Werraland News - bei Werraland Werkstätten eV

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Werraland News - bei Werraland Werkstätten eV

Werraland News

Die Informationsbroschüre der Werraland-Werkstätten e.V.

Werkstattladen in

Eschwege eröffnet

Eröffnung des

„Werner-Seeger-Hauses“

4/2005

Urlaub ohne Eltern -

das erste Mal für Marc

Benevides

Wege gemeinsam gehen…


Inhalt

Inhalt

Wir danken unseren

Anzeigenkunden für ihre

Unterstützung.

Sie ermöglichen damit den

Druck der Werraland-News.

Vorwort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 5

Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf dem Weg

zur Agentur für angepasste Arbeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 7

Werkstattladen in Eschwege eröffnet . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10

Thorsten-Lohn-Gedächtnis-Turnier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 13

Spielplatz für Kinder und Jugendliche im Werner-Seeger-Haus. . . . . . . 14

Lebenslanges Wohnen für alte Menschen mit geistiger Behinderung

in einer Wohneinrichtung der Behindertenhilfe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 15

Von Mensch zu Mensch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 16

Eröffnung des „Werner-Seeger-Hauses“ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 18

Wege in die Zukunft – die Behindertenhilfe verändert ihr Gesicht . . . . 20

Personalentwicklung in den Werraland-Werkstätten

Ralf Markschies – unser neuer Produktionsleiter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 23

Urlaub ohne Eltern - das erste Mal für Marc Benevides . . . . . . . . . . . . . 26

Kurzportraits unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter (Teil 1) . . . . . . . . . . . 28

Personalnews . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 30

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4. Quartal I Werraland News

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die Adventszeit und das Weihnachtsfest stehen

vor der Tür und wir freuen uns auf unseren Tag

der offenen Tür am 1. Advent. Das Jahr 2005

war trotz weiterer Verschlechterung unserer

wirtschaftlichen Rahmenbedingungen durch

die öffentliche Hand ein gutes Jahr. Die zu Beginn getroffenen Zielsetzungen

konnten umgesetzt werden. Das Kinder- und Jugend-

Wohnheim „Werner-Seeger-Haus“ ist eröffnet und bietet schon nach

kurzer Zeit elf Kindern und Jugendlichen ein „zweites“ Zuhause.

Unser zweites großes Projekt, das „Haus der ambulanten Dienste“ in

der Friedrich-Wilhelm-Straße in Eschwege, wird mit zeitlicher Verzögerung

zu Beginn des neuen Jahres eröffnet werden.

Der dort integrierte Werkstattladen ist bereits eröffnet und wird gut

angenommen.

Das Jahr 2005 ist auch deshalb ein gutes Jahr, weil es trotz schwieriger

Rahmenbedingungen gelungen ist, ausreichend Arbeit in unseren

Werkstätten zu haben. An dieser Stelle ein großes Lob an

Werkstattleitung und Mitarbeiter unserer Betriebe für diese hervorragende

Leistung.

Die Wohnstätten in Eschwege sind komplett umgebaut und modernisiert

worden. Wir können mit Stolz vermelden, dass wir unsere

Wohngruppen verkleinert haben.

Während zuvor 12 Bewohnerinnen und Bewohner in einer Wohngruppe

lebten, sind dieses nunmehr maximal 6 bis 7 Bewohner je

Wohnung – eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität!

Das in den »Werraland-News« 03-2005 angekündigte Wohnprojekt

in Witzenhausen ist weiter in Planung – ein geeignetes und finanzierbares

Grundstück wird zur Zeit allerdings noch gesucht.

Sie sehen, das Jahr 2005 war ein gutes Jahr – ohne die traurigen

Momente dieses Jahres vergessen zu wollen und zu können.

Ihnen wünschen wir eine schöne Adventszeit und ein friedvolles

Weihnachtsfest, verbunden mit den besten Wünschen für das Jahr

2006.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr

Gerd Hoßbach, Geschäftsführer

Liebe Leserinnen

und Leser,

Vorwort

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Innovationen schaffen.

Was bedeutet Innovation in einem modernen Gesundheitssystem?

Für B. Braun bedeutet es, Produkte, Dienstleistungen und Strategien zu entwickeln,

die das Leben von Anwendern sicherer machen und die Perspektiven von Patienten

nachhaltig verbessern.

In der Entwicklung wegweisender medizinischer Produkte hat B. Braun eine lange

Tradition. Wir werden weiter Innovationen schaffen. Innovationen für die Sicherheit,

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Die Werkstatt verändert ihr Gesicht –

diese Veränderungen sind in den letzten

Jahren nicht nur konzeptionell sondern

auch deutlich sichtbar festzustellen.

Im Mittelpunkt dieses Wandels

steht die Zielsetzung, eine Vielzahl sehr

unterschiedlicher Angebote bzw.

Anforderungen zur Verfügung zu stellen.

Eine große Anzahl unterschiedlicher

Arbeitsangebote gibt den Beschäftigten

die Möglichkeit, in unterschiedlichen

Arbeitsfeldern Lernerfahrungen zu sammeln

und zu vertiefen.

Unter der Überschrift „Agentur für

angepasste Arbeit“ sind wir dabei, unsere

Werkstatt in ihren Arbeitsangeboten

„bunter“ werden zu lassen.

Das Dach der Werkstatt reicht von unserer

Tagesförderstätte über die Sozialorientierten

Arbeitsgruppen, die kreativen

Arbeitsgruppen, Montagegruppen,

Elektro-Abteilung, Aktenvernichtung,

die Schreinerei, Wäscherei, Garten- und

Landschaftspflege, die Außenarbeits-

Information

Die Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) auf dem Weg

zur Agentur für angepasste Arbeit

Ein Bericht von Gerd Hoßbach

gruppen Fa. Friedola, Fa. Sahm, Fa.

Russek + Burkhard bis hin zur eigenen

Integrationsfirma WeBeG.

Der Beschäftigte erhält unter diesem

weiten Dach der Werkstatt, die Möglichkeit,

den eigenen Neigungen und

Fähigkeiten entsprechend Arbeiten zu

erlernen und durchzuführen. Dieses geschieht

unter der Zielsetzung der Qualifikation

und Erhaltung der fachlichen,

persönlichen und sozialen Kompetenzen

der Beschäftigten.

Doch nicht nur aus pädagogischen

Aspekten ist das oben beschriebene von

Bedeutung.

Auch aus wirtschaftlichen Erwägungen

müssen wir diesen Wandel vollziehen.

Um mit einem breiteren Spektrum verschiedener

Kunden zusammen arbeiten

zu können, ist diese Vielfalt verschiedener

Arbeitsfelder von großer Bedeutung.

Die WfbM auf dem Weg zur Agentur für

angepasste Arbeit – ein erfolgsversprechender

Versuch, verdeutlicht am

nachfolgendem Schaubild.

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8

Information

Die WfbM – eine Agentur

für angepasste Arbeit

Eingangsbereich

Berufsbildungsbereich

Kreative AB

- Ton - Papier

- Filz

Integrierte

Betriebsstätte

Witzenhausen

4. Quartal I Werraland News

Montage-AB

TFS Wäscherei

Arbeitsbereiche

der WfbM

Elektro-

Montage

Sozial

orientierte

Arbeitsgruppe

Metall

I / II und III

(externe A-plätze)

Wege aus der WfbM

● Werkstattfähigkeit

● Diagnostik

● Eingliederungsplanung

● Förderschwerpunkte

● Bildung

- berufliche Bildung

- schulische Bildung

● Praktika

● Vertiefung

● berufl. Orientierung

(Entscheidung)

Tampondruck

Fachkraft berufliche Integration

Schreinerei

GaLa /

Hausmeisterarbeiten

Aktenvernichtung


Außenarbeitsgruppe

Friedola

Praktikumsplatz

Integration

Fachkraft für berufliche Integration

Einzelarbeitsplatz

Firmen

Praktikumplätze

Integrationsfirma

Integrationsfirma

- festes Arbeitsverhältnis -

Arbeitsplatz

1. Arbeitsmarkt

Außenarbeitsgruppe

Fa. Russek & Burkhard

Integration in den 1. Arbeitsmarkt

Außenarbeitsplatz

Information

Außenarbeitsgruppe

Fa. Sahm

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Neueröffnung

Werkstattladen in Eschwege eröffnet

Seit 22. Oktober 2005 präsentieren sich

die Werraland-Werkstätten in einer

guten Verkaufslage in unmittelbarer

Nähe des Stadtzentrums in der Friedrich-Wilhelm-Straße

50 dem Eschweger

Publikum.

4. Quartal I Werraland News

Seit Gründung der Werkstatt existiert

der integrierte Laden am Hessenring

und seit gut 2 Jahren in neuen

Räumlichkeiten. Der interne Standort

wurde durch eine größere Verkaufsfläche

mit Schaufenster verbessert.

Unter der Leitung von Frau Zutz,

Sekretariat Werkstattleitung, werden

gute Umsätze erzielt, insbesondere bei

publikumswirksamen Veranstaltungen.

Weiterhin wurde vor fast genau 2

Jahren, am 20.10.2003, der Margaretenladen

in Witzenhausen etabliert.

In einer 1 A Verkaufslage in unmittelbarer

Marktplatznähe in der Fußgängerzone,

Ermschwerder Straße, präsentiert

sich ein attraktiver, moderner

Laden in Zusammenarbeit mit der

Diakonie Kirchengemeinde und der

Werkstatt für junge Menschen. An dieser

Stelle ist die hervorragende engagierte

Arbeit unserer Frau Köhler zu erwähnen,

die sich für den Margaretenladen

und nun auch

für den Werkstattladen

in Eschwege

verantwortlich zeigt.

So gilt auf Grund der

positiven Erfahrungen

vergangener Jahre

hauptsächlich der

Margaretenladen als

Vorreiter in diesem

Marktsegment. Aufgabenstellung

der

Geschäftsleitung war es, die positiv erarbeiteten

Erfahrungen auf den neuen

Eschweger Werkstattladen zu übertragen.

In vertrauensvoller Zusammenarbeit

zwischen Geschäftsleitung und Werkstattleitung

wurde in kürzester Zeit die

Planung in Form, Farbe und Design als

eine Verkaufseinheit umgesetzt. Hier

spricht sowohl die zurückliegende

Erfahrung als auch die professionelle

Arbeit für die rundum guten ersten

Eindrücke des Ladens auf den Betrachter

und Kunden. Erste positive Verkaufszahlen

nach den ersten Tagen der

Eröffnung sprechen für sich.

Es zeigt sich einmal mehr, wie wichtig

es ist, in innovative Techniken als

Werkstatt zu investieren, um den

Anforderungen der heutigen Zeit gerecht

zu werden. Kombiniert mit einem

Team von engagierten Fachleuten in

enger terminlicher Abfolge kann solch

ein Ergebnis entstehen.

Es war unser erklärtes Ziel, die Produkte

in einer persönlichen, dem Zeitgeist

entsprechend angenehmen Atmosphäre

zu präsentieren. Das individuelle

Verkaufsgespräch mit

den Empfehlungen

und dem Hintergrundwissen

zur Entstehung

vieler Produkte

machen den Einkauf

in unserem Werkstattladen

so spannend

und einzigartig.

Denn im Ladenbau

und damit bei der

Produktpräsentation

gilt ein wichtiger Grundsatz: „Nicht der

Laden steht im Vordergrund, sondern

die Ware!“ Wir gehen als Werraland-

Werkstätten noch ein Stück weiter und


sagen: „Nicht nur die Ware, sondern der Mensch, der als teilweise

kreativer Produzent auftritt, steht mit seinem Können

für diese Produkte“.

Daher empfinden wir es als ein großes Glück, dass unter der

neuen Adresse „Haus der ambulanten Dienste“ dieser

Werkstattladen seine Angebotspalette dem ortsnahen

Publikum ständig zur Verfügung steht.

Die Öffnungszeiten sind Montags bis Freitags von 10.00 –

18.00 Uhr und Samstags von 10.00 – 13.00 Uhr.

Viele Besucher bestätigen den positiven ersten Eindruck, insbesondere

die sogenannten „alten Eschweger“ erinnern sich

an die Zeit, da das Haus unter der Regie der Geschäftsfamilie

Gerlach geführt wurde. Im jetzigen Verkaufsraum wurden früher

hinter einem entsprechenden Tresen und dem Büroambiente

Kohlen, Briketts und Heizöl verkauft.

Anlässlich der Eröffnungsveranstaltung am 22.10.2005 bekam

der Laden seinen offiziellen Start, begleitet durch die freundlichen

Danksagungen und Glückwünsche zum weiteren

Gelingen in einer Ansprache durch Geschäftsführer Gerd

Hoßbach, insbesondere auch durch die 1. Vorsitzende des Vorstandes

der Werraland Werkstätten, Frau Pfarrerin Hossbach.

An dieser Stelle möchte auch die Werkstattleitung herzlichen

Dank aussprechen und wir wünschen uns allen stets zufriedene

Kunden, gute Umsätze und dass unsere Leistung eine

erfolgreiche weitere Plattform unserer Arbeit bedeutet.

Volker Stöhr

Werkstattleitung / Techn. Leitung

Neueröffnung

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4. Quartal I Werraland News


Thorsten-Lohn-Gedächtnis-Turnier:

Sport bewegt – Fußball bewegt noch mehr...

zumindestens was die Aktivenzahlen

und auch die Medienpräsenz angeht, ist

Fußball eine der bedeutendsten Sportarten

in Deutschland. Diese Bedeutung

spiegelt sich auch in unserer Werkstatt

wieder, denn als eine der ersten Sportarten

wurde vor etwa fünf Jahren unter

der Leitung von Thomas Reitmaier,

Frank Peterseim und Alexander Murch

eine Fußballgruppe gegründet. Thorsten

Lohn gehörte von Anfang an begeistert

dazu und schnell kristallisierten sich

seine Fähigkeiten als Torwart heraus.

Mancher mag sagen, dass er impulsiv

und zuweilen ungestüm war – doch wie

bei seinem großes Vorbild Olli Kahn

brachten ihm genau diese Eigenschaften

den verdienten Respekt bei Gegner und

Mitspieler ein.

Als sich vor gut einem Jahr die Nachricht

von seinem schlimmen Unfall verbreitete,

war bei allen die Bestürzung

groß. Auch oder besser gesagt gerade

weil Thorsten uns fehlen wird, wurde

die Idee geboren, ihm zu Ehren ein Fußballturnier

zu veranstalten.

An einem Freitag im September rollte im

freundschaftlichen Vergleich mit der

SPD-Ortsgruppe, seinem Laudenbacher

Heimatverein und den Werraland Werkstätten

der Ball. Zuvor wurden im

Beisein von Thorstens Mutter einige

bewegende Gedenkworte gesprochen.

Das Eröffnungsspiel zwischen SPD und

Werraland endete 1:1. Das zweite Spiel

konnte Werraland mit 4:1 gegen Laudenbach

für sich entscheiden. Da im

letzten Spiel die SPD gegen Laudenbach

lediglich mit 2:1 gewinnen konnte,

stand aufgrund des besseren Torverhältnisses

der Sieger des Turniers fest:

Die Werraland Werkstätten (Yippieh).

Zwischen diesen Spielen lieferten sich

Erinnerung

zwei Teams unserer Fußballgruppe ein

umkämpftes Match, was trotz eines 2:1

Sieges zwei Gewinner verdient hatte. Im

Anschluss an die sportliche Betätigung

folgte bei Würstchen und Getränken der

gesellige Teil. Auch hier fühlte sich unser

Thorsten immer wohl. Er sprach von

seinen Fehlern, regte sich über Gegner

und Schiri auf und machte letztendlich

aber doch immer seinen Frieden mit

sich und der dargebotenen Leistung

aller Beteiligten – denn ihm war das

Zusammensein mit Gleichgesinnten

ebenso wichtig wie das Streben nach

Erfolgen. Diesen Geist spürte man auf

der Torwiese, und der Tag endete in

Einigkeit darüber, im nächsten Jahr dieses

Turnier zu wiederholen.

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4. Quartal I Werraland News


Bericht aus

den Wohnstätten

Lebenslanges Wohnen für alte Menschen mit geistiger Behinderung in

einer Wohneinrichtung der Behindertenhilfe

Diese Thematik wurde im März im

Rahmen eines Seminars der Bundesvereinigung

der Lebenshilfe in Marburg

behandelt.

Die derzeitige Finanzlage der öffentlichen

Haushalte und damit auch der

Träger der Sozialhilfe ist desolat. Bereits

seit mehreren Jahren wird auf eine dramatische

Entwicklung der Sozialhilfeausgaben

für die Eingliederungshilfe für

Menschen mit Behinderungen aufmerksam

gemacht.

Unveränderte Rahmenbedingungen wie

z.B. personelle oder bauliche Standards

der Behindertenhilfe bedeuten einen

ständigen Anstieg des Aufwandes an

Wohnhilfen im Rahmen der Eingliederungshilfen.

Die Behindertenpolitik möchte diesem

Trend natürlich entgegenwirken, mit

Investitionsstopps in der Behindertenhilfe

und Aufnahmestopps für teil- und

vollstationäre Betreuung.

Es soll von stationärer Unterbringung

auf ambulante Wohnformen umgestellt

werden mit dem Ziel der Kostenreduzierung.

Vor diesem Hindergrund und angesichts

der Tatsache, dass die Zahl der älter werdenden

und alten Menschen mit geistiger

Behinderung in den Einrichtungen

der Behindertenhilfe weiter zunimmt,

stellt sich verstärkt die Frage, wie dieser

Personenkreis auch weiterhin in den

Wohneinrichtungen verbleiben kann.

Wie kann es gelingen, dass eine gemeindeintegrierte

Wohneinrichtung der Be-

hindertenhilfe aufgrund eines zusätzlichen

Hilfebedarfs von Bewohnerinnen

und Bewohnern in die Lage versetzt

wird, einen alten Menschen mit geistiger

Behinderung in seiner bisherigen

Umgebung zu betreuen?

Alten- und Altenpflegeheime kommen

als Lebensorte für den beschriebenen

Personenkreis sicher nicht in Frage.

Auch wenn das Leben alternder und

alter Menschen mit geistiger Behinderung

in Alten- und Altenpflegeheimen

unter integrativen Aspekten ein

Stück Normalität bedeutet, bietet diese

Wohnform keine geeignete Alternative.

Unter den gegenwärtigen Bedingungen

ist in den allermeisten Fällen eine Berücksichtigung

der individuellen Bedürfnisse

dieser Menschen in Wohnangeboten

der Altenhilfe wohl eher

nicht gewährleistet.

Eingliederungshilfe nach SGB XII

Die Wohnstätten des Vereins Werkstätte

für Behinderte Eschwege e.V. sind in der

Lage, im Rahmen der Eingliederungshilfe

nach SGB XII geeignete Hilfeangebote

und Dienstleistungen für älter

werdende und alte Menschen mit geistiger

Behinderung anzubieten, und zwar

ohne Altersbegrenzung.

Im Rahmen dieser Eingliederungshilfe

hat die Einrichtung den Auftrag, durch

pädagogische, soziale, rehabilitative und

medizinisch-pflegerische Maßnahmen

Behinderungen und ihre Folgen zu verhüten,

zu beseitigen oder zu mildern.

Es wird sichergestellt, dass auch diesem

Personenkreis eine Teilhabe am Leben

in der Gemeinschaft ermöglicht wird,

indem Menschen in einer weitest möglichen

Unabhängigkeit von Pflege gefördert

werden.

Intensive Renovierungs- und Umbaumaßnahmen

versetzen uns in die Lage,

so gut und individuell wie möglich auf

die Bedürfnisse von älter werdenden

Menschen einzugehen. Hier seien als

Beispiele genannt: automatische Türöffnungssysteme,

gute Beleuchtung,

Leit- und Wiedererkennungssysteme für

Menschen mit Demenzerkrankungen.

Durch gezielte Personalpolitik und –entwicklung

wurden und werden die fachlichen

Standards permanent verbessert.

Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen

zu Themen wie Gesundheit & Medizin,

Sport & Bewegung, kreatives Gestalten

versetzen die Mitarbeiterinnen und

Mitarbeiter in die Lage, ein professionelles

Umfeld zu gestalten.

So sollen die Bewohnerinnen und Bewohner,

die teilweise schon über 20 Jahre

in unseren Wohnungen leben, darin

unterstützt werden, so lange wie möglich

in ihrem gewohnten Umfeld ein

selbstbestimmtes und „normales“ Leben

zu führen und eine „Heimat“ möglichst

lange genießen zu können.

Stephanie Frisch

Wohnstättenleitung Eschwege

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Von Mensch zu Mensch

4. Quartal I Werraland News

Spielplatz für Kinder und Jugendliche im

Werner-Seeger-Haus

Im Werner-Seeger-Haus in Reichensachsen leben Kinder und Jugendliche mit geistiger und mehrfacher

Behinderung.

Neben den Spiel- und Therapiemöglichkeiten im Haus soll auch auf dem Außengelände ein

Spielplatz entstehen, der für die besonderen Bedürfnisse der Kinder ausgestattet ist.

Geplant sind folgende Geräte:

■ eine Zweierschaukel mit einem speziellen Schaukelsitz

■ ein Klettergarten mit verschiedenen Klettermöglichkeiten und Ruheplätzen

■ zwei Sand-/Wasserspieltische, die höhenverstellbar und mit einem Rollstuhl unterfahrbar sind

■ eine Turmkombination mit Rutsche.

Allein für die Geräte – ohne Aufbau und Fallschutz – wird eine Summe von 16.108 Euro benötigt.

Dieses Projekt kann nur über Spendenmittel finanziert werden.

Helfen Sie mit, für die Kinder einen Spielplatz zu errichten, der ihnen Spaß, Spiel und viele neue

Erfahrungen in der Natur ermöglicht.

Mit Ihrer Spende können schon im nächsten Sommer die ersten Geräte angeschafft werden!


An dieser Stelle werden wir Ihnen unser aktuelles

Spendenprojekt vorstellen und über die Umsetzung der

Maßnahmen berichten. Selbstverständlich können Sie

Ihre Spenden auch weiterhin der Einrichtung allgemein

oder anderen Projekten zukommen lassen.

Von Mensch zu Mensch

Mit Ihrer Spende unterstützen

Sie unser aktuelles

Spendenprojekt:

■ Spielplatz und Spielgeräte

für Kinder und Jugendliche

im Werner-Seeger-Haus,

Wehretal-Reichensachsen.

Alle Spenden sind in vollem

Umfang steuerlich absetzbar.

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Kinder- und Jugend-

Wohneinrichtung

Eröffnung des „Werner-Seeger-Hauses“

Die Werraland-Werkstätten haben mit

der offiziellen Eröffnung der Kinderund

Jugendwohnstätte „Werner-Seeger-

Haus“ ihre Wohnangebote für Menschen

mit Behinderung abgerundet. 16

Jugendliche finden zukünftig im „Werner-Seeger-Haus“

ein zweites Zuhause.

Uwe Brückmann, Direktor des Landeswohlfahrtsverbandes,

zeigte sich erfreut

darüber, dass mit dem Bezug des Hauses

eine Versorgungslücke geschlossen wurde

und die Werraland-Werkstätten als

jahrzehntelanger, verlässlicher Partner

mit einem differenzierten und breit vernetzten

Angebot eine Ergänzung des

Bestehenden bieten werden.

Geschäftsführer Gerd Hoßbach eröffnete

die Feierstunde und begrüßte die

Gäste vor einer verhüllten Tafel. Auf der

Suche nach einem würdigen Namen sei

4. Quartal I Werraland News

man sich schnell einig gewesen, dass

das Haus den Namen des im Sommer

viel zu früh verstorbenen langjährigen

Mitarbeiters Werner Seeger tragen sollte.

„Mit dem Segen der Familie des

Verstorbenen soll das Haus zukünftig

an ihn und seinen beispiellosen Einsatz

für Menschen mit Behinderung erinnern

und in seinem Geiste geführt werden“,

erinnerte Gerd Hoßbach.

Zahlreiche Ehrengäste, die zur Eröffnung

gekommen waren, begrüßte der

stellvertretende Vorsitzende, Theodor

Leyhe. Alle weiteren Festredner waren

sich einig: Auf kurzen Wegen wurde ein

Bauwerk vollendet, das nun seiner

Bestimmung übergeben werden konnte.

In direkter Nähe zur Paul-Moor-

Schule in Reichensachsen erhalten

Kinder und Jugendliche nicht nur die

Möglichkeit, in vertrauter Nähe zur

Familie, sondern auch in der Nachbarschaft

einer erstklassigen Bildungseinrichtung

für Menschen mit Lernschwierigkeiten

eine dauerhafte Heimat zu finden.

Mittlerweile leben 11 Kinder und

Jugendliche im Alter von 8 bis 18

Jahren im Werner-Seeger-Haus. Nachdem

nun der Alltag eingezogen ist,

macht es Freude, mit dabei zu sein und

mitwirken zu können, wie in dieser

Wohnstätte etwas wächst. In guter, sich

entwickelnder Zusammenarbeit mit

den Eltern der Kinder und Jugendlichen

und unter Nutzung der Ressourcen der

Werraland-Werkstätten bemühen sich

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

einen Ort der Wärme und Zufrieden-


heit zu schaffen. Diese Worte vom zweiten

Vorsitzenden des Vereins der

Werraland-Werkstätten, Herrn Theodor

Leyhe, einen „Ort der Wärme und

Zufriedenheit“ zu schaffen, sind für uns

Mitarbeiter ein lohnendes Ziel in der

Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen.

Die Kinder und Jugendlichen haben

sich mittlerweile gut eingelebt, sind

auch in der Gemeinde Reichensachsen

gut aufgenommen worden und nutzen

viele Dienstleistungen, welche die

Gemeinde bietet.

Der Tagesablauf wird für jeden Einzelnen

immer deutlicher verinnerlicht.

Es entwickelt sich eine Gemeinschaft,

die jeden individuell in seiner Art annimmt

und schützt. Die Räumlichkeiten

des wunderschönen Hauses füllen

sich mehr und mehr mit gutem Ge-

Kinder- und Jugend-

Wohneinrichtung

schmack, (z. B. durch Basteleien, selbstgemalten

Bildern u. v. m.) Behaglichkeit

und Geborgenheit.

Im Namen der Kinder und Jugendlichen,

der Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter

und der Eltern möchte ich mich auf

diesem Weg nochmals bei allen, die zu

diesem wunderschönen Bau beigetragen

haben und uns gute Wünsche und

tolle Geschenke am Tag der Eröffnung

entgegenbrachten, bedanken..

Ihr Matthias Kreiselmeyer

Leiter der Kinder und Jugendwohnstätte

„Werner-Seeger-Haus“

4. Quartal I Werraland News 19


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Information

Wege in die Zukunft – die Behindertenhilfe verändert ihr Gesicht

Redet man heute von Behindertenhilfe,

fallen immer wieder die Begriffe Selbstbestimmung,

Integration, Assistenz

und, neben einigen anderen mehr,

inzwischen auch der Begriff der Dezentralisierung.

Es sollen Möglichkeiten

geschaffen werden, wo immer es geht,

Regie über das eigene Leben zu führen.

Und dies in einem Umfeld, das man als

„durchschnittlichen Alltag“ bezeichnen

könnte, außerhalb am Rande liegender

„Sonderwelten“.

Für die Umsetzung dieser Ziele bedarf es

adäquater Rahmenbedingungen, die

nicht nur in oberflächlichen Strukturen

zu erkennen sein dürfen, sondern die

auch eine Veränderung der Haltung

jedes einzelnen im Netzwerk um den

Menschen erfordern.

Anhand einiger kurz umrissener Grundbegriffe

soll im Folgenden dargestellt

werden, in wie weit sich diese Orientierung

praktisch auf den Weg bringen

lässt.

Ein selbstbestimmtes Leben wird nicht

im Sinne von überbehütender Fürsorge

vorgegeben, sondern richtet sich nach

den Wünschen und dem Streben des

Menschen mit seinen Einschränkungen.

Dies muss als Verpflichtung angesehen

werden, der man auch, oder gerade,

bei Menschen, die in hohem Maße

auf Begleitung und Unterstützung

angewiesen sind nicht entbunden ist.

Das Handeln professioneller Begleiter

4. Quartal I Werraland News

muß sich demnach an ihren Interessen,

aber auch an ihrem Wohl orientieren.

Ein Eindringen in den persönlichen

Entscheidungsrahmen eines Menschen

führt zwangsläufig zur Überbehütung,

wo hingegen das Verlassen dieses

Rahmens ohne Unterstützung durch

qualifizierte Begleiter in Überforderungstendenzen

mit allen negativen

Begleiterscheinungen mündet. Selbstbestimmung

darf demnach niemals als

ein völliges Loslassen verstanden werden,

das dem Menschen seine Sicherheiten

entzieht und dadurch schlimmstenfalls

Ängste provoziert. Es handelt

sich hierbei um einen sehr schmalen

Grad zwischen Überbehütung und

Überforderung, der permanent von

allen an dem Weg Beteiligten überprüft

und ggf. neu ausgerichtet werden muss.

Selbstbestimmung ist nur dort möglich,

wo genügend Alternativen zur Verfügung

stehen. Entsprechend müssen

die Strukturen in den Bereichen Wohnen,

Arbeiten und Freizeit/Bildung dieser

Forderung angepasst werden.

Am Beispiel des Wohnens soll dies kurz

verdeutlicht werden: Es steht heute ein

weit gefächertes Angebot an Wahlformen

im stationären und ambulanten

Bereich zur Verfügung, an Wohnformen

zur Verfügung. So soll die

Konzeption „Wohnen im Verbund“ ein

differenziertes, abgestuftes System von

Hilfen und Unterstützungsleistungen

bieten, die sich von der Betreuung in

der eigenen Wohnung bis hin zur

Bereitstellung eines Platzes in einer stationären

Wohneinrichtung erstrecken.

Veränderungen der Betreuungsintensität

und die damit verbundene engere

oder offenere Betreuungsdichte (= Wohnform)

sind jederzeit möglich, und orientieren

sich u. a. an dem individuellen

Hilfebedarf des Menschen. Sorgfältig zu

berücksichtigen sind hier natürlich die

Wünsche und Interessen der Bewohner,

wie sie leben und wohnen wollen.

Andernfalls wird das eigentliche Ziel

verfehlt.

Durch die im Mai dieses Jahres abgeschlossenen

Umbaumaßnahmen der

Wohnstätten Eschwege und die Errichtung

einer stationär begleiteten Wohngruppe

im Stadtkern sind die Werraland-Werkstätten

in der Lage, dieser

Konzeption gerecht zu werden. Ebenso

ist hier die Tendenz zur Dezentralisierung

zu erkennen, welche zur Integration

in das gemeinschaftliche Leben

führen soll.

Die beschriebenen äußerlichen Veränderungen

müssen sich in einem tiefgreifenden

Haltungswechsel widerspiegeln.

Wenn wir heute von Assistenz reden,

meinen wir, dass wir den Menschen auf

seinem Weg begleiten und nur dort

aktiv werden, wo es erforderlich ist. Die

Lebenswünsche und Möglichkeiten stehen

im Vordergrund, nicht die offenkundigen

Einschränkungen. Daraus

resultiert eine neue Machtverteilung zu


Gunsten des Nutzers, mit veränderten

Anforderungsprofilen an die Mitarbeiter

und die Leitung von Dienstleistungsunternehmen,

mit einem neuen

Verständnis von Professionalität.

Neben diversen Fortbildungsprogrammen

bilden sich zur Zeit auch neue

Studiengänge. Es werden Ausbildungspläne

modifiziert, um professionelle Begleiter

dem heutigen Bedarf entsprechend

zu qualifizieren. Ein Beispiel ist

der seit kurzem auf der Evangelischen

Fachhochschule Darmstadt angebotene

Studiengang „Integrative Heilpädagogik“,

dessen Fokus sich, vereinfacht

gesagt, vom Behandeln vorhandener

Defizite weitestgehend abwendet.

Anhand der aufgezeigten Tendenzen

wird klar, dass sich der Wandel bereits

vollzieht, der Weg in die Zukunft in vollem

Gange ist. Aktuelle rechtliche

Rahmenbedingungen, die hauptsächlich

im SGB IX und XII verankert sind,

geben klar die Richtung vor.

Das immer größer werdende Angebot

und die pädagogische Ausrichtung der

Werraland-Werkstätten ermöglicht die

praktische Umsetzung selbstbestimmten

Lebens und führt zu einem veränderten

Erscheinungsbild.

Übrigens: Der in der Überschrift verwendete

Begriff der „Behindertenhilfe“

ist heute nicht mehr unbedingt ge-

bräuchlich und wurde durch „Assistenz

für Menschen mit Behinderung“

ersetzt. Dadurch soll der Rollenwechsel

zwischen dem Dienstleister und den

Dienstleistung beanspruchenden Perso-

Information

nen verdeutlicht werden - vom Behandeln

zum Verhandeln.

Sascha Schädel

Gruppenleitung, WOS Eschwege

4. Quartal I Werraland News 21


22

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4. Quartal I Werraland News


Personalentwicklung in den Werraland-Werkstätten

Ralf Markschies – unser neuer Produktionsleiter

Mitte des Jahres wurde unser langjähriger Werkstattleiter/Techn., Günter

Schreiber, verabschiedet. Nun hat Herr Volker Stöhr, bis dahin Produktionsleiter,

diese Position übernommen. Seine ehemalige Stelle als Produktionsleiter übernahm

daraufhin unser langjähriger Mitarbeiter Ralf Markschies.

W.N.: Herr Markschies, seit wann sind Sie

bei den Werraland-Werkstätten tätig?

R.M.: Ich habe im Juli 1983 als Mitarbeiter

im Wohnheim der Werraland-

Werkstätten begonnen. Die Einstellung

erfolgte über den damaligen Geschäftsführer

Herrn Emmerich und Herrn

Dekan Delius.

Damals gab es nur Haus 1 und Haus 2

mit einer Belegung von sechs Personen.

W.N.: Wie sind Sie als Wohnstätten-

Mitarbeiter in den Werkstatt-Bereich

gekommen?

R.M.: Nach zwei Jahren wechselte ich in

die Werkstatt über, damals noch mit

120 Beschäftigten, welche in den verschiedenen

Bereichen der Werkstatt

arbeiteten. Einsatzgebiet waren verschiedene

Gruppen, in denen ich als

Gruppenleiter tätig war. Nach ca. 10

Jahren bekam ich den Auftrag, die

Abteilungsleitung für die Handmontagegruppen

inklusive der Leitung Lager

und Logistik zu übernehmen.

Die Verbindung dieser zwei Arbeitsbereiche

hat mir sehr viel Spaß gemacht,

weil es sich nicht nur um Schreibtischarbeitarbeit

handelte, sondern

auch um Arbeit mit Menschen.

Zum einen bekamen unsere behinderten

Beschäftigten Arbeit aus dem Lager

zugeteilt, aber auch der Kontakt zu den

Kunden der Werkstatt konnte durch

uns Mitarbeiter des Bereiches Lager und

Logistik gepflegt werden.

W.N.: Wie sieht nun Ihr neues Aufgabengebiet

aus?

R.M.: Im Jahr 2004 wurde ich von unserem

Geschäftsführer Herrn Hoßbach

gefragt, ob ich die Produktionsleitung

in den Werraland-Werkstätten übernehmen

würde.

Ich freute mich sehr, dass er mir zutraute,

diese verantwortungsvolle Aufgabe

zu übernehmen. Meine neue Aufgabe

ist es nun, Produktionsabläufe in der

Werkstatt in Verbindung mit den verschiedenen

Abteilungsleitern zu steuern,

was natürlich auch wieder mit viel

Kommunikation und Besuch in den

Gruppen zu tun hat.

Des Weiteren besuche ich Firmen, um

neue Arbeitsaufträge zu akquirieren.

Aber auch der Kontakt zu anderen

Werkstätten ist zu pflegen zwecks Bearbeitung

von Großaufträgen und sonstigen

Fragen zur Produktion und allgemeinen

Werkstattangelegenheiten.

Porträt

W.N.: Wie haben Sie sich denn für diese

neue Aufgabenstellung weiterqualifiziert?

R.M.: Bereits seit vergangenem Jahr

nehme ich an einer Fortbildung mit

dem Titel „Führen und Leiten in sozialen

Einrichtungen“ bei der GFO Nord in

Münster teil. Diese Fortbildung besteht

aus mehreren Bausteinen. Die Lerninhalte

umfassen u.a. Kommunikationstechniken,

Managementtechniken, Projektentwicklung

genauso wie das

Führen und Leiten von Mitarbeitern.

An 6 weiteren Bausteinen werde ich in

den nächsten Monaten noch teilnehmen

und meine Fortbildung dann im

Juli 2006 beenden.

W.N.: Welche Ziele haben Sie sich in

ihrem neuen Aufgabenfeld gesteckt?

R.M.: Mit Interesse verfolge ich die

Entwicklung Eschweges, da ja die meisten

Aufträge bisher von einheimischen

4. Quartal I Werraland News 23


24

Porträt

Firmen oder von Firmen aus der näheren

Umgebung der Werraland-Werkstätten

zur Verfügung gestellt wurden.

Die Tendenz geht allerdings immer

mehr dahin, unseren Arbeitsbeschaff-

4. Quartal I Werraland News

ungsradius zu erweitern, um unseren

Beschäftigten auch weiterhin ausreichende

und interessante Arbeit anbieten

zu können. Meine Hauptziele sehe

ich, neben der Unterstützung der Werk-

stattleitung im allgemeinen, dabei in

■ der Organisation und Abwicklung

von Produktionsaufträgen

■ der Angebotserstellung und

■ der Auftragsbeschaffung.

W.N.: Wer hat jetzt Ihren bisherigen

Arbeitsbereich übernommen?

R.M.: Herr Uwe Kriwan, der mich

bereits während der letzten 5 Jahre an

Urlaubstagen vertrat, hat seit Mitte

2005 die Abteilungsleitung Handmontage

und die Leitung Lager und Logistik

übernommen.

W.N.: Herr Markschies, zum Abschluss

noch eine Frage zu Ihrem neuen Arbeitsplatz.

Sie sind auch in ein neues Büro

umgezogen. Wo finden wir Sie jetzt?

R.M.: Nach dem Komplett-Umbau des

gesamten Verwaltungsbereiches im

Altbau wurde auch das ehemalige Büro

von Herrn Schreiber, in dem ich jetzt zu

finden bin, umgestaltet. Es ist direkt

angekoppelt an das Büro der technischen

Werkstattleitung mit allen technischen

Erfordernissen. Es ist an die immer

höher werdenden Anforderungen

im Bereich der Arbeitsvorbereitung

angepasst.

Ich freue mich auf die Arbeit in diesem

neuen Büro und darauf, in Zukunft bei

der Weiterentwicklung der Werraland-

Werkstätten beteiligt zu sein.

W.N.: Vielen Dank für das Gespräch.

Die Geschäftsleitung und Werkstattleitung

wünschen Herrn Markschies

viel Erfolg bei den Aufgaben, die er

sich gestellt hat.

Das Gespräch führte Sylvia Stephani


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4. Quartal I Werraland News 25


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Reisebericht

Urlaub ohne Eltern - das erste Mal für Marc Benevides

Die Vorfreude war schon riesig, als Marc wusste, dass er mit an die Ostsee ins

Gästehaus Bartsch in Glücksburg fahren durfte.

Marc bemühte sich schon im Vorfeld, das selbständige Duschen und Anziehen

der Kleidung zu lernen. Schon die Vorbereitung machte ihm viel Spaß. Aber er

vergewisserte sich ständig, ob auch genug Zahnpasta zum Mitnehmen da ist.

Auf dem Reisevortreffen hörte er aufmerksam zu und zeigte seine Vorfreude.

Wir als Betreuer schauten aber doch etwas skeptisch auf die Reise und wie er

sich verhalten würde. Aber wir wurden positiv überrascht. Er war sehr neugierig

auf alles Neue und konnte für alle Aktivitäten begeistert werden. Die Zahnpasta

war überhaupt kein Thema. Er putzte sich die Zähne wie jeder Andere auch nur

morgens und abends. Auch mengenmäßig gab es keinen Unterschied. Ein kleiner

Überblick darüber, was wir alles unternahmen.

Sonntag:

Anreise - Beziehen der Zimmer

Das Haus ist toll. Es liegt ganz ruhig, nur

ca. 100 m vom Wasser entfernt. In der

unteren Etage hat es eine geräumige

Küche, ein großes Wohnzimmer, ein

Bad und zwei Doppelzimmer.

Im Obergeschoss befindet sich eine

Terrasse mit Blick auf die See, 3 weitere

Doppelzimmer und ein Bad. Nach dem

Auspacken müssen wir uns erst einmal

ausruhen. Am Abend ein Spaziergang.

4. Quartal I Werraland News

Montag:

Ausflug nach Glücksburg zum Einkauf

von Lebensmitteln. Abendspaziergang

zum Fährhaus – anschließend Abendessen.

Dienstag:

Schifffahrt nach Flensburg, Stadtbummel

– Hafenbesichtigung – Marc schaute

sich interessiert nach einem Eisbrecher

um. Er lauschte den Erklärungen

des Kapitäns. Er wollte alles genau

sehen. Nachdem wir im Ferienhaus zu

Abend gegessen hatten, unternahmen

wir noch einen Strandspaziergang.

Mittwoch:

Rundfahrt mit einem großen Schiff auf

der Ostsee. Wieder zurück, liefen wir

zum Strandpavillon zum Abendessen.

Donnerstag:

Strandtag – Sonnen , Füße baden, relaxen.

Einkauf – abends Grillen im Garten

und ein kleines Lagerfeuer. Dabei

hatte Marc den meisten Spaß.


Freitag:

Spaziergang zu den Pferdekoppeln – in

Glücksburg – Spaziergang zum Wasserschloss.

Im Schlosspark – Beobachtung

einer Entenfamilie. Anschließend Stadtbummel

mit der Möglichkeit zum Kauf

von Souvenirs.

Samstag:

Nach einem ausgiebigen Frühstück traten

wir zum Leidwesen von Marc die

Heimreise an. Er war sehr traurig, dass

es wieder nach Hause ging. Er sagte

immer wieder, er möchte wiederkommen

und das nächste Mal im Etagenbett

oben schlafen.

Im Gästehaus Bartsch wurden in den

letzten Jahren schon einige Freizeiten

verbracht.

Die Wirtsleute sind sehr nett. Durch die

Nähe zum Strand sind jederzeit pro-

Reisebericht

blemlos Erkundungen der Umgebung

möglich. Die Ruhe und die gute Meerluft

machen die Tage in Glücksburg zu

einem erholsamen Urlaubserlebnis.

Sabine Hüther & Dagmar Werneburg

Begleitung der Urlaubsreise

Hinweis:

Auch für 2006 haben wir wieder zahlreiche attraktive

Reiseangebote zusammengestellt, die wir Ihnen in unserer

„Urlaubsbroschüre 2006“ anbieten.

4. Quartal I Werraland News 27


28

Kurzportraits

Kurzportraits unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter (Teil 1)

Ehrenamt in den Werraland Werkstätten e.V.

Der Kreis erweitert sich

Seit ca. 10 Monaten besteht nun das Netzwerk Ehrenamt der Werraland Werkstätten e.V.. Momentan sind es 16 Menschen, die

sich innerhalb der Einrichtung ehrenamtlich für das Leben, die Aktivitäten und Interessen der von uns betreuten Menschen

engagieren. Hier stellen sich Ihnen vier Ehrenamtliche mit einem kurzen Portrait vor:

4. Quartal I Werraland News

Vorname und Name: Bärbel Ronshausen

Geburtstag: 22.06.1947

Beruf: Verw.-Angestellte

verheiratet/Kinder: verheiratet, keine Kinder

Meine Tätigkeit bei den Werraland Werkstätten e.V.: Zweimal monatlich führe ich mit den

Bewohnern im Fritz Delius Haus in Datterode leichte gymnastische Bewegungen und Sitztänze durch.

Meine Interessen/Hobbys: Reisen, Lesen, Wandern, Rad fahren.

Warum ich mich bei den Werraland Werkstätten engagiere: Bei den behinderten Menschen spüre

ich ganz intensiv die Lust zum Leben, Freude und Ehrlichkeit, die Ungezwungenheit macht Spaß.

Was ich mir für die Zukunft (privat oder allgemein) wünsche: Gesundheit und Frieden

Mein Lebensmotto: Positives Denken

Vorname und Name: Thomas Reimann

Geburtstag: 14.06.1961

Beruf: Krankenpfleger/Integrationsberater

verheiratet/Kinder: verheiratet/Tochter 15 Jahre, Sohn 22 Jahre

Meine Tätigkeit bei den Werraland Werkstätten e.V.: Seit kurzer Zeit im Netzwerk Ehrenamt tätig,

daher erst ein Einsatz als Freizeitbegleitung im Mai 2005 nach Pellworm.

Meine Interessen/Hobbys: Motorradfahren, Sportpistolen-Schießen im Schützenverein Reichensachsen.

Warum ich mich bei den Werraland Werkstätten engagiere: Durch die Tätigkeit bei „Aufwind“

e.V. gibt es gute persönliche Kontakte zum Kooperationspartner Werraland. Erfahrungen mit dem

Personenkreis.

Was ich mir für die Zukunft (privat oder allgemein) wünsche: Gesundheit und Schaffenskraft

sowie den Erhalt meines Arbeitsplatzes. Weiterhin eine gute Ausbildung meiner Kinder und realistische

Beschäftigungschancen.

Mein Lebensmotto: „Ohne Fleiß kein Preis“


Vorname und Name: Helga Fittkau

Geburtstag: 14.04.1927

Beruf: Hausfrau

verheiratet/Kinder: geschieden/1 Tochter nebst Familie, 2 Enkelkinder

Kurzportraits

Meine Tätigkeit bei den Werraland Werkstätten e.V.: Mit Gesang und Musik (Mundharmonika)

Freude schenken.

Meine Interessen/Hobbys: Musik. Mundharmonika und Orgel, Chorgesang, Basteln,

Gestecke in jeder Form.

Warum ich mich bei den Werraland Werkstätten engagiere: Um mit Musik und Gesang ein

wenig zur Freude anderer Menschen beizutragen.

Was ich mir für die Zukunft (privat oder allgemein) wünsche: Gesundheit und Kraft zum

Musizieren, zur eigenen Freude und zur Freude unserer Mitmenschen.

Mein Lebensmotto: Vorwärts schauen, mein Schicksal annehmen. Für jeden Tag, den Gott uns schenkt,

dankbar sein.

Vorname und Name: Sabine Göthling

Geburtstag: 06.09.1960

Beruf: Hausfrau

verheiratet/Kinder: 1 Tochter (15 Jahre)

Meine Tätigkeit bei den Werraland Werkstätten e.V.: Ehrenamtliche Betreuerin, Begleitung beim

Schwimmen.

Meine Interessen/Hobbys: Schwimmen, Lesen

Warum ich mich bei den Werraland Werkstätten engagiere: Ich helfe gern und es macht Spaß.

Was ich mir für die Zukunft (privat oder allgemein) wünsche: Eine gesicherte Zukunft für mich

und meine Tochter.

Mein Lebensmotto: Lebe den Tag – mit all seinen Höhen und Tiefen.

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Personalnews

❯ Neueinstellungen

Mitarbeiter:

Herbener, Sonja . . . . . . . . . 08.08.2005 . . . FED

Heßburg, Florina . . . . . . . . 01.09.2005 . . . Ki.- u. Ju.-Heim

Peissig, Chrsitiane . . . . . . . 06.09.2005 . . . Ki.- u. Ju.-Heim

Degenhardt, Kerstin . . . . . . 06.09.2005 . . . Ki.- u. Ju.-Heim

Schmalz, Katrin . . . . . . . . . 01.10.2005 . . . WOS ESW

Jung, Anja . . . . . . . . . . . . . . 17.08.2005 . . . FED

Schindewolf, Kerstin . . . . . 11.10.2005 . . . Ki.- u. Ju.-Heim

Lehmann, Andrè . . . . . . . . 06.09.2005 . . Ki.- u. Ju.-Heim

Praktikanten

Wagner, Christian . . . . . . . 24.10.2005 . . . KFB

Saame, Michael . . . . . . . . . 01.10.2005 . . . WOS ESW

Schäfer, Caroline . . . . . . . . 24.10.2005 . . . Ki.- u. Ju.-Heim

Auszubildende

Kühnemann, Nils . . . . . . . . 01.09.2005 . . . Verwaltung

Ebert, Pascal . . . . . . . . . . . . 04.10.2005 . . . Metall

Windschügl, Sascha . . . . . . 04.10.2005 . . . Metall

Osigus, Daniel . . . . . . . . . . 04.10.2005 . . . Metall

❮❯ Wechsel von Beschäftigten aus dem

Berufsbildungsbereich in den Arbeitsbereich

Hvatov, Paul . . . . . . . . . . . . 01.09.05

Donhauser, Nadeshda . . . . 29.09.05

Franke, Gerhard . . . . . . . . . 29.10.05

Hauswald, Manuel . . . . . . . 29.10.05

Lehmann, Mareike . . . . . . . 29.10.05

Dietl, Andreas . . . . . . . . . . . 29.10.05

Sorokin, Helena . . . . . . . . . 29.10.05

Geilfuß, Stefan . . . . . . . . . . 29.10.05

Döring, Leslie . . . . . . . . . . . 29.10.05

Gerlach, Diana . . . . . . . . . . 29.10.05

Thesling, Petra . . . . . . . . . . 29.10.05

Theune, Sabrina . . . . . . . . . 29.10.05

Schindewolf, Daniel . . . . . . 29.10.05

Betriebsjubiläum

4. Quartal I Werraland News

Kokolewski, Roswitha . . . . 20.10. . . . . . . . 30 Jahre

Komasinski, Gabriele . . . . . 20.10. . . . . . . . 25 Jahre

Foltin, Michael . . . . . . . . . . 17.11. . . . . . . . 25 Jahre

❯ Neuaufnahme Kinder- und Jugendwohnheim

Benning, Christian . . . . . . . 01.09.05

Benning, Rebecca . . . . . . . . 21.08.05

Böhm, Patrick . . . . . . . . . . . 26.08.05

Heinemann, Jannick . . . . . 26.08.05

Hoßbach, Hanna . . . . . . . . 22.08.05

Kanngießer, Max . . . . . . . . 21.08.05

Koch, Marcel . . . . . . . . . . . 26.08.05

Krug, Marc-Kevin . . . . . . . . 22.08.05

Schotte, Sandro . . . . . . . . . 20.08.05

Susdorf, Stephanie . . . . . . . 24.08.05

Tugend, Ramona . . . . . . . . 26.08.05

❮ Austritt Wohnheim Eschwege

Schimpf, Karin . . . . . . . . . . 31.10.05

Der allmächtige Gott

erbarme sich Deiner.

Er sei Dir gnädig

und nehme Dich auf

in sein ewiges Reich

Wir nehmen Abschied von

unserem Mitbewohner

Alfred Schlössinger

* 30.12.1936 t 03.09.2005

Werraland-Werkstätten, Hessenring 1, 37269 Eschwege

Geschäftsführung alle Bewohner

Wohnstättenleitung Mitarbeiter


Michael Huse

Mietwagen, Kleinbus- und Krankenfahrten

(Dialyse, Chemo- und Bestrahlungsfahrten)

37296 Ringgau-Rhörda

Telefon (0 56 59) 4 60

Handy: (01 73) 5 21 57 90

Happy

Birthday

Runde Geburtstage

Mitarbeiter

IMPRESSUM:

Herausgeber: Geschäftsführung

Werraland-Werkstätten

für Behinderte e.V.

Personalnews

Schilling, Tim . . . . . . . . . . . . . . .03.12. . . . . . . . . .20 Jahre

Beschäftigte

Müller, Roswitha . . . . . . . . . . . .05.10. . . . . . . . . .30 Jahre

Bucik, Stephan . . . . . . . . . . . . . .28.11. . . . . . . . . .40 Jahre

Scharf, Andrea . . . . . . . . . . . . . .04.12. . . . . . . . . .20 Jahre

Kosche, Marion . . . . . . . . . . . . .07.12. . . . . . . . . .30 Jahre

Weidner, Christa . . . . . . . . . . . .08.12. . . . . . . . . .50 Jahre

Gastorf, Peter . . . . . . . . . . . . . . .18.12. . . . . . . . . .40 Jahre

Schulz, Erna . . . . . . . . . . . . . . . .27.12. . . . . . . . . .40 Jahre

Layout: Minerva Concepts, Eschwege

Druck: Medienhaus

Keitz + Fischer druck GmbH

37269 Eschwege

4. Quartal I Werraland News 31


“Wir Menschen sind nicht aufgeteilt in

Behinderte und Nichtbehinderte.

Es gibt keine Norm für das Mensch-

Sein. Das ist schwer nachzuvollziehen,

aber nötig. Wir sind verschieden,

und eben das ist normal.


Verschieden zu sein ist normal.

Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.

Werraland-Werkstätten e.V

Geschäftsleitung / Verwaltung

Hessenring 1 · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 9 26-0 · Fax.: (0 56 51) 9 26-150

www.werraland-wfb.de

e-Mail: info@werraland-wfb.de

Werkstatt für Behinderte

Hessenring 1 · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 9 26-0

Wohnstätten Eschwege

Kasseler Str. 3a · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 22 97- 0

e-Mail:wohnenesw@werraland-wfb.de

Fritz-Delius-Haus

Lohgasse 23 · 37296 Ringgau/ Datterode

Tel.: (0 56 58) 92 35 20 od. (01 71) 3 49 64 98

e-Mail: wohnendatt@werraland-wfb.de

Werner-Seeger-Haus

Am Tannenbaum 1 + 2 · 37287 Wehretal

Tel.: (0 56 51) 3 35 78-0

Familienentlastender Dienst (FED)

Hessenring 1 · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 9 26-112

Kultur · Freizeit · Bildung

Kasseler Str. 3a · 37269 Eschwege

Tel.: (0 56 51) 95 11 68

e-Mail:kfb@werraland-wfb.de

Betreutes Wohnen

Hessenring 1· 37269 Eschwege

Tel.: (0170) 2 73 49 69 od. (01 70) 2 15 35 07

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