18.06.2013 Aufrufe

BUND Umwelt-Tipps Ulm/Biberach 2013

Die regional erscheinende Broschüre Umwelt-Tipps vom BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland enthält zahlreiche nützliche Tipps und Hinweis zum Thema Umweltschutz.

Die regional erscheinende Broschüre Umwelt-Tipps vom BUND für Umwelt- und Naturschutz Deutschland enthält zahlreiche nützliche Tipps und Hinweis zum Thema Umweltschutz.

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Umwelt-Tipps

Baden-WürTTemBerg


02

es gibt viele Möglichkeiten, zum Schutz und

zum Erhalt unserer Umwelt beizutragen. Die einfachste

ist, unseren Alltag umweltverträglich zu

gestalten. Als Verbraucher haben wir die Wahl:

Kaufen wir importiertes Obst und Gemüse?

Oder greifen wir lieber zu heimischen Bio­Produkten

und unterstützen so unsere Bauern vor Ort? Nehmen wir Atom­Strom

ab oder wechseln wir zu einem Ökostrom­Anbieter?

Umweltbewusstes Verhalten muss nicht teuer sein. Im Gegenteil: In unseren

Umwelttipps haben wir eine ganze Menge Anregungen zusammengestellt,

die Ihnen helfen, wertvolle natürliche Ressourcen und in vielen Fällen bares

Geld zu sparen. Machen Sie mit – es ist leichter als Sie denken!

Natürlich können hier viele Themen nicht tiefer behandelt werden. Profi tieren

Sie einfach vom Fachwissen des BUND: unter www.bund-bawue.de/oekotipps

fi nden Sie auf (fast) alle Ihre Fragen eine Antwort. Oder Sie rufen an: Telefon

07732 1507­0, einer unserer Experten kann Ihnen weiterhelfen.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre

Dr. Brigitte Dahlbender

Vorsitzende BUND Baden­Württemberg e.V.

lIeBe leserIn, lIeBer leser,

ps: Für regelmäßige neuigkeiten des BUnd empfehle ich Ihnen unseren e-mailnewsletter,

den sie unter www.bund-bawue.de/newsletter abonnieren können.

InhalT

ZU haUse & UnTerWegs ....................................................................................... 09

BaUen & renovIeren ............................................................................................ 19

haUshalTsTIpps ..................................................................................................... 28

gesUndheIT & ernährUng ................................................................................. 40

Balkon & garTen ................................................................................................... 44

ImpressUm

herausgeber:

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)

Landesverband Baden-Württemberg e.V.

Mühlbachstr. 2, 78315 Radolfzell

Telefon: 07732 1507-0

E-Mail: info.bawue@bund.net

www.bund-bawue.de

Texte:

Mit freundlicher Genehmigung des BUND-Bundesverbands

, www.bund.net/oekotipps

Redaktion: Barbara Amann, Christina Kordt

V.i.S.d.P.: Dr. Brigitte Dahlbender, Vorsitzende

Fotos:

Titel: ©Valcho – Fotolia.com ; S. 2: Werner Kuhnle,

S. 5: Miklas Hahn, S. 7: conactor, BUND Baden-

Württemberg

gestaltung:

Natascha Hermann, NEULAND 33

Büro für Gestaltung, Münsingen

www.neuland33.de

anzeigenverwaltung:

Ziel:Marketing, Gerberstraße 5f, 70178 Stuttgart

Telefon: 0711/96695-0, Fax: 0711/96695-20

E-Mail: info@ziel-marketing.de

www.ziel-marketing.de

druck:

gedruckt auf 100 % Recyclingpapier, 70 g/m²

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04

Tierheim und Tierschutzbund

Ulm/Neu-Ulm und Umgebung e.V.

Unterstützen Sie die ehrenamtliche und gemeinnützige Arbeit des

Tierheimes Ulm/Neu-Ulm und Alb-Donau Kreis sowie des

Tierschutzbundes: • durch Spenden • Mitgliedschaft • Partnerschaft • oder Mithilfe

Information: Örlingertalweg 40 · 89081 Ulm

Telefon: 07 31 / 6 59 06, Fax: 07 31 / 6 69 62

Solararchitektur & Baubiologie

Passivbauweise & Passivhausprojektierung

Nachhaltiges Bauen & Permakulturdesign

Sachverständige Holzbau & Holzbauphysik

Energetische Sanierung & Energieberatung

Landwirtschaftliches Bauen

KECK ARCHITEKTEN GmbH

Rottumwiesen 10 88416 Ochsenhausen

Tel 07352 9228-0 Fax 07352 9228-17

info@keck-architekten.de www.keck-architekten.de

der Bund für Umwelt und naturschutz

deutschland (BUnd)

Wer WIr sInd

Der BUND ist heute mit fast 480.000

Unterstützern einer der größten

Umweltverbände in Deutschland.

Der BUND­Landesverband Baden­

Württemberg, gegründet 1973, zählt

inzwischen rund 80.000 Mitglieder

und Förderer. In über 25 Geschäftsstellen

im ganzen Land begleiten rund 80

hauptamtliche Mitarbeiter sachkundig

die Arbeit der 5.000 ehrenamtlichen

BUND­Aktiven.

Was WIr TUn

Als staatlich anerkannte Naturschutzorganisation nimmt der BUND Stellung

zu Planungen, die in Natur und Umwelt eingreifen. Wir können auf kommunaler,

regionaler sowie landes­ und bundespolitischer Ebene schnell reagieren,

denn wir sind föderal organisiert. Wir decken Missstände auf und sensibilisieren

Bevölkerung und Verwaltungen für die Fragen des Umwelt­ und

Naturschutzes.

05


06

Gut für’s allgemeine

Klima: die Weizenbiere

von Gold Ochsen.

www.goldochsen.de

WoraUF WIr sTolZ sInd

Jedes Jahr schützen BUND­Aktive unzählige seltene Tiere und Pfl anzen in

ihren Lebensräumen. Landesweite Aktionen z.B. gegen den Anbau von

Genpfl anzen zeigen Erfolge: Bereits fünf Landkreise wirtschaften gentechnikfrei!

Stolz sind wir, dass es nach langem Bemühen ein erstes Großschutzgebiet

in Baden­Württemberg gibt, das 2009 von der UNESCO anerkannte

Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Bei Verkehrs­ und Energieprojekten

hinterfragt der BUND unabhängig, kritisch und fachlich kompetent die Pläne

von Politik und Energiekonzernen. Wir wehren uns mit Kampagnen und politischer

Lobby arbeit gegen unsinnige Großprojekte wie den Bau neuer Kohlekraftwerke

oder Stuttgart 21.

Was WIr BIeTen

Als BUND­Unterstützerin und ­Unterstützer können

Sie sicher sein, dass Ihr Anliegen durch einen starken,

politisch unabhängigen Verband gut vertreten wird.

Sie können sich bei uns ganz praktisch in einem

Naturschutzprojekt engagieren. Wir bieten Ihnen

kritische und sachkundige Information und Beratung

in Umweltfragen.

machen sIe mIT: eIne gUTe InvesTITIon In Ihre UmWelT!

Unterstützen sie den BUnd als mitglied:

www.bund-bawue.de/mitgliedwerden

oder unterstützen sie uns mit Ihrer spende:

Online: www.bund-bawue.de/spenden

Per Überweisung: Sparkasse Singen-Radolfzell, BLZ 692 500 35, Konto-Nr. 4 088 100

07


08

Brunnenstraße 7

88477 Schwendi-Weihungszell

Telefon 0 73 47. 95 80 78

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Telefon 07391 / 755333 · Fax: 07391 / 755368

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Detlef Dukek l Zimmermeister l Bautechniker l 89195 Staig, Harthausen 1

Tel. 07346/924331, Fax 968702 l E-Mail: info@zimmerei-dukek.de

ZU haUse & UnTerWegs

heimliche stromfresser

aBschalTen

obwohl sie scheinbar ausgeschaltet sind, verbrauchen

viele elektrogeräte weiter strom. auch geräte, die

ausgeschaltet, aber nicht von der steckdose getrennt

sind, verbrauchen strom.

Typische „stille“ Stromfresser sind Geräte der Unterhaltungselektronik und

Computer, aber auch Wasch­ und Spülmaschinen, elektrische Zahnbürsten,

Rasierapparate oder Netzteile von Halogenlampen und Ladegeräten, die in

der Steckdose bleiben.

Seit Januar 2010 dürfen keine Geräte mehr verkauft werden, die im Standby­

oder „Schein­Aus­Betrieb“ mehr als ein Watt verbrauchen. Die besten Geräte

erreichen 0,1 Watt bei Standby und fast null Watt im Schein­Aus­Modus.

Dies gilt jedoch nur für Geräte, die neu sind.

Eine einfache und zuverlässige Methode, Stromfressern den Garaus zu machen,

ist das Zwischenschalten von ausschaltbaren Steckerleisten. Dafür

sollten möglichst alle in Nutzung befi ndlichen Geräte an einer Leiste betrieben

werden.

Unter www.bund.net/standby fi nden Sie einen Standby­Check, mit dem

Sie innerhalb von 24 Stunden den Stromverbrauch ermitteln können,

außerdem eine Weiterleitung zu Verleihstellen von Energiekostenzählern.

Strommessgeräte und abschaltbare Steckdosenleisten gibt’s unter:

www.bundladen.de/stromsparen (Tel. 030/27586-480).

09

© focus.si


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Grün ist im Trend.

SWU NaturStrom

Strom aus Wasserkraft

Strom aus Windkraft

Wer zu SWU NaturStrom wechselt, fördert die Gewinnung

von Energie aus erneuerbaren Ressourcen.

Zusammen für eine bessere Umwelt.

Strom aus Sonnenenergie

Wärme aus Biomasse

Wechseln auch Sie!

SWU NaturStrom

Tel. 0731 166-91

www.swu.de

Besuchen Sie uns auch im ServiceCenter

Neue Mitte. Neue Straße 79, 89073 Ulm.

ZU haUse & UnTerWegs

sTromWechsel jeTZT:

sicher, günstig, ökologisch

mit dem BUnD-regionalstrom

mit dem Wechsel zum umweltfreundlichen BUnD-regionalstrom können sie sich

nicht nur von Kohle- und atomstrom verabschieden.

Gleichzeitig fördern Sie besonders umweltfreundliche Anlagen zur Stromerzeugung

in Ihrer Region und unterstützen die ökologische Energiewende.

Der BUND kooperiert dazu mit den Elektrizitätswerken (EWS) Schönau. Dieses

bürgereigene Stromversorgungsunternehmen bezieht seinen Strom aus

erneuerbaren Energien und gasbetriebenen Blockheizkraftwerken.

Ihr Umstieg ist einfach: Fordern Sie den Stromliefervertrag bei der BUND

Service GmbH an und senden Sie ihn mit einer Kopie Ihrer letzten Stromrechnung

direkt an die EWS in Schönau. EWS übernimmt Ihre Stromversorgung

zum nächstmöglichen Zeitpunkt und kündigt den Vertrag mit Ihrem

bisherigen Stromversorger.

Weitere Infos unter www.bund-regionalstrom.de

BUND Service GmbH

Mühlbachstraße 2

78315 Radolfzell

Tel. 07732 1507-0

bund.regionalstrom@bund.net

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12

Lokale Agenda 21

In den Arbeitsgruppen Grün, Energie/Bauen,

Soziales, Geschlechter gerecht und Öffentlichkeitsarbeit

konnten seit 2001 zahlreiche Projekte

umgesetzt werden.

Die ehrenamtlich engagierten Agenda-Mitarbeiter

freuen sich über neue Mitglieder, die ihre Ideen,

ihr Wissen und ihre Fähigkeiten für eine nachhaltige

Entwicklung von Umwelt und Gemeinwesen

in der Stadt Biberach einbringen.

Ansprechpartner:

Ulrich Maucher, Stadtverwaltung Biberach

Tel.: 07351/51-496; u.maucher@biberach-riss.de

ZU HaUse & UnTerWegs

Pedelecs –

heute schon elektrisch mobil

neben konventionellen Fahrrädern verkaufen viele Händler seit einigen Jahren

Modelle mit elektroantrieb, auch „e-Bikes“ oder „Pedelecs“ genannt.

Dabei handelt es sich um Räder, bei denen Elektromotoren die Tretleistung

der Fahrer unterstützen. Laut BUND sind elektrische Fahrräder im Vergleich

zu PKW oder Motorrädern eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative,

wenn die Akkus mit erneuerbarer Energie von Ökostromanbietern

geladen werden. Die Anschaffung eines Pedelecs empfiehlt sich vor allem

für Personen, die längere oder bergige Strecken zurücklegen wollen, ohne

verausgabt und verschwitzt ans Ziel zu gelangen. Auch ältere oder leicht behinderte

Menschen können Pedelec fahren.

Allerdings weist der BUND darauf hin, dass die zum elektrischen Antrieb benötigten

Akkus, die alle zwei bis drei Jahre erneuert werden müssen, nicht

im Hausmüll entsorgt werden dürfen. Wie alle Batterien und Akkumulatoren

enthalten sie umweltschädliche Schadstoffe und gelten als Sondermüll.

Fahrradhändler, die Modelle mit Elektroantrieb anbieten, sind gesetzlich

dazu verpflichtet, ausgediente Fahrradakkus kostenlos zurückzunehmen.

©hs-creator – Fotolia.com

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Liebe Freunde der Natur und Unterstützer des BUND,

Gesunde Menschen schaff en eine gesunde Umwelt.

Das ist unsere Überzeugung. Wie oft haben Sie sich

schon gefragt: Wie kann ich gesunde Natur erhalten?

- Wie kann man kranke Natur regenerieren? - Welche

Chancen gibt es öde Flächen zu renaturieren? - Und

wie kann ich der Natur bei der Rekonvaleszenz helfen?

Und Sie haben sich selbst dabei vergessen!

Wir fragen uns: Wie können wir Ihre Gesundheit

erhalten? - Was können wir tun, damit Sie von

Krankheiten regenerieren? - Wie können wir Sie

bei Erschöpfung revitalisieren? - Wie können wir

Sie bei der Rekonvaleszenz optimal unterstützen?

Dazu haben wir ein kleines Analyse-Tool entwickelt,

dass Ihnen Auskunft gibt, welche der fünf Lebensbereiche

bei Ihnen leiden oder in der grünen Zone sind.










ZU haUse & UnTerWegs

ressourcen sparen durch

leIhen, TeIlen Und

secondhand

Wie viel natur in einer 600 gramm leichten Jeans steckt, sieht man ihr nicht an.

Bezieht man aber den ressourcen- und energieverbrauch mit ein, bringt sie rund

32 Kilogramm auf die Waage.

So viel ist für Rohstoffe, Herstellung und Transport nötig. Berechnet wird

dies mit dem so genannten „ökologischen Rucksack“, einem Verfahren, das

vom Wuppertal Institut entwickelt wurde. Gegenstände mit großem ökologischem

Rucksack auszuleihen, gemeinsam zu nutzen oder gebraucht zu

kaufen, macht also Sinn.

Bücher und Videos auszuleihen, gehört für viele bereits zum Alltag. Aber

auch für Skiausrüstung, Abendgarderobe, Werkzeug oder Autos gibt es Ausleihsysteme.

So wird „Car­Sharing“ schon in etwa 250 deutschen Städten

angeboten.

Wer Bohrmaschine, Schleifgeräte oder kleine Baumaschinen selten nutzt,

findet im Baumarkt hochwertige Leihgeräte. Die Sportausrüstung für den

Urlaub borgt man sich am besten vor Ort. Dann entfällt auch der mühsame

Transport.

Es lohnt sich, Familie und Freunde zu fragen und Secondhand­Läden und

Kleinanzeigen zu durchstöbern, bevor man einen selten genutzten Gegenstand

neu kauft.

Weitere Informationen zum car-sharing unter > www.carsharing.de

> www.flinkster.de

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16








Der BUND ist Anwalt der Natur

- Ihre Spende macht ihn stärker!

Diesen Aufruf ermöglichten uns

folgende Firmen:

Holzwerk Gebr. Schneider GmbH

Kappel 18

88436 Eberhardzell

Tel.: 07355 93200

Fax: 07355 932030

russ GmbH

Containerservice, Bauschutt

Grüngut, Sperrmüll, Sondermüll

Kehrgut, Klärschlammabfuhr

Otto-Hahn-Str. 26

89231 Neu-Ulm

Tel.: 0731 979500

Fax: 0731 9795066




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ZU haUse & UnTerWegs

UrlaUB Und FreIZeIT

mal ganz nah

Wissen sie schon, wohin dieses jahr die reise gehen soll? Welche vorlieben sie

auch haben – lassen sie Freizeit und Urlaub nicht zu lasten der natur gehen.

Verzichten Sie wenn möglich auf Flugreisen. Das Flugzeug hat von allen Verkehrsmitteln

mit Abstand die schlechteste Klimabilanz. Es gibt eine Vielzahl

an Möglichkeiten, sanft per Bahn, Bus und Fahrrad zu verreisen.

Im Übrigen muss man für tolle Ferien keine Fernreise buchen. Und für einen

spannenden Sonntagsausfl ug braucht keiner stundenlang im Auto zu sitzen.

Denn auch zu Hause ist einiges geboten: (Ferien­)Programme für Kinder und

Familien gibt es inzwischen fast überall, Stadtteilfeste und Aktionen in Freibädern,

Museen und anderen interessanten Einrichtungen sorgen außer­

dem für Abwechslung. Abwechslung. Entdecken Sie Sie mit Ihrem

Nachwuchs die heimische Natur bei einer

spannenden Wanderung oder erkunerkunden Sie mit Bus oder Bahn Ihre Region,

Sondertarife schonen den

Geldbeutel.

mehr Infos unter

> www.tourismus-bw.de

> www.3-loewen-takt.de

> www.bahn.de/regional/view/regionen/bawue/freizeit/bawue_ticket.shtml

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©shutterstock.com


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Rund um

Ihr Zuhause…

Niedrig-Energie-Häuser

Aufstockung

Wintergärten

Altbausanierung

Wärmedämmung

Carports

Dachstühle

Asbestsanierung


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89614 Öpfingen

Tel.: 07391 - 70 16-0

Fax. 07391 - 7016-70 www.gappholzbau.de

BaUen & renovIeren

ÖkologIsch

Bauen und renovieren

Wer plant, ein haus zu bauen, oder umfassende renovierungsarbeiten durchführen

will, sieht sich schnell mit einer ganzen reihe Fragen konfrontiert.

Wie wird ein Haus gebaut, das möglichst wenig Energie verbraucht? Wo gibt

es Förderungen für den Einsatz ökologischer Dämmstoffe? Welche Farben

werden am besten für die Fassade verwendet? Ist eine Fußbodenheizung

energiesparend? Antworten zu diesen und anderen Fragen gibt das Jahrbuch

„Ökologisch Bauen und Renovieren“ des BUND. Das rund 240­seitige

Heft stellt bauökologisches Basiswissen anschaulich dar und verknüpft es

mit praktischen Tipps für alle Phasen des Bauens oder Renovierens.

Das Jahrbuch informiert über Baustoffe und deren Verwendung, über energiesparende

Bauweisen, Möglichkeiten zum schadstofffreien Innenausbau

ebenso wie über staatliche Fördermaßnahmen für umweltgerechte Bau­ und

Sanierungsvorhaben. Der Rund­um­Service wird durch eine Vielzahl von

Literatur­ und Internet­Hinweisen ergänzt.

Das Jahrbuch kostet 8,90 € und kann bestellt werden bei

Ziel-Marketing

gerberstr. 5f, 70178 stuttgart

Tel. 0711/96695-0, Fax: 0711/96695-20

e-Mail: info@ziel-marketing.de

19


20

Müller-Diesch GmbH

Rudolf-Diesel-Straße 4

D- 89150 Laichingen

Fon 0 73 33 . 9 50 92 - 0

www.mueller-diesch.de

Brennholzservice Stefan Stark

Büro

Steigziegelhütte 4

89143 Blaubeuren

Tel.: 0 73 44-923 713, Fax: 0 73 44-923 642

Mobil: 0173-30 76 333

DIPL. BAUINGENIEUR (FH)

SCHWEIßFACHINGENIEUR

HOPFENGARTEN 19

89608 GRIESINGEN

TELEFON 07391-72808

TELEFAX 07391-72809

STATIK

THERMOGRAPHIE

WÄRMESCHUTZ

BaUen & renovIeren

heIZkÖrper

voll aufdrehen ist unnötig

die richtige raumtemperatur ist nicht nur für das Wohlbefi nden wichtig, sondern

kann auch energie sparen. denn mit jedem zusätzlichen grad erhöhen sich die

heizkosten.

In den meisten Räumen muss der Thermostat nie höher als Heizstufe 3 eingestellt

werden, das entspricht 20 Grad Celsius. Um die Wohnung an kalten

Tagen schneller warm zu bekommen, nützt es nichts, den Thermostat der

Heizung voll aufzudrehen. Dies hat nur bei alten Ein­Aus­Ventilen einen Eff ekt.

Moderne Ventile öff nen oder schließen je nach eingestellter Temperatur

selbstständig und zuverlässig. Wenn sie aber zur schnellen Erwärmung voll

aufgedreht werden, steuert das off ene Ventil eine hohe Zieltemperatur an.

Dabei wird die gewünschte Raumtemperatur schnell

überschritten und unnötig viel Energie vergeudet.

Besonders leicht bedienbar sind energie­intelligente

und programmierbare Thermostate. Sie lassen

sich schnell montieren, ihre Mehrkosten rechnen

sich in wenigen Jahren. Sie regeln programmiert

die Heiztemperatur je nachdem, ob sich jemand im

Raum aufhält oder ob es Tag bzw. Nacht ist. Auch

beim Lüften „denken“ programmierbare Heizkörperthermostate

mit: Sie registrieren Temperaturabfälle

beim Öff nen des Fensters und regeln die

Heizung herunter.

20

©Natascha Hermann

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BaUen & renovIeren

aUF eInem Dach:

Begrünung und

Photovoltaik

Wer eine Photovoltaikanlage installieren will, muss

auf eine Dachbegrünung nicht verzichten. Sie erleichtert

die Installation der Solaranlage und macht diese zudem leistungsfähiger.

Im Sommer kann so laut BUND rund ein Fünftel mehr Energie produziert

werden. Ab einer Betriebstemperatur von 25 Grad Celsius sinkt nämlich

die Leistung einer Solaranlage mit jedem weiteren Grad um 0,5 Prozent. Da

Pflanzen im Gegensatz zu nackten Ziegel­, Kies­ oder Metalldächern Sonnenstrahlen

kaum reflektieren, heizt sich die Solaranlage weniger auf. Im

Sommer kann der Temperaturunterschied zwischen bepflanztem und unbepflanztem

Dach bis zu 40 Grad und der Leistungsunterschied dadurch bis zu

20 Prozent betragen.

Die Pflanzendecke wirkt sich aber nicht nur positiv auf die Stromproduktion

aus. Sie bietet Lebensraum für kleine Tiere, schützt vor Witterungsschäden,

bindet Staub und filtert Luftschadstoffe. Zudem dämmt die Begrünung das

Haus vor Hitze und Kälte und ist somit eine sinnvolle Ergänzung zur energetischen

Sanierung des Hauses.

> Infos zur Förderung und Installation von Photovoltaikanlagen gibt es unter

www.solarserver.de

> Tipps für „Dach-GärtnerInnen“ in der Broschüre „Grün auf Wand und Dach“

(für 2,20 € unter www.bundladen.de, Tel. 030/27586-480)

23

©shutterstock.com


24

....für ein gesundes Zuhause

• Mineralische Putze

• Lehmputze

• Schimmelsanierung mit

Sumpfkalk

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Tel.: 07358/388 • Gebäudeenergieberatung












Elektrosmogmessungen

Geobiologische Haus-, Schlafplatz,-

Arbeitsplatz,- und Grundstücksuntersuchungen

Radioaktivitäts- und Radonmessungen

Wohngift,- Schadstoff- und Raumluftanalysen

Schimmel,- Hefepilzanalysen und

Schimmelpilzsanierungen

Ausführung von Lehmputzen, Naturfarben,

Massivholzböden

Baubiologische Beratung - Neubau,

Umbau, Sanierung, Baustoffe, Immobilienkauf

Beratung über Energieeinsparungen

(Heizung, Strom...)

Mietgeräte (Trocknung, Luftreinigung..)

Informationsvorträge

25


26

Schimmelpilzen

vorBeUgen

Schimmelbefall in Wohnungen gefährdet die

gesundheit und hat durch dichte Fenster,

verstärkte Wärme-Isolierung und häufigeres

Duschen, Baden und Waschen tatsächlich zugenommen.

BaUen & renovIeren

STOPP

SCHIMMEL

Ursachen sind auch sogenannte „Wärmebrücken“ wie sie unter Heizungen

auftreten, undichte Dächer, Wasserrohrbrüche oder defekte Waschmaschinen.

Während des Hausbaus werden bis zu 90 Liter Wasser pro Quadratmeter

Wohnfläche eingesetzt. Das anschließende „Trockenwohnen“ kann bis zu

vier Jahren dauern. Gerade in den ersten Jahren sollte auf ausreichende

Lüftung geachtet und genügend geheizt werden. Wichtig ist, dass Baustoffe

verwendet werden, die Nässe aufnehmen und abgeben können. Entscheidend

für die Aufnahmefähigkeit sind die obersten drei Zentimeter, d.h.

Verkleidungen, Putze, Tapeten und Farben. Holz, Lehm oder atmungsaktive

Farben ohne Harz und Latex können eine hohe Luftfeuchtigkeit besser

ausgleichen. Das Bad sollte nicht komplett gefliest und mit mineralischen

Farben gestrichen werden.

Der Einsatz eines Hygrometers ermöglicht es festzustellen, ob die empfohlene

Luftfeuchte von 50­65 Prozent überschritten wird. 3­ bis 10­minütiges

Stoßlüften 3­ bis 6­mal täglich bewirkt, dass die Außenluft überschüssige

Feuchtigkeit absaugen kann.

©shutterstock.com



vh ulm. mehr wissen.


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UmWelTschonend kochen

haUshalTsTIpps

rund elf prozent des stromverbrauchs in deutschen haushalten gehen auf das

konto von kochen, Braten und Backen. da gibt’s sparpotential.

Beim Wasserkochen gilt: Immer nur so viel Wasser erhitzen, wie tatsächlich

benötigt wird. Je mehr Wasser aufgekocht werden muss, desto mehr Energie

wird verbraucht. Hat man einen Elektroherd, sollte man besser einen

Wasserkocher benutzen, der ist sparsamer. Auch die richtige Topfgröße ist

entscheidend: Sehr viel Energie geht verloren, wenn die Herdplatte größer

ist als der Topf. Verbeulte oder schiefe Topf­ und Pfannenböden übertragen

Hitze nur schlecht und sollten deshalb ersetzt werden. Beim Elektroherd

kann die Herdplatte bereits Minuten früher abgestellt und so die Restwärme

genutzt werden. Auch ist das Steak in der Pfanne angebraten umweltfreundlicher

als der Braten in der Röhre. Denn ein Herd braucht nur rund ein Fünftel

der Energie eines Backofens. Die Kochzeit von Reis, Bohnen und Getreide

lässt sich durch Vorquellen verkürzen. Bei langen

Garzeiten und größeren Mengen können gegenüber

herkömmlichen Töpfen bis zu 60 Prozent

Energie mit einem Schnellkochtopf

eingespart werden.

lesetipp:

„das klimakochbuch – klimafreundlich einkaufen, kochen und genießen“

BUNDjugend (Hg.), ISBN 978-3440119266, Preis: 12,95 Euro ©shutterstock.com

©shutterstock.com

Bioland-Gärtnerei der

Franziskanerinnen von Bonlanden

Unser franziskanischer Auftrag "Bewahrung der Schöpfung" –

lässt uns handeln:

gesunder Boden | gesunde Pflanzen | gesunder Mensch

Unser Angebot

entsprechend der EG-Öko-Verordnung und den BIOLAND-Richtlinien:

Topfkräuter, Kartoffeln, Gemüse, Salat ... - je nach Saison und nach

Ernteertrag - sowie Bioland-Eier

Ort: Marktstand im Innenhof des Krippenmuseums,

88450 Berkheim-Bonlanden | Di – Sa: 09.00 – 16.30 Uhr

INFO TEL 07354 884-159

garten@kloster-bonlanden.de | www.kloster-bonlanden.de

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Wäsche waschen

Und dIe UmWelT schonen

haUshalTsTIpps

Unter Beachtung einiger Tipps lassen sich beim Wäschewaschen nicht nur kostbares

Trinkwasser und viel energie sparen, sondern es wird zugleich auch die

haushaltskasse geschont.

Grundsätzlich sollte die Waschmaschine immer voll beladen und auf das

Vorwaschen verzichtet werden. Nutzen Sie möglichst häufig Sparprogramme.

Da Waschmaschinen etwa zwei Drittel der Energie zum Erhitzen des Wassers

verwenden, lässt sich durch die Wahl möglichst niedriger Waschtemperaturen

am meisten Strom sparen, 30 bis 40 Grad reichen meist. Um Bett­ und

Unterwäsche keimfrei zu halten, sollte sie einmal im Monat bei 60 Grad gewaschen

werden.

Waschmittel enthalten Chemikalien, die das Grundwasser belasten und

Hautreizungen oder Allergien auslösen können. Sie sollten darum stets

sparsam dosiert werden. Große Mengen Waschmittel führen nicht zu mehr

Sauberkeit. Empfehlenswert ist auch, sogenannte „Baukastensysteme“

einzusetzen, bei denen Weichspüler, Bleichmittel und Wasserenthärter getrennt

voneinander abgefüllt sind und der Wäsche jeweils nur bei Bedarf zugeführt

werden. Labels wie der „Blaue Engel“ oder „Charter für nachhaltiges

Waschen“ helfen bei der Wahl umweltverträglicher Waschmittel.

mehr Informationen im Internet unter > www.forum-waschen.de

> www.waesche-waschen.de

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Der BUND ist Anwalt der

Natur - Ihre Spende macht

ihn stärker!

Diesen Aufruf ermöglichten uns

folgende Firmen:

MOBILI

Ökologische Einrichtungen

Thomas Sauerbrey

Weissenhorner Str. 5

D - 89233 Neu-Ulm

Tel.: 07307 923592

Fax: 07307 924197

info@mobili-einrichtung.de

www.mobili-einrichtung.de

Kanzlei f. Versicherungsrecht

Rechtsanwalt Joachim Mayer

Fachanwalt f. Versicherungsrecht

Wichernstr. 10, 89073 Ulm

Tel.: 0731 15900990

Fax: 0731 15900999

info@mayer-recht.de

www.mayer-recht.de

BIOLAND - Hofladen

Paula Weber

Althof 10

88400 Biberach - Mettenberg

Tel. 07351/8896

Fax 07351/827389

Mail Biopaula@web.de


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vIel hIlFT nIchT vIel

beim Großreinemachen

eine Milliarde euro geben die Deutschen jährlich

für hausputzmittel aus. Oft werden mehr

putzmittel verwendet als nötig. Deshalb rät der

BUnD zu einer sparsamen Dosierung.

haUshalTsTIpps

Mit viel Putzmittel schäumt und duftet es zwar

mehr, aber sauberer wird es nicht. Im Gegenteil, die

Wirkung kann sogar nachlassen. Reinigungsmittel sollte immer erst am

Ende zugegeben und die Dosierungsanleitung der Hersteller beachtet werden.

Oft reichen schon 2 bis 3 Tropfen für mehrere Liter Wasser.

Die in Reinigungsmitteln enthaltenen Chemikalien können die Umwelt und

auch die menschliche Gesundheit belasten. Desinfektionsmittel enthalten

oft ganze Cocktails an Substanzen, die Allergien und Hautreizungen auslösen

können. Besonders problematisch sind Biozide, die zu Antibiotikaresistenzen

führen können.

Je spezieller ein Reinigungsmittel, desto schädlicher ist es. Ein Allzweckreiniger,

möglichst unparfümiert und ohne Konservierungsstoffe, und ein

Essig­ oder Zitronenreiniger reichen meist aus und können auch schädliche

WC­Reiniger ersetzen. Zum Scheuern empfiehlt sich Haushaltssoda. Mit mechanischen

Mitteln wie Drahtschwamm, Bürste und Saugglocke lässt sich

viel Chemie einsparen.

©shutterstock.com

Gerhard Schall

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abfall vermeIden

haUshalTsTIpps

Jeder deutsche produziert im durchschnitt etwa eine halbe Tonne müll pro Jahr.

davon ist ca. die hälfte restmüll, die andere hälfte besteht aus getrennt erfassten

abfällen wie papier-, Glas- oder Biomüll.

Mülltrennen ist zwar gut für die Umwelt. Noch besser ist es jedoch, Müll zu

vermeiden. Wiederverwenden statt Neukaufen spart die Rohstoffe und die

Energie ein, die bei der Produktion gebraucht werden. Umweltbelastungen

bei der Herstellung werden vermieden. Deshalb ist es besser, defekte Geräte

zu reparieren und alte zu verkaufen oder zu verschenken, wenn man sie

nicht mehr braucht.

Beim Einkauf sollte darauf geachtet werden, dass die Produkte langlebig

und umweltgerecht verpackt sind, z.B. in Mehrwegverpackungen. Und:

Nicht mehr Lebensmittel kaufen, als gebraucht

werden. So lässt sich auch der Biomüll reduzieren,

der durchschnittlich einen Anteil von

über 30 Prozent am Gesamtmüll hat. Auch

die Kompostierung von Küchenabfällen

entlastet die Biotonne und lässt gleichzeitig

Naturdünger für Garten und Balkon entstehen.

Die Papiertonne quillt nicht mehr

über, wenn am Briefkasten steht, dass man

keine Werbebroschüren erhalten will.

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Unsere Tätigkeitsschwerpunkte:

• Terrassen, Platz- und Wegebefestigung aus Holz, Naturstein oder Betonwerksteinen

• Dach- und Fassadenbegrünung

• Regenwasserspeicher (Zisternen) aus Beton oder Kunststoff

• Anlegen von Wasserspielen, Gartenteichen und Schwimmteichen

• Großbaum Fäll- und Schnittarbeiten

• Anlagepflege und Winterdienst

• Hangbefestigungen aus Naturstein, Ortbetonmauern, Betonfertigteilen sowie

Holzverbauungen

• Zaunbau Holz und Metall

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elektroschrott

nIchT In den haUsmüll

In deutschland fallen jährlich rund zwei millionen

Tonnen elektroschrott an – Tendenz steigend.

Wohin mit dem elektroschrott?

haUshalTsTIpps

Seit 2006 gilt das neue Elektronikschrott­

Gesetz, nach dem ausrangierte Elektrogeräte

nicht mehr in der grauen Mülltonne entsorgt

werden dürfen. Geräte von der Waschmaschine

über den Staubsauger und den PC bis hin zum Rasierapparat

und alle Arten von Leuchtstoffröhren

und Energiesparlampen müssen bei kommunalen

Sammelstellen abgegeben werden. Diese nehmen

die Altgeräte kostenlos entgegen.

Für die fachgerechte Entsorgung und Verwertung der ausgedienten Elektrogeräte

sind die Hersteller verantwortlich. Das neue Entsorgungssystem hat

drei wichtige Vorteile: Die Belastung von Mensch und Umwelt mit gefährlichen

Stoffen wird reduziert, das Recycling der Geräte spart wertvolle Ressourcen

und die Hersteller erhalten den Anreiz, die Geräte von vornherein

ressourcenschonend, schadstoffarm und recyclingfreundlich zu gestalten.

Um zu einer Reduzierung von Elektroschrott beizutragen, sollten hochwertige

und langlebige bzw. gebrauchte Elektrogeräte gekauft werden. Gebrauchtwarenbörsen

bieten funktionsfähige Altgeräte an.

©shutterstock.com

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Umweltfreundlich

In dIe schUle sTarTen

haUshalTsTIpps

nicht nur zum schulanfang müssen Federmäppchen, schreibtische und Tornister

bestückt werden. Wer was lernen will, braucht schreib- und Bastelmaterial – am

besten umweltfreundliches.

Hefte, Schreibpapier und Buchumschläge sollten aus solchem Recyclingpapier

bestehen, das zu 100 Prozent aus Altpapier hergestellt wurde. Das

belastet die Umwelt am wenigsten und ist bei gleichwertiger Qualität preiswerter

als Papier aus frischem Zellstoff. Umweltfreundliche Produkte erkennt

man z. B. am Label „Blauer Engel“.

Mal­ und Zeichenzubehör wie Stifte, Lineale oder Anspitzer sollten aus unlackiertem

Holz oder aus Metall bestehen. In Lackierungen können giftige

Stoffe enthalten sein, die z.B. beim Stifte­Kauen in den Körper gelangen

würden. Buntstifte sind besser als Filzstifte, denn diese enthalten häufig

umwelt­ und gesundheitsschädliche Substanzen.

Als Füllfederhalter empfiehlt der BUND nachfüllbare

Konvertermodelle. Und anstatt schadstoffreiche

Tintenkiller einzusetzen, ist es besser, Fehlerhaftes

einfach durchzustreichen.

Für Bastelarbeiten sollten wasserlösliche

Klebestifte ohne organische Lösungsmittel

eingesetzt werden. Um Abfall zu sparen,

sollten die Stifte oder Klebefläschchen wiederbefüllbar

sein.

©Liddy Hansdottir – Fotolia.com

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nur der Mensch umsorgt wird. Gartengestaltung

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gesUndheIT & ernährUng

gesUnd essen –

regionale landwirtschaft stärken

Immer wieder schrecken meldungen über pestizidbelastete obst- und gemüseimporte

die verbraucher auf. Wer auf die tägliche dosis gift verzichten will, hat

zum glück alternativen.

Den besten Schutz vor Schadstoff belastungen bieten Erzeugnisse vom

(Bio­)Bauern vor Ort. Und ohne lange Transportwege stimmt auch die

Energie bilanz.

Zahlreiche Höfe bieten Besichtigungen an und verkaufen eigene Produkte

im Hofl aden. Hier kann man sich ein eigenes Bild von den Herstellungsbedingungen

machen. Oft kooperieren Bauern auch mit Verbrauchern, Gärtnern,

Metzgern, Bäckern und dem Handel, um solidarisch und umweltverträglich

zu wirtschaften.

Wer keine Möglichkeit hat, einen entsprechenden Hof

zu besuchen oder Abo­Kisten von Produktionsgemeinschaften

zu beziehen, kann bei den Bauern

auf Wochen­ oder Ökomärkten einkaufen.

Ferien auf dem (Bio-)hof sind übrigens eine gute – und kinderfreundliche

– möglichkeit, mehr über die erzeugung unserer nahrungsmittel zu lernen.

Der aktuelle Reiseführer „Urlaub auf Biohöfen“ gibt Auskunft über das

umfangreiche Angebot an Ferienhöfen in Deutschland, zu beziehen unter

www.biohoefe.de.

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Gut leben …

Kaffee und Tee, Honig und Schokolade

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Gerechtigkeit statt Mitleid

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Transparenz

Gerechte Löhne

Umweltschutz und Bioanbau

Das Fachgeschäft für Fairen Handel

Ulmer Weltladen, Sterngasse 14, 89073 Ulm, Tel 0731 68108

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Tel.: 07340-6915 Fax: 7559


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BIosIegel

schützt vor Täuschung

glückliche hühner im stroh, kühe auf saftig grünen

Weiden – die verpackungsdesigner und Werbestrategengen

bemühen nur zu gern Bilder ländlicher Idylle, Idylle, um dem

verbraucher ihre produkte schmackhaft zu machen.

Allerdings bedeutet fröhlich scharrendes Federvieh auf der Verpackung

noch längst nicht, dass die Eier unter ähnlich glücklichen Umständen produziert

wurden.

Was aussieht, als stamme es aus naturnaher Landwirtschaft, muss nicht

notwendigerweise „Bio“ sein. Denn die meisten Produkte mit Naturmotiven

kommen aus der konventionellen Landwirtschaft. Das bedeutet Massentierhaltung

und den Zusatz von Antibiotika im Futtermittel. Antibiotika werden

zum Mästen der Tiere eingesetzt und sollen vor möglichen Krankheiten

schützen.

Um sicher zu gehen, dass es sich beim Einkauf wirklich um Bioprodukte

handelt, sollten sich Verbraucher nicht von Aufdrucken wie „tiergerechte

Aufzucht“ oder „vom heimischen Bauernhof“ täuschen lassen, sondern sich

stattdessen am Bio­Siegel der Bundesregierung orientieren. Alle Produkte,

die dieses Siegel tragen, müssen die Öko­Verordnung der europä ischen

Gemeinschaft erfüllen. Vorgeschrieben sind darin u.a. eine artgerechte

Tierhaltung sowie Futtermittel, die vorwiegend aus hofeigener Produktion

stammen. Antibiotika sind verboten.

> www.bio-siegel.de

gesUndheIT & ernährUng 43

Gemüse - Getreide - Obst - Apfelsaft - Wurst - Fleisch - Eier

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Grüne oasen

Balkon & GarTen

Grünflächen sind kostbar für Mensch und natur. Doch in den Innenstädten sind

oft 90 Prozent der Bodenfläche mit wasserundurchlässigen Belägen versiegelt –

mit Häusern, Straßen, Parkplätzen und Garagenzufahrten.

Umso wichtiger, die wenigen verbliebenen Flächen sinnvoll zu nutzen:

Pflanzen in Vorgärten und auf Balkonen, an Hauswänden und auf Dächern

verdunsten viel Wasser, helfen so gegen Überhitzung, regulieren die Luftfeuchtigkeit

und binden Staubpartikel aus der Luft.

Für Insekten, Vögel und andere Kleintiere sind Grünflächen vor allem dann

wertvoll, wenn hier einheimische Bäume, Sträucher, Blumen und Gräser

wachsen. Das erhöht auch das Naturerlebnis für den Menschen. Wer heimische

Wildpflanzen sät und vermeintlichem Unkraut, wie beispielsweise

Brennnesseln, nicht mit chemischen Mitteln zu Leibe rückt, kann sich am

Anblick bunter Schmetterlinge erfreuen, die neben Wildblumen und Kräutern

eben jene „Unkräuter“ als Futterpflanzen für ihre Raupen schätzen.

Hilfreiche Tipps für das naturnahe Grün vor der Haustür bieten die

BUnD-Broschüren „Städtische Vorgärten“ und „lebendiger Balkon“,

zu bestellen im BUnDladen unter 030/27586-480 oder in Internet

unter www.bundladen.de.

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Balkon & GarTen

klImaschUTZ im Garten

auch Gartenbesitzer können ihren Beitrag zum klimaschutz leisten, wenn sie auf

unnötige elektrische Geräte und solche mit Verbrennungsmotor verzichten.

Laut Schätzung des Umweltbundesamtes beeinträchtigen 6,5 Millionen

Garten­ und Rasenpflegegeräte die Ruhe der Anwohner und schädigen die

Umwelt.

Rasenmäher, Kettensägen, Häcksler, Laubsauger und Vertikutierer verpesten

die Luft mit Stickoxiden und Kohlenmonoxid. Ein 2­Takt­Rasenmäher

beispielsweise stößt pro Stunde so viele Kohlenwasserstoffe aus wie 156

Autos mit Kat. Kohlenwasserstoffe sind krebserregend, reizen Augen und

Atmungsorgane und tragen zum Treibhauseffekt bei.

Der BUND rät, so weit wie möglich mechanische Geräte zu

verwenden. Die Harke statt dem Laubsauger, ein Hackbeil

statt des Häckslers. Bei einer 200 Quadratmeter großen

Rasenfläche ist ein Handrasenmäher noch zumutbar –

die sportliche Tätigkeit ist inklusive. Wer nicht auf

den Rasenmäher verzichten will, sollte alte Rasenmäher

durch moderne Geräte mit Katalysator

und 4­Takt­Motor ersetzen.

Eine umweltfreundliche Alternative

sind auch solarbetriebene

Rasenmäher.

©mipan – Fotolia.com

Balkon & GarTen

eIn GarTen

für nützlinge

ein Garten, in dem Blumen, kräuter, obstbäume

und andere kulturpflanzen gemeinsam

wachsen, lockt viele Tiere und Insekten an.

Dazu gehören auch so genannte Schädlinge, die nicht selten

Nützlinge sind. Marienkäfer, Schlupfwespen, Schwebfliegen und Ohrwürmer

vertilgen beispielsweise die Blattlaus. Oft werden mit chemischen

Bekämpfungsmitteln alle diese Insekten vernichtet. Pro Quadratmeter

Hausgarten werden mehr chemische Dünge­ und Spritzmittel eingesetzt als

in der Landwirtschaft.

Der BUND empfiehlt, Gärten mit möglichst vielen Pflanzenarten anzulegen,

um den Schädlingsbefall zu minimieren. Eine Mischkultur heimischer Bäume

und Sträucher mit Wiesen, Wildblumen und Wasserstellen bietet das

beste ökologische Gleichgewicht und den optimalen Lebensraum für Nützlinge.

Kornblume, Ringelblume und Margerite bieten der Schwebfliege ein

Zuhause. Singvögel werden von Blumenwiesen und Kräutern angezogen.

Große Laubhaufen locken Igel an, die sich über Schnecken hermachen.

Auch Maulwürfe verspeisen Schnecken und Larven, wenn sie trotz der Sandaufwürfe

unter der Wiese wohnen bleiben dürfen.

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©Ella – Fotolia.com


Ausgabe UL/BC-18/2013

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