das tHYsseNKruPP Quartier - Ziethen

ziethen

das tHYsseNKruPP Quartier - Ziethen

Ausgabe 1/2011

Das bundesweite Sondermagazin für Architektur und Innenarchitektur in Zusammenarbeit mit dem NRW

das tHYsseNKruPP

Quartier

Ein architektonischer

Gesamtauftritt

sCHNittstelle

arCHiteKtur–Wasser:

Zwischen Vision,

Theorie und Funktion

KiNdertrÄuMe

WerdeN War

KiTa Sternenhimmel

Solingen

iNNeN uNd ausseN

iM NeueN looK

WaNd MaCHt PlatZ

fürs WellNessbad

die bibliotHeK als buCH

Nationalbibliothek Leipzig


2

mit 59. Deutschen

Kartographentag

27. - 29. September 2011

Nürnberg, 27. – 29. September 2011

Wissen und Handeln

für die Erde

KLIMABEOBACHTUNG | UMWELT-

MONITORING | ERDBEOBACHTUNG |

BAUWESEN | NAVIGATION + PHOTO-

GRAMMETRIE | INGENIEURVERMES-

SUNG | POSITIONIERUNG | PRÄZISIONS-

LANDWIRTSCHAFT | ARCHITEKTUR +

STADTPLANUNG | KATASTROPHEN-

MANAGEMENT | ENERGIE + STANDORT-

PLANUNG | HYDROGRAPHIE

Veranstalter

DVW e.V. - Gesellschaft für Geodäsie,

Geoinformation und Landmanagement

www.dvw.de

Ausrichter Kongress

DVW GmbH

Egbertstraße 46, 40489 Düsseldorf

DGfK e.V. - Deutsche Gesellschaft für

Kartographie | www.dgfk.net

www.intergeo.de

Ausrichter Messe

HINTE Messe- und Ausstellungs-GmbH

Bannwaldallee 60, 76185 Karlsruhe

Fon: +49 721 93133-0

info@hinte-messe.de


EDITORIAL

Roland Ziethen

Geschäftsführer,

Ziethen Medien GmbH & Co. KG

Liebe Leserinnen und Leser,

der anfang ist geschafft!

Die erste Plan spezial ist auf dem Markt und damit ein Medium für ausgewählte herausragende

Projekte aus den Bereichen Architektur und Innenarchitektur. Sowohl bei den

kleineren als auch bei den größeren Projekten spielen Designästhetik und Funktionalität

eine übergeordnete Rolle. Die Objekte, die wir in diesem Magazin vorstellen, reichen vom

architektonischen Gesamtauftritt über Haussanierung und Innenarchitektur bis hin zu

visionären Architekturkonzepten. Auch „Nachhaltiges Bauen“ ist ein immer wichtiger werdender

Aspekt in der Architektur, der in unserer ersten Ausgabe nicht unerwähnt bleibt.

Über weitere spannende Projekte wird in den kommenden Magazinausgaben berichtet werden.

Wir hoffen, dass die Inhalte des Magazins auf Ihr Interesse stoßen, und möchten Ihnen

aktuelle Strömungen und den Zeitgeist in der Architektur bzw. in der Innenarchitektur auf

unterhaltsame und informative Weise näherbringen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer ersten Ausgabe Plan spezial, und ich

verbleibe mit besten Grüßen

Ihr

Roland Ziethen

PLAN SPEZIAL

31


KLASSENRAUMSICHERUNG

4

Klassenräume sichern -

Bedrohung ausschließen ohne einzuschließen

Angst begleitet den Schulalltag mehr denn je, die schrecklichen

Erfahrungen reichen von Angriffen bis hin zu Amokläufen. Das

Gefühl der Sicherheit wieder in den Klassenzimmern zu etablieren

ist daher zur wichtigsten Voraussetzung für das Lernen

geworden.

WSS hat speziell für die Sicherung von Klassenräumen ein

Schloss entwickelt, das unbefugten Zutritt während des Unterrichts

verhindert, jedoch das Verlassen des Raumes in Notfällen

jederzeit erlaubt. Ein Türspion ermöglicht die Kontrolle bei Wiedereintritt.

Liefer-Set:

Schloss „Klassenraumsicherung“

Geteilter Panikstift, abgesetzt

Vierkant-Hülsen

Türspion

Das technische Prinzip basiert auf einem Panik-Fallen-Riegelschloss

mit Manipulationsschutz (Fallensperre). Das System ist

schnell nachrüstbar und kostengünstig, da vorhandene Schließanlagen

und Beschläge weiterhin verwendet werden können.

Vorteile

Gesicherte Zutrittskontrolle

Kostengünstig, da Türdrücker / Schließanlage weiterhin

verwendet werden können

Austausch ohne großen Aufwand

Einfache Handhabung

Stabile mechanische Funktion, keine Batterien oder Kabel

www.klassenraumsicherung.de

6

12

6 Das ThyssenKrupp Quartier

Ein architektonischer Gesamtauftritt

10 Therapie- und Meditationszentrum

Innenarchitektur

12 Kinderträume werden war

Kindertagesstätte Sternenhimmel

14 Innen und Aussen in neuem Look

Sanierung und Innenarchitektur eines

30er Jahre Hauses

16 Wand macht Platz fürs Wellnessbad

Badezimmersanierung

18 Schnittstelle Architektur–Wasser:

Zwischen Visionen, Theorie und Funktion

22 Neues Undercover-Sprinklerrohrsystem

Innenausbau – Brandschutz

24 Innovation für Sicherheit und

Beständigkeit

Architektur


10

24

26 Hochwertige massivholzböden

Natürlich Individuell

28 Hochwertige Modul-bauweise

Kommunales Bauen mit System

30 ganzheitliches Konzept „360 0 Projects“

Vom Fußballstadion bis zum Luxushotel

32 „openOffice“

(Raum-) Grenzen aufheben

34 Tropische Therme auf Rügen

Wellnesslandschaft aus Putz

36 Die Bibliothek als Buch

Deutsche Nationalbibliothek Leipzig

39 Kurviger Sonnenschutz aus Glas

„made in Berlin“

40 Dämmen und Schalen in einem Schritt

Innovatives Stecksystem

42 Wissen und handeln für die erde

Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement

18

36

Inhalt

Impressum

Herausgeber + Verlag

PLAN SPEZIAL

PLAN SPEZIAL

5

Ziethen Medien gmbH & Co. Kg

Unter Buschweg 17 50999 Köln

Fon 02236 39 89 0 Fax 02236 39 89 89

dtp@ziethen.de www.ziethen.de

redaKtioN

Ziethen Medien

rainer stracke, BdB-Landesgeschäftsführer

Architekten:

• arge architekten tKQ, JSWD Architekten,

Chaix & Morel et Associés

• dipl.-ing. Vera schmitz, Innenarchitektin

+ Architektin BdB und BDIA

• großkemm + richard,

Architekten Innenarchitekten BdB

• dipl.-ing. Jürgen otte,

Innenarchitekt BdB/BDIA/AKNW

• ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG

grafiKdesigN

ralf gottschalk, Feines & Buntes Design

design@feines-buntes.de

www.feines-buntes.de

ProduKtioN

Ziethen Medien

aNZeigeNVertrieb

dom-innovation

Postfach 501203 50972 Köln

Fon 0221 340 32 84

bdb.anzeigen@dom-innovation.de

www.dom-innovation.de

Preis

3,50 €


PLAN SPEZIAL

6

Das ThyssenKrupp QuarTier:

ein archiTeKTonischer

GesamTaufTriTT

Gebäude Q1: L-Förmige Baukörper umschliessen

eine gemeinsame Mitte.

Das Prinzip „Rauhe Schale, glatter Kern“

prägt das Quartier.

Lageplan des ThyssenKrupp-Quartiers

Architektenwettbewerb

schon im auslobungstext zum internationalen architektenwettbewerb

war die leitidee für das thyssenKrupp Quartier als eines

„konsistenten“, in sich geschlossenen gebäudeensembles umschrieben

worden. Kein symbolträchtiger, steil in die Höhe strebender Solitär,

sondern eine flächige und auch flexible Struktur gleichberechtigter Bauten,

die auf Veränderungsprozesse innerhalb des Konzerns reagieren kann,

stand im Fokus der Erwartungen. Unter diesen Vorgaben konnte sich der

gemeinsame Entwurf der ARGE ThyssenKrupp Quartier, bestehend aus

JSWD Architekten und Chaix & Morel et Associés gegenüber den 105

weiteren Wettbewerbsteilnehmern durchsetzen. Vom Begriff des „konsistenten

Ensembles“ hin zur Entwurfsidee einer Campusarchitektur war es nur

ein kleiner, aber konsequenter Schritt.

Das ThyssenKrupp Quartier besteht aus einem Gefüge von Einzelgebäuden,

eingebettet in einen grünen, baumbestandenen Teppich. Verbunden durch

kurze Wege und kleine Plätze säumen die Gebäude die zentrale, alles ordnende

Achse mit dem großen Wasserbecken und der „Allee der Welten“.

Neben diesen übergeordneten städtebaulichen Merkmalen legte die ARGE

ThyssenKrupp Quartier, bestehend aus JSWD Architekten und

Chaix & Morel et Associés großes Augenmerk auf die architektonische

Durcharbeitung der einzelnen Gebäude. Ziel war ein Quartier mit einem

kompakten und homogenen architektonischen

Foto: Christian Richters


Erscheinungsbild. Dieses Bild einer starken Einheit wird

sich dem Betrachter einprägen. Auf dem Campus dominieren

fi ligrane Fassadenkonstruktionen aus metallischen

Werkstoff en und Glas. Die durchgängige, geschosshohe

Verglasung der Etagen stärkt das Bild von Off enheit

und Transparenz.

Das Prinzip „Schale - Kern“

Das übergeordnete Gestaltungsmotiv, das auf alle neuen

Gebäude des Campus angewendet wird, ist das Prinzip

„Schale - Kern“. Alle Gebäude im Quartier sind aus

L-förmigen Einzelbaukörpern zusammengesetzt, die

jeweils eine gemeinsame Mitte umschließen. Sowohl

beim Headquarter (Q1) als auch beim Q2 und den benachbarten

Verwaltungsgebäuden Q5 und Q7 erfährt

die Architektur somit eine eindeutige Zentrierung. Es

gibt zwei Fassadentypen: Der eine ist in die Mitte orientiert,

der andere bestimmt die Außenseite und damit

die Wirkung der Gebäude zu den Freianlagen. Diese

äußeren Fassaden variieren das Bild der „rauen Schale“:

Im Gebäude Q1 sind es die horizontalen Lamellen des

außenliegenden Sonnenschutzes, die die „raue Schale“

ausprägen. Auch im Q2 ist der äußere Sonnenschutz

Träger des architektonischen Gedankens – hier verkörpern

gekantete Lochbleche aus Edelstahl die durchgängige

Gestaltungsidee. Bei Q5 und Q7 ist der Gedanke

der „rauen Schale“ als spielerische Struktur horizontaler

und vertikaler Edelstahllamellen ausgebildet.

Den Fassaden von Atrien und Innenhöfen liegt eine

andere Gestaltungsidee zugrunde: Hier sind es großformatige,

farbige Glattbleche, die den Fassadenabschluss

bilden. Fenster zur Belichtung der zu den Höfen orientierten

Büros sind als großformatige, lang gestreckte

Öff nungen aus den Blechen herausgeschnitten. Beide

Fassadentypen haben ihre individuelle Ausstrahlung,

ihre Gesamtwirkung aber beruht auf der Überlagerung

von Schale und Kern. Die konsequente Anwendung

dieses Prinzips auf alle Gebäude des Campus war der

Schlüssel zum heute spürbaren homogenen architektonischen

Gesamteindruck des neuen Th yssenKrupp

Quartiers.

Q1

Das Gebäude Q1 ist das Herz des neuen Th yssenKrupp

Quartiers. Mehr als 500 Mitarbeiter fi nden in dem kubusförmigen

Gebäude ihren neuen Arbeitsplatz. Mit

einer Höhe von 50 Metern überragt es alle übrigen Gebäude

auf dem Campus, ohne diese unangemessen zu

dominieren.

ARGE Architekten TKQ JSWD Architekten Chaix & Morel et Associés

Generalplaner und Projektsteurer: ECE Projektmangement GmbH & Co. KG

Oben:

Die beiden L-förmigen Riegel des Q7 sind

an den Kopfseiten durch Brücken verbunden.

Durch Loggien und Wintergärten

entstehen unerwartete Akzente.

PLAN SPEZIAL

7

Das Gebäude Q2 ist der Ort der Gespräche

und damit auch der Ort des Austauschs

und der Projektarbeit. Im Q2 arbeiten internationale

Projektteams, hier empfängt der

Konzern seine Gäste.

Foto: Christian Richters

Foto: Christian Richters


PLAN SPEZIAL

8/9

Architektenwettbewerb

Die spielerische Struktur des außenliegenden Sonnenschutzes setzen Akzente am Q7

Es ist auch nicht seine Höhe, sondern eher seine markante,

expressive Form, die dem Gebäude einen hervorgehobenen

Status verschafft. Durch die geometrische

Verschränkung der unterschiedlichen Volumina um eine

gemeinsame Mitte wird nicht nur ein spannungsvolles

äußeres Erscheinungsbild erzeugt. Auch im Inneren

des Gebäudes entstehenfaszinierende Raumabfolgen.

Das glasgedeckte Atrium bildet dabei das Zentrum.

Es erstreckt sich über zehn Geschosse und ist durch

zahlreiche Zwischenebenen und Stege gegliedert. Den

Raumabschluss nach Norden und Süden, jeweils zur

Wasserachse, bilden zwei 28,1 mal 25,6 Meter große,

gläserne Panoramafenster. Sie bestehen aus jeweils 96

Scheiben und werden von einer hauchdünnen, kaum

sichtbaren Seilkonstruktion gehalten, so dass die Fenster

aus einer einzigen, riesigen Glasscheibe zu bestehen

scheinen.

Neben der architektonischen Gesamtwirkung des Ge-

bäudes und seinen räumlichen Qualitäten spielt der

Umgang mit Material und Konstruktion bei seinen

Fassaden eine entscheidende Rolle. Am Beispiel des

Sonnenschutzes wird deutlich, wie die Architektur

des neuen Campus mit der Produktwelt von Thyssen-

Krupp vereint wird. Für die Bauelemente des von den

Architekten und den Planungspartnern entwickelten

Sonnenschutzes fanden auf insgesamt 8.000 Quadratmetern

Fassadenfläche Edelstahlprodukte des Konzerns

Verwendung. ThyssenKrupp als Bauherr hat dabei die

Suche nach technisch innovativen Lösungen und das

Bestreben, optimale bauliche Standards zu verwirklichen,

umfassend und tatkräftig unterstützt.

Der vollautomatische Sonnenschutz

des Gebäudes Q1

passt sich dem Sonnenverlauf

individuell an.

Foto: Christian Richters

Q2

Das Gebäude Q2 ist der Ort der Gespräche und damit auch der Ort des

Austauschs und der Projektarbeit. Im Q2 arbeiten internationale Projektteams,

hier empfängt der Konzern seine Gäste. Bis zu 1.000 Personen

finden im großen Sitzungs- und Veranstaltungssaal Platz. Gleichzeitig sind

im Gebäude die Mitarbeiterkantine „Zwischenzeit“ und das Gästekasino

untergebracht. Das Q2 vereint, last but not least, die unterirdische Logistik

für das gesamte ThyssenKrupp Quartier unter seinem Dach.

Daneben entfaltet das Q2 seinen Flair über spannungsvolle Raumabfolgen:

Ein- und zweigeschossige Bereiche lösen einander ab. Die drei Hauptebenen

werden an mehreren Stellen durch gemeinsame Lufträume unterschiedlicher

Höhe zusammengefasst. Das räumliche Erlebnis und die hohe

Funktionalität verleihen dem Q2 seinen Reiz und machen es damit zum

Magneten auf dem Quartiergelände.

Q5 und Q7

Auch bei den Gebäuden Q5 und Q7 spielt die skulpturale Gliederung der

Gebäudemasse als gestalterisches Element eine zentrale Rolle. Die zwei

L-förmigen Baukörper, die gemeinsam ein Gebäude bilden, erhalten ihre

räumliche Gliederung nicht zuletzt durch Rücksprünge im Erdgeschoss.

Durch tiefe Einschnitte in die Kubatur der Obergeschosse in Form von

Loggien oder Wintergärten gewinnen die fünf- beziehungsweise siebengeschossigen

Gebäude im Vergleich zu herkömmlichen Verwaltungsgebäuden

unerwartete Akzente. Während das Q5 rund 220 Mitarbeitern Platz bietet,

sind es im Gebäude Q7 rund 300 Mitarbeiter. Die beiden L-förmigen

Riegel sind an den Kopfseiten durch Brücken verbunden. Diese erzeugen

ebenfalls tiefe Einschnitte in das Gebäudevolumen und geben diesem angenehme

Proportionen.

JSWD Architekten und Chaix & Morel et Associés

Der Ausblick aus dem 28,1 mal 25,6 Meter

großem Panoramafenster im Atrium des

Q1. Über 500 Mitarbeiter finden hier ihren

Arbeitsplatz.


Foto: Christian Richters

ARGE Architekten TKQ JSWD Architekten Chaix & Morel et Associés

Generalplaner und Projektsteurer: ECE Projektmangement GmbH & Co. KG


Alle Abbildungen: © Fotografie, D. Hübner

PLAN SPEZIAL

10

Satinierte Glasschiebetür

mit

Raumkennzeichnung

Medical Fitness, Physiotherapie, Rehasport und Wellness

umfasst das Angebot auf 440 m² Fläche. Hier

dreht sich alles um das Wohlbefinden und die Wiederherstellung

des Wohlergehens des Menschen.

die innenarchitektur spiegelt das Konzept der Nutzung auf eine

selbstverständliche art und Weise wieder. Funktion und Gestaltung

werden eindeutig miteinander verknüpft. Offenheit, Leichtigkeit und Barrierefreiheit

sind die Basis für den Entwurf und die Raumkonzeption. Farbe,

Material und medizinischer Standard bilden einen Einklang und vermitteln

eine positive Raumwahrnehmung. Eine rollstuhlgerechte Nutzbarkeit von

Gesundheits- und Therapiezentren ist mit gestalterischem Anspruch bis

ins Detail umgesetzt.

automatisch betriebene eingangstür, schwellenloser Zugang, rollstuhlgeeigneter

Schmutzfangboden, breite Durchgänge und ein unterfahrbarer

Empfangstresen begrüßen bereits den Kunden. Schiebetüren ermöglichen

auch für mobiltätseingeschränkte Menschen großzügige Bewegungsflächen

in den Behandlungsräumen, vertikale Griffstangen bieten unterschiedliche

Greifhöhen und eine bequeme Handhabung sowie die Benutzung

der bodengleichen Duschen sind nur einige Beispiele. Ausgesuchte

Materialen gewähren eine gute Raumakustik und verbessern das Sprachverstehen.

Die Lichtkonzeption berücksichtigt variable Nutzungszeiten

und Beleuchtungsszenarien durch individuelle Steuerungsmöglichkeiten

und garantiert eine blendfreie Ausleuchtung der unterschiedlichen Räume.

Innenansicht

Einzeltherapieraum

Innenarchitektur – Barrierefreies Bauen

Therapie- unD

prävenTionszenTrum


Dipl.-Ing. Vera Schmitz Innenarchitektin + Architektin BdB und BDIA

Sachverständige für Barrierefreies Planen und Bauen • www. effi cientia.de • info@effi cientia.de

Empfangsbereich mit unterfahrbaren Kundentresen

Gezielte Einblicke durch Glasausschnitte in den Wänden

ermöglichen die gewünschte Transparenz in das

Praxisgeschehen aus den verschiedensten Perspektiven.

Ein Informations- und Leitsystem ist ebenfalls mit

Bestandteil der Innenarchitektur, hier ist auf eine gute

Wahrnehmbarkeit durch das gezieltes Einsetzen von

Farbkontrasten geachtet worden.

die umsetzung einer barrierefreien gestaltung

fi ndet seine natürliche Formensprache und bietet

Patienten und Angestellten ein komfortables Umfeld

für Alle.

Natürliches Lichtspiel

im Gruppentherapieraum

PLAN SPEZIAL

11


PLAN SPEZIAL

12

Sternenhimmel

diPl.-iNg. MarioN grossKeMM

Innenarchitektin

diPl.-iNg. MarKus riCHard

Architekt

Mankhauser Str.1 42699 Solingen

T 02 12.2 47 19 00 F 02 12.2 47 19 01

info@grosskemm-richard.de

www. grosskemm-richard.de

Innenarchitektur – Umbau

Umbau der evangelischen Kindertagesstätte Sternenhimmel

KinDerTräume werDen

wahr

Spielen lernen

die zweigruppige ev. Kindertagesstätte sternenhimmel liegt in der

Fußgängerzone der Solinger Stadtmitte. Viele berufstätige Eltern nutzen

diesen Kindergarten als Spiel, Lern- und Lebensraum für ihre Kinder.

unmittelbar nach beginn der fördermöglichkeit für u3-Plätze hat sich

der Träger und die Leitung des Kindergartens entschieden, zukünftig auch

sehr kleine Kinder im Alter zwischen 1 und 3 Jahren zu betreuen. Die notwendigen

Flächen waren im Altbau vorhanden;

dazu wurde die bestehende Küsterwohnung

aufgegeben und an den Kindergarten

angeschlossen.

der gewonnene Platz ermöglicht nicht nur

die Erweiterung der Kindergartengruppen

mit den notwendigen Schlaf- und Bewegungsräumen.

Erstmalig gibt es einen eigenen

Platz im Dachgeschoss für die Spracherziehung

der Kinder. Den Weg zu der

(externen) Fachkraft für Logopädie finden

die Kinder wie von selbst. Rot-weiß gestreifte

Handläufe zeigen ebenso den Weg wie

die bekannten „sprechenden“ Kindergartenfreunde

entlang des Weges.

Wegweisersystem


ein neuer zentraler ort für Kinder sind die „Schlafpodeste“,

die neben dem Platz für das Mittagsschläfchen

ausreichend Platz für Verstecken, Forschen, Spielen,

Klettern und mehr bieten. Unterschiedlichste Materialien

wie geflochtene Weide, Taue, verschiedene Bodenbeläge

bieten immer neue haptische Reize.

Vorhandene Waschräume werden ganz nebenbei

zu Spiel- und Lernorten. Wo früher nur Händewa-

schen möglich war, können jetzt Schiffe in aufgestautem

Wasser segeln. Für die ganz Kleinen wurden

Wickeltische mit Auszugtreppen, Stauraum, Duschwanne

und Auszugwindeleimer individuell entworfen

und gefertigt.

Großkemm + Richard Architekten Innenarchitekten BdB

Spiel- und Schlafpodeste Waschraum

Abenteuer-Landschaft Gemeinsam erfahren

PLAN SPEZIAL

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Zusätzliche schallschutzmaßnahmen, Steh- und Sitzhilfen,

Lesesofas u.v.m. sollen die Arbeit der Erzieh-

erinnen erleichtern. Und damit auch die Eltern immer

über alle Vorgänge informiert sind, gibt es auf allen

Etagen große Infoboards mit Tafelflächen, Magnetpinnwänden,

Broschürenhaltern, etc.. Neu ist auch ein

separater Raum für ungestörte Elterngespräche im

Dachgeschoss.

Zur offiziellen einweihung gab es nicht nur überschwängliches

Lob für unser Engagement, sondern

auch die besondere Auszeichnung der Erzieherinnen,

Eltern und Kinder – das Zertifikat: Schönste Kita im

Sonnensystem „Sternenhimmel“.

Wickeltisch Motorik- und Lernspielzeuge


PLAN SPEZIAL

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Innenarchitektur – Sanierung

Sanierung und Innenarchitektur eines 30er Jahre Hauses

innen und Aussen

in neuem Look

V.o. im Uhrzeigersinn: 1) Der kräftige warme Farbton harmoniert hervorragend

zu dem sanierten Treppenhaus aus den 30er Jahren. 2) Der neue Eingangsbereich

mit moderner Glasüberdachung verleiht dem Haus zurückhaltende Eleganz.

3) Modernes Design im Retro-Look gibt dem kleinen Bad ein neues Gesicht.


Sanierte und modernisierte Aussenfassade: Rückseite des Hauses mit

Blick auf den Garten und die Terrasse

V.l.n.r.: Off en gestaltete Küche mit nebenliegendem Essbereich im

lichtdurchfl uteten Wohnzimmer; Schlichte moderne Relaxecke mit

angrenzender Sauna

… so lauteten die umbauwünsche des ehepaares nach

dem Erwerb eines bestehenden Einfamilienhauses aus

dem Jahre 1938. Aufgrund der vorhandenen Gebäudeschäden

und des energetischen Zustands des Gebäudes

waren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erforderlich.

Nebenbei sollte der Grundriss auf die Lebenssituation

des Ehepaares angepasst werden: Gästeetage im

Dach, Arbeiten, Schlafen, Wohlfühlen (Sauna) im 1. OG,

sowie ein großer Koch- und Essbereich im EG.

auch sollte zukünftig ein Rückbau in zwei Wohneinheiten

wieder möglich sein. Daher wurde schon jetzt ein

Eingang auf die Straßenseite des Gebäudes verlegt. Der

vorhandene Grundriss wurde im wesentlichen beibehalten,

die Räume wurden lediglich umgenutzt.

Zuerst wurden den auftraggebern alle Entwürfe skizzenhaft

präsentiert. Frühzeitig wurde ein Materialkonzept

bis hin zu den Dekostoffen als „Masterlinie“ erstellt.

Dieses wurde als Rahmen für die gesamte Ausarbeitung

des Innenausbaus zu Grunde gelegt. Alle Innenräume

wurden einschließlich der gesamten Einbaumöbel entworfen

und umgesetzt.

Großkemm + Richard Architekten Innenarchitekten BdB

Schlichte Eleganz im TV-Zimmer

vor der sanierung

PLAN SPEZIAL

15

V.o. im Uhrzeigersinn: Haus von der Straße aus gesehen, Badezimmer,

und Küche vor dem Umbau und der Sanierung

Alle Abbildungen des sanierten und umgebauten Hauses: © Fotoagentur Photoprop, Wuppertal


PLAN SPEZIAL

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Innenarchitektur – Sanierung

Erstentwurf: Aufriß des zu sanierenden Wellnessbades

Designermöbel für das Erlebnis Badezimmer

diPl.-iNg. JürgeN otte

Innenarchitekt BDIA BDB AKNW

Schanzenstr. 13 46535 Dinslaken

T 02 064.777 177 F 02 064.777 118

kontakt@otte-und.de

www.otte-und.de

wanD machT plaTz

fürs wellnessbaD

der anteil von bauaufgaben zur sanierung von bestandsgebäuden

nimmt – wie bei vielen Kolleginnen und Kollegen im Berufsverband BdB –

auch beim Innenarchitekten Jürgen Otte stetig zu. Der Bauherrenwunsch

nach hochwertig eingerichteten und barrierefrei nutzbaren Wohnungen

steht immer mehr im Zentrum der gestalterischen Aufgabenstellungen.

Knapp geschnittene grundrisse aus den 60er und 70er Jahren stehen

dem Wunsch nach großzügig geschnittenen Räumen oft entgegen. Da der

Platz im vorhandenen Bad für einen Doppelwaschtisch, eine freistehende

Wanne, ein WC und eine großzügige Dusche nicht ausreichte, musste

die Wand zum Schlafzimmer „Platz machen“. Die geschwungene Wand

nimmt dem Schlafzimmer so viel Raum, wie im Bad benötigt wird, um eine

zweiseitig offene, begehbare Dusche einplanen zu können. Die freistehende

Wand, in die ein großzügiger Spiegelschrank, Beleuchtung und die Badarmaturen

für die Waschtische und rückseitig für die Dusche eingebaut

wurden, trennt den Raum in zwei Nutzungsbereiche. Auf der einen Seite

der Duschbereich, der in Anlehnung an die historischen niederrheinischen

Kieselmosaikböden ganz in geschnittenem Kieselmosaik ausgekleidet

wurde und durch eine Duschrinne ebenerdig entwässert wird. Auf der anderen

Seite der Waschtischbereich, in dem sich die Wanne im Halbeinbau

zur Nutzung anbietet. Großformatige Feinsteinzeugfliesen lassen diesen

Bereich noch großzügiger wirken.

dem Wunsch der bauherrin nach Erleichterung bei der Hausarbeit folgend,

wurde oberhalb des WC´s ein Wäscheabwurfschacht in die Wand

eingebaut, der mit einer Glasplatte mit Druckverschluss wandeben integriert

werden konnte.

die raumbeheizung erfolgt durch eine Fußbodenheizung und einen Badheizkörper

als Handtuchwärmer.


Dipl.-Ing. Jürgen Otte Innenarchitekt BdB/BDIA/AKNW

PLAN SPEZIAL

17

Die freistehende Wanne: der Eyecatcher des

Raumes

Der große Spiegel an der freistehenden Wand

lässt das Badezimmer noch geräumiger

erscheinen.

Links: Die großzügige Dusche ist beidseitig

begehbar und ist in geschnittenem Kieselmosaik

ausgekleidet.


PLAN SPEZIAL

18 18/19

Architektur – Visionen

Waterscraper Sarly Adre Sarkum

schniTTsTelle

archiTeKTur−wasser:

zwischen vision, Theorie

unD funKTion


No Man‘s Land Phu Hoang Office

Eine Wechselbeziehung zwischen Wasser und Architektur

besteht seit jeher. Die Abhängigkeit menschlichen Lebens

vom Element Wasser und das Bedürfnis, Wasser stets zur

Verfügung zu haben, machen diese Verbindung unumgänglich

– schon immer. Die Schnittstelle Architektur und Wasser be-

inhaltet eine Bandbreite an hochaktuellen Themen. Wie steht

es um unser Leben auf diesem Planeten, um die Entwicklung

von Technologien und Städten? Wie gehen wir um mit dem

Wasser, das die Grundlage jedes Lebens darstellt und zu-

gleich als Naturgewalt beeindruckt?

aCo besetzt mit seiner architektenkommunikation nun diese Schnittstelle

und spannt den Bogen weit: von der Auseinandersetzung mit visionären

Architekturen im, unter, über Wasser – Visionen, die Antworten suchen

auf Überflutungen über den Trend zu Megacities bis hin zu den prognostizierten

Wanderungen ganzer Bevölkerungsgruppen. Visionen, die heute das

Vorstellungsvermögen der meisten übersteigen. Doch gerade die Arbeiten

des niederländischen Architekturbüros Waterstudio.NL zeigen, dass wir von

der Realisierung nicht weit entfernt sind. Die Auseinandersetzung mit diesen

gefühlt noch weit entfernten Zukunftsarchitekturen endet hier jedoch

nicht. Auf architektonische, städtebauliche und gesellschaftliche Entwicklungen

eingehend, wird über Themen wie Universal Design, Klimawandel,

Stadtverdichtung und Freiflächen informiert – stets im Fokus der Bezug zur

vielschichtigen Planertätigkeit.

ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. Kg

Waterscraper Sarly Adre Sarkum

19

aCo seVeriN aHlMaNN gMbH & Co. Kg

Postfach 320 | 24755 Rendsburg

Am Ahlmannkai | 24782 Büdelsdorf

T 04 331 354-0 | F 04 331 354-130

info@aco-online.de

www.aco.com


PLAN SPEZIAL

20

Cruise Terminal

Waterstudio.NL und Dutch Docklands

Architektur – Visionen

so bildet die vom architekten Koen olthuis im Januar dieses Jahres publizierte

Architektenmappe einen umfassenden Überblick zur Schnittstellen-

Thematik und vor allem auch Schnittstellen-Problematik. Denn überall, wo

Wasser auf Land, Regenwasser auf Bauwerk, Natur auf Stadt trifft, sind aus-

gereifte Technologien, vorausschauende Entwürfe und innovative Ansätze

notwendig.

ACO bietet Ansätze zum Umdenken, zum Planen und zur Umsetzung in

der tagtäglichen Planungspraxis – ganz gleich ob visionär oder sehr real

überall dort, wo Wasser gesammelt, gereinigt, gehalten oder abgeleitet werden

soll. Durch Systemlösungen, die Mensch und Bauwerk vor dem Wasser

schützen – und umgekehrt.

unternehmensprofil: aCo. die Zukunft der entwässerung.

Als Weltmarktführer schafft ACO die Entwässerungslösungen für die Um-

weltbedingungen von morgen. Zunehmend extremere Wetterereignisse

erfordern immer komplexere Entwässerungskonzepte im Tiefbau, im Hochbau

und in der Gebäudetechnik. Hierfür schafft ACO Systemlösungen, die

helfen, die Menschen vor dem Wasser zu schützen – und umgekehrt. Jedes

ACO Produkt sichert innerhalb der ACO Systemkette den Weg des Wassers

mit dem Ziel, es ökologisch und ökonomisch sinnvoll weiterverwerten

zu können.

Die Planermappe ist zu bestellen unter www.architektur-wasser.de – die

Internetseite speziell für Architekten und Planer.

Eine monatliche Aktualisierung und ein regelmäßiger Newsletter informieren

über Themen rund um die Schnittstelle Architektur und Wasser und

über ACO.

Anmeldungen zu Vorträgen von Koen Olthuis, Architekt, Waterstudio.NL,

am 30.9. 2011 in München sind ab sofort möglich unter:

www.architektur-wasser.de

Den Film „ACO: Die Zukunft der Entwässerung“ finden Sie unter:

www.youtube.com oder unter www.aco-haustechnik.de

Architektursymposium:

Architektur der Zukunft

Universal Design, Klimawandel, Urbanes

Grün, Landschaft – Architektur – Stadt.

Das sind die Themen, die uns bei ACO umtreiben:

ACO befasst sich mit ganzheitlichen

Ansätzen zum zukünftigen Umgang

mit Architektur und Wasser. Um diesem

Anspruch weiterhin mit praxisnahen Lösungen

gerecht zu werden, räumen wir

dem Dialog mit Architekten einen hohen

Stellenwert ein. Im Mittelpunkt unseres

Architektensymposiums steht daher die

Diskussion rund um aktuelle Erkenntnisse

und Anforderungen aus Ihrem Projektalltag

am Bau.

Besuchen Sie den Vortrag von

Koen Olthuis:

architektensymposium 2011 -

architektur der Zukunft

am 30.09.2011 in München

Das revolutionäre Konzept für ein Ausflugsschiff-Terminal

besteht aus einer

schwimmenden, dreieckigen Konstruktion

– groß genug, um drei der weltweit

größten Ausflugsschiffe aufzunehmen.

Das schwimmende Terminal liegt ausreichend

entfernt vom Festland, um auch

den größten Schiffen hinreichend Tiefgang

zum Anlegen bieten zu können. Seine

einfache ikonische Form zeigt sich wie

eine elegante natürliche Skulptur fern der

Küste. Eine Idee von vielen, mit denen der

niederländische architekt und designer

Koen olthuis der Bedrohung durch Hochwasser

und Fluten begegnen will.


ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG

Lilypad Project

Vincent Callebaut Architectures

PLAN SPEZIAL

21


PLAN SPEZIAL

22

Rohbau – Brandschutz

unsichtbarer brandschutz:

neues unDercover-sprinKlerrohrsysTem

von minimaX

Absolut fl exible Montage - auch unter erschwerten Installationsbedingungen

Moderne Haustechnik harmonisch und unauffällig in

das Deckenbild einfügen - genau diesem Trend trägt

das neue Minimax Undercover-Rohrsystem Rechnung.

Denn: es wurde speziell zum Einbetonieren entwickelt.

durch die Verlegung in betondecken können sowohl

Rohre als auch Sprinkler nahezu unsichtbar installiert

werden, ohne dass eine Zwischendecke erforderlich ist.

Das Undercover-Rohrsystem ist auf die Kombination

mit den Minimax Undercover-Sprinklern abgestimmt.

Beim Einsatz der zurückgesetzten und verdeckten

Undercover-Sprinkler wird das Deckenbild nicht durch

herausragende Sprinklerköpfe gestört. Zudem wird

die Gefahr einer Fehlauslösung der Sprinkleranlage

erheblich verringert, da die Sprinklerköpfe nicht manipuliert

werden können. Das Undercover-Rohrsystem

kann aber auch mit konventionellen Sprinklern kombiniert

werden.

Die für eine Installation in Massivdecken konzipierten

Kunststoff-Verbundrohre sind nicht nur druckfest, sondern

durch ihre innere und äußere Kunststoffschicht

auch dauerhaft korrosionsbeständig, selbst wenn sie

in den aggressiven Baustoff Beton eingebettet werden.

Damit bieten sie im installierten Zustand hohen

Schutz vor Beschädigung und eine lange Lebensdauer.

Das viel geringere Gewicht im Vergleich zu Stahlrohren

sowie die Biegsamkeit der Kunststoff-Verbundrohre

sind wiederum bei der Montage eine Erleichterung.

auch die sogenannten Pressfi ttings sind korrosionsbeständig.

Sie bestehen aus korrosionsfestem Rotguss

und stabilen Edelstahl-Presshülsen. Im Gegensatz

zu Fittings anderer Systeme müssen sie vor dem

Einbetonieren nicht umwickelt werden, was ebenfalls

einen Montagevorteil darstellt. Darüber hinaus verhin-

Weitere iNforMatioNeN:

MINIMAX GMBH & CO. KG

Geschäftsbereich Technologies

Produktlinie Wasser

Stefan Schnell

T +49 4531. 803 423

F +49 4531. 803 700

E-Mail

schnells@minimax.de

dert die Verwendung des hochwertigen Materials die Gefahr von Langzeitschäden

durch versehentlich nicht komplett umwickelte Formstücke.

Durch Verwendung sehr strömungsgünstiger Pressfi ttingverbinder und

-formstücke genügen kleine Nennweiten, was die mechanische Schwächung

der Decke minimiert und Konfl ikte mit der Armierung vermeidet.

Generell erlauben die speziell für den Bau von Undercover-Sprinkleranlagen

optimierten Einzelteile des Systems, wie die abgestimmten Anschlussstücke

und Montagehilfen, eine schnelle Rohrverlegung mit weniger

Werkzeug und Monteuren.

auch in wirtschaftlicher Hinsicht bietet die Verwendung des undercover-systems

Vorteile: Durch den Einsatz des Undercover-Rohrsystems

kann die Gesamthöhe eines Geschosses verringert werden, was die Baukosten

erheblich senkt. Weitere fi nanzielle Vorteile entstehen durch den

geringen Wartungsaufwand; das Rohrnetz muss nach dem Einbetonieren

nicht mehr kontrolliert werden. Die speziellen Anschlussstücke ermöglichen

die Dichtigkeitskontrolle der Undercover-Rohre bereits während des

Betoniervorgangs.

Insgesamt sind die Installationskosten des Undercover-Rohrsystems vergleichbar

mit denen einer herkömmlichen Sprinkleranlage mit verdeckt verlegtem

Rohr – allerdings bei einer höheren Lebensdauer des Rohrsystems.

Einbetoniertes Undercover-Sprinklerrohrsystem

- noch mit Betonierhilfe versehen

Einbetoniertes Undercover-Sprinklerrohrsystem

- mit installiertem Undercover-Sprinkler


Unsichtbarer Brandschutz:

Minimax Sprinklerrohre in Beton

Versteckt verbaut…

Undercover-Sprinklerrohrsystem

Das Undercover-Sprinklerrohrsystem wurde speziell zum Einbetonieren

entwickelt. Sowohl Rohre als auch Sprinkler können nahezu unsichtbar

und absolut flexibel ohne Zwischendecke montiert werden – auch unter

erschwerten Installationsbedingungen.

Sicherheit durch Technologie: Wo immer Brandgefahren drohen, schützen

individuelle Speziallösungen von Minimax Menschen, Maschinen, Gebäude

und Umwelt. Seit über 100 Jahren zählt die Minimax Gruppe mit ihren

5.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu den weltweit führenden

Komplettanbietern im Brandschutz.

Vertrauen auch Sie auf die Schutzkonzepte von Minimax.

23

Minimax GmbH & Co. KG

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Industriestraße 10/12

D-23840 Bad Oldesloe

Tel.: + 49 4531 803-423

Fax: + 49 4531 803-700

E-Mail: water@minimax.de

www.minimax.de


PLAN SPEZIAL

24

Architektur

innovaTion für sicherheiT

unD besTänDiGKeiT

Autorin Helga Langer

Charakteristisch für den Planer di Klaus fessl ist seine bodenständigkeit.

Er plant innovativ und vereinigt neue Formensprache,

Materialien und Technologien mit bodenständigem Anschluss

an die örtlichen Traditionen. Und ebenso wie er aufgrund

seiner Kenntnisse der heimischen Pilzwelt bekömmliche von unbekömmlichen

und giftigen Pilzen unterscheiden kann, trennt

DI Klaus Fessl die dem Menschen zuträglichen und nachhaltigen

Baumaterialien bewusst von den modischen oder veralteten

Werkstoffen.

In diesem Sinne fiel auch die Entscheidung, für das Dach und weite

Teile der Fassade RHEINZINK zu verwenden. DI Klaus Fessl sagte

dazu: „Die Nachhaltigkeit dieses Materials, das langfristigen

Werterhalt mit Ökologie, gestalterischer Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit

verbindet, macht die unterschiedlichen RHEINZINK-

Produkte zu einem wichtigen Teil unserer heutigen Baukultur“.

Mit seiner ausgewogenen Art, Fortschritt mit Traditionsbewusst-

sein zu vereinen, war DI Klaus Fessl der genau passende Planer

für die Bauherren.

Die Bauherren, das Förster Ehepaar Pilz, leben bislang noch mitten

in der Natur in einem altehrwürdigen Gebäude mit grandiosem

Blick vom Mühlviertel ins Donautal. Gewohnt an ein besonders

schönes, offenes und weitläufiges Wohnen mit Ausblick,

sollte auch das neue Wohnhaus inmitten eines Stadtsiedlungsgebietes

diesen naturverbundenen Ansprüchen entsprechen, denn

die gewohnte Weite und Großzügigkeit will die Familie natürlich

auch in Zukunft nicht missen. Eine nicht ganz einfache Aufgabe

für den Planer, da doch die Größe und Lage des zu bebauenden

Grundstückes und die behördlichen Bebauungsvorschriften die

Wunschvorstellungen begrenzen. Es ist gelungen, einen großzügigen

modernen Lebensraum auf einem, wie dort üblich, kleinem

Stadtsiedlungsgrundstück zu schaffen und auch die Bebauungsvorschriften

und Baufluchtlinien einzuhalten. Für diese Stadtsiedlung

ist ein Satteldach vorgeschrieben.

eine pfiffige dachlösung wurde gefunden, eine form, die sich

der umgebung und der bauordnung anpasst und trotzdem

durch Schönheit und Individualität auffällt. Zwei Baukörper, die

einander durchdringen stehen im fast rechten Winkel zueinander.

Diese beiden sehr unterschiedlichen Baukörper bilden eine

harmonische Einheit. Die Achse, die zur Straße zeigt, hat das

vorgeschriebene Satteldach, der anschließende Kubus ein Flachdach.

Für das Satteldach wurde QUICK STEP - Das RHEINZINK

Treppendach gewählt. Dieses mit zahlreichen Innovationspreisen

ausgezeichnet Dachsystem passt farblich und strukturell perfekt

zur Lärchenholzfassade und zur RHEINZINK- Steckfalzpaneel-

Fassade des Kubus.

Die Fassade nimmt die horizontale Struktur des Treppendaches

auf, das Material RHEINZINK-„vorbewittertpro blaugrau“ ist für

Dach und Fassade gleich und harmoniert vollkommen mit der honiggelben

Lärchenholzfassade.

aufgrund der ästhetischen Kriterien – eine sehr plane, nicht

wellige Oberfläche und die Fortführung der Linie des Daches –

wurde das Fassadensystem der RHEINZINK-Steckfalzpaneele

gewählt. DI Fessl hat bei Dach und Fassade auf ein Konzept gesetzt,

das individuelle Strukturen zulässt und dennoch durch

ein durchdachtes System von vorgefertigten Elementen die

Bauzeiten verkürzt und es dem Spengler leichter macht, hochwertige

und dauerhafte Verarbeitung zu gewährleisten. Passend

zum Dach wurde auch der Kamin systemgerecht mit RHEINZINK-


„vorbewittertpro blaugrau“ bekleidet. Spenglermeister

Gerhard Nimmervoll zu den Spenglerarbeiten: „Wir

Spengler arbeiten gerne mit RHEINZINK. Damit können

sowohl effektive und einfache Strukturen erstellt,

aber auch außergewöhnliche und handwerklich schöne

Spenglerarbeiten gemacht werden. Ich habe mein eigenes

Haus völlig mit RHEINZINK eingehüllt. Das Naturmaterial

RHEINZINK ist ursprünglich und handwerklich und

gleichzeitig Hightech.“

lärchenholz und vorbewittertes rHeiNZiNK - zwei

Naturmaterialien, die durch Ausdruck und Farbe

harmonisch zusammenpassen. Natürlichkeit und

Schlichtheit zeichnen dieses Niedrigstenergiehaus

aus. „Großzügigkeit und Komfort und gleichzeitig die

Energiekosten im Griff zu haben, das ist besonders

für unser Traumhaus des nachberufl ichen Lebens sehr

wichtig. Durch eine Beschränktheit des Budgets in der

nachberufl ichen Lebensphase müssen die Erhaltungskosten

und die Energiekosten kalkulierbar sein. Der

richtige Materialeinsatz für den Schutz des Hauses,

für Dach und Fassade, aber auch kostengünstige Energielieferanten

garantieren uns dies“ sagen die Bauherren.

Beim Förster ist es Holz, daher ein Kachelofen

und für die Wand- und Fußbodenheizung eine Tiefenwärmepumpe.

Diese Heiztechnik garantiert ein sehr

behagliches Wohnklima, das genau auf die einzelnen

Wohnbereiche abgestimmt ist. Die Hülle aus dem Ökowerkstoff

RHEINZINK, ein optisch und praktisch zeitlos

perfekter Gebäudeschutz, muss weder gewartet noch

gepfl egt werden.

BAUTAFEL

Planer: DI Klaus Fessl, Bad Leonfelden

generalunternehmer und spenglerarbeiten:

Kapl Bau GmbH, Bad Leonfelden

Material für dach und fassade:

RHEINZINK-„vorbewittert pro blaugrau“:

150 m 2 QUICK STEP - Das RHEINZINK Treppendach

200 m 2 RHEINZINK-Steckfalzpaneele

Idee: Zaha Hadid Architects, London, Großbritannien

Lösung: RHEINZINK

UNSER SERVICE –

SO FLEXIBEL WIE

UNSER WERKSTOFF

Welchen Wert hat der beste Werkstoff, wenn er Ihre Kreativität

einschränkt? Was nützt die genialste Idee, wenn es an der Umsetzung

mangelt? Bei RHEINZINK ist der Service so fl exibel wie

der Werkstoff. Wir engagieren uns für Ihre Idee und leisten einen

wertvollen Beitrag bei der Umsetzung. In Form einer Lösung,

die genauso individuell ist wie Ihr Projekt. Dabei ist eine umfassende

anwendungstechnische Beratung für uns ebenso selbstverständlich

wie eine individuelle Fertigung. Jeder noch so ausgefallene

Entwurf ist eine Herausforderung für uns. Das

umfassende Angebot an RHEINZINK-Dach- und Fassadensystemen

macht es leicht, für jeden Entwurf eine praxisgerechte

Lösung zu fi nden.

Unsere aktuelle Publikation „ARCHIZINCTURE” dokumentiert

Wirklichkeit gewordene Visionen von Architekten, deren Ideen

wir gefolgt sind. Fordern Sie diese noch heute an:

www.folge-der-idee.de

RHEINZINK GmbH & Co. KG · Postfach 1452 · 45705 Datteln · Germany

Tel.: +49 2363 605 - 0 · Fax: +49 2363 605 - 209 · info@rheinzink.de

www.rheinzink.de

RZ_4343-4C-D


PLAN SPEZIAL

26

Innenarchitektur – Innenausbau

Natürlich individuell

mAssivhoLzdieLen heben sich

AusdrucksstArk von der mAsse Ab

Heutzutage wird es immer schwieriger, sich im Zeitalter

von gesichtslosen und uniformen Massenfabrikaten

ein bisschen individualität zu bewahren.

Die eigenen vier Wände bieten nach wie vor viele Möglichkeiten,

persönliche Akzente zu setzen und seiner

Individualität Ausdruck zu verleihen. Einzigartigkeit

garantiert beispielsweise der Werkstoff Holz. Und nirgendwo

kommt er bedeutungsvoller zum Einsatz als in

Form eines Holzdielenbodens. Ob in Kombination mit

moderner Architektur und Einrichtung oder in klassischnatürlichem

Ambiente – ein Parkettboden ist ein

zeitloses Unikat, das jedem Wohnraum das gewisse

Etwas verleiht.

Mit einem boden aus massivem Holz holt man sich

zudem ein Stück Natur ins eigene Heim, denn kein Bodenbelag

ist ökologischer als ein Holzfußboden und

sorgt zugleich für ein gesundes Wohnklima. Das Original

und der Ursprung aller Dielen ist die Massivholzdiele.

Sie wird aus einem einzigen Stück Rohholz gefertigt.

Neben landhaus- und schiffsbodendielen ist sie ein

fester Bestandteil des Produktsortiments aus dem

Hause Bembé Parkett. Ihre besondere Ausstrahlung

und Stabilität verdankt sie der Präzision bei der fachgerech-ten

Verarbeitung und Trocknung des Massiv-

beMbÉ Parkett gmbH & Co. Kg

Wolfgangstraße 15 97980 Bad Mergentheim

T 07931. 96 60 F 07931. 96 61 50

info(at)bembe.de www.bembé.de

Exklusivität so weit das Auge reicht: Massivholzdielen setzen persönliche Akzente und unterstreichen die Individualität der eigenen vier Wände. (Foto: Bembé Parkett)

holzes, der langjährigen Erfahrung und ständigen Qualitätskontrollen. Gekrönt

wird das bisherige Massivdielensortiment jetzt mit der Massivholzdiele

Edelholz, die in den Dicken 14 und 20 Millimeter erhältlich ist und sich

besonders außergewöhnlich, facettenreich und authentisch präsentiert

und dauerhafte Werte in jeder Wohnumgebung schafft. Verschiedene und

handwerklich individuelle Oberfl ächenbearbeitungen und -veredelungen

– wie beispielsweise farbig geölt, geschliffen, gebürstet, eingewischt oder

kantenbeschädigt und gealtert – erzeugen wunderschöne und natürliche

Farbgebungen und Oberfl ächenstrukturen. Hinzu kommt die langjährige

Erfahrung des Traditionshauses Bembé Parkett, das inzwischen auf 230

Jahre Firmengeschichte zurückblickt und nicht nur mit der ausschließlichen

Verlegung durch eigene Parkettleger für Kompetenz und Qualität rund um

den Parkettboden steht.

Handwerklich individuelle Oberfl ächenveredelungen bringen die wunderschönen Strukturen

des Holzes noch mehr zur Geltung. (Foto: Bembé Parkett)


Bei individuellen Raum- und Einrichtungs-

konzepten stehen wir Ihnen von der Pla-

nung bis zur Realisierung zur Seite. Die

Elemente Raum und Einrichtung zu einer

ästhetischen Gesamtheit zu verbinden,

steht dabei im Vordergrund.

Wenn Sie einzigartige und funktionale

Lösungen für Ihre Wohn- und Geschäftsräume

suchen, dann sind wir der richtige

Partner.

Wir freuen uns auf die Herausforderung

und die Zusammenarbeit mit Ihnen.

Kontaktieren Sie uns:

info@bauart-schaefer.de oder

www.bauart-schaefer.de

Wir schaffen Lebensräume,

ausserhalb der

bauart – raum- und einrichtungskonzepte gmbH

Martinsfeld 30

D- 50676 Köln

Fon: +49 221 932 20 07

Fax: +49 221 932 20 06

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info@bauart-schaefer.de

www.bauart-schaefer.de

Fotografie Architektur

ZIETHEN MEDIEN

50999 KÖLN (SÜRTH), UNTER BUSCHWEG 17

TELEFON: 0 22 36 / 39 89 - 0

MAIL@ZIETHEN.DE • WWW.ZIETHEN.DE


PLAN SPEZIAL

28

www.saebu.de

Kurze Bauzeit

Schlüsselfertig

Terminsicherheit

Festpreisgarantie

Architektur – Modulbau

ThermoGrafische messunGen

beweisen wärmebrücKenfreiheiT

in Der hochwerTiGen

säbu-moDul-bauweise

moDul-bauweise

die edith-stein-schule in frechen – ein

beispiel für gelungene Modulbauweise:

Für die Fassade wurde Himbeerrot gewählt.

Aber auch in den Klassenräumen und im

Treppenhaus fi ndet sich das Rot wieder, welches

zusätzlich mit den Farbtönen Blau, Grün

und Gelb kombiniert wurde.

die Zeiten sind längst vorbei, in denen Modulbau ein synonym für langweilige

architektur war. der heutige Modulbau steht dem Massivbau

technisch und optisch in nichts nach. die Wärmebrückenfreiheit sowie

optimale oberfl ächentemperaturen beweisen thermografi sche Messungen,

die die firma sÄbu an ihren bauten abnehmen lässt.

die infrarot-thermografi e ist eine zerstörungsfreie Messmethode, mit

deren Hilfe es möglich ist, die Oberfl ächentemperatur und den Temperaturverlauf

eines untersuchten Objekts hinreichend genau zu bestimmen. Die Th ermografi

e basiert darauf, dass jeder Körper aufgrund seiner absoluten Temperatur

elektromagnetische Strahlung im Wellenlängenbereich oberhalb des sichtbaren

Lichts abgibt (sog. Wärmestrahlung) und das Material des jeweiligen Körpers.

Die Th ermografi ekamera erfasst die Strahlung mit einem Detektor und setzt

diese Daten in ein Falschfarbenbild um, das eine Aussage über den Temperaturverlauf

innerhalb des Bildes macht.

Kommunales Bauen mit System, am Puls der Zeit. SÄBU

Kontakt: Tel. +49 (22 94) 6 94-0 Fax. +49 (22 94) 6 94-38 info@saebu.de


Die Anwendungsgebiete der Thermografie sind sehr vielschichtig,

sie reichen von der Leckageortung an Leitungssystemen und der

Untersuchung von Gebäuden auf Wärmebrücken bis hin zur begleitenden

Überwachung von verfahrenstechnischen Prozessen.

Die verwendeten Thermografie-Systeme arbeiten in einem Temperaturintervall

von ~ -40°C bis ~ +2000°C, wobei die Auflösung des

empfindlichsten Systems bei ~0,1K liegt.

die Modulbauweise bietet darüber hinaus Vorteile, speziell

für den Kommunalbau hinsichtlich der Schnelligkeit, Kostensicherheit

und Terminsicherheit bei Neu- und Erweiterungsbauten

von Schulen, Kindergärten, Verwaltungsgebäuden und Medizinischen

Einrichtungen. Die Modulgebäude bestehen aus einzelnen

Raummodulen, die industriell und passgenau im Werk vorgefertigt

werden. Hier zeigt der Modulbau seine wirklichen Stärken.

Schnelligkeit und damit extrem kurze Bauzeiten, gleichbleibend

hohe Qualität durch interne und externe Qualitätssicherungen,

Individualität in der Gestaltung, Festpreis und ein bei Auftragsvergabe

schon festgelegter Einzugstermin. Dies kann nur garantiert

werden, wenn Gebäudeteile zu einem hohen Anteil unabhängig

vom Wetter industriell gefertigt werden können.

Architektonische Highlights lassen sich dabei ebenso verwirklichen

wie alle Anforderungen an Brandschutz, Schallschutz und

Gebäudetechnik. Zukünftige Gebäudeerweiterungen können

schon in der Planungsphase mit berücksichtigt werden.

Im Zuge einer Klassenraumerweiterung wurde auf dem Schulgelände

der Edith-Stein-Schule ein architektonisch hochwertiger

Neubau in Modulbauweise errichtet.

so macht lernen freude! ganz nach dem Motto „Mit dem

frühling kommen die farben“ erglänzt der Neubau der Edith-

Stein-Schule in einem fröhlichen Farbton. Als Grundton wurde

ein Himbeerrot gewählt, das sich sowohl in der Fassade, im

Bodenbelag als auch in der Wandfarbe und der Lackierung des

Treppengeländers wiederspiegelt. Um den einzelnen Klassenräumen

eine farbliche Abgrenzung zu ermöglichen, wurde für jedes

Türblatt eine andere Farbe gewählt, die man auch in der Möblierung

des Raumes wiederfindet; in Rot, Blau, Grün und Gelb.

Das neue 2-geschossige freistehende Modulgebäude besteht aus

vier Klassenräumen als Betreuungsräume mit jeweiliger offener

Garderobennische. Der Eingangsbereich sowie Flur mit Treppenhaus

werden gemeinsam genutzt und dienen als Verteiler zu den

Räumen. Im Erdgeschoss befindet sich ein großer Speisesaal mit

einer angrenzenden Küche, Ausgabentheke sowie einem Vorratsraum,

im Obergeschoss die Teeküche und ein Abstellraum.

Die bodenstehenden Fenster im Erdgeschoss und Obergeschoss

wurden als durchgehendes vertikales Fensterband ausgebildet, so

dass als Zwischengeschossblende ebenfalls ein Milchglaselement

zur Ausführung kam.

SÄBU Kommunales Bauen mit System, Am Puls der Zeit

PLAN SPEZIAL

29

Zur Optimierung des Energieverbrauches wurden im Gebäude

keine Lichtschalter verbaut, sondern die Beleuchtung über

Präsenzmelder gesteuert, die in den Klassenräumen zusätzlich

tageslichtabhängig funktionieren. Dieses Objekt wurde thermografisch

untersucht, um mögliche thermische Schwachstellen in

der Wandkonstruktion zu lokalisieren. Hierbei wurden Aufnahmen

von innen und von außen vorgenommen und dokumentiert.

Nach Ankunft am beschriebenen Objekt wurden zunächst der

Gebäudetyp, die Außen- und Innentemperatur, Temperatur-

differenz, Messzeit sowie die Witterungsverhältnisse erfasst.

Anschließend wurde die thermografische Untersuchung des Gebäudes

von außen durchgeführt. Bei Dunkelheit wurden alle

4 Seiten des Gebäudes mit Übersichts- und Detailthermogrammen

erfasst. Im zweiten Schritt wurden thermografische

Untersuchungen von innen vorgenommen. Hierbei wurden in

jedem Geschoss und Raum die Außenwände mit Hilfe der

Thermografiekamera überprüft.

bei der betrachtung der thermogramme ist immer das

temperaturspektrum zu beachten. Entsprechend der Vergleichbarkeit

wurde darauf geachtet, dass innen und außen

immer dasselbe Temperaturspektrum verwendet wurde. Weiterhin

wurden an einzelnen markanten Punkten die Oberflächentemperaturen

angegeben.

Dabei wird vereinfachend von gleichen Baustoffeigenschaften

und Raumklimabedingungen ausgegangen. Der Emissionswert

wird mit konstant 0,95 [-] angenommen. Bei der Aufzeichnung

der Fassadenthermogramme konnten keine auffälligen Temperaturunterschiede

erkannt werden. Detailaufnahmen und Übersichtsthermogramme

wiesen keine thermischen Schwachstellen

aus.

bei der innenthermografie wurden alle Wände und fensterbereiche

aufgezeichnet. Beginnend im Erdgeschoss und

weitergehend im Obergeschoss wurden alle Detailthermo-

gramme von insgesamt 45 zu prüfenden Stellen erfasst und

archiviert. An den Thermogrammen kann man ablesen, dass

die niedrigsten Oberflächentemperaturen an den Fensterrah-

men vorlagen. Undichtigkeiten oder fehlerhafte Dämmungen

konnten nicht erfasst werden.

das thermogramm der

edith-stein-schule beweist:

Hochwertige Modul-Bauweise

garantiert Wärmebrückenfreiheit.

C0 15,0

13,1

11,3

9,4

7,5

5,6

3,8

1,9

0,0


PLAN SPEZIAL

30

Architektur – Innenarchitektur

Vom Fußballstadion bis zum Luxushotel

villeroy & boch sTellT

projeKTGeschäfT neu auf

ein völlig neues Konzept, eine fülle maßgeschneiderter angebote:

damit revolutioniert Villeroy & boch derzeit sein Projektgeschäft.

360° Projects wurde konsequent an die berufliche Praxis

und die bedürfnisse von Planern, architekten, bauträgern und

investoren angepasst – und eröffnet ihnen jetzt neue Perspektiven

im weltweiten business.

Ob Hotelprojekt, privater Wohnungsbau oder Bauen im öffentlichen Raum:

Im professionellen Projektgeschäft gelten andere Maßstäbe als im privaten

Endverbrauchergeschäft. Villeroy & Boch hat daher sein Angebot für

Architekten und Planer völlig neu aufgesetzt. Das ganzheitliche Konzept

360° Projects orientiert sich unmittelbar an den Anforderungen, Wünschen

und Bedürfnissen der Zielgruppen – von der Kommunikation über

das Portfolio bis hin zum Service während laufender Projekte. Transparente

Produktstrukturen und eine Reihe innovativer Services stehen im

Mittelpunkt.

andreas Pfeiffer, leiter des unternehmensbereichs bad & Wellness bei

Villeroy & boch, erklärt dazu: „Mit 360° Projects können Planer und Architekten

ein Tool nutzen, das ihnen echten Mehrwert bietet. Wir werden

nicht nur eine deutlich verbesserte Kommunikation zu unseren Projektkunden

pflegen, sondern auch ein überzeugendes, stringentes Produktportfolio

anbieten. Und wir werden unsere Expertisen und modernste

Services optimal bereitstellen. Damit machen wir in Sachen Wettbewerbsfähigkeit

einen entscheidenden Schritt nach vorn.“

Neue Produktvielfalt, optimal strukturiert

Der ganzheitliche Ansatz von 360° Projects basiert auf

einer vierstufigen Produktbündelung und einem transparenten

Zugang zum gesamten Portfolio. Der Zugriff

auf die Produkte erfolgt jetzt über den geplanten Einsatzbereich.

Alle Anwendungen im Projektgeschäft,

vom Einstiegs- bis zum Premiumsegment, sind damit

optimal abgedeckt. Verstärkt berücksichtigt werden

Aspekte wie Nachhaltigkeit, technische Innovationen

und Wirtschaftlichkeit, aber auch das Design der Produkte.

Visuell stellt Villeroy & Boch diese Struktur als

Gebäude dar, dessen Stockwerke die Segmente des

Konzepts repräsentieren (siehe Abbildung).

Auch dem Customising im Projektgeschäft wird mit

dem neuen Konzept deutlich Rechnung getragen – so

besteht die Möglichkeit, individuelle Logos und Aufdrucke

auf die Keramik aufzubringen. Zu den innovativen

Speziallösungen zählen darüber hinaus die dekorierten

Waschtische der neuen Kollektion o.novo

Style, die bereits im Einstiegssegment zur Verfügung

stehen.

umfangreiche service-updates

Mit dem neuen Konzept werden auch die Services erheblich

verbessert und technologisch auf den neuesten

Stand gebracht. Zu den neuen Angeboten gehört

unter anderem eine mit Experten besetzte Hotline mit

optimierten Präsenzzeiten für professionelle Zielgruppen.

Ein QR-Code auf den Produktetiketten ermöglicht

den Zugriff auf technische Zeichnungen und weitere,

relevante Produktinformationen per Smartphone. Außerdem

wird die Professionals-Website von Villeroy &

Boch für Smartphones optimiert, sodass eine manuelle,

mobile Produktsuche via m.villeroy-boch.com

möglich wird.


Eine Online-Plattform für Handwerker wird in Zukunft den Reklamationsprozess

erheblich vereinfachen und das Feedback durch Villeroy & Boch

beschleunigen. Planer und Architekten sind mit den Objektserien o.novo

und Omnia Architectura auf der sicheren Seite, denn Villeroy & Boch bietet

eine Nachkaufgarantie von 10 Jahren für die Kernprodukte. Darüber hinaus

werden Informationen und Printmaterialien für die Zielgruppen bzw.

Segmente neu aufbereitet und zeigen sich klar, funktional und einfach in

der Handhabung.

alles unter einem dach – ein ausblick mit Perspektive

Andreas Pfeiffer ist überzeugt: „Das Konzept wird inspirieren und überzeugen.

Von 360° Projects werden nicht nur Planer und Architekten profitieren.

Auch Hotelinvestoren und Developer, Facility Manager und Großhändler

werden die neuen Strukturen zu schätzen wissen. 360° Projects

erlaubt unseren Kunden, Projekte jeder Dimension hochprofessionell, mit

einem vielfältigen Angebot und mit bestmöglichem Service und Support

abzuwickeln: in Deutschland, Europa und der Welt – und vom Fußballstadion

bis zum Luxushotel.“

Auf der ISH 2011 wurde das neue Konzept erstmals dem Fachpublikum

vorgestellt. Ebenfalls für 2011 plant Villeroy & Boch neue Showrooms auf

Basis des 360° Konzepts; die erste Eröffnung ist für London vorgesehen.

Weiter Infos unter: www.villeroy-boch.com

Die neue Keramik- und Badewannenkollektion

O.novo ist im Einstiegssegement 360° Orange

zu finden.

Villeroy & Boch

PLAN SPEZIAL

31

Neue Strukturen für Architekten und Planer:

360° Projects in der Übersicht

360° Orange: das neue, überraschend andere Einstiegssegment

– mit gewohnter Villeroy & Boch-

Qualität, modernen Designs und zahlreichen lösungsorientierten

Features. Zum Launch des Konzepts

wird hier die neue Keramik- und Badewannenkollektion

o.novo mit dem dazu gehörenden Möbel- und

Duschabtrennungs-Sortiment Frame to Frame sowie

dem dekorativen Highlight o.novo Style vorgestellt.

360° Blue: das Segment für nachhaltige und praktische

Systemlösungen. Neben erfolgreichen und

bewährten Kollektionen wie Omnia Architectura

versammeln sich hier Produktinnovationen wie das

spritzhemmende Urinal, das extrem wassersparende

Omnia GreenGain, Aquareduct, SmartFix und

weitere.

360° Silver: Wenn die Vielfalt einer großen Marke

zählt, liefert dieses Segment die Lösungen – mit zeitlosen

Designprodukten wie Subway und vielen weiteren

Systemkollektionen für das hochwertige Bad.

360° Violet: Luxus pur dank ausgewählter, hochwertiger

Designkollektionen wie Memento, Aveo oder

La Belle. 360° Violet vereint die stärksten Image- und

Prestigeprodukte von Villeroy & Boch für den Einsatz

in Premiumprojekten – Kollektionen, die dank unterschiedlicher

Stilrichtungen von Purismus bis Romantik

höchste Qualität und ästhetische Vielseitigkeit

ermöglichen.


PLAN SPEZIAL

32

Das Areal rund um das UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein ist inzwischen

einer der interessantesten Wirtschaftsstandorte des

Ruhrgebietes: neben dem Design Zentrum Nordrhein-Westfalen

und der Zollverein School of Management and Design haben hier

rund 170 Unternehmen aus kulturellen und kreativen Branchen

ihren Sitz. Im Rahmen der „Ruhr 2010 – Kulturhauptstadt Europas“

wurde im Jahr 2007 der offene Realisierungswettbewerb

„mobile working spaces“ von der Entwicklungsgesellschaft

Zollverein mbH, Essen ausgelobt. Mit dem Wettbewerbsergebnis

sollten am Standort der zukünftigen Designstadt Zollverein

weitere Raumangebote für Gründer aus den Bereichen Design,

Architektur und Kultur geschaffen werden. Fünf Preisträger

konnten mit ihren Entwürfen von modernen, experimentell gestalteten,

temporären und mobilen Gebäuden überzeugen.

Nachhaltige, modulare bauweise

Architektur – Innenarchitektur

Glas-Faltwand SL 81 und SL 82 von Solarlux

(raum-) Grenzen

aufheben – „openoffice“

einer der Preisträger ist das team von rüdiger Karzel vom

architekturbüro bk2a architektur in Köln und den Studenten

der Technischen Universität Darmstadt. Ihr Konzept für das

„openOffi ce“ überzeugt durch die konsequente Umsetzung einer

modularen Bauweise, die das vom Auslober geforderte mobile

Bauen ermöglicht. Die Aneinander-Reihung von fünf Gebäudekörpern

mit einem Volumen von jeweils zwölf mal drei mal

drei Metern gewährleistet einen unkomplizierten Wechsel des

Standorts mittels Kran und Tiefl ader. Der entstandene Büroraum

umfasst knapp 180 m2, die von einem oder auch zwei Unternehmen

genutzt werden können. Im zentralen Modul nehmen

zwei geschlossene Kerne die Nasszelle und die Gebäudetechnik

auf. Das Tragwerk der Module besteht aus einer Stahlrahmenkonstruktion,

die von einer wärmegedämmten Holzständerkonstruktion

umgeben wird. Die außen abschließende

OSB-Platte dient als Träger für unterschiedliche Fassadenmaterialien,

refl ektierende Oberfl ächen wie

Aluminium bilden einen wirksamen Schutz gegenüber

solarer Überhitzung im Sommer.

Eco-Activpappe reinigt durch Photokatalyse

schädliche Stickoxide

aus der Luft und trägt damit

aktiv zum Klimaschutz bei.

Auf dem Dach wurden

ca. 45 m 2 Photovoltaikelemente

aufgebracht, deren

energetische Gewinne

in die Lehmbau-Heizwand-Elemente

im Inneren

eingespeist werden.

Diese geben die gewonnene Energie in Form von Wärme ab und

schaffen ein angenehmes Raumklima.

großfl ächige fassadenöffnungen

Kontakt:

solarluX aluMiNiuM sYsteMe gMbH

Gewerbepark 9-11 | 49143 Bissendorf

T +49 (0)5402-400-328

F +49 (0)5402-400-205

plansupport@solarlux.de | www.solarlux.de

der durchgängige großraum öffnet sich an seinen Stirnseiten

mit zwei vollständig transparenten Glas-Faltwänden zum Areal

des Zollvereins. Die Architekten wollten an dieser Stelle keine

starre Verglasung, sondern eine großformatig transparente

Hülle, die komplett zu öffnen sein sollte. Sie ermöglicht die natürliche

Belichtung der Arbeitsplätze auch bei bedecktem Himmel.

Durch ihre günstige Ausrichtung werden solare Gewinne

generiert und damit der Bedarf an Heizenergie gesenkt. Der Innenraum

weitet sich über die geöffneten Glas-Faltwände nach

außen und setzt sich auf den vorgelagerten Holzdecks, die als

Terrasse und Eingangsbereich dienen, fort. Die Grenzen des

Raums sind nicht mehr eindeutig. Das Areal zwischen Industriearchitektur

und Birkenhain fl ießt durch das Gebäude.

Beide Stirnseiten sind mit jeweils zwei Glas-Faltwänden ausgestattet.

Jede davon besteht aus sieben Flügeln, von denen

der äußere als Gangfl ügel ausgebildet ist und den Zugang zum

Gebäude darstellt. Die übrigen Elemente falten zur Mittelstütze

hin auf und werden hier geparkt. Jede Anlage hat eine Länge

von 5,75 m und eine Höhe von 2,55 m. Zur Straßenseite wurde

die SL 82, ausgezeichnet mit dem red dot design award und

dem iF product design award 2010, vom marktführenden Systementwickler

und -hersteller SOLARLUX eingebaut. Die wärmegedämmte

Glas-Faltwand in Ganzglas-Optik mit außen fl ächenbündig

eingelegter Glasfl äche überzeugt durch die optisch

nahezu rahmenlose Konstruktion. Die Fassade der Nord-Ost-

Seite wurde mit der SL 81 ausgestattet, die als wärmegedämmte

Glas-Faltwand mit schmalen Profi lansichtsbreiten höchsten

Ansprüchen an Design und Wärmedämmung entspricht.

durch die einbindung von zahlreichen Produkt-innovationen

überzeugt das „openoffi ce“ als Beitrag zu Forschung und

Umsetzung von Planungen vor dem Hintergrund des nachhaltigen

Bauens. Eine Anforderung die aktueller und gleichzeitig

notwendiger nicht sein könnte. Der in der Wettbewerbsauslobung

geforderte experimentelle Umgang mit neuen Materialien

und das überzeugende Ergebnis dieses Projektes wurden

möglich durch die außerordentlich enge Zusammenarbeit zwischen

den Planern und allen beteiligten Industrie-Kooperationspartnern.

Solarlux ist einer der Hauptsponsoren und stand während

der gesamten Projektierungszeit dem Team unterstützend

zur Seite. Der Entwurf „openoffi ce“ setzt das Solarlux-Konzept

beispielhaft in gebaute Architektur um: raumgrenzen aufheben

– räume verschmelzen lassen.


Glas-Faltwände

SOLARLUX – MEHR RAUMFREIHEIT DURCH MAXIMALE ÖFFNUNGSWEITEN.

Schaffen Sie individuelle, lichtdurchflutete Lebensräume mit großflächigen Öffnungen, die

die Trennung von innen und außen auflösen, die Wohnqualität und Lebensgefühl steigern.

Ob privater, öffentlicher oder gewerblicher Raum – mit unseren innovativen Verglasungen

aus Aluminium, Holz und Holz/Aluminium realisieren Sie sowohl beim Neubau als auch in

der Gebäudesanierung anspruchsvolle Architektur. In kooperativer Zusammenarbeit mit

unseren Entwicklern und Beratern erhalten Sie für Objekte jeglicher Größenordnung eine

maßgeschneiderte Lösung bis ins Detail.

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Balkonverglasung

Fassadengestaltung


PLAN SPEZIAL

34

Wellness-Landschaft aus Putz:

Tropische Therme auf rüGen.

Palmentröge verputzt mit MineralDicht sperr

Begrünung der ersten Pfl anztröge

Innenarchitektur

die insel rügen ist berühmt für ihre Kreidefelsen. und vielleicht

auch bald für Palmengärten umgeben von riffen aus

Putz und Mauerwerk, wie sie besucher seit ostern diesen

Jahres in einer neu gestalteten therme vorfi nden. Künstliche

felsen inmitten von Chlorwasser zu schaffen, stellte Material

und Verarbeiter vor eine neue Herausforderung.

In direkter Nachbarschaft zum Jasmund Nationalpark eröffnete

im Sommer 1998 ein Ferienressort auf 85 Hektar Fläche, zu

dem auch eine weitläufi ge Therme gehört. Im Frühjahr 2011

wurde diese begrünt und dabei umgebaut zu einer tropisch

anmutenden Badelandschaft inmitten von künstlichen Felsen.

Der Badebetrieb lief während der gut zweiwöchigen Umbauphase

weiter, weshalb die Verarbeiter zwischen 21 Uhr abends

und 7 Uhr morgens Nachtschichten einlegten. Und das nicht im

Blaumann sondern in der Badehose.

Chlorresistenter Putz.

Eine besondere Herausforderung: Die neuen Pfl anzkübel grenzen

unmittelbar an die Becken, durch Spritzwasser und Wellenanlage

sind sie ständiger Feuchtigkeit und Chlor ausgesetzt.

epasit GmbH Spezialbaustoffe

Sandweg 12 – 14

D-72119 Ammerbuch-Altingen

Tel +49 (0)7032 2015-0

info@epasit.de | www.epasit.de

Jörg Monser vom Bauunternehmen MS-Bau GmbH erinnert sich

an die anfänglichen Schwierigkeiten, einen geeigneten Putz

am Markt zu fi nden: „Die meisten Hersteller befürchteten

Probleme mit der chlorhaltigen Raumluft. Nur Herr Haug

von epasit führte Eignungstests mit seinem Putz durch und

gab daraufhin eine Gewährleistung für diese spezielle Anwendung.“

fließender übergang zur tropenlandschaft.

Um Platz für Pfl anzkübel zu schaffen wurden zunächst Ausschnitte

im gefl iesten Fußboden angelegt. Die Palmentröge

wurden gemauert und mit Dichtputz (MineralDicht sperr) grob

verputzt, so dass eine Felsstruktur entstand. „Bei der Festlegung

der Pfl anzbeetstandorte sollte so wenig Sitzplatzkapazität

wie möglich verloren gehen, gleichzeitig aber ein

möglichst üppiger tropischer Gesamteindruck entstehen“

erläutert Bernd Green, der als Fachmann für tropische Pfl anzen

das Projekt betreute. Vom eher nüchtern gefl iesten Bad hat

sich die Therme in kurzer Zeit zu einem tropischen Paradies gewandelt.

Das honorieren auch die Besucher, wie die zahlreichen

positiven Reaktionen zeigen.


Mit mehr als 4600 Studenten ist die Universität der Künste die

größte Kunsthochschule Europas. Die Giebelseite ihres Gebäudes

am Einsteinufer wurde jetzt energetisch saniert. Das von Robert

Tepez erbaute Haus besitzt eine der ersten Waschbetonfassaden

Berlins und steht unter Denkmalschutz.

Mit der Dämmung der Giebelseite sollten in erster Linie Heizkosten

gespart und die Aufenthaltsqualität der Räume gesteigert werden. Die

Universität lies ein bauphysikalisches Gutachten erstellen, favorisiert

wurde daraufhin das Anbringen einer diff usionsoff enen Dämmung.

„Bei der energetischen Sanierung mussten wir statische Probleme beim Aufheizen

der Giebelfassade berücksichtigen, da durch thermische Spannung

eine Verformung der Außenfassade drohte“ erläutert Architekt Dirk

Bertuleit.

besonderheiten am bau.

„Eine große Herausforderung bestand darin, angesichts von Denkmalschutz-

und Brandschutzaufl agen eine wirtschaftlich tragfähige Lösung

zu fi nden“ erklärt Architekt Bertuleit. Die Wahl fi el auf das Klimaplattensystem

epatherm. Eingesetzt wurden gut 350 Quadratmeter

Kalziumsilikatplatten in einer Stärke von 60 Millimetern, vollfl ächig

überspachtelt mit dem Innenspachtel „epatherm eti“. Die Platten aus

mikroporösem Reinkalziumsilikat überzeugen durch hervorragende

bauphysikalische Eigenschaften, senken die Energiekosten und übernehmen

die Feuchteregulierung der Raumluft. Darüber hinaus ist das

System leicht zu verarbeiten und nicht brennbar (Baustoff klasse A1).

Wohngesunde innendämmung garantiert.

epasit bietet eine umfassende Produktpalette für die Sanierung von

Bestandsbauten. Sämtliche Systemkomponenten werden selbst entwickelt.

Als erster Hersteller hat das Unternehmen sein komplettes

Wohnklimaplattensystem nach den strengen Anforderungen des

Sentinel-Haus Instituts untersuchen lassen und erfüllt diese ohne

Einschränkungen.

epasit GmbH Spezialbaustoffe

Innenansicht der sanierten Räume, Foto: Quabbe & Tessmann, rechts: Gebäude Universität der Künste, Berlin, Einsteinufer 43-53.

Wärmedämmung und Brandschutz mit System.

berliN: uNiVersitÄt der

KüNste.

PLAN SPEZIAL

35


PLAN SPEZIAL

36

deutsche Nationalbibliothek

leipzig

Planung und Realisierung:

Arbeitsgemeinschaft Gabriele

Glöckler | ZSP Architekten

Gabriele Glöckler,

Freie Architektin BDA | Stuttgart

Fotograf: Maix Mayer | Leipzig

Luftbildpilot: Harald Ander

Architektur – Alucobond

Die biblioTheK als buch

Nach fast vier Jahren bauzeit wurde der neuste erweiterungsbau der deutschen Nationalbibliothek

in leipzig eröffnet. die vierte erweiterung für die 1912 gegründete institution

wurde von gabriele glöckler, siegerin in einem europaweiten ausschreibungswettbewerb,

entworfen und in arbeitsgemeinschaft mit dem büro ZsP architekten

geplant und realisiert.

städtebauliche gestaltung

Der vierte Erweiterungsbau fügt in seiner eigenständigen Gestaltung dem Deutschen Platz ein

neues architektonisches Element hinzu und realisiert eine harmonische bauliche Verbindung von

Hauptgebäude und Bücherturm der Deutschen Nationalbibliothek. Die ersten beiden Erweiterungsbauten

erstreckten sich noch hinter der Fassade der 1916 gebauten Deutschen Bücherei.

In den 1970er Jahren errichtete die DDR in nur geringem Abstand zum historischen Bau einen

kühlen, fensterlosen Komplex aus fünf hohen Türmen. Der neu geschaffene Erweiterungsbau

schließt die Lücke und verbindet den klassizistischen, mit Einflüssen des Wiener Jugendstils

aufgelockerten Riegel mit den Büchertürmen zu einem Ensemble. Durch den neuen Erweiterungsbau

kommunizieren die drei verschiedenen Baustile nun miteinander.

gebäudekonzept

„Das Konzept „Umschlag – Hülle – Inhalt“ übersetzt die Funktion des Gebäudes in Architektur“, so

die Architektin. „Funktion kreiert Form“. Der Erweiterungsbau der Deutschen Nationalbibliothek

in Leipzig ist schwungvoll und thematisiert die Funktion des Gebäudes. Das Deutsche

Buch- und Schriftmuseum ist im leicht zurückspringenden Erdgeschoss platziert.


Es öffnet sich den Blicken der Passanten; der neue Eingang steht

in Sichtbeziehung zum Haupteingang des Altbaus. „Der Inhalt

wird durch eine kompakte Hülle um die Magazinbereiche geschützt.

Ein leichter Umschlag formt die Außenhaut und bindet die Einzelbereiche

zusammen“, erläutert die Architektin. „Mit der Umsetzung

der Vierten Goldbergvariation von Bach in abgestuft rote Fassadenelemente

wird zugleich auf das Deutsche Musikarchiv und die Musiktradition

der Stadt Leipzig angespielt.“

realisation der außenhülle

Um das tragende Skelett aus Geschossdecken und Stützen (Inhalt)

liegt die Außenwandkonstruktion des Baukörpers (Hülle).

Eine silbrig glänzende Wetterhaut (Umschlag) umschließt die

unterschiedlichen Bereiche, definiert die äußere Form des Baukörpers

und bildet einen „Klimapuffer“ um die voll klimatisierten

Magazine. Der Umschlag des ruhenden Folianten aus

Alucobond® Aluminium-Verbundplatten schmiegt sich faltenlos

an und bietet sowohl dem Inhalt als auch der Hülle Schutz.

Das trigonale Fugenraster lässt eine abstrakte stoffliche Haptik

erahnen. Fortgeführt um die Hülle findet es sich auch im Inneren

wieder: im Bereich des Treppenaufganges, an den Decken oder im

Lesesaal. Aus dem planerischen Konzept entsteht die Anforderung

an Kontinuität des Materials.

Create the difference.

Deutsche Nationalbibliothek Leipzig | Architektin: Gabriele Glöckler | Fotos: Maix Mayer

3A Composites GmbH

Alusingenplatz 1

D - 78224 Singen

Tel +49 (0)7731 80 20 60

info.eu@alucobond.com

3A Composites GmbH

PLAN SPEZIAL

37

Die einheitliche Umsetzung verlangt nach Materialeigenschaften

wie Leichtigkeit, Verformbarkeit und Stabilität. Die schützende

Funktion des Alucobond®-Umschlags ist nicht nur optischer

Natur, sondern erfüllt dauerhaft ihre reale Aufgabe. Der Übergang

zu den Türmen ist in der Materialität fließend. Der Bücherturm

ist mit Aluco-bond® in neutralem Weiß verkleidet und betont

seine kubische Erscheinung.

energetisches Konzept

Umschlag und Hülle sind Bestandteil des energetischen Kon-

zepts. Auf eine Holzkonstruktion wurden Dämmung und Dichtung

aufgebracht. Die aufgeständerte Metallunterkonstruktion

trägt die zweiseitig gebogenen Alucobond®-Kassetten. Die

Hinterlüftung der hochgedämmten, zweischaligen Gebäudehülle

lässt sich mit Hilfe von Klappen regeln. So wird im Sommer

Wärme abtransportiert; im Winter dient die stehende Luft durch

Schließen der Klappen als Wärmedämmung gegen Kälte. Für die

Versorgung großer Bereiche des Gebäudes mit Heiz- und Kühlwasser

wird Erdwärme genutzt. 48 Erdwärmesonden reichen mit

insgesamt fast 6.000 Metern Bohrlänge 124 Meter in den Grund

am Deutschen Platz. Das ganzheitlich realisierte Energiekonzept

bewirkt eine Reduzierung der Energiekosten gegenüber konventionellen

Methoden um ca. 50%.

www.alucobond.com


KurviGer sonnenschuTz im

ciTyQuarTier

Saint-Gobain Deutsche Glas GmbH

Gebogene Dreifach-Isoliergläser von Döring Glas für das DomAquarée in Berlin

Mitten im Herzen von berlin befi ndet sich das CityQuartier

domaquarée. das büro-, Hotel-, und Wohn-ensemble

am Prachtboulevard unter den linden zählt zu den topadressen

in der dynamischen City ost.

Um die Energiebilanz des Gebäudes nachhaltig zu verbessern,

wird es derzeit energetisch saniert. In der neuen multifunktionalen

Verglasung des Dom-Aquarées kommt eine energieeffi ziente

gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion

von Döring Glas zum Einsatz.

das im Jahr 2003 eröffnete CityQuartier domaquarée ist

der ideale Treff punkt für Flaneure und Touristen in Berlin und

gleichermaßen bekannt durch das größte zylindrische Salzwasseraquarium

der Welt. Die derzeit durchgeführte energetische

Sanierung soll das Gebäude zukunftsfähig machen. Döring Glas

liefert für den vierteiligen Gebäudekomplex insgesamt 1.200 m2

zylindrisch gebogenes CLIMATOP CONTOUR Ultra N II in

Größen von bis zu 2 m x 2,70 m. Die neue multifunktionale und

energieeffi ziente Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion

entspricht mit ihrem niedrigen Ug-Wert von 0,7 W/m²K,

einem g-Wert von 20% und einer Lichttransmission von 32% bereits

den energetischen Anforderungen der zukünftigen Energieeinsparverordnung

(EnEV) 2012.

beim scheibenaufbau wurde für das äußere scheibenelement

eine gebogene und voll vorgespannte High-selective

schicht gewählt. Das innere Element ist als Verbund-Sicherheitsglas

(VSG) aus Floatglas, kombiniert mit dem Wärmeschutzglas

ESG-H PLANITHERM ULTRA N II, ausgeführt.

Die mittlere Scheibe ist ein voll vorgespanntes Einscheiben-

Sicherheitsglas. Zur Vermeidung von Spontanbruch

werden sämtliche Einscheiben-

Glasaufbau – CliMatoP CoNtour ultra Nii

Gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion:

• ESG-H 8 mm High Selective

• SZR 12 mm Super Spacer schwarz

• ESG-H 6 mm

• SZR 12 mm Super Spacer schwarz

• VSG PLANITHERM Ultra N II 88.2 mm

PLAN SPEZIAL

39

Die gebogene Dreifach-Isolierverglasung mit Sonnenschutzfunktion von

Döring Glas sorgt für deutliche Energieeinsparungen beim CityQuartier

DomAquarée.

Sicherheitsgläser (ESG) des Scheibenaufbaus einem zusätzlichen

Heißlagerungstest (Heat-Soak-Test) unterzogen.

dreihundert stück des dreifach-isolierglases CliMatoP

CoNtour ultra N ii sorgen so dafür, dass im DomAquarée zukünftig

deutlich Energiekosten eingespart werden können und

dass rund ums Jahr ein gutes Klima herrscht. Die Sanierung

des Daches wird im Herbst 2011 fertig gestellt sein.

Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit bei dem Projekt

Spencer Docks in Dublin im Jahr 2009 hat sich die ausführende

Metallbaufi rma Waagner Biro auch beim

DomAquarée wieder für Döring Glas und

Glas „made in Berlin“ entschieden.

Fotos: Waagner Biro


PLAN SPEZIAL

40

Vor dem Beginn der Verlegung wird der Ablauf

anhand des Verlegehinweises kurz besprochen

Architektur – Rohbau

Die Dämmung einer Bodenplatte wärmebrückenfrei

auszuführen, ist nach wie vor mit aufwendigen Schalungsarbeiten

verbunden. Die gängigen Techniken sind

zeitintensiv, fehleranfällig und somit nur wenig wirtschaftlich.

Mit dem Perimeterdämmsystem JACKODUR

Atlas präsentiert der Dämmstoffhersteller JACKON

Insulation GmbH die Lösung: Das zum Patent angemeldete

Stecksystem ist Dämmung und Schalung in

einem. Das bedeutet: Verlegezeit und Baukosten reduzieren

sich. Fehlstellungen in der Dämmung – vor allem

im Stirnbereich der Bodenplatte –, Wärmebrücken

sowie mögliche Regressansprüche des Bauherren sind

somit von vornherein ausgeschlossen.

„Wir verlegen JACKODUR Atlas jetzt seit zwei Jahren

mit großem Erfolg. Immer wieder erleben wir Handwerker,

die zum ersten Mal mit dem Produkt arbeiten

und sofort begeistert sind“, sagt Dipl.-Ing. Franz-Leo

Oster-Fehres, technischer Berater von JACKON. „Das

Atlas-System spart mindestens einen Tag Arbeit.“ Das

kann auch der zertifizierte PassivhausPlaner Architekt

Werner Friedl, www.architekt-friedl.de, bestätigen:

„Gerade bei einfachen Gebäudegeometrien lässt sich

JACKODUR Atlas sehr schnell verarbeiten und die bei

Passivhäusern geforderte Wärmebrückenfreiheit sehr

gut gewährleisten. Kürzlich habe ich sogar ein rundes

Gebäude mit diesem System schnell und kostengünstig

ausgeführt. Das System kann man guten Gewissens

weiterempfehlen.“

JACKODUR Atlas

verringert Zeitaufwand und Fehlerrisiko bei der Perimeterdämmung

Dämmen unD schalen

in einem schriTT

Höchste dämmwerte durch XPs

Ausgangsmaterial für JACKODUR Atlas ist das bewährte JACKODUR KF aus

extrudiertem Polystyrol (XPS). Der Dämmstoff hat durch seine geschlossene

Zellstruktur mehrere Vorteile beim Einsatz als Perimeterdämmung: Er

ist verrottungsfest, unempfindlich gegenüber Feuchtigkeit, druckfest und

maßstabil. Gebäude sind somit dauerhaft gedämmt und sicher gegründet.

Erhältlich ist JACKODUR Atlas in Dämmdicken von 100 bis 320 Millimetern.

Damit lässt sich die Perimeterdämmung für alle Gebäudetypen – vom konventionell

gedämmten Haus bis zum Passivhaus – realisieren. Das Passivhaus

Institut Darmstadt hat JACKODUR Atlas offiziell als geeignete Komponente

für Passivhäuser zertifiziert und somit bestätigt, dass mit dem

System U-Werte von ≤0,15W/(m²•K)sowiewärmebrückenfreieAnschlüsse

möglich sind. Dank der patentrechtlich geschützten Multilayer-Technik ist

JACKON in der Lage, Dämmstoffdicken von bis zu 320 mm anzubieten. Das

Verfahren ermöglicht es, mehrere Schichten diffusionsoffen miteinander

zu verkleben, so dass die Platten bauphysikalisch wie eine einzige wirken.

leichte Verarbeitung durch innovatives stecksystem

Das System JACKODUR Atlas besteht aus vier verschiedenen Plattenelementen.

Eck- und Seitenelemente sind mit einer Nut versehen, in die das

mit einer Feder versehene Schalungselement eingeschoben wird. Die Flächenelemente

sind mit einem Stufenfalz als Kantenausführung versehen

und lassen sich damit in kurzer Zeit zu einer ebenen Fläche verlegen. Die

Abmessungen liegen bei Eck-, Seiten- und Flächenelementen bei 1.250 x

600 Millimetern (0,75 Quadratmeter). Die Schalungselemente haben eine

Länge von 1.250 Millimetern und sind standardmäßig in zwei Ausführungen

für 200 und 250 Millimeter dicke Bodenplatten erhältlich.

Anhand der Planung des Architekten berechnet JACKON, wie viele Systemelemente

notwendig sind. Ist das Planum fertig, beginnt die Verlegung von

JACKODUR Atlas. Gestartet wird mit einem Eckelement, die Platten werden

anschließend anhand eines Schnurgerüstes ausgerichtet. Das Einschieben

der Schalungselemente in die Nut der Eck- und Seitenelemente muss im Versatz

erfolgen, um die notwendige Stabilität der Schalung sicherzustellen.

Innerhalb kurzer Zeit entsteht zunächst das Grundgerüst aus Eck-, Seiten-

und Schalungselementen, in das sich anschließend ebenso zügig die

Flächenelemente verlegen lassen. Auch bei den Flächenelementen werden

Kreuzfugen durch die Verlegung im Verband vermieden. Bei Bedarf können

die Systemelemente von JACKODUR Atlas mit einer Glühdraht-Schneidemaschine

zugeschnitten werden. Die entstandene Schalung wird im Anschluss

mit einer einfachen PE-Folie ausgelegt. So ist sichergestellt, dass

keine Zementmilch in die Stöße der Dämmschicht eindringt. Beim abschlie-


ßenden Betonieren der Bodenplatte sind keine zusätzlichen

Sicherungsmaßnahmen mehr notwendig, um

dem Betondruck standzuhalten. JACKODUR Atlas verbleibt

als verlorene Schalung und gleichzeitige Wärmedämmung

im Erdreich. Mögliche Wärmebrücken

sind somit systembedingt ausgeschlossen.

ausführlicher Verlegeplan für anspruchsvolle

grundrisse

Als Maßanfertigung nach den Vorgaben des Architekten

lassen sich mit JACKODUR Atlas grundsätzlich alle

für den Grundriss des Hauses erforderlichen Geometrien

herstellen. Hierfür sind lediglich die Angaben zur

Dicke von Schalungselement, Bodenplatte und Dämmung

unter der Bodenplatte, zur Druckfestigkeit von

JACKODUR Atlas sowie eine einfache Grundskizze der

Bodenplatte mit Bemaßung notwendig. JACKODUR

Atlas wird dann als Komplettsystem mit ausführlichem

Verlegeplan zur Baustelle geliefert. Ein zügiger

Bauablauf ist damit sichergestellt, ein Anpassen oder

Zuschneiden der Dämmplatten ist nicht mehr nötig.

Weitere Informationen zu JaCKodur atlas und dem

kompletten Leistungsspektrum von JACKON gibt es im

Internet unter: www.jackon-insulation.com.

Wir ziehen Bodenplatten warm an.

Atlas

Die Perimeterdämmung von Bodenplatten ist mit JACKODUR

Atlas ganz einfach und dazu wärmebrückenfrei: Das patentierte

Stecksystem aus XPS-Hartschaumplatten wird passgenau

gefertigt und dient nach der Verlegung gleichzeitig als

Betonschalung. Wärmebrücken sind systembedingt ausgeschlossen.

JACKON Insulation – Effi zienz mit System.

JACKON Insulation GmbH

www.jackon-insulation.com

Wärmedämm- und Schalungssystem

für Bodenplatten

■ Einlagige Verlegung von 100 bis 320 mm

■ U-Werte von bis zu 0,12 W/(m2 00 bis 320 mm

·K)

■ Wärmebrückenfreiheit und Ausschluss von Verlegefehlern

durch das patentierte Stecksystem

■ Hohe Wirtschaftlichkeit und Zeitersparnis durch

Dämmen und Schalen in einem Arbeitsgang -

das Ausschalen entfällt

■ Für Passivhäuser zertifi ziert

Carl-Benz-Str. 8 ■ D-33803 Steinhagen ■ Tel: +49-5204-9955-0

Fax: +49-5204-9955-400 ■ E-Mail: info@jackodur.com

Jackon Insulation GmbH

Gestartet wird die Verlegung von

JACKODUR Atlas mit einem Eckelement,

anschließend werden die Seitenelemente

angelegt, die Ausrichtung erfolgt an einem

Schnurgerüst

Einlagig

bis 320 mm

PLAN SPEZIAL

Die Verlegung der JACKODUR Atlas

Flächenelemente erfolgt im Verband zur

Vermeidung von Kreuzfugen

41

Fotos: JACKON Insulation GmbH


PLAN SPEZIAL

42

besuCHeriNforMatioNeN:

INTERGEO

27. – 29. September 2011

Messezentrum Nürnberg

Öffnungszeiten:

Di bis Do 9 bis 18 Uhr

VeraNstalter:

DVW e.V.

orgaNisatioN/KoNtaKt:

HINTE GmbH

Fon.: +49 (0)721. 931 33-0

info@intergeo.de

www.intergeo.de

facebook: INTERGEO –

Geodesy, Geoinformation

and Landmanagement

PresseKoNtaKt:

HINTE GmbH

Ursula Rubenbauer

Fon: +49 (0)721. 931 33-730

urubenbauer@hinte-messe.de

www.intergeo.de

Intergeo

DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement

Intergeo – Kongress und Fachmesse für

Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement

wissen unD hanDeln

für Die erDe

die iNtergeo ist weltweit die größte Veranstaltung und Kommunikationsplattform

im bereich geodäsie, geoinformation und land-

management. Die Leitmesse und der Kongress erfassen alle wichtigen

Trends, die sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette entwickeln:

von der Erhebung geobasierter Daten über die Veredelung bis zur systemintegrierten

Applikation. Dabei beziehen die Geodäten bewusst Nachbardisziplinen

wie Stadtplanung, Architektur und Bauingenieurwesen

ein. Rund 500 Aussteller aus über 30 Ländern und 17.500 Fachbesucher

diskutieren die Trends der Geobranchen. Zum Kongress unter dem Motto

„Wissen und Handeln für die erde“ werden rund 1.500 Teilnehmer erwartet.

Der DVW e.V. – Gesellschaft für Geodäsie, Geoinformation und Land-

management veranstaltet die INTERGEO vom 27. bis 29. September 2011

in Nürnberg. Weitere Informationen unter www.intergeo.de

Foto: Copyright ©2011 iStockphoto LP.


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DER NATUR – UND VON UNS

Neuste Designentwicklungen,

modernste Energiespargläser oder

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der Entwässerung.

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