deutsches Festival 11.–18. Juni 2011

mwkkoeln

deutsches Festival 11.–18. Juni 2011

Die Kölner TheaTerzeiTung / Juni ‘11

24

Pierpaolo Frasa in OUT TRIPS - Unendliche Reise queer durch Raum und Zeit, siehe Seite 12. Foto: © MEYER ORIGINALS

KoSTenloS

für unSere gäSTe

INTERVIEWT

Tom STromberg,

KünSTleriScher leiTer von impulSe,

über erfolg in Der freien Szene

VoRgEschauT

feSTivalS holen afriKa,

KroaTien unD Serbien nach Köln

aNgEsagT

DaS DeuTzer zenTralwerK

Der Schönen KünSTe eröffneT

EINgEblIckT

ärger miT Der

aKaDemie Der KünSTe


24 JuNI ’11 02 eDiTorial

Dorothea Marcus, Foto: © MEYER ORIGINALS

PREMIERENRausch

lange haben wir überlegt, was in diesem monat die akTinszenierung

des monats wird – und uns nicht entscheiden

können. Kein Stück erschien uns diesmal herausragend.

aber das kann ja mal vorkommen, immerhin haben wir so

mehr platz für andere rezensionen. Denn eins kann man

auf jeden fall sagen: Das premierenaufkommen an Kölner

bühnen ist ungebrochen hoch – scheinbar keine Spur

von Krise: rund 15-20 neuinszenierungen finden monatlich

statt, oper, städtisches Schauspiel, Tanz, freie Szene

und Kinder- und Jugendtheater zusammengenommen. Das

ergibt rund 200 Kölner premieren im Jahr. eine atemberaubende

zahl. auch das Theatersterben scheint zum Stillstand

gekommen. nicht nur, dass in Deutz gerade das neue

„zentralwerk der Schönen Künste“ in atemberaubenden

gemäuern gegründet wird (Seite 6), auch das bereits totgesagte

Theater der Keller stellte soeben seine kühn geplante

neue Spielzeit 2011/12 vor. Das Theater, dessen geld – trotz

überbrückungsfinanzierung und neuer Sponsoren – eigentlich

nur bis genau zur letzten premiere „Stör ich“ (Seite 12)

reichte, scheint lebendiger als je zuvor. immerhin sieben

premieren sind geplant, darunter vier uraufführungen:

„Der geizige“ von molière, ein othello, ein wagner-, ein

Schiller- und ein baudelaire-projekt – jeweils in modernen

Textbearbeitungen. auch bringt das Theater als erstes in

Köln den jungen Starautor nis-momme Stockmann zur aufführung.

respekt vor der Kraft, ein fast totgesagtes Theater

wieder zum blühen zu bringen. auch im bauturm hat man

erkannt, dass drei premieren im Jahr nicht reichen und in-

Foto © wdr/Friday

Konzerte im Radio

wdr Sinfonieorchester Köln

wdr Rundfunkchor Köln

wdr Big Band Köln

wdr 3 Konzert | Mo – Sa, 20:05

wdr 3 Jazz | Mo – Sa, 22:00

wdr 3 Sonntagskonzert | So, 10:05

wdr 3 Musikhaus | So, 13:05

szeniert dort in der nächsten Spielzeit wieder fünf Stücke.

mit dem ersten Teil des „faust“, dem autoren lutz hübner,

einem projekt zu edith piaf und einem forschungslabor

zur antiken figur ismene sowie der Kölner erstaufführung

des Schimmelpfennig-Stücks „Der goldene Drache“ (mülheimer

Stücke-preis 2010) hat man auch im bauturm viel

vor. ganz zu schweigen vom „ritterschlag“ (Kulturamtsleiter

Konrad Schmidt-werthern), den es bedeutet, dass der

bauturm als erste freie institution seit langer zeit in Köln

eine förderung von 150.000 euro der bundeskulturstiftung

erhält – für das neue afrika-projekt (Seite 9). eine zusammenarbeit,

das beim festival „récréâtrales“ in burkina

faso (siehe akT.18) entstand, das sich nun auch mit dem

operndorf-projekt von christoph Schlingensief vernetzt.

ohnehin befindet sich Köln im festivalfieber. neben „africologne“

gibt es die studiobühneköln mit „Theaterszene

europa“, die den coup vollbracht hat, die jungen nationen

Serbien und Kroatien gemeinsam einzuladen (siehe Seite 8)

– und natürlich impulse, das bundesweit wichtigste festival

der freien Szene (siehe interview Seite 4). bei so viel premierenrausch

soll nicht vergessen werden, dass es auch ärger

gibt. und zwar mal wieder mit der akademie der Künste.

Die auswahl der findungskommission steht jetzt fest – und

ruft unmut hervor (Seite 5). aber lesen Sie selbst.

03 VERREIsT

Kölner TheaTer unD Die auSSenwelT (7):

STuDioTraDe – ein neueS reiSeneTzwerK

für TanzKünSTler von SilKe z.

04 INTERVIEWT

Tom STromberg über DaS impulSefeSTival

06 aNgEsagT

raum13 eröffneT DaS DeuTzer

zenTralwerK Der Schönen KünSTe

07 VERMITTElT

DaS TheaTerpäDagogiSche zenTrum

wirD 30 Jahre alT

08 VoRgEschauT

Die STuDiobühne läDT zur TheaTer-

Szene europa KroaTien unD Serbien

09 VoRgEschauT

africologne – ein neueS feSTival

im TheaTer im bauTurm

10 kuRz kRITIsIERT

mamma mafia SchauSpiel Köln

Der mann an TiSch 2 halle KalK

wozzecK pallaDium / oper Köln

wolKe 9 TheaTer im bauTurm

Der fall oScar wilDe

freieS werKSTaTT TheaTer

lulu STuDiobühneKöln

König öDipuS horizonT TheaTer

ouT TripS alTe feuerwache

STör ich? TheaTer Der Keller

oh, wie Schön iST panama

horizonT TheaTer

mülheim Sehen unD STerben

KulTurbunKer mülheim

Der luSTige wiTwer TheaTer am Dom

melancholie Der venuS

nö-TheaTer im TheaTer TiefroT

2 frauen Solo

arKaDaS TheaTer - bühne Der KulTuren

15 NoTIERT

neueS auS Der TheaTerSzene

16 VoRgEsTEllT

aKT-auToren, impreSSum unD

caSSiopeia miT „KlecKSTeufel“

17 DaTIERT

veranSTalTungSKalenDer Juni

wdr3.de : Sendungen

wdr 3. Aus Lust am Hören.

24 JuNI ’11 03 verreiST

kölNER ThEaTER uND DIE aussENWElT (7):

FERN VoM allTag

Eeva Muili in Ihrem Solo „Vermiculus“, Foto: © Antoinette Mooy

SilKe z. unD DaS STuDio11 grünDen „STuDioTraDe“,

ein reiSeneTzwerK für TanzKünSTler

als Silke z. und caroline Simon auf der letzten nrw-Tanzmesse

im august 2010 ihre idee vorstellten, hätten sie nie

mit dieser resonanz gerechnet. ein europäisches netzwerk

für Tanzkünstler, um einen unkomplizierten internationalen

austausch zu ermöglichen? Der kleine raum in

Düsseldorf platzte aber aus allen nähten: rund 60 interessierte

quetschten sich nebeneinander, darunter so renommierte

institutionen wie das Tanzzentrum „zodiak“ in helsinki.

Schneller als gedacht fand man sich schließlich zum

netzwerk „studiotrade“ zusammen, das in diesem monat

offiziell beginnt. „Das, was das Tanzhaus Köln hätte leisten

können, beginnen wir jetzt auf unbürokratischer ebene“,

sagt caroline Simon. gibt es nicht schon genug solcher

netzwerke? „eben nicht – meist sind es organisationen,

die produzenten zusammenbringen. Dabei ist es gerade für

Künstler unverzichtbar, aus ihrem Kontext herauszukommen,

MSKG_Akt_274x206_4c sich an anderer Kultur 23.05.2011 und 10:29 ästhetik Seite zu 1

reiben – und

Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft

Auslobung

Gesucht:

Ideen und Konzepte

für partizipatorische

Kunstprojekte

internationale Kontakte zu knüpfen“, fügt Silke z. hinzu,

„außerdem: in einer arbeitswoche im ausland schafft man

oft mehr als in drei wochen probenarbeit zu hause“. nicht

nur, dass man auf reisen unbelastet ist von alltagsorganisation,

man kann sich auch freier ausprobieren, wenn einen

keiner kennt. „studiotrade“ soll einen raum schaffen,

in dem Künstlern der rücken für die arbeit freigehalten

wird“, sagen die gründerinnen. wichtig ist ihnen auch,

dass bei den residenzaufenthalten eine anbindung an die

lokale Szene stattfindet, in form von workshops und master-Klassen.

außerdem steht für die gäste ein heimischer

coach zur verfügung, der eine neue perspektive auf ihre

arbeit wirft – und bei der abschließenden arbeitsschau

schließlich werden lokale veranstalter eingeladen. „eine

gegenseitige bereicherung soll es sein“, so Silke z.

beteiligt an „studiotrade“ sind nun sieben länder, meist

eher kleinere Städte als die metropolen. in portugal ist es

die Kompanie „vo’arte“, die auf einer farm nördlich von

lissabon residiert und 500 m2 Studio zur verfügung stellt.

in irland hat die „legitimate bodies Dance company“ ein

cottage auf dem land, mitten zwischen Schafen und grünen

wiesen. mit dabei sind auch companys aus nizza und

St. etienne, bournemouth, essex oder vilnius (litauen).

Der austausch soll nicht nach einem bestimmten muster

ablaufen, sondern je nach bedarf und ressourcen, irgendwann

soll es aber auch eine zentrale organisation geben –

noch macht es vor allem Studio 11. Denn arbeit gibt es genug

bei den selbstorganisierten Künstler-residenzen, um

die infrastruktur zu gewährleisten, sei sie auch noch so unkompliziert:

die Szene muss eingeweiht werden, veranstaltungen,

die abschluss-präsentation organisiert werden.

für ein Jahr soll zunächst eine pilotphase laufen, für die

Silke z. und caroline Simon bisher keine förderung erhalten

und dennoch flüge und unterkunft für ihren ersten

Kölner gast zur verfügung stellen. es ist vom 20. – 25.

Juni die 31jährige choreografin eeva muili aus helsinki,

ein aufkommender choroegrafie-Star, die in amsterdam

im letzten Jahr mit ihrem Solo „vermiculus“ einen wichtigen

Kritikerpreis gewann. Sie kommt allein, um ihre

neue arbeit vorzubereiten, präsentieren wird sie ihre ergebnisse

aus Köln dann an zwei abenden mit hermann

heisig. Das ist ein junger choreograf aus leipzig, der

zur zeit ebenfalls als neues Talent gehandelt wird und

im rahmen der reihe „studioworks“ von Studio11 eingeladen

wurde. Silke z. freut sich auch schon auf den

Sommer, wenn sie mit ihrer Kompanie auf der portugiesischen

farm proben wird. Sie ist sich mit caroline Simon

zusammen sicher, dass „studiotrade“ zur institution werden

wird. und auch die 60 interessierten in Düsseldorf

waren sich einig: der internationale austausch im Tanz ist

wichtiger denn je. DOROthEA MARcuS

tERMINE IM JuNI: StuDIO 11, 24., 25., PRäSENtAtION EEvA MuILI uND

hERMANN hEISIG

www.StuDIO11-kOELN.DE, www.RESIStDANcE.DE

Zur Teilnahme eingeladen sind KünstlerInnen aus

den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Tanz, Theater

oder auch spartenübergreifend arbeitende Akteure.

Wünschenswert ist eine Kooperation mit kulturellen

und/oder sozialen Vereinen, Institutionen und

Organisationen.

Einsendeschluss:

1. September 2011

www.faktor-kunst.com


24 JuNI ’11 04 inTerviewT

tom Stromberg im Gespräch mit Dorothea Marcus, Fotos: © MEYER ORIGINALS

PoPsTaR PEachEs uND

INDIEN-IMbIss

eS iST wieDer SoweiT: impulSe beginnT, DaS gröSSTe unD wichTigSTe

TheaTerTreffen Der freien Szene – in Seinem 20. Jahr. ein inTerview

miT einem Der zwei KünSTleriSchen leiTer Tom STromberg

Akt: EIGENtLIch DARF DER IMPuLSE-SIEGER ALS GROS-

SER PREIS bEIM bERLINER thEAtERtREFFEN AuFtREtEN.

NuN ISt „tEStAMENt“ vON ShE ShE POP OhNEhIN DA zu

SEhEN. GIbt ES kEINEN uNtERSchIED MEhR zwISchEN

StADtthEAtERN uND FREIER SzENE?

Tom Stromberg: Die Jury des Theatertreffens musste endlich

einsehen, dass es in Deutschland nur gutes Theater gibt, wo

es herkommt, ist letztlich egal. man sieht an der einladung

von „Testament“ nach berlin, wie gut es der freien Szene

gerade geht. es gibt kaum ein Theater, das sich nicht mit

einem ihrer namen schmückt. allein Karin beier zeigt das:

gintersdorfer/Klaßen, hofmann & lindholm, rimini, gob

Squad, gesine Danckwart... die Stadttheater haben begriffen,

wie unverzichtbar der einfluss der freien Szene ist.

Akt: DAS kANN MAN NIcht ERNSthAFt ANNEhMEN,

wENN MAN SIch IN köLN uMSIEht. köLN uND NRw

SIND wIEDER EINMAL NIcht vERtREtEN – wIE SchON

EtwA IN DEN LEtztEN zEhN JAhREN. wARuM?

TS: Das stimmt doch gar nicht. Köln ist mit einer Koproduktion

der Studiobühne dabei, im letzten Jahr schon war hier

„conte d’amour“ beim finnisch-deutschen festival Theaterszene

europa zu sehen. ähnliches gilt für die anderen einladungen:

„Testament“ und „Die rabtaldirndln“ sind Koproduktionen

mit dem ffT Düsseldorf, „The host“ von andros

zins-browne eine mit pacT zollverein in essen, gob Squad

„Saving the world“ haben mit ringlokschuppen mülheim

und Theater oberhausen kooperiert, es gibt andere beispiele.

nur, weil es keine nrw-Künstler sind, sind es sehr wohl

produktionen aus nrw. Daran sieht man auch, was das

bundesland seit einigen Jahren für eine vielfalt von produktionsstätten

zu bieten hat – das ist ja eine Qualität, die man

nicht übersehen darf, so etwas hat kein anderes bundesland.

und für Köln gilt nach wie vor, dass genau diese produktionsstätte

hier fehlt. es ist nun einmal so: Kein Künstler,

der sich weiterentwickeln will, kann darauf verzichten,

sich Kooperationspartner zu suchen und grenzüberschreitend

– auch im wortwörtlichen Sinn – zu arbeiten.

Akt: DENNOch wäRE SchöNER, wENN DIE häuSER

Auch IN NRw ANGESIEDELtE küNStLER FöRDERtEN. wIE

ISt DIE LAGE DER FREIEN SzENE IN NRw?

TS: Die fördersituation für freie Künstler ist in nrw

nicht optimal. für Theaterensembles etwa gibt es keine

Spitzenförderung wie im Tanz, und auch dort sind 65.000

euro im Jahr im grunde zu wenig. Da sind die europäischen

nachbarländer oder berlin weiter. es gilt in nrw

nach wie vor eher das gießkannenprinzip. ich beobachte

außerdem, dass es zwischen den Künstlern hier kaum einen

austausch gibt. natürlich hat nrw als bundesland

eine fläche, die das schwer macht. aber die Künstler hier

reden auch zu wenig miteinander, gucken sich zu wenig

an, und dann fehlt eine kritische reflexion des eigenen

Tuns. Selbst renommierte gruppen wie das bonner fringe

ensemble müssen zudem täglich um ihre Spielstätte

kämpfen. ein problem ist auch die nachwuchsförderung:

dabei könnten doch aus der Theaterwissenschaft bochum

oder der folkwang-Schule in essen stärkere Studiengänge

gemacht werden. Daher siedeln sich in nrw auch nicht

unbedingt neue Künstler an. Der zug nach hamburg oder

berlin ist stark, es ist schwer dagegen anzusteuern.

Akt: wIE ISt MAN ALS FREIER küNStLER ERFOLGREIch?

EIN übLIchES PRObLEM ISt, DASS IMMER NEuE PREMI-

EREN hERAuSGEbRAcht wERDEN MüSSEN wEGEN DER

FöRDERGELDER, AbER GROSSARtIGStE StückE NIcht

öFtER GESPIELt wERDEN köNNEN.

TS: um an geld zu kommen, das man ja in der unterfinanzierten

freien Szene braucht, gibt es nur wenige möglichkeiten:

entweder man internationalisiert sich, tut sich

mit einem produktionshaus zusammen oder findet partner

im Stadttheater. alle, die etwas geworden sind, sind

es dadurch geworden, dass sie drei, vier partner hatten.

Dann rotieren sie, dann werden sie gesehen, dann können

sie auch öfter spielen. zuhause mit seinem publikum

seine fünf vorstellungen spielen – das wird auf Dauer

nicht funktionieren. Die fördermechanismen einer Stadt

sollten auf vier Säulen beruhen: projektförderung, Konzeptförderung,

gastspielförderung – und auf jeden fall

auch abspielförderung, damit nicht das passiert, was

selbst She She pop erlebten. obwohl sie mit ihrem meisterwerk

ständig durch die welt tourten, konnten sie von

den gagen nicht leben und mussten natürlich für die

nächste produktion „Drei Schwestern“ proben. ich habe

sie mir gar nicht erst angesehen, weil sie nicht so gut

sein konnte wie „Testament“.

Akt: wIE kOMMt MAN IN DIE IMPuLSE-AuSwAhL?

TS: man kann sich bewerben, aber wir kommen auch so

gucken. wir haben ein weit verzweigtes Scout-System.

hier in nrw ist es gregor runge, Dramaturg vom pumpenhaus

münster, der einen sehr guten überblick über

die Szene hat. er sieht zwischen fünf und 15 arbeiten im

monat, 20-25 prozent davon stammen aus Köln und Düsseldorf.

aber damit Kölns große Szene besser repräsentiert

wäre, bräuchte es hier einfach ein funktionierendes

produktionshaus, und auch bessere regie-ausbildungsmöglichkeiten.

Akt: wAS SIND DIE kRItERIEN FüR DIE AuSwAhL?

MANchMAL hAttE MAN IN DEN LEtztEN JAhREN DEN

EINDRuck: hAuPtSAchE FORMAL uNGEwöhNLIch?

TS: in jeder Jury hatten wir bewusst bildende Künstler,

diesmal Timo Sehgal und veit Sprenger, die den Theaterkuratoren-manager-Journalisten-Konsens,

den man sonst oft

in Jurys vorfindet, nicht teilen. uns ist wichtig, dass außenblicke

hereinkommen, die durchaus anders entscheiden als

professionelle Theatergucker. und so haben wir uns zum

beispiel nach langer Diskussion nicht für „verrücktes blut“

von nurkan erpulat entschieden, das auch zum Theatertreffen

und zu den mülheimer Stücken eingeladen war.

Akt: wENN MAN SIE zwINGEN wüRDE, zwEI LIEb-

LINGSAbENDE zu NENNEN, wELchE wäREN DAS?

TS: „Testament“ von She She pop ist wirklich ein meisterwerk.

auf der folie von King lear werden die persönlichen

biografien der Schauspieler mit ihren echten vätern

aufgearbeitet. man sollte da mit seinen eltern zusammen

hineingehen. Da muss man schon sehr hartgesotten sein,

wenn man keine Träne verdrückt. Die andere arbeit, die

ich nennen müsste, wäre „Trans-europa-bollywood“ von

god’s entertainment. Da geht es um eine immigrantengeschichte

und ein ratespiel, bei dem es gewinner und

verlierer gibt. ich kann jedem nur raten, zu verlieren.

Die gewinner fliegen nach bombay, und die verlierer

werden hingebeamt. Sie müssen eine choreografie mit

indischen Kostümen einstudieren. Da ist ein gewürzmarkt

aufgebaut, ich selbst war Schlangenbeschwörer.

Die Sieger bekommen freigetränke und müssen für sie

tanzen, zum Schluss gibt es ein großes fest. Dann denkt

man, man hätte es geschafft, doch dann geht’s noch zum

inder um die ecke, man kann essen und trinken und am

ende tanzen alle auf den Tischen. ein wahnsinnig lustiger

abend, nach dem man sogar am nächsten Tag noch

gute laune hat.

05 24 JuNI ’11

inTerviewT/eingeblicKT

Akt: wELchE NEuERuNGEN GIbt ES zuM JubILäuM?

TS: wir haben großartige Künstler aus Deutschland außerhalb

des wettbewerbs eingeladen: popstar peaches etwa mit

einer art performance-Konzert, das hier in nrw zum ersten

mal zu sehen ist. Sie zeigt, welche bandbreite es gibt, und

dass eben auch ein internationaler popstar in der deutschen

Theaterszene arbeitet – weil es hier interessante partner

gibt. auch unsere marathons gibt es weiter, die bisher immer

ausverkauft waren. Die leute scheinen nichts lieber zu

haben, als dass man sie durch vier aufführungen begleitet

und während der busfahrt party macht. wir haben uns eine

iphone-app ausgedacht – alle die ein iphone haben sind unsere

freunde, aber auch die anderen kommen nicht zu kurz.

auf der app kann man das programm sehen, ausschnitte,

hintergrundinfos, es gibt einen wettbewerb, an dem man mit

einem video teilnehmen kann. Die gruppe hgich.T sollte

man sich im netz ansehen – extrem skurril. Das sind Studenten

der hamburger Kunsthochschule, die eine band haben

und ziemlich die Sau rauslassen. gewinnen kann man, dass

die band aus dem Siegerfilm ein neues lied macht. ohne diese

interaktiven Sachen kann man heute keine Kunstveranstaltung

mehr machen. So gerne ich das feuilleton lese – ein

junges publikum informiert sich einfach anders.

Akt: wO GEht DIE FREIE SzENE GEGENwäRtIG hIN?

TS: es setzt sich eine entwicklung fort: den klassischen

regisseur gibt es im off-Theater immer seltener. Dass

sich da einer mit Stücken der klassischen Theaterliteratur

beschäftigt und durch seinen Kopf gefiltert die weisheit

weitergibt, das tritt in den hintergrund. fast immer entwickeln

gruppen gemeinsam projekte. es geht darum, dass

im Theater etwas echtes passiert – ob das nun ein Schauspieler

oder ein performer vermittelt, ist eher zweitrangig.

Akt: IMMER NOch SchEINEN DIE IMPuLSE FüR DIE

StADtthEAtER vON DER FREIEN SzENE AuSzuGEhEN.

wAS MAcht MAN AbER, wENN DIE SO AuSGEbLutEt

wIRD, DASS SIE SIch GAR NIcht MEhR zuSAMMEN-

FINDEN kANN, wIE EtwA IN köLN ?

TS: Jeder, der vor ort ist, muss lobbyarbeit für die freie Szene

machen, so wie es ja auch mit der akT passiert. Die Szene

selbst wird aber nie aussterben. Solange leute bereit sind,

unter prekärsten umständen zu spielen – in berlin zuweilen

für abendgagen von 25 euro – wird es immer so eine

Szene geben. austrocknen kann man das nicht. aber natürlich

muss man dafür sorgen, dass mehr geld zur verfügung

steht. Kollege matthias von hartz sagt natürlich,

dass man in Städten neue modelle installieren müsste,

auch, um die Stadttheater zu retten: dass man etwa ein

Theater halbjährlich für die freie Szene und halbjährlich

für den kommunalen Spielbetrieb öffnet. ich könnte mir

gut vorstellen, dass das irgendwann mal versuchsweise

umgesetzt wird. DOROthEA MARcuS

www.FEStIvALIMPuLSE.DE

MAMMA MAFIA

von FederIco bellInI u.A.

übersetzt von eduArd wInklhoFer

regIe: AntonIo lAtellA

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ÄRgER MIT DER akaDEMIE

Die findungskommission, die bis zum Sommer die ersten

zwölf mitglieder der akademie der Künste der welt vorschlagen

soll, ist seit dem 10. mai komplett. eins der sechs

Kommissionsmitglieder wurde mit hilfe der Seite www.kuult.de

von der freien Szene gewählt. 125 Stimmen wurden

abgegeben, die wahl fiel auf Jan Krauthäuser, musikjournalist

und organisator der humba parties sowie des edelweißpiratenfestivals.

nicht gerade ein überregional beachteter,

interkultureller Kulturmanager. nach der wahl wird

nun protest laut.

migrationsforscher mark Terkessidis etwa, mitglied des

initiativkreises und federführend beim entwurf des projekts,

hat sich daraus enttäuscht verabschiedet. er beklagt

die „intransparenz“ der wahl – und die Tatsache, dass in

der Kommission niemand mit interkultureller erfahrung,

geschweige den migrationshintergrund sitzt. Tatsächlich

sind amelie Deuflhard (intendantin von Kampnagel hamburg),

ralf christoph (leiter der c/o pop), Kasper König

(Direktor museum ludwig) sowie louwrens langevoort

(intendant philharmonie Köln) zwar verdiente Kulturkenner,

bisher aber nicht gerade durch interkulturellen bezug

aufgefallen. auch an der findungskommission beteiligt

ist regina wyrwoll, generalsekretärin der Kunststiftung

nrw, die immerhin wertvolle Stiftungserfahrungen einbringt.

andere Stimmen der freien Szene, die namentlich

nicht genannt werden wollen, beklagen das hauruck-verfahren

der wahl – und dass es vorab nur dürftig kommuniziert

wurde. in zwei wochen sollte man sich auf adäquate

Kandidaten für die nominierung einigen, danach war

die online-wahl bereits abgeschlossen. es gab also nur

ein zeitfenster von vier wochen, in das auch noch ostern

fiel, keine zeit also für auseinandersetzung. Die folge:

„eine nominiertenliste mit teilweise völlig unbekannten

sowie eine absurd geringe wahlbeteiligung. zudem bleiben

sowohl die aufstellung der Kandidaten als auch der

wahlvorgang völlig undurchsichtig. Jeder konnte ernannt

werden, jeder konnte unbeschränkt oft abstimmen“, so der

vertreter der freien Szene (der redaktion bekannt). auch

wer dem ob die anderen mitglieder vorschlug, bleibt offen.

Die wahl kommentiert der verärgerte gesprächspartner

so: „für ein projekt, das ausstrahlung in die globale

Kunstwelt haben soll, ist Krauthäuser nun der vertreter

einer freien Szene, die ihn nicht gewählt hat.“ Kulturamtsleiter

Schmidt-werthern entgegnet auf die Kritik, dass das

verfahren in der ratsentscheidung vom Sommer 2009 niedergelegt

wurde. bereits einen monat vor der wahl wurde

darüber informiert – auf www.kuult.de sowie durch pressemitteilungen

und mailverteiler. Die mitglieder sollten erfahrungen

in verschiedenen Kunstsparten, vor allem der

außereuropäischen Künste, verfügen, männer und frauen

etwa gleich vertreten sein. Dies sei bei den ernannten

der fall. allerdings werfe die geringe wahlbeteiligung

der freien Szene auch bei ihm fragen auf.

bleibt zu hoffen, dass das einst so groß gedachte akademie-projekt

nicht durch Streit, fehlinformationen, lokales

platzhirsch-gehabe und Desinteresse verwässert

wird – und auf die höhe des interkulturellen Diskurses

zurückkehrt. DOROthEA MARcuS

Foto: oliver Fantitsch


24 JuNI ’11

24 JuNI ’11

06 angeSagT 07 vermiTTelT

VoM oTTo-MoToR zuR kuNsT-FacToRy

raum13, anJa KolaceK unD marc leSSle, eröffnen DaS „DeuTzer

zenTralwerK Der Schönen KünSTe“

Schöne Menschen in schönen Gemäuern. Das internationale Ensemble von „tretet ein, denn auch hier sind Götter“, Premiere 18.6., Fotos: © raum13 Das neue zentralwerk der schönen künste war früher die Deutz AG.

man muss sie als leicht wahnsinnig bezeichnen. anja Ko- entstehen. aber vielleicht ist das „Deutzer zentralwerk

lacek und marc leßle von raum13, die vor genau einem der Schönen Künste“ dann ja auch schon so etabliert,

Jahr eine große, leere halle in mülheim als Tanzhaus dass es andere Künstler angezogen hat, das viertel

Köln interim aus dem nichts erschufen und es drei mo- aufwertet – und sogar erhalten bleibt. Doch das ist zunate

lang bespielten, bevor vom rat das ende des prokunftsmusik. Jetzt wird erstmal gearbeitet. in die halbjekts

beschlossen wurde, haben ein neues baby gefunden. runde fensterfront der eingangshalle soll eine bar ge-

aber es ist eine art von verrücktheit, die visionär wirkt baut werden, in den innenhof eine bühne. und zugleich

und das zeug hätte, einen völlig vergessen wirkenden wird geprobt: Denn das zentralwerk, das nach anja Ko-

ort in Köln zu einer neuen, spannenden Kulturstätte zu lacek als „ideen-werkstatt, Talent-Schmiede und krea-

machen. ohne jede finanzielle hilfe der Stadt renovieren tives zentrum“ gedacht ist, soll bereits am 18. Juni mit

und erschaffen die beiden gerade das „Deutzer zentral- einer Tanz-premiere eröffnet werden. „Tretet ein, denn

werk der Schönen Künste“. So vollmundig haben sie ihr auch hier sind götter“ ist eine performance über reli-

aktuelles Kunstprojekt auf dem gelände der ehemaligen gion, mit einer neuen Kompanie von Tänzern aus israel,

Deutz ag getauft. Dort, wo ende des 19. Jahrhunderts die Kolumbien, den niederlanden, italien und griechenland

prototypen des otto-motors übers band liefen, sieht man und natürlich Köln. eine art messe, die über das gelän-

heute stillgelegte, pittoresk verfallene industriehallen, de führt, in der rituale vollführt, exerzitien betrieben,

zerborstene Scheiben, graffitis hinter wucherndem grün. und zum Schluss sogar eine neue art von religion ge-

weiträumig ist es, drei Stockwerke umfasst es, endlose gründet werden soll. begleitet wird die performance von

gangfluchten, alte, holzgetäfelte, edle büroräume und der „polisbox“, kleine videobildschirme, die die recher-

Sitzungssäle, in denen die Deckenplatten abfallen, „wir cheinterviews aus dem Stadtraum zeigen. wie möchtest

haben hier sogar briefpapier aus den 60er-Jahren gefun- du sterben? was noch vorher erledigen? was bedeutet

den“, erzählt marc leßle. Der fahrstuhl ist außer betrieb, freiheit für Dich? So lauten etwa die existentiellen fra-

darin soll eine lichtsäule strahlen. im dritten Stock ist gen, die nicht nur passanten, sondern auch pfarrern

schon der probenraum fertig: eine lichtdurchflutete halle oder bürgermeistern gestellt wurden und auch auf der

mit weitem blick auf Köln.

internetseite www.polisbox.de zugänglich werden sollen.

„wir arbeiten an einer art web-Theater 2.0: ein büh-

an ihr neues megaprojekt gekommen sind Kolacek und nenstück, das im internet stattfindet, zeitgleich live im

leßle, weil im herbst letzten Jahres, nachdem das Tanz- Stadtraum erfahrbar ist und sich während dessen weihaus

begraben schien, der vermieter der industriebrater schreibt“, sagt marc leßle. Das „DzK“ soll übrigens

che auf sie zukam. zunächst geht es um eine zwischen- nicht nur dem Tanz offen stehen, sondern bewusst allen

Anzeige_Theaterzeitung2.qxd:Layout 1 10.05.2011 9:22 Uhr Seite 1

nutzung, dann sollen hier möglicherweise wohnungen Künsten und dem politischen Diskurs. geplant sind re-

KOLUMBA

Noli me tangere!

Berühre mich nicht / Halte mich nicht fest

4. Jahresausstellung

Kunstmuseum des Erzbistums Köln

nur noch bis 31. Juli 2011

täglich außer dienstags von 12 bis 17 Uhr

www.kolumba.de

sidenzen, partyreihen, workshops, eben ein „Kunstlaboratorium“,

das in den Stadtraum eingreift.

einige formate, die Kolacek und leßle planen, kennt

man schon aus den drei monaten Tanzhaus interim:

etwa die Suppenküche, die monatlich Kölner Künstler

zum kreativen gedankenaustausch versammelt, der choreografen-wettbewerb

für unter-30-Jährige – und nicht

zuletzt die „alleswastanzt-nacht“, die seit zwei Jahren

einmal jährlich Tanzschaffende versammelt.

wahnsinnig ist das projekt vor allem deshalb, weil raum13

außer projektgeldern kaum finanzielle unterstützung hat.

„zum glück helfen uns Kontakte, die wir während unserer

langjährigen Theaterarbeit aufgebaut haben“, erzählen die

beiden. David heller vom „Kölner reinigungs-Team“ etwa

hat eine putzkolonne durch die weitläufigen Säle und das

riesige Treppenhaus geschickt und die fensterfront im foyer

gereinigt. veranstaltungstechnik besitzen die beiden

selbst, und regieassistenten, interviewer, ausstatter, medienkünstler,

musiker, etc. sind teilweise befreundete Künstler,

die zum gewachsenen netzwerk von raum13 gehören.

Sie sind ebenso infiziert von der idee der neuen Kunst-factory

wie Kolacek und leßle selbst. wenn alles fertig ist, müsste

sich das gelände auch hervorragend vermieten lassen:

es ruft in seiner verlebten Schönheit geradezu nach parties,

mode-Shootings oder Drehtagen. aber vor allem ruft es nach

spannender Kunst. DOROthEA MARcuS

ERöFFNuNG uND PREMIERE vON „tREtEt EIN, DENN Auch hIER SIND

GöttER“ AM 18. JuNI 2011, DEutz-MüLhEIMER StRASSE 147-149.

kARtEN: INFO@RAuM13.cOM, 0221-4232185

VoM WohNzIMMER zuM ETagENhaus

DaS TheaTerpäDagogiSche zenTrum wirD 30 Jahre alT

vor dem Eingang des tPz tummelt sich so manche bühnenfigur. uwe Schäfer-Remmele (2. v. l.) steht auch manchmal auf der tPz-bühne. © vkkbA / Fotos: weimer

versteckt, aber im herzen des belgischen viertels, in einem

grünen hinterhof, schicker alt- schmiegt sich an neubau:

in der genter Straße ist das Theaterpädagogische zentrum,

kurz Tpz, zuhause. vom Keller bis zum Dach sind es

heute fünf etagen, die probenräume, büros und bühne beherbergen.

Dabei fing vor 30 Jahren alles in einem kleinen

wohnzimmer in der Südstadt an, erzählt geschäftsführer

uwe Schäfer-remmele, der damals noch Kunstlehrer war.

Jugendlichen und Kindern auf professionelle art und weise

Theater zu vermitteln, das war die idee. Die Theaterpädagogik

als eigene Disziplin gibt es in Deutschland noch

keine 40 Jahre: als Schäfer-remmele mit Kollegen den verein

Tpz e.v. Köln 1981 gründete, war es erst der zweite im

damaligen westdeutschland. „Theater ist eine eigene form

von Kommunikation, die menschen auf andere weise erreicht

als worte“, sagt er. und deshalb geht es ihm auch

um beides: um Kunst und ihre vermittlung. einerseits will

das Tpz Kindern, Jugendlichen und jungen erwachsenen

die Kunst des Theaters nahe bringen. und andererseits

werden hier Theaterpädagogen dafür ausgebildet, genau

das zu tun. wichtig ist Schäfer-remmele, dass dies nach

allgemeingültigen richtlinien geschieht – der bundesverband

Theaterpädagogik (buT) sitzt im selben haus. und so

basiert die ausbildung auf drei Säulen: Schauspiel, Theaterpädagogik

(die Spielanleitung sozusagen) und regie.

Die bühne ist recht klein, die garderobe daneben ein kreatives

chaos aus requisiten und Kostümen. „Der bühnenraum

ist der begehrteste raum im ganzen haus“, erzählt angelika

pohlert, leiterin des ausbildungsbereiches, Schauspielerin

und Theaterpädagogin mit herzblut. Sechs ausbildungsgruppen

und zwölf Kinder- und Jugendkurse laufen hier par-

Gefördert durch:

allel, alle erarbeiten jedes Jahr mindestens ein neues Stück.

Kein wunder, dass auf der bühne oft schnell umgebaut werden

muss. im Tpz ist es voll geworden, deshalb soll es bald

auch weitere Spielstätten geben: Schulen oder Kirchen der

umgebung. „in 30 Jahren wurde hier schon alles bespielt“,

so pohlert und zeigt auf die Theke im foyer. Die Kleinsten,

die hier spielen, sind erst fünf Jahre alt, aber auch Senioren

schlüpfen in fremde rollen. „Theaterpädagogik ist offen für

jeden“, so pohlert, „aus jedem soll das beste herausgeholt

werden, als Theaterpädagoge sollte man die Qualitäten des

einzelnen erkennen und nutzen.“ genau dies lernen die Teilnehmer

der ausbildungskurse hier, die meisten berufsbegleitend,

viele fahren über hundert Kilometer ins Tpz: einmal

die woche am abend und ein wochenende im monat

finden die Kurse statt, die in zwei Jahren zum anerkannten

Theaterpädagogen ausbilden, über 1000 absolventen gibt es

mittlerweile. Darunter sind, wie man erwarten könnte, viele

lehrer und Schauspieler, aber es gibt auch „exoten“: etwa

logopäden, altenpfleger oder polizisten. „ein Theaterpädagoge

kann so oft seinen erst-beruf anders erleben und aufwerten“,

so pohlert. und das kann sich lohnen: in Deutschland

ist der arbeitsmarkt für Theaterpädagogen gut, nicht

nur Schulen und Kindergärten fordern ausgebildete fachleute,

sondern auch in wirtschaft oder Tourismus steigt die

nachfrage nach menschen, die nicht nur Theater spielen,

sondern die grundlagen auch didaktisch vermitteln können.

Die anerkennung von der Stadt wächst langsam, dort wird

man sich der wichtigkeit und besonderheit der einrichtung

bewusst. leider übernimmt sie trotzdem nur etwa 16% des

Jahresbudgets, den rest (etwa 300.000 euro) muss das Tpz

selbst aufbringen, zum Teil aus Teilnehmerbeiträgen oder

NEU!

IMPULSE IPHONE APP

Alle Infos zum Festival

inkl. Videowettbewerb

HGich.T

projektfinanzierungen – und so fehlt es noch an geld, um

dringend benötigte professionelle licht- und bühnentechniker

oder pädagogisches personal einzustellen.

es wäre kein richtiges Jubiläum, wenn das Tpz nicht auch

ambitionierte zukunftspläne hätte. zum beispiel die wiederbelebung

eines in Köln einzigartigen festivals: ein internationales

Kinder- und Jugendtheaterfestival, bei der die

Kinder jeweils in ihrer eigenen Sprache spielen. Das gab es

schon vor 17 Jahren und soll 2013 in zusammenarbeit mit

der comedia und der Theaterkonferenz wieder aufleben.

Dass sie profis sind, zeigt das Tpz seit 1991 auch mit eigenen

Kinderstücken, gespielt von Schauspielern. oft schon

wurden sie dafür für den Kölner Theaterpreis nominiert,

zweimal haben sie ihn bereits gewonnen: zuletzt 2008, für

„Die zweite prinzessin“(g. pigor). ihr neues Stück „hullabaloo“,

geschrieben von angelika pohlert und imke pankauke

(Schauspiel), leiterin des Kinder- und Jugendbereichs, ist

bilingual – das mädchen phoebe spricht mit ihrem vater

Deutsch, mit ihrer mutter englisch. eines Tages beschließt

sie, ins hullaboo-land zu ziehen, zu den monstern, nur

begleitet vom Schaf wimpy. zweisprachigkeit ist auch in

der Theaterpädagogik ein großes Thema geworden, weiß

pohlert – das ist bereichernd für die fantasie. premiere hat

das Stück kurz vor dem großen Jubiläums-Straßenfest, wo

das dem Tpz angeschlossene zirkus- und artistikzentrum

(zaK) ein zirkuszelt aufstellt. auf dessen bühne zeigen die

Theaterkurse, was sie können, es gibt aber auch Konzerte,

musicalworkshops, zirkustricks und hüpfburg. abends

wird eine große party gefeiert. hENRIEttE wEStPhAL

tERMINE IM JuNI: tPz, GENtER StRASSE, 11. (PREMIERE), 25.,

huLLAbALOO, Ab SEchS JAhREN, 25., Ab 15 uhR: JubILäuMSFESt

> Köln <

Neue Show! peaches am 1.7. im Schauspiel Köln

Bochum Düsseldorf Mülheim

29. Juni bis 10. Juli 2011

www.festivalimpulse.de

Wettbewerb: Andros Zins-Browne, Anna Mendelssohn, Berlin, CapriConnection + Schola Cantorum

Basiliensis, Die Rabtaldirndln, God ,

s Enter tainment, HGich.T, Institutet + Nya Rampen, She She Pop

und ihre Väter Special Guests: Gob Squad, machina eX, Peaches, Rene ,

Pollesch, Reverend Billy

Veranstaltet vom NRW KULTURsekretariat und den Städten Bochum, Düsseldorf, Köln und Mülheim an der Ruhr


08 24 JuNI ’11

vorgeSchauT

Fräuleinwunder AG aus berlin, 14.6, 16:00, 20:00 uhr, Foto: © Andreas hartmann turbo Paradiso aus Serbien, 12.6., 20:00 uhr, Foto: © Edvard Molnar kIk MELONE aus kroatien, this is (not) my forest, 15.6., 20:00 uhr, Foto: © Maja kljaja

ExoRzIsMus EINEs alTEN oFENs

Die STuDiobühneKöln läDT vom 11. – 18. Juni zum KroaTiSch-SerbiSch-

DeuTSchen feSTival „TheaTerSzene europa“

Die besten freunde sind sie nicht gerade. „ein fußballmatch

der beiden länder würde ich mit starken Sicherheitsauflagen

ausstatten“, sagt Dietmar Kobboldt, leiter

der Studiobühne. nach dem Jugoslawienkrieg, der mitte

der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts den zerfall des

landes in eigenständige Staaten zur folge hatte, gab es

weder auf politischer noch auf künstlerischer ebene eine

nennenswerte annäherung zwischen den ländern Kroatien

und Serbien. Der studiobühneköln gelang es nun, beide

länder vom 11. bis zum 18. Juni für ihr jährliches festival

„Theaterszene europa“ zu gewinnen. an ein kleines wunder

grenzt dabei, dass neben christian wulff die präsidenten

von Kroatien (prof. Dr. ivo Josipovic) und Serbien (boris

Tadic) gemeinsam die Schirmherrschaft übernehmen

– erstmals überhaupt, wie eine Sprecherin der kroatischen

botschaft verlauten ließ.

in der pfingstwoche werden zwölf gruppen 13 Stücke zeigen,

darunter zwei serbische und vier kroatische – der

rest sind perlen, die die Kuratoren Dietmar Kobboldt

und Tim mrosek in der freien Szene in ganz Deutschland

gefunden haben. interessanterweise gab es schon in der

vergangenheit eine verbindung zwischen den Theaterszenen

der drei länder: Die ersten Theateraufführungen im

zagreb des 19. Jahrhunderts wurden aufgrund fehlender

einheimischer Schauspieler von deutschen wanderbühnen

gespielt. als die Kroaten der Sprachbarriere überdrüssig

wurden, behalf sich zagreb 1840 mit einer aus Serbien

eingeladenen Theatergruppe. Seit den Kommunismuszeiten

hat Kroatien mit seinen 4,5 mio. einwohnern vier

dreispartige nationaltheater und unzählige Stadttheater

mit großem administrativem apparat – die junge Szene

StudiobAKT_2011_06_zD_Studiob Anzeige 92x128 05.05.11 16:11 Uhr Seite 1

Foto: Niklas Schulz

experimente:

studiobühneköln

Heile Welt

3., 5. und 6. Juni, 20h

theaterszeneeuropa

ein kroatisch-serbischdeutsches

Festival

11. – 18. Juni

Theater Festival Impulse

29. Juni – 10. Juli

www.festivalimpulse.de

Spielzeiteröffnung

2011/2012

12 (UA)

14. September, 20h

Simon says (UA)

15. September, 20h

www.studiobuehnekoeln.de

Tel.: 02 21 | 470 45 13

spielt allerdings meist woanders. auch Serbien (7,5 mio.

einwohner) ist traditionell ein großes Theaterland, nicht

nur wegen der vielzahl seiner bühnen, sondern auch

wegen seiner großen Sommer-Theaterfestivals. vor dem

hintergrund jüngster geschichte liegt es fast nahe, dass

sich die mehrzahl der produktionen mit dem Thema

der identität beschäftigen. was bedeutet es, ein Kroate

oder ein Serbe zu sein? Kann man die persönliche von

der nationalen identität trennen? Spielt die jüngste vergangenheit

überhaupt eine rolle für die Künstler? wurde

womöglich noch gar nicht mit der aufarbeitung des

Krieges auf künstlerischer ebene begonnen? Sind politik

und nationalität für die eigene identität möglicherweise

völlig irrelevant? So richtig beantworten kann das

Kobboldt nicht, nur soviel: „viele der gezeigten Stücke

zeichnen sich durch starke Körperlichkeit aus“, sagt er.

Post theater aus Stuttgart/berlin, the 4 of the gas station, 12., 13.6, Foto: Post theater

Johannisstraße 64, D-50668 Köln

Tel +49 (0)221-9124 88 85

www.weinamrhein.eu

Küchenzeiten:

Dienstag bis Samstag 18.30 bis 22.00

Dienstag bis Freitag 12.00 bis 14.00

2-Gang-Mittagsmenü 14,80 Euro

Dokumentartheater spiele im Theater der gastnationen

keine größere rolle, eher der Tanz. Die grenzen

zwischen klassischem Sprechtheater und alternativen

ausdrucksmöglichkeiten (betonte mimik, gestik, Tanz)

seien fließend. angst vor einer Sprachbarriere muss

man wegen der starken bildersprache übrigens nicht

haben, wo es nötig ist, sind die Stücke übertitelt. Das

Konzept der authentizität jedes individuums stellt auf

jeden fall das mehrfach preisgekrönte ensemble TrafiK

(Kroatien) in „Deer“ in frage (fr, 17.06.). Dabei werden

berühmte persönlichkeiten imitiert oder momente

des kollektiven gedächtnisses auf die bühne gebracht,

etwa cuba gooding Juniors Dankesrede bei den oscars.

aber auch Skurriles findet seinen platz, etwa ein Sessel

und ein alter ofen, die sich einem exorzismus unterziehen.

Das Kontrastprogramm dazu bietet noch am selben

abend „a mind cut“ des serbischen ensembles „nomad

bad Taste co.“: ein einblick in die menschliche psyche

zwischen Tanz und performance, der den zuschauer in

einen erlebten albtraum versetzt. Das ebenfalls serbische

ensemble KiK melone liefert mit seiner produktion

„This is (not) my forest“ eine tänzerische hommage an

pina bausch. aber auch die produktionen der deutschen

Teilnehmer hören sich spannend an: „Deter/müller/martini“

aus berlin richten in „The end of as we know“ ihre

aufmerksamkeit auf die identität des viel zu oft vernachlässigten

bühnenraums. Jede ecke, jede fuge, jedes lockere

brett der Studiobühne findet so erstmals beachtung

und theatralische „behandlung“ – der raum hat es

ja durchaus nötig. ANNEttE GEbuhR

tERMINE IM JuNI: 11., ERöFFNuNG MIt „DEtER/MüLLER/MARtINI“, 20

uhR, INFOS: www.StuDIObuEhNE-kOELN.DE

ROMANISCHER SOMMER KÖLN

ROMANISCHE NACHT 2011

6. bis 8. Juli

Heilige

Lautten Compagney Berlin

Shoho Choir – Zen-Kuge Ryuginkai

Ars Choralis Coeln

Maria Jonas

Sequentia – Ensemble für Musik des Mittelalters

Marco Blaauw

Kölner Kammerchor /

Collegium Cartusianum, Peter Neumann

Christiane Oelze

Thomas Christian Ensemble

Cuncordu de Orosei

L’Aura Soave di Cremona, Sergio Azzolini

Edwin Alexander Buchholz

www.romanischer-sommer.de

kontakt@romanischer-sommer.de

VVK KölnTicket 0221.2801

09 24 JuNI ’11

vorgeSchauT

Die glückliche Putzfrau Fatma, 25. 6., 18.00 uhr, Foto: © Pascal Maine Das Museum bombana de kokologo, 25./26. 6., 15.30 & 18.30 uhr, Foto: © Meisel Auf Leben und tod, 28. 6., 14.00 und 19.00 uhr, Foto: © Nicholas Meisel

ausTausch auF augENhöhE

africologne, ein neueS feSTival im TheaTer im bauTurm vom

22. – 28. Juni, zeigT zeiTgenöSSiScheS afriKaniScheS TheaTer

afrika – das ist elend, Kriege, hunger, armut, Kindersoldaten,

Korruption. So sieht das gewöhnliche Schreckensbild

aus, das wir in den europäischen medien vom

schwarzen Kontinent erhalten. weitgehend unbekannt

ist, dass es in afrika auch eine zeitgenössische, gesellschaftlich

stark engagierte Kulturszene gibt und eine

fülle von Theaterfestivals. eins der wichtigsten sind die

„récréâtrales“ in burkina faso. alle zwei Jahre finden sie

in einem Stadtteil von ouagadougou statt, laden für einige

wochen afrikanische bühnenbildner und regisseure,

autoren und Schauspieler ein, um einen geschützten

raum für die Kunst zu schaffen. zehn Tage lang werden

die entstandenen arbeiten und gastspiele aus ganz afrika

gezeigt (siehe reportage akT.18), in den innenhöfen

der Stadtbewohner. nun sind im Theater im bauturm viele

von ihnen erstmals in europa zu sehen: auf dem neuen

festival „africologne“ vom 22. – 28. Juni.

Seit Jahren suchte gerhardt haag, intendant des Kölner

Theaters im bauturm, nach einem afrikanischen

Kooperationspartner für sein Theater – bis er im Juni

2009, bei der grundsteinlegung von christoph Schlingensiefs

operndorf in burkina faso (etwa 30 km von

ouagadougou entfernt), auf den leiter der récréâtrâles,

etienne minoungou, traf. aus privaten gründen reist

haag schon seit dreizehn Jahren regelmäßig nach burkina,

dem land der „aufrechten“, das an die elfenbeinküste

und mali grenzt und zu den ärmsten ländern der welt

gehört. gerhardt haag war so begeistert von minoungous

festival, dass er spontan beschloss, sein Theater als Kooperationspartner

einzubringen – denn ihm wie minoungou

ist es ein anliegen, mit Theater die zivilgesellschaft zu

Wolke 9

Uraufführung nach dem Film

von Andreas Dresen

Mendy - Das Wusical

von Helge Schneider

TERMINE: 11. - 13. Juni

Werther

von Johann Wolfgang Goethe

TERMINE: 19. + 20. Juni (zum letzten Mal!)

TERMINE: 1. - 3., 16. - 18., 30. Juni - 2. Juli

Tickets: 0221 52 42 42 · www.theater-im-bauturm.de

stärken, ob es nun die deutsche oder die afrikanische ist.

Dass er zwei Jahre später in Köln mit „africologne“ eins

der ersten afrikanischen Theaterfestivals in Deutschland

gründen würde, hätte er wohl nicht gedacht. Dass es dazu

den „ritterschlag“ der bundeskulturstiftung erhalten

würde, wohl noch weniger: mit 150.000 euro fördert die

institution nun das zweijährige projekt, von dem „africologne“

nur ein kleiner Teil ist. es ist nach angie hiesl

produktion das erste und einzige freie Kölner Theater,

dass vom bund eine derartig hohe unterstützung erhält.

abgesehen von den Theatertagen am Theater an der ruhr

in mülheim und den „Theaterformen“ in braunschweig hat

es das so noch nicht gegeben: ein festival auf augenhöhe,

das in eine zweisprachige Koproduktion mit afrikanischen

und Kölner Schauspielern mündet – und möglichst

zur institution werden soll. unser bild von afrikas Kultur

beschränkt sich doch meist eher auf folkloristisches

Trommeln, Tanzen und essen. „ich kann gar nicht genug

ausdrücken, wie sehr mich freut, dass afrika endlich einmal

anders wahrgenommen wird“ sagt minoungou, der

in burkina faso und brüssel lebt und extra zur pressekonferenz

nach Köln gekommen ist. auch er wird mit einer

philosophisch komplexen arbeit vertreten sein: „auf

leben und Tod“ erzählt von zwei häftlingen in einer zelle.

Der eine sitzt lebenslänglich, weil er den präsidenten

erschießen wollte, der andere hat „nur“ zwei menschen

ermordet. wer ist nun moralisch weniger schuldig, im

angesicht von politisch motivierten afrikanischen völkermorden?

(28. 6., 14.00 und 19.00 uhr). auch die anderen

in Köln gezeigten produktionen erzählen vom konkreten

alltag in der afrikanischen gesellschaft, oft mit spannen-

Festival des

afrikanischen Theaters

22. –28. Juni 2011

www.theater-im-bauturm.de

den ästhetischen mitteln. auffallend ist, mit wieviel humor

der armut des Kontinents begegnet wird. in „fatma“

etwa erzählt eine alleinstehende, kinderlose putzfrau, wie

ihre hoffnungen auf familie an der realität zerschellten

– und beschreibt ihren brutalen afrikanischen alltag so

konsequent, naiv und trotzig als „schönes leben“, dass

ihre mittellose einsamkeit umso stärker berührt (Sa, 25.

6., 18 uhr). im „museum bombana de Kokologo“ zeigt der

performer pascal rome ein fiktives „museum der eigenartigen

Künste“, absurde erfindungen, die im täglichen lebenskampf

von zweifelhaftem nutzen sind. Die zuschauer

werden lebhaft zu Demonstrationszwecken mit einbezogen

(rautenstrauch-Joest-museum, 25. und 26. 6., 15.30 und

18.00 uhr). aber es geht auch ernster: eröffnet wird etwa

mit „ziitba“. Da wird eine afrikanerin zur coolen DJane,

die zur politischen abrechnung mit ihrem land schreitet

(22., 23.6.), da gibt ein Straßenjunge auskunft über sein

leben („unaufhörlich“, 26., 27. Juni), da erzählt im „herz

der leopardenkinder“ ein junger migrant, was ihn zu einem

mord an einem polizisten trieb und setzt sich mit

den Stimmen seiner vorfahren auseinander (25.6.) – übrigens

ausgerechnet im millowitsch-Theater, dem großen

boulevard-nachbarn des bauturms. „ein großer coup“

sei mit dem festival gelungen, sagte auch Kulturamtsleiter

Konrad Schmidt-werthern bei der pressekonferenz

bewundernd, „kein aufspringen auf die multi-Kulti-mode,

sondern ein echtes interesse am Kontinent“. Tägliche publikumsgespräche,

eine große podiumsdiskussion und

szenische lesungen neuer afrikanischer Stücke runden

das programm ab. DOROthEA MARcuS

tERMINE IM JuNI: ERöFFNuNG AM MIttwOch, 22. 6., 18 uhR, 20 uhR

„zIItbA“, PROGRAMM uNtER: www.thEAtER-IM-bAutuRM.DE


10 24 JuNI ’11

Kurz KriTiSierT 11 24 JuNI ’11

Kurz KriTiSierT

kuRz kRITIsIERT

Die Kölner premieren DeS vergangenen monaTS

berlusconi und Ruby gehen eine unheilvolle verbindung ein. und was hat das mit der

Mafia zu tun? Foto: © Oliver Fantitsch

FlIEgENDE FakTEN

„mamma mafia“ von anTonio laTella

im SchauSpielhauS

Die mafia ist ein besorgniserregendes phänomen, in italien

wie in Deutschland, und hierzulande ist man sich

dieser Tatsache vermutlich unzureichend bewusst. es ist

also natürlich wichtig, dass der italienische Theatermann

antonio latella uns dies vor augen führt. Doch irgendwie

würde man sich von einem Theaterabend mehr erhoffen

als die eigene, politisch korrekte moralische verurteilung

der mafia bestätigt zu finden. und auch mehr, als mit

fakten bombardiert zu werden, die einem von einer gigantischen

leinwand zunächst so um die ohren fliegen,

dass man sie kaum erfassen kann. es beginnt, in dem der

Schauspieler michael weber sich aus dem publikum erhebt

und eine reportage des „gomorrha“-autors roberto

Saviano rezitiert, der vor einigen wochen im zeit-magazin

erschien – die autobiografie eines ausgestiegenen mafiabosses.

zweifellos ein atemberaubender, erschreckender

Text, zu dessen eindrücklichsten Sätzen gehört, wie

selbst linke autonome durch Drogenkonsum zum mafiareichtum

beitragen. beim lesen wirkt er allerdings stärker.

Dann halten die zwölf italienischen und deutschen

Schauspieler in mafia-einheitskluft (ein schwarzer, etwas

schmierig aussehender maßanzug) einzug und berichten

hinter einer art baby-laufgitter frontal von den krakenartigen

verflechtungen in politik und wirtschaft, die

leinwand lässt fakten und fotos knallen, zwischendurch

hören wir einen Klagegesang des countertenors maurizio

rippa. am eindrücklichsten ist dennoch das Schweigen:

das stille, messerschwingende ballett der zwölf, die

bedrohlich die bewegungscodes der unterwelt zelebrieren

– dann erhält kurzzeitig das emotionale erschrecken

einzug. nach der pause ist es ganz vorbei mit den worten,

lediglich die Kölner verstrickung wird noch erwähnt, damals,

als das müll-problem in neapel eskalierte und auch

die awg dazu beitrug, dass die mafia millionen verdiente.

Dann mündet der abend in eine bravouröse und sehr

lustige verwandlung des Schauspielers Simon eckert in

das berühmteste mädchen italiens, berlusconis bungabunga-fräulein

ruby. mit grinsenden berlusconi-masken

tanzen die akteure schließlich um die hure italien, die

bei birgit walter auch in weiß-rot-grünem Tutu nicht ihre

würde verliert. Doch die erkenntnis, dass berlusconi an

allem Schuld ist, ist letztlich dann doch etwas einfach –

und der deutschen verstricktheit in mafiöse Strukturen

ist man damit erst recht nicht auf die Spur gekommen.

„warum sind wir hier?“ fragt einer der italiener irgendwann

ins publikum und antwortet: „weil wir Distanz zu

uns selbst suchen.“ leider hat diese italienische Selbstbefragung

für den deutschen zuschauer kaum relevanz.

Die mafia ist schlimm, man kann ihr nicht beikommen

– aber die pizza schmeckt trotzdem gut, so die bequeme

abschlusserkenntnis. DOROthEA MARcuS

tERMINE IM JuNI: SchAuSPIEL köLN, 10., 12., 13., 17., 26.

Morgenstunden in einer kantine: Gusztáv Molnár, Jost Grix und Myriam Schröder (v.l.),

Foto: © Oliver Fantitsch

TaTI uND TaRaNTINo

viKTor boDó miT „Der mann an TiSch 2“

in Der halle KalK

Schreie, leute fuchteln mit pistolen herum, Schüsse fallen.

einige krümmen sich, sind getroffen. Dunkel. alles

zurück auf anfang. Knallig beginnt andrás vinnais

Stück „Der mann an Tisch 2“ in der halle Kalk des Kölner

Schauspiels. Der ungar viktor bodó zeigt, warum er

seit seiner nominierung zum berliner Theatertreffen als

regie-Shooting-Star gilt. Doch dann hat der abend erst

einmal eine lange ladehemmung. bodó zeigt mit seiner

Sputnik Shipping company aus budapest und einigen

Kölner Schauspielern die langweiligen morgenstunden

einer Kantine in den sechziger Jahren. ein Taschendieb

klaut mit miesen Tricks ein paar münzen, man stolpert

ein bisschen herum, vertreibt sich die zeit.

Der abend wirkt wie aus kleinen varieténummern zusammengesetzt,

die das ensemble virtuos beherrscht. Da

entflammen Kochtöpfe, jemand rasiert sich mit Kartoffelbrei,

es gibt sogar so etwas wie eine chorus line. entspannt

und unterhaltsam lässt sich das alles anschauen,

eine völlig zweckfreie huldigung an die komplette Kinogeschichte.

egal, was der einzelne zuschauer mag, Tati

oder Tarantino, bunuel oder billigkitsch – hier findet er

anklänge an alles. Das ist charmant und wird mit großer

energie gespielt.

zwischendurch rast die uhr. Sie scheint ein eigenleben zu

führen. Die zeit ist aus den fugen oder in der hand des regisseurs.

Das zeigt sich auch in den Spielszenen, die mal

in zeitlupe, mal in zeitraffer ablaufen. Das Theater befreit

sich aus den vorgaben des normalen lebens. auch das ist

schön und löst Schmunzeln aus. aber auch nicht mehr.

weil sich nichts verdichtet, keine Dringlichkeit entsteht.

alles ist pures Spiel. wer stirbt, steht wieder auf. war doch

nur Spaß. Schauen wir vielleicht auf die vision des paradieses,

wie es sich bodó vorstellt? wer weiß.

„Der mann an Tisch 2“ ist ein nettes bewegungstheater

aus vielen genrefilmzitaten, garniert mit einem Schüsschen

marthaler. Das große geballer am anfang und am

ende macht Spaß, auch ein Damenzweikampf im martialarts-Stil

mit Schuhen statt Schwertern. bodó hat perfekt

choreographiert, das pengpeng-pingpong klappt. Dann

stehen alle wieder auf, nichts ist gewesen. Das ensemble

bildet eine Schlange vor dem Tablettwagen und liefert brav

das geschirr ab. Kein mehrwert, nur oberfläche. viele momente

erinnern an bodós sehr freie handke-adaption „Die

Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ in graz. Doch

da gab es berührende Szenen wie die einer trauernden

frau, die einen mit ihren gefühlen überschwemmte, ohne

dass man die hintergründe kannte. aber solche augenblicke

fehlen in Köln völlig. Diesmal liefert bodó zwei Stunden,

die wir längst schon kannten. auch regie-revolverhelden

sollten mal nachladen. StEFAN kEIM

tERMINE: hALLE kALk, ERSt wIEDER IM JuLI

wozzeck in metaphysischer verlorenheit: Florian boesch, Foto: © bernd uhlig Frisch und frei in die zukunft: ursula Michelis und christian ballhaus,

Makellos gekleidet zum untergang: Marius bechen (Anwalt), Andreas bittl (Oscar wilde),

© vkkbA / Foto: weimer

Sebastian kolb (bosie), Foto: © MEYER ORIGINALS

WIR aRME lEuT

alban bergS „wozzecK“ im pallaDium/

oper Köln

Der ort spielt mit. Die geschichte vom armen mann

wozzeck passt gut in die karge industriehalle, die unter

dem irreführend varietéhaften namen „palladium“ zur

ausweichspielstätte der Kölner oper geworden ist: ein riesiger

raum, in dem nur das nackte gerüst einer zuschauertribüne

aufgeschlagen ist, rechts und links läuft eine

arbeitsgalerie herum. Das schwarze Spielpodest an der

Stirnseite wird bis auf ganz wenige versatzstücke leer bleiben:

einen weißer plastikvorhang, eine wolldecke, ein paar

requisiten und kaltes, blaues licht – mehr braucht bühnenbildner

gisbert Jäkel hier nicht, um die zuschauer in

die unbehauste welt wozzecks zu versetzen. wozzeck ist

Soldat, geschunden von seinen vorgesetzten; menschliches

versuchskaninchen, das der Doktor für seine experimente

ausbeutet. er fühlt mehr von den abgründen der existenz

als er begreifen kann und wird schließlich zum mörder

aus eifersucht an seiner geliebten marie. er tötet selbst

seinen einzigen lebensinhalt, als er fürchten muss, auch

darum gebracht zu werden. mehr noch als georg büchners

Dramenfragment ist albans bergs oper nicht nur

protest gegen das soziale elend, sondern Klage über die

metaphysische verlorenheit des menschen. und die zeigt

eindringliche wirkung in der neuinszenierung der Kölner

oper. es ist ganz still in der halle während dieser dichten

neunzig minuten, und das bleibt es auch am ende für einige

spürbare augenblicke, ehe der applaus den bann

bricht. Die inszenierung von ingo Kerkhof setzt im leeren

bühnenraum ganz auf die intensität der Situationen und

schafft spannungsvolle Konfrontationen ohne äußerlichen

aktionismus. im zentrum natürlich wozzeck, gesungen

von florian boesch, dem damit ein ganz und gar überzeugendes,

souveränes rollendebüt gelingt. Seine differenzierte

gestaltung, seine klangvolle, beredte Stimme geben der

figur und dem humanen plädoyer, das berg und vor ihm

schon büchner in dieses werk legten, eine zwingende emotionale

Kraft. Dieses niveau erreichen die übrigen protagonisten

– auch sie sämtlich rollendebütanten – noch nicht.

fast alle, einschließlich der jungen litauischen Sopranistin

asmik grigorian als marie, wirken in ihren dramatisch fordernden

partien ein wenig unterbesetzt. aber solche einwände

schmälern am ende die wirkung der aufführung

kaum. Denn markus Stenz und das gürzenich-orchester

– fast komplett unsichtbar unter dem Spielpodest platziert,

aber akustisch trotzdem sehr präsent und transparent –

sind packende interpreten von bergs musik. Sie ergreift

wie ein Totentanz, indem sich grelle groteske und leidenschaftliche

Dramatik abwechseln, die farben im verblassen

noch einmal betörend aufleuchten und die alltagswelt

mit ihren Tänzen, Schnulzen, märschen, ja selbst geräuschen

im „hirnwütigen“ erleben wozzecks ein unergründlicher,

unentrinnbarer Kosmos wird. uLRIkE GONDORF

tERMINE IM JuNI: PALLADIuM, 1., 5., 9., 11., 13., 16., 18.

ToPFIT zuM TabubRuch

uraufführung von „wolKe 9“ im

TheaTer im bauTurm

Seit Jahren ist es allseits bekannt: Die alten leben länger,

die Jungen sterben aus. als der filmemacher andreas Dresen

im Jahr 2008 „wolke 9“ drehte, in dem er unverblümt

den Sex von 70-jährigen zeigte, wurde das aber trotzdem

noch als Tabubruch gefeiert. Dabei sind die alten so topfit,

mobil und lebenslustig, wie man es vor fünfzig Jahren

sicher nicht für möglich gehalten hätte. warum also sollten

sie keinen Sex haben? Drei Jahre nach der filmpremiere

wirkt es fast absurd, die vor erotischer energie und

Schönheit sprühende 65-jährige Schauspielerin ursula

michaelis zur alten Schachtel und als sexuell quasi nicht

mehr existent zu erklären. es scheint zunehmend so, als

würden sich die unterschiede zwischen Jung und alt heute

nivellieren, in einer art Jahrzehnte lang andauerndem

beste Jahre-zustand. Dennoch war es ursula michaelis, die

gemeinsam mit dem Darsteller des werner, dem 70-jährigen

walter gontermann, die idee hatte, den Dresen-film

ins Theater zu bringen. wer fürchtet, auf der bühne des

bauturm-Theaters nun greise im peinlichen liebesspiel

zu sehen, kann sich entspannen. regisseur rüdiger pape

gelingt es, gerade die heiklen Stellen dezent und würdevoll

zu inszenieren: Schneiderin inge und der radfahrer Karl

(christian ballhaus) ziehen sich bei ihrer umstürzenden

liebesbegegnung bis auf die unterwäsche aus, stehen einfach

nur hand in hand da und atmen. auch das bühnenbild

von flavia Schwedler ist schön, abstrakt und zugleich

bodenständig: eine breiter Tisch, darauf ein fahrrad, eine

nähmaschine, eine art Sessel, jeder hat im leben eben

seinen eigenen bereich gefunden. immerzu sind die drei

protagonisten gleichzeitig auf der bühne. zuerst singen

sie ein kleines Kinderlied, das auch schön als liebesmetapher

durchgehen kann: „wenn ich ein vöglein wär, flög ich

zu dir...“. Die liebe ist, in welchem alter auch immer, ein

flüchtiges gebilde. Doch was poetisch beginnt, verfliegt:

Die elliptischen Sätze aus dem film wirken auf der bühne

zunehmend flach, die umgangssprachliche Sparsamkeit

entfaltet keine zweite ebene. „wolke 9“ ist zwar auch auf

der bühne eine schön erzählte, zarte und harte liebesgeschichte,

bei der eine schal und alltäglich gewordene beziehung

für eine frische verliebtheit verlassen wird. Doch

warum daraus ein vermeintlich skandalöses Stück über

Sexualität im alter postulieren? was dem abend fehlt, fehlte

auch dem film: alle fragen, die wirklich das alter betreffen.

wie hoch der preis tatsächlich ist, eine jahrzehntelange

zweisamkeit aufzugeben, gemeinsame geschichten,

codes, geheimnisse – und wie schwer es sein kann, mit einem

neuen ein ganzes leben aufholen zu müssen. welche

ängste man hat, wenn man den verliebten mit kleinen und

großen verfallserscheinungen konfrontiert. auf dem Theater

hätte man die chance gehabt, stärker in die Tiefe zu

gehen. leider wurde sie verpasst. DOROthEA MARcuS

tERMINE IM JuNI: thEAtER IM bAutuRM, 1., 2., 3., 16., 17., 18., 30.

DER EWIgE DaNDy

„Der fall oScar wilDe“, verhanDelT

am freien werKSTaTT TheaTer

Der anzug des wegen unzucht angeklagten oscar wilde

sitzt perfekt. Das hemd ist leicht aufgeknöpft, die blasse

blüte am revers zudem farblich makellos zu den roséfarbenen

Strümpfen abgestimmt. als ästhet und Dandy zelebriert

oscar wilde (andreas bittl, stimmgewaltig und physisch

präsent) Schönheit als lebenseinstellung. mit sorgfältig gestylten

haaren und überheblichem lächeln stellt er sich den

fragen des anwalts. einem freispruch folgt bald die erneute

anklage. wildes freund und lektor robert (marius bechen

in einer Doppelrolle vielschichtig und charismatisch), sowie

lord alfred Douglas, kurz bosie (Sebastian Kolb), sein junger

geliebter, drängen darauf england zu verlassen, alles

andere sei Selbstmord. oscar hingegen besteht darauf zu

bleiben, denn: „Das leben des Künstlers ist ein langer und

süßer Selbstmord.“ zwei Jahre zuchthaus sind die folge.

regisseur Kay link und Dramaturgin inken Kautter haben

aus originalprotokollen der prozesse, briefwechseln und

werkausschnitten wildes eine biografische erzählung seines

lebens geschaffen. beleuchtet wird vor allem die zeit

seiner größten erfolge als autor bis zu seinem jähen fall

(1881-1885). privat- und gerichtsszenen wechseln episodenartig

ab, zum Teil auf verschiedenen zeitebenen, das ganze

vor einem reduzierten, aber stimmungsvollen bühnenbild

(peter lehmann): ein schlichtes Dreiersofa, ein projiziertes

rosetti-gemälde, links ein silberner lamettavorhang.

gezeigt werden homoerotische begebenheiten, etwa wenn

oscar und bosie spärlich bekleidet den ersten freispruch

ausgelassen küssend und schmusend „feiern“. wenn es vor

gericht geht, setzt sich oscar einfach vom Sofa auf einen

Stuhl, wo er sich gewandte wortgefechte mit dem anwalt der

anklage liefert – was die Sprachgewandtheit des irischen

Schriftstellers zeigt. beeindruckend ist ein briefwechsel zur

zeit der inhaftierung: oscar, liebhaber bosie und freund

robert stehen versetzt hintereinander und sprechen jeweils

ihre briefe. Durch die plötzliche ruhe auf der bühne entsteht

ungeheure intensität. man hört, wie ihre beziehungen

zerfallen, wie sehr oscar wilde ohne bücher leidet, wie die

tägliche zwangsarbeit ihm wunde hände verursacht. vor

allem andreas bittl (wilde) und marius bechen (robert/

edward carson) geben ihren figuren Tiefe, während Sebastian

Kolb als bosie eher blass bleibt. zu beginn dauert

es eine weile, bis sich die inhaltlichen zusammenhänge

zusammensetzen. Doch zunehmend wird man in den bann

von oscar wildes leben gezogen, der von seinen hedonistischen

überzeugungen um keinen preis abrückt. ein gnadenloser

und bis ins letzte konsequente egozentriker, arrogant,

liebenswert, tragisch. Die rhetorischen girlanden der

Sprache erfordern aufmerksamkeit. eine anspruchsvolle

inszenierung, die beklemmung, neugierde und mitgefühl

auslöst und doch – ganz im Sinne wildes – den humor

nicht zu kurz kommen lässt. ANNEttE GEbuhR

tERMINE IM JuNI: FREIES wERkStAtt thEAtER, 10./17./18./21./22./30.

Schwarz, rot, gold ergibt am Ende braun. Lara Pietjou, Dorothea Förtsch, tomasso tessitori,

© vkkbA / Foto: weimer

ExkREMENTE RühREN

lulu von franK weDeKinD vom analog-

TheaTer an Der STuDiobühneKöln

Daniel Schüßler vom analog-Theater gibt sich als enfant Terrible

der Kölner Theaterszene. es gibt wohl kaum einen regisseur,

der so verschwenderisch effekte einsetzt, grell collagiert

und wüst dekonstruiert. eigentlich genau der richtige,

um wedekinds „lulu“ in die gegenwart zu versetzen. auch

wedekind war ein provokateur, schockierte das bürgertum,

um es aus der Selbstzufriedenheit zu reißen – vor allem

mit seinem hauptwerk „lulu“, an dem er von 1892 bis 1913

arbeitete und das ihm Theaterskandale und gerichtsprozesse

einbrachte. luder lulu ist männer-projektionsfläche

schlechthin, eine feuchte, verführerische fantasie. Sie wird

von männern von der Straße geholt, gemalt, zur geliebten

gemacht, sie verfallen ihr reihenweise, während sie, die natürliche

mit dem Dauerappetit auf Sex, sie betrügt und tötet

– bis sie von Jack the ripper selbst ermordet wird. Daniel

Schüßler tut alles, um das damals tabubrechende Stück zum

Schockerlebnis von heute zu machen. lulu (lara pietjou)

steht zunächst liebreizend, grazil und harmlos im kleinen

Schwarzen in einem mit plastikfolie umwickelten pavillon,

die männer ihres lebens werden in personalunion von ingmar

Skrinjar dargestellt, dessen massive körperliche präsenz

fast erschlagend wirkt. als sich beide ausziehen und auf

einem Stuhl einen täuschend echt aussehenden Sexualakt

hinlegen, ahnt man, dass hier vor keinem mittel zurückgeschreckt

wird. Kapitelüberschriften auf dem fernseher bezeichnen

die etappen der eskalation. es fließt blut, man bewirft

sich mit farbe und mehl, schnupft weißes puder, tanzt

hektisch, reibt sich mit extrementen ein („huch, ich bin so

radikal“) – gosch, Schlingensief und castorf lassen grüßen.

Schüßlers „lulu“-adaption ist auch eine auseinandersetzung

mit dem Deutschsein, das werfen von schwarz-rot-goldenen

farbkübeln ergibt braune Scheiße, so platt sprechen

die bilder. aber es thematisiert vor allem die herstellung

von Kunst: Tomasso Tessitori in frauenkleid und Soldatenhelm

sowie Dorothea förtsch als lesbische gräfin sprechen

die selbstreflexiven zitate: in der Kunst geht es um unseren

Schmerz. endlich mit der utopielosen Scheiße aufhören.

Kunst hat die totale zumutung zu sein! Schließlich hat der

besudelte Künstler keinen bock mehr auf „Kunstkacke“ und

wird von assistentinnen abgeduscht, einer der wenigen ironischen

momente. lulu ist schon lange kaum noch zu erkennen,

bis aufs höschen nackt und unter farbe verschwunden,

die leinwand der projektion. fast ist rührend, wie Schüßler

mit kindlich wirkender energie und protziger geste versucht,

Tabumauern einzurennen, die auf deutschen bühnen

längst zusammengestürzt sind. Dennoch agieren die Schauspieler

mit großer präsenz und energie. Das beste, was man

von dem abend sagen kann, ist, dass er eine permanente

überforderung ist und viele große Themen zusammenrührt,

Künstlertum, Deutschland, die unmöglichkeit der liebe. Das

ergebnis ist trotzdem ungenießbar. DOROthEA MARcuS

kEINE tERMINE IM JuNI uND JuLI


12 24 JuNI ’11

Kurz KriTiSierT

kuRz kRITIsIERT

ödipus Leben nimmt eine furchtbare wendung – auch wenn er eine Frau ist.

vorne: Jutta Dolle, hinten: Anne Schröder, © vkkbA / Foto: weimer

DIE uNglücksFRau

„König öDipuS“ von SophoKleS im

horizonT TheaTer

Tragisch sind die ereignisse, die ödipus widerfahren:

Trotz aller vorsichtsmaßnahmen erfüllt sich die prophezeiung,

tötet er seinen vater und schläft mit der eigenen

mutter. im horizont Theater lässt regisseur christos nicopoulos

Sophokles große Tragödie über einen mann, der

sich selbst das augenlicht nimmt, weil er sein Schicksal

nicht ertragen kann, ausgerechnet von drei Schauspielerinnen

spielen.

während anne Schröder als ödipus überzeugend einen

herrscher spielt, der nach und nach erkennen muss, dass

sein leben eine fürchterliche wendung nimmt, schlüpfen

Jutta Dolle (u.a. als Kreon und blinder Seher Teiresisas)

und maren pfeiffer (u.a. als iokaste und bote) in mehrere

rollen. Die rollenwechsel werden über das Kostüm

(Sylvia wasserburger) angedeutet, das in schlichten

erdtönen gehalten ist. ein Tuch wird dabei mal zur königlichen

Schärpe, mal zum gewand der Thebaner oder

boten. So behält man trotz der vielzahl der rollen den

überblick. leider fällt die schauspielerische leistung von

maren pfeiffer gegenüber ihren Kolleginnen ab, sie kann

in keiner ihrer rollen völlig überzeugen – was nicht zuletzt

auch einigen verpatzten einsetzern geschuldet ist.

auch von einer „verborgenen Spiritualität“, wie es im

ankündigungstext heißt, die durch rollenverteilung einzig

auf frauen in den vordergrund rücke, ist an diesem

abend wenig zu spüren. vielmehr sind es einfach drei

Schauspielerinnen, die männerrollen spielen, ohne dass

sich dadurch ein neuartiger aspekt des Stückes erkennen

ließe. Jedoch lenkt die reine frauen-besetzung den

fokus vermehrt darauf, dass es in Sophokles Tragödie,

unabhängig von der geschlechtszugehörigkeit, auch um

die macht des Schicksals geht, die hier an ödipus nur

beispielhaft demonstriert wird. Die bühne (Jan pawlowski)

des horizont-Theaters ist, wie die ganze inszenierung,

eher schlicht gehalten. vor schwarzen vorhängen führen

drei holzplatten schräg nach oben. in der mitte ist der

vorhang leicht geöffnet, links und rechts sind hellere

Stoffbahnen, so dass die öffnung wie ein Säuleneingang

zum Königshaus wirkt. bei den proben war ein arbeitskreis

von Schülern des Kölner montessori-gymnasiums

anwesend, die eigene ideen und anmerkungen einbringen

konnten. ziel war es, auch ihnen die antike Tragödie

nahe zu bringen.

Dies gelingt wohl auch durch die Textfassung von Thomas

wenzel (mitbegründer des rose-Theegarten-ensembles),

bei der die Sprache nah am antiken vorbild

bleibt und ödipus’ Tragik dennoch gut nachzuvollziehen

ist. Die rund einstündige inszenierung hat jedoch

besonders gegen ende einige längen. ein solider Theaterabend,

der jedoch trotz der außergewöhnlichen besetzung

des Dramas einzig durch frauen ohne rechten

pfiff bleibt. SOPhIA wIESE-wAGNER

tERMINE IM JuNI: hORIzONt-thEAtER, 12., 21., 28.

.

In der multisexuellen zukunft ist es hoffentlich so schön wie auf diesem bild.

Ilias Arustamov in Out trips, Foto: © MEYER ORIGINALS

kREuz uND quER lIEbEN

DaS TheaTerproJeKT „ouT TripS“ beim

SommerbluT-feSTival

weißes paillettensacko, silbernes glitzerhemd, lila hose,

weiße haare. Dieser schräge Showmaster wird für die

nächsten drei Stunden durchs programm leiten. Dabei ist

er mehr reiseführer als moderator: „out Trips“ nimmt die

zuschauer mit zu verschiedenen Schauplätzen außerhalb

des Theaterraums. Die rahmenhandlung bildet eine Show

mit einem schwulen und einem lesbischen Kandidatenpärchen.

Diese werden von den so genannten „2099ern“ – besuchern

aus der zukunft – auf eine zeitreise mitgenommen.

auf dieser reise werden die ängste und Sorgen, die erinnerungen

an unterdrückung und die utopische befreiung

in vielen Szenen zelebriert. als Spiegel dienen die „2099er“,

weil sie in ihrer zukunft ihr ideal einer multisexuellen gesellschaft

verwirklicht haben. im verlauf der reise werden

die zuschauer immer wieder direkt von ihnen angesprochen.

Die meist positiv dargestellte zukunft wird inszeniert

an den futuristisch anmutenden Krangebäuden des

rheinauhafens. Dabei stehen die bilder auch mal ganz ohne

Sprache für sich. Die multisexuelle Körperlichkeit zeigt

sich in einer mischung aus Tanz und akrobatik in androgynen

Kostümen. Kontrastierend dazu wird die vergangenheit

an den historischen gebäuden des hafens inszeniert.

ein hinterhof wird Schauplatz einer düsteren Kz-Szene,

in der ein homosexueller zu Tode gefoltert wird. energetischer

höhepunkt des Stückes ist keine der stark theatral

bearbeiteten historischen Szenen, sondern die letzte Station

des Trips am heumarkt: da feiern die zuschauer mit

den gelöst und euphorisiert wirkenden Darstellern einen

spontanen cSD-umzug. Sie werden Teil des Dargestellten,

weil die passanten sie als Teil des umzugs wahrnehmen.

Da wirkt es auf einmal authentisch und direkt, weil die jugendlichen

laiendarsteller sich nicht an rollen abarbeiten

müssen, denen sie zum Teil nicht gewachsen sind. unter

überaus talentierte Jungdarsteller mischen sich einige, die

ihre Texte recht hölzern und monoton darbieten. Je näher

die Szenen an der lebenswelt der Darsteller sind, desto authentischer

wird ihre Spielweise. Dann können sie auch

den ruf nach einer geschlechterlosen zukunft ohne Diskriminierung

überzeugend formulieren. Diese energie

überträgt sich. auf einmal scheint der zurückgelegte weg,

ob zu fuß oder im bus, einen Sinn zu ergeben, weil man

sich als zuschauer über die vorgeschlagene utopie auszutuschen

beginnt: ein echter Dialog entsteht. insofern

handelt es sich um ein produktives Stück, bei dem man

eingeladen wird, sich im doppelten wortsinn zu unterhalten.

es zeigt nicht nur die als bedrohlich empfundene

lebenswelt – damals, heute und morgen – aus Sicht der

jugendlichen, meist selbst irgendwie außerhalb der norm

liebenden Darsteller, sondern weist sogar auf einen ausweg

hin: eine wirklich multisexuelle gesellschaft, in der

frauen und männer quer durcheinander paare bilden

und niemand das schlimm findet. chRIStOPh OhREM

kEINE tERMINE IM JuNI

Probe für den untergang: Frank Maier, cornelia Schönwald, Sebastian kemper,

Foto: © MEYER ORIGINALS

MIgRaTIoNsMaschE

„STör ich? waS SinnvolleS miT muSiK“

im TheaTer Der Keller

20 uhr, das licht geht aus und der vorhang auf; die vorführung

beginnt – nichts ungewöhnliches im Theater. Doch

heute ist etwas anders: Schauspielerin bernadette (cornelia

Schönwald) stolpert bei zuschauerlicht auf die bühne,

erschrickt vor dem publikum und verschwindet wieder.

Sollte sich der ein oder andere nun fragen: „Stör ich?“, wird

er kurz darauf von Kai eric (frank maier), einem exzentrischen

regisseur, als besucher der öffentlichen probe seines

Stücks begrüßt – auch der zuschauer spielt also mit.

Schnell wird klar: diese probe wird vom chaos regiert. Der

pianist (Sebastian Kemper) kommt – mit Kaffeebecher und

brötchen – zu spät, die hauptdarstellerin vergisst ihren Text

und dann wird auch noch das finale gestrichen. Die uraufführung

von „Stör ich?“, inszeniert von der hamburger regisseurin

iris matzen, trägt trotz ihrer charmanten Slapstickheiterkeit

züge einer Tragikomödie. auf spielerische und

selbstironische art wird thematisiert, wie schlecht es um die

deutsche Theaterlandschaft steht – vor allem wegen massiver

Sparmaßnahmen. anlass, sich dem Thema zu widmen,

hat das Keller-Theater: nach dem beschluss des Theaterbeirats

wurde ihm 2009 die Konzeptionsförderung gestrichen,

was für das älteste privattheater Kölns fast das aus bedeutete,

hätte es nicht überbrückungsförderung der Stadt gegeben.

und dennoch: das geld reichte eigentlich nur bis zu

„Stör ich“, das folgerichtig als „letzte premiere“ des hauses

angekündigt ist. man konnte ja nicht ahnen, dass die energetische

neue intendantin piamaria gehle nun schon kühn

bis 2012 plant. in ihrer inszenierten probe geht matzen der

frage nach, wie und nach welchen Kriterien Kunst messbar

ist. vor allem aber stoßen die fiktiven Theaterakteure an die

grenzen der künstlerischen freiheit, wenn aufgrund des

fehlenden budgets das lichtpult ausfällt, die Kostüme von

h&m stammen und statt eines flügels ein e-piano herhalten

muss. ein höhnischer blick wird auf die auflagen geworfen,

die definieren, was ein förderwürdiges Konzept ausmacht.

So wird der e-pianist kurzerhand zu ali mit migrationshintergrund,

und eine Kamera muss von den Darstellern stets

angespielt werden, um krampfhaft die förderaspekte integration

und multimedialität zu berücksichtigen – zur zeit

bundesweit ganz große Themen der Spielpläne. „Stör ich?“

ist ein intelligentes Spiel des Theaters mit eigenen mitteln,

was nicht zuletzt an cornelia Schönwald liegt, die durch

ihre extraordinären gesangseinlagen den abend zum musikerlebnis

macht, mit Stücken wie „There’s no business like

showbusiness“ und „The show must go on“. frank maier,

der als gestresster regisseur das Durcheinander zusammen

hält, überzeugt als moderator mit entertainer-Qualitäten.

Die Konzeptlosigkeit, die dem Theater einst fast zum verhängnis

wurde – vor der heutigen intendantin – wird zum

programm gemacht. in aller Deutlichkeit wird hier vorgeführt,

dass unter auflagendruck Kunst nur schwer entstehen

kann. Dafür ist sie gut gelungen. ROMY wEIMANN

tERMINE IM JuNI: thEAtER DER kELLER, 1., 2., 7.- 9., 17.-19., 24., 28., 29., 30.

13 24 JuNI ’11

Kurz KriTiSierT

Ob zuhause oder in Panama, schön ist es immer. Mareike Marx und Anne Schröder,

© vkkbA / Foto: weimer

RuNDREIsE zuM glück

DaS horizonT TheaTer zeigT „oh, wie

Schön iST panama!“ von JanoSch

„ist das leben nicht unheimlich schön“, seufzt der kleine

Tiger (mareike marx) und der kleine bär (anne Schröder)

stimmt ihm zu: „Ja, unheimlich! und schön!“ Damit hat vor

allem der bär die ambivalenz der welt gültig zusammengefasst.

glücklich sitzen die beiden freunde auf ihrem

roten Sofa in ihrem häuschen unten am fluss und brauchen

sich vor nichts zu fürchten, denn vor allem zusammen

sind sie unschlagbar stark. „ein Steinschorn (Schornstein)

und ein folpftopf (Kochtopf)“, versucht der kleine

Tiger die besonderheiten seines zuhauses zu beschreiben

und gewinnt mit diesen sprachlichen blödeleien von anfang

an die herzen der kleinen zuschauer. Jan pawlowski

hat die idyllische lebenswelt allein mit hilfe von bemalten

umzugskartons geschaffen: gekonnt gestapelt zeigt

sich auf himmelblauem hintergrund ein rotes Sofa, einmal

gedreht erscheint auf der Kartonwand eine pittoreske

landschaft. auch das boot am fluss, in dem der Tiger

so gerne angelt, ist eine bemalte pappattrappe. es könnte

alles so wunderbar bleiben, wenn der kleine bär nicht eines

Tages eine Kiste mit der aufschrift panama aus dem

fluss gefischt hätte. verheißungsvoll nach bananen duftend,

beschließen der kleine bär und der kleine Tiger, dass

dort alles noch viel schöner und größer als zu hause sein

muss – genug ist nie genug – und machen sich mit Kochtopf,

angelrute und Tigerente auf den weg ins land ihrer

Träume. mareike marx und anne Schröder packt auf der

bühne eine so antreibende aufgeregtheit, dass wohl jeder

im Saal verstehen kann, dass die verlockung überwältigend

sein muss. während ihrer reise treffen die beide auf

einen mümmelnden hasen, eine mürrische Kuh und eine

durchtriebene Krähe. Schauspieler Xolani mdluli kommt

mit seinen wechselnden gesichtsausdrücken den originalen

der Tierwelt erstaunlich nah. Dass der hase findet,

dass bananen stinken, die Kuh einen fremden Dialekt

spricht und die Krähe sie über steiniges gelände (umgeworfene

Kartonage) in die falsche richtung lockt, macht

den freunden wenig aus. am ende kehren sie dahin zurück,

wo sie ursprünglich mal hergekommen sind: in ihr

wunderschönes haus am fluss. Das leben ist eben irgendwie

doch eine vergebliche, fröhliche reise auf der Stelle –

so der philosophische untergrund des berühmten Kinderbuchautors

Janosch, dem das horizont-Theater zu seinem

80. geburtstag am 11. märz 2011 diese hommage widmet.

Dass sie im Kreis gereist sind, bemerken sie selber nicht

und fühlen sich am ziel ihrer Träume. weil sie ihr glück

kaum glauben können, sollen die kleinen zuschauer mit

ihnen zusammen jubeln: „panama!“ mit etwas abstand

betrachtet, sieht manches noch viel schöner aus. manchmal

erkennt man eben nicht, wie gut das nächste wirklich

ist. eine botschaft, die für manchen kleinen zuschauer

nicht gleich zu fassen ist; so wähnen einige am Schluss

die beiden tatsächlich in panama. MAREN StEINGROSS

tERMINE IM JuNI: hORIzONt-thEAtER, 2., Ab 3 JAhREN

Romeo und Julia waren auch in Mülheim, wo es mehr regnet als in verona.

Foto: © Johanna Leistner

shakEsPEaRE IM ghETTo

DaS DoKumenTariSche TheaTerproJeKT

„mülheim Sehen unD STerben“

Köln-mülheim besitzt keine üppig sprießende Kulturlandschaft.

wer hier etwas zum erblühen bringen möchte,

muss immer auch kämpfen. zur zeit kämpft die Kölner

„mütze“: Dem bürgerhaus geht die städtische förderung

aus. Deswegen kann das seit 20 Jahren bestehende haus

demnächst vielleicht seine breite angebotspalette nicht

mehr aufrechterhalten. gerade wegen dieser Kämpfe – und

weil mülheim ihn ein bisschen an berlin-neukölln erinnert

– lebt der Theaterpädagoge bassam ghazi mit leidenschaft

im Stadtteil. mit vorliebe arbeitet er mit den leuten, die

hier zu hause sind.

Sein neuestes projekt mit dem ironisch schimmernden

Titel „mülheim sehen und sterben“ hat der gebürtige libanese

nun im Kulturbunker, schräg gegenüber der „mütze“,

zur aufführung gebracht. Die Darsteller des Stücks,

die acht verschiedenen nationen angehören, sind absolute

laien. ihre einzige Qualifikation: Sie sind einwohner

des Stadtviertels. Sie kennen sich aus in der Keupstraße,

wissen um die hässlichkeit des wiener platzes und

schätzen sich glücklich, weil der rhein so nahe ist. mit

bassam ghazi an ihrer Seite haben sie sich nun die vergangenheit

ihres Stadtteils angeeignet – mit hilfe der

Shakespeare-figuren romeo und Julia, die auf den Spuren

von historischen mülheimer menschen wandeln. ein

charmanter Kunstgriff: Die zuschauer erfahren in kleinen

Szenen, wer, ähnlich wie romeo und Julia, über die Jahrhunderte

hinweg in Köln-mülheim gelitten und geliebt

hat, gleichzeitig rezitieren die teilweise sehr jungen Darsteller

Shakespeare-orginal-Ton. wenn sie dabei ihren

„ghetto“-Slang „es war die nachtigall und nicht die lersche“

mit einbringen, hat das auf eigentümliche weise etwas

anrührendes. Dennoch gelingt das Stück vor allem,

wenn die Darsteller sie selbst sein können. wenn sie ihre

ureigenen posen einnehmen und über ihre eigenen Träume

berichten. Dann sprühen die bühnen-neulinge und

verbreiten eine energie, die professionellen Schauspielern

zuweilen abhanden kommt. aus dieser authentizität

beziehen derlei inszenierungen ihre attraktivität. Das haben

auch die ungleich professionelleren Stücke, die kürzlich

im rahmen des festivals „heimspiel 2011“ in Köln

aufgeführt wurden, gezeigt. arbeiten wie „mülheim sehen

und sterben“ sind wertvoll, weil sie disparate Stadtteile

wie Köln-mülheim für einen moment lang glänzen lassen

und seinen bewohnern vorführen, dass Kultur nicht unbedingt

in gediegenen Theatersälen und mit profi-Darstellen

stattfinden muss, sondern genausogut in einem grauen,

abweisenden bunker. zweitrangig ist dabei letztendlich

die frage, ob solche projekte mehr mit pädagogik als mit

Theater zu tun haben. Sie sind vonnöten, weil es den murats

und maryams ermöglicht wird, auf der bühne über

sich hinaus zu wachsen – und die gewonnene größe tragen

sie wieder in ihren Stadtteil hinein. NINA GIARAMItA

kEINE tERMINE IM JuNI

horst Naumann als thomas hilft der schüchternen Sharon (uta krüger) in den bikini,

© vkkbA / Foto: weimer

FRauENhElD MIT 85

„Der luSTige wiTwer“ am TheaTer am Dom

harriet maddison ist am ende. Jeden moment kann ihr

Schwiegervater Thomas eintreffen, der sich nach dem

Tod seiner frau völlig ungeniert selbst eingeladen hat.

und wohin bloß mit dem Schlüssel zum alkoholschränkchen?

Schon nüchtern ist Thomas nahezu unerträglich,

gott bewahre er bekommt den whisky in die finger. noch

ehe harriets aspirin wirken kann, steht Thomas in der

Tür. weit entfernt von einem trauernden witwer, zeigt er

sich zu allen Schandtaten bereit. Der fast 86-jährige horst

naumann, ehemaliger Schwarzwaldklinik- und Traumschiff-Star,

spielt ihn als charmanten, energetischen und

erstaunlich jung gebliebenen frauenheld – vom klapprigen

rentner ist nichts zu spüren. Seinem ziel, sich mit

jungen Damen ins londoner nachtleben zu stürzen, hat

er bereits im zug vorarbeit geleistet: schon klingelt das

haustelefon. Die schüchterne Sharon (uta Krüger) würde

Thomas gerne den Schal zurückgeben, der wie durch

geisterhand in ihre Tasche geriet – doch das passiert dem

Schal von Schwerenöter Thomas durchaus öfter. Das anschließende

Date läuft jedoch etwas aus dem ruder, denn

am nächsten morgen erwacht nicht sie, sondern ein resolutes

call-girl (leena fahje) in seinem bett, mit ausgeprägtem

gespür für erbschaften. hätte Thomas doch

bloß weniger getrunken, dann wüsste er jetzt wenigstens

ihren namen. und wie versteckt er sie nur vor richard

und harriet? auf den Schreck ein Schlückchen whisky.

„Der lustige witwer“ ist eine Komödie des engländers Simon

moss, die auf der fernsehserie „Tom, Dick and harriet“

basiert und ins Deutsche übertragen wurde von wolfgang

Spier, dem erst im märz verstorbenen deutschen

„König des boulevards“, der eigentlich die hauptrolle

übernehmen sollte. Sie erinnert in ihrem humor stark an

charmante, aber etwas abgestandene Komödien der 50er

und 60er Jahre mit peter alexander, gunther philipp oder

gar Jerry lewis. Die protagonisten verpassen sich mehrfach

um haaresbreite, stolpern über einrichtungsgegenstände,

laufen gegen wände, stoßen sich den Kopf oder

sind betrunken, kalauerhafte witze, die ihr verfallsdatum

ein wenig überschritten haben – das publikum aber zu

mehrfachem Szenenapplaus hinreißen. liegt es an der altersklasse,

dass bei den schlichten witzen hochstimmung

herrscht? oder kann eine 31-jährige heute nicht mehr verstehen,

woher der lachreiz kommt bei Szenen, in denen

Thomas seinen Sohn richard fragt, wo seine manieren

geblieben sind und dieser antwortet: „ich habe keine! erstaunlich,

wie sich so etwas vererbt!“. regisseur Jürgen

wölffer gelingt im unauffälligen wohnzimmerambiente

eine solide Slapstick-Komödie mit viel krachender, seit

Jahrzehnten auf boulevardbühnen bewährter Situationskomik,

und das publikum amüsiert sich königlich. auch

wenn es für jüngere Semester auf dieser welt definitiv bessere

witze gibt. ANNEttE GEbuhR

tERMINE IM JuNI: thEAtER AM DOM, täGLIch AuSSER: 6./13./27./28.

täGLIch 20 uhR, SAMStAGS uND/ODER SONNtAGS Auch 17 uhR


14 24 JuNI ’11

Kurz KriTiSierT

24 JuNI ’11 15 noTierT

kuRz kRITIsIERT IN allER küRzE

Die wichTigSTen melDungen auS Der TheaTerSzene im überblicK

osaMa auF DEM

FERNsEhTIsch

DaS nö-TheaTer zeigT Die uraufführung

„Die melancholie Der venuS“ im

TheaTer TiefroT

manchmal trifft man im leben auf menschen, die einen

verwirren. Sie schmieren dir honig um das maul und

lügen dir dabei kräftig ins gesicht. es ist ein Spiel und

toternst zu gleich. Der protagonistin in lars zastrows

neuem Stück (Sandra Kouba) begegnet man zuerst als

unsicherer Sängerin, die in high heels und billigem rosa

Kleidchen gerade einen chanson probt. auf einem laufsteg,

mit blüten bedeckt, erfüllt sie am mikrofon erst die

erwarteten Klischees – um sie dann wieder zu brechen.

Denn das mädchen ist nicht nur verzweifelt auf der Suche

nach etwas oder jemandem, sie hat auch ein geheimnis,

das sie durch lauter lügen und falsche geschichten zu

tarnen versucht.

als zuschauer fühlt man sich allein mit ihr, fast intim

und direkt angesprochen, wenn sie bittet, man solle doch

bleiben: „Du kannst mich sehen, Du kannst mich hören,

Du könntest mich sogar anfassen, wenn wir beide das

wollten, aber glauben kannst Du mir nicht mehr.“ natürlich

stellt das die beziehung auf die probe – und doch.

man will wissen, wer diese frau ist, die mal aufreizend

tanzt oder weinend auf dem boden liegt.

Der junge regisseur und autor lars zastrow setzt auf irritationen

im Text, weniger auf der bühne. Die passage

über osama bin laden (die bereits vor den letzten ereignissen

geschrieben und nur noch um das ‚Ja?!’ ergänzt

wurde) wird als zwischentext gesprochen, Kouba trägt

einen männerhut: „haben Sie osama bin laden schon

gefunden? Ja?! Dabei ist er die ganze zeit in ihrem wohnzimmer

und sitzt auf dem fernsehtisch.“ Der Text bleibt

für sich im raum stehen, verknüpfungen zwischen einzelnen

motiven bleiben bei zastrow fast durchgehend unterbrochen.

griechische mythologie oder das motiv des zuschauers

als voyeur tauchen allerdings immer wieder auf.

Die interpretation lässt bei zastrow viel raum, auch dafür,

was wirklich mit dem mädchen passiert ist, die sich

jetzt auf der bühne dem zuschauer anbietet und mit dem

rücken zum publikum schreckliche Dinge erzählt. einerseits

bringt dies freiheit mit sich, allzu oft verliert

man sich leider in zastrows Text, der keinen wirklichen

halt oder führung anbietet. wir sind zeugen, wie Sandra

Kouba schnell zwischen nervös-unsicheren blicken und

selbstbewusster Stärke wechselt, denn ihre rollen entziehen

sich dem zuschauer immer wieder. ist sie nun venus

oder lulu? zumindest kann man irgendeine verletzung

der figur spüren, wo auch immer diese liegt. man kann

ihr nur nicht glauben. hENRIEttE wEStPhAL

kEINE tERMINE IM JuNI

venus oder Lulu? Sandra kouba, © vkkbA / Foto: weimer wubkje kuindersma dringt in versperrte vergangenheit, Foto: © Jo Goede Photography

Westdeutsche

Konzertdirektion

Köln

Meisterkonzerte Zyklus A

Di, 06.09.11 THE PHILADELPHIA ORCHESTRA

CHARLES DUTOIT Dirigent

JEAN-YVES THIBAUDET Klavier

So, 06.11.11 RESIDENTIE ORKEST DEN HAAG

und

MISCHA MAISKY Violoncello

So, 27.11.11 AMERICAN STRING QUARTET

SHARON KAM Klarinette

Di, 17.01.12 STAATSKAPELLE BERLIN

DANIEL BARENBOIM Dirigent und Klavier

Mi, 08.02.12 ORQUESTRA FILARMÓNICA DE GRAN CANARIA

PEDRO HALFFTER FAZIL SAY

Dirigent Klavier

Fr, 24.02.12 WÜRTT. KAMMERORCHESTER HEILBRONN

RUBEN GAZARIAN MICHAEL BARENBOIM

Dirigent Violine

Mo, 05.03.12 LONDON PHILHARMONIC ORCHESTRA

VLADIMIR JUROWSKI JOSHUA BELL

Dirigent

Mi, 09.05.12 ORCHESTRE NATIONAL DE TOULOUSE

Violine

TUGAN SOKHIEV DENIS MATSUEV

Dirigent Klavier

DuNkEl DER ERINNERuNg

„zweifrauenSolo“ von my lovely whiTe

Dog Dance company im arKaDaS TheaTer

im westen altert die gesellschaft, und die größte altersangst

in Deutschland ist die vor gedächtnisverlust

– darauf weist als einleitung Klaus Dilger hin, an diesem

abend nicht choreograf, sondern für video- und

bildgestaltung verantwortlich. Doch Tanz und video in

„zweifrauenSolo“ sind zu abstrakt, um nur vom gedächtnisverlust

im alter zu erzählen. verlorensein und Suche

nach etwas verlorenem sind eher der gemeinsame nenner.

Die drei Tanzsoli, die wubkje Kuindersma und nathalie

larquet für sich selbst choreografiert haben, sind

nicht als ein abend konzipiert, doch ohne pause fügen sie

sich stimmig zusammen. Das erste viertelstündige Stück

„presence of absence“ hat Kuindersma im april in Kopenhagen

gezeigt. larquets halbstündiges „wenn ich mir

was wünschen dürfte“ und Kuindersma kurzer abschluss

„le corps est une condition permanente de l’experience“

entstanden für das arkadas Theater. beide Tänzerinnen

zeigten sich ausdrucksstark, ohne je ins pantomimische

zu gleiten. Sie setzen eher Stimmungen als konkrete

emotionen zu verkörpern.

So steht Kuindersma in der ersten Szene in einem engen

gang aus licht, aus dem sie sich heraus zu tasten

versucht. in der zweiten tanzt sie vor der projektion einer

historischen industriehalle und schlüpft schließlich

hinter den dünnen projektionsvorhang und wird so

Teil dieser vergangenen Schwarz-weiß-welt. Das ist ein

MEISTERKONZERTE KÖLN

musikalische Höhepunkte seit 1913

Meisterkonzerte Zyklus B

Mo, 12.09.11 ISRAEL PHILHARMONIC

ORCHESTRA

ZUBIN MEHTA Dirigent

Mi, 23.11.11 BBC SYMPHONY ORCHESTRA

JIRI BELOHLAVEK NIKOLAI TOKAREV

Dirigent Klavier

Do, 15.12.11 CAPELLA GABETTA

ANDRÉS GABETTA SOL GABETTA

Konzertmeister Violoncello

Do, 26.01.12 ORCHESTRE DE LA SUISSE ROMANDE

MAREK JANOWSKI NIKOLAI LUGANSKY

Dirigent Klavier

Mo, 13.02.12 ORCHESTER DER KLANGVERWALTUNG

ENOCH ZU GUTTENBERG Dirigent

HANNO MÜLLER-BRACHMANN Bassbariton

Do, 08.03.12 ORCHESTRA NAZIONALE DI SANTA CECILIA

ANTONIO PAPPANO Dirigent

JANINE JANSEN Violine

So, 25.03.12 THE KNIGHTS

JAN VOGLER Violoncello

ERIC JACOBSEN Dirgent

Alle Infos und Einzelpreise unter

www.wdk-koeln.de

Westdeutsche Konzertdirektion · Obenmarspforten 7-11 · 50667 Köln

Tel. 02 21/ 2 58 10 17 · Fax 2 57 89 49 · info@wdk-koeln.de · www.wdk-koeln.de

gelungenes bild für das eindringen in versperrte erinnerungen.

auch nathalie larquet nutzt den Kunstgriff

in ihrem nach dem am Schluss eingespielten friedrich

holländer Song benannten Solo „wenn ich mir was wünschen

dürfte“. zu beginn jedoch hockt sie auf der bühne,

tanzt auf Knien, deutet mit armgesten flügelschläge an.

aus dem off wird eine geschichte erzählt vom vogel, der

seinen vorfahren im hinterkopf begraben musste, weil

es noch keine erde gab. So sei die erinnerung noch vor

der welt entstanden. larquet schminkt sich ihr gesicht

mit dicker Theaterfarbe weiß, wie es aborigines zum zeichen

der Trauer tun oder wie im japanischen Theater,

wo so gesicht und damit die person neutralisiert werden

für eine Transformation in einen anderen charakter.

So taucht sie halbnackt ein in die welt hinter dem

durchsichtigen vorhang, um als frau im anzug wieder

hervorzutreten. Die videoprojektion vervielfacht ihren

nackten, sich in halbsitzenden posen windenden Körper,

bis ein vielarmiges und -beiniges bewegtes wesen zu sehen

ist. zweifrauenSolo ist ein sehr dunkler abend mit

viel bühnennebel für ein durchdachtes licht-und bildkonzept

und zwei Tänzerinnen, die den Tanz in dieses

Konzept einfügen. in diesem zusammenspiel und nicht

mit der reinen choreografie überzeugt die arbeit. und

deshalb lohnt es sich im herbst, ein auge auf das arkadas

Theater zu werfen. Denn der choreograf und videokünstler

Klaus Dilger kündigt an, ab dann Tanz in Serie

dort zu etablieren. chRIStINA-MARIA PuRkERt

tERMINE IM JuNI: ARkADAS thEAtER – bühNE DER kuLtuREN, 23., 24.

Kölner

Konzert

Kontor

Heinersdorff

Meisterkonzerte Zyklus C

Fr, 07.10.11 ENGLISH CHAMBER

ORCHESTRA

ISABELLE FAUST Violine

Mo, 14.11.11 ORQUESTRA DE CADAQUÉS

GIANANDREA NOSEDA Dirigent

XAVIER DE MAISTRE Harfe

So, 22.01.12 ACADEMY OF ST. MARTIN IN THE FIELDS

SIR NEVILLE MARRINER RAGNA SCHIRMER

Dirigent Klavier

Mi, 21.03.12 WARSAW PHILHARMONIC ORCHESTRA

ANTONI WIT OLGA SCHEPS

Dirigent Klavier

Mo, 07.05.12 ST. PETERSBURGER PHILHARMONIKER

YURI TEMIRKANOV Dirigent

JULIA FISCHER Violine

Alle Konzerte in der Kölner Philharmonie, 20 Uhr.

Jetzt Prospekt anfordern!

Als Einzelkarten oder auch im Abonnement

erhältlich.

Vorverkauf: 01.07.11

Änderungen

vorbehalten!

thEAtER-SPIELzEIt 2011/2012

Das Schauspielhaus hat seine neue Spielzeit vorgestellt.

obwohl es ende mai 2012 in die Sanierung geht, gibt es

noch 17 premieren. inhaltlich wird der fokus auf dem

Thema „Demokratie“ liegen. Die bürgerbewegungen in

Stuttgart und Köln sowie die aktuellen ereignisse im

nordafrikanisch-arabischen raum gaben den anstoß. beier

inszeniert das eröffnungsstück „Demokratie in abendstunden“

– mit einem neuen Text von elfriede Jelinek

„Kein licht. mehr nicht“, die ja eigentlich gar nicht mehr

für das Theater schreiben wollte. auch anhänger antiker

Dramen und klassischer literatur werden auf ihre Kosten

kommen. „wir Kinder von Theben“ (basierend auf euripides

„phönizierinnen“) finden im Spielplan genauso platz

wie heinrich von Kleists „erdbeben in chili“, brechts

„herr puntila und sein Knecht matti“ oder Dostojewskis

„idiot“, während gesine Danckwart um die Krefelder

Straße herum nach dem wesen des Kölners sucht.

PREIStRäGER wEStwIND FEStIvAL

in der woche vom 01. bis zum 07. mai wehte der westwind

durch das comedia Theater. eine auswahljury lud aus 30

bewerbungen 11 hervorragende inszenierungen für das 27.

Kinder- und Jugendtheatertreffen nrw nach Köln. etliche

von Kindern gebackene Kuchen, inszenierungsdiskussionen,

vorträge, workshops und ausverkaufte vorstellungen

später, entschieden drei Jurys schließlich über die finalen

preisträger. Die preisjury, bestehend aus laura graser,

andrea gronemeyer und Jürgen zielinski, vergaben

die 10.000 euro an fünf produktionen: „2050 – ein Tag im

november“ des rheinischen landestheater neuss (1.000

euro), je 2.000 euro gingen an „Demian – die geschichte

einer Jugend“ (Junges Schauspielhaus Düsseldorf), „adler

an falke“ (consol Theater gelsenkirchen) sowie „frau

meier, die amsel“ (Theater maribu, bonn). Die produktion

„Der große Saal“ des Theater mini-art erhielt ein preisgeld

in höhe von 3.000 euro. Die Jugendjury vergab zwei preise

koelner-philharmonie.de

Roncalliplatz

50667 Köln

Philharmonie

Hotline

0221.280 280

in der Mayerschen

Buchhandlung

Neumarkt-Galerie

50667 Köln

Foto: Hyou Vielz

im wert von 1.000 euro, zur verfügung gestellt vom Kulturamt

der Stadt Köln: 300 euro an „peter pan and the lost

boys“ vom ffT Düsseldorf und Theater an der ruhr, mülheim

sowie 700 euro an das bereits geehrte „Demian – die

geschichte einer Jugend“. Die Kinderjury vergab schließlich

500 euro an das ebenfalls von der preisjury ausgezeichnete

„adler an falke“. 2012 gastiert das 28. westwind

festival vom 19. bis zum 25. mai in paderborn.

ALFRED-kERR-PREIS FüR LINA bEckMANN

beim berliner Theatertreffen wurde die Kölner Schauspielerin

lina beckmann mit dem alfred-Kerr-preis ausgezeichnet,

der für herausragende leistungen eines nachwuchsschauspielers

vergeben wird. lina beckmann, seit

2007 ensemble-mitglied am Schauspiel Köln, beeindruckte

mit ihrer starken Darstellung als warna in Tschechows

Kirschgarten (regie: Karin henkel) und in „Das werk/im

bus/ein Sturz“ von elfriede Jelinek (regie: Karin beier).

Jurorin eva mattes zu ihrer wahl: „lina beckmann hat

mich das ganze Theatertreffen hindurch begleitet. Sie hat

mich nicht mehr losgelassen, und bei all meiner liebe zu

den anderen hoffnungsvollen begabungen ließ sie sich

nicht verdrängen.“ Die gebürtige hagenerin erhält ein

preisgeld in höhe von 5.000 euro. Der Kirschgarten ist am

30. Juni das letzte mal in dieser Spielzeit am Schauspiel

Köln zu sehen.

MAD – bEwERbuNGSAuFRuF

barnes crossing, das Kölner choreografen netzwerk, ruft

junge Künstler zur bewerbung für das maD festival (movement

& art Development festival) auf. Den ausgewählten

wird vom 6. bis zum 12. august 2011 raum zur arbeit

an Kurzchoreografien zur verfügung gestellt. Die entstandenen

choreografien werden dann am 13. und 14. august

beim maD festival in der wachsfabrik aufgeführt. neben

einem Dokument über ihre entstandene arbeit (video, fotos)

erhalten die Teilnehmer auch ein kleines honorar. Die

bewerbungsfrist läuft bis zum 10. Juni. ansprechpartner:

barbara fuchs und Sonia franken. infos und unterlagen:

www.bARNEScROSSING.DE

ShAkESPEARE FEStIvAL IN NEuSS

ein ausflug zum nachbarn nach neuss lohnt sich in diesem

Sommer: vom 17. Juni bis 16. Juli beginnt das 21.

Shakespeare festival am rennbahnpark im neusser

globe, einem nachbau des originalen Shakespeare Theaters.

ensembles aus england, der Schweiz, Schweden,

Deutschland, Korea und Simbabwe zeigen dort 15 inszenierungen

des wortgewaltigen Dramatikers. Den auftakt

macht die „comédie des erreurs“ des Théatre vidy aus

lausanne, originalgetreu mit einem rein männlichen ensemble

wie zu zeiten Shakespeares wird es mit der englischsprachigen

globe Touring company („as you like

it“ und „comedy of errors“). aber es gibt auch „was ihr

wollt“ vom potsdamer poetenpack und „Troilus und cressida“

von der „ernst busch“-Schule berlin. Die am meisten

gestellte frage wird jedoch sein: „Sein oder nicht

sein?“ „hamlet“ wird in diesem Jahr viermal, auf englisch,

koreanisch und deutsch, dem wahnsinn verfallen.

www.ShAkESPEARE-FEStIvAL.DE

GEGENDARStELLuNG

in der rezension über die Kinderoper-premiere „Schneewittchen“

im alten pfandhaus aus der akT.23, Seite 13, sind

unserer rezensentin fehler unterlaufen. im libretto von

marius felix lange heißt es, statt wie geschrieben „ein

Schnittchen hier, ein Schnittchen da, dass das blut nur

so spritzt“, deutlich weniger blutrünstig „nun denn, ein

Schnitt hier, einer dort, und dann... ein wenig gezogen, gestreckt

und gespritzt, und schon erstrahlt das gesicht wie

neu in Jugend und Schönheit!“. auch sagt das Spiegelbild

nicht „Die ist ja nicht ganz dicht, die nimmt ihr aussehen

viel zu wichtig“, sondern: „Die ist doch nicht ganz richtig!

Die nimmt ihr aussehn viel zu wichtig!“

Grigory Sokolov Klavier

Johann Sebastian Bach

Konzert für Klavier F-Dur BWV 971

Französische Ouvertüre BWV 831

Robert Schumann

Humoreske B-Dur op. 20

4 Klavierstücke op. 32

€ 25,- | zzgl. VVK-Gebühr


16 24 JuNI ’11

vorgeSTellT

IMPREssuM

akt erscheint monatlich zum Monatsanfang (10x jährlich,

2011 nicht im August und September), kann für 20 Euro

beim verlag Mwk jährlich im Postversand bezogen werden

und liegt darüber hinaus kostenlos in kölner theatern und

an ausgesuchten verteilstellen aus.

reDaKTion (v.i.S.D.p.)

Dorothea Marcus

Alte wallgasse 6

50672 köln

telefon: 0221 272 59 81

theaterzeitung@koeln.de

www.theaterzeitung-koeln.de

aSSiSTenTin:

Annette Gebuhr

herauSgeber:

akt. gGmbh

c/o studiobühneköln

universität

50923 köln

geSTalTungSKonzepT:

Lange+Durach, köln

verlag unD geSTalTung:

Mwk zimmermann & hähnel Gmbh

Elisenstraße 24

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timea basa, Ralf zimmermann

Mediaunterlagen unter www.mwk-koeln.de

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für die nächste Ausgabe:

15. Juni 2011

Mit freundlicher unterstützung

Leistungsspektrum:

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ÄRZTE FÜR AUGENHEILKUNDE

Dr. Angela Zipf-Pohl, Prof. Dr. Philipp C. Jacobi

®

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11

1/ ANNEttE GEbuhR

Jahrgang 1979, geboren in berlin. Studierte an der universität zu

Köln germanistik, Theater-, film- und fernsehwissenschaft und alte

geschichte. Seit april 2011 arbeitet sie als freie mitarbeiterin in der

redaktion der Theaterzeitung akT.

2/ NINA GIARAMItA

ist freie Journalistin vor allem für wDr-online und Deutschlandfunk mit

den Schwerpunkten Kultur und Soziales. Sie hat neue Deutsche literatur

studiert und stammt aus einem italienisch-finnischen elternhaus.

3/ uLRIkE GONDORF

arbeitet als Kulturjournalistin und Theaterkritikerin in Köln, hauptsächlich

für den rundfunk (wDr, Dlr, Dlf). nach einem Studium der germanistik

und geschichte und einem zeitungsvolontariat war sie Dramaturgin an

verschiedenen Theatern, bevor sie zum Journalismus zurückkehrte.

4/ StEFAN kEIM

geboren 1967, verheiratet, drei Kinder. freier Kulturjournalist, regelmäßig

tätig für den wDr, das Deutschlandradio Kultur, die frankfurter rundschau,

die welt, die welt am Sonntag und die Deutsche bühne. außerdem

moderator, entertainer, autor von Kabarettprogrammen, preisverleihungen

und Kurzgeschichten, Dozent in der Journalistenfortbildung. ehemaliges

mitglied der auswahljury des berliner Theatertreffens.

5/ DOROthEA MARcuS

Jahrgang 1969, Studium der germanistik, geschichte und Theaterwissenschaften

in berlin. Seit 1999 ist sie freie Kulturjournalistin für print und

hörfunk in Köln, früher freiburg. Sie arbeitet für Dlf, taz, Swr, wDr,

Die Deutsche bühne, www.nachtkritik.de, Theater der zeit und andere.

Seit Januar 2009 ist sie chefredakteurin der Kölner Theaterzeitung akT.

6/ chRIStOPh OhREM

erblickte 1981 das licht der welt. er studiert germanistik, musikwissenschaften

und philosophie an der uni Köln. zu hören ist er beim

Ohne Brille leben –

mit LASIK oder Multifokallinsen

VENI VIDI Köln

Aachener Straße 1006-1012, 50858 Köln,

Tel: 02 21 / 35 50 34 40, Fax: 02 21 / 35 50 34 44

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Nordring 32, 50259 Pulheim

Tel: 0 22 38 / 5 54 44, Fax: 0 22 38 / 9 69 95 50

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DIalog VoN kIND uND kuNsT

Kunst ist nicht nur zugucken,

sondern auch selbst

kreieren – und überhaupt

erst begreifen, dass Kunst

ein vielgestaltiges etwas ist,

das aus literatur, bildern,

Theater sowie musik besteht

und einen zunächst von sich

selbst entfernt, um dann etwas

in einem zu verändern,

zu erweitern und zu trösten.

Doch es gibt wohl Kinder,

die die stärkende Kraft der claudia hann, © vkkbA / Foto: weimer

fantasie nie erleben, weil sie nicht dazu angeleitet werden.

mit ihrem groß angelegten projekt „Klecksteufel & co –

Kunst will mit dir sprechen“ hat sich das cassiopeia-Theater

vorgenommen, Kindern Kunst ganzheitlicher und dialogischer

nahezubringen. ausgangspunkt ist das Stück „max auf

den bäumen“ von claudia hann, zugleich eine der puppentheater-inszenierungen

im haus – das Stück soll durch verschiedene

Kunstgattungen erkundet werden. Kinderbuchautorin

und Schauspielerin claudia hann hat das ursprünglich

mit puppen gespielte Stück in eine reizende szenische lesung

mit geräuschen und musik verwandelt (auch auf einer

soeben erschienenen hör-cD zu erhalten), die auch ohne

weiteres in buchläden und museen gezeigt werden kann.

w w w. a u g e n - venividi.de

bIshERIgE FöRDERER

atelier Theater, Dr. hans Jürgen und

ingrid baedeker, behrendt & Schweitzer

ohg, astrid bierik, bernhard boetel,

Sabine bovenkerk-müller, Dr. bruni,

anke brunn, Dr. norbert burger

(alt-oberbürgermeister der Stadt Köln),

Dr. manuel e. cornely, olga cvejanov,

barbara Damm, ulf Diefenbach, angela

Dietz, doyago ltd., anna Dünnebier,

peter falk, fraktion bündnis 90/Die

grünen im Kölner rat, Diter froweinlyasso,

gesche gehrmann, Dr. winfried

gellner, walter gores, gerhardt

haag, hans-Jürgen hähnel, ulr i k e

hedwig, christa henning, Dr. hermann

hollmann, Klara Jennes, alexandra Kabelitz,

alexandra Kassen, britta lieberknecht,

Dietmar Kobboldt, Kölner Kulturbildarchiv,

Kölntourismus gmbh,

Detlef Kribus, Kultcrossing gemeinnützige

gmbh, prof. Dr. Tassilo Küpper, helmut

lamm, Dr. wolfgang und erdmuthe

marcus, heide-ute und volker marcus,

hochschulradio Kölncampus, zu lesen in der Kölnischen rundschau

und neuerdings in der akT.

7/ chRIStINA-MARIA PuRkERt

schreibt seit vielen Jahren über Tanz – vor allem für die Kulturprogramme

des arD-hörfunks, aber auch für Tanzzeitschriften wie ballettanz

und Tanzjournal. Sie war mitglied in Jurys, unter anderem der

Kölner Tanzpreisjury, und hat bei zahlreichen Tanzfestivals in nrw

publikumsgespräche moderiert und werkeinführungen gegeben.

8/ MAREN StEINGROSS

1972 in hamburg geboren, hat in berlin germanistik und geschichte

studiert und arbeitet seit 14 Jahren als freie Journalistin und autorin,

Schwerpunkt Kultur, vornehmlich für das öffentlich-rechtliche fernsehen

in Köln und berlin sowie als managerin von frank Schätzing und

Sprecherin.

9/ hENRIEttE wEStPhAL

wurde 1985 in osnabrück geboren und hat in Siegen literatur-, Kultur-

und medienwissenschaften studiert. Dort war sie chefredakteurin des

campus-radios und hat eine wöchentliche Kultursendung moderiert

und gestaltet.

10/ ROMY wEIMANN

1983 in Sangerhausen (Sachsen-anhalt) geboren. Studium der vergleichenden

literaturwissenschaften, psychologie und Kommunikationsforschung

in bonn. arbeit als regiehospitantin am Kölner Schauspiel

und in der öffentlichkeitsarbeit der Kölner philharmonie. zur zeit ist

sie als freie redakteurin eines Kölner hörbuchverlags beschäftigt.

11/ SOPhIA wIESE-wAGNER

geboren 1988 in arnsberg (Sauerland) studiert Theaterwissenschaft und

allgemeine und vergleichende literaturwissenschaft in bochum. erste

journalistische erfahrungen hat sie bei der westfalenpost in meschede

und in der redaktion der Theaterzeitung akT gesammelt.

„uns ist wichtig, dass die Kinder auch an anderen Kulturorten

als im Theater Kunst erleben“, sagt udo mierke, einer

der projekterfinder. zugleich gehören zum Klecksteufel-projekt

workshops, in denen Kinder angeleitet werden, zieharmonika-bücher

oder figuren zu bauen, Klecksbilder zu malen

und selbst Theater zu spielen. „Sie sollen erleben, wie die

Kunstgattungen zusammenspielen, um ein Theaterstück zu

ergeben“, erklärt mierke. und deshalb hängen auf der bühne

auch die illustrationen für die geschichte von max, der

auf haselnussgröße schrumpft und der elfe mimi hilft, das

verlorene zauberbuch wiederzufinden. Denn sonst müssten

die blumen ihre farben verlieren. während des hörens vergisst

man, das nur eine person liest, denn claudia hann ist

ein ganzes hörtheater, das nur durch ihre person und geräusche

eine welt erschafft. faszinierend, wie sie sich nur

durch ihre Stimme in die figuren verwandelt, in die niedliche

elfe, die auch klein und blau über die bühne fliegt. oder

in max, der alles „scharf“ findet und schnell wieder groß werden

muss wegen des fußballspiels. Der fürst der finsternis

dagegen wird von unheimlichem grollen begleitet. immer

wieder unterbricht sie die lesung, um die Kinder mit fragen

bei der Stange zu halten – in zeiten der schnellen bilder ein

schönes Kontrastprogramm. DOROthEA MARcuS

tERMINE IM JuNI: cASSIOPEIA-thEAtER, 1., 4., 5., 7. „MIMI AuF DER SuchE“,

AutORENLESuNG, 7. wORkShOP „Ich bAuE EINEN tEuFEL“, Ab 15. JuNI

GAStIERt DAS PROJEkt IN St. AuGuStIN, FüR kINDER vON 5 bIS 11 JAhREN

Wollen auch Sie das Projekt einer kritischen, unabhängigen, polarisierenden, meinungsfreudigen

Stimme in der Kölner Presselandschaft mittragen? Dann bestellen

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Dr. wolfgang marre, manuel moser,

hans-Joachim müller, bärbel naporowski,

Dr. ralf peters, h.-peter pruchniewicz,

Sigita rakauskaite, norbert reiche,

renate richter, friedhelm roth-lange,

rotonda business-club e.v., Dirk Sagemühl,

Schauspiel Köln, michael Schäfer,

prof. erich Schneider-wessling, bürgermeisterin

elfi Scho-antwerpes, peter

Schwab, hans-martin Schmidt, Dr. Konrad

Schmidt-werthern, Dr. wolfgang und

helga Sodeur, Sparkasse Kölnbonn, bürgermeisterin

angela Spitzig und heinz

Spitzig, Jutta Staerk (comedia Theater),

Dr. ingrid Stössel, wolfgang Strobel,

reinhild Schwarte, bernhard Schwarz, b.

w. l. Schwarz, Tanz in Schulen, mechtild

Tellmann (Kulturmanagement), Theatermuseum

Düsseldorf/bibliothek, frank

voss, astrid völker, rené walsch, verena

ellen werhahn, christine werner,

witsch, vera zillikens-hollmann, ralf

zimmermann und andere

24 JuNI ’11 17 DaTierT

DaTIERT JuNI

mi 01

bürgerhauS STollwercK

10:30 punkt punkt komma strich, kunst-Stück über bilder

und welten, eine Produktion von: theater monteure,

ab 3-6 Jahren

20:00 Suse und Fritzi: Das Schweigen der Emma,

comedy

caSSiopeia bühne

gaSTSpiel 10:00 Frederik, eine Produktion von:

Figurentheater heinrich heimlich, ab 4 bis 10 Jahre,

voranmeldung nötig

14:00 claudia hann liest: Mimi auf der Suche. Das

Geheimnis der bergelfen, Autorenlesung, ab 5 bis 11

Jahre, voranmeldung nötig

comeDia TheaTer

10:30, 16:00 Ellis biest, Eine Reise mit biest nach Martin

karau (uA), Regie: karin Eppler, ab 4 Jahren

20:00 Ohne Rolf: Schreibhals, Erlesene komik

horizonT TheaTer

20:00 Gestresste Schwestern von tony Dunham, Regie:

tony Dunham

Kölner KünSTler TheaTer

10:00 unterMenschen 2, ab 13 Jahren

oper Köln / pallaDium

19:30 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama woyzeck

von Georg büchner, Musik von Alban berg, Inszenierung:

Ingo kerkhof, Ort: Palladium, siehe Seite 10

SchauSpiel Köln

19:30 Die wellen von virginia woolf, Regie: katie

Mitchell

SchloSSerei

gaSTSpiel 20:00 très très Fort 2011, eine Produktion

von: Gintersdorfer/klaßen, kampnagel hamburg, FFt

Düsseldorf

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Ruth Schiffer: halbe Stunde/60 Euro, kabarett

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im bauTurm

20:00 wolke 9, uA n. d. Film von A. Dresen, Inszenierung: R.

Pape, eine koproduktion von „GbR wolke 9“ u. tib, s. S. 11

TheaTer im hof

premiere gaSTSpiel 20:00 Das Leben –

ein schöner bunter Supermarkt, eine Produktion von:

R(h)einer Familienbetrieb, Regie: uwe John

TheaTer TiefroT

premiere 20:30 Der eingebildete kranke von Molière,

Regie: volker Lippmann

Do 02

caSSiopeia bühne

gaSTSpiel 10:00 Frederik, eine Produktion von:

Figurentheater heinrich heimlich, ab 4 bis 10 Jahre,

voranmeldung empfohlen

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Andy warhol just finished eating a hamburger,

eine Produktion von: Rose-theegarten, Regie: Guido

Rademachers

gloria TheaTer

20:00 caveman, mit Guido Fischer, comedy

halle KalK

gaSTSpiel 20:00 Gift von Lot vekemans, eine Produktion

von: Nt Gent, Regie: Johan Simons

horizonT TheaTer

15:00 Oh, wie schön ist Panama von Janosch, Regie:

Astrid Rempel, ab 4 Jahren

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

20:30 Rock´n Read, kabarettistisch-musikalische Leseshow

meTropol TheaTer

20:00 Das kunstseidende Mädchen von Irmgard keun,

Regie: Julian baboi

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oper Köln/alTeS pfanDhauS

15:00 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

oper Köln / opernhauS

18:00 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus Mozart,

Inszenierung: uwe Eric Laufenberg, Ort: Opernhaus

Scala TheaTer

17:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 Die wellen von virginia woolf, Regie: katie

Mitchell

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Georg Schramm: Meister Yodas Ende – über die

zweckentfremdung der Demenz, kabarett

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer am Tanzbrunnen

15:00 chin Meyer: In 45 Minuten zur Erleuchtung,

comedy

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im bauTurm

20:00 wolke 9, uA n. d. Film von A. Dresen, Inszenierung: R.

Pape, eine koproduktion von „GbR wolke 9“ u. tib, s. S. 11

TheaTer im hof

11:00 Schneewittchen, nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

15:00 Pinocchio, nach carlo collodi, Regie: Ingo Albrecht,

kindertheater, ab 3 Jahren

gaSTSpiel 20:00 Das Leben – ein schöner bunter

Supermarkt, eine Produktion von: R(h)einer Familienbetrieb,

Regie: uwe John

fr 03

arKaDaS TheaTer – bühne Der KulTuren

gaSTSpiel 20:00 contrabando – Schnee und blei,

Stimmen aus Santa Rosa, eine Produktion von: telón de

Arena (ciudad Juárez, Mexiko), Sprache: Spanisch

aTelier TheaTer

20:30 First Ladies: Reich und sexy – in zwei Stunden,

Musik- und tanzkabarett

22:00 Gratis comedy mit: die Saugstauber, Ort: Atelier

theater - wirtzhaus

bürgerhauS STollwercK

10:30 punkt punkt komma strich, kunst-Stück über bilder

und welten, eine Produktion von: theater monteure,

ab 3-6 Jahren

20:00 Ludger k.: RtL ist ALLES schuld! – wie die Medien

unser Leben diktieren, kabarett

caSamaX TheaTer

10:30 Max von beat Fäh, Ein theaterstück über Anderssein

und Anpassung, Regie: Daniel zambra, ab 6

Jahren, nur mit vorbestellung

Die wohngemeinSchafT

20:30 Manifest der vielen, mit: verschiedenen Autoren,

Lesung

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Andy warhol just finished eating a hamburger,

eine Produktion von: Rose-theegarten, Regie: Guido

Rademachers

Foto: Simon howar

arTheaTer Köln

premiere 20:00 99 Grad von Albert Ostermaier,

Regie: bernhard bötel, eine Produktion von: Akademietheater

köln e.v., Abschlussprojekt des 8. Semesters

der theaterakademie köln

Der junge chemiker Nolk erfindet eine Pille, die ewige

treue verspricht. Ruhm und Reichtum scheinen ihm

sicher. zu recht? Ist chemisch bedingte treue zwischen

zwei Menschen ein Fluch oder ein Segen? zu Risiken

und Nebenwirkungen informiert das achte Semester der

theaterakademie köln. Es sei vorab verraten, dass sich

Nolk bis zum geplanten börsengang mit unerwarteten

konflikten, Intrigen, bestechungsversuchen und verhinderungsszenarien

auseinandersetzen muss. „99 Grad“

ist ein Drama von Albert Ostermaier, einem der bekanntesten

und erfolgreichsten Dramatiker der Gegenwart. In

der Spielzeit 2001/2002 war es zudem keine geringere

als karin beier, die das Stück für die Münchner kammerspiele

zur uraufführung brachte.

weitere termine im Juni: 4./5./6./7./8./9./10.

halle KalK

gaSTSpiel 20:00 Gift von Lot vekemans, eine Produktion

von: Nt Gent, Regie: Johan Simons

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

gaSTSpiel 20:00 Der Eunuch von terenz, eine

Produktion von: Ensemble Nicopoulos, Regie: christos

Nicopoulos

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

20:30 Rock´n Read, kabarettistisch-musikalische Leseshow

meTropol TheaTer

20:00 Das kunstseidende Mädchen von Irmgard keun,

Regie: Julian baboi

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oper Köln / philharmonie

20:00 Italienischer Opernabend, werke von Mozart, verdi

und Rossini, Dirigent: christian Ludwig, Ort: Philharmonie

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 Die wellen von virginia woolf, Regie: katie

Mitchell

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Georg Schramm: Meister Yodas Ende – über die

zweckentfremdung der Demenz, kabarett

STuDiobühneKöln

gaSTSpiel 20:00 heile welt, eine Produktion von:

hofmann&Lindholm in kooperation mit dem hAu (berlin)

und dem FFt (Düsseldorf), Regie: hofmann&Lindholm

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Meier Müller Schulz oder nie wieder einsam, Geiselfarce

AzTDK_aKT24_135x66 von Marc becker, Regie: 24.05.11 PiaMaria 13:01 Gehle Seite 1

premieren unD TageSTippS KinDer- unD JugenDTheaTer

TheaTer im bauTurm

20:00 wolke 9, uA n. d. Film von A. Dresen, Inszenierung: R.

Pape, eine koproduktion von „GbR wolke 9“ u. tib, s. S. 11

TheaTer im hof

gaSTSpiel 20:00 Das Leben – ein schöner bunter

Supermarkt, eine Produktion von: R(h)einer Familienbetrieb,

Regie: uwe John

Sa 04

arKaDaS TheaTer – bühne Der KulTuren

20:00 Seni Evlendiririm! Eine Produktion von: ortayitiyatro,

komödie in türkischer Sprache

arTheaTer Köln

20:00 99 Grad von Albert Ostermaier, Regie: bernhard

bötel, eine Produktion von: Akademietheater köln e.v.,

Abschlussprojekt des 8. Semesters der theaterakademie

köln

aTelier TheaTer

20:30 Diva La kruttke: the making of a diva, Glamody

22:00 Gratis comedy mit: die Saugstauber, Ort: Atelier

theater-wirtzhaus

blaueS hauS

14:30, 16:00 borstel und wuschel auf hoher See, Regie:

c. Schmidt, A. Förster, Puppentheater, ab 3 Jahren

bürgerhauS STollwercK

15:00 punkt punkt komma strich, kunst-Stück über bilder

und welten, eine Produktion von: theater monteure,

ab 3-6 Jahren

20:00 zweibeiner: Mächtige Lüste, kabarett/comedy

bürgerhauS KalK

20:00 Improvisationstheater mit „Die taubenhaucher“,

Impro-Show

caSamaX TheaTer

16:00 Max von beat Fäh, Ein theaterstück über Anderssein

und Anpassung, Regie: Daniel zambra, ab 6 Jahren

caSSiopeia bühne

15:00 Mimi auf der Suche. Das Geheimnis der bergelfen

von claudia hann, Musikmärchen, Regie: udo Mierke,

ab 5 bis 11 Jahre, voranmeldung empfohlen

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 All Stars comedy, mixed comedy

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Andy warhol just finished eating a hamburger, eine

Produktion von: Rose-theegarten, Regie: Guido Rademachers

halle KalK

gaSTSpiel 20:00 Gift von Lot vekemans, eine Produktion

von: Nt Gent, Regie: Johan Simons

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

20:00 Das Leben des Galilei von bertolt brecht, Regie:

christos Nicopoulos

KabareTT a-z

19:30 Frank Meyer: DichtDenkDeutsch, satirisch-literarisches

kabarett

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

20:30 Marina barth & Ewald Gutenkunst: köln (nicht

nur) für Anfänger, kabarett

Kölner KünSTler TheaTer

16:00 Augustin auf zwirpellanus, Schauspiel und Figurentheater,

ab 3 Jahren

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oper Köln / alTeS pfanDhauS

15:00 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

Stör

Hat es eine Wirkung auf Sie?

Sie sagten Ja, ich sage

ich?(UA)

Nein.

Was Sinnvolles von Iris Matzen (mit Musik!!!)

Konzept & Regie: Iris Matzen, Musikalische Leitung & E-Piano: Sebastian Kemper

Termine im Juni 1.+2., 7.–9., 17.-19., 24., 28.–30.6. | Kartentelefon 0221-31 80 59


24 JuNI ’11 18 DaTierT

oper Köln / opernhauS

19:30 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus

Mozart, Inszenierung: uwe Eric Laufenberg, Ort: Opernhaus

Foto: E. Sabaa

KulTurcafé lichTung

20:00 Land in Sicht, Ensemble: Anja Jazeschann, Frank

baumstark und heike huhmann

was passiert, wenn Liebesmärchen aufhören?

Manchmal ist es die Paartherapie. Das Stück der 2008

von Regisseurin Eveline Sebaa gegründeten kölner

theaterkompanie „tannenzapfenStreichQuartett in

mollnatur“ ist ein versuch, die ungesagten Gedanken

der Liebenden darzustellen, nachdem sie sich eigentlich

schon getrennt haben - und ihre Geschichte mit

einem männlichen und einem weiblichen „therapeuten“

aufzuarbeiten. Es zeigt zerissenheit und Lebensmüdigkeit,

unermüdlichen Glaube an die Liebe mit all ihren

Einbildungsmechanismen.

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 Die Dreigroschenoper von bertolt brecht, Regie:

Nicolas Stemann

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Margie kinsky: kinsky legt los! comedy

TheaTer am Dom

17:00, 20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer am SachSenring

20:00 Seine braut war das Meer und umschlang ihn von

Andreas Marber, Regie: Philipp kugler

TheaTer Der Keller

18:00 hörtheater: crossing Lines, crossing Lifes von

kai Adler

20:00 Meier Müller Schulz oder nie wieder einsam, Geiselfarce

von Marc becker, Regie: PiaMaria Gehle

TheaTer im bauTurm

20:00 Love Letters von A.R. Gurney, Inszenierung: Martin

Jürgens, eine koproduktion von „GbR Love Letters“ und tib

TheaTer im hof

15:00 Schneewittchen, nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

Foto: Jürgen Löffelsender

premiere gaSTSpiel 20:00 Dolores, theatrale

Erzählung frei nach Stephen king, Regie: Jessica Sinapi

Die Protagonistin Dolores claiborne sitzt im Polizeiverhör.

Sie bestreitet vehement, eine wohlhabende ältere

Dame getötet zu haben. Allerdings gibt sie zu, vor fast

30 Jahren ihren Mann ermordet zu haben, Joe St. George.

Dieses Geständnis entwickelt sich zur Geschichte

ihres Lebens, ihrer aufgewühlten Ehe und ihrer beziehung

zu ihrer Arbeitgeberin vera Donavan – der toten

älteren Dame. Stephen kings Roman liest sich wie die

Mitschrift eines gesprochenen Monologs. wie geschaffen

also für eine theatrale Aufführung. Das theater im

hof lädt zum verhör.

weiterer termin im Juni: 17.

TheaTer TiefroT

gaSTSpiel 20:30 bald ruh` ich wohl – Eichmanns

letzte Nacht von Andreas Gruhn, anlässlich des 50. Jahrestages

des Eichmann Prozesses, Regie: Stefan krause

So 05

arKaDaS TheaTer – bühne Der KulTuren

11:00 Aladin und die gestohlene wunderlampe,

kinderstück vom Arkadas Ensemble, ab 4 Jahren, mit

Gratisfrühstück im Anschluss

arTheaTer Köln

20:00 99 Grad von Albert Ostermaier, Regie: bernhard

bötel, eine Produktion von: Akademietheater köln e.v.,

Abschlussprojekt des 8. Semesters der theaterakademie

köln

blaueS hauS

14:30, 16:00 Alles Rabenstark, ein neues Abenteuer mit

dem Raben Socke - nach dem gleichnamigen bilderbuch

von Nele Most, Regie: constanze Schmidt, Andreas Förster,

Puppentheater, ab 3 Jahren

bürgerhauS STollwercK

15:00 punkt punkt komma strich, kunst-Stück über bilder und

welten, eine Produktion von: theater monteure, ab 3-6 Jahren

caSSiopeia bühne

15:00 Mimi auf der Suche. Das Geheimnis der bergelfen

von claudia hann, Musikmärchen, Regie: udo Mierke,

ab 5 bis 11 Jahre, voranmeldung empfohlen

freieS werKSTaTT TheaTer

11:30 Lyrikreihe: Die Sonne umarmen, Lyrikmatinee zur

Dichterin Julie Schrader

gloria TheaTer

20:00 Dave Davis: Spaß um die Ecke, comedy

hänneSchen TheaTer

14:30 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

17:00 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

11:00 Die Stoffmarie von Andreas Strigl, eine Produktion

von: Ensemble Nicopoulos, Regie: Nelly Ayukhanova,

krabbeltheater ab 2 Jahren

15:00 Lotte will Prinzessin sein von Doris Dörrie, Regie:

Ivana Langmajer, ab 4 Jahren

16:00 theater mit Sahne: hotelgeschichten – Erlebnisse

hinter fremden türen, szenische Lesung

19:00 Martin Luther, Regie: Aydin Isik

miTTelblonD-KulTurKneipe

15:00 kaffeeklatsch mit Lilli, Musik, comedy

19:00 Marcos Schlüter: therapie-inklusive, comedy

oper Köln / pallaDium

16:00 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama

woyzeck von Georg büchner, Musik von Alban berg,

Inszenierung: Ingo kerkhof, Ort: Palladium

Scala TheaTer

17:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 warten auf Godot von Samuel beckett, Stück in 2

Akten, Regie: thomas Dannemann

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Margie kinsky: kinsky legt los! comedy

STuDiobühneKöln

gaSTSpiel 20:00 heile welt, eine Produktion von:

hofmann&Lindholm in kooperation mit dem hAu (berlin)

und dem FFt (Düsseldorf), Regie: hofmann&Lindholm

TheaTer am Dom

17:00, 20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Meier Müller Schulz oder nie wieder einsam, Geiselfarce

von Marc becker, Regie: PiaMaria Gehle

TheaTer im bauTurm

20:00 Der kontrabaß von Patrick Süskind, Inszenierung:

Alexandre Guini †

TheaTer im hof

11:00 hänsel und Gretel nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

15:00 Pinocchio, nach carlo collodi, Regie: Ingo Albrecht,

kindertheater, ab 3 Jahren

TheaTer TiefroT

gaSTSpiel 20:30 bald ruh`ich wohl – Eichmanns

letzte Nacht von Andreas Gruhn, anlässlich des 50. Jahrestages

des Eichmann Prozesses, Regie: Stefan krause

zirKuS- unD arTiSTiKzenTrum Köln

16:00 Fusion… jeder in seinem Element, eine Produktion

von: kinder- und Jugendzirkus wibbelstetz

mo 06

arTheaTer Köln

20:00 99 Grad von Albert Ostermaier, Regie: bernhard

bötel, eine Produktion von: Akademietheater köln e.v., Abschlussprojekt

des 8. Semesters der theaterakademie köln

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit P. Laste und E.

Laste, Absurdes deutsch-deutsches theater, Eintritt frei

caSamaX TheaTer

10:30 Max von beat Fäh, Ein theaterstück über Anderssein

und Anpassung, Regie: Daniel zambra, ab 6

Jahren, nur mit vorbestellung

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Schwachsinn. wachsinn. Sinn. Improvisationsabend

mit dem Ensemble acting accomplices

horizonT TheaTer

10:00 Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt, Regie:

Reinar Ortmann, ab 12 Jahren

SchauSpielhauS

20:30 Reihe: was vom tage übrig blieb: In diesem

Drecksnest gibt es nur eine vernünftige Frau, calamity

Jane’s briefe an ihre tochter, mit: Ruth Marie kröger

und den Deadwood breakdown Gentlemen, Ort: Erfrischungsraum

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 heinz Gröning: Manche mögen’s heinz, comedy

STuDiobühneKöln

gaSTSpiel 20:00 heile welt, eine Produktion von:

hofmann&Lindholm in kooperation mit dem hAu (berlin)

und dem FFt (Düsseldorf), Regie: hofmann&Lindholm

Di 07

arTheaTer Köln

20:00 99 Grad von Albert Ostermaier, Regie: bernhard

bötel, eine Produktion von: Akademietheater köln e.v., Abschlussprojekt

des 8. Semesters der theaterakademie köln

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit P. Laste und E.

Laste, Absurdes deutsch-deutsches theater, Eintritt frei

caSSiopeia bühne

10:00 Mimi auf der Suche. Das Geheimnis der bergelfen

von claudia hann, Musikmärchen, Regie: udo Mierke,

ab 5 bis 11 Jahre, voranmeldung nötig

comeDia TheaTer

20:00 bodo wartke: Achillesverse, Musik-kabarett

Foto: Acci babba

comeDia TheaTer

gaSTSpiel 20:30 Andropolaroid, eine Produktion von:

theater-51grad & Yui kawaguchi, choreografie: Yui kawaguchi,

Performance im leuchtenden Neonröhrenwald

Der Gewinner des Kölner Tanztheaterpreises 2010,

die Produktion „Andropolaroid“ ist erneut für kurze zeit

in köln zu erleben. Ein Auszug aus der Laudatio von

Dr. Rita kramp bringt die Faszination an diesem Stück

auf den Punkt: „untermalt von Soundcollagen, die zischend,

raunend, flüsternd durch den Raum schweben,

bewegt sich Yui kawaguchi mit einem breit angelegten

bewegungsvokabular in höchster Perfektion als roboterartiges

wesen, als perfekt funktionierender Mensch.“

weitere termine im Juni: 8./9.

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 Ein Abend ohne barbra Streisand, die neue

Personality-Show im wohnzimmertheater

SchauSpiel Köln

19:30 warten auf Godot von Samuel beckett, Stück in 2

Akten, Regie: thomas Dannemann

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 heinz Gröning: Manche mögen’s heinz, comedy

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im bauTurm

20:00 trust von Falk Richter, Inszenierung: M. claessen,

eine koproduktion von „GbR trust“ und tib

mi 08

arTheaTer Köln

20:00 99 Grad von Albert Ostermaier, Regie: bernhard bötel,

eine Produktion von: Akademietheater köln e.v., Abschlussprojekt

des 8. Semesters der theaterakademie köln

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit P. Laste und E.

Laste, Absurdes deutsch-deutsches theater, Eintritt frei

comeDia TheaTer

gaSTSpiel 20:30 Andropolaroid, eine Produktion von:

theater-51grad & Yui kawaguchi, choreografie: Yui kawaguchi,

Performance im leuchtenden Neonröhrenwald

Die wohngemeinSchafT

20:00 Literaturclub, junge Schriftsteller/innen stellen

monatlich ihre texte und bücher vor

gloria TheaTer

20:00 wDR Ladies Night, Moderation: Gerburg Jahnke,

kabarett- und comedy-Show

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

20:00 Das Leben des Galilei von bertolt brecht, Regie:

christos Nicopoulos

premieren unD TageSTippS KinDer- unD JugenDTheaTer 19 24 JuNI ’11

DaTierT

Foto: Fwt

freieS werKSTaTT TheaTer

premiere 20:00 Last night on earth. Die Steppe, Der

besucher, kaleidoskop nach Ray bradbury, eine Produktion

von: theatergruppe köln der Jungen theatergemeinde,

Regie: Markolf Naujoks

Ein Elternpaar erfreut seine kinder durch ein Spielzimmer,

das die Fantasien der Sprösslinge in Realität

umsetzt. bald bemerken sie jedoch besorgniserregende

veränderungen in deren verhalten. Ein todkranker Mann

setzt auf einem Exilplaneten alles daran, den neuen besucher

mit den außergewöhnlichen Fähigkeiten für sich

allein zu gewinnen – mit unabsehbaren Folgen. In der

kalten unendlichkeit des weltalls treibt die besatzung

eines Raumschiffs nach einem unglück auseinander. Die

kurze zeit bis zum Abbruch des Funkkontakts nutzt sie

zum Aussprechen von bisher ungesagtem. Drei kurzgeschichten

des amerikanischen Science-Fiction Autors

Ray bradbury wurden von der theatergruppe köln für die

bühne bearbeitet.

weitere termine im Juni: 9./15./16./28./29.

Kölner KünSTler TheaTer

16:00 Augustin auf zwirpellanus, Schauspiel und Figurentheater,

ab 3 Jahren

KulTurbunKer Köln-mülheim

20:00 Die hochzeit des Figaro von Mozart, inszeniert

von Milan Sladek, Puppentheater für Erwachsene, inspiriert

von der commedia dell`Arte und dem traditionellen

japanischen bunkaru-theater

oper Köln / opernhauS

19:30 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus Mozart,

Inszenierung: uwe Eric Laufenberg, Ort: Opernhaus

orangerie TheaTer im volKSgarTen

20:30 Shirley valentine oder Die heilige Johanna der

Einbauküche von willy Russell, eine Produktion von:

theater 56 karat, Regie: Joby Joppen

SchauSpiel Köln

19:30 warten auf Godot von Samuel beckett, Stück in 2

Akten, Regie: thomas Dannemann

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 köster & hocker: cash zo äsch, kölsches

comedy-bühnenprogramm mit Musik

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im bauTurm

20:00 trust von Falk Richter, Inszenierung: M. claessen,

eine koproduktion von „GbR trust“ und theater im bauturm

TheaTer im hof

premiere gaSTSpiel 10:00, 12:00 Das Dom-

Spektakel, eine Produktion von: Grundschule horststraße,

Musical für kinder ab 3 Jahren

TheaTer TiefroT

20:30 Der eingebildete kranke von Molière, Regie:

volker Lippmann

Do 09

arTheaTer Köln

20:00 99 Grad von Albert Ostermaier, Regie: bernhard

bötel, eine Produktion von: Akademietheater köln e.v.,

Abschlussprojekt des 8. Semesters der theaterakademie

köln

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit P. Laste

und E. Laste, Absurdes deutsch-deutsches theater,

Eintritt frei

bürgerhauS KalK

20:00 Reihe: kalkerkustRasen, kleinkunstmix

caSSiopeia bühne

19:00 Amor und Psyche nach Lucius Apuleius, ein Spiel

mit Masken für Mann und Frau, Regie: udo Mierke,

voranmeldung empfohlen

comeDia TheaTer

gaSTSpiel 20:30 Andropolaroid, eine Produktion von:

theater-51grad & Yui kawaguchi, choreografie: Yui kawaguchi,

Performance im leuchtenden Neonröhrenwald

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Last night on earth. Die Steppe, Der besucher,

kaleidoskop nach Ray bradbury, eine Produktion von:

theatergruppe köln der Jungen theatergemeinde, Regie:

Markolf Naujoks

halle KalK

19:30 Die kunst des Fallens von christoph Nussbaumeder,

Regie: katja Lauken

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

11:00 Das Leben des Galilei von bertolt brecht, Regie:

christos Nicopoulos, ab 12 Jahren

20:00 Martin Luther, Regie: Aydin Isik

KulTurbunKer Köln-mülheim

20:00 Die hochzeit des Figaro von Mozart, inszeniert

von Milan Sladek, Puppentheater für Erwachsene, inspiriert

von der commedia dell`Arte und dem traditionellen

japanischen bunkaru-theater

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oper Köln / pallaDium

19:30 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama

woyzeck von Georg büchner, Musik von Alban berg, Inszenierung:

Ingo kerkhof, Ort: Palladium siehe Seite 10

orangerie TheaTer im volKSgarTen

20:30 Shirley valentine oder Die heilige Johanna der

Einbauküche von willy Russell, eine Produktion von:

theater 56 karat, Regie: Joby Joppen

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpielhauS Köln

19:30 Richard David Precht: Die kunst, ein Egoist zu

sein, Autorenlesung, benefiz-veranstaltung für Lesementor

köln

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Jürgen becker: Der dritte bildungsweg, kabarett

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer am SachSenring

20:00 kafkas welten, nach Erzählungen von Franz

kafka, Regie: Joe knipp, nominiert für den Kölner

Theaterpreis 2010 und den pucK

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im bauTurm

20:00 Mutters courage von G. tabori, Inszenierung: h. Demmer,

eine koprodukton von „GbR Mutters courage“ und tib

TheaTer im hof

gaSTSpiel 10:00, 12:00 Das Dom-Spektakel, eine

Produktion von: Grundschule horststraße, Musical für

kinder ab 3 Jahren

fr 10

arTheaTer Köln

20:00 99 Grad von Albert Ostermaier, Regie: bernhard

bötel, eine Produktion von: Akademietheater köln e.v., Abschlussprojekt

des 8. Semesters der theaterakademie köln

aTelier TheaTer

20:30 Frizzles: Improvisation mit allen Mitteln, Improvisationstheater

22:00 Gratis-comedy mit: özgür cebe, Ort: Ateliertheater-wirtzhaus

bürgerhauS STollwercK

20:00 Die Improvisatoren: Richard Gere tanzt Shakespeare,

Improshow

bürgerzenTrum ehrenfelD

20:00 Escht kabarett! verschiedene künstler im 15min.takt

caSamaX TheaTer

10:30 herr Schmitt und herr Schmidt, Regie: Daniel

zambra, ab 3 Jahren, nur mit vorbestellung

caSSiopeia bühne

19:00 Amor und Psyche nach Lucius Apuleius, ein Spiel

mit Masken für Mann und Frau, Regie: udo Mierke,

voranmeldung empfohlen

comeDia TheaTer

20:00 Rainer Pause & Norbert Alich als Fritz und hermann

in: Durchstarten, kabarett

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Ein langer, süßer Selbstmord – der Fall Oscar

wilde, textfassung von kay Link und Inken kautter,

Inszenierung: kay Link, siehe Seite 11

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 All Stars comedy, mixed comedy

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

gaSTSpiel 20:00 Gelegenheit macht Diebe, frei

nach dem Film „4 Rooms“, eine Produktion von:

theater schöne zeit, bizarre komödie

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und

Manuel Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella,

trash comedy

oDonien

20:30 hetzjagd – am Ende zählst nur du, inspiriert durch

die Erzählung „Das große umlegen“ des uS-Autors

Dashiell hammet, eine Produktion von: DukE, humorvoll

schwarzer Detektivthriller

oper Köln / opernhauS

19:30 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus

Mozart, Inszenierung: uwe Eric Laufenberg,

Ort: Opernhaus

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 Mamma Mafia von Federico bellini u.a., Regie:

Antonio Latella, siehe Seite 10

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Gernot volz: herr heuser vom Finanzamt - wenn

die konten trauer tragen, comedy

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer am SachSenring

20:00 kafkas welten, nach Erzählungen von Franz

kafka, Regie: Joe knipp, nominiert für den Kölner

Theaterpreis 2010 und den pucK

TheaTer Der Keller

20:00 Nordost, Schauspiel von torsten buchsteiner,

Regie: Daniel kuschewski

TheaTer im bauTurm

20:00 Mutters courage von G. tabori, Inszenierung: h. Demmer,

eine koprodukton von „GbR Mutters courage“ und tib

TheaTer im hof

20:00 Dilettantissimo, von und mit Ingo Albrecht,

Szene-Spektakel über theorie und Praxis der

„S(ch)auspiel-kunst“

TheaTer TiefroT

20:30 Der eingebildete kranke von Molière, Regie:

volker Lippmann

DIE STIMME

AUF DER BÜHNE

Sommer-Seminar in Köln

29. Juli – 7. August 2011

mit Ralf Peters Roy-Hart-Stimmlehrer

und Agnes Pollner Schauspiel-Coach

mehr unter

stimmfeld-r.peters@web.de

Tel. 0221–73 50 74

und www.stimmfeld.de

Sa 11

aTelier TheaTer

20:30 Andreas krenzke: Im Arbeitslosenpark, kabarett

22:00 Gratis-comedy mit: özgür cebe, Ort: Ateliertheater-wirtzhaus

caSamaX TheaTer

16:00 herr Schmitt und herr Schmidt, Regie: Daniel

zambra, ab 3 Jahren

caSSiopeia bühne

gaSTSpiel 15:00 Der kleine Rabe Socke, eine Produktion

von: Puppentheater Drehwurm, ab 3 bis 9 Jahre

voranmeldung empfohlen

comeDia TheaTer

20:00 Rainer Pause & Norbert Alich als Fritz und hermann

in: Durchstarten, kabarett

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 All Stars comedy, mixed comedy

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Das wüten der ganzen welt, nach dem Roman

von Maarten `t hart, Regie: Johannes kaetzler, Kölner

Theaterpreis 2008

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

11:00 Die kleine Eidechse von Piro Rempel, Regie:

christos Nicopoulos, krabbeltheater ab 2 Jahren

15:00 Der zauberlehrling von Andreas Strigl nach Motiven

von Goethe, Regie: Ivana Langmajer, ab 4 Jahren

20:00 Mirandolina von carlo Goldoni, Regie: thomas

wenzel

KabareTT a-z

19:30 Frank Meyer: DichtDenkDeutsch, satirisch-literarisches

kabarett

Kammeroper Köln

15:00 Die kleine zauberflöte, kinderoper nach wolfgang

Amadeus Mozart, ab 5 Jahren

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

20:30 Marina barth & Ewald Gutenkunst: köln (nicht

nur) für Anfänger, kabarett

Kölner KünSTler TheaTer

16:00 Der kleine häwelmann, Schauspiel und Figurentheater,

ab 3 Jahren

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oDonien

20:30 Der Griff aus dem Spiegel, eine Produktion von:

DukE, rasanter Mistery-thriller im filmischen Exploitation-Stil

oper Köln / pallaDium

19:30 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama woyzeck

von Georg büchner, Musik von Alban berg, Inszenierung:

Ingo kerkhof, Ort: Palladium, siehe Seite 10

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 Die Dreigroschenoper von bertolt brecht, Regie:

Nicolas Stemann

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Gernot volz: herr heuser vom Finanzamt - wenn

die konten trauer tragen, comedy

Foto: David Mihoci

STuDiobühneKöln

wie jedes Jahr lädt die studiobühneköln in der Pfingstwoche

zum Festival theaterszeneEuropa, geladen

sind vom 11. bis 18. Juni zwölf Gruppen aus der freien

Szene. Dieses Jahr sind zwei Länder zu Gast, die für

Spannungen - nicht nur ästhetisch gesehen - sorgen:

kroatien, erst 1991 zum Staat erklärt, und Serbien, während

der jugoslawischen bürgerkriege der 90er-Jahre

zum hauptaggressor stilisiert. Ihr verhältnis ist bis heute

höchst krisenhaft. Auf dem Foto zu sehen: „bones“ von

vRuM collective aus zagreb (Samstag, 11.06, 20:45).

Die handverlesenen Produktionen waren noch nie in

Deutschland zu sehen und bewegen sich zwischen tanz

und Schauspiel, humor und Albtraum. wo es notwendig

wird, ist deutsch übertitelt - gegenübergestellt werden

sie herausragenden deutschen Inszenierungen aus berlin,

hildesheim oder Stuttgart. Siehe Seite 8

20:00 the end of as we know // behandlung I, eine

Produktion von: Deter/Müller/Martini (berlin), Eröffnung

des Festivals theaterszene Europa

20:45 bones – eine hommage an zwei Omas, eine

Produktion von: vRuM collective (zagreb/Düsseldorf/

berlin), tanztheater, Festival theaterszeneEuropa

premieren unD TageSTippS KinDer- unD JugenDTheaTer

TheaTer am Dom

17:00, 20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer am SachSenring

20:00 kafkas welten, nach Erzählungen von Franz

kafka, Regie: Joe knipp, nominiert für den Kölner

Theaterpreis 2010 und den pucK

TheaTer Der Keller

20:00 Nordost, Schauspiel von torsten buchsteiner,

Regie: Daniel kuschewski

TheaTer im bauTurm

20:00 Mendy – Das wusical von helge Schneider,

Inszenierung: Gereon Nußbaum, gewinner des publikumspreises

des arturo-festivals

TheaTer im hof

15:00 Pinocchio, nach carlo collodi, Regie: Ingo Albrecht,

kindertheater, ab 3 Jahren

gaSTSpiel 20:00 Der krawattenclub von Fabrice

Roger-Lacan, Regie: ulrike baartz

TheaTer TiefroT

20:30 Der eingebildete kranke von Molière, Regie:

volker Lippmann

TheaTerpäDagogiScheS zenTrum

premiere 16:00 hullabaloo – Ein kind, zwei Sprachen

und drei Monster von Angelika Pohlert und Imke

Pankauke, bilinguales theaterstück (Englisch-Deutsch)

für kinder im Grundschulalter

Foto: © Lehnard

TheaTerpäDagogiScheS zenTrum

premiere 20:00 tea with cinnamon – 11 Frauen/

11Gründe/ 11 Geschichten, eine Produktion von

Mesdames Enchentées, Regie: bianca Lehnard,

Aufführungsort: zAk zirkus- und Artistikzentrum köln,

siehe Seite 7

Ein Damenabend der besonderen Art erwartet die

zuschauer von „tea with cinnamon“. Dabei handelt es

sich nicht um ein verspätetes teekränzchen, sondern

um ein Stelldichein berühmter Frauen auf der zirkusbühne.

Elf junge Frauen machen sich in diesem Ende der

20er Jahre angesiedelten Stück auf den weg ins theater

und übernehmen einmal im Leben ihre traumrolle - sie

finden sich als Marlene Dietrich, Edith Piaf oder Marilyn

Monroe auf der bühne wieder. Ein Mix aus theater,

Poesie und tanz, gespielt vom Ensemble Mesdames

Enchentées, einer Jugendtheatergruppe des tPz.

weitere termine im Juni: 12./13.

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ein kroatisch-serbischdeutsches

Festival

11.–18. Juni 2011

studiobühneköln

Tel.: 02 21-470 45 13 | www.studiobuehne.eu


24 JuNI ’11 20 DaTierT

So 12

arKaDaS TheaTer – bühne Der KulTuren

11:00: Allem kallem, kinderstück vom Arkadas Ensemble,

ab 6 Jahren

blaueS hauS

14:30, 16:00 Rotkäppchen, Regie: Iris Schleuss, Puppentheater,

ab 3 Jahren

caSamaX TheaTer

15:00 herr Schmitt und herr Schmidt, Regie: Daniel

zambra, ab 3 Jahren

caSSiopeia bühne

gaSTSpiel 15:00 Der kleine Rabe Socke, eine

Produktion von: Puppentheater Drehwurm, ab 3 bis 9

Jahre, voranmeldung empfohlen

Foto: www.meinemarie.org

comeDia TheaTer

12:00, 14:00, 17:00, 19:00 volksgarten.Macht.Picknick.

theatrales happening mit Musik, Regie: Stefan h. kraft,

Ort: volksgarten

Das volk trifft sich zum Dialog im volksgarten!

Mit Picknick, Platon und dem besucher soll nach kleinen

und großen Einflussmöglichkeiten in köln und der welt

gesucht werden. Dem Gast wird auf den zahn gefühlt:

wo engagiert er sich? wann spendet er? was tut er,

wenn es hart auf hart kommt? Ein Projekt zwischen

happening, Performance, theater, Musik und Picknick

und ein vergnüglich-provokanter Dialog über das eigene

bürgerschaftliche Engagement und die Möglichkeiten

die welt zu verändern, bei einem Rundgang über die

grüne bühne des Parks.

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Das wüten der ganzen welt, nach dem Roman

von Maarten `t hart, Regie: Johannes kaetzler, Kölner

Theaterpreis 2008

hänneSchen TheaTer

14:30 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

17:00 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

15:00 Ach, du dicker Spatz von thomas bleidiek, eine

komödie für kinder, ab 6 Jahren

17:00 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

19:00 könig ödipus von Sophokles, Regie: christos

Nicopoulos, siehe Seite 12

Kammeroper Köln

15:00 Die kleine zauberflöte, kinderoper nach wolfgang

Amadeus Mozart, ab 5 Jahren

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

gaSTSpiel 20:30 Nils heinrich: Die Abgründe des

Nils, kabarett

meTropol TheaTer

15:30 Alice im wunderland frei nach Lewis carroll,

Regie: carmen Marie zens, ab 6 Jahren

oper Köln / opernhauS

17:00 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus

Mozart, Inszenierung: uwe Eric Laufenberg, Ort: Opernhaus

Scala TheaTer

17:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

18:00 Mamma Mafia von Federico bellini u.a., Regie:

Antonio Latella, siehe Seite 10

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 wilfried Schmickler: weiter, kabarett

STuDiobühneKöln

15:00–18:30, 22:00–23:00, the four of the gas station,

eine Produktion von: post theater (berlin/New York/ tokyo/

Stuttgart), multi-mediale Performance, beginn alle

30 min., Dauer ca. 40 min., Reservierung notwendig,

festival Theaterszeneeuropa

20:00 turbo Paradiso, eine Produktion von

kosztolányi Dezsö theatre / urbán András company

(Subotica, Serbien), Sprache: serbisch mit übertiteln,

festival Theaterszeneeuropa

TheaTer am Dom

17:00, 20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

18:00 Nordost, Schauspiel von torsten buchsteiner,

Regie: Daniel kuschewski

TheaTer im bauTurm

20:00 Mendy – Das wusical von helge Schneider,

Inszenierung: Gereon Nußbaum, gewinner des publikumspreises

des arturo-festivals

TheaTer im hof

11:00 Schneewittchen, nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

15:00 hänsel und Gretel nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

TheaTerpäDagogiScheS zenTrum

18:00 tea with cinnamon – 11 Frauen/11Gründe/11 Geschichten,

eine Produktion von: Mesdames Enchentées,

Regie: bianca Lehnard, Aufführungsort: zAk zirkus- und

Artistikzentrum köln

mo 13

arTheaTer

20:00 kunst gegen bares, offene bühne Show

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit Meltem kaptan,

Stand-up comedy, Eintritt frei

blaueS hauS

14:30 borstel und wuschel und der Geburtstagskuchen,

Regie: Iris Schleuss, Puppentheater, ab 3 Jahren

16:00 borstel und wuschel im Märchenwald, Regie:

constanze Schmidt, Puppentheater, ab 3 Jahren

caSamaX TheaTer

10:30 herr Schmitt und herr Schmidt, Regie: Daniel

zambra, ab 3 Jahren, nur mit vorbestellung

horizonT TheaTer

20:00 blinde träume von David Moat, Regie: christos

Nicopoulos

Kammeroper Köln

15:00 Die kleine zauberflöte, kinderoper nach wolfgang

Amadeus Mozart, ab 5 Jahren

meTropol TheaTer

15:30 Alice im wunderland frei nach Lewis carroll,

Regie: carmen Marie zens, ab 6 Jahren

oper Köln / pallaDium

17:00 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama woyzeck

von Georg büchner, Musik von Alban berg, Inszenierung:

Ingo kerkhof, Ort: Palladium, siehe Seite 10

SchauSpiel Köln

18:00 Mamma Mafia von Federico bellini u.a., Regie:

Antonio Latella, siehe Seite 10

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 wilfried Schmickler: weiter, kabarett

STuDiobühneKöln

15:00–18:30 the four of the gas station, eine Produktion

von: post theater (berlin/New York/ tokyo/ Stuttgart),

multi-mediale Performance, beginn alle 30 min., Dauer

ca. 40 min., Reservierung notwendig, festival Theaterszeneeuropa

20:00 toller/Fallada, eine koproduktion von: c.t.201

(köln) und der studiobühneköln, nominiert für den

Kölner Theaterpreis und den Kurt-hackenbergpreis

für politisches Theater, festival Theaterszene

europa

22:00 DIvA, eine Produktion von: tRAFIk (Rijeka, kroatien),

multimediale Lecture-Performance für einen Performer,

Ort: Probebühne, festival Theaterszeneeuropa

TheaTer im bauTurm

20:00 Mendy – Das wusical von helge Schneider,

Inszenierung: Gereon Nußbaum, gewinner des publikumspreises

des arturo-festivals

TheaTer im hof

11:00 Pinocchio, nach carlo collodi, Regie: Ingo Albrecht,

kindertheater, ab 3 Jahren

15:00 Schneewittchen, nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

gaSTSpiel 20:00 zauber-Ei, Florian Severin und

verschiedene Gastkünstler

TheaTerpäDagogiScheS zenTrum

20:00 tea with cinnamon, – 11 Frauen/11Gründe/11

Geschichten, eine Produktion von: Mesdames Enchentées,

Regie: bianca Lehnard, Aufführungsort: zAk

zirkus- und Artistikzentrum köln

Di 14

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit Meltem kaptan,

Stand-up comedy, Eintritt frei

halle KalK

19:30 Die kunst des Fallens von christoph Nussbaumeder,

Regie: katja Lauken

horizonT TheaTer

20:00 Das Leben der Anderen, von F. henckel von Donnersmarck,

Regie: christos Nicopoulos

Kölner KünSTler TheaTer

10:00 Der kleine häwelmann, Schauspiel und Figurentheater,

ab 3 Jahren

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 konrad beikircher: Schön ist es auch anderswo,

comedy

STuDiobühneKöln

16:00, 20:00 Auf den Spuren von… Eine Reise durch

die europäische Migrationsgeschichte, eine Produktion

von: Fräulein wunder AG (berlin), festival Theaterszeneeuropa

20:00 DIvA, eine Produktion von: tRAFIk (Rijeka,

kroatien), multimediale Lecture-Performance für einen

Performer, Ort: Probebühne, festival Theaterszene

europa

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 tel Aviv (uA), nach der Stadterzählung von katharina

hacker, Regie: tobias herzberg, akT-inszenierung mai

TheaTer im bauTurm

20:00 Ladies Night von Stephen Sinclair und Anthony

Mccarten, Inszenierung: Joby Joppen, eine koproduktion

von „GbR Ladies Night“ und theater im bauturm

TheaTer im hof

20:00 Malade?? Nach Moliére, Regie: Ingo Albrecht,

komödie

mi 15

arKaDaS TheaTer – bühne Der KulTuren

19:00 Schlafloses Auge – vorboten der Empörung in der

Literatur Nordafrikas, mit literarischen beispielen von

hartmut Fähndrich, Lesung

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit Meltem kaptan,

Stand-up comedy, Eintritt frei

comeDia TheaTer

20:00 thomas Freitag: Nur das beste, kabarett

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 Die Ableser: Lesen und Lesen lassen, Literaturkabarett

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Last night on earth. Die Steppe, Der besucher,

kaleidoskop nach Ray bradbury, eine Produktion von:

theatergruppe köln der Jungen theatergemeinde, Regie:

Markolf Naujoks

halle KalK

19:30 Die kunst des Fallens von christoph Nussbaumeder,

Regie: katja Lauken

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

10:00 Lotte will Prinzessin sein von Doris Dörrie, Regie:

Ivana Langmajer, ab 4 Jahren

20:00 traumnovelle von Arthur Schnitzler, Regie: Reinar

Ortmann

oper Köln / alTeS pfanDhauS

15:00 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

orangerie TheaTer im volKSgarTen

20:30 hello, Mr. President, eine Produktion von: Rose

theegarten Ensemble, country-Musiktheater

SchauSpiel Köln

TanzgaSTSpiel 20:00 Es tanzen: terra, Rossini

cards, choreografie: Mauro bigonzetti, eine Produktion

der Fondazione Nazionale della Danza und der Fondazione

teatro communale di Modena

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 konrad beikircher: Schön ist es auch anderswo,

comedy

STuDiobühneKöln

16:00 Alles ich, eine Produktion von: theatrale subversion

(hildesheim), katze und krieg (braunschweig),

eine interaktive Performance über Identität für

30 Menschen, Ort: Probebühne,

festival Theaterszeneeuropa

20:00 this is (not) my forest, eine Produktion von:

kIk MELONE (zagreb), tänzerische hommage an Pina

bausch, festival Theaterszeneeuropa

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 tel Aviv (uA), nach der Stadterzählung

von katharina hacker, Regie: tobias herzberg,

akT-inszenierung mai 2011

TheaTer im bauTurm

20:00 Ladies Night von Stephen Sinclair und

Anthony Mccarten, Inszenierung: Joby Joppen, eine

koproduktion von „GbR Ladies Night“ und theater

im bauturm

TheaTer TiefroT

20:30 Der eingebildete kranke von Molière, Regie:

volker Lippmann

premieren unD TageSTippS KinDer- unD JugenDTheaTer 21 24 JuNI ’11

DaTierT

Do 16

arTheaTer

20:30 wir schreiben Freitod, mit: Dr. Pilar baumeister

und thomas Geduhn, Lesung mit anschließender Publikumsdiskussion

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit Meltem kaptan,

Stand-up comedy, Eintritt frei

caSSiopeia bühne

gaSTSpiel 15:00 Der kleine Rabe Socke, eine

Produktion von: Puppentheater Drehwurm, ab 3 bis 9

Jahre, voranmeldung nötig

comeDia TheaTer

19:00 clyde und bonnie von holger Schober, Regie: ulrike

Stöck, ab 15 Jahren, akT-inszenierung mai 2009

20:00 thomas Freitag: Nur das beste, kabarett

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Last night on earth. Die Steppe, Der besucher,

kaleidoskop nach Ray bradbury, eine Produktion von:

theatergruppe köln der Jungen theatergemeinde, Regie:

Markolf Naujoks

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

11:00 Das Leben des Galilei von bertolt brecht, Regie:

christos Nicopoulos, ab 12 Jahren

20:00 Das Leben des Galilei von bertolt brecht, Regie:

christos Nicopoulos

KulTurbunKer Köln-mülheim

20:00 Golden Girls, vier Originalfolgen der Serie wurden

für die bühne bearbeitet, theater

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oper Köln / pallaDium

19:30 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama

woyzeck von Georg büchner, Musik von Alban berg,

Inszenierung: Ingo kerkhof, Ort: Palladium, siehe

Seite 10

orangerie TheaTer im volKSgarTen

20:30 hello, Mr. President, eine Produktion von: Rose

theegarten Ensemble, country-Musiktheater

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

TanzgaSTSpiel 20:00 es tanzen: terra, Rossini

cards, choreografie: Mauro bigonzetti, eine Produktion

der Fondazione Nazionale della Danza und der Fondazione

teatro communale di Modena

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Florian Schröder: Du willst es doch auch! kabarett

STuDiobühneKöln

20:00 Glazba (Practicable), eine Produktion von ekscene

(zagreb), tanz, festival Theaterszeneeuropa

21:30 Alles ich, eine Produktion von: theatrale subversion

(hildesheim), katze und krieg (braunschweig),

eine interaktive Performance über Identität für 30

Menschen, Ort: Probebühne, festival Theaterszeneeuropa

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer am SachSenring

20:00 kafkas welten, nach Erzählungen von Franz

kafka, Regie: Joe knipp, nominiert für den Kölner

Theaterpreis 2010 und den pucK

TheaTer Der Keller

20:00 tel Aviv (uA), nach der Stadterzählung von

katharina hacker, Regie: tobias herzberg, akT-inszenierung

mai 2011

TheaTer im bauTurm

20:00 wolke 9, uA n. d. Film von A. Dresen, Inszenierung: R.

Pape, eine koproduktion von „GbR wolke 9“ u. tib, s. S. 11

fr 17

arKaDaS TheaTer – bühne Der KulTuren

20:00 betrogen – eine Partie Squash, eine

Produktion von: theater am werk, Regie: waltraud

heldermann

aTelier TheaTer

20:30 travestie verkehrt: Simply the best, travestie

22:00 Gratis comedy mit: die Saugstauber, Ort: Atelier

theater - wirtzhaus

bürgerhauS STollwercK

20:00 Peter Frohleiks: EinMannkultur, kabarett/comedy

caSamaX TheaTer

10:30 Mondkalb und bachwiesel, Regie: Matthias weiland,

theaterstück in bildern mit Gedichten und Musik,

ab 8 Jahren, nominiert für den Kölner Kinder- und

Jugendtheaterpreis 2009, nur mit vorbestellung

comeDia TheaTer

11:00, 19:00 clyde und bonnie von holger Schober,

Regie: ulrike Stöck, ab 15 Jahren, akT-inszenierung

des monats mai 2009

20:00 thomas Freitag: Nur das beste, kabarett

Die wohngemeinSchafT

20:00 Die Ritter der wohngemeinschaft, Mix aus comedy,

Schauspiel und Musik, Gast: die kölsche chansonsängerin

und Geschichtenerzählerin Angela krüll

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 All Stars comedy, mixed comedy

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Ein langer, süßer Selbstmord – der Fall Oscar

wilde, textfassung von kay Link und Inken kautter,

Inszenierung: kay Link, siehe Seite 11

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

20:30 Marina barth, Frank überall & Ewald Gutenkunst:

Rat Reloaded, Juni-Ausgabe

meTropol TheaTer

20:00 Das kunstseidende Mädchen von Irmgard keun,

Regie: Julian baboi

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oDonien

20:30 bodenlos, eine Produktion von: spoken dance squad,

dreimal kurz getanztes literarisches Gothic mit Soundtrack

oper Köln/alTeS pfanDhauS

15:00 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 Mamma Mafia von Federico bellini u.a., Regie:

Antonio Latella, siehe Seite 10

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Jürgen b. hausmann: Mensch hausmann… wie

das Leben so spielt, kabarett

STuDiobühneKöln

20:00 Destination tRAFIk: Deer, eine Produktion von:

tRAFIk (Rijeka), Festival theaterszeneEuropa

22:00 A mind cut, eine Produktion von: Nomad bad taste

co. (belgrad), 25 minütiger Alptraum ausgedrückt durch

tanz und Performance, festival Theaterszeneeuropa

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer am SachSenring

20:00 kafkas welten, nach Erzählungen von Franz

kafka, Regie: Joe knipp, nominiert für den Kölner

Theaterpreis 2010 und den pucK

TheaTer am Tanzbrunnen

19:00 Jürgen becker: Ja, was glauben Sie denn?

kabarett

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer Die bauSTelle

20:00 himmel sehen von Ann-christin Focke, Regie:

bettina Montazem

TheaTer im bauTurm

20:00 wolke 9, uA n. d. Film von A. Dresen, Inszenierung: R.

Pape, eine koproduktion von „GbR wolke 9“ u. tib, s. S. 11

TheaTer im hof

gaSTSpiel 20:00 Dolores, theatrale Erzählung frei

nach Stephen king, Regie: Jessica Sinapi

TheaTer TiefroT

20:30 Der eingebildete kranke von Molière, Regie:

volker Lippmann

Sa 18

arKaDaS TheaTer – bühne Der KulTuren

20:00 John, meine Liebe – theater Pridvornij in russischer

Sprache

aTelier TheaTer

20:30 Sebastian Pufpaff: warum! Polit-comedy

22:00 Gratis comedy mit: die Saugstauber, Ort: Atelier

theater - wirtzhaus

blaueS hauS

14:30, 16:00 wölfchen, nach dem gleichnamigen

bilderbuch, Regie: constanze Schmidt, klaus hermann,

tischpuppentheater, ab 3 Jahren

bürgerhauS STollwercK

20:00 birgitta Altermann: Eine Pianistin rotiert, skurrile

konzertshow

caSSiopeia bühne

15:00 Das hässliche Entlein, Musikmärchen von claudia

hann, Regie: udo Mierke, ab 5 bis 12 Jahren, voranmeldung

empfohlen

comeDia TheaTer

20:00 Nessi tausendschön: Perlen und Säue, Musikkabarett

20:30 Matthias brodowy: Offenbarung, kabarett

Foto: raum 13

DeuTzer zenTralwerK Der Schönen KünSTe

20:00 tretet ein, denn auch hier sind Götter, eine Produktion

von: raum 13, tanz

Raum13 (Anja kolacek und Marc Leßle) gründen mit

dem Deutzer zentralwerk der Schönen künste ein

neues kunstforum. Das ehemalige Industriegebäude

soll ein Ort für experimentelle und politische kunst mit

dem Schwerpunkt tanz werden. Den Auftakt bildet

ein performatives Projekt von raum13, inspiriert durch

Lessings Drama „Nathan der weise“. Das Stück der

beiden tänzer ist eine Auseinandersetzung mit Glaube

und verzweiflung, eine organisierte Messe mit alten und

eventuell neuen Ritualen sowie der Möglichkeit auf die

Gründung einer neuen Religion. Alles ist offen an diesem

ersten Abend im neuen Deutzer zentralwerk der Schönen

künste, siehe Seite 6

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Ein langer, süßer Selbstmord – der Fall Oscar

wilde, textfassung von kay Link und Inken kautter,

Inszenierung: kay Link, siehe Seite 11

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 All Stars comedy, mixed comedy

hänneSchen TheaTer

16:00 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

19:30 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

gaSTSpiel 20:00 Der Eunuch von terenz, eine

Produktion von: Ensemble Nicopoulos, Regie: christos

Nicopoulos

KabareTT a-z

19:30 Frank Meyer: DichtDenkDeutsch, satirisch-literarisches

kabarett

Kammeroper Köln

15:00 Die kleine zauberflöte, kinderoper nach wolfgang

Amadeus Mozart, ab 5 Jahren

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

20:30 Marina barth & Ewald Gutenkunst: köln (nicht

nur) für Anfänger, kabarett

meTropol TheaTer

15:30 Alice im wunderland frei nach Lewis carroll,

Regie: carmen Marie zens, ab 6 Jahren

20:00 Das kunstseidende Mädchen von Irmgard keun,

Regie: Julian baboi

oper Köln / pallaDium

19:30 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama woyzeck

von Georg büchner, Musik von Alban berg, Inszenierung:

Ingo kerkhof, Ort: Palladium, siehe Seite 11

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 warten auf Godot von Samuel beckett, Stück in 2

Akten, Regie: thomas Dannemann

Rolf Dieter brinkmann, Foto: christa Donner

SchloSSerei

premiere 20:00 keiner weiß mehr von Rolf Dieter

brinkmann, Regie: Stefan Nagel

„keiner weiß mehr“ ist der erste Roman des kölner

Dichters Rolf Dieter brinkmann (+1975). Er beschreibt

die subjektive (und recht autobiografische) Perspektive

eines Mannes auf sein Leben, das er zwischen Frau,

kind, kleiner wohnung, wenigen Freunden und verschiedenen

Orten als körperlich und geistig beengend empfindet.

Die Lebensumstände der 60er Jahre werden zur

Falle und bedrohung für die eigene Entwicklung. Stefan

Nagel nimmt sich den teils schockierenden Einblicken in

die innere verfassung des Protagonisten an und bringt

diesen „trotzig hingeworfenen brocken Prosa, schonungslos

und eindringlich wie nur wenige Romane der

sechziger Jahre“ (Marcel Reich-Ranicki) auf die bühne.

weitere termine im Juni: 22./23./29./30.

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Jürgen b. hausmann: Mensch hausmann… wie

das Leben so spielt, kabarett

STuDiobühneKöln

20:00 Re-inventing Nijinsky, eine Produktion von: coac

und der tanz- und theaterwerkstatt Ludwigsburg sowie

Fabian chyle, Theaterpreis Stuttgart 2010, festival

Theaterszeneeuropa

21:30 the end of as we know // behandlung II, eine

Produktion von: Deter/Müller/Martini (berlin)

TheaTer am Dom

17:00, 20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer am SachSenring

20:00 kafkas welten, nach Erzählungen von Franz

kafka, Regie: Joe knipp, nominiert für den Kölner

Theaterpreis 2010 und den pucK

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im bauTurm

20:00 wolke 9, uA n. d. Film von A. Dresen, Inszenierung: R.

Pape, eine koproduktion von „GbR wolke 9“ u. tib, s. S. 11

TheaTer im hof

15:00 hänsel und Gretel nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

20:00 Dilettantissimo, von und mit Ingo Albrecht,

Szene-Spektakel über theorie und Praxis der

„S(ch)auspiel-kunst“

TheaTer TiefroT

20:30 Der eingebildete kranke von Molière, Regie:

volker Lippmann

So 19

arKaDaS TheaTer - bühne Der KulTuren

11:00 Es lebe der Regenbogen, kindertheater vom

Arkadas Ensemble, ab 4 Jahren

20:00 Die Geschichte meiner scheuen Freundin, theater

mit Live-Musik in persischer Sprache, eine Produktion

von: deutsch-iranisches theaterforum, Regie: zaaleh

Shoary

caSamaX TheaTer

15:00 Mondkalb und bachwiesel, Regie: Matthias weiland,

theaterstück in bildern mit Gedichten und Musik,

ab 8 Jahren, nominiert für den Kölner Kinder- und

Jugendtheaterpreis 2009

caSSiopeia bühne

15:00 Das hässliche Entlein, Musikmärchen von claudia

hann, Regie: udo Mierke, ab 5 bis 12 Jahren, voranmeldung

empfohlen

comeDia TheaTer

11:00 Das Dschungelbuch von Rudyard kipling, aus der

Lesereihe: Eselsohren! Ab 6 Jahren

gaSTSpiel 15:00 Gilitrutt, eine Produktion von: Figurentheater

bernd Ogrodnik, ab 5 Jahren, eröffnung

der 16. internationalen Kinder- und Jugendbuchwochen

island

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 vom Nichtstun. Auf der Suche nach der Poesie

von Müßiggang, Faulheit und dem Gegenteil von Arbeit,

Regie: Roland bertschi

hänneSchen TheaTer

14:30 Olé! hännesche op Jöck, kinderstück von udo

Mülller, Puppenspiel

17:00 Museum Schäl, Erwachsenenstück von Peter

ulrich, Puppenspiel

horizonT TheaTer

11:00 Die kleine Eidechse von Piro Rempel, Regie:

christos Nicopoulos, krabbeltheater ab 2 Jahren

15:00 Ach, du dicker Spatz von thomas bleidiek, eine

komödie für kinder, ab 6 Jahren

16:00 Literaturcafé: Neue kölner Lesereihe „krimi barrierefrei“,

Mischa bach liest aus ihrem werk „Rattes Gift“,

mit Gebärdendolmetscherin für Gehörlose

Kammeroper Köln

15:00 Die kleine zauberflöte, kinderoper nach wolfgang

Amadeus Mozart, ab 5 Jahren

Kölner KünSTler TheaTer

15:00 Drei kleine Schweinchen, eine Produktion von:

Seifenblasen theater, ab 3 Jahren

premieren unD TageSTippS KinDer- unD JugenDTheaTer

meTropol TheaTer

15:30 Alice im wunderland frei nach Lewis carroll,

Regie: carmen Marie zens, ab 6 Jahren

miTTelblonD-KulTurKneipe

19:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oper Köln / opernhauS

18:00 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus

Mozart, Inszenierung: uwe Eric Laufenberg, Ort: Opernhaus

Foto: weimer

proJeKTraum KnuT oSper

premiere 12:00, 15:00 weis(s)heit – eine

(Menschen)-Installation, Installation/Performance mit

künstlern, teil 2 des Projektes „Altersfragen“, eine Produktion

von: wehrtheater, Regie: Andrea bleikamp

Sind alte Menschen weise oder nur weißhaarig? können

wir von ihnen lernen, ist es interessant, ihren Geschichten

zu lauschen? In einer begehbaren (Menschen)-

Installation werden vier Lebensläufe erzählt, unbequeme

Fragen gestellt, sensible themen berührt. Die kölner

Regisseurin Andrea bleikamp und ihr „wehrtheater“

inszenieren nach der wunderbaren Produktion „Spiegelungen“

nun „weis(s)heit“ als zweiten teil des Projekts

„Altersfragen“. Die Premiere findet im Rahmen des Festivals

„Literatur in den häusern der Stadt“ im Projektraum

knut Osper statt.

Scala TheaTer

17:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

16:00 warten auf Godot von Samuel beckett, Stück in 2

Akten, Regie: thomas Dannemann

20:30 Reihe: was vom tage übrig blieb: was hat die

denn? Die welt der Gerburg treusch-Dieter, von und

mit Anja herden und Sebastian kreyer, überarbeitete

version eines legendären Radio-Interviews, Ort: Erfrischungsraum

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Jürgen b. hausmann: Mensch hausmann… wie

das Leben so spielt, kabarett

TheaTer am Dom

17:00, 20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

18:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im bauTurm

20:00 werther von Goethe, Inszenierung: R. Pape, eine

koproduktion von GbR werther und theater im bauturm

TheaTer im hof

11:00 Pinocchio, nach carlo collodi, Regie: Ingo Albrecht,

kindertheater, ab 3 Jahren

15:00 Schneewittchen, nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

gaSTSpiel 20:00 Der Gott des Gemetzels von Yasmina

Reza, eine Produktion von: ensemble skurreal, Regie:

Markus krämer

mo 20

arTheaTer

20:00 kunst gegen bares, offene bühne Show

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit christopher köhler,

Magic comedy, Eintritt frei

caSamaX TheaTer

10:30 Mondkalb und bachwiesel, Regie: Matthias weiland,

theaterstück in bildern mit Gedichten und Musik,

ab 8 Jahren, nominiert für den Kölner Kinder- und

Jugendtheaterpreis 2009, nur mit vorbestellung

DIE BESTEN STÜCKE DES LANDES AN DEN WUPPERTALER BÜHNEN

«westwärts«

NRW THEATERTREFFEN

2011 20. BIS 26. JUNI

Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder,

Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

www.nrw-theatertre� en.de WSW TopTicket (0202) 569 44 44


24 JuNI ’11 22 DaTierT

comeDia TheaTer

gaSTSpiel 15:00 Gilitrutt, eine Produktion von: Figurentheater

bernd Ogrodnik, ab 5 Jahren, im Rahmen der 16.

Internationalen kinder- und Jugendbuchwochen Island

halle KalK

19:30 Die kunst des Fallens von christoph Nussbaumeder,

Regie: katja Lauken

horizonT TheaTer

10:00 Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt, Regie:

Reinar Ortmann, ab 12 Jahren

20:00 blinde träume von David Moat, Regie: christos

Nicopoulos

Kammeroper Köln

09:00, 11:00 Die kleine zauberflöte, kinderoper nach

wolfgang Amadeus Mozart, ab 5 Jahren

Kölner KünSTler TheaTer

10:00 Drei kleine Schweinchen, eine Produktion von:

Seifenblasen theater, ab 3 Jahren

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Stephan bauer: Auf der Suche nach dem verlorenen

Mann, comedy-kabarett

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer im bauTurm

20:00 werther von Goethe, Inszenierung: Rüdiger Pape,

eine koproduktion von GbR werther und theater im

bauturm. zum letzten mal!

Di 21

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit christopher köhler,

Magic comedy, Eintritt frei

caSSiopeia bühne

15:00 Das hässliche Entlein, Musikmärchen von claudia

hann, Regie: udo Mierke, ab 5 bis 12 Jahren, voranmeldung

nötig

Die wohngemeinSchafT

20:00 Literaturclub, mit: Adrian kasnitz (Schrumpfende

Städte), Achim wagner (Flugschau) und dem kölner

Filmemacher Marcel belledin, der seine kurzfilme zeigt

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Ein langer, süßer Selbstmord – der Fall Oscar

wilde, textfassung von kay Link und Inken kautter,

Inszenierung: kay Link, siehe Seite 11

halle KalK

19:30 Die kunst des Fallens von christoph Nussbaumeder,

Regie: katja Lauken

horizonT TheaTer

20:00 könig ödipus von Sophokles, Regie: christos

Nicopoulos, siehe Seite 12

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

gaSTSpiel 20:30 Dagmar Schönleber & thomas

Lienenlüke: Alles was weg muss! Musikkabarett

muSical Dome Köln

20:00 Richard O’ brien’s Rocky horror Picture Show

orangerie TheaTer im volKSgarTen

20:30 Die weise von Liebe und tod des cornets christoph

Rilke von Rainer Maria Rilke, szenische Lesung mit

Musik

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Sia korthaus: Auch Glückskekse krümeln, Musikkabarett

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Nordost, Schauspiel von torsten buchsteiner,

Regie: Daniel kuschewski

TheaTer TiefroT

gaSTSpiel 20:30 woyzeck von Georg büchner, Regie:

wolfram zimmermann, Ensemble: kassenschlager

mi 22

alTe feuerwache

20:30 Die vögel von Aristophanes, eine Produktion von:

Alanus hochschule Alfter in kooperation mit dem theater

Görlitz, Regie: Michael Scharzmann

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit christopher köhler,

Magic comedy, Eintritt frei

comeDia TheaTer

20:00 Springmaus: unter einer Decke, Impro-comedy

Die wohngemeinSchafT

20:00 Die ui-Show, Stand-up, Quatsch, Satire, tagesaktuelle

Ironie

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 John Doyle: Don’t worry be German – ein Ami

wird Deutsch, kabarett

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Ein langer, süßer Selbstmord – der Fall Oscar

wilde, textfassung von kay Link und Inken kautter,

Inszenierung: kay Link, siehe Seite 11

horizonT TheaTer

20:00 Das Leben der Anderen, von F. henckel von Donnersmarck,

Regie: christos Nicopoulos

muSical Dome Köln

20:00 Richard O’ brien’s Rocky horror Picture Show

oper Köln / alTeS pfanDhauS

11:30 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

oper Köln / opernhauS

19:30 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus

Mozart, Inszenierung: uwe Eric Laufenberg, Ort: Opernhaus

SchauSpiel Köln

19:30 Die wellen von virginia woolf, Regie: katie

Mitchell

SchloSSerei

20:00 keiner weiß mehr von Rolf Dieter brinkmann,

Regie: Stefan Nagel

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Richard Rogler: Stimmung, kabarett

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Nordost, Schauspiel von torsten buchsteiner,

Regie: Daniel kuschewski

Foto: Nicholas Meisel

TheaTer im bauTurm

Africologne ist ein neues kölner Festival, das einen ganz

anderen blick auf die komplexe theaterkultur (west-)

Afrikas eröffnen will – ein von der bundeskulturstiftung

großzügig gefördertes zweijähriges Projekt, das es in

dieser Form bisher kein zweites Mal in Deutschland gibt.

verteilt auf drei Spielstätten (theater im bauturm, Rautenstrauch-Joest-Museum,

Millowitsch theater) werden

sieben Stücke gezeigt, die sowohl ästhetisch mutig und

dennoch traditionsbewusst und kritisch die afrikanische

Gesellschaft reflektieren. (Foto: Szene aus „L’echo du

pas de l’homme“, Freitag, 24.06. 18:00 uhr) Einblicke in

eine aufregende kultur, die man nicht verpassen sollte.

(siehe Seite 9)

18:00 Feierliche Eröffnung des africologne-festivals

europa-premiere 20:00 ziitba ou La Situation

- ziitba oder Die Situation (burkina Faso) von Sidiki

Yougbaré, Inszenierung: Sidiki Yougbaré, anschließend

Eröffnungsfeier mit buffet, africologne-festival

TheaTer TiefroT

gaSTSpiel 20:30 woyzeck von Georg büchner, Regie:

wolfram zimmermann, Ensemble: kassenschlager

Do 23

arKaDaS TheaTer - bühne Der KulTuren

20:00 zweifrauensolo: Eine Reise zu sich selbst, eine

Produktion von: My lovely white dog –dancecompany,

Regie: klaus Dilger, tanz, siehe Seite 14

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit christopher köhler,

Magic comedy, Eintritt frei

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 vom Nichtstun. Auf der Suche nach der Poesie

von Müßiggang, Faulheit und dem Gegenteil von Arbeit,

Regie: Roland bertschi

horizonT TheaTer

20:00 blinde träume von David Moat, Regie: christos

Nicopoulos

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

muSical Dome Köln

20:00 Richard O’ brien’s Rocky horror Picture Show

oper Köln / pallaDium

19:30 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama woyzeck

von Georg büchner, Musik von Alban berg, Inszenierung:

Ingo kerkhof, Ort: Palladium, siehe Seite 10

Scala TheaTer

17:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 Die wellen von virginia woolf, Regie: katie

Mitchell

SchloSSerei

20:00 keiner weiß mehr von Rolf Dieter brinkmann,

Regie: Stefan Nagel

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Ingo Appelt: Ganz neues Programm, comedykabarett

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Nordost, Schauspiel von torsten buchsteiner,

Regie: Daniel kuschewski

TheaTer im bauTurm

18:00 ziitba ou La Situation - ziitba oder Die Situation

(burkina Faso) von Sidiki Yougbaré, Inszenierung: Sidiki

Yougbaré, africologne-festival

21:00 condor unlimited von P. De buysser, szenische

Einrichtung: Gerhard Roiß, szenische Lesung,

africologne-festival

TheaTer im hof

11:00 Pinocchio, nach carlo collodi, Regie: Ingo Albrecht,

kindertheater, ab 3 Jahren

15:00 Schneewittchen, nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

TheaTer TiefroT

gaSTSpiel 20:30 woyzeck von Georg büchner, Regie:

wolfram zimmermann, Ensemble: kassenschlager

fr 24

arKaDaS TheaTer - bühne Der KulTuren

20:00 zweifrauensolo: Eine Reise zu sich selbst, eine

Produktion von: My lovely white dog –dancecompany,

Regie: klaus Dilger, tanz, siehe Seite 14

aTelier TheaTer

20:30 Maria vollmer: Sex & Drugs im Reihenhaus, Musik-

und tanzkabarett

22:00 Gratis-comedy mit: özgür cebe, Ort: Ateliertheater-wirtzhaus

barnes crossing, Foto: MiegL

barneS croSSing im KunSTzenTrum

wachSfabriK

premiere 20:00 winterlandschaft mit Nescafé #2,

ein Solo im kontext der Reihe „I see u“, eine Produktion

von: IPtanz, choreografie, Regie und tanz: Ilona Pászthy

Eine Frau im Inneren eines transparenten würfels gibt

sich preis: in Ilona Pászthys neuem tanzsolo wird ein

durchsichtiges Objekt den tanz räumlich begrenzen. Es

ist vitrine und kerker zugleich, denn der Innenraum des

Objekts ist von allen Seiten für das Publikum einsehbar.

Andererseits ist das Publikum gleichzeitig auch für

die Akteurin im Objekt rundherum erfassbar. Da stellt

sich die Frage: wer beobachtet hier eigentlich wen?

Die mehrfach preisgekrönte kölner choreografin Ilona

Pászthy setzt mit ihrer neuen Arbeit die Auseinandersetzung

mit beobachtung, überwachung, Sehen und

Gesehen werden fort.

weitere termine: 25., 26.

caSamaX TheaTer

10:30 herr Schmitt und herr Schmidt, Regie: Daniel

zambra, ab 3 Jahren, nur mit vorbestellung

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 All Stars comedy, mixed comedy

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 vom Nichtstun. Auf der Suche nach der Poesie

von Müßiggang, Faulheit und dem Gegenteil von Arbeit,

Regie: Roland bertschi

horizonT TheaTer

20:00 Eiskind, Monolog von Elisabeth vera Rathenböck,

Regie: Aydin Isik, nominiert für den Kölner Kinderund

Jugendtheaterpreis 2009

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

20:30 clamotta undercover, Juni-Ausgabe, Improtheater

meTropol TheaTer

20:00 Das kunstseidende Mädchen von Irmgard keun,

Regie: Julian baboi

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

oper Köln / alTeS pfanDhauS

11:30 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

oper Köln / opernhauS

19:30 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus Mozart,

Inszenierung: uwe Eric Laufenberg, Ort: Opernhaus

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

premieren unD TageSTippS KinDer- unD JugenDTheaTer

SchauSpiel Köln

19:30 warten auf Godot von Samuel beckett, Stück in

2 Akten, Regie: thomas Dannemann

SenfTöpfchen TheaTer

20:30 Robert kreis: Ach du liebe zeit, kabarett

STuDio 11

Köln-premiere 20:30 PONGO LAND, anschließend

Eeva Muilu (StuDIOwORkS Ausgabe 8/2011), tanz

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

23:00 thekenkeller: Amely Draeger – Frauenpower,

musikalische Lesung

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer Die bauSTelle

20:00 Es ist unsinn, ein Abend über die Liebe mit

Songs, broadway und Lyrik fürs herz

TheaTer im bauTurm

DeuTSchlanD-premiere 18:00 L’Echo du pas de

l’homme - Das Echo des Schritts des Menschen (Senegal/

Frankreich/ Marokko) nach dem Roman timbuktu - 52

tage auf dem Rücken eines kamels von Ahmed Ghazali,

Inszenierung: christophe Merle, africologne-festival

21:00 Papa muss essen von Marie NDiaye, szenische

Einrichtung Luzius heydrich, szenische Lesung,

africologne-festival, siehe Seite 9

TheaTer im hof

gaSTSpiel 20:00 Der Gott des Gemetzels von Yasmina

Reza, eine Produktion von: ensemble skurreal, Regie:

Markus krämer

TheaTer TiefroT

gaSTSpiel 20:30 woyzeck von Georg büchner, Regie:

wolfram zimmermann, Ensemble: kassenschlager

Sa 25

aTelier TheaTer

20:30 Sylviva brécko: Liebling, wir müssen reden,

Musik-kabarett

22:00 Gratis-comedy mit: özgür cebe, Ort: Ateliertheater-wirtzhaus

barneS croSSing im KunSTzenTrum

wachSfabriK

20:00 winterlandschaft mit Nescafé #2, ein Solo im

kontext der Reihe „I see u“, eine Produktion von: IPtanz,

choreografie, Regie und tanz: Ilona Pászthy

erSTeS Kölner wohnzimmerTheaTer

20:00 All Stars comedy, mixed comedy

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 vom Nichtstun. Auf der Suche nach der Poesie

von Müßiggang, Faulheit und dem Gegenteil von Arbeit,

Regie: Roland bertschi

horizonT TheaTer

20:00 Martin Luther, Regie: Aydin Isik

Berufsbegleitende

Fortbildungen

Theaterpädagogik

Zirkuspädagogik

Theaterpädagogisches Zentrum e.V. Köln

Telefon: 0221-521718, info@tpz-koeln.de

www.tpz-koeln.de

Zirkus- und Artistikzentrum Köln

Telefon: 0221-7021678, info@zak-koeln.com

www.zak-koeln.com

Theaterpädagogisches Zentrum e.V. Köln

ev. JohanneSKirche brücK

16:00 Aladdin und die wunderlampe, eine szenische

Lesung mit Ivana Langmajer, eine Produktion von: Ensemble

Nicopoulos

KlüngelpüTz KabareTT TheaTer

20:30 Marina barth & Ewald Gutenkunst: köln (nicht

nur) für Anfänger, kabarett

Kölner KünSTler TheaTer

16:00 Oskar – der kleine, dicke Ritter, eine Produktion

von: Figurentheater Sack ´un Pack, ab 4 Jahren

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

muSical Dome Köln

15:00, 20:00 Richard O’ brien’s Rocky horror Picture Show

oper Köln / alTeS pfanDhauS

11:30 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

oper Köln / pallaDium

19:30 wozzeck, Oper in 3 Akten nach dem Drama woyzeck

von Georg büchner, Musik von Alban berg, Inszenierung:

Ingo kerkhof, Ort: Palladium, siehe Seite 10

24 JuNI ’11 23 DaTierT

Scala TheaTer

19:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

19:30 Die Dreigroschenoper von bertolt brecht, Regie:

Nicolas Stemann

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Robert kreis: Ach du liebe zeit, kabarett

STuDio 11

20:30 PONGO LAND, anschließend Eeva Muilu

(StuDIOwORkS Ausgabe 8/2011), tanz, siehe Seite 3

TheaTer am Dom

17:00, 20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

gaSTSpiel 20:00 Solidaritätskeller: Fressen, Lieben,

kotzen, eine Produktion von: Mecklenburgisches

Staatstheater Schwerin, Regie: Markus wünsch

TheaTer im bauTurm

DeuTSchlanD-premiere 15:30, 18:30 Le Musée

bombana de kokologo – Das Museum bombana de

kokologo von P. Rome (burkina Faso), Inszenierung:

P. Rome, africologne-festival, Ort: Rautenstrauch-

Joest-Museum, siehe Seite 9

DeuTSchlanD-premiere 18:00 Fatma von

M’hamed benguettaf (Senegal/Frankreich), Inszenierung:

christophe Merle, africologne-festival

DeuTSchlanD-premiere 20:00 Le cœur des

enfants léopards - Das herz der Leopardenkinder,

Adaption von Dieudonné & criss Niangouna nach dem

gleichnamigen Roman von wilfried N’Sondé (kongo),

Inszenierung: Dieudonné Niangouna, anschließend

Publikumsgespräch mit dem Autor wilfried N’Sondé,

africologne-festival, Ort: Millowitsch theater

22:00 africologne-Party, Ort: theater im bauturm

TheaTer im hof

15:00 Schneewittchen, nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

TheaTer TiefroT

gaSTSpiel 20:30 Der vorgang Oury Jalloh, eine

Produktion von: nö-theater köln, Regie: Janosch Roloff,

nominiert für den Kölner Theaterpreis 2010 und

für den Kurt-hackenberg-preis 2010, akT-inszenierung

des monats november 2010

TheaTerpäDagogiScheS zenTrum

15:00 bis 22:00 Straßenfest (Genter Straße) zum 30jährigen

Jubiläum vom theaterpädagogischen zentrum:

kindertheater, zirkus- und theateraufführungen, Spiel-

und Mitmachaktionen für Groß und klein, theater- und

Musicalworkshops, cirque Noveau, kinderkarussell,

hüpfburg und Live konzert von Élysée, siehe Seite 7

16:00 hullabaloo – Ein kind, zwei Sprachen und drei

Monster von Angelika Pohlert und Imke Pankauke,

bilinguales theaterstück (Englisch-Deutsch) für kinder

im Grundschulalter

So 26

arKaDaS TheaTer – bühne Der KulTuren

11:00: Allem kallem, kinderstück vom Arkadas Ensemble,

ab 6 Jahren

20:00 Abstrakt, eine Produktion von: contrast-Dance

company, zeitgenössischer tanz

barneS croSSing im KunSTzenTrum

wachSfabriK

20:00 winterlandschaft mit Nescafé #2, ein Solo im

kontext der Reihe „I see u“, eine Produktion von: IPtanz,

choreografie, Regie und tanz: Ilona Pászthy

caSamaX TheaTer

15:00 herr Schmitt und herr Schmidt, Regie: Daniel

zambra, ab 3 Jahren

horizonT TheaTer

10:30 Märchenfrühstück, Ivana Langmajer liest Aschenputtel

15:00 Löwe sein ist wunderbar von Gertrud Pigor, Regie:

Nelly Ayukhanova, zirkusmusical, ab 4 Jahren

miTTelblonD-KulTurKneipe

19:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

muSical Dome Köln

15:00, 19:00 Richard O’ brien’s Rocky horror Picture

Show

oper Köln / alTeS pfanDhauS

15:00 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

oper Köln / opernhauS

16:00 Don Giovanni, Oper von wolfgang Amadeus

Mozart, Inszenierung: uwe Eric Laufenberg, Ort: Opernhaus

Scala TheaTer

17:30 Nubbel, alaaf ju von walter bockmayer

SchauSpiel Köln

18:00 Mamma Mafia von Federico bellini u.a., Regie:

Antonio Latella, siehe Seite 10

SchloSSerei

20:00 AGRIPPINA – Die kaiserin aus köln, Römisches

hysterienspiel mit Puppen und Sandalen, Regie: Suse

wächter

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Robert kreis: Ach du liebe zeit, kabarett

TheaTer am Dom

17:00, 20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

gaSTSpiel 20:00 Solidaritätskeller: Fressen, Lieben,

kotzen, eine Produktion von: Mecklenburgisches

Staatstheater Schwerin, Regie: Markus wünsch

TheaTer im bauTurm

13:00 Ferne welten – Ein kurztrip: Führung im

Rautenstrauch-Joest-Museum - kulturen der welt, Eine

veranstaltung der theaterschwärmer (junge Abteilung

des Fördervereins für das theater im bauturm), africologne-festival,

Ort: Rautenstrauch-Joest-Museum

14:00 Podiumsdiskussion zum thema: Entwicklung

heißt sich entwickeln, Moderation: Rolf hemke (theater

an der Ruhr), africologne-festival

15:30, 18:30 Le Musée bombana de kokologo – Das

Museum bombana de kokologo von Pascal Rome (burkina

Faso), Inszenierung: Pascal Rome, africolognefestival,

Ort: Rautenstrauch-Joest-Museum

europa-premiere 20:00 Incessants – unaufhörlich

von Guy Junior Régis (haïti), Inszenierung: Patrick

Joseph, africologne-festival, siehe Seite 9

TheaTer im hof

11:00 hänsel und Gretel nach den Gebr. Grimm, Regie:

Fee burger, kindertheater, ab 3 Jahren

15:00 Pinocchio, nach carlo collodi, Regie: Ingo Albrecht,

kindertheater, ab 3 Jahren

gaSTSpiel 20:00 Der Gott des Gemetzels von Yasmina

Reza, eine Produktion von: ensemble skurreal, Regie:

Markus krämer

TheaTer TiefroT

gaSTSpiel 20:30 Der vorgang Oury Jalloh, eine

Produktion von: nö-theater köln, Regie: Janosch Roloff,

nominiert für den Kölner Theaterpreis 2010 und

für den Kurt-hackenberg-preis 2010, akT-inszenierung

des monats november 2010

mo 27

Foto: artheater

arTheaTer

premiere 20:00 Shakespeare on Edge, eine Produktion

von: Port in Air und artheater, Regie: Richard Aczel,

Sprache: englisch

In zusammenarbeit mit dem artheater köln widmet sich die

junge englischsprachige theatergruppe „Port in Air“ Momenten

der Grenzüberschreitung in Shakespeares werken.

wann bricht vernunft in wahnsinn aus, wie wird blindheit zu

Erkenntnis, wo kippt verlangen ins Abscheuliche und warum

wandelt sich tiefer hass zu grenzenloser Liebe? Die Erkenntnisse

dieser Gratwanderung werden durch Szenen aus

hamlet, king Lear, Richard III und twelfth Night präsentiert.

weitere termine im Juni: 28./29.

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit Andrea volk,

Stand-up comedy, Eintritt frei

caSamaX TheaTer

10:30 herr Schmitt und herr Schmidt, Regie: Daniel

zambra, ab 3 Jahren, nur mit vorbestellung

SchloSSerei

20:00 AGRIPPINA – Die kaiserin aus köln, Römisches

hysterienspiel mit Puppen und Sandalen, Regie: Suse

wächter

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Fatih cevikkollu: Fatihunser, comedy

TheaTer Der Keller

20:00 kellermusik in kooperation mit MEYER REcORDS,

Richard bargel: Der nackte wahnsinn – text und Musik

TheaTer im bauTurm

19:00 Incessants – unaufhörlich von Guy Junior Régis

(haïti), Inszenierung: Patrick Joseph, africolognefestival

19:00, 21:00 kassandra oder die welt als Ende

der vorstellung von kevin Rittberger, künstlerische

Leitung: André Erlen, Stefan h. kraft / Futur 3,

szenische Lesung, (treffpunkt und Ort können

telefonisch erfragt werden: 0221 - 52 42 42),

africologne-festival

20:00 6 and the city, ein Literatur- und theaterprojekt

über köln, konzept und künstlerische Gesamtleitung:

Stephan bruckmeier, Petra weimer, Ort: kölner Schokoladenmuseum

Di 28

arTheaTer

20:00 Shakespeare on Edge, eine Produktion von: Port in

Air und artheater, Regie: Richard Aczel, Sprache: englisch

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit Andrea volk,

Stand-up comedy, Eintritt frei

comeDia TheaTer

10:30 herr Fuchs mag bücher von Franziska biermann, ein

krimi mit viel Musik, Regie: Gertrud Pigor, ab 5 Jahren

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Last night on earth. Die Steppe, Der besucher, kaleidoskop

nach Ray bradbury, eine Produktion von: theatergruppe

köln der Jungen theatergemeinde, Regie: Markolf Naujoks

horizonT TheaTer

20:00 könig ödipus von Sophokles, Regie: christos

Nicopoulos, siehe Seite 12

Kölner KünSTler TheaTer

10:00 Oskar – der kleine, dicke Ritter, eine Produktion

von: Figurentheater Sack ´un Pack, ab 4 Jahren

muSical Dome Köln

20:00 Richard O’ brien’s Rocky horror Picture Show

oper Köln / alTeS pfanDhauS

15:00 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

oper Köln / opernhauS

19:30 tim Fischer singt ein hildegard knef konzert,

chanson

SchauSpiel Köln

gaSTSpiel 20:00 Ein Sommernachtstraum, Musical

nach william Shakespeare, eine Produktion von: Planet

kultur e.v., Regie: Lisa Mehnert, Murali Perumal, choreografie:

Mehdi haris, Meike barthelmeh

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Fatih cevikkollu: Fatihunser, comedy

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im bauTurm

Köln-premiere 14:00 (Schulvorstellung), 19:00

A la vie à la mort - Auf Leben und tod (burkina Faso), Inszenierung:

E. Minoungou und h. tiemtore, africologne-festival

21:00 Abschlussfeier africologne-festival, siehe S. 9

20:00 6 and the city, ein Literatur- und theaterprojekt über

köln, konzept und künstlerische Gesamtleitung: Stephan

bruckmeier, Petra weimer, Ort: kölner Schokoladenmuseum

TheaTer im hof

20:00 Malade?? Nach Moliére, Regie: Ingo Albrecht,

komödie

mi 29

arTheaTer

20:00 Shakespeare on Edge, eine Produktion von: Port in

Air und artheater, Regie: Richard Aczel, Sprache: englisch

premieren unD TageSTippS KinDer- unD JugenDTheaTer

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit Andrea volk,

Stand-up comedy, Eintritt frei

bürgerhauS KalK

9:30, 11:00 violettas Puppenbühne: zwei hühnerbeine

und ein Ei, ab 3 Jahren, Anmeldung erforderlich

comeDia TheaTer

10:30, 16:00 herr Fuchs mag bücher von Franziska

biermann, ein krimi mit viel Musik, Regie: G. Pigor, ab

5 Jahren

20:00 Piet klocke: Das Leben ist schön – gefälligst!

kabarett

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Last night on earth. Die Steppe, Der besucher,

kaleidoskop nach Ray bradbury, eine Produktion von:

theatergruppe köln der Jungen theatergemeinde,

Regie: Markolf Naujoks

Foto: Doro tuch

halle KalK

gaSTSpiel 19:30 testament - verspätete vorbereitungen

zum Generationswechsel nach Lear, eine Produktion

von: She She Pop und ihre väter, hebbel am ufer

(berlin), kampnagel hamburg und dem FFt Düsseldorf,

eröffnung Theater festival impulse 2011

She She Pop eröffnen das diesjährige Impulse Festival

mit einem neu interpretierten klassiker: Shakespeares

könig Lear. Die darin enthaltenen Fragen klären die

Performer unmittelbar und schonungslos mit ihren biologischen

vätern auf der bühne. Damit waren sie sogar

zum berliner Theatertreffen eingeladen. Dies ist nur

eine der spannenden Produktionen, die vom 29. Juni bis

zum 10. Juli in köln, bochum, Düsseldorf und Mülheim

zu sehen sein werden. Die „Marathon“-Fahrten sind

schon zum kult geworden: Im bus kann man bis zu vier

unterschiedliche Stücke in verschiedenen Städten an einem

tag sehen, transfer, verpflegung und Party-Feeling

inklusive. Siehe Seite 4

horizonT TheaTer

10:00 Lotte will Prinzessin sein von Doris Dörrie, Regie:

Ivana Langmajer, ab 4 Jahren

muSical Dome Köln

20:00 Richard O’ brien’s Rocky horror Picture Show

oper Köln / alTeS pfanDhauS

15:00 Schneewittchen, Musik und Libretto von Marius

Felix Lang, Inszenierung: Elena tzavara, kinderoper ab

5 Jahren, Ort: Altes Pfandhaus

5. Mai bis 31. Juli 2011

HORST NAUMANN, RENÉ HEINERSDORFF

SIMONE PFENNIG, UTA KRÜGER, LEENA FAHJE, URSULA BREDIN

der lustige

witwer

Komödie von Simon Moss · Regie: Jürgen Wölffer und Wolfgang Spier

www.theater-am-dom.de

53 JAHRE

theater

am

dom

guter abend.

Theater am Dom, Glockengasse 11, Opern Passagen,

Kasse: 0221-2580153/54


24 JuNI ’11 24 DaTierT

Foto: Orangerie

orangerie TheaTer im volKSgarTen

premiere 20:30 Die hamletmühle, eine Produktion

von: körperSchafftklang, Regie: Ralf Peters

Die Männer des Ensembles körperSchafftklang steigen

gemeinsam mit Gästen in die hamletmühle. In ihrer

Stimm-theater-Performance erkunden sie, in welchen

Mühlrädern sich der Mann im 21. Jahrhundert verfangen

hat. Dabei steht die männliche Stimme als Erkundungsmedium

im vordergrund. In der Performance, die das

Ensemble unter der Leitung des Stimmkünstlers Ralf

Peters entwirft, soll sich an jedem Abend neu entscheiden,

welche konkreten Drehungen der hamletmühle auftauchen

und aufeinander folgen. Die Darsteller wissen

zwar, was ungefähr auf sie zukommen wird, aber nicht,

wann und in welcher Reihenfolge. Allein das voraussehbare

Ende ist in Anlehnung an Shakespeares hamlet,

der durch die Performance begleitet, gesetzt.

weitere termine im Juni: 30.

SchauSpiel Köln

gaSTSpiel 20:00 Ein Sommernachtstraum,

Musical nach william Shakespeare, eine Produktion von:

Planet kultur e.v., Regie: Lisa Mehnert, Murali Perumal,

choreografie: Mehdi haris, Meike barthelmeh

SchloSSerei

20:00 keiner weiß mehr von Rolf Dieter brinkmann,

Regie: Stefan Nagel

SenfTöpfchen TheaTer

20:15 Anka zink: Sexy ist was anderes, comedy

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer, komödie,

siehe Seite 13

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

TheaTer im hof

gaSTSpiel 20:00 Der Gott des Gemetzels von Yasmina

Reza, eine Produktion von: ensemble skurreal, Regie:

Markus krämer

ThEaTER

Alte FeuerwAche

Melchiorstr. 3

50670 Köln 0221 97 31 550

Altes PFAndhAus

Kartäuserwall 20

50678 Köln 0221 221 28 400

ArkAdAs theAter –

Bühne der kulturen

Platenstr. 32

50825 Köln 0221 955 95

ArtheAter

Ehrenfeldgürtel 27

50825 Köln 0221 550 33 44

Atelier theAter / wirtzhAus

Roonstr. 78

50674 Köln 0221 24 24 85

BArnes crossing im

kunstzentrum wAchsFABrik

Industriestr. 100

50999 Köln 02236 963 588

BlAues hAus

Severinstr. 120

50678 Köln 0221 471 32 39

BürgerhAus kAlk

Kalk-Mülheimer-Str. 58

51103 Köln 0221 987 60 20

BürgerhAus stollwerck

Dreikönigenstr. 23

50678 Köln 0221 991 10 80

Bürgerzentrum ehrenFeld

Venloer Str. 429

50825 Köln 0221 54 21 11

cAsAmAx theAter

Berrenrather Str. 177

50937 Köln 0221 44 76 61

TheaTer TiefroT

20:30 Der eingebildete kranke von Molière, Regie:

volker Lippmann

Do 30

aTelier TheaTer

21:30 Gratis – und nicht umsonst: mit Andrea volk,

Stand-up comedy, Eintritt frei

comeDia TheaTer

10:30 herr Fuchs mag bücher von Franziska biermann,

ein krimi mit viel Musik, Regie: Gertrud Pigor, ab 5

Jahren

20:00 Max Goldt liest neue und alte texte, Autorenlesung

freieS werKSTaTT TheaTer

20:00 Ein langer, süßer Selbstmord – der Fall Oscar

wilde, textfassung von kay Link und Inken kautter,

Inszenierung: kay Link, siehe Seite 11

halle KalK

gaSTSpiel 19:30 testament - verspätete vorbereitungen

zum Generationswechsel nach Lear, eine

Produktion von: She She Pop und ihre väter, hebbel

am ufer (berlin), kampnagel ham burg und dem FFt

Düsseldorf, Theater festival impulse 2011, s. S. 4

miTTelblonD-KulTurKneipe

20:00 Marcos Schlüter, christian könig und Manuel

Rittich: Drei Diskokugeln für cindy Rella, trash comedy

muSical Dome Köln

20:00 Richard O’ brien’s Rocky horror Picture Show

orangerie TheaTer im volKSgarTen

20:30 Die hamletmühle, eine Produktion von: körper-

Schafftklang, Regie: Ralf Peters

SchauSpiel Köln

19:30 Der kirschgarten von Anton tschechow,

komödie in 4 Akten, Regie: karin henkel, eingeladen

zum Theatertreffen berlin

SchloSSerei

20:00 keiner weiß mehr von Rolf Dieter brinkmann,

Regie: Stefan Nagel

STuDiobühneKöln

18:00 cry me a river, eine Produktion von: Anna Mendelssohn,

Theater festival impulse, siehe Seite 4

TheaTer am Dom

20:00 Der lustige witwer, Regie: Jürgen wölffer,

komödie, siehe Seite 13

TheaTer im bauTurm

20:00 wolke 9, uA n. d. Film von A. Dresen, Inszenierung: R.

Pape, eine koproduktion von „GbR wolke 9“ u. tib, s. S. 11

TheaTer Der Keller

20:00 Stör ich? (uA), Regie: Iris Matzen, siehe Seite 12

cAssioPeiA Bühne

Bergisch Gladbacher Str. 499-501

51067 Köln 0221 937 8 787

comediA theAter

Vondelstr. 4-8

50677 Köln 0221 888 77 222

deutzer zentrAlwerk der

schönen künste

Deutz-Mühlheimerstraße 147-149

51063 Köln

die wohngemeinschAFt

Richard-Wagner-Str. 39

50674 Köln 0221 27 16 23 78

erstes kölner wohnzimmertheAter

Probsteigasse 21

50670 Köln 0221 1300707

ev. JohAnneskirche Brück

Am Schildchen 15

51109 Köln

Freies werkstAtt theAter

Zugweg 10

50677 Köln 0221 32 78 17

gloriA theAter

Apostelnstr. 11

50667 Köln 0221 660 630

hAlle kAlk

Neuerburgstr. 1

51103 Köln 0221 22128400

hänneschen-theAter

Eisenmarkt 2-4

50667 Köln 0221 258 12 01

horizont theAter

Thürmchenswall 25

50668 Köln 0221 13 16 04

kABArett A-z

Krefelder Str. 26

50670 Köln 0221 277 58 998

kAmmeroPer köln

Friedrich-Ebert-Str. 4

50996 Köln 0221 24 36 12

klüngelPütz kABArett

theAter

Gertrudenstr. 24

50667 Köln 0152 04 44 33 68

Foto: horizont theater

kölner künstler theAter

Stammstr. 8

50823 Köln 0221 510 76 86

kulturBunker

köln-mülheim e.v.

Berliner Str. 20

51063 Köln 0221 616926

kulturcAFé lichtung

Ubierring 13

50678 Köln www.lichtung.ws

metroPol theAter

Eifelstr.33

50677 Köln 0221 321792

millowitsch theAter

Aachener Strasse 5

50674 Köln 0221 2727370

mittelBlond-kulturkneiPe

Schwalbenstr. 2

50667 Köln 0221 17074089

musicAl dome köln

Goldgasse 1

50668 Köln 0221 57790

odonien

Hornstr.85

50823 Köln 0221 257 12 08

horizonT TheaTer

premiere 20:00 Eine Sommernacht von D. Greig

und G. McIntyre, romantische komödie, Regie: Ivana

Langmajer

helena ist beruflich sehr erfolgreich, ihr Liebesleben

hingegen lässt noch Steigerungen zu: mit Mitte 30

ist sie die Geliebte eines verheirateten Mannes. Eine

Statusveränderung ist mittelfristig nicht in Sicht. Da

kommt der extrem durchschnittliche kleinkriminelle bob

gerade richtig. Mit ihm hat helena zwar nichts gemein,

aber wenigstens ist er gleich alt und unverheiratet –

beides trägt in helenas frustrierender Situation enorm zu

bobs Attraktivität bei. Ein verkorkster One Night Stand

führt schließlich in ein gemeinsames abenteuerliches

wochenende, an dem alles passieren kann, wenn man

es nur zulässt.

weitere termine im Juli: 7./9.

IhRE aNzEIgE

IN ?

NächStER ANzEIGENSchLuSS: 15. JuNI 2011

gerne senden wir ihnen unverbindlich unsere mediaunterlagen und preise.

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Tel.: 0221/1234-35

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oPer köln / oPernhAus

Offenbachplatz

50667 Köln 0221 221 28 400

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im volksgArten

Volksgartenstr. 25

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