmungsrechts

der Kirchen in Deutschland (Art. 140

GG) und einer politischen Entscheidung

der Adenauer-Regierung, die

Kirchen - einschließlich Caritas und

Diakonie - aus dem Betriebsverfassungsgesetz

auszuschließen, ist in den letzten

Jahrzehnten ein eigenständiges Arbeitsund

Mitbestimmungsrecht der beiden

großen Kirchen entstanden.

Wir stehen außerdem in enger

Zusammenarbeit mit Peter

Wenk, dem Vertreter

der schwerbehinderten

Mitarbeiter.

Da wir es auch als

unsere Aufgabe ansehen,

die Mitarbeiter

zu informieren,

werden wir zukünftig

an dieser Stelle

in den ‘Werraland - News

über Rechte, Pflichten, politische

Entwicklungen und aktuelle

Urteile, die MAV betreffend, informieren

bzw. berichten.

Informationen der MAV

Kurz erklärt:

Wir haben zwar nicht ganz soviel Rechte wie ein

Betriebsrat, aber die gleichen Aufgaben.

Die Anzahl der Mitarbeitervertreter richtet sich nach

der Größe der Einrichtung.

Unsere MAV besteht aus fünf Personen:

■ Frank Peterseim (1. Vorsitzender)

■ Susanne Sauer (Schriftführerin)

■ Thomas Reitmaier (weiteres Mitglied)

■ Rüdiger Greinke (weiteres Mitglied) und

■ Angelika Brand (weiteres Mitglied).

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Porträt

2. Quartal I Werraland News

25jähriges Dienstjubiläum von Herrn

Edwin Henning - ein Stück Werraland-

Geschichte aus Sicht der Verwaltung -

Am 01.04.1980 nimmt Herr Henning

im Alter von 26 Jahren seine Arbeit als

kaufmännischer Angestellter bei den

Werraland-Werkstätten in Eschwege

auf. Er bezieht ein Büro in der 1979 ein-

Aus unserem Archiv:

In der Werkstatt sind 100 Arbeitsplätze für Beschäftigte

in nachstehenden Arbeitsgruppen eingerichtet.

Schlosserei ➡ Handwerksmeister Rolf Sippel

Schreinerei ➡ Schreinermeister Martin Krug und

Hans-Karl Gerlach

5 Handmontagegruppen ➡ Gruppenleiter Frau Becker, Fr. Dölle Fr.

Hupfeld, Fr. Reuffurth, Herr Lenze

Gymnastik ➡ Fr. Bäucker im heutigen großen

Besprechungsraum geturnt

Fahrdienst ➡ Franz Jakobs fährt den ersten Lkw.

In den folgenden Jahren wächst die Einrichtung stetig an:

1983 Inbetriebnahme des 1. Hauses in der Kasseler Straße 3 a

1984 Bezug des zweiten Wohnhauses

1985 Fertigstellung Anbau – 60 neue Arbeitsplätze

1987 3. Haus wird bezogen

1992 neue Werkstatt am Hessenring mit weiteren 60 Arbeitsplätzen

Haus 4 und 5 in der Kasseler Str. · Wohnhaus Vor dem Brückentor

2000 Bezug des Fritz-Delius-Hauses in Datterode

2002 Inbetriebnahme der Großküche mit umgestaltetem Speiseraum

2002 Bezug der Halle Gartenbau- und Landschaftspflege und die Gebäudereinigung

2004 Fertigstellung der Gipswerkstatt

geweihten neuen Werkstatt am Hessenring

1.

Herr Emmerich ist der Leiter der Einrichtung,

in der Verwaltung arbeiten

Frau Emmerich und Frau Schmidt.

Neben Wohnen und Arbeiten bieten

die Werraland-Werkstätten den Familienentlastenden

Dienst, Reisen und

Freizeitgestaltung für behinderte Menschen

und Betreutes Wohnen an.

Bis zum 01.04.2005 steigt die Zahl der

Mitarbeiter auf 182 an. Aus der einst

überschaubaren Werkstatt ist ein großer

Arbeitgeber im Werra-Meißner-Kreis geworden.

Und jetzt wieder zu unserem Jubilar, der

im Jahr 1990 zum Verwaltungsleiter

ernannt wird.

Die Aufgaben der Verwaltung sind mit

Zunahme der Beschäftigten und der

dadurch bedingten Einstellung neuer

Mitarbeiter und Errichtung neuer

Häuser stark angestiegen. Die Verantwortung

für den reibungslosen Ablauf

innerhalb der Abteilung liegt bei Hr.

Henning. Er hat dafür zu sorgen, dass

die anfallende Arbeit ordentlich und

gewissenhaft von seinen Mitarbeitern

erledigt wird.

Werden 1980 noch viele Arbeiten per

Hand durchgeführt, so schafft der erste

Computer Mitte der 80er Jahre manche


Erleichterung. Zur Abrechnung mit den

Kostenträgern wird das erste EDV-

Programm angeschafft, es folgen ein

Fakturierungs- und ein Personalverwaltungsprogramm.

Löhne und Gehälter

werden von Rechenzentren ermittelt,

die Buchführung wird zur Bearbeitung

an einen Steuerberater übergeben.

Der Kauf eines Servers im Jahr

1998 ermöglicht den Zugriff der einzelnen

PCs auf eine Zentralstelle. Um

Kosten zu sparen wird 2001 ein eigenes

Rechenzentrum angeschafft.

Im Jahr 2005 ist die Verwaltung bürotechnisch

bestens ausgestattet. Jeder

Arbeitsplatz verfügt über einen PC mit

entsprechender Software.

Die Verwaltung sieht sich als Dienstleister

für die vielen Abteilungen in den

Werk- und Wohnstätten mit ihren

Beschäftigten und Bewohnern und die

ambulanten Dienste. Sie erledigt

Schreibdienste für Werkstatt- und

Wohnstättenleitung, Sekretariatsarbeiten

für die Geschäftsführung. Löhne

und Gehälter werden ermittelt und zur

Auszahlung gebracht, Rechnungen an

verschiedene Kostenträger ausgestellt.

In der Finanzbuchhaltung laufen alle

Vorgänge zusammen, die mit Geld zu

tun haben, sie werden hier verbucht.

Rechnungen für die in den verschiedenen

Abteilungen geleisteten Arbeiten

werden geschrieben und Eingangsrechnungen

bezahlt. Gelder für Baumaßnahmen

werden angefordert und

alle Geldeingänge überwacht. Ab dem

Jahr 2000 werden junge Menschen zu

Bürokaufleuten ausgebildet.

Porträt

Wir gratulieren Herrn Henning zum

25. Betriebsjubiläum und wünschen

ihm weiterhin viel Erfolg in seinem

Beruf und gute Gesundheit.

Eschwege im April 2005

gez. Gerda Noll

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Interview

Lebensbericht

Lust auf das Leben – Interview mit Tanja und Günter Schellhas

WN: Tanja (28) und Günter (46), Ihr lebt

in Eurer gemeinsamen Wohnung im

Betreuten Wohnen (i. W. BW) der

Werraland-Werkstätten (i. W. WW) hier in

Eschwege. Wie kam es dazu?

Tanja: Naja, wir haben uns beim

Handball-Training bei Erik Hogreve in

der Werkstatt schon gut verstanden.

Aber richtig kennen

gelernt haben wir uns

beim Besuch vom

Weihnachtsmarkt

in Esch-

2. Quartal I Werraland News

wege mit meiner Schwester Rosi und

Ihrem Freund. Ich bin gerade nach

Eschwege ins BW umgezogen. Günter

hat mich dann jedes Wochenende

besucht. Die Nachbarin hat immer

geschimpft, weil wir angeblich viel

mehr Wasser brauchen und so. Ende

August 2002 sind wir dann zusammen

in den Jasminweg gezogen. Günter: Für

mich war ja auch die Überlegung, was

ist wenn meine Eltern nicht mehr sind,

wo soll ich dann hin? Und ich habe bei

Tanja gesehen wie gut das im BW

klappt.

WN: Also Ihr kennt Euch

eigentlich durch die

Arbeit, oder kommt

Ihr aus dem selben

Ort?


Tanja: Also ich komme ursprünglich

aus Lüderbach im Ringgau. Da habe ich

21 Jahre gewohnt und meine Kindheit

verbracht, die sehr schön war. Ich bin

dann nach Ifta mit meinem Freund

gezogen. Das hat aber nicht geklappt

und ich habe mich wieder getrennt.

Von da aus bin ich direkt ins BW

gekommen. Das war 2001. Als ich 14

Jahre alt war ist mein Vater gestorben

und als ich 23 war ist auch meine

Mutter an Krebs gestorben. Sie hat aber

vorher noch unseren Umzug 2003

gemanagt (von Günter und Tanja

zusammen, Anm. Red.).

Günter: Ich komme aus Sontra-

Weißenborn, da bin ich auch geboren

und groß geworden. Zu meiner

Interview

Schwiegermutter habe ich immer ein

gutes Verhältnis gehabt.

Tanja: Und ich habe auch ein gutes

Verhältnis zu Günters Eltern. Wir besuchen

uns gegenseitig regelmäßig.

WN: Ihr sprecht von euren Schwiegereltern,

also seid Ihr verheiratet?

Tanja: Ja, wir haben 2004 am 7. Mai auf

dem Standesamt und am 8. Mai in der

Neustädter Kirche geheiratet. Das war

sehr schön.

WN: Wie sieht Euer Tagesablauf aus?

Tanja: Also wir stehen um 6.30 Uhr auf,

frühstücken gemeinsam und gehen

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16

Interview

dann zur Arbeit. Wir arbeiten immer

montags bis donnerstags von 8.00 Uhr

bis 16.00 Uhr und freitags nur bis 12.45

Uhr. Wenn wir nach Hause kommen,

das ist so um halb fünf, machen wir

gemeinsam alles was so im Haushalt

anfällt. Kochen, aufräumen, staubsaugen,

einkaufen und so. Kochen ist noch

2. Quartal I Werraland News

manchmal ein bischen schwer. Aber

man kann’s essen. Und Nähen ist

schwierig. Einen Knopf annähen geht ja

noch, aber Socken stopfen geht noch

nicht so gut. Aber wir haben auch

schon Kurse von der KFB besucht. Zum

Beispiel Rückenschule, Lesen, Messen

und Wiegen (KFB= „Kultur – Freizeit und

Bildung Werraland“, besteht seit 5 J. u.

bietet verschiedene Bildungsmöglichkeiten

für Menschen mit Behinderung an. Anm.

Red.)

Günter: Wir finden das Alltagsleben

einfach spannend. Und wir lernen

jeden Tag was Neues dazu. Besser als bei

der Familie wohnen. Man hat eine

Aufgabe. Ich mache manchmal kleinere

Reparaturen die so anfallen. Das

macht mir Spaß. Es gibt immer mal was

zu reparieren. Der Nachbarin helfe ich

auch ab und zu. Mit den Nachbarn

kommen wir sehr gut aus.

Tanja: Wir machen alles gemeinsam.

Alles geht Hand in Hand. Wir treffen

uns auch oft mit Margit und Klaus. Die

sind auch im BW. Spontan entscheiden

wir dann ob wir z. B. grillen und

machen auch gemeinsam Urlaub,

wenn das Geld reicht.

WN: Wenn Ihr Euch drei Wünsche erfüllen

könntet, was wäre das?

Tanja: Also Geld - ein bisschen mehr

wäre schön, ein Haus und Gesundheit –

auch für die Familie.


WN: Das Leben ist ja nicht umsonst. Wie

kommt Ihr zurecht?

Tanja: Wir müssen mit 80,00 Euro in

der Woche für Essen, Trinken, Friseur,

Kleidung und so auskommen. Nebenbei

sparen wir jeden Monat 100,00 Euro

für Notfälle. Und dieses Jahr ist Urlaub

nicht drin. Am Anfang war es unheimlich

schwer, mit dem Geld auszukommen,

jetzt geht’s einigermaßen. Bei den

Möbeln hatten wir unheimlich Glück.

Fast alles wurde uns geschenkt oder im

Sperrmüll gefunden.

WN: Der Weg in das BW ist ja ein bedeutender

Schritt in Eurem Leben gewesen.

Günter, wie ist es Dir damit gegangen die

Entscheidung dazu zu treffen und zu Hause

auszuziehen?

Günter: Das war schon ein großer

Schritt. Ich habe über 40 Jahre zuhause

gewohnt. Meinem Bruder habe ich

geholfen und beim Bauern solange es

der Rücken mitgemacht hat. Für meine

Mutter war ich auch immer da und

auch so was wie ein Gesprächspartner.

Das war sehr ungewohnt und ich musste

mich auf die neue Situation einstel-

len. Das waren sehr gemischte Gefühle

und Gedanken. Wie verkraftet meine

Mutter das? Wie komme ich zurecht?

Meine Mutter hat sich bestimmt auch

Gedanken gemacht ob das mit Tanja

und mir klappt.

WN: Hast Du auch Angst vor diesem

Schritt gehabt?

Günter: Ja, schon. Das war ja alles Neuland

für mich und in gewisser Weise

hatte ich auch eine bisschen ein

schlechtes Gewissen. Aber man gibt ein

Stück auf und gewinnt etwas Neues dazu.

Ich hatte eine schöne Zeit zu Hause.

WN: Was ist Dir wichtig im Leben?

Günter: Das Tanja und ich natürlich

gesund bleiben. Das wir irgendwann

finanziell besser gestellt sind. Das ich

noch ein paar Jährchen so gesund bleibe,

um noch an die Arbeit gehen zu

können solange sie noch Spaß macht.

WN: Was ist Arbeit für Euch?

Günter: Wir sehen da andere Leute mit

denen man plaudern kann oder wo man

Interview

sich den einen oder anderen Rat holen

kann – z. B. für die Wohnung. Das der

Tag ausgefüllt ist, also der ganze Tag.

Tanja: Ich gehe jeden Morgen gerne zur

Arbeit. Ich bin froh, dass ich überhaupt

Arbeit habe. Man lernt immer neue

Sachen dazu.

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18

Interview

WN: Was macht Ihr an der Arbeit?

Tanja: Ich bin im Metallbereich und

löte Teile für Sauerstoffgeräte für Brutkästen.

Günter: Ich bin in der Schreinerei und

baue Spielzeugautos. Wenn die fertig

sind, verpacke ich sie. Dann werden sie

an die Praunheimer Werkstätten geschickt.

Das ist auch eine Behindertenwerkstatt

in Frankfurt (am Main,

Anm. d. Red.). Ich habe an fast allen

Maschinen in der Schreinerei gearbeitet.

Ich habe Teile geschliffen, Kanten gehobelt

auf der Abrichte, Teile ausgesägt

und an der Bohrmaschine gearbeitet.

WN: Kannst Du Dir auch eine andere

Arbeit vorstellen?

2. Quartal I Werraland News

Günter: Na ja, bei Friedola zu arbeiten.

Wenigstens ausprobieren. Da gibt es

eine Außenarbeitsgruppe. Da werden

Badematten ausgeschnitten, Etiketten

drauf geklebt und so etwas.

WN: Was bedeutet Arbeit noch für Dich?

Günter: Abends nach Hause zu gehen,

mit dem Gefühl etwas geschafft zu

haben und Leistung gebracht zu haben

und auch die Anerkennung dafür zu

bekommen. Das macht Lust auf die

Arbeit. Das ist auch Leben.

WN: Du engagierst Dich für den Werkstattrat.

Was macht der?

Günter: Der Werkstattrat ist für die

Beschäftigten zuständig. Er achtet dar-

auf, dass die Beschäftigten ihr Geld

pünktlich bekommen. Wenn es mal

Streit in einer Arbeitsgruppe gibt,

schlichtet der Werkstattrat. Bei Umbauarbeiten

in der Werkstatt muss der

Werkstattrat informiert werden und

auch wenn neue Mitarbeiter eingestellt

werden.

WN: Du sprichst einmal von Beschäftigten

und dann von Mitarbeitern. Ist das nicht

das Gleiche?

Günter: Beschäftigte sind Behinderte

und Mitarbeiter sind die Gruppenleiter

oder Betreuer. Aber eigentlich sind

wir alle Kollegen und arbeiten für

unser Geld, jeder so wie er mit seinen

Kräften kann.


WN: Wenn wir an der Arbeit alle Kollegen

sind – unabhängig ob behindert oder nicht

behindert. Wie sieht es außerhalb der

Arbeit aus?

Beide: Da gibt es für uns auch keine

Behinderten. Jeder hat seine Fehler. Der

eine so, der andere auf eine andere Art.

WN: Was wünscht Ihr Euch für die

Zukunft?

Beide: Dass die Menschen aufeinander

zugehen, unabhängig davon, ob sie behindert

oder nicht behindert sind und

dass sie friedlich miteinander umgehen.

Denn jeder hat seine Schwächen. Der

eine kann gut lesen, der andere gut

rechnen.

WN: Eine letzte Frage. Was soll Euch niemals

fehlen?

Tanja: Lust zu leben.

Günter: Genau das!

Interview

WN: Tanja und Günter, ich danke Euch

für das Gespräch.

Das Gespräch führte Alexander Selig,

Pädagogischer Mitarbeiter des Bereiches

„Kultur – Freizeit und Bildung Werraland

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Richtfest

Das Versenken der Dokumentenrolle im Grundstein

Richtfest bei den Werraland Werkstätten

Ein Plus für die Region

Mit dieser Wohneinrichtung für Kinder

und Jugendliche im Werra-Meißner-

Kreis befinden sich die Werraland-

Werkstätten endgültig auf dem Weg

zum regionalen Dienstleister für

Menschen mit Behinderung. Eine solche

Einrichtung bedeutet für die betroffenen

Eltern und Kinder ein großes Plus

an Lebensqualität: die jungen Bewohner

des Hauses können in angenehmer,

entspannter und für ihre

Entwicklung förderlicher Umgebung

2. Quartal I Werraland News

aufwachsen, gute Lebensbedingungen

und damit positive Entwicklungsmöglichkeiten

vorfinden.

Auch für den Arbeitsmarkt der Region

bedeutet ein solcher Bau nur Gutes:

regionale Firmen waren in unterschiedlicher

Weise am Bau beteiligt, so zum

Beispiel die Architekten Jentzsch &

Partner GbR, die Firma Eyrich +

Schindewolf Metallbau GmbH, die

Firma Karl Götting Bauunternehmung,

die Zimmerei Holzapfel, die Firma

Thomas Koch Bau- und

Die Werraland-Werkstätten

sind bei ihrem neuesten Projekt,

einem Wohnheim für Kinder

und Jugendliche mit

Behinderung in Wehretal, einen

großen Schritt weiter. Mit Stolz

und Freude wurde am Freitag,

dem 29. April um 12 Uhr

Mittags das Richtfest in

Reichensachsen begangen.

An der Straße nach Langenhain,

schräg gegenüber der

Paul-Moor-Schule, wurde trotz

Regen mit zahlreichen Gästen

gefeiert. Darunter als

Ehrengäste auch Erika Wager

und Hans-Peter Harre vom

Vorstand der Werraland-

Werkstätten e.V. und die

Zweite Bürgermeisterin von

Reichensachsen, Heike Nölker.

Möbelschreinerei. Und nach der

Fertigstellung des Wohnheims werden

15 Menschen aus der Umgebung hier

zukünftig einen festen Arbeitsplatz finden.

Gute Wünsche für die Zukunft

Die Rede zum Ereignis hielt Erika

Wagner vom Vorstand der Werraland-

Werkstätten e.V. Geschäftsführer Gerd

Hoßbach blieb nach dieser, wie er

betonte, sehr schönen und trotz Kürze

umfassenden Rede nur noch, die zahl-


eichen guten Wünsche für die neue

Einrichtung zu formulieren: Die hier

zukünftig lebenden Kinder und

Jugendlichen mögen sich wohl fühlen

und positiv entwickeln; ihre Eltern

mögen Vertrauen in die Mitarbeiter und

deren Arbeit gewinnen, die zukünftigen

Mitarbeiter mögen Freude in ihrer

Arbeit finden. Und das Haus möge mit

Gottes Segen immer ein Ort der

Geborgenheit in friedlicher Umgebung

sein.

Diesen Wünschen kann man sich nur

anschließen!

Bild unten: Freude bei der

Grundsteinlegung durch die Architekten,

Vorstandsmitglied Erika Wagner und

Geschäftsführer Gerd Hoßbach

Gerd Hoßbach (rechts) hält die Rede zur Grundsteinlegung.

Erika Wagner und die Architekten hören zu.

Richtfest

2. Quartal I Werraland News 21


22

Anzeigen

2. Quartal I Werraland News


Besuch der Altenpflegemesse

in Nürnberg

Am 13.04.2005 fuhren unsere Hauswirtschaftsleitung

Frau Strauß und ich

zur Altenpflegemesse in Nürnberg. Vor

uns lagen sechs Messehallen voller interessanter

und vielfältiger Angebote und

Neuerungen.

Der tägliche Umgang mit unseren

immer älter werdenden Senioren in den

Häusern 1 und 2 stellt uns Mitarbeiter

immer wieder vor neue Herausforderungen,

um ihr Leben mit Behinderung

und zunehmendem Auftreten

altersbedingter Erkrankungen oder körperlichen

Einschränkungen so angenehm

wie möglich zu gestalten. Als

Ergotherapeutin konzentrierte ich mich

in erster Linie auf das Angebot an

Hilfsmitteln sowohl für die erforderlichen

pflegerischen Maßnahmen als

auch für solche zur Bewältigung der

Aktivitäten des täglichen Lebens und

zur sinnstiftenden Freizeitgestaltung.

Dazu war das Angebot auf der Messe

natürlich riesig: Möbel, Pflegebetten,

Lagerungshilfen, Lifter, Rollstühle,

Rollatoren, Pflegemittel, adaptierte

Geräte zum Essen, Trinken und zur

Körperpflege, Nahrungsmittel, Therapie-,

Spiel- und Beschäftigungsmaterialien,

und vieles mehr.

Ebenso groß wie das Angebot war auch

der Andrang an Interessenten. Tapfer

kämpften wir uns bis zum Abend durch

alle sechs Hallen, um möglichst viel zu

sehen. Bepackt mit einer großen Tasche

voller Prospekte und Kataloge und mit

einer Menge neuer Eindrücke fuhren

wir dann wieder zurück.

Messe

Aufgabe für uns Mitarbeiter wird es in

Zukunft verstärkt sein, das Haus und die

Bewohner immer weiter den sich

ändernden Anforderungen entsprechend

mit Hilfsmitteln auszustatten,

um sowohl den körperlichen Anforderungen

an die Mitarbeiter sowie den

Bedürfnissen der Bewohner zu entsprechen.

Jedem unserer Senioren sollte so

lange wie möglich die größtmögliche

Selbstständigkeit erhalten bleiben, um

ihnen täglich das Gefühl zu geben: „Ich

kann noch was!“

Stefanie Welke

Wohnstätte Eschwege

Gruppe 1

2. Quartal I Werraland News 23


24

Aktuell

Führungswechsel:

Günter Schreiber übergibt an Volker Stöhr

Günter Schreiber

Unser langjähriger Werkstattleiter für

den Bereich Technik, Herr Günter

Schreiber, hat sich am 30. April 2005 in

den Ruhestand verabschiedet.

Herr Schreiber begann unter der Leitung

des damaligen Geschäftsführers, Herrn

Ehrenfried Emmerich, seine Tätigkeit in

den Werraland-Werkstätten. Reich

bepackt mit Erfahrungen und dem technischen

Know How der privaten Wirtschaft,

wollte er bereits damals die Vorteile

technischer Innovation im großen

Stil umsetzen. Er begann successive einzelne

Abteilungsabschnitte, Arbeitsplatz

um Arbeitsplatz, immer den Belangen

der Kundschaft und der Auftragssituation

angepasst, umzubauen. Die

Werkstatt wandelte ihr Gesicht immer

mehr zu einem modernen Unternehmen

für Menschen mit Behinderung.

2. Quartal I Werraland News

Hier war es von besonderer

Bedeutung, die Anforderungen

und die unterschiedlichen

Belange der

vielen Betriebe der Region

zu erkennen und umzusetzen.

Uns verbindet

auch heute noch eine

langjährige, sehr vertrauensvolle

und erfolgreiche

geschäftliche Beziehung

zu allen unseren Kunden.

Dieses Gespür für eine

offene und ehrliche Beziehung

wurde auch innerbetrieblich

nicht nur mit den hauptamtlichen

Mitarbeitern über alle Werkstattbereiche

gepflegt und gelebt, sondern auch unsere

beschäftigten Mitarbeiter schätzten

seinen charaktervollen Umgang, sei es

im Anspruch die täglichen Dinge zu

meistern oder auch die liebevolle

Zuwendung während der betrieblichen

Organisation.

Die menschlichen Qualitäten, die Herr

Schreiber zweifellos in seinem Amt als

Werkstattleiter/Technik aufzeigte, sind

für seinen Nachfolger, Herrn Stöhr, ein

maßgebender Punkt, ebenfalls diese

Umgangsformen beizubehalten. Unter

dem übergeordneten Slogan der

Werraland-Werkstätten „Wege gemeinsam

gehen“ konnte auch Herr Stöhr in

der engen Zusammenarbeit mit Herrn

Volker Stöhr

Schreiber erfahren, was es

heißt, die Technik und alles

was dazugehört für den

Menschen nutzbar und

sinnvoll einzusetzen.

Herr Stöhr weiß auf Grund

seiner über 10-jährigen

Praxis als technischer Leiter

und Betriebsleiter zu den

Fragestellungen der betrieblichen

Rentabilitäten und

Kostenminimierung auch

über andere Prioritäten zu

berichten. Aus diesem

Grund schätzt er die Arbeit der Werraland-Werkstätten.

Bereits seit über vier

Jahren ist er in unserem Unternehmen

als Produktionsleiter tätig.

In dieser Zeit konnte er gemeinsam mit

Herrn Schreiber, aber auch mit seinem

heutigen Team, im Bereich der Technik

viele neue Kunden akquirieren und

Aufträge erledigen und damit die notwendigen

Grundlagen zur weiteren

Umsatzsteigerung legen.

Darüber hinaus war er an verschiedenen

Umbauarbeiten während der vergangenen

Jahre sowie an unterschiedlichen

Projektarbeiten beteiligt.

Wir wünschen nun auch Herrn Stöhr

gemeinsam mit derm Leiter der sozialen

Dienste, Herrn Stück, viel Erfolg, Kraft

und Gottes Segen bei den neuen

Aufgabenstellungen.


Michael Huse

Mietwagen, Kleinbus- und Krankenfahrten

(Dialyse, Chemo- und Bestrahlungsfahrten)

37296 Ringgau-Rhörda

Telefon (0 56 59) 4 60

Handy: (01 73) 5 21 57 90

KLASSE STATT MASSE

Truck Service Hiebenthal

Helgoländer Str. 9 · 37269 Eschwege · Tel. (05651) 98087

Fax (05651) 98085 · www.hiebenthal-man.de

Aktuell

Vermietung mit Systemlösungen:

Sattelzugmaschinen · BDF-Lkws · 3-Achs- und 4-Achs-Kipper-Lkws ·

7,5 t Lkw mit LBW · 3-Seiten-Kippanhänger von 18 bis 24 t · Alu-Kippmulden

· Gardinenauflieger · BDF-Lafetten · Tieflader, Anhänger und Auflieger

2. Quartal I Werraland News

25


26

Interview

Fortbildung

Interview von Ulrich Kalthaus mit Danuta Kranz

2. Quartal I Werraland News

Ulrich Kalthaus: Hallo Danuta. Im Jahr

2003 hast du die Fortbildung „Sozialpsychiatrische

Zusatzausbildung“, bei der

Gesellschaft für Fortbildung und Organisationsentwicklung

sozialer Dienste begonnen,

die du in diesem Jahr abschließen

wirst. Ich möchte dir zur Fortbildung aber

auch zu deiner Arbeit im Allgemeinen ein

paar Fragen stellen.

Seit wann arbeitest du bei den Werraland

Werkstätten ?

Danuta Kranz: Seit dem 1. Oktober

1992. Nachdem ich mich beworben

hatte, hatte ich auf Grund meiner

Schwierigkeiten mit der deutschen

Sprache zuerst wenig Hoffnung, eingestellt

zu werden.

Meine Angst war groß, es nicht zu

schaffen. Ich war dann sehr glücklich,

eine Chance zu bekommen, in meinem

Beruf zu arbeiten.

Ulrich Kalthaus: Welchen Beruf hast du,

bzw. welche Ausbildung hast du absolviert?

Danuta Kranz: In Polen habe ich eine

Ausbildung zur Diplom-Pädagogin mit

dem Spezialgebiet Erziehungsführsorge

gemacht, die mir vom Bundesministerium

anerkannt wurde.

Darüber hinaus habe ich zwei Jahre

kreative Psychologie studiert. Hierbei

geht es darum, bei Menschen mit

besonderer Begabung im kreativ-,

künstlerischen Bereich, Talente zu entdecken

und zu fördern.

Ulrich Kalthaus: In welchen Bereichen

unserer Einrichtung warst du bisher tätig?

Danuta Kranz: Begonnen habe ich in

der Wohnstätte Kasseler Straße mit der

Betreuung der Bewohner im Haus 4.

Außerdem leite ich seit vielen Jahren

die Theatergruppe der Beschäftigten

und Bewohner.


Es finden regelmäßig Proben statt und

hin und wieder kommt das Geprobte

zur Aufführung. Die Teilnehmer der

Theatergruppe sind auch kreativ tätig,

so werden zum Beispiel die Kostüme

zum Teil selbst angefertigt.

Ulrich Kalthaus: Für welche Arbeitsbereiche

bist du zur Zeit zuständig?

Danuta Kranz: Seit dem Jahr 2001 bin

ich Gruppenleiterin der Gruppe 2 im

Fritz Delius Haus in Datterode.

Ulrich Kalthaus: Wie kam es, dass Du

Dich für diese Weiterbildung interessiert

hast?

Danuta Kranz: Das kam recht überraschend.

Herr Kreiselmeyer hat mich

gefragt ob ich die Fortbildung machen

möchte, da wir zum Teil für Menschen

mit geistiger Behinderung zuständig

sind, bei denen auch psychische

Auffälligkeiten vorliegen. Als erstes

habe ich mich dann ausführlich über

den Inhalt und Umfang der Ausbildung

informiert und überlegt, ob ich das zeitlich

hinbekomme mit meiner Stelle als

Gruppenleiterin.

Dann habe ich mich zu einem zweitägigen

Infotreffen angemeldet auf dem ich

einiges über die Ausbildung erfahren

konnte. Entschieden an der Fortbildung

teilzunehmen habe ich mich erst nach

dem Infotreffen. Ich wollte erst das

Niveau der anderen kennen lernen und

schauen, ob meine sprachliche Barriere

kein Hindernis ist.

Interview

Ich habe dann festgestellt, dass es gut

passt und dass ich es mir und den anderen

zumuten kann, teilzunehmen.

Ulrich Kalthaus: Worum geht es in der Fortbildung,

was sind die Ziele und Inhalte?

Danuta Kranz: Ziel dieser Fortbildung ist

die Förderung der fachlich-methodischen,

der personalen und sozialen

Kompetenzen in den Arbeitsfeldern der

Psychiatrie und Sozialpsychiatrie. Damit

verbunden ist die Erarbeitung einer systemisch

fundierten, sozialpsychiatrischen

Arbeitshaltung und spezifischer

methodischer Vorgehensweisen, die

darauf ausgerichtet sind, die eigene

Handlungskompetenz für die vielfältigen

Situationen des (sozial-) psychiatrischen

Alltags zu erweitern. Die Weiter-

2. Quartal I Werraland News 27


28

Interview

bildung soll damit auch zur Qualitätsentwicklung

in der psychiatrischen Versorgung

beitragen.

Angestrebt wird die Erarbeitung einer

auf den Erkenntnissen und Erfahrungen

der Sozialpsychiatrie und des systemischen

Ansatzes basierenden Grundhaltung,

die sich auf Arbeitsweisen für

die Beratung, Betreuung und Begleitung

von psychisch erkrankten Menschen

bezieht.

Zu den Inhalten der Fortbildung gehören

insbesondere:

■ Einführung in die Theorie und Praxis

systemischen Denkens und Handelns

■ Wahrnehmung und dialogisches

Umgehen mit den Problemen und

2. Quartal I Werraland News

Störungen psychisch leidender Menschen

unter Einbeziehung ihres lebensgeschichtlichen

und sozialen

Kontextes

■ Vermittlung wissenschaftlicher Kenntnisse

über die Erscheinungsformen

psychischer Störungen, Kenntnisse

gesellschaftlicher Faktoren und Einflüsse

auf Entstehung, Aufrecherhaltung,

Verbreitung und Prävention

psychischer Störungen.

■ Kontextbezogenes, kooperationsförderndes

Arbeiten: Einbeziehung des

Umfelds (Angehörige Gesellschaft).

Sozialpsychiatrisches, systemisches Arbeiten

bedeutet, mit psychisch erkrankten

Menschen neue Lösungswege, zur

Bewältigung und Gestaltung ihres

Alltags, zu erarbeiten. Der Klient wird

hierbei als Experte für die Lösung seines

Problems angesehen.

Ulrich Kalthaus: Wie wirst du dein neu

erworbenes Wissen in die Arbeit einbringen?

Welche Veränderungen ergeben sich

für deinen Arbeitsalltag?

Danuta Kranz: Psychische Probleme,

Störungen und Auffälligkeiten der Menschen

mit geistiger Behinderung stoßen

bei Mitarbeitern oft auf Unverständnis.

Es entsteht Frust, Stress und Unzufriedenheit

im beruflichen Alltag.

Zuerst wird es darauf ankommen die

Erkenntnisse und Erfahrungen aus meiner

Fortbildung so an die Mitarbeiter

weiterzugeben, dass diese in die Lage

versetzt werden mehr Verständnis für

psychische Störungen zu entwickeln

und unsere psychisch erkrankten

Bewohner „systemisch“ zu begleiten.

Sobald der systemische Ansatz im

Arbeitsalltag zur Umsetzung kommt,

wird sich dass positiv auf die Menschen

mit psychischen Erkrankungen auswirken

und zu einer stabileren Lebensgestaltung

führen.

Dies wird für die Bewohner aber auch

für die Mitarbeiter zu einer wesentlichen

Erleichterung bei der Gestaltung

des Lebensalltags führen.

Ulrich Kalthaus: Vielen Dank für das

Interview und viel Erfolg bei der Umsetzung

deiner Vorhaben!


Freizeitbericht

Bewegung und Aktivität im Wasser

Erna Gessner

Aus den Bedingungen des Mediums

Wasser ergeben sich vielfältige Erfahrungen

und Anregungen, die eine

ganze Reihe von Fördermaßnahmen

zulassen. So ist es zum Beispiel so, dass

Menschen, die sich an Land nicht so

gut bewegen können im Wasser eine

wesentlich höhere Bewegungsfreiheit

haben, da das Wasser den kompletten

Stütz- und Bewegungsapparat entlasten.

Es entsteht Schmerzlinderung, teilweise

sogar Schmerzfreiheit, da der menschliche

Körper im Wasser Auftriebskräften

unterliegt. Geschwächte Muskeln können

so aktiviert und aufgebaut werden.

Weiterhin kann das Wasser auf der Haut

gespürt werden und bietet so eine ver-

Ingrid Deißel

änderte Körpererfahrung, es bietet eine

andere Form der Bewegungsmöglichkeit,

die sich positiv auf Körper und

Psyche auswirkt. Außerdem bietet das

Element Wasser viele Möglichkeiten

Spaß und Freude zu haben.

Die Angebote im Wasser orientieren

sich immer individuell an den teilnehmenden

Personen, denn es ist wichtig,

dass jeder Einzelne seine Grenzen

bestimmen darf, denn nur wenn absolutes

Vertrauen da ist, kann aktiv gearbeitet

werden.

Ein immer gleicher, ritualisierter

gemeinsamer Beginn hilft einerseits, die

Beteiligten ohne große Worte zu gemeinsamen

Aktionen zu versammeln.

Auf der anderen Seite wird durch den

immer gleichen Ablauf Wiedererkennen

und Vertrautheit ermöglicht –

als Grundlage für ein aktiveres Teilhaben

und Spaß am Tun im Wasser.

Je nach Tagesform der Teilnehmer wiederholen

wir dann schon erlerntes, oder

versuchen etwas Neues. Unsere Senioren

sind immer ganz begeistert und

stolz, wenn sie wieder etwas Neues

geschafft haben.

Da ein gemeinsamer Abschluss genauso

wichtig ist, wie der Anfang, gönnen wir

uns zum Abschluss eine gute Tasse

Kaffee oder Cappuccino.

Beate Zugehör

Einmal in der Woche

gehen wir mit drei oder

vier Senioren zum

Schwimmen.

Meistens nutzen wir

den Warmbadetag, da

das Wasser an diesem

Tag eine Temperatur

von ca. 31°C hat.

Bei warmem Wasser

kühlt der Körper nicht

so schnell aus und

außerdem wird die

gesamte Muskulatur

entspannt.

2. Quartal I Werraland News 29


30

Personalnews

Wir sollen nicht trauern, dass wir die Toten verloren haben

sondern dankbar sein dafür, dass wir sie gehabt haben,

ja – auch jetzt noch besitzen;

denn wer heimkehrt zum Herrn, bleibt in der Gemeinschaft

der Gottesfamilie und ist nur vorausgegangen.

2. Quartal I Werraland News

Hieronymus

Betroffen nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Kollegen

Werner Seeger

* 05.05.1947 11.06.2005

Werraland-Werkstätten

Verein Werkstätte für Behinderte Eschwege e.V.,

Hessenring 1, 37269 Eschwege

Vorstand Geschäftsführung Wohnheimleitungen

Mitarbeiter Beschäftigte Bewohner

❯ Neueinstellungen

Mitarbeiter:

Kalbhenn, Britta . . . . . . . .01.04.2005 . . . .Verwaltung

Gauler, Frank . . . . . . . . . .01.04.2005 . . . .WfbM

Stemmler, Hans-Joachim .01.05.2005 . . . .WfbM

Hagemann, Matthias . . . .01.05.2005 . . . .WfbM

Henning, Ewald . . . . . . . .01.05.2005 . . . .WfbM

Blumenstein, Beate . . . . .01.06.2005 . . . .WOS/ESW

Praktikanten:

Baldewein, Boris . . . . . . . .01.03.2005 . . . .WOS/ESW

Hillebrand, Simon . . . . . .15.04.2005 . . . .WOS/ESW

Volkmar, Bianka . . . . . . . .18.04.2005 . . . .WfbM

Furdyna, Dariusz . . . . . . .01.06.2005 . . . .WfbM

Hesse, Timo . . . . . . . . . . .01.06.2005 . . . .WfbM

Wechsel aus dem BBB in den

Arbeitsbereich

Quint, Victor . . . . . . . .ab 01.04.2005 . . . . .GaLa

❮ Austritt

Mitarbeiter:

Horst Lichte . . . . . . . .30.04.2005 . . . . . . .WOS ESW

Cholibois, Nadine . . . .20.05.2005 . . . . . . .WfbM

Zivildienstleistende:

Pasternak, Cyprian . . .30.04.2005 . . . . . . .WfbM

Fiebelkorn, Timo . . . . .30.04.2005 . . . . . . .FED

Dewath, Flavio . . . . . .31.05.2005 . . . . . . .WfbM

Furdyna, Dariusz . . . . .31.05.2005 . . . . . . .WOS/ESW

Greß, Konstantin . . . .31.05.2005 . . . . . . .KFB

Murawski, Jan . . . . . . .31.05.2005 . . . . . . .WOS/ESW

Schweighöfer, Aaron . .31.05.2005 . . . . . . .WOS/Datt.

Dick, Mario . . . . . . . . .31.05.2005 . . . . . . .WfbM

Mummert, Stephan . . .31.05.2005 . . . . . . .WOS/ESW

Winnige, Christian . . .30.06.2005 . . . . . . .WfbM

Hesse, Timo . . . . . . . . .30.06.2005 . . . . . . .WfbM

Kälke, Dirk . . . . . . . . . .30.06.2005 . . . . . . .WfbM

Wolf, Ingo . . . . . . . . . .30.06.2005 . . . . . . .WfbM


Happy

Birthday

Runde Geburtstage

Mitarbeiter:

Schulze, Kirsten, 20.03. . . . . .40 Jahre

Leutelt, Meta, 05.04. . . . . . . .50 Jahre

Schnaubelt, Simon, 08.04. . . .30 Jahre

Kühnemann, Martina, 12.04. 50 Jahre

Kranz, Walter, 16.04. . . . . . . .50 Jahre

Oeding, Heidi, 22.04. . . . . . . .40 Jahre

Brand, Angelika, 27.04. . . . . .40 Jahre

Albrecht, Hubertus, 07.05. . . .50 Jahre

Greß, Konstantin, 10.05. . . . .20 Jahre

Hoßbach, Gerd, 13.05. . . . . . .50 Jahre

Selig, Alexander, 17.05. . . . . .40 Jahre

Blum, Thomas, 18.05. . . . . . .30 Jahre

Kranz, Danuta, 25.05. . . . . . .50 Jahre

Nützler, Frank, 24.06. . . . . . . .40 Jahre

Beschäftigte

Hofmeister, Manuela, 16.04. .30 Jahre

Hoßbach, Hardy, 18.04. . . . . .40 Jahre

Dietl, Andreas, 07.05. . . . . . . .20 Jahre

Goldmann, Gerhild, 15.05. . .20 Jahre

Dietrich, Mike, 19.05. . . . . . .30 Jahre

Bauer, Karl-Heinrich, 19.05. . .50 Jahre

Winter, Karin, 20.05. . . . . . . .50 Jahre

Scheibe, Margot, 27.05. . . . . .50 Jahre

Lehmann, Mareike, 26.06. . . .20 Jahre

IMPRESSUM:

Herausgeber: Geschäftsführung

Werraland-Werkstätten

für Behinderte e.V.

Layout: Minerva Concepts, Eschwege

Anzeigen

Druck: Medienhaus Keitz + Fischer druck GmbH

37269 Eschwege

2. Quartal I Werraland News 31


“Wir Menschen sind nicht aufgeteilt in

Behinderte und Nichtbehinderte.

Es gibt keine Norm für das Mensch-

Sein. Das ist schwer nachzuvollziehen,

aber nötig. Wir sind verschieden,

und eben das ist normal.


Verschieden zu sein ist normal.

Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.

Werraland-Werkstätten e.V

Geschäftsleitung / Verwaltung

Hessenring 1 · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 9 26-0 · Fax.: (0 56 51) 9 26-150

www.werraland-wfb.de

e-Mail: info@werraland-wfb.de

Werkstatt für Behinderte

Hessenring 1 · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 9 26-0

Wohnstätten Eschwege

Kasseler Str. 3a · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 22 97- 0

e-Mail:wohnenesw@werraland-wfb.de

Fritz-Delius-Haus

Lohgasse 23 · 37296 Ringgau/ Datterode

Tel.: (0 56 58) 92 35 20 od. (01 71) 3 49 64 98

e-Mail: wohnendatt@werraland-wfb.de

Familienentlastender Dienst (FED)

Hessenring 1 · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 9 26-112

Kultur · Freizeit · Bildung

Kasseler Str. 3a · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 95 11 68

e-Mail:kfb@werraland-wfb.de

Betreutes Wohnen

Hessenring 1· 37269 Eschwege

Tel.: (0170) 2 73 49 69 od. (01 70) 2 15 35 07

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