Download News 04/2010 - bei Werraland Werkstätten eV

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Ausgabe 4 | 2010

News

Die Werraland-Information

Werraland: Im Dienst am Menschen


2













































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3 Impressum

Mitglied im

Diakonischen Werk

Kurhessen-Waldeck

Wir danken unseren Anzeigenkunden für

die Unterstützung. Sie ermöglichen

damit den Druck der Werraland-News.

Titelseite: aktuelle Aufnahmen von

ausgebildeten Produktionsassistenten

der Werraland Werkstätten bei der

Arbeit in unterschiedlichen Bereichen.

Herausgeber

Geschäftsführender

Vorstand des Vereins

Werraland Werkstätten e. V.

Redaktion

Alexandra Koch

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

der Werraland Werkstätten

Layout und Satz

Werbeagentur Pesdorado,

37296 Ringgau

Druck

Werbedruck GmbH

Horst Schreckhase

34283 Spangenberg

News

Die Werraland-Information

Vorwort .................................................................................... 5

30 Jahre Tag der offenen Tür ......................................................... 8

10-jähriges Jubiläum der Werraland-Tischtennisgruppe .................... 13

Kurz Notiert: Einführungstage neuer Mitarbeiter .............................. 16

Kurz Notiert: Elternabend zum Thema „WKS-Modell“ ......................... 17

Neu: „KOCHSBERG Reisen“-Katalog 2011 ....................................... 18

Von Mensch zu Mensch ............................................................... 19

AG „Geistliches Leben“: Diakonie lebendig gestalten ........................ 20

Serie: Vorstellung von Praktikumsbetrieben, Teil III ......................... 23

Erlebnispädagogik zur Konfliktbekämpfung .................................... 26

Zu guter Letzt: Gedanken zum Jahreswechsel .................................. 31

Personalnews ........................................................................... 33

3


4

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wir stehen vor dem Beginn eines neuen Jahres und schließen ein

altes ab. Seit kurzem schreiben wir 2011 und müssen uns erst daran

gewöhnen. Es wiederholt sich jedes Jahr beim Wechsel vom alten

ins neue Jahr; dieses Gefühl von Zuversicht und Spannung, was

die nächsten Monate wohl alles bringen werden. Doch bevor wir

vorausschauen, halten wir einen Moment inne und blicken zurück.

Für die Werraland Werkstätten war 2010 ein gutes Jahr. Wir haben

zahlreiche neue und interessante Aufträge ins Haus bekommen

und konnten somit den Beschäftigten in allen Arbeitsbereichen

Arbeit bieten. So kurbelte zum Beispiel ein Großauftrag aus der

Schweiz unser ARDEO-Geschäft an. Das Werraland-Windspiel war

einem Großhändler aufgefallen und wurde, nachdem er es in

Augenschein genommen und für gut befunden hatte, in großen

Stückzahlen bei uns geordert. Das kam unserer ARDEO-Werkstatt

zugute – in Form von Auslastung und steigenden Umsatzzahlen.

Der Handel mit Holz

Ein anderer Werkstatt-Bereich, der seit seinem Bestehen gut läuft,

ist die Biomasse. Damit meine ich den Handel mit Brenn- und Anmachholz

sowie Pellets. Der nachwachsende Rohstoff Holz, der

in unserer Region häufig vorkommt, steht dabei im Vordergrund.

Dieser Arbeitsbereich der Werraland Werkstätten läuft so gut,

dass wir darüber nachdenken, ihn auszubauen. Zurzeit ist es so,

dass wir nicht alle Aufträge bearbeiten können. Außerdem kommt

es aufgrund der starken Nachfrage im Herbst und Winter zu zeitlichen

Verzögerungen bei der Auslieferung der Ware. Das miss-

Liebe Leserinnen

und Leser,

Vorwort 5

fällt den Kunden verständlicherweise. Da aber der Kundenservice

darunter leidet, möchten wir dieses Problem gern „abstellen“.

Hinzukommt, dass zahlreiche Beschäftigte großes Interesse an

der Arbeit im Freien haben. Hauptsächlich junge Männer arbeiten

gern mit Maschinen in Verbindung mit dem Material Holz.

2011: Die 400er Marke wird „geknackt“

Apropos junge Menschen; im September haben wir 21 Menschen

mit Behinderung neu in unseren Werkstätten aufgenommen. Die

jungen Menschen, die wir bei uns herzlich willkommen heißen,

durchlaufen in den ersten zwei Jahren nach der Aufnahme den

Berufsbildungsbereich mit den integrierten Lehrwerkstätten.

Dort werden sie auf die spätere Arbeit in den unterschiedlichen

Arbeitsbereichen vorbereitet. Wenn wir uns die relativ große Zahl

der Neuaufnahmen in 2010 noch einmal vergegenwärtigen, so

können wir an dieser Stelle festhalten, dass wir in diesem Jahr

die 400er Marke überschreiten werden. Dann können wir mit Stolz

sagen: ‚In den Werraland Werkstätten und auf ausgelagerten Arbeitsplätzen

finden rund 400 Menschen mit Behinderung eine

sinnvolle und den jeweiligen Fähigkeiten angepasste Tätigkeit‘.

Werbung für KOCHSBERG ist auch

Werbung für das Werratal

Ein anderes Projekt, das uns in 2010 sehr in Anspruch genommen

hat, ist das Drei-Sterne-Gäste- und Tagungshaus KOCHSBERG.


Alle Umbauarbeiten sind nun abgeschlossen. Fünfzig Betten in

dreißig komfortablen Zimmern stehen zur Verfügung. Der Saunabereich

wurde modernisiert und kann von unseren Gästen nun in

vollen Zügen genossen werden. Wenn Sie Interesse haben, sich

alles einmal anzuschauen, führt Sie KOCHSBERG-Betriebsleiter

Steffen Heusner gern durch das Haus. Rufen Sie einfach an und

lassen Sie sich informieren: 05651/3394060. Gern zeigt er

Ihnen auch unser neues Restaurant „KOCHSBERG kocht“, das zu

unserer Freude sehr gut angenommen wird. Ein deutliches Zeichen

dafür: in den für die Gastronomie wichtigsten Zeiten, Weihnachten

und Silvester, waren wir komplett ausgebucht. Diese hohe Belegungsrate

möchten wir nun auch gern auf das Hotel übertragen

und werben bei Tagungsgästen und Urlaubern für einen traumhaften

Aufenthalt im Werratal. Auch Sie, liebe Leserinnen und

Leser, möchten wir als Werbeträger einspannen. Wenn Ihnen

KOCHSBERG gefällt, dann erzählen Sie doch auch Ihren Freunden

und Bekannten, Kollegen und Nachbarn davon. Nur so können

wir unseren Bekanntheitsgrad vergrößern. Wir alle wissen ja, die

Mund-zu-Mund-Propaganda ist immer die beste Werbung!

Neue Projekte mit Blick in die Zukunft

Um sich der Zeit anzupassen, wird es immer wieder neue Projekte

geben. So haben wir zum Beispiel kürzlich damit begonnen, einen

Pflegebereich für Menschen mit höherem Hilfebedarf einzurichten.

Diese Umbaumaßnahme im Werkstatt-Neubau ist nun fast abgeschlossen.

Zum Pflegebereich gehören ein Bad mit den entsprechenden,

dafür nötigen Pflegevorrichtungen sowie ein Raum mit

Ruheliege. Damit haben wir auf die sich wandelnde Altersstruktur

in den Werkstätten reagiert. Menschen werden immer älter; auch

Menschen mit Behinderung. Der Hilfebedarf steigt mit zunehmendem

Alter. Der beschriebene Umbau orientiert sich an dieser Entwicklung.

Ein weiteres neues Projekt trägt die Überschrift „Wohnbildungsbereich“

und wendet sich an junge Menschen aus der

Kinder- und Jugendwohnstätte Werner-Seeger-Haus. Fünf Plätze

in einer Wohngruppe in Wehretal-Reichensachsen werden neu

entstehen. In dieser Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung

soll auf das Wohnen im ambulanten Wohnbereich vorbereitet

werden. Dieses Projekt wird unter der Leitung von Werraland-

Hauptabteilungsleiterin Jutta Böhler-Schmidt stehen und im

Frühjahr beginnen. Diese neue Wohnform gibt es in Hessen noch

nicht oft. Für die Werraland Werk- und Wohnstätten wird es ein

weiteres ambulantes Angebot in unserem Leistungskatalog sein.

Sie sehen, liebe Leserinnen und Leser, es gibt immer wieder viel

zu berichten; diesmal waren es Rückblicke, eine Gegenwartsbeschreibung

sowie Ausblicke in die Zukunft. Wie sieht das bei Ihnen

aus? Haben Sie sich auch schon die Zeit gegönnt, innezuhalten

und Ihren persönlichen Rückblick bzw. Ausblick zu halten? Egal

wie, wir von den Werraland Werkstätten, alle Mitarbeiter und Beschäftigten

sowie der Vorstand, wünschen Ihnen alles erdenklich

Gute für das Neue Jahr. Gottes Segen für Ihre Vorhaben und Anliegen.

Mögen Sie in der Lage sein, viele Ihrer persönlichen Pläne in

die Tat umzusetzen. Für alle noch unbekannten Herausforderungen

des neuen Jahres wünschen wir Ihnen vor allem Gesundheit,

Kraft und Energie sowie Optimismus. Bleiben Sie auch in 2011

unser geschätzter Leser. Das würde uns sehr freuen!

Alles Gute und Gottes Segen für das Neue Jahr.

Gerd Hoßbach

(Vorstandsvorsitzender des Vereins Werraland Werkstätten e.V.)

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8 Tag der offenen Tür 2010

Alexandra Koch

30 Jahre Tag der offenen Tür Werraland Werkstätten

Traditioneller Tag der offenen Tür der Werraland Werkstätten am 1. Advent

Der Tag der offenen Tür der Werraland Werkstätten in Eschwege,

der immer am 1. Advent stattfindet, hat eine langjährige Tradition.

Wie lange? 30 Jahre! Daher lautete das Motto in diesem

Jahr: „30 Jahre Tag der offenen Tür Werraland Werkstätten“.

Eingeladen waren ehemalige Mitarbeiter und Beschäftigte. Gezeigt

wurden alte Fotos, Dias und Filme. Ein Stück Erinnerung

an „alte Zeiten“ in einer schnelllebigen Gegenwart. Zur Erinnerung

an Werraland, wie es früher war, wird man nun in 2011 oft

Gelegenheit haben. Denn in diesem Jahr feiern die Werraland

Werkstätten 40-jähriges Jubiläum. Ein Anfang wurde beim Tag

der offenen Tür am 1. Advent 2010 gemacht: „30 Jahre Tag der

offenen Tür Werraland Werkstätten“.

Rund 4000 Besucher kamen am 1. Advent zum Hessenring und nutzten

die Gelegenheit, sich anzuschauen, was in den Werkstätten das

Jahr über gearbeitet und gelernt wurde. Viele Informationen aus

den verschiedenen Arbeitsgruppen sowie aus dem Berufsbildungsbereich

und den Ambulanten Diensten wurden den Besuchern

vermittelt. Es gab Vorführungen und Informationsstände, unter

anderem vom Förderverein zugunsten der Werraland Werkstätten,

sowie vielfältige Unterhaltungsangebote für Jung und Alt.

Die zentrale Bühne stand auf dem Weihnachtsmarkt, der in diesem

Jahr das erste Mal länger geöffnet war, so dass man Lichterglanz

und Glühwein dort auch nach Einbruch der Dunkelheit genießen

konnte. Den Auftakt auf der Weihnachtsmarktbühne machten wie

in den letzten Jahren die in der Region bekannten „Ulfener Jungs“,

die mit weihnachtlichen Klängen auf die besinnliche Jahreszeit einstimmten.

Außerdem gab es noch Blues und Folk von Klontik und

Rademann sowie Comedy von „Pico Bello“ zu sehen und zu hören.

Werraland-Kultur präsentierte sich den Gästen

Kulturell präsentierten sich die Werraland Werkstätten mit vier

Gruppen, dem Chor „Pop-Chor’n“, der Werraland-Band „Glas klar

Instereo“, der Tanzgruppe „Flotte Bienen“ sowie mit der Werraland-

Theatergruppe, die das Stück „Anton auf der Suche nach dem

Glück“ vorführten. Alle Auftritte stießen auf reges Interesse bei

den Besuchern. Applaus gab es nicht nur für die Aktiven auf der

Bühne, sondern auch für die fleißigen Mitarbeiter, die in wochenlanger

Vorbereitung dafür gesorgt haben, dass all diese Programmpunkte,

an denen Menschen mit Behinderung teilnahmen,

gezeigten werden konnten. Bei den „Flotten Bienen“ zum Beispiel

ist es Werraland-Mitarbeiterin Kerstin Leonhardt, die als Leiterin

der Tanzgruppe die Tänze einstudiert. Beim Tag der offenen Tür

wurden den Besuchern zwei Tänze gezeigt; ein Cheerleader-Tanz

mit dem Titel „The cup of life“ sowie ein mystischer Tüchertanz mit

der geheimnisvollen Bezeichnung “Ilumbarada“. Getanzt wurde

nach Einsatz der Nebelmaschine und mit roten Tüchern. Ein langer

Applaus der Zuschauer war Lohn für wochenlanges Üben. „Das

Tanzen macht den Teilnehmern in meiner Gruppe großen Spaß,

wenn auch das regelmäßige Üben anstrengend ist“, sagt Kerstin

Leonhardt. „Aber das muss sein, weil die Schritte und die Einsätze

nach der Musik stimmen müssen.“

Neu: Werraland-Märchenspiel „Die Märchensammler“

Erstmals gab es das neue Werraland-Märchenspiel „Die Märchensammler“

zu kaufen. Dieses Gesellschaftsspiel, das die bekannten

Grimmschen Märchen in den Mittelpunkt des Würfelspiels stellt,

wurde in Zusammenarbeit mit der Grimm Heimat Nordhessen


entwickelt. Die Premiere beim Tag der offenen Tür der Werraland

Werkstätten war gelungen. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit,

das Spiel mit seinen schönen, bunten Märchenkarten kennenzulernen,

auszuprobieren und dann zu einem Veranstaltungssonderpreis

zu kaufen. Auch nach dem Tag der offenen Tür ist das

Märchenspiel käuflich zu erwerben. Seit dem 01. Dezember zum

regulären Preis von 28,50 Euro. Wer es noch nicht haben sollte,

sich aber dafür interessiert, kann es in den Werraland-Werkstattläden

sowie in der Buchhandlung Heinemann in Eschwege kaufen.

Die Verkaufsstände mit Produkten der Werraland Werkstätten sowie

mit Weihnachtsdekoration und Geschenk-Ideen waren auch

in diesem Jahr wieder Anziehungspunkt für viele Besucher. Die

Artikel wurden an Marktständen im Lichthof des Verwaltungsgebäudes

präsentiert, wodurch sich die Besucher wie auf einem

weihnachtlichen Markt fühlen konnten. Alles war festlich dekoriert

und beleuchtet. Da hieß es „stöbern“ und nach Weihnachtsgeschenken

für die Lieben suchen. Gut kamen auch die liebevoll

gestalteten Advents- und Türkränze an. Zahlreiche Gäste ließen

sich rechtzeitig zum 1. Advent ihren individuellen Adventskranz

dekorieren und nahmen ihn dann vor dem Nachhausegehen mit,

um abends in den eigenen vier Wänden das erste Licht zu entzünden.

Adventsandachten mit Glockengeläut

Nicht nur die Werkstätten präsentierten sich beim Tag der offenen

Tür, sondern auch die Ambulanten Dienste Eschwege und Witzenhausen

jeweils mit dem Familienentlastenden Dienst (FED), dem

Betreuten Wohnen sowie dem Bereich Kultur-Freizeit-Bildung

(KFB). Weitere Bereiche, die vorgestellt wurden, waren das „Netzwerk

Ehrenamt“, das Werraland-Reisebüro mit der Vorstellung des

druckfrischen Reisekatalogs 2011, „Betreutes Reisen“, sowie das

Gäste- und Tagungshaus KOCHSBERG, das zur Integrationsfirma

Werraland-Beschäftigungsgesellschaft gehört.

Die Adventsandachten, die von der Arbeitsgruppe „Geistliches

Leben“ vorbereitet worden waren, fanden auch in diesem Jahr

statt. Eine der Andachten hielt die Werraland-Verwaltungsratsvorsitzende

und Pfarrerin i. R. Hanna Hossbach. Mit vorweihnachtlichem

Glockengeläut vom Band und „starken“ Worten

aus der Bibel wurden die Besucher der Adventsandacht auf die

bevorstehende Zeit der Weihnacht und des Jahreswechsels ein-

gestimmt. Das Angebot, im Trubel des Tags der offenen Tür eine

Rückzugsmöglichkeit zu finden, wird von manchen Besuchern

gern angenommen. „Wir überlegen, beim nächsten Tag der offenen

Tür auch eine Mitmach-Adventsandacht für Kinder anzubieten“,

berichtet Andrea Röth-Heinemann, Vorstandsmitglied

des Vereins Werraland Werkstätten e. V.

Bunte Kinderunterhaltung als

Garant für Veranstaltungserfolg

Das Angebot für Kinder im „Kinderland“ ist zwar schon vielfältig,

soll aber aufgrund der großen Nachfrage, noch ausgeweitet

werden. Bisher sind die Renner das Geschichten-Erzählen bei der

„Märchentante“, das Zirkus-Programm mit den Mitmach-Nummern

sowie das Weihnachtsbasteln und Plätzchen backen und immer

wieder aufs Neue das Kinderschminken. „Aber auch die kleinen

Gäste freuen sich über Abwechslung, weshalb wir jedes Jahr

darüber nachdenken, was wir Neues anbieten können, um das

Kinderunterhaltungsprogramm noch zu verbessern“, sagt Organisatorin

des Tags der offenen Tür, Alexandra Koch.

Ideen gibt es genug. Vielleicht eine Art Kooperation mit einem

Eschweger Betrieb, um einen neuen Programmpunkt auch finanzieren

zu können. Ähnlich wie die langjährige Zusammenarbeit

mit der Eschweger Bäckerei Hufgard; Stichwort: Plätzchenback-

Aktion. Bäckermeister Bodo Zeuch bietet immer zum Tag der offenen

Tür eine fröhliche Backaktion für Kinder an. Der Verkaufserlös

der Plätzchen, die in den Tagen vor der Werraland-Veranstaltung

in seiner Backstube gebacken werden, kommt alle Jahre wieder

dem Berufsbildungsbereich der Werraland Werkstätten zugute.

Feuershow sorgte für Begeisterung

bei den Zuschauern

Der Höhepunkt des Unterhaltungsprogramms für Jung und Alt

war diesmal die Feuershow von „Agni Tara“, die bei Einbruch der

Dunkelheit stattfand. Die gelungene Kombination aus Feuer und

Tanz beeindruckte die Zuschauer und entführte sie in eine Welt

der Magie und des Rhythmus. Feuerbälle, Feuerräder und Feuerfächer

sowie zahlreiche Kunststücke mit Feuer konnten bestaunt

werden. Der Applaus war langanhaltend, weshalb auch eine funkensprühende

Zugabe gegeben wurde.

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10 Jahre Tischtennis bei Werraland:

Es ist gut, wenn der Ball fliegt

10-jähriges Jubiläum der Werraland-Tischtennisgruppe

„Wichtig ist bei uns der Spaß und die

Freude an der Bewegung“, sagt Dieter

Schöneberg, Werraland-Mitarbeiter und

Leiter bzw. Trainer der Tischtennisgruppe.

„Leistungsdruck gibt es bei uns nicht. Es

ist gut, wenn der Ball fliegt.“ Was beim

Fußball der Ball ist, der läuft, ist beim

Tischtennis der fliegende Ball. Seit zehn

Jahren nun leitet Dieter Schöneberg die

Werraland-Tischtennisgruppe. „Kinder,

wie die Zeit vergeht!“ Was klein anfing,

ist im Laufe der Zeit größer und professioneller

geworden. 15 Teilnehmer sind

es zurzeit, die einmal in der Woche in

der Reichensächser Sporthalle den Ball

fliegen lassen.

„Wir sind wie eine große Familie“, beschreibt

Dieter Schöneberg, Leiter der

Werraland-Lehrwerkstatt Holz, „seine“

Tischtennisgruppe. „Ich achte aber auch

darauf, dass die Harmonie nicht gestört

wird.“ Dazu tragen alle Teilnehmer bei.

„Jeder ist für den anderen da, keiner brät

eine Extrawurst oder fällt aus der Rolle.“

Zum Wir-Gefühl innerhalb der Tischtennisgruppe

trägt auch bei, dass die Eltern der

2008: Sommerspiele in Karlsruhe

Teilnehmer sehr engagiert sind. Sie erledigen

Fahrdienste, begleiten die Sportgruppe

zu Turnieren und organisieren

Feste und Ausflüge. „In unserer Gruppe

besteht eine überaus gute Zusammenarbeit

mit den Eltern“, lobt Dieter Schöneberg

das freiwillige Engagement. „Ohne

diese Unterstützung wäre Vieles nicht

möglich; schon gar nicht der gesellige Teil.

Jubiläum 13

Wenn wir uns zu Grillfesten und Weihnachtsfeiern

treffen, dann haben das die

Eltern organisiert“, berichtet der Trainer.

Somit ist mit dem 10-jährigen Jubiläum

der Tischtennisgruppe auch ein großer

Dank an die Eltern der Teilnehmer verbunden,

ohne deren Hilfe die Werraland-

Tischtennisgruppe nicht das wäre, was sie

ist: nämlich eine große Familie.


14

Nach dem Aufwärmen stehen gezielte

Übungen auf dem Trainingsplan

Unterstützung erhält Trainer Schöneberg

ebenfalls von Rainer Sieland, dem Co-

Trainer. Er hilft dabei, die Trainingsinhalte

umzusetzen und die Trainingsziele

zu erreichen. „Im Vordergrund des Trainings

stehen vor allem die spielerischen

Elemente. Daraus entwickelt jeder Spieler

dann seine eigene Spielart“, erklärt Co-

Trainer Rainer Sieland. Das Training beginnt

immer mit den Aufwärmübungen.

„Meistens spielen wir dazu Basketball“,

berichtet Dieter Schöneberg. „Das macht

allen Spaß und durch das Rennen und

Strecken nach dem Korb werden so gut

wie alle Muskeln aufgewärmt.“

Außer dem Mannschafts-Ballspiel stehen

noch trainingsorientierte Dehnübungen

auf dem Plan. Nach dem Aufwärmen folgen

die systematischen Übungen bestimmter

Spielformen. „Wir machen zum Beispiel

Vorhand- und Rückhandübungen; wir

trainieren die Beinarbeit, und wir üben

die Zielgenauigkeit und Konzentration

beim Ballkisten-Training“, erklärt Trainer

Schöneberg das Trainingskonzept. „Außerdem

stehen Übungen mit der Ballmaschine

auf dem Trainingsplan. So werden einge-

Training der Werraland-Tischtennisgruppe:

übte Bewegungsabläufe gefestigt und auf

Dauer verbessert.“ Der abschließende

Rundlauf um die Tischtennisplatte diene

als lockerer Ausklang des wöchentlichen

Trainings.

Sport heißt Fitness und

wachsendes Selbstvertrauen

einmal in der Woche in der Sporthalle in Wehretal-Reichensachsen;

montags von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Das professionelle Training mit einwandfreiem

Material wird auch dadurch ermöglicht,

dass zwischen der Tischtennisabteilung

des Sportvereins Reichensachsen

und den Werraland Werkstätten eine Kooperation

besteht. Die Werraland-Tischtennisgruppe

nutzt die Tischtennisplatten

und Netze des Vereins; die Ballmaschine

hat man sich gemeinsam angeschafft.

„Das macht vieles einfacher“, so Dieter

Schöneberg. „Denn, wenn das Material

stimmt, macht auch der Sport mehr Spaß

und sportliche Erfolge werden eher möglich.“

Diese Kooperation besteht seit der

Gründung der Werraland-Tischtennisgruppe.

„Auch dafür möchte ich herzlichen Dank

sagen“, so Schöneberg. Damals in den

Anfängen habe man sich noch auf Hallensuche

begeben müssen, heute sei alles

gut organisiert und eingespielt. Aus diesem

Grund ist es möglich, sich nun auf

das Wichtige zu konzentrieren; nämlich

Neuanfänger und „Seiteneinsteiger“, die Spaß an Bewegung haben, sind herzlich

willkommen! Tischtennissport ist für alle zwischen fünf und 99 Jahren möglich. Gefragt

sind gute Beinarbeit und mentale Stärke. Trainiert werden die Konzentration,

die Kondition, die Motorik, die Sehkraft und das strategische Denken nach der Art

„Wie spiele ich das Spiel mit dem jeweiligen Spielpartner?“

2002: ein Foto aus der Anfangszeit

die integrativen Ziele, die mit dem Sport

erreicht werden sollen. „Menschen mit

Behinderung erhalten über die sportliche

Betätigung die Chance, sich in ihrem

gesellschaftlichen Umfeld Anerkennung

und Respekt zu verschaffen“, erklärt Erik

Hogreve, Sportkoordinator der Werraland

Werkstätten. „Außerdem ist der Sport dazu

da, die körperliche Fitness zu verbessern,

und, wie zum Beispiel bei Turnieren, Mut

zu beweisen und Gruppenerlebnisse zu

erfahren.“

Turniere sind die Höhepunkte

im Trainingsalltag

Turniere sind die Highlights des sportlichen

Trainingsalltags. „Dort kann man sich mit

anderen austauschen, aber auch spielerisch

messen“, sagt Trainer Schöneberg.

Die Tischtennisgruppen-Teilnehmer der

Werraland Werkstätten sind geübte Turnierspieler,

denn im Laufe der zehn Jahre

wurden schon so manche Wettkämpfe

besucht. Allein in Friedrichroda hat die

Werraland-Tischtennisgruppe sieben Mal

am Landestischtennisturnier teilgenommen;

außerdem in Korbach und Alsfeld.

So entstehen auch Freundschaften zu Be-


schäftigten der anderen Einrichtungen,

die diese Turniere ausrichten. In 2005

waren die Werraland Werkstätten selbst

Turnierausrichter. Das plant Dieter Schöneberg

auch für die Zukunft: „Ein Turnier ist

viel Arbeit und braucht eine gute Vorbereitung.

Da müssen wirklich alle dahinterstehen“.

Ist das der Fall, kann sich der

Trainer ein weiteres Landestischtennisturnier,

ausgerichtet von den Werraland

Werkstätten, sehr gut vorstellen.

Außer bei den Landestischtennisturnieren

war die Werraland-Tischtennisgruppe auch

schon oft bei Special Olympics-Wettbewerben

dabei, fünfmal insgesamt: in

Frankfurt, Berlin, Hamburg, Karlsruhe und

zuletzt in Bremen. „Das gibt der Gruppe

immer wieder großen Auftrieb“, so der

Trainer. „Mal aus dem Alltag rauskommen,

etwas anderes sehen, andere Sportler

treffen und noch dazu mit Medaillen nach

Hause fahren; das sind einfach tolle Erlebnisse.“

Selbst nach zehn Jahren werden

bei Ehrungen noch die Augen feucht. Aber

das ist ja selbst für einen gestandenen

Trainer keine Schande. Im Gegenteil!

RALF BETHKE

Mitarbeiter in der Schreinerei:

„Ich bin von Anfang an in der Tischtennisgruppe

dabei. Das Tischtennis-Spielen

macht mir großen Spaß; vor allem das

Miteinander an der Platte Spielen. Unser

Trainer sagt immer, dass Tischtennis ein

Bewegungssport ist. Das stimmt auch.

Ich bewege mich viel beim Tischtennis-

Spielen, denn es kommt bei diesem Sport

vor allem auf die Schnelligkeit an. Beim

letzten Turnier in Friedrichroda habe ich

in meiner Leistungsgruppe den 1. Platz

gemacht. Da war ich glücklich.“

KARIN SCHREINER

Mitarbeiterin in der Handmontage:

„Mir gefällt vor allem, dass wir uns in der

Tischtennisgruppe alle so gut verstehen.

Wir machen nicht nur Sport zusammen.

Wir treffen uns auch privat. Im Sommer

grillen wir, und im Winter haben wir immer

unsere Weihnachtsfeier. Bevor ich zur

Tischtennisgruppe kam, bin ich regelmäßig

schwimmen gegangen. Jetzt spiele ich

Tischtennis und strampele jeden Tag zuhause

auf meinem Heimtrainer. Ich fahre

sehr gern auf Turniere, weil man da so viele

nette Leute trifft.

MANFRED FREUDENBERG

Mitarbeiter in der Elektromontage:

„Wenn wir auf Turniere fahren, kommt man

zuhause mal raus und hat mal frei. Denn

zuhause hat man ja auch nur zu tun. Auf

Turnieren schneide ich immer ganz gut ab.

Letzten Sommer bei den Special Olympics in

Bremen habe ich in meiner Gruppe die Silbermedaille

geholt. Bevor ich Tischtennis

gespielt habe, war ich in der Fußballgruppe

dabei. Jetzt spiele ich nur noch Tischtennis,

weil es mir einfach Spaß macht, mich auf

den kleinen Ball zu konzentrieren.“

CHRISTOPH BÖLZING

Mitarbeiter in der Schreinerei:

„Ich konnte schon spielen, bevor ich in der

Tischtennisgruppe angefangen habe. Zuhause

habe ich immer mit meinem Bruder

gespielt. Meistens hat er aber gewonnen.

Beim Training bin ich dann besser geworden.

Unser Trainer unterstützt uns und

zeigt uns, wie man es macht. Am meisten

Spaß macht es mir, den Ball wegzuschlagen.

Meistens treffe ich. Am liebsten

spiele ich Vorhand. Beim letzten Turnier

in Friedrichroda habe ich den 2. Platz

gemacht und in Bremen bei den Special

Olympics auch.“

15


16 Kurz Notiert

Alexandra Koch

Werraland-Nachrichten

in Kürze

Einführungstage neuer Mitarbeiter,

Elternabend zum Thema „WKS-Modell“

Einführungstage neuer Mitarbeiter –

„Zu wissen, wie Werraland tickt“

Bereits zum siebten Mal haben die zweitägigen Einführungstage für

neue Mitarbeiter stattgefunden. Diesmal wurden 15 neue Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter im Verein der Werraland Werkstätten

und bei den Werraland-Tochtergesellschaften begrüßt. Dazu nutzte

man die Seminarräume des Gäste- und Tagungshauses KOCHSBERG.

„Leitziele und Haltung der Werraland Werk- und Wohnstätten

waren uns besonders wichtig, vermittelt zu werden“, erklärt Matthias

Kreiselmeyer, Hauptabteilungsleiter Stationäres Wohnen. Das sei

bei den Teilnehmern gut angekommen. Aus der Rückmeldungsrunde

kamen Zusammenfassungen wie zum Beispiel: „Nach den

Einführungstagen weiß man, wie Werraland tickt“. Für neue Mitarbeiter

ist das durchaus wichtig, so Hauptabteilungsleiter Matthias

Kreiselmeyer, der die Einführungstage zusammen mit Kollegin

Jutta Böhler-Schmidt organisierte und durchführte.

Ein guter Start dient einem gesunden Arbeitsklima

Für die „Neulinge“ ist es außerdem hilfreich gewesen, dass sich

der Vorstand und alle Hauptabteilungsleiter mit ihren jeweiligen

Bereichen und Funktionen persönlich vorgestellt haben. „So gelang

es, jeder Abteilung ein Gesicht zuzuordnen und somit den

neuen Mitarbeitern den Einstieg bei Werraland zu erleichtern“,

berichtet Jutta Böhler-Schmidt, Hauptabteilungsleiterin für den

Bereich „Kinder und Jugendliche“ sowie der Ambulanten Dienste


Eschwege. Zur besseren Orientierung erhielt jeder Teilnehmer

eine Mappe mit vielen wichtigen Informationen aus und über

die Werraland Werk- und Wohnstätten. Gemeinsam sah man den

Werkstatt-Film „Zuerst Mensch“ und sprach über das sexualpädagogische

Konzept der Werraland Werkstätten. Außer den Gesprächen

und Informationsvorträgen sowie diversen Rollenspielen

und Praxisbeispielen hatten die Teilnehmer jederzeit die Möglichkeit,

Fragen zu stellen. „Wir möchten, dass die Mitarbeiter von

Beginn an einen direkten Bezug zum Unternehmen aufbauen“, so

Matthias Kreiselmeyer. „Wenn im Arbeitsalltag Probleme auftauchen,

soll jeder wissen, an wen er sich wenden kann.“

Elternabend zum Thema „WKS-Modell“

Elternabende sind eine feste Größe im Jahresrhythmus der

Werraland Werk- und Wohnstätten. Kürzlich wurde er von der

Wohngruppe der Eschweger Wohnstätten, Haus 5, untere Etage,

zu einem bestimmten Thema, nämlich WKS, vorbereitet. Das Ziel:

Die Eltern sollten mehr über das WKS-Modell des niederländischen

Heilpädagogen Willem Kleine Schaars erfahren. Dazu traf man

sich in gemütlicher Runde bei einem guten Essen auf KOCHSBERG.

Vermittelt werden sollte an diesem Abend vor allem, was genau

das WKS-Modell zum Inhalt hat; nämlich individuelle Potentiale

zu erkennen und so zu fördern, dass Menschen mit Behinderung

ein selbstbestimmtes und möglichst unabhängiges Leben führen

können. Den Eltern wurde anhand von Beispielen aus der Praxis gezeigt,

wie die WKS-Methode das Leben der Wohnstätten-Bewohner

bereits verändert hat. „Auf diese Weise lassen wir die Eltern an

unserer pädagogischen Arbeit teilhaben“, erklärt Alexander

Perels, Teamleiter von Haus 3 und 5, Eschweger Wohnstätten,

Kasseler Straße. „Beim Elternabend haben wir zuerst die wich-

tigen Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel Alltagsbegleiter und

Unterstützer, erläutert.“ Dann wurde den Eltern vorgestellt, was

mithilfe des WKS-Modells bereits verändert bzw. erreicht wurde;

zum Beispiel der Plan an der Pinnwand in der Küche, der den

Küchendienst abdeckt. „Wir denken darüber nach, die Umsetzung

des WKS-Modells noch auszuweiten, zum Beispiel auch auf den

persönlichen Bereich des Klienten. Möglich wäre die Planung des

Urlaubs oder das Aufräumen der Zimmer mithilfe des WKS-Betreuungsmodells“,

berichtet Erika Fischer, Mitarbeiterin in Haus 5.

Selbstbestimmt leben, heißt auch

selbstständig einkaufen

Außerdem wurden den Eltern Videos gezeigt, die im Zusammenhang

mit der Einführung des WKS-Modells stehen. So wurden in

der Zeit der Modell-Einführung bestimmte Übungssituationen per

Videokamera aufgezeichnet. Eine Bewohnerin des Hauses 5 wurde

auf ihrem Weg zum nahegelegenen Supermarkt gefilmt. Zuerst

ging sie mit Unterstützung zum Einkaufen, dann wurde sie immer

selbstständiger bis sie schließlich allein zum Supermarkt lief, um

dort ihre Einkäufe zu erledigen. Das Video zeigt die Bewohnerin,

wie sie sich in der Gruppe ab- und anmeldet, wie sie das Leergut

mitnimmt und abgibt, wie sie auf den Straßenverkehr achtet und

wie sie ihre Lieblingsprodukte auswählt.

Auf die persönliche Einladung mit beigefügtem Gruppenfoto und

den Unterschriften aller Bewohner reagierten die Eltern positiv

und nahmen in Erwartung der Informationen zahlreich an der Veranstaltung

teil. Der gemütliche Rahmen im Restaurant „KOCHSBERG

kocht“ trug seinen Teil dazu bei, dass der von der Wohngruppe gemeinsam

organisierte Elternabend ein voller Erfolg wurde.

17


18

Unsere Urlaubsangebote 2011 – Betreute Reisen

Der aktuelle KOCHSBERG Reisekatalog 2011 ist da!

Zum ersten Mal gibt es zwei Reisekataloge für Sie. Zum einen die Broschüre „KOCHSBERG

Arrangements“, die sich auf die Urlaubsgestaltung im Werratal bezieht, und zum anderen

der Katalog „KOCHSBERG Reisen“, der Ihnen zahlreiche Urlaubsreisen im In- und Ausland

bietet. Damit hoffen wir den Service für Sie noch zu verbessern.

Links sehen Sie das Titelblatt unseres neuen Katalogs „KOCHSBERG Reisen“. Wir haben

uns bemüht, das Urlaubsangebot vielfältig zu gestalten; so wie Sie es von uns gewöhnt

sind. In diesen Reisekatalog haben wir 33 zum Teil bereits bewährte und beliebte Reiseziele

aufgenommen. Reisen Sie mit uns in die Sonne, ans Meer, in die Berge; erkunden Sie mit

uns Städte, bekannte Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Rainer Koch

KOCHSBERG Reisen

Friedrich-Wilhelm-Straße 50

37269 Eschwege

05651-33563-13

E-Mail: rainer.koch@werraland-wfb.de

Falls Sie Beratung wünschen und Fragen

zur Finanzierung der Betreuungskosten

über die Pflegekasse haben,

wenden Sie sich jederzeit gern an

Herrn Koch. Er ist Ihnen auf Anfrage

behilflich.


Projekt

Von Mensch zu Mensch

Ihre Spende hilft, positiv zu gestalten! Danke!

Die Werraland Werkstätten bieten Ihnen

mit dem umfassenden Arbeits-, Wohn-

und Freizeitangebot für Menschen mit

geistiger und körperlicher Behinderung

die Möglichkeit, per sönliche Prioritäten

beim Spenden zu setzen.

Sie können Ihre Spende Projekten zuordnen,

die die Bildung, den Sport oder die

Kinder- und Jugendarbeit fördern. Oder

Sie können die Einrichtung allgemein mit

einer Spende unterstützen.

Vermächtnisse und Nachlässe

Immer wieder werden die Werraland

Werk stätten in Vermächtnissen mit kleinen,

aber auch größeren Zuwendungen

be dacht. Haben auch Sie schon ins Auge

ge fasst, einen Teil Ihres Vermögens Menschen

mit Behinderung zu widmen?

Mit Ihrem Nachlass können Sie Menschen

mit Behinderung helfen, ein erfülltes und

selbstbestimmtes Le ben zu führen!

Wenn Sie über diese Form der Unterstützung

nachdenken, wenden Sie sich

bitte vertrauensvoll an mich.

Gerd Hoßbach

Vorstandsvorsitzender des Vereins

Werraland Werkstätten e.V.

05651 926-0

E- Mail: info@werrraland-wfb.de

Jede individuelle Spende ist hilfreich für

unsere Arbeit und die weitere Ent wick lung

der Werraland Werkstätten.

Helfen Sie uns,

damit wir helfen können!

19


20 Arbeitskreis

Schiedrum GmbH

Dach- und Fassadenbau

Hessenring 5 37269 Eschwege

Tel. 0 56 51 / 92 25-0 Fax 0 56 51 / 92 25-20

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Andrea Röth-Heinemann

AG „Geistliches Leben“:

Diakonie lebendig gestalten

Diakonie lebendig gestalten – diesen Auftrag hat sich eine Arbeitsgruppe

der Werraland Werkstätten gesetzt. Seit Juni 2008 treffen

sich Mitarbeiter aus allen Bereichen regelmäßig, um dieser Aufgabenstellung

nachzugehen. „Es gab verschiedene Themen, die

zu der Bildung dieses Arbeitskreises geführt haben; zum Beispiel

die Frage: ‚Wie wird der diakonische Auftrag in unserer Einrichtung

umgesetzt?‘ Oder auch die Frage nach der Planung von besonderen

Andachten zu Jubiläen oder Festen“, erinnert sich Andrea Röth-

Heinemann, Vorstandsmitglied des Vereins Werraland Werkstätten

e. V. sowie Leiterin der Arbeitsgruppe „Geistliches Leben“.

Vielfältige Aktionen mit kirchlichem Bezug

Bei den ersten Treffen wurde von den insgesamt elf Arbeitskreis-

Teilnehmern unter anderem zusammengetragen, wo in den

Wohnstätten, Werkstätten und ambulanten Diensten diakonische

Angebote zu finden sind und welche Kontakte zu den Kirchengemeinden

vor Ort bestehen. Diesbezüglich konnten zahlreiche

Aktionen zusammengetragen werden. Stellvertretend seien hier

genannt: die Teilnahme des Werner-Seeger-Hauses in Wehretal-

Reichensachsen am dortigen lebendigen Adventskalender; die

Diakoniefeste im Fritz-Delius-Haus in Ringgau-Datterode, die gemeinsam

mit der Kirchengemeinde vorbereitet werden und großen

Zuspruch in der Bevölkerung finden.


Ideensammlung unter der Überschrift

„Diakonische Kultur“

Beim Nachdenken über „Diakonische Kultur“ sind zahlreiche weitere

Ideen entstanden, von denen bereits einige durch die Teilnehmer

des Arbeitskreises umgesetzt wurden. So gibt es schon seit 2008

jährlich drei bis vier abendliche Gesprächsrunden von Mitarbeitern

und deren Partnern, bei denen „über Gott und die Welt“ gesprochen

wird. „Wir treffen uns in gemütlicher Runde bei einem

Glas Wein. Zu diesen Abenden sind alle Mitarbeiter willkommen,

die daran Interesse haben, sich mit ihren Kollegen zu dem jeweiligen

Thema auszutauschen“, erläutert Arbeitskreis-Teilnehmerin

Gabi Zutz.

In der Arbeitsgruppe wird im Vorfeld ein Einstieg zu dem ausgewählten

Thema vorbereitet, der dann den Rahmen für den

Gesprächsabend bietet. Beim Nachdenken über beispielsweise

„Frühlingserwachen“, „danken-tanken“, „ent-scheiden“, „Masken“

und andere Begrifflichkeiten entstehen interessante Gespräche,

die den Blick über die Arbeit hinaus lenken.

Neues Fortbildungsangebot: „Grundkurs Glauben“

Vielfältiges Interesse an diakonischen Fragestellungen soll auch

ein Fortbildungsangebot für Mitarbeiter wecken, das für dieses

Jahr geplant ist. „Grundkurs Glauben“ heißt der Kurs, in dem es

sowohl um das christliche Menschenbild geht, als auch um Informationen

zur Bibel, zum Kirchenjahr, zu Zeichen und Symbolen.

Die Idee, einen solchen Kurs anzubieten, ist im Arbeitskreis entstanden,

wie auch die Aufnahme des Themenbereichs „Diakonie“

in die Schulungsreihe für Werraland-Praktikanten.

Darüber hinaus beschäftigt sich der Arbeitskreis auch immer

wieder mit aktuellen Fragen; wie zum Beispiel die Gestaltung von

Andachten zu besonderen Anlässen oder im Rahmen besonderer

Aktionen, zum Beispiel als Bestandteil der „Woche für das Leben“

oder beim Tag der offenen Tür der Werraland Werkstätten am

1. Advent.

Terminhinweis! Wir laden Sie ein!

Gern weisen wir an dieser Stelle auf unseren nächsten Gesprächsabend

für Werraland-Mitarbeiter hin, bei dem die

Jahreslosung 2011 Thema sein wird.

„Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde

das Böse mit Gutem.“

Aber wie?

Das wird die Frage sein am Donnerstag, 20. Januar 2011,

ab 19.30 Uhr auf KOCHSBERG. Wir freuen uns darauf, an

diesem Abend mit unseren Kolleginnen und Kollegen darüber

ins Gespräch zu kommen.

Schulung 21

Der Arbeitskreis „Geistliches Leben“ im Winter 2010. Beim Fototermin waren leider

nicht alle Arbeitskreis-Teilnehmer anwesend. Zu Gast bei diesem Arbeitskreis-Treffen

war Diakoniepfarrer Markus Keller aus Eschwege.

Von links nach rechts: Iris Hahn, Esther Rebbig, Diakoniepfarrer Markus Keller, Andrea

Röth-Heinemann, Ulrich Kalthaus, Pfarrerin i.R. Hanna Hossbach und Gabi Zutz.

21


22

Schulung


Alexandra Koch

4 Räder, Karosserie, Heck- und Frontscheibe = Auto;

für Thomas Otto der größte Traum

Serie: Vorstellung von Praktikumsbetrieben

Teil III: Ford König am Hessenring

„Mit acht Jahren habe ich schon an Autos

rumgeschraubt“, erzählt Thomas

Otto (20), Beschäftigter der Werraland

Werkstätten. „Wir hatten zuhause einen

alten Opel Rekord, an dem immer was

zu machen war.“ Autos, Motoren und

Getriebe faszinieren den jungen Mann

mehr als alles andere. Wenn der Motor

brummt, es nach Benzin riecht und

er ölverschmierte Hände hat, dann ist

Thomas Otto in seinem Element. Seit

Kindertagen ist es sein Traum, in einer

Kfz-Werkstatt zu arbeiten. Das Praktikum

bei Ford König am Hessenring in

Eschwege, das er im Rahmen seiner

Beschäftigung bei den Werraland Werkstätten

„ergatterte“, war ein erster

Schritt in diese Richtung.

Vier Wochen lang arbeitete Thomas Otto

voller Begeisterung in der Kfz-Werkstatt

von Ford König am Hessenring.

Er schraubte, half beim Reifenwechsel,

saugte Autos aus, prüfte den Reifendruck,

Betriebspraktikum 23

kehrte, schnitt Hecken – eine bunte Mischung

unterschiedlichster Aufgaben, die

eins gemeinsam haben: Er unterstützte

damit die Mitarbeiter von Ford König. „Vor

Beginn des Praktikums hatten wir Sorge,

dass wir im Betrieb zu beschäftigt sind,

um uns angemessen um Thomas zu kümmern“,

berichtet Thekla Rothbart, Leiterin

Marketing/Organisation bei Ford König in

Eschwege. Denn jeder Praktikant binde

Zeit, bedingt durch die erforderliche Einweisung.

„Mit Thomas war die Zusammenarbeit

völlig komplikationslos“, schwärmt die

Ford König-Mitarbeiterin. „Er suchte sich

die Arbeit, fragte von sich aus sehr viel

und benötigte immer nur kurze, einmalige

Anleitungen.“ Die Sorge, für ihn im stressigen

Tagesgeschäft nicht genug Zeit zu

haben, blieb unbegründet. Das bestätigt

auch Serviceleiter Gregor Rabe. „Thomas

war sehr aufgeschlossen. Sogar für die Mitarbeit

an einer Samstagsveranstaltung im

Autohaus hat er sich freiwillig angeboten.“

Praktikant Thomas Otto im Reifenlager von Ford König


Autonarr Thomas Otto: seine Lieblingsbeschäftigung

ist es, an Autos zu basteln.

Arbeit war genug da; da musste

der Praktikant mit anpacken

„Wenn man Thomas Arbeit gegeben hat,

dann hat er sie ohne Verzögerung erledigt“,

lobt ihn auch Kfz-Mechaniker Klaus-

Dieter Stunz. „Das Werkzeug dafür holte

er sich selbstständig aus den Regalen.“

Er habe immer gut mit angepackt. „Bei

vielen Arbeiten in der Werkstatt braucht

man zusätzliche zwei Hände. Thomas hat,

wenn’s nötig war, gehalten, Werkzeuge zugereicht,

Schrauben angezogen und alles

wieder an seinen Platz getan“, so Meister

Stunz weiter.

Außerdem half der Werraland-Praktikant

Hausmeister Ralf Schäfer. Gemeinsam haben

sie die Hecken auf dem Firmengelände

geschnitten. Gekehrt hat Thomas Otto

auch regelmäßig, denn jede Woche freitags

steht in der Kfz-Werkstatt von Ford

König eine Grundreinigung auf dem Programm;

kehren, aufräumen, Maschinen und

Werkzeuge sauber machen. „Das kenne

ich auch aus den Werkstätten“, berichtet

Thomas Otto. „Immer freitags wird sauber

gemacht. Das macht mir nichts aus.“ Wo

gearbeitet wird, fallen immer notwendige

Hilfstätigkeiten an. So war der junge Auto-

Narr zum Beispiel auch mit „artfremden“

Tätigkeiten beschäftigt. Er schnitt leere

Kanister, in denen sich Reiniger für die

Waschanlage befunden hatte, kaputt, um

sie für den Müll aufzubereiten. Außerdem

vernichtete er alte Auto-Kennzeichen und

half Kunden mit Unfall geschädigten Autos,

Privatsachen aus dem kaputten Auto

in das Mietfahrzeug umzuladen.

Dank Ford König ging für Thomas

Otto ein Traum in Erfüllung

„Wir sind stolz darauf, wie gut Thomas

Otto hier in der Kfz-Werkstatt bei seinen

Kollegen ankommt“, sagt Andreas Langner,

Fachkraft für berufliche Integration (FBI)

der Werraland Werkstätten. „Wenn alles

reibungslos klappt, wie in diesem Fall, ist

das eine gute Werbung für weitere Betriebe,

die darüber nachdenken, Menschen

mit Behinderung Praktikumsplätze anzubieten.“

Im besten Fall entstünden daraus

Außenarbeitsplätze für Beschäftigte

der Werraland Werkstätten. Für Thomas

Otto ist das Praktikum nun erst einmal

vorbei. Er arbeitet wieder an seinem Beschäftigungsplatz

in der Ringgauer Landkäserei

in Ringgau-Grandenborn. Dort hat

er ebenfalls vielfältige Aufgaben, und es

macht ihm Spaß. Nichts aber ist für den

Thomas Otto im Bild mit seinem Kollegen Jousaf

Hassani (17), der bei Ford König Auszubildender im

1. Lehrjahr ist.

jungen Mann so interessant wie Autos. Er

liebt PS und dröhnende Motoren. Noch ist

er jung und hängt an seinem Traum, an

Autos „rumzubasteln“. „Wir danken der

Firma Ford König dafür, dass sie Thomas

Otto die Möglichkeit gab, mal in einer

richtigen Kfz-Werkstatt mitzuarbeiten

und dort zu zeigen, was er kann“, sagt

FBI-Fachkraft Andreas Langner. „Das hat

ihm Auftrieb gegeben und sein Selbstbewusstsein

gestärkt.“ Die Hoffnung, dass

einmal mehr als ein Praktikum aus dem

betrieblichen Kontakt werden könnte,

haben weder Thomas Otto noch Andreas

Langner aufgegeben. „Das, was man besonders

gern macht, macht man auch

gut“, sagt Thomas Otto. „Und ich schraube

nun mal besonders gern an Autos rum.“

Falls auch Sie in Ihrem Betrieb Möglichkeiten

sehen, Menschen mit Behinderung

zu beschäftigen, wenden Sie sich

bitte an Andreas Langner, Fachkraft für

berufliche Integration der Werraland

Werkstätten (Tel.: 05651/926-164).

Gern beantwortet er Ihre Fragen und informiert

Sie über den Sachverhalt.

25


26 Erlebnispädagogik

Alexandra Koch

Balancieren, klettern, springen –

persönliche Herausforderungen lehren

Konfliktfähigkeit und kooperatives Verhalten

Erlebnispädagogik zur Konfliktbekämpfung

Konflikte können überall dort entstehen, wo Menschen aufeinander

treffen und miteinander in Kontakt treten. Wenn

Konflikte auftreten, ist es ratsam, unmittelbar nach Konfliktlösungen

zu suchen. Manchmal sind die Konflikte so hartnäckig,

dass die Betroffenen allein damit nicht mehr klarkommen.

Dann ist Hilfe von außen gefragt. So geschehen im

Berufsbildungsbereich (BBB) der Werraland Werkstätten:

Teilnehmer einer Gruppe des BBB stritten über längere Zeit so

heftig miteinander, dass außer den Streitenden selbst auch

andere Personen betroffen waren; zum Beispiel Mitarbeiter

des BBB. Streit, Wutausbrüche, Beleidigungen, Anschuldigungen

und Drohungen waren an der Tagesordnung. „So konnte

es nicht weitergehen“, sagt Rüdiger Greinke, BBB-Mitarbeiter

der Werraland Werkstätten im Interview. „Wir mussten eine

Lösung finden und so sind wir auf das Stichwort ‚Erlebnispädagogik‘

gestoßen.“

Was hat es damit nun auf sich? Geht es hier lediglich um einen unterhaltsamen

Gruppenausflug in die Natur oder steckt mehr dahinter?

„Wir standen vor der Aufgabe, zu einer Befriedung der Gruppe

zu gelangen“, erklärt Diplom-Psychologe Martin Hofmockel. „Dazu

musste erst einmal eine gute Basis geschaffen werden. Wir kamen

überein, diese Basis mit Hilfe der Erlebnispädagogik zu finden.“

Gesagt, getan. Mit einer Gruppe von acht BBB-Teilnehmern fuhren

die Werraland-Mitarbeiter Greinke und Hofmockel in den Vogelsberg,

um sich dort in Herbstein bei Lauterbach, gruppendynamischen

Herausforderungen zu stellen.

Nur gemeinsam gelangte die Gruppe ans Ziel

„Dort vor Ort wurden die Teilnehmer mit Situationen konfrontiert,

die Konfliktfähigkeit in Stresssituationen erforderten“, berichtet

Diplom-Psychologe Martin Hofmockel. „Auf diese Weise wurde ihre

Konfliktfähigkeit trainiert; gleichzeitig aber auch kooperatives

Verhalten.“ Denn beim Klettern, Balancieren, Springen und mit

verbundenen Augen durch den Wald Laufen kam man allein nicht

weit. Bei diesen Übungen war die BBB-Gruppe als Team gefragt.

Nur gemeinsam, Hand in Hand, kam man weiter und schließlich

ans Ziel. „Dass man dort im Vogelsberg plötzlich auf den anderen

angewiesen war, überraschte die Teilnehmer“, erinnert sich Rüdiger

Greinke. „Für alle aus der zerstrittenen Gruppe war es ein heilsamer

Schock.“ Was man zuvor bereits wochenlang nur unbefriedigend

in der vertrauten Umgebung der Werkstatt versucht


hatte, nämlich Streit-Schlichtung, gelang im Vogelsberg-Wald

ohne weiteres. An diesem Tag standen Interaktionsspiele und

Vertrauensübungen sowie Team- und Problemlösungsaufgaben

auf dem Outdoor-Trainingsprogramm. Bewältigt werden mussten

der Balken-Parcour, das „Blinde Schlange-Spiel“, der Holzstäbe-

Weitergabe-Kreis sowie der Leitersprung aus einer Höhe von

7,5 Metern. Bei allen Stationen ging es darum, die von den Erlebnispädagogen

gestellten Aufgaben zu erfüllen, Regeln einzuhalten

und nach jeder Übung eine Rückmeldung über das Erlebte zu geben.

„Das war nicht einfach, zumal die Aufgaben schwierig waren

und nur gemeinsam gelöst werden konnten“, erklärt Diplom-Psychologe

Martin Hofmockel.

So kam es, dass sich die zerstrittenen BBBler zusammenraufen

mussten. Im Wald bei Lauterbach wurde allen klar: „Es geht nicht

allein. Ich brauche den anderen, um diese bestimmte, vor mir

liegende Aufgabe zu schaffen.“

Balken-Parcour: von A nach B, ohne dabei den Boden

zu berühren

Bei allen Aufgabenstellungen führten erst der Ideenreichtum

und der Einsatz aller Teilnehmer zum Erfolg; beispielsweise beim

Balken-Parcour. Diese Übung verlangte von den Teilnehmern, das

komplette Team auf den Balken von A nach B zu bringen, ohne dabei

den Boden zu berühren. Teilnehmer, die diese Aufgabe nicht

bewältigten, mussten immer wieder vom Ausgangspunkt neu beginnen.

Bei manchen kam das ein paar Mal vor. Daher verzögerte

sich der Transport von A nach B, denn das Team sollte als komplette

Einheit bei B ankommen. So war die Aufgabe. „Ich habe Murat

die Hand gegeben, als ich auf den Balken stand, damit wir endlich

weiterkommen“, erinnert sich Teilnehmer Thomas Otto (20). „Man

muss auch mal über seinen Schatten springen können und nachgeben.“

Mit vereinten Kräften schließlich gelangte die BBB-Gruppe

ans Ziel. „Hinterher waren alle froh, es gemeinsam geschafft zu

haben“, erzählt Werraland-Mitarbeiter Rüdiger Greinke.

„Blinde Schlange“ und mutiger Leitersprung

Ähnlich war es bei der „Binden Schlange“. Alle, außer jeweils

einem Gruppenmitglied, bekamen die Augen verbunden. Der Sehende

führte die „blinde“ Gruppe durch das Gelände. Dabei gab

er akustische Signale, wie „Stopp“, „links“ oder „rechts“. Allein

Balken-Parcour: nur mit gegenseitiger Unterstützung kam das Team von A nach B.

wären die Teilnehmer mit den verbundenen Augen nicht weit

gekommen. Sie hätten sich verlaufen, wären möglicherweise in

einen Graben gefallen oder in den Ästen eines Baumes hängen

geblieben. Nur mithilfe der sehenden und führenden Person

konnten sie ans Ziel gelangen. „Diese Trainingseinheit stärkte

nicht nur den Gruppenzusammenhalt, sondern führte auch zu

mehr Selbstbewusstsein und Verantwortungsgefühl bei den Teilnehmern“,

erläutert Martin Hofmockel.

Der Leitersprung schließlich forderte den BBBlern alles ab. Diese

Übung dient nicht nur der Vertrauensbildung, sondern erfordert

zu allererst einmal Mut und persönliche Stärke. Die senkrecht

stehende Leiter musste erklommen werden. Dabei waren die Teilnehmer

gesichert. Oben angekommen, sollte man sich aufrichten,

um dann, gesichert von den anderen, zu springen. „Applaus fürs

Hochklettern gab es für alle“, so BBB-Mitarbeiter Greinke. „Auch,

wenn nicht alle gesprungen sind, so war es doch eine enorme

Gruppenleistung, denn die, die am Boden standen, sicherten die

Leiter.“

Spiele und Übungen anstatt Verweise

und Ermahnungen

Nach dem erlebnispädagogischen Ausflug in den Vogelsberg soll

das Konfliktlösungsangebot werkstattintern fortgeführt werden.

Denn Ziel ist es, die Konfliktfähigkeit der Werkstatt-Beschäftigten

langfristig zu verbessern. „In diesem Zusammenhang war das

Outdoor-Training ein wichtiger Bestandteil“, informiert Diplom-


28

Ihr Getränkefachmarkt

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Psychologe Hofmockel. „Es hat dazu geführt, dass sich das Gruppenklima

verbessert hat; und das wiederum wirkte sich positiv auf

die Lernsituation innerhalb der Gruppe aus.“ Das Erziehungsziel,

Toleranz und Konfliktfähigkeit bei den Teilnehmern zu verankern,

sei mithilfe der Interaktionsspiele und Vertrauensübungen erreicht

worden. „So haben wir das Ziel eher und besser erreicht, als

durch zahlreiche Gespräche und Ermahnungen“, so das Fazit von

Martin Hofmockel.

Die Teilnehmer und ihre Erinnerungen

an den Erlebnistag im Vogelsberg:

Murat Bicer (30):

„Vor der Leiter hatte ich großen Respekt. Auf halber Höhe bin ich

umgekehrt. Ich habe mich darüber gefreut, dass mich die anderen

angefeuert haben. Auf den Holzbalken hatte ich Probleme. Das

habe ich nur mit der Hilfe der anderen geschafft. Die haben mir

die Hand gegeben und gemeinsam sind wir dann drüber gelaufen

bis zum Ende.“

Hubert Karszewski (20):

„Ich wusste nicht, was mich dort im Wald erwartet. Ich war gespannt.

Aber ich habe mich auch auf den Tag gefreut. Vor jeder

Aufgabe wurden uns Regeln gesagt. Wie wir’s dann aber gemacht

haben, blieb uns überlassen. Hauptsache, wir haben die Aufgabe

geschafft!“


Der Leitersprung: die Teilnehmer warten auf ihren Einsatz. Alle sind ein wenig nervös,

denn der Leitersprung ist die größte Herausforderung des Erlebnistages im Wald.

Thomas Otto (20):

„Manches kam mir ein bisschen kindisch vor, weil ich es leicht

fand. Da, wo ich schneller war als die anderen, habe ich denen

geholfen. So haben wir im Wald vieles gemeinsam geschafft. Am

interessantesten war der Leitersprung. Da waren wir alle aufgeregt.

Ich war so aufgeregt, dass ich sogar abgerutscht bin. Zum

Glück waren wir gesichert. Als wir im Kreis standen und die Baumstämme

weitergegeben haben, hat auf mein Kommando alles geklappt.

Jeder hat mal das Kommando übernommen. Ich habe an

dem Tag viel gelernt; vor allem nicht so schnell wütend zu werden,

Schwächeren zu helfen und Verantwortung zu tragen.“

Michael Küllmer (21):

„An diesem Tag im Vogelsberg hatten wir keinen Streit in der

Gruppe. Das war vorher anders. Allein das war eine tolle Erfahrung.

Der Leitersprung war die größte Herausforderung. Ich habe

ein bisschen Höhenangst, und trotzdem bin ich von ganz oben

runtergesprungen. Ich hatte richtiges Herzklopfen. Bei den anderen

Übungen habe ich solange wiederholt, bis es geklappt hat.

Manchmal haben mir die anderen geholfen und dann wieder habe

ich anderen geholfen. Das hat sich ausgeglichen. Ich möchte

keinen Streit und gehe ihm aus dem Weg. Mich hat es gefreut,

dass wir uns bei den Übungen überhaupt nicht gestritten haben.“

Geschafft!!! Farhad Kamran (19) freut sich, dass er den Leitersprung gewagt und

geschafft hat.

Wer gern Näheres über Erlebnispädagogik als Beitrag zu einer

ganzheitlichen Erziehung wissen möchte, der findet dies unter

www.erlebnistage.de.

Ein herzlicher Dank an den Förderverein zugunsten der Werraland

Werkstätten. Die Teilnahmegebühren für den Erlebnistag

im Vogelsberg wurden aus Spendenmitteln finanziert.


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Gedanken zum Jahreswechsel

mit besten Wünschen für 2011

Anstrengende und betriebsame Tage liegen gerade hinter Ihnen:

Tage gefüllt mit Hektik, mit Besuchen, mit Feiern,

mit Jahresrückblicken und mit gespannt Sein auf Neues.

Tage vielleicht auch erlebt in Einsamkeit. Sie haben sich ausgegrenzt gefühlt;

sind traurig, weil Sie zum ersten Mal allein sind, ohne den Partner.

Zu guter Letzt:

Hinter sich lassen, was war. Vertrauen, dass Zeit Wunden heilt;

Kraft sammeln für neue Erfahrungen.

Die Wünsche, die wir zum Jahreswechsel austauschen, sind - zu guter Letzt - immer die gleichen.

Aber sie sind immer gleich wichtig:

Zufriedenheit – Erfolg – Gesundheit – Frieden – Gottes Segen.

Gottes Segen wünsche ich Ihnen mit den Worten dieses altchristlichen Segensgebetes:

„Der Herr sei vor Dir, um Dir den rechten Weg zu zeigen.

Der Herr sei neben Dir, um dich in die Arme zu schließen und dich zu schützen.

Der Herr sei hinter dir, um dich zu bewahren vor der Heimtücke böser Menschen.

Der Herr sei unter dir, um dich aufzufangen, wenn du fällst und um dich aus der Schlinge zu ziehen.

Der Herr sei in dir, um dich zu trösten, wenn du traurig bist.

Der Herr sei um dich herum, um dich zu verteidigen, wenn andere über dich herfallen.

Der Herr sei über dir, um dich zu segnen.“

So segne dich der gütige Gott.

Zu guter Letzt!

Ihre

Hanna Hossbach, Pfr. i.R.

Hanna Hossbach, Pfr. i.R.

Zu guter Letzt 31


† Nachruf Klaus Tippach

Am 08. September 2010 verstarb

Klaus Tippach nach langer,

schwerer Krankheit im Alter von

nur 55 Jahren. Er wohnte seit

zwölf Jahren zusammen mit

seiner Lebensgefährtin im Betreuten

Wohnen der Werraland

Werkstätten e. V. in Eschwege.

In der gemeinsamen Wohnung erlangte er ein großes

Maß an Selbstständigkeit.

Klaus Tippach war ein lebensfroher und aufgeschlossener

Mensch, der sowohl in seiner Arbeitsgruppe als auch

im privaten Umfeld sehr beliebt war. Er genoss gemeinsame

Unternehmungen mit seiner Lebensgefährtin und

seinen Freunden. Der Verstorbene war immer dabei,

wenn im Betreuten Wohnen Ausflüge, Grillabende, Zeltlager,

Restaurantbesuche oder auch mehrtägige Fahrten

unternommen wurden.

Selbst im letzten halben Jahr, das durch seine Krankheit

und seine schwindende Kraft sehr geprägt war, freute

er sich über jeden Besuch und beklagte sich nie. Tapfer

setzte er sich mit den Themen Krankheit und Sterben

auseinander und behielt dadurch auch in der letzten

Phase seines Lebens Würde und Selbstbestimmung.

Das Mitarbeiter-Team vom Betreuten Wohnen,

Werraland Werkstätten e. V. Eschwege

Wir alle werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Vorstand, Werkstattleitung, Mitarbeiter,

alle Beschäftigten und Bewohner

Neueinstellungen

Personalnews 33

Mitarbeiter im Verein

Wagner, Cathrin ...............01.08.2010 ......... Paul-Moor-Schule

Kaufmann, Matthias ..........01.09.2010 ......................... WfbM

Heine, Johanna ...............09.09.2010 ......... Paul-Moor-Schule

Manß, Kerstin ..................01.10.2010 ..................Verwaltung

Kalk, Adelheid .................01.10.2010 ..................Verwaltung

Kreis, Julia ......................01.11.2010 ..................Verwaltung

Kratzenberg, Bärbel ..........08.11.2010 ......... Paul-Moor-Schule

Werraland Dienstleistungsgesellschaft

Schilling, Tim ..................01.09.2010 .................... WOS/ESW

Wagner-Keil, Melanie ........01.09.2010 ......................... WfbM

Jung, Anja ......................01.10.2010 .....Haus d. amb. Dienste

Matthaeus, Michael ...........01.10.2010 ......................... WfbM

Wendt, Karsten ................26.10.2010 ......................... WfbM

Heinrich, Juliane ..............01.11.2010 .................... WOS/ESW

Werraland Beschäftigungsgesellschaft

Noack, Gerhard ................01.08.2010 ............ Bistro „amélie“

Mansion, Astrid ................01.09.2010 .................KOCHSBERG

Zengerling, Marleen ..........18.10.2010 ..................Verwaltung

Auszubildende

Schirhuber, Marisa ............01.09.2010 .................KOCHSBERG

Rebbig, Vanessa ...............01.10.2010 ......................... WfbM

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Thiel, Sandra ...................01.09.2010 .................... WOS/ESW

Turgay, Marta ..................01.10.2010 ..... Werner-Seeger-Haus

Korth, Lucille ...................25.10.2010 .........Fritz-Delius-Haus

Jahrespraktikanten

Hillerkus, Tsiyon...............25.10.2010 .................... WOS/ESW

Beschäftigte im Berufsbildungsbereich (BBB)

Barthel, Sarah .................................................. 16.08.2010

Brandt, Lukas ................................................... 16.08.2010


34

Fiedler, Martin .................................................. 16.08.2010

Frank, Christopher ............................................. 16.08.2010

Giordano, Veronica ............................................ 16.08.2010

Görk, Raul ........................................................ 16.08.2010

Großer, Maximilian ............................................ 16.08.2010

Hentschel, Carolin ............................................. 16.08.2010

Hühn, Julia ...................................................... 16.08.2010

Kemkes, Verena................................................. 16.08.2010

Koch, Heiko ...................................................... 16.08.2010

König, Dominik ................................................. 16.08.2010

Osthues, Julie ................................................... 16.08.2010

Schäfer, Henning .............................................. 16.08.2010

Stramer, Jeremy ................................................ 16.08.2010

Thesling, Dennis ............................................... 16.08.2010

Volkenandt, Anna-Lisa ....................................... 16.08.2010

Werner, Christoph.............................................. 16.08.2010

Dorrn, Susanne ................................................. 01.09.2010

Gergs, Phillip .................................................... 01.09.2010

Pleick, Kevin ..................................................... 01.09.2010

Kothe, Stefan ................................................... 01.11.2010

Bauer, Anja ...................................................... 15.11.2010

Jakowlew, Juri .................................................. 01.12.2010

Beschäftigte im Arbeitsbereich

Tode, Roberto ..................01.09.2010 .......................... GaLa

Wechsel vom BBB in den Arbeitsbereich

Gleim, Christian ...............01.10.2010 .............Handmontage

Schmauch, Oliver .............01.10.2010 ........................Küche

Susdorf, Stefanie ..............04.11.2010 ................KOCHSBERG

Gerstenberg, Andreas .......05.11.2010 ....................BioRegio

Giordano, Veronica ...........16.11.2010 .................KOCHSBERG

Krug, Elena .....................01.12.2010 .. Ringgauer Landkäserei

Söder, Jan-Philipp ............01.12.2010 .................Schreinerei

Diebjeck, Sebastian ..........01.12.2010 ........ Außenarbeitsplatz

Hose, Sabrina ..................01.12.2010 .............Handmontage

Küllmer, Michael ..............01.12.2010 ....................BioRegio

Schweitzer, Sarah .............01.12.2010 .......... Schulversorgung

Reckelkamm, Lisa .............01.12.2010 .................KOCHSBERG

Otto, Thomas ...................01.12.2010 .. Ringgauer Landkäserei

Oetzel, Janina .................01.12.2010 .......................... IBW

Müller, Theresa ................01.12.2010 .......................... IBW

Kerl, Thorsten ..................01.12.2010 .......................... IBW

Karszewski, Hubert ...........01.01.2011 ....................BioRegio

Grosser, Benjamin ............01.01.2011 ....................BioRegio

Benicke, Cathrine .............01.01.2011 .......................... IBW

Fritsche, Edgar .................01.01.2011 ......................... GaLa

Wechsel BBB in die Tagesförderstätte

Heinz, Christian ................................................ 24.11.2010

Jubiläum

Mitarbeiter

Schweinsberg, Susanne .....25.09.2010 ..................... 10 Jahre

Poster, Yvonne .................01.12.2010 ..................... 10 Jahre

Beckmann-Krauß, Claudia ..01.01.2011 ..................... 10 Jahre

Hahn, Iris .......................01.01.2011 ..................... 10 Jahre

Körber, Sabine .................01.01.2011 ..................... 10 Jahre

Leonhardt, Kerstin ............01.01.2011 ..................... 10 Jahre

Hogreve, Erik ...................01.02.2011 ..................... 10 Jahre

Stöhr, Volker ...................01.02.2011 ..................... 10 Jahre

Beschäftigte und Bewohner

Wießner, Patrick ..............01.12.2010 .................... 10 Jahre

Puchner, Meik-Michael ......15.01.2010 ..................... 10 Jahre

Austritte

Mitarbeiter im Verein

Schilling, Tim ..................31.08.2010 ................... WOS/ESW

Staufenberg, Rosel ...........31.12.2010 ..................Verwaltung

Tietze, Dieter ...................31.12.2010 ..................Verwaltung

Werraland Dienstleistungsgesellschaft

Mensink, Annette .............31.08.2010 .....Haus d. amb. Dienste

Vollmann, Sandy ..............31.08.2010 ..................Verwaltung

Kaufmann, Matthias ..........31.08.2010 ......................... WfbM

Leimbach, Heidi ...............15.09.2010 ......................... WfbM

Kreis, Julia ......................31.10.2010 ..................Verwaltung

Werraland Beschäftigungsgesellschaft

Akien, Bryan ....................18.09.2010 .................KOCHSBERG

Junghans, Sigrid ..............31.10.2010 ........ Gebäudereinigung


Jahrespraktikanten

Pollack, Tanja ..................31.07.2010 ......... Paul-Moor-Schule

Szöllösi, Szilvia ................30.11.2010 ..........Fritz-Delius-Haus

Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)

Bommhardt, Julia .............30.09.2010 ..........Fritz-Delius-Haus

Beschäftigte

Bähr, Hans Jürgen ............30.09.2010 ........................ WfbM

Aufnahmen

Tagesförderstätte Eschwege

Seebach, Christian ............................................. 01.09.2010

Seebach, Michael .............................................. 01.09.2010

Herzlichen

Glückwunsch

Runde Geburtstage

Mitarbeiter

Kaltofen, Heidemarie ..............12.09.2010 ................... 60 Jahre

Sennhenn, Marianne ...............19.12.2010 ................... 60 Jahre

Saame, Anita .........................10.10.2010 ................... 50 Jahre

Laspe, Petra ..........................15.11.2010 ................... 50 Jahre

Greinke, Rüdiger ....................23.12.2010 ................... 50 Jahre

Wendt, Karsten ......................05.09.2010 ................... 30 Jahre

Reum, Daniela .......................20.01.2011 ................... 30 Jahre

Zak, Tobias ............................06.10.2010 ................... 20 Jahre

Hauß, Svenja .........................20.12.2010 ................... 20 Jahre

Blumenstein, Marieke ..............12.01.2011 ................... 20 Jahre

Arnold, Friedemann ................19.02.2011 ................... 20 Jahre

Thomas, Sarah .......................20.02.2011 ................... 20 Jahre

Beschäftigte und Bewohner

Tybussek, Bärbel ....................26.02.2011 ................... 60 Jahre

Nehrdich, Gerhard ..................15.12.2010 ................... 50 Jahre

Krömker, Boris .......................10.02.2011 ................... 40 Jahre

Oetzel, Janina .......................03.02.2011 ................... 20 Jahre


Schulung

Werraland Werkstätten e.V.

Geschäftsleitung / Verwaltung

Hessenring 1 | 37269 Eschwege

Tel.: 05651 926-0 | Fax: 05651 926-150

www.werraland-wfb.de | E-Mail: info@werraland-wfb.de

Werkstatt für Behinderte

Werkstattleitung / Sozialer Dienst

Hessenring 1 | 37269 Eschwege

Tel.: 05651 926-0 | Fax: 05651 12099

Eschweger Wohnstätten

Kasseler Str. 3a | 37269 Eschwege

Tel.: 05651 2297-0

E-Mail: wohnenesw@werraland-wfb.de

Fritz-Delius-Haus

Lohgasse 23 | 37296 Ringgau-Datterode

Tel.: 05658 9235-20 | Mobil 0171 3496498

E-Mail: wohnendatt@werraland-wfb.de

Werner-Seeger-Haus

Kinder- und Jugendwohnstätte

Beim Tannenbaum 1 + 2 | 37287 Wehretal-Reichensachsen

Tel.: 05651 33578-0

Werraland Dienstleistungsgesellschaft

Werraland Beschäftigungsgesellschaft (WeBeG)

Hessenring 1 | 37269 Eschwege

Tel.: 05651 926-0

KOCHSBERG, Europa-Akademie

Kochsberg 1 | 37276 Meinhard-Grebendorf

Tel.: 05651 33940-60 | Fax: 05651 33940-59

www.kochsberg.de | E-Mail: info@kochsberg.de

Kontakt

Haus der ambulanten Dienste

Friedrich-Wilhelm-Straße 50 | 37269 Eschwege

Tel.: 05651 33563-0

E-Mail: ambulante.dienste@werraland-wfb.de

Netzwerk Ehrenamt

Tel.: 05651 33563-10

Familienentlastender Dienst (FED)

Tel.: 05651 33563-12

E-Mail: fed@werraland-wfb.de

Kultur · Freizeit · Bildung (KFB)

Tel.: 05651 33563-11

E-Mail: kfb@werraland-wfb.de

Ambulant Betreutes Wohnen

Tel.: 05651 33563-14

Reisebüro KOCHSBERG

Tel.: 05651 33563-13

E-Mail: rainer.koch@werraland-wfb.de

Haus der ambulanten Dienste

Werner-Eisenberg-Weg 3 | 37213 Witzenhausen

Tel.: 05542 50139-0

E-Mail: sascha.schaedel@werraland-wfb.de

Ringgauer Landkäserei

Am Teich 21 | 37296 Ringgau-Grandenborn

Tel.: 05659 923255 | Fax 05659 923282

E-Mail: info@ringgauer-landkaeserei.de

www.ringgauer-landkaeserei.de

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