Die Presse Schaufenster

schaufenster.diepresse.com

Die Presse Schaufenster 13-06-28

Nr. 25/28. 6. 2013

Schaufenster

Meisterhand

Die Bilderwelt der Elfie Semotan

Britisches Handwerk bei Mulberry

Prinzipientreu: Dieter Rams

Streetfood in Palermo

Tanzehrgeiz: Denys Cherevychko

ab Seite 38 Kulturprogramm


“WELCOME TO OUR WORLD”

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sind, hinsichtlich Sicherheit ausschliesslich auf die leistungsstärksten Instrumente. Im Epizentrum extremster

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1

5

10

6 Schaufenster

2

K u l t

City-Safari

3

9

Neue Adresse

4

★ Springer’s Sporting Club. Ländliches Lebensgefühl

steht in der neu eröffneten Boutique in der Wiener

Innenstadt auf dem Programm. Sportlich-elegante

Kleidung für Männer, Frauen und Kinder, Lederwaren,

Schmuck und auch Wohnaccessoires beinhaltet

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2. Damenlook von Max Mara, Preis

auf Anfrage, www.maxmara.com

3. Sandalen von Diesel Black Gold,

Preis auf Anfrage, Kohlmarkt 8–10,

1010 Wien

4. Herrenlook von Kenzo, Preis auf

Anfrage, www.kenzo.com

5. Beistelltisch „Rio“ von Cattelan, ab

531 Euro, www.cattelanitalia.com

6. Gesichtspuder „Phyto-Poudre

Compacte“ von Sisley Paris, 74 Euro,

im Fachhandel erhältlich

7. Sonnenbrille von Salvatore Ferragamo,

210 Euro, Kohlmarkt 7, 1010

Wien

8. Schokolade „Mitzi Blue Afrika“ aus

dunkler und weißer Schokolade von

Zotter, 2,95 Euro, www.zotter.at

9. Börse von Givenchy, 200 Euro,

www.givenchycom

10. Körperpeeling „Terracotta“ von

Guerlain, 51 Euro, im Fachhandel

erhältlich

8

6

7

Redaktion: Christina Lechner, Fotos: Beigestellt Kristallglasmanufaktur Theresienthal GmbH,


Stück für Stück.

Ein gutes Händchen

braucht es

nicht nur bei der

Einarbeitung des

Futtersackes.

Know-how.

In München kann

man den Lehrberuf

des Feintäschners

in den Werkstätten

erlernen.

A t e l i e r

Aigner

Seine ersten Erfolge als Taschendesigner feierte der gebürtige

Ungar Etienne Aigner bereits in den 1930er-Jahren im Zuge der

Pariser Haute-Couture-Schauen. Schon damals setzte er sein Markenzeichen

– das Hufeisen – als Hommage an das traditionelle

Leder- und Sattlerhandwerk in Szene. In den 1960er- und 1970er-

Jahren zog es dann nicht nur den Designer, sondern auch das Label

nach Amerika, genauer gesagt nach New York. Das Sortiment

8 Schaufenster

Individuell.

Metallteile werden

häufig mit

Leder überzogen

und an jede Tasche

speziell

angepasst.

Sattelnaht.

Handstiche sind

bei jeder Tasche

nötig und sorgen

für Handwerksoptik.

wurde schrittweise ausgebaut, 1990 kamen die ersten Damen- und

Herrenkollektionen auf den Markt. Mittlerweile werden auch

Uhren, Schmuck und Brillen verkauft. Heute sind die Produkte des

deutschen Unternehmens in 450 Shops in 47 Ländern in Europa,

Asien und Afrika erhältlich. Auf seine Geschichte hat das Unternehmen

dabei nicht vergessen, vielmehr wird sie mit der 2010 lancierten

Heritage-Kollektion immer wieder neu interpretiert. s

Fotos: Beigestellt


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Geschichte der Kunst.

Inspirationen für ihr

fotografisches Werk

bezieht Elfie Semotan

auch aus der klassischenKunstgeschichte.

Dieses Motiv wie

auch das Cover gehören

etwa zu einer

Serie von Bildern, die

mit „Präraffaeliten“

überschrieben ist und

2002 entstand.

10 Schaufenster


Grenzgängerin

In Mode und Kunst zu Hause: Die Kunsthalle Krems würdigt Fotografin Elfie Semotan

mit einer Einzelausstellung.

Fotos: Elfie Semotan Interview: Johanna Hofleitner, Daniel Kalt

Wegbegleiter. Dieses

Bild des österreichischen

Models Cordula

Reyer entstand während

eines Shootings in

Ungarn. Semotan

fotografierte 1990

für ein französisches

Magazin.

Schaufenster 11


12 Schaufenster

Lichtspiele. Der bewusste

Umgang mit

Licht kennzeichnet

Semotans Werk. Die

Fotografin lernte ihr

Handwerk in Paris

und betont bei Arbeiten

wie dieser „Hotel-

Balkon“-Serie aus dem

Jahr 1998 die stimmungsprägendenAuswirkungen

richtig gewählter

Lichteffekte.

Ordnungsprinzip.

Auch in dem 2005

entstandenen Bild

„Gestreifter Schatten“

sind Licht und Lichteinfall

entscheidend

für die Anmutung.

Der Schatten bestimmt

die Bildordnung

und gibt ein

„Ordnungsmuster“

vor, das die Komposition

bestimmt.


Herrenhaft. 2009

fotografierte Elfie

Semotan diese Modestrecke

in der Niederlassung

des Herrenausstatters

Knize am

Graben. Die traditionsreicheUmgebung

sollte durch untypisch

bunte Outfits

gebrochen werden.

Schaufenster 13


Ephemera. In die Abstraktion bewegt

sich Elfie Semotan mit ihren

„Wegwerffotos“. Hier wird das Unscheinbare

und Unansehnliche, das

sonst übersehen wird, in den Mittelpunkt

gerückt.

14 Schaufenster

Objektanordnung. Ein separat gezeigter

Werkteil sind Stillleben. In

solchen Arbeiten interessiert sich

Semotan für die Möglichkeit, durch

das Arrangement von Objekten

Stimmungen zu erzeugen.

Inszenierung. In der

2002 entstandenen

Fotostrecke „Secretary’s

Day“ stellt Elfie

Semotan das Model

Sophie Dahl als Sekretärin

in einem täuschend

echt und dabei

ganz unspektakulär

inszenierten

Arbeitsumfeld dar

und reflektiert so

Rollenbilder.


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&Stones

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Sie pendelt zwischen New York und Wien, nennt den

Modedesigner Helmut Lang und das österreichische

Mannequin Cordula Reyer als Weggefährten

und ist in Kunst und Mode zu Hause. Dass Elfie

Semotan, eine der bedeutendsten heimischen

Modefotografinnen der letzten Jahrzehnte, im

Schatten ihrer Karriere als Profifotografin auch ein

beachtliches künstlerisches Werk geschaffen hat, zeigt jetzt die

Kunsthalle Krems in einer großangelegten One-Woman-Show.

In zwei Wochen startet die Ihnen gewidmete große Ausstellung

in der Kunsthalle Krems. Es ist – jedenfalls für österreichische

Verhältnisse – ungewöhnlich, dass eine Fotografin, die vor allem

durch Mode berühmt wurde, eine Einzelausstellung in einem

Museum bekommt.

Ich war stets mit Kunst und Künstlerinnen konfrontiert und habe

mich sehr an der Kunst orientiert. Ich dachte, dass es möglich sein

müsste, in der kommerziellen Welt Dinge zu platzieren, bei denen

es nicht nur um den Verkauf geht, sondern auch andere Ziele.

Ich habe neben meiner professionellen Arbeit Landschaften und

Situationen, die mich beeindruckt haben oder mir wichtig waren,

festgehalten. Die Frage „Was ist Kunst und wann ist es Kunst?“ hat

sich natürlich immer wieder gestellt. Oft kristallisiert sich erst im

Lauf der Zeit heraus, was Kunst ist und was nicht. Ich habe mich

immer geweigert, mich als Künstlerin zu bezeichnen oder als kommerzielle

Fotografin einordnen zu lassen.

Bald nachdem Sie bekannt wurden, haben sich der Mode-, Lifestyle-

und Kunstbetrieb aufeinander zubewegt. Wie sehr hat Sie

das in Ihrer Arbeit beeinflusst?

Als ich zu fotografieren begonnen habe, war das noch nicht so, oder

besser gesagt: Das gab es schon sehr viel früher. Das wurde im

Mumok mit der Ausstellung „Reflecting Fashion“ sehr ausführlich

dokumentiert. Zu einem Trend ist es erst später geworden. Labels

wie Prada und Rei Kawakubo begannen, anspruchsvolle Advertising-Fotos

zu benützen. Gar nicht zu reden von Helmut Lang: Er hat

Sujets gebracht, die eher seine Gesinnung gezeigt haben, als dass sie

Werbung für die Kleidung gewesen wären.

Ich habe mich in diesem Raum bewegt, die Positionen hinterfragt

und in meinen Modeserien die Rolle der Frau offengelegt oder die

bestehenden Muster zitiert und so bewusst gemacht. Ich habe

Frauen, die Pelze tragen, Masken aufgesetzt, das hatte eine kurze

Krise zur Folge. Heute allerdings sind alle glücklich mit dieser Serie.

Bei einer anderen Kampagne habe ich ein sehr großes Modell verwendet

und sie zusammen mit Studentinnen fotografiert, die sie um

Kopfeslänge überragt hat, um so ihre von vornherein spezielle und

außergewöhnliche Position klarzustellen und zu übertreiben.

Richtig bekannt wurden Sie hierzulande mit Werbefotografien

für zwei österreichische Firmen: Die Palmers-Kampagne „Trau

dich doch“ sorgte in den späten 1970er-Jahren für einen Skandal.

Und Mitte der 1980er halfen Ihre Fotografien mit, Römerquelle

16 Schaufenster

auf dem Markt zu platzieren. Wie weit konnten Sie dabei Ihre

eigenen Ideen realisieren?

Die Palmers-Kampagne fand zu einer Zeit statt, zu der ich noch nicht

so viel Bewegungsfreiheit hatte. Die Plakate sind ein Zitat der Pinup-Zeichnung

und Fotografie der 1950er-Jahre, wobei die Frauen in

einer sehr selbstbewussten Pose gezeigt wurden. Für den Text hatte

ich schon Reinhard Prießnitz gewonnen, ich war sicher, er würde

die richtigen Worte finden, um der Kampagne eine zweite poetische

Ebene zu geben. Dazu kam es leider nicht. Ich hätte mir damals

andere Worte gewünscht.

Die Römerquelle-Werbung zeigte als roten Faden eine Dreierkonstellation.

Es war wichtig, neben den Models auch Menschen zu fotografieren,

die dem Werbeideal sicher nicht entsprochen haben und

auch keine Profis waren, aber eine eigene Attraktivität und Schönheit

besaßen: Edek Bartz etwa, Beat Furrer oder Franz Kogelmann.

Würde so ein Ansatz heute noch funktionieren?

Heute werden für viele Kampagnen Stars gebucht. Ich habe diese

Personen damals fotografiert, weil sie auf eine sehr persönliche

Weise gut aussahen, eine starke Ausstrahlung hatten und glaubwürdig

wirkten. Dieser Ansatz war ungewöhnlich und hatte großen

Erfolg. Damals haben die Agenturen ihre Kampagnen – zumindest

für Palmers und Römerquelle – langfristiger angelegt. Die Entscheidungen

wurden von einzelnen Personen getragen und nicht, wie

heute, von großen Teams. Das macht einen großen Unterschied.

Wie sind Sie zur Mode gekommen?

Ich komme ursprünglich vom Modedesign. 1960 war Mode in Österreich

nicht vorhanden, es gab keine Modefotografen, auch keine

Modezeitschriften. So bin ich mit zwanzig Jahren und 700 Schilling

in der Tasche nach Paris gegangen. Ich musste schnell etwas finden,

womit ich Geld verdienen konnte – das war das Modeln. Ich habe

alle Haute-Couture-Salons angerufen und gefragt, ob sie jemanden

brauchen könnten, Lanvin hat Ja gesagt, am nächsten Tag begann

ich, dort zu arbeiten. Ich habe dann neun Jahre in Paris gelebt. Ende

der 1960er-Jahre bin ich aufgrund privater Umstände wieder nach

Österreich zurückgekehrt.

Wann haben Sie zu fotografieren begonnen?

Ich war einige Zeit mit dem Fotografen John Cook zusammen, während

dieser Zeit habe ich zu fotografieren begonnen. Anfangs habe

ich alle Jobs, die er fotografiert hat, in meinem Badezimmer entwickelt,

voller Panik, etwas zu verpatzen oder die Filme zu ruinieren.

Jedenfalls habe ich auf diese Weise sehr schnell fotografieren

gelernt, vor allem, mit Licht umzugehen. Es war wichtig, sehr genau

zu wissen, welches Licht notwendig ist, sonst musste ich das mit

Nacharbeit in der Dunkelkammer teuer bezahlen.

Welche Möglichkeiten zu arbeiten hatten Sie nach Ihrer Rückkehr

nach Wien? Konnten Sie Modestrecken fotografieren?

Ich bin immer wieder nach Paris gereist, um für französische, deutsche

und Schweizer Zeitschriften zu fotografieren. Hier gab es später

einige Magazine und Firmen, die Kataloge produzierten.

Wie verhalten sich für Sie Modefotografie und Werbefotografie?


Straßenansicht.


Britische

Betriebsamkeit

Als durch und durch englisch inszeniert sich die

Luxusmarke Mulberry und eröffnet stimmigerweise bald

eine zweite Produktionsstätte in Somerset.

Text: Daniel Kalt

Wie schön grün es bei uns

ist, bemerken Besucher

oft nach der Anreise

durch die Landschaft von

Somerset“, erzählt Ian

Scott und fügt lachend

hinzu: „Ich sage dann immer, zu einer so

üppigen Landschaft gehört leider auch der

viele Regen.“ Tatsächlich ist der Himmel

über dem kleinen Ort Chilcompton, unweit

von Bath, auch an diesem Junitag verhangen,

die Ortschaften in der Gegend würden

eifrige Krimileser mit anglophiler Ader

wohl unweigerlich an die fiktive Dorfidylle

von St. Mary Mead erinnern, in der Agatha

Christies Miss Marple verquere Kriminalfälle

lösen darf.

18 Schaufenster

Von einer kriminalistisch geprägten Stimmung

ist in Chilcompton freilich nichts zu

bemerken, und selbst wenn Ian Scott aus

Gründen der Verschwiegenheit nicht alle

Türen der von ihm geleiteten Produktionsstätte

öffnen kann, wird das Geheimnis dieses

Betriebes doch ohne übertriebene

Sicherheitsmaßnahmen bewahrt: „Schließlich

stellen wir hier Handtaschen her,

und keine Raumschiffe.“

Nachwuchssorgen.


Während kleinere Lederwaren und

Taschenmodelle, die es schon länger

gibt, in anderen EU-Ländern

und der Türkei hergestellt werden,

wurde die Produktion in

Ostasien zur Gänze gestoppt.

Die Anstrengungen, die in

Chilcompton unternommen

werden, entsprechen freilich der

Markenidentität dieses seine

„Englishness“ stets betonenden,

vier Jahrzehnte alten Unternehmens.

Wo immer neue Flagshipstores

eröffnet werden (unlängst

auch in Wien, hier sperrte im Juni

die 124. Boutique des Unternehmens

auf ), veranstaltet man zum Beispiel

Afternoon-Tea-Runden für die neu zu

gewinnende Klientel. Dass die Laufstegkollektionen

seit einigen Saisonen in

Londons Claridge's-Hotel (aufgrund des

großen Anteils aristokratischer Gäste landläufig

als eine Expositur von Buckingham

Palace bekannt) gezeigt werden, fügt sich

ebenfalls nahtlos in dieses akribisch konstruierte

Bild.

Internationales Flair.


Zeichensprache. Seit Kurzem ist ein Kooperationsprojekt von Lancôme mit dem Designer

Alber Elbaz im Handel – eine Edition von Hypnôse-Augen-Make-up. Elbaz schuf außerdem

einen begleitenden Zeichentrickfilm, siehe www.youtube.com/lancomeworldwide.

Schutz aus dem Döschen. In zwei

Varianten, einmal mit LSF 6 und einmal

mit LSF 30, gibt es die „Sun

Compact“ Foundation mit Sonnenschutz

von Shiseido, die heuer ihren

20. Geburtstag feiert ( je 32 Euro).

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Bildschön

Leichte Düfte,

große augen

und allerlei

Sommerliches.

Riechstoff

von Daniel Kalt

Hot Town.


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Begreifbares Design. Über 500

Produkte hat Dieter Rams gemeinsam

mit Braun gestaltet.

Das Design ist

der Diener

Der große deutsche Industriedesigner Dieter Rams versuchte 40 Jahre lang vor allem eines:

„So wenig Design wie möglich“ zu machen. Ein Buch zeigt, wie ihm das gelang.

Brauchbar und innovativ. Der

„Phonosuper SK 4“ von Braun

wurde 1956 erstmals vorgestellt.

22 Schaufenster

Text: Norbert Philipp

Fotos: Braun, beigestellt, aus „Dieter Rams: „So wenig Design wie möglich“, Edel Verlag


Nach zehn Geboten kann

man leben. Aber auch

designen. Vor allem

nach jenen strengen, die

Dieter Rams aufgestellt

hat. Den Dingen, die

nach seinen Entwürfen

industriell entstehen, hat er schon immer

einiges abverlangt: unaufdringlich, ehrlich,

langlebig, verständlich, konsequent,

umweltfreundlich, brauchbar und innovativ

mussten sie sein.

Als Rams mit 23 Jahren als Produktdesigner

zur Firma Braun kam, waren die Radios in

deutschen Wohnzimmern noch plumpe

Holzkisten und elektrische Rasierer in den

Badezimmern die Ausnahme. 40 Jahre leitete

Rams das Braun-Designteam, gestaltete

die Technologisierung des Alltags der

Menschen mit. Blitzgeräte, Rasierer,

Küchenmaschinen, Plattenspieler, Föne,

Wasserkocher, Hi-Fi-Anlagen: Mehr als

1200 Produkte stellte Braun zwischen 1955

und 1995 her, am Design von 514 von ihnen

war Rams direkt beteiligt.

Die typische Braun-Ästhetik zeigte ihre

Zurückhaltung bald in tausenden Wohnzimmern,

Bädern und Küchen. Design, das

nur dadurch auffallen wollte, dass es

zurücktritt, in die Rolle des Dieners.

„Unsere Elektrogeräte sollen bescheidene

Diener sein, von denen man möglichst

wenig sieht und hört. Sie sollen im Hintergrund

bleiben, wie früher der Butler“, so

wird Rams in dem Buch zitiert, das seinen

obersten Design-Grundsatz im Titel trägt:

„So wenig Design wie möglich“. Der Band

ist eine Werk- und Ideenschau des Designers,

der das deutsche Industriedesign auf

der Woge des Wirtschaftswachstums in die

Gegenwart geführt hat.

Funktion


U h r e n

Der Capeland Worldtimer von Baume & Mercier ist ein idealer Begleiter für Globetrotter und

eine attraktive Armbanduhr obendrein.

Eine Österreich-

Premiere. Der optisch wie

technisch attraktive Capeland

Worldtimer von Baume & Mercier

ist entweder im Stahl- oder

Rotgoldgehäuse erhältlich. Der

unter dem Zifferblatt arbeitende,

intelligente Weltzeitzonenmechanismus

stammt von Konzernschwestermarke

IWC

in Schaffhausen.

Wer viel reist, oder aber auch wer es zu Hause laufend mit

Geschäftspartnern im Ausland zu tun hat, braucht sie, eine

zweckmäßige Armbanduhr. Und diese sollte die Zonenzeit in einer

oder gleich mehreren Zeitzonen auf einen Blick anzeigen

können. Es gibt mehrere Möglichkeiten, sich diese

parallel zur aktuellen Lokalzeit anzeigen zu lassen.

Je nach Typus Uhr kann man sich entweder nur

eine zweite Zonenzeit darstellen lassen oder wie

bei dem Capeland Worldtimer gleich die 24

Zonenzeiten in den wichtigsten Zeitzonen der

Erde. Das jedoch wirklich Clevere an der Uhr

ist folgendes: Zu Hause synchronisiert man

die Lokalzeit mit dem 24-Stundenring,

sodass die Lokalzeit bei jener Stadt abgelesen

werden kann, in deren Zonenzeit man

sich gerade befindet. In unserem Fall ist das

Paris. Wenn man nun in einer anderen Zeitzone

ankommt, dann kann der Stundenzeiger

des Capeland Worldtimer unabhängig verstellt

werden, ohne dass dabei die korrekt angezeigten

Minuten und Sekunden verloren gehen. Wären wir

nach New York gereist, so würde es zur Zeitkorrektur

reichen, die Krone in deren erste Raststellung zu zie-

24 Schaufenster

Text: Alexander Linz

hen und den Stundenzeiger in sechs Einzelstundenschritten

zurückzustellen. Dann drückt man die Krone wieder zu, und das

war es schon. Der Capeland Worldtimer zeigt nun die Lokalzeit in

New York an, der Datumswechsel erfolgt zum richtigen Zeitpunkt,

und am 24-Stundenring können die anderen 23 Zonenzeiten

in den unterschiedlichen Zeitzonen korrekt abgelesen

werden. Möglich macht dies das von Konzernschwestermarke

IWC übernommene Weltzeitzonenmodul,

welches IWC ebenso bei ihrem „Pilot’s

Watch Worldtimer“ einsetzt. Einziger

Unterschied ist, dass bei IWC ein Eta-

Automatikwerk die Basis bildet und

bei Baume & Mercier ein Pendant

von Sellita. Das um keinen Deut

schlechtere, aber doch günstigere

Uhrwerk von Sellita

ermöglicht letztendlich

den wirklich fairen Preis

von 6150 Euro für die

Stahlversion und den

immer noch attraktiven

Preis von 15.850 Euro für die

Massivrotgoldversion. s

Fotos: Beigestellt


mit der Runabout Moonphase

Die stilvollen, leistungsstarken Motorboote mit ihren aus Holz gefertigten Rümpfen, die sich in den 20er- und 30er-Jahren so großer Beliebtheit

erfreuten, standen bei der Entwicklung der Runabout Moonphase Pate, einer Uhr, die leidenschaftliche Bilder beeindruckender Boote heraufbeschwört, die –

angetrieben von kraftvollen Motoren – über das weiß getupfte Wasser unberührter Seen gleiten. Frédérique Constant unterstützt die Riva Historical Society.

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1.

3.

5.

1., 3. und 6. Palermos erste Adresse für Milzsandwich,

Pan ca meusa, ist die Focacceria S.

Franceso. „Schietta o maritata?“ heißt: mit Zitrone

oder mit Caciocavallo und Ricotta? 2. und

4. Der Frittularu verkauft Frittole, Sandwiches

mit geheimgehaltenen Fleischresten. 5. Schnecken

mit Paradeisern gegart isst man beim

Fest der heiligen Rosalia auf der Straße.

26 Schaufenster

2.

4.

6.

Foto: Anna Burghardt (3), beigestellt. Die Reise der Autorin nach Palermo wurde ermöglicht von Averna.


Streetfood auf Sizilianisch: Milzsandwich geschniegelt oder derb, Darmspieße und geheime

Schlachtreste mit Zitrone. Kichererbsenfladen sind die harmlosere Alternative.

Die Suche nach den Eingeweiden Palermos

– auf der vorab recherchierten

Liste stehen unter anderem Frittola,

Stigghiola oder das berühmte Milzsandwich

– führt mitunter an einem

Kuttelkarussell vorbei. Ein weißbemantelter

Marktstandler (die Farbe

Weiß als Hygieneindikator ist in Palermo allerdings relativ)

präsentiert einer Kundin mit betont gelangweilter

Miene seine fliegenden Mägen aller Art, die auf einem

runden Gestell, ähnlich einem Sockentrock-

ner, durch die heiße Luft wirbeln. Die Lammdarmbündel

beim Stand gegenüber – wir sind

auf dem Markt Ballarò – hängen deutlich stoischer

auf ihrem Fleischerhaken vor sich hin.

„Schau nicht so blöd“, scheinen sie den Touristen

sagen zu wollen, „nur weil du mich von

zu Hause nicht kennst, brauchst du nicht so

zu glotzen“. Schade, dass gerade kein Stigghiularu zur

Stelle ist, der uns in Wein eingelegte Därme aufspießen

oder um Lauch oder Petersilienstängel wickeln und dergestalt

zur Stigghiola grillen könnte.

Jüdisches und arabisches Erbe.


• 3 Eier, getrennt

• 375 ml Buttermilch

• 1 TL Vanilleextrakt

• 200 ml Sauerrahm

• 280 g Mehl

• 50 g Zucker

• 1 TL Backpulver, 1 TL Natron

• 1 Prise Salz

Rezept

Buttermilch-Nuss-

Waffeln

( für 12 Waffeln)

• 100 g buttrige Nüsse, gehackt, z. B.

Pekannüsse oder Macadamianüsse

• Ahornsirup, Früchte, Obers zum Servieren.

In einer Schüssel das Eiweiß steif schla-

gen und beiseitestellen. In einer großen

Schüssel die restlichen Zutaten miteinander

verquirlen. Eiweiß unterheben.

Teig in ein heißes, gefettetes Waffeleisen

gießen. Backen, bis es nicht mehr

dampft. Waffeln mit frischen Früchten,

Ahornsirup und Obers servieren.

Backlust. Das vierte

auf Deutsch erschienene

Buch der in

Berlin wohnenden

Amerikanerin Cynthia

Barcomi ist wieder

sehr angelsächsisch

aufgelegt. „Bake someone happy!“

ist das Motto. Cynthia Barcomi: „Let’s

Bake“, Mosaik, 160 Seiten, 18,50 Euro.

28 Schaufenster

G o u r m e t

1000 Gefühle, für die es keinen

Namen gibt“ ist der Titel eines Büchleins

von Mario Giordano, das für Gerne-Esser

bei langen Urlaubsautofahrten

gerade richtig kommt. Entweder

liest einer vor und alle anderen sagen

bei jedem einzelnen „ Ja, genau, das

kenn ich auch!“, oder aber man überlegt

sich selbst weitere.

Hier eine Auswahl von

Gefühlen aus dem

Buch, die mit Essen

zu tun haben, als

Anregung:

die gute Laune

nach einer tüchtig

scharfen Nudel-

Kostnotiz

Q Schnecken-Court-Bouillon mit Trauben

Q Frittierte Kalbsohren und Bries, inspiriert von Mionnay

Q Clementinen-Meringue mit Gewürzen

suppe. Die Freude, wenn die Gäste

dich beim Risottorühren bewundern.

Die Scham, doch wieder kein Bioobst

gekauft zu haben. Die Erleichterung,

wenn sie beim ersten Date nicht nur

„einen schönen Salat“, sondern lieber

das Ossobuco bestellt. Selbstverachtung

beim Pommesessen. Das Unbehagen,

sich im Restaurant zu

anderen Leuten an den

Tisch setzen zu müssen.

Das Beste ist dieses

Gefühl: die Ratlosigkeit,

wie man das misslungene

Essen der guten

Freunde doch irgendwie

loben könnte.

Wo steht das auf der Karte ?

Mienenspiel. Und für welches

Gefühl steht diese Mimik?

Mario Giordano: „1000 Gefühle,

für die es keinen Namen

gibt“. Berlin Verlag, 15

Euro.

Drei Michelinsterne seit 1968 und

ein Platz, der nach dem Onkel des

jetzigen Küchenchefs aus der

legendären Gastronomenfamilie

benannt wurde, weisen auf nicht

wenig Bedeutsamkeit hin. Zwei

Brüder hatten das Restaurant zu

hohen Auszeichnungen gekocht.

Rudi Obauer durfte bei den Kochlegenden

arbeiten und spricht

immer noch davon.

isgros in Roanne. www.troisgros.fr

Michel Troisgros ist Chef des Maison Tro-

Auflösung:

Redaktion und Text: Anna Burghardt, Fotos: Beigestellt


Redaktion: Anna Burghardt, Fotos: Teresa Zötl(2), beigestellt

Wie aus dem Österreicher ein Wilder wird.

Ich kann nicht immer im Testerinnen-Modus

sein. Als Testerin kann ich aber auch

nicht privat essen gehen, ohne zu schmecken.

Wie vor wenigen Wochen beim Österreicher

im MAK – bereits ohne Helmut

Österreicher. Sicher hat er dem Küchenteam

seine Rezepte weggenommen. So eine

Enttäuschung. Trotz aller Versuche des Verdrängens

sind mir in Erinnerung geblieben:

der Apfel-Zeller-Salat mit Walnüssen, den

ich stehen lassen musste, weil der in

Zuckerwasser gekochte Zeller den Mund

verklebt hat. Die arme, trockene Supermarkt-Forelle

auf Wiener Art hat dann

wenigstens satt gemacht. Aber Schwamm

drüber. Tempi passati. Gleich darauf ging

die Meldung raus, Bernie Rie-

der, Generation jung und

wild, werde die Küche übernehmen

und auch den

Namen. Und so gehe ich –

diesmal dienstlich – zum Rieder

im Österreicher im MAK.

Bei 37 Grad. Im Schatten. Da nützt die Gartenoase

wenig. Und die neue Karte ist dafür

auch nicht ausgelegt. Für die Dim Sum vom

Schweinebraten mit Muskatellerkraut und

Apfelkren und Rieders Ideen zum Bauernschmaus

2013 muss ich anderntags wiederkommen.

Im Herbst eventuell. Jetzt geht

Die Testerinnen

Anna Burghardt, Petra Percher, Almuth Spiegler

NACHSCHLAG: Bald wirft

Rieder im MAK-Garten den

Grill an. Das Fleisch und

auch alle anderen Produkte

kauft er regional.

Info

der Salat Grün mit Mozzarella, Erbsencreme,

Minze und Wasabi-Backerbsen,

eine Rote Rübe im Salzteig mit Honig-Limettensauce

oder das Dim Sum von der

Regenbogenforelle mit dreierlei Gurken

und Melone. Die ersten beiden Vorspeisen

seien aus, heißt es. Sicher wäre heute von

der Ochsenschleppbouillon oder vom

Mayonnaise-Ei mit Ofenerdapfel noch

etwas da (oder vom Lunchmenü: Champignonschnitzel

vom Schopf!). Plötzlich

kommt doch die Rübe daher. Salzig wie ein

Schluck Totes Meer. Obwohl der Teig auf

Anweisung des harschen Servicepersonals

entfernt wurde. Die Dim Sum beglücken

dafür. Leichte Fischfülle in knusprig frittierten

Teigtäschchen. Gefolgt

vom Risotto Rot mit Apfel,

Basilikum, Kren (und gebackener,

geräucherter Blunzn,

wenn es kühl genug ist). Ein

bisschen kerniger ging’s, aber

geschmacklich und – ja,

Frauen schauen auf so etwas – farblich ist

der Gang eine Wohltat. Immer noch auf

der Karte: karamellisierte Krautfleckerln.

Plus die Rieder’sche Variante davon mit

roh mariniertem Orangensaibling, Grammeln

und asiatischem Häuptelsalat. Dafür

isst man gern im Arbeitsmodus. s

★ Österreicher im MAK, Stubenring 5, 1010 Wien, Tel: +43/(0)1/714 01 21,

Restaurant: 11.30 bis 15 und 18 bis 23 Uhr. Mehr Kolumnen auf: → Schaufenster.DiePresse.com

Im Keller

von Gerhard Hofer

Klassiker aus Südtirol.


Extrabreit. Ausgebaggert und geschliffen

von den Eiszeitgletschern, befüllt mit

Schwemmgut: Südtirols große Täler.

30 Schaufenster

Trutzig. Schloss Korb thront über dem

grün gewellten Überetsch und darf sich

über 2000 Sonnenstunden im Jahr freuen.

Fotos: Istock, Schlosshotel Korb(2)


Burgen, Bunker

und ein U-Boot

Für Sonnenanbeter und Önologen: Entlang der Südtiroler Weinstraße lassen sich gute

Tropfen verkosten und schöne Sommertage verbringen.

Möglicherweise hat Fritz Dellago das

Indianerspielen nicht gut getan. Der

stämmige Mittvierziger mit den

veilchenblauen Augen und schulterlangen

braunen Locken führt

die Neuankömmlinge auf geradem

Weg zum Bunker. Durch enge muffige

Gänge, über verwinkelte Treppen geht es immer tiefer

hinab in ein finsteres unterirdisches Reich. Ob der

Hausherr da nicht einen großen Fehler macht? Hat

Schloss Korb nicht mehr zu bieten? Sind seine überirdischen

Reize etwa nicht verlockender? Solche Fragen

drängen sich auf, während man hinter Fritz Dellago in

das Dunkel des Bunkers hineinstolpert.

Das zinnenbewehrte Schloss Korb, dessen älteste Gebäudeteile

aus der Zeit der Romanik stammen, präsentiert

sich als luxuriöses Hotel. Das aus Porphyrquadern errichtete

Ensemble thront in traumhafter Lage über dem grün

gewellten Überetsch. Im Osten schimmern die Felswände

der Dolomiten in einem rötlichen Glanz, weiter südlich

schwingt sich die Südtiroler Weinstraße in sanften Kurven

zum Kalterer See hinunter, einem zypressenumrahmten

Badegewässer inmitten von Weinbergen.

Von knapp 2000 Sonnenstunden im Jahr wird dieser

Landstrich verwöhnt. Klimabegünstigter geht es

nicht, jedenfalls nicht in dieser nördlichsten italienischen

Provinz. Draußen scheint unterdessen die

Sonne, ein Lüftchen sorgt für Kühlung. Man hätte

sich also entspannt auf die Pergola-umrankte

Schlossterrasse setzen können, um dann über die

Weingärten zu blicken, wo langsam die ersten Blätter

welken und die Trauben mit üppigen Farben

protzen: dunkelblau, beinahe schwarz wie der

Nachthimmel die Lagreintrauben, goldig leuchtend

die kleinbeerigen Gewürztraminer.

Bauchige Barriquefässer. Aber der umtriebige Fritz

Dellago hat fürs Panorama keine Zeit. Er klimpert

mit dem Schlüsselbund, tippt eine Geheimnummer

in den automatischen Türöffner ein, und schon

befinden sich die Gäste tief drinnen im Bauch des

Bunkers. Hier hütet der Schlossherr seine Schätze:

bauchige Barriquefässer in Reih und Glied, zu skurrilen

Gebirgen übereinandergetürmte Weinflaschen. Der

Hotelierwinzer hat die Tropfen aus den hauseigenen Rebstöcken

selbst gekeltert. Die Betondecke über ihren Köpfen

messe sechs Meter, erfahren die Besucher, die Außenwände

mit den Schießscharten für Maschinengewehre

mindestens viereinhalb – weshalb im Bunker für die

Text: Helmut Luther

Fritz und Ruth

Dellago


Erhaben. Hoch über dem Eppaner Weiler

Missian thront die restaurierte Burg Hocheppan,

Burgschenke inklusive.

Toskanisch. Die Anmutung der Umgebung

von Schloss Korb. Zypressen, Olivenbäume,

Zedern, Wein.

01 Stilvoll:


»

Diese Newcomer wollten den Beweis liefern, dass sich an

den südlichen Alpenausläufern mit ihren mineralischen

Gletscherböden, den sonnenreichen Tagen und kühlen

Nächten mehr machen lässt als Jausenweine, mit deren

Hilfe man Berge von Schinken, Speck und Käse hinunterspült.

Mit gut 5000 Hektar – davon ein Großteil in der

Gegend rund um den Kalterer See – gehört Südtirol zu

den kleinsten Anbaugebieten in dem Stiefelstaat. Doch

qualitativ zählt der Winzling inzwischen zu den ganz

Großen. Unter Italienern genießt Südtirol den Ruf, die

besten trockenen Weißweine des Landes zu produzieren.

Vor einigen Jahren berichtete die italienische Weinbibel

Gambero Rosso von einem „fast schon schwindelerregenden

Höhenflug des Südtiroler Weinbaus“. Die

Region sei „eines der interessantesten Weinbaugebiete

ganz Europas“, frohlockte der Guide.

Der Herbst ist die ideale Jahreszeit für eine genussvolle

Entdeckungsreise. Am besten folgt man der „Südtiroler

Weinstraße“, die von Terlan bis Salurn keine Hochburg

der lokalen Winzerkunst auslässt. Entlang der ausgeschilderten

Route finden in diesen Wochen Dutzende von Kulturtagen,

Kellerfesten, Vernissagen, Konzerten, Seminaren

und geführten Wanderungen zum Thema Wein statt.

Uralte Trockenterrassen.


Kehren, Kurven, Serpentinen.


Spritzig, mild und 100% österreichisch.

Die Stiegl-Weisse Familie.

Braukunst auf höchster Stufe.

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„Ich will

besser

sein als ich“

Denys Cherevychko, der jüngste Erste

Solotänzer des Wiener Staatsballetts, will nicht

Nijinsky sein, aber besser als Cherevychko.

36 Schaufenster

Text: Ditta Rudle, Foto: Christine Pichler

Scheinbar schwerelos konnte er schweben

und mitten im Sprung anhalten, als

könne er in der Luft stehen. Graziös

und erotisch zugleich, wandlungsfähig,

fantasievoll und wagemutig begeisterte

er nicht nur die Damenwelt. Keiner

kann so sein wie er, keiner tanzt wie der

Fleisch gewordene Gott des Tanzes – Vaslav Nijinsky

(1889–1950). Einer will das auch gar nicht, darf es dennoch

sein. Auf der Bühne der Staatsoper.

Der junge Solotänzer des Wiener Staatsballetts, Denys

Cherevychko, tanzt in der Nurejew-Gala zum Saisonabschluss

die schwierige Titelrolle in John Neumeiers Ballett

„Vaslav“. Eine Gala zeigt die vielen Facetten des

Tanzes und auch das reiche Können der Compagnie. So

kommt es, dass zwischen dem Märchenschloss am

„Schwanensee“ und dem habsburgischen Jagdschloss

in „Mayerling“ die Bühne nahezu leer bleibt. Nur ein

Flügel steht da, an dem Igor Zapravdin Präludien und

Fugen aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von Johann

Sebastian Bach interpretiert und sich Cherevychko

ganz in den unerreichbaren Tänzer und Choreografen

hineintanzt. „Ich weiß jetzt alles über ihn. Ich war auch

in Hamburg bei John Neumeier, um an den Bewegungen

zu arbeiten.“ Bach hat Neumeier übrigens nicht von

ungefähr als Begleiter ausgewählt. Nijinsky sollte ein

Bach-Ballett schaffen, was ihm wenig Lust bereitet hat.

So ist dann auch nichts daraus geworden. Im Gegensatz

zu John Neumeier war Nijinsky kein besonderer Verehrer

der Barockmusik.

Schelmisch.


die große Schwester hatte ihr Studium in Wien begonnen.

Als Küken von 23 Jahren rückte er im vergangenen

Sommer in den elitären Kreis der Ersten Solisten auf.

Den bubenhaften Charme hat er sich dennoch bewahrt.

Auch an Courage hat er nichts eingebüßt. Die setzt er ein,

wenn es gilt, innerhalb von 24 Stunden eine so schwierige

Rolle wie den im Wahnsinn endenden Frédéri in

Roland Petits „L’Arlesienne“ zu lernen. Kirill Kourlaev,

der die Rolle kreiert hat, war erkrankt, Cherevychko rettete

die Vorstellung, ohne zu zögern. Der donnernde

Applaus tröstete über die kurze Probenzeit. Courage

zeigte er auch im Vorjahr, als er allein zum renommierten

Ballettwettbewerb nach Varna reiste. „Wettbewerbe

sind nur etwas für junge Tänzer, deshalb musste ich

unbedingt noch da hin. Nach der Nominierung für den

Prix Benois wollte ich auch diese Goldmedaille.“ Maître

Legris gab ihm nolens volens seinen Segen. Eine Blamage

wollte sich das Staatsballett, konnte sich der Erste

Solotänzer nicht leisten.

Doch Cherevychko scheut kein Risiko: „Ich will alles, und

ich werde es auch kriegen.“ Den ersten Preis samt Goldmedaille

für eine „fliegende Hummel“ zur Musik von

Nikolai Rimski-Korsakow hat er schon. Den unsichtbaren

Publikumspreis gewinnt Cherevychko immer wieder für

seine Interpretation des verschmitzten spanischen Barbiers

in Nurejews „Don Quixote“. Auch wenn das Wiener

Staatsballett im Juli bei den Pariser „Etés de la Danse“

nahezu vier Wochen im Théâtre du Châtelet gastieren

wird – „Zwölf Vorstellungen in einer Woche. Urlaub? Das

ist ein Fremdwort“ –, sind Ovationen für Denys/Basil programmiert.

Die Pariser kennen Cherevychko bereits.

Für alle, denen

das Strandliegen

einfach zu fad ist.

Tipp

Nurejew-Gala,

29. 6., Staatsoper.

www.wienerstaaaatsoper.at/Paris-Gastspiel

des

Ballettensembles

der Wiener Staatsoper:

„Les Etés de

la Danse“, 4.–27. 7,

Théatre du Châtelet.http://chatelettheatre.com/2012-

2013

Durfte er doch im Dezember 2012 mit Maria Yakovleva

(„Wir haben so viel zusammen getanzt, wir kennen

unsere Körper und sind in totaler Harmonie“) mit dem

Ballet de l’Opéra de Paris die Hauptrolle in „Don Quichotte“

tanzen. „Das war ein Erlebnis, in den heiligen

Hallen zu proben. Ganz im Gegensatz zu den Gerüchten

waren die französischen Kollegen supernett und sehr

hilfreich.“ Für seine Solovariationen wurde ihm von der

Kritik nicht nur „Legris-Touch“ bescheinigt, sondernd

auch „Charisma, Virtuosität, Lebensfreude.“

Beruf: Schönheit.


KULTUR

pRogRamm

Vorstellung

nadine Kegele. Zurückhaltung gehört nicht unbedingt zu den Eigenschaften

junger Autoren. Umso sympathischer wirkt Nadine Kegele,

1980 in Bludenz geboren, wenn sie sagt, die Teilnahme am Bachmann-Wettlesen

in Klagenfurt komme „etwas zu früh für mich“. Erst

kürzlich hat die eifrige Twitterin ihr Debüt, die Prosasammlung „Annalieder“

(Czernin Verlag), veröffentlicht. Feine, ultrakurze Geschichten

mit schrägen Alltagsbeobachtungen wie jene über die

Frau, die sich aus Versehen mit dem Rasierer in ihre Brustwarze

schneidet. In Klagenfurt liest Kegele aus einem neuen Text. (3.–7. 7.).

Veranstaltungsinformationen bitte per Post an Magdalena Mayer (Hainburger Straße

33, 1030 Wien) oder per E-Mail an: schaufenster@diepresse.com. Es müssen genaue

Details zur Veranstaltung (Datum, Uhrzeit, Öffnungszeiten, Adresse, Telefonnummer,

Web site) enthalten sein. Einsendeschluss ist 14 Tage vor dem gewünschten Erscheinungstermin.

Unvollständige Einsendungen werden nicht berücksichtigt. Für Angaben

übernehmen wir keine Gewähr. Die blau gekennzeichneten Programmhinweise beziehen

sich auf Kooperationspartner der „Presse“.

Hinweis: n Kooperationen diepresse.com/derclub

38 Schaufenster

Freitag

28. 6.•

Kinder

Ateliertheater Ferienspiel:

Der Zauberlehrling, 5–11 J., 16h

Augarten


David liest aus „Mädchenauge“,

Alfred Paul Schmidt liest aus

„Nachbar Tod- Roman einer

Kriminalkomödie“, 20h

events

Kunsthalle Museumsquartier

Independent Publishers and Zine

Fair Vienna, 16–22h, danach Party i.d.

Kunsthalle Karlsplatz

Samstag

29. 6.•

KLassiK

Kinder

Augarten Kindertheater im

Theaterwagen: Turrini: Der tollste

Tag, vor der Porzellanmanufaktur, 18.30

Cinemagic Sommerkino

I., Uraniastraße 1, Robinrot,

ab 10 J., 15h

Donaupark Ferienspiel:

Startfest, 6–13 J., 14h

Dschungel Invisible Songs /

Unsichtbare Lieder, ab 13 J., 19.30

Haus der Musik 513 48 500

Kinderführung, 6–12 J., 14h

Hermesvilla Wer baut das

schönste Diorama, ab 6 J., 15h

Hofburg Führung: Auf den

Spuren der Schönen Sissi,

6–11 J., 10.30+14.30

Kindermuseum Schloss

Schönbrunn Wie kommt

die Kuh ins Kindermuseum,

ab 6 J., 10.30+13.30+15h

Kunsthistorisches Museum

Schatzsuche–was der Boden

hergibt, 5–8 J., 15h 9–12 J., 16h

Marionettentheater

Schönbrunn Die Kinderzauberflöte,

16h Die Zauberflöte, 19h

Parlament Ferienspiel:

Erlebnisführung, 6–13 J., 14.30

Rathaus 5247086231,

2. Wiener Kinderlesefest, 12–19h

Technisches Museum

Familienführung: Achtung,

Forscher!, 6–12 J., 14.15

Innsbruck. Landestheater

Tanzmärchen: Wolke 7, ab 6 J.,

Kammerspiele, 18h

KirchenmusiK

Peterskirche Schubert:

Deutsche Messe, 17h

KLassiK

Gesellschaft für Musiktheater

Martin Masan, Violine, Juan Diego

Galindez Gutierres, Klavier

(Brahms, Beethoven, u.a.), 19h

n Musikverein Wiener Mozart

Orchester (Mozart, Strauß),

Großer Saal, 20.15

MuTH Der Wiener Kammerchor

(Mahler, Brahms, Bruckner,

Wagner), 19.30

Jazz, POP, rOcK

Aera Hard To Handle, 20h

Arena Rockabilly Attack: Omar

Romero, Dusty Chance, u.a., 18h

Café Carina Backdoor Blues

Band, 21h

Chelsea The Helmut

Bergers, 20.30

Davis Paniken Pirates,

Sleepless Mate, 21h

Fluc Dubquake Vienna:

Keety Roots u.a., Café, 23h

Line In Yourself: Aisha Eisa,

Sirte Tircco, Sergej Vutuc, 22h

Freihaus Cymayeke, 20.30

Jazzland Herbert Swoboda

Quintett, 21h

Kriau Die Ärzte, NOFX,

Donots, 16h

Local General Hatzenbichler &

The Apologists Of Groove and

Seduction, 21h

Ost Klub Joey Green & The

RayVille Big Band feat. The

Fabulous Jolettes, 22.30

Rhiz Vercetti Technicolor, 21h

Shelter XBloome, 20h

Summerstage Agnes

Milewski, 20h

Szene Royal Combo, 20h

Theater am Spittelberg Evi

Niessner: Evi chante Piaf, 19.30

Tivoli Wien X Acoustique

Festival: Rudi Biber & Tonci

Marincic, Stefan van de Sande,

Die Blues Buam, 13h

Viper Room Brewed & Canned

und support, 19.30

WUK Dance for Human Rights:

Likewise, Rika, Parkwächter

Harlekin, The Boys You Know,

Deckchair Orange, 19h

Zwe Takin‘ The Chance, 20h

Innsbruck. Congress

Voca People, 20h

Innsbruck. Treibhaus Mostly

Other People Do The Killing, 21.10

Kritzendorf. Donaurestaurant

„Strombaden“: Fred Schreiber &

das große Komplott, 18.30

Graz. Oper Grazer

Philharmonisches Orchester,

Jazz Bigband Graz,

Florian Erdl, 20h

Linz. Rosengarten Pöstlingberg

Wiener Comedian Harmonists:

„Veronika, der Lenz ist da“, 19.30

Salzburg. Messegelände Xavier

Naidoo & Quartett, 19.30

Tulln. Donaubühne

Bananafishbones, 20h

Wels. Alter Schl8hof

Pere Ubu, 21h

tanz

Odeon Serapions Ensemble:

PaRaDiSo, 20h

Palais Kabelwerk Studierende

des Magisterstudiums der

Studienrichtung Musik- und

Bewegungspädagogik/Rhythmik

zeigen ihre Choreografien und

Kompositionen, 20h

Theater Center Forum Studio

Aché: Cuba, Forum II, 20h

WUK Arada Interdisciplinary Art

Festival: Who am I?, 19.30

Graz. Oper Choreographien von

Tänzern des Tanzensembles der

Oper Graz, Studiobühne, 20h

Russisches Staatsballett:

Dornröschen, 20h

Graz. Orpheum Showdown der

Tanzschule Conny & Dado, 15h

Innsbruck. Landestheater

Enrique Gasa Valga: Faust,

Großes Haus, 19h

Lambach. Stift Beethoven: Die

Geschöpfe des Prometheus, 18h

Linz. Brucknerhaus

Rock The Ballet, 20h

St. Lambrecht. Benediktinerstift

Anna Schrefl: plus

zweihundert, Pavillion, 17h+20h

theater

Gloria Theater Martin Costa:

Der alte Sünder, 20h

Palais Kabelwerk Goodbye

Europe–oder wie ich den

Mauerfall verpennte, 20h

Pygmalion Theater Andrzeij

Jawien: Der Laden des Goldschmieds,

20h

Raimund Theater Elisabeth, 19.30

Theater Brett Wolfgang Palka:

Love is real, 20h

Theater Center Forum

Musikkomödie: Die Tom Jones

Story, Forum I, 19.30

Theater zum Himmel jöh!

Junges Ensemble Hörbiger:

Freitag–Donnerstag

Romeo und Julia, 19.30

Tschauner Bühne Stegreif

Klassik: Der Niggl macht einen

Seitensprung, 19.30

Vienna English Theatre

Chapman/Freeman:

Key for Two, 19.30

Baden. Sommerarena

Theaterfest Niederösterreich,

01/96096-111 Offenbach:

Die schöne Helena, 19.30

Berndorf. Stadttheater

Theaterfest Niederösterreich,

01/96096-111

Simon: Ein ungleiches Paar, 20h

Bregenz. Theater Kosmos

Theaterallianz-Festival:

Naumann: demut vor deinen

taten baby, 20h

Güssing. Burg Kultursommer,

05/90108510

Nestroy: Zu ebener Erde und

erster Stock, 20.30

Innsbruck. Kellertheater

Hofmann nach einer anonymen

Komödie aus dem 15. Jh.:

Advokat Patelin, 20h

Klagenfurt. Stadttheater

Cirque de Loin: The Fool

and the Princesses, 20h

Laxenburg. Kultursommer

Theaterfest Niederösterreich,

01/96096-111

Susanne Felicitas Wolf frei

nach J. Strauss: Eine Nacht in

Venedig, 16.30

Linz. Landestheater Dempsey /

Rowe: Die Hexen von Eastwick,

Großer Saal, 19.30

Melk. Sommerspiele

Theaterfest Niederösterreich

02752/54060

Dumas: Monte Christo,

Wachauarena, 20.15

Mödling. Konzerthof

02236/26727 Shakespeare:

Ende gut, alles gut, 19.30

Porcia. Springbrunnen/

Stadtpark 04762/ 42020

Komödienspiele:

Thuswaldner: Landung in

St. Jakob, 19h

Purkersdorf. Steinbruch

Dambach Sommer Theater:

Nestroy: Einen Jux will er sich

machen, 20.30

Schwechat. Nestroyspiele

Theaterfest Niederösterreich,

01/7078272 Nestroy:

Die beiden Herrn Söhne,

Schlosshof der Rothmühle, 20.30

Stockerau. Festspiele

Theaterfest Niederösterreich

02266/676 89 Dürrenmatt:

Der Besuch der alten Dame,

Platz vor der Stadtpfarrkirche, 20h

Kabarett

Kabarett Niedermair

Zusperrfestl: Feuerwerk des

Kabaretts, 19.30

Stadtsaal Josef Hader: Hader

spielt Hader, 20h

Graz. Hin & Wider Die lange

Nacht des Kabaretts, 20h

Pürbach. Wald4tler Hoftheater

Nadja Maleh: Jackpot, 20.15

Salzburg. Kleines Theater

Robert Gernhardt: Die Blusen des

Böhmen, 20h

PuLt & POdium

Kirche am Hof Treffpunkt von

„Literatur-on-tour“ - literarisch

musikalischer Pfad mit Elisabeth

Joe Harriet: Wolfgang Amadé.

Dichtung und Wahrheit. Was Sie

schon immer über Mozart wissen

wollten, 0664/3011674, 11h

n Bad Aussee. Die Wasnerin

03622/52108

Lesung von Vea Kaiser:

Blasmusikpop, 20.30

Klagenfurt. Musil-Institut Tage

der deutschsprachigen Literatur

2013, Rahmenprogramm: Reden

über Ingeborg Bachmann mit

Angelika Reitzer, 19.30

Meggenhofen. Hoffestspiele

07247/711020

Christoph Ransmayr liest aus

seinem neuen Buch “Atlas eines

ängstlichen Mannes”, 20.30

events

Kunsthalle Museumsquartier

Independent Publishers and Zine

Fair Vienna, 13–22h

Graz. Augarten Augartenfest,

www.augartenfest.at

Internationale Tanzgruppen,

Volkstümliche Livemusik, ab 11h

Aftershowparty: Dr. Ring Ring

Live, PPC, 22h

Graz. Kasematten „Dangerous

Liaison“ - Klassik & Jazz Open Air

Konzert: JBBG - Jazz Bigband

Graz & Grazer Philharmonisches

Orchester, Florian Erdl, 20h

Schloss Hof 02285/20000

Großes Barockfest: „Ein Fest für

Prinz Eugen“ mit Musik, Tanz,

u.a., ab 18h

Sonntag

31. 30. 3.• 6.•

KLassiK

Kinder

Augarten Kindertheater im

Theaterwagen: Turrini: Der tollste

Tag, vor der Porzellanmanufaktur, 18.30

Architekturzentrum

Abendteuer Stadt LEGO,

Ferienspiel ab 6 J., 11h

Belvedere Kindersonntag:

Friedensreich Hundertwasser

– Dunkelbunt und rund, 3–6 J.,

10.30 6–11 J., 14.30

Cinemagic Sommerkino I.,

Uraniastraße 1 Die Croods,

ab 8 J., 15h

Haus der Musik 513 48 500

Kinderführung, 6–12 J., 10+14h

Hofburg Führung: Auf den

Spuren der Schönen Sissi,

6–11 J., 10.30+14.30

Kindermuseum Schloss

Schönbrunn Wie kommt

die Kuh ins Kindermuseum,

ab 6 J., 10.30+13.30+15h

Kunsthistorisches Museum

Familienführung: Die Kunst-

kammer ist wieder da!, 14h

Kinderatelier: Schlangengift und

Zauberschatz, 6–12 J., 14h

Kraftwerk Freudenau Ferienspiel:

Wie funktioniert die Stromerzeugung

aus Wasserkraft?,

6–13 J., 14h

Leopold Museum Kinderatelier:

Wo treiben sie hin? Welt des

Flüchtigen, 5–12 J., 14h

Marionettentheater

Schönbrunn Die Zauberflöte, 16h

Mumok Familienworkshop:

Ei-Tempera, 6–12 J., 14h

Rathaus 5247086231,

2. Wiener Kinderlesefest, 10–17h

Technisches Museum

89998-3001 Workshop:

Robo-Rescue, 8–14 J., 14h

Theater am Spittelberg

Kompanie Freispiel: Papier-La-

Papp, Tanztheater ab 3 J., 11h

Graz. Orpheum GUG-Gala:

Die dumme Augustine, 18h

Innsbruck. Landestheater

Tanzmärchen: Wolke 7, ab 6 J.,

Kammerspiele, 18h

KirchenmusiK

Augustinerkirche Chaminade:

messe pour deux voix égales, 11h

Hofburgkapelle Bruckner:

Messe in d-Moll, 9.15

Stephansdom Schubert:

Messe in G-Dur, 9.30

KLassiK

MuTH 7. Summa Cum Laude

International Youth Music

Festivals 2013: Norwegisches

Jugend-Symphonie-Orchester

(Winther, Brahms,

Tschaikowski), 19.30

n Kremsmünster. Stift

0732 776127,

40 Jahre OÖ Stiftskonzerte:

Christian Altenburger, Violine,

Wolfgang Redik, Violine,

Michael Schnitzler, Violine, Franz

Bartolomey, Violoncello, Walther

Schutz, Violoncello, Heinz

Medjimorec, Klavier (Kodály,

Mozart, Beethoven u.a.), 17h

Ruppersthal. Pleyel Museum

02955/70645

Trio Alma Amadé, 11h

St. Florian. Stift St. Florianer

Orgelsommer 2013: Andre

Stepien, Orgel (Kropfreiter:

Triplum super Veni Creator

Spiritus u.a.), 16.30

Jazz, POP, rOcK

Bamkraxler Matthias Kempf &

Ulli Bäer, der Guglhupf, 12h

Bunkerei Augarten Silent Music:

Riowien & Freunde, 18h

Burgtheater Vestibül „Über

d´Häusa“: zeitgenössischer

Wiener Liederabend für sechs

SchauspielerInnen mit Texten von

Gustav Ernst und Liedern von

Roland Neuwirth, Kollegium

Kalksburg, Stefanie Werger,

Georg Danzer, Otmar Klein und

Eartha Kitt, 20h

Chelsea The Surfaholics,

Aexattack, 21h

Metropol Classic Jazz Festival

- Days of Swing & Wines:

Mit Harri Stojka Hot Club de

Vienne, Crazy Boogiemen,

Turnaround, Stanton Jazzclub

Orchestra, Barrelhouse Jazzband,

JazzAhead picante, u.v.a., 13.30

Ost Klub Die Langen Nächte der

Menschenrechte: Sunny, Sibylle

Kefer, Ost in Translation,

Vauweéla, Wosisig, 20h

Tivoli Wien X Acoustique

Festival: Zappa & Judith,

Runway 27, Left, Martina

Baumann & Claudia Fenzl, 11h

Viper Room Krisiun &

support, 19.30

Zwe Pearlmania, 20h

Innsbruck. Congress

Voca People, 20h

tanz

Off-Theater Vinicius: Das Kind

in mir, 20h

Palais Kabelwerk Studierende

des Magisterstudiums der Studienrichtung

Musik- und Bewegungspädagogik/Rhythmikzeigen

ihre Choreografien und

Kompositionen, 20h

Graz. Oper Russisches

Staatsballett: Nussknacker, 20h

Linz. Brucknerhaus

Rock The Ballet, 20h

theater

L.E.O Über Kurt Robitschek:

So eine Frechheit!, 20h

Raimund Theater Elisabeth, 18h

Theater zum Himmel jöh!

Junges Ensemble Hörbiger:

Romeo und Julia, 19.30

Baden. Sommerarena

Theaterfest Niederösterreich,

01/96096-111

Offenbach: Die schöne

Helena, 19.30

Innsbruck. Kellertheater

Hofmann nach einer anonymen

Komödie aus dem 15. Jh.:

Advokat Patelin, 19h

Innsbruck. Landestheater

Bizet: Les Pecheurs de Perles,

Großes Haus, 19h

Laxenburg. Kultursommer

Theaterfest Niederösterreich,

01/96096-111

Susanne Felicitas Wolf frei

nach J. Strauss: Eine Nacht in

Venedig, 16.30

Linz. Landestheater Dempsey /

Rowe: Die hexen von Eastwick,

Großer Saal, 15h+19.30

Mödling. Konzerthof

02236/26727 Shakespeare:

Ende gut, alles gut, 19.30

Purkersdorf. Steinbruch

Dambach Sommer Theater:

Nestroy: Einen Jux will er sich

machen, 20.30

Kabarett

Tschauner Bühne Hauptmann:

CSI Klassenzimmer, 19.30

PuLt & POdium

Jüdisches Museum Eine

Matinee mit Elisabeth Trautwein-

Heymann zur Person Werner

Richard Heymann, 11h

Klagenfurt. Musil-Institut Tage

der deutschsprachigen Literatur

2013, Rahmenprogramm:

Translatio - Österreichischer

Staatspreis für literarische

Übersetzung. Preisträger: Györy

Buda und José António Palma

Caetano, 18h

Linz. Landestheater 125.

Lesezeichen: Dramolette zu „Der

Revisor“ von Nikolai Gogol.

Texte von Walter Kohl, Martin K.

Menzinger, Robert Stähr, 11h

events

Fluc Die langen Nächte der Menschenrechte:

Flohmarkt, Dj-Line,

Grillerei uvm., www.fluc.at

Kunsthalle Museumsquartier

Independent Publishers and Zine

Fair Vienna, 13–18h

Brut Grill Royal: Postpfost -

Saisonabschlussparty,

Künstlerthaus, 17h

Montag

1. 7.•

Kinder

Architekturzentrum

Abendteuer Stadt Lego,

Ferienspiel ab 6 J., 10h

Cinemagic Sommerkino

I., Uraniastraße 1; Der kleine

Rabe Socke, ab 5 J., 15h

Dschungel Mit Löwenherz

Theater spielen, Leitung:

Simone Weis, ab 9 J., 8h

Haus des Meeres Ferienspiel

6–13 J., Äffchen füttern, 11h

Kois füttern, 13.30

Hofburg Führung: Auf den

Spuren der Schönen Sissi,

6–11 J., 14.30

Kindermuseum Schloss

Schönbrunn Wie kommt

die Kuh ins Kindermuseum,

ab 6 J., 10.30+13.30+15h

Marionettentheater

Schönbrunn Die Zauberflöte, 19h

Schaufenster 39


Mumok


Theater

von Barbara Petsch

Hätten wir doch! Warum haben wir nicht? Hätten wir doch

lieber nicht! Sollen wir noch? Um diese ewige Litanei des

Liebeslebens hat Justine del Corte einen mystischen Sommernachtstraum

von heute gebaut: „Der Komet“ ist zum vorerst

letzten Mal am 30. 6. im Akademietheater


Sommerszene Salzburg

3.7. bis 13.7.

szene-salzburg.net

Zeitgenössische Bühnenkunst,

Motto: „you are here“.

Boris Charmatz/Musée de la

danse: enfant, Republic, 3.+4.7., 20.30

Seads Bodhi Project/Martin

Nachbar: On Foot. A Pedestrian

Romance, ARGEkultur, 4.+5.7., 19h

Styriarte

Bis 21.7. Graz 0316/825000,

styriarte.com

„Gefährliche Liebschaften“.

Arnold Schoenberg Chor,

Chamber Orchestra of Europe,

Nikolaus Harnoncourt: Ritter

Blaubart, Helmut-List-Halle,

28.6., 30.6., 2.7., 19.30

Chamber Orchestra of Europe,

Pierre-Laurent Aimard, Leitung &

Klavier, Tamara Stefanovich und

Nenad Lecic, Klavier: Mozart pur,

Stefaniensaal, 29.6.+1.7., 20h

Michael Dangl, Lesung, Claudia

Micheletti, Klavier: Schnitzlers

Reigen, Musik aus Bachs

„Wohltemperiertem Klavier“,

styriarteCELT, 29.6., 21h

Karl-Heinz Schütz, Flöte, Gerhard

Marschner, Viola, Charlotte

Balzereit, Harfe: „Syrinx“

(Rameau, Tournier, Bax u.a.),

Schloss Eggenberg, 30.6., 11h

Armonico Tributo Austria, Lorenz

Duftschmid: Salome, Stiftsbasilika

Rein, 30.6., 19hEnsemble La

Venexiana, Schloss Eggenberg, 1.7., 20h

Hirundo maris: Cour d´amour

- Liebesgeschichten aus dem

Mittelalter, Minoritensaal, 3.7., 20h

Pierre-Laurent Aimard, Leitung &

Klavier, Samuel Favre, Schlagzeug,

Marco Stroppa, Elektronik

(Stockhausen, Stoppa),

Helmut-List-Halle, 4.7., 20h

Tanzsommer Innsbruck

Bis 17.7. Innsbruck Dogana

0512/561561,

www.tanzsommer.at

Mayumana: Momentum, 28.6.,

20.30, 29.+30.6., 16h+20.30

Stars of Tomorrow: Gala

Lunaris 13, 1.7., 20.30

Nederlands Dans Theater 2 /

Damentag, 4.7., 20.30

und anderes.

Tiroler Festspiele Erl

4.7. bis 28.7.

05373/81000,

www.tiroler-festspiele.at

Orchester der Festspiele Erl,

Kuhn, Musicbanda Franui,

Festspielhaus Erl, 4.7., 19h

Urban Art Forms

4.7. bis 6.7. Schwarzlsee/Graz

www.urbanartforms.com

The Prodigy, Seeed, Parov Stelar

& Band, Deichkind, u.a.

Viertelfestival Niederösterreich

Bis 11.8.

02572/34234,

2013.viertelfestival-noe.at

Openair -Jugendkapelle Staatz,

Schlossplatz Staatz, 28.6., 20.30

Theater: Grenzland - der liebe

Gott muss ruhn, Prottes, 28.6., 20h,

Hohenau a.d. March, 29.6., 20h

Kammeroper „Marilyn Monroe

Prozess“, Neudorf, 29.6., 20h, Pygmalion

Theater Wien, 3.+4.7., 20h

u.v.m.

Wellenklänge

1.7. bis 27.7. Lunz am See

02682/63854-12,

www.wellenklaenge.at

„Ouvertüre“: Zirkus-Workshop für

Kinder (10–15 J.) mit dem Circus

Kaos, Anmeldung:

0664/433 3322,

1.–5.7., tägl. 9–12h & 17–18.30

42 Schaufenster

Fr–Do/FESTIVALS & gALErIEN

Open Air Sommerkino

siehe auch:

www.sommerkino.at

FILMFESTIVAL

Wiener Rathausplatz

29.6. bis 1.9.,

Beginn: Bei Einbruch der Dämmerung

www.wien-event.at

KINO AM DACH

Hauptbücherei am Gürtel

28.6. bis 8.9., Beginn: 21.30

www.kinoamdach.at

KINO IM SCHLOSS

Schloss Neugebäude

Bis 29.8., Beginn: 21.30

www.kinoimschloss.at

KINO UNTER STERNEN

Karlsplatz

28.6. bis 20.7., Beginn: 21.30

kinountersternen.at

KINO WIE NOCH NIE

Augartenspitz

4.7. bis 18.8., Beginn: 21.30

www.kinowienochnie.at

VOLXKINO

Wanderkino, diverse

Plätze in Wien

Bis 30.8., Beginn: 21.30

www.volxkino.at

FILMFESTIVAL AM RATHAUSPLATZ

St. Pölten

4.7. bis 25.8., Beginn: 20h

www.cinema-paradiso.at

FILM FESTIWELS

Wels Schiesserhof/hinter

Minoritenplatz

Bis 14.7., Beginn: 21.45

www.filmfestiwels.info

KINO BEIM KESSELHAUS

Krems Campus

Bis 20.7., Beginn: 21.30, Kinderfilme 18.30

www.kinoimkesselhaus.at

u.v.a.

Galerien

w i e n

Anzenberger Gallery

X., Absberggasse 27, 5878251

ReinerRiedler / f&d cartier.

Bis 31.7.

Artmark Galerie I., Singerstraße

17, 0664/3948295

COCA – Constructive Open

structures Concrete Abstract:

Magda Csutak, Tamás Jovánovics,

Eric Kressnig, Edit Lajos,

Josef Adam Moser, Fritz

Ruprechter. Bis 13.7.

ArtPoint I., Universitätsstraße 5,

5238765-43

Artist in Residence 2013. Bis 28.6.

Bäckerstrasse 4 I., Bäckerstr. 4,

0676/555 1777

Gruppenausstellung Out Line:

Marianne Lang, Andrea Medjesi-

Jones, Heiri Häfliger, Laurent

Ajina, Florian Knispel. Bis 25.7.

Base-Level I., Heinrichsg. 4,

0699/ 19713213

(an)Blicke #4. Gruppenausstellung

junger KünstlerInnen. Bis 13.7.

Bechter Kastowsky I., Gluckg. 3,

5121609 „be dramatic...“:

Tracey Emin, Manfred Erjautz,

Sonja Gangl, Mahir Jahmal, Robert

Muntean, Martin Schnur,

Werner Schrödl. Bis 20.7.

Bei der Albertina I., Lobkowitzpl.

1, 5131416

Oskar Laske: Der

Weltenbummler. Bis 13.7.

Charim I., Dorotheerg. 12,

5120915

Heinz Frank: En randloses Loch,

fliegt von Baum zu Baum und

Loch zu Loch, ohne zu fliegen...28.6.

bis 7.9.

Chobot I., Domgasse 6,

5125332

Skulptur & Zeichnung der 80er

Jahre. Bis 29.6.

Curtze I., Seilerstätte 15/16,

5129375

Bernd Koller: Arbeiten aus

China. Bis 23.7.

Eigensinnig VII., Sankt-Ulrichs-

Platz 4/2, 89 06 637

Alexander Magedler: Niger - Le

temps élastique. Bis 10.8.

Kerstin Engholm Galerie

IV., Schleifmühlg. 3, 5857337

Anna Jermolaewa. 28.6. bis 1.8.

Exner I., Rauhensteingasse 12,

512991

Ausgewählt auf Papier: Adolf

Frohner, Emil Herker, Franzinska

Maderthaner, u.a./ Brigitte

Bruckner: Intermezzo. Bis 22.7.

Faber I., Dorotheergasse 12,

5128432

Rudolf Koppitz, Anna Koppitz,

Liselotte Tavs-Koppitz:

Photographs 1910-1960. Bis 7.9.

Feichtner I., Seilerstätte 19,

512 09 10

Skulptur/Raum. Bis 26.7.

Fotowerk Wien III., Adamsgasse

3, 0664/1352761

Die Welt wird enger mit jedem

Tag“. Bis 29.6.

Frey I., Gluckg. 3, 5138283

Manfred Bockelmann:

Werkschau. Bis 31.7.

Gans VII., Kirchbergg. 4,

895 9497

Alfredo Barsuglia/ Christoph

Buchegger: Ich sehe ich sehe was

du nicht siehst. Bis 6.7.

Gerersdorfer IX., Währinger Str.

12, 3108484

Paper Work: Franz Blaas, Tone

Fink,Michela Ghisetti, Alfons

Pressnitz, Hubert Schmalix,

Deborah Sengl, Anna Stangl.

Bis 6.7.

Hilger 5125315

I., Dorotheergasse 5+12:

Josef Felix Müller: Abend. Bis 26.7.

HILGER NEXT: X., Absbergg. 27;

Street Art Ausstellungsprojekt

„Cash, Cans & Candy“. Bis 14.9.

HILGER BROT Kunsthalle:

X., Absbergg. 35;

Street Art Ausstellungsprojekt

„Cash, Cans & Candy“. Bis 14.9.

Kunsthandel Hitzenberger

I., Weihburggasse 18–20,

0664/5116281

Arbeiten auf Papier von

1900-1950: Bresslern-Roth,

Laske, Merkel, Kokoschka,

Zülow, Floch, uvm. Bis 28.9.

Hrobsky I., Grünangerg. 6,

5137676 João Mouro /

Rafael Reveron-Pojan. Bis 13.7.

Hrobsky Showroom: XVI.,

Grundsteingasse 40

Adam de Neige/ Martina

Tscherni. Bis 29.6.

Andreas Huber IV., Schleifmühlg.

6-8, 5860237

Rudolf Polanszky: Paradoxe

Transformationen. Bis 27.7.

Inoperable VII., Burggasse 24,

www.inoperable.at

JAZ: Cult to the Character. Bis 29.6.

ROA. Vernissage am 4.7., 19h

Janda I., Eschenbachg.11,

5857371 Nilbar Güres:

Nilbar Wien-Na. Bis 27.7.

Kargl IV., Schleifmühlgasse 5,

5854199

Fine Arts: Gabi Trinkhaus: Save

the Bank. 28.6. bis 14.8.

Box: Jon Kessler: Japanese

- Box. Bis 14.8.

Knoll VI., Gumpendorfer Str. 18,

5875052

Tomek Baran, Bartosz Kokosinski,

Monika Smyla. Bis 15.8.

Christine König IV., Schleifmühlg.

1a, 5857474

is my territory. curated by Monica

Bonvicini. 28.6. bis 27.7.

Window 24: Marina Grzinic, Aina

Smid, Zvonka Simcic. Bis 27.7.

Konzett I., Spiegelgasse 21,

5130103

Masterhands. Zeichnungen von

Joseph Beuys, Günter Brus,

Christian Eisenberger, les tardes

goldscheyder, Bruno Gironcoli,

Ernst Jandl, Martin Kippenberger,

Otto Muehl, Rudolf Polanszky,

Dieter Roth. Bis 27.7.

Kovacek I., Spiegelg. 12,

5129954

Glas aus fünf Jahrhunderten.

Bis Herbst 2013

Sabine Wiedenhofer. Bis 19.7.

Kro Art Contemporary VI.,

Getreidemarkt 15, 5857143

Gruppenausstellung:

Berührend. 28.6. bis 26.7.

Krobath I., Eschenbachgasse 9,

5857470

Julian Opie. Bis 27.7.

Kunst & Handel I., Himmelpfortgasse

22, 0664/307717

Große Kunst im kleinen

Format. Bis 6.7.

Emanuel Layr I., An d. Hülben 2,

5245490

Marius Engh/ Plamen Dejanoff.

Bis 30.8.

Lindner VI., Schmalzhofgasse

13/3, 9134458

Zeichnung Wien die Vierte:

Antonio Calderara, Max Cole,

Christoph Luger, Hartmut

Böhm, Helga Philipp, David

Rabinowitch. Bis 5.7.

MAM Mario Mauroner

Contemporary Art Vienna

I., Weihburgg. 26, 904 2004

Douglas Henderson: InOrder.

Bis 29.6. Paolo Grassino:

Analgesia. Bis 10.9.

Meyer Kainer I., Eschenbachg.9,

5857277

Marcin Maciejowski. Bis Juli

Mezzanin I., Getreidemarkt 14,

5264356

Peter Kogler. Bis 31.7.

Nächst St. Stephan I., Grünangergasse

1/2, 5121266

Katharina Grosse:

Snakes lie between her and the

shore. Bis 29.6.

OstLicht. Galerie für Fotografie

X., Absberg. 27, 9962066

Bryan Adams: Exposed. Bis 22.9.

Peithner–Lichtenfels I.,

Sonnenfelsg. 6, 2369236

Little bit of history deleting:

Ana de Almeida, Deniz Alt, Faith

Aydagdu, Eva Beierheimer &

Miriam Laussegger, Sylvia

Eckermann, u.a. Bis 15.7.

Projektraum Viktor Bucher

II., Praterstr. 13/1/2, 212 6930

Rock ´n´Roll: Nicola di Caprio,

Jad Fair, Stephen Mathewson,

Andreas Leikauf, Bartolomeo

Migliore. Bis 13.7.

Reinthaler www.agnesreinthaler.

com, 0699/10681871

ehem. anika handelt Galerie auf

Wandeschaft, zweiter Stopp:

III., Ungargasse 28; Elisabeth

Czihak: Raumsehen. Bis 6.7.

Raum mit Licht VII., Kaiserstr.

32, 0676/6362578

Sieben Jahre Raum mit Licht. Bis

29.6. Jonas Feferle:

Spiece 1. Bis 29.6.

Ruberl I., Himmelpfortgasse 11,

www.ruberl.at

ADRIFT - The Unfamiliar Familiar

in Modern Society präsentiert

von Gasket. Bis 19.7.

Senn IV., Schleifmühlgasse 1A,

5852580

Cäcilia Brown, Michèle Pagel,

Sabrina Peer, Heidi Rada.

28.6. bis 30.8.

Slavik I., Himmelpfortg. 17,

5134812

Sommerfestival: Isolde

Baumhackl, Elisabeth Heine,

Sabine Hauss, Kamilla

Ruberg, u.a. Bis 27.7.

Steinek I., Eschenbachgasse 4,

5128759

me and my muses: Robert Barry,

Dorothy Iannone, Katarzyna

Kozyra, Rong Rong,Jan Saudek,

Michaela Spiegel, Jean Luc

Vilmouth, Peter Weibel. Bis 19.7.

Michaela Stock IV., Schleifmühlg.

18, 9207778

Tinsel Edwards & Twinkle

Throughton: Affluence and

Avarice. 28.6. bis 10.8.

Elisabeth & Klaus Thoman

I., Seilerstätte 7, 5120840

Maria Brunner: Klar Schilf zum

Geflecht. Bis 29.6.

Walter Pichler: Zwei Tröge,

Wasserrinnen. Bis 5.10.

Ulysses I., Opernring 21,

5871226

Rudi Stanzel: Reflektivität. Bis 29.6.

Martha Jungwirth. Bis 20.7.

V&V I., Bauernmarkt 19,

5356334

Andrea MaxaHalmschlager. Bis 17.7.

White8 I., Zedlitzg. 1, 0664/

2026754

Gruppenausstellung: Portraits.

On the road to...Bis 6.7.

Sommerpräsentation. Ab 11.7.

Winter Breite Gasse 17,

5240976

Richard Nonas. 28.6. bis 31.8.

Zebra Zentrum für klassische

und moderne Fotografie,

VII., Burggasse 46, 9440374

Tagträume 3:

Maria Frodl, Ulli Klepalski,

Natascha Auenhammer, Helga

Vranjes u.a. Bis 23.7.

zs art VII., Westbahnstraße

27–29, 8959395-19

Zeichnung Wien die 4te:

Walter Angerer-Niketa, Joachim

Hohensinn, CX Huth, Alex Klein,

Maria Maier, Harald Plochberger,

u.a. Bis 18.7.

B u r g e n l a n d


stoob 02612

Hametner Kircheng. 16, 43081

Peter Sengl: „Literaturwissenschaft“.

Bis 29.6.

n i e d e r ö s t e r r e i c h

st. pölten 02742

Maringer Herrenplatz 3,

354 277

Arnulf Rainer. Bis Ende Juni

baden

Jünger Pfarrgasse 1,

0664/ 1114771

Rudolf Goessl: Unbekanntes aus

dem Atelier. Bis Ende Juli

Krems 02732

Göttlicher Steiner Landstraße

88, 82962

Anna Rubin: In die Luft

gebaut. Bis 6.7.

Kopriva Dominikanerplatz 1,

02732/70 676

Andrew Molles: Routes &

Imaginäre Porträts (1958-1962).

Bis 3.8.

mödling 02236

Kunstraum Arcade Hauptstraße

79, 860457

Evelin Klein, Georg Kiffmann,

Arnulf Rödler. Bis 6.7.

neulengbach

Galerie am Lieglweg Lieglweg

23, 02772/56363

Heliane Wiesauer-Reiterer:

Körper-Sekunden-Bilder. Bis 30.6.

o B e r ö s t e r r e i c h

linz


Film

von Christoph Huber

„Unter Wolfsmenschen“.

Kino unter

Sternen , Karlsplatz.

Ab 28. 6, Eintritt frei

Das „Kino unter Sternen“ ist eine lieb gewonnene Open-Air-

Institution, die auf dem Wiener Karlsplatz bei freiem Eintritt

heimische Filme präsentiert. Heuer bespielt man die

Leinwand vor der Karlskirche vom 28. Juni bis 20. Juli, ein

besonderes Schmankerl ist die Emigranten-Horror-Retrospektive

„Unter Wolfsmenschen“, die mit Synema und dem Filmmuseum

veranstaltet wird: George Waggners atmosphärischer

Klassiker „The Wolf Man“ von 1941 (Bild: der unglückliche Lon

Chaney jr.) sorgt am 30. 6. für einen schaurig-schönen Auftakt.

Neben Meisterwerken wie Edgar G. Ulmers perversem Karloff-

Lugosi-Duell „The Black Cat“ (1934, am 17. 7.) und Jacques Torneurs

unverwüstlichem Nachtmahr „The Cat People“ (1943; am

14. 7.) kommen u. a. auch zwei feine, vernachlässigte Regiearbeiten

von Robert Florey zum Zug: seine Poe-Verfilmung „Murders

in the Rue Morgue“ (1932, am 1. 7.) und „The Beast with Five Fingers“

(1946, am 19. 7.) mit einer fantastischen Rolle für Peter

Lorre.

Fernsehen mit Kultur

von Isabella Wallnöfer

Tagebuch einer

Kammerzone

Jeanne Moreau 1964

für Luis Buñuel.

Für mich erkennt man den wahren Meister daran, dass er

auch nach seinem Tod gegenwärtig und ansprechbar ist“,

schreibt Jean-Claude Carrière in einer Würdigung über Regisseur

Luis Buñuel, mit dem er 19 Jahre lang zusammengearbeitet

hat. „Das Auge des Jahrhunderts“ wurde Buñuel genannt, der

mit seinen surrealen, sozialkritischen, manchmal grausamen

Filmen die Zuschauer zugleich verstörte und faszinierte:

„Buñuel wanderte zwischen Abgründen, sorgsam darauf

bedacht, nicht abzustürzen“, erinnert sich der Weggefährte und

Freund. Anlässlich seines 30. Todestages zeigt Arte eine Hommage

mit ausgewählten Filmen, darunter Buñuels erste gemeinsame

Arbeit mit Carrière aus dem Jahr 1964 – „Tagebuch einer

Kammerzofe“ (1. 7., 20.15 h), die 1973 als bester ausländischer

Film mit einem Oscar ausgezeichnete Milieustudie „Der diskrete

Charme der Bourgeoisie“ (21.50 h) und das 1961 in

Cannes preisgekrönte Melodram „Viridiana“ (22.45 h). Weiter

geht der Buñuel-Schwerpunkt auf Arte am 8., 15. und 19. Juli.

Kunst & Handel Bürgergasse 5,

0664/3077179

Manfred Öttl: Malerei. Bis 29.6.

Lendl Bürgerg. 4/I, 825514

diStruktura: Next

Landscape. Bis 10.8.

K ä r n T e n

KlagenfUrT 0463

Galerie 3


Promises. Zeitgenössische

Architektur und Raumproduktion

in Ostasien. Bis 6.10.

Nomadic Furniture 3.0. Neues

befreites Wohnen. Bis 6.10.

Tour du Monde:

Fahrradgeschichten. Bis 6.10.

GALERIE: Ausstellungsreihe

Sichtwechsel #4:

Verena Dengler. Bis 6.10.

STUDIENSAMMLUNG METALL:

Eligius-Preis 2013. Schmuck in

Österreich. Bis 29.9.

STUDIENSAMMLUNG MÖBEL:

Lisa Truttmann: My stage is your

domain. Bis 6.10.

STUDIENSAMMLUNG TEXTIL:

Englische Stoffe und Tapeten um

1900. Bis 13.10.

STUDIENSAMMLUNG KERAMIK:

Alt-Wiener Porzellan 1904. Bis

13.10. Theophil Hansen:

Kunsthandwerk. Bis 13.10.

STUDIENSAMMLUNG MÖBEL:

Lisa Truttmann: My Stage is your

domain. Bis 6.10.

SCHAUSAMMLUNG:

Asien: Masterpieces. Bis 13.10.

DESIGN SPACE:

MAK Fashion Lab 1: Sonic

Fabric feat. Bless No 45

Soundperfume. Bis 13.10.

Mozarthaus Vienna

I., Domgasse 5, 5121791

Täglich 10–19h

Im Labyrinth der Farben und

Töne. Bis 12.1.2014

MUMOK – Museum moderner

Kunst Stiftung Ludwig Wien

VII., Museumsquartier, 52500

Mo 14–19h, Di–So 10–19h, Do 10–21h

Albert Oehlen: Malerei. Bis 20.10.

in progress: Werke aus der

mumok Sammlung. Zweiter Teil.

Bis 23.2. 2014

Museum Judenplatz

I., Judenplatz 8, 5350431-130

So–Do 10–18h, Fr 10–14h

Fotografie und Abbild – eine

Installation von Tatiana

Lecomte. Bis 27.10.

MUSA Museum Startgalerie

Artothek I., Felderstr. 6–8,

4000-8400

Di, Mi, Fr 11–18h, Do 11–20h, Sa 11–16h

MUSEUM:Die 70er Jahre.

Expansion der Wiener Kunst.

2.7. bis 4.1.2014

STARTGALERIE: Karin Fisslthaler:

Final Cuts. Bis 11.7.

Museum für Volkskunde

VIII., Gartenpalais Schönborn,

Laudong. 15-19, 406 89 05/15

Di–So 10–17h

Gelehrte Objekte? – Wege zum

Wissen. Bis 27.10. Hieb - Stich -

Schuss. Waffen in der Sammlung

des Volkskundemuseums. Bis 17.11.

Museumsquartier /Quartier21

VII., Museumsplatz 1,

523 8 81

DESIGNFORUM: Mo–Fr 10–18h,

Sa&So 11–18h Illustration im

Bilderbuch. Bis 25.8.

FREIRAUM: Di–So 13–19h

Faceless part I. 4.7. bis 1.9.

KOMISCHE KÜNSTE: täglich 11–18h

Trotzphase – Cartoons von

La Razzia. Bis 31.7.

Naturhistorisches Museum

I., Maria Theresien-Platz,

521 77-0

Do–Mo 9–18.30, Mi 9–21h

hallstattfarben. Bis 30.12.

Gunther von Hagens’

Körperwelten & Der Zyklus des

Lebens. Bis 11.8.

MenschMikrobe. Das Erbe

Robert Kochs und die moderne

Infektionsforschung. Bis 14.7.

Österr. Nationalbibliothek

I., Josefspl. 1, 53410-464

Di–So 10–18h, Do bis 21h

44 Schaufenster

MUSEEN & AUSSTELLUNGEN

PRUNKSAAL: Zwischen Königgrätz

und Córdoba. Meldungen,

die Österreich bewegten. Bis 3.11.

PAPYRUSMUSEUM:

I., Heldenplatz 1:

Wege zur Unsterblichkeit.

Altägyptischer Totenkult und

Jenseitsglaube. Bis 12.1.2014

Österr. Gesellschafts- und

Wirtschaftsmuseum

V., Vogelsangg. 36, 5452551

Mo–Do 9–18h, Fr 9–14h

Gutes Leben und soziale

Gerechtigkeit, Ilse Arlt

(1876 - 1960). Bis 28.6.

Otto-Wagner-Spital XIV.,

Baumgartner Höhe 1, Pavillon V

Mi–Fr 10–17h, Sa 14–18h

Dauerausstellung: Der Krieg

gegen die „Minderwertigen“.

Zur Geschichte der NS-Medizin

in Wien.

Phantastenmuseum

I., Josefsplatz 6, 5125681-0

täglich 10–18h

Walter Heckmann 1929 – 1994.

29.6. bis 14.7.

Photoinstitut Bonartes

I., Seilerstätte 22, 2360293

Besuch gegen Voranmeldung

Heinrich Kühns edle Papiere.

Bis 20.9.

Porzellanmuseum Augarten

II., Obere Augartenstr. 1,

21124-200

Mo–Sa 10–18h

Neu und Gut. Porzellan-

Innovationen der Biedermeierzeit

aus d. kaiserlichen Sammlungen.

Bis 14.9. Dauerausstellung:

Die Geschichte der Wiener

Porzellanmanufaktur

1718 bis heute.

Schleifmühlgasse 12-14


Krems & 02732

Artothek


7744 19-0


Freitag 28.6.

Samstag 29.6.

Sonntag 30.6..

Montag 1.7.

Dienstag 2.7.

Mittwoch 3.7.

Donnerstag 4.7.

Burgtheater

514 44 - 4145

www.burgtheater.at

Mo. 29.7.

Di. 30.7.

Mi. 31.7.

Do. 1.8.

Fr. 2.8.

Sa. 3.8.

So. 4.8.

Mo. 5.8.

18.30–19.45 Uhr

Hofmannsthal:


Abend Nachmittag

Vormittag

samstag

29.6..

06 00 nachrichten

06 05 guten morgen Österreich

06 56 gedanken

07 00 morgenjournal

07 33 guten morgen Österreich

07 55 schon gehört?

08 00 morgenjournal

08 10 Ö1 heute

08 15 Pasticcio

09 05 hörbilder

Fallbeil für „Gänseblümchen“.

Tonmitschnitt des

Spionageprozesses der

DDR gegen Elli Barczatis &

Karl Laurenz

10 05 Klassiktreffpunkt

Live aus dem RadioCafe.

Gast: Piotr Beczala

11 40 help

12 00 mittagsjournal

13 00 Ö1 bis zwei le week-end

Der perfekte Tag:

Anregungen für den

Sommer (3)

14 00 hörspiel-galerie

„Ferienwohnungen für

Vögel“. Von Mariann Kaiser

15 05 apropos musik

Das Finale des

Internationalen Beethoven

Klavierwettbewerbes

in Wien

16 57 Ö1 heute

17 05 Diagonal

Was wurde eigentlich aus

Bad Ischl? Über Sehnsuchtsorte

von früher.

19 05 tao

„Jah Live“ - Das Weltbild

der Rastafari.

19 30 giacomo Puccini: madama

Butterfly

Chor und Orchester des

Gran Teatro del Liceo;

Dirigent: Josep Pons. Mit

Hui He (Cio-Cio San),

Roberto Alagna (Pinkerton),

Jossie Pérez (Suzuki),

Giovanni Meoni (Sharpless),

Vincente Ombuena (Goro)

u.a.

22 15 nachtbilder

“Nocturnes.“ Von Erwin

Uhrmann

23 10 Ö1 Jazznacht

mit Gerhard Graml. Das

süße Leben am Zuckerhügel

00 00 nachrichten

00 05 Ö1 Jazznacht

(Fortsetzung)

18 05 Festspielzeit: Tage Alter Musik

Regensburg Four Centuries of Bach,

Oboe und Leitung: John Abberger;

Solisten: Michael Chance, Countertenor;

Adrian Butterfield, Violine.

Bach: Orchestersuite Nr. 2 a-Moll;

„Nun komm der Heiden Heiland“,

„Ich ruf zu dir, Herr Jesu Christ“ u.a.

48 Schaufenster

sonntag

30.6..

06 00 nachrichten

06 05 guten morgen Österreich

06 55 Zwischenruf

07 05 erfüllte Zeit

"Verheiratete Kleriker"

08 00 morgenjournal

08 15 Du holde Kunst Gedichte

von Rainer Maria Rilke. Mit

Michael Heltau

09 05 café sonntag

„Fest und Spiele“. Zu Gast

ist Helga Rabl-Stadler

10 05 ambiente

11 03 matinee Orchestre National

de France, Daniele Gatti;

Singverein der Gesellschaft

der Musikfreunde in Wien

(Rossini)

11 50 intermezzo

12 10 matinee Fortsetzung

13 00 sonntagsjournal

13 10 gehört. gewusst.

14 05 menschenbilder

„The Pianoman“ - Fritz

Pauer. Eine Erinnerung

14 55 schon gehört?

15 05 apropos musik Wiener

Staatsoper. Ausschnitte aus

aktuellen Aufführungen

16 00 ex iibris

17 00 Journal um Fünf

17 10 Die Ö1 Kinderuni Ist der

Mensch ein Säugetier?

17 30 spielräume

Bonga Kwenda - musikalischer

Botschafter Angolas

17 56 Ö1 heute

18 00 abendjournal

18 15 momente am sonntag

19 05 motive

19 30 schubertiade

schwarzenberg 2013

Hanna Weinmeister und

Daniel Sepec, Violine Isabel

Charisius,Viola; Valentin

Erben, Violoncello; Alois

Posch, Kontrabass u.a.

Schubert: Ouvertüre zu „Der

Teufel als Hydraulicus“;

Menuette und Deutsche

Tänze D 89; Oktett F-Dur

21 55 schon gehört?

22 05 contra Alle Meschugge?

Jüdischer Witz und Humor

22 30 matrix Netzkultur, Karriere

und Frauenleben

23 03 Kunstradio - radiokunst

"PARADISELOST XII“

00 05 Du holde Kunst

00 50 Ö1 Klassiknacht

20 05 Paradisi Gloria: „Echad - Einzig“

Münchner Rundfunkorchester &

Chor des B. Rundfunks; Leitung: Ulf

Schirmer; Solisten: Masako Goda,

Sopran; Karin Lovelius, Mezzosopran;

Robert Breault, Tenor; Ralf

Lukas, Bass. Sørensen: „Lacrymae“;

Kühr: „Ordinarium missae“

RadioPRogRamm

montag

1.7..

06 00 Frühjournal

06 15 guten morgen Österreich

06 56 gedanken

07 00 morgenjournal

07 33 guten morgen Österreich

07 52 Leporello

08 00 morgenjournal

08 15 Pasticcio

08 55 Vom Leben der natur

09 05 radiokolleg

1. Berufsfeld Landwirtschaft,

2. Gene sind nicht Schicksal,

3. Magyar nóta

10 05 wiener Festwochen 2013

Evgeni Koroliov, Klavier

(Bach, Schostakowitsch,

Ravel, Beethoven)

11 35 schon gehört?

11 40 radiogeschichten

12 00 mittagsjournal

13 00 Ö1 bis zwei

13 55 wissen aktuell

14 05 radiodoktor

14 40 moment - Leben heute

14 55 rudi! radio für Kinder

15 05 apropos musik

„Glazba - Musik aus

Kroatien“

16 00 Passagen

16 55 Digital. Leben

17 00 Journal um Fünf

17 09 Kulturjournal

17 30 spielräume

17 55 Betrifft: geschichte

„Das Handelsgut im

Rückenkorb.“

18 00 abendjournal

18 25 Journal-Panorama

18 55 religion aktuell

19 05 Dimensionen

19 30 on stage Stormy Monday:

Thomas Schleiken & Alwin

Schönberger/ Hermann

Posch und Stephan Rausch

21 00 tonspuren

21 40 texte - neue Ö. Literatur

„Rum“. Von Franz Kabelka.

Es liest Franz Kabelka

22 00 nachtjournal

22 15 radiokolleg

22 55 schon gehört?

23 03 Zeit-ton

00 00 mitternachtsjournal

00 08 Bellini: i Puritani

Ambrosian Opera Chorus,

London Philharmonic

Orchestra, Julius Rudel,

Beverly Sills (Elvira), Nicolai

Gedda (Arturo) u.a.

03 15 Ö1 Klassiknacht

29.6. bis 5.7. 2013

Radio Ö1

Dienstag

2.7..

06 00 Frühjournal

06 15 guten morgen Österreich

06 56 gedanken

07 00 morgenjournal

07 33 guten morgen Österreich

07 52 Leporello

08 00 morgenjournal

08 15 Pasticcio

08 55 Vom Leben der natur

09 05 radiokolleg (2)

10 05 oÖ stiftskonzerte 2013

Oktavian Ensemble

(Mozart, Kropfreiter,

Beethoven)

11 35 schon gehört?

11 40 radiogeschichten

Die Zeichen“.

Von Alberto Moravia

11 57 Ö1 heute

12 00 mittagsjournal

19 30 alte musik -

neu interpretiert

21 00 hörspielstudio

Diesseits des Absurden.

Der Theater- und Hörspielmann

Martin Esslin.

Teil 1. Von Heike Tauch

22 00 nachtjournal

22 15 radiokolleg (2)

22 55 schon gehört?

23 03 Zeit-ton

Neues vom Steirischen

Tonkünstlerbund. Ein

Querschnitt aus den

veröffentlichten Konzertmitschnitten

der letzten Zeit

00 00 mitternachtsjournal

00 08 nachtquartier

01 00 nachrichten

01 03 Ö1 Klassiknacht

mittwoch

3.7..

19 30 Philharmonisches in Ö1

Sommernachtskonzert der

Wiener Philharmoniker

Schönbrunn 2013. Lorin

Maazel; Michael Schade,

Tenor. Verdi: Triumphmarsch

aus „Aida“ Wagner: Vorspiel

zu „Die Meistersinger von

Nürnberg“ u.a.

21 00 salzburger nachtstudio

Herbergsvater im

„Grand Hotel Abgrund“

22 00 nachtjournal

22 15 radiokolleg (3)

22 55 schon gehört?

23 03 Zeit-ton

00 00 mitternachtsjournal

00 08 nachtquartier

01 00 nachrichten

01 03 Ö1 Klassiknacht

Radio Bayern Konzerttipp

18 05 Festspielzeit:

Mozartfest Würzburg

Orchestre des Champs-Élysées:

Philippe Herreweghe. Mozart:

Symphonie D-Dur, KV 504 - „Prager“;

Symphonie g-Moll, KV 550;

Symphonie C-Dur, KV 551 - „Jupiter“

Aufnahme vom 26. Mai 2013

13 00 Ö1 bis zwei

13 55 wissen aktuell

14 05 Von tag zu tag

14 40 moment - Leben heute

14 55 rudi! radio für Kinder

15 05 apropos musik

Legende und Maßstab:

Otto Klemperer

16 00 Da capo: ambiente

16 55 Digital. Leben

17 00 Journal um Fünf

17 09 Kulturjournal

17 30 spielräume

17 55 Betrifft: geschichte

„Das Handelsgut im

Rückenkorb.“

18 00 abendjournal

18 25 Jouranl-Panorama

18 55 religion aktuell

19 05 Dimensionen

19 05 Festspielzeit: Dresdner Musikfestspiele

Sächsische Staatskapelle

Dresden, Christian Thielemann;

Herren des Sächsischen Staatsopernchors,

MDR Rundfunkchor.

Wagner: „Der Tag erscheint“, „An

Webers Grabe“ u.a. Mendelssohn:

Symphonie Nr. 5 d-Moll.

06 00 Frühjournal

06 15 guten morgen Österreich

06 56 gedanken

07 00 morgenjournal

07 33 guten morgen Österreich

07 52 Leporello

08 00 morgenjournal

08 15 Pasticcio

08 55 Vom Leben der natur

09 05 radiokolleg (3)

10 05 Konzert am Vormittag

Sandrine Piau, Sopran;

Susan Manoff, Klavier

(Mendelssohn, Debussy,

Strauss u.a.)

11 35 schon gehört?

11 40 radiogeschichten

„Ferienplanung“

11 57 Ö1 heute

12 00 mittagsjournal

13 00 Ö1 bis zwei

13 55 wissen aktuell

14 05 Von tag zu tag

14 40 moment - Leben heute

14 55 rudi! radio für Kinder

15 05 apropos musik Der Angriff

auf Krasnaja Gorkaja und

andere kurze Konzerte im

Interpretationsvergleich

16 00 Praxis

16 40 radiodoktor

16 55 Digital. Leben

17 00 Journal um Fünf

17 09 Kulturjournal

17 30 spielräume

17 55 Betrifft: geschichte

18 00 abendjournal

18 25 Journal-Panorama

18 55 religion aktuell

19 05 Dimensionen

18 05 Festspielzeit: Chiemgauer

Musikfrühling Reto Bieri, Klarinette;

Higinio Arrue, Fagott; Olivier Darbellay,

Horn; Andrej Bielow, Alina

Pogostkina, Violine; Razvan Popovici,

Viola u.a. Schubert: Klaviertrio

B-Dur; Ratniece: „Mirdzums“, Trio;

Franz Schubert: Oktett, D 803 .

Radio Stephansdom Tipp

★ Wagner: Die Meistersinger von Nürnberg.


Fotos: Beigestellt

Die drei genialen Alben von Shuggie

Otis, die Funk, Soul und Elektronik

schon in den frühen Siebzigerjahren zueinanderbrachten,

standen bei internationalen

DJs in den späten Achtzigerjahren hoch

im Kurs. Immerhin stammte der Brothers-

Johnson-Hit „Strawberry Letter 23“ aus seiner

Feder, und groovende Songs wie „Inspiration

Information“ und „Aht Uh Mi Hed“

wurden viele Jahre nach deren Einspielung

zu Tanzflächenfüllern in Europa. Doch die

große Allgemeinheit hat ihn nie wirklich

gewürdigt. Als Sohn des legendären Big-

Band-Leaders und R&B-Pioniers Johnny

Otis, der 2012 mit 91 Jahren starb, spielte er

schon Minderjähriger in der Rhythm-&-

Blues-Revue seines Vaters. Um in die Clubs

vorgelassen zu werden, trug er nicht selten

einen falschen Schnurrbart. Als Sechzehnjähriger

spielte er schon Bass auf Frank

Zappas Album „Hot Rats“, im selben Jahr

brachte er sein erstes Album „Cold Shut“

heraus. Zwei Jahre später folgte „Freedom

Flight“, mit dem Hit „Strawberry Letter 23“.

Die bisher letzte Veröffentlichung

war 1974 das Meisterwerk

„Inspiration Information“,

das nun in einer erweiterten

Version als Doppel-CD feil ist. Es

gilt sowohl Freunden des Funk

wie jenen der Elektronik als

unverzichtbares Juwel. Aufge-

nommen hat es der scheue

Shuggie Otis in völligem Alleingang,

was 1974 noch ziemlich

DiscothÈque

Soul Klassik

von Wilhelm Sinkovicz

Maestro Rhythm King

Ein Meisterwerk von Shuggie Otis wurde neu aufgelegt.

von Samir H. Köck

„Wings Of Love“ ergänzt

den Klassiker „Inspiration

Information“.

ungewöhnlich war. Nur mit seinen Gitarren

und einer brandneuen analogen Rhythmusmaschine

mit dem klingenden Namen

Maestro Rhythm King ausgerüstet, enterte

er sein Heimstudio. Wenige Tage später

hatte er zeitlos schöne Songs wie „Aht Uh

Mi Hed“ und „Island Letter“, aber auch

zahllose zart psychedelische Studien à la

„XL-30“ und „Sparkle City“ aufgenommen.

Der entspannte Unterton und die Soulfulness

dieser Stücke überzeugen immer

noch. Zum Originalalbum gesellen sich auf

diesem Reissue vier weitere scharfe Songs.

„Miss Pretty“ ist von kräftiger R&B-Funk-

Statur, die anderen Songs von „Magic“ über

„Things We Like To Do“ zu „Castle Top Jam“

herrlich verträumte Hippie-Etüden.

Harmonientrunken.


Randerscheinung

von Florian Asamer

Der Nachzügler wollte also für seinen

ersten Wandertag im Kindergarten

seine Fußballschuhe anziehen.

Seine Fußballschuhe sind echte Stoppler,

die noch vom Mittleren da sind. Sie

sind ihm noch irrsinnig viel zu groß

(wenn man wie im Schuhgeschäft versucht,

die große Zehe zu tasten, findet

man die ungefähr dort, wo normalerweise

der Mittelfuß sitzen sollte). Aber

er zieht sie schon selbst an, geht damit

auch ohne zu murren größere Strecken,

trainiert eifrig mit dem Ball und

ist überhaupt wahnsinnig stolz auf sie.

Trotzdem versuche ich ihm also vorsichtig

beizubringen, dass Fußballschuhe

für den Wandertag nicht unbedingt

die allerbeste Wahl sind. Worauf

er meint: „Die sind aber urgeil für den

Gegner.“ Meinem Einwand, dass am

Wandertag aber nicht unbedingt mit

Gegnern zu rechnen sein wird, fehlt es

zunächst an Überzeugungskraft.

Wobei ich natürlich zugeben muss,

dass man das leider nicht verlässlich

sagen kann. Bei den Wandertagen, an

die ich mich noch so erinnern kann,

wimmelte es nur so von Gegnern. Diejenigen,

die einem den Sitzplatz neben

dem bevorzugten Freund im Bus streitig

machen wollten. Diejenigen, die

jene Kinder ärgerten, die heißen Pfefferminztee

in der Thermoskanne mithatten

statt zucker- und kohlensäurehältiger

Softdrinks. Diejenigen, die

immer sehr weit wandern wollten statt

uns in Ruhe spielen zu lassen. Überhaupt

waren alle Ganztagswandertage,

bei denen man für einen entfallenen

Schulvormittag gleich einen ganzen

freien Nachmittag drauflegen musste,

eine kaum zu überbietende Ungerechtigkeit.

Ich habe den Kleinen am Ende

überzeugen können, seine Fußballschuhe

gegen normale Turnschuhe zu

tauschen. Seine Gegner wird es gefreut

haben. Er selbst hat nicht viel davon

mitbekommen: Er ist auf dem Rückweg

erschöpft eingeschlafen. s

S c h l u S S

„Als Fotograf

muss man

ein Modell

zum Blühen

bringen.“

Die deutsche Fotografin Herlinde

Koelbl entdeckt an ihrem Beruf

durchaus floristische Facetten.

Impressum

Medieninhaber, Redaktion und Herausgeber:

Die Presse“ Verlags-Gesellschaft m.b.H. & Co KG, 1030 Wien, Hainburger Straße 33.

Tel.: 01/514 14-Serie. E-Mail: schaufenster@diepresse.com vorname.name@diepresse.com

Geschäftsführung: Dr. Michael Tillian (Vorsitz), Mag. Herwig Langanger.

Chefredaktion: Rainer Nowak. Chefredaktion Schaufenster: Mag. Petra Percher.

Stellvertretende Chefredaktion: Mag. Daniel Kalt. Chefin vom Dienst: Mag. Anna Burghardt.

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Essen/Trinken: Mag. Anna Burghardt. Kultur: Barbara Petsch mit Feuilleton-Redaktion.

Fotoredaktion: Mag. Christine Pichler. Mode/Beauty/Foto: Mag. Barbara Zach. Programm:

Magdalena Mayer. Produktion: „Die Presse“ Content Engine GmbH. & Co KG. Reise: Michael

Reichel. Produktion und Grafik: M.S.C. Medien Service GmbH. Art Direction: Matthias Eberhart.

Bildbearbeitung, Grafik: Christian Stutzig, Patricia Varga.

Anzeigen: „Die Presse“ Media GmbH & Co KG. Geschäftsführer: Peter Syrch.

Art Copyright: VBK/Wien. Hersteller: Niederösterreichisches Pressehaus, Druck- und

Verlagsgesellschaft m.b.H., 3100 St. Pölten, Gutenbergstraße 12.

Die Ich-Pleite

von Annemarie

In New York“, sag ich zu meiner

guten Freundin, „kommt man sich

ziemlich alt vor.“ Wir schlendern

durch Soho, und seit drei Blocks kommen

uns nur U23 entgegen. „In diesem

Alter“, jammere ich, „kann man

natürlich noch solches Zeug tragen!“

Ich deute auf die hauchdünnen Fähnchen,

die knapp unterm Hintern

enden. Die gute Freundin verdreht

die Augen. Am nächsten Morgen

komme ich fast nicht mehr aus dem

Bett. Knieschmerzen, Hüftschmerzen,

ich habe vermutlich Arthrose. Im

Badezimmerspiegel sehe ich eine

gebückte Gestalt. Die Menschen auf

der Straße sind über Nacht noch jünger

geworden, während ich im

Galopptempo körperlich abbaue. Es

ist wie beim Bildnis des Dorian Gray.

Nur umgekehrt. Zu Mittag bekomme

ich fast keine Luft mehr, und beim

Überqueren des Times Square muss

ich mich dreimal hinsetzen. In den

Augen der jugendlichen Passanten

lese ich: „You should have come here

when you were young.“ Ich stöhne.

Die gute Freundin schaut genervt. In

der U-Bahn zieht’s. Vermutlich werde

ich Halsweh bekommen und dann

eine Lungenentzündung. In meinem

Alter kann das schon gefährlich sein.

Zwei junge Männer beobachten uns

mitleidig. Sie stehen auf. Ich lasse

mich mit einem dankbaren Lächeln

niederplumpsen. Einer sagt etwas

Freundliches zu mir. Ich höre ja schon

schlecht, aber bestimmt erinnere ich

ihn an seine Granny in Pennsylvania.

Meine gute Freundin grinst. „Die wollen

uns zu einem Kaffee einladen!“ Ich

schaue sie groß an. Sie zieht mich mit

einem kräftigen Ruck auf die Beine:

„Wie kann man nur soooo ein großes

Jetlag-Theater veranstalten! Und übrigens“,

ihr Grinsen wird noch breiter,

„Hot Pants hast du auch keine getragen,

als du noch 25 warst!“ Auch wieder

wahr. s

Schaufenster.DiePresse.com/Randerscheinung Schaufenster.DiePresse.com/DieIchPleite

50 Schaufenster

Illustration: Nina Ober


„PRESSE“-BALLETT-FAMILIENZYKLUS 2013/14

Erleben Sie mit Ihrer Familie drei faszinierende Ballettabende, getanzt vom Wiener Staatsballett - einem Ensemble, das

sowohl in der Wiener Staatsoper als auch in der Volksoper Wien auftritt - unter der Leitung von Manuel Legris. Sehen Sie

„Märchenwelt Ballett“, das sowohl für Kinder als auch für Erwachsene konzipiert ist, die Neuproduktion „Schwanensee“

sowie den Ballettklassiker „Manon“ in der Saison 2013/14.

www.wiener-staatsballett.at

Dienstag, 29. 10. 2013, „Märchenwelt Ballett“,

Volksoper Wien, Abendvorstellung

Choreographie: Andrey Kaydanovskiy/Vesna Orlic,

Musik: Modest Mussorgski/Nikolai Rimski-Korsakow

Freitag, 6. 12. 2013, „Manon“,

Wiener Staatsoper, Abendvorstellung

Choreographie: Kenneth MacMillan,

Musik: Jules Massenet

Dienstag, 18. 3. 2014, „Schwanensee“,

Wiener Staatsoper, Abendvorstellung

Choreographie: Rudolf Nurejew,

Musik: Peter Iljitsch Tschaikowski

Einmaliger Probenbesuch und Backstageführung nach Vereinbarung!

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DiePresse.com/derclub

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Kategorie 1 312,80€ 92,00€

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VORTEIL

Kamil Pavelka, Maria Yakovleva, Kirill Kourlaev

(c)Wiener Staatsballett/Michael Pöhn


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