Wort-Gewand(t) 14.pmd - Projekte-Verlag Cornelius

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Wort-Gewand(t) 14.pmd - Projekte-Verlag Cornelius

Ausgabe usgabe 1 114

1 4 – – Mai Mai 20 2010 20

Aktuelles Aktuelles aus aus dem dem V VVerlag

V erlag

Sehr geehrte Autorinnen und

Autoren,

das Neueste aus dem Verlag ist zweifellos

„Halle liest“, eine Literaturzeitung für Halle,

die wir herausgeben. Die erste Ausgabe ist

gerade erschienen. Wir werden die Zeitung

nutzen, um unsere Bücher und Autoren vorzustellen,

regionale Lesungstermine bekannt zu

machen und die Zusammenarbeit mit anderen

Verlagen und dem Buchhandel zu verbessern.

Es gibt dazu auch eine Webseite, wo auch

Nicht-Hallenser die Zeitung online lesen können:

http://www.halle-liest.de/

Nach der ersten Ausgabe werden wir uns die

Resonanz ansehen und Vorschläge und Ideen

sammeln, dann kommt – wahrscheinlich im

Juni – die nächste Nummer.

Die Auflage wird vor allem in Halle an Orten

wie Buchhandlungen, Bibliotheken, Verwaltungen

und auch Geschäften verteilt und ist

kostenlos zu haben. Werbeanzeigen wie in

Stadtmagazinen soll es aber nicht geben.

Der Herbst wird gruselig!

Für eine neue Anthologie des Projekte-Verlages

suchen wir Geschichten zum Thema:

Dinge, die des Nachts poltern

Die Geschichten sollen gruselig sein,

möglichst von der übernatürlich-gespenstischen

Art, denn bei Splatter-Horror zucken die

meisten nur noch mit den Schultern. Also lassen

Sie die Kettensäge im Schuppen, liebe

Autoren, und denken Sie darüber nach, was

es sein könnte, das sich da unter Ihrem Bett

regt ...

Einsendeschluss: 31.8.2010

Verfahrensweise bei unseren Schreibwettbewerben:

Senden Sie Ihre Texte bitte möglichst als Datei

(Word-Doc, RTF) per Email oder Post an

den Verlag. Geben Sie unbedingt auch in den

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Dateien Ihre vollständige Adresse an. Die Texte

sollten als Fließtext formatiert sein (z.B.

ohne Zeilennummerierung oder ähnliches)

und hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik

den Ansprüchen an ein zu veröffentlichendes

Manuskript genügen. Sie sollten

Kurzgeschichtenlänge haben, also möglichst

nicht mehr als 10 Buchseiten. Texte, die sich

nicht an unsere Vorgaben halten, können aus

diesem Grund abgelehnt werden.

Die Texte werden vom Verlag begutachtet

und bei Eignung in einer Anthologie zusammengefasst.

Diese erscheint wahrscheinlich

im Herbst 2010.

Die Teilnahme am Wettbewerb und die Veröffentlichung

ist kostenlos. Mit der Teilnahme,

also der Manuskriptabgabe, drückt ein Autor

seinen Wunsch und sein Einverständnis aus,

den eingereichten Beitrag in der geplanten

Anthologie veröffentlicht zu sehen. Außerdem

versichert der Autor mit der Teilnahme am

Wettbewerb, dass er die Urheberrechte für

den eingereichten Beitrag inne hat und keine

Rechte Dritter berührt werden. Ein Honorar

wird nicht gezahlt. Die aufgenommenen Autoren

erhalten ein Belegexemplar und können

für einen reduzierten Preis weitere Exemplare

erwerben.

Kleine Schreibschule

5. Besonderheiten im Computerzeitalter

und allgemeiner Art

Nun zu ein paar handwerklich-technischen

Fragen.

Texte werden von Textverarbeitungsprogrammen

wie z.B. Word automatisch in gewisse

Formen gebracht, die man festlegen kann.

Manche machen sich die Mühe nicht, dann ist

es kein Wunder, wenn der publizierte Text ganz

anders aussieht wie der abgegebene. Beispielsweise

das Papierformat: in Deutschland

gibt es A4-Papier, kein US-Letter-Format!

2

Ein Text sollte am PC so geschrieben werden,

dass die Sprache auf Deutsch Standard eingestellt

ist und nicht etwa Englisch. Außerdem

sollte die automatische Silbentrennung

eingeschaltet sein und der Autor sich die Zeit

nehmen, wenigstens einmal die Rechtschreibkorrektur

durchlaufen zu lassen.

Gerade bei Spaltensatz ohne Silbentrennung

wird der Text im Blocksatz oft extrem auseinander

gezerrt und im linksbündigen Satz entstehen

riesige „Flatterränder“. Und die Rechtschreibung

sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit

sein – was sie leider nicht ist,

wie man aus langer, frustrierender Erfahrung

sagen muss.

Oft lässt man ja einen Satz mit den berühmten

drei Punkten enden ... (Und nur drei, nicht

mehr!) Nach den Regeln der Rechtschreibung

ist es korrekt, zwischen diesen und dem letzten

Wort ein Leerzeichen zu lassen. Das sollte

man beim Computer mit den Tasten Strg/Umschalt/Leertaste

machen, da es passieren kann,

dass die drei Punkte sonst bei einem anderen

Umbruch auf der nächsten Zeile landen, was

nicht nur falsch ist, sondern auch schlecht aussieht.

Überhaupt falsch ist es, zwischen den Satzzeichen

und dem Wort davor ein Leerzeichen

zu machen. Auch das kann beim PC dazu führen,

dass die Zeichen einsam und verlassen

auf der nächsten Zeile landen.

Wenn man Texte in Absätze unterteilt, die durch

eine freie Zeile voneinander getrennt sind,

kann es durch den Umbruch dazu kommen,

dass diese freie Zeile die letzte oder auch erste

einer Seite wird. Das stört einerseits das

Textbild und andererseits geht der gewollte

Absatz verloren. So etwas lässt sich dadurch

vermeiden, statt einer Leerzeile ein oder mehrere

Sternchen * oder andere Zeichen zu setzen.

So ist immer zu erkennen, dass hier eine

Trennung beabsichtigt ist.

Nicht direkt ein PC-Problem sind mehrfache

Satzzeichen: !? oder ??? oder !! Das ist falsch


und sieht ziemlich amateurhaft aus. Um etwas

besonders zu betonen, gibt es gerade mit

dem PC einfache und orthografisch legitime

Möglichkeiten. Genauso ist die Schreibung von

Worten in GROSSBUCHSTABEN meist überflüssig.

Die Lesbarkeit solcher Textabschnitte

ist schlechter als anderer – d.h. der Leser wird

ins Stocken geraten, was eigentlich genau der

dem beabsichtigten gegenteilige Effekt ist.

In Prosatexten, d.h. Geschichten bzw. Romanen

usw. sind Abkürzungen wie die drei in diesem

Satz zu vermeiden. Man schreibt schließlich

keinen Zeitungsartikel. Und in der

wörtlichen Rede sowieso! Oder redet jemand

in solchen Abkürzungen?

Bei längeren Dialogen sollte immer ersichtlich

bleiben, wer gerade etwas sagt. Es ist

sicher nicht erforderlich, ständig einen Ausspruch

mit „sagte dieser und jener“ abzuschließen,

wie es im Englischen oft anzutreffen ist,

aber manchmal ist das ganz nützlich, um den

Faden nicht zu verlieren. Ein typischer Anfängerfehler

ist es, Gespräche zwischen verschiedenen

Personen in der selben Zeile weiterlaufen

zu lassen, also ohne einen Zeilenwechsel

zwischen den Gesprächspartnern: „... bla bla

bla!“ „Bla blablabalba.“

Das sind eigentlich mehr oder weniger grundlegende

handwerkliche Sachen, auf die einzugehen

normalerweise nicht notwendig sein

sollte. Leider machen sich viele Autoren kaum

Gedanken um die Form, in welcher sie ihre Texte

anbieten. Die handwerkliche Seite des Schreibens

hat man früher im Deutschunterricht gelernt,

und da wurde einem z.B. beigebracht,

dass man Wortwiederholungen vermeiden soll,

dass die höfliche Anrede von Personen in direkter

wörtlicher Rede großgeschrieben wird, dass

man im Erzähltext außerhalb von wörtlicher

Rede normalerweise keinen Slang verwendet,

und viele andere Kleinigkeiten der deutschen

Sprache mehr. Freilich könnte einem all das

auch auffallen, wenn man aufmerksam lesen

würde – Bücher oder sowas.

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IMPRESSUM

Redaktionsschluss: 19.5.10

Herausgeber: Projekte-Verlag Cornelius GmbH

Geschäftsführer: Reinhardt O. Cornelius-Hahn

Redaktion: Wilko Müller

Thüringer Straße 30, 06112 Halle (Saale)

Telefon: (03 45) 686 56 65

Fax: (03 45) 120 22 38

E-Mail: info@projekte-verlag.de

Satz: Projekte-Verlag Cornelius GmbH

Erscheinung: etwa monatlich

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